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' r Bauern welche Sr. Majestät vorgerttten waren, JFFYL in Pokliß ,gnädigst entlassen, und unter dem Gelaute der Gloeken verließen Allerhöchftderselbe den Ort. - _
Auf der Jagd wurden 1 Fuchs„15„Hasen und 337 Fasa- nen zur Strecke gebracht, Se. Ma1estat hatten 46 Fasanen erle t. gGegen Abend erfolgte Hie Rückkehr nach Crueden und nach eingenonnnenem Diner da1elbst dre Ahrerse “nach Berlm, wo Se. Ma'cstät gegen 11 Uhr Abends wteder emtrafen. Bxgxettet „waren lllerhdchstderselbe auf dteser Tour yon dem «ingel- Adjutanten, Oberst-Lieutenant Graf chkenftem und dem Leib- Arzt, Geheimen Rath von Bauer.." . ,
- Se. Majestät der Kon» e1zzpf111ge11 heute Vor- mittag .im Königlichen Palms, Se., Koznglrche „Hohett den Prinzen Albrecht, Vater, Se. K6111g11che zyyyett den Erbgroß- herzog von Mecklenburg-Schwerrzl und „hochstdeßen Bruder,
erzog Paul Hoheit, im Bersem Ihres Gouverneur» des Zauptmann von Nettelblad,“ ferner, den Ge11era1-dertxgx1t, General der Infanterie von Boum, et_1_1e Anzahl gmlttatrUcher Meldungen in Gegenwart des" Gouvernetzrs m_1dM des Kommandanten und die Vortrage „des KreegZ-Mxntxtert), des Militair- und des Civil-Kabmets. Se. Majestat
din'rrten aUein und kehren heut Abend ck21] Uhr nach Babels-.
ber urück. „ . g annover, 26. Oktober, (Wolffs Tel. Bur.) Die
»Geseßsammlunga publizirt eirxe Verordyyng des Koxuglxck) Preußtschen Generalgouverneurs uber dlewaladxnuuftratwn m Hannover. Die Wirksamkeit der hannoverychen Dcparte7 ments-Ministerien hört auf und „treten an deren Stelle bei dem General-Gouvernement die drei Departements des Innern, der Finanzen und des Kultus. , " Frankfurt a, M., 25. Oktober, Ueber die Croffnungey, welche Bür ermeifter [);-„ Müller 111 der,v0rge1tr1gen Senats- siyung als ?Kesultate seiner berlmer Misstmx gemacht, hat „der hiesige Anzejger die erste “»authexxttschea .Wxttyexlung erhalten. Demnach ist die Norm für dee künftigen Verhalxmße unyererStadt in einemSchriftftücke niedergelegt, i,),as den Tttel Z-Grundzuge der politischen GestaltungFrankfurt?,“ fyhrx. UeYJer dteArt, wle dtege- seßgebende Versammlung und Re _stqutgeBurger-Reprasentatwn von diesen Angelegenheiten overlasfigtz werden soUen, hat man sich noch nicht einigen können ,' auch uber dre Werse emer allge- meinen Publication sind _Jeftseßmrgen noch mehr getroffen. Hinsichtlich der Beseßung htes1ger Rtchterstellen, w- wre wegen eines der Stadt verbleibenden Präztpuums ber den Zollvereins- Einnahmen sind dagegen bereits bmdende Verabredungen ge- e en. _. „_ , sch hWiesbaden , 25. Oktober.“ Das ehemals nanartx1che M1- litair hat gestern der preußischer: Fahne Hen Erd .geletjtet,„un_d dürfte nunmehr die Reorganrsatwn und Cmthetlung der nanaxn- schen Soldaten in das preußische Heer mcht mehr lange auf sech
warten la"en. SachUsen. DreSden, 26. Oktober. (W. T B,) Das
»Dresdener Iournale meldet die Ankunft des sächsqchen Komgs- aares. ' , „_ p Um 4“; Uhr Nachmittags trafen die Maxestgten „unter den Iubelrufen einer unübersehbaren Volksmenge m Ptllmxz em. An der Landesgrenze waren dreselben yon dem "Oberburger- meister von Dresden im Ranzen der, Restdenz begrußß worden. Die Festung Kö11igstein*salut1rte der Ankunft des Kngltchen uges mit 21 Kanonenschüffen, und der Preußische (Festungs- ommandant General-Major vfon Brtesew begrußte den König auf dem Perron. Der König hante, mdcm er „dem sächsischen U11terkonm1anßgnterx gletchzetttg dxe Hand rerchte. ' In Pirna war die Preußtjche, m Ptllmß d1e sachstxcheGarmfon m Paradeaufgeftellt. , „ ,_ „ , '
Eine Proklamation des Kömgs Ut er1ch1ex1en. „Der Komg dankt in derselben seinen Sachsen fÜr dee 15171 m schweren Prüfungen bewa-rte feste-Treue ,und giebt, dte Zus1chermrg, daß er in alter ?iebe bemüht sem werde, dre dcm Hande ge- schla enen- Wunden zu heilen und den Wohlstand des Lanyes zu erdern, daß er Recht und Gerechtrgfelt handhqben, und eme besonnene Fortentwick'elung her polrtxschen Instxtutwnen ve- günstigen werde. Der Kömg verspricht ,der emgegangenen neuen Verbindun die gleichexTreue zu widmen, nut welcher er zu dem alten unde gestanden, und Alles anzuwenden, um dieselbe für Sachsen und für Deutschland mögltchst segensretch werden zu lassen. _
Oesterreich. ' Prag, 25. Oktober. (Telegr. UZI. Z.) Bei der Vorstellun der Mitglieder des LandesaUSschyneH hielt dKer.sOberstlaudmachhall eine Ansprache an Se. Maxeftat den
mer.
Se, Majestät der Kaiser erwiederte: Cr anerkenne die ** Treue und Loyalität "des Landes. Er danke dem Landesgus- schrtffej für die Sammlungen, welche für die von den KreegZ- eretgmffeu betroffenen Gegenden veranstaltet wurden , und Er
versichere , Er werde,]o viel es in feinen Kräften stehe, bemüht sein, die durch den Krieg verursachten Leiden zu lindern und u [eilen.
3 )Hieran cr“olgxe die Vorstellung der einzelnen Mit lieder des Landesausxchuqses. Sodann wurden der Erzbischo , die Landesprälaten, das Domkapitel nnd Bixchof Iirik empfangen. Dann erfolgte die Vorstellun der geheimen Räthe, des Adels, der Militairautoritätcn, dcr .tabs- und Oberoffiziere, der poli- tischen und Finanz!anchbehörden unter Anführung des Statt- halters, der Gerichtsvchörden, der Universität, der Gemeinde- vertretung und der Bürgercorpsdcputationen.
Schließlich erfolgte die Vorsteüung der ,andelskammer, der Advokaten- und NotariatSkmmner, des olytechnikrtms, der Kreditanstaltsfiliale und der Smichower und Karolmen- thaler Gemeindevertretung.
-- 26. Oktober. Der Kaiser hat den Armen und Noth- leidenden in der Stadt Prag M'bft Vorstädten die Summe von 20,000 Gulden gewidmet, und eineMedaille gestiftet, welche den Mitgliedern der dortigen drei BÜrger-Corps verliehen ist.
Pesth, 25. Oktober. »Idök Tanujaa meldet, daß Erzbischo Haynald Anfangs künftiger Woche nach Rom geht.
In Gran wurde gestern der Bischof und Domherr Ioseph Durguth znm Capitellocumtenens gewählt, welcher das Erz- bisthum während der Vakanz leiten wird. Mit der Verwaltung der er bischöflichen Güter zu Gunsten des Religionswnds wurde laut tatthalterei-Verordnung der Statthalterei-Rath Sztan- kovics betraut. - .
Agram, 25. Oktober. Die »Narodni Novinea veröffetxß licht das (telegr. schon angezeigte? Königliche Rescript bezügltch der Einberufung des kroati chen Landtages. In dem- selben werden die Gründe angeführt, warum der kroansxhe Landtag auf unbestimmte Zeit vertagt_ und früher 11icht_ em- berufen werden konnte. Die von Abgeyandten des kroatrschen Landtages mit der ungarischen Regnieolar-Deputafion geführ- ten Verhandlungen sind dem Agramer Landtage mitzutherlen und der Schlußverhaydlung zuzuführen. Die modifizirte Wa [- und Landtagsordnung wird mittelst separaten Königlichen 5 e- seriptes dem Landtage zur Berathung und baldigsten Vorlage behufs der Allerhöchsten Sanction vorgelegt werden.
Großbritannien und Irland. London, 25. Oktober. Mr. Rott ist zum Attorney-General ernannt worden.
Prinz Napoleon mit Gefolge ist hier angekonnnen und *"
im Clarendon-Hotel abgestiegen.
Der KriegSminister wird, wie es heißt, eine Concurrenz
für Hinterladungsgewehre auSschreibe11,_ jedem Bewerber
soll für seine Artslagen eine Entschädigung von 300 Pfd. St. zugesichert werden und das adoptirte System den Namen des
Erfinders erhalten. Für die besten Patronen sollen Preise von
1000 Pfd. St., 600, 500 und “400 Pfd. St. angeseyt werden.
Diesen Abend kehrt !.)?“ der telegraphisch zum Kaiser berufene Präfekt Chevreau nach Lyon zurück. Der Kaiser hat mit ihm Maßregeln verabredet, __ welche den dringendsten Bedürfnissen der Lyoner Seidenarbeiter AbhÜlfe gewähren,“ auch bringt Chevreau »diesen ehrlichen Arbeitern theilnehmende Worte wegen ihres erlittenen Miß- '
Frankreich. Paris, 25. Oktober.
geschicksa mit.
Venedetti kehrt in den nächsten Tagen auf seinen Posten
nach Berlin zurück.
- 26. Oktober. (W. T. B.)
Anleihe die Rede.
-. Italien. Der König Virtor Emanuel wird, den neue.- !- nen Anordnungen 31,1701ge,-dlc Deputation aus Venetten am „ 5. November zu Turm empfangen und das Endergebmß der Ab- *
stimmung entJegennehmen, doch erst «11117.Novemberin Venedig * , &“
selyst seinen mzug halten. _Gencral Lehoeux Rückreise nach Frankreich bereits durch Turm ge
gen wirdes reich und behäbig 1ein und das Beispiel der Bür- gerwetZshett und jeder edlen Zucht geben!«
Die Zeitun von Venedig,!)ringt das offizielle Protokpll [_ „ enetiensean die Munizipalität von Venedig. ) Dteselbe erfolgte bekanntltck) am 19. Oktober U1118UhrMorgens -
der Uebergabe
und zwar Übergab General Leboeuf das Land einer Kommission,
die aus den Herren GrafLuigiMichiel, Ritter Eduard de Beim - General Leboeuf hielt bLl
u_nd 1)_1*.Acl)il1es Kelder bestand. dteser Gelegeühett folgende Anrede:
Die »Patrieéé dementirt die Nachricht, daß eine Anleihe im Betrage von einer Milliarde ; gemacht werden solle. Wie »Etendarda- und »Francea behaupten, ' ist Überhaupt weder von einer großen noch von einer kleineren *;
ist auf_der :7 ommen, 1eine Aufgabe ist vorbei. UeberaU erlaffen die neuen zBehördenPro- clamationen, in denen die »neue Aera der natwnalen Selbst- .; herrschaft und politischenJreiheit, von der (Hut und Hab ab- .. hangenze, gefeiert wird. In Verona verkündete der Regierungs- Connmssar noch: »Heute istItal_ien einig, frei, ungetheilt, mor- )
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Meine Herrcq! Vom Kaiser Napoleon111. bcauftra t, die Festun- en und dgs Gebiet Ihrer Provinzen von den österreichi chen Militair- chördcngn EmpfaYTJy nehmen, bleibt mir nun noch übrig, die
Rechte, dlc an Se. „a]estät abgetreten worden find in Ihre Hände zu übergeben. „Um dtesen letzten „Theil meines Werkes zur Aus- führung zu brmgen, habe tch Ste zusqmmcnberufen. Sie wissen bcretts, zu welchem Zwecke der Kaiser die Abtretung Vene- ticns angenommen, „hat. Se. Majestät hat fich darüber in einem an den Kömg von Italtew eandtcn Schreiben unterm 11. August ausgesprochen, uni; um Ste 1“: er die Abfichten meines er- habenen Herrschers zu unterrichten, kann ich nicht besser thun, als Ihnen dtescs Doxument hter vorzulesen. [Folgt der bereits früher durch hex) »Momteura zur Kennttziß gebrachte Brief des Kaisers an den Könxg Victor Emanuel]. Meme Herren! Der Kaiser kennt seit lange“ dle „ Bestrebuygen Ihres Landes, Se. Majestät Weiß, daß es wtxnscht, mrt den, Staaten des Königs Vtctor Ema: nucl, verexmgt zu sem, 1mt dem es ehedem ftir die Befreiung Italtcns kampfte. Aber aus Achtun vor dem Rechte der Nationali- täten rxnd vor der Wurde der Böl er hat der Kaiser den Venetia- nern Hze „Sorge lassen wollen, jhre Wünschc kund zu geben. Sie sind wurd1g, dtese der Volkssochrainetät dargebrachtc Huldigung zu verstehen, auf welcher dteReßtcrungen Frankreichs und Italtens be- ruhen. Der thser legt ww er einmal ein Zcugniß seiner Achtung vor den Prmztptcn an dmx Tag, die er fich stets eine Ehre gemacht hat, zu verthctdtgcn, un_d semcn Freundschaftsgefühlen, von denen er per ganzen Halbmseln Wrederholte Beweixte gegeben hat. Se. Majestät 1st hychmerfreut daruber, durch die Be rcbungen seiner Polit“ dcn JZYMOUSMUÖ und den Muth der italienischen Nation unter ßt zu
a cn.
Graf M,1ch,rel_ax1twortete im Namen der "Mitglieder der Komunsston m ttalxemscher S rache in fol enden Worten:
Ms nn Jahre 1859 „die ver ündeten Wa en in der Lombardei dex1 Sjeg davon trugen uber unsere Unterdrücker, da glaubten wir nut deux Rufe: »Von den Alpen bis zur Adria!« unser Heil Voll- endet; dze erskalte Hand der Diplomatie entriß uns dieser Gewißheit. Aber d„1ese Hemd hat mcht da,s Klopfen des Herzens dieses Volkes uyterdrucken können, welches dre Opfer verdoppelte, vertrauend in seme Zukunft, welche dre Zukunft taliens war, konnte nicht seinen m_?ichttgen Bmxdcsgenoffen davvn a lenken , an der Befreiung derer m1xzun*trkcn,_d1e es verstanden, hatten, fich desselben würdig zu zeigen. Wtr und nut uns alle Vencttaner, zollen dem Werke der Vorsehung Ek)_réuxcht, „zur?) Wrr-dankcn dem hochherzigen BundesÉenoffen unseres geltebten Komgs, weleher, wahrend man auf dem chlachifelde ein edles Blut verzoßx dyrch some mächtige Vermittlung den Augenblick gnfererUnabhangtgkett und dte Vcreimgung mit dem Königreich Ita- lten bc1chleumgt hat,
Sodann yaZm abermals General Leboeuf das Wort und sprach d1e ormel der Ueber _abe Venetiens an sich selbst aus, welche sodann, dpppelt ange?ertigt, von ihm so wie von der Uehernahme-Kommrsston „unterzeichnet wurde.
, Dre SYadt Venedig allem hat, bereits 17 neue Iournale, Dte ehemalrge »Gazzetta Ufftctale di Venezia« heißt jeßt einfach ckckquzetta dl Veneßtaa. Den Tttcl »Daniele Mamna führen zwe: neue _Iourna e„ Der 'Bestßer des Mailänder »Pungolo«, Herr Fortts, „hat semen bts „]eyt m Padua erschienenen »Cor- rtere dl Veneztaa nach Venedtg verlegt,“ Gleiches that Antonaz nut dem »Tempo« von Trtest.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 26. Oktober. (W. T. V.) Em katserltches Mamfest rst erschienen , in welchem d1e Perxobungdes Thronfolxzzers met der Prin esfin Dagmar verkundrgt ztnd leßterer der „itel »Kaiserliche oheit« verliehen werd, « Dee Prmzessm hat eme Deputgtion der hier ansässigen Danen empfangen. ;- Großfurst Mtchael, Statthalter des Kaukasus,]st „met semer Gemahlin hier eingetroffen.
Dre hter yber Odessa eméxetroffenen Nachrichten aus Kon- stgntmopel rerchen [31630111 “3. d. Mts. Nach denselben hat Hurst Karx v,on Runujmen die Donau ürstenthümer als einen
hetl des turktschen Rerches auf den rundlagen des Pariser Vertrages anerkannt.
_ , Aus Kandia waren in Fol e eines me rtägk en Sturmes « keine neueren Ngchrtchten in Ode 1a eingetro en. an nimmt an, paß der _mzwtschey emgetretene Schneefall in den kandiotischen Geberen dle Operatwnen der Türken erschwert.
arschau , 25. „Oktober. Der amtliche »Dzienuika giebt
als Grund der Intermrung des Bischofs Kalinski , die ver- ,
spätete Strafe an, die er sich durch seine thätige Theilnahme ?
an der aufständischen Bewegung und seine widerrechtliche Re: =
nitenz gegen Anordnungen der ihm vorgefeyten weltlichen Ve- : „ _, * prmzesmn treffen heute Abend aus Oberschlesien hier ein und
Per »Nova Seo '; , ' , , te fol ende Mit: ; thetluyg,“d1e, falls ste authentisch -- was übrigen durch ein ? Washxngtoner Telegramm„bestimmt in Abrede gestellt wird - ; allerdmgs den Ausbruch emer Krisis als nahe bevorstehend er- =
hörden zugezogen habe,
, Amerika. New-York,11.0ktober. Umm) Das »Phtladelphia Ledger« bringt
scheinen lassen würde: »Der Präsident hat an den Attorney- General dle folgenden Fragen mit dem Ersuchen um eine schrift- liche Beantwortung gerichtet:
]) Ist der gegenwärtige nur aus Mitgliedern der Nordstaaten be-
. 111erkung hwxu, daß der
stehende Kongreß ein solcher, wie ihn die Ver a un ordert oder i er eme ungescßliche und unconftitutionelle Ver1fa1s1s1mßmf1 ? , | 2) "Wurdcwdte oxywaltendcn Ver ältnisse es recht ertigen, Wenn Z??fXsrlanfigdéchtidßiYe ÉZYY Ilahresb,otcl2aflxd an eine ungeseßlichc Und 1111 un ' " * VcrYiY-nthÖWWJ a1s4Sgie b t? g r1ch e e, re fich fur den Kongreß dcr „ 1e te Ksau el_im §. 5 des ersten Artikels der Ver a un welche ]„cdcm„der beiden Häuser „die Prüfung der Mandate seinTrYki?! gltcder chrlaßt, dcm gegenwartxgen Kongreß das Recht, die Vertreter
von zehn Staaten auIzuschließcn oder i rc ula u und Verfassungswidrige Bedin ungen ?:? kanfchs?ng an unchrenhafte
4) Macht-es dem Präst enten cin Amtseid ' “ Verfassungshesinymungen, welche aklcn Staaten ein ZÜKJFYKZÉWYZ? Vertretung tm Kongresse crtZeilen, zur Geltung u bringen? *
5)_Welches figd dte Ma regeln, welche die erfaffung und sein Amtscrd yyxn Prasidentcn fordert, um den Zusammentritt eines vcr- " fassungsmaßtactr Kongresses herbeizuführen ?:
Das :Phtladelphta Ledgera fügt dieser Mittheilung die Be- . _ . , „raswent nach seinen jüngsten Aeuße- rungen zu 1 lteßeg, sem unfttges Verhalten höchst wahrschein- [ich nach dem Ausfall der „Antwort des Attorney-General regeln werde und„daß es kaum emem Zweifel unterliegen könne, nach weleher Seite Mr. „Stauberry entscheiden werde. (Die Authen- ttcttat des Schxtftstucks erscheint schon seiner Formulirung nach mehr gls verdachng.)
General (Heart) , „der neucßewählte Gouverneur von Phi- ladethta, nannte m elner ber elegenheit einer ihmdargebrach- ten ,'erenade geha1teneanede die Tyrannei Andrew Iohn- son snisonder Gleichen m der Weltgeschichte, selbst die eines Nero ubertreffend. Zur Illustrrrung dieser Maßlosigkeit stehe
- eine analoge Ueberschwengjichkeit aus dem entgegengeseßten Lager.
Auf einem jüngsten demokratischen Meetin tm Staate w- York verglich ein Senatskandidat Booth? den MörderIZZein-
coln's, mit den größten elden der Weltgeschichte. Buenos-Ayres, ?4. September. (Cölnische Ztg.) Die Nachrichten 1319111 Krtegsschayplaye 'in Paraguay in den ersten'Ta'gcn dteses Mynats smd von nicht zu unterschäßender W1cht1gke1t_. Dte Allrzrten „Jlgubten die Unthätigkeit ihrer Eandre mchx langer fur nu [[ck zu halten, und beschlossen, vernnttels dteser das Armeecorps des Barons Porto Alegre dcn quß Paraguay aufwarts zy senden, diese Division landen zu [aney und enZen Angreff auf dle paraguitischen Befesti ungen auszufuhret). Wahre», das Armeecorps des Barons Porto » legre, 11,113) zw'ar 111 einer Starke vo119000Ma1m Infanterie-Truppen, dre Ybstcht hatte, Curuguatay , als den vermeintlichen ersten befestt tenPunkt auf dem Fluffe Paraguay, anzugreifen, wurde das eschwader von emem hefngenFeuer der bei Curuzu, eine halbe Merle „unterhalb Crxruguatar), errichteten Batterie Über- rascht, dtenntemem68pfund1 ey, wei32pfi'mdigen und einigen Zeldgeschre en" arnurt war. , [(War-a uiten leisteten den an a_hl wel uberlegenen Streitkräften er Alliirten tapferen Widerstand, _fugten den Brasijiern empfindliche Verluste bei und zogen s1ch,_ nachdem “fie lhre drei schweren Geschüße ver- pagelt hatten, nur den ubrtgen Feldgeschüßen zurück. Eine von 1hnen, angelegte Mme explodtrte U_1 dem Augenblicke, als sich zwei VatmlloneBrastlrer auf dWPatterre warfen, und richtete immense Verheeruygenzmter denAllnrten an. Die brasilischenSchi e haben groß'e'VUchadtgung zu heklageu,“ das, prächtigste Pan er chrff der hrasxltschen Escadre, »RwIane1ro«, 1st in Folge eine Torpedos m' dle Luft gesprengt worden und die gesammte Mannschaft, nnr AuZnahme von zwei Matrosen,veinem Arzte und einem Offizrer, untergegan en. Dieser Angriff der Alliirten, der ihnen so schwere Opfer_ge ostet hat, rst wett entfernt, ein entsprechen- des Resultat geltefert zu haben, da einmal Admiral Taman- dare, der Oberbefehlshaber der brasilischen Flotte, in richtiger Erkenntmß emer ernsten Bedrohung Seitens der Batterie von
; Curuguatar) es für Fboten Zelt, den Fluß wieder abwärts zu
gehen, und. ferner aron orto Alegre na dem er einen großen Thetl semer Division eingebüßt hakte, nYder vorrücken
noch zurückweichen konnte.
Telegraphische Depeschen aus dem Wolff'scben Telegrapben-Büreau Breslau, Sonnabend, 27. Oktober , Morgens. Ihre Königlichen Hoheiten der Kronprinz und die Frau Kron-
fahren mit dem Schnellzuge nach Berlin weiter.
London, Freitag , 26. Oktober, Abends, Der Dampfer »Perfta« hat Nachrichten aus New-York vom 17. d. M. über- brachr. Der Gouverneur des Staates Mississippi hat der dor- tigen Legislatur die Verwerfung des Verfaffungsamendements
; e111pfohlen. - In Quebek hat am 14. d, eine große Feuers- “ brunst stattgefunden. = Flammen.
2500 Häuser wurden ein Raub der Der Schaden wird auf 3 Millionen Dollars ge-