1867 / 50 p. 7 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

“800

ammtarbcitslohn na ezu einc Milliyn Gulden erreichen. 'Der Haupt- Export geht nach A rika. Die Svmneret 1de Webern m Bamberg war mit ihren 70,000 Spindeln, 800 chftuh1e11 mzd 1200 Arbeitern im besten San und hat gut prosperirt. Dre Spmnerei Kulznbach bat 'cßt 14,000 &pindcln im Gang, welchc m dxcsem Jahre th auf 30,000 gebracht werden sollen. Das Ja'hrcsrestzltat Hec mxclxamschen Spinnerei in Hof ellt ach wemg günsttg. Dte Spmnerct m Bay- reuth verspann Va c11Ba11111onc,erz§11gtc daraus (a. 15,000 Ctr. (Harn im Werth von 1,750,000 Zl., beschäxttgtc durchschmttlrch 600 Ar- beiter und hat Fat prosperirt. ichufhcmng der Btcrthc muß nach den seitherigen rfahrungcn als eine halbe Maßrc1gcl bezeichnet xvxrdcn und hatte nur Nachtheile -- hohe Preise und chlechtc Qualttatv- im Gefolge. Die Aufhebung der Bjertaxc kamx 1xur dann 916 c'tne jvohlthätige Maßregcl betrachtet jvcrdcn, chm nut tl)r_ auch dre Brer- production und der Verschleiß gänzlich frczgcgebcn'wtrd. Kulmbach

portirte 100,000 Eimer, gcgen 150,0001111 Vorjahxe,“ Hof brautx 99,687 Eimer, wovon 17,658 für den E port., Zu„dcr Kyrbflechtcrcr mußtön aus Frankreich für ()'-400,000 F . “Welden tmpornrt werden, da für feine Korbwaarcn fich nur franzofische Werden vcrjvcnden

lassen.

Landwirthsthaftliche Nachrichten.

Berlin, 25. Februar. In der am Freitage (22. d.) abgehaltenen Sißun dcs Landcs-Ockonomie-Kollegiums brachte der Ge- hcimc ZicgierungSrath von Salviati fol enden Antrag ein:

»Das Landes = Oekonomie - Kollezétum wolle Se. Excellenz den Minister für die landwirthschaftlichen 2 ngclcgenheiten bitten:

]) Den im Lande bestehenden oder noch in den Städten ent- chenden sogenannten theoretischen Ackerbauschulxn, da, wo ein Be- ürfniß darnach klar hervortritt, möglichst rcich11chc Unterstüyuug aus

StaatSfonds zuzuwenden, da die_Orgarxisation derselben, wenn der

Erfolg derselben anders ein glücklicher sem soll, einen nicht unerheb-

lichen Gcldaufwand mit fich fül)rt.« . . *

Während das Protokoll über dle vorhergehende Stßung verlesen wurde, erschein Sc.KöniglichxHoheit der Kronprinz m der Sißung und verblieb in derselben, bis der „Antrag Wegen Gründung einer Schule am Niederrhein LU Ende gefuhrt war.

Vor der weiteren Tagesordnung wuxdx cm dringender Antxag, betreffend die Lage der Brennerei- und S trttus-Geseßgcbung in Kur-

essen, von dem Landes=Oekonomie-Ratl) xndclstedt eingebracht. Dcr-

?elp? wurde einer dazu ernannten Kommisfwn zur Vorlvcrathung über-

ch cn.

Darauf wurde in die Bcrathun Über de_n Antrag des General- LandschaftZ-Raths Richtergmd des - ckononuc-Rathcs Wagener, bc- trcffend die Einbringung cmer Geseßcs=Vor1agc, durch welche der Ver- breitung dcr Schafpocken-Krankhctt gesteuert werden soll, eingetreten.

' Der Richter-Wagcncrsche Antrag lautet:

»Das Landcs=Ockonomrc-Kollcgitxm c bei St“. E ccllenz dem

Herrn Ministcx die Herstelluyg cmer (Hchßes-Borlagc cfürworten,

wclche in ähnltchcr Weise, Wle bei dcr Rinderpcstgeseßgcbung

]) beim Ausbruch der Schafpockenkrankheit eine sofortige Ve- Z-Ziti ung, (Tödtum und tiefe Vcrgrabung) der ersten an den 5 ocen erkrankten ckafe verordnet und dadurch das weitere, seuchcnartige„ Umsichgrcifen „dcr Pockenkrankhcit verhindert,“

2) die Entschädtgung frZr die tm allgemeinen Interesse gctödte- tcn Schafe _durch ctncn provinzjvcise zu bildenden Zwangs- vcrfichcrungsvcrband dcr Schafheerdenbefißcr dcm Eigcnthümcr der getödtetcn Schafe sichert.«

In den Motiven heißt es:

»Die in cinzelnctx Provinzen des preußischen Staates wieder- holt auftretende und me ganz exl'oschendcPockcnkrankhcit der Schafe, Welche im Laufe „der Jahre eme beträchtliche Häupterzahl diescr wcrthvoUcn Nußthtcre dem Nationalwohlstande entzieht, drängt auf Maßregeln, dcm Umfichgrcifcn dieser Seuche möglichst entgegenzu- arbertcn und ein gcscßlichcs Verfahren einzuleiten, Welches diese Seuche nixht nur auf immer kleinere Verbreitungsbczirke beschränkt, sondern die Ausscht bietet, bei konsc uentcr Handhabung al1mälig das Uebel gründlich auszurottcn, a170 die betreffenden Provinzen von dem Schafpockengiftc ganz zu befreien.«

Verhälx cs fich so: .

]) daxt dxe Schafpocken mcht spontan, sondern nur durch Ansteckung au re en,

2) da die bestkultivirte Schafpockcnlymph'e nicht vor m ortirun

bösartig verlaufxnderSchafpockcn schüßt, I 1) g 3) daß erkrankte Thtere ntcht vor dem 10. Tage anftcckungsfälsg find,

Y muß man zu dem Schlusse gclan cn, daß mit Vernichtung und eseittgyng der ersten pockcnkrankcn T. iere eine Weiterverbreitung der

Krankhetx vermieden wird.

Zwei Wege könnten ,nur zur praktischen Vcherthung dieser ge- Wonnenen Ucchugung führen:

1) Der freie Y; d . iydem durch iteratur und„Veremslcben diese Auffassung mög- lzchft poptzlär ynd allgemcm gemgcht würde;

2) megesxßUch bindendeBoxschrxft, tmIntere e des Gemeinwohls, m ahnltchcr We1_se, 1_v1e dte Vtehseuchcn-Gc cßgebung.

Der erste Weg wrxd tmmer nach Kräften zu betreten sein und manchen Vorthctl gcwahrcn. Er ist aber nur von partiellcm Werthe und, fichert mcht vor, erneuter Gefahr, während der zweite Weg in Zewtsser absehbarer Zett das Ucdcl gänzlich ausrotten und von den

eimgcsuchtcn Provmzcn fernhalten müßte.

er allgemeinen Anerkennung dieses Verfahrens, -

Antragsteller geben daher dem zweiten Wege detx Vorzyg und wünschten, daß im Wege zwingender .Gescßgebjung dtcsx S1chcrung unserer edlen Schafhccrden erreicht whrde. Dtx sofortige Tödtung und Bcseitigun der erst erkrankten Thtere darf keme fakultative sein, fie muß eine 0 ligatorischc werden.a . „„

Der Referent dicses Antrages, der Regterungs-Prandcnt von Vie- bahn, sagt in seinem Elaborat: .

»Was nun die proponirtcn und dte an dtcselbcn etwa anzu. knüpfcndcn Anträge betrifft, so spricht:

fin" den Antrag auf »sofortige Tödtung und Vergrabung der ersten an ßen Pocken erkranktc11Schafc« nicht allem der Grund, daß dadurch das weitere seuchenartigc Umsich. Freisen der Pocken am fichcr cn verhütet wird. Es ist außerdem u eachtcn daß ohnehin die ahrscheinlichkcit für das Erliegen die? crstcrgri enen Stücke spricht und das? selbst, wenn ihreHeilung gc, lingen sollte, dergleichen von den Pocken hergestelltes Vtch nur geringen Werth zu behalten pflegt.

Dem Antra1e:

»die Hccrdcnbcößcr für die beim Pocken-Ausbruch getödteten Schafe

zu entschädigen und danonds durch eine provinzcmvcise zu bildende

Zwa11gsvcrffcherung aller Heerdcnbefihcr aufzubrmgcncc

stehen folgende Gründe entgegen“

1) die größte Sicherheit gegen Seuchen liegt in der guten Thier- pflcgc, Intelligenz und Vorsicht dcr Besser,

2) Eine ungerechte, nach Umständen sogar drückenchelaftun man- chcr .Hecrdenbefißer ließe fich n_icht vermeiden. Gc_gen „Naber, Klauenscuxhe und andere Schaskrankhcitcn würde nch die Ver- 1chcrung,1clbftredcnd nicht ausdehnen lassen, sy wie überhaupt

ic erUchcxung von Schafhccrden außerordentltch schwierig ist unfd Htel Fetsten Vichverficl)crungsgesellschaftcn fich gar nicht dar- au cm a en.

'3) Die Aufstellung eines allgemeinen Schafwichkatastcrs, die Ver- anlagung und Einziehung der Beiträge, die Feststellung und Aus- zahlung der Werthe dcr gefallenenStückc würden sehr schwierige und viele Kosten verursackcnde Verwaltungsgeschäfte werden.«

Der Referent fügt diesen Gründen noch hinzu:

Es giebt Heerdcn, wo ein Lamm zu 5 Sgr., es giebt andere, wo ein Bock zu 1500 Thlr. angeschlagen wird; dabct wechselt die Stückzahl durch Lammum, Auöbracken, Krankheit, Kauf und Ver- kauf nicht blos ]ährlick), Fondern nwnatlich und wöchentlich. Die Schwicrrgkeit zur Feststellung der Stückzahl und der Tachrthc er- scheinen fast unüberftciglicl).«

Bei den Verhandlungen in der vorliegenden Frage stellte Graf von Vorrics nachstehenden Antrag: _

»In Berücksichti un?) der immer mehr und mehr um sich greircnden Viel)seuchen,_nan1cnt ich er Rinderpcst, dcr Langenscuchc, dcs Roßes x_md der Pocken dre Königliche Regierung um den Erlaß allgemeinchorschriften zur Verhütung beziehungsweise zur Unterdrückung der Viel)scuchcn, womögl_ich für den Bezirk des Norddeutschen Bundes, jedenfalls des Königreichs Preußen _zu ersuchen und zugleich um Anstellung in amt-

lich'em Glauben stehender Thicrärztc in denjcni cn Landestheilen dcs*

KöniYeichs, wo diese Einrichtung noch nicht be cht.-

er “Referent erklärte sich für den Graf v. Borriesschcn Antrag uxxd bemerkte dabei, daß die betreffenden Ressort-Ministcrien sich bereits nut VcrbcffcrunZ des veralteten Vichseuchcn-Patentcs beschäftigten.

Bei der Ab immung wurden folgende gestellteFragcn mit großer Majorität bejaht:

Soll auf eine Vervollständigung der Unterdrückungs-Maßregeln dcr Schafpockcn-Krankheit hingcarbcitct werden und zwar zunächst durch eine Verpflichtung" der OrtSbehördcn zur Anzeige verdächtiger Krankheitsfälle?

Ferner: durch Vcrmchtung der Refiduen und durch Desinfcction?

Soll die soforttge Tödtung der erkrankten Thiere belehrend em- pfohlen Werden?

Soll der Erlaß ciner Mimstcrial-Instruction, in Welcher die in den vorhergegangenen Fragen eythaltcncn Gesichtspunkte Bcrückfichti- gung finden, an crafhcn wcrden? _

Sollen die egicrnngcn zur amtltchen Untersuchnng pockenvcrdäch- tiger Erkrankungen cr1nächtigt werden?

Soll der Antrag des Grafen von Porties:

8) auf Erlaß von allgcmemcn Maßregeln gcgen Viehseuchen für den Umfang des ganzen Norddeutschen Bundes,

b) auf Anstellung von Thicrärzten auch für diejenigen Gebiets- _

theilc, wo fie noch fehlen, angenommen Werden?,

Ffm Bezug auf dre Frgge wegen Verlegung der Termine der ünf Haupxwollmarkte fügen wir der früheren Mittheilun noch hinzu, daß Yeme ijschentage die Wollmärkte trennen, das; dice vielmehr hintex cmandcr ahgehaltcn Werden sollen. Die Beibehaltung der ]cßigcn Zeitdauer dcr cznzelnen Wollmärkte wird empfohlen. In Betreff der geforderten scharfercn Handhabung der poli eilichen Vor- schrifte_n jycgen dex Dauer der Wollmärftc ]Vlkd beschlo en, daß dies nur für ctmgc Markte rathsam erscheine.

M*

801

K

Steckbriefe und UntersuchungS-Sachen.

S t e ck b r i e f.

Der unten näher bezeichnete Kaufmann Johann Nepomuck Müller aus Neuwwd, „zuxeßt in Berlin woynha t, welcher we en Unterschlagung undovorsaYlther 211111511th amtlichex iegelrechtskräkxtig von uns zu einer viermonatltchcn „Gefängnißftrafe vcrurtheilt ist, hat fich von hier entfernt, ohne da,; sem gegenwärtiger Aufenthalt hat er- mittelt werden können. _

Ein Jeder, welcher von dem Aufenthalt. des 2c. Müller Kennt- niß hat, wird aufgeforderx, davon unverzüglr_ck der näcxften Gerichts odcr Polizéibchörde Anzeige zu machen. Gleichzeitig er Wen wir alle Civil- und Militairbehördcn des„Jn-; und AuBlandes dienstergcbcnst, auf den 2c. Müller zu achten,__1hn tm Bctrctungsfallc mit allen bet ihm sich vorfindeqdcn Gegenstanßxcn und Geldern fcstzunehmen und an die nächste pchßlsthL Gertchtshßhorde abliefcrsz zy lassen, welche leßtere vorbehaltlich bcsondcxer chmsxtwn um vorlaungc Strafvollftreckung und sofortige Mittheilung zu unseren Untersuchungsakten Nr. 302 von 1863 ersucht jvtrd. .

Den verchrlichext Bchörßen dcs Ayslandes wnd eine gleiche Rechts- willfsächiJLeit und dtc ungesaumte Erstattung der entstandenen Kosten u er er.

3 g Berlin, den 6. Febrztar 1867. , Königliches Kretsgericht. 1. (Krm1inal-) Abtheilung. Signalc111ent.

Dcr 2c. Müller tjt am 22. Juli1821 zu Nexuwied geboren, evan- gelischer Religton, 5 Fuß 9 Zoll 5Strtch groß , hat dunkelblonde Haare, dunkelblaue Augen, blqnde Yugenbraunen blonden Schnurr- bart und Henriquatre, 1ehr brettes Kann, l_a_ngc Véasc, groxen Mund,

arke lange Gesichtsbildtxng, gesmzde Gxstchtssarbe, etwas dc cktc Zähne, rst starker 1xnterscßtcr (Heyxalt, sprtcht dze deutsche Sprache und hat als besondere Kennzeichen guf dcr Brustmttte 9be11 JWci, am Unterlcibe links einen kleinen, aus der rechten Hüfte emxn lin cngroßen cherfleck, auf dem Kreuz Schröyfnarben, oberhalb bctder: Qlienbogengelcnfe je eine wallnußgroßc, auf dem linken Vorderarm eme hühncreigroße und eine kleine Balggc1ch1vulst. .

Die Bekleidung desselben kann mcht angegeben werden.

Steckbricfs-Erledigung.

Dcr unterm 26. Januar 11. I. hinter den Dicnstkneght Yugnst Ferdinand Kehrbcrg aus Micyelfelde erlassene Steckvrtef qt durch dessen Ergrcißmg erledigt.

Berlin, en 19, Februar 1867.

Königliches Stadtgericht. Abtheilung Für Untersuchungssachen. Deputation 117. ür Verbrechen und Vergehen, Erkenntniß _. wider

die Militairpftichtigcn 1) Carl Georg Hesse aus Neuenbrunslar, 2) Daniel Herwig aus Nicdermöllrich, Z) ConradSch1mdt aus HeSlar

Wegen Austrctcns. _

Auf den Grund dcr amtlichen Bescheinigung der Verwaltungs- Bchördc zu. Melsungen, wonach Die bei dcr Rekruttrung nnIahre 1866 in dem Aushebungstermine ungehorsam zurückgcb1ixbcnen ohcngenamttcn Militairpflichtigen auch auf dte vorschriftsmäßtg bejzmrfte Ediktalz ladung binnen der bestimmten Frist nicht erschienen smd und nach Anficht dcr §§. 68 und 69 des Rckrutirungsgcseßcs vom 29.“ „Seip- tember 1848, werden dieselben nunmehr für ausge'trctcne Mtlttazx- pflichtige erklärt und deshalb zu einer sechstzwnqtltchen Gcfangmß- strafe, sowie in diewegen Vermögenslosigkctt mcht zu erhebenden Kosten vcrurthcilt. V. R. W. _

Den Vcrurthciltcn dient zur Nachrtcht, daß 1hncn gcgen dteses Erkenntnis; nach Z. 123, Abs. 2 des Str. 5 r. Ges, vom 28. Oktober 1863 mit AUSsch1icßung eines sonstigen 51ccht_snuttcls nux der an Fristen ni t gebundene und bei dem unterzetchnxten Gericht anzu- bringende ntrag auf Zurückzichung dcs Urthctls nach Z. 71 ßes vorbezeichneten Rckrutirungsgcschs oder auf Gru11d_des'Nachwetscs zustehe, daß die Vorausscßungcn der Vcrurthctlung trrthumlrch an- genommen find.

Felsberg, am 11. Februar 1867.

Königliches Justtzamt. . .

Dieses Erkenntniß, welches bei Abwesenhctt ,der Verurthetlten nxeder zu verkündigen noch zu bchändigen steht, Mrd 1mt dem An- fugen veröffentlicht, daß dasselbe acht nge„nach dem Datum des- ]e11i?xn Blattes, in welchem die zweite Emruckung zucht erfolgt, als pub tzirt gilt.

Felsberg, am 11. Februar 1867. .

Königliches Justtzamt.

Handels-Negister.

Handels-Register dcs Königl. Stadtgerichts zu Berlin Unter Nr. 1637 des Gesellschafts-Registers, wosclbft die hicsrge

Handlung, Firma . Rosenhain u. Smwnsohn, mxd als deren Inhaber die Kaufleute Moxtß Rosetzham uyd Leopold Stmonsohn vermerktftchcn, ift zuLol e heuttgcr Verfugung emgctragen: Der Kaufmann Lcopol c-imonsohn :| aus Her Handels- Gesellschaft ausgeschicdcn. Dcr Kgufmann Mons RZscnham zu Berlin scßt das Handelsgeschäft unter der veranderten

Oeffentlicber Anzeiger.

Fama Mori Rosenhain fort und ist dieselbe unter Nr. 4841 des Jirmen- egistcrs eingetragen.“ Unter Nr. _4841 des Jirmen-chisters ist heut der Kaunnann Mortß Rosenham zu Berlm als nhaver der_Handlung , Firma _ _ „Motiv * ofenhain (jetziges Geschaftslokal: Markgrafenstr. Nr.:32), ungetragen. -

Unter Nr. 1537 des GeselKHsstZ-Negifters, woselbst die hiesige

Handlung, Firma _ OchUlßc und Duisberg, und als dxrcn Inhaber „dre Kaufleute Wilhelm Ludwig August Schulße u„nd Maxtm HubertDurIberg vermerkt stehen, ist zufolge heutiger Vcr- fugung eingetragen: - Der Kaufmanxt Mqrtin Hubert Duisbcrg ist aus der Handels- gescllschax ausgeschteden; Der Kaufmann Wilhelm Ludwig August chuch zu erltn seht das Handelsgeschäft unter der vcrandertcn Firma“ Wilh. L. A. Schulße fort und ist dieselbe unter Nr. 4842 W Firmen-Registcrs eingetragen. . , Unter Nr. 4842 des Jtrmen-Rc isters ist heut der Kaufmann Wilhelm Ludwrg Anguft Schulße zu ' crlin als Inhaber der Hand-

lung, Firma _ Wilx). L. A. Schuch

, (]eßtges Gcschaftslokal: Anncnstr. Nr. 2),

emgetragen.

Berlixz, „dcsn 25. Februar 1867.

Komgltches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen. _-__"_W«

1) Durch hen „Tod,dcs Kaufmanns Jylius Carl Wilhelm Hoh- mann hter rst dtgHandels-Gesellschast unter der Firma Hol)- mann u. Haupt hrxr aufgelöst. Dcr Mitgcsellschafter Kaufmann Roberx Maywald „m Magdeburg führt das Geschäft unter der b1s1)e1_'1gcn Firma syrt, welche deshalb unter Nr. 57 des Gesell- schafts-Ikxgtfters, gcloscht und anderwcit unter Nr. 1024 des Fir- men-chtstcrs cmgctragcn. ist.

Durch dry Tod des Kaufmanns CarlFricdrich Emil Bandelow htcr 1| ch HandeléZ-Geserchast uxttcr der Firma Dingel u. Ban- dc10w hter aufgelöst. _„Dcr Mitinhaber Kaufmann Friedrich Dmgcl m Magdeburg myrt das Geschäft unter der bisheéigen Firma sort, welche deZhalh unter Nr. 9 des GeseUschafts-Regi- sxcrs tgcl'oschYsxmd anderwctt unter Nr. 1025 des Jirmen-Registers emge ragen 1 .

„3,1 1 und 2 zufolge Verfügung vom 22. Februar 1867. Dte Gesellschaft. mzter dcr Jtrma Aug. Scydel u. Co, hier ist aufgelöst urzd pthtrma unter Nr.337 des Gesellschafts-chisters geloscht. *anmdator der Gesellschaft ist der bisherige Veitgcsell- schafter Kan mann GcorgOskar Hornemann hier. Der Kaufmann Georg Oskar Horncmann hier ist als Inhaber der Jtrma OEkar Horncmann hier unter Nr. 1026 des Firmen- Registers xin etra cxx. . Dcr Partien ier smnrxch Hornemann hier ist als Prokurist der szm Oskar Horncmann hier unter Nr. 193 des Profuren- 5 cglstcrs xinYtra cn. '

ac1 Z bis zu olge VerfügunY vom 23, Februar 1867.

Magdeburg, den 23. Februar 186 .

Königliches Stadt- und Kreisgericht. 1. Abtheilung.

In das Prokurcn-chister dcs unterzeichneten Kreisgerichts ift fol-

gender Vermerk eingetragen:

1) Laufende Nummcrz14. ,

2) Bezeichnung des Prmztpals: dxc Wittwc Peter Friedrich Burger, - cborcne Rcitemetex.

3) )*cchchnung der Ftrma, welche der Prokurist zu zeichnen bestellt ist: L,. F, Burger. _

4) Ort der Niederlgffungen; Paderborn.

5) Verweisung auf das FlklUkU- qdcr Gesellschafts-chistcr: die irma P. J. Burger tft neu cmgctragen unter Nr. 145 des irn1c11-chi1tcrs. _ -

63 » czcichnun dcs Prokurxstext: Engelbert Burger zu Paderborn. 7 Zeit der („intragungx Emgctragcn zufolge Verfügung vom 13. cbruar1867 am 14, desselben Monats (Akten über das Pro urcn-Registcr Band 1 Sette 33). Paderborn, den 14. Februar 1867. Königliches Kreisgericht.

Johann Ni'xolasus Schurz, Kaufmann zu Coblcnz, hat an- cmeldet, daß er fur,semc untUcr dcr Jarma I. N. Schurz daselbst be- chcnde Handlung scmen Gchulfcn Johann Adam Rath zum ro-

kuristen bestellt habe, Welche Prokura acceptirt und heute in das an- dels-Rc istcr eingetragen worden ist.

Co lenz, den 19. Februar, 1867.

Der Secretatr des Handelsgerichts, Klöpp [.

Saxomoq Saxomon, Kaufmann zu Coblenz, hat angemeldet, daß er m Mamz eme Zwei mederlassung seiner unter der Firma: S; Salomon zu Coblcnz bc] chenden Handlung gegründet abc, was bet d1escr Zub Nr. 739 des Ftrmen-Regtsters eingetragenen irma be- merkt worden rst.

Coblcnz , den 19. Februar 1867.

Der Sccrctair dcs Handelsgerichts, Klöppel.