1888 / 159 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 19 Jun 1888 18:00:01 GMT) scan diff

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' LRÜstÜ" Victoria bin ich beauftragt, den besten Dank für die Merklezrburg-Schwerin, SIlchwseiris1i1Ü 1i8séthts1kiérn(Yf1Yx ÖekakFoKkYZFZQYZZMYIÜWM:"We dxraiiéeriM.PL:-F ie Kaifuir-Wittw e Victoria zu richten in welchen Anläßlich des Ablebens Kais er Friedri 's ist für geworden war, welche hier erklingt, sondern es ist die Sprache des ' zu érkennen gegebene Theilnahme aus?,usy-rechen. Der Kranz NY)?) mé'Éeébth-YYFFFYZZ zu!;Zckgaekehrt. -gDie Groß: eine der xr reifendsien, ein? der schmerzlichsien, zurKenntnißzu bringen. ie tiefste Theilnahme des Oberhauses aUSgedrüth werde. Es das St. Petersburger Grenadier-Negiment, für das aluga'sche drutschen Volks-Königs, der sich als der Erste, der Vorderste, als der Fürst tft niederx elegt. gez. Fizrst WXL [RWF MB d' des Hoch- F?r FZgLin-Mutter Alexandrine trifft am Mittwoch aus S““ Mariä“ KUK? [FIRTH YYJWFMKFYM"?ZwYL'YeiYL ' kein Anlaß, sub über die Beweggrürzdezu verbrxiten, denn der Jnfantqm-Regiwent und für das 33. Dragoner-Regiment eine YZF, ?ZelkesfüéetßeixeriZZFs f(iérnaddeaquokkunTTZTeAnutZ-ortÉY? sl' eLon “ZZZ 1TuYn1heYtTla§iZager in eFllixxgiun arnisonen, Baden-Baden hier wieder ein- Yrreclkißeß'eanoi-“mcrlösé worden. Das icagifcbe Geschick. von we1ckem Werz überd-MTozd des deyischendKa'sers szdeYbeF-ÜZÜÜM "ierwschentl'che Trau“ angeordnet wurde"“ traiieng fordert: Kaiser Wilhelm wil] ein treuer Fürst eines MXM und Forts des britischen Reichs eine Trauersalve im Verlauf von wenigen Monaten in erster Reibe das deutsche "d das Lobsemes Lebens sennÉJe ermanns "" ' rauer Italien. Rom, 18. Juni. (W. T. B.) Der König treuen Volks sein! Was kann ck Schöneres. Erhebcnkeres geben! In

Sachseu-Alteuburg. Altenburg, 18. Juni. (Leipz. Ztg.) Der Herzog ist, von Baden-Vaden kommend, gestern wieder hierher zurückgekehrt.

Lippe. Detmold, Landtag des Fürstenthums

ber den Verlust stehe im xrhältniß zu den hohen Er- artungen, die mit Recht von diesem Fürsten gehegt wurden. aiser riedrich schien auf seinem Haupte jede, mögliche nmarts aft für ein glorreiches, glänzendes, friedliches und u bringenden Zielen gewidmetes Leben In vereinen.

Kaiserhaus und das deutsche Volk zrz wiederholten Malcp so schwer, so schmerzlich heimgesucht wurden, wirkt in der That auf jedes mensch- lich fühlcnde Herz geradezu nzederschmeiterndx dexm_ oney Sie. ver- ehrte Herren, den Verlauf dieser tragischen Schicki'alsschlg e sich zmr lebhaft vergegenwärtigen. Der ebmurktge greife Kaiser Wr beim ltegt im Sterben, während sein Sohn und Tbronfolacr un fernen Auslande, m_

on 60 S u elöst und die Flaggen auf Halbmast geißrrkt. v B'alnéo Sagl, 18. Juni. 11 der Privcrtkapellx des Honig- lichen SchloZes wurde heute achmittag eme Lerchenfeier fur

diese offene, treue Königéband wird zu festem Bund für Leben und Tod, für gute und böse Tage das ganze Volk einschlagen und ein Jubelton wird bei allem Trauerscbmerz durch das Deutsche Reich er- klingen über diese ächt deutschen Königswortx. Man wird sich freuen, einen solchen deutschen Mann zum Deutjcßen Kaiser zu haben. Nicht große und prahlerisckxe Versprechungen und Pläne smd es,

ist von Monza hier wieder einqetro en und stattete heute dem deutschen Botschafter einen Condo enzbesuch ab.

Bei den Munizipalwahlen ift dre Liste der liberalen Kandidaten vollständig durchgedrungen.

' ' ' ' ö ' ' u d die den Kaiser rredrtch abgehalten, welcher die K mgm 11 Nach Berichten aus Massovah wär e Ras Alus a mit

. 15. Prinzessinnen Victoria und Louise von Schleswig-Holftem

uni. (Köln. Ztg.) Der

ippe tagte vom 30. Mai Seine

. . .. . . . . - . . . - - . ro e Erfahrung, seine erprobte tigeit, sein Muth im s- 15 . b bl' d . . . . . . beiwo nien. DW KMU 111 war M tiefe_Trauer 99"?st- bls um 13. um. UUM' den von 1hm erledrgtxn geseß- San Remo, von schwererKrankbett, xrelchedieHoffnung auf Genesung _ . . - * - * -- ' einem Heer am - ZUM a' gezogen, ange 1ch wegen es die er hier ausbreiiet, sondert) schlicht und einfach, aber herzlich, ,. baris 18. Juni? In der russischen Kirche M der eberifchen Aerten ist besonders u erwähnen die dritte kaum aufkommen'laßi, festgehalten wnd. Gebr-xchenen,ks3erzens dh der öUktE, semi? YOYEUBZZZYZUUÜYS steliFs TÉßjllkLthdeiefiFmY Todes des Arca Salassxes, eines Sohnes des Negus. groß und wahr, wie er zu icmer Armse géfprochen: „Ich und die SUÜFL Dali! wurde hente Lin Trauergottesdienst für weiland Zesun des neuen V0lksschU[ge ? es WSU!)e ZU Ende schweren Krankheit seines Sohnes,sehnt sicb Kaiser Wlbkkm- Ms als „ck en un - e e - - g - , . S „, * B 18 - W T B D B , Armee find fur einander geboren“. und Liebe und Treue gegen K ' "d ' b lt 1 Der russische Botschafter Baron f"hgt U de Der Geseßeniwurf Jetréffend die Land: einen seiner chien Wünsche aussprechend,seinen geliebten einzigen Sohn - "Hungen einer gleichgesinnten meath 2_ alies dles i' chd ' ern“ ' Jun" .( ." ' ') mich. er“ Liebe und Treue von seiner Seite fordert, so bringt er hier drm aiser FZR rich a geha ei i d Abreise irrthümlich ge u r, W T d d d ,Ne ierun urückgezogen nochmals sehen und ihn segnen zu können. Doch, hohe Delegation,--1en ihn zu einer langen und glanzenden Laufba n zu be: ftgung es undeSraxhs wtrd die Emfuhr von Spiritus- Volke Liebe und Treue entgégen und fordert nichts als Liebe und MWM Um und Graf MMF“ (es?" [ d smemdeor „WMI- Wur LW." 9? ESF b ' es sollte anders kommen, und es kam, das; dem edlen bochberzigen -'higen. „Durch den unerforschltchen Rathschluß der orsehung lack von heute an mlt, emer besonderen ZoUgebühr von Vertrauen, und bittet Gott um Kraft und Weisheit für fich. Das gemeldet worden) wohnten "nt dem gesammtxn „Persona, er eher den Weiterbau der Upp'schen . isen „ahn von Kaiseriobn, dem Lieblingseines Volkes, der vermögeseiner hochbegabten, nd diese Erwartungen zerschmettert; wir können uns den: 3,50 Fr.-außer dem tartfmäßigen Zoll - belegt. ist der Boden, auf welchen der Kaiser M) zu seinem Volke stellt russischen und der deutschen Botschaft der ZFUerllchkett be1._ Detmold nacb Altenbeken wurde_ m vertraulicher SWUZW ver- bochberzigen VeranlagungvonderVorsebungdazuausersehenzuseinschien, lben nur beugen und unsere tiefe Theilnahme entbieten den S d d N' St ck [ 18 . und mit begeisterter Freude wird, wie die Armee so das Volk in Paris, 19. JuniÄbAFläßlch des tAstlébte'kslZ desKi-Yesext? Sandelt. Angenschmsen MIR em FesestLtZWJ: dze TY; das WM das Glßck seiétes? Yoslkes zl; lfestigFex. isrtnd esixbets ?csixxedn zu stci- öniglzchen Leidtragenden wie dem Volke Deutschlands ( TMZ“) “Zw":om Roerikxhextexze besZw ZUZÉMJYZ Ließ daßgeTrzotene YöniszshaTnZ teinschlaghenb zumaBänsr-eÖgngseittigec iedri and eiern en in 91? Pro? ant en aaili un des ti en mna Lum z . ern, i- age, es am, a teeme en ur cnn e" [xen war, - - - * :, * . , , , , ic eun rcue. n er a: wir 2 en a ca e, Qt za Ick RU? Éhau UT Lin Trauergotiesdienft statt, welchem der ck g ck y zu ersu en, dem Heines greifen sterbenden Vaters l'eßien Segen zur gluckltchen Re- ber den grausamen Verlust, den ste erlttten. Selbst "' der der Zolle aui industrielle Erzeugnisse des Auslandes tr1tt danken für einen solchen von echtdeut1chem, christlichem Geist er-

Antrag des Abc? Asemissen,_ die Regierun? Landtage den ntwurf einer Verfa wurde ebenfalis angenommen. Am 13. d. Vertagung des Landtages.

Elsaß-Lothringen. St 1: a ß b urg , 18. Juni. (LdS.-Ztg.

rzen Zeit seiner Herrschaft gab der Ent chlafene das eispiel hoher Pflichttreue, mitten in schwer er Prüfung hauptete er den hohen Geist, durch den sein Geschlecht 'e Größe Deuischlands und seine eigene geschaffen habe. r starb auf seinem Posten mit der Hingebung eines Soldaten

deut 6 Bots a ter Graf Münster, das_ gxfanzmte Botschafts- perstxiihal und clZaereiche distinguirte Persönlichkeiten bezwqhnlexr.

Venedig, 18. Juni. Der Stadtratb hat einstimmig beschlossen, der Kaiserin Victoria bei dem Ableben Ihres Ge- mahls den tiefen Schmerz der Stadt Venedrcß auszudrucken. -

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lt 1. Juli 111 Kraft. füliten Kaiser; aber wir wolien auch nie die Fürbitte für ihn der- aeffer', daß Goit ibm Kraft und Weisheit verleiHe, seines Königlichen Amts mit Weisheit zu walten, damit der Geist fürbittender Gebete das Band der Liebe und Trrue immer fester und stärker ma a.

Es ist eine männlich fekte, charakterdolle Kaiseröand, ws che dem

an vor ule en terung, die er anzutreten batte, entgegenzunehmen; es kam, daß dem s P? erfozlgtegdjé ?iebenden Sohne nicht beschieden war. seinem geliebten Vater am

Sterbebett tröstend zur Seite zu stehen, und thm das gebrochene, das erlofchene Au e zu schlicßen,_ und yon nun an, hohe Delegation, erreicht das Tragi2che dcr Schicktalsschlage, welche auf das deutsche

Kaiserhaus niedergcgangen sind, im weiteren Verlaufe erst seinen Zeitungsstimmen.

, , . , _ - - ' :,. " - , . , , . d hinterliéß ein Beispiel, das von kostbarstem Werthe nicht dLUÜsÖW VVLk sißb Mk FUMBUUÖ, ker Lieb? und Treue entgegen" Vril el, 18. (“um. n der deuts en evgngelischen f. Els--Lothr-) Der Kaiserliche Ctaithalier, Furst Hohen " kt, D hw dae, iorret e Kai er Wilhelm scheidet " " ' ' " " - - - -- ' trecki; b l d "91 dd Rt Ü Ü t d“ [ ' " Kirche, weslcshe stimmuikgsvoli gIeschmückt war, [fand em Trauer- lohe, ist gestern von Wten wieder hier eingetroffen. JHJJ" März “Jau,?LnrdcYk 'JaerJs Mesh dem sLeben, die deutsche ur fur dte ihm nachfolgenden FurstesnNi cks)ctmk(11elrsn eiii??? Uk? Ueber die Proklamation Sr. Majestat des Kaisers und esinschlag1un e_n daßraUeteFriIdlchörYuLed EchiIYLTinZWxiÖbiZZn [FF

19. Juni. (W. T. B.) Der Statthalter Fürst

' änner in jeder Stellung sein wird. Hohenlohe berieebt sich heute Nachmittag nach

r Formalität, sondern um einem der edelsten Männer zu

Königs liegen und dem

gottesdienst fur Kurier Berliner Blätter vor.

Friedrich statt, bei we chem der Köni die Königin und der

Kaiserkrone übergeht auf den in San Remo Weilenden, dazumal raf von Flandern durch ihre Ho -

_ , _ JUlande bis jeßt nur Aeußerungen Schrecken werden. Aber Goki der Herr, der das Dsutsche Reich bereits iodtkranken Throniolger Friedrich. Nicht achtend auf die

Berlin, gegründet wird diesen Bund der gottesfürckytigen Liebe und Treue

" tonal der um i bei Sr. ajestät dem Kaiser zu melden. evidentc Lebensgeabr, der fich der Kaiser angeseyt, indem „er be- ldiaen, die je einen Thron geziert, beantrage, er die'se Die erm ni : segnen, Fürwahr, es ist ein schöner verheißungsvoller Regierungs- YJFYZXIS (ZFILLÖTDUYÜWTÜ ??ZtsCZTsaYFTFUlVL ssämmtliche sch schließt, in raulxer Jahreözeit MUMM [ZM, den MXM" dringend drcffen. Nachdem Grayville den Antrag SaltHbYYy xn NacbdZinGunser ?eßigIr KFYMF) dem Andenken seines Vaters (11172718 Kaiser„Wilhelm's - trotz alien Leides _- und diesxs deutsche M' “st d s d' [ matische CO H view Generäle und höhere empfohlenen Auofenthaxt m deni mrlden fudltchetx Klima dyn San armsten Worten unterstÜHt hatte, wurde derselbe emilrmmrg gerecht geworden und mit „„Gottes Rathschluß' seinen und des Volkes Ka11erwort wird die Naben der Zwietracbi vqm dxui1chen Kaiserbc_rgc BeMriTö ciomiip Zahlreiche Viitéeter der deutschen Kolonie . YsmoAzuvalYstien. zxscrthxtkererZ AZZTYZMjitlsicki'e'iiir'i-Äitfeiii? , genomnäen-t b t t d st L d d s Sch S Schmerz gemildert kat. wendet er fich zu seiner eigenen Regierung inschreß'ihßn'd ZVÉrl-“éckitß FMTW NYM? '? dreiedKrctue „FW?

, , . . ' [) ne uen ": eln ( er n r U S ean ra e er er e or e a e , ' ' . ' ' ' L n a e () nl U" kene (] e , er ver [en Ul kik] wohnten der Feier bet. Oesterrerch-Ungarn. PLsL, ]Z.JU111- (W- TB-) BU Hand, mit staunenrrregender Geistes- und Wilicnskraft die Zügel Im 11 2 ha s g H und zu seinen Beziehungen zum Volke Nicht in Einzel Deutscher zu boißen! g

Belgrad, 18. Juni. Heute fand in der hiesigen Ka- der Berathung des Budgets des Auswärtigen iM der Regicrung, gründet fich in den aUexcrsten während der Heim- Mill), eme Kondolenz-Adrefse an die Konrgln und ausführungen, wie wir schon zu Anfang sagten, die auch Kaiser

thedrale eine Trauermeffe für Kaiser Friedrich statt., Da? Bydget-Auss ch'uß der ungarischeq Deleggtion erklärte reise sglbst verfaßtxn Staatsichristen UUZ i:; siZäfexkxj hochJzigten FthjTTd21€etßze§thxxd§YeFYSÖLZFLLYLLYFFUYIZF YFJFYFZYYeFHZ'FFZYJZYQar,?eYrsgeTlertk?TBWKFJZZZZ XTreAUY-Ftl,tYFzrauYFZYY:IZÖTldtxZZZ)LLHÜÉYFMWÜM TTÜULWMÜ WÜJOJ, der Mxtropoltt vo," BelgradTmU zwlet Kalnoky: ES ser schwÉr/ heute uber eme POUUsck)? Frage „FLZ IxitsslXiicßunsgeeiiies MidicrliWFiiljdgrtichcsmensceiynenti1r2undiicjl§1§ SiQiieT- alisbury's entsprachen. Gladstone unterstützte den Antrag Yettxcxr Vater berixfexr, sagt der_Kömg". habe Ich die Regierung tm in gci'stvoüsi'er .Wcise abgefafzt, jede Interpretation im Sinne einer Bischofen. Der Koma erschien Punkt 1.3 Uhr tn rauerga a sprechen, ohne emen Blick auf den unter aligemeiner Thell- . , - - slufbuck zu dem Kontge alier Komge ubernommen und Gott gelobt, Partei unmoglich macht.

In schwunavolien Worten wird das Ereig-

glanzender Rede, der fich thgwn Mit wenigen herzlichen niß der Thronbestkigung srlbst in den Vordergrund gerückt und auf den

wahrlick) ein erkabenes, glänzendes Denkmal nicht nur in den dank- _ _ . , , orten anschloß. Dre Adre e wurde sodann einstimmig an-

mit dem Ban“ des Schwarzen Adler-Ordens. DW thster, karen Herzen seines Volkes Und der ?esammtcn gesriteien Menschheit,

„„ , nahme stattgehabten Thronwechsel in Berlin zu werfen, denn Diplomaten und Würdenträger waren gegenwartig.

s l d . s nach dem Beispiel Meiner Väter Meinem Volke ein gerechter und milder Oesterreich=Ungarn stehe zu Deut ck an in einem o engen

Fürst zu sein, Frömmigkeit und GotieSfurcht zu pflegen, den Frieden

. - . . . . . König aller Könige hingewiesen als den Spender der Kraft

. . - . . .. . . .. . sondern wohl auch in der Ge1chtchte ur alle kunfttgcn Zeiten. Schon nommen. Dieselbe besagt: das Haus se: auf das Tiefst? sch“ d' W hlf hrt ds L ds f" d d A d d d - “. , . . ,

SO m, 18. (“um. 11 der Kathedrale fand heute em und mm en reund aftsver altmß, daß die Frage naturlich , , , " _ , zu _trmen, „te 0 a e an e 'zu or ern, "en rmcn “nn“ un er. W.:;hezt. Es geht ein Ton waHrster Frqumgkkit feierlicher€ TrauerthtesdieFft für weiland Kaiser FÜNF) sta"; sei, ob „an Fiveslxhesxih Einflxéß „der neuerliche Thronwechsel Met.ZiiiiicZodÉÉ-tikc'kaißjidbjexxeiteßéuriseäsizelrixchewÉilrexexitßtöer'xiasMnÉrFZ.;?FitnYZittelx'rekZWTeIndUYZiichXiejizer§slecixßeT1nsVeinutjiLéfstYnBYZ Yäi'“?i“"eji'§ Jiiixi'nundgemuxYechetieneemEiiciFÜrngWJYterKZYigiiYen IZM YB[iZÜÜtsgserlridééiiMd'ientab?ZerfieseiiiiiewsZYenWÖi«M otteZieÜZhirider LFe'utiYi' SÉLYZrtrYYtrkFcheSLÜbgeinxri: ZYltFinÜZabZUininkrs aneZiiYitmß haben werde" Das Ver“ M?.«YZFHYXZÜZYÜZÜZWETTLtieJÜZi-YWÉHÜÜZeFdeZZffJMÉJWaY d bei diesem Ai'laß Ms; gleichzeitig Wird Ihre Majestät Aufgabe- di6chkistlkch ""dgkoßundme"7chlich'lkebe"swürdis ist: und Kraft als unerschütterlich» Piedestal. Markig im Ton, ist die A...

er König“, Prinz Bernadotte, das diplomatische Corps, Offiziere, Minister und höhere Beamte waren anwesend. “_

Toronto, 18. Juni. In allen bedeutenderewStadten Canadas fanden Ver ammlungen der deutschen Einwohner statt, in welchen VeileidSadreffen zur telegraphrschen Ueber- mittelun nach Berlin beschlossen wurden.

Ka kutta, 18. Juni. Die Trauer um den enischlafenen Kaiser Friedrich ist eine allgemeine; aÜe öffentlichen und privaten Festlichkeiten wurden für heut? abgesagt; von alien militärischen Stationen wurden Artillemesalven als Trauer- salut abge eben.

Mel ourne, 18. uni. Heute Mittag wurde em Trauersalut für Kaiser Fr1edrich abgefeuert. ' '“ ,

Kairo, 18. Juni. Heute Morgen iand m'der, hiesigen deutschen Kirche eme Leichenfeier für Kaiser Friedrich fiatt; anwesend waren Niaz Pascha, die Minisier, das diplomqn che Corps, die obersten Of 'ziere der englischewund egyptrs. en Armee, sowie Zahlreiche ersonen von Disttnktton. Die Kirche war dicht gefü t.

-- Die VeränderunZJ des AufhewahrungSortes enthält, nach einem Urtheil des eichSger1chts, 11. Strafsenats, vom 23. März d. J., keine (aus §. 137 Straf efeßbuckzs zu bestrafende) Beiseiteschaffung der beschlagna mteerache, wenn die Sache troß dieser Veränderung der DiSpqsition der zuständigenBehörden oder Beamten vorbehalten bleibt.

- Das Kartelltragen beurlaubter L_andwehr- resp. Reserve-Offiziere unterliegt, nach emeixr Urtheil des ReichSgerichts, 11. Strafsenats, vom 20. Marz d. I., der Zuständigkeit der Civilgerichte.

_ Ist auf die Revision des von der Strafkammer ver- “urtheilten Angeklagten das Urtheil der Strafkammer auf- gehoben und die Sache zu anderweiter Verhandlung und Ent- scheidung zurückverwiesen, demnächst aber Angeklagter von der Strafkammer zur Strafe und zur T_ragung der Kosten ver: urtheilt worden, so hat der Verurtherlte nach 21116111" Beschluß des Reichßgerichts, 11. Strafsenats, vom 27. Marz d. ., auch die Kosten der Reviiionsinstanz, welche das er te Strafkammer-Urtheil aufgehoben hatte, zu tragen.

- Ein für Jewöhnlick) in der Fabrikbesckäf1igterArheiter wurde zeitweilig ei Erdarbeiten be chäftigt, welche aiif einem an die Fabrikanlagen sioßenden Gelände behuis Einebnung desselben und Verwerthuna für etwaige Erweiterungsbauten vorgenommen wurden. Der Arbeiter wurde bei der Abtragung eines Böschungskammes getödtet, welche noch den besonderen

weck verfolgte, den daran stoßenden Fabrikgebäuden mehr «icht zu verschaffen und dieselben trockener zu legen. Entgegen der Bcrungenossenschafi, welche den. Anspruch der Hinter- bliebenen ablehnte, weil der Unfall nicht ber _dem Betrreb der Fabrik eingetreten sei, hat das Reichs-Verstcherungsamt in der Rekurs:Entscheidung vom 30. „Januar d. I. (Nr. 531 in Uebereinstimmung mit dem Schrenger1cht den Anspru anerkannt, weil die fraglichen Arbeiten 1m, Interesse des Fabrikbetriebes vor enommen wurden und mit demselbxn in einem so naYen Zu ammenhange standen, daß die Thäirgkett der dabei be chäftrgten Arbeiter nickZt von der Thätigkeit des Gesammtbetriebes getrennt werden arf.

_ . _- Der Bevolimächtigte zum BundeSrath, Senaior der freien und Hansestadt Hamburg Dr. Burchard ist hier an- gekommen.

- An Sielle des verstorbenen Geheimen Ober-Regierungs- RathsGolv rst, der vortragende Rath im Ministerium der öffentlichen Arbe1ten, Geheime Ober-Regierungs-Rath Hi": b n er vom 1. September d. I. ab zum Mitglied des Gerichts- hofes zur Entscheidung der Kompetenz-Konflikte ernannt worden.

- Als_ Aerzte haben sich niedergelassen die Herren: ])r. Proske m MyBlormH, Lega in Krappiß, ])r. Glaser in Nietlehen, Dr. Lange m ZYene gelsen Dr.Kühn in Altenau, ])x'. Linke in Lebus, Pr. wa «in Woldenberg.

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Zeit wiederholte Kraftproben länzend bestanden, denn es ge e wohl keiner) wesentlt eren Beweis für dessen Stärke und Dauerhaftigieit, als da der zweimalige Wechsel der erhabenen Souveräne des verbun- deten Reichs keinerlei Veränderung hervorgebracht hqbe und daß auch in beiden verbündeten _Re1chxn das allgemetxie volle Vertrauen besie e, es werde keinerlei Veränderun rn dem Bündnißverhältmß Plaß reifen. Dieß gebe der afts des Bündnisses eine unzerstör are e,st1g_ke1t. „Der Grund- gedanke des Bündnisses sei auss lteßl1ch die Erhaltung des Friedens und der gemeinsame Schu der verbündeten Staaten gegen äußere Gefahren. Es er cheme 'nicht, Über: flüsfi , dies immer wieder zii konstqtiren, weil mélfach, beson 6cm in der leisten Zeit, 111 russischen Zeitungen nach- zuweisen gesucht werde, daß die „von der Regierung an die Dele ationen für die Wdhrkraft gestellien Anforderungen aben euerlichen“ kriegerischen, Zweckexi „dienen ' solle!) und daß unsere Friedensltebe nicht aufrichtig Yememx sei., Der Minister ist weit entfernt anzunehmen, aß,d1ese immer wiederkehrmden gehäfsigen Verdächtmmxgen dre 'Auffqffung der besser informirten russischen Regierung wrderspregeln können, er glaube aber derselben gsdenxen zu sollen, da diese fortdauernden Verdächtigungen nicht ohne Einfluß auf die öffentliche Meinung Rußlands bleiben könn'en und nicht wenig zu dem dort gegen uns gewährten Mißtrauen beitragen. Man könne die pol1tischeLage, mcht,anders ckFrak- terisiren, als daß deren fortdauernde Unsicherheit alle Machte zwinge, in der Stärkung der eigenen Wehrmacht den „besten Schu gegen Gefahren und die beste Sicherung deS'Frtedens zu er licken. Gern erkenne er an, daß alle Kabinetts dexr Frieden wünschten und bereit seien, zu dessen „Erhaltung b„e1- utragen, aber tro dem könne Niemand fiir die Zukunft stp- ?tehen. Wir mii en daher gleich unseren Nachbaren auch in organischer Weise vorsorgen, um allen auch urzvorhergesebenen Ereignissen gewachsen zu sein. Die zu hrmgendsn Opfer wrrden uns 111 die Lage verseßen, mrtBeruh1gung der Zukzmst entgegenzusehen. Die Situation auf drr Balkanhalbitrscl biete keinen zwingenden Anlaß zu Besprechungen, fie erscheine etwas beruhigter; zur Beantwortuna etwaiger Fragen erklärt sich der Minister bereit. Der Obmann des Ausschusses spricht dem Minister seinen Dank aus, man geht zur General- debatte über. . _

Nachdem die Redner der verschiedenen Parteien ihre Zu- stimmung zu der auswärtigen olitik der Regixryng außge- sprochen hatten, beantwortete Gra Kälnpky noch einige speztelie Anfragen. Dumba gegeniiber onstattrte der M1n1fier,'die Re ierung halte darauf, daß alle Stämme Macedomens Oetiterreich-Ungarn als uneigennüßigen Freund betrachten lernten. Seit Jahren sei er bestrebt, die Fabel von dem Vormarsche auf Salonichi aus der Welt zu „schaffen, die bei jeder Gelegenheit wieder gegen Oesterreich aus- gebeutet werde. Er (der Minister) stimme darin mit Dymba überein, daß der oribeftand eines toleranten „türkischen Regimes gerade für acedonien nothwendig set; fett Jahwn sei die Re ierung bemüht gewesen, ein besseres Verhältniß zwischen then und Konstantinopel herZHuftellen. Bezüglich der BeTiehungen Oesterreich=Ungarns zu riechenland erklärie der Pinister, dieselben seien sehr freundschaftliche., Die Regierung wünsche den Griechen das Beste, und. ser gern bereit, sie thunlichst zu unter-tüßen, da . fre dre Ueber- zeugun habe, daß die Interef'en Oesterretch=Unggrns 'mit ]enen riechenlands im Großen zusammenfallen. Dre meisten der Balkanvölker seien bereits zu der Einsicht gekommen, daß das, was Oesterreich auf der Balkanhalbinsel anstrxbe, auch zu ihrem Vortheile sei. - Die Be iehungen Oesterreichs zu dem eng mit ihm verbündeten Ita ien seren unverändert herzliche. Dir Regierungen beider Länder begegneten und unterstüßten sich in dem übereinstimmenden ernsten Streben nach den bekannten Zielen ihrer konservativen frtedl1§hen Politik. Der Ausschu nahm schließlich das Ordinarmm und Extraordinarium des Budgets des Auswärtigen un- verändert an.

_ Die Delegation des ReichSraths hielt um 12 Uhr Mittags eine Sißung, in welcher der Präsident Dr. Smolka de_rzt xerstorbenen Kaiser Friedrich folgenden Nachruf wx me e:

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geseßt es gleichsam als seine Pflicht anerxennend, auch _die leßieKrast seines qualvoÜen Daseins dcm Woch seines Volkes wrdmenzysolicn. bis er endlich, ein wahrcr Märiyrex drs Pflichtgefiihls, für srm Volk und feine erhadcne Stellung ,ganzlt'cb etieböpft zusammenbricht. Wahrlich, hohe Delegirte, unwillkürlich drangt sich die Frgge auf, was mochte wohl dieser edle Fürst verschuldet haben, daß die and des Herrn so schwer auf ihm lasiete, auf ihm, de en ganxks eben hoben Geistesadel, Gerechtigkeitsliebe, Friedenöltebe, Mxnschen- freundlichkeit und eine wahrhaft rührende Herzensgute so , so rein widerspiegeltc? Oder sollte „er wohl Ver- schulden sübnkn, welche er bintanzubalten nicht die Macht„bes9ß? Aber wir onen nicht die unerforschlichen Rathschlüffedes Aütyachttgen zu ergründen trachten, beugen wir uns vor seinem Willen, sem Wille ist gesa'ochcn. Wahrlich, hobe Delegation, wer immer den Yeriauf dieser schaudererregenden Tragödie lebhaft sich zu vergegenwarttgen vermag, der wird auch zu ermessen im Stande sem den Grad des un- säglichen Schmerzes und der tiefen Trauer, von welcher das deutsche Kaiserhaus und das deutsche Volk ergriffen Werden

mußte, wie ja die Gefühle der „tiefen Trauer drr ge- sammten und gefitieten Menschheit die Bahre des unt der Kaiser- und Königskrone gezierien, nunmehr verewigten edlen

Menschenfreundes umschweben, und auch Sie, vereHrte Herren, kenn- zeichnen, wie ich rninehmx, indem Sie fich von ihren Sitzen erbob'en haben, daß Sie d(n Geiüblcn tiefer Trauer zustimmen, denen [ck AuSdruck gegeben habe. Und dknnocb, hohe Delegation, “fo sebr„uns auch der Hintritt des edlen Monarchen schmxrzlicb beruhri, so möge es wir dennoch gestattetjsetn, was, dre Zukunft an- belangt, ein lichtvolics, ein beruhtgendcs, em „uns „tröstendes Moment hervorzuheben, und dieses Moment erbltcke ich" m der zuversichtlichen Hoffnung, „wonach der jeßiqe erhaberze Tragedder deutschen Kaiserkrone vietatvoll für das Andenken seines glorreichen Großvaters, pietätvoll für das Andenken seiyes edlen hochberzigen Vaters bezüglich des reundschafts- und Bündmßvechciltyißcs Deutsch- lands zu Oesterreich- ngarn die Traditionen diescr seiner erbabrnen Vorgänger, daß er ihren diesbezüglichew leßtcn Wilien boch- balten und Unserem AÜergnädigsten Kaisxr und Herrn _ xm ebenso getreuer Freund und Verbündete): vcrblctbcn werde wre 1eirxe zwci erhabenen unmittelbaren Vorganger _es „warten„ das; sormt das besa te Freundschafts- und Vündnißverhalimß als em unzkrretß- bares fi bewähren werde, weshalb wir uns'auch der frohewHoff- nung Werden hingeben können, daß der Friede, noch durch iangxre Zeit uns werde erhalten bleiben. Hohe Delegation! Möge die tiere allgemeine Trauer um den Hintritt kes edlen Monarchen, möge die Gewißheit, daß sein Andenken forileben werde ,in den dank- baren Herzen seines Volkes und dcr grsammrcn grsitteten Mensch- heit, möge die Gewißheit, daß sein Andenken fortle'bey werde in der (Geschichte als ein erhabenes, glänzendes Vetsytel, Wie die von der Vorsehung als Herricher über Vöier imd, Reiche Aus- erkorenen vorzugehen, wie fie zu handeln. wie _sie die ihnen von der Vorsehung anvertraute erhabene Mission zu erfüllen haben, ,um sich die Anbänglichkeit, um sich die opferwiliige Liebe dcr Regterten zu cnverben und fich dieselbe zu sichern. Mögkn diese Vetrachiungczi drn nacb dcm Vcrewigten Hinterblicbcnen, dcr hochberztgen Kat- serin-Witiwe, dieser am Krankenlager dcs Verewigten unaus- geseßt mit zärtlichster Fürsorge fich gbmühcnden und wacbenden edlen Dulderin, irwie auch dem jeßigcn erhabenen Tragc-r der deutschen Kaiserkrone und allen Mit liedern des dcutschen Kmserbauses zum Trosie gereichen, und deren S merz wenigstens einigermaßen zu mildern als geeignet fich erweisen. Hohe Delegation! „Es mag der kisherigen Tradition der Delegation vielleicht als_mcht ganz ent- sprechend befunden werden, wenn bei dem Ableben emcs Monarchen- an dem Tage, an welchem der Delegation dies zur Kennxmß gebracht wird, von einer Verhandlung in öffentlicher Delegationsfißugg ah- eseben wird, doch der vorliegende Trauerfall ist ein so allgemein„em :) intensiv schmerzlich empfundener, es ist ein Trauerfall, der emen getreuen Freund und Verbündeten unseres Allergnädigsten Kaisers und Ferm ketrifft, es ist ein Trauerfall, den sicherlich auch unser Aller- öchstes Kaiserhaus gleich schmerzlich mitempfindet, so daß ich es fur“ an emeffen erachte, wenn wir unserer tiefen Trauer den feier- licßsten uns zu Gebote stehenden Aysdruck in der Weise ver- leihen, daß wir für heute von einer weiteren Verhandlung in öffent- licher Sißung Abstand nehmen, wobl aber den Beschlu ,fassen, Se. Excellenz den Herrn Minister der AUSwärtigen Angelegen eiten zu ersuchen, anläßlich des Ablebens Sr. Majestät des Kaisers und Königs Friedrich den Außdruck der tiefen Trauer der Delegation der im österreichischen Reichérath vertretenen Königreiche und Länder der Kaiserlichen und Königlichen Regierung des Deutschen Reichs und Yreußens )in geeignetem Wege zur Kenntnis; bringen zu wollen. (Zu- tmmung.

Gr-Yzbritannien und Irland. London, 18. Juni. LW. T. .) Jm Oberhaus e beantragieMarquis von Salis- ury, anläßlich des Ablebens des Kaisers Friedrich eine Adresse an die Königin, sowie eine Kundgebung an

uchi, dem Kaiser Wilhelm die tiefe Sympathie des Hauses ' die Kaiserliche und Königliche Familie, für die Re ierung und .; VolkDeutschlands auZzuspreYen. Das Haus sei er ülltvond'en

das lück der Königlichen Famrlie, es den wärmsten Antheil nehme. e für die Kaiserin:Wittwe Victoria be_stimmte Beileidskund- spricht die ausrichtigste, Theilnahme selben an dem Verlust aus, den die Kaiserm durch den d Ihres ?ohen Gemahls erlitten habe. Der Sprecher mird ' ie Kundgebung dem englischen Botschafter mxt

rmsten Wünschen fiir deren Angelegenheiten

* *ung des Unterhauses

ächti t, ('],- Erizuchen zu übermitteln, önlick) zu überreichen.

5" Das Qberhaus genehmigte die erste Lesung der Bill, effend dre Reform des Oberhauses mittelst der eirung lebenslänglicher Peers, auch soll die nigin ermächtigt werden, unwürdige Peers auf langednt deS Oberhauses zeitweilig oder permanent zu pen tren.

;.; Fraukreicki. Paris, 17. Juni. (“Sr. C.) Die Depu- ,' texzkamxner seßte gestern die 5Öerathung über die beitszett der Frauen und Kinder in den Fabriken _]_- Werkstätten fort und hob mit 282 ge en 227 Stimmen F;" M Beginn der Woche gefaßten Bechluß wieder auf, JZcher den Frauen dre Nachtarbeit untersagt. Das Verbot bt nur fiir die Kinder und Mädchen bis zum Zurück- gtew 18. Altersjahre fortbestehen. Bei Arti el 5, bestimmt, daß Frauen und Kinder von sieben Wochen- “en nur atx sechs arbeiten dürfen, wurde nicht der nntag für die Ruxze auSersehen, wie Bischof Freppel be- rggte (disser Vor chlag fand 323 Gegner und nur 167 )anger), sondern der_ Antrag, in den Fabriken und Werk- ten den für die Raik geeignetsten Tag durch Anschläge be- ,nt zu machen. Art. 6 gestattet, während der nächsten drei re an allen _Tagen der Woche in ("abriken mit fortwäh- zxem- Feuer, wre Glasbrennereien, Zu erraffinerien u. s. w., ben zu beschäftigen.

7-18._Jum. (W. T. „B.) Der Präsident der Kammer line hreldgestern ber eineni Festessen anläßlich der land- thschaftlrchen Auxzstellung in Epinal eine Rede, oelcher er die Schwierrgkeiten der landwirthschaftlichen Lage aorhob. Er glaube jedoch, die Kammer habe zur Hebung der ' dwtrthsrhafi ihr Möglichstes gethan, obschon dieselbe unzweifel- melZertmrt unnüßxn Debatten verloren und leider zu spät SchmierigkettenbegrrZe'n habe, welche ausihrer Zusammen- ng hervorgeheit.“ we Auflömng der Kammer würde dig ngeichwrerrgsr machen. Das beste Mittel, um die estaxidigkett drs. parlamentarischen Mechanißmus in kretch zu lzesertrgep, wäre die partielle Erneuerung der mer. Meinte _wetst die Angriffe gegen den Parlamen- mus ais An riffs egen die Freiheit und die Rechte der xm zgrüxk. . in “Er olg derselben würde eine Katastrophe 1ch wre 1111 Jahr? 1870 herbeiführen. Er hoffe, daß die on, welche man irreführen möchte, bald zum vollsten Be-

isein gelan en und das Werk. der nationalen Wieder-

1chtung fort aßen werde, welches jeßt mehr als je der

, Ying alier nien Fan 0er bedürfe.

er der getrrgen » aZl im Departement Charente

31401, Weiller (Ne-

kaner) 23989 und Dérouléde (Boulangift 20656

mmen. ' Es hat demnach eine Stichwahl stattzu nden.

)- Marseille, 18. Juni. (W. T. B.) Floquet äußerte

dem Biirgernzeister und den Stadträthen- der einzige

, etz des Ministeriums sei der einer fortschrittltchen Reform.

-stärt1 _exi Angelegknheiten befolge das Ministerium eine

_ 1che Po mk,und es sm_daher ungerechtfertigt, die Regie-

, „zu beschuldrgen, daß ste an Krieg denke, zumal sie jetzt

mternatwnale Ausstellung vorbereite.

-ßland und PoZen. St. Petersbur , 18. Juni.

' T. B. Der hter eingetroffene Minther Giers

sofort Condolenzbesuch auf der deutschen Bot-

t. Diese begeht in_ der Peter-Paulskirche den Trauer:

esdtenst für Kaiser Friedrich am Mittwoch.

* 19. Juni. (W. T. B.) Kaiser Wilhelm ist zum des St. Petersburger Grenadier-Regiments

'? [ten G e [ libert (Bonapartist)

dieselbe der Kaiserin-Wittwe

vor Allem die Hingabe an Gott,

und dem Herzen des Volks ihn so Gottes will der König Wilhelm

Armen und Vedrängten ein Hels

der Verfassung stattfindet,

von

König chließt: Wenn Ich Gott um Kraft bit

unsere Geschichte Mir gewährt. Yrcußens Volk

reue, dercn Band fich ' ervußtsein, daß ch sie aus vollemkßerzen erwidere, als treuer Fürst ' in der Hingebung für das ge- memsame Vaterland.

Zuderficht. daß Gott Mir Kraft Meines_Königl1chen Amtes zum Mit Gott will der König gabe, seine ,Pftichten', seine Hoffnungen. Daraus Liefbe zwischen Fürst und Volk, die an Und diese traditioneUe und nur einem Ziele gelten: land“, zu deffen .Heile'.

sittliche

vertrauensvoller entgegen. Dem Vaterland! antworten wir mit dem Vaterland!

trägt, zunächst auch ' der tiefen Bewegung, Welche ob des

die Würdi ung dessen, was der b durch den * achfolger spricht .....

wird überall mit derselben Herzlichke es aus der Proklamation spricht. Volk, durch die

nur ausgeglichen werden kann, lebens fick), durcb zielbewußte Einigkeit erseven, Namen“ durch den Tod genommen

ation er angen, unter der entwickeln, der Welt behaupten können, sowohl nalen Lebens im außen hm.

Der „Reichsbote“ sagt:

seinem Volke

. nt worden.

unter Nachahmung französischen Wes

Friedrich im Kirchengebet genannt sein wollte, und die Betonung aller der Seiten des Fürt1lichen Berufs. die diessn so groß machen

milde zu regieren, Frömmigkeit und Gottesfurcht zu pflegen, den Frieden zu schirmen, die Wohlfahrt zu fördern und brfonders den

„ein treuer Wächter“, und deshalb hoffen wir, daß nicht irgend Jemand Aufhebens davon macht, lchf; keine ausdrückliche Erwähnung we e seinem Aufruf einmal und wiederholt darn in seinem Erlaß [Herdor- gehoben und betont hat. Das kann noch bei der Erözffxung «des 1-zu machen, wel e Deutschlands Best Reiwstages und Landtages geschehen, wo es auch von Kaiser Friedrich Neuem !geschak), und außerdem ist ja die Verfaséung in dem .Rechte"beschlo en, ja, dessen Hauptgrundlage und 0 erster Tbeil, dem König Wil elm „ern treuer Wächter“ sein will. Und er ist ja auch ganz von demselben Vertrauen Vater so.!)ocbberzigcn Ausdruck gab, Wilhelm fekne Proklamation in

erfüllen, die sein Wille Mir auferlegt, Vertrauen zum preußischen Voile getragen, welches der In guten und in bösen Tagen hat stets 1reu'zu seinem Könige gestanden; auf diese ' Yietxien Vätern gegenüber in jeder schMren Zeit und Gefahr als unzerretßbar bewährt hat, zähle auch Ich in dem

eines treuen Volkes, beide gleich star , ' Diesem Bewußtsein der Gegenseitigkeit der Liebe, welcbe Mick) mit Meinem Volke verbindet, entnehme Ich die

Heil dcs Vaterlandes zu walten.

stammen dem König Vertrauen, Treue, deren Bewahrung in der Geschichte Preußens

.der'Hingebung für das gsmeinsame Vater- , Wir sehen den weiteren Handlungen des Kaisers Wiliyelm 11. nach dieser

Die „National-Zeitung“ sagt:

In einfachen und herzlichen Worten bat Wilhelm 11. fich mit

der Ansprache, Welche die _hrstorische Aufschrift „An Mein Volk“ ' an das preußische Volk, dessen Köni , mittelbar aber

m_i die ganze deutsche Nation, deren Kaiser er i?

durch das Land geht, wird es überall eincn wohlthuenden Eindruck machen, daß der_ neue Herrscher nach der Erinnerung an den geßltchen' Begrunder des Deutschen Reichs, den Kaiserlichen Vater in Worten rühmt, aus denen ebenso wie die Liebe des Sobnes auch

Die kurze Ansprache des Kaiserslund Königs Ylingt in einer warmen Betonung der Zusammengehörtgkeit von Fürst und Volk in Preußen, der gegenseitigen Treue aus.

Nicht allein durch das preußische ganze deutsche Nation geht die Empfindung, da

doppelte Verlust, jden wir am 9. M wenn ails Faktoren unseres Staats- jeden unnötbigen Zwist vermeidend, was uns an Autorität zweier großen

StaatSmann und der große Feldherr, welche das bglfen, dem Jugendlichen Herrscher zur Seite, der :erung ergreift; doch an zwei Kaiser-Särgen ist die Mahnung an die ' die staatlichen Kräfte zur Bewahrung dessen, was ettung .ungewöbnlicher Männer errungen worden, s daß wir auch ohne solche

Innern ais durch die Bedeutun Das preußische Volk, die deuts e kation wird dazu in bewußter Hingebung der Führung des neuen

' Es ist ein herzerquickendes echtes deutsches Köni2swort, bei dem jedes deutsche Fetz aufjubeln muß, welches hier Ka

pricbt: es ist nicht die Sprache der und Despoten, wie sie in einer schl

dessen .Knccht' ja auch Kaiscr

nahrbringen. Vor dem Angesicht

seinem Beruf leben, gerecht und Vater zu regicren _- das ailein ist ei

er zu sein. „Dem Rechte"

auch

ganzen, ann. Wir haben einen Friedrich schon

Kais er in

mit den Segnun en des Friedens all

Künste fruchtreicber Boden zu sein un

Nächstenliebe darstellen. zu dem Volke beseeli, dem sein und mit dessen Verkündigung

MIND?" herrlichen Worten ihrer Sprache einen ßuten Eindruck

angenehm, zu hören, in wie herzlicher

kk. Großvaters und namentlich seines V

diese Königlichen Pflichien zu so bin Ich dabei von dem

Rückblick auf

der Proklamation so formvoilendetcn , Wenn man die Proklamation Ka Kaisers Friedrich Vom 12, März 27. J

jetzigeti Kaisers nur von Friedrich

korrekter ist, daß der Aufruf des Kais

und Weisheit verleihen werde,

einer Reichs-Angelegenbeit, überhaupt Proklamation ein politischs Prograt Vermutblich wird anderen Kundgebung niederiegen.

alle für ihn gegenseitige sind, und er freudig hinweist. und herzliche Gemeinschaft soll

Aeußerungen und roklamation nock) ni Zruf: Mit dit für Volk und

use: Mit Gott für König und

Wiler Ausführlichkeit aUer Verdienste denkt. gewesen; es ist kein Grund zu Zukunft anders Das Gels niß. welches Kaiser

des Volks und t, gewindet. In wird es an einem geeigneten Außdruck

tragischen Geschickes Friedrich 111.

“"Wer“ Proklamation Kaiser Wilhelm's ]

„Pesti Naplo“ hebt

eimgegangene Monarch erstrebte, die ganze JUÜUÜÖUUMÜÜ

und der Gesitiung, der Forschung Heimstätte, der

man fest überzeugt sein, daß Kaiser_Wilhe[m]1. richtigkcit Von den Wünschen und Voriätzen beseelt ist, denen er in

klamation niedergelegt hat, dieses Gelöbniß wird in

ervor,_ daß sich m der P es Kaisers widerspiegele, selbstbewußt,

sprach? doch“ in hohem Maße bescheiden und weist darauf Hin, daß Trerxe um_ Yr'euc _die beste Bürgsckkaft fiir das Heil ist. maizon halt 11ch fern von Ginzelvcrfpreckyunßen in Betreff organisa- tor„11cher Fragen, aber der KÖUig verspricht, nach dem Beispiel seiner

Die Prokla-

ngroßks, Vertrauen erweckendes,

dankbar zu begrüßendes Rxgierungsprogramn) ..... Dres erste Wort König Wilhelm's cm 1ein Volk kennzeichnet den

__ " König, in dessen Adern markige Kraft wohnt, deiien Seele von gluhender Vaterlandsliebe erfüllt ist, dessen ganzes Sinnen und Denken nach HohrnzoÜernart darauf gerichtet ist, uns

„jene erhabxnen (Hüter zu eigch tmmung: exnIZwri; des RUM

tffknscbaftcn und

d zu bleiben _ als leuchtrndcn

Stern im Kampf der Kultur gegen Vorurtbeil und Mangel an

Der „Vörse11:Co1rrier“ schreibt: I.:ie Proklamation des Kaisers wird überall durch die Wärme

machen. Es berührt überaus Weise Kaiser Wilhelm seines aters gedenkt. Ueberall wird _in tiefster Auf-

Ausdruck giebt. isrr Wilbrlmjs 11. mit der des vergleicht, io wird man einen

bauptsächlichsn Unterschied darin finden, daß in der Proklamation des _ Preußen die Rede ist, während Kaiser fich an das geiammte deutsche Volk wandte. nicbt bestreiten, daß die Auffaffung Kaiser Wilbelm's vielleicht noch

Man kann

ers an sein Volk in erstsr Linie

Preußrn angeht. In Konsi'qucnz diescr Beschränkung spricht dcr

. . . . - Aufruf Kaiser Wilbelm's auch nicht von Druifchland, . d reFrren, vontthmblettei ex seine Aus“ enthält er keine Silbe von auswärtiger Politik . . . . In W“ er Ukaf sag, a - aus ck" baut er der Proklamation ist von der auswärtigen Politik, als von

nichx die Rede; es ist in dcr nm uberhaupt nicht enthalten.

Kaiser Wilhelm ein i_qlchcs Programm in einrr " _ _ _ Daß Katjer Wilhelm an der aus- wartrgeri Politik seiner Voriabrcn festhalten wird, mag man indirekt daraus ichließen, daß die oben mitgethcilte Proklamation mit victät-

der beiden vorigen Kaiser ge-

_ _ Aber auch ohne dies darf man annehmen, daß die auswärtige Politik eme stetige bleiben wird. Dirie Politik ist bisher gut geleitet _ der Annahme Vorhanden, daß sie in elettet werdrn soüte . . .

Wiihelm 11. in seiner Pro-

aiien Schichten

seiner Vertretung lauten Widerhall finden, und dafür

nicht fehlen.

_, Von quswärts meldet „W. T. B.“: Die heutigen Pester Morx1xe11blätter beZprechen die

in sympathicher Weise. roklamanon

, inniJ, würdig. Der „Budapesti Hirlap“ konstatirt den rg

gün

ber e und eine un ewö 1l' e , Das Gelöbniß dieser Treue „Pge ster Lloyd“ h] lch tt erwidert werden, mit welcher fchein die

der möge.

ärz und am 15. Juni erlitten,

eng zusammenschließen, , für Europa den Passus, m dem nach dem Beispiel seiner Väter „Daily Telegraph“ hebt den klamation Yervor. S t a n d a r d als eine

verleße.

worden. Noch stehen der große Reich begründen

die Zügel der Re-

_ o zu seltene Gunst unseren Play in

en Eindruck der Proklamation, die einen reichen Inhalt . Individualität- verrathe. Der pr1cht den Wunsch aus, daß hélier Sonnen- Herrscherlaufbahn Kaiser Wilhelm's umstrahlen

' Die meisten Londoner MMF dle Proklamation und finden in den Lorten, und König an das preußische Volk richtet, besonders beruhigend

enblättcxr besprechen die der Kaiser

Allerhdchstderselbe gelobt, deri Frieden zu schirmen. FürstlichentTon der Pro- bezeichnet die Proklamation

olche, die sich gegen Niemand wende, Niemand

durch die Gestaltung des natio- Deutschlands nach

tkkschkks folgen. Deutscher Kaiser und König

Renger'scben BucMndlunJ (Gebbxrdt soeben die achte (Schlafp) ie

ser Wilhelm zu schöne, volksthümlicbe Werk ' , stolzen HerrscZer

rmmen Zeit von Frankreich cr

Kiipferdruckpavier, vollständi Vorlie t. ens in manchen Staaten Mode g g

elegant gebunden 4 «FH)

kerung erschienen, so ch ' , , in, einem stattlichen ' 50 Bildern theils im Text, theils in Einzel-

Kunft, Wissenschaft und Literatur. Von der Wiermann'schen Biographie:

„Friedrich 111., von Preyßen', Verlag der & Wcltfch) in Leipzig ist nunmehr dieses ande mit circa ,und Doppelbildern auf (Preis brosch. 3 .“ “20 ,s,