1867 / 23 p. 7 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Fens. und der Regts. Unif. der Abschied hewilligt. BieliZlg , Pr. t. vom 8. Rhein. Inf. Regt. Nr. 70, 'm1t Pcnfion njcbft u.ss1cht auf Civil-Vcrsor ung und der Armcc-Umform der Absch1cd bcrmllrgt. v. AiJner 1l., «eaLt. vom 2. Schles. Gren. cgt.Nr. 11, mit Pcys. nebft Ausficht auf Civil-VersorgunZ und der Regts. Unif. dcr Abschted bewilligt. v. Werder, York. F hnr. Vom 7. Wcstfäl. Inf. Regt. Nr. 82, zur Reserve entla cn. _ Den 16. Januar.

v. Fabeck, Gen. Maj. 3. D. in Potsdam, zucht Commdrxdcr 3. Inf. Brig, der Char. als Gen. Lt. verltchen.

Den 17. Januar.

Krüger, Ob. Lt. und, Etappen-Jnsp. zu Hildeshetm, mrt semcr bisherigen Uniform der Abschied bewilligt. -

Den 19. Januar., _

v. Uthmann, Ob. Lt. a. D zu Schwetdmß, fruher Major und Bats. Commdr. im 23. Inf. Regt, ausnahxnswetse der Charakter als Oberst Verliehen. Heis, Ma'or 3. D., fruher Hauptm. und Couzp. Chef im 16. Inf. Regt, zuleßt ommdr.,des Exsaß-Bats. dcs 4..Rhem. Inf. Regt?» Nr. 30, der Abschied mit scmer btsher. Pens. hervtlltgt;

Bei der Landwehr.

Den 15. Januar. -- _

(Hr. v. Zedliß-Trüßschlcr, Sec. Lt.*von der Kad. 1. Aufgeb.

2. Bats. (BreSlau) 1. Gardc-(Hren. Landw. Regts., der Aleschtcd vc- willi t. „Beer, Sec. Lt. von der Kav. 1. Aufg. 1.Bats.(Komgsberg) 2. O pr. Re ts. Nr. 1 Weiß , Sec.Lt. you'der Kav. 1. Yung. Bars. (Tiltt) de „5 cgts., Mittelstaedt, ScynUder, Rechltn,ß«ec.Lt.s. vom 2. Ins ebot ]. Bats. (Insterburg) 2. Ostpreuß. Regts. “Nr. 3, Stroedel, Yee. Lt. vom 2. Aufg. des *“Bats. Bartenstem Nr.33, der

Abschied bewilligt. Jorstrcuter, Pr. Lt. vom 2. Ausg. dcs Bars.

Bartenstein Nr. 33, als Hauptm, Kuck, Sec“. Lt. von der Arttllexte 2. Aufg, dess. Bats., als Pr. Lt., Bock„Ucc. Lt.. vom 2.„Ausg. des Bats. Ortelsbur Nr.34, als Pr.Lt., unt threr hrshcr. Ums. ww solche bis zum ErlaY der Kab. O_rdre chxn 2. Aprtl 1857 getragen wurde, der Abschied bewilligt. Re1chel, «cc„Lt. von der Art. 2.,Au1g. 2. Bats. Pr. Holland 3. Ostpreuß. Regts. Nr. 4, der Abschtcd be- willigt. eiseler, r. Lt. von deruArt, 2. Aufg. 1. Bats. (Stet- tin) 1. Pomm. Regis. Nr, 2, v. Bukow, Pr. Lt. von _der Kav. 2. Aufg, Z. Bats. (Anklam) ]. Pomm. Regts. Nr. 2, dtesem gls Rittmstr. Heinrich Hauptm. vom, 2. Aufg. 3. Bats. (Schtvexbctn) 2. Pomm. Regts. 2128 9, Iakobr, Sec. Lt. vom 2. „Aufgebot ]. Bats. (Coniß) 4. Pommerschen Iicg11ncnxs Nr. 21, dxescm a1s Pr. Lt., allen 4 mit ihrer bisheriJZen Urxtform, w.:c„1olcke M zum Erlaß dcr Kabincts = Ordre vom . Yprtl 1857 gctrggcn wurde, der Abschicd bewilligt. Berndt, Pr. Lteut. vom ], Yum. 1. Bats; (Gnesen) Z. Pomm, chmts. Nr. ]4, der Abschted kmtt Pcnstoy hc- wikli t. Kleine, Sec. Lt. vom 2. Aufg. deff. Bats., der Ab1ch11d bewi igt. v. Richthofcn, Pr. Lt. vom 2, Ausg. 3. Bgts., (Pots- dam) Z. Brandenbg. Regts. Nr. 20, als Hauptm. unt Pcnstonxund seiner bisher. Uniform, Hellhoff, Sec. Ltcut. von) 1. Ausg. ;dc'1sclb. Bats., als Prem. Licutn. mit Penfion nebst Aujsstcht auf C1v11ver= Lorgung und der Erlaubnis; zum Tragen Her meorm des 2 Bran- enburg. Grenad. Regts. Nr. 12 (Prinz Frtcdrrch Karl “von Preußen), Theiß, Pr. Lt. vom 2. Aufg. ]. Bats. (Spandau) 3. Brandenburg. Regts. Nr. 20, als Hauptm. mit seiner bisher. Unif., 1V1e 1olche hrs zum Erlaß der Kab. Ordre vom 2. April 1857 getragen wurde, Straube , Pr. Lt. vom 2. Aufg. Z. Bats. (Landsbxrg) 1.B_randcnb. Regts. Nr. 8, mit seiner bisher. U_nif., wic jolchc bxs zum Erl'aß der Kab. Ordre vom 2. April 1857 getragen wurde, der Abschred he- willigt. Kreick), Seconde = Licut. vom 2. Aufg. 2. Bars. (Soldm) 1. Brandenb. Regts. Nr. 8, Lau Pr. Lt. vom 2. Ausg. des Bars. Wrießen Nr. 85, Johannes, Sex. Lt. vom 2. Aufg. deff. Bat» der Abschied bewilligt. Arndt, Stmons, Sec, Lts. 110111 2. 211111]. 2. Bals, (Burg) ]. Magdeb. Regts. Nr. 26, der lesch1ed bcwrlltgt. Höpfner, Sec. Lt. vom 2. Aufg. desselben Bars., Molle, Hquptm. vom 2. Aufg. 1. Bars. (Halberstadt) 2. Magdeburgtschcn Regrmcnts Nr. 27, Illtng, Sceonde-Licut. vom 2. Außgeb. 3. Bats. (Sanger- hausen) 1. Thür. chts. Nr. 31, Angcrn, Pr. Lt. vom 2. Aufgcb. 1.Bats.(Me1'seburg) 2. Thüring._ Regts. Nr. 32, v. Neumann, ““ aerting, Sec. Lts. von der Kav, 2. Aufg. deffelben Betts, als - (. Its, Schulze , Sec. Lt. 110111 2. Ausg. 8. Bats. (Sangerhausen) 1. Thür. chts. Nr. 31, als PUR„ allen stehen mit ihrer biShrrigcn Unif., wie solche bis zum Erlaß dex Kab, Ordre vom 2. April 1857 thragm wurde, der Abschied 1100111331." B_ischoff, Sec. Lt. vom . Auf . 3. Bars. (Sangerhausxn) 1. “sdhur. 1111th. Nr. 81, als Pr. Lt. der Abschied bewilligt, Remnann, Pr,„Lt.* von der KW. 2th Auf . 3. Bats. (Glogau) 1. Ntcderschles. Regtxncnts Nr. 6, als Ritt- mei er mit seincr-bishcr. Unis, nne folchc bts zum Erlaß dcr Kab. Ordre vom 2. Aprij 1857 getragen wurde, Her Abschied bewilligt. Trommcr, Sec. Lt. vom 2.2111fg. 2. Bats. (Schrimm) 2. Pos. Regts. Nr. 19, der Abschied bc1v1ll1gt. Koschx, Px. Lt. a. D., zuleßt Sec. Lt. vom 2. Aufg. 1. Bats. (Jauer) 2. Ntedcrjcholes. Regts. Nr. 7, die Erlaubniß zum Tragen der Umf. dies. Regts, ww solche bis zum Erlaß der Kab. Ordre vom 2. April 1857 getragen wxxrde, criheilt. v. Heydebrand und der Lasa, Rittmstr. von der Kay. 2. Aufg. 2. Bals. (Brieg) 4. Nicdcrschles. Regts. Nr. 11, Grande, Hauptm. vom 2. Aufg. ]. Bats. (Breslau) Z. Nicderschlxs. chts. Nr. 10, Stirius, Premier-Licutenant vom 2. Auerbot 2. Bataillons (Cosel) 1. Oberschlefischen Regiments Nr. 22, al Hauptmam), [chte- ren beiden mit ihrer bisherigen Uniform, wie MM 1115 zum Erlaß der_ Kab. Ordre vom 2. April 1857 gctragcnwurde, allen dreien dxr Abschred bewilligt. v. Hantelmann, pcns. BezirW-FeldWebel, [Usher 1m 2. Bat. (Oels) Z. Niederschlcs. Regts. Nr. 10, der Charakter als Secondo = L1eutcnant verlicxx-sv». “Funcke Sec. Lieutmant vom ]. Aufg. 3. Bats. (Warendorf)-1. Westfänscéen Regiments Nr. 13,

Lefebrc, Seconde-Lieutcnant vom 1. Auf cbot 3. Bats. (Bielefeld) 2. Westfäl. Regt's. Nr. 15,„Roscnda 1, 3 r. Lt. vom 2. Aufgebot ]. Bats. (Soest) Z. Weftfal. Regts. r. 16, der Abschied beW1lligt Anderten,“ Pr. Lt. vom 2. Aufg. “dess. Bats, v. Khaynach, Sec: Lt. vom 2. Aufg. desselben Bats., dtesem als 1“. Lt., Obertüschcn, Pr. Lt. von der Art. 2. Aufg. ]. Bats. (Wxsel) 4. Westfäl, Regts, Nr. 17, Engelhardt, Pr. Lt. von den Ptomeren 2. Au g. desselben Bataillons, ,Weyland , Hauptm. vom 2. Aufgebot des ats. Attcn. dom Nr. 37, Gchrhardt, Pr. Lt._vom _2. Aufg. Hess. *Batsq diesem als Hauptm, mit tlkkex bisher. Umf., ww solche bts um Erlaß der Kab..O1'dre vom 2. 2pr111857 getr'a en wurde, der Ab chied bewilligt, v. Ammon U., Sec. Lt. vom ]. ufg. 1. Bals. (Cöln 2. Rhein. Regts. Nr. 28, Basel); Sec. Lt. von den ton. ]. Au g. 1. Bars, (Neuwied) 3. Rhein. Regis. Nr. 29, Sebal t 1., Sec. t. ]. Aufg, deff.“ Bats., Auberttn, Sec. Lt. vom 1. AUF]. Z. Bats. (Trier11,) 4. Rheinischen Regiments Nr. 30, allen vier, er Abschied bewilligt, Thywißen, Sec. Lt. vom 1. Aufg. 1. Bats. Aachen) “1. Rhem. Regts. I r. 25, Sauer Sec. Lt. vom 1. Ausg. ]. ats, (Iülichk dess, Regts., beiden mit Pcnßon und Attsficht auf Anstellung im CiVi dienst

und der Armee-Unif. der Abschied bewilligt. Graf , Oberst 3, D.

„von der Stellung als Bezirks-Commdr. des Rats. E en Nr. 76 ent-

bunden. v. Alvensleben Sec. Lt. vom 2. Aufg. 3. Bats. (San- erhausen) 1. Thür. Regts. 21?

Zeüung im Civildienst erthcilt., v.Fiscke1'-Trcucnfcld, Sec. Lt, a. D., zuleßt im ]. Bat. (Mmdcn) 2. Weftfäl. Regts. Nr. 15 und.

kommandirt zur Dich. bei dem 6. Westfäl. Inf. Regt. Nr. 55, der.

Char. als Pr. Lt. verliehen.

Beamte der Militair-Verwaltung. Durch. Verfügung des" Kriegs-Minifteriums. ' Den 6. Januar. '* Sch falischen Inf. egt. Nr. 16, mit Penfion verabschiedet. Den 7. Januar. Richter, Kammcrgcrichts-Refcrcndarius, beider Jntendantur dcs

Garde = Corps beschäftigt, zum Milit. Intendantur = Referéndarius ernannt. » -

* 11. In der Marine.

Marine : Bemitte,

Durch Vc_rfügung Sr. Excellcnz des Herrn ' Krtcgs- und Marinc-Ministers. , Den Z.,Januar.

Mhller, Marme-Jntendaytur-Sccretair, zum Gel). expedircndcn Secrcxmr umd Kalkulator, Dönhoff, Hausdiener im Marine-Mi- mstermm, zum Gch. KaYleidicncr ernannt.

en 11. Januar. ' _ Waglxr, Marme-Secretariats=Asfistcnt, Tcttenborn, Secre- tar1ats =,As11ftent von der Militair-Jntcndantur des 17- Armce-Corps, zu Marme-Jntcndantur-Secretaircn ernannt.

Landtags = Angelegenheiten.

„Berlm, 26. Januar. -_D1e Rede des Herrn Minister- anstdenten Grafen von Bismarck auf die Interpellation des Abgeordneten von Waltgorskt m der gestrigen Sißung des Abgeordnetcyhauses hat folgenden Wortlaut:

Wenn“ ,dtc Abßcht der Herren Jnterpellanten gewesen ist, emem qysjvarttgeUMMmistcr“ eine Verlegenheit geschäftltchcr Natur zu bereuen, [o irt dicse Abficht von Ihnen vollstänöig erreicht wordcy, Es (| für einen auswäxtigcn Minister „„nicht möglich, steh hrer 'von dieser Stelle zum öffentlichen "Ankläger einer be- fxeunpckcn (md benachbarten R(gierung zu machen; es widerstreitct d1e's ]edcr völkerrechtlichet) Trapikivn. Der Weg, zwischen Regierun- gxn Bcscthrden zu cyled1gen, (| der der diplomatischenKorrespondenz, mxht der der öffentltchext Declgmation. Auf der anderen Seite 1191ederum möchte ich mehr, daß uns eincm Stillschweigen der Re- g1erung gxfolgcrt ,werdcn könntx, daß nach unserer Meinung der Grenz- Vcrkchr' nch m emcr u_ns erwunschten Lage befände. Eben so wenig 111,15ck)tc (ck durch Entjvrckelungj der Genxsis dcr jeßigen Lage, durch C'r- klarung dex quzng der (umsehen Regierung, ihr bei den Diswsfio- n(n, dxe 11111" nut thx", haben werden, Argumente an die and liefern, dre w'zr brshcr ,zyruckgcbaltcn haben. Es ist also schwrcrig für den aquarttgkn Munster, fich Über eine solche Frage öffentlich auséx- sprechen. Ick glaube, daß der Herr Jntcrpcllant cin schäßbarcs J).) a-

tcrial zusannncngestellt hat, von dem die höheren russischen Behörden ,

gexn auf diescnxchc Kenytniß nehmen werden, nur hätte ich gc- wunscht, daß er stch etwas kürzer gefaßt hätte, indem es dann mehr

Leser m den höheren Kreisen finden würde, und daß er es frei gel)al-.

tet) [261th von Uxbertrcihungcn und Verdächtigungen der Haltung 'der Kömgltxhcn chwxung m Betreff des Schußes, den fie ihren Ange rtgcn Yetstet, Vcrdacht1gungcm dre ich als unwahr zurückweise, und ie zu memem Bedgycrn dazu,bcitragen, das Genncht dcr Thatsachen auf dcm handelspo/ltttschen Gclxu't gbzuschwächcn,“ die der Herr Redner vor- gebracht hat. Ich. kann nuch m dicxcr Beziehung dem Bedauern nur anschlteßcn, daß d1c Jutexpellation 111cht vo“n Jemandem gexcllt wor- den tß, 0er sich von polmschen und antipreußischenSonderbe rebungcn vollstandtg fret gewußt hätte.

Daß der Grenzverkehr nicht in der Lage ist, welche die Regierung fur (1116 normale apcrkcnnt, und daß er 73cm seit 50 Jahren mcht ge- wesen [|, das bcwmsen die niemals abgebrochencn und, wie ich laubc,

. cht nicht ausfichtslosen Verhandlungen, die über eine Vcrbc crUng

r. 31, die bedingte Berechtigung zur An. -

Mché Sec.Lt. a.D. und Zahlmftr. 1. Klasse vom 3. West-,

' 811118 t0ut88 [181118 111011111088 110101101888 (11 (1111.81' (18 ]

“1 Hand.

wurden, die noch

chlant zuge

texessc .,

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des GrenzVerkebrs, gepflogen worden find. Ich habe hier zuFällig einen Aktenfascikcl bei mir, der von diese:) Vechxndlungen- bw_s allgemeiner Natur »“ aus der z1ve1ten' alftc „des thres „1842 um- fa t. Die sämmtliéhen anderen funfztg Jahrgangx smd fur dre Re- i ratur kaum weniger fruchtbar gcwesey, 1v1e der “von 1842.

eikerkeit.) Es sind damit nicht„ctwa „du sehr viel zahlretchercn fte1i über Privatbcschwerden gememt, dre in unxcren Registraturen und der der Petersburger Gesandt (haft lagern, s_on ernsnuydic allge- meinen Verhandlungen zur Verbx erung der ]cßtgen Sttuatton, Daß also die Regierung m dtcser Bczte ung nicht die Mühe gescheut hat, können fie schon daraus entnehmen. Wenn die Lage tro dem noch

immer sehr Weit entfernt davon ist , befriedigend zu sein, 0 geht die '

Behauptung des Herrn Jnterpellantcn, daß dies eme Krüge der Ver- leßung von ertragxn set , doch etwas zu weit, Die * (rleßung von Vcrtrcicixen - (ck ryurde sehr dankbar sem , wenn mir Fälle z1a111haft gemach würden, m dcnx11_fic stattgefunden hat, einzelne Falle, wo gc en bestimmte Artikel glettger Verträge verstoßen worden ware. Dix K'niglichc Regierung wurde" n1cht Anstand nehmen, sofort für dte Aufrechterhaltung der Vertraqc cmzutrcten , und fie hat die Ueberzcu- ung, daß ste in solchem Falle ber den höheren rusfischen Behörden ?Hehör- finden würde. ' Dcr Herr'Jnterpcllanx hat 'der-1 Vertrag vom 3. Mai 1815 citn't. Er hat aber, ww dies leider hci Cixtrungcn pon_Vcrträgcn über Polen Ychon öfter der Fall chesen (st, mcht volxstcinhrg citirt. Die Stellen, ie er angeführt hat -- ich habe h1er_das Orrzkmal des Vertrages - erlaube ich mir in ihrer Voüständigkett zu ver csen. Also: 1.11 1111171- 811011 (18 W118 188 11011988 010. Das war richtig citirt, und dann 8813 11111'6 110 18110 801't8 qu'8118 118 pu1§§8 811'0 111181'11118 11 311101111 (1€§ 1111131111118 (188 ])1'017111068 y01011318€§ (]111 88 Kk0UUSX1B 80U8 188 (30u1-81'1181118118 X'111881811 81311111880- Allso nur für die Bewohner der dortigen Provinzqn war diese Freiheit ftipu irt“ und es war keine Freiheit von Abgabe ww aus den folgenden Artike n hervorgeht, wo dre Natur der aufzyécgen- den Abgabe näher definirt wird, sondern es sollte nur hie 'Schtfffabrt nicht untersagt werden dürfen. Dann ist es ebenso m1toe1nem ande- ren Artikel, 28, den der Herr Vorredner cittrt hat, wo dtc Regierun- gen, um-18111'8 K'ÜEZ 111811 1111811111438 81- 1111181'1181188, kund zu geben, übereingekommen find: „(18 111311118188 11 1'QU81111' 81 Zmu“ 1011„j0111'8 72) 111 011011- 11111011 111 [)1118 1111101188 (18 1011188 188 (1101100110118 81 1110011118 (111 801 81 (18 1'1111111811'18 (18 088 111811188 “111-01'111088.“ . Und in einem folgenden Artikel ist die Rede von den [)l'0äU01210118 (18 18 (13/0118 (111 801, (188 manuk801111'88 81) (1881111311111188 (188 131017111088 "1811801111888. In diesen Zufäßen lie t die,Unausf,ül)rbarkeit des Vex- trages, der damals stipulirt war. nd hter, meme e_rren, bewetst fich gerade der Nachthcil solcher Jnterpellgtwnxn. 11? haben der russischen Regierung niemals zugegeben, daß dtcser Vertrag „unaus- Lührbar sei,“ aberxich will lieber 9s offen bekennen, daß er es tft, qls die Regierung hier bcschuldtgt werde, dre Interessen der Kömg-

lichen Untertbanen muthwillig oder aus Konnivenz zu vcrnachläsYen,

indem fie nicht auxck Ausführung der Verträge besteht. Dieser » cr- trag, wie Sie aus em Wenigen, was ja) vorgc-lqsen hase, ersehen, denkt fich einc Zolleinheit des ehemaligen Polens m seinen Grenzen von 1772. Ob die Unterzeichner dte, Converxtion für ausführbar“ ge- halten haben, lasse ich dahmgeftellt sem. Dax; wir aber das preuß1schc Zollgebiet mit Ausnahme von Ermqkand, Westpreußen und Posen nicht zerreißen, Ostpreußen davon mcht absondern, nicht den Zokl- verein dcr Convention wegen sprengen könnxn, das liegt auf der Eben so, unausstihrbar 1111170 es sem, daß sich Rußland von denen das eiue diesseits, das Polens von 1772 liegt. Die- Vom 3. Mai 1815 hat

in zwei Zollgebieta spalte, andere jenseits der Grenzen _ sen Uebelstand bei dem Vertrage

; dcr Jnterpeklant sorgfältig nicht hcrvqrgxhoben, Der err Jntcpchgnt ' selbst» war der Meinung, daß er die emztg vertragsmaßtgc Bass ware,

welche wir Rußland gegenüber besäßen. Ich würde es“bcdaucrn, wenn

' dem so wäre, denn dte Convention giebt wcniJ Ykittcl,“ diese wurden

erst gcwonnen durch spätere Verhandlungen un rovisorische Abkom-

' men, die die Rechte aus“ dem Vertrag utilifirt haben. Die ersten

waren schon aus dem ahrc 1818, dann mehrere ander_e _später , 3111th 1842, wo von Ru land die 0011088810118 (1811111111788 g(geben heute die Bafis unserer sxxerkehrsbczmhun= cn bilden. Also wenn der Herr, Jnterpyliant den Ver- rag von 1815 die einzige völkerrechtbche Bast“? nennt, so hat er uns weniger zugebilligt, als wir Rußlandgegcxuxbcr befißcn. Enze Vcrleßung völkerrechtlicher Verträge, wcnn d;e ex1st1xt, Hercn Bezvms chärtigc ick), und ich werde da11n11icht anstehen, nc nut Energtc zu

, verfolgen. Einstweilen wird der Herr Inter cklant genöthigt sein, uns

lediglich darauf zu vcheiscn, Baß wir R11 land gegenüber die Az1for= derun en der Neu eit und dic Bedürfnisse unserer Grenz- Provrnzen gelten machen. die Anforderungen der Neuzeit völkerrechtltchc Verpflichtun en dem russischen Reich nicht auflegen, wird der He_1:rIntcr=

Fcn, und daß eben so wenig völkerrechtliche Verpfltchtungcn 111ßland nöthigen, unsere Grenzprovinzcn zu berücksichtigen, nnrd auch mcht zjvcifclhaft sein. '

Ich erlaube mir noch einen Ausdruck des Herrn Vorredncrs zu

* rcleviren, der gerade in diese Gedankcnreihc schlägt: er begreife nicht-

wiq die preußische Regierung di'escn Ukas hätte bewilligen können. Ja, meme Herren, wir werden bet der Gcscßgchng Rußlands nicht 11- gczogen, und ich wüßte nicht, unter welchem Titel wir dort ein (- 1vrlltgungsrccht ausübcn- sollten." Das„E1nztgc, was wir geltend machen können Rußland gegenuber, 1| das eigene russische In- und* dessen Pflege , allein „kann, wy Verträ ( fehlen, dre . Aufgabe der russischen chtcrzmg scnx. Da unserer Mequmg nach diesc Pflege nicht in “der rktchtttgenthhtztng und in dem rtcbttgen Maße erfolgt haben wir dex Katscrltchcn Regtcrung _unzähkige Male gesagt, fie ist a er der Meinung, daß fie selbst am Besten beur-

diejenigcn'

theilenkönne, was ihren Jnterejsen entspreche oder nicht, und wir foxmen dagegen v_ölkerre tlich mchts einwenden, ondern uns nur m1t dem trqungcn rofte begnügen, daß ußlands Inter- essen unter dtcser Grenzspcrxc mehr leiden als unserex

Wenn der Hexr Vorredner n) seinen bedauerlichen Ucbcrtrcibun en so zvctt gegangen rst, unsere öftltchen Provinzen aks ein absterben cs Glted zu betrachtcxr, welchQs an_ der e|„des Pauperismus TU leiden anange, so„1v1[l (ck 1hm eme (hm vtelletcht selbst bekannte Thatsache cxt1re11 und ck11 atzfmerksary machen auf den Preis der Grundstücke 01esse1ts und, ]cnsctts der fur das,111enschlichc Auge nicht weiter kennt- l1chcn preußtsch-rgsfischcn Grenzlnye. Ich will die Zahlen, dié mir angegebext znd, mcht verbyrgcn; :ck 10111 nur anführen und werde gern bxrtckxttgt 1yerd„cn,* m1r (| gesagt, daß ein Morgen guter Boden „m, Ku1armen dtessegts der, Grenze mit durchschnittlich 80 Chim., jen- scxts dex Grenze tt_nt 20 hrs 25Rudel bezahlt wird, und zwar Grund, stucke, H1e neben e1na11dcr grenzen und die an Beschajchhcit und Klima ganz dtesexbquortheclc (xnd ErtragsfähiYeit ewa "ren. Das möge den BMW ltefern, wo dtc Folgen der renzpcrre am fühlbarften find und wo der Pauvcrismus als Ergebniß derselben zu Tage tritt.

Ick, erlauhe _mir, , auf einige dex qngeführtcn Einzelnhciten einzu- gehezt, über, d1e„1ch„mtr aus dem thsterium Materialien habe geben la1sen, namentltch uber den Ukas vom Jahre 1845, den der err Vor- rxdrkzrr ohne chtfel _ ich habe 1me 'nicht genau folgen önnen - rtchttg angefuhrt haben wurd. 1e Bemühungen unserer Gesandt- schaft und unseres General-KonsulZ und des von uns für die Sache dxs Handelsvertrach besonkxers dahm kommittirten Rathes find leider btsher erfolglos gebltebcn, 1ndem die Kaiserliche Regierung anführte, daß fie atx emerse1tKurze1n c111gefühxten und vom Kaiser selbst genehmig- ten (Fseßltchen Beftrxnmung mchts ändern könne. In anderen Fällen, wo Sxschwcrungetz nn Netseverchx zur diesseitigen Kenntniss gelangt smd, ist (xm Thetl „Abhuch erxe1cht_ worden;„abcr hier find schon viel 1pxztelle alle' angefizhrt, (ck zmll dle Zahl mcht vermehren, und er- wahne nux dtc Arberter nontttenwerf der Herren Grafen von Renard und,vo'n Kramsta und diejemgen im Kreise Lipno, denen rusfischer- seits die Pässe abgenommen waren. Meine Herren! Wir können in diesem Ukas sehr rasch eine Abänderung erzielen, wenn wir uns dazu verstehen wollxen, eincn Kartelvertra gegen den Schmuggel mit Ruß- kand ,zu schließen; aber ich glau e„ wenn die Kaufmannschaf- ten für Eines der preußtschen Regterung dankbar find , neben den vielen unfruchtbaren Bemühun en, die seit 50 Jahren statt- gefunden haben, so ist es dafür, daß xc sich geweigert hat, diesen Kar- tclvertrag abzuschließen, den man, wre 1ch glaube, ziemlich hoch an- rechnen würde, und Wenn die Andeutungen begründet wären, wclche der Herr Jnterpcllant über die Moxivepder'Regterung angedeutet hat, so wäre dies ein Preis, für den 1011“ vrelleYcht auf yolitischem Gebiete viel erreichen könnten. Das wird aus _enzigen Ztffern hervorgehen. Die Kaiserlich russischen Behördctz haben m thren vorjährigcn Einnah- men„ ihrer Meinung nach, 111 Folge hex neuen Organisation an Zöllen, cinen Mehrertrag von Z'; Mtlltonen Rubcln an der westlichen Grenze erzielt und smd deshalb durch einen besonderen Kaiserlichen Erlaß Wegen ihrer Thätigkeit belobt worden. Es ist crflärlich, daß dieses Resultat aus den ersxen Anschein in Ruß- land die günsti ( Meinung erweckt hat, die neue Einrichtung sei, finanziell wenig ens, cine nüßkjche. Ick Flaube umgekehrt, daß fie nur "eine neue Prämie auf den Sch1nugge scßt. Nach unsern ober- flächlichen Abschäßungen, die ]a 11i1l1t'ganz genau sein können, würden die ruf (schen Zollrevenüen, wenn,ke1n Sclyznuggxl stattfändc, wie er durch en übermäßig hohen„Tar1fermuthtgt wird, mindestens das Zehnfache des Plus vom vyrtganahrgbetraan, also 30 bis 40 M10. Rubel, und es wäre mir ((ck, wcnn'd1cse Ztssern und diese Verhält- nisse auf dem Wege dex Oeffentltchkeit möglichst zur Kenntniß der russischey Behörye kämen, um sxe zu überzeugen, „daß der Kampf,- ww er thhxr geführt, em unfruchtbarer und hoff- nungslojer ist. Ick crtnnere daran,- daß im Anfange 'der 11111- ziger Jahre der Plan „auftauchte und die Ausführung befohlen war, eme halb; Werft Lange von der Grenze frei von Bäumen, Gc- Hüscbcn und Häusern herzuftcklcn, um denSchmuggel besser überwachen zu können. Der Plan wurde'Öam-als aufgegeben chen der Über- mäßigen Expropriattonskostcn, d1e man hätte zahlen (m": en, vielleicht auch, weil dieses Mittel den Hauptgrund dcs Schmuggcls nicht ge- troffcn hätte., Es hätte nur den jklcgglen Schmuggel getroffen. Ein- geweihten, (1111 den dortigen Ierha'ltmsscn Bekanntenwtrd der Ausdruck verständlich sein. Was ferner den ChaussecÉoU und die Brücke bei Wlocla1vckbctrifft,so bcdaurcick), daß über diesc ache nicht von Seiten der cinzclncn Bethciligtcn Beschwerden an daI hicfige auswärtige Ministe- rium gerichtet werden, sobald diese Zölle m unregelmäßiger und gcscß- widriger Wcise erhoben, wcrden. (1? liegen uns solche Beschwcrdcn nicht vor. Ich kann 11111' auch den Grund denken, chhalb die Leute, die fich beschweren, fürchten , wenn fie wieder an dieselbe Brücke kom- men, vielleicht unangenehme Folgen ihrer Besch1vcrden zu erleben. Denn daß die Zölle 111 dem Maße, ww der Herr Jnterpcklant sagt, oder in geringcrxm Maße 111 Beztchung auf ihre öheflüsfig find, ist mir schr 1vahrschcinl1ch. Aber 1ch fxageSxe: wen trißtdenn dicser Schaden? Der Herr Jntcrpeßlant YlaIJt uber d"1e Bedrückung »unscrs« Holzhan- delsz. „Daß Holz dte Wctcl) el aufwarts gcflößt würde, ist nichtwahr- schemltch, wre dex Herr Redner zugeben xmrd; (8 trifft also der Schaden den rusnsch-polmschcn „Holzhandel, er tmTt die Unterthanen von “Ruß- land oberhalb der Brucke 11011 Wloclawc. Dcr Danziger Kaufmann, welcher das Holz kauft, Mrd aber natijrlich unter den Spesen und

gelte Schrfffahrtsab

. . e Kauf- [ca_tc dre 1rre . u Wlocluvck 'n d t = schtcdc dcrHo1sze1se oberhalb un_d unxcrbalbzdcr 253100111111"er 1511111111th 111 Rechnung brmgcn und daß mcht d1e Preise unterhalb die Abgabe untcr