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anberaumten Termine anzumelden, widrigenfalls sie derselben im Verhältniß zum neuen Erwerber für verlustig erklärt werden sollen. Gccftcmünde, den 28. Dezember 1866. Königliches Amtsgericht. Abtheilung ].
[4572] , Oeffentliche Vorladung.
».,cr Rentier A. Bürmann in Potsdam hat gegen den Grafen A. W. E. von Gneisenau aus dem von Ludwig von Woedtke auf den Beklagten 5111) claro Berlin, den 10, November 1863, gezogenen, am 10. November 1865 fällig gewesenen, bei dem Ban uicr Abel, Unter den Linden Nr. 2, in Berlin domizilirtcn Wechsel 1": 1er 1000 Thlr. dic chhsclklaßic auf Zahlung von 1000 Thlrn, nebst 6 Wk. Zinsen seit dem 10. 21 ovcmber 1865, 3 Thlr. 15 Sgr. Protestkostcn um ? pCt. Provision angestellt. „
“ Die Klage- ist eingeleitet, und da der ]cßigc Aufenthalt des Gngen A. W. E. von Gneisenau unbekannt ist, so wird dicser hierdurch Ment- lich aufgefordert, in dem zur.King_cbcantwdrtung und weiteren mund- lichcn Verhandlung der Sache auf _ .
den 23. März 1867, Vormittags 10 Uhr, .,
vor der unter cichnctcn Gcrich3t5=Dcputation im StZdtgcrrcht6=Gchairdc, Jüdcnftraßc ILr. 59, Zimmcr Nr. 46, anstehenden Termin pünktlich zu erscheinen, dic=Klagc zu beantworten, ctwaichcugcrz mri zur Stelie zu bringen und Urkundcn im Originaxc c' izurctchcn, indem auf spatere Einrcdcn, wclche auf Thatsachen bcruxn, keine Rücksicht genommen worden kann. , „
Erscheint der Beklagte zur bestimmten Stuudc nicht, so werden die in der Klage angefiihrten Thatsachen und Urkunden auf den Antrag des Klägers in omitmimaimn fiir zuzesiandcn und anerkannt erachtet, und was den Rechten nach daraus Folgt, wird im Erkenntniß gegen den Beklagten ausgesprochen werden. Berlin, den 26. November 1866. , .
Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Cwilsachcn. Prozeß-Deputafion 11.
[32] Oeffentlicthdrladung.
Der Kaufmann M. Wertheim hier, Blumenstraße 8, hat wider den Rittmeister a. D. M. von Knoblauch aus dem von diesern am 15. März d. J. ausiicstclltcn, von Arnold von Knoblauch acceptirtcn und am 15. Juni 1866 fällig gewesenen Wechsel über 1000 Thlr. die Wechselklage wegen 1000 Thlr. nebst 6 pCt. Zinsen seit dem 15. Juni 1866, 3 Thlr. 15 Sgr. Protcftkoften und '; pCt. Provision angestellt.
Die Klage ist eingeleitet, urid da der ]cßige Aufenthalt des Ritt- meistcrs a. D. M., _von Knoblauch unbekannt ist,. so wird diescr hier- durch öffentlich aUsgcfordcrt, in dem zur Klagebcantwortung und weitern mündlichen Verhandlung dcr Sirche auf _
dc112. Mai1867, Vormrttags 10 Uhr, vor der untcrzcichncten Gcrichtsdcputation im Stadtgerichtsgchäudc, Jüdenstraßc Nr. 59, Zimmer Nr. 46 anstehenden Termin pünktlich zu erscheinen, die Klage zu brantwortcn, etwaige Zeugen mit zur Stelle zu bringen, u11dUrku1_1dcn im Original einzureichen, indem auf spätere Einredcn, welche aus Thatsachen beruhen, keine Rücksicht genommen werden kann. _ .
Erscheint der Beklagte zur bestimmten Stunde nicht, so werden die in der Klage angefiihrten Thatsachen und Urkunden auf den An- trag des Klägers iu comumaciam fiir zugestanden und anerkannt cr- achtet, und was den Rechten nach daraus folgt, wird im Erkenntnis,"; gegen den Beklagten ausgesprochen werden.
Berlin, den 31. Dezember “1866.
Königliches Stadtgericht, Abtheilung fiir Civil-Sachcn, Prozeß-Dcputation 11.
[30] Bcignntmachung.
Die Ehefrau des Koffathcn Gottfried Manthe, Maric Dorothee gcbornc Pqepkc , verwittwet ewescne Binno zu Serwest hat in ihrem am 8. Mai 1810 errichteten Testamente zu ihrem Universalerhen ihren Ehemann, dcn Koffathcn Gdttfticd Manthe, dcm, im Falle er vor ihr versterben sollte, dessen 12 Kinder und zwar
1) Marie Elisabeth ,
2) Ddrothcr Sophie,
3) Wilhelmme ,
4) Anna Dorothee,
5) Johann,
6; ottfried,
7 Christian,
aus erster Ehe, 8? Otto,
9 Karoline, 10) August, 11) Maric Dorothee, 12) Wilhelm, aus zweiter Ehe, [uhstiiuirt find, cingeseßt. Dies wird den genannten Erben bekannt gemacht. Angermünde, den 20. Dezember 1866, Königliches Kreisgericht. 11. Abtheilung. Scheele.
Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen :e.
[4784] B c„k „a Zi 11 t m a ck 1: n . , Im Auftrage der Koniglick)c11chierung hiersJlbft wird das unter- zerchnrie Haupt-Amt 111 [einem Geschäftslokale die auf der Berlin- Henntqsdorfer Kunstftraße bclegene Chauffeegcld-chcstcllc zu Tegel am ontag, denf21.Januar1867, Vormittags 10 Uhr, mithtorbehalt des höheren Zuschlages zum 1. April k. Is. in Pacht aus ic en. “
Nur als dispofitionsfähig fich arrsjvcisetrde Personen, welche Vor. 2er mindestens 243 Thlr. haar oder m_annehmbarcn Staatspapieren ei uns zur Sicherung ihres Gebotes niedergelegt haben, Werden zum
Bieten zugelaffen. Dic Pachtbedingnngcn find von heute ab während
der Dienststunden in unserer Registratur einzusehen. Potsdam, den 17. Dezember 1866. Königliches Haupt-Steuer-Amt.
[4785] B e k a n n t m a ch u n g. s
Im Auftrage der Königlichcri Regierun icrselbst wird das untcrzcichnctr Haupt-Amt. in seinem Geschät okale die auf der Vcrlin-Oramcnhurgcr Kunstsrraßc hcicgcnc Chanffeegeld-chestesle zu Birkenwerder am Montag, den 21. Januar 1867, Nachmitta s 2 Uhr, mit Vorbehalt des höheren Zuschiach zum 1. April k, . in Pacht aushicten. “ -
Nur als dispofitionssähig iich ausweisendc Personen, Welche vor- her mindestens216 Thlr. haar oder in „annehmbaren Staatspapiercn bei uns zur Stchcrung_ ihres Gebotes niedergelegt haben, Werden zum Bieren zugelassen. DieoPacht=Bedingungcn find von heute ab wäh- rend der Dienststunden in unserer ReZistratur einzusehen.
Potsdam, den 17. Dezember 186 .
Königliches Hmwt-Steucr-Arnt.
[4786] Bckanntmachüng. ' JmAuftragc der Königlichen Regierung hiersclbst wird das unter- eichnctc Hauxt-Amt M seinem (Hrschäftslokalc die “auf der Berlin- ?Potsdczmcr Kunststraßr bclcgene Chauffergcid-chestcllc zu Stegliß am Dienstag, den 22. Januar 1867, Vormittags 10 Uhr, mit Vorbehalt des höheren Znschlagcs zum 1. Aixrii k. Js. in Pacht ausbictcn. Nur als disvositionsfähig sch ausweiirndc Personen, Welche vorher mindestens 443 Thlr. haar odcr iii annehmbaren Staatspapieren bei uns zur Sicherung ihres Gebotes niedergelegt haben, Werden zum Bieten zugelassen. DicPachtbcdingimgen smd von heute, ab während der Dienststunden in un erer chistratrrr cinznschcn. PotSdam, den 17. Dezember 1866. Köiiiglichcs Haupt = Steuer = Amt.
[4787] Bekanntmachung.
„Im Auftrage der Königlichen Regierung hiersclbft wird das un- terzerchneteHaupt-Amt in [cinem Geschäftslokale die auf _der Potsdam- Nauener Kunstsiraße helegene Chauffeegeld-chcftelle zu Bornim am Dienstag, den 22. Januar 1867, Nachmittags 2 Uhr, mit Fotrbchalt des höheren “Zuschlagcs, zum 1. April k. J. in Pacht aus- ie cn.
Nur als dispofitionsfähig fich ausweisetide Personen, welche vor- her mindestens 183 Thlr. haar oder in annehmbaren Staatspapieren bei uns zur Sicherung ihres Gebotes niedergelegt haben, werden zum Bieten zugelassen. Die Pachthcdingungen find von heute ab während der Dienststunden in unserer Registratur einzusehen.
Potßdam, den 17. Dezember 1866.
Königliches Haupt-Stcucr-Amt,
Morrtgg, den 7. d. MW, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Königlichen Depot, Hinter der (Harnisonkirche Nr. 3, die bei den Reparaturen 'der Rinnstcinbriicketx übriggebliebenen alten kiehncn Boh- [en, so wir eine Partie altes Ehen untcr Bcding der sofortigen Weg- schaffung und gegen haare Zahlung öffentlich versteigert werden.
Königlicher Straßen-Jnspektor. Augrist Lanz.
Verschiedene Bekanntmachungen.
[33]
Ailc Diejenigen, welche für Lieferungen und Leistungen aus dem Jahre 1866 ordcrungrn 'zu machen haben, wollen ihre betreffenden Rechnungen ofort, spatestens aber innerhalb der nächsten 14 Tage- im Königlichen Theater-Biircau einreichen.
erlin, den 3. anuar 1867. Gcneral- ntendantur der Königlichen Schauspiele.
[9] Bcianntznachung.
V01n1.Januar k. J. a„b ubernimmt das Directorium der Magdeburg (Halberstadtcr. Eisenbahn . (HesgUschaft zu Ma deburg Wiederum selbst die Leitung des Betriebes auf der. ahnftrecke Magdeburg-Haiberftadt-Thale.
Mit gcnanntcanagc hört daher die »Verwaliung der Mag- deburg-HalbcrstadtcrEisenbahn in Potsdania auf, und es gehen ailc von derselben bisher bearbeiteten Gcschäfte'auf das »Di- rcctorium der Magdeburg-Halberstädtcr Eiscnbahn-Gc- sellschaft zu Magdeburg« iibcr.
Magdeburg, den 27. Dezember 1866.
d M dh 93le FYWÉLZmb l) G cr ag c urg-Ha er ä er im a n- c'ell a t. Potsdam, den 27. Dr emer 1866. , .sch f , » as Directorinm
dcr Berlin=PotÖdam-Magdchurger Eiscnbahn-Gcscllschaft und
die Verwaltung der Magdeburg-Halbcrstädter Eisenbahn.
Hier folgt die besondere Beilage
Besondere Beilage
„ zu .A.?" 3. des Königlich Preußischen Staats-Anzeigers vom 4. Januar 1867.
Zum Militair-Mirnß-Iubiläum Ir. Majeßät ch Königs.
x
Das 60jähri e„Militair=Dienst-Jubiläum Sr. Majestät drs K'nigs, zu welchem in den le ten Tagen mehrere Fürstliche Gäste und aus verschiedenen „rhcilen der Monarchie Deputgtwnen in Berlin eingetroffen waren, ist am 1. Januar m glänzender und der hocherfreulichen Veran- lassung entsprechender Werse in den beiden Haupt: und Resi- denzstädten Berlin undPsotsdam gefeiertworden.
Nachdem Se. Majejtät der König am Morgen die Glückwünsche des Köriiglichcn Hofes empfangen hatten, be- gaben sich Allcrhöchstdieselhen um 9"; Uhr nach Potsdam. In dem Königlichen Salonwageri befanden sich Ihre Majestätcn
der König und die Königin, JJ. KK. HH. der Kronprinz-
und die Kronprinzessin mit dem Prinzen Friedrich Wil- helm, Prinz und Prinzessin Karl, Prinz und Prinzessin Friedrich Karl mit den Prinzessinnen Marie und Anna, Prinz Albrecht Vater UUÖ Sohn Und der Fürst von Hohenzoilern; von den Hohen fiirsiliihen Gästen des Hofes IJ. KK. HH dcr Großherzog von _Mecklenburg -Schwcrin, die Großherzo 'in-Mutter Alcxandrinc, dcr Erhgroßherzog, JI. HH. dcr . crzog Paul von Mecklenburg-Schwcrin, dcr Erh- prmz von Anhalt, dcr Erbprinz von Lippe = Schamnhurg, Prin Wilhelm von Baden, Prinz NikolauZ von Naffan und .„erzog Elimar vanldcnburg. Die genannten Mitglieder des Königlichen Hauses Und Fiirsilichkcitcn statteten vor der Abfahrt auf dem Bahnhofs dic Gratulation ab. Se. Majestät der König und die Prinzen des Königlichen. Hauses trugen die Generalsrmiform mit dem Bande des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler, ebenso die fürstlichen Gäste, soweit sie Ritter des Schwarzen Adlcr-Ordcns sind.
Die PdtSdamer Garnison versammelte sich am Morgen auf ihren Plätzen, das Puhlikrim strömte nach dem Bahn- hof und umstand dicht gedrängi die noch geschlossencn Thiiren der Hof: und Garnisonkirchi». Um JZ Uhr holten die Leih- Compagnic des 1. Gardc-chiments zu Fuß und dir Leib- Compagnie des Regiments Garch du Corps die Fahnen resp. Standarten, welchc vorher mit den Allcrhöchst dcn- sclhen verliehenen Bändern geschmückt worden waren, von dem Königlichen Schlosse ab, um dieselben unrer rauschender Janitschar- und Trmnpctcrmiusik nach dem Gotteshauic zu bringen. Hier im Schiff der Kirche stellten sich dir Fahncw träger rechts und die Standartcnträgcr links vom Altar [0 auf, daß sie mit dem Rücken den Bänken zugrkchri waren. Auf den Flügeln der Fahnenträger standen Offiziere des 1. Garde-chi- ments zu Fuß, anf den Flügeln der Standartenträger Offiziere vorn Regiment der Gardes du Corps. Dirsclhen hattrn das Seitengewchr aufgenommen und wie Fahnen- und Stan- dqirtentriigcr die Helme rc. auf. Es waren fiinf Fahnen, Ugmlich drei vom 1. Gardc-ReZimcnt, eine vom (Hardc- Jagcr-Bataillon und eine vom “. Brandcnlmrgifchen Land- wehr-chimrnt Nr. 20 (Bataiilon "Potsdiiiri) und vier Standartcn: die des Gardes dn Corps-, dcs Garde- Husaren-, des 1. Garde = Uiancn- und des 3. Garde- Ulanen - Nc iments. Von Viertelstunde zu Viertelstunde wurdcn Offiziere, so wie “ahnen- und Siandaricnirägcr ahgclhst. Während diese Austellung vor sich ging, Wie die Lcrh-Comdagnie des 1. Garde-chimeuts zu Fuß die Gewehre m der Breiten Straße zusammen und begab sich auf das erste Chor rechts von der Kanzel Mid dic Lcid-Compagnic dcs Garde du Corps=Regi1ncnts links von der Kanzel auf dasselbe Chor. Nun ,fiiilten sich die Emporen mit den Dcputationcn dcr Garmfdn. Die Offizier-Dmncn nahmen die ihnen gehörende Loge cm. Auf dem (Thore Nr. 1 waren die Spich drr
Civil- und städtischen Behörden placirt. Dic dekorirten Mann- schaften standen vorn an der Brüstung. Die Gemeinde nahm von dem Raum im Schiff unter den Emporen Besiy. Um 9*; Uhr waren die Vorkehrun en in der Kirche beendet.
" Da lautAllerhöchsten Vefe [s die Gcneralität vor der Kirch- thur Se.M,a]estät den König „zu empfangen hatten, so ver- sammelten sich daselbst: dcr Gcneral-Feldmarschali Graf von Wrangel , die sämmtlichen kommandircndcn Generale, der Mili- tair-(Houverneur der Rheinprovinz und der ProvinzWestfalcn, der Oberbefehlshaber in Sachsen, der Kriegs- und Marine- thster, der Chef des Generalstabes der Armee , die General- Jnspectcure der Artillerie , dcr technischen Institute der Artillerie, des Ingenieurcorps und der Festungen und des“ Militair = Er- ziehungs- und Bildungswesens. Die Ritter des Ordens 966718111614», soweit sie nicht ZU den eben erwähnten Per- sönlichkeiten gehörten, sowie die Inhaber des Militairvrrdicnst- french _hcgadcn sich auf die ihnen im Schiff drs Gotteshauses angewicjcnen PläYe. -- Nach 10 Uhr kam der Königliche (_Extrazug an und mit ihm die Ailerhöchstcn und Höchsten Herrschaften.-__Se. Majestät der König und die Köjiigiickch Prinzen verweilten noch längere Zeit im Kreise Ihrer Feld- herren und hcgliickten durch Ihre huldvoilcn Worte Viele der Anwesenden.
Um 103 Uhr traten die Allcrhöckystrn und Höchstrn Herr- schaften, gefolgt von der Gcncralität, in das Gotteshaus Frie- drich Wilhelms 1. Der Gottesdienst begann mit eiiiem Psalms,
esungen vom Bcrliucr Domchor. Dcr Gcmcindcgrsang wurde
urch Trompeten-Musik von den Trompetern dcs Rrgimcnts der Garch du Cordé» verstärkt. Die Predigt iibcr Matthäus ], «Zers 23: »Und es wird scinName genannt: Emanuel, Gott mit UUZ! hielt der de= und Garnisdnprrdiger Rogge. Es war der Wahlspruch von Warschaus Schlacht- feld »Gott mit Uiisla weicher Preußens tapferc Söhne von Sieg zu Sieg leitete, wclchrr nach den Unglücks- jahren von 1806 uns aufrichtctr, welcher den ehrrnen Kern, die Utiiibrrwindliche Marmszncht des Heeres unter dem Könige Friedrich Wilhelm !. hrgriindctc, welchcr Friedrichs kleine Armee sieben Jahre lang unbesiegbar 111achte, welcher unsere Väter dcscclte, als sie zum heiligen Kampfe auszogen. Er ist auch der sittliche Kern unserer heutigen Macht. Darum auch die Arisfiihrharkcit des Symbols: Vdm Fels „zum Meer, vom Meer zum Frls. Und nur in ihm ist der Wahlspruch mm 506 09:16 zu verstehen. Und diese Mauern reden laut und vrrnrhmlich von den Thaicn der Väter und doch soll die Kirche nicht sein die' Nnhmrshallr, nein, sie ist drr Ort, wo wir in Demuth dcerrrUdankrn, dcmiEr warmitims! Dicneurn Trophäen aber aus dcn [chien Feldzügen vrrkiindigcn den alten, “daß der Ruhm der Väter auch in dcn Söhnen fortlebt.
Nach dieser Predigt ging der Feldpropst Thielen an den Altar, um die Fahnen und Standartcn einzuscgncn. Er sprach:
»Im manu cl, Gott mit uns! Mit dieser heiligen Losung haben wir heute die Grenze der Zeit iiherschrittcn und mit dicser Losung, dic_in alter, wie in neuer Zeit, stets Preußens mächtige Waffe, [rin fester Hort und Schirm gewesen ist, die sich in allen Kämpfen mid Nöthen |th treu drwiihrct hat, treten wir in das neu begonnene Jahr ein in dcr gewissen Qu- versicht, das; es unter dem Bcistandc des Herrn ein Nahr “des Heils und des chciis [ein wird. - Immanuel, (85067116 11115! S0 [»ekcnnxn wrr, indem wir auf die reichen Erfahrungen der Gnade unicrrs Gottes, auf die Kämpfe um Sieur ch [exten Zahrcshcntc dankend und prciicnd zuriichichaucn:'Ja, der Herr war mit uns, wre er mit unseren Vätern gewesen ist! Ibm