wenn sie VorgänYe der Handlung nur mimisch ausdrückt. Von ganz andererArti1iFr ulein Eduardowa, die weniger diebobe Schule des Rallettanzes als die volkstümlichen Kunst des Cbaraktertanzes zu ihrer Domäne erkoren bat. Aeußerlich ist sie der Zdeallyv der blonden Slavia, in ihren geschmeidigén, straffen und graxiösen Be- rvkgungen scheint die ganze TanzleiIenschaft der Na 6 zum Ausdruck zu kommen. Einen Mazurek, eine Polka, einen zardas kann man nicht vollkommener tanzen sehen als von ihr. Unter den a;:deren mitwirkenden Damen seien noch Fräulein Will und Fräulein Lovucbowa genannt, die u. a. im Divertiffement eine außerordentlich reizbolle Kindersxene ausführten. Den Damen e?enbürtig find die Tänzer, die namentliob in Charakter- und Nationaitänzen einen sebr wichtigrn Faktor bilden. Unter ihnen ist als Phänomen Herr Schirajeff zu nennen, _deffen Flinkheit ur-d Beweglichkeit obne Beispiel ist. Den Hauptersolg trug er mit einem Matrosentanz davon, deffen Wiederholung stürmisch verlangt und troß der Anstrengung für den Tänzer gkrn gewährt wurde. _ Ueber die Musik zu den BaÜetten, auch von der Tschaikow5kyschem die Wohl aus der ersten Zeit seines Sch2ffens stammt, ist wenig zu sagen, sie erschien gefällig und anmutig obne tiefere Bedeutung, erfüllte aber ihren Zweck. Jeden- fasls dürfen die russischen (Gäste mit ihrem hiesigen Erfolg zufrieden sekn, den sie einzig und aUein ihrer Kunst, nicht etwa Ausstattungs- künsten und Maffenwirkungen, auf die fie bier völlig Verzichten mußten, zu werdanken haben.
Im Königlichen Opernbause wird morgen, Mittwoch, .Die Regimentstochter', in Verbindung mit dem BaUett „Dre Puppensee“, in der bekannten Befeßung der Hauptrollen wiederholt.
Jm Königlichen Schauspielhause wird_morqen, Miitwoch, Schillers „Jungfrau von-Orleanö', mit Fräulein Wacbner m der Titelroüe und den Herren Geisendörfer, Molenar, Zimmerer, Boettcher, Zkisler, Arndt, Pohl, Staegemarm, Kraußneck und den Damen Von Arnauld, Steik-fiexk, bon Mayburg und Romminger, in den anoeren Hauptroüen, aufgeführt. _
Herr Baklanoif, der in Moskau in den Owern .Der Damon", .Rigoletw' und .Carmen' (ESLamiÜo) mit großem Erfolg auftrat und ron der dortigen Presse als der stimmbegabteste und bedeuiendste Bariton Moskaus gerübmt wir.", ist aus Paris bikr eing€troffen und wird sich morgen, Mittwoch, im Neuen Königlichen Opern- tbrater als .Dämon' in der gleichnamigen Oper von Rubinstein dem Berliner Publikum vorsteUen. Nach der Vorstellung tanzt das RussisÖe Hofballett neue Cbarakteriänze Unter der Leitung des Hof- baÜettmeisters Mordkin. _ _
Jm Deutscksen Tbeatrr und in den Kammeriprxlen schließt diese Svislzeit am 7. Juni. Bis dahin werden in dlksek [ersten Woche „Die Räuber", „Romeo uxid _Iulia', .Was ihr wollt“, „Ein Sommernachtstraum' und .Der Kaufmann vonVenedig' auf- geführt. _ Die Kammerspiele bringen noch Aufführunqxn ron „Evges UND fein Ring", Von „Frühlings Erwachen“ und „Lysijtrata'.
Morgen, Mittwoch, WoWDB 7Y_8x Uhr, Veranstaltet der König- liche Musikdirektor Bernhard Jrraang in der St. Marienkirche das nächste Orgelkonzert unter Miiwirkuna von Fränlein Janka Major (Soycan), Herrn Erwin Zins?! (Tenor) und Fräul_ein Elisab. Leffer (Violine). Das Prograixmi ;ntbait u. a. franzbfiicbe Orgri- komposttionen. Der Eintritt ist frei.
Die bekannte Tragbdin Anna Haberland, die _in den Jabr-n 1878/79 rem bissigen KZnigliÖen Schauspiclbausx, m dm Jahren 1833-1885 dem Dentsckyen Thraker und wäre: Vorübergehend dem Berliner Theater als Mit.“;lisd angebörte, ist,_ wie die Blätter melden, Mstetn in Drkéden, tro fie im Rubeirande lebte, gestorben. Si? w:.r am 8. Januar 1854 in Mecklenburg geboren und bädete sich in Beriin bei Berndzl Und beiFrau Frieb-Blumauer für ibren Beruf aus. Jbrsn großen Ruf erlangte fie auf den Gastspiélreisen der Meininger, (Ende der 1890er Jahre zog sie 716) Von der Bühne zUrück. Ihre künstlerisch abgerundetsten, durch die Vollendete Plastik der Bewkgm-g noch besonders bewundernngßwürdigen SCövfungen waren die Antigore, vaige;ie, Savpbo und Medxa. Zu erwäbmn isi noch, das; sie dem Schöpfer des Denkmals auf dem Nirderwald für di: Gestalt der Germania als Modell diente. Anna HWkrland war aach eine begabte Dichterin und NoveUisiin. In Buch- form ersckoienen Von ihr: „LM BlättEr', ,Skizzen“ (Düffeldorf 1891).
Manuigfaltiges. Berlin, 2. 311181908.
Das Spieifcst des Brrliner Turnrats am 31. Mai in Cbarlottenburg nabm, r*cm prächxigsten Wettér begünstigt, einen sebr schönen Verlauf. Der Schulrat Neuferi-Cbarlottenburg, Dr. Luckow, Städxiscbcr Oberturnwart, Berlin, uvd Direkwr Trsndekenburg bkkundeten durcb ibre Anrvesenbeit ibr lebhaftes Jntsreffe für das Spiel u: D für die Bestrebunßen des Berliner Turnrats. Vorgcfübrt wurden: ] Schleuderbal], 20 ckch Faustball, 6 )( Tamburiu, 5 )( Schlagball, 13 ckch Barlauf. Jm Eilkotenlauf über 400 m Erzielt: die 1. Mann- scbaft des AECQniscben Turnbereins ur-ter 24 Etappen mit 50 Sekunden dis best? Zeit. Die Charlottenburger Turngemeinde 1 braUchte nur
k .
Stargard i. P., 2. Juni. (W.T. B.) Zur Erinnerung an die Hundertjabrfeier des Kolbergscben Grenadierregiments Graf Gneisenau (2. Pommerschen Nr. 9 haben die städtischen Behörden die Errichtung einer ubiläumsstiftun für das Regiment im Betrage von 10000 96 beschlossen, deren insen zum Besten von Angeböri en des Regiments verrvenoet werden sollen. Eine Abordnung der tadt überreichte gestern, am Vorabend der Hauptseier, im Offizierskasino des Regimenjs die StiitungSurkunde mit einer Glückwunschadreffe. Ferner hai_xen sich Vertreter der Städte Berlin, Stettin, Yyriß und “Kolberg, des Kreises Pyriß neben Abordnungen e emaliger Offiziere _ des Re imenls und der Vereine ehemaliger Kameraden Von Berlin, Stett n und Hinterpommern zur Be lückwünschung und Ueberreichung wertvoller Geschenke eingefunden. m Namen der Regiments brachte der Oberst Von Wrochwm den Dank für diese Beweise der Freundschaft und Anhängsichkeit zum Ausdruck. _
Nordhausen, 1. Juni. Amt1ich wird gemeldet: Bei dem Haltepunkt Pustleben entgleiste heute 1 Uhr 20 Minuten eine Achse des im V-Zuge 46 laufenden Speisewagens, sprang aber im J-Stück einer Weichx wieder in die richtige_Spur. Perwnen wurden nicht Verleßt. Der MairrialsÖaden ixt gering. Der Zug konnte mit 36 Minuten Verspätung weiterfahren. Die Ursache ist
noch nicht festgestellt.
Leipzig, 2. Juni. (W.T.B.) Heute begingen das 106. und das 107. Jnfanterieregiment ibre Ziveibundertjabrfeier. Die aktiven Mannschaften beider Regimenter batten auf dem Kasernen- bof in Tiefkolonne und die ebemaligen aktiVen Offiziere und Reserbe- Offiziere auf beiden Seiten Aufsteüung genommen. Kurz Vor 10 Uhr trafen Seinfe Majestät der König Friedrich August, der Generalöuniform trug, Jbre Königlichen obeiten der Kron- prinz (Georg und der Frinz Friedrich bristian, beide in Grenadierunifvrm, ein. ei dem darauf abgehaltenen Feld- gottesdiensi hielt der Oberpfarrer Neumeister " die Fest- rede. Der König sowie die Prinzen bestiegen alsdann die für fie bereit gebaltenen Pferde und ritten unter dem Jubel der Fest- teilnebmer die Fronten ab. Darauf erfolgte ein Parademarsch in Kompagniestonten. Zuerst defilichrten rie aktiven Leutz, denen die alten Mannsckoaften und die Kriegsreilnebmer folgten. Der Vorbei- marscb dauerte über eine Stunde.
„ (W. T. B.) Im Beisein Seiner Majestät des Königs sowie des Ministers des Innern rmxrde durch den Präsidenten bon Mostbaf “sie Ausstellung für Studentenkunsi im Landeßgewerbcmuseum eröffnct.
Stuttgart, 1. Juni.
Apolda, 1. Juni. Amtlich wird gerneldet: Heute nachmittag ist der Schnsllzug 9 auf der Strecke Weimar-Oßmanstedt mit dem [esten Wagen entgleist; ein Reisender wurde schWer, zwei leicht verletzt. Der thkkxb ist bis auf weiteres eingleisig. Die Ursache des Entglciiens iii bisher noch nicht fest- gesteüt. 2315 zum 2. Juni Morgens eiwa 10 Uhr wird die Störung beseitigt fein.
Lucka, 1. Juni. (W T. B.) Gesxern ist das Denkmal zur Erinnerung an die Schlacht, bei Lucka am 31. Mai 1307, ein Brunnen, in rxffen Mitt? ein Löws rixbt, unter Teilnahme Seiner Hoheit des Herzogs Ernst Von Sachsen-Altenburg feierlich eingeweiht worden. Als Vextrxtcr der Nächbarstaaten waren an- Wesend für das Königreich Sachsen Freiherr von Reißensiein, für Sachsen-Coburg Landrat yon Baffewiß, für Sachsen-Meiningen Kammerherr bon Boffe, für Sach|€n-Weimar Kammerherr Conta.
Innsbruck, 1. Juni. (W. T. B.) Gestern stürzte die 21jäb2ige Tochter des Magistrats:ats Widmann in Hall beim Blumensucben auf der HobenJHLand etwa hundert Meter tief ab und war sofort tot. re Leiche wurde geborgen. Die zwei Besleiterinnen der Verunglückten hatten sich verfliegen und mußten durch eine Rettungßexvedition berabgebolt
Werden. __
Budapest, 1. Juni. (W. T. B.) In Vajasd im Komitat Unter-Weißenburg zerstörte sine Feuersbrunst 40 Wohnhäuser samt Nebengkbäuden und die reformierte Kirche.
London, 1. Juni. (W. T. B.) Bei einem den deutschen Geistlichen in der Kingsball zu Holborn gegebenen Früb- stück, bei drm Allen Baker den Vorfiß führtk, waren rer Bot- schastSrat bon Stumm _und andere Mitglieder der Kutschen Botschaft, ferner Lord Kinnaird, Lord Courtney, das Mitglied des Unterbaufes N. W. Perks und viele gristlicbe und weltliche Würdenträger zu- gegen.
Zu Ebrsn der kenisckpsn Geistlichen fand beute in Albert- Hall unter ksm Vorfis res Marquis won Northampton eine VersammlUng bon kirÖlicben Würdenträgern stan. Der Premixrminisikr ALJU'ltb hatte ein Herzliches Schreiben
Landsleuten in der Heimat die Versicherung, daß die Bevölkerung diefes Lgndes _berz- lich die Botschaft des guten WiÜens erwidert, derexi Trager Ste e- wesen sind, und die weitere Versicherung, daß w_tr fest entscblo en sind, rmtzuarbeiten an der edlen Aufgabe, die herzlichen Beziehungen und die gute Kameradschaftzwischen Deutschland u_nd England aufrecht zu erhalten. Der deutsche Botschafter hatte ein in warmen Worten ?ebaltenes Begrüßungsschreiben an die Versammlung gerichtet, n dem er den Zielen der Veranstaltung seine Anerkennung aussprach. Der Bischof von London schlug eine Resolution vor, wobei er ausführte: Wir als die Vertreter der christlichen Kirchen von nytsch- land und England richten an aÜe Klassen bstder Völker die Auxsorde- rung, gegenseitig den gutxn Willen und die Freundschaft zu fordern. Wir sind eng verbündet durch unsere IWW, durch die Vermandtschaft unserer Herrscher, durch die wechielseitigen eziebunßen unserer Literatur 11. a. mehr. Der Generalsupexintendent [). Faber untkrstutzte die Resolution, indem er sagLe: Wir sind eine Raffe durch die Bande der Blutwerwandtfchaft. Die deutsche und die englische (Gedankenwelt stimmen in den böcbstkn und tiefsten Dingen überein. Der Hof- und Domprediger 1). Dryander, der gleichfalls die vorgeschlagene Reso- lujion unterstüßte, führte aus, es sci der Himmelskönig gewesen, der den Völkern die Einigkeit gebracht babe, und er hoffe, rs w_erde eine Zeit kommen, wo der einzige Wellbewerb zwischen den Nationen der Wettbewerb der Liebe sein rrerde.
London, 1. Juni. (W. T. B.) Nach einer Lloydsdepescbe aus GraveSend ist der Dampfer, mit dem der englische Dampfer .Loauda“ gestern bei Goodwins Sand zusammensti_eß, der russische Dampfer .Junona' aus Odessa, der bier mri erheb- lichen Beschädigungen am Vorschiff eingelaufen ist. Die Mannschaft der ,Loanda“, die in der Höhe von Santa Foreland gesunken ist, Wurke in Dover gelandet. (Vgl. Nr. 128 5. Bl,)
St. Petersburg, 1. Irmi. (W. ,T. B.) Die Inter" nationale Schiffahrtskonferenz wurde bier eröffnet. Der Eröffnung wohnten der Bruder des Kaisers, der Großfürst Michael Alexandrgwitscb, der Ministér des Aeußern, der Ver- kebröminister und drr Yandx-lßminister bei. Der Hanchminister hielt die EröffnungSrede. Von den preußischen Teilnebmern ergriff u. a. der Unterstaatssékrejär im Ministerium der öffentlichsn Arbeiten Dr. Freiherr bon Coels Von der Vrüggben das Wort. Cr besprach die SÉiffabrtsverbältniffe Oesterreich-Ungarns, Deutschlands, Hollands und Skandinavienß. _
Jn Jalta Watch, Blätterwaldungen zufolge, gefrern vier Erdbebenstöße, der erste um 1 Uhr 22 Minuten Nachts, der letzte um 4 Uhr 25 Minuten Morgens bersvürt. Die Bewohner ber- brachten die Nacht im Freien; die Häuser find teilrveise be- schädigt, die Telephonleitung ist unterbrochen.
Chabarowsk, ]. erni. (W. T. B.) Jnfoige eines Orkans kznterte auf dem Amurflusse eine Barke, aus der fichverhaftete Chinesen befanden. Sechs Ma nn Von der Bewackwugömannschast und 83 Chinesen crtranken.
Lüttich, 1. Juni. (W. T. B.) Heute früh 8 Uhr ercignete sich an der Gabelung der Linien nach Vervierö und Herde ein Eisenbabnuniall. Der vorleßte Wagen des Expreß- zuges, der in Brüßel um 6 Uhr 13 Minutrn absebt und in Herbes- tbal um 8 Uhr 59 Minuten einrrifft, entgleiste und zerstörte ein Signalbäusäyen woÜsiändig 5 Rs'tsende wurden verleßi, von dicssn 2 schwer. Unter dem Verleßten befindsn sich eine deutsch? Dame und ein junger Deutscher.
auf Jbrer Rückkehr Ihren
Nack) Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.
Paris, 2. Juni. (W. T. B.) Aus Casablanca wird dem „Matin“ in einem Funkenkclegramm gemeldet, daß es vorgestern abknd zwischrn spanischen und französischen Soldaten wisder zu ('iULL' Nauferei gekommen ssi, die damit geendst babs, daß die SPUUiLr einen ein- geborenrn französischen Trainsoldatsn gewaltsam in das spanische Wachtlokal führtrn. Der Befehlshaber des spanischen Postens sei genötigt gewefcn, den französischen Soldaten alsbald wieder freizulaffen. Die Spanier hätten sich außerdem das Rscht angemaßt, VatrouiUen auszufchicken. Der General d'Amade, dcm der Vorfall gemeldet worden sei, babe Linkn Obersten zum Plaßkommandanten von Casa: blanca ernannt Und befohlen, daß bezüglich einer fremden Intervention gegen französische Truppen die Algecirasakte streng beobachtet werde.
(Fortseßung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der
gksandt, in dem er di? GeisUiÖen willkommen hieß und folgende
": Sekurde mehr und an dritter Stelle landétc der AkademischeTurn-
Versin mit 51,2 Sekunden. spiel des Wiener Ensemblcs. Die Frau Baronin.
Onegin. Lyrische Szenen in 3 Aufzügen Von Peter
Theater.
Lömgluhe Ichausptele. Mrltwoch: Opern- baus. 144. AbonnementSworsteUung.__Marie, die Tochter des Regiments. Komtxche Oper in 2 Aktsn bon Gaétano Dynizetti. Text nach dam Zrnnzöfisckoyn dcs Saint-Georges und Bavard Von
. Gollmick. Musikalische Leitung; Herr KapSU- mrifter von Strauß. Regie: Herr Reaiffeur Dabu, _ Die Puppenfee. Par-tomimisches Ballett- diVsrliffSm-Znt bon Haßreiter imb (Gaul. Musik von Joseph Bavxr. Mnfifalische Leitung: err Kavka- msisier Prrikffor HeUmeZberger. B&Uett: Herr Ballettmeifiér Graeb. Anfang 7i Ubr,
Schauspielbaas. 149. Abor1nementsvorste11u_ng. Die Jungfrau von Orleans. Ein? romantikcbe Tragödie in einem Vorsviel und 5 Aufzügen Von _S_ch_i_[l_rr. Regie: Herr Regiffeur Keßler. Anfang
:.
Neues Owerntbeater. 134.Billettr€srrwesaß. Gasi- sriel des Ensembles der Kaiserlich Rusffsäxcu Zofoper St. Petersburg und Moskau. Der
ämou. Over in 3 Akten (5 Bildern) bon Anton R.;binstein. Ter! nacb Lermbntoff. Nachher: Großes Ballettdivertiffement des Mostauer Hoiballetts. ]) Neue Cbxrakteriänze, 2) Brahms: kazurfa, 3) Aegvvtischer_Tanz, arrangiert Von M Mordkin, B&Uettmeiiier. Anfang 7) Uhr. (Ermäßigte Preise.)
Dor-nerstag: Opernhaus. 145. Abonnementß- vorstellung. Dienst- und Fceibläße sind aufgehoben. Neunte Vorsteüung im Sonderabonnement des Ribas: Wxgner-Zyklus. Der Ring des Nibeluu eu. BÜbneniestspikl von Richard Waaner. Zweiter ag: Siegfried. In 3 Akcen. Anfang 7Ubr. (Ge-
wbbnli e reise.) ck P 150. Abonnementsvorfiellung.
Schauspielhaus. Wilhelm Tell. Schauspiel in 5 Aufzügen von
Srbiilsr Aniang 72 Ubk- _
“)?-urs Ovnntveater. 185.V:Üettreservéaß. Gast- in-x! des Ensembles der Kaiserlich Russischen Hofoper St. Petersburg und Moskau. Eugen
Tschaikowsky.
Anfang 8 Uhr.
Freitag,
werbe.
Anfartg 7x Ubr. Deutsches Thrater. Mittwoch: Die Räuber. Donnerstag: Was ihr wollt.
Mittwoch: Lvfistrata. Donnerstag: Gygcs und fein Ring.
Neues §chausptelhaus. Mittwoch bisinks. Freitag: Geschlossen.
Sonnabend: Gastspiel des Neuen Operettentbeaters in Hamburg. Die Dollarpriuzesfiu.
Lessmgtheater. Zum 25. Male: Der Raub der Sabineriuneu. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Hedda Gabler. Abends 8 Uhr:
Sabiueriuuen.
Berliner Theater. Gastspiel des Neuen Sckoau- spielbauses. Mittwoch, Abends 8 Ubr: Hopfen.
raths Erben. _ Donnerstag und Freitag, Abends 8 Ubr: Hopfen.
ratbs Erben. Sonnabend, Abends 8 Ubr: Der Dummkopf.
Hebbeltheater. (Königgräßer Straße 57/53.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Frau Wartens Ge-
Donnerstag: Freitag: Frau Warrens Gewerbe.
Sonnabend :
§ch1llerlheater. Mittwoä), Abends 8 Ubr:_ Der_ Widerspenstigen Zähmung. Lustspixl in ?_Aufzugen und [Vorspiel von William Sbake'vearc.'„
Vertrauensvvüe Worte um fie richtete: Ueberbrinsen Sie
Text nach Pusckokins Erzählung. direktor.
direktor.
Charlottenburg. Mittwoch,
Kammerspiele. Anfang 8 Uhr.
Carmen. Donnerstag: Tiefland.
Mittwoéh, Abends 5 Uhr:
Der Raub der
von Wolff-Jacobv. Ohr.
E i . . W M“ Thalmtheater.
Cyprienne. Der Selbstmörderklub.
(Walertbsater) klub.
0.
Donnerstag, AYnds 8Ubr : Der Herr Ministerial- Freitag, Abends 8 Uhr: Der Herr Ministerial-
ans Huckebein. Schwank in ZAkten von Oskar 5 lumentbal und Gustav Kadelbnrg.
Donnerstag, Abends 8 Uhr: Das [chte Mittel, Freitag, Abends 8 Uhr: Haus Huckebeiu.
Komisthe Oper. Mittwocb, Abends 8 Uhr:
Freitag: Hoffmanns Erzählungen. Sonnabend: Die Fledermaus.
Theater des Weßens. (Station: Zoologisckysr Garten. Kantstraße12.) Mittwoch, Abends 8 Uhr:
Ein Walzertraum. Donnerstag bis Son-abend: Ein Walzertraum.
RksldanthklÜkk. (Direktion :NicbardWexander.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der Floh im Ohr.
Schwank in 3 Akten von Gwrges Fevdeau. Deutsch Donnerstag und folgende Tage: Der Floh im
Lusllpielhans. (FriedriässtraßeL-Iö) Mittwoch,
Abends 8 Uhr: Die blaue Maus. Donnerstag bis Sonnabend: Die blaue Maus.
Mittwoch, Donnerstag bis Sonnabend: Der Selbstmörder-
Triauontheater. (Georgenstraße, nabe Bahnhof Friedrichstraße.) Mittwoch, Abend] 8 Uhr: (Gast-
Ersten Beilage.)
Donnerstag bis Sonnabend: Gastspiel dss Wiener
Ensembles. Die Frau Baronin.
W Fam1ltennachrtchtem
Verlobt: Frl. Elly Mcyer-Kageneck mit Hrn. Oberleuinant Hermonn von Grimm (Karlßrube- Mülbanxsn i. Els.). _ Frl. Gertrud bon Sevdliß m_tt Hrn. BncbdrUckereibesißer nnd Verlagsbucb- Handler Dr. Franz Rickert (Danzig),
Verehelich: Hr. Rxgierungxaffefzvr bon Oestér- re'rb mit Frl. Siebxking (Kiel).
Gebore_nx Jivei Söhne: Hrn. Friedrich Grafen Schwerms (Hauswrf). _ Eine Tochter: Hrn. Mathias ron Hülsen (Berlin) _ Hrn. Alexander (Grafen Keyserlinxk-Voblscbau (Bobljcbau, Westpr) _ Hrn. Haus von Bricßkc (Kkmnitz bei Werder a.H„ z.Zt. B*rlin). _
Gestorben: Herzogl. Forstmeijéer a.D. Alkxander Frhr. Von Wangenbeim (Gotha). _ Hr. Marine- itabsUzt Dr. Wilbrlm Arnkt (Hamburg). _ Verw. Fr. General Klara Von Bökckk, geb. Wablert (Potßdam).
Aberxd! 8 Ubi:
Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.
Verlag der Expedition (I. V.: Kobe) in Berlin.
Druck der Norddcutichen Buckpdruckerei und Verlags- Anstalt Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr. 32,
NEUN Beilagen
(einstbließliÖ Vörsm-Beilaae),
sowie die Inhaltsangabe zu Nr. 6 des öffent-
lichen Anzeigers (einschließlich der unter
Nr. 2 veröffentlichten Bekanmmalhmt eu),
betreffend Kommanditgesenschafieu auf kein:
uud Aktiengesellschasteu, für die Woche vom 25. bis 30. Mai 1908.
Abends 8 Uhr:
. oder mit Stirnwandtüren müssen dicseTüren außer mit ker Verschluß.
zum Deutschen Reichsanzeiger und Köni
M 129. Yrmtci-hes.“
Deutsches Reich. Bekanntmachung,
betreffend die Bestimmungen über die zollfichere
Erste Beilage
Berlin, Dienstag, den 2_._ Juni
s ' wie folgt befestigt sein: ' die Klappen oder die korizontalen Schieber mittels
]
!
k
_; ondern durcb Schieber oder Klappen versiäzert i
Riegel, Einfallbaken, Kloben oder dergleichen,
Einrichtung der Eisenbahnwagen im internationalen , |W mittels Zoklschlöffer oder ZoUblcie
Verkehr.
Gemäß dem vom Bundesrat in der Sißung vom 5. De- zember “1907 gefaßxen Beschluss:: treten mit Wirkung vom 1_.Iuli1_908 an die Stel1e der Vorschriften Über die zoll: sichere Einrichtung der Eisenbahnwagen im internationalen S. 69) die Belgien,
Verkehre vom 12._März 1887 ( entralbl. 1887, nachstehenden, _ zwrschen dem e.*-tschen Reiche, Bulgarien, Danemark, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxeryburg, den Niederlanden, Norwegen, Oesterreich, Ungarn, Numamen, Schweden, der Schweiz und Serbien vereinbarten Bestimmungen. Berlin, den 25. Mai 1908. Der Reichskanzler. Fürst von Bülow.
Bestimmungen
über die zollsicbere Einrichtun der Ei b ** im internationalcnLVerkehr.fen abnwagen
13. Allgemeine Bestimmungen.
Die Wagen und Wagenabieilungen, welche zum Transporte von Zollgutern Verwendet werden soÜen, mü en leicht und sicher in der Art verschloffen Werden können, daß die inwegnabme oder der Aus- tausch der unter Verschluß des LadungSraums gelegten Waren obne Anwendung Von GWalt und obne Hinterlaffung sichtbarer Spuren nicbt bewerkstelligt Werken kann.
In solchen Wagen oder Wagencxbteilungen dürfen sich auch keine geheimen oder schwer _xu entkeckenden, zur Aufnahme von Gütern oder Effekten geeigneten Raume befinden.
Jeder Wagxn muß an beiden Längsseiten mit einem Eigentums- merkmal und einer Nummer versehen sein. Befinden sich in einem Wagen mehrere voneinander geschiedene Abteilungen, so ist jede der leßteren mit einem Buchstaben zu bzzeichnen.“
13. Besondere Bestimmungen.
_ Bebufs Erzielung eines fichxren Verschluffes des Ladunasraums mu en die betreffenden Wagen msbesondere folgenden Bedingungen
entprecben:
_ __ 1) Wagenkasten.
Die Seitenwande, der Fußboden, das Dach und al]: den Lade- raum bildenden Teile des Wagens müssen derart befestigt sein, daß ein Lösen und Wiederbefeftigen derselben von arßen nicht geschehen kann, ohne fichtbare Syuren zurückzulaffen.
Alle diese Teile_muffen fich in ZFUW Zustande befinden.
Zufälligx Beschadi ungen der agepwände machen den Wagen nur dann fur den We tertransport ungeeignet, wenn durch die etwa d_abei entstandenen Wanköffnungen ein Zugang zur Ladung zu be- furchten steht.
2) Abstand zwischen den _S_éiebetüren u.";d den Kasten-
e en.
Der Zwischenraum zwischen den Schiebe1üren in e [0 enem Zustand und den Kastenteilen der bedeckten Wagen dagtfstihn Linen! Falle das Maximum von 20 11111] überschreiten.
__ _ 3)_Verscbluß der SÖiebetÜrep.
Jede Schtebetur der Wagen muß mit einem Einfanaken oder einer anderen gleiche Sichetbeit gewährenden Verschlußvyrricbtung WWII" Y"? sti bis V schl
ie » e : gung e er er üffe soll derart beschaffen ein, da deren Entfernung bei Verschloffenen Türen obne Anwendrxng vor? Cervalt und Hinterlaffung auffallender Spuren nicht möglich ist.
_ _ 4) Zollberscblußösen.
Dre Schiebeturen, Flügeltüren, St rnWandtüren -und überhaupt (2118 in Benuvuna stehenden Türen der bxdeckten Wagen, sowie die FUÜ- und Entleerm-gköffnungen ker Keßel- und Reservoirwagen mussen mit_Oesen bon minbestens 15 mm lichter Weite oder anderen Versckylußstucken versehen fem, Welche ein Einbänarn von Zollschlöffern uxd VZYUZoUbdleieÉ t(_;estcxtter1_,___derart, chß eiYOkffnen dieser Türen oxer u - un 11 eerungs nungen () ne ere uv“ des 0017er- schluiZ? _nichDmexiäéöissi. _ _ I ;; Z
e e er u en oder on ti kn Zollbers lu stücke mü en mittels Nieten oder Schrauben, derxn uttern bmx? lißegen, oder ffbie bei geschlossener Tur unzugänglich find, an kkn Wagen befestigt sein.
5) Sikbxrbxitébcrschluß der Schiebetüren. _ Die untere Tursette soll mit Liner bksOnderen Versicherung wer- !eben_ sein, welche ein Abheben oder Abzéeben der Schieberür Von der Lauf1chtene unmöglich macht.
_ Diese Ver 1cherumz_ kann z. B. bestehen in einem Haken, Welcher bxtm _Versckxlu1_e der Tur in_eine an 'der Laufschiene festgenietete Oese eingreift, oder m einer Verlan-Zerung des innerem Türbandes bis unter dte_Laufschken_e oder reren Kopf, ode'r in dkr Anordnung eines fest- gknreteten Winkels o_der Büselz an der Laufschiene selbst usw. Aus. nabmsrreise kann diese Verfioherur'g auch in einem gelochten Lappen bestehen, d_cr die Anrrendung bon Zoüfckplöffern und Zollbleien ge- stattét. Dt: Laufrollenbaijer scllen derart befestigt sein, daß dirsslbsn obne Anwendung Von (Servalt nicbt abgenommxn werken können.
_ _ _ 6) Schiebetürlaufscbiens.
*_ Tre Lauf1cht§xnen so_llen (_m wenigsicns zwsien ibrer Träzer fest- JMYLÉ'CtF-eikl- Diese Trag€r__1ollen mit den festen Kasier:txilen so ber- bunden sein, daß bei ßeschlonen€m__Wagen 'k-ie Abnahme derselben nur mit Gewalt und Hinterlaffung aussaürnder Sp-zren mbzlich ist.
_ 7) Obere Schiebetüriübrung. Die Fubrung des oberen Trikes ier Schieketüren soll durch ert- sprechend befestigte Stangen oder Kultffenschienen gesichert sein. _ 8) Flügeltüren und Stirnwandtüren. Bet den bedeckten Waßen mir Flügelxürcn (z. B. Bierwagen)
Vqrrtcbtuna und mit Von außen nicht abnehmbaren Türbändern auch Mit einer den Bedingungen _ker Nummer 4 entsprechenden ZoÜverschluß- Horrichtung versehen sein, jodaß ein Oeffncn dieser Türen obne Be. ?Öadiqung _des Zollverschluffe9 nicbt möglich ist.
_beenuyte Sjirnwandtüren (z. B. an Wagen, Welche zum Sanitatsoiexst vorbereitet sind) müffen durch Verschalungen, Leisten oder Eisenbander ]oUsicher geschloffen gehalten werden.
9)_Fenster- und Lüftungsöffnungen.
Wenn die _m den bedeckten Wagen vorhandenen Oeffnungen, als Henster- und Luftizngsöffnungen, durch Eisenstäbe, (Gitter oder ge- ochte Bleche vxrgtttert sind, so dürfen die verbleibenden Oeffnun en 30 qcm nicht uberscbreiten, sodaß durch diese Oeffnungen eine e- raubung des Wageninbalw nicbt erwägen kann. Kein Befestigungsteil
möglich ist.
wenn sie mehr als 35 mm Durchmesser haben. 10) DUÖKUfsäZL.
11) GuterWagen mit durcbbrocbenen Wänden oder
_ Fußböden. _ Wagen mit durchbrochenen Wänden obsr Fußböden, wie z. B. die Viebtranswrtwagen, dürfe," -ch-1_1ch Wenn sie Vorstehenden Bestim- mungen entsvrrckpen, nur zu! '*Lrung solcher Fracbistücke ver- wendet wéxrden, die rveder im IMU. 4 noch teilweise dUkch Oeffnungen i:) den WZnFen oder Fußböden Mtfetnt werden köunen. Insbesondere durfen Flusfigkeitrn ober Waren von körniger oder mebliger Be- schaffenheit auch in Faffern oder S§cke_n in derarrigen Wagen nicht befördert werden.
12) Offene Wagen mit festen Vrrdecksjücken.
Offene Wagen, deren Kopiwände durch eine starke Stange mit- einander verbunden und mit mindestens 75 0111 breiten Verdecksiücken bexseben und der_en Seitenwände mindestens 50 cm bock) sind, können, wenn sie mit Rtngsn zur Befestigung Von Schußdkcken aasgerüstet si_nd, unter Verwendung solcher Decken zur Beförderung von Zvi]- gutern aller Art benußt werden.
' 13) Offene Wagen anderer Art.
O_ffkne Wagen andere: Art, welche mit Ringen obsr andersn zur Befestigung von_ Schußdecken geeignrten Vorrichtungen versehen find, können zur Besorderung von Zollgütern dann benußt Werden, wenn es sich um FraeYtstucke, welcbe einzeln mindestens 25 kx; wiegen, oder Yrffnmseolckoe (Guter handelt, deren Verladung in bedeckte Wagen oder in Umfanges (wie große Maschinen, Maschinenteile, Dampfkeffxl u w _oder sonstigxn Beschaffenheit (wie Holz, Baumwolle, Koblen, Ksoks? Zätbd,HeSritexznk,TErze,PPo?. und_ ??quetism a_[1er_Art, Stabeisen,
, ne, ran, eroeumuw. nr wo uä ,beie . - weise n_icht üblich ist. b z ssig z bupgs Fur deiz vorstehenden Fall bleibt es dkn Zollbehörden überlaffen, gemäß der_t ihnen von demDirektivbebörden gegebenen Instruktionen zu entscheiden, ob zur Sicherung gegen Entfernung oder Vertauschung Deckenverschluß anzubringen ist, oder Erkennunngleie anzulegen, oder andere Maßregeln zu treffen sind, oder ob ausnabmsweise von einem _Verschluß oder anderen Maßregeln zur Fesibaltung der Identität ZTYUW - abzusehen sein möchte. Auch kann amtliche Begleitung Die von den Direktivbebörden jedes Staats zur Aus übrun de vorstehenxen Absases erlaffenen Verordnungen sollen dfen anzberet? Vertragsstaatkn mitgeteilt werden.
14) Sch_ußd€cken und deren Befestigun . Die zur _Befesttguyg bbn Schußdecken bestimmten IJinge müffen geschlossen zu]ammenge1chw:tßt, miitels Kloben im Innern des Wagkns berntetet oderLerfcbrarzbt und entweder abwechselungsweise an den abnehmbaren Seitenwanken beziehungsweise den Türen und den festen Kopfschrrellen oder am Untergestell etWa in Höhe der Fußboben- einfaffung in einer Maximalentfernung von 115 am so angebracht sein, daß die Vertcblußjchnur sowohl das Abheben der etwa wor- bandenen beweglichen Seitenwände als auch das Oeffnen der Türen verbiYJdert. ck ck _ ie S ußbe en müffen 145an dxr Kanten mit durch MetaÜö en gesckoußten, zum Durchziebkn der Verf'chlußleine bestimmten Löche-Tn, welche etwa in denselben Entfernungen wie die Ringe an dkn Wagen angeordnet sind, etngerichtet sein. Nur an den oberen Teilen der Dkcken six-d Ringe zum Versckplrffe zulässig. Die Dkcken uzüffen bon_ausre_ichender Größe und in entsprechend guiem Zbitande sem. EtwaigeNahte derselben, sslbst bei eingesesten Teilen, mussen sich entweder aus der Jnnsnseite befinden oder doppelt, d. b. ix_i zwei Linien von 15 _bis 25 mm Abstand, angeordnet sein. DU? Verschlußleinen dürfen nicht gestückelt und müssen an beiden Enden mit Metaüspiyen berieben sein. Hinter diesen Spißen müssen Oesen_eingea1beitet sein, in we1che nacb Entspreckpender Verknüpfung der LEMLnMch der ZoUVerschlas3 Lingebängt Werden kam.
Königreich Preußen.
G e s e 8,
betreffend 0811 Bau cinés Schiffa rtskanals von Mauersec nach der Alle bei Allenbérrg dcs Masux rischen Kanals) und vonStaubecken im asurischen Serngebiete.
Wir Wilhelm, von (Hottes Gnaden König von 13 MAY s2c d b
veror nen, mr uttmmung er eiden än er des L dt s
der Monarchie, was folgt: H s an ag
§ 1. Die Staatsrexxierung wird ermächtigt, für den Bau 1) eines Schrffabrtskanals [wm Mauersee nach drr Alle bei 5.71anng (des Masrtrkichezt Kanals) 14 700 000 „;- 2) Von Staubecken im IMZdurijckpen Skengebiete 1815000 , nach Maßgabe der von den zusiandigen Ministérnfestzusieüenken Pläne zu Derivenden.
§ 2.
Mit der Ausführung des Masuriscben Kanals ist erst dann vor- zugehen, wenn nachstebe1xde Bcrmgungen erfüllt sind:
„4. Der gesamte zum Baur _des Kanals und scirrec Nebenqnlagen nach Maßgabe der von dem Minister der öffentlichen Arbeiten oder im Enteignunngerfabren festzustellxnden Entwürfe erforderliche Stand und Boden ist der Staatßregierung tn dem Umfang, in Welchkm er nach den geseßlichen Bestimmungen der Enteignung unterworfen ist, unentgeltlich und lastenfrei _ der dauernd erforderliche zum Eigentume, der vorüber- gebxnd erforderliche zur Bemaßung für die Zeit des Bedürfniffes _ zu uberweisen, oder die Erstatxung der sämtlichen staatsseitig für seine Veschaffung im Wege der freien Vereinbarung oder Enteignung auf-
Wenn die genannten Oeffnungen nicht dUUY dein? Veertteruyrß, .“. , () mü en die :
Vorreibcr, die virtiialen Schieber entiveder mittels der soeben aufgrzäblten Einrichtungen oder, wenn sie mit Liner den Vorschriften der Nummer 4 enisprkchenden ZvUverschlußericbtung berseben und ZWar derart, daß ein Oeffnen derselben von an en 9576 Anrvendung von GewalT und obneHinterlaffUna aUÉfallendeir Spuren, oder ohne Zerstörung des Zollverschluffss nicbt
Abflußöffnungen in den Fußböden bxdürfen einer Vergitférung,
Für Dachaufsäßx, wslcbe durch Schieber oder Deckel ' [ sind, ge_ltcx1 bezüZlich der BefestigungSart und des Versckylßbéi'iésokfx? ]elben im in den borbkrgebenden Nummernfestgsseyten Bestimmnngen. '
Wagen der unter Nummer 12 bezeichneten Art Wearn ibres [
glich Preußischen Staatsanzri'ger.
1908.
Vorstehende Verpflichtung ersirxckt fi i ' _ _ nsbe () d , ynejritgeltlrche und lastenfrets Zergabe OY für Tix! ÄrstYYUÖZde ÖTYUYÜJFÖYTÜTÄNDUZWUZ__ rilmckb Und Bodens, deren Hcrsteilung . m:: m 0 enti rn Jntxreffé oder ' “* des benachbacten (Grundei 64 *M- ' ' UZ Intereffe VHÜLF ___? a___________ wirgdk, ums anf „.und 9616511:er Bex.immungen . _ ie_'.) ikbenusung ber Chauffekn und r") e r*!" " ' waxii dies die Auificbtsbxbörde für zuiäsfig eracbtxfté bbére'ÉYL'b-Zrlch _cteilrgt-n Jutereffrnten rmentgeltlicb umd obne besox-dcxc Exitsckpädigrmg fur dis Dauer dez Bestebsrs und AZ::riebs des Kanals zu géstatten.
Die Ausfübrarg der“ Staubsck'er: i ' **
_ _ _. m Masuriscöer “een- b" w1r_d daVon abbcrngtg gxmacbt, daß di? ProvinzOstpreußeb dx STAY xtherung gexzenubxr _m r€chtsverbindlichér Fynn dié Vcrrflkckpiung u ernrmmt, stnen Betirag )ur dissen Ban bon ZW 000 „FC- zu [ei1'1en.
4.
Dxm Staate liegt unbeschadet der *emä ' 2 die 4 “K* " “ “' gegangénen Verpflichtungen Dritter bei LDUkaIbrungsberk kiytiNdvieskéin- Geseße VorZesebener) Unternehmungen die ersteüung dSkjSUigLn Än- Zagen o_b, OteLUk die berx-zchbartexr Grundstücke Oder im "öfféntlicb'en Inte_-ene zrzr Sicherumg Feger) Gesabrén Und Nacbtxile notwendig sind tngl€tchen die Unterhaltung bister 2111155611, soweit 118 über den Um; fang der b stebendrp Verpfirchtung€n zur Unterbaitung vorhandener demsFFndZwÖcke_b_t_enenber Anlagen binausgébt. “
_ _ te erst? m_rg *Der Arxlagsn zur Sicherun der brna Zrunbxtucke gegen Gxiabren _Und Nacbtsile wit ke?! AUSiÜbrYxZZrFÉ _ ayplanß Wbt beretybar oder wirtschaftlich nieht gerechtfertigt er- )cihemt, jst Schadenerjaß zu gewähren. Hat dsr Grundeigentümer nch_t_ berett_5_11ach gßltxndezn Rechte einen Anspruch anEntsckoäkigung 1011t_der O_cbadxg miowett zu erseßen, 518 die BiUigkeit bach deri Umstanden smc Schablosbaltang erfordert.
_ _ § 5.
Sorbets nicht eine Planfestseßuna im Ent ' “ ' findet, ercolgt ___ "NU _ _ etgmngSVchxbren statt. folgéndX_'BestimmuY'tkr11:e ung der V,rpflrchtangen des Staates mob
_m Außzug aus Mit Von dem zusiä di * * nebmtgten Bauplan, (1119 dem M gemäß § L bßeerleusYlteYteen Ä;- lagen_ zu trieben find, _rst in jedem Esmeime- oder Gutsbezirke Wahrend _zth Wochen zu jederxnanns Einsicht offen zu lkgen. Wäbrerd dieskr Zett Yann jeder Beteiligte Einwendungen gegen den Plan erb_eben. Zett [m_d Ort der Offenlegung sowie die Stksle, bei Fercher solche _(xjtnwendungezi in bezug aaf bie berznstellenden _nlrrgxn__7chrifrltch oder mundlt'cb zu Protokoll erhoben werdkn konnen, 111 durch das Kreisblatt und in ortéüblicher Weise bekannt zu machen. Auch der Gemetnde- oder Gutsvorstand bot das Recht Einwendungkn zu Erheben. Nach Ablauf der Frist sind die Ein: wendunge_n_burch einen Beauftragten des Regikrungspräsidenten mit den BetetltstLt und ber_Bauverwaltung, nöti'enfails Unt?! - ZirrtbrrxxKgvoerxfxgatckydvxrßixaqtdsrtgeön, zu erörtern. Na Abscblnß ÖMZ!“
!e e! e un dcr de ' “- pflichÉmgen FUTÄZBÖsLZlYUÜkMZIsÖUß- m Staate obliegenden V.r
_eg_en en : u stebt, soweit es 1 ' " _EntschadtL_ung handelt, binnen reunzig TagxichdxrmR§etsZ€Ye Fr: Ybrigen i_nnen zivei Wochen bis Beschwerde an den Mibister __;r öffentltche_n Arbeiten zu. Die Frist für die Beschreitung des (i(ZétngchTitlYstéinJer? Zeséwerde an den Minister der öffent-
k , auf NSM; BeschrtvexdeBg on der Zustellung der Entscheidung __ o ern mi er auausfübrurg eine besondere Be 5 d MULL? auch dieser die Beschwerde zu; ihr ist der ?DersckeolZZtrFt
§ 6. Wegen solcher nachteiliger Folgen welcbe erst na de _ _ _ , r r
vor dem Beauftragten des Regterupgspräfidenten eZenan HILFE Hebt dem Entschadigungsberechtigten ein Anspruch auf Errichtung vori nlagen oder__Schad€nerfa3 _(§ 4) bis zum Ablauf? von drei Jahren nach der AUMubrung des Tetles der Anlage zu, durch wclcben er be- nachteiligt wird. Die Feststellung der Verpflichtung des Staates er-
folgt finngemaß nach den im § 5 ?egebénen Vorschriften.
Fehlt einem Grundstück der An'scblu an den Ma uri und erscheint die Herstellung des AnscbluÉes aus GrünsdensFresn öKffTYl lichen Wohles, insbesondere im_Jnteresie der Förderung des Kanal- Verkebrs geboten, so bedarf es fur die Ausführung des Anschluffes zur Enteignung einer Königlichen Verordnung nicbt, Vorausxxeseßt, daß
nicht der Eigéniümer zur Abtretung dés mit (Gebäuder- b€“e ten G T)
und _Bodens und der damit in Verbindung stehenden ein?;efriediTJUtFn
Hosraume Legen seinen Willen angehalten werden soil. Die Zu-
lassigkcit der (Enteignung wird WZ dcm BezirkSauxschuffe außgesyrochen. 8
Die Staatsregierung wird ermächtigt znr Deckun de ' § 1 erwähnten Kosten im Wege der Anlei e eine sn " g r M StaatSschrLdvrrschreibungen außzugeberki). tkprecbende Anzabl von An Steüe der Schuldbe1schreibungen können Seba/Zanrveisungen ausgegeben Werden. Der Fäüigkeitstermin ist in deri _SÖaßanisungen anzugcben. Die Staatöregierung wird er- _t_nach;:gt, d:e Mittel zur Civlbsrmg dieskr Scbaßanweisungen durch _.lusxxabr Von_ neucn Scbaßanweisungen und Von Sch1rldv€rschreibungen m bgm ersorderlichxn Nennbetrage zu beschaffen. Die SAML- anweijungen können wiederholx ausgegeben werkkn. S_cbaßanweisungen dek Schuldberschrribungem die zur Einlösung Von fang wsrdenLen Schasanwsisungen bestimmt sind, hat die Haupt- Verrvaltung ker Staatsfch111den auf Anordnung des Finanzministers wie_rze_bn Tage Vor dem Faüigkeitsmmine zur Verfügung zu halten. thktZJeLzeixgung dsr Truxn S_chUlFapierc darf nicht Vor drm Zeit- msn, m: em te 6 ' ' * - anweisungen aufhörx. rzmsung der einzulöxendcn Schatz
§ 9. _ _Wann, durch welche Stelle und in welchen Béträ en wl ZZULSLLÉZZTTU Fxxchen Bsdixzdyngencbder Küsnckkzigung und zugwélxlen &;fo n el_upgen an :e S uldre: reibun en be a
sbUenJ(§ _8_)_,_be]tir_nmt der FinanzItxiinTster. I r uEgabt werden “ m_ u _rtgen ommen Wegen :rtraltung und Til u d ' die Vorjchrrytsn des__(Gesex3es Vom 19. Dezember 186Z,nbetxxffénn§eb?§ Kons_olt_datwn preußische; Staatßanlsiben (EeseZsamml. S. 1197), des chexzes vom 8. ML" 1897, betreffend die Tilgung von Staats- FREY! __(CZFseYcithml. S. FZH unld __??s Geseßes vom 3. Mai 1903,
n _ _e ' uxxg kme ukg ei „ onds für die Sie b v - tung (©e7ey!amml. S. 155), zur Anwendung. f n abn erwal
. _ _ § _ MWM; Ausfuhrung dieses (Geseßes erfolgt durch die zuständigen
Urkundlich unter Unserer 5 :e" en ändi en Unte ri und beigedrucktern Königlichen FUF el? h g rsch ft Gegeben Wiesbaden, den 14. I.) ai 1908.
(1- 8 Wilhelm K.
_ von Bethmann „Hollwe . Freiherr von Rheinbaben. Delßrück. Breitenbach. von Arnim. von Moltke.
Holle. Sydow.
vorübergehend
Fürst vori B*ülow. von Ttrpiß. Bessler.
zuwendenden Kosten, einschließlich aller Nebenents ädi un " WirtschaftSerschwerniffe und svnsjige Nachteile, in rechéMüJingmFoTY
Dkk Vergitterung darf von der Außenseite des Wagens abzulösen sein.
zu übernehmen und ficherzusleüen.