1888 / 164 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 25 Jun 1888 18:00:01 GMT) scan diff

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in unbestrittener

Beziehungen und gleiche nationale Bedütfrtiffe der

Gegenwart verbin

wollen die Segnungen des Friedens festhalten, um in Ruhe der Befestigung ihrer nxu ge yrmet W, der Ausbildung ihrer nationalen * Förderung ihrer Wohlfahrt zu leben.

Unsere mit Oesterreich-Ungarn und Italien bestehen- ken Verabredungen gestatten Mir zu Meiner Befriedigung

die sorgfältige P für den Kaiser

Jahren bestehenden friedlichen Beziehungen zu dem russischen Nachbarreiche, Welche Meinen eigenen Gefühlen ebenso wie den Interessen Deutschlands entspricht.

In der gewissenhaften Pflege des Friedens stelle

Ich Mich ebsnso landes, wie in freue Mich der

Wärtigen Mächten, durch Welche Mein Bestreben in

ersterer Richtung

Im Vertrauen auf Gott und auf die Webrhaftig- ksit unseres Volkes hege Ich die Zuversicht, Daß es uns für absehbare Zeit vergönnt sein Werke, in friedlicher

Arbeit zu Wahren

Meiner KMU in Gott ruhenden Vorgänger auf dem

Throne, kämpfend

Nach Beendigung der Rede nahm der Reichskanzler

Fürst von Visma

rrorauf Se. Majéftät der _ _ vort dem Königlich bayerischen Staats- Mrmftc-r 1)r. Zrerherrn von Luß aus;;ebrachten dreimaligen

der Versammlung mit huldvoUem Gruß an

abermaligem ,

begeistertsn Ho

dieselbe in Vegleitun

selben Ordnung den

Eintritt erfolgt war.

Geltung war. Gleiche geschißtlicbe

den uns mit Italien. Beide Länder

_ _'oiten und “'der

flege Meiner persönlichen Freundschaft von Rußland und der seit hundert

bereitwillig in den Dienst des Vater- der Sorge für unser Kriegsheer, und traditionellen Beziehungen zu aus-

befördert wird.

und zu festigen, was unter Leitung

erstritten Wurde.-

rck die Thronr_e_de wieder in Empfang, Kaner und König unter

per anwesendenJürftlizhkeiten in der- * ßen Saal verlreßen, m welcher der

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: dem Staats:Minister und Minister der öffentlichen Ar-

beiten, von Ma b

verliehenen Groß euzes des GWßhSkzoglich hesüschen Ludwigs-

Ordens zu ertheilen.

Se. Majestät d

den na_chbenannte_n Offizieren 2c. 'die Erlaubnis; zur An- FWW der rhnen verlrehenen mchtpreußischen Infignien zu _er-

uuk oma!- '

des Komthurfreuzes erster Klasse des Könj li sächsischen Albrechts-Oxdens; 9 ck

dem Gexxeral-Major von Laue, Kommandanten von

MSI;

desRitterkreu e badischenZ)

dem Militär=Jn

dantur des IT?. Armee-Corps; desRitterkreuzes erster Klasse des Großherzoglich

hes1is

dem Hauptmann Krauß im Hessischrn Pionier-Bataillon

Nr. 11 ;

des Ritterkreu es zweiter Klasse des Gro“: herzoglrch sächsis en Haus-Ordens der WaclYsam: kext oder vom weißen Falken:

dem Hauptmann Gündell, ag e irt dem General? be der Armee und kommandirt beim GrZZeQ Generalstabe; 7a

des thterkreuzes zweiter Klasse des er 0 li anhaltrschen Haus-Ordens Albrecht's ?eszBZrecrhr:

dem Gamjson=VewaltUUSS-Ober:* n ektor Köni = stand der Garnison-Verwaltung zu BTIUURchweig; g, Vor

ferner :

des Großkreuzes des Königlich ortu ie'i e Christus-Ordens:p g ? sch n

dem General-Lieutenant :) on L attre, Direktor der Kriegs-

Akademie; sowie

des Offizisrkreuzes des französischen Ordens der

dem Major von

ach, die Erlaubnis; zur Anlegung des ihm

er König haben AÜergnädigft geruht:

s ersterKlasse des Großherzo li rdens vom Zähringer Löwen:g ck

tendantur-Rath Hilspach bei der Inten-

chen Philipps-Ordens:

Ehrenlegion: der Voeck vom Großen Generalstabe.

Deutsches Reich.

Bek

Beitritt der Regentschaft Tunis zum Weltpost-

Vom 1- Juli ab tritt die Re , x- . Weltpostvätra e und den NZen chaft Tunrs dem den Werthbrtefz Oskpacketz Psstanweisungs. und

tragsverkehr, bei. besnmmun en, welche haltenen

nzelne _ertheilen die Verlm W., den

Der Staatsjekretär des Reichs-Postamts.

renrden Postanstalt Fuze Gebret der Rexentschaft Anwendung. Ueber alles

anntmachung.

verein.

kommen, betr end 0

au : Es finden daher fortan die ereinsf- brsher nur nficlxtlrch der dort unter-

en eltung. hatten, auf das

0 a lt "" LF JURA 8818» auf Verlangen Auskunft.

von Stephan.

. dasHerrenhaus und das aus der Abgeordneten, auf den 27. d. M.

Zu den Offizieren von der Armee versest. v. Petersdorff- Oberfl-

Vekanntmachuyg.

_Vom 1. Juli ab tritt die Republik Salvador der Panser Ueberetnkunft des Weltpoflvereins in V des Austausches von Poftpgckextrr bei. - äcbft find ' nur

Pgckete rxn Verte? __mrtnd hm _ adt Sab: FWU bis WL? wk "Fo. . U __ o ga_ _

., we. vora , blen :|, OWZ.“ 40 HAawbm bmxxx. eine vx? Empfänger in Salvador zu

entrichtende Gebühr von 40 „Z für je 500 x,- für die Beför- derurYe über den Jühmus von Panama zur Erhebung. rlin W., den 17. Juni 1888. Der Staatssekretär des Reichs-Poftamts. von Stephan.

Bekanntmachung.

_ Am 1._Ju1i d. I. wird im Bezirk der Kön" UZ" Ersenba n-Drrektton zu Berlin von der im Bau befin li n Enenba_n Stralsund_Roftock die 43,33 km lange Strecke Straljuyd__Velgast_Ribni,ß nebst der 11,42 km langen Anjchlußxtrecke Velgast-Varth mit den Stationen Damgarten, Nrbnrß und Barth für den Gesammtverkehr, den Stanonen Marterzsdorf, V aft, Horst, Altenwiklersh en und Kenz für demelben Verte r mit AUZnahme von Lei n unh c*ahrzeuge.*n,_ und den Stationen Panteliß, Kummerow und edebas ledrgltch für den Personen- und Gepäckverkehr dem Betrrebe übergeben werden.

Berlin, den 23. uni 1888. In Vertretung des räfiLeYeA des Reichs-Eisenbahnamts: *“- u z.

Königreich Preußen.

Se. Majestät der König haben Allergnädigfl geruht:

Allerhöchstihrem Ge eimen Kabinets = Rath, Wirklichen Gehexmen Rath von ilmowski die erbetene Dienst- entlanung unter Anerkennung seines und seiner Descendenz Rechtes zur Führung des Freiherrntixels zu gewähren und den Unter- Staatssekretär im Ministerium der geistlichen, Unterrtchts : und Medizinal : Angelegenheiten, Wirklichen Gehermen Rath Dr. von Lucanus zu Allerhöchstihrém Gehetmen Kabmets=Rath zu ernennen.

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

dem Kaufmann Friedrich Vohwinkel uGelenkir n dsn Charakter als Kommerzien-Rath zu verlei en. s che

Ministerium des Innern.

Bekanntmachung.

Mit Bezug auf die Allerhöchste Verordnung vom 20.1). M., durch welche die beiden Häuser des L a n “d ta g e s der Monarchie,

in die HauptZ un_d efidenzstadt Berlin zusammenberufen worden find, wrrd hierdurch bekannt yemacht, daß die Eröffnung Y_ßLandtaglesd an___brxfer_n Tage, Mittags um 12 Uhr, _im .. «*.-M s.,.xk...9nx,*.l.*ck.x'3.MMW?QUWWUM des auses der Abgeordneten werden die Le itimationskarten z_1_rch_d_e_r KZ _YMxfihqngBausgegelfweF 14ka a 8 sonst erforder-

_„ _ en 111 e u au i ,

Berlm, den 23. Juni z18g88. ese e gemacht werden

Der Minister des Innern. In Vertretung:

Herrfurth.

Ministerium der öffentlichen Arbeiten,

_ Die Königliche Eifénbahn-Direktion zu Ma debur ': nur der Anfertigung allgemeiner Vorarbeitengfür Zit??? Etfenbahn untergebrdneterBedeutung von Braun- schweig nach Oebrsselde beauftragt worden.

Ministerium der geistlichen, Unterri ts: und Mediziner[:Angelegenheiten.ck

V Bekanntmachung.

_ om 1. Juli d._J. ab bis auf W*itercs wird d'e B =

1u_chSz_e1t _des Mteums _für Völkerkunde, souxeit deie

Rauwltßokutext besyelben bererts zugänglich find, übereinstim:

mend mrt derzemgen des Alten und des Neuen Museums, wie

fokßt festgeseßétö Jr FF CF_Yentagen, ;nit 2l_usZ_1_alT_t_t_1e Fes Montags, =“- mermona en . ' ' . auf die Stunden von 9 bis 3 Uhr; ;) rs 30 September)

in den Wintermonaten 1, Okt b ' _ . dre Stunden von 10 bis 3 UL:; o er bis 31 Marz) aux

an denS-onnta en, Wink “* ' ' S von ___ ___ls _? Uhkög er und Sommer, am dre runden _ _ ei t _vor ehalten, auch von den dem Publikum u- azrglxchen Thetxen des Museums für Völkerkunde einelzne ale der _Abtherxungxn m:t_ Rückncht auf nothwendige &..-rd- nungsarberten zertwerse zu ychließen.

Verlm, den 22. uni 1888 General-Verwa tung der Königlichen Museen.

Personalberänberungéu.

__ Kömglich Preußische Armee.

rrx_ennungen, Beförderungen nnd Verse un en. Jzn_a_kttvenH_eere. 19.Juni. PrinzAlbrecbt von Freugßen Komglrcbe Hubert, Gen. der Kav. und kommandirender General des . L_ltmxe-Corps, unter Belaffung in seinem gegenwärtigen Dienst- vetbaltm , zum Genetal-Feldmarfcball befördert. v. Habnke, Gen. Lt. und ommandeur ker 2._Garde-Jnf. Div, v. Versen, Gen. Lt. u_nd Conxmgndeur drr 8. DM., unter Belaffnna in ihrem gegenwär- ttaxn Dremtrerbaxtmß, zu General-Adjutanten Sr. Majestät res Kaisers und Kontgs, v. _thxtcb, General-Major und Com- mandeur _der 12. __ Jnsantxne_-Brigade , zum diensttbuenden General-Ad utanten Ok. Majestat des Kaisers und Königs, _ernannt. awn v. _Collas, Oberst und Commander:: des 2. Garde-Regts. zu Fuß, unter Belassung seiner bisherigen Uniform,

t. und Flügel-Adjutant Sr. Majestät des Kaisers und Köni s k - mandjrt zur Dienstleistung bei dem 2. Garde-Regt. zu FuH/uäFr

ü Fttutmundmitder ' u des 2.Gatde-Reats.zu ß, unter & unzi ]- evjte desse . ßeauftragt. v. Lippe, ajor uud

lügel- djutant Sr. Majestät tes Kaisers und Königs, _zum

ommandeur der Scblo Garde-Comp., Frhr. v. Bißjng, Major d !: suite des General akes der Armee und bisher peuönlicber Ad) jvtant, unter Beföt _ zum Oberst-Lf., v. fuel. Hauptmann [ lx ' UEK“: a der Armee und bis erpersönlicber Adjut. unter _, tderng z_ Major, zu dienDbuendenAKlügel-Adjutautm St.W' ät WKM und Königs, v.Scholl, aiot uud Escadr, Chef vom 1_. Garde-Ulan. Rest., zum dimfttbuenden Flügel-Adiutantea Sr._Majestat des Kaisers und Königs ernannt. Frhr. v. Viering- bofs gen. Sebeel, Rittm. und Flügel-Akjutant Sr. Majestät des Kaisers und Königs, zum Major befördert.

Yichtamtlichés. Deutsches Reich.

__Prenßeu. _Verlin, 25. Juni. Se. Ma*eftät der K_arjer und Kynrg unternahmen am Sonn nd von 7 hrs 9 Uhr, beglertet_ vo_m Flügel-Adjutanteu Freiherrn von Vrsßy , „emen Spazterrrtt, _empfinFm um 10 Uhr die zur Nou anotr_ der Thronbestetgun esirmmten Misfionen vor deren Abrene an die fremden e und nahmen darauf den Vortrag des Gxnxrax-Quartiermeifters Grafen Waldersee, und daran anschlrejzend von 12 bis 1 Uhr den des Generals von Albedy_ll entgegen.

__Nachmrttags statteken Se. Majestät Ihrer Majestät 'der Karserin Yrctoncr auf Schloß Friedrichskron einen Besuch ab, nahmet) emen langeren Vortrag des Reichskanzlers Fürsten von Vrsxnarck__entge(Zen und cmpsmgen darauf den Ober- Ceremomenmeuter _ rasen zu Eulenburg sowie den General: Adjutanten von Wrttrch, worauf noch ein Vortrag deS Re: grerungs-Naths von Bratzdensrein folgte.

(Hemm _b§g_aben Srch S_e_. Majestät gegen 10 Uhr mit Ihrer Ma1estat der _Ka11_errn nach der Friedenskirche, unt__ dem_ Trauergottesdtenst für Se. Hochseiige Majestät Kaqer Fnednch beuuwohnen.

Nach der _Nßckkehr nahmen Se. Majestät den Vortrag des _Staatstmxners Grafen von “Bismarck entgegen und empfingen daraur mtt _Jhrer Majestät der Kaiserin den Besuch des Herzogs von S-achyen-Meiningen.

_ _an 01/2 Uhr _bsgxrben Sich die Ma'estäten auf dem Komglrchen Dampf1chlsx „Alexandra“ na Charlottenburg, be_su_chtc_xn dorr das_Mauyoletzm unh fuhren von dort nach dem Komglrchen (:(hkoß zu_ Berlm, wojelbst Se. Majestät unmittel- bar nach der Ankunxt _ Sr. Khniglichen Hoheit dem Prinz- Regenten von Bayern emen Vejuch abstatteten.

__ Genera Abxnd um 7 Uhr trafen Se. Majestät dsr Kamer rrnb Könrg und Ihre Ma'eftät die Kaiserin rand Ko _111g1n, von Potsdam mmend zu Schi" un Schkospark von Charlottenburg ein, bestiegen nac? krzrzem _ Auxenthalh rm Schloß mit dem Gefolge dre berertstebenden .Hofwagen und fuhren unter Begleitung emer threJ-Eswrte des Yegiments der (Hordes du Corps, welche d_en Kanerbchen Zug er_önn_ete und schloß, nach Berlin, woselbst dre Allerhochsten Herrjchasten nach 8 Uhr anlangten. Mit großer Begemerung begrüßt; das zahlreich anwesende Publikum das Herrscherpaar, welches rm Königlichen Schtoffe abstieg.

_ Ihre Majestät die Kaiserin und Köni in Augusta _wohnte geßern in_ Baden=Vaden mit Ihrer Kößig: lichen Hohert der Großherzogzn von Baden sowie dem Kron: p_rmzen und dsr Krorrprmzemn von Schur“ eden und Norwegen emem Trauergottcsdrenjt m der dortigen Schloßkapelle bei.

_Das „Armee-Verordn = "" ' folgende Allerhöchste Ordre: ungs Blatt veronentsrcht

Ick bestimme hierdurch Folgendes:

1) Außer dem 1. Garde-Regiment zr: Fuß und dem Regiment der (Hordes du Corps, deten Chef Ick) nach den Traditionen Meines Hoaxes bin, erkläre Ick Mich zum 'Cbef kss Garde-Husaren-Regi- merrts mir der Bestimmung, daß dasselbe fortan den Namen Meines „an-Garde-Husaren-Regiments' und die erste ENadron desselben dre Bezeichnung .Leib-Escarton“ führt.

2) Bri_dem Grenadier-Regimer-t König Friedrich Wilhelm 17. (1. Pommencbes) Nr. 2, als deffen Chef Ick Mich nicht erklären kann, “ra das Regiment den bisherigen als besondere Aukzeicbnung erhaltenen Ramm und Namenssug fortfübren muß, fällt Meine Führung S. la. suite fort, wogegm Jeb Mich ftiUs-bweigmd als Cbef des Regiments ansehen Werde. 3) Ebenso fäUt Meine Führung als Chef des 2. Garde-Lanr- webr-Regiments künftig fort. Jeb beauftrage Sie, dieke Meine Bestimmung der Armee bekannt zu macken.

Polskam, den 19. Juni 1888.

_ W i lh e l m.

An den Kriegs-Minister.

__ Zu_m Gekächtniß für weiland Se. Ma ' e "t Katjer Friedrrch 111. fa_nd gestern in allen Kir n «ZZZ unter reger Betherltgung Settens des Publikums ein Trauer-

gottesdienst statt, der K asien lbe , und erhebenden Feier gestaltcehte. ck" n zu einer würdigen

'- Die vereinigten Ausschüsse des Bundesraths für

Zoll- und Steuerw . heute eine Sisung. es“" und für Hand“ und Verkehr hielten

_ Die Wittwe M. zu Essen atle laut 0 ' 21. Oktbber 1882 für die in ihremh EigenthumP FMM __Gxgenftanbe, Mr_xbrlren, ausgeräthe, Kleider, Wäsche u. s. m. er der G1. schenzyeuerv cherungs-Gesellschaijersrcherung _egen Feuersge_fahr Nnommen. Die verficherten Gegen- nde hatte_ aber dre YZ; _reits im April1882 in formgülti: er Werse rhrer mmderwhngen Tochter geschenkt und fich nur reßbrguch und Verwaltung bis zu ihrem Tode vorbehalten u_m amchemenb dress Gegenstände dem Zugri der Gläu; _b_1ger zu entzrehen. Am 24. September ] brach bei an _M. Ferrer aus, und diese forderte SchadenSersas ür_ dre daber verbrannten Mobilien im Betrage von 1609 „xz. von der Gl. schen MärverfichäexungßGesellschaft. Die WM

Entbmduyg vyn dem Verhältniß als Com dear der S lo -Ga d - Comp., m m Katemie der nicht_vienft1'b9:§uben FlügeÜAvjutaxktee-a

Gesel] (haft lehnte jede Ent cha 't d ' daß Étau M wahrheitswidrig die veLfiFZNerexmÉéZYaäÜé

*««.-“««EW«3LI.42»7 LL»?-

als ' r Eigenthum bezeichnet und dadurch das Recht auf Ent- schä l'h ng gemäß §. 4 der derPolice beigedruckten allgemeinen Ve Wan-ngen vermrkt habe. Die Klage der M. egen die ellscha wurde auf Grund dieses Einwandes m Ferber: Infra n _etyiesen, und die Revifion wurde vom Reichsgeri t, 1. tmlsenat, durch Urtbeilvom 7.März" d.J., zurückgewiesen, indem es begründend ausführte; „Allerdrxtgs ist in zwei Entscheiduan des ReichßObev-Handelsgmckns darm, daß der Ehemann im ntrag au Verficherung von Gegenstände» welche im Eigent mderC'he au standen, solche als rhm gehörrg bezeichnete, ein erschulden des Versicherungsnehmers mcht erkannt und die Verwirkung des Ennchädigungscxnspruchs als nicht eingetreten angenommen worden. Dem eqnprechend hat das ReichSgericht in einer derartigen Deklaranon eirxes Ehe- manns „keine Verlesung der Pflicht der Wahrhaftigkeit“, „keine abfichtlich unwahre An abe“ erkannt. Allem_dam1t ist nicht der allgemeine Sa qusgerroÖen, es verstoße mcht gegen die dem Verf: en o lte ende Deklaratronspflt t wenn er diezu verfichern Sache,wel eimEigenthum ferner _frau fleht, als ihm gehörig angebe. Es ist nur anerkannt, daß nach hen besonderen Umständen des Falls in der betreffendexr Deklaranon kein Verstoß gegen die dexn Verficberten x_ur Pfttcht gemachte Wahrhaftigkeit enthalten 1ei. _ Jm vorlregenden Falle hätxe es, wenn richtig deklarirt worden wäre, der Klägerin auffällig erscheinen müssen, daß aUe von_der_ Mutter benutzten Gegen- stände, sogar die in ihrem perxönltchßen Gebrarxch stehenden (Kleider, Wäsche) nicht rhr, wndern der _mrnderxahrrgen Tochter Eigenthum waren. und wenn 11ch _dann auf Nachforschungen herausgesieklt hätte, daß dre Mutter fich dieser Gegenstände __ durch _ Schenkung entaußert “habe, als deren Veranlanung dre_ jeßt von der_ Be- klagten als vorhanden behauptete Abncht, diese Ge emtände dem Zugriff der Gläub' er zu entzie en, jeden (1 s 11an Kommen werden konnte, o ist es ein euchtend,_ dre & treffenden Umstände zu denen gehörten,wel e geergnet waren, auf den Entschluß der Beklagte!) über Abs_lurz der Verstehe- rung einzuwirken, Die Klägerm konnte nch daher um so weniger verhehlen, daß fie n einer genau_en Vefylgung des §. 4 der Bedingungen verpfli tet_wa_r, als ne fich_1chon durch Vornahme der Schenkung als ge1chänskundig gezergt hatte.“

_ Durch A(lerhöchfte' Ordre vom 30. Mai d. Js ist _dem kommunalständischen Verbande des Regirrungsbszrrks Wres- baIen, welcher beschlossen hat, den zwixchen _Smghofen_und Vsrgnaffau im Unterlahnkreiße belegensn Thetl der Bsztrks- straße von Wiesbaden über Em6 nach Koblenz zur Vermerdung der vorhandenen erheblicher] Stergupgsn zu_ verlegen, das EnteignungUecht für dre zu dre1er Straßenverlegung er- fordsrlichen Grundstücke verliehen worden.

_ Die Bevollmächtigten zum Bundrsrath : Königlixb sächfische StaatKMinifier von No strß-Walxwiy m_rd Freiherr :) o n K ön n e r i H, Königlich württember ijcher Prändent drs Staats- Minisieriums, ])r. Freiherr vo n kittn a cht, Grqßhexzogjrch badischer Staats-Minister 131". Tu rb an , Ysrzoglrch 1ach1_en- coburg : gothaischer Staats = Minister __ Dr. von Bozzrn, Herzoglich anhaltischer Staats =_ Minute:: 1) o n_ KW 1 tg k , Xürsilich schwarzburg-rudolsiädtiycher _ Staats : thsier v o n Eta rck, Fürstlich reußischer Gehxrrner Regrerun _s : Rath von Geldern-Crisp endo_rf, Fünflrch1chaymburg: rppescher Regierungs- räfident S pr : n g, Bürgermerster der freren „Hansestadt remen, ])r. E i l d em e 1 st e r, Bürgermerster der freien und Hansestadt Haxnburg, ])r. B ers m a n n und Senator der freien und_Han1estadt Hamburg, Dr. B u r ch a r d find in Berlin eingetronen.

_ Der General der Kavallerie von Alvensleben,

“kommandirender General des 13. (Königlich Württembergischen)

“Armee-Corps, hat sich in Begleitung des Hauptmanns vqn Kras igk, & 13 suitS des Generalstabes der Armee, kommandtrt zum Generalstabs des 13. (Königlich Württembergrschen) Armee- “Corps, nach Paris, der General-_Quarnermerster General der KavaUerie Graf von Walder1ee, General- Adxut_ant Sr. Majestät des Kaisers und Königs, in Begleitung des Adjutantetx, Rittmeisters von Funke, :*;- ]a suits des 1. Garde-UlaxremNegr- ments, nach Pest, und drr General-Ndxutant Sr. Maxeüät des Kaisers und Königs, General:Lieute_t_1ant von Mischke, Ju- specteur derlKriegsschulen, nach Vrünel und dem Haag begeben.

_ Der General:Lieutenant von _Lewinski, Iyspscteur der 2. Feld:?lrtilleriE-Jnspektion, hat 11ch_ behuts Benchtrgung dsr 3. FeldArtilleriO-Brigade bis zum 27. d. M. nach Jüter- bog begeben.-

_ S. M. S. „Ariadne“, Kommandant Kapitän zur See Barandon, ist am 18. Juni cr_. tt_r Newport _ (Rhode Island) _ eingetroffen und beabnchngt, am 4. 3qu er. wieder in See zu gehen.

Köln, 24. Juni. (W. T. B.) Sämintliche h_iefigen Ge- sangvereine unter Führung des Kölner Männer-Geyangvereins hielten heute Nachmittag eine von Tausenden bejuchte erhebende Trauerfeier für den Hochjeligen Kai1er Friedrich im Gürzenich-Saale ab. Nach dem Abfingen mehrerer Choräle erfolgte die Gedächtnißrede, gehalten von den Ober-Staatsanwalt H amm. Zum Schluß wurde eine ergreifende _“Trauerode, welche Heinrich öllner für Orgel, Chor und Orchester kompo- nirt hatte, aufg ührt.

Baden. Karlsruhe, 24. Juni. (KarlSr. Zt .) Zum “Gedächtnis; des verstorbenen Kaisers Friedricß fanden eule in allen Kirchen Badens Trauergottesdienfte statt. . ier war derselbe sehr stark besucht. Auf dem Marktplaß brannten Gassackeln und auf dem Balkon des Rathhauses war eme große Trauerdekoration aufgebaut, welche eine Koloffal- büste des Kaisers Friedrich in einer Pflanzengruppe zergte. *Alle öffentlichen und viele Privaxbäu er find mit Trauer- fahnen und schwarzen Draperien gechmüät. _ _ _ Kronprinz und die ronprrnze1srn von Schweden und Norwegen trafen vor estern Na mittag m BadewBaden ein und statteten geßern hrer Maj ät der .Karserin und Königin Augusta einen Besuch ab.

Oesterreickj-Ungarn. Wien, 24. Juni. (W. T. B.) Der General:Quartiermeister Graf Waldersee rst heute Mqrgen aus Berlin ier eingetroffen, stattete dem Botschafter Punzen Reuß und em Grafen Kälnoky einen Besuch ab, empfing den Besuch des Corps-Kommandanten ldmarschall- Lieutenants von König und reiste Nachmittags na est rverter, Um dem_ Kaifer bie Thronbestetgung Sr. axestät des Karsers Wilhelm anzuzeigen.

Graz, 24 Juni. (W._T. V) Setzte Vormittag fand in der evangelischen Krrche anläßlrch des Ablebens des Kaisers Friedrich em Trauergottesdienü statt, welchem der Statthalter Baron Kübeck und der Hofrath Graf

Die Gedächtnißrede hielt Pfarrer

|.

Pest, 23. Juni. (W. T. V.) In der heutigen Plenarsi ung der bfterreicbijchen Delegation wurde dur eine Zuschnft des thsters des Aeußeren, Grafen Kälnoky, ein T_ele r_am_m des deutschen Vot- schafters an Leßteren mrtget t,_rn welchem der Botschafter im Auftrage des Retchskanzlers, ursien _Vrsmarck bittet, dem Vräfidenten der österreichrschen legatwn dexr tiefgefühlten Dank Sr. Majestät des Deuts_«_hxn Katse_rs für die Kundgebung der Trauer anlaßlrch des Hinscheidens weiland Kaiser Friedrrch's zu übermitteln.

Die Delegation nahm das Budget des Ministeriums des Aeußern ohne Debaxte an, nachdem der Berichterstatter hervorgehoben hatte, daß _m der Annahme eme Vertrauens- kundgebung für die Polii'rk KYnökyks 'r'rLJL._ Ebenso wurde das ordentliche HeereSerfordermxz an enommen. „_

Der Budg-taussebuß nahm s ExtraordWarmm des Heeresbudgets corzform der Regierungsvorlagz ew,-

Serajewo 23. qu. (TY. T. B.) Der Kronprinz ist Abends in Bilek emgetronen; Aux dem ganzen Wege von Stolac bis dahin wurden dem1elb€n von rer Bevölkerung huldigende Ovationen dargebracht.

Großbritannien mcd Irland. London, 25. Juni, (W.T.B.) In derKöniglichen Kapelle im St. James- Palaste fand gestern ein Trauergottesbienst für den Hochseligen Kais er Friedrrch statt. Dre Kapeüe war auf das Prächtigste mit Trgueremblemerx und Blumen geschmückt. Der deutsche Ge1andte Gras Haßfelht ern- pfing die Erschienenen, worunter Prurz_ und Pnnzesnn BattenberY, als Vertrexer ber Kön: m, d_er Herzog von Cam ridge, die Herzogrn Lursx von Y_l any,_d1e erzogin von MeNenburg-Streliß, dre Gräfrn Haßreldt, dre _Voychafter Frankreichs, Spaniens, der Türket, Oerterrerchs, 1ow1e zahl- reiche andere Diplomaten und mehrere Mitglieder des Kabxnets bemerkt wurden. Pastor Wanaum hielt eine sehr ergreifende Gedächtnißrede.

Frankreich. Paris, 23. Juni. (Fr. C.) Der Mininer-Präsrdent Floquet unterbreitste dem heut_1_gen Ministerrathe das Ansuchen per Verwaltungskomxtzimon des Jnsritut- de France um Aufhebung des Auswxzjungs- dekrets gegen den Herzog von Anmale. Der Mimnerrath war der Ansicht, daß die gegeywärtiqxn Umständs nicht ge- ßatteten, dieses Gesuch in günftrqem Snzns zu erlsdrgen._

Der Präsident der Republik unter3e1chnete heute auf An- trag des KriegßMinifiers die Erlaffe,_ durch welche die Generäle und Mitglieder des Ober-Krregsraths, _Villor, Befehlshaber des ]. Armee-Corps, Lewal, Bexehlsbaber des [T., und Carrey de Bellemare, Besehlshaber des [F. Armee-Corps, mit den durch das c„Yekret vom 26. Mai [. J. eingeführten Spezialmisnonen betraut und zu General: spektoren der ArmeQCorps ernannt werden. An Stelle thlot's wurdZ General Jamont, Befehlshaber der 21. JnfaUerie-Divinon, an diejenige Lewal's General de Coyls, Voxsrßender des beratheuden Comités 'des Géneralstabés, und an Stelle Carrey _ de Vellemare's General Villain, Commandeur her 20. Iman: teriQDivifion, zu kommandirenden Generalen der genannten Armee-Corps ernannt.

Rußland und Polen. St. Pe_tersburg, 25. Juni. (W. T. B.) General von Pape in m Begleitung des Majors Grafen zu Eulenburg gestern Abend ier angekommen und auf dem Bahnhof von dem deutschen _ ilitärbevollrztäclx tigten, Obersten von Vanume, und dexn geyammten Perwnal der WWU! Botschaft empfanßen._Deryelbe nimmtimWinter; palais ohnung und _begiet nch heu:e_nach dem Schloxz Peterhof, um dem Kai1er Al_e_xander_ dre Thronbenei- gung Sr. Majestät des Kamers erhelm anzuzeigen.

talieu. Rom, 23. Juni. (W. T. V.) Das amt- liche lattveröffentlicht die Ernennung des Grafen Robilant zum Botschafter in London.

Schwei . Bern, 22. uni. (R.Z.Z.) Der National- rath beschloß gestern auf nxrag des Züricher I! eordnete): Cramer:Frey, daß, im Hinbltck auf den Kriegsya und dre misslichen schweizerischen _ Vanknotenverhältnme', der _ B a a r : vorrath der eidgenöyfischen Staatskasse aux einen Miübeftbetrag von 10 Millionen Franken gehoben und bis" aux einen gegentheiligen Be1chluß der Vunbxs: versamm ung aufrechxkerhalten werde. In Folge_ _denen soll der lehWhriae Einnahmeeberschuß (9twa_11/- MlÜlOUen) in der Bun ' kasse baar verbleiben und mcht m Werthpaprere umgeseßt werden.

Belén. Brüsxel, 24. Juni. (W. T. B.) „?eute Mittag and anläßli _des Ablebens des Kai _ers Friedrich ein katholijcher Trguer ottesdienft jtatt.

ie Königliche ; amilie wbt durch dre Ho arschälle vertreten. Der Graf und "e Gräfrxt von Flandern mit ihren Kindern, der deutsche Gemndte, das deutsche Gesandtschafts-

rsonal und zahlreiche Vertreter der deutschen Kolonie, sämmt- iche Minister und das diplomatische Corps wohnten der Feier bei. Der deutsche Pastor hielt dre Trauerrede.

Amerika. Chicago, 23. Juni. (W. T. V.) Die rexublikanische Konventron nahm heute den vierten un _fünften Wahlgang vor, ohne edoc? 1: einem ab- schließenden Resultat zu kommen. Im ün en Wahlgang wurden abgegeben: Kr Sherman 224, für Harrison 213, für Gresham 37, für laine 48, für Aatson 99 und für Alger 142 Stimmen.

Chorinskv beiwohnten.

8eitung8ftimmen.

Die Norddeutsche Allgemeine Z_eitun9“_s reibt: _ Die Örganisation der Kranxmoerficherung laßt fich„_bm'1chtlrch tbrer Leisnmgen dadureh cbaraktexrfiren, daß man die Zahl der Krank- heitsfälle und Krankheitstage festrteUt, m denen fieHülfe gebtgcht bar. Das ist nun im Jahre 1886 für 1 712 654 Krankbntsfalle mit 26 281 437 Krankheitsta en e1chebm. was bet 4ZM111ionen Ver- ficberten _ die Knab s(ba ska en mit ihren 374000 Mitgltxdern sind m diese Statistik nicht bezogen _ auf den Kopf 0,4 Krankbertsrgll und_ ca. 6 Krankheitstage macht. Das ist eine große Summe vothrankbert, bezuglrxb welcher die neue Organisation rorqut, daß dte_Betroffex1en enzxn rechtlichen Anspruch auf ordentliche Pflege uxd ans Unterstuyung mr

die Dauer der Krankheit haben. Um diese Hülfe leisten zu können, uxaren 58 745 488 .“ aufzuwerzden, von denen 53 041099 .“ au! die etgentlicbm Krankheitskosrm, ramlicb AußgabknfürA ,Arznei u. „w., Krankengeld, Unferftüsung an Wöcbnennnen, Ster “eld und Be!- vflegung in Krankenaystaltcn kommen; auf den Krankheitsfall ent- fielen dexunacb 31, aus den Kraxkbeißtag 2 .“ Krankheitskosten. Diexen Leistungen der Kanen nnd dreienixzen, welcbe yon dat Mitgliederxl dafür gefyrdert werden, gegmßberzmtellen; das yrnd also die Beitrage und Crntnttsgelrer, dre tm Jabra 1886 zu'anunm 62128540 .“: aysmachtux.- _; _ *“ _- - Um sich diexes Verballmy, w1e_ LZ sir!) für die einzelnen Kasen- arten und überba_uvt. fieUt, zu veran1chaultchen, kann die folgende Zu- sammcnsieUung dleU: _ _ Auf ein Mitglrek der Kaner, welche rm Jahre 1386 tbäb'g waren, entfallen: _

Beijrage

und KKMM

Eintrittögelk torten

.“ .“

Oris-Krankenkaßen . . . . , 14,9 11,9 BetriebI-Krankenkc-Fen . . . . 16,8 14,6 Bau-KrankrnkaFen . . . 21,4 21,3 Innungs-Krankenkasün . . . . 13,2 10,1 Erng2schriebene Hülfskaffen . 14,6 12,6 Landechcbtliche Hülfskaß'en. 13,5 12,2 GMeinde-Krankenrerßcherung . . 7,9 8,3 überhaupt 14,6 12,4

HinsZÖtlicb der Beirräge i'": raran zu erinnern, daß dieselben bei allen Kavenartsn mit Ausnakm: ker Eingeschriébcnen und der Landes- rechllichen HälfskaF-cn zu einem Trixtel rom Arbeitgeber gezahlt werden. Auf rie Versrckoerten rer Orts-, Betriebs-, Bard, Innungs- und EemeindrkaFen tkern also xls Gcldlcistungen nur zwei Drittel der obenangeéübrten Beträge. Mir Berückfirbtigung dieses Umstandes wird daher die Rechnung richtiger so angestellt, daß man für diese Kosten ? ker Einnabuxen an Beiträgen nebst dem Betrase des Ein- trittsgelkes pro Korf (die Eintrittsgelder betrugén im Ganzen 1068154 .;s; bei der Gemewre-KranksnveMckZerung kürfen_kcinr er- boben werden) den Krankbeitskostsn gegenüberktellt, Dirs i't in Fol- gendem _gescbeben:

Aut 1 Versrcberren kommen:

, - -, TieKrank- BY,?“ beitskcsten Eintrids- HYLY ge[d niger .“ :“ OrTH-Kraykenkaffsn . . . . . 10,1 + 13 Betrikks-Kranksnkaärn . . . . 11,2 + 3,3 Vau-Kkankenkaen . . . . . 14,3 + 7,0 Innunas-Krankenkaöen . . . . 3,9 + 1,2 Eingesäyrisbene Hülfskaffen . . 14,6 _ 2,0 Landssrecbtlicbe Hülfskaffen . . 13,5 _ 1,3 Gemände-Kranksnverücbcrurég . 5,3 + 3,

Dicse Rechnung zeigt deutlxÉ, kak"; dasjenige, was die Kaffen ihren Mitgliskkrn, krn Arbeitnehmern, unmittelbar als Bezahlung für Pflege, Heélung, Krankengeld und Sterbegeld (letzteres wird bei der Ern!cinde-KrankenbeMÖerUng nicht gezahlt) zukommrn laffeu, bei allen Kaffcn, mit Außnabme ker Eingeschriebenen unk: ker Landes- rechtlicben Hülfskaßcn, mebr orer weniger €rbckl_ich kenjexügen Betrag übersteigt, wrlcben die Vzrficherten an die Kapen zu leikken haben. während bei dkn Hüb'skaven ker Verfirbrrte tür sxinen Beitrag an unmittelbarer Hülfe wenigcr erbält. Die tbeucrkte Kasmart in kirsem Sinne smd kxmnacb die Eingescbkiexeneu Hülfskaffen, die billigste _ abgesehen ron den Bau-Krankenkanen, deren Verhältnisse besondere fixrd __ die Be!rieb§-_(Fabrik-)_Krankenkaffen, die um großen Tberl_1chon _[ängere Zen vor Emsübrun des Kranken- ver11chcrungsgexeßes kenandenund bxdeatendr Rexeroewnds gewwmlt haben, was übrégens auch auf rieLanresrecbtsicken Yülfskaffen zutrifft.

Für die Beurrbexlung der Wirksamkeit O_ieses Geseses verweisen wir im Uebrigen auf die angeführte Jahrcsjtatiüik dcs KaiserliÖm Statistifchan Amts, DLTSK Fortsesnng ,für rvxitrre Jahre durch ihre Zahlen géwiß immer mxbr Zrugniß von der segenéreiÖen Wirkung dicses Theils urserer neasn Sonlgc'rSgebung ablegén wird.

_ Ja der „Leipziger Zeitung“ lexen wir:

Die Berrrängung dsr sranzöüéckxcn durcb die deutéckpe Industrie aus denjénigcn Pwfitioaen rek- italicniéckyen Aksaßmarktes, welcbe bis zum Ausbruch des italienéscb-franzöüsgben Tarifkricges alleiniger oder doch nahezu alleiniger BÜZ dec französrscben Importgeichaxte'" waren. i'": ebenso unleugbar, als fie 511: den zurückgrdrängten Theil eine Treue: wachsenden Aergernisies bilkct. Fast in jsdem Artikel, den Dre Pariser Blätter dem Thema der Hz_ndclsbezicbungen zu Italien widmen, x_rird geklagt Über dx-Z unayshaltsame Vorrücken dar deutsckoen Jnkmtrie. Die Deursckyen, so [2724 wir heute in einer römischen Correspondenz der .Républigue francxxixe', übrrscbwemmen Jtal'rrn mit ihren Mannfaktakerzeugninen. Seit einem Vierteljahr üe'rgert sich dies zu einer förmlichen Sünkflmb. „Kaum geräumt, ist unser Play auch schon wieder aus-ZSfüllt. und wir werder) Mü'ce haben, selbst untsr Zubülxenabmx eines Handclövertrags. denxelbxn zurück- zucrobern." Der Ab:"ÖluZ eines solchen Handelsvertrags '.rebt aber noch in weitem Feld. _Das verstärkt natürlich die schlimme Laune der französischen JukuttrieUrn, um_ so flotter wird auf das deutsche Konkurrenzfabrikat gesch'rmpft. .Es i!": unmöglich," schreibt die „République fra_nc;,1ise' . „fich oon ker_ schlechtm Qualität der den Gotthard vaxsrrmden Waaren eine Vorytellung zu machen. Aber sie find billig, und darauf kommt es den itali_eni1chen Kunden am meistsn an.“ In Wahrheit liegt die Sache_ ?_9, daß Deutschland in der Lage ist, preiswürdigsr und den Bedürfninerx der Kunden angemeffener zu liefern, als Frankreich, wo die_ins Maslofe

esteigerten Forderungen der Arbeiter ki: HerrteÜungskqxten des Fa- ßrikats unverbältnißmäßig vertbeuern, während andererxeits die frau- zöstscben Fabrikanten zu sehr nach der einxnal adoptirtxzn Schablone arbeiten und es unterlaffen, ch durcb Außwndung von WUK, [o_nd- und leutekundigen Handlungsreisenken, Aaerxten oder _Komxm'kronaren von der Konjunktur des Absaymarktks zutreffend zu insormxcen .....

_ Das „Deutjche Tageblatt“ bemerkt: __

Wie überall, so haben auch in vama_ die _berubmfexr rheinischen Eisenwaaren Eingang und Absa gesundxn, insbekonderz dre bekannten Stablwaaren (Schecken, _Gabe n, _Mener) Zus Rem1chetd und So- lingen, und das österreichische Konxzriar m Smyrna v_e_cmutbex, daß die deulsckxe Maffenerzeugung in die1en Waaren dxe_ engltxcben mtt der Zeit verdrängen werde, wie das bereits ch den Ngbxrznr Packnadeln eingetreten sci, welche in Smyrna früher taft a_u§1chltc5ltch von Eng- land bezogen wurden, nunmebr aber tn grosm_Men-gen _quch aus Deutschland eingeführt werden. In balbbcgrbcttcterxr Ener: _und Stahl macht nächst England Belgren das größte GesÖaxZ, landwirts- fcbaftlicbe Maschinen werden zumeist vhn Englany gelekert, dagegen Nähmaschinen bei zunehmendem Bedarf von deuncben Fahrtken.

Atmee-Verordnyngs-Blatt. Nr. 19. __analt: Be- zeichnung Königlickp preußischer TUpZntbetle.__ Beßtmmungm über die Behandlung der zum Milttzxrdtemt bei etuer Mobilmgckoung ein- berufenen Civikbeamten. _ Erlauterung der Arxsfübmngsbcstimmuuom zum Aaerböckmen Gnakenerlaffe vom 19. Ayrtl 1888. _ Nach bestimmungen _3u_r Außßübrrzng bes Gescves vom_17. Juni 1887, treffend die Furyorge fur die ertxvm und Waden von Angebörißn kes Reichsbeeres_und der Kmscrltcben Marine. _ Anstellung vee- abscbiedrter Offiztere als Lazaretbbeamte bezw; als Rendern! beim medizin11chochirurz_i]chm _thedncb-Wilbelms-Juttitut._ _ Wegfall der Krankenlöbnung fue MtlrLar=Gefangene des Unterosßzierswnkes. _ Uxberfichtskarte dcr Verwgltungsbezirke der preußischen Staats- ei1enbabrcn. _ Normvreis für Brot und Fourage sowie Vergütung!-

preis der Nationen für nick): vorhandene etatSmäßige Okfisiewfude

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