1866 / 244 p. 6 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

3500

Monarchie vereinigten chen__1a_ligcn Kurfiirstcnthums Hessen, fortan Uns als ckan rechtmaßigxn König und Landesherrn zu erkennen und Unseren Gcscßen, Verordnungen und Befehlen mit pfiichtniäßigcm Gehorsam nachzuleben.

Wir werden Jedermann im Besiize und Genuffe seiner wohlcrworbcnrn Privatrechte schützen und" die Beamten, welche Tur Uns m Eid undPfticht zu n_chmcn sind, bei vorausgese ter rc_uer Verwaltung tm Genusse ihrer Diensteinkiinfte bela en. Die gescygebende Gewalt werden Wir bis preußischen Verfaffim allein ausiiben,

Wir wollen die eseye und_Einrichtun en der bisherigen kiirhessithew Laxide erhalten, sdweit sie der usdruck berechti ter Eigenthixmlichkeiien smd und m Kraft bleiben können, oZne en durch die Emheit_ des Staats und seiner Interessen be iiigten Anforderungrn Eintra zu thun.

_ Unser biZheriger S_eneral=Gouvcrncur ist von 1an ange- wiesen, hiernach die Vestßnahme auszuführen.

_ Hiernach cschieht Unser Wille.

Gegeben Schloß Babe svcrg, den 3. Oktober 1866.

Wilhelm.

zur Einführung der

([,. 8.)

Gr. von Visma rck-Schönhausen. Fr r. von der e dt. von Rooii. Gr. von IYenplY.h von Müéle? Gr. zur Lippe. von Selchow. r. zu Eulenburg.

Allerhöchste Proclamation an die Einwohner des vormaligen Kurfürstenthums Hessen. Vom 3. Oktober 1866.

_ _ Durch das Patent, welches Ich heute vollzogen abe vcr- etmge Ich Euch, Einwohner der kur effischen Lando, m?t M,einen ).lnterthanen,_Eurcn Nachbaren un deutschen Brüdern.

Durch die En_tsche1du112 dcs Krie es und durch die Neuge- sialtun des gemeinsamen eutschen aterlandes nunmehr von einem urstenhause getrcnni, dem Ihr mit treuer Ergebenheit anßehangenx tretet Ihr 1th m den Verband ,des Nachbarlandes, des en Beyolkerrmg Euch durch Stammesgemeinschaft, durch Sprache und Sitte_verwandt und durch Gemeinsamkeit der In- teressen befreundet ist. _

_ Wenn Ihr Euch__mcht ohne Schmerz von frü eren, Euch lieb gewordenen Verhaltmssexi loZsagt, so ehre Ich die en Schmerz m_id wurdige denselben als e_me Bürgschaft, daß Ihr und Eure Kinder auch MW und Meinem Hause mit Treue angehören werdet. Ihr werdet _die N__othwendigkeit des Gescheheneti erken- nen._ Demi solchxi dic Fruchtc de_s schweren Kampfes und der blutigen Siege fur Deutschland nicht verloren sein, so cbietct es__ebenso die Pfl1cht_ der Selbsterhaltung, als die Sorge Fiir die Forderung__ der natwnalen_Zntcreffen, Kurheffcn mit reußen fest und auernd zu vereinigen. Und _ wie schon ein in Gott ruhender Herr Vater es ausgesprochen - nur Deutsch- land hat gewonnen, was Preußen erworben.

_ Dieses werdet Ihr mit Ern- erwägen und so vertraue Ich Eurem deutschen und redlichen inn, daß Ihr Mir Eure Treue eben so aufrichtig geldben werdet, wie Ich zu Meinem Volke EuchEaufnethe.

__ uren_ ewerben, Eurem Handel und Eurer S i a rt erdffnen sich durch _die Vereinigung mit Meinen chSÜifaxen reichrre Quellen. Meme Vorsorge wird Eurem Fleiße wirksam entgeÉrnkOYncihch

_me ei e ertheilung der Staatslasten, eine weck emä e cnergtsghe Yerwaltung, sorgsam erwogene Geseye, zeine: Zerechße und punktliche Justizpflege , kurz aile dic Garantieen , welche Preußen zu__ Dem gemacht, als was es sich jeßt in harter Yßobe bewahrt hat, werden Euch fortan gemeinsame Güter

_Eure kriegstiichtige Jugend wird sich iren Brüdern in Mcmrn anderen Stgaten zum Schuße des atcrlandes treu anschließen , und Mit Freude wird die preußische Armee die tapfern Kurhessen empfangen, denen in den Jahrbüchern deut- schenDIFu i_nes ndlmZe'hxh em neiZes gröÉeres Blatt erö net ist.

_ __c _iener er ir en wer en au „erner in die ewa rer des ?_aKerlickÖeiZ Gl_g_uk)_ens __sein. __ h h .* ' ren. c _ran a en, en viel'ä ri en Pfie erinnen deut er Kunsi und Wissenschaft, werde (1) Fieiue be?ondere Aufnxcehrk- mmkkit widmen , und wenn der preußische T ron, je länger desto mehr, als der Hort der Freiheit und Selb ständigkeit des deutschen Vaterlandes erkannt und gewürdigt wird, dann wird mtch Euer Name unter denen seiner besten Söhne verzeichnet

werdeii, dann_werdei auch Ihr den Augenblick segnen, der Euch Mit einem größeren Vaterlande vereinixzt hat. Das waltc Gott. Schloß Babelsberg, den 3. Oktober 1866.

TIilhelm.

PateJnt wegen Besiynahme dcs vormaligen Her- zogthums Nassau. VdmZ. Oktober1866,

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Köni von thun gcgen Jedermann hiermit kund: g Preußen 2c.

_ Nachdem m Folge eines von Nassau im Bunde mit Oester- reich, und m Verleßuiig des damals geltenden Buridesrechtes begonneneii, von Uns m gerechter Abwehr siegreich geführten Krieges, d1_e zum Herzogihum Nassau früher vereinigten Lande vo_n Uns cmgenommeii smd, so haben Wir beschlossen, dieselben mit Unserer Monarchie z_u__ vereniigen und zu diesem Behufe nut Zustimmung beider z auser des Landta es das Gesey vom 20. theinxek d. IH erla _1_e__1_i 1th verkündigJ.

emzu 0 ge ne men ir. urch ge cnwärtigcs Patent mit

allen Rechten der Landes 0 eit und chr e ' ' Ind eitidve2r_le?ben Unserer h h rrlichkeit m Vefiß en un 11 priichen die Länder wel e das vorm ' = thum Nassau gebildet haben. , ck alige Herzog

_ Wir werden Un crem K's'ni li en T' ' TUUJZÉÜJLJÖZIZU- s r g ck ttcl die entsprechenden _ W e e len, die preu ischen Adler an den Gren cn Bezeichnung Unserer Landesßerrlichkcit aufzurichten, |th 3de? bisher a11gehef_tete_n Wappen L_[nser Königliches Wappen anzu- LFEYZHZÉÖ die Öffentlichen Siegel mit dem preußischen Adler

Wirgrbieten allen Einwohnern dcs nunmc r mit [ ' Monarchir Vereinigten__ ehemaligen Herzogthums ZTaffaquYFX 31211? Y_Y_ 1x)_re_1_i rechtÖnthen Zönigdund Landesherrn zu erken-

_ __ _ 1 eren ccrn eror nun en und B ' pftlchÉFWßlgend GehIorJsam iiachzulcbcn. g cfehlcn nut

ir wer cn _excrmann im Best“ e und Genu c '

wohlerworbenrn Privatrrchte schlich unßd die VeamteT, EZY)? fur Uns m Eid und Pflicht Yk nehmen sind, bei vorausgeseY= ter treuer Verwaltung UU cnussc ihrer Diensteinkiinfte bc- laffen. Dic gesr gebende Gewalt werden Wir bis zur Einfüh- rung der preußi chrn VcrfassunZ allein ausüben.

Wir wollen die Geseßc un Einrichtungen der bisheri e nassaiiischrn_La1_1de _erhaltrn, so weit sie der Aiisdruck [wrechJ'g- T_eZneEiYeT?thduniclhichxeiteiEi_ Ln? ZLYdSitn Kraft bleiben können,

_ nr 16 m er e aats und c' bedeten AnforderunÉzen Eintrag zu thun. s mer Interessen

). user bisheriger ivil-Gouvcrneur ist von Uns angewiesen,.

hiernach die Bcsiniahme auszuführen. . iernach geschieht Unser Wille. Gegeben Schloß Babelsberg, den 3. Oktober 1866.

I (l,. 8.) Wilihelm. Gr. von Bismarck-Schönhausen. Frhr. von der Heydt.

von Ndon. Gr. von JZenpliH. von ler Gr. zur Lippe. von Sel-chow. Gr. zu ErtlelZiburg.

Allerhöchste Proclamation an die Einwohner des

vormaligen Herzogthums Nassau. Vom 3. Oktober 1866.

_ _ Durch das Patent, welches Ich eute voll 0 en abe = einige Ich Euch, Einwohner der NassZuischen LzaZde hmitDYi- nen Unterthaiien, Eureii Nachbarn und Deutschen Brüdern. Durch die Entscheidung des Krieges und durch die Neu- gestaliung de_H gemeinsamen Deutschen Vaterlandes nunmehr vo_n einem Fursienhause getrennt, dem Ihr mit treuer Ergeben- keit angehangen, irrtet Ihr 1th in den Verband des Nachbar- dYrYsÉpdreaffcZ? BZDYiÜrung EuchddurchdStammesgemeinschaf? un St c verwan un ' der YiereffZih beÉrandetchist. durch Gememsamkei _ enn r u __ni _t_ ohne Schmer von eren lieb gewordenen Verhaltmßriilossagt, so re Ichfdie?en SWIFT m_id wurdige deixselben als rme Biirgschaßt, daß Ihr Und Eure Kinder auch MW und Meinem Hause mit Treue an ehören

werdet. Ihr werdet die Nothwcndigkcit des Ges e enen er ennen Denu sollen die Früchte des schweren KampfecZ hund der blutiL

* Qneilen. Meine Vorsorge wird Eurem Fleiße wirksam ent-

onarchic mit sämmtlichen Zubehör- *

3501

i e iir Deut land nicht verloren sein, so gebiexet e_s YZYUSsoexdiefPflicht ÖT? Selbsterhaltung, als dteSorge fur die Förderung der nationalen Jntereffcn, Niiffau mit P_reu_ßen__fest und" dauernd zu vereinigen. Und _ wie schon Mein in Gott ruhender Herr Vater es ausgesprochcn - nur Deutschland hat

cwonnen was Preußxn erworbexx. g DieseÉwerdctIhruntErnstcrwagenundsovertraueJchEurem

deut en und redlichcn Sinn daß Ihr Mir _Eurc Treue eben so athrichtig gelobcn werdet„wie Ick zu Meinem Volke Euch an no me. _ _ _

f Ehrich Gewcrch, Eurem Handrl mid Eurer Schifffahrt eröffnen sich durch die Vereinigung nutMemenStaaten retchere

e enkonmien. _ __ g g Eine Yleichc Vertheilung der Staatslasten, eme zwcckgemaße

energische Verwaltung, sorgsam erwogciie Geseße , _eme gerechte und Pünktliche Iustizpflege, kurz alle die_Gar_ant1een, welche Preußen zu dem gemacht, als was es sich ]eyt m_harter Probe bewährt hat , werden Euch fortan grmcmjamr (Huter s__em. _

Eure kriegstiichtigc Jugend wird sich ihren Bruderti m Meinen anderen Staaten zum Schuxzr des Vaterlandes treit anschließen, und mit Freude Wird _die preußische__Armee die tapfcrn Nassauer empfangen, denen in den Iahrbuchern deut- schen Ruhmes nunme _r ein neues größeres Blatt eroffnei it,

Die Diener der . irchen werde_n auch fernerhin die e- wahrer dcs väterlichen Giaubens sem. __

Und wenn der Preußische Thron, _]e l_anger desto mehr, als der Hort der Freiheit und Scldststäiidigkeit des de_utschen Vater- lanch erkannt und gewürdigt wird, dan_n wird auch Euer Name unter denen seiner besteuSöhne verzeichnet werden, dann werdet auch Ihr den AugezibkicL-segncn, der Euch nur einem größeren Vaterlande vereinigt hat.

Das waltc Gott! _

Schloß Babelsberg, den 3. Oktober 1866.

'TJilhelm.

Patent wegchesißnahme dervormaligen freien Stadt Frankfurt. Vom 3. Oktober 1866.

Wir :W-ilhclm, von Gottes Gnaden König von Preußen xc.- thun egen Jedermann hicrngii kund: _ _

Kackydem in Folge eines von _Oeftcrrcich und semen_ Bu_n= deSgcndffcn begonnenen, vdn 1an m gerechter Abwehr siegreich geführten Kris es die freie Stadt_ Frcxnkfurt a, M. _von Uns beseyt worden it, so haben Wir. [»esthiosyen, dieselbe n_nt Unserer Monarchie zu vereinigen und zu diesem Bedufe mit_ ustim- mung beider Hänser des Landtages das Greiz vom I „Sep- tember d. J. erlassen und De_rkiindigt. __ _ _ _

Demzufolge nehmen Wir dnrch gegenwartiges _Pqtent mit allen Rechten der Landesholeit und Obrrherrlrchkeit _m Bestß und einverleiben Unserer Tonarchie _imt sainmtlichcn Zube- hördcn und Ansprüchen die vormqlrgc frere Stadt Frank- furt a. M. mit den zu ihrem Gebiete gehörigen Ortsdezirken Bonames, Bornheim, „Hausen, Niederrad, Nieder-

ursel und Oberrad. _ _ _ Wir werden Unserem Königlichen Titel den entsprechenden

Titel hinzufü en. _ _ _ _

Wir hefe len, die preußischeir Adler an den Grenzen zur Bezeichnung Unserer LandeSherrlichkeit_ i_mszurichten, statt der bisher angehefteten Wappen Y_nser Kdnigliches qupen anzu- schlagen und die öffentlichen Siegel nut dem preußichen Adler zu versehen. _ _ _

Wir gebieten allen Einwohnern der nmnn_ehr_1mt Unserer Monarchie vereinigten ehemaligen freien -Re_ichsstadt_Fra11k- furt a. M. mit den" zu ihrem Geb1e__te_ gehörigen Ortsthaften, fortan 1an als ihren rechtmäßigen Konig nnd Lairdesherrn zu erkennen und Unseren GeseYen, Verordnungen und Befehlen

mit i tmc'i i em Gehorsam nachzuleben. _ YE) werßdézn Jedermann im Besiixe und Genuffe seiner

“wohlerworbenen Privatrechts schüyen und die Beamten , welche“

iir 1an in Eid und" icht“ zu nehmen siiid, dei yorausgese ter Treuer Verwaltun YF (Hen'u-ffc ihrer Drenstemkimfxe' belasYen. Dic geseygebende ewali werden PFW bis zur Einfuhrung der preußischen Verfasun allein ausuden._ __ _ Wir wollen ie eseye und Einrichtungender bisherigen freien Stadt Frankfurt a. M. erhalten , so weit sie der Aus-

_ Unser bisheriger Civil-Kommissarius ist von 1an ange- wiesen, hiernach die Vrstßnahme auszuführen.

Hiernach geschieht Unser Wille. Gegeben Schloß Babelsberg , den 3. Oktober 1866.

(l,. 8.) Wilhelm.

Gr. von BiZmarck-Schönhausen. Frhr. von dcrHeydt. von Rodn. Gr. vox JZenpliF von Mühler. Gr. zur Lippe, von Selchow. r.zuEule11burg.

Allerhöchste Proklamation an die Einwohner der vormaligen freien Stadt Frankfurt. Vom 3. Oktober 1866.

_ _ Durch das Patent, welches Ich heute vollzogen habe, ver- crmge Ich Euch, Einwohner der Stadt Frankfurt a. M. und deren Gebietes, mit Meinen Unterthanen, Euren Nachbaren und Deutschen Brüdern. _

Durch die Entscheidung des Krieges und durch die Neu- gestaltung des gemeinsamen Deutschen Vaterlandes nunmehr der bisherigen Selbstständigkcit ent oben, tretet Ihr ]"th in den Verband eines großen Landes, de en Bevölkerung Euch durch Stannnesgemeinschaft, durch Sprache und Sitte verwandt und durch Gemeinsamkeit der Interessen befreundet ist.

Wenn Ihr Euch nicht ohne Schmerz von Lrüheren, Euch lieb gewordenen Verhältniffen lossagt, so 6er Ich iesen Schmerz und würdige denselben als eine Burgscha t, daß Ihr und Eure Kinder auch Mir und Meinem “aufe mit Treue angehören werdet. Ihr werdet die Nothwcndigkeit dcs Geschehenen erken- nen. Denn sollen die' Früchte ' des schweren Kampfes und der blutigen Siege für Deutschland nicht verloren sein, so gebietet es ebenso die Pflicht der Selbsterhaltung, als die Sorge für die Förderilng der nationalen Interessen, Frankfurt mit Preu-

en fest und dauernd zu vereinigen. Und - wie schon Mein in Gott ruhender Herr Vater es ausgesprochen - nur Deutsch- land hat gewonnen was Preitßeii erworben,

Dieses werdet Ihr mit Erni erwägen und so vertraue Ich Eurem deutschen und redlichen Sinn, daß Ihr Mir Eure Treue eben sv aufrichtig gcloben werdet , wie Ich zu Meinem Volke Euch aufnehmc.

Euren Gcwerben, Eurem Handel und Eurer Schifffahrt eröffnen sich durch die Vereinigung mit Meinrxi Staaten reichere Quellen. Meine Vorsorge wird Eurem Fleiße Wirksam cntgeÉenkmnmen. _ __ _

ine [eiche Vertheilung der Staatslasten, eine zweckgemaße energische 5 erwaltung, sorgsam erwogcne Gesexze, _cine gerechte und Pünktliche Justizpflegc, kurz alle die _Garantiecn, welche Preußen zu dem gemacht, als was es sich 1th in_harter Probe bewährt hat, werden Euch fortan gemeinsame (Hirter sem“. __

Eure kriegstiichtige Ju end- wird sich seiner Zeit ihren Bru- dern in Meinen anderen taatcn zum Schiiße dcs YaterlandeéZ treu anschließen, und mit Freude wird die preußische Armee dieselbe empfangen. _ _ _

Die Diener der Kirchen werden auch fernerhin die Bewahrer des väterlichen Glaubens sein. __ _ _

Euren Schulen und den von Euch ruhmlicht gepflegten Anstalten für Wissenschaft und Kunst werde Ich __ eme beyon- dere Aufmerksamkeit widmen, und wenn der preußische Thrdn, 'c länger desto mehr, als der Hort der Freiheit und__ S_elbststgn-

igkeit des deutschen Vaterlandes erkannt und gewurdigtLiZtrd, dann wird auch Euer Name unter denen seiner desreti «ohne verzeichnet werden, dann werdet auch Ihr den Augenblick segnen, der Euch mit einem größeren Vaterlande vereinigt hat. Das walte Gott!

Schloß Babelsberg, den 3. Oktober 1866.

Wilhelm.

Verordnung, betreffend die Justizverwaltung innerha-[d des ehemaligemKönigreichs Hannover.

- V01113.Okwber1866.

Wir ??TVil'helm, von Gottes Gnadrn König von Preußcnxc. verordnen fiir das Gebiet des mit Umerchonarihie vereinig: ten ehemaligen Königreichs _Hannover, w_a_s_ folgt;

1. Die nach Gesey oder Heriozmncn biéyer _bc]ra11_dciie11 Ob-

liegenheiten und Befugmsie dcs Iristizminntcrunns wcr-

druck berechtigrer Ei enthiimlichkeiten sind-und in Kraft bleiben

können, ohne den urch die Einheit des "Staats und seiner _

Interessen bedingten Anforderungen Eintrag zu thun.

den fortan von Unscrm Justizunnistcr zu Berlin aus:- “; geübt,