1940 '
Gru (Felder und von den Rohproduktcn des Berg: und Hüttenwescns «:arKagt Wird. _
Die-dircktcn Steuern waren nach drr im Herzqgthum Nassau bc- standcnen Verfassung gesetzlich dazu beftu_1m_i_t, _denxemgen .B.c_tra_g der Staatsausgaben zu decken , fiir wclchen_ dic ubrrgcn_ Staats-Emkunftx, namentlich aus" den Domainen, _chaltcn und indirekten Steuern die Deckungsmittcl nicht darbotcn. Dcr,äl)rlich u erhebendeBctrag der direkten Sxeucrn wurde daher, nach vorgängigcr Fest cllung dcrgesa_nnnten Staats- ausgaben der aus den sonYigenEiunahmequellenzu gewéirtigcziden Staats- Einnahmen „und des anach sich ergebenden Defizits, m Höhe des letzteren alljährlich ermittelt und festgestellt, underfolgtc dic _Vcran- lagung der Steuern in ,“ .Simpcln dergestalt, daß es alljährlich nur einer Bestimmung dariiber bcdnrfix, wie viele solcher Simpcl zur Deckung des Bedürfchs zu erheben seien.
In den Jahren 1 _ alljährlich erhoben worden. Demnach kann in Gcgeniibcrsteliung mit den altpreußischen Steuern der Jahresbetrag der nassauischcn direk- ten Stcuern zu rund 5 Simpcln angenommen worden, da hierbei die geringfügige - nur 13 pCt. betraZende -- Differenz gegen den ge- nauen Durchichnitt§beirag nicht in' Gewicht_fälit. _
11. Die Grundsteuer beruht im We1c11tlichcn auf_ dem Edikt Vom 10/14. Februar 1809. Dcrsclbcn unterliegen alle Ltrgcnscha ten mit Einschluß der auf denselben ruhcnbcn Geld- und Natura'l- lb- Zach , wie der Zehnten, Zinsen, Erbpachte,_Holzabgabxn aus Wal-
ungrn U. 1“. w. und aller nußbaren Gerechtigkeitcn, Wie der Weide, Masiung u. s. w. Ausgenommen find: ]) die zu den landesherrlichen Schlössern gehörigen Gärten, 2) die Lustgärtcn der zur Sclbstbcwol)- nung bestimmten Schlöstcr der Standesbcrrcn, 3) alle Licgensxhaftcn, welchc Vermöge ihrer natiirlichen Beschaffenheit cinen Ertrag 1ucht gc- währen , wie fahle Felsen, Sümpfe 2c., 4) Kirchböfc und _öffentliche Begdräbnißpläßc, 5) Land- und Hecrstraßen, Lcinpfade, Vizmal- und Fel wege, öffentliche Pläßc.
Die, Grundlage fiir die Vertheilung der Grundsteuer bildet der natürliche Werth , d. h. „derjenige Werth dcr Grundßückc, Welcher der Giite des Bodens, der Art -und dem Grade der Kultur, dem Geld- werthe ihrer Produkte und dem hiernach in (Heide zu schäßcnden rei- nen Einkommen entspricht. Von dem hiernach geschäßtcn Werth
* eiiies Grundstücks wird “€ als Steuerkapital gxnommcn und lcßtcrcs m1t '/„„ seines Beiragcs, also mit einem Psennigbom Gulden in 51111010 besteuert. Bei Erhebung von 5 Simpcln beträgt die Steuer also 5 )( "z )( “649 == 0,52 pCt. des natürlichen Werths und, da nach dem Stcuer-Cdikt 1/32 diescs'Wcrths als Reincrtrag angenom- men ivtrd, 16,64 pCt. des Reinertragcs. Wenn die Jahrescrntc durch Wetterschaden ganz oder theilweise verloren gegangen ist, kann ein Grundsieucrnachlqß bis zum vollen Betrage der Steuer bewilligt Werden, in der Regel ]edocl) mir dann, wenn den Liegenschaften, deren Erntecrtrag vernichtet _odcr beschädigt worden, in demselben Jahr ein anderweitcr _Ertrag nicht abzugewinncn geWescn ist. Die in Ausfiih- rung des Edikts _vom 10./14. Fcbruar1809 erfolgte erste Veranlagung der Grundsteuer i_ft auf Grund der landesherrlichen Verordnung vom 17. Oktober 1820 m dcnIahrcn1821/22 cincr Gcneral-Revifion untcr- worfen_und seitdem, abgesehen von den gesehlicl) vorgesehenen Ab- und Zu,“chrcrbungcn, Welche die e_ingetretrncnKulturvcrändcrungrn nur in sehr qcrmgem Umfange rzachwciscn, im Wesentlichen unverändert geblieben. Nur m Bcirrffder m forstwirthschafilicher Kultur befiti'dlicken Liegen- schafter, hat M Fqlge dcr landesherrlichcnVerordnung vom 30. März 1840 eme aligememc Revision der 1_mch dem Edikt Vom 10,14. Februar 1809 ausJefuhrtetx Abschäßyng, beziehungsiveise eine neue Abschäßung ftatigcfun en. Dic leßtcrc :| auf den wirklichen Rcincrtrag der Wal- dungen naxh dcm Durchschzntt der Jahre 183039 gegründet, welchcr, da sammtlrchx Forsten, nut Ausnahme von etwa 5 Prozent Privat- waldungen, tm Ergcnthum des Staats, der Gemeinden oder Institute fich bcfmd__cn , aus_ Hrn Rechnungen und Biichem genau zu ermitteln War. Wahrend die im Iahre1821/22 vorgenommene Revifion dcr gcsammtcr, Grundsteuer von den Liegenschaften eine Verminderung des AbsYaßungskapxtalY von 111,754,853 auf 107,947,036, also um 3,807,81__/ F1. herbrigcfuhrt hatte , hat die Abschäßung dcr Forst- grundstuckc im Jahre 1840 eine Erhöhung der Waldsteuer von 23,464 auf 59,112, also_ um 35,648 Fl. oder um 152 Prozent zur Folge gc- l)abt. _Eine Revifion der Grundsteuer in den Feidlicgenschaften ist zwar im Jahre 1850 bcgonnerr , jedoch wegen der Höhe der Kosten mehr durchgefuhrt worden. Die damals in einer Anzahl von Ge- meinden vorgcn_om_menen neuen Abschäßungen haben Reincrträge er- geben, welche die_m den Jahren 1821/22 abgeschäßtcn Rcinerträgc in den besseren Gemeinden um_etwa 25 bis 30 Prozent übersteigen.
__ Die Grundsteuer betragt nach dem Stande der Veranlagung iSuana_s Jahr 1865 unter Vorausscßung der Hebung von fiinf 11 en
P
durchschnitt- lich fiir den Morgen fiir die Q-Meile fiir den Ko der Bevölkerung
im Ganzen
Sgr.
S* f-K :"!
a) x_on Wi _?eld- 32 tegen a en. 6590 l.=1866 b) von den Wal- , F , 21Thlr. dungen ....... 166,205 » = 94,977 » 6,7 zusammen 492,795Jl.=-W1,598Thlr, 8,5 In Y_ltpreußen beträgt die Grundsteuer von den ol ' Durchschnitt nur der) viert_en Theil der Grundsteuer 05311 ZZZgYckleY lande. Danach erscheinen die Waldungen in Nassau, Welche mehr als
9,8
5,850 31 ,7
59 bis 1866 find durchschnittlich 413 Simch-
2/3 der_Grundstcuer von den Jeldlic_ cnschaf„te1_1 au bringen, unpexbält- nißmäßtg hoch besteuert. Dies__Mi verhältnlkßxxléirt; ch 311111 1,61 dadurch, daß, wre oben erwahnt,_die*,Jc„_ltegc«__ F-ikir csbre 1821 / 22, die Waldungen dagegen _un Jahre 1640 Für rund 'e'irér veranlagt worden find, nachdem inzwüchcn _eine _cxhcblichc'“ zfcig'éru'iig dcs Wörthcs d_cs Grundeigenthnm's statt *efundcn hatte„zrnnThriléba- durcb,__ daß bei dcr VeranlaYmg dcr Waldungen in Nassau schärfere Abschaßungsgrunpsa'ße nr 5 mvcndung _
Preußen , wo die Wal ungen im LandeskulturAIntcreffc mit Absicht
thunlichst milde besteuert worden sind“.
Im Vergleich zu dem naffauiskhcn Steucr-Edikt gewährt das“
preußische (_Hrundsicucr- Gesetz vom 21. Mai-1861 weiter gehende Bc- frciungen, m_bem ck das Eigenthum des Staates unbedingt und das- jenige dcr fruher reichsunnnttclbarxn Fürftm und Grafen , sowie der Kirchen, Pfarren, Schulen und malden Stiftungen untcr gcwiffetch= dingungen von 'der Besteuerung ausnimmt.
13. Die Gebaudcftcuer ist da die durch das Edikt vom 10_/14._ Februar 1809 cinicfiil)rte * csteuxrung der Gebäude und Hof- rmthcpläßc nach der Grö c _der bebauten Grundfläche und nach'bcr Anzahl _dcr Stockwerke fich nicbt bewährt hatte , darch das Edikt vom 26. Mai 1821 neu geordnet. Danach bildet dchiethsertrag dic Hauptgrundlagc der_Bc-stcucrung. Daneben wird zur Kontrolirung und zur Aizshülfc m Ortschgftcn, wb Miethsvcrhäitnissc' nicht bc- ste_hen, auf die .Kauf- und Thctlungsprcxse zurückgegangen, demnach die wirkliche Abschaßqng auf einem Kaprtachrtl) der _Wohnun ge- richtet, weicher unt _bcanicthscxtragc, als eine siebenprozentigc ic'ntc brirachtct, m_i Verhaltnis; steht, Und dalcr in dem vier ehnfachcti Be- trage dcr MiethsrenteHefundcn wird. on dem" so ge undenen Kapi- talwerthc wird 2 als_ teztcr-Kapital angenommen Und 1 f. vvm Gulden oder '/24„ m _Stmplo - mithin '/„8 bei einem jährlichen Stcuerbetrgge yon 5 Snnpcln -- als Steuer entrichtet. ch Jahres- stcuer betragt hiernach
a? 'H ck_ch 1/48 = 1/288 oder 0,347 Prozent vom Kapitalwerthc, oder
10 15191111th 7288 = 100/2016 oder rund 5 Prozent dcs Bruttomicths= Befreit von der Gcbäudcstcuer sind: 1) die landesherrlichen Re- sidenz-. und Luftschlösser; 2) die zur Sekbstbcwohmm bestimmten Schlösser der (__Htandcshcrren; 3) alle n allgemeinen taatszwe'ckcn dienenden Grbaude; 4) 010 Staßtq NaiZ- und “Gemeindchäuscr; 5) die dem Gottesdicnftc,_ dcm öffxntltchen Unterrichtc und der Armcn- und Krankenpflege_ gewidmeten __ öffentlichen (beäude; 6) alle Gebäude, welche vermöge __ihrer naturlicheiz Beschaffenheit nicht bewohnt "und benußi werdcn ko__nncn, z. B, Rurxien, Wartthiirme rc.
Da die (Hebaudxsteuex noch ,eizi-auf der Veranlagung von 1821 beruht, so stimmt sic_mit der_Wirflichkeit bei Weitem nicht überein. Auf die (_Hroße der Differenz laßt fich daraus schließen, daß, während das Gebaudesteurr-Smrplum m den Jahren 1821 bis 1865 von 21,884 51. auf 30,473 Fl. _odrr um „40 Prozent gesticgcn'ist, 'das Bra:1dVer1_tcheru11gs=Kapital in. derselben Zeit von 43,000,000 auf 147,297,460 Fi, also 11,11 242 Prozent zugenommen hat.
Die prc__ußischeGebaudcsteucr-Gcseégcbun weicht von der nassaui- schcn hauptsachltclx darm ab, daß szc 1 die ohnungcn mit4Prozcut, dic gewerblichrn (Hebaydc nur nut 2 Prozent des Miethswi'rths bc- stcucrt_, 2) dtc_Hausgartc_,1, welche in Nassau nur der Grundsteuer unterltrgen, unt zizr Gebaudestcuer lcranzicht, 3 die zum Betrieb der Laudwrrthschaft dienendrn, sowic__ _ic zur Aqucwahrung von Roh- siyffcn benußtcxt gewerblichen Gcbaude, nicht minder, 4) die Dienst- hausrr dcr GLlstllck)c_k_l, Lehrer und anderer Diener des öffentlichen KultZs„un_[_vcftcudert_ laßÉZ _ " “7
n a cn _ic cn czichunqcn ist die ch. 1 0 Gebäude encr- Geseß_gcbung milder als die naisauische. p ßsth |
(. Der Geivcrbcsteuer, welche auf der revidirtcn Gewerbe- Stencr-Ordnung vom 23. Juni 1841, dem Edikt vom “12. Juni 1843 und den Gesetzen 00,11 7. Februar 1849, 29. “Juni Und 23. November 1861 beruht, unterliegt _allcs Einkommen ohne Riicksicht darauf, ob es aus dcm_ctgentli en_Gewcrbebetricbe oder aus anderen 'Ein- n_crhmcquellcn, Wie _dcm » ctrtebe der Landwirthschaft, der "Ausübung einer Kunst oder Wissenschaft, der Anstellung im Staats- odcr Privat- dienfte u. s. w. fließt. Sic ycriritt mithin sowohl die altpreußische Griverbrsteucr, als auch zum Theil Wenigstens die Klassen- und klas- fizirte Emfommcnsicucr. Von der Gewerbesteuer sind befreit: ]) Dien??- bot_en, Handwerks csellen,_Gcwxrbegcl)iilch, Kaufmanns- uiid sonstige Privatdiener, _we che kc_1ncctge1_10 Haushaltung fiihren, son- berxi zur Familie bes Dienstherrxi nn weiteren Sinne gehören, 2) die-
emgen, Welche a_llem boxt den Zinsen ihrer Kapitalien oder von dem 5 achtertrage ihrer (Hirter odcr Gebäude leben; nach geLchehener Vcrmogensiibcrgabe blos von einer ausbedun enen Geld- 0 e__r Naturalien-Rente_leben, 4) die _Ackcr- und Weinbau“ rei- _bezid0n fu_r den Verkaux ihrer 3 rodukte und des sclbsigezogenen Bichis, die _Waldbc 19er ,rxr dcn erkauf ihres olzes; 5) die Zum Feldetai gxhörtgeq ntero fizicre x_md Soldaten mi gewissen Beschrän- kungcir, 6) bicjcmgen, welche standige Beiträge aus Armenfonds er- l)a_lten,_ endlich 7) Diener (Beamte) und Pcnsronaire, deren ]ährlichcs Dienste_mkonuncn den BetrY von 30 Gulden nicht Übersteigt.
G Die Ver0ulagung der ewerbcfteucr wird auf Grund eines, der
x_rtverbcsteucr-Ordnung vom 23. uni 1841 beigefii ten, durch die s aer2e_n Gescße m mehrfacher Hinscht modifizirten cZiarifs bewirkt. d er nsaß der Gewerbesteuer erfolgt nach Steuerkapital dergestalt, _aß _von ]eden1_Guldc_n dcs ießteren ] Pf., mithin %„0 Steuer in 911000 31, entrichien ist. Bei den Handwerkern und den meisten Handeltreibcnden fmbet _der Stcuer-Au aß nach Klassen, bei den iibri- ch Gerverbesteuerpfltchttgen in der Regel unmittelbar nach dem Ein- 2Zizickmeiz oder nach_ anderen Mcrknialen statt. Einzelne Gewerbe, wie L aderet, ?lexschcrei un_d das klxme Handwerk, haben auf dem p[atten _an e un m den diesem glei g_ercchneten.kleinen Städten eine ge- rmgere Steuer zu entrichten., a s m denStädtcn. Die Steuerkapi-
3) diejenigen, welche
gebracht worden, als' in *
einer Steuer in 'sjmyjo PM
' teuer ichti cn ' _WET“chE'11icht- nach Klassen veranlagt werden*,z-gc- en S pft g , Befißer Voanineralbrunnen' .und-Eisenbahn-
ören namentlich“ „die Unternehinungen,
Art besteuert,
Steuer 4/4-3 = 3-52 oder 8“? P
Diener aller Klassen und _ _ _ _ __ kommen 'mit dem ganzen Betrage ihrer 1ahrlichen:Diensrcmkuzifie an Besoldung oder Pension in dcr Art_zur Yeranla ung, daß bei-etncm Einkommen unter 600 Gulden die Halfte dWlbcn, von 1500 Gulden drci Vicrtheile desselben,
ganze Betrag desselben, von
circa das Stcucrkapital bilden. _ Yträg? hiernach bei einem Einkommen unter 342,86 Thlr. 1,04 pCt.
des Einkommens, 0011-342,80-857,14 Thlr. ],"56
mens, von 857,14-1714,29
714 29 Thlr. und mehr 3,13 pCt._dcs Eiizkomniens. ] ,Im Vcrglciil) damit beträgt die preußische Klaffensieuer von dem Einkommen bis zu 1000 Tl)1r.:0,67 bis 2,52
1,87 pCt., dic" klasfifizirtc Ei
1000 Thlr. durschnittlich 2,74 pCt. __Dic-prcußisch Klassenstcuer ist da-
nach durchschnittlich um 28,3 _pCt. bohxr,
um 5,5 pCt. niedriger, als die nassamich Gewerbesteuer. Den Dienern gleich besteuerr werden die
furatorcn, die Aerzte, Chirurgen, Lehrer, FcldmcÉer u. a. m. Die Vcranla ung der Gutsbesißer zur
nach der Anzahl cr Fuhren
volle Fuhre (] Pferd odcr
ital um Ana; wovon bci _ ?X?,Thlr. 35 S' r. 9511f.zu entrichten ist. __Fiir cmc halbe Fuhre werdcn f. im Jahre entrichtet, wahrend (Hutsbcfißer ohne Gc- Sgr-W Pf. Jahresstcuer yexaqlagt Säße find augenscheinlich niedriger als _dic]emgen _ Gutsbcfißer in ähnlicher Lage zur preußischen Kia cnsteuer zu ver-
26 Sgr. 10 spanne mit 17
anlagen sein würden.
Tagelöhner und GewerbeJchülch ailer Art werden 3) auf dem
platten Lande, wcnn i_ie nicht _
nach einem Steuerkapital von 60 Gulden zu_ 4
oder 21 Sgr. 5 Pf. bci fiinf S1m__peln,_ 6) m _
aux dcm platten Lande, wcnn_ _fie uber 1c_chs Monate m_r en, nach einem Stcucrkapiiai von 96 Gulden zu 6
ha
] Thlr. oder 15_ Sgr. u vc Dcr nassaursxhcn «true werbeftcuerpflichitgcn bei d
- ' * cbun iir die Klasse der Handeltrcibe-nden, dcr plcußlstch (Hcsch,___che? vforgcschen ist unbekannt; “"ck ""t“-
»Wirtl)c, Bäcker und
liegen die Handwerker mit nur Einem _ _ welche nach preußischen Gescßcn(Jewerbeftcucrfret smd, Gewerbesteuer. Au_f der anderen .,.
umfangrrichere Bc reiungen
führung eincr Klaffen- und_
namentlich ach Einkomme
von iitcrn und“ Gebäuden freiläßt. __ _, 1()H. Die Besteuerung der Berg- und Huttemverke ist durch das
Gcseß Vom 23. November 1861 Danach soll von den Bergwerken 3)
" , dcr Grö c * Auffichtsgebubk ““ck dcm ßWcrtl)e der geförderten Produkte erhoben
Werden, welchc lcßicrc [/5 Prozent im Simpcl von dem Verkaufswerih u t
eine Gewerbesteuer nach
des geförderten Bcrgprbd Da die Bergwerkssicu
nn s-Grund ('i en nicht zu den _ Z. Igs. in Uebscrßinfiinmmng mit den in Altprcußen bestehenden Berg-
werksabgaben neu geregelt werden soll,
Bctrasht bleiben. Die H in der 4. bis 16. Gewerb
107 Wir. 4 S r. 3 Pf. jährlich (bei fiinf S_impeln) dieselbe)n der pIcußischen-GeWerbcfteuer unterliegen, io derselben in Folge der ohne Weiteres m Fortfall kommen. _ der Besteuerung der S&Wlbankcn zu Wies-
herige Besteuerung Gewerbesteucr cseßes
Endlich i hier noch baden und Ems zu
stimmt worden ist.
Nach dem Stande der das gesammte Aufkommen Herzogthum Nassau
Vertrages vom 3. eptcmber v. Is. an das Großherzogthum
abgetretenen Gebietstheile, 0) des Amtsbezirks
O.;Mcilen und 1485 Einwohnern,
an Grund euer . » Gebäu esieuer » Gewerbesteuer
b) des Ortsbezirks Ha len und812 Einwohnern,
Diener, Gutöbefißcr, Tagciöhncr u. _ ralbrunneii und Eisenbahn-Uniernchmrt-ngen werdcw.1n__dcr daß der vierfache Betrag des .Remcrtragcsdcs zunachst verflossenen Jahres das Stcuerkapital fiir das fblgendc Jahr_bilch. Da 5 .Simpcl Steuer gleich 1,“ dcs “Steuerkapitals, so betragt die
' ' 1 oder U1Thlr.4 „ , m RRZK der chußischen Klaffensieucr sind die Tagelöhner nur zu
üttenwcrke werden 'e nach _ eftcuerkljaffe mit 7 Thlr. 4 Sgr. 3 Pf. bis .,
edcnken welche nach dem 1861 auf 85 pCt. deY Rcineétrqgs des zuletzt verflossenen Jahres be-
mit Einschluß der nach Artikel 13 des Friedens-
1941
talien der erwähnten Klgssrnößéigen von 200 bis 72,000 Gulden mii “
“Kr. bis zu 300Gulden. Zuxdenje'ni-
s, w. Mine-
Ct. dcs Rcincrtrqgs_. _ _ jeden Standes, mglcichcn Pcnfionaire,
600 bis von 15 «3000 Gulden der 3000 und mehr der ein und cm haibfachc Dir Jahresstetier zu 5 Simpeln
Ct. drs Eiükom-
Thlr. 2,08 pCt. dcs. inkommens, von
_- durchichnittiich e_iwa nfommcnstcurr von dcm Einkommen uber
die Einkommensteuer dagegen Advokaten und Pro-
_ _ew_cr_b_estcuerJ_xrfo_l§i (Hes anne) wechc ie )0 en. ur e e 2(Och?en) ki,)UUUkU 100 (Halben Sthter- 5 Simpcln einc Iahrc'ssteuer von
werden. Diese zu welchen die
Monate des Jahres Arbeit h_aben, Sgr. Z Pf. 111 81111910 "dcn Städten stets mr_d ahr Arbeit gr. 10 Pf. Sgr. 3Pf. bei fünf Simpcln veranlagt.
ech-Z
ra-nlagcn, _ _ _ _ rgcscßgcbung ist eme Mitivirkizng der Ge- er Vertheilung der Steuer, wie solche m
(Hehiilfcn und Einem Lehrling, in Nassau dcr eite läßt, die nassaui che Gescßgcbtrng U als das reußische Gcseiz wegen Em- lassifizirtcn inkommcnsteucr, indem se 11 aus Kapitalicn und Verpachtung
ncu ere elt. g g einc feste Abgabe als
der verliehenen Grubenfelder und i))
K beträgt. _ . e*r), welche nach den preußischen Verqxilax direkten Steuern gehört, vom ]. „mlt
so kann dieselbe hier außer dem Umfange des Betriebes
besteuert. Da wird die_ bis- Einfiihrung des preußischen
escß vom 29. Juni
ung fiir das Jahr 1865bcträgt
Veranla _ _ Steuern 111 dem vormaligen
an dire ten
Hessen nämlich Reichelsheim mit einer Fläche von 0,22 mit einem Steuerbetrage im Simpel. in 5_Simpeln. 504 Thlr. 2520 Thlr. 285 x
57 » ......... „. 186 » 930 » 3,735 Thlr.
u ammen 747 T lr. _ azrhxim mit einer [äche von 0,08 Q.-Mci-
an Grundsteuer ........... “» Gebäudesieucr .......... » “Geiverbcsieuer .........
19» 263»
dazu Reichelsheim. . . . ..
Betrag. _ „Thlr. 11. Grundsteuer ...... 492,795. 8. Gcbäudestcucr ..... 87,065, (3. Gewerbesteuer ..... 324,775. zusammen “904,635. Hierzu die bei dcr Centralkaffc in Hebung stehenden Renten und Pensionsstcuer. . .“ ...... 2,455.
Ueberhaupt 907,090.
Krei e mit einem
zusammen 526 ,hlr. 747 Thlr. iiberhaupt 1,273 Thlr.
Gesammtjahrcs- auf die
und Erivexbsverhäitniffcn möglichst übereinstimmen. fich in erster Linie die das Herzogthum Nassau in Norden, We _en und Osten begrenzenden Kreise Siegen, Altcnkirchen, Neuwied, Cob nz nebst Mayen, St. Goar, Kreuznach und Wcßlar. _ die besonders günstigen Verhältnisse des nassauischen Lahndistrikts und der Maingcgend aufzuwic xn, n0ch der Landkreis Aachen und der Kreis Jülich zuzuichcn. Eine Vergleichung dicser 10 altländischen lächenraum von 90,10 !).-Meilen und 551,885 (,C1V1[=) Einwohnern ergiebt, daß dieselben in allen, bci der Besteuerung vorzugsweise ins Gewicht fallenden Beziehungen mit dem erzogthum
1,220 . 95 1,315
im Simpci. in 5 Simpcln.
244 Thlr. Thlr.-
,
2,030 Thlr. 3,735 '_T_hlr. 6,365 T_hir.
Davon treffen
Thlr. 5,850
1,030“. 3,850.
10,730.
H30. 10,700.
auf den Kopf Q-Meile. der Bevölkerung.
Thlr. 31,7“.
5,6. 20,6. 58,2.
0,2. 58,4.
Bei einer Vcrglcichung_dcsH'crz'og'ttzums mit den älteren Landes- thcilcn binfightlich dcs Auskommcns an direkten Steuern find soiche altländixchc Kreise zum Anhalt zu nehmen, welche mit den verschiede-
nen nas auischen Distriktenin Bodem, landwirthsckafilichcm Verkehrs- Dazu “eignen
Außerdem ßnd, um
Es betra t:
* Na an im Großen und Ganzen überemstinnncn. I
In Vergleich gezogene,
altpreußi- sche Landes- ihcile.
nassauischc Landes- theilx.
1) die Bevölkerung auf die [IMeile ...... 2) ander Gefammtbevölkcrung der Pro- zentantheil : - '
a) der städtischen Bevölkerung ....... b) der ländlichen Bevölxcrung ...... _. die Anzahi dcr Wohnhäuser auf die
. (IMeilc ............................. _.. die Anzahl der durchxchnittlich auf em Gebäude treffenden ( _ der Viehftand, auf Großvieh reduzrrt,
fiir“ die “QMeile . . . ._. ..................
an der Gesammtflächc der Prozent-
a) der Gcbäudeflächcn, Hofräume und
Haus ärten .....................
b? des Ackerlandcs ....................
“20 der (Härten .......................
0) der Wiesen ...................... *.
f)“ der Weiden und des Oedlandes..
landc_s ........................
der Waiscrstückc ............ ? .....
i) der öffentlichen Wege, Flüsse, Bäche 2c.
Antheil: der Gebßiudeflächcn und H0fraithen (1) der Weingärten .................. dcr Weidepläße und dcs Tricsch- 5) der Holzungen ................... Hiernach kann es
3) 4) 5) 6)
Bei Anwendun säße berechnet die malige _ a) Ackerland.. 700,292Mrg.zu 85,3 b) GäUtLU---'. 6,923 )) ck)144,5 )) (:) Weingärten 14,561 » » 160,7 » (]? Wiexcn.... 197,493 » » 79,7 ckck 6
84,107 ))
Wei en und . . Wasserstücke » 41,4 » i') Holzungcn 741,918 » » 20,8 »
Nassau au
hin daß der Vieh and (au gen, ?erzogihum OsTtaffau 2,1 nur
mit einem Steuerertrage
Herzogthums Nassau mit
inwohncr ....... .
keinem Bedenken unterliegen, thum Nassau _ bei Uebertragung der altpreußischen Steuergesehgebung auf dasselbe_ 1111 Großen _und Ganzen cm gleiches Aufkommen an direkten Steuern ergebenwzrd, Wie die gedachten 10 altländischen Kreise. der m den leßtercn aufkommenden Durchschnitts- rundsieucr von den Liegenschaften fiir das vor- Herzogthum Nassau fich folgendermaßen:
Sgr. = 1,991,164 T
- 33 346
77:998 », 521,382 »
116,068 » ..--,... 514-39§.__»._....____ Ueberhazipt . 1,745,294 Mrg. zu 55,9 ng. =3,254,354Thlr.Reinertrag Allem es darf nicht unbeachtet bleiben, _daß die Nachrichten über die AusdeLUUUg rc. der Kulturarten im yormaligen der veralteten _Aufnahme vom I h und Haß der erltyrzustgnb m_Wirklichkcit erheblich höher anzuneh- men ist. Auf die Richtigkeit dreier Annahmewcist auch der Umstand Haupier Großviel) redukirt im vormali-
_ 70 Stück, 111 den 10 alt __ 471 S_tiick au_f der Q.-Meile -- mithin dort 10,11 p t. mehr be- tragt. Uebrigens ift nachsLenen Nachrichten die Gesammtfläche des ,20 Q.-Meilen zu klein angegeben, indem
6125 24,4 75,6
950 6, 5
!
3,4 das;
„5520 21 , 4 78,6
839 6, 6
Z, 5 das Herzog-
hlr.Reinertrag )) »
» ))
)) ck.“)
erzogihum
a re 1821, 2 beruhen
än
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i chen Kreisen