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ro 6 "en und den nicht zur Zuständigkeit der Schiyur erichte gc-
[Fönz Zn Strafsachen find von dcm Hof- unk) Appellationderichte in Wießbadcn und dcm Ober-Appellanonsgerichtexasclhst die bishcrm Homburg in Geltung gewesenen Prozeßvorschristen nx Anwendung zu bringen. »“ . Die Zuständigkeit des Schwurgerichts ist nch dem Landgräftich hmnbnrgischcnKompetenzgesrhe v_0m 22. Marz 1859 (Regierungsblatt 110111859 S. 17) zu beurthcilen,“ dagegen 17]. das Verfahren bei Vrrwcisun der Sachen vor das Schwur- gericht, dirVerhandlimg bci drchlhcn, dic_Wahl der Geschwore- nen, die Zusammenscyimg dcs Schwur crich'tshofcs, so „WW, die Zulässi keit und das Verfahren in An chung der Rechtsmittel ge en rkenntniffe der Anklagckgnuner und des Schwurxerichts- ho es nach dem Herzoglich nasmuischcn Geseyr vom 1 ."April 1849, betreffend die Einführung des'miindlichcn und offent- lichen Strafverfahrens mit Schwurgerichtcn (Verordnungsblatt von 1849, S. 305), u regeln. T'". In Aixsehung dcs außeren und inneren Geschc'iZtsgangcs, der Disziplin, der Ernennung von Offizial-Amvalten, dcs Armenrechts , dcr Inftnrmttonen, der Gerichtskosten, so wie der Gebühren der Anwalts findet) bei dem Hof- und Appellationsgerichtr und dem Ober-Appcllations- gerichte in Wiesbadcn die nach den nassayischen Gesehen gclteii- den Vorschriften Anwendung. 17111. Diesq Verorpngng tritt mit dem 1. Mai d. I. in Kraft. Hai vor dieser Zerrdic Akten- versendung Behufs der Revision in eiiier Sache im eine Rechts- fakultä't bereits stattgefunden, Fo ist die Entscheidung von der Lehtercn abzufaffen Und demnächst nach den bestehenden Vor- schriften zu verfahren. ' _ . * ,
In den nach Artikel 7 des HomburJischen Gcscßes vom 15. Oktober 1850 (Regierungsblatt Nr. 4 “von'1850). bereits vor das Schwurgericht verwiesenen, am 1. Mai d. J. noch nicht abgeurthciltcn Sachen entscheidet das Schwurgericht in Wiesbaden. , _ - „_ ' ,
Sie, der Justizminister, werden erxnachtigt, die zur Aus- führung diescr Meiner Order erforderlichen Anordnungen zu tre en.
Berlin , den 1. April 1867.
W i l l) e l m. Graf zur Lippe. An den Justiz-Minister.
Viinisterium der auswärtigen Angeicgcnhcitcn.
Der Kaufmann Friedrich Crawfurd in Grimftad ist zum Konsular-Agrnren daselbst bestellk worden.
Bekanntmachung der Ministerial-Erklärung vom 13. März 1867, betreffend die mit der Großhrrzoglich sachsen- weimar-eisrnachischcn und der Herzoglich sachsen-coburg- und gothaischen Regierung getroffene Vereinbiirung wegen der defi-
nitiven Auflösung des Amortisationsfonds dcr Thüringischen ;
Eisenbahn. Vom 16. April 1867.
„Durch die Ministerial-Erklärung der Königlich preußischen ' Regieruug vom 3. Dezember 1862, der Großherzoglich sachscn- ; weimar-eisrnachischrn Regierung vom 21. Oktober 1862, und '
der Hrrzoglich sachfen-coburg- und gothaischcn Regierung vom 10. November 1862 sind die in den Artikeln 15 bis 17 des die Thürinéschc Eisenbahn brirrffcnden Staatsvertragrs vom 19. April 844 eiithaltrnen Bestimmungen insoweit provisorisch außer Kraft gcht wordcxi, als dieselben die Verwendung der vom 1. Januar 1860 ab von der Thüringischen Eisenbahn er- hobenen Abgqbr, sowre der von dem gedachten Zeitpunkte ab er- wachsenen Dividenden von dem gufgesammelten Amortisations- fonds zum wecke der Amortisation des in dem Unternehmen angelegten ktienkapitals betreffen. Jede der mitintereffirten Rr ierungen, hatte sich jedoch vorbehalten, auf die Verwendung der lau enden Eisenbahn-Abgabe zum Zwecke der Amortisation der Eisenbahnactien nach Maßgabe der Verabredungen des vor- gedaehten Staatsvertrages zuriickzukmnmen.
Auf Grgnd drr 1113W1schc11_ gepflogenen weiteren Verhand- lungen sind die KÖUlgllch preußische, die Großherzoglich sachsen- wcimar-eisenachische und die Heréoglich sachsen-coburg- und go- thaische Regierung nunmehr iiiereinJekommen: 1 diejcni en Bestimmungen der Artikel 15. 16. un 17. des die hiiringiJche Eisenbahn betrcffrndcn Staatsvertrages vom 19.Apri[1844, welche sich auf die Verwendung der Eisenbahnab abe und der Dividende derangckauficii„Actien zum Zwecke der mortisaiion der Actien beziehen, definitiv aufZiltheben, Und 2) den bis zum 1. Januar 1860 aufgesammelten moriisationsfonds aufzulösen und denselben nach Maßgabe „des einer jeden der drei Regierun- grti daran zustehenden und M Gemäßheit der Verabredungen
in dem Staatsvertrage vom 19. April 1844, so wie 13er Ueber. einkunft in dem Berliner Schlußprotokolle vom nämlichen Tage nach dem Län envxrhältnissc dcr Bahnstrecken zu berechnenden Antheil's unter [ck zu vrrthcilexi. * . .
Dic Königlich Prrrtßische„d1cGroßherzoglich mchscn-wcinmr. eisenachischc und die Herzogltch sachsen -coburg- und gothaische Regierung sind darüber eiiivcxsianheii, daß hiernach die Artikel 15, 1611111) 17 des die Thitriiigischc Eisenbahn bctrcffendcn Staatsvertrages vom 19. April _1844 msowcrt fortdauernde Gültigkeit behalten, als durch diejelben die nachstehend bezeich. tiefen Vestimnmngen getroffen worden find, nämlich: 8) daß an er der Abgabe, welche in Folge der Bestimimmch des für da “Königreich Preußen ergangenen Geyehes vom 30. Mai 1853, dié vor,; den Eisenbahnen zu entrichteydr Abgabe be- treffend ,“ von dem Ncincrtrggc_ dcr Thüringischen Eisen- bahn“ erhoben wird, der Gech1chafi keine besonderen Ab- gaben fiir die in den verschicdenrn Gebieten belegenrn Bahn- strecken, als Gewerbesteuer , Konzeisionsgcld und dergleichen auf- erlegt werden sollen, jedoch vorbehaltlich der Enirichtung der Grundsteuer und anderer dinglichcr Lasten, soweit _s'olchc nach der bestehenden Landesgescchbung von der Gesellschaxt zu iibcr- nehmen find; 11) daß die Königlich preußische Regierung die Zeststcllun drr vorgedachten Abgabe übernehmen und diese
bgabe a jährlich an die mitintcrcsxirten Regierungen, nach Maßgabe ihrer Betheiligung, Seitens _erDirection'dcr Thürin- gischrn Eisenbahngeselischast abführen [affen wird, 111 Ansehung welcher Bctheiligung “die in dem vormaligen Kurfürsten-Lhum „essen und dem Herzogthum Sachsen-Mciningen belege'nen
Wecken dcr Thüringischen Eisenbahn mit Riicksicht auf die Uebereinkunft in' dem Berliner Schlußprotokoll vom 19. April 1844 den in dem Großherzogthmn Sachsen-Weimar- Eisenach
beleéxencn Strecken zagcrechnet werden, die Über Herzoglich -
sach en-altenbur isches Gebiet fiihrende Strecke der Weißenfels- Geraer ?weigba 11 aber nach dem Staatsvertrage vom 25. No- vember 857 den in Preußen belc enen Strecken hinzutritt. ' Hierüber ist Königlich 'preu 1scherSeits vorstehende Mi- nisterial-Erklärung in zwei gleichlautenden Exemplaren ausge- fertigt worden, welche nach erfolgter Auswechselun gegen iiberein- stimmende Erklärungen dcsGroßherzoglich sach en-weimar-eisc- nachischeti'und des Herzoglich sachsen-coburg- “und gothaischen Staatsinmisieriums Kraft und Wirksamkeit haben soll. . Berlin, den 13. März 1867. Der Königlichj preußische Präsident“ des Staatsministeriums und Minister der auswärtigen Angelegenheiten. ' (l-. 3.) Gr. v. Bismarck-Schö'nhausen.
, Vorstehende MiniLKrial-Erklärun wird, nachdem Lic gcgen iiberriristinimrn-dc Erk ärnngen dcs roßherzoßlich sach en =wei- mar-eiscnachischen Staats-Ministeriums un dcs Herzoglich sachscn-coburg- und gothaischen Staats-Miniftcriums ausge- wechselt worden, hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Berlin, den 16. April 1867. Der Minister der auZWärtigen Angelegenheiten. Im Auftrage: von Thile.
Wkiuiskcrium für Handel, Gewerbe und öffentliche ' “ Arfiéitc'n.
Das 32. Stück der Geseß-Sammlung , wrlck)rs heute aus- grgeben wird, enthält unter .
„ Nr. 6611. die Verordnung wegen Einbrrufun der beiden Hatuser des Landtages der Monarchie. Vom 18. Z(pril 1867,“ un er '
Nr. 6612. den Allerhöchster Erlaß vom 5.Novembcr 1866, betreffend die Organisation der, Justizpflcge in den von dem Großherzoge von Hessen und bei Rhein abgetretenen Theilen dcr Provxnz Oberheffen,“ unter '
Nr. 6613". die Bekanntmachung der Ministerial-Erklärung vom 13. Mgrz 1867,“ betreffend die mit der Großherzoglich Sachsen = Weimar = Eisenachischen und der Herzo lich Sachsen- Cohurg- undGoihaischen RegierunY getroffene ercinbarung WSJM drr definitiven-Auflösung dc Amortisationsfonds der Thurmgtschen Eisenbalhn. Vom 16, April 1867 ,' unter
Nr. 6614. de_n A crhöchßrr Erlaß vom 18. März 1867, he- treffend die Verleihung der fiskalischen Vorrechte fiir den Ball und die Unterhaltung cincr Kreis-Chauffrc von Zörbig iibcr Bitterfeld 11ach Düben, im Kreise Bitterfeld; und unter
Nr. 6615. den Alicrhöchster Erlaß vom 1. April1867, betref- fend die Instiz=Orgamsanon in dcr chcmaligen LandgrafschafT Hessen-Homburg. ,
Berlin, hen 20. April 1867.
Debits-Comtoir dcr GcscZ-Sanimlung.
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Ministerium de_r geistlichen , unterriéhts: und Wkedizmal = Angelegenheiten.
Dcr Oberlehrer 1)--. Carl Abicht vom Gymnasium in Emden und der ordentliche Lehrer ])1'. Gustav Schimmel- feng vom Gymnasium in Marburg sind zu Profefforen an Yer Landesschulc Pforta, drr „Konrektor Dr. Eduard Buch- holz vom Rathsgynmajimn in Osnabrück ist unter Verleihung des PrädikatskyProfrssorc- zum Oberlehrer am Gymnasium in Erfurt, dcr ordcnilrcbc Lchrcr V1". Hornung vom Domgym- nasium in Magdeburg zum Obrrlchrcr an der Ritterakademie in Brandenburg und drr ordentliche Lehrer Nielc'inder vom Gymnasium in Laudsbcrg «. W. zum Oberlehrer am Gym- nasium in Krotoschm berufen worden. „ Die Berufung des Oberlehrers 1)» Gottfr. Eduard ischer vom (Yumasium in Prenzlau Zum Prorektor und Zbcrlrhrer am -ymnastum in Guben, es ordentlichen Leh- rers 1)» Adolf Winckler vpm Gymnasium in Thorn zum Oberlehrer am Gymnasium in Kolberg und des Schulrcktors Philibert Bobrick in WoUin zum Oberlehrer an der Real- schule in Barmen _ist genehmigt worden, chgleickyen die Beför- derung der ordentlichen Lehrer V|“. Lilie am Gymnasium in
Jauer und Or.Meher an der städtischen Realschule in Königs-
berg i. Pr. zu Oberlehrer".
Am evangelischen Schullehrer-Szeminar JU, Barbi) ist drr Lehrer Dannehl in Stcmtnern als ordentlicher Lehrer ange- stellt worden.
Finanz : Wkinisterium.
Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 4. Klasse 135ster Königlicher Klaffcn-Lotterie sicl 1Hauptgewinn von 20,000 Thlrn. auf Nr. 30,537, -1 Hauptgewinn von 15,000 Thlrn. auf Nr. 54,700. 3 Haupt ewinnr von 10,000 Thlrn. Helen auf Nr. 9610. 33,191 und “ ,348. 3 Gewinne zu 2000 &hlr. auf Nr. 3164. 65,426 und 85,549. _
40 Gewinne “JZ 1000 Thlr. auf Nr. 1251. 2192. 2709. 3391. 7071. 9560. 65. 10,910. 12,672. 16,803. 17,727. 21,183. 23,212. 28,240. 30,098. 30,332. 31,664. 42,764. 43,499 44,505.
46,657. 51,678. 52,465. 52,485. 54,976. 57,865. 59,824: 60,501. -
63,561. 66,863. 8,264. 69,830. 72,580. 73,344. 75,321. 78,482 85,829. 88,069. 88,559 und 90,158.
58 Gewinne zu 500 Thlr. „auf Nr. 3638. 7767. 8761. 9075. 11,596. 12,372. 12,858. 13,247. 14,105. 18,736. 28,105. 33,602. 34,495, 35,888. 36,875. 40,886. 44,374. 46,572. 46,719. 50,064. 50,820. 53,609. 53,744. 58,834. 63,161. 63,170. 63,938. 64,891. 65,657. 65,837. 66,071. 66,262. 67,078. 67,736. 68,389. 68,885. 69,630. 70,927. 71,020. 71,218. 73,491. 74,080. 79,831. 80,909. 81,434. 81,878. 82,070. 84,095. 84,156. 85,235. 85,971. 86,297. 86,636. 88,469. 88,893. 89,656. 90,894- und 93,404.
68 Gewinne zu 200 Thr. auf Nr. 588. 951. 980. 1545. 1598. 5391. 5718. 6463. 6765. 7461. 9416. 9655. 12,123. 12,367. 13,428. 14,692, 18,057. 18,526. 19,012. 24,226. 28,084. 32,196. 32,762. 34,584. 34,626. 37,552.“ 38,824. 39,092. 41,173. 42,569. 44,581. 45,051. 47,696. 49,249. 49,389. 49,741. 51,261. 51,836. 55,042. 55,476. 56,895. 57,250. 59,297. 59,316. 60,645. 60,745. 63,727. 64,150. 65,099. 67,161. 68,334. 69,152. 69,955. 71,586. 74,649. 74,981. 76,866. 77,886.77,992. 82,381. 84,419. 85,240. 86,102. 88,834. 90,913. 91,460. 91,661 und 92,165,
Berlin, „den 20. April 1867. „ , '
Königliche General-Lottrrir-Dircction.
Angekommen: Der Kammerherr uno GenerahIntcn- dani der Königlichen Schauspiele, von Hülsen, von Cassel.
Ab ereist: Se. Durchlaucht der Fürst Heinrich )()(11. Reuß ä tere Linie nach Grei. , S Se. Durchlaucht der Für Blücher von Wahlstatt nach leien. ck (Lr. Excellenz der Staats- und Minister für Haiidrl, Gc- werbe und öffentliche Arbeiten Graf von Jßenpliy, nach Eimersdorf het Wrießcn a. O. , Sc. Excellcn der General der Infanterie 11111) komman- dirende General Les 7. Armce-Corps, von Steinmcxz , nach
Posen. ..
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Berlin, 20. April. Se. Majestät der König hahanllrr- gnädigst grruht: Dem Obersten von Wartenberg, :» 1a 8mt0
Commandeur des erzoglich sachsen-altenburgischen In anterie“ Regiments, die Er aubniß zur AnleFJung des von „de, Groß= herzogs von Mecklenburg-Schwerin öniglichc Hohmt ihm ver liethriilen Comthurkreuzes des Ordens drr Wrndischcn Krmrc zu er )61 en.
Gcnanr Adressirung der Briefe ic. nach Berlin. Zuerrmeidung von Yerzögernugrn bci BcsLeUUng der in Brrlm eingehenden Postwndunch wird dcxi Korrcipondcnten Wiederholt hrmgcnd empfohlen, auf denAdressen dchriefe und chlertbriefe die .Vsohuung dcr Adressaten Nach Straße , HauZnummrr und Lage in dcn Häuirrxi -- ob eine, zwei Treppen hoch u. s. w. _- möglichst genaii zu bezeichnen.
Berlin, den 16. April 1867. Der Ober-Posi-Direktor Sachße.
NTTHÉUUILLU'ZWH.
Preußen. Berlin, 20. April. Sc. Majestät drr Kön_1g wohnten gestern dem Gottesdienste im Dome bei, empfingen alsdann dcn General-Lieutcnant, Gcneral-Adjutauten und kommandircndcn General des 11-7. Armec-Corps, von Alvensleben, und nahmen vom Hausminister, Freiherrn von Schleiniß, einen kurzen Vortrag cmtgegcn.
Heute nahmen Allcrhöchstdieselben die Vorträge des Kriegs-
' Ministers, des Militair- und Civil-Kabincts, des Unter-Staats-
Secretairs, Wirklichen Geheimen Raths von Thile, und im Beisein des Gouverneurs imd Kommandanten die Melsungen der Herzöge von chst und von Ratibor, der General -Licittc= nants von Colomier, von Schweiniß, von Bayer, Grafen Dohna, des Gcncral-Majors von Mertens, der Obersten von Chauvin und Gericke an.
» Ihre Majestät die Königin wohnte am Dienstag und Donnerstag dem liturgischen Abend-Gotirsdicnstc im Dom und gestern dem Gottesdienst daselbst bei, nachdem beide Königliche Majestätcn am Donnerstag Das heilige Abend- mahl mit der Königlichen Familie in dcr „Haris-Kaprilc dcs Kronpririzlichen Palais empfangen hatten.
_- Sc. Königliche Hoheit der Kronprinz nahm im Lunfc
' des Vormittags, den 17. d., militairischc Meldungen cxiigrgeii,
brgadb _sich um 12 Uhr zum Schluß des Reichstages nach dem Königlichen Schlosse und präsidirtc von 2 Uhr ab in Höchst€€i=
Urn! Palais einer Kommission in Angelegenheiten des Kieler
Hafens. * '
- Sc. Königliche HoZeit der Kronprinz wobxitc mn Charfreitag drm Gotteédien im Dome dri , Ihre Königliäxe Hoheit dic Kronprinzessin drm GotWSOirnsxc in Der c:“:gli- schen Kapelle. Um 5 Uhr dinirtrn Ihre Majestätcn im Kronprinzlichen Palais. Um 5.8 Uhr hrgabcn sich dir Höchsten Herrschaften in die Singakadcmir.
Kiel, 18. Apr'il. (W. K.. V.) Das Obrrpräsidiunr ver- öffentlicht eine Ministcrial-Vcrfiigung, iii Fylgr ,wrlchrrWallc nordfchleswigschcn Wehrpflichtigen, die nch m die damxchcn Stammrollrn haben aufnehmen laffrn, aber nach dem „Herzog- thumSchleswig zurückgekehrt sind,):m ihren dlcihcnden Aufent-
; halr dascxbsk zu nehmen, ohne Axisimhmc aiisgcwirsen wcrIrn
sollen, selbst diejenigen, welche ihr Untertha:irnvrrhälxniß zu Däuemark wieder löxrn und_sich dcr Eimtri...ng „m' die preu- ßische Armxle als Unsichere Herrespfiichtige nachtraglich untcr- wer en wo cn.
f- (Kiel. Ztg.) Die bei dem hier in Garnison lic enden Bataillon dcs Magdchur ischen Fiisilicr-Ncgmicnts, Nr. ' ' am 1. April eingestellten 56 5'injährig-Z'xrc'nvrlligcn und etwa bun- ?Ferß Rekrzitcnl ,[Ztahcn gestern morgen in der Klosterkirche den
a ncnci 9 er r.
Mchrch hundert Schiffsjungcn fiir die KÖLÜJÜW? Marine sind in diesen Tagen nut der Bahn hier eingetroffen, auf das Kasernenschiff »Barharoffa“ Zelegt und eingekleidet.
Verden , 17. April. (sk. Hannov. Ztg.) Gestern und vorgestern wurde die 'nspection des hier garnisrmiirnden vier- ten westfälischen Kiira sirr-Regimcnts durck) dcn Generalmajor von der Golß abgehalten. Die schon friiher mitgrthrilee bevor- stehende Feier des 150jährigcn Bestehens dicses Regiments wird am 1. Mai d. J. stattfinden und, wir verlautct, siib auf die Dauer von drei Tagen erstrecken. Dasselbe istam 1. Mai 1717 unter dem Könige Friedrich Wilhelm 1. gcgri'mdrt.
Frankfurt a. M., 15.21pri1. CU"- J) Dumb den Groß-
des Kaiser Alexander Gardc=Grenadicr-chiments „Nr. 1 und , herzoglich hessischen Bevollniäihtigtcn in dr».- Biindesliqui-