1908 / 185 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 07 Aug 1908 18:00:01 GMT) scan diff

»

. ' i von 1896 bis 1906 überhaupt ?cker ZJYFYFFn “561555, Waidaß djeeißz , Personen vielleicht auf ihre ei en? Rechnung unternommen bitten, könne der Partei nichi zur as

d . , gelegtHéeerraF wurde die Sißung geschlossen. e". ' t e Kai er es-chw_ader traf, „W. T. B. .....97299; 39991 9129933921“ quxiéx 98 d er o o ern_ _ , YYuixexénKaFer und die aisertn mit Gefolge an JWT wo Sie vom Vür ermeister- der Stadt sowie vom Lan es-

.- de': Vereine, inSbesondere auch der Vaterländischen Frauen- TYTZZkeejtangewiefen. Daß aber die LandeSbersicherungSanstalt diese Beßrengkn nach Möglichkeit fördert, ging aus den weiteren Aus- führung!" Hansens hervor. Sie gewährte bereits von 1899 an für jede in der Gemeindepftege tätige Krankenpflegerin eine laufende Zabreöbeibilfe von 75 .“ und hat diesen Kostenzusebuß vom Jahre 906 an auf 109 «FC jährlich erhöht. : der von der Landes-

ungSanstalt unterstutzten Stationen und Schwestern betrug im Jahre 1899 13 Krankenpfteg tationen mit 17 Schwestern und stieg bis esztum Jahre 1908 cm 115 Krankenpflegestationen mit . w ern. 218 ISN? Proyinzialverwaltung gewährt seit dem Iabre1905 folgende Zuschüsse:

den mannigf n Betätigungen des Menschen _ in Kun 1, du trie Philosophie, L teratur, Politik _ abzeichnet, nachzuziebenx Insol1 diZ Wandlungen, die naZcinander auf jene Entwicklung einwirkten, genau verfolgen und dadur , wenn möglich, die Kräfte und Ei enschaften 'bloßlegen, durch welche die menschliche Entwicklung hervorgeSratbt und- beeianßtiwordeZYist. di kit dis ibicb F

: nnere otwen ge eer e s en unkiion erwä si dem Geschichtsschreiber unmittelbar aus der Natur des geschichtlichZ1 Pro- zesses. Wenzmieicb das Leben der Menschheit in seiner Gesamtheit von den naturlichen Energien, die der menschlichen Existenz zu Grunde liegen, abhängig sein mag, so wohnt doch jedem Individuum die Empfindung fur den Zusammenhang mitVergangenbeit und Zukunft inne, ein geschicht-

Obexregierun s'rat, Professor Reinhold Kos er durch Zuruf gewahlt. Ihgm wurde ein Ehrenkomitee aus Vertretern der verschiedeyen Nationen beigegeben. Zu Vizepräfidenten wurden die PrYessoren Dr. Eduard Meyer und Dr. von thamowiß- öllendorf gewählt.

_ _Der Kongreß sandte an Seine Maxestät den Kaiser und Konig fol endes Huldigungstelegramm ab: Eure aiser1iche und Königlichen Majestät bittet der soeben in Gegenwart Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Friedrich Leopold als Vertreter Eurer Ma estät bier zusammengetrctene Internationale

Kongreß für histori'jckoe iffenschaften bei Beginn drr in gleichem Maße der Vertiefung men

Es gab in Preußen Geburten Stkka Bevölkerungs-

aus 1. der Totaeburten zuwachs 1 1815b 479 666 787 518 692 ]. 194 064 683 031 511 033 1 219 572 665 138 554 434 1 225 680 720 694 504 986 1 235 903 745 534 490 369 1 260 550 713 783 546 767 1 255 899 677 418 578 481 1 235 358 708 029 527 329

Laut Meldung des „Ttß.ffT. B.“ ist S. M. S. „Loreley“

' ala einero en. ' _ _ _-

YrgeYrranri Y „Yigér“ ist vorgestern m Kiukianq enk:-

getro en und geht heute von dort. nach WuhuiYangtse) 1? .

. M. Flußkbt. „Vorwärts“ 1ft vor estern m Chenbrtng ockc; (Yangtse) eingetroffen und geht am 10. ugust von do na

HML: 1111“. S. „Seeadler“ geht morgen von Daressalam

nach Brawa (Somali) in See.

Ebe- schließungen 264 822 274 693 280 394 287 408 293 064 288 567 281 532 285 384

en Beila e zur heutigen Nummer des „Reichs- und JSntaFtksaY ers“ w?rd eine Zus_ammen[tellundee? Berichte von Leutschen Fruchtmarften fur den ona Juli 1908 veröffentlicht.

' " d , 7. Au ust. Ihre Majestäten de'r KaisérMZteiFUFiee KaiseJin smd an B-drd der IackZt Hohenzoüern“, einer Depesche des „W. T., B. zufolge, beLiLné Zormittag 101/4 Uhr unter Salut im hiesigen Hafen e - getroffen.

Baden.

e inn der estri enSißung der Zweiten Kammer qedaZt? YergPräfidenJ Feßrenb ach der große_n Katastropshx in Echterdingen und führte unter dem Verfall des Haul? aus daß es Pflicht des deutschen Volkes sei, dem Grafen Ze pe m ur,Seite zu stehen. erner gedachxe der Präsident der chmex Zeimgesuehten Stadt onaueschrngeri und bgt das ng11 um die Ermächtigung, dem Yurgermeister Zacher hkerz ich? Teilnahme aussprechen LFU durfen. Der, emoreZi ZUR?- hatte einen Antrag zur eratung gestrllt, in dern a t 116 trauen zur Regierung aUSJesprochen mird, daß sie sofor [€ Mittel und Wege ergreifeti würde, um der. Not abzuhe den. Nachdem der Abg. Hit er m kurzen, bewegltcheri Worten er; Antra befürwortet TMB erklfarlte der Minister Frether , ,W. . .“ u oge: DonEs erZZLan, mit dankbarerz Genugtuung, daß sich das HR? “"W“ “xi KWJM “LTZ““YÉZFWLTZ 731.363 viii; xi. (Grafen Zeppe n ange 9 en .. es eine Pflicht der Zweite ammer dem Gedank€n zusnmmx, bal" nd beizutreten. Be- deutschen Nation sei, dem Grafen Zeppcilint esc sti “beute cm Ort züglich Donaueschingens erklärte der Mmser, er di von alle Ma nahmen getroffen, e YZUSZSSIFU JFKeFFffekaYraeTe. Für Untßerkunft der Obdachlosenltsei gesorgt und er hoffe, daß alle Faktoren _des Landes zusamnxenba €:? damit Donaueschingen schöner aus der A1che erstehe, als : vor ewe en. _ ' ZerstYYg ??ntrcfxg fand einstimmige Annahme.

Rußland.

r initer des Auswärtigen und der ]apan11che Ge- fchästYTägY UT St. Petersburg haben, nach einer Meldung des W. T. V.“, estern die Noten, „betreffend 'die Ab- grenxun der rusJischen und xayan1schen Besißungen auf der nsel Sachalin, unterzeichnet und aUSgewechselt,

Belgien.

utiertenkammer hqt eftern, W. T. B.“ zu- folgeDiZetéYrtikel 7 der Kolo_nia versus „un , _der die (Hegénzeichnung der Akte des, Komßs durch die imster vor- iebt und den Artikei8, der sich a_u dieEmfubrung von Erb- chaf/1s- und sonstigen Steuern bezieht, angenommen.

Türkei.

a einsr Meldung, des „K. K. Telegrapheti-Kor- respoYeYzbureaus“ hat Ktamri Pascha als Großwesrr eni neues Kabinett gebildet, das sich,_w1e fblgt, zusammeyseßt; Has 7 an Fehmi Paéchka Öl??)t JIYt'lzzit leesPTIflchlwäFrlttiaY-

' ' und Tewi (: _a im er _ . , 5118111151968 von Siwas Reschid Akif Pascha Wird Minist_er des Innern, der Wali von Tripolis, Mgrschal] Reschtd Pas (: Kriegßminister, _der Vizeadmwal Mehmed Ari Pascha Marinemixyster, der Utiterstaatssekretar des Großwesirats Tewfik Pascha wird , Präfidxnt des StaatSrats. Hakki Bet) bleibt Untermcht6m1n1fter,_ er StaatSrat Ebrem Bcr) tmrd_ Eviameinister, Effendi Nuradungiar, ein Armenier, wrrd Minister fur Handel und 6 entliche Arbeiten, der Staatsrat Narro Cordato _Effendt, em Grieche, Minister für Ackerbay» und Bergbau. ,Die neue Ministeriiste wurde sofort dem Sultan zur Sanktion unter- breitet. , , _ , . - er dem bis ert en Marineminister Hassan Ram: Pascha 95613 dem 170130093 Pfund_ bei seiner Verhaftung ge- funden/wurden, sind auch der fruhere Mtxnster des Jngern Mehmed Memdub Pascha und der fruhere Stadtprafeki

' ' tet worden. ' Resé-ldVYI FFÉÜT,W. T. B.“ aus Serres gemeldet Wird,

aben sich dort die lebten griechischen Banchn den BK Lörden gestellt. Bei ihrem Zemeinsamen Emzy m die Sta wurden sie von ciner etwa 3 000 Menschen za lenden Menge begrußt. Serbien. fck . k

e etri cn Abendsißung der Skup tt_n_a am es anläsZFchd ZZZ Erklärung des Altradikalexn 'Mlsltsck), be- treffend die Verschwörung gegen den KMF Zilexandler, zu stürmischen Szenen, über die das „W. T. . , wre fo _qt, berichtet: , di * b . Mi it , der in der Nacht zum 11. Juni 1903 e TrupFee-“k Zfegbligte,ser11zcirte, er wiffe als Teilnehmer an !der Verf;- s wörung gegen König Alexander, daß dicfr von der nationdc; en Jsr - iniitspartei eingeleitet worden sei. Jnöbxsondere seien ?liFtu ter der nationalen Partei Velikowitseb und Ribarac daran bete sgi é wesen. _ Ribarac erwiderte, daß dies unwcxbr (be, in Misitsch wiederholte seine Bebauptung, wojraii _ si L“ er un ebeurer Lärm erhob. Die Nationalisten r ef.n. ugä; , S urke!" Misiiscb, der fick) aui fie sinen wo de, wurde von seinen Freunden daran verhindert; die Sisung twux) e unterbrochen. - Nach Wiederauinabme der Styung bezeicbine eL_ er Abg. Velikowitscb die Behauptung Misiischß als eine geme ne udges. _ Misitsch erwiderte, Velikowiisch iet fur die ErmorduZLgt e Königs Al-xandcr und Proklamierung der Republik nach OTZ)? at ge- wesen. Die Liberalen hätten darauf_ gerxchnet, daß sie zur k?:cthe: langen wiirden. Ribxrac babe, als (Heruebtc auftauchten, daß er (IFT iel? erc schwörung beteiliat ewesen sei, dies dementieren lassen. _ ara

hauptmann und Bi (hof

* zen und vondderchB§yölkÉrZu§F

" twurden. Nach ei1xer Fahrt ur te a_ , kexxafdéerberZYZiedene Ruinen sotmx die Domkrrcize befichtigi wurden gingen die M 'estäten Wieder an Bord er „Hohen- zollern““„ worauf das G chwader die Anker lichtete.

.. b lk) t d ' e ierun von „onduras hat es a gee n, ern Verchixi)1Wer§r)k 6er VZreini te.? Staaten nachzukommxn m_id die Zurü nahme der xequaturs des amerikanischen Konsuls und Vizekon als in Ceiba zu Widerrzifen. Als Grund für die lehnung mird, "„W. T. V; 11: folge angegeben, die Konsularbeamteii hatten fick) “? 1 inneée Politik von onduras eingetmscht und gememsaY

mit den Vizekonfuln rankreichs und Norwegens der Sta

Ceiba den Rat erteilt, ck den _Revolutionaren aus uiiefernl. _ Das chilenis e Kabinett hat, „W. T. . zufo ge,

seine Entlassung eingereicht. Asien.

' einem Londoner Blatt, „W. T. B.,“ zufolge, eius TebeIZxxen emeldet wird, hat die persische Nererung Schmit? etan um Jem Anwachsen der Zahl der 111 ie fremdenBLHJ ?andtschaften geflü teten Persoxten_ zu begegnen. Das_ a erfährt ferner, da die Reaktionare in den Schub drm, en, den Bela erungSzustand an'ireckß zu erhalten. _ Die englick)? GesandtsZast wird den Flüchiimgen auftragen, die Gesazidts _akf) zu verlassen, wenn ihr Leben mcht mehr in Gefahr sem mtr .

Afrika. di l'sch © Meldun en des „W. T B.“ hat 8 exigi e e- sandthFat Raisu i eingeladen, in Tanger zu residieren. Die Stämme der Ang eras und Uleddron haben, auf (Hrurzd einer Konferenz mit dem a ck19 von Tanger, an Abdul Airs Dele ierte geschickt, mit der sston, ihm darzulegen, daß sich die achtloi keit von Mulay Hafid in Zizkunft erw_e1sen werde. Die Zbreise Mu quids von Fes, die sich verzogert hat, war bis zum 2. Augut mcht erfolgt.

Koloniales.

Ankunft eines neuen Cbinesentransports ita SatÉoa.

' i te des Kaiserlichen Gouvernemen.s von amoa ist aYach9.U§eiin11i?erJch mit dem Dampfer „Progreß der vierte Cbinesenttansport in Stärke von 350 Mann in Avia eingetroffen. An Bord befand sich ein Beamter der chinesischen Regierung.

.L-

. es „Ci enba ,verordnungsblattS“, bxraus- gegeii??? imWMFnifterium sder öffentlichen Arbeiten, vom 5. An u6ti bai folgenden Inhalt: Erlaß des Ministers der öffentlichen : : in_i. 37. vom 17. Juli 1908, 11. (3. J. 2852, betr. Tarifbeftimmungen fur

Saatgut. _ Nachrichten.

Statistik und Volkswirtschaft.

Die fran-ösisebe Bevölkerungskrilssx. dd fr erin e unabme bezw. der zeitweilige St: ,„an er an- zösii 23116 evökxkeang erregt schon seit geraumer Zeit bei den fran- zöfisYen Statistikern und StaatSmännerrx die unbebaglicbiten Gefuble und führt zu den verschiedensten Vorschlagen, wie diesem Stillstand abzubeifen fei. Um diese Befürchtungen und Vorschaxe zu verstehen, verweisen wir auf die nackten Tatsachen der am Schluß folgenden Zusammenstellung. , Eb e t aus dieser Vergleichung, daß die Zahl der ?- ichlieY6xeany Frankreich zwar bis auf das Jahr 1906 immer noch höher als in Preußen, die Zahl der (Geburten aber um nahezu 50sv.H. geringer ist. Als Folge hat sich denn auch ergeben, daß die ge,amte natürliche VolkSzunabme in Frankreich nur 56464 im Jabreßdurcb- schnitte für 1896 bis 1905 betragen hat, während sie in Preußen leicbzeiti alljährlich & Miklion überstieg. Preußen, das no_ch _18-0 rankrei gegenüber um ein volles Drittel an Bevölkerung zuruckjtand, batte Anfang 1908 mit ibm bereits nahezu die gleiche Bevölkerungs- zahl“ in 10 Jahren wird es, bei stetiger Zunabme, Frank- reich, um 5 bis 6 Millionen überle en sein. An jungen gesteUungs- pflichtigen Mannschaften übertrifft reußen, soviel man beurteilen kann Frankreich bereits heute um 1/;o_1„':5. Daher sind denn sabl- reiché Vorschläqe emacht worden, wie dem Bevolksrungssiillstand ab- zubelfen sei. Die1Je Vorschläge drehen sich einerseits darum, wie eine stärkere Geburtenzabl erreicht Werden könne, sodann um die Frage einxr Verringerung der Sterblichkeit, insbesondere der Kindersterblichkeit. So erklärt der .Figaro' (29. Nov. 1907), daß in betreff der Zunahme der Geburten auf gescßgeberischem Wege_wenig zu erreichen 1ei; man müffe das ganze Augenmerk auf die Herabdruckung der Sterblichkeit richten. Zu dem Zwecke ruft das Blatt die StaatSregierung und die Gesell- schaft an. Was aber nun der Staat eigentlich tun soll, um nament- lich den Müttern iÜegitimer Kinder (deren Sterblichkeit bekanntlich sehr groß ist) eine bessere Kinderpflege beizubringen, das weiß der Ratgeber selbst nicht recht. Bemerkenöwezt ist, daß eine bareits vor Jahren von dem damaligen Ministerprasidenten auf Andrängen des Senats zur Untersuchung dieser Fragen eingefe te Kommission'aus Mangel an Mitteln ibre Forscbiixigwrgebniffe ni 1 hat veröffentlichen ein e la en . könnYexnderFYtFr PiItsYatfam 27. November 1907 an den Minister- präsidenten Clemcnceau im ,Tcmpß' ein patriotiscbes Schreiben ge- richtet in dem er die in Frankreich seltenen kinderreichen Familien seiner,Fürsorge empfiehlt (wohl zwecks Einbrinsung einer GeießeSbor- lage die diesen amilien Steuererlei-bteruna schaffen soll). Die „RH- publ'ique Francs! se' vom 29. Nobembcr 1907 betont die Notwendigkeit einer Aenderung der Erbschaftsseseße. Das Gkseß, das die Teilung des Nachiaffes zu gleichen Teilen vorschreibe, sei vom Uebel; es habe die Rückwirkung gehabt, das; immer mehr Familien, um debGefabr der Zersplitterung ihres Vermögens zu begegnen, sich auf ein Kind beschränkten. Insbesondere sei dies bereits bei den Baiiern in vielen Departecrents Sitte geworden; die Familien Mit zwei Kindern, das Zweikindersvstem seien bereits ein überwundener Stczndpunkt. . . Schon 1815 bat Castlereagb oesroitet: man brauche die Franzosen gar_nicht zu bekämpfen; denn bei Fortbestehen, ihrer Erbfchaf159eseße Wurden sie in hundert Jahren auSgestorben sem. . . Also sei es gebotrit, die Tesiierfreibeit einzuführen. Der Verfasser Spronck (Deputierier des

bezeichnete dies als üge, und als er weiter erklärte, er wäre niemals iäbi _ _

: r 300 0.0 Dinars. (Protestrufe rechts.) FRITZ dFruFfYtschéititspxréri wies di€ Bebauptangen Misitschs mit

gewesen, für Geld zu morden, wurde von der linken Seitegizx:

ts der i tnur, sie!: zu fragen, ob eine solche Tesiier- ereiYkethieYiY 31: spägtßkommi, ob sie gegenuber der iy Fleisci; und Blut übergegangener. (Gewohnheit der gleichen Teilung uberhaup

294 732 299 988 309 922,

1 264 697 702 250 562 447 1 241 819 726 829 514 990 1 269 611 673 669 595 942

F r a n k r e i ck Geburten Sterbefälle

aus“ [. der Totgeburten 86,5“) 586 771 886 859 107 751 019 843 933 810 073 847 627 816 233 827 297 853 285 857 274 784 876 845 378 761 434 826 712 753 606 818 229 761 203 807 291 770 171 806 847 780 196

Ebe- schließungen 290 171 291 462 287 179 295 752 299 084 303 469 294 786 295 996 298 721 37 120 302 623 26 651 306 487. (Stat. Korr.)

Volks- zunabme

93 700 108 088 33 860

31 394

_ 25 988 72 398

83 944

73 106

57 026

Zur Arbeiterbewegung.

ortand des Deutschen Arbeitgeberbundes-fur das BauYTerrbse (F. V., Sitz Berlin, gibt, der „Boss. Ztg. zvfolge, denjenigen Verbandworständen, die am 30. Juli d. I. an den lehten Einigungsverbandlungen teilgenommen haben, bekannt, daß der am 1. August d. I. nach Vereinbarungen beiderseitiger Parteien _fest- geseßxe Termin zur gsgenseitigen Unterzeicbnun säemlicher einge; reichter Tarifverträge auf Grund des § 11 des ertragßmusters niich vorgenommen werden konnte. Es standen noclx aus 39 Orbea die Verträge aus. Die beiderseitigen Zeniralvorsiande sind daru "er übereingekommen, daß die Verträge endgultig _am 15. August d. I. unterschrieben werden. Sie sind auch daruber einig, daß die Unterzeichnung dann stattfindet, obwohl noch von einzelnen Orten die Tarife wegen Weigerung der Anerkennung, gleich welcher Partei, noch nicht zum Abschluß gekommen sind. HJS Unparteiische Kollegium sei deswegen angerufen worden. (1 aber zwei Mitglieder auf längere Felt verreist sindé ist eine Erklärung seitens der Unparteiiscken n cht erfolgt. Es estebt aber kein Zweifel darüber, daß die Unvarteiischen ablehnend geantwortet haben würden, da die Schiedssprücbe der leßten Konferenz nur unter der Bedingung gefäÜt wurden, daß sie von beiden Par- teien anerkannt werden. Die Zentraldozstände der gewerkschaft- licbefreien Zentralverbände erklärten auSdrucklicb, daß auch fur die Fäljr wo von den Zablsteilen der einjelnen Orte der Tarif noch nichkanerkannt worden sei, er von ihnen genehmigt und unter- schrieben werde. Die Zablstellcn haben außerdem die Anweisung er- halten daß Streiks und Sperren oder andere Maßnahmen nicht unterriommen Werden dürfen. Somit steht die Anerkennung anr Tarife und damit die endgültige Unterschreibung dH Einheitstaris- masters als sicher bevor. Die einzelnen Verbandsvorsißenden der 39 noch ausständigen TarifeAwerdfetn ;wcbseraldringend aufgefordert, e bis zum 15. ugu e nzu en.

ihre 2131 Sgtettin wird dem „W. T. B.“ gemeldet: Ein von sättijt- lieben Arbeitervrgauisationen unterzeichnetes qugblatt mß- billitdas Verhalten der Mieter des „Vulkan , die in einer Verkammlung die Vorschläae der Direktion ablehnten, und stellt ihnen wenn sie sich ni t für die Wiedxraufnabme der Arbeit er- klären„ den ortfall der isberigen Unterstußung in Aussicht. (Vgl. Nr. 182 d. 1.)

er Aus tand der Erdarbeiter auf dem Bauplaße des neuen städti§1ckchenKraTikenbauses zu Leipzig-Eutziych (dgl. Nr.184d.Vl.) dürfte nach der ,va.Zig.", für die Ausstandizen .erfolgchs verlaufen. Von den etwa 90 Arbeitern, die am Dienstag dte Arbeit eingestellt hatten haben bereits über 70 die Arbeit zu den alten Bedingungen wiederfaufgenommen. Die Pläße der übrigen sind durch anderweite Arbeitskräfte beseßt. _ Die Leipziger Dachdecker babrn in einer Versammlung fast einstimmig beschlossen, aus dem Zentralverband der Dachdecker Deutschlands auSzutreten und eine örtliche Sondxrorgani- sation zu gründen. _ Die baugewerblichen HilfSarbetter bx- schloffen in einer zahlreich besuchten Versammlung, den zwischen den Vertretern der Arbeit eber- und Arbettnebmerorganisationen verein- barten aUgemeinen Ta fveritrag 11be tdie Lohnk- und Arbeitsverbältniffe

ewerbe bis auf we teres n anzuer ennen.

im YYY!) Erlaß des Präfekten des Seinedepartements ist, wie „W. T. B." meldet, die Vereinigung der Syndikate des Seine- departements von derPariser Arbeitsbörse angeschlosjen worden. Die Vereini urig der Syndikate veröffentlicht egen ihre Aussckoließung von der ' rbeitsbörse einen Protest, in dem e erklärt, die Vereinigung werde einen höheren richterlichen Entscheid beantragen.

. T. B.“ aus Kopenhagen berichtet wird, vor einiger wxitjienmderZIAusstand getreten. Sie forderten unter anderem die Em- Fibruno des Acbtstundentags. Um den Streik zum Abschluß zu bringen, kündigten die Arbritgeber an, daß am Montag, den 10. d. M., eine allgemeine Aussperrung der Vuchbinder und Typo- grapben beginnen würde, diejenigen ausgenommen, die; bei der Tagespresse beschäftigt sind. Die Arbeiter antworteten b.crauf mit der Ankündigung des Ausstands auch bei der. Druckereien der Tagespreffe. Die zwischen den Vertretern der Arbeiter und Arbeit- geber efühiten langwierigen Verhandlungen sind bisher“ ergebnislos verlaußen. Man hofft aber die Verhandlungen zum glucklichen Ab- schluß zu bringen, ebe die angekündigten Arbeitöeinsteüungen in

Kraft treten.

Wohlfahrtspflege. Die Krankenpflege auf dem Lande

“' leswi - olstein nicbt unwesentlich durcb dieLandes- FxrrdsiiZZénJSanJiZt gefördert. Diese yabm zunächst die_von dem verstorbenen Hofbesißer Jakobsen begrundetc und auSgefubrte Idee svmpatbisch auf: an die Landgemeinden nacb MögliÖkeit einen Vorrat notwendigiier Hilfsmittel fur die Kranken:) ege zu verteilen. Diese Zusammenstellung _von Pflegeuten ien nannte Jakobsen eine .Margaretenspxnde . ' Die Vert lung der letzteren wurde bald planmäßig organisiert, zu welchem

wecke die LandcsversicberungMnstalt Untersxußunqen gewährt. All; jabrlich triit der „Verband schleswikz-bolsteinijckyer Margaretenspenden zu einer gemeinsamen Beratung zu ammcn; in diesem Jahre ges ab es am 20. Mai in Süderbraru , zum ersten Male obne ihren 8- gründer. Bei dieser Gelegenßeit entwickelte Landesverficherunalrat Hansen in einem Vortrage seine Ideen „über den Ausbau der länd- lichen Krankenpflege. Er wies darauf bm, daß die Versicherung der landwirtsÖaftliÖen Arbeiter in den deutschen Krankenversichetungs- geseßen voin 15. Juni 1883 u::d 25. Mai 1903 der Entschließung der einzelstaatlicben Gesetzgebung bezw. den Kreis- und Kommunalverwal- tungen überla en sei und dieser Umstand es bewirkt babe, daß doch nur ein Teil der [Tndwirtsckpaftlickxen Arbeiter der Wohltat der Versicherung unterstellt sei. ür Schlcswig-Holstein gebe es in neun_ Kreisen noch keine solche VeriKberung. Bis um Eintritt einer nacbdrucklicbst zu be- fürwortenden obliaaxoriscben ersicberung dcr landwirtschaftlichen

, werde aufkommen können.

. Arbeiter sei die Beffrrung dieser Verbäitniffe im wesentlichen auf die

Die dänischen Litbograpben uad Steindrucker waren,

1) für neu errichtete oder durch quaniieilung von Schwestern bis 200 «ki jährlich auf die einem Mutterhause in einem solchen aus- gebildet ist, h. bis 100 „“ jährlich auf drei Jahre für eine andere KrankenpfteJerin (Landpfsegerin); außerdem kann als

einer solchen Kranken- bis zu 100-76 bewilligt werden;

erweiterte Gemei'ndepfiegestationen &. drei 31er für jede Krankenschwester, oder Diakonissenhaus: angehört oder

Beitrag zu den Ko ten der Ausbildung pflegerin einmali eine Bxibilfe

außnabmsweise ür bestehende Gemeindepftegestationcn, wen

der zu dürfen.

n Dr.

die Erhaltung der Station wegen Erhöhung der für die

Schwestern an die Anstalt zu

schwester.

aufm wies dann darauf hin, ländi chen Frauenvereine allein sind, die ** ankenpflege bilden. Mehrfach sicht örperschaften, insbesondere Kirchenvorstände sicb ufgabe widmen. Dann ist zu beachten,

gewiffermaßen die Träger de

icht lediglich Diakonissen

reuz', sondern auch andere .erden, die eine aden. Daß bicrbéi mit Weitberjigkeit Verfahren wird, obend anzuerkennen. _ Nähere Ausführungen darüber,

und vom weibliche Personen berücksichtig

«56 des „Roten Kreuz-Kalenders' für Scßleswig-Holstein (Ki-l 1908)

Kauft uud Wiffexschaft.

Der 4. internationale angreß für Historische

gestern vorm11tag im großen Saal der zu Berlin unter zahlreicher Beteiligung von eröffnet

uissenschaften ist ehilharmonie elehrten aus allsn Teilen_ der Welt feierlich orden. Als Vertreter Seiner Majestät des Kaisers und önigs _wobnte Seine Königliche Hoheit der Prinz riedrick) Lebpold der Eröffnungssitzung bei. Als Ver- eter der Reichs: und Staatsbehorden war der Staats- etär des Innern, Staawminister Dr. von Bethmann 91leO erschienen; erner waren anwesend die Staats- imster r. von Studt und von Möller, der Unter: aatsssekretär im ReichSamt des Innern Wermuth, !initexialdirektor Dr. Naumann, der Rektor der Berliner niversttäi, Geheime Regierungsrat, Professor Dr. Stumpf, ßrgermetster Dr. incke u. a. Der Generaldirektor der omgltchen StaaWarchwe, Wirkliche Geheime Oberregierungs- , Professor Dr, Koser erYnete den Kongreß mit einer egrußupgöanfprache, dankte einer Königlichen Hoheit m Prin en Friedrich Leopold für sein Erscheinen und “[ie der ersammlung mit, daß ' Majestät der aiser dem „Kon r_eß lebhaftes Interesse ent egenbringe und dquere, durch ' eme Abwesenheit von der * eichshauptstadt hindert zu sein, an der Eröffnungssißunq teilzunehmen. Verlesung eines Telegramms des Neichskanzlers Fürsten n Bülow begrüßte der Staatssekretär des Innern Dr. von eibmann Hollweg den Kongreß, „W. T. B.“ zufolge, it nachstehender Ansprache: Mit lebhafter rende rufen die ReickSregierun, und die (Gesamt- it der Deutschen taatcn dem Internationalen bfstorischen Kongreß herzliches Willkommen in der deutschen Reichshauptstadt zu Das ewige Rom war es, wo Sie das leßte Mal tagten. Jetzt nen sich Ihnen die Tore einer Stabi, die dem historischen Forscher (; erscheinen muß, deren Bauten und Denkmä'rr in dem nüchternen "tc einer nordiscbrn Sonne noch nicht von dem Zaub-r ur'nfloffen _d, den im Wechssl weltgeschichilicher Epocbrn Sage und Uebxr- serung auch der leblosen Umwelt mitteiirn. Doch die btstorifchen Wissenschaften, deren Pfleger Sie sind, des Alten aufleben. Weit aus-

"xn auch im Neuen den Reiz

ler-d umspannen sie das ganze Geistes- und Kulturleben, decken in treuer, aber auch unerbittlicher Forschung die verschlungenen ege auf, denen Menschbeit _ immer

3 doch mit jedem Schritt eine andere _ ibre nie abge- So wird die historische Wissenschaft,

ch_ene Bahn dahinwandelt. fraglich, solange _sie YeinLn anderen Geseven als ihren enen grborcbt, fur a11e, dir nicht im Dunkeln, von Tag zu Tage en wollen, zu einer Lebrmeisterin der Ergenwart. Und nicht nur -- Jndrm fie uns mit freizebizzer Hand von den Scbäßen aus- [k- die Jabrtausrnde aufbäuften, indem e uns mitempfinden und cherleben laßt, wie Welt und Mens beit geworden und ge- chsen nd, gibt sie unserem Denken einen reicheren Inhalt, serem ollen eine festere Riehtung, spendet sie uns zugleich den thsiaSmus, der szu neuen Zielen drängt. An dem Maßtabe der Vergangenheit gemessen, wird auch die ßenwart uns ncht arm dünken. Sozial. religiös, national und ?_rnational ringen junge Kräfte mit Ungestüm und nicht ohne Wider- U ck neuen Gestaltungen. nd Zeugen davon, "1 s tig_mitten in diesen Bewegungen. Und wenn, nach ts_Wort, uber Geschichte niemand urteilen kann, als wer an

seibit Geschichte _erlebt bat, d.:nn ist es unsere Zeit, welche einen ?MälkebneitFJUUff fuz:b geschjixäjtlicbe FoxscbÄmxx l[))at. diJLDxi KIZgreß, 11 au ru eren agungen, de u (: en, e 8 et

'kÜt baden, bkklä tigen diese Erkenntnis. I j 8

Zu friedlichem Wettstreite der Wi ens (: nd Si: 'uammen- :- als (Glieder der einen großenss wéffefttisxaftlicken zGsemeinde. aus Ihren Veitrebungen, daß aus der ger.:insamen flege „??? Ideale das Leben der Menschheit reichen Gewinn s öpfen “ßen Yaks“ Wunsch, mit dem ich Sie in deutschem Namen be- .Zm Namen der StadtBerlin hieß der Bürgermeister Dr. [We, den Kongreß willkommen, im Namen der Akademie lsseyschaften, der ältesten wissenschaftlichen Organisation preußischen Staats, deren ständiger Sekretar, Professor br Uwers und Namens_der Universität der Rektor, Pro- ie Dk- Stumpf, _ Es hielten ferner Ansprachen für die "iskhkn Korxgreßtetlnehmer und ugleich namens der römi- ongkeßlettung vom, Jahre 1 der Senator, Professor d,asqugle del Gmdici, für das 111861111: (16 kranacz , rike sonstlgen auf dem Kongreß vertretenen Akademien und ä “" Korperschaftßn Frankreichs der Leiter des Museums U?Upktschen Al_tertumer in Kairo Gaston MaSpero und «aroFsxsxr iI)iegmalb W. Macau als Vertreter der Uni- or

s?Hierauf sch'ritk der Kon?reß zu seiner Konstituierung. Zum

man auch andere Vereine und der gleichen daß sowohl durch .ie Landesversicherung6ansta1t wie durch die Provinzialverwaltung

„Noten

für die Krankenpflege brauchbare Ausbildung genoffon ist gewiß _ wie die Zu. .. dungen insbesonderx der landlichen Krankenpflege Förderung .ieten, wie das eigentliche Arbeitsfeld der ländlichen Krankenpflegerin ,xschaffen ist und wo bier Hilfe not tut, gibt Hansen in einem Auf-

zablenden Vergütung in Frage gestellt wird, bis zu 100 „M auf drei Jahre für jede Kranken-

daß es keineswegs die Vater-

usammenbange liche Leben ?

allem die Aufgabe keit kl

zufassen, die

behandelt sein wolie gehört das Prinzip

. bleibenden Menge von Energie im Weltall; zufolge, Offenbarunqen

Einige dieser Erscheinungen treten räuml zeitlich hintereinander; die Geschichte hat zeitlichen Erscheinungen und Veränderungen zu tun. Es gibt aber noch eine andere Beziehung zu den Erscheinungen

diesem Prinzip

betrachtuna wobl Energie bleibt imm

Wenn wir in und chemischen zu

der Energie allen taiiven Unterschiede

anlangen. Der auf

tatiber Unterschiede Wes

welche der ers das Vergleichsin

Tier, Vernunft

der

all diese Vorgänge qualitativen ormen ben die e neue par STSSUSÜES dic iich betont werden

im bewußten Geg-n

Mensch ritögescbicbte. Die eine Seite

mrnscblichem Jntere Antworten auf die der Wissenschaft ist matischen.

mühen, dem

der allgemeinen M PfiiÖt als Glied Foßen Krisen der ur die Menschen, Anteil batten,

ständig. Denn nur

dividuum in den Augenblicken des S

Vormarsch oder als zu der Erkenntnis, daß das soziale es Teil b

triumphierenden

kommt, wenn welche die Menschheit

füllung ihres Schicksals vorrückt. Den Ausdruck ,etbisch' will der Redner im Gegensa ebraucben, weil er unter ,Etbik“ die Wi

dem Werte MM chlicher Betätigun en ver tebt. Es ibt :) zwei Arten von Werten: die eine läZ s g bne F

Raumes und der Zeit,

matisch“ deshalb

des Empfindens und vergleichen,

der

während d :

qualita Empfinden, unsere

Ist diese Analyse

der Geschichte in der H wenn behauptet wird,

maibkmatische bei drr Bearbeitun

Aufgabe, ein etbis er

flieht

denk,“! wurde auf Vor chlag des Pro essors Pais (Rom) Okstßende-des Organisationskomitees,fWirkliche Geheime -

schichte ethischer und absteizcnde Kurve

doie_erste allgemeine Sißun einigten Staaten von

Yolrttrag über „die ethischen Aufgaben des Geschtchtsschreibers“ e . '

ar zu werden; fuch4ngen sieht er sich die er zunachst zu beantworten hat. dem die Geschichtswi

baupti chiicb mit den leßteren;

den psychologischen übergeben, Anzeitbe

der aufsteigenden Linie der organijcben (iintwickli-mZe beim Menschen ganges stehende Mensch

en. Es ist aueh der Beachtung wert, daß es Vergleichung der Erscheinungen

iedenbeit zwischen Quantität und Q sprechen. Jm e teren Falle, der Anzahl von Ein'hteiten otder von Größen bezieht, ist rumen .

Auf dem qualitativen Entwicklun s wicklung zu der Pflanze, von der das vom Instinkt geleitet wird,

der pxlitiscben Einrichtungen, die G der Staaten, die Beziebun en zwischen den unabhängigen Staaten:

qualitativen Bewertung

fcheinunéxen des mens lichen Lebens find aber die

die Antworten auf die andere, für die WiYens ft in ihrer Ge!amtbeit gleich wichtige, an

Von innen besehen, eröffnet der Historiker neue Nußblicke. Inhalt eines Zeitalters dauernde Festi Zeiten gesicherte Geltung zu daß dem Menschen als trei Kontinuität innewi7b

die solche Krisen miterlebt baden und an ihnen begreifen das Wesen des

so bemerken wir auf den ersten Blick, daß die quantitativen oder mathematischen Grundmasien in

Einheiten nd, abgeleitet aus der Analyse von Raum

Ziele einwirken; sie die wichtigsten Elemente unserer menschlichen Erfahrung.

Wi en at ist es eixileuchtend,ffdc1§ fdie Auf

_ wie die Pflicht aller

ewußts ein seiner Verantwortung gegenüber der Mensch

zu finden und auÉutzek'Yne-Fsondern weil das ganze r ,

An die Konstituierung des Kon resses schloß fich soglei g, in der? der Botschafter der Beckh- Hill einen

Amerika Dr. David I.

g in deutscher Sprache hielt, be an nit_ion des Begriffs „Geschichte". 9

us, steht in engem Was ist das mensch- Denn was auch-immer das menschliche Leben sein mag, die Geschichte ist die Chronik seiner Entwicklun :: und seiner mannigfachen VetätigunK. er

zu lösen, sich ü und schon an der Schwelle einer Reihe von ?Fragen elcbes

enscbaft dient?

erscheint uns der geschichtiiche Proje

n. Zu den (Grundlebren der modernen Wiffensrhaf von dem Dasein einer bestimmten, alle Frs kene: uranfänglicköen

cb nebeneinander auf,

zeitliche Veränderung

fortschreitender Evolution von

den b kali den biologischen Erscheinungen P M schen

und von diesen zu so bemerken wir, daß zum die Quantität _n nach dieselbe bleibt, daß aber die quali- an Vrelgestaltigkeit stetig zunehmen, bis wir in der obersten Stufe des biologis n Entwicklungs- weist, eine größere Mannigfaltigkeit quasi- auf, als xedes andere der Wissenschaft bekannte für die Bewertung und zwei verschiedene Verfahren gibt, aalität ent- sich auf die Quantität, auf eine die Mathematik

ange von der chemischen Ent- anze zum Tier und von dem zum Menschen, der von der Mathematik als ein immer

as so die Entwicklung

ründung und der Zusammenbruch

und das Ge'i t d s wechsels. 0 e e

und böhere Spbäre menschliZer Betätigung isi Domane der Geschichte. as bier eindring- folT, ist die wiffcnsehaftiiche Notwendigkeit einer der Erscheinungen des menschlichen Lebens sa zu der qaantitatiben Auffaxunq. Die Er-

rscheinungen der

andlungen gehören in

der menschlichen Wifsenscbaft hat

zur Grundla e rage: Wie viel? Es gibt 9

aber noch eine

e Weitaus reichere Seite, deren Wurzeln in den Frage 0le: Wie beschaffen? Und diese Seite die bistor sche zum Unterschiede von der mathe-

gescbicbtliche Pro dem finden immer wieder das ei ige Be- _ keit, eine für alle eben. Laßt fich ni t daraus folgern, ende Kraft eine Emdfindun für die nt, durch die er sich seine! nteils an enschbeitßentwicklung bewußt wird und seiner

der menschlichen Rasse? Erst in den Geschichte offenbart sich ihre wahre Natur.

Wir

geschichtlichen Prozesses voll- dekselben kommt das In- ieges oder der Niederla e, im Besiegter auf dem Schla tfelde Ganze dann zur höchsten (Geltun at an irgend einer großen Bewegung, dur von einem Stadium zum andern in der Er-

als ein Bestandteil

xu „marbe- enscbaft von 1 sich m-ffen mittels der FaerJFr: die andere durch die

aktore des Nützlichkeit. F "

Wenn wir die beiden miteinander

Wirklichkeit nichts als abstrakte und Zeit, tiven oder etbifcßen Grundmaffen auf unser

nd dergestalt die Massen für richtig, so tut 66 dem Range und der Stellung ierarcbie der Wissenschaften keinen Abbruch, daß sie weit mehr eine ethische als eine ist. Und wenn dies zutrifft, so abe der Beruf des Historikers t1ichen Materials eine aethische ist; nicht nur weil es seine Männer der Wiffené ft _ ist, im

e t die Wahrheit Wesen der Ge- s ist Aufgabe des Historikus, die auf-

des i 23.38

ch1icher Erkenntnisse und der friedlichen Annäherung Nationen geweihten Arbeit ebrfurchtsvouste Huldigung darbringen

9, seines Fortschritts lichkeit Der Geschichtsscbreiber hat vor die besondere Art seiner Tätig- seiner Unter- Tegenübergestelit, st der Zweck, ks Was ist das Wesen der

t geschichtlichen Wabrbe t? Worin unterscheidet sich die Ge chichte vo den anderm Wissenschaften? Wie von innen beiebsn? Was ist also, um alle diese Fragen zusammen- hauptsächliche Aufgabe des Geschichtsschreiber97 Es gibt

zwei Arten, die Wirklichkeit zu sehen; zwei Arten, die gänzlich verschieden

ck stets gleich einun en sind, nergie. andere es mit den leßteren, mit den

die für die Geschichts- nicht weniger wichtig ist alS“ die , Die Aebnlichkeiten und Verschiedenheiten der Erscheinungen sind so. inesolcbe Möglichkeit abzuwen

uantitativ als auch qualitativ. Die Geschieht? beschäftigt sich denn die Quantität der bestehenden er dieselbe, dagegen nehmen die qualitativen Unter- chiede unter den aufeinander folgenden Erscheinungen offensichtlich an Vielaestaitigkeit und Mannigfaltigkeit xu.

liches BWUZZ-in, das den, Menschen von den anderen Geschöpfen der orLaniscben elt unterscheidet. Diese Empfindung für dak, was sein so te, zum Unterschiede von dem, was ist, liefert, je nachdem ihr im praktischen Leben Rechnung getragen wird oder nicht, einen all emein azierkannten (Gradmesser für die Beurteilung deffen, was in der ebens- fubrung gut oder sschlecht, nüßlich oder nußlos, weise oder unÖeiie, edel Fer Hueber it. dlb F kt i schi er nzge unwan e are a or m ge chtlicben Prozeß ist die menschliche Natur, welche manchmal von der Vernunft eleitet, im n allgemeinen aber von Impulsen Beruf des Historikers, der Geschi zu Verleihen, indem er ihr einen mit ihrer _Natur nicht im Einkl Beweggrunde bloßzuiegen, die dem geschichtlichen Proje , wie er in Wirk- Vor uns liegt, die Bahnen gewiesen haben. enn er in diesem Sinne wabrbait ist in der Aufdeckung der Beweggründé und der Er- cbniffe. so wird seine Arbeit einen weit größeren wiffenschaftlicben ert haben, als wenn er in sie Prinzipien und Methoden bineinträgt, die anderen, Feb mit ganz Verschiedenen Materien befaffenden Wissen- scba ten entle nt sind, oder als wenn_er rein inteliektuelle Abstraktionen. Yior ÄinsgH.iDji)e Wirxxmg LoßichetÉ Yersxlbrens ist Jie, dcißddediGeisthckite n n nen ernungemer nwiun eeenwr, : rn ß Wirklichkeit nicht eigen ist. g g So ist es denn von jedem Standpunkt aus einleuchtend, daß es nicht der Beruf _des Geschichtsscbreibers ist. sich mit Gleichartigem oder mit aUgemein ultigen Formeln zu befaffen, sondern mit den viel- t gestaltigen Eri einungen menschlicher Betätigung, gemeffen an ihrem (Erfolg oder Mißerfolg auf dem Gebiete rationeUen Strebens. Denn die Geschichte ist nichts mehr und nichts weniger als die Chronik des Strebens der Menschen, die Probleme zu lösen, die sich ibnen ver- möge tbrer Natur und ihrer Umgebung entgegensteüen. Es ist der Menschheit nützlich troßdem sic in einem bon Ge

,

der Vcrgan enbeit. Den Geschichtsschreibern jedoch, den Männern der Wiiienf aft, die sich mit den größten und lebrreicbsten Ausblicken der menschlichen Entwicklung de_faffen, ist der Weg vorgezeichnet von dein wiffenschaftlicben Fflichtgefubl, welches der Prüfstein, das Wahr- zeichen und der Stolzi res Berufes ist, _ des Berufs, die Wirklichkeit

zu cntschleiern und dem Worte Inhalt u eben: Die Welt i te ist das Weltgericht,“ z 9 - gesch ck

Nachdem der Botschafter Dr. Hill seinen Vortrag beendet

hatte wurde die erste :ailgemeine ißung des Kongresses ge- schroffen.

In den Sektionen, die nach der allgemeinen Si ung in ver- schiedenen Räumen _zufammentraien sprachen u. a. Pro effbr Kauf- mann (BreSlau) uber die .Selbsiverwaltung der deutschen Universt- täte_n im 19. Jahrhundert“ Professor Münch (Berlin über .Furstenerjiebung im Wande1 der Jahrhunderte“, Professor öfter (Leipzig)_uber „Bühne und Drama“ und Profeffor K. Kaser Wien) uber die „Bildun? des modernen StaatsweseUS'. Profeffor [tamira y Crevea (Ov eda) referierte über ,fpaniscbe Rechts- geschichte“, Professor FischerUHBreslau) über „Ziele und Methoden des religionsxzesckpichtlichen Ui te ck19“ und Profeffor Müller (Tübingen) uber die „Enstehung der evangelischen Kirchenverfaffung'.

Verkäufe_ der Großen Berliner Kunstausstellung 1908. Gemalde: Guitav Eilers, Berlin, „Blick auf Oeß', Gustav Köller, Berlin, „Auf der Lauer“, Wilhelm Kuhnert, Berlin, „Löwen auf dem Raubzuge', Carl Holzapfel, Cassel. .Heidemoor“, YM Vetsch, Berlin, „Na denn Proscht“, Josef von Wodzinski, * erlin, „Jm Metropoltbeater', Berthold ClaiF, Berlin, „Aus meiner Wobnung_'. Eu en K-xmpk, Düffeldorf, . orfstraße' Herm. Emil Pohle, Duffeldorß, .Eiusamkeit'. Bronzen: Job.€1köitger, Berlin, .Diana“, Richard Schönbeck, Berlin, „“Wer Anfang ist schwer“, Fritz Christi“, Berlin, .Gratulantin'.

In der Galerie Eduard Schulte beßinnt am Sonntag, den 9. August, eine neue Ausstelltzng mit Wer en der Künstler ruppe KHVe-Ungarn, zu der die tuchtigi'ten jungsn ungarischen ' aler Bbören, ferner mit Werken von Jos. v. Brackel, Bernhard

röker-Münster, Ma im. Kübener, 5Krank Richards (25 Asquarelle: Higb-Cli und ;ngtbung), artba Wenzel u w. u w. -

Lcmd- amd Forstwirtfthaft. Ernteaussichten und Getreidebandes in Rußland.

Der Kaiserliche Generalkonsul in Odessa berichtet unterm 27. 6. M.: Anfanß Juli begann der Regen zunächst in einzelne'n Strichen des Amts ezirks niederzugeben' spater stellte 11“, Landregen ein. Dadurch wurde das Wachstum der eldfrücbte im a gemeinen sebr begünstigt. Aaerdings konnte der Re en dem Wintergetreide wenig nüsen, da dieses schon uiiter der Trocken eit im vorigen Herbst zu sebr ge- litten batte und überdies durch die Dürre in diesem Früh abr be- schädigt worden war. „Demgegenüber kamen die Niedersch äge dem Sommergetreide sehr zu statten. Am meisten Vorteil brachten sie dem Mais. In der zweiten Hälfte des Monats Juli trat heißes Wetter ein, das nur Von einigen Gewittern en unterbrochen wurde. Die in [ester Zeit herrschende Hiße bat die (Zeise etwas beschleunigt. Immerhin wird sich die Ernte im allgemeinen um etwa zwei Wochen Verspäten. ,Das Einernten von Wintergetreide und Gerste bat be- gonnen. Die Ernteaussichten [affen sich folgendermaßen abschätzen WinterWeijen ibt in Bessarabien, Cberson und im Gouvernement Stawropol im groSen und ganzen eine unbefriedigende Ernte. In den meisten Kreisen it_ mehr als die Lälfte der Aussaat u (Grunde gegangen. Der ubrig bleibende eil ist meist s lecbt be- standen und nur in wenigen Gegenden befriedigend aus- Maüen. Taurien erzielt ckqu weniger als eine Mittelernte. r das Kubangebiet weist eine befriedigende Ernte auf. Winterrog en ergibt in Bessarabien im allgemeien eine schwache Mittelernte, leiht in Taurien unter mittel, ist in Cberson im allge- meinen unbefriedigend und nur im Kubangebiet befriedigend ans- ?efallen. Som merweizen liefert in Befsarabien ein unbe- riedigendes Ergebnis, ist dagegen in dem Gouvernement Stawropol und im Kubangebiet _ im allgemeinen befriedigend ausgefalxrn. Hafer verspricht uberall einen mittleren Ertrag, im (Gouvernement Stawropol und im Kubangebiet dürfte sich der Ertrag noch günstiger stellen. GünstFi sind im allgemeinen auch die Aus- sichten der Gerstenernte. ur in Taurien dürfte der Ausfall etwas unter mittel bleiben, in allen übrigen Gebieten jedoch den Ertrag einer Mittelernte etwas übersteigen. Mais stebt überall gut. Die leßten Regen haben die Aussichten der Maisernte noch verbeffert. Bohnen und Erbsen stehen im allgemeinen befriedigend. Leinen- saat verspricht eine_ gute Mittelernte. Die Vorräte der alten Ernte sind fast vollständig geräumt. Da

der menschlichen Entwicklung, wie sie «sich in

jeder Landwirt sich beeilt, das ausgezeichnete Erntcwetter zum Ein-