1867 / 13 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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» In der heutigexi (53.) “lenar-Sißung ersiattete, nach Eintritt des Hauses m die Tage ordnung, der Abgeordnete von ock als Referent der Komm1sfion Fir Finanzen und Zölle ericht über den Gesehentwurf, betre end die definitive .Unter- vertheilung und Erhebung der Grundsteuer in den 6 östlichen Pro- vinzen des Staates. Es entspann fich Hierüber eine längere Debatte, an welcher sich die Abgeordneten v. chöning, v. Vincke (Ha en), v. Brauchitsch, v. Bonin, agen , Ziegeier, Or. Löwe, VLede- me1 r,'“Grgkkz11 Eulenburg _Deuts :.Krone)“ und Senf vorzugs- wei e inltgfen. .Der; Regierung =Kommiffar Geheime Ober- Fmanz- *, th Ambrorin' befürwortete _die Annahme des Geseßen't- wurfs, welcher guck) 1mtsehrgroßerMaxoritätangenommen wurde. “Den zweiten „Gegenstayd der Tagesordnung bildete der Bericht der Komnnssion für Handel und Gewerbe iiber den Gesey-Entwurf, ,betreYend die Abc'inderunxzK mehrerer Vorschriften uber das preußische softtaxwesen. Dcr eferent, Abgeordneter Ot“. ._Becker empfahl die Annahme der auf eine geringe Modi- -fication der Regierungsvorlage gerichteten Kommissions-An- träge. Der Regierungs-Kdmmiffar General-Post-Direktor von hilippsborn äußerte sich in eingehender Weise über das preußische Posttaxwesen un Allgemeinen und hatte noch am Schlusse des Blattes das Wort. . Sachsen. Dresden , 15.Ia11ua1'. Das „Dresdner Jour- nale bestatigt die Ernennung des Grafen Platen an Stelle des verstorbenen v.Kö11neri§ zum Generaldirektor der König- lichen 111usikalische11_Kapell_e und'des Hoftheaters. . - Dr. I.) Die Zweite Kaminer berieth Kdeute den ander- xpeiten er1cht ihrer ersten Deputation , das . *önigliche Dekret uher den Entwurf Zu einem Geseße »die Aufwendung 'der1Be- stimmungen der Ge eye vom 7. Dezember 1837, 11.September 1843 und 21. September 1864 auf die zur Zeit in Sachsen LiehendenKömglich preußischen Truppen betreffenda, sowie Über ie Ver utimg des durch Leistungen ,für leßterezvom “25. Okto- ber 1866 bis zur ublication obigen Geseßes entstandenen Auf- waydes aus, der taqtskaffe, unter Berücksichtigun der hierauf bezuglichexx (in der Sißung vorn 14. Dezember v. F. eingebrach- ten) Anfrage betreffend. _ “BEL der Abstimmung hat die Kam- mer den, Geseßentwurf, soww nach Vorschlag der Majorität der Deputatwn emen Zusaß zu demselben angenommen.

. „Bgden. Karlsruhe,14.Ianuar. (Karlsr. Zig) Se. Königliche Hohetider Kr_onp_r1nz von Preußen hat gestern Mor en nach drei Uhr nuttelst Sonderzugs Karlsruhe verlassen, um sch1115aY Weimar V3311Tbegel)»en.

' -- . ,anuar. . „B. DemMinisterium des nnern ist Behufs einmaliger Erhöhung des *Dienfteinkommens Zder ge- _ rm er besoldeten Volksschullehrer ein Kredit von 80,000 Gulden

erö 112? worden. M , n'yern. ' ünchen 14. Januar. (Ba er. t . n der heutißen 13. öffentlicheirÉiHUUF der Kammer) derZQKbZzeZd- Staatsminister es Königlichen Hauses Und

neten erk arte der des Aeußern Furst von H ohenlohe bei Gelegenheit der Beant- Ruland gestellten Inter-

Hv-[olrttixng dedr' VFM Ygeoxdneten O!". e ,a 1011, „» „ie en 1irz urger und Ascha enbur er Landes- Yeilen gehörigen dailgetpemen Stiftungen betFe, NYmens des

esammtstaatsnnmxteriitms unter Vielfachen Bravorufen im S1Yungs-Saale, da die Staats-Regierung jede Zumuthun , weiche nut loyaler Aufrechterhaltung des am 22. August v. IZ. zwischen Preußen und Bayern abgeschloffenen mchth Einklange stehe , zurückweisen müsse.

„» esterreich. Pesth 15. Januar. W. T. V. Z)

heutigen Sißun, des Unterhauses wurde( die Adrexse IZA]? egen die Kaiser iche Verordnung, betreffend die Ergänzung des

eeres, LinskUUMig an enommen. Die Adre w' der Magnatentafel zugezsendet. sse [rd nunmehr

Friedensvertrages

Schmeiz. Bern, 12. Januar. (Köln. t .. Bei "

Empfan e der diplomatischen Vertreter SeiteYWdes KöZiYZ Victor manuel, zu Neuxahr heit der König, nachdem er seine Genugthuyng uber die seitherigen guten Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien und die Hoffnung auf ihre Fortdauer ausgesprochen, mn; dem Wunsche, daß Herr Pioda dem Vun- desrathe davon Mittheilung machen 111“ e, die in dem Munde t . Herrschers; edenfglls bedeutung volle Aeußerun ge- lzan.d, »Ich ryun che eine Gelegenheit, meine“ FreunYschaft Fir ie Schweiz _durch Thaten zu ' beweisen«, und diese Er- hcitrung des Königs ist nachher „bei einer anderen Gelegen- e11 lva dem Minister der aiiswa'rtigen Angele enheiten noch- Z at „wiederholt worden, „wdbei derselbe "hervorge oben, daßdie a ([[? exisLenz der Schweiz in ihrem ge enwärtigen Bestande fiir k 't qn erDen Staaten nur ein Port eil und eine Nothweirdig- (Zlefeseelé * ek Bundesrat denkt alles Ernstes an Erlaß eines A...Z. ck , «....» täten zusammen eseyt, ki'iiic iiaüonxleetseiénYuchen Nationali-

earbeiiet. Dieser Schritt deZÜUBundesrat es e ie t au = Lungen des schweizerischen Konstils in RYm hgns.ck h : f Mel

Großbritannieunnd Irland. London 14. mm Im Lager von A ldershott werden die (Truppen eFrig aixx dem Gebrguch _des neuey (Sniderschen) Hi'nterladu'ngs. „ewehrs instru1rt,„u„nd die dort garnisonirenden Truppentheile ???“??an FTWHFYlYsttLZrmé an ewiefleY worden, die Nöthlgen

eu eo__a11 Yu act an ixedyenLFq "en ulrequ Piven? "3 ff 1, Üm.n 1hrx112éedarf; . - ie ge eime oizeis-“in Irland “hat xieder sini eV *- haftungen vorgenommen. Der eine der'InYäffirten is? 3on Bowling„ em Gelehrter, der als Vorleser iiber Chemie, Bo- tanik .und andere Zweige() der dNaturtxissenschaft, sich einen , a * er an ere William o e niyih, 1st_ Oberst a. D. der Vereitiigte11,Staate11, uIdsixi? ol1ze1 war ihm M1 Jahre 1865, nach der Ver aftung seines Bruders, schd11- arri den Fersen. Damals lii te es ihm in- de en , nach Amerika zu enkdmmen. Ueber ie nähere Veran- jldciie *Z'ZMÖÖYWJW“ dbeider zxsZeHsonen, oder Entdeckungen, , or en 1 1 'e t ' 5 '

unte?O das PußlikixtY gedrung,en.| ] H noch nlchts Weiteres ie, 1v1e ere1 gemeldet mit dem a re 1867 erl' Regieryngs-Poxtsubsidie der *,Cunard-SIIahmpfer-Lixf lauft sich „auf 1/_0,000 Pfd. St. jährlich. -

Franresiäx. Paris, 14. Januar. LrefsZlJc dtie Erosßung dF Kammern,“

imm, gnzu e en. ie Vorarbeiten um Ge e e Üb d YFZFYLZLUZFL dedr thlfe stin? vollstäéidig ferZiY,“ auF diie».

., rie everree"' " definitive Reduction des M [| im Prinzipe gelost, M Auch das Budget ist im Staatsrat daß da _elbe sofort am Tage .na werden. ann.,

Ywiffen Ruf - erworben P

_ Am“ 11. “Feerar dies ist nunmehr als fest

der „Thronrede vorgelegt

zurMetropolis erhoben und i r 1ls S '. JPM» Zonstantine und * uffragane M a , r.“ „avigorie Bischof von Nancr ' Algier, bbe Callot 311111 Bischof von OraZi, zÄFZéEdTbYéso zum Bischof von Algier ernannt wurde.

(Köln.

Italien. Florenz, 11. Januar.

yon asas

Fmanz-Ministers reichte eine vollendete

slch nun, ob die Kammeédieser CombinatiYÉtsache. xtrsten Auftreteéi nichts dweniger als immung ge en wir. "Außer dem Langrand Du- monceiiu- sind auch Herr von Rot il " Banqmers bei dem Geschäfte bethlesiYJt. Md mehrere MDM

Die es V ' = Consortium zahlt dem Staate in' ünf JaßresraZejiiqueliFe

Summe- von nahezu 500 Millionen aus 11 d ' im Uebrigen ähnlich, verfahren, wie die GesellschafT WRT)?

as politische De- . b

sich unter Sella's Ministerium in Wurm u Domamalguter konstitnirte. Sie wird die3 YrchTezngthLZß plc??? Zentren und _nach und nach Öffentlich Versteigern, Vorher wird b d ffenden Grundstueke eme Taxe festgesteklt und der ei em Verkayfe erzielte “Mehrbetra wird zwtschen dem Staate U,“.d Oder Geseilxchqft getheilt,„ _ Käufer erhalten die Erlaub- 1111?€ e_n Kaufpreis , m 251ahr1gen Terminen abzutragen, sie ]“ 11 _alw 1111 Vergleiche ,nur den Käufern der Domanialgüter 1111 Vortheile, da leYtere die voUen Preise in zehn Jahren be- 5ahlen _n111ssen. , Dem, Klerus bringt dieses neue Projekt den ortheil, daß, vrele relig16se Genossenschaften in Folge der gro en Zahluiig_se_rle1chter111igen im Stande sein Werden, einen T eil ihrerTfruheren Befißungen zurück zu kaufen. iirkei. Ein »amtlichesa Tele ramm aus 10. d. M„ bezeichnet, der »Triester Yeitun «' zu on,hedti1c,-§LZT stlasntmopeler Depesche, die Freischaaren äJten _FLreta verlassen, a vollkommen falsch. Im Gegentheilso en die beiden Dampfer TYJU ellemoncc und »Hydraeé abermals, der Vlokade zum Troß, d ann Zuzug sa1nth11111tion aufKreta gelandet haben 1111 ntach Séra unheheiligi zuruckgelangt sein. Die rus ische Jrega t1e, Yve che kretische Fluchtlmge nach Athen gebracht atte ÖMZ „192 an Bord, und Zwar 985 Frauen und inder reise, 80 Priester und 7 Freischärler. ,

Schweden nnd Normeqen Stockholm 15

, _ . . anuar. ZZZ 1.1,1111111611111? .exe? II ist- erfolY die feierliche Eröffnung dugrch dxnchKöiigiF' Am 19, MM. - änemark. Kopenhagen 12. anuar. D L) ' ' Ze? nnern hat heute im Bands:,thingI _ einen Geéxßenktlxlustref? Ee re end Uebernahme des" Betriebs der jütifch - fiihnen'schen _1se11 ahnen durch die seelandiscbe Eisenba n-Gesellschaft, und

partement hat ereits einen bezüglichen Geseßesvorschlag aus-

emen Geseßvorschla , betre end Anlage und etr' b ' Ei ahn durch Süd ee and unfk Ei enba ie eiiier sen- Penhagens und . elsingör's", WrisJelegtynm nach den Häfen Ko-

, Griechenland aus.

' tranken. *

Geseßentwurfes ist bereits begonnen. e schon weit vorgerückt, so

Der »Moniteura meldet, "daß die bischöfliehe'KirYeinAl ier , ischöfli en ran zuerthetlt wurden,- ferner„ '

Operation nut den Kirchengüterti ist, soweit dicZÉquYieißnJelZ , , Es fragt

die sie bei ihrem gunstig beurtheilte, ihre Zu-

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Telsgraphikche „Depeschen . ,

aus dein Wolff'sch'én Tclegraphen-Büreay. . .

Wien, Mittwoch, 16. Januar," Morgens. Einer Mitthei- [ung der »Preffea zufolge waren “zu dein Jeftbankete, .welches der russ1sche Gesandte zur Feier des griechischen Neu1ahrsfestes gab, an hier wohnende Griechen zahlreiche Einladuiigen ergan- gen. Graf Stackelberg brachte bei dem Mahle em Hoch auf

Die »Neue freie Pressec- veröffentlicht die Cirkulqr-Depesche des ottomanischen Ministers] der auswärtigen Angelegenheiten, Aalj = Pascha, vom 26. Dezember an die Schußmächte Griechen- lands, in "welcher er über“ die Politik „Griechenlands Be-

schwerde führt. _ . * . London, Mittwoch, 16. Januar, Morgens. Gestern brach

das Eis auf dem Teiche in Regents-Park, auf welchem sich etwa 200 Schlittschuhläufer befanden. Gegen 20 Personen er-

Die Kälte hält im ganzen Lande an. _

Neapel, Dienstag, 15. Januar. In der vergangeiien Nacht hat hier ein schrecklicher Sturmigewüthet- . Der angerich- tete Schaden ist„bedeutend. “Zwanzig .Handejssch1ffe smd unter- gegangen. "Bis jeßt sind 4 Todesfäkle bekannt geworden.

; Landtags ; Angelegenheiten.

Berlin, 16. Januar. In „der gestrz en, Sißung des Herrenhaus es na m' der err Munster-Pra ident beiGelegeiz- heit der DiSkusfion über. Z. des GeseH-E-ntwurfs;betreffend die Wahlen der Abgeordneten din ÖLY Leuen Landestheilen das Wort und «iu erte“ 1" in ol en er ere: .

Dßer HexrchVorrxdnJr "hat sein“ Bedauern ausgesprochen, daß die Königliche Staatsregierung eiixe Partei, welche fiexIahxe hindurch treu unterstützt habe und juif ihr zusammen Yegangen set, verlaJten und fich an die Spiße der fruhergi Oppoj tton gegen die e-

ierun gestellt habe. 'Meine “errcn, wenn der Herr'Vorrednergiur YM e eit an der Spißc der egierung geftgndexx hatte , _so xvürde cr Fick) agen, daß man in dieser Lage 111chtdlYMogUchke1thaH Partei- nfichten zu folgen. Ein großer Stagt regrertfich„n1cht„ngch artei-Anfichten, man muß die Gesa1111111he1t der Parteien, die im ande vorhanden find, in Abwägu-yg bringen und ausdem Resultat dieser fich eine Linie ziehen, der eme Regieruyg als, solche folgen kann. Wäre ich, ni t Minister, so weiß, 1ch nicht, wie meme Stel- lung in der, Oxposit on Zur jeßigen Regierung oder imAnsxhluß, an dieselbe sein w rd'e.“ Aber das würde ich nur sagen, daß 1ch emen Parteigenossen, mit dcm'ich 16 Jahre lang zusammen gegangen btzi, und der an der Spitze der RegiermiQ Jestandey hat, 111 den schime- rigen europäischen und inneren Verhal„n1sse11_,_m denen fich 4 Jahre hindurch ,nur Wenige fanden, die bcretdwqren den _dajmrt verbun- denen Kampf au, unehme'n unddurchzuführcn „_aß ich e1„nen„solchen, wenn derselbe W nach Abwägung der Geéaminiverhqlttiiffe dazu entschließt, einen andern Weg„-zu gehen als den, weichen seine alien Parteigenossen vorzeichnen, nicht sehr. rasch Verurthctlexz xvixrde. " D'teSachlage ist bei uns nicht so daß. eme Koniglzche preu: ßische Regierung fich lossagt von der Partei, sondern „die Partei sa t sich unter Um ändc'n von der Regierun ldd. JchssaZe nieht, da das hier der all ist. Die Wege e111er egierunY 1n„vorge- zeichnet, und wenn ich ein Mit lied meiner Partei, em 1ch ver- traue, den ich für" ehrlich 11nd'ein_chttg halte, an der Spitze der .Re- icrung “sehe, so werde ich“ ** mem Vertrauen , unter Um- änden meine persönliche Meinung unxerordnen und sagen, ener muß in seiner Stellung beser b'curtheilen konnen, was mög- Lich und" Was zu „thun ist,'als ich. ,

Meine .Herren, ich habe bedauert, daß es nur geftem weht der- stattet war, der Diskussion beizuwohnen, „und ,wenn [ck _etxnnal das Wort genommen“ habe, so erlauben 'S1e n11r„11„)ohl einigermaßen zurückzugreifen auf die General-Debgtte“, und einigermaßen vorzu-

reifen auf die Debatte des Artikels 4. Ick hoffe, 'der Herr ;Präsident wird das mit der Geschäftsordnung vertraglich halten, "da es nicht meine Schuld war, daß 161) gestern der Debatte nicht beiwohnen konnte. Die .Herren, welche den Gescyesvorschiag, wie er aus dem andern Hause gekommen, ablehnen, haben,me1ner Ueberzeugung nach zjvei wecke dabei. Ste wollen erstens die orgq- nischc Entwickelung dieses Hauses ficher'ßeklen und. fie wellen zwei- tcns der Regierung einen größeren „Spielraum bei Einfiihrung der Verfaffun m die neuen Lande bewrlltgen, set es der Zeri nach, sex es “dem nhalte nach. Sehen Wik unter, dem Gefichtspynkxe beider Fragen, ob Sie diesen Zweck erreichen! Se. Majestat der König" hat dem Hause dur? die Verordnung vom Novem- ber 1865 - eine Verordnung, re nicht leicht nach der ganzen Lage der Dinge inzustellen war- em Unterpfand gegeben,„daß Se. Majestät fe entschlossen ist, das Herrenhaus als emen or anischen Faktor unserer Verfassung „zu erhalten,_„311 ehren 11an zu fördern. Die Königliche Regierung _, Sie können Haydn überzeugtckx'ein -- is?; 'dankbcixlr) fi'ikrtxißeßltßtetrstßixtunYäYe 1173136

men aus n wieri cn ragen r e c e , , sondern[) sie wird, aus kognftitutionellcr Ucberzeugung den Bestand des

Herrenhauses und seixn organische Fortbildtxng egen jede Anfech“ tung vertreten; sie “halt dte'emzxen konstitutione ey Staatsmänner

r Sehr kurzsichtig, welche _11 en, Le könnten emen Faktor der

er" assun anfechten und r ungesek “ck erklären, ohne dabei das anz'e "Sy em unserer, erfassung in age zu stellen. Eine

e ierungsgewat, welche sich dgzu herbeilteße, den einm Faktor der GeJ'eßgebung jvtüküruch zu beseitigen oder zu ignoriren, würde we- nigstens durch Verfassungsbedenken schwerlich bewogen werden, vor “dem“cindercn Halt zu machen. Dieses Bekenntniß der Auffaésung der Regierung von der Bedeutun dcs exrenhauses, von einer 'NothWendigkeik, von seiner Verfa ungsm igkeit und Unantastbar- keit, von dem S use der Königlichen 11 a e, unter_ der es steht, wie jede andere fassungseinrichtung, ies eketintmß kann Ihnen aus meinem Munde nicht neu und unerwartet sem. .

Wenn Sie dies aber ür wahr annehmen, so haben Ste auch die Gerbißhe'it, da Sr. axestät alle Kategoneen „aus denen das „bHerrenba'us eine itglieder zieht, in den neuen andern nach der

isherigen ;escß chung 1) en sichen. _ ck wußte nicht, welches „Hinderniß sich" da er nicht berwmdey lie e,“ daß „der Kötz: beengt würde , daß die altung Sr. Ma xstat präxudtztrt xvüre durch übereinstimmende efchlüsse beiderssHauser, das halte ich nicht sur nüßlich. Ich gebe zu, daß wide ebende Elemente durch emem- ameArbeit zu gemeinsamen Zwecken gewonnerx werdeii 61mm.

ber Sie werden auch mir zugeben, daß es nieht nüsiich :|, so [an e die Verhältnisse nicht abgeschlossen md, die Regierung zu nötßigen, Mitglieder zu berufen, deren erhalten vielleicht das

errenhauß wiederum zu bedauerlichen Beschlüssen nöthigt. Wir . mien nicht wünschen, meine erren, ,daß Unterthemen Sr Majestät des Königs von Preu en wieder ihre Stellan m diesem 'Hauxze benuyc11„um sich zu Organen preußenfeindicher "Herrscher au uwerfenk Wik können nicht wünschen, daß Mitglieder dieses Hauses , die Wii der auswärtigen Politik Sr. Majestat des Königs 1111 ufrieden Lind, ihm den Huldigungseid auffündigen. A(les ?öiYle-L? e derBe eftigung unserer organischen Einrichtungen nicht

ert em.

Ich habe also zu bcrveisen gYZlkcht, oder weni stens meine Ueber- zeugung ausgesprochen, daß Se. ajestät der K nig „in Bezug auf alle hier vertretenen KateÉorteen von Unterthanen m den neuen Ländern nichtbeschränftift. s wird die Möglichkeit vorhanden sein, aus “eder dicser Kategorieen Mitglieder zu berufen. Eine andere Frage ist; TretenSie dem Zweck näher, der Re icrun Spielraum zu ge- währen, wenn Sie das Zustandekommen esGe eyes, hindern, Wenn, Sie es, wie es aus dem anderen Hause gekommetx ist, verwerfen? Entweder „die' Regierun ist von der Nothwendigkeit, die Verfa ung bis zum 1. Oktober die es Jahres einzuführen, überzerigt, u_n fie findet Mittel, die ihr entgegengefteilten Hindernisxe zudüberwmden, dann ist Ihr Beschluß mindestens'riberflüjfig, un Ste erschweren der Re ierung ihre an sich schwirrt, e Ayfgabe; oder aber dte „Regie- rung ,ußt vor diesem Hmderniß? halt es fiir unuberrymdlxch und es ist Ihnen geiungen, gcwrffermaßcn einen S_tock 111 das Näderwerk der Staatsina chine zu stecken mxd dieselbe um Stillstand zu bringen. ie schaffen dann emen neuen on- flikt zwischen den beiden arlamentariscken Gewaten, den zu entscheiden entweder die egierung verpflichtet iß, oder den die' EreignisYeT5 lösen „müssen. Die Regierung, wenn sie auch auf Ihren unsch eingeht, könnte zwar das Abgeordnetenhaus, wenn es die Aenderungen ablehnt, die das Herrenhqus „beschlossen hat, auflösen, es wäre dadurch von Neuexn die MöglichkettnYegebetz, daß sch wieder ein dauernder Konfitkt_ entspxnnt 11, wir in eine Lage kommen, in der wir mcht wunschen kdnnen, von Ereignissen überrascht zu werden. Aeußerc Cre: nisse haben dazu beigetragen, den früheren „Konftrxt zu sch 1cßen und würden vielleicht auch den neuetx entschetden; 1ch haite es aber in kritischen Zeitverhältniffen für keine der arlamentartschen Kör- perschaften für gerathen, tie gehende Verfa ungsfra en Zu Offnen und fiüsfi en werden zu la en; Niemand kqmi vorYerse cn, „nach Welcher Kickztung hin unvorhergesehene Erst mffe „e entschetdext. Es. ist nii licher, für beide Institutionen, das esteGefygc des Schil- des der erfa' ung * nicht locker werden, kein Lucke m den Fugen entfte en zu la cn.

ie zweite Frage ist die: ErWeisen Sie, wrrk11ch_ der Regierung, wider ihren Willen, einen Dienst, nzdem,S1e ihr einen" geräumigercn Zeitraum verschaffen und die Emführng der Ver assung zum 1. Oktober hindern? Ich gebe zu., der Zeit- raum i1 ein kurzer und an der Verfassung wrrd gerß eder ton seinem Sinne Verbesserungen Wünsche:). Daß sie deren edurftig 15T, hat Niemand mehr anerkannt als ihk Begründer, der hochseltge

önic; Friedrich Wilhelm 117.

Aber, meine Herren, wxr hgben eben keine andere Verfassung, wie diese. Verfallen wir nicht 111 denerhler unsrer Gegner, daß wir die Yorische Entwickelung, vermöge deretr rmx bis zu dem heutigen ge gelangt sind, ignorircn, daß ww mcbt nach den

egebenen Unterlagen sondern nach, den wünschenswerthen Handeln. Im jeßigen Moment der „KUsis der deytschezi Ver- hältnisse, der möglichen Krtfis europäischer Verhältnisse,. m dem vo u sweise dic Aenderung und Reform dex VerfassunZ ms Auge urYaÉen - über diesem Bestreben die Verhaitnisse tm ande JWei ?elhaft und unsicher 1verde11 zu lassen, halte „ich nicht für wohlge- t"an. Es findet Lch viellei t später dafür*der Augenblick. Erne

ation, die fich de nitiv kon olidirt skzat, die fertig ist mit ihren aus- wärtigen Aufgaben, kann" an Verfa ungskämpfe ohne Scheu heran- treten. Wir aber haben den Kampf, der uns 4 bis 5 hre beschä tigt hat, erst 111 diesem Jahre zum Abschluß gebracht urch eine achgicbichit, die hier von meinem verehrten Freunde „Herrn von Kleist Ta el gefunden hat.