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- B H Das Abonnement beträgt viertoljihrlüh 4 „“ 56 43. ! „ Alle Poa-Kußalteu nehmen Sellelwng au; ;: ' - Mr Berlin außer den Pok-Qußalten muh die Expedition & Ss.- Wilhelmftraße Nr. 32. Einzelne klammern koßeu 25-3. | V::*:---:-*: * X
M11?
Berlin, Donnerstag, déen226. April, Abends.,
Zr Staats-Anzeiger.
Inseuton-prxi- Mien KZum-iurdmaßku: 3075. * Inserate nimmt an: die Königliche Expedition
de- Bntsaju Keishs-aneigrs
und Königin!) preußischen Staats-Inzeiger-
Berlin W., Wilhelmstraße Nr. 32.
1ZZZ.
Charlottenburg, den 24. April1888, Abend s 7 Uhr 30 Min.
Se. Majestät der Kaiser und König fieberten zwar heute Nachmittag ein wenig, „Abenhs abxr weniger. Das 211]- gemeinbefinden war verhältmßmäßtg befriedigend.
Morell Mackenzie. Wegner. Krause. T. Mark Hovell. Leyden,
Charlottenburg, den 25.21pril1888, Morgens 9 Uhr.
Das Befinden Sr. Majestät des _Kaisers und Königs ist nach einer guten Ngcht nach Umständen zufrieden- stellend. Das Fieber ist wie gestern niedriger.
Da der Zustand jetzt im Laufx des Tage?- nur geringe Veränderung zeigt, so wird bis aux Weiteres täglich nur ein Buüetin außge geben werden.
Hovell.
Mackenzie. Wegner. Krauss.
Charlottenburg, den 26. April 1888, Morgens 9 Uhr.
Se. Majestät der Kaiser und König haben in,der letzten Nacht gut geschlafen. Tas Fiebsr ist heute sehr germg. Das Allgemeinbefinden beginnt sich zu heben.
Mackenzie. von Bergmann. Wegner. Leyden. Hovell.
Krause.
Se. Majestät der König hach AUergnädigft geruht: hem LandgerichtZ-Rath a. D. ].)r. Dollinger zu Zavexn d'en Rothen Adler-Orden dritter Klasse mit der Schleife; dem Vorsißendsn des Vorstandes der Hanseatischer) Anwaltskammer Y; Hamburg, Rechtsanwalt Dr_. Fur. Wolff1on, den Rothen dler = Orden dritter Klasse; wwie drm Ohsr:Landesgericht§: Rath a. D. Tuy zu Kolmar i. E. dsn Königlichen Kronen- Orden zweiter Maße 311 verleihen.
Deutsches Reith.
Se. Majestät der Kaiser haben Allérgnädigst geruht:
den StaatHanwalt Schäfer in Mülhausen zum Ersten Staatßanwalt in der Verwaltung von Elsaß-Lothrmgen,
dcn LandgeréÖtKRath Hagetiauer in Straßburg zum Richter bei dem AmthLricht daselbst unter Verleihung des Charakters als AnxtederiMIRath,
den Amtßrichtrr ])r. Lossen zum Richter bei drm Land- gericht daselbst,
den Amt-Zrichter Brachvogel in Niederbronn zum Richter bei dem Landgericht in Zahxrn, und
den GerichtKAffessor North in Sulz u. W. zum Amts: richter bei dem A111t§g€richt dasélbst zu crmxnnrn; ferner
den Amtßrichter Dr. M Ühlhäuser vom Amts ericht in Sulz u. W. an Das Athgericht 111 Niederhronn, unJ
den Amtßrichter Pfarrins vom Amtsgericht in Truchterß: _heim an das Amtsgericht in Saarbnrg in gleichsr Amtheigen- 1cha7t zu verskßen.
Dem KommerzienMath Gerhard Friedrich Kroos Zn Harburg ist Namrns des_Reichs das Exequatur als 1chwedisch:norwegischer Vize=K0n1ul dastlbst ertheilt worden.
_ Der Erste Staatsanwalt Schäfer ist der Staatkanwalt- 1chaft bei dem Landgericht in Zabern Überwiefcn worden.
„ Dem AmtsgerichtsRath Hagenauer ist die allgemeine DteFftaufficht bei dem Amt§gericht in Straßburg Übertragen wor en.
Dem Notar Wilhelm in Rufack) ist die nachgesuchte Entxaffung aus dem Justizdienst des Rrichslandes ertheilt wor en.
„Nachdem durch die Vekanntmachungen des Königlichen Pylxzei-Prästdenten hierselbst vom 12. Januar d. J. und des Kom lichen Negierungs-Präsidenten zu Arnsberg vom 23. ebruar und vom 6. und 23. März d. J. („Reichs-An- 5e1ger“ von 1888 Nr. 11, 53, 63 und 81 die Nummer 58 des 11. Jahrgangs und die Nummern 4, 9 und 11 des 111, Jahrgqygs der in London wöchentlich einmalerscheinenden Druckschrtft: „Londoner Freie Presse, Deutsches unabhängi es Organ für die ?ntereffen der werkthätigen Klassen. erauSgegeben von der ondoner Verlags-Genoffem schaft“, verboten worden sind, wird auf Grund der §§. 11 und 12 des Gefeßes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der
*
Sozialdemokratie vom 21. Oktober 1878 (ReichEGeseßblatt S. 351) die fernere Verbreitung des Blattes „Londoner Freie
Vreffe“ im Ne“ s ebiet ierdu unt a t. Berlin, de11c1h221. Apr?l 18818? ers g Der Reichskxnzler. In Vertrenmg'
v o n B oettichxe'r.
Königreich Preußen. Se. Majestät der König haben Ullergnädigst geruht: hen Staatssekretär des Anämärn'gen Amts, Wirklichen Gehe1men Rath, Grafen von Bi5marck-Schönhausen,
zum Staats-Minifter und Mitgliéd des Staats-Minifteriums zu ernennen.
Se. Majestät der König haben AUergnädigst geruht:
dem Grafen Joseph Friedrich Franz von Hahn zu Schloß Neuhaus die Kammerherrywürde zu verleihen.
Se. Majestät der König haben_ Allergnädigft geruht:
, „den, Geheimen _Bergrath' und“*vortragenden Rath im thstermm der öffentlichen Arbeiten, von Roanne, zum Geheimen Ober-Bergrath,
den Re ierungs-Rath Otto Naumann zum Geheimen R? ierungs- ath trnd vortragenden Rax!) im Ministerium der get lichen, Unterrtchts- und Medizin-Angelegenheiten zu ernennen; und .
dem Kommerzien=Rath Carl Em'Ü Chart zu Berlin FM_Charakter „gls Gehe'uner ."?MWUZZL'L-Nath zu verleihen; owre ' .,- “ in Folge der von der Stadioerorbnetcn-Bersam.nlung zu Vtersen getroffenen Wahl den Agenten und Stadtverordneten Eduard Wentges daselbst als unbesoldeten Beigeordneten der Stadt Viersen für die gesetzliche Amtsdauer von sechs Jahren zu bestätigen.
Se. Majestät der König habsn AUergnädigst geruht:
' den zum Pfarrer in Altenkirchen auf Rügen berufenen btsherigen Provinzial-Schulrath Schulß in Stettin zum Superintendenten der Synode Altenkirchen, Regierungsbezirk Stralyund, zu ernennen. “
Auf dcn Bericht des StaatH-Ministeriums vom 31. März 1). I'. will Ich Yen Qber-VräfidialMäthsn drn Rang der Rötha dritter Klaws hierdurch vrrleihen. Charlottenburg, den 13. April 1888. Friedrich. von Bi§marck von Puttkamer. von Maybach. Lucius. von Friedberg. von Boetticher. von Goßler, von Scholz. Bronsart von Schellendorff.
An das StaatS-Ministerium.
Ministerium für LandwY-rthschaft, Domänen und Forsten.
Der bisherige VermeffungsRevisor Louis ist zum Ver- meffungH-Jnxpektor bet der Gsneral-Kommisfion zu Münster i. W. ernannt worden.
Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal=Angelegenheitem
Der bisherige Privatdozent ]_)r. Otto_m„ar Rosenbach zu Breslau ist zum außerordentltchen „Prosemor in der medi: zinischen akultäx der dortigen Universttät ernannt worden.
Der ymnaxialzDirektor ])r. Kunze in Schneidemühl ist ix gleicher Eigemchaft an das Gymnastum zu Liffa versetzt wor en.
Dix Beförderung "des ordentlichen Lehrer?- am Dom- Gymnastum zu Naumburg a. S., O_r. Selmar Lüttich, zum Oberlehrer an derxelhen Anstaßt irt gene migt worden.
Bei dem Realgymnanum in Wresbaden it der ordentliche Lehrer August Schmidt zum Obrrlehrer befördert worden.
Die Beförderung des ordentltchen Lehrers am Real: Progymnafium zu Einbeck, Karl Schulße, zum Oberlehrer an derselben Anstalt ist genehmtgt_worden.
Die Beförderung des ordentltchen Lehrers an der Real- schule zu Eschwege, 1)_r.Bernhard,Psntani, zum Ober- lehrer an derselben Anstalt ist genehnngt worhen. .
Die Wahl des Oberlehrers an der Luisemtädttschen Ober- Realschule in Berlin, Professors ])r. W il? elm G erb er d in g_, zum Rektor der ersten höheren Bürger chulc ebendaselbst ijt bestätigt worden. _ ,
Der bisherige KretsZWundarzt des Kretses Kottbus, Sanitäts:Rath ])r. L_rer1ch zu Kottbus, ist zum Kreis- Phyfikus des Landkreqes Kottbus ernannt worden,
Bekanntmachung.
_ Für Theilnehmer an dem bei der Königlichen Taub- 1tu1nmen-Anstalt zu Berlin im Etatsjahre 1. Apri11887/88 abgehaltenen KuUusz zur _Ausbildung von Lehrern für den Taxtbstummenunterrtcht ist im _Monat Februar 1888 eine Prufung nach Maßgabe dsr Prüsungsordnung vom 27. Juni 1878 abgehalten worden, in welcher das Zeugnis; der Be- ZalÖtgung für das Lehramt an Taubstummen-Anstalten erlangt a en: 1) Hellwig, Elementarlehrer zu Berlinchen, 2) ümxneflkgen, Elementarlehrer zu Steinhagen, und 3). unychr , Hülfslehrer cm der Taubstummen-Anstalt zu Ranbor. Berlin, den 12. April 1888. _ _ Der Minister der ge1stl1chen, Unterrichts: und Mrdizinal:Angelegenheit€n. Im Auftrage: de la Croix.
YiehiamilicheS.
Deutsches Reich.
„Preußen. Ber[in, 26. April. Se. Majestät der Kats er und König arbeiteten gestern im Laufe des Vor: mittags mit dem General:Adjutanten von Winterfeld. Gegen 1 Uhr Mittags empfingen A(lerhöchstdieselhen den Reichskanzler Fürsten von BiSmarck.
Heute Vormittag arbeiteten Se. Majestät mit dsm Generab-Adjutanten von Wintsrfeld und hörten von 11 Uhr ZZ TUT“ Vorträge des Generals von Albedyll und des Kriegs-
ini fers.
- Ihre Majestät die Kaiserin und Königin Augusta empfing vorgestern den Besuch Ihrer Majestäten drr Königin von Großbritannien und Irland und drr Kaiserin und Königin und erwiderte denselben gestern Nachmittag in Charlottenburg mit Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin vum Baden.
“Dem GotteSOienst wohnte Ihre Majestät gestern in der Kapelle des Augusta-Hospitals bsi.
- Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit drr Kronprinz begab Sich vorgestern um 8 Uhr früh mit Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Kronprinzessin zum Empfangs Ihrer Majestät der Königin von Großhritannisn und ernd nach Char: lottrUburg, von dort zu Pferde nach drm , Tsmpslhofor Felde 51: drn BatailloncI-exercitien dsr 2. GarOe-Jmanterie- Brigade und nahm, um 121/._) Uhr in das Schloß zurückgekehrt, mehrere militärische: Meldungen entgegen.
Von 2 bis 23/4 Uhr arhritets der Kronyrinz mit dem Régier1111gs:Rath von Brandenstein.
Nach einer mit Ihrer Kaiserlichen und Königlichrn Hoheit um 31/2 Uhr unternommenén Spazierfahrt und einem Besuch bei Sr. Majestät dem Kaiser empfing Höchstderselhe um é“? Uhr den GLHSÜULU Rath Professor von Bergmann, um 63/4 Uhr den Fürsten zu Fürstenberg, um 7 Uhr den Fürsten zu SohnsBaruth Und begab Sich um 71/2 Uhr zum Diner nach Charlottenburg. _
Ihre Kaiserliche und Königliche Hoheit hexuchte bsi der Rückféhr früh von Charlottenburg d_i8 Großherzogin von Jaden und um 12 Uhr Ihre Majestät dis Kaiserin-
utter.
_ Heute fand eine Sißung des BundeSratth statt.
- Auf der Tageswrdnung der am Freita , den 27. d. M., Mittags 12 U r, stattfindendey 51. FZlenar- sißung de;? Hauses der A geordneten stehen xolgende Gegenstände: Dritte Berathung d€s__Antr_ages der Ahgg, ])r. Kropatscheck und von Schsncksndorxs aut Annahme eines Geseßentwurféz, betreffend das Diemtexinkhmmrn und die Pension der Lehrer an den öffentlichen mchtstaatlxchen höheren Lehranstalten. _ Petitionen.
-- Die durch Konsularkonventionen zmischerx dem Deutschen Reich und einem auswärtigen Staat den quular- beamten zugehiüigte persönliche Jmmmntät von Verhaftungexr schließt,.nach einem Urtheil des ReichHngichts, 11. Stras- senats, vom 27. Januar d. I., nicht dte strasÉerichtliche Ver- folgung, sondern aÜein die Verhafxung des rrfolgtext, und zwar nur so lange aus, als der1elbe die Eigenschaft einezZ Konsularbeamten in dem Staate hat, in welchem er stras- gerichtlich verfolgt wird.
_,Hinfichtlich der Auslegung des über die b er u f «3 g e n o s s e n: schaftliche Zugéhörigkeit der Stoffhandschuh: f a b ri k e n Zwischen den Vorstänhen der _BekleidungSindustne- und einer T'sxti =Bsruf§genoffenschast getroffenen Abkommens; („Amt-