zweiter Lesung beschlossenen Form unausfübrbar sei(
Der Ansicht, daß diefer_ Entwurf eine verstärkte Re- solution sei, könne er nicht zustimmen, denn' es [affe sich mit der Ehrfurcht vor Sr. Majestät dem König nicht vereinbaren, einer Resolution des Hauses die feierliche Form eines Geseßes mit der Einleitung „Wir Friedrich“ 11. s. m. zu geben.
Der_ Geheime Ober:Finanz-Rath Germar erklärt, daß die Regierung voÜständig auf dem Standpunkt der kon- sewatwen Partei stehe.
_Der Abg. Ebern) glaubt, daß der Antrag der rechten Sexie des Hauses unangenehm sei, weil er von der deutsch- freifmnigen Partei komme. Wenn die Regierung es mit dieser Sache ernstlich gemeint hätte, so hätte sie in den drei Monaten, seit welchen die Materie das Haus beschäftige, das erforder- liche Material sammeln und verarbeiten können.
Der Geheime Ober-Zinan =Rath Germar erwiderte, daß die Regierung an die Lö ung er Frage wegen der Beseitigung er Reliktenbeiträge der Volksschullehrer erst dann habe herantreten können, nachdem die Vorbereitung des Geseées wegen Erleichterung der Schullasten beendigt gewesen 81. Sie habe ihre Bereitwilligkeit zur Beseitigun dieser Beiträge auSgesprochen, um ein Andrängen der Le rer nach dieser Richtung hin zu verhindern. Es wäre keineswegs aus- geschlossen gewesen, einen Geseßentwurf seitdem festzustellen, welcher die Ziele der Regierung klar legte, aber die erste Vorausseßung würde gewesen sein, daß man alle anderen drin enden Staatsausgaben zurückgestellt hätte, nicht nur bei der entralstellc, sondern au? bei den nachgeordneten Behörden. Das würde zu einer überha teten Arbeit geführt haben, deren Ergebnisse man bei anderer Gelegenheit kennen gelernt habe. Es seien aber bereits an alLe nachgeordneten Behörden Verfügungen erlassen; die Berichte seien meist eingegangen; es seien auch auf die nothwendig gewordenen Rückfragen schon die Ani- worten in den leßten Tagen erfolgt. Nunmehr könne die Sache erst technisch bearbeitet werden. Die Regierung habe selbstverständlich noch keine SteÜung genommen.
Abg. Dr. Kropatscheck meint, daß die Bedenken, welche man gegen seinen Antrag wegen der Stellung der Lehrer an den höheren Lehranstalten geltend gemacht habe, auch gegen den vorliegenden Antrag Berling geltend zu machen seien. Er woÜe nicht Wahltaktik hinter diesem Antrag vermuthen, ebenso wenig, wie sein Antrag davon beeinflußt sei, aber an- esichts der Sachlage halte er die Annahme des Geseßentwurfs Für unmöglich.
Abg. von Eynern: Es handle sich nicht mehr um einen Antrag Berling, sondern um einen Beschluß der Kommission und des Hauses. Er halte den Geseßentwurf für provisorisch durchaus annehmbar" daß dieser nicht genügend vor- bereitet i_ei sei ein Unglück; die Vorlage wegen der Erleicbterung der Schullasten sei auch nicht gerade sehr gründlich vorbereitet gewesen, als sie an das Haus gekommen sei. Daß die Annahme dieses Geseßentwmfs eine Verleßung der Majestät des Geießes oder gar des Königs wäre, sei doch zu seltsam. Solche hohen Worte soÜte man bei diesen kleinen Dingen unterlassen. -*
Abg. Freiherr von Minnigerode: Wenn der Abg. von Eynern den _Geseßentwurs als eine Resolution be- Fchne, dann sei die Kritik des Abg. Korsch wohl berechtigt.
enn die Regierung den Weg nicht einschlagen wolle, den das Haus einschlagen wolle, dann helfe alles Reden nicht. Um alXen falschen Deutungen vorzubeugen, bemerkt Redner, daß der Finanz-Minister der erste gewesen sei, der diese Maß- regel als Absicht der Regierung angekündigt habe. (Schluß des Blattes.)
_ Dem_Hause der Abgeordneten ist nachstehender Entwurf eines (Heseßes, betreffend die Verbesse- rung der Oder und der Spree, zugegangen:
Wir Frie d rich_, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c. verordnen, unter Zustimmung beider Häuser des Landtages Unserer Monarchie, was folgt:
§. 1. Die Staatsrkgiernng wird ermächtigt,
___s __J._z_1r Verbesserung der Schiffahrt auf der Oder von Breslau ! o e , 11. zur erbeffcrrmg des Spreelaufs innerhalb der Stadt Berlin und bis zur Einmündung derselben in die Havel, 111. zur Verbefferung der Stromverhältnisse in der unteren Oder durch folgende 5Y_nlagcn: a.. Regulirvng der Oder bon Pakßiaer Tbeeroien bis Raduhn, einschließlich der zum Schuße des Dorfes Pätzig erforder- lichen bauxtcben HerstcÜungen, . Durchxtich dcs Saatbener Hakens, . Regulirung der Oder vom Saaibkner Durchstich bis Schwedt, _ . Ausbau_der Megliye als Flutbkanal und Bau eines Nadel- webres in derselben, . Regulirung der Oder von SchWLdt bis Nipperwiesc, *. Neubau einer Brücke über die Meglith in dem Schwedt- Niederkkänigcr Damm die Summen
o.ä 1 von 21500000 „M,
8.6 11 von 3200 000 „
ac1111 Von 1600000 . nach Maßgabe der Prdjekte zu verwenden, welcbe von dem Minister der_ _öffentlt__chen Arbeiten _ o.ä 111 im Einverständniß mit dem Minister fur Landwirtbscbaft, Domänen und Forsten _ festzu- steÜen find. _ _
§. 2. Mit der Ausfiihrung des Projekts aä 1 ist erst vorzugehen, wenxi der geianimte Grund und Boden, welcher nach den festgestellten éroukien _für die Bauausführung einschließlich der Nebenanlagen cr- orderlich ist, der_Staatsregierung aus Jnteressentenkreisen unentgelt- lich und lastenfrei zixnz _Eigenthum überwiesen oder die Erstattung der samnitlichen, staatsiettt fiir dessen Beschaffung im Wege der freien Vereinbarung ode_r der ntei nung aufzuwendenden Kosten, einschließlich aller Nxbengntschadigiingxn ür Wirtbscbaftserschwernisse und sonstige Nachthetle, m_rechtsgul11ger Forni übernommen und sichergestellt ist.
_ §._ 3. Mit dem Bau der einzelnen unter 1) bis 8 im §. 1 111 auigeiubrten Anlagen ist erst vorzugehen, wenn die Ausführung der anschließenden Deicko und Er_iiwäffexungsanlagen gesichert ist.
§. 4._ Der F1nanz-_Mmister wird ermächtigt, zur Deckung der im §. 1 erwahnten Kosten im Wege der Anleihe eine entsprechende An- zahl von Staatsschuldverschretbungen auszugeben. Derselbe bestimmt mich, wann, durch welche SteUe, in welchen Beträgen, zu welchem anfuß und Cours und unter welchen Kündigungsbedingungen die
chuldverschretbungen verausgabt Werden sollen.
WFM Verwaliung und Tilgung der Anleihe, Wegen Annahme der S _uldversgbrexbungen zu_ pupillarischer und depofitalmäßiger Sicherheit, sowie wegen Verjabrung der Zinsen kommen die Vor- schriften des Gesetzes vom 19. Dezember 1869 (Geseß-Samml. 1869, S. 1197) zur Anwendung.
§. 5_. Die Ausfuhrung dieses GeseMs wird, soweit sie nicht nach den Bestimmungen m_i §. 4 dem Fmanz- inister obliegt, dem Minister der öffentlichen Arbeiter! _ unter _Mitwirkung, was die Bauausfüh- ru__ng §. 1 sub 111 betrifft, des Ministers für Landwirlhschaff, Do- manen und Forsten _ übertragen. '
_ _Seßt der Absender eines gewö nlichen Postpackets, gemäß einer Vereinbarung mit dem 2! re chnitt der Begleitadrefse, welcher mit dem Namen_und dem Domizil des Absenders aus efüllt werden Yann, emen fremden Namen, um die Pot über die Person des Ab- senders zu täuschen so liegt nach einem Uitheil des Reichs- trafsenats, vom 9. Februar
ssaten, auf den Ab
erichts, 111. ine Urkundenfälschung.
_ Nack) Beendi der Militär-Schie
d. J., darin
des Informations -Kursus_ bei ule in Spandau haben sich_ die_ zu demselben kommandirt gewesenen EScadrons-Chefs m ihre resp. Garnisonen zurückbegeben.
anpover, 4. Mai. Der Ober-Präsidetit, Wirk- eheime Rath von Leipziger veröffentlicht im „Han- nover'schen Courier“ folgende Bekanntmachung:
Jbre Majestät die Kaiserin und Königin haben 2111er- gnädigst aeruht, mich zu beauftragen, der Stadt Lüneburg_ und den Kreisen Dannenberg und Bleckede den Dank Jbrer Majesiat _für den Allerböchstderselben bereiteten festlichen Empfang und für dte_berz7 lichen und freudigen Kundgebungen, mit welchen Ihre Majeftat bet Bereisung des Ueberschwemmungsiiebiets innerhalb der Provinz Han- nover begrüßt worden find, auszusprechen.
KarlSrube, 3. Mai. Der Großherzog glich preußischen Gesandten, v o n e Audienz, in welcher derselbe Sr. Königlichen Hoheit die Schreiben übergab, welcheihn in seiner bisherigen Stellan
_ 5. Mai. . . bis Ende Mai vertagt, sich11ich der Bericht der Kommission vorla ge vorliegen wird.
Mecklenburg-Sckmerin. aus Ludwigslust unter dem 3. Mai berichtet: Abend führte ein Kaiserlicher Sonderzug Ihr die Kaiserin in Begleitung der Prinzessin Vi Rückkehr von Ihrem Besuche des Ueberschwemm in unsern Bahnhof ein. Se. Durchlaucht P die Prinzessin, Hoheit, erwarteten Jhre Majestät und begrüßten Höchstdieselbe in Ihrem Wagen. hatte sich auf dem Bahnbofe versammelt. Die Kaiserin dankte sehr freundlich und nahm aus den Händen der Senators Kayser huldvollst Nach k_urzem Verweilen Berlin Fort.“
Braunschweig.
ertbeilte heute dem Köni Eiiendecher eine feierlich
bestäti en. _ .) Die Erste Kammer hat sich e"tpunkt voraus-
bis zu welchem ii er die Kirchen-
Den „Mecklb. Nachr.“ wird „Heute gegen e Majestät ctoria auf der ungSgebiets in rinz Reuß und
Eine große Menge Menschen
_ Tochter des em Blumenbouquet entgegen. seßte der Zug die Fahrt nach
Braunschweig, 3. Mai. (I.) Am 1. d. M. ist der Vrau11schweigi1che Landtag wieder chd9m derselbe nach längerer ArbeitSzeit Tagesordnung eß wegen Nb-
zufammengetreten, na seit dem 28. März standen: 1) Schlußabstimmung über das Ges änderung einiger Bestimmungen des Geseßes, die anderweite und Penstonsverhältniffe der Gemeindefchulen zur Berathung betreffend die StaaLSmitteln
vertagt war.
Regulirung der Gehalts- evangelisch = lutherischen betreffend; ferner 5 verschiedene Eingaben “" war eine Vorlage eingegangen, Zahlung einer Beihülfe von 200000 «17: aus g - Halberstädter Eißenbahn : Gesellschaft.
ge ac] ]. zu, Die Vorlage unter 6) wurde _ e am 2. d. M. auf Antrag der Finanz- in deren Namen L_lbg. Kamecke sprach, mit gegen der RegwrungS-Vorlage abgelehnt. ck Allerhöchstes Reskript der Landtag bis
gent Prinz Albrecht , am 8. Mai, nach ab:
an die Vlankenbur In der Sißung sammlung der Vorla nach längerer Debatt Kommission, 28 Stimmen, em Am 3. daM. ist 5 auf Weiteres vertagt.
Se. Königliche Hoheit der Re gedenkt an Höchstseinem Geburtstage genommener Parade und stattgefxmdener Gratulatioiiscour Prinzlickzen Familie auf etwa acht H. zu reisen.
im Residenzschloss mit der Tage nach Blankenburg a."
Oesterreich-Ungarn. Wien, 3. Abgeordnetenhause wird die betreffend die Unterbringung g mnasien in Graz,
pezialdebatte über das B Kultus und Unterricht fortgesetzt gelangt der Titel „Schulaufsicht“. genommen. _ Ebenso werdexn die Titel „Akademie der „Muieum für Kunst und Zn.- Subvention des technologischen Ge: angenommen. _ Hierauf wurd? die
„Minister:
Mai. (Wien.Ztg.) Jm Regierungsvorlage, der beiden angenommen. _ Hierauf wird die Ministeriums für
Zur Verhandlung Der Titel wird an-
Staats: udget des
Wissenschaften“, dustrie“ und „ werbe-Museu Sitzung geschlossen.
_ Die „B. C.“ meldet: ko_nfer1rte _l)e_ute durch mehrere Stunden mit F1nan_z:Mmister ])1'. von Dunajewski Modtf ikation einiger Bestimmungen steizer:Vorlage, v'o'Üigen Uebereinstimmung in Betreff Abänder Hauptprinzipien des Ge lich auf die landwirths lichen Bestimmungen der Vorlage. Steuersaßes, sowie der K die Rede gewesen,
Großbritannien und Irland. W. T. B.) Das Unter ill in dritter Lesung d
_annkreich. _ Paris, 3. Mai. bescbqftigte sicb, nne wir dem „Journal des Débats“ seiner heutigen Sißung mit dem vor einigen _Deputirten des Departements der Seine ve antiboulangistischen Minister Lockroy zur Der Ministerrath beféhlo gemeinschaftlich verantwortlich :) glied persönlich ein politisches eichnen dürfe. _ ittelmeergeschwad nationalen Ausstellung nach
_Jtalien. Rom, 5. Mai. forme die Königliche Famili und Grimaldi sind zur Eröf nach Bologna abgereist.
Serbien.
Präsident TiSza dem österreichischen betreffs eventueller der Spiritus: gelangten zur _ ung einiger die seßentwurfs nicbt berührenden, nament- chaftlichen und Kesselbre
beiden Minister
_ nnereien bezüg- _ _ Von__i_31ner_Aenderung des ontmgentirungSzinern ist nicht einmal
_ London, 4. h_aizs hat die Einnahmebudget- efimtw angenommen.
Der Mini
sterrath entnehmen, c„;_Ictgen von rbffentlichten _ welches auch dem Unterzeichnung vorgelegt worden war.
Manifest,
da das Kabinet solidarisch und
or der Kammer sei, kein Mit- thenstück, gleichviel welcher Art, mste_rrath beschloß ferner, daß er sick) zur Eröffnung der inter- Barcelona begeben solle.
(W. T. B.) Der König, e und die Minister CriSpi
fnung der Ausstellung
_ _ _ Be1grad, 4. Mai. friihere Minister-Präsident General Gr worden. _ Die M eld un g mehrerer
(W._T. B.) Der nie ist pensionirt Blätter, wonach die
Regierung durcb Einführmig der Preßcensur eine Ein- schränkung der Preßfreiheit herbeiführen wolle, wird in RegierunZskreisen als unbegründet bezeichnet. Die Regie: wuZ bea sichtige keinerlei Bes ränkung der bestehenden Preß-
sthki eit, werde aber jede Preßü erschreitung geseßlich strengstens a 11 en. '
Zeitungsftimmen.
Die „Wiesbadener Presse“ schreibt:
Wer fick) erinnert, mit welchem Eifer die freisinnige reise in den Tagen der sdgenmnten Kanzlerkrifis gegen den Fürsten islmarck heizte, wie sie kein Mittel unversucht ließ, ihnzu verdächtigen, und wie ste_namentltcb die allerdings nicht ganz neue Mär von dem Haus- meiertbym als Waffe gegen den Kanzler zu gebrauchen suchte, wird durch die Nacbxtcbt von _der Ernennung des (Grafen Herbert ViSMarck“ zu_m Staats-thster mit der größten Genu tbuung und Freude erfüllt sem. Denn gerade in dieser Erncnnung, dur welche zum ersten Male in der Geschichtx Preußens der Fall herbeigeführt wird, daß Vater und Sdbn zugleich Mitglieder des preußischen Staats-Mmtsteriums- sind, liegt der denkbar klarste und deutlichste Ausdruck nicht nur des voUsten Vertrauens zu dem Fürsten BiSmarck, sondern vor Allem auch der Anerkinnung seiner in allen Zeiten und Tagen gleich bewährten erhabenen VasgUentreue. Gerade gegenüber den in der demokratisiben Presse aller Richtungen nicbt nur gegen die Person des Reichskanzlers, iondernwox AYem auch gegen dessen Familie etrikbenen Verbeßungen, welcbe ielbit bis zu Anspielungen wie „Dyna tieBiSMarck“, .Crblicb- Zeit der Kanzlerwürde“ 2c. fich Verstiegen, ist die Berufung des altesten S_obns des Kanzsers in den obersten Rath derKrone bezeich- n_end. Die Hohenzollern find eben keine Schattenkönige, wie jene frän- fischen Herrscher, unter denen die Institution des HauSmeiers sicb ent- wicke1_te_, sondern Rxgenten im Vollbewußtsein ihrer Macht und Kraft. Jn_dtejem Bewußtiein ist ihnen der Gedanke der Eifersucht gegen die Grdße _des ersten und treuesten Dieners der Krone, an Welchen die freisinmgen_ Verbeßungsrersuche anzuknüpfen suchten, 'ganz undenkbar und fielasien sich durch kleinlicbe Regungen dieser Art in dex An- erkennung der hervorragcnden Treue und Verdienste des Staats- manns, deffen Ratb in erster Linie die (Größe und das Ansehen Deutschlands zu danken ist, nicht beirren. Gerade aber jenen Ver- suchen gegenuber, sub aus_Feindschaft siegen den Fürsten Bismarck als Verihetdtgex der Monarchie und des Monarchen gegen denselben auf- zyspielen, tit der neueste Beweis Kaiserlichen Vertrauens und Kaiser- _11cher Huld gegen de_n _Fürsten BiSrnarck besonders erfreulich; gerade in ernsten Zeixen, wie in den gegenwärtigen, ist es für die Sicherbeit nach Außen wre na __Innen v_on besonderem Vortheil, daß die Ver- traucznsstellung des ursten Bismarck auch über jeden Schatten eines Zweifels erhaben sei.
_ __ Der von uns mitgetheilie Allerhöchste Erlaß an den Minister der öffentlichen Arbeiten dient_ dem „Posener Tageblqtt“ als AueZgangZpuukt aÜgememer Betrachtungen. _ Es wird betont,_ da_ß_die Eisenbabn-Verstaatlichung von allen einsichtsvollen und opferwilltgen Patrioten gutgeheißen, benörgelt und bekaxnpft czber voii jenen Elementen werde, deren manchesterlicber (Egmsmus ihnen nicht erlaube, in dem Staat, dem Reich etwas Anderes, Höheres 311 erblicken, als die milchende Kuh, deren Ausbeutpng einem engen Ringe von wirtbschaftlich Starken zu Theil _Werde, indes; die_ große Masse der wirtbscbaft- lich Schwachen Mit dem dürren Hinweis auf das unabänderlicbe Walten des manchesterlichen „NaturgeseßeS': Kampf ums Dasein fich abspeisen lasset) müsse, und ausgeführt: .Wenn es richtig ist, daß die Verstaatlichung des preußischen Eisenbahnwesens nicht als eme_e_mze_lne, aus dem_organischen Zusammenhange der allgemeinen Politik in Preußen wxe im Reich losgelöste Maßregel betrachtet Werden muß, ibndern als der_ integrirende Bestandtheil des Systems der _naiionalen Wirtbscbastsvolitik als solcher, so folgt daraus. da wir !" dem Allerböcbsten Gnadenerlaß an den Minister von_ May arb e_ine Kundgebung von prinzipieller Tragweite zu erblicken _babxn, einen pkrsönltchen WiÜensakt des Monarchen, welcher dem zukunftige__n Entwickelungsgang unserer staatswirthsckoaftlicben Bestrebungen uberhaupt vräjudizirt. Desgleichen, wenn der Erlaß bßrvoxhebt, daß die Sorge für das Wohl der zahlreichcn, dem Mi- nisterium Hrn. vori Maybach's untergebenen Beamten und Arbeiter den Monarch8n__beionders_ wvhltbuend berührt bat. Denn auch im Punkt dxr Fursorge fur das materielle Wohl des arbeitenden Y_Zolks spielte dgs Mancbestertbum von jeber die denkbar kläg- lixbste RoUe, wie das bei einem System auch nicht wobl anders sein kann_, welchxs_der menschlichen Arbeit keinen höheren Platz als den einer beliebigen Waare anweist, auf diesen „Artikel“ das eherne Geseß von Angebot und_ Nachfrage bis in seine äußcrsten Konsequxnzen bezogen bat und iolcbermaßen die Gefahr der sozialen Revolution berausbeschwor und_ großziehxn half ...... Statt eine Bt_esckyx in das _vyn der Opposition gehaßte System unserer nationalen Wirthickngtspolitik zu legen, drückt Kaiser Friedrich ibr vielmehr, wenn wir den AÜerböcbsten Erlaß an den rbeits-Minister richtig
.inierpretiren, den Stempel seiner rückbaltlosen Billigung auf.
__Jii der „Danziger_Al1gemeiiien Zeitung“ lesen Wir uber das Schulwesen m Elsaß=Lothringenx _Der Unierxickzt in der Volksfcbule auch des rein deutschen Sprach- gebte_ts von Eligß-Lotbringcn war bis 1870 ausschließlich französisch gewejen. Als die degtschx Scbulyerwaltung die Schulen übernahm, ordnete fix ielbiivcrstandlich eb_eri_ioscbr aus pädagogischen wie naiio- n_a[en Grunden an, daß in dreikn Schulen nur mcbr deutsch unter- richtet werden soll?. Die Ordensschwestern wußten jedoch das aus den _Scbulen _entfernte Französisch durch eine Hintertbüc wieder bereinzulgssen, indem sie die Kinder über die gescylicbe Schulzeit bin- aus behielten, um ihnen französischen Unterricht zu ertbeilen. Unter Androhung der Amtsentlaffung ist nunmehr, wie aus dem Reichsland gemeldet wird, allen OrdensschWestern dieses Ver- fahren untersagt _worden. Das Verbot rechtfertigt fich nicht nur da- diircb, daß die _Kmder durcb iolcké-en Unterricht überbürdet werden und nicht mehr Zeit und Lust habeix, ihren Schularbeiten die nötbige _Sorgfa_lt zuwidmen und _daß ferner die Schwestern dadurch von ihren_ eigentlichen Berufspfltchtezi abgehalten werden, indem fie infolge dxr eigenen Ueberansirepgqng die Vqrbereitung auf den Unterricht und die Durchsicht_ der schriftlichen Arbeiten nachlässig betreiben, sondern auch vom nattqnalen Standpunkt aus dadurch, daß in den deutsch redenden Gememden,_ besonders auf dem Lande, ein Bedürfnis; zur Hebung des Französischen überhaupt nicht vorliegt.
Ar_chiv für Pbst und Te_legraphie. Nr. 8. _ Inhalt: Aktenstucke und Aufsatze: Der optische Telegraph zwischen Berlin und Koblenz. _ Die Hamburger Botenordnung für die Boten nach- Amsterdam und Antwerpen vom Jahre 1580. _ Die britische Post- unY Telegraphenverwaltun im Jahre 1886/87. _Deutscb-Melanefim (Schluß). _ Kleine Mittßeilungen: Der Telegrammvcrkebr bei dem
auyt-Telegraphengmt in Berlin am 6. Februar 1888. _Die Große 53er_lmer Pserde-Eiienbabn. _ Die Fortschritte der deutschen Lebens- vers1cherungsanstalteti im Jahre 1886. _ Die Eisenbahnen Griechen- lands. _ UeberschrettunZ von Flüssen durch Telegrapbenanlagen in China. _ Fernsprechver mdung mit Schiffen. _ Literatur des Ver- kehrsWesxns: Dre Balkanhalbinsel (mit Ausschluß von Griechenland). Physikalische und etbgographt ck32 Schilderungen und Städtebilder von A. _E. Lux. Mit 90 llusirationen. einem Panorama von Konstantmopcl und einer Uebersichtskartc. Freiburg (Breisgau). Her- derscbe Verlagsbandlung 1887. _ Zeitschriften-Ueberschau.
_Justiz-Ministerial-Blatt. Nr.19. _Inbalt: Allgemeine, Verfiigung _voux 26. April 1888, betreffend die bei den Iustizbebördex als Kanzletgehulfen wiederbescbäftigten Civilpensionäre und Warte- geldempfanger. _ Bekanntmachung vom 26. April 1888, betreffend
die Heraus abe des Handbuchs für das Deutsche Reich auf das Jahr 1888. - ekanntmacbung. _ Allgemeine Verfügung vom 2. Mai 1888 über die Ausfuhrung des Geseßes, bejreffend die Vereinigung der Rechtöanwaltschaft und des _Notariats im Geltungsbereicko des Rheinischen Rechts, vom 13. Apxil 1888 (Gesc 'Samml. S. 72). _ Bekanntmachung vom 30. __Ayrtl 18.88, betre end die preußischen Handelskammern und kaufmanmscben Korporationen.
Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 18. _ Inhalt:
Amtliches: Personal-Nacbricbten. _ Nichtamtliches: Die naiürlichen Bausteine der Provixiz Schiefien. _ Lichtträger für elektrische Straßen-Beleucbtunß tn Berlin. _ Unterseeische Bauausführungen aus Beion.__ Se_l st
-- Gasbebalter_mit hölzernem Unterbau. _ VermiscbieS! Verleihung der Medaille fur Verdienste um das Bauwesen. _ Umbau vom
tbätige Heizregklung von Johnson. (Thermostat,)
Bübnenbaufx des Königlichen_ Schauspielhauses in Berlin. _ Preis- bewerbung fur den Neubau emer dritten evangelischen Kirche in Köln. - Glocken aus _Gußstabl. _ Geschäftsordnung für die Diplom-
xüfungs-Kommtsfionetx an der Technischen Hochschule in Berlin. _ Yerband deutscher Arch1tekten- und Ingenieur-Vereine. _ Preußischer
Beamten-Verein in_Hannover. _ Brücke aus Flußeisen. _ Ver- schiebDngk des „Brighton Beach Hotel“ in Coney Island bei New- or.
Statistische Nachrichten.
Die Ausfuhr aus dem freiin Verkehr vbn Eisen und Eisenwaaren hat nach der_Siatistik dis Deutscben Reichs in dem Zeitraum vom 1. Januar bis Ende Marz d. Y_lezetragean37
_ _ 100 kg netto
Brucheisen, Roheisen, Luppeneisen, Robichienen und Jngots . . . . . . . . . . 486 815 885 829 Eisenwaaren mit AuSnabme von Maschinen . 1783 607 2334 655 Maschinen . . . . . . . . . . . 184486 167479 zusammen 2 454 908 3 387 963
Eingeführt wurden dagegen:
Brucheisen, Roheisen, Luppeneisen, Rohscbienen und Jngots . . . . . . . . . . 268 056 264775 Eisenwaaren mit AuSnabme von Maschinen . 101613 118605 Maschinen . . . . . . . . . . . . . 90911 63559 zusammen 460 580 446 939
Eine nicbt unbedeutende Abriabme der Ausfuhr aus dem frxien Verkebrliegt vor: bei Brucbeisen (_ 119 732 Doppel-Ctr.), Roheisen (_ 220 004 Doppel-Ctr), Eisenbahnschienen (_ 245 917 Doppel-Ctr.), schmiedbarem Eisen in Stäben (_ 237 624 Doppel-Cir.) und bei Eisen- und Stahldraht (_ 200 388 deVel - Ctr. , _eme Zunahme der Ausfuhr aus dem freien Verkehr bei Eck: nnd mkel- eisen (+ 31240 Doppel-Ctr.), toben Platten uiid Blechen aus schmiedbarem Eisen (+ 48 456 Dopvel-Cir.), groben Eisenwaaren, ander- weit nicht genannt (+ 35 464 Doppel-Ctr.) und bei Drabtsttstxn (+ 16 356 DopVel-Ctr.) Die Einfuhr in den freien Verkehr WLlft egen das Vorjahr nur geringe Schwankungen auf. Eine Abnabxne Fat stattgefunden bei Eisenbahnscbinen (_ 29 706 depel-Ctr) eine ZunahmeC be)i Maschinen, überwiegend aus Gußeisen (+ 18 723
o pel- tr..
pBezüglich des im Monat März siatigebabten Waarenverkebrs mit dem Auslande ist im AÜgemeinen zu beachten,_iaß ders_e1be_ du_rcb den lan en Winter und den bobsn Wasserstand bemtracbtigt worden Ft.
_ Nach der kürzlich veröffentlichten Statistik der Strafrechts- pflege im Königreich Württemberg im Jabre1887 betrug die Gesammtxabl der bei den Ober-Aemiern zur Abrugung durcb polizeiliche SiraFVerfügung angezeigten Uebertreiungen im verfloffenetx Jahre 36 890, nachdem dieselbe von 34 933 tm Jahre 1883 aus 34 488 im Jahre 1884 und auf 32 329 im Jabre 1885 gefall_en, 1886 nur auf 33 878 wieder gestiegen war._ Es beianderi sich in dieser Zahl Uebertreiungen dcr Gesc? gegen die Landstreicherct und dcn Bettes 24 137, gegen 21 933 im Ja re 1886, 18 973 im Jahre 1885, 20083 im Jahre 1884 und 21141 im Jahre 1883. Die an den Amtsanwalt abgegebenen FälXe betrugen 1887 14,5 0/0, gegen 19,5 0/0, 18,3 0/0, 16,1%, 15,6 0/0 in den ngren von 1883 ab- wärjs. Die Zahl der oberamtlichen Strafverfugungen war 28416 (1886: 25 305, 1885: 23 365, 1884: 24 252, 1883-_ : 24 045). Auf gerichtliche Entscheidung wurde angktragcn in 197 __FaUen (1886 in 243, 1883 in 385 Fällen). Die von dxn Oberamtexw durch Straiuribeil erledigien Ungeborsams-, Ungebubr- und Diszipliiiar- fäile beziffern sicb auf 1091 und errctchen_ fast der_i medrtgin Stand des Jahres 1883 mit 1005 JaÜen, wahrend die Zwischenjahre 1207, 1253 und 1345 Folie aufi-riefen. Von den im Jahre 1887 zur Anzeige gebracbten Uebxrtcetungen kamen die meisten, nämlich 13 380 auf den Neckarkreis; _dann_ folgen: der Donaukreis mit 11042, der Schwarzwgldkreis _mit 6313 und der Jagstkreis mit 6155. 2111? vrcr _Kreise haben gegen 1886 eine Zunahme zu_ verzeichnen, die _ bedeutendste dec Donaukreis, nämlich 1426 Falle _mehr. Was die Zahl der Fälle von Landstreicberei und Bettcl bet_rtfft, so steht der Donaukrets obenan mit 8607 (gegen 1886 1539 Falle_meh_r); dann folgen: dxr Neckarkreis mit 7902, der Schwarzwaldkreis nur 3995, de_r Jagstkrets mit 3633 Fällen und geringerer Zunahme gegen_das Vorjahr.
_ Nach den „Mittheilungen der Großberzogltch hessischen Central- stelle für die Landesstatistik“ WM im Schulxabr 1886-87 an den höheren Mädchenschulen des Großberzogtbums Hessen (zu Darmstadt, Offenbach, Gießen,_ Worms) -0 Lehrer u_nd Lehrerinnen tbätig. Unter diesen waren 48 _ordeniliche (einschließlich Direktdrcn), und zwar _ 29 mannltche und 19 weibliche, und 22 außerordentliche und_ Hulfslehrer (Lehrerinnen). Von den ordentlichen Lehrern (L_cbrerii'nen) bezogen 3 ein Diensteinkommcn von 5001 bis 5400-16, 1 ein Dienstxmkommen von 4001 bis 4500 „14, 2 ein Diensteinkommen von_ 3501 bis 4000.46, 2 ein Diensteinkommen von 3001 bis 3500 «16, 16 cm Dienstxinkommen von 2501 bis 3000 „14, 5 ein Diensteinkommen von 2001 bis 2500 „16, 15 ein Diensteinkommen von 1501 bis 2000 „M und 4 em_ Dienst- einkommen von 1500 „16 und weniger. _ Die Zahl dxr Schulexmnen bezifferte sich auf 1691, wvrunter 38 tn dem mrt der hoheren Mädchenschule zu Darmstadt Verbundeqcn Semmar. Deni Glaubens- bekenntniß nach waren 75,64 9_/0 evcztigelifck), 6,27 0/0 katholisch, 1,83% sonst christlich und 16,26 ('/0 israeltmch.
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Jm Verlage von B. Angerstein (Otto D_rewiß_NackZfolger), Berlin und Wernigerode, erschien soeben:_ .Lyu tie, Konigin _von Yreußen“, geicbicbtliches Schauspiel in vier Auszugen und einem
elodrama von Gustav Körner. Der Verfaffer hai es in dem vorliegenden Wklk unternommen, dcm de_utscben Volk ein fesselndes und klares Bild der unvergißlicben K_ömgtxi darzubteien und das An- denken derselben auf's Neue durch ein Bubnenwirk _zu verberrlickpen. Die hehre Duldergesialt wird uns _vorg_efuhrt in jenen Tagen des Unglücks, als die Königliche amtlte, tief gebeugt duxcb das Un- glück ihres Volkes, im fernen sten des Vaterlandes weiltex und fich selbst in dürftigen Verhältnissen bew_egte._ D_er beidenmutbige Sinn der edlen Frau, ihre holde Weiblichkeit, ibxe uberall Licht u_nd Sonnenschein verbreitende Erscheinung werden_ in dieset_n Schauspiel volXauf gewürdigt. Der Verfasser bat_es wemger_ auf eme ipanneyde Handlung abgesehen, als darauf, in einzelnen Bildern uns das stille Schaffen und das friedliche Werk dieses edlen Wesens v_or Augen_ zu führen. Er thut dies in sch1ichter orm und verzneidet aÜe_1ene Kunstgriffe, welcbe auf eine wirkungsvo e Tbeateraufiuhrung abzielxn. Das vorliegende Schauspiel dürfte fich_ daher _ wesentlich für Vereine, Schulen u. s. w. em_ncn, dte_ es bet yatrw- tischen estlicbkeiten ausführen und damit _etncn _Emdruck auf dre Zu- hörer icberlich erzielen werden. Dem eigentlichen Schauspiel an-
gehängt ist ein Melodrama, in welchem der Verfaffer__d_ie_preußische bezw. deutsche Geschiebe von dem Tyde der edlen Kontgm bis auf das lorreicbe Ende des deukscbzfranzofistbxn Kneges de_n Zuschauern im ilde vorführt. Die simuge Yet, m_ welcher dies geschieht, berührt überaus angenebm__und dte [ceiitscbe Vorfubrung dieses Melodramas dürfte, wenn bubscb und wurdxg m_s Werk gese t, eines nachhaltigen Eindrucks sich_er sem. Das Kornersckze Werk ei daher allen Patrioten angeleÖentltcb empfoblen.
_ „Referat, otum und Urtbeil.' Eine Anleitung-für
praktische Juristen im Vorbereitungödienst, von Daubensveck, Reicbsgericbts-Ratb. Dritte vermehrte und verbesserte Auflage. Berlin,. 1888. Verlag von Frgnz Vahlen. Mohrenstraße 13/14. (Ladenpreis 3 „44 50 45.) _ _Dte vorliegende Auflage weicht im Wesentlichen von der zweiten nicht ab. Zusatze und Verbefferimgen find fast bei allen Abschnitten_angebracbt. _Umgxarbeitet ist das Kapitel über die Entscheidungsgrunde des Urtheils, indem die Bei- sviele vermehrt sind, um dadurch denkenden j_ungen Juristen einen ge- wissen Anhalt zu verschaffen und tbnen_uber formeU_e Schwierig- keiten, denen Anfänger oft ratblbs gegenuberstebeq, leichter hinweg zu helfen. Was die äußere Gliedexung der Anieitung betrifft. so weicht sie insofern von den sonst erschienenen Schnften dieier Art ab, als fie nicht das Urtbeil, sonder): _das Refxrat auf Grund der Akten YZ _Agsganßspunkt nimmt. Lediglich praktische Rücksichten haben den er aiier
didaktische chcke, so muß sie fich auch dem Gange (_mschließxn, den der zu Unterweisende der Regel na_cb einschlagen wird. Dieser be- ginnt aber mit dem Referat, nicht Mit dem Thatbestand.
ierzu bestimmt. Verfolgt die Scbrift hauptsächlich
_ Anleitung zur Prozeßpraxis nach der Civil-
vrozeßordnung vom 30. Januar 1877, in Beispielen an Rechtsfällen Herausgegeben von H9rma_nn_ Meyer, _Ober-Laxides- gerichts-Ratb in Marienwerder. Zweite, ganzlich umgearbeitete Auslage. (In der Reihe der Abdrücke der neunte.) Berlin 1888 Verlag von Franz Vahlen, W., Mohrenstraße 13/14.) (Ladenpreis 6 514) _ Das vorliegende Buck) 1011 in keincr-Weise ein vdrxommenden aÜs nacb- zuscblagendes Formularbucb sein. Andererieits soll es 5) iemandem das Studium eines guten Lehrbuchs und Kommentars ersetzen. Neben diesen wird es absr das Verstandnis; _der Civilvrozeßordnung fördern. Dieser veränderte Zweck machte eine vbllige Umarbeitung des Werks nötbig. Der Verfass2r hat _sein _beionderes _Augenmerk darauf gerichtet, vor den Fcblery, welche ihm m_d_er Praxis begegnet find, zu warnen, und ein richtiges und zweckmaßiges Verfahren zu schildern, damit der junge Jurist sich von vornherein darari gewöhne. Für die Umarbeitung irrach auch der Umst_and, dasz die Prozeß- wiffenschaft seit dem Erscheinen der ersten Auflage großeFoxtichritte gemacht hat. U. a. bat sicb auch das Reichsgericht über viele pro: zeffualiscbe Fragen ausgesprochen.
_ Das preußische Notariat im Geltungsgebiet der
Aligemeinen Gerichtsordnung. Unter Benutzung der geseß=
geberiscben Vorarbeiten zu den beiden Gescßen vom 11. Ju|i1848, dar- gestellt von Adolf Weißler, Rechtsanwaltund Notar. Ver11n1888. Verlag von Franz Vahlen, W., Mohrenstraße 13114. _(Ladenpreis 10 ckck) _ Das vorliegende Buch bezweckt, einmal dem Prakiiker den gesammten, in Geseyen und Verfügungen enthaltenen Stoff im Wortlgut _dar- zubieten, sodann ihm das, was Wissenschafi und PkalZ fur diesen Stoff gelcistet haben, mögltch_st vbustandtg yorzufubren, endiicb den Versuch zu machen, die bisHer wemg_ 0er gar _nicht betretenen Theile des Gebiets zu erforschen. Da _wir _keine einheitliche Notariatsordnung baben, vielmehr das, was in dreiem Buch _als Notariatsordnung bezeichnet wird, fortwabrxnd aus der AUgememxn Gerichtsordnung und anderen Gefeßen erganzt werdeii xnuß, ix_) ist nicbt die Form eines Kommentars, sondern es ist die iystematiscbe Behandlung gewählt und es sind die Verordnungen und Rxskrtpte im Text an den einschlagenden Stellen im Wortlaut emgxicbaltet worden. Die gesetzlichen Bestimmungen smd am Schluß zuiammen in ihrem ursprünglichen Wortlaut abgedruckt; sie können u_ur benußt werden mit steter Berückficbttaupw dessen, _ was im Text über ihre noch andauernde Gültigkeit und ihre Aus- legung gesagt ist. _ Da unsxre Nixtariatsordnung _ ziacb dem Muster der rbeiniscben geschaffezi ist, so [_]1 auch dre rheinische (französische) Wissenschaft und Praxis _zur Erlauterung berangezogen. Schlie lich noch die Bemerkung, daß in dem vorliegenden_ Werk zum ersten )ial die sehr wertbvollen geseßgeberischen Vbrarbetten unsqrer Notariatsordnung, aus welchen bisher nur ganz_Weniges veröffentitcbt worden war, und welche insbesondere auch aufdie EntjtebungsgeickZiÖie des wichtigen Geseizes ein überraschendes Licht werfen, voliitandtg veröffentlicht find. _ _ _ _ __ _
_ Jm Verlag von Fischer's medizin. Buchhandlung in Berlin erschien: .Die leßten Tage_Köntg Ludwrg 11. von BZvern. Nach eigenen Erlebniffen geschildert von Dr. Franz Carl Muller, ehem. Assistenzarzt dcs Ober-TUied.-Ratbs von Gudden.“ (Preis 1_ „M)
_ C. Vogel: Karte der Deutsch-_Oesterretchisch- Russischen Grenzländer in 1:1500000 mit Hervorhebung _dcr Ystungen und Unterscheidung der Eisenbahnen in em- und zweigeleisigc.
otba, Justus Pertbes. (Prcis 2 «FH) _ Das vornehm aussehende Kartenblatt, 66:77 cm groß, reicht im Westen von Spgndau-Yerlm und Drcsden bis ncit hinter Minsk und KQWno im Osten, wakEan die nördlichsten Punkte Kopenhagen Und Memel sind und_ der Hud- rand bis 1ief in Ungarn bineingreifi. Cin Karton in der siszsiliiben Ecke: .Die rusfischcnOstseeprovinzen bis St.Petersburg“ giebtm klcmcrem Maßstabe über die dortigen Verhaltnisse ergqnzenden Aufschluß. In dem großen Maßstab der Haudtkarte treten die betreffendßn Lander- gebiete in Rotb, Gelb und Grün bervor, und wabrxnd die deutsch- österreichischen Festungen als Zeichen, der Waffenbriiderschaft_beider Armeen mit derselben chrotben Farbe berausleuchten,_sind_di_e runisckyen Festungen und verschanzten Orte dunkxl gehalten. Die kxaixigen Linien des Eisenbahnnetzes _ auch im Ruiiischen dem gcgeziwariigen Ztand entsprechend _ sind deutlich in ein- und zweigeleisme untirschieden. Das Wasser der Ostsee tritt blau_ hervor, und die Meerestiefen sind in Niveaulinien von 6 und 20 m cmgetragxn. _ _
_ Jm Verlage von Fr. Schulze, Berlin, Wilhelmsstraße 1 _a find unter dem Titel: „Konfirmationsgabe“wiederum 3 Predigten des beliebten Kanzelredners Konsistorial-Ratbs Dryander ersch1en_en. (Pr. 60 „H.) Zwei der Reden behandeln die Konfirmation, die dritte die Bedeutung der Liturgie.
_Von dem Werk „Die Frauexi des 19. Iabrbun_dertS', biographische und kulturbistorische Zeit- und Cbaraktergemalde von Lina Morgenstern (Berlin, _Ve_rlag der Deutschen Hausfxauen- zeitung), find Heft 5 und 6 er?chtenen_(ö. 50 .-_Z). Sie schildern die Frauenbewegung in der ersiexi Halfte unseres Jabrhundexts (zwei Patriotinnen aus dem Befreiungskriege 1813: Ferdmandme von Schmettau und Eleonore Prochaska, Anne_tie von_ Droste-Huls- hoff), und das Leben zahlreicher dcutschex Schriftsieüeriyxien, Dichte- rinnen und Künstlerinnen, derer) Geburxsjahr v_or 1810 sailt, nament- lich Bettina's von Arnim (mit Portrat). Die Verfasserin hat _das Material mit großem Fleiß gesammelt und ansprechend veraxbeitct, man muß ibr aucb Dank wiffen, daß sie so manche Dame, dte einst eine Zierde der deutschen Literatur war, _ aber _beute kaum noch dem Namen nach bekannt ist, der Vergessenheit entrtffen bat,
_ In Carl Heymann's Verlag in Berlin erschien soeben; .Die Ordnung der Arbeiterwobnungsfrag_e“, _von Reg_ieruxigs= Rath Mahraun. Der Verfasser macht mit dieser Arbeit einen Versuch zur praktischen Lösung der Arbeitexwobiiungsfraqe. Indem er das Bedürfnis; nach "einer solchen durch die bisherige Besprcckzung des Gegenstandes in Wort und Schaft ais_bewt_es_en anfiebt, fubrt er aus, daß die Lösung derselben nicbt _ wi_e Emi e wollen _ der privaten Wobltbätigkeit überlassen werden durfe,_ ondern als_ eme Gemeinde-Angelegenbeit durch die Gemeinde und mnerhglb derjelben erfolgen müsse. Cine baldige aÜgexneme und_ erfolgreiche Ordmzng derselben liege übrigens ebenso sehr in den Fflgchten de_r Menschlich- keit, als im woblverstandenen Interesse der e_sißenden Klassen. _
_ In Verbindung mit der vom 18. bis 23. September dieses Jahres inKöln tagenden61.Vc_rsammlung deutscher Natur- fors eber und Aerzte soll gcmaß Beschluß des Gesammxausschuffes auf vielseitigen Wunsck) der Aussteller und Tbeilnebmer fru_berer Per- sammlungen eine Fachausstellung aus den Gebieten sammtltcber
auf der Versammlung vertretenen Disciplinen stattfinden. Die Aus- stellung soll alles Neue und Vollendete an Instrumenten, Apparaten, Präparaten, Forschungs- und Lebrmitteln umfassen und ist auf eine Dauer von etwa vierzehn Tagezi berechnet. Folgende Gruppen sind in Aussicht genommen: 1_. Pra- zisionömecbanik (Physikalische Apparate). 11. Mikrologie und Photographie. 111. Chemie, Pharmacie, Geologie, Mineralogie. 17. Naturwiffenscbaftlicher Unterricht. 7. Geographie, Wissenschaft- licbe Außrüstung, Ethnologie. 71. Biologie, Entomologie, Anthrb- pologie. 711. Laryngofcopie, Rhinologie, Otiatrie, _Ophtbalxnologze. 7111. Innere Medizin. Elektrotherapie. 1T. _Cbirurgie, (Hynakolygre, Orthopädie. F. Zahnheilkunde. Fl. Veterinarmedizm. U1.Hygiene. AnFeideogen find vom Schriftführer (Adrcffe: Unter Sachsenhausen 9) zu ezie en.
_ Der antiquarische Katalog 811. der Buchbxndlung
und des Antiquariats von Ad. Mampe in Berlin, Wilbxlmstraße 91, enthält Geschichte, Militaria, Kriegsgescbicbte und Siadteansickxtkn. Unter den angezeigten Werken finden sich seltene und sehr weribvolle.
Land: und Forstwirthschaft. Nach der 10. Denkschrift, betreffend die Bekämvfung dcr
Reblauskrankbeit1887/88 sind im Bcricbxsjabr in D:utsch- land zahlreiche neue Herdk, zum Tbeil von betrachtliche]: AUÖDLÖUUUJ, entdeckt worden, in Preußen am rechten Rheinufer 49, m den Ge- markungen Ockenfels, Linzbausen, Linz, Leubsdorf und Obex-Kasbach, auf dem linken Rheinufer an dcr Abr 54, in der Provxn;_Hcff_en- Naffau 53, in der Provinz Sachssn ein ausgedebntks Iniektionsield bei Freiburg und Zscheipliy, in der Gärtneklebraiiitaxt zu Potsdam; im Königreich Sachsen 7 km Wiinbcrge in Ober-Lößniß und Um- gegend; im Königreich Württemberg 128 Stöckc_ in Stutt- gart und 34 Hkrde in Neckarweibingen, in Elxaß-Lotbrinqen 38 Herde mit 4704 infizirten Stöcken. In Frankreich sind im Jahre 1887 60 Departements für verseucht erklärt; im Jaixr 1886 find daselbst 2000 118 durch die Reblaus gänzlich zerstört und 9000 118. neu befailen Worden, 600000 113 waren skbon früher infizict. In Spanien griff die Pbyiloxera in den rovinzcn Maiaxxa, Ylmcria, (Granada, Gerona, Salamanca und *atalonien um iicb. 111210;- tugal Waren in 113 Gemeinden im Jahre 1886 110873 119. insiztrt und 27622 im zerstört. In der Schweiz existirkn im Kaiitbn Zürich 331 Herde mit 22 530 infizirten Reben, im Kanton Neuenburg 376 mit 4214 kranken Stöcken, _im Kanton Genf 60 mit 2186 del.; im Kanton Waadx iiyd neue Hkrde in Jounex und Mikes enidßcktwordkn. Jr“. Jxalieii Ut die Reblaus in 114 Gemeinden_fsitgestc[11. Ju Ochymxch- Ungarn bat fie bedeutende Fortickiritte gcxxmcht. Jn Hiexerznßrk find 4204, in Nieder-Oesterreicb 2575, in Krain 846, m Iiiricn 779 Parzellen vérseucbt, in Ungarn bis Ende1886 ca. 48 000 11:3, wovon ein Drittel bereits zerstört war. ___Jn Rußiand _wurde die Reblaus in einzelnen Bezirken der faiika111chen_Gebt_cte, _m Bul- garien nabe der serbischen Grenze, in Rumänien im Distrikt von
Botuscbani, in Neu-Süd-Wales im Distrikt bon Emden rntdeckt.
Sanitäts-, Veterinär: und Quarantänetvesen.
Portugal. Durch eine unterm 24. April 1888 veröffentlichte Verfügizng des Königlich portugiefisckicn Ministeriums dcs Jmnern ist dcr Hasen v_on Manéxos seit dem 1. März d. I. für „rein“ von Gclbficbsr erklart worden. Oesterreich-Ungarn.
Zeitungsnacbricbten zufolge ist in der Gemeinde Nyéxregyi) 33a
im Pester Komitat die Schweinepest ÜUÖILÜWÖSU. Rußl a nd. _
In dem Dorf Glodowo und in der Stadt NasielskiKreis
Pultusk, Gondernement Lomza) ist dic Rinderpest aasgebrocben.
Getverbe und Handel.
Vom Berliner Pfandbricf-Insiitut _find bis 511111 20. April 1888 10 924 500 „ck 31%ng 20561100 24 40/0ige, 44 745 900 .“ 4z0/0igc und 9478 500 „14 59/0196, zusammen 85 710000 514 Pfandbriefe ausgegeben, quon noch 10 740600 «16 330/0ige, 16 853 400 «44 40/0igc, 25177800 „5 4270/0186, _und 4219500 „14 59/0ige, zusammen 56 991 3003/14 Pfaxidbrtcfe Seitens der Grundstiicksbesiycr verzinslich sind. Es 11nd zuge1ichcrt, aber noch nicht abgehoben 179400 „14.
_ Das neueste Heft (5., 26. Jabrgangs 1888) der .Gewer_b_c- Halle“ (Organ fiir den Fortschritt in allen Ziveigcn der Kunst_tnduiirte, unter Mitwirkung bewährter Fachtnänncr redigirt von Ludwig Eisen- 1obr und Carl Weigle, Argbitkkten in Stuttgart; Verlag von J. Engelborn ebendaselbst) iit bcsondc__rs r_cich an 5Iiufnabmcn guter Arbeiten des älteren deutschen und auslandi1chcn Kunixgiwerbks. _So zeigt die erste Tafel einc Prächjige_ alte, barock styliiirtc Schmied?- arbeit, dcn rcicb versierten Abschluß ciner Kavelle_1n dcr Kloiieikwcbc in Trebnitz (Schlesien), ausgenounncii Vom _Regieruiisis- Baiimciiter O. Pötsck) in Berlin. Die dritte Takei vereinigt eine An- zahl einfacher, aber gediegener alter Holzdecken und _ Vcr- iäfclungcn, sämmtlick) aufgenommen bon dcin Architeitcn J. Codes in Stuttgart, und zwar die Sagldccke (VomIabrc 1605) aus dem Rathbause in Kaiiersberg_ (Elias) nebst Dktalls der zuge- bbrigen Friese; die Saaldecke nebjt Wanddertaselung (dym Japre 1521) aus dem Ratbbause zu Rottweil (Württemberg) _ncbii Details, und die Stubendecke aus einem Baucrnbausx in Altbeim (Wiirttxm- berg). Auf dem folgenden Blatt sind zwei 1chöne ali_c5.1.'iet_allarbciten dargesielit, nämlich ein Mcsfingleucbier aus Estebrugge 1111 211165- lande bei Hamburg (dcntscbe §Jirbcit _ dis 16, Jabxbundcris), wre 11c dort früher bei Bcgräbniffen (zus ren Saxg gcii_i[11_ wurden, und ein Abendmablskelck) aus Kupfer und Silber (lsaslénlsÖZ ArbZit des 17. Jahrhunderts). Beide Arbeiten gehören dem Muieum sur Kunst und Gewerbe in Hamburg und find _von dem Architekten M. Scheiwe, Lehrer an der Baugewerk1chule m Höxter,_ auigxnommen. Dic vorleßte Tafel veranschaulicht eine ganze Kochktwn mtitsla1xcr- licher, troy aller Einfachheit der Motivé febr_ retzbollcr Zierleisten von Bucheinbänden, aufgenommen vom Architekten J. von Grien- berger in Salzburg; das letzte, in getöntcm Dk11ck O_crgcsteilic Blgtx zeigt einen Phantastiscb gestalteten Pracht_belm, nqcb cincr Handzeicbnung im Louvre reproduzirt von E. Pernoßky in Berlin. _ _ 21:1 neu_eren Er- zeugniffen der deutschen Kunstindustrie bezw. Entwurscn bringt das Heft die Abbildung eines Bücherschraziks m maiteni Nußbaumbolz (Renaiffancestvl), entworan vom Architekten ._C.N1Utus in Marxiz, ausgeführt in der Hof-Möbelfabrik vvn_ F. C.§_1111us u. (Co. dasclbit; ferner eincn Tisch und zwei Stüble tn gothischem chcbmack, ent- worfen vorn Professor L. Tbéyer in Graz. _
_ In der vorgestrigen Gencraloersammlung dcr Berlincr Kainmgarnsvinnerei vormals Schrvendy wurde der auf der Tagesordnung stehende Antrag, betréffend_21enderung des §. 3 des Statuts, welcher vom Zweck der Gßfcliickxaft banxclt, abgelehnt; dagegen die Verwaltung beauftragt, mögltchit bald cinc_au_ßer9rde_nt- liche Generalversammlung Bebms B_eschlußfaffung ubcr die Ltqmdatrqn einzuberufen. Der Vorsiyendc erklarte, dgs; der Betrieb der Fabrik jedenfalls am 1. Juli eingcstellt werden _wurde.
_ Vom obers [esischen Ei1e_n- und Metallwarkt berichtet die „Schlei. tg.“: _Die Roheisenerzeugung ist mit dem Betrieb von 27 Koksbohöfen m den neuen Monat eingetreten, Welche sich auf die einzelnen Werke wie folgt vertheilen: Antonienhütte 2, Borfigwerk 2, Betbleanalvabutte ]. Donnersmarckbütte 2, König- liches Hüttenamt Gleiwitz 1, Friedcnsbütte 2, Hubertusbütte 2, Julienbütie 3, Königshütte_ 6, Laurabütte 4 , Rcdenbütte ], Tarnowi er Hütte ]. Die Zixfubr Von Erzen Wax der Jeldbeste ung wegen etwas abgeichwäcbt. Der durchschmttliche
onsum von Roheisen, wiewohl in der Berichtszeit Unter der leyterreicbten Maximalböbe zurückbleibend, bekundete einen anschn-
licben Bedarf, welcher bei der Aussicht, daß die Betriebstbätigkeit_der Eisen- und Stahlwerke an Intensität zunehmen wird, demnachst