. ' ' 1062
wird mit, einem Patent vom 31. Mai 1859 .1. 2 i. 1. imd den Ge- halts-Kompetenzen eines Zauptin. 1.511; aggr. 5 rem.Lteut.Meh§U bisher in der Ha11n.Art. rig„ wird mrtcmcm, atent vom 15. Marz 1864 14. 0 gr. Prem. Lt. Schwarz, bisher m der Hannov. Art. Brig, wirJ mit einem Patent vom 13. Februar1866 13. 1. aWre irt; Sec. Lt. Oberg, bisher in dcr Hannöv. Art. Brig. (Patent „. at 1863), wird als außcrctatsm. (Her. Lt. anxeftellt. Sec. „Lt. Mittri- bach , bisher im 3. Hannöv. Jagcr-Bat. ( atent 2. Juli 1866), wird als außcrctatsm. Sec. Lt. angestellt. _ ., '
Bei der 5, Art. Brrgx Major Domnirs, bisher in der .Hannöv. Art. Brig. (Pvtent 6. Januar 1862), wird ais Abtheilungs= Commandcur cinrangirt. Haupkm. v. Uslar, bisher in dcr Hannov. Art. Brig, wird mit einem Patent vom 31. Mai 1859-13. 0. i). 1. und den GchaltZ-Kompetenzcn cines Hauptm. 1.„K[.aggreg1rt., Prem. Lt. Haccius, bisher m der Hanndv.,21rt. Brig, wrrd init cmrm Patent vom 15. MäZ, 1864 8. a gregtrt. Sec. Lx. Bodecker , bis- her in dcr Hannöv. rt. Brilgl. (3 atent 28. Mai 1863), wrrd ais außeretatsm. Sec. Lt. angesie t. „ „
Boi der 6. Artillertc-Brigade: ,Hauytm; B(umenbarh, bisher in der Hannöv. Artill. Brigade, wird mit einem Patent vom 1. Mai 1858 11. und den GehaltS-Kompetenzen eines „Hauptmaixns 1. Kl. aggr. Pr. Lt. v. Sichart, bißher in der Hannöv. Ari. Brig, wird mit einem Patent vom 15. Scptenrber 1864 aggr; Prem. Lt. Franck, bisher in der annöv. Art. BUY, wird init einem Paiezit vom 15. Oktober 1866 hinter den Pr. Lt. hrisimm der 1; Art. Brig. a gr. Sec. Lt. Hahse, bisher in der Hannöv. Art. Brig. (Patent 29. Mai 1860), wird einrangiri. _, , - '
Bei der 7. Art. Brig.: Haupim. Krause, bisher m der „Hannöv. Art. Bri ., wird mit eiiiem Patent vom 5._ Nopcmber 1858 und den GehaltZ-Lmeetenzen cines Hauptmanns 1.511. a'ggrrgtrt.
r. Lt. 0. Back), bisher in der Hannöy. Art. BU ., Wird nut einem Xatcnt vom 10. Mai 1865 131? aggregirt. Pr. _?t. Wonneberg, bisher in dcr Hannöv. Art. Brig., wird Zint,emen„1 Patent 13091 4. Juli 1866 0. ag re irt, Scr. Lt. S_cho0s, bisher 111 der Hannoi). Art. Bri . ZPaten 2 . Mai 1860), nur_d einrangtrt. Sec. Lt. Have- mann, is er in der Hannöv. Ari. Brig.“ (Patrnt 17. Jaiiriar 1861), wird cinrangirt; Sec. Lt. Rcttberg, bisher 1111 2. Hanzrov. Jager- Bai.|( atent 22. November 1864), wird als außeretatsmaß. Scr. Lt. an e e t.
g Bei der 8.“Artill. Brig.: Hauptm. Röttige'r, bisher in der Hannöv. Art. Brig., wird mit eineanatent vom 2. Februar 1858 als Batterie- resp. Comp. Che einrangirt; Hairptm. 0. Hartmann, bisher in der Hannov. Art. rig„ wrrd nut cmcmPatcnt vom 13. September 1860 und den Gehalts-Koznpetczizcn cities Hauptm. 1. Klasse aggregirt; Hauptm. v. Wis ,' ell , bisver zu der zxannöv. Art; Brig. ( atent 6. Januar“ 1862), wirdjais Batterrc- resp. Conip. Che, einranxirt; Hauptm. Bus s e , bisherin der Hannöv. Art. Brig. (Pa- tent 2 . Juni 1866), wird als Battcr1c= rc p. Conzp. Chef einrangtrt; Pr. Lt. Bodecker, bisher in der HannövQ rt.Br1Y„wird mit einem Patent vom 14. September 1864 aggr; Pr. Lt. . iipcden, biZHcr in der Hannöv. Art. Brig. wird mrt cinen, Patent vom 13. Februar 1866 132. aggr. Sec. Lt. „ichtcnberg, bishrr in der..-“annöv. Art. Brig. (Patent 29. Mai 1863), wird als qußeretatsmä. iger Sec. Lt. angestellt. Sec. Lt. Polemann, bisher 1111 4. Hanndv. Inf. Regt. (Patent 22. Mai 1863, wird als außeretatsm. Sec. Lt, angestellt.
Bei dem Feld- rt, cht.Nr.-9:Hauptm. Eggers, bisher in der ?annöv. Art. Brig, wird mit einem Patent vom 2. August 1860 und en Gehalts-Kompetenzcn eines Hauptmanns 1. Kl. aggr. Pr. Lt. v. Hariesscm, bisler in der Hannöv. Art. Brig , wird mit einem Patent vom 14. ärz 1864 czggr. Pr. Li. Goezc, bisher in der Hannöv. Art. Brig, wird mit ememPatent vom 4. Juli 186612. aggr. Sec. Lt. He elcr, biSher in dcr Hannöv. Art. Brig. (Patent 24. Mai 1860), wir einrangirt.
Bei dem Fcid-Art. Regt. Nr. 10: „Hauptm. Miiller11., bisher in dcr Hamidi». Art. BriJ, wird mit einem Patent v. 1. Mai 1858 als Batterie- re p. Comp. [)ef einrgngirt,“ Hauptanomperl, bisher in der Hann'v. Artill. Brig, Wird mit einein'Patent vom 18. Oktober 1859 14. 1 und den Gehalts-Kompetenzen cines Hauptm. ]. Klasse aggregirt,“ Hauptm. Knauer, bisher in der Hannöv. Art. Brig. (Patent 27. Mai 1866), wird als Batterie-Chef einrangirt,“ Pr. Lt. v. Bcrkefcldt, bisher in der Hannöv. Art.Brig., wird mit einem Patent vom 1. Oktober 1860 5. _aggregirt; Pr. Lt. Giesecke, bisher in dcr anniiv. Art. Brig, wird mit einem Patent v. 4. Juli 18661). aggregirt; Sec. Lt. Marcard, bisher in der Hannöv, Art. Brig. (Patent 16, Januar 1861), wird einran irt; Sec. Lt. Hart- mann bisher im 2. Hannöv. Inf. Regt. ( atent 26. Juli 1866), Wird als außerctatsm. Sec. Lt. angestellt.
[) „Bedi dem Feld-Art. Regt. Nr. 11: Maj. Hartmann, bis-
er m er tober 1865 6. 1 als Abtheilungs-Commandeur einrangirt,“ 'r. Lt. Richers, bisher in der Hannöv. Artill. Br„ wird mit cinem3 atent vom 13. Februar 1866 Z. 3 aggregirt; Pr. „t. Wynekcn , bisher iti der Hanniiv. Art. Brig, wird mit. einem Patent vom 4. Juli 1866 14. aggregirt; Sec. Lt. Scharf, bisher in der Hanniiv. Art. Brig. (Patent 24. November 1863), Wird als außeretats111.Sec.Lt. angestellt.
Bei dem Stabe des Jngen. Corps: Ob.Lt. Oppermann, bisher im .annov. Jngen. Cdrps (nock, ohnePatent seiner Char e) wird als charakterifirter Ob. Lt. nut einem Ma ors=Patente vom 12, eptcm- brr 186513. 1 dern Stahe drs Jngen. orps aggregirt, und ist ihm bis zur Emrangtrung m eme etatsmäßige Stelle das Gehalt von
1800 Thlr. 'ährlich anzuweisen. Major Gotthard, bisher im Han- .
növerschen ngen. Corps,(Patent 23. uni1866), wird dem Stabe des Jngen. Corps aYre irt; derselbe ist erst dann zur Einran irung in eme etatsmäßige «tel e vorzuschlagen, wenn er nach seinem atente
.anßcretatsmäßigcr Sec. Lt. angesie
Hannöv. Art. Brig, wird mit einém Patent vom 19. Ok- *
an eine 1800 Thlr-Stellc heranfteht; extraordinair anzuweiscn.
“_ Bei der 1. ngenieur-Inspection: Hauptm. Meyer, bis- her M1 Hannöv. ngen. Corps, wird als auptm. 1. Kl. mit cinem 3 atent hiyter Haupthenizel'dcs Jugen. dorps cinrangirt; Haupt,],
öize , bisher tm Hannöv. Jngcn. Corps, wird „gls Hauptm. 2. K* mit einem Patent hmier „Haupxtm. Böttcher- des-“Jngen. Corps einran; gtrt; Hauptm. Ledebour, biöher tm Hannöv. Ingen. Corps, Wird als Hauptmann 2. Klasse mit einem Patent hinter Haupt.“ niann „Wagner des Jngen. Corps e_inrangirtx- Pr. Lt. Kraut bisher im Hannöv. Ingen. Corps, Wird mit einem Patent hinter
Pr. Lt. Linie des Ingcn. Corps einrangirt; Pr. Lt. Kamlah bis.“
her im Hannöv. InÉen. Corps, wird mit einem Patent hinter „0, Kraut des Jngcn. orps cinrangirt; Sec. Lt, Diecksiahl, bis,], un Hannöv. Jngcn. Corps, wird mit der Anciennität hinter Sec. Lt Nennß des Inch. Corps ais außerctatsmäßiger Sec. Lt. angeftentL Hauptm. Andreae, bisher im Hannöv. In en. Corps, wird mii Mucux Patent hinter Hauptm. Westphal des ngen. Corps und mit
n'cnjbtisl)crigcn Gehalts-Kompetenzen der ]. Ingenieur-Jnspcction aggre ir.
, Bei der 2.,Jng'cnieur=Jnspection: Prem. Lt. Mensch, bisher im Zazmöv. Jngen. Corps, wird mit einem 5 aicnt hinter Prem. 'Li. turiz des NJW. Corps, cinranYirt; Sec. Qt. Tappen, bisher un 2. Hannöv. n. Regt. (;,.mtcnt 2 . Juni 1866), wird als
Bei der 3; Jngenicur-Jnspcciion: Hauptmann Borne- nxann, bisher un Hannöv. Jngcn. Corps , wird mit einem Patent hinter Yaupim. Andreae und mit dem Gehalt eines Hauptm. 2. Kl, der 3. ngemcur-Inspection aggregirt. _
Bei den, Brgndenburg. Train-Bataillon Nr. 3: Prem, Lt; Wolf, „bisher im Hann'o'v. Train-Corps (Patent 28. Mai 1861), Wird aggregirt. ' .
Bei dem Weftfcilischen Train-Vaiaillon Nr.7: Rittmstr. Marckstädt,_b1sher m, Hannöv. Train-Corps (Patent 21. Septem- ber. 1864) , wird als Rttttristr. 1. Kl. cinrangirt (die disponible Ritt- mcxsierstxll'e m diesém Bataillon geht 11). -
, Bei dem Train-Bataillon » r. 10: PremLt. Liißmann, bisher in, Hannöv. Train-Corps (Patent 23. Mai 1861), wird aggregirt.
Berlin, den 9. März 1867. *
Wiihelm.
Zur Statistik des Verkehrs und Verbrauches im Zoilve'rein 1842-1894.
3117. B i e r.
7) ,;Was den Betrieizsumfang der Écwerblichen Brauereien betrifft, sy gewahrcn die Auschreibungen der teuerbehördc dariiber insofern einigen 'Anhalt, ais aus denselben rrsehen_“'werden kann, wieviel Brauereien Malz m,nerl)alb einer gewissen Gewichtsmcnge versteuert haben. In dieser„meficht enthält die nachfolgende Tabelle eine für das ahr 1864 giiltige Ueberstcht.! ,
5 on den gewerblichen Brauereien haben an Braumalz versteuert:
100 bis unter
1000 Ctr.
1000 bis 2000 Ctr.
iiber ** 2000 Ctr.
Provinzen.
WMH" )
in den
Städten äuf (dcm
. Lande in den SÜNM in den Städten
! 161 Zi 86 78 18 280 295 59 4/5
5 _ 2 - 106 10 40 LZ 16 103 53 29 95 49 322 208 72 109
W S.)
Ostpreußen ............... Westpreußen ............. Posen ................... ommern ............... chlesten ................. 19 Brandenburg : Berlin ................ 31 Reg.-Bez. otsdam 13
» » rankfurt. .. 7 Sach,en ................. 38 _ Weft alen ................ 5 9 240 32 390 404 Rheinland ........... 20 39 527 277 333 850
Ucherhau' p_t ..... ___178|«28 ","""272, "1976 1067 1088121775
. - 206 324 “3043 3264 oder Prozent ..... 3,01 4,74 44,51 NLF.-
Dagegen waren 1853. . 86 196 2798 9141" Oder Prozent ..... * 1,05 2,38 84,03 62,54
_)_j
RONDO FOH FWF
WW1Wk-id
3305-4411-1
Die Zahl derjenigen Brauereien,3 die den geringsten Betriebs-
umfang haben, d. [). unter 103 Ctr. 3 rauschroot jä rlici) versteuexni hat bedeutend abgenommen; während im Jahre1853 olche Braiicrcietk noch 62,54 Prozent der Gesammtzahl ausmachten, ivei 1864 „ux noch'47,74 Prozent, auf. Dagegen hat fich die Zahl eL" AWMF Betriebsanftaiten verme rt,“ Brauereien, die von100-1000 Ctr; Mas verarbeiteten, gab es 1 53 - 2798, 1864 -- 3043, solche, dte VBZ 1000-„20,00 Ctr. verbrauchten, 1853 _- 196,1864 - 324, 106969116 lich, die aber 2000 Ctr. versteuerten, 1853 - 86, 1864 206. - Y znetften „großen Betriebsanstalteti waren in der Provinz Sachsen „(“Ed/Z 111 Berlin (31), m Schlesien (24) und in der Rheinprovinz (24% *
bis dahin ist ihm dieses Gehal,
nahme fiir 1864 vcrtheilt fich auf die einzelnen
! 00 Ctr. *
- elben bat die Provinz Posen (nur“ 6) ,aufzywcisen. Viele WeZ'rgsZYßYsn Etabli ements find gusgezeichnei eingerichtet, nament- 1th mehrere der Ver ner Brauereien. In einem Orte der, Rheixi- lovin , Niedermendig (im„Kretse M,:kyen) bestehen zur, Zeit allcm F; rößere Brauereien, die ihre Entwi clung porzy sweisß dezi dort ,')xZandcnen Basaltlavagrubm v_erdanken. _Sie lie ern jahrlich ca. 11,30 000 Ohm Bier, das zum Thetl_nach Belgien, Holland und rank- reiclji versendet wird. Es beftchcn ,esz 32 sogenannte elsenke er in Niedermendig mit einer durch,)chmttltrhezt Tiefe vdn -1(_)0 Fuß, Die Giite un Zweckmäßi keit icser naturlichen, Eiskeiler, wre solche für die Zwecke der Bierkü lung und Lagerung in gleicher Güte und Ausdehnung auf dem Kontinente nicht wieder anzutreffen sein dürften, liegt auf der Hand. Nicht allem, da,; diese Keiler das Brauen in der wärmeren Jahreszeit ohne-thcuer zu bcschaffende Mqffen Eis. ermiig- lichen , indem die Kühlschiffe fich m bcsonderrn Abtheilungen der E16- keller befinden, bieten dieselbrn außerdem eme vollständige Garantie für die Erhaltung des Biers im besten Zustande.
8) Die Einnahme an Braumalzsicuer, die seit 1845 in fortwäh-
* render Abnahme begri en war, hat fich erst seit dem Jahre 1857 ge-
von da a aber auch in stetigem Zunehmen begriffen ge- 10211111, 1(Jicgen 1,264,489 Thlr. Bramnalzsteuex im Jahre 1845 war die Einnahme in den' Jahren 1854-1864:
in den Städten: auf dem Lande: 749,566 Thlr. 289,812 Thlr. 733,915 » 277,05] » 734,533 » 270,183 » 895,880 » 302,090 » 961,539 » 326,286 » 1,020,402 » 344,047 » 972, 093 )) 361 ,707 )) 1,052,892 » 339,033 » 1,134,185 » 351,568 » 1863 1,263,352 » 376,911 » 1,640,263 1864 ..... 1,324,834 » 412,154 » 1,736,988
Die Gesammt-Einnahme ist also seit 1854 von ],039-378 Thlr. auf 1,736,988 Thlr., also im Verhältniß von,100: 167 gestiegen. Der auptthetl wird von den städtischen Brauereien aufgebracht , 1864 _ 6 Prozent während die Brauereien auf dem Lande nur 24 Prozent cliefcrt [,a en. Da die Bevölkerun Prcrxßens und derjenigen frem- ßen Gebietstheile, deren Braumachuer m preußische K_affcn flixßt, seit 1854 von 17,076,664 auf 18,63 ,464 Köpfr, also nur 1111 Verhalt- nis; von 100 : 109 sich verwehrt [)ai , so ift die quusieuer-Emnahme in viel bedeutenderem Umfange gewachsen urid dannx im Zu a_mmrn= bange auch die Fabrication und Consnmtwn csiregcn. ic Em- rovmzen:
Thlr. pCt. Reg.-Bez.Frank- 73,822 oder 4,2
urt . . . .. . . .
Scfichsen ...... 297,668 » 17,1 Westfalen ..... * 113,922 » 6,6 Rheinland. . .. 312,203 » 18,9
Zusammen 1,736,988 oder 100
z u s a m m e n: 1,039,Z78 Thlr. 1,010,966 1,004,716 1,197 ,970 1,287,825 1,364,449 1,333,800 1,391,925 1,485,753
1854 .... 1855 „.. 1856 1857 1858 ..... 1859 1860 ..... 1861 1862 .....
Thlr. pCt. 202523552- 11,7 97,614 5 50,688 56,295 256,526 .
Ostpreußen . . . Westpreußen. . Poien 5 ommern. . . .
chleficn ..... .
Berlin. . . . . . . . 193,899 ch.-Bez. Pots- dam - ........ 81,828“
Die bedeutendsteEinnahme hat dithcinprovinzmit31_2,203 Thlr. oder fast 19 Prozent au,]éuwcisen, dann folgen „Sachsen mri 17,1 Przy- sz, Schle ien rnit 14,8 rozent, Ostyreußen mrt11,7 Prozent, Berlin mit 11,2 ro ent.. Dic eringften Emnahmebcirage haben Pommern mit 3,2 und ofen mit 2,9 Prant gehabt. - Von der Einnahme bei Westpreußen ist vorweg der etrag der Braumalzsicuer in Abzug BWM- Welche in Dan ig fiir die Aurifuhr von so„zeiianntcm Iopen-
ier restituirt worden is1; es ist dies cm schweres ier, welches nur
* für den Export gebraut und vorzugsweise nach den englischen Manu-
faktur-Distrikten abgeseßt wird. Die davon ausgeführten Quantrtatrn smd nicht unerheblich civesen, 1863 wurden 19,500 Yehtcltonnen 1111 Werthe von 45,500 T )ir., 1864 28,000 Achteltonncn nn Werthe von 656300 Thlr. verschifft. Die erstatteten Braumalzsteuer-Beirage waren 1803 7532 Thlr., 1864 10,007 Thlr. -
Die Zunahme der Braumalzsteuer-Einnahme tritt auck, hervor, "Jenn man den Ertrag auf den Kopf der Beviilerung vert eilt. Bei dieser Berechnung smd in den amtlichen Statistiken von er Bevölz kekupgszalü diejeni en Perxonen, .fiir Welche der Haustrunk steuerfrei b.?rUtet Wird, in bzug ge racht. Im Jahre 1845 wurde Haustrunk M 210,070 Personen steuerfrei gebraut, 1854 fur 86,691 Personen,
beZtX nur noch für 661253 Personen. Der Steuerertrag pro Kop . g: _ ,
1854....„. 1 S r. 10 1855 ..... 1 J) 974
1856 ..... ] ,. 1857 ..... * 2 . ? .; 1858 ..... 2 2, 9 » 1859 ..... 2 Z, 6 »
Der Ertra at , ai 0 1864 egen 1854 um 11,7 M für H„en
K9p1,ekk)ök)t. _? Ehine Tickeéöerftscht der Zurchschnittiichrn Steuer-Crtragc
aller im Jahre 1864 in Betrieb gewesenen gewerblichen und mcht ge-
?Zekbltchen, Brauereien mit einer Berechnun der „Kopfzahl, WM)? im Ukchschmti auf jede Brauerei trifft, stellt 1ch ww folgt:
I 1860 ..... 2 Sgr. 3 Pf. , Ff 1861 ..... 2 » 4,1 » 1862 ..... 2 » 4,8 » 1863 ----- 2 7,8 » 1.864 ..... 2 9,7 ))
,“ 1068
in den Städten
und auf dem Lande.
Thlr. 369
Kop ahl, Wel c auf jede Brauerei trifft.
2997 10163 7321 3774 2832 4259 2061 560 1399
1955
in den
Provinzen. Städten.
Thlr. 479 258 895 629 834 300 128 * 250 258 46 155 408 112 214 Brandenburg ....... 876 114 605 Sachen............ 477 135 305 West alen ........... 119 * 14 36 . Rheinland . . ._ ....... „ _2_33 ' 68 135 ;im gänzen Staate. 373 69 184 853 waren........ 208 46 105 1580 1845 205 - 44“ ] 100 1237
„ Dcr durchschnittliche Steuerertrag hat sowohl in den einzelnen Provinzen wre im Ganzen zugenommen,“, am höchsten stellte ßch der- selbe in Westpreußen unt 834 Ter. für jede Brauerei, während die Provinz Westfalen mit vielen keinen ländlichen Brauereien den nie- drigsten Ertramet 36 Thlr. aufweist. In den Ansä en fiir die Pro- vinz Branden .urg find auch die Steuererträgc von erlin enthalten; scheidctman diese aus, so ergeben fich für Berlin als Durchschnitts- crtrag ]edrr Brauerei 4729 Thlr. In ähnlicher Wekise, wie der Ertrag sich pertheilt, bcrxch1zct ,ich-auch die Kopfzahl, weche durchschnitilich auf €,ede Brauerei fallt; dieselbe ist am höchsten in Westpreußen mit 10,1 3 Köpfen, amxgeringsien, in Westfalen mit'560 Köpfen; in Ber- ln, trrffen 13,639 Köpfe auf xde Brauerei. Da die Zahl der Braue- rxiey im. ganzen preußischen «taate ab_ cxwmmen at, so hat sich na- turlich die Zahl der Menschen, die an? jede Bra er kommen, ver- mehrt. 1845 treffen durchschnittlich auf 1 Brauerei 1237, 1853 1580 und 1864 1955 Köpfe.
9) Für das Jahr1864 berechnet fich das von sämmtlichenZVraucreien in Preußen - gewerblichen und nicht gewerblichen - versteuerte Quantum Braunmlzschroot nach Maßgabe des aufgekommenen Steuer- betrages (20 Sgr. Steuer : ] Ctr. Brauschroot) ,
8) für die städtischen Brauereien auf 1,987,251 Ctr. 10) » ländlichen » » W „ „ zusammen auf 2,605,482 Ctr.
, Von der (Hesammtproduction an Bier faUen also 76,3 pCt. auf die Brauereien in den Städten und nur 23,7 Prozent auf die länd- lichen Brauereien. Unter der von der amtlichen Statistik adoptirtcn, iin Uebrigen aber wohl zu niedrig gegriffcnen Annahme, daß aus einem Centncr Brauschroot 100 Quart Bier gewonnen werden, be- rechnet sich die Gesamint-Production Preußens auf 260,548,200 Quart Birr, die pro Kopf der Bevölkerung einen Verbrauch von 14,03 Quart ergeben. In welcher Weise die Bierconsumtion in den [ckth Jahren zugenommen hat, ergiebt das in derselben Weise brrechnctchrbrauchs-
quantum pro Kopf,“ dasselbe betrug für 1854 ..... 9,18 Quart, 1860 ..... 11,23 Quart, 1861 ..... 11,73 »
1855 ..... 8,92 1856 ..... 8,7 3' 1862 ..... 12,01 » 1863... ... 13,25 ))
1857 ..... 10,41 1858 ..... 11,19 , 1864 ..... 14,03 »
1859 ..... 11,49
Der geringste Konsum war 1856 mit 8,73 Quart, so daß also 1864 5,30 Quart pro Kopf mehr verzehrt worden md. In den ein- zelnen Provinzen stellt sich der Verbrauch sehr ver ck1edcn; cr betrug 1864 pro Kop, B P t d 3 Q in O reu en ...... 18,46 Quart, imReg. ez. o 8 am 1 ,18 narf, in WTZprcßtßen ..... 12,31 » ichchzFranksurt 11,39 in Posen ........... 5,11 » xn Sach cn ........... 22,22 in Pommern ....... 6,13 » !" Wesi alen......,. 9,59 in Schlesich ........ 11,34 » tn Rhemland........ 14,50 in Berlin ........... 52,01 » | B [ 't 52 Q t , K f
Den [6 en Verbrauch wei er in m, ,01 uar pro_ op auf; derscl5cchs1tcllt fick) bier jedenfails noch hoher, wenn man dre be- deutenden Mengen Bier berückfichttgerx wollte, die zramentlich von den rößercn Etabliffements in den „Regierungs - Bezirken Potßdam und
rankfurt zur Versorgung Berlins abgegrbcrx werdcn, wahrend die LLFZerlincr “Brauereien ihr Bier hauptsachlich tm Orte selbst und i_mr nach außerhalb absetzen, Auch der Konsum der echtey Biere ürnberg , Bamberg, Calmbach, Erlangen 2c. ist tt_i Berlin nicht u veranschlagen. Am wenigsten Bier konsumirtcn die Pro- vinzen ommern mit 6,16 Quart und Posen m1t5,11 Quart pro Kopf, vielleicht rührt dies daher, daß der Genuß des qunntwems namentlich bei den unteren Volksklaffcn dort vorherrschend ist, , '
10) Schließlich ist noch zu erwähnen, daß m vielen Brauereien als Surrogat dcs Malzschrootes auch Kartoffeln, urker mid Syrup, welche der Besteuerung nicht unterlregrn , zur ' 18VbtkkikUN? ver- wendet wcrden. Zuverlässig; Angaben uber „den Verbrauch 0195er Stoffe [affen sch allerdings nicht geben, dem, dieBrauer snzd mö lichst bemüht, die Steuer-Verwaltung uber das r1chtigeVerl,alimß der eiben zum Malzschroot im Unklaren zy lasseir , Weil fie befyrchten, den da- durch erzielten Gewinn durch eure Mitbesteuerung dieser Stoffe ein- zubüßen. Bei den hohen Getreideyreisen derleizten Jahre wird die Verwendung solcher Surroga'tc“„gcwiß iii erhöhten1_Umfange stattge- funden haben,“ zu übersehen ift ]rdoci) mcht, daß he, der Fabrication von Lagerbieren Substanzen der gedachten Art nicht verwendet Wer- den können.
Osipreußcn..... . . .. Westpreußen ....... osen .............. ommcrn .......... chlcste-n ...........
weni aus gering