1492
Eggers später jenen 11 Kurfürsten den jnzwischen zur Regt;- rung gelangten zwölften, Friedr1ch11|., hinzu. Enz Vcrzetchmß der Statuen im Lustgarten vom Jahre 17 5 erwahnt dteFZux- fürften nichtxihr Verbleib ist unbekannt. „Als dann Komg Friedrich Wilhelm 1. im Iahre 1728 pen Weißen Saal „einrich- tete, wies er den marmorncn Ahnenbtldern 1h_ren _Plnß tn dem- selben an. Hier standen sie zu ebener Erde, btspKömg J-medrtch Wilhelm 117. bald nach seinem chierungßantrltt den Bau der Schloßkapclle und den Umbau des Weißen Sagles begann. Vor den beiden über einander gestellten Arkadenrethcn, dle cht den Hauptsaal auf der einen Sctte vom Txeppenhause, auf 19er andern von dem Vorsaal trennen, wurden ]e 6 knnnelrrxe Säu- len, Monolithcn von karrariscbem Marmor mtt ycrstlbxrte11 Kapitälern, aufgerichtet, und auf hohen .Gefimsen uber dtxsen Säulen, also vor den Pfeilern der qbern Lo cnrethe, stehen"]eßt die 12 Kurfürsten, so geordnet, daß Friedrich 1. en rechten Flugel- plaß auf der Kapellenseite, Friedrich 111. den [x_nken der „gegxn- über liegenden, zunächst dem Emgange znr Btldcrgallerte, cm- nimmt. Das Kostüm, in welchem diese thuxen daxgestellt sind, ist ein Gemisch von mittelalterlicher und anttker- Nustnng; alle find barhäuptig, mit dem Mantel Umgehen, und txagcn den Kommandostab,“ eine gewisse Manmgfaltxgkett hat ihnen der Künstler, außer in den Gesichtszügen, nur dnrch „Stellung und Haltung zu geben gestrcbt. So wirkungsreuh dthurf'ursten- bilder hier ihren decorativen Zweck erfitklxn, so smd dtxselben doch ohne besondere Studien für das ort,?mqle Portratt nnd für die geschichtliche Form der äußeren Er chexnung gearbettet. Mit Recht haben daher die Künstler, denen die stadtrschen Be- hörden von Berlin die Herstellung der Hohenzollern-Statuen für das Siegesfest des verfxoffenen Iahres aufxtragen „hatten, ihre Vorbilder unter den thuren des Weißen. aaZes mcht ge- sucht, sondern, da ihnen für eigne Studten dre Fett zu knapp bemessen war, sich meist den Dankberg'schen Kurfürsten-Statuet- ten angeschlossen , mit welchen ein Kamin dcs Babelsbergfchen
Schlosses geschmückt ift. Kurfürstin Luise Henriette in Oranienburg.
September 1650 schenkte Knrfürft Friedrich damals dreiundzwanziYährigen Gemah- mt Bößow zur
Am 27. Wilhelm seiner lin Luise Henriette von Oranien das _ Nußnießung auf Lebenszeit. Die fromxne, kluge, schöne Fürstin begann sofort zu eigenem Gcnuste, mehr noch zum
egen ihrer neuen Amtsuntertlanen das Geschenhch Gemahls fruchtbar zu machen. Sie 116€ aus ihrer nie_derländ1schen Hei- math Kolonisten herbei, dercn landwirthschaftltcher Vetrteb bald zum Muster für die Um cgend ward, sie legte em nenesSchloß mit Garten an, erwies ich als unermüdliche Wohlthaterm von Kirche und Schule,“ das bleibendste Verdienst aber um das nun- mehr rasch aufblühende Ackerstädtchcn Bößow, welches schon 1652 sich in Oranienburg umtaufte, erwarb sie sich durch M in olge eines Gelübde?! am 25. September 1665 vollzogene Sti tung eines städtischen Waisenhauses. Als daherkim Jahre 1850 das Iubelfest der Stadt gefeiert ward, gab dte Bürger- schaft dcm lebendigen Gefühle der Dankbarkeit durch den Beschluß AuZdruck, das Andenken dcr unvergeßlichen Frau durch ein Standbild zu verherrlichen. Am Inbeltage selbst, 27. Septem- ber „1850, legte auf Bitten der Stadt König Friedrich Wil- 661111137. den Grundstein zu dem Denkmal, welches mitten Unter [hren eigenen Schöpfungen, auf dem Luisenplaxze, dcm Etngqnge ztnn Schloßgartcn gegenüber, erstehen sollte. Die frenmlltgen Beiträge flossen so reichlich, namentlich indem viele Berechtigte auf 1hrcn Anthcil an der Iagdpacht von den Stadtländercien Verztchtetcn, daß man bald zu einer höchst würdigen Attsführung schreiten konnte. Der Bildhauer Wilhelm Wolf stellte die Fürstin in anderthalb Lebensgrößc, mit reichem, aber prunklosechwandc und mit dem Kurfürst- lichen Mantel bekleidet, dar. Adel und Herzensgüte sprechen aus dem Gesicht. Das Haar, nach hinten gcwundcn und vom Dtadcm zusammen gehalten, fällt an den Seiten in Locken herab,“ Böckchen ringeln sich Über der Stirn. Ein Pcrlcnband 111 um danals geschlungen; Spangen und Schnüre mit anstcn schln'ßcn dcn Hermelin auf der Brust. Leicht vor- _sc1)rettend, halt sie mit der linken Hand das schwere Kleid zu- ruck, m der rechten trägt sie, im Darreichen begriffen , dic Stiftungsurkundx Hes „Oranienburger Waisenhamcs. Diese Statue, von Gets; m kaÉcgoffen nnd galvanisch bronzirt, bekam einen 9 Fus; hohen andsteinwck'cl aus der Werkstatt des Bcrlmer Vllphachrs Lauter. Auf der Vorderseite des Postaments enthält eme Bronzctafel dic Widnnmgsworte: ])El' 11011811 DthXerng'üUc](“rin ([18801' 81711113, 11011186 l-larxricttß, ()11111'1'1'11'81111 1'011 [3171113011111]?sz Z(Ib. ])1'1117088111 9011 ()1'11111611, 7,1111] („]-“11,181'1U1011 (FA]:“ial'thiZZ (116 (151111111316 Zfit'gérsclxni't. 0171111911- 11ux-ZZ 1858; die Übrigen dreiSeitcn führen die Namens-Chiffrc
der ürstin, das verschlungene 1- und () (Louise Goruorstin, wie s e selbst zu unterzeichnen pflegt? Zur Enthüllung hatte man den Sterbetag der Gefeiertcn, 18. nm, im Iahred1858 gewählt,“ dieselbeerfolgtemiteincrstatt11chc11Feteru11dschloßmrtdemChorale: »Iesus, meme Zuversichta, der, mag er nun ihre eigene Dich- tung oder nur ihr Lieblingslied sein, im Preußischen Volke auf immer mit- dem Namen der Kurfürstin verbunden ist. Ihr Erinnerungsmal aber durfte, obwohl sie dem Hohenzollernhause durch Geburt nicht angehört, in dieser Aufzählung nicht fehlen; schon die Seltenheit der Sachc, daß, eine nicht selbstherrschende
Fürstin zu der Ehre des Standbildes elangt, gebot die Erwäh-
nung, 'mehr noch der Umstand , daß te in der Liebe ihrer Un- terthancn so volksthümlich und Janz uns angehörig geworden ist, Ihre Farbe ist alle Zeit da Zeichen der. höchsten Ehren
gewesen, dle ihre Königlichen Nachkommen verliehen haben,"
vom Bande des Schwarzen Adler-Ordens an bis auf das der Kriegsßenkmünzen von 1813-1815 und von 1866.
. Mtt dcm Sohne dcr Oranierin treten wir in die Königliche Zett hmüber.
_ „Geschichxe der Stadt Rom vvn Alfred von Neu- monxa' :| der Tttel eines Werkes, dessen erster Band im Verlage 6er Kömgl. Gel). Ober-Hofbuchdruckerci (R. 1). Decker) eben erschienen Y. „Es umfaßt derselbe die Geschichte der ewigen Stadt von ihrer
rzmkzung bts zum Ende des Wcstreichs. Das ganze Werk soll in drei Banden znr Vollen dung kommen. Der vorliegende erste Band ist »dem Andenken Jrjedrtch Wilhelms 17. und Maximiltans11.« cwidmct, wie denn auch nn Vorworte des Werks bemerkt wird, daß dem chrrn Verfasser „wahrend cx'nes Besuches in München im Frühling 1863 im Namen Sr. Majeftat des Königs Maxumlian der Antrag gestellt wurde, eine Gxschtchte der Stadt Rom in übersichtlicher Darstellung für einen roßern Leserkrezs auszuarbeitcnxc Dies giebt dem Herrn Ver- gffer Anlaß, uber Herne Stellung„nnd seine Mittel zur Lösung empor solchen Aufga x sich zu außern, . deren Schwierigkeiten fretlich gaffen zu Tage ltcgcn, Welche aber zu überwinden derselbe gewiß der gextgnxtfte Mann war. -- Es kann hier nicht der Ort sein, auf den htstortschen und KunstWcrth des vorliegenden Bandes näher cin- zngchcn,“ aber es darf wohl hervorgehoben werden, daß dieses Werk emen großenoKrets von Lxsern finden wird, welche fich über die verschiede- nen Ph„asen„m_der Entntckelung der ewigen Stadt unterrichten, womög- ltch darm hemnsch Werden wollen. Dieser erftcBandist in3Büchcr gethcilt, von denen das erste dre Könige und den Freistaat, das zweite die Imperatoren 613 zum Ausgang der Antonine und das dritte den Ver- fall und Thetlungcn bts'zum Ende des Westreichs umfaßt. Zum Schlusse des Bandes find hinzugefügt: Anmerkungen Inschriften, chro- nleogtschc Ucberficht- und Stammtafeln. Zur Zicrße und zum Ver- standntß des, Werkes dtcnen zwci Pläne, von denen der erste Rom 111 de_rZert der Könige mit den Regionen des Servius Tulltus, dcr zwerte eme Vergleichung des alten und neuen Roms darstellt. „_
Statistisckje Nachrichten.
. --(Ergcbnisse herKlassensteuerveranlagung pro1867 tm chterungsbezwk Erfuxt.) Nach dem Emcbnissc über die Pcrsonen-_Aufnal)me Bchufs Emschäßung dcr Kla cnsteucr in dem Regxcrungs-Beztrk Erfurt pro 1867 beträgt die Gesammtvcvölkerung
,.372,141 Seelen und es zeigt sich eine Abnahme der Bevölkerung gegen
1866 um 141 Seelen. Dtcse ungewöhnliche Erscheinung des Zurück- gchxns dcr Gcsannntbevölkemmg erklärt fich hauptsächlich durch das l)cft1ge_ Anstretcn dcr Clxolcra in einzelnen Theilen des Bezirks, na- mcntltch m der Stadt Erfurt, in welcher allein 1539 Personen dieser Eptdcnne unterlegen find.
Dre „Zahl der klaffcnstcucrpflichtigcn Personen hat fich von 207,768, nn Jahre 1866 auf 207,428 also um 340 pro 1867 vermin- dcrx; Has veranlagte" Klasscnxtcucxjoll, h_clänft stch für dicses Jahr auf 226,596 Thl'r, cs Fgllt .also aus den Kopf der (Hesannntbcvölkcrung d::rchschmttltch 18 «gr. 3 „ Pf. und nach der klassenftcucrpflichtigcn cholkcrung berxchnct ] Thlr. 2 Sgr. 9 Pf. Der niedrigste Durch- schmttsbctrag trtfft anf den Kreis Schlcufingcn mit 12 Sgr. 11 Pf. und 24oSgr. 2 Pf., wahrend der höchste und zwar mit 23 Sgr. 2 Pf. und nut 1 Thlr. 13 Sgr. 2 Pf. auf den Kreis Erfurt fällt. In der ersten Hauptklaffe smd 122,340 Personen veranlagt und darunter in Stufe 1a., 96,782, von welchen 21,36 PCt. dcs Solls aufgebracht Werden; tn der 11. Hauptklaffc befinden tch 11,892 und in dcr 1lltcn" 3526 Ccnfitcn und" unter diesen ind wiederum 408 in dxr hochsten Stufe cmgcscbaßt. Von der flasscnstcucrpflichtigen Bc- völkcrnng koxnmcn 75,309 oder 36,3 pCt. auf die Städte und 132-119 oder 63,7 pßt. auf dtc ländlichen Ortschaften; das Jahressoll für Erstere betragt 99,171 Thlr. 15 Sgr. oder 43,8 pCt. und für die länd- lichen Ortschaftcn 127,424 Thlr. 15 Sgr. oder 56,2 pCt. des ganzen Solls. ck Außerdem werden von 3096 cinkommensteuerpfiichtigcn Per- sonen 68,166 Th_lr. aufgebracht und ist unter Hinzurcckmnng dicses Bctxagcs der aus den Kopf der (Hcsanmnbcvö[kerung fallende Durch- schmttsbctrag der beiden genannten Steuern 23 Sgr. 9 Pf.
Gewerbe: und Handels=Nachrichtem ' - (Zur Pariser Ansstcllung.) Dieselbe ist immer noch mcht ganz cordnet und wn'H daher quel) erst in sehr beschränktem L1111fange bxuchtt. Dcr'prensztscln Theil der Ausstellung indcß hat ZU) schon 31cn1ltc1) cntnnckclt, namentlich gilt dies von der landivirth- chaftlnhcn Parttc.
“ Keßler. V
1493
Königlixhe Schauspiele.
Freitag , 12. A ril._ Im Opernhause (82ste Vorstellung). Flick und Flock. omtsches Zauber-Vallet in 3 Akten und 6 Bildern von Paul Tagltoni. Musik von P. Hertel, Topase: Frl. Girod. Aufm)? 7 Uhr.
Mittcl-Prct e.
Jm Schauspielhause (99ste Abonnement-Vorstellung). Die beähmte Widerspensti e. Lustspiel in 4 Abtheilungen von S akespeare, nach der einhardstein'schen Bearbettung , mit Be- nußung der SchleZel- urd Tieck'schcn Ueberse-Hung. Vorher: Eine Ta e Thee. .ustspiel in 1 Akt_ nach dem Französischen von C. omburg. Gast: Fr,Mar1e Ntemann-Seebach: Ka- tharina und erm'ance.
Mittel- retse. .
Sonnabe11d,13.April. IntOpernhanse. (83. Vorstellung.) Don Juan. Oper in „2 Abtheilungen nnt Tanz von Mozart. Donna Anna: Fr. Harrtcrs-Wippern. Donna Elvira: Frl. Grün.
Mittel-Prejfe.
Im Schauspxelhause. (100stc Abonnements=Vorstellung.) Neu einstudirt: Dic seltsame Wette. Lustspie1 in 1 Akt_ nach dem ranzösischen. In Scene geseyt vom Dtrektor Dürmger.
ese un : Baron v.Nordech, Hr.L1edtcke. Constanze v. Dallnar, Frl. atran. Lisettc,Kammermädchen, Frl. Taglioni.
Hierauf: Zum 1.Male:Grin oire. Charakterbild in 1 Akt
von Th. de Vanvikßc, deutsch von „Winter. In Scene geseyt vom Direktor Dürmgex. , , . ' Bes eßung: LudMg W„ Kömg von Frankretch, Hr. Dessmr. Olivier le Daim, sein Barbtcr und Vertrauter, HuFriedmann. Simon Fourniez, Kaufmann, Hr.Baun1cister. Nicole Andry, seine Schwester, Frl. Bergmann. Lomse, seine Tochxer, Frl. Pierre Gringoire, Hr. Dahn. Pagen. Offizier und cnschüyen der schottischenLeihgarde. Die andlnng spielt Yours,“ bei Simon Fourmez, tm März 146 . , Zum Schluß , Zum ersten Male: Nur mündltches Ver- fahren. Lustspiel in Akten, nach einer Erzählnn L.Schükags von A. Mannkopff. In Scene geseyt vom Dire tor Dürmger. Beseyung: Graf Hclung, Hr. Karlowa. , Adolfme , seine Gattin , Frl. Safran. Therese zu Stetten, Sttftsdame , Frau Kierscbner. Leon Gersdorf, Hr. Liedtcke. Diener, Hr. Löhmann.
Ort: Eine kleine Residenz. Mittel-Pretsc.
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Melexrapbj-ebe Witteruuzsberlelne.
Zaro- Kmp:- meter. ratur. karia. Rém-
l-inien. mur.
11. 4971].
ZW., aclmmeb. [beitet.
ZW., schwaeh. beiter.
880, scbykacb. wolkiZ, Reik. 80., stark. beäeckt, liegen. Z., sein?, beäeckt. “ ZIP„ schwach. beä., Jost. lieg, 880., lebhaft. trübe, sp. Kexeu, gst Rezeu. trübe.
trübe Regen. betl., ZZt. Regen. trübe, zzt. lieg. alm'ectxs. lieg. beiter.
triibe lieg.
be:. Kezeozcb.
beäeckt , Wim] stösse. beäockt.
Zeobaebtuoxueit. Stanze. ore.
Ugemeine Kimmel!- uuiebt.
Winti. ,
333.8 334,3 334.1 328, 5 332,0 333.4 330, 9 332,1 328,8 328.8 329,5 329 2 328 0 329,1 330, 5
332,1
I., a. schw. ZW., stark. ZW., ]ebbas't. 80., 11138313. W., 2. stark. W., 111581313. ZW., stürmisch. "M., mässig.
ZW., 1Zhakt.
]!liioster . . . “]"01' au . . . Ursa au . . . ()öl'n ...... Ratibor . . . *l'kier ...... k'lensburx . katja ...... 31118801 . ..
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333,1 ' UT, “[I-rack. beiter.
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beäeckt, Rebe]. Ceskzb. UKW. Jobwaeb.
1111111. 2,4.
111111. -5,4. boNölkt.
liegen.
bewölkt.
beiter. Erauyeln.
332,4 M., sxwyacb.
UM, zcbxyacb. ZINK, schwach. ZW., Sturm. M'
881211, frisch.
Zkuäesuäs . (1161111131211 . Uebler. . ..
1161110883116 Christians. .
W I'Oeffentlicher Anzeiger.
Handels : Register.
In unser FirmenchFisxer ist unter Nr. 174 die Firma: Fr. icmmann zu Züllichau
“„ und als deren Inhaber der Tuchfabrikant Theodor Friedrich Rein- . mann daselbst zufolge Verfügung vom 3. April 01“. heut eingetragen
worden. Züllichau, den 3. April 1867. , Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.
Unter Nr. 289 unseres Firmcn-chifters ist der Kaufmann Hein“=
rich Seklenings zn Tilsit,
Firma: «Heinr. Sellcningsz, Ort der Niederlassung: Ttlnt,
zufolge Verfügung vom 9. April 1867 an demselben Tage eingetragen.
Tilfit, den 9. April 1867., „ . Königliches Krchgcrlet. [. Abtheilung.
In unJsTer “?irmcn-chistcr ift eingetragen: » bci r. "' die Firma ist durch Vertrag auf den Kaufmann Ioseph Kirschstein zu Anklam übergegqngen ,' vergl. Nr. 129 des Firmen-Negistcrs, eingexragcn zurolgc Verfügung vom 30stcn März 1867 am 3. April 1867. Ferner ' 1) Nr, 129. , 2) Bezeichnung des F1rn1xtt-I11lxabers: Kaufmann Ioscpl) Krrschstcm zu Anclam, 3) Ort der NicdcrlaZung: Anclam. 4) Bezeichnung der 'irma: M. „Kirschstein, „ 5) Eingetragen znfolgc Verfugung Vom 30. März 1867 am 3. April 1867. Anclam, den 30. März 1867. „ „ Königliches Kreisgericht. 1. Abthctlung.
In unser Firmcn-Ncgistcr ist eingetragen: 1) Nr. 128. , 2 Bezeichnung des Jurmcn-Inhabcrs: Hermann Goldfedcr zn Anclam,
3) Ort der Niederlassung: Anclam,
4) Bezeichnung der Firma: H. Goldfeder. * 5) Eingetragen zufolge Verfügung vom 1. “April 1867 am 3. April 1867. Anclam, den 1. April 1867. „ Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.
In unser Firmcn-chistWft Zub laufende Nr. 69 die Firma August Stelzer zu Bockau und als deren Inhaber „der Kaufmann Flugdust Stelzer zu Bockau, Kreis Stricgau, am 6. Aprtl c. eingetragen vor cn.
Stricgau, den 6. April 1867. „
Königliches Kreisgericht. 1. Abthetlung,
Dic Gesellschafter der am 1stcn dieses Monats hicrsclbst unter
der Firma Kuhn u. Anschüß errichteten offenen Handelsgescllschaft find dcr Büchsenmacher Theodor Kuhn und der Büchsenmacher Ludwig Anschüß zn Suhl. Eingetragen unter Nr. 46 des Gesclnchasts-chtstcrs zufolge Ver- fügung vom heutigen Tage. Suhl, den 6. April 1867. , , Königliches Kreisgertcht. 1. Abtheilung.
Der Kaufmann Moses Levy in Schwarza ist als Inhaber der Firma . »Vk. Levy-
daselbst unter Nr. 154 in das Firmen-chifter zufolge Vom heutigcn Tage ctngctragen. Suhl, am 5. prU 1867. _ Königltchcs Kreisgertcht. 1. Abtheilung.
Im hicfigcn HandclE-Regifter'ift auf Folium 984 die Firma: . Fr:edcr1ke_ Rehren (]cjzt Glas- und Porzellan-(HeWäst; ]cßigcs Geschäftslokal; Calen- bergcrstraße 7),
als deren Inhaberin die Ehefrau Friederike Louise Rehren gcborne Rxcgclmann hter und als Ort der Ntcdcrlaffung Hannover heute ein- ge ragen. Hannovcx, „den 8. April 1867. Kömgltch Preußisches Amts cricht. Hoppen, edt.
Verfügung
Abtheilung F1.