1867 / 6 p. 6 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Mittßcilun en der Iuriftcu-Fakultät in Marburg vom 18. April und *

der juristichen Examinations-Kommission in Caffcl vom 21. Mai 1861 (abgedruckt 111: Prof. Dr. Ort_loff, Mcthodolo ie dcr Rc_chts- und Staatswisscnschaft. Braunschjvctq 1861. S. 20 u. f.),“ Wegen Na sau: auf die Verordnung vom 20.,Januar 1845, betreffend die PrüfunJ der Kandidaten für den öffentltchcn Dienst (ebenda S. 272 u. f.) un das Gescy vom 1. Juli 1859,“ wegen Frankfurt a. M.: ,

auf das Gcscß vom ]. Aprik 1856, Über die zum Bczuge der UtUVex- fität eysorderltchen Zcugmffe der Reife; das Gcseß vom 15. Aprtl 1856, uber die Aufnahme in die Zahl der Advokaten, und auf §§. 6 und 7 des organischen Gesetzes vom 16. September 1856 Gescß- und Statuten-Sannnlung der freien Stadt Frankfurt Band 11. S. 155

ff., 159 ff., 223); Wegen Bayern:

auf die Verordnung vom 6. März 1830, die KonkursprüfunZ dxr um Staatsdienst adspirircndcn Rechts-Kandidatcn betreffend , un, dte er- ordnung vom 24. Mai 1852, den Acces; bci_ dcn Appellattons- und Kreis- und Stadtgerichtcn und die raxis ber der Staatsanwaltschaft betreffend (Ortloff a. a. O. . 14-7 ., 158); wegen cssen-Darmstadß: ,

auf die Verordnung vom ] . September 1851,- dte Vorberertun zum Staatsdienstc im Justiz- und Regierungsfache betreffend (e enda

S. 216

), und wegen Schleswig-Holsxeinx, auf die Verordnung vom 18. Dezember 1795, dre Prufung „dcr Kan- didaten dcr Rcch1s1clchrsamkeit betreffend (abgedruckt in: Brryknyann, Übchdixf )Prüfung cr Kandidaten der Rechtswiffenschaft. Kiel 1855.

Wenn im §. 1 den betreffenden Beamten der neuen LanHestheile die Fähigkeit zur Anstellung in den älteren Provinzen allgemem zuer- kannt werden soll, so liegt darin zwar auch insofern eine Abwetchung von den hier bestehenden Einrichtungen, als nach denselben noch jcßt dic Anstellung cines Richters aus dem Bereiche der Vexord- nung vom 2. Januar 1849 nur dann im Bczirk0 dcs. Appeslatrons-

crichtshofes zu Cöln crfolgcn kann, wenn der Kandtdat auch xine Yrüfung im Rheinischen Rechte bestanden hat, und umgekehrt die e111xs

ichtcrs aus dem Bezirke dcs Appellationé'gerichtöhofes zu Cöln 111 den übrigen Provinzen nur dann, wenn er noch eine Prüfung für dies Rechtsgebiet mit Erfolg urückgclegt hat.

Cine Ausdehnung dicses rundsaßcs auf die 1th in Rede stehende Maßnahme hat jedoch nicht als a11gen1eJcn erachtet werden fénnen, da die Entwicklung des materiellen, wie es Prozcß-Rcchts sert der Einführung jener Anordnung sowohl im Gebiete der Verordnung vom 2. Januar 1849 als auch in den jeßt neu erworbenen Landes- thcilcn wesentlich fortgeschritten, der Gcgensaß zwischendiesen Rechts- gebieten und dem des Rheinischen Rechts cin erheblich geringerer ge- worden ist, und was die neu erworbenen Landestheile anlangt, vor Allem auch 50111 Rheénischen Rechte gegenüber in Betracht kommt, daß gcmcinrcchtltchcn Juristen die Aneignung des leßtercn nicht beson- ders schwierig sein wird. , _

Was die in dcm 3111011011 Saß dcs Z. ] enthaltene Einschränkung des obcn motivirtcn allgcmcmen Grundsatzes anlangt, so liegt darin nur eine entsprechende analoge Anwendung der in dem §. 37 der Verordnung vom 2. Januar 1849 und im §. 3 des Geseßes vom 17. März 1852 enthgltcnen, oben mitgetheilten Bestimmungen. Eben- sowmigUÖedarf cs 0111er besonderen Rechtfcrtigung, daß es im dritten Sch sur zulässig erklärt werden soll, Mitglieder der in den neuen Landesthcilxn bestehenden_Obex-Appcllationsgerichte ohne Beschränkung auf dteZettdaucr thrcr btshertgen Aththätigkeit zu Mitgliedern des Ober-Tribunals zu ernennen.

Zn dcn Schlußsaß des §., ] aber ist eine Aenderung des beregten Z. 3 0663110506 vom 17. März 1852 aufgenommen worden, weil §.4 cbcyda dte Verhandlungcn und Ent1chcid1mgcn aller Civilsacben aus den- jexn en Landesthcilcn, wo 5016 gemeine Recht gilt, dicsemScnate zuge- 15101111 hax MP 06 fick) empfiehlt, wenn irgend .thunlicl), bei geeigneter Gelegenhctt d1cscmScnat auch 010 eme oder andere tüchtige Kraft aus den höherxn Richtcrämtern der neuen Landesthcilc zuzuführen.

D10 1111, Z.,Z ausgesprochxne Befähigung der ordentlichen Pro- fessoren dex ]uxtytjschen Fakultatcn bei den Univcrfitäten in den neuen Landesthctlen rst cmc konsequente AnWendung des in unserer altlän- dtschxen Gescßqebung (Arttkcl )(17. des Geseßes vom 26. April 1851) 5010116 ausgesprochenen Grundsatzes.

57413111?- 1*;11Z7 11111710111561111110130 Na1'hricZ-110n,

-§;_Oas Werk: »Das Evan clifchc Kirchenrecht des Preußtxchen Staates und sctner IZrovinzcn von Jacobson« (2 Abthexlun en. Halle, 1864-66. 171. und 748 S.), giebt die er'ste Wrffen chaftlichc Darstellung des ges am mien preußischen Ktrch011rcckts, zu dem der Vcrfaffcr,sch0n vor 30Iahrcn in seiner Gxschtchte der Quellen des Kirchenrechts des preußischen Staates nztt Urkunden und Rezcsten und zwar besonders der Pro- vtnzen Preußen, Posen, Westfalen und der Rheinprovinz dcn Grun? el„cgt hatte. 31) vorliegendem Werke nun hat der Verf., auf s0zn uhercs _fich zyrückbcziehend, das provinziclle Kirchenrecht in beschranktcxeyWexsx 1113111011 gcmemen Kirchenrecht behandelt, und zwar vorzugltch m.ttRuckncbt' auf die Bedürfnisse des Geistlichen. Das m den metsten ktrchcyrcchtlx§h1n Handbüchern gebotene Material ist vorausgescßt, dagcgcnxsß dux» YTU-Ußung der kirchenrechtlichcnSanm1- lungen des Iusttz-Mnnftcrmms, welche dem Verfasser durch die ver-

ewißtcn Minister von Kamps und von Savigny zur Einficht über mit elt wurdcn, viel Neues beigebracht worden, unkz zwar besonders um den nicht selten zweifel aftcn Sinn der lgndxechtllchen Vorschriftcn durch den Nachweis ihrer Ent, chung nach M6gltchkc1t aufzuklären. Eben s 0 hat der Verfasser an mehreren Punkten beftmxmtc Aydeutungen gegeben, in welcher Weise die Fortbildung des preußischen Ktrchenrechts auf der Grundlage des historischen Bestandes nortxzal geschehen xnüffe. Die erste Abtheilung des Werkes (1-339) crfallt m dlc Etnle_itung , worin der Charakter der preußischenLan cskirche, dcr geschichtl1chcVer- lauf aller früheren Unionsversuchc und das Wesen der reußischen Union darJelcgtwird (1722 S.), und 2Bücher, deren erstes ie Quellen und Litera ur dcs, ememcn,und provinziellen preußischen Kirchenrechts (323-107 S. ,so nne as Verhältniß der kirchlichen Rechtsquellen zu einander ehandelt; ieran sck110ßt sich ein Anhang(107-137 S.), in welchem das Verhältmß dcr evangeltsehen Landeskirche zum Staate und den einzelnen Religtonsgcsellschaften beleuchtet und eine kurze Ucberficht dcr Verfassun und Verwaltung der erßcrcy gegeben wird. Das ijeite Bu 1- (138-339) hgndclt “ausfuhrl1ch_ über die Verfassung er Kirche und zwar_ ztxerst ubcr_ dre Konfiftorml-Vcrfassung, deren Entstehung und geschtchtltchc Entwrcxxlung besonders in Preußen undi ren gegenwärtigen Bxftand, sodatin uber die Presbyterial=Synodal- erfassung. Diese- Mrd Gegenstayd dcr Betrachtun tm Allgemeinen in ihrer vor- und nachyeforn1ator1sch0n Gestalt, beJouderZ aber, wie sic in Preußen fich enthckelt, unp m ihrem gegenwärtigen Rechtszuftande, wie er W m den Emzechmnden und deren Vertretungen, dcm Kirchen- Patryncxt, dcn _ rels - Gemeinden und Kreis = Synoden, den Provmztal-Gememden und Provinzial-Synoden darstellt. .

Der" 2. Hquptabschnitt des Werka oder das 3. Buch (339-720) yandclx uber dze Vcrwaltun der Kirche und zwar im ersten-Abschnitt uber dre Prowfion der kirch rohen Acmter, also über die Voraussexmn- FW der Verlcthun

effelbey, sowrx eine Erledißung und Wiederbescyung. Der zweite Abschmxt bcspr1cht das kirchiche Leben und zwar den Kultus, die este, dre, Sacrament0 und Handlungen des kirchlichen Lebens und die he., Drese [exztere wxrd ausführlicher beleuchtet nach den Bedingun- en xhrer Schlwßung, ihxcs Veftnndcs und ihrer Auflösung. Im drit- en Abschnxtte kommt dxe kirchliche Aufficht und Disciplin zur Sprache und tm merten das_ ktrchliche Vermögen, dessen Erwcr , Bestand und Verrvaltung. H1eran schließen sich Nachträge und Verbesserungen, dann alle aus 50111 allgemeinen Landrecht angezogenen Stellen und das Inhalts-chtfter. (720-738 und 1.-U11|).

Telexrnpluseiw n'ntomnurséxeylebuk.

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6 ])anxix 334,0 - 4,2 80., 513111. 511011, 80111100. 911111115 ..... , 328,1 1,0 I., 1113551Z. 111011161110

7 0581111 331.5 0.3 5., 11115515. 1110111011.

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13011111 ..... 330,2 _, 50., 5011173011. 1102.,701*11.110Z011.„

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"1'01'9311 . . .; 328,5 1,7 J., 1113551g. 11011.,110Z.,Z51.11§._

131052311 328,9 - 1,2 S., 5t31'11. 11011, (111311110111.

06111 327,6 880, 501117. 2101111. 1101101.

1136001 327,6 , ZW., 5t3111. 113111 1101101“.

“11101- ...... 325,5 ' Z., 5t31'11. triibe.

1'31'15 ...... -- 131'11550] . . 830., 501117173011. U3k131'311113. DIC, 5131117173011. 110 5111 1015 Z., 5011173011.

1101015 111'Z. 18., 5011073011. 1101100111. 111§3 ...... l§0., 5ta1'11. 1101100110 11111311 ..... - _ 1110511311 . . .

8100111101111 .

150111- 110;6111t. 110it01'. 1101100111.

336,8 335.6 339,9 337,3

Z., 11135513.

ÄDIUUAAULIAABVKUYIUOIA

-_...." ......

1101100111, 80111100. 111311. -1,8. 111111. -8,9. 5011611.

bewölkt.

1101101.

1101100116 50111100. 1101101.

trübe.

331,2

8111111051135 . (* 328,0 . (1116111113011 . ! 327,9 11011101 . . 326,6 [1011100531111 331,4 (111115113115. . 326,0 1710115111113 . 329,0

()., 5011193011. Z., 501111173011. Z., 513111.

80., 5011073011. 0., 5011103011. Z., 11135513.

dcs geistlichen Amts überhaupt, die Verleihung-

91 Oeffentlicher Anzeiger.

Steckbriefe nnd Untersuchungs =Sachen. S t e ck b r i c f.

Gegen die unten näher bezeichnete verchelichte _Dryschkenkutscher , Wendt, Minna Elisabeth, eb. Henneberg, xft m den Akten ; aft wegen Kuppelex beschlossen wor- ;

.den. Ihre Verhaftung hat nicht ausgeführt [verdey' können weil fie ; in ihrer bisherigen Wohnung und auch sonst hter mcht betro cn wor- '

107, 331 110 1866 die gerichtliche

den 1 re latitirt daher oder hat fich heimlich von hier entfernt. E10 33021601)“ von dem Aufenthaltsorte der 2c._ Wendt Kennanß hat, wird aufgefordert, davon der nächsten Gerrehts- odcr Polizet- Behörde Anzetgc zu machen. _ . , ,

Gleichzeitig werden alle C1v1l= und Mtltxatr-Bchorden des 311- .und Auslandes dienftergebenft ersucht, auf dtc 2c. Wendt zu .ru-gt- liren, fie im Betretun sfalle festzunehmcn unß um allen bet“ ihk sich vorfindendcn Gegen ändert und ledcru nnttclff Transports _an ,die Könixliche Stadtvoigtei-Dircction htersclbst abzuliefern. Es wxrd dic unge äumtc Erstattung der dadurch cntstandcncq baarext Auslagen und den verehrlichen Behörden des Auslandes eme glcrche Rechts- willfährigkeit vcrfichert.

Berlin, den 4. Janua11867. .

Königlrches “Stadtgericht, Abthcxlung mr_Untcrsuchungssachen.

Kommisfion 11. für Vorunterjuchungen. Signakcment. _

Die 20. Wendt ist 30 Jahr_ alt, am 1. September 1836 m Cüftrin geboren, evangelischer Religton, 5Fuß Zxoß, hat [1101100 Haare, graue Augen, blonde Augenbrauen, ovalcs Kinn, „ewohnltche Nase

„7

und Mund, ovale Gefichtsbildung, 'gesundc Gefichts arbe, gute Zähne, .

ist mittlerer Gestalt und spricht die deutsche Sprache. Stéckbricf._, , .

Gegen den untcnnähcr bezeichnetetx Taxezter „August Frted'rxch Andreas Laus ck , zuleßßhicrselhsc Kuras11crstraßc6 wohnhaft, 1| m den Akten 11. 398. 66. die gerichtltchc „Haft wzrgcn Bctrusz aus §. 241 des Strafgeseßbuchcs beschlossen 111015011.“ Setqc V0rhaf ung hat mcht ausge ührt werden können, weil er 111 ferner btsh'crtgcn Wohnung und auch Zonst hier nicht betroffen worden 1ft, cr latrttrt daher oder hat 1111) heimlich von hier entfernt. Ein Jedox, welcher von dcmAufenthaxts- srtc des 20 Lausch Kenntniß hat, Wird gufgefordert, davon der nach- sten Gerichts- “oder Polizei-Behh'rhe Anzet 0311 machen."

Gleichzeitig werden alle Civ1l= und Rtlttatr-Bchorden dcs Zn; und AuSlanchÖicnftcrgcbenst cr1ucht, aus den 2_c. Lausch zu V1 1- liren, ihn im Betretungsfalle feftÉmehmcn 11110 m1t allen bet thm 111) vorfindendcn Gegenständen und cldcrn 1n1ttclft,Transports qu dxe Köni liche Stadtvoigtei-Direction hierselbst abzultefcrn. Es W1rd dte unqc äumteErftattung der dadurch entstandcyen bagren Auslagey u„nd deri“ verchrlichen Behörden des Auslandes eme gletchc Rechtswcklfah- rigkcit verstchert. *

Berlin, den 4. Januar 1867. ,

Königliches Stadtgericht. Abthetlung sur Untersuchungs-Sachen. ' Kommission 11. für Voruntersuchungcn. _ Signalement. .

Der 20. Lausch ist 25 Jahre alt, am'7. Januar 1840 111 Magde- burg geboren, hat bcllbwnde 13119170, hlcrche Gefichtsfarbe, ift mager und mittelgroßer Gestalt und spricht dte deutsche Sprache.

S t e ck b r i"e f. ,

Die unten näher bezeichnete unvcxehelichtc (Yglda Beck tft durch Rechtskräftigcs Erkenntniß dcs 11nterzezchnet011 ertchts vom 11.Ma1 1866 wegen wiederholten Diebstahls U11 Ruckfall zu Neurz Monaten Gcfängniß, einem Jahr Ehrverluft und Stellung unter Poltzet-Aufficht auf 1 Jahr verurthcilt worden. , _

J re Verhaftun hat nicht ausgefuhrt werdet) konnen, Werl fie m ihrer ishcrigen Wanung und aux!) sonst htcr „mcht hetroffewworden “ist, fielatitirtdahcr 0 er hat sich hennlrch von hier xntsernt. Em Jeder, welcher von dem Au enthalte der 2c. Beck Kcrzntmß [)'9t, jmrd gufge- „fordert, davvn der nächsten Gerichts- odcr Poltzct-Vclwrßc Anzetgc zu ma cn. , . ckGleichzcitig werden alle Civil: und Mthtarr-Bclwrden ÖÉIU' und Auslandes dicnster cbenst ersucht, auf 010 20 Bcc'k zu Vlgtllkcn, fie im Betretungsfalle cftzunehmcn und xmt qllcn be: 11): fich vox- “findcnden Ge enftänden und Geldern mxttclft„ Trqnsports an' dxe “nächste prcußi che Gerichtsbehörde odcx dtc,Komgl1,che Stadtvmgtct- Direction hicrselbft abzuliefern. Es jvtrd dre ungesaumte Erstattung der dadurch entstandenen haaren Auslageq uxzd „dcn vcrclxrltchcn Be- «hörden des Auslandes eine gleiche Rechtswtllfahrrgkert verstchcrt.

Berlin, den“ 31. Dezember 1866; *

„Königliches Stadtgericht. Abthctlung fur Untersuchungssachen. Deputation 111. für Verbrechen und Vergehen. Signalement.

Die unverehclichtc Hulda Beck ist 22,3ahr alt, am 20. Oktober 1844 in Stolp eboren, evangcltschcr Rcltgrop, hat [110an Haare, xgraue Augen, 5 onde Augenbrauen, _sptßes Kmp, gewöhnlzche Nase, gewöhnlichen Mund,“ [an e Gcfichtsbtldung , blctche Gefichxsfarbe, tft mittlerer Gcééalt, IZyricht ie deutsche Sprache, und hat als besondere Kennzeichen eine ockennarben.

HandUS-Negxstex. _ Handels-chistcr dcs Königl. S111dtgertchxszu Bcrltn.

In das Firm'cn-Regifter dcs unterzetchncten Gcrrchts find zufolge

Verfügung vom 4, Januar 1867 am selben Tage folgende hter be-

stehende Firmen eingetragen:

Nr. 4782. Firma: Albert Abelsdorff. Jirmcn-Jnhaber: Buchhändler Albert Isidor Abelsdor ' * zu Berlin (jeßiges Geschäftslokal: Friedrichsstr. Nr. 224 . Nr. 4783, Firma: Tk). Lustig. * Firmen-Jnhaber: Kaufmann (Kommisfions eschäft mit ütten- und Berézwerksprodukten) Theo or (Israel) NuftiZ4)3u Berlin _1eßigcs GeschäftSlokal: Fischerbrücke r. .

Die unter Nr. 4314 des FÜxc-rÖRegisters eingetragene hiefige

Firma M. Blumenthal, Inhaber: Kaufmann V11chaelrs BlumenYYal, " ist erloschen und zufolge heutiger Verfugung tm Regnter geloscht.

Die unter Nr. 420 des Firmen-Regifters eingetragene hicfige

Firma Julius Schubart & Co., Inhaber: Kaufmann Julius Theodor Schubart, ist erloschen und zufolge heutiger Verfügung im Regtftcr geloscht.

Unter Nr. 1575 “ces Gesellschafts-Regifters, woselbst die hiefige

Handlung, Firma ' May 11. Rosenbaum, , und als deren Inhaber der Kaufmann Moriß May und der Kauf- mann Joseph Rosenbaum vermerkt stehen, ist zufolge heutiger Ver- fügung eingetragen: Der Kaufmann Moriß May ist durch seinen am 25. Ja- nusF 1866 erfolgten Tod aus der HandeW-Gescllschaft aus- ge teoen. , Der Kaufmann Ephraim May zu Berlin ist am 25. Januar 1866 als Handelsgcsellschafter eingetreten.

Die Handelsgesclls-chaft Zach Saling zu Berlin hat für ihre hier- selbft unter der Firma Jacob Salmg

bestehende, unter Nr. 14 des Gcscllschafts-chisters eingetragene

„Handlung .

dem „Herrmann Schwimmer zu Berlm

Prokura crthcilt. _ » Dies ist zufolge VcFügung vom 4. Januar 1867 am selben sage

unter Nr. 1022 in das rofuren-Registcr eingetragen.

Die dem Oanr Ludwig GZtftav Tcucher für die hicfige Hand-

lung, Firma . Loms Frtedensohn, _ ertheiltc Prokura ist erloschen und ufolge heuttger Verfügung unter Nr. 953 im Prokuren-Registcr elöécht. Berlin , den 4. Januar 1 7. , _ . _ Königliches Stadtgericht. Abthetlung fUr walmchen.

Zufolgc Verst“: ung vom 3. Januar 1867 ist ,

1) die dem KauYn ann Theodor Hermann Rüdiger von der Firma Röbbelcn, Becker u. Co. zu Brandenburg mit einer Zweignieder- lassung zu Forst crtheilte Prokura, Nr. 21 des Profuren-chisters,

elö cht; _ '

'2) 6ie svon dem Kaufmann Hermann August Frtedrtch Ger ard Röbbclcn geführte Firma Röbbclen, Becker u. Co. zu Bran en- bur , mit einer Zweigniedcrla un'? m Forst, Nr. 13 des Firmen- chtfters, in die Firma »H. . 55 clxna geandert;

) 5115 Nr. 330 des Firmen-Registcrs e_mgetragen:

Be eichnung dcs Firma-Jnhabcrs: ' , ' aufmann Hermann August Friedrtch Gerhard Röbbelen zu Brandenbur , Ort der Niederla ung: , _ . , Brandenburg a. H. und eme chtgmederlasjung m Forst, Bezeichnung der Firma: H. Röbbclcn. "_

Brandenburg, den 3. Iamzar 1861. _

Königkichcs Kretsgmcht. 1. Abthctlung. Verichtimtng. . -.

Die 51111 Nr. 91 unseres Gescxl1chafts=ngtstcr5 cnYternc, 3." Plaue bestehende Handengescllschaftsftrtya heißt mcht_ . tchaelts u. Söhne, wie Staaxs-Anzeigcr von 1866 Nr. 311 S. 4587 abgedruckt, sondern W. Michaclts u. Sohn.

Brandenbur , den 5. Janyar 1867. '

K nigliches Kretsgcrtcht. 1. Abthetlung.

In unserem Firmey-ch ister ist laut Verfügung vom heutigen Tage die Firma „H. Mctmcxe 511. 20 gel_öscht, dage en dieselbe Firma 5111) Nr. 51, als Jnhaberm 510 verwrttwete_(Hol arbeiter Meinicke, Emilie, geb. Bauß, Ort der Ntcderlaffung: Drtesen (Juweliergesckyäft), eingetragen.

Drtcsen, dcn 13.,D,ezcmber_ 1866.

Kötngltche Kretsgerrchts-Deputation.

In unserm Firmen-Regifter ift :) bei der Nummer 6 das Erlöschen der Firma H. Zutraun in Ortelsburg, b) bei der Nummer 45 das Erlöschen der Firma Hugo Link in Willenberg