Wir wollten damit das besondere reckptlicbe Verhältnis Zwischen Staat und Kirche feststellen und Vor Verdunkelung bewahren. Inzwischen hat_ fich mehr und mebx berausaestellt, daß die damals bewilligten Zu- 1chuffe nicht ganz auSrejch1en. Die Regierung wurde interveniert, 01) sie dkn weiteren Ausbau der farrerbefoldungsczeseße beabsichtige, und es gab .der 9011101141?" Kultußm nister eine béjabende Erklärung ab mit den betd6n Einscbr'ankungen, daß die Regierung weitere Zuscbüffe nux unter d„em Gesubtspunkt der Leistungßunfäbiqkeit der Kirchen ge- waoren, Muße, sowie, _daß es zunächst Sache der ewangsliscben Lanesktrche jet, yber dle Notwendigkeit und den Umfang der Er- bobungen 0ch xu außern. Ich habe damals hervorgehoben, daß auch kathoU/cbexseitö dt: dringende Notwendigkeit der Erhöhung der Zuschuffx bestehe, daß wir der Entschließung des Episkopats 111-361 vorgretfen wollten, das; wir aber hofften, daß die Regierung m gegebener Zeit eine entsprechende Voxlage einbringen würde. Der Kultuömim/ter bat daraufhin eine zu/agenke Antwort gegeben. 5Il'uf Grund diesLr Vexhandlungext des Abgeordnetenhauses hat fich dre Koniglicbe Staatßregierung ihrerseits mit den Organen der evangelischen Landeskirche und auch mit dem katholischen Eviskovat in Verbindung gesest, um die Bedürfnisse festzusteüen. Es ist eine Uebereinstimmyng zu stande gekommen, und auf Grund dieser Ueber- exnftimmung ist dieser Gesetzentwurf Vorgelegt. Man könnte nun Vtelleicht_annebn_16n, daß _wir unsererseits in der Lage wären, an den (Yehaltssaßen fur die Pfarrer etwas zu ändern. Das wäre falsch. „zu dem, cyangeliscben Kirchengeseß find diese Verhältnisse ausschließlnb geregelt durch ewangeliscbes Kirchengeseß. Es 116th also dcn Faktoren der preußischen Geseßxebung eine Moglichkett gar nicht zu, an den dort fsstgeseßten Ziffern usw. irgendwelche Aenderungen vorzunehmen. Bezügli des katholisxhen PfarrerdotationSgeseßc-s liegt formel] die Sache anders. Wir konnten, da lediglich ,ein Staatögeseß Vorlieqt, an einzelnen éofitionen, an einzelqen Ztffern dieses Geseßes ändern; materiell önnen wir das aber mcbt, denn die Vorgelegten Ziffern beruhen auf einen) Uebereinkommmdes Staats mit dem Episkopat. Die Gehalts- vsrbaltniffe des katholischen Klerus haben die Organe der katholischen Kirche Von fich aus zu regeln, ebenso wie die EmeritierungSVerhältniffe zu regeln ausschlixßlich Sache der katholischen Kirche ist. Wir find also formell nur 171 der Möl1chkeit, als katholische Mitglieder dieses Hauses von unserenx kat oliscben Standpunkt aus zu sagen: der (Hexe entwurf befriedigt uns nicbt, wir geben ihn der StaatSregierung zuxu , damit fie andere Summen einse?e und die Gehälter mit den Bischöfen vereinbare. Wir können 010 den Geseßentwurf entweder annsbmen oder ablehnen, aber Aenderungen können wir nicht ein- treten lassen. Im Lande ist unter unseren Glaubenögenoffen eine gewisse Erreaung entstanden, und zwar pack) zwei Richtungen. Einmal war man der Meinung, daß es notmndtg sei, für die katholische Kirche wie 1898 die gleiche Summe auSzuwetfen wie für die evangelische Kirche. Zweitens herrscht Erregung darüber, da man die ka- tholischen Pfarrer in jbren Bezügen nicbt glei stellt mit den evangelischen Pfarrern, 111 einem Augenblick, da man es für not- wendig gehalten bat. die Gehälter der akademisch gebildeten Staats- funktionare _zu _erböben., Man hat diese differentielle Behandlung damit begrundet, das; dre katholischen Geistlichen nicbt Verheiratet seien und infolgedessen weniaer beanspruchten. Dieser (Einwand de_r Stagtöregierung steht im Widerspruch mit dem, was neulich der Finanzminister bei 5er Besprechung der Wobnungßgeldzuscbüffe für die Beamten angefubrt hat.. Dre k_atbolifchen Pfarrer haben nicht nur„ wie auch Beamte in vielen Fallen, für die Eltern und Ge- schwckter zu sorgen, es werden auch aus den Kreisen ihrer Ffarrgenoffen bedeutende Anforderungen an fie gestellt. Unsere Bifchö 6 haben nun bxi derx Verhandlungen eine Erhöhung des Maximalgebalts für dre Pfarrer verlangt. Jeb bedauere, daß fie dies nicht er- reichen konnten, ,aber ich muß gerechterweise auch anerkennen, welche Schwierigkerten ihrem Verlangen entgegenstanden. gewahrt allerdings der evangelischen Kirche eine Mebrdotation von 10 Millionen der katholischen Kirche eine Mebtdotation nicht von 5Miuionen, fondern nur von 21Millionen, man muß aber anerkennen, dgß diese 10 Millionen der evangelischen Kirche nur unter der Be- quung bewiUigt werden, daß durch kirchliche Besteuerung mehrere Millionen aufgebrgcht werden. Die gleiche Kon- sequenz mußte fich aucb dre katholische Kirche gefallen laffen. Wxnn nun ferner die katholischen Pfarrer mit den evangelischen bezugl_icb der Miniwal- und Maximalsäße gleichgestellt werden sollten, so wurden wn: daftzr eine staatliche Mehrleistung von 3,4 Millionen Mark verlangen mussen, und dann müßten nach der Analogie für dix evangelischen Pfarrer an Diözesansteuern mindestens 100/0 der Einkommensteuer aquebracht werden. Dies war für die Bischöfe ausschlag/Iebend, mtt den Satzen der Vorlage einverstanden zu sein. De Frage der HilfSJeiftlichen, für deren Regelung aller- 51096 im Rahmen dieses Geseßeß keine Aussicht ist, wird boffent- [[ck aber doch irgendwie_ 961611 werden können. Für die Regelung der Penfionsverhaltnije der katholischen Geist1ichen ist nach Einvernehmen mit dem Evi/kopat die Summe Von 120000.“ in die Vorlage eingesteut. Auf die einzelnen Bestimmungen der Vorlage Lebe ich um so weniger ein, als die meisten Bestimmungen Wiederbo ungen des_ Pfarrbrsoldunaögese es von 1898 find. Rur gegen den Artikel 15 muß ich mch wenden, wonach für 516 Erzdiözese Posen-Gnesen und die Diözese Calm das bisherige Geseß'besteben bleibt, also die Wohltaten der Vorlage nicht gelten. Allxrdmgs sollen diese Diözesen einen Anteil an der Staats- bklse bekouxmen, der jedoch dem diskretionären Ermeffen des Ministers uberlaffen bleibt. Es soU-n daraus widerrufliche Zu- lagen an die Pfarrer bezw. zur Unterstüsung der Geistlichen gegeben werden. Meine Freunde bedauern diese Bestimmung lebhaft, die 616 Annahme des Gesetzes erschwert. Die schwierigen Verbältniffe in jenen D'iözesen werden dadurch verewigt, und das ist nicht m_1r vom ktrrblicbkn, sondern auch vom staatlicb-m Standpunkt hochst bedauerlich. Ich halte es für unwürdig, Geistlicben ]e nach der Gesinnun, Mächtigkeit widerrufliche Zulagen zu geben. Das kann solche Gettlicbe nur bei ihren Confratres und ihren Pfarreingeseffenen diskxeditieren, wie wir es zu Zeiten des Sperr- esLHeS erfahren haben. Ich hoffe, daß die anderen Parteien meine edcnken verstehen und daß das Gesc eventuell abgeändert werden kann. Wir erkennen die Staatsbei ilfe für d'c katholische Kirche gern an, aber unsere Freude würde kann noch größer sein.
Gegen 4'/: Uhr wird die weitere Bcratun au reita , 10 Uhr, vertagt. g f F g
Literatur.
, Die Literalur über das Y_ank- und Börsenwesen, ein in früheren Zeiten anältnismä kasstiefmutterlicb behandeltes (Gebiet, ifi seltetwa zwei Jahrzehnten estandig im Stekgen begriffen; seit Beginn der neunziger Jahre, als die bekannten Vorgänge in der Bankmlt das allgemeine Interesse auf diese Zweige des wirtschaftlichen Lebens stärker binlenkten und eine neue Aera der Gesetzgebung in ihnen einlriteten, ist eine Flut von Sebriffen entstanden, die nach den ver- schiedensten Richtungen bin den Stoff zu erschöpfen suchten. Inmitten der widerstrebenden Richtungen über die Behandlung der Materie likß fich vielfach auch die Forderung einer erhöhten praktischen Aukbildung der Juristen im Bank- und Börsenwesen ver- nehmen, eine Forderung, die man 11. a. auch mit dem Hinweise. aus die. Judikatur in diesem Gebiete begründete. Diesen auf die praktische Auebildunq des Juristen gerichteten Be- sttebungen verdankrn zwei kürzlich erschienene Sch-iften Von Dr. Otto Warschauer Profeffor der Staatswiffensckoaften in Vetlin: .Die banktecbniscbe Ausbildung der Juristen“
Der Staat '
und ,Vank- und Börsengeseßgebung in Deutsch- land“, QueUenmaterial zum Selbststudium und Grsckoäftoqebraucb , für Juristen, Nationalökonomen und Kaufleute systematisch zusammen- 1 116716111 (Berlin 1908, Franz Vahlen), ihre Entstehung. Der Ver- : fasier bezweckt, wie er im Vorwort der ersterwäbnten Schrift sagt,
erneut und erhöht die Aufmerksamkeit der juristischen Kreise auf die NoWendigkeit einer bankxechnischen Sond-*ausbildunq binzulenkxn. In dem für diesen Zweck gebotenen Ueberblick über die Mzterke werden zunächst die Beziehungen zwischen Bankpolitlk uud Rexbtsw ffxnfcbaft er- örtert, sodann die einzelnen Zweige des Bank- und Börsenweieüs erläutert und in einem Weiteren Abschnitt die Mözléchkeiten dkk jurkslischen Ausbil- dung im Bankwesen besprochen. Hieran schlikßt fich ein ausführlicher Literaturnachweis. Für die Frage der Ausbildung des Juristen legt der Verfasser Gewicht zunächst auf die kaufmännischch3chnische Seite der einzelnen geschäftlichen Transaktionen, sodann auf die Er- kcnntnis ihrer privat- und volkSert/ckpaftlkcbzn Bedeutung und endlich auf die Kenntnis der einschlägigen Geseße._ Die Mö.lichkeiten der Ausbildung findet. er zu_nächst in theoreti/cber Beziehung an den Univerfitäten durch juriUischc und nationalökonomisckpe Lehrkräfte sowie subfivär 0110) an den Handelsschulen und endlich in bankteébnischen ForLbildungskursen; für die p aktiscbe Schulung der Juristen erscheinen ihm die Effektenbanken, . namentlich die Zprovinzkalbanken, besonders geeignet. Außetdem zieht er die Zettel- anken, vor allem die Reichsbank, sowie ferner die größeren Kredit- ae offenscbaften in Betracht. Die zweiterwäbnte Schcift bietet eine Zöammenstellung der für den gedachten Zweck _in Frage kommenden eseße und Verordnungen, die bier in systemati/cber Ueberfibt wieder- egeben werden und damit dxm Interessenten die Kenntnis der ein- ?chlägiqen Bestimmungen über die verschiedenen Gebiete des Bank- und Vörsenwesens, und zwar über 1316 Lombard, vaotbek-n-, Diskont-, Emkifions-, Effekten- und Kommisfionégescbäft, ferner über den Kontokorrent-, Scheck- und GiroVerkebr sowie über Hyvotbeken-, Zettelbanken, Terminbandel und Maklerwesen, jederzeit ermöglichen.
KurzeAnxeigen , neu erschienener Schriften, deren Besprechung vorbehalten bleibt. Einsendungen find nur an die Redaktion, Wilhelmstraße 32, zu richten. Rücksendung findet in keinem Falle statt.
Spiel und Arbeit 30: Einrichtungen für Schmetter- lingßzucbt. Nebst einer leichtfaßlichm Anleitung zur Zucht der Schmetterlinge sowie zum ang der Raupen und Falter. erner aur Anlage einer biologischen ammlung. Von E. K. Filet. Mit 5 Modeübogen. 1,40 .“. Ravensburg, Otto Maier.
Kaufmännische Buchführung in staatlichen und städtischen Betrieben. Von Dr, jur. Walther Wald- schmidt. 1 5“. Berlin 97. 57, PotSdamerstraße 96. Olto Lieb- wann.
Der Preußische Gerichtßyyllzieber. Eine Zusammen- stellun und Erlauterunq sämtlicher für den Dienst der Gerichts- vollzie er maßgebenden Bestimmungen. Heraus eg. von Schönfel d. 6. Aufi. Mit Nachtrag 11 .“. Breslau, . U. Kerns Verlag (Max Müller).
Das Aufgebotsverfabren nach Reich6ncht und Preußischen: Landeßrecbt von Dr. P. Daude. 4. Aufl. bearbeitet von Dr. E. Daube. Gebdn. 7 .“. Berlin 97. 35, Potsdamerstr. 12116. H. W. Müller. .
Anleitung zur Anfertigung der schriftlichen Arbeiten für das ReferandariatSexamen. Von Albert Striemer. 4.Aufl. 2,405“. Berlin W. 35, Potsdamerstr. 121 1x. Z).W.Müller.
Guttentagsche "Sammlung preußischer Ge 636 Nr. 42: Landeswerwaltunq und Zuständigkeit. Textaußgabe mit An- merkungen und Sachregister bearb. von Dr. Karl Friedrichs. Gebdn. 3 ..“. Berlin 177. 35, Lüßowsir. 107/108. J. Guttentag.
Entwurf einer Liste der gewerblichen (Gifte. I'm Auf- trage der Internationalen VereinigunÉ für- gese lichen ArbexFerscbuß erßßt FviIsZ Professor Dr. Th. ommer eld. 1 .“. Jena,
u al) er. _
Das Samariterbüchlein. Ein schneUer Ratgeber bei Hilfe- leistung in Unglücksfällen. Insbesondere für Mitglieder freiwilliger Sanitatskolonnen bearbeitet von Dr. med. Alfred Baur. Mit 44 Abbildungen. 18. Aufl., neu bearb. von Medizinalrat Dr. Schleicher. 0,40 .“. Stuttgart, Mutbscbe Verlagsbandlung.
Nervosität und Erziebun . Vortrag von Professor Dr. A. von Strümpell. 1,50 .“. LeTvzig, F. E. W. Vogel.
Jm VerlagederLiebelschen BucbbandlunginBerlins/N, Kurfürstenstraße 18, sind folgende Schriften erschienen:
Anhaltspunkte für den Aukbildungkgang der Rekruten der Infanterie in zwölf Wochenzetteln. Von von Brunn. 9. neubearbeitete Aufl. von Immanuel. 1,20 .“
51Tbemata deSOffizier- undUnteroffizierunterricbts. Von Oßwald. 2. Aufl. 1,20 .,“. _ '
Der Unteroffi ter tm Gelande. Em Handbuch für die Unteroffiziere. 10. Au 1. von Immanuel.
Der Schriftverkehr des Offiziers mit Vorgeseßten und Behörden 20 3. Aufl. Neubearbeitet durch L. Werner. Mit 4 Skizzen im Text. 1.20 ..“.
Einteilung und Standorte des Deutschen Heeres. Ueberficbt und Standorte der Kaiserlichen Marine sowie der Kaiser-
lichen Schutztruppen und des Ostasiat. Detachements. Nach amt- lichen Quellen. Stand vom 15. September 1908. 0,30 .“.
Land- und Forstwirtschaft.
Die Weinkreözenx in den Regierungsbezirken Wies- baden, Koblenz und Trier 1907.
Nachdem wir bereits in der Nr. 212 des .Reicbo- und Staat!- anzeigerö' vom 8. September 5. J..Nachr1chteu über die vorjäbrige Weinxrnte in den Regierungsbezirken Wiesbaden Koblenz und Trier nach Kreisen gebracht haben, geben wir im fokgenden nach derselben Quelle (Amtsblätter Nr. 4 bezw. 10 und 11 genannter Regierungen) eine Uebersicht über die Weinkreözenz derjenigen Ortschaften, in denen1907 mindestens je 50 ha Weinland im Ertrag:
standen; P 16 f- B t il re ur eur e ung W e k n 0 tk? 12 111 100 kg des Ertrages
km Most Trau- "“ck R.-B.Wiesbaden: ...; 2) „Le?) YM?) Aßmannsbausen / 42-5 283 450 - 1/5
22,5 135 1100 Braubach . . . . 1 63,2 529 576 Eibin en . . . .
0,6 0 - 585 Eltvi e .....
75,0 1 300 145,0 1 338 . Erkach ..... 108,0 1 625 620.670 Geisenheim . . . 177,5 2400 600.650 aügarten . . . 680.900 attenbekm . . . 600.700 ocbbeim . . . .
120,0 2 100 119,0 2 274 196,0 2 656 . Johannisberg . . 65,0 996 6540st Kamp ...... € 500 Kaub ...... € 600 Kiedrich .....
1 002 600.700 Lorch
20 675 Lorcbbausen . . .
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55 36
50 50
55 55 50 57 50 36 50
60
44 45 50 40 36
50,50 44 52 58
43,75 45 60 40 20 18
35 49
800 . 1 670 650
Trau- ben .“ I) 30 38 28 40 54
43
40 ant.:m'itt. 50.56 30.38
40 36 32 38 42 44 34 40 40
30 40.44 40 35 35
34 30 57 50 40 48
30 36 . 38
36
36 48 35 48 39 40 40 . 42 40 32
46
3840 550.600 32,40
1580 650 1100
40
5500 530550 30.32 600 . .
3 500
3 132 .
2 100 600 460 700
2 100 550 600
2 314 575
3 180 .
1 674
1 200
2 700
1 100 700
6 000 500 600 .
2 950 600.800
3 250
450 750
o
40 36 36 44
4 300 600.1000 38.48
4500 768 2993 575
40 36 40
Zeltlngen-Racbtkg w 197:0 14 300 550.580 40
1) w = Wei wein, :. : Rotwein. - 3) Um Raum zu find nachstehend d e Grenzzablen durch einen Punkt (.) gelten::
* Beurteilung nach
Menge . Herbst") Gute "“: mittel 1/4 gering mittel
1/3 gut 1/3-*/. mittel 1/6 gering 1/:;0 gering 1/40 über mittel m.b.g.*) /10 mittel '/a gering 9/5 Mkttkl
3,4 gut
“ gut
gut m.b.g.3) :::-68“) m.b. .?)
gu mittel mittel gutt
3. an mittel mitjel mittel mittel mittel mittel ouxna
ger "9 mittel mititel
aer na mittel mittel mittel
gut
gut mittel mittel mittel
ut
m ttel
gut
gut 1/16 vvkjügl. vorzügl. vonügl.
1/5 gut 1/3 mittel 1/6 - 1/9 11111161 */5 - *.“5 ut-b-g') 1/7 gering 1/10 gering 1.33 mittel '/6 mittel mittel mittel gering m.b.g3)
1/: 1T, aux
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. sebrscßlecht
gering l1,00 schlecht 2,3 - 1/: mittel mittel gering gut '/: :. ?ut aer na “ gut gut mittel mittel gut mittel mittel mittel artiittel 9! "0 . m. b.g.') gut
9111 auf
1- gut ]. gut mittel mittel mittel mittel
5.1";- mitt
mittel mittel miltel mittel mittel mittel mittel mittel
mittel mittel mittel mittel gut mittel mittel gut mittel mittel mittel mittel mittel mittel
["“/13;
durch einen Strich (»); 620.670 ist also 620-670 zu lesen usw. --
') : mittel bis gut..
nt-b-g ') ,
zum Deutschen Reichsanzeiger “.und Kö
„o. 257.
Handel mtb Gaverbe.
! den im Reiwsamt des Innern zusammengestellten (Au „Nachrichten für Handel und Industrie“.)
Zuckerproduktion in den bauptsächlichften Produktions-
ländern Europas. i i d r it vom 14. 51624. Oktober d.J. gehaltenen Nack) e ner n : Ze Zuckerstalistik stellt fich
e der Internationalen Vereinigung für YfZXc-usfichilicbe Rübenberaxbeitun und Zuckcrproduktwn der Kam- W"? 190809 in den hauptsächlich en Ländern (Europas, wie folgt (zum Vergleich sind die endgültigen Zahlen der Vorkampagn-e mit-
aufgeführt):
Ju Betrieb befindliche Fabriken
Nübenberarbeitung Zuckerproduktion
1908/09 1907/08 1907/08 1908/09/ 1907/08
Anzahl
1908/09
Menge in v
_-
Deutschland Oesterreich-
Ungarn . . Frankreich . . Belgien. . . . Niederlande .
! 365 1204647013491424 19780302135979
205 7913300 85076001355200'1411623 255 5800600 5506000 746500 718900 82 1768000 1605(00 258100 231488 28 1356000 1201001 197400 173103 Rußland . . . 275 8502700 859369512986801403404 Schweden . . 20 920000 773785 133900 109401 Dänemark . . 7 460000 403000 64000 54000
Zusammen 1224 1237|38767070]40081504|6031810/6237898
Die prozentuale Zunahme oder Abnahme der Rübenzucxerver- arbeitung und Zucketproduktion in 1908/09 gegen 1906/07 betragt bei
[neu Lä dem: den einze “ Rübenverarbeitung ZuckerprkÜM
Deutschland . 10,71 7, Oesterreicb-Ungarn - Frankreich . . . Belgien . . . Niederlande . Rußland .
Schweden .
Dänemark . . ., .
Zusammen . , U
Bemerkun en zu Deutschland: 2 Fabriken haben die m- frage nicht beanttßortet. Die Rübenberarbeitung und Zuckerproduktion dieser Fabriken find schäßungsweise eingesetzt.? _ '
Den Betrieb baben außer den bereits an1aßltch der Anbau- umfrage im Mai dieses Jahres mitgeteilten Fabriken Hoym, Kreika, Oppin und Weffelburen auch noch Golzow und Gusow eingesteüt; ferner arbeitet in dieser Kampagne MM Brandsckpadens nicht Nyrd- stemmen und nicht mehr Sebackeusle . Die angebauten Ruben
d v N ba abrlken verarbeitet. wer Jie ojÄuklIY-terfder Rüben vrrarbeitenden Fabriken stellt sich
dur nittlicb auf 15,55 0/ ge en 14,93 0/0 im Vorjahre.
(521112 Produktion an Maela ezucker für 1908/09 find 105 000 Tons gerechnet und in den obenstehenden Zahlen m1t enthalten (im Vor- jahre wurden 100000 Tons geschäßt, produziert wurden 121530
Tons . 21011 unterrichteteanre§sen Rd WZ AiZeirletin derd deutschen Zucker- ' oeneaenm :: woren: mdustrie ferner noch f g 3 g 1908/09 1907/08 Italien: . . . 33 32
1500000 1: 1200000 1;
173 000 t 147 300 c
30 33
- „057.93
t» »w'OOp-wu) 00 »Was-QUO
|++|+++||
«: «905-*»
Zabriken im Betrieb . übenverarbeiiung . . . zuckcrproduktion . . . . .
1 B t i(?panien:
'“ übe uckerfabriken m e r e . N . n13erarb-Zitung . . . . . 760 000 6 978 437 b . zuckervroduktion 83 000 r 115 (200 6
' "5: Z Z [ 17 16 Ro-brdrxcrkxxxabéikw im Bétrie . . . ' 250000 b 1.209,00 ,
. zuckerprodukti'on' 12 000 v
abriken im Betrieb . 5 Jübenverarbeitung'. 109156 6 . zuckerproduktwn 16 350 1“.
Fabriken im Betrieb . Rübenmrmbeiiun . . zuckerprodution
abriken im Betrieb . ZübenVerarbeitung . * 27 230 5 . zuckerproduktion . . . . . . ' 3 500 r 3 368 6. (Verein der deutschen Zuckerindustrie, Abteilung der Robzuckerfabr.ken.)
Rumänien:
. S'eéb1enl:
' S'ch'wéiz':
Das Geschäft mit Messersckomkedewaren in Sbeffreld im Jabre1907. R si Die 6 ("1 tsver ältni einMes/ersäamiedewaren, 0 er- messernéY erenbusmffim Jahre 1907 find nicht gerczxe als ungünstig zu bezeichnen. Das Gescbaft in Taschenweffern _und Scheren War zwzr nicht so, wie es hätte sein soUen und wre es fruher gewesen 111. bat fich aber dock) beffer gestaltet, als man gehofft batte. Englische Scheren scheinen nach und nach das von den Yeutschen Slberenfabrikanten, welche in den leßtcn Jahren den (x_uslasédischcn Markt monopolifierten, weggenommene Feld wieder zuruckzuexobern. Verschiedene Firmen 111 Sheffield haken sicb auf die Fabrikation von Scheren nach deutschen Methoden _besondcrs xingericbtet und machen sebr aroße Fortschritte. Das Gcfcbaft in gswobnlkchen Rastermeffern bebt |I zusehends trod der Einführung von SicherheitSrafiermeffern verschiedener Kons1ruktionen. Die meisten Fabrikanten batten reich- liebeBescbäftiqung; gute Rafiermeffer fanden bei annehmbaren Preisen leiMen Absatz. SÖafscberen. Das Wetter in ZU gewärti enden uten Wollern1e richtet kn SÖaf'Hberen 9ein. Die Fabrikation wird allmählich in größerem Maßstabe aufgenommen. nicht Léon früher gesscbkcß, ikst 11qu zu verwundern, man denkt, da 0 e n e er werden und der ßVerrbrctucl) deshalb ein ganz enormer 111. als Lie etanten an crier Stelle, bens 115 aus heftems Sbeffielder Ticgelsfabl herstellen,
5Aßustraliesrä, demd ?afuxktsckysf- " t r ün g un 11 () ae er scherenmatkte, war fur die Schafzucb semang fich auf großen Bedarf von Metallsageblättern Daß dies besonders wenn Werkstätte tagtäglich geLraucht .. 5375
« v Nordamerika und eu an
standen die Vereinigten Staaten 9an da diese die Süßenmvor; o e
Zweite Beilage
Berlin, Freitag, den 30. Oktober
ausländische Konkurrenz, die einen bedeutenden Vorsprung hat, an- zukämpfen. Sensen, Sicheln, Gärtnerwerkzeuge- Unter den ver- schiedenen Erzeugnissen der Kleinindustrie, dle silb im Verftoffenen Jahre sehr gut entwickelt hat, dürfen diese wie aueh landwirt- schaftliche Maschinen und deren Bestandteile nicht vergessen werden; die Verkäufe darin überstiegen die der Vorjahre um ein Beträcht- liches. Für die reichliche (Getreideernte; waren besonders viele Sensen nötig, der , roße Bedarf entblößte fast uberall dle Lagervoträte und nahm die Leistungsfähigkeit der Fabrikanten voll in Anspruch. Die die für die neue Saison gebucht werden, finxs von außer- ordent11cher Bedeutung. In GärtnerwerkxeuFen. fruher ein sehr bedeutender CrWerbuweig für den _Koysulats ejirk, wird der ver- loren gxgangene heimische wie auslgndtslbe Markt nach und nach wieder zurückgewonnen. Der auslandifche Wettbewexb in diesen Artikeln ist immer noch sehr scharf; aber nicht mehr m demselben
Maße wie früher. wi der Kleinindustrie hat man fich in In Verschiedenen Z eYkrsteUungsH Erbißungs- und Härtevor-
neuerer Zeit auf andere richtungen eingerichtet; an Stelle der von alters her benußten Koks-
oder Koblenfeuerbetde werden für Wexkjeuge aUer Art, Meffer- klingen usw., jeßt und zwar mit skb: befriedkgendem Ergebnisse (Gas- feuer benutzt; kleine, reine und kompakte, durcb Gas geheizte Oefen erseßen .die alten unpraktiscben, schmutzigen, mit Koks odex Kohle gefeuerten erde. Die Erfabtungen haben gelehrt, daß 516 neue Feuerung parsamer in Kosten und Raum ist, abgesehen davon, daß in solchen Gaßöfen eine weitaus gleichmäßigere Hive erzielt werden kann und die Werkzeuge in ihrer (Güte nichts einbüßen. .
Den früheren Erfahrungen entgeZen bat „fick; bezüglub des Jahres 1907 in den Sommermonaten uni Jul! und August, wo sonst alles äußust still liegt, ein (;_roßer Ändtang von Arbeit und Aufträaen eingestellt, hauptsächlich fur Mefferscbmiedkewaren befferer Beschaffenheit und in den höheren Preißla en. Fur billigere Cr- zeuaniffe in Messerschmiedewaren wird nal rlicb immer ein gutes Absaßgebiet bleiben und das namentlich im Markte dxs Ostens, wo die klimatischen Verbältniffe den Stahlwaren ngchtetlig find. Jn Gegenden, wie z. B. die Straits Settlements, Wale es töricht, gute Waren zu kaufen, wenn billigere ebenso lange aushalterz als teure. Bisher war das Geschäft nach diesem Markte in den Handen einiger weniger bekannten kleinen Häufer, neuerdings jedoch baZen fich auch die größeren Werke daran gemacht, steh auf die Fabnkation dieser billigen Waren einjurichten und anstatt der bisherigen geschmiedeten Klingen befferen Materials billigere aukgesianzte Klingen geringerer Qualitäten für ihre Meffer zu verwenden. Hierduxch und bei der Geschickli keit der auf bessere Ware geschulten Arbetter ist es diesen daher an nicht schwer, in ihrem Wettbewerbe gegen andere ein- heimische und ausländische Wettbewerber erfglqreich vorzugehen und fich cußerdem Aufträge zu sichern, die *n fruheren Jahren meistens im Auslande vergeben worden waren. Dxese Erfolge .dortiger Fabri- kanten beweisen, daß die alten Vorwürfe uber Widerwtaen, fich neusn Verhältnissen und Anforderungen der Abnehmer anzupassen, nicht mehr gerechlfertigt find; jene Zeiten find vorbei, urxd heute steht man dort in dieser Hinfickot niemxndem mebr nacb, in _Vtelem sogar Vorgn.
Ueber das zur Vers cbalung der Weser ersorderlick): Matertal
it ol endes zu bemerken: _ s fZizerlmuttex; war nur in geringen Mengen verfugbar. Der Ver- brau
war nur mittelmäßig und die Preise waren etwas niedriger. Bezügli Perlmutterbaften ist Deuxscbland immer noch ein gutes Absa ge iet für die dortigen Erxeugmffe. ,
orn, Hirschhorn, Schildpatt usw. Im wesentltchen ist hierüber nichts Neues zu berichten. Die seit einigen Jahren bemerk- bare Erscheinung, daß selbst für beffere Ware die Verwxndung Yon Elfenbeinbaftenmaterial durcb Zellrzloid [an [am „verdrangt wtrd, kommt mehr und mehr zum Vorscbem. Elfen em wtrd immer teurer und für manche Waren daher geradezu unerschwinglich. Yann wxrden au läufig bei den besten Sorten von Tafelbefteckxn, fur die btsber El enbeingriffe benuyt wurden, Ulber lcxttierte Griffe Verwendet und in vielen der besten Gasthöfe und Ga bausxr des Jnlarxdel wie Aus- landes werden Tafelbestecke mit Metallgrtffen, aucb jbrer Dauer- haftigkeit wegen bei ftatkem Gebrauch, Bestecken mit Elfenbeingriffxn Oorgxzogen). (Nach einem Bericht des Kaiserlichen Konsulats tn She field.
Aufträge,
Konkurse im AuSlande.
Galizien.
Konkurs ist eröffnet über das Vermögen der nicbt protokoÜterten Kaufleute Berl Hagen und (Hittla Hagen in OleOzyce mittels Beschluffes des K. K. Landes,;ericbts, Abteilung 71], in Lemberg vom 10. Oktober 1908 - ck70. 02. 8. 6/8. - Provisorischer KonkurSmaffe- verwaltet: Advokat Dr. Jakob SzXapa in Lubacjcöw. Wabltagfabrt (Termin zur Wahl des definitiven Konkurßmaffeverwalters) 26. Ok- ijober 1908, Vormittags 9 Uhr. Die Forderungen find bis zum 10. November 1908 bei dem genannten Gericht anzumelden; inder Anmeldung ist ein in Lubachw wohnhafte: Zusteuungsbevollmächtigter namhaft zu machen. Liquidierungstagfabrt (Termin zur Feststellung der Ansprüche) 18. November 1908, Vormittags 9 Uhr.
Bukowina.
Konkurs ist eröffnet über das Vermögen des Kaufmanns Jos ef Stribafka in Czernowi?C mittels Beschlusses des K. K. Landes- gerichts, Abteilun 117, in zernowiß Vom 24. Oktober 1908 _ 110. 8. 13/8. - rovisorischer Konkuwmaffeverwalter: Adwokat Dr. (Fugen Lauer in zernowißy Wabltagfabrt (Termin zur Wahl des definitiVen Konkurswaffeverwalters) 10. Nowember 1908, Vormittags 10 Uhr. Die Forderungen smd 616 zum 20. November 1908 bei dem genannten Gericht anzumelden; in der Anmeldung ist ein in Czernowitz wobnbafter ZustellungsbeVollmäcbtigter namhaft zu x_nacben. Liquidie- rungstaafabrt (Termin zur Feststellung der Ansprache) 1. Dezember 1908, Vormittags 10 Uhr.
- ll n für Kohle, Koks und Briketts Wagengefte aum929.Oktober1908: Rubrrevier Oberschlefisches Revier Anzahl der Wagen 20562 9
(Gestellt _ Nicht 96116111
_ n der estrigen Si ung des Auffitbtßrats der Berliner MasÖiIenbaug-Aktien- esellsckyaft _Vormals L. Schwartz: kopff legte der Vorstand den Abschluß fur das mit dem 30. Jun: “0. J. abgelaufene Geschäfwjabr vor. Vorbehaltlich der Revision der Bücher und der Zustimmung der Generalversammlung enebmigte der Aufficbtßrat die 1100: sowie die Gewinn“- und Verlutrechnung und se te nach Vornahme der Abschreibungen wie in den Vorjahren dle Dßvidende auf 15 0/0 fest. Der derzettige Auftra sbestand erreicht die Höhe von rund 22 Millionen Mark gcgen _31 illionen Mark um die 9161076 Zeit des Voxéabres, wobei zu beruckstcbtigen ist, da? der Auftrag aus der Herbtvetgebung der Preußischen StaatSeisen abn-
b ik tions wei in Sheffield Under ländlich, weshalb man diesem Far a 1 & ist natürlich
beffielder Fabrikanten jetzt etwas schwer gegen die
bxkber so etinge Aufmerksamkeit geschenkt bat. fur die ck
verwaltung, der in dem votjäbrigen Auftragsbestande bereits ent- ha1ten war, in allernächster Zeit erwartet wird.
Eisen-
niglich Pxeußischen StaatSanzeiger.“
190§2
- n der e ti en Generalvetsammlung der Aktiengesellsthafk
Jund 6th: hglwerke Hösel) wurde, laut Meldung des „W. T. B.“ aus Dortmund, der Bericht und die Bxlanz genehmigt, Entlastun erteilt und die Dividende auf 14 % fcstge/eßt. Die Ver- wajtung 9äußerte sich über die Lage der Industrie wie folgt: Die
Verbältniffe haben steh auf dem Eisenmarkte seit Erstattung des
Build" 111 t ebe ert. Im Gegenteil kann man eher von einer Verschlechteme 1.131, da infolge der Kx'mdigung des Roheisensvndikats und angesichts der immer noch zweixelbaften 1301111109611 Lage 516, Käufe'r sich die äußerste Zurückhaltung auferlegen. Hterauf find weitet Yreksrückgänge eingetreten, da die Werke darauf bedacht find, fich rbeit für den Winter zu sichern. Ebenso wie z. 3. der aufsteigenden Konjunktur die Preise der im freien Verkehr gehandelten Produkte 13 denen der Vom StahlwerkSVerbande verkauften Produkte 14 voran- eilten, find die Preise der Frodukte 13 jkßt im raschen Tempo_ge- fallen und nehmen gegenwärt 9 einen Stand ein, der _dke Selbstkosten vielfach nicht erreicht. Diesen Verhältnissen gegenuber kann znan die Ergebnisse des ersten Quartals des neuen (Hescbafts- jahres noch immerhin 019 beftiedigend bezeichnen,_ wenn es auch bei weitem nicht an das besonders gunstig; erste Quartal des Vorigen Geschäftsjabrks beranrxicht. Die Beschaftigung war bisher ausreichend. Dsr Auftragsbestand betrug 66183 1'. am 1. Juli und 71768 6 am 1. Oktober. Die kurze Lieferungsfrist, die fast durchweg verlangt wurde, läßt erkennen, dgß nur dringender Be- darf gedeckt wird. Anzeichen, die auf eine baldtge Befferung der 2026 sch1ießenlaffen, liegen zur Zeit 7100; nicht yor. Man muffe somt abWarten und vor allen Dingen bestrebt sem, dre Selbstkosten, die naturgemäß im Laufe des vetfloffenen guten Jahres erheblich gestiegen find, nach Möglichkeit berabzumindern. ! - Laut Meldung des „W. T. B.“ betrugen oke Bruttoein- nabmen der Orientbabnen Vom 14. bis 20. Oktober 1908: 311472 Fr, (weniger 77 227 Fr.). seit 1. Januar: 12321229 Fr. Yeniger 650805 Fr.). - Die Einnahmen per Mazedonisäven isenbabn (Salonkk-Monastir) vom 7. 516 13. Oktober 1908: Stammlinie (219 kw): 65 510 Fr. (weniger 26 048 Fr.), seit 1. Ja- nuar: 2364 080 Fr. (mehr 158 774 Fr.).
London, 29. Oktober. (W. T. B.) Bankausweis. Total- reserve 26 267 000 (Jun. 72 000) . Sterl., Noten- , umlauf 28 559000 (Ahn. 335 000) P 0. Steel. Barvorrat 36376000 (Abu. 263000) Pfd. Sterl., PortefeuiÜe 25655000 (Ahn. 454 000) Pfd. Steel„ Guthaben der Privaten 41296000 (Abu. 4789 000) Pfd. Sterl., Guthaben des Staats 7 650000 Jun. 3119000) Pfd. Sterk, Notenreserve 24642000 (Zan. 88 000) fd. Sterk, Regierungsficherbeit 14 731000 (Ahn. 1300 000) Pfd. terl. rozentverbältnis der Reserve zu den Pasfiven 535/3 gegexn 51T in der orwoche. Clearingbouseumfa 1.98 Milliorzen, gegen dre ent- sprechende Woche des Vorjahres 78 llwnen wemger. Paris 29. Oktober. (213- T. B.) Bankausweis. Barvor- rat in Go1d 3295122000 (Fun. 13186000) Fr., do. in Silber 889 740000 (Abu. 1531000) r., Portefeuille der Hauptbank und der Filialen 823191000 (Zan. 134 837 000) Fr., Notenuwlauf 4 905 015 000 (Jun. 16 216 000) Fr., Laufende Rechnung der PUVaten 582 653000 (Zun. 122198 000) Fr., Guthaben de_s Staatsscbasek 223 292000 (Jun. 22 892 000) FWGesamktwrscbuffe 514 6C9000 (Aba. 11017000) Fr., Zins- und konterträgnis 9168000 (Zan. 349 000) Fr. - Verhältnis des Bardorrats Noten-
umlauf 85,31.
zum
Liquidationskurse der Berliner Börse für ultimo Oktober 1908: 3% Deutsche Retchßanleibe 84,75, 3% reußische Konfols 84,75, 3% Säcbfi/Öe Rente 84,00, Argentmfckoe 50/9 Anl. 189010050, Cbinefiscbe 50/0 Anleihe 1896 101,50, Chine- sche 4 % Anl. 1898 97,25, Japanische 460/5211116156 91,00, Italieni/Öe 310/0 Rente 104,00, PMUFLWÖL um?. 111. „Anletbe 60,50, Ruf 1 6 40/9 Anleihe 1880 83,00, ussäsche 360/0Anletbe1894 76,00, Rus 11 6 30/0 Anleihe 1896 69,00, Rusfische40/ok_0ns.YnletbeL und 11 1889 83,50, Rusfische 40/0 2111161561902 82,80, Rusfi/che 40/9 Staatßrente 76,00, Spanische; 40/0 Rente 94,00, Tarken xzntfizterte Anleihe 1903/06 91,00, Türki1che 400 Fr.-Lo/e 140,00, Ungarzsche40/o Goldrente 92,50, Ungaris e Kronenrente 92,25, Buenos AMS 6% St.-Anl. 101,50, Lübeck- ücben Eisenb. 174,75, (Große _Berlmer Straßenbahn 173,00, Hamburger_Straßenbabn 177,00, Buscvtebrgder E-A. Lit. 13 262,00, Oestsrreicbtsche Norxwestbabn, 112,25, Oester- reichische B. Elbetal 113,60, OesterreichUch-Yanansche'Staatsbahn 146,75, Orientalische Eisenbahn 114,00, Sudö 1me1chtsche Lomb.) 22,50, Warschau-Wiener 97,50, Balttmore-Obw 99,75, anada aci c 174,00, Pennsylvania 122,50, Anatol. 600/0 „110,50, Gon- Yrd bn 174,50, Italienische Meridjonal132,00, Jtaltemsche Mtttel- meer 76,50, Lu emb.-Prince-Henri (61/611qu11 122,00,_Hamburg-Au_1eri- kanische Paket. 106,25, Hansa Dauzvfscbtffges. 115,50, N0rddeut1cher Lloyd 84,25, Berliner Handels e?ellschaft 165,00,_C0mmerz- u_nd DiScontobank 107,75, Darmstädter ank126,00, Dqucbe Bank237,50, Diskonto-Kommandit -Anteile 176,75, Dresxnxr Bank, 145,00, Nationalbank für Deutschland 117,75, O6sterrelchrsche__Kredtt 198,75, Oesterreichische Länderbank 109,00, Rusfijcbe chnk 711: aySwarxjgen ndel 130,75, A. Schaaffbausen'scher Bankvrrem 133,25, 'erner &nkverein 129,50, Wiener Unionbank 136,00, Allgem. ClektrtcitHUg. 222,75, Bochumer Gußstabl 219,25, Deu11ch-Laxemb. ng. 14 ,00 Deutscb-Uebersee. Elektr. 147,50, Dortmund. Un_10n Lit. () 57,00, Dynamite Trust 155,50, Gelsenkirchen Ber.;w. 185,25, Harpener Berg- bau 190,50, Hobenlobe-Werke 176,25, Laurabutte 197,25, Phönix Bergbau 174,75, Rheinische Stahlwerke 161,50, Mombacher Hutten 157,00, Siemens 11. Halske 202,00, Russische Banknoten 214,30.
Die Preisnotierungen vom Berliner Produktenmarkt be- find-u fich in der Börsenbeilaae.
Berlin 29. Oktober. Marktpreise nacb Ermittlungen des Königlichen Polizewräüdiums. (Höchste und niedrtgste Preise.) Doppeljentner für: Weizen, gute Sorte?) 20,30 .“, 20,24 .“. - Weizen,Mittelsorte *!*) 20,18 ..“, 20,12 ..“. - Weizen, geringe Sorte?) 20,06 ..“, 20,(0 .“. - Roggen, gute Sorte?) 17,10 .“, 17,08 .“. _Roggen, Mittelsorte'f) 17,06 .,“, 17,04 ..“. - Roggen, geringe Sorte *!*) 17,02 .“, 17,00 „“.- Futtergerste, gute Sorte") 18,20 ..“, 16,90 ..“. - Futtergerste, Mittelsorte') 16,80 ..“, 15,50 .“. - Zuttergetste, geringe Sorte") 15,40 ..“, 14,20 .“. - „Hafer, gute
orte“) 18,30 .,“, 17,80 .“. Hafer, Mittelsorje ) 17,70 .“, 17,20 .“. - Hafer, geringe Sorte“) 17,10 .“, 16,60 .“. - Mals (mi ed) ute Sorte -,- .“, -,- .“. Mais (mixed) Yrixnge orte 17'60 .“, _Nßt/“É - eZ.;wis (me“?der) Yet;
orte 18,20 .“, , ..“. - jro -,- , -.- - - "",-" .“, -.- =“. - Erbsen, gelbe zum Kochen 50,00 .“, 28,00 .“. - Speisebobnen, weixe 50,00 .“, 26,00 .“ - Linsen 70,00 .“, 20,00 .“. - Karto eln 8,00 ..“, 4,00 .“. Rindfleisch von der Keule 1 kg 2,00 .“, 1,40 ..“; dito Baucbfieiscb 1 1:3 1,60 .“, 1,10 .“. - Schweinefieisch 1 1:3 1.80 .“, 1,30 .“. _ Kalbfleisch 1 kg 2,20.“, 1,20.“. - Hammelfieisch 1 1x 2,10.“, 1,20“. --
Butter 1 kg 2,80 .“, 2,40 ..“. - Eier 60 tück 5,20 .“, 3,60 .“.
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