1888 / 205 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 11 Aug 1888 18:00:01 GMT) scan diff

NFM“ int jmd Irland. Londpn, 10. August. (W. T. .) In der heutigen Sisung des Unterhauses Fg“ der erste Lord des Schases, Smith, an, daß erytorgen ' Vertagung des Hauses vom nächsten Montag bis zum 6. November beantragen werde. Die vom Oberhause be- schlossenen Amendements u der Lokalverwaltungs- Vill wurden mit geringen bänderungen an enommeq.

Daß Oberhaus erledigte die zweite ung der Bill, be__tr7ffend die Parnell'sche Untersuchungs : Kom- mi ion.

Das „Reuter'sche Bureau“ meldet aus Pietermgris- burg, von heute dciß die JnsurgentenfüZrer Dintzulu und Undabuk/o mit 1000 Mann und rem gesamniten Viehftand in das Tran-svaalgebiet übergetreten seren.

_ 11. August. (W. T. B.) Das Unterhauß nahm im weiteren Verlauf seiner Jestrigen Sißyng die Bill, be- treffend die Verstärkung er Verthexdxgungßxnittel des Reichs, sowie die Bill, betreffend_dte nationale Vertheidigung, in dritter Lesung und die Vovxlle zym Zaren“, Muster: und Markenschußgeieß m zweixer

esung arp Die Bill, durch welche „Llode“ erniächngt werden, zum Zweck der Herstellung einer Verbindung mit Feuerschiffen, Le“u"chtthürmen und sämmtlichen

üstendes Reichs Land zu erwerben, wurde 111 dritter Lesung genehmigt, _ _

_ A. . Dem Parlament 1st der amtliche Be- richt über die Bohrun en für den projektirten Tunnel unter dem Kanal vorge egt worden. Die Länge desselben beträgt jest 2103 Yards, und der S_chzicht, in welchem nach Kohlen ge aben wird, ist 900 Fuß tles. _

Dub in, 10. August. (W. T. B.) Der_Deputirte für NoScommon, O'Kelly, ift durchpasGenchtzuBoy_le wegen einer von ihn) gehaltenen_aufre1zenden Rede zu vier Monaten Gefängniß verurtheilt worden.

rankreith. Paris, 10. August. (W. T. B.) _Der Miniter : Präsident Floquet hat heu_te Nachmrttag Delegirte der strikenden Erd_qrbe1ter, L_int_er- nehmer und Mitglieder der städt11_chen_Kommtyfton zur Regelung der Lohnstage empfangen. Die six _1k _enden Erd- arbeiter haben den Schiedsspruch der städtischen Konz- mission zur Regelung der Lohnstage angenommen; die Unternehmer für Pflaster: und Erdarheiien _dagegen beschlossen in einer Generalversammliin _ einstimmig, den Vorschlag der städtischen KommisFZon zur Regelung der Lohnfrage zurückzuweisen 11110 die Berathung der übrigen Fra en auf morgen Zl verschieben. _ _ 11. ugust. (W. T. .) Das „Journal oss_1c1€l“ veröffentlicht ein Dekret, demzufolge em neues Regiment (21.) von Chasseurs zu Pferde gebildet werden 1011.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 11;2lwgust. (W. T. B.) Die Köni in von Griechenland11tge1ern von einem Prinzen ent unden worden.

Türkei. Konstantinopel, _10. Aug st. (W. T._V.) 2ln SteÜe Mahmud D'elaleddin Pas as, der seines Postens enthoben wur e, ist der Minister der Civillifte, Agob Pascha Kasafian, interimifiisch zum Finanz- Minifier ernannt worden. * -

Serbien. Belgrad, 10.21ugust. (W. T. B.) Der General Horvatovic ist in den Ruhestand verseßt worden.

Schweden und Nortvegem Stockholm, 9. August Der König und die Königin von Sachsen kommen am Sonnabend von Schloß Tullgarn hierher und reisen am Sonntag Abend mit dem _Courierzuge über Malmö nach Deutschland zurück. _ Prinzessin Mgrie vorx Bilden wird, wie berichtigend mitgetheilt wird, aus ihrer ReUe hierher nicht von dem Großfürsten-Tbronfolger vo_n Rußland, sondem von dem Großfürsten Michael N1kola1ewitsch be- gleitet sein.

Amerika. Washington, 9. August. (21. C.) Der Senat nahm gestern die Vorlage an, welche die Einwande- rung von Chinesen in die Vereinigten Staaten ver- bieteß

Die Leiche des Generals Sheridan wurde von Ron: quit hierher gebra t und in der Dreifaltigkeitskirxhe__eixist- weilen beigeseßt. as Leichenbe ängniß in auf na sten Sonnabend angesetzt, und es_blei en an dißsem Tage eide Häuser des Kongresses, sowie iämmtliche Regierungs-Teparte- ments geschlossen.

Zeitungsftimmeu.

Die „Post“ 1chreibt unter der Ueberschrnt „Der Staat und die Parteien“: _ _ _ _ _

Es wird neuerdings mit Recht als eine ausfaüt e Erickeimxng empfunden, daß statt irgend welche Forderungen und_ nfprücbe, für die um Zustimmung geworben wird, durch den Hinnxeis auf das Jntereffe des Staates oder auf die öffentxiche Woblxakri zu be- ründen, solche Jorderun e_n und_Ansprüche einfach als diejenigen einer

artei, welche die Respe trung tbres Willens _erwarten diirfe, geltend gemacht werden. Das geht all_erdings no_ch i_ncbt ganz 19 weit _wie die Anschauung, da der Etnzelpersönltchkei_t des_ Inhabers cines parlamentariscben andats das gleiche Gewicht etngeraumt werden müffe, wie dem Interesse des ganzen Staates, ke? ganzen Volks. Aüen Ernstes iit ja dies neulich gel_e entlich _der Hul- digung vor dem Führer des deutschen Fretmns Seitens eines freifinni en Blattes behauptet worden, indem es bemcrkte: .waetlen scheine ugen Richter bei seinem Widerstand gegen manche tele der Regierung fich wxniger d_urch fachlicYe Gesichtspunkte, als durch den Trieb, zu opponiren, leiten zu lauen, aber es bringe ja auch die Regierung den Auffassungen und Wünschen des Hrn. Eugen Richter keineSwegs die erforderliche Sympatbix entgegen.“ __ Zu__r Noth könnte indes; auf dieser Seite, zur Erklarung so_lcher etgentbumlicben (Gedanken über die dem_StaatSintereffe zuzuweisende _untergeordnete Stellung darauf aufmerkkam gemacht werden, daß aux der anderen Seite ziemlich offen und deutlich der Standpunékt der_ Ver- tretung von Partei-Jntereffen Seitens der Inhaber von Minister- portefeuilles als ein selbstverstandlicher behandelt und Streit darüber geführt werde, ob vo_n diesem oder jenem Minister Maßnahmen zu Gunsten der Position dieser oder jener Partei zu er- warten seien, unbekümmert darum, daß da_s Am_t dem Staate, nicht der Partei angehört, daß es vom _Staatögetste, ntcht_vom Parteigetste erfüllt sein und dem Staate dienen soll, daß _dte Amtöbanplung Staatsbandlung ist, und daß das StaatSrecht o_itt seinen Pflichten und Befugni en nichts von Parteien wei . _Wabrend aber für die qui so bo eSteÜung beansprucht wird, treixet man fich zu gleicher _nt weidlicb herum um die Ziele, welche dieser oder jener Partei eigen se111 müffen, um die Begriffe, welche die Worte liberal oder koyscrvativ _ be_zeichnen, und uber die Richtschnur, welche bis ins Emzelne_ hinein _von diesen Bezeichnungen auSFehen soll._ Das läßt gewrß keme Schlusse zu, welche für den gesuberten geistigen Besitz-

ftaud der in Fr e stehenden Parteien oxer auch _nur_ für die 17be- dem Klarheit 1“: den ihnen durch_die Verhaltnisse aggavtesenen Weg sprechen, und es kommt auf die Stellung des Etnzelnxuzu einer vtelumftrittenen ra e an, ob er solchen Symytouxen befriedigt oder vetdroffen gegen:": eben kann, zu_d_er Fra e nqmlich: Ist das Bestehen einer größeren Anzahl von politischer) Barmen em anregey- des, förderndes oder ein belästigendxs, behinderndes_ Moment fur ein Staatswesen? Darüber find die Meinungen xedenfalls seb_r Setbeilt. _ Die Einen, die Freunde _ emer reichen P_a_rtei- ildung 1agen: „Ie reicher _ u_nd freier fich has po_lt_ttsche Leben géFaltet, um so entjcbiedener tre1_en die pylittiscben Zarteien vor. Die politisch begabteften Völker zeigen daber die_rc:chfte arteibildung. Die Geschichte der römischen Republik und die Exit- wickeltmg des englischen Staates m_1d det nordazuenkanistberi Unuxn find nur aus den Kämpfen dx: politiscbxn Parteien _zu yersteven, _m welche die römische, die englijcbe und dte _nordammkamfche Natxou fich tbeilten. Erst das Ringen und die Reibung der Partetgxgensaye treibt die höchsten staatlichen Schöpfungen bervor, deren en_1_Volk fähig iß, und bringt den Reichtbum der vexborgenen Volkskraste an den Tag.“ Die Anderen bestreiten das Beduxfniß des Austrags _von Meinungsverscbiedenbeiten durch den verhitiernden Kampf einer größeren Anzahl von Parteien, wenn m dem emen _ un_kt, in der vollen Hingabe an das Staatswesen Alle u _erem- stimmen, behaupten, daß die Staaten unserer Tage mehr 916 1e_zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf innere_ Konzentnrung qngewteien seien, und daß dieser ein zerklüstendcs Pammesen entgegenwirke, und halten die Anregung, Welche durch die Parteibewegung für die Bewegung des Staajklebens egeben werde, für zi: 15_eu_er erkauft. _

Wie die nficbten aber auch in kmem Punkte auSeinandergehen mögen, bestritten wird nicht werden können, daß_ von_ der Natur Yer Dinge die Partei nur zum Theil des Ganzen, wix xtcs ja_ schon im Worte (pars) liegt, bestimmt ist, daß das; gegenwartige Austretxn des Parteigetstes zeigt, wie weit diese natürliche Basis vexlaffnx ist und daß die Ueberscbreitung der gegebenen_Grer_13en gxwöbnltcb nicht ohne nachtbeilige Folgen verbleibt. Bere_115_tft mit_ der Thatsache zu rechnen, daß einzelne Parteien mit ihren Zielen _sich an das Staats efüge, innerhalb deffen sie sich bxwegen, nicht binden, ja dem- selben ogar feindlich gegenüberstehen, wie die §Y_xplen, die Welfen _und die Protesiler, und daß eine andere Partei, dre sozialdemoktatüche, dem auf der gegenwärtigen Produkiionsordnung beruhender) Staate überhaupt den Krieg erklärt. Utxi w t_nebr scheint den übrigen Par- teien vorgezeichnet ihre erste Auxgabe m d_er Unterordnuxig uyter das Ganze, in der ÖingebungSvollen Mitgrbetx an dxn nachstlregenden praktischen Zielen des staatlickoen Gemxmweiens zu jucben. _

In dieser konservativen Erkenntnis können fich alle ebrltchen_und klarkenkenden Freunde des Vaterlandes zusammenfinden und_ fie myffm fié darin zusammenfinden, wenn fie Gutes und Gedeihltches wirken Wollen, sowohl für sich, als für ihre Partei. Antbeil zu nehmen an

der Einwirkung auf den Gang _des St_aatxs ist_das höchste St_reben einer Partei. Das fest aber die verstandigx Ruckficbtnabme auf die Zegebenen Verhältnisse voraus, auf welche dre Bewegung des Staates

cb gründet. Von ihnen aus gilt es, die Bxücke zu bauen, welche zu erwünsckyteren Zuständen führen. soll. Wer 11cb_ solcher Fürsorge ent- Hoben glaubt, der fest sich und Diejenigen, die ihm vertrauen, der Gefahr eines SÖrittes ins Leere aus, nach welcher Richtung bin

auch dieser Schritt geben möge. Wiffemchaft“

_ Ueber „Sch oll, Freihandel und äußert der „Nordhäu er Courter“:_ _ _

Wir verlangezi keineswegs, wie unsexe freihandlxriscben Geßner, kaß die Wiffenschast Unsere Sache obn_e Weiteres Für eine abgeschlonene und feststehende ansehen solle und _ir_i allen einzelnen Punkten den Widerspruch ge en die jeßige Yllpqltttk_zu unterlaffen Habe: wir be- streiten gar ni t, daß diese olink hier und da eine ungewisse, experimentirende ist unk 'man in Einzelmaßregeln feblgeeifen kann; wir maßen uns auch nicht an, die praktischen Foxderungen, auf Welche unsere Stellungnahme zur Zollvolitik 11ch _gründet, als ewi unab- änderlich zu bezeichnen. Wir halten lediglich an unserer oxkund- gegebenen Grundanschauun fest, daß _dte Zoll- und Wirtb1chafts- politik eines Landes ni t nach__ abitrakten Prinzipien , sondern nur nach den errxiiitelten tbatjachlicben Verbältniffen kessclben betrieben Werden 10118; Möge die Frage, ob die national- ökonomiscben Wissenschaften jemals einen so konkreten Inhalt ge- winnen werden, um ihre Säse ohne Weiteres der Politik eines_ jeden Landes zu Grunde legen zu können, (1111 fich beryben bleiben; 10 viel steht fest, daß fie gegenwartig in dieier nge mehr smd, und daß die Anschauun , welcbe unsere Ge ner al_s dre alleinseligmacbende bin- steUen, ni ts_Anderes als den ang eine!; wiffcnscbaftlicben Hyyotßese für fich beampruchen kann, welche Yie Erfahrung durcbrvcg eber gkgen als für fick) bqt. Unser Streben ist nun xeineswegs _darauf gerichtet, jener Hypotßeie eine andere gegxnübcr zu 1_t_ellen, sondern nur darauf, über die wirkliche Lage und die Bedürfnine aller wichtigen Zweige unserer Produktion fortgesetzt Beobachtungen zu 15mmeln, die geeignet erixbeinenken Maßregeln zu befßrworxen und je nach dem Erfolge diejer Maßregeln zu weiteren Schlünen und Vorschlägen zu gelangen. Würden wir uns demnach beute üherzeugen, daß der Schuyzoll in einem bestimmten Falle nichts nüßt, ionkern schadet, so würden wir uns deSbalb noch keineswegs zum Freibandcl bxkennen, sondern einfach im geaebenen Falle aus praktischen Gründen für die Beseitigung des betreffendenbeußzolls einxreten. Andererseits aber, wenn wir überzeugt smd, daß ein atx fich_erso*derlicher Schußzoll erst von einer bestimmten Höhe ab wirk1am icin könne, so_würde uns der etwaige Lärm unserer Gegner nicht abhalten, die erforderliche Höhe zu befürworten. Für uns h_andelt es fich eben lxdiglich um den Zweck der Sache; "dieser Zweck ist aber_kein nebelbaster, sondern ein ganz positiver; wir streben deklyalb dahin, k_aß dasjenige ermittelt und be- folgt werde, was fich als nothwendig für den Nationalwoblstand

herausstellt.

E - Uxber Deutschlands Handel mit Japan bemerkt der xport ;

Der kürzlich in Tokio veröffentlichte am_tliche Jahresbericht über den aUSwärtigen Handel des japanischexi Reichs für das Jahr 1887 zeugt wieder von einem außergewöhnltchxn angcbsen der Einfuhr sowohl, wie der Ausfuhr. Namentlich erfreulich ist es, zu bemerken, daß fich unsere Handelsbe iebungen fortrauernd, in einigen Zweigen sogar in überraschender _eise beben. Die gesammte Handelsbewegung des Jahres 1887 wird aus 104108792 Yen (1 Yen = 3,49 .“) an- gegeben, was egen das Vorjahr ein Mehr von _17 939778 Yen be- deutet. Die infubr war 1887 gegen daß Voqabr um 14 401026 Yen, die Ausfuhr u_m 3538752 Yen gestiegen. _Yn dicser Zunahme haben bei der Einfuhr aUe Länder, mit aÜeintger Ausnahme der Vereinigten Staajen und Australiens, Theil genommen, England und Deutschland in ganz besonderer Weise; dagegen war die Ausfuhr nur nacb den Vereinigten Staaten, China, Deutschland und Australien gestiegen, sonjt batte fie überall abgenommen. (T_ngland nimmt, wie immer, die erste Stelle unter allen Jmportlandern ein und es darf fick) über die_ Resultate des verfioffenen Jahres gewiß nicht beklagen, denn seine Einfuhr ist um mehr als 6 MiÜionen

en gegen das Vorjahr gestiegen und zwar hat sich diese

teigerung fast bei allen Einfuhrartikeln bemerkbar gemacht. Troß- dem beklagen sich die Englander_ bitter über die Konkurrenz der Deutschen, die, wie sie behaupten, ibnen den Rang alxxaufen. Daß die Deutschen noch sebr weit davon entfernt find, hewenen die Zahlen ur Genüge, selbst wenn wir annehmen, daß ein nicht unbeträchtlicher

beil der englischen Einfuhr nach Japan deytschen Ursprungs ift. Ueber das Anwachsen des deutschen Handels m1t Japan), im Anschluß an den wachsenden Einfluß der Deutschen überhaupt, ist ja von eng- lischer wie amerikanischer Seite schon oft eklagi worden. Es ist ckbe von Intense, zu sehen, worin die e Konkurrenz sicb geltend ma .

Nack) dem genannten Jahresbericht beziffert fick) die deutsche Ein- fuhr 1887 auf 4 010 915 Yen, d. i. um 1 697256 Yen mehr als die des Vorjahres. Die Hauptposten waren in runden Zahlen Tuck) 448000 Yen, Eisenbahnschienen 311000, Bier 248 000, Gewebe aus

Baumwolle und Seide 206000, eiserne Nägel 171000, Waffen und Munition 159000,- Ion 11901!) qu, Maschinen 113 01», o- halbdaun Aäiilwfarbeu, 1er, YZF, ink ierwaaren, __ tan clot ,

wo ene enge, amnwo :, , en

Um an allendsien ist die unabme mWr_ge-oesea bei Vier, die von 93000 auf 248000 en stieg, bet Wem 1700032 en 38 000 Yen), Cement (10000 gegen 27000 Yai), Wo garn ( e(900 egen 119000Yen), Tuch (206000 g en 448000Yen), balkwollenen

sen (9000 gegen 68000 , ben aus Baumwolle und Seide (67 000 gegen 266000 ), Eisenbabnscbimen (165000 gegen 311 000 Yen), Leder (10 000 gegen 34000 Yen , Zink (21000 argen 46 000 Yen), bedruckten Banmoneusm (13 gegen 30000 Yen , Goldschmiedwaarm (666 egen 10000 Yen). In der Tkat, in fa jedem Artikel, den Deutscßland bisher importitte, ist eine Steigerung zu verzeichnen gewesen, und neue stud hinzugekommen. Gewiß eine recht erfreu1iche Wabrnkbmung.

qutiz-Minifterial-Vlatt. Nr. 31. _ Inhalt: Allge- meine Verfügung vom 30. Juli 1888, betreffend den Stempel m Schuldverscbreibungen. _ Allgemeine Verfügung vom 30. Juli 1888, betreffend_ die Erhöhung der Anzahl der stellvertretend"! Handel!- ricbter bet der Kammer für Handelssachen in München-Glgdbarb. _ Erkenntaiß des Reichsgerichts vom 7. Mai 1887. Zuläjfigkeit der ;mßerqxdeixtlichen Crfißung einer Servitut gegenüber einem Fidei- omm! gu e.

Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 31.4. _analt: Nichtamtliches: _Die Königlicköen technischen Versuchsanstalten in Berlin. _ Vermrfchtes: Besuch des Königlick; sächfijchen Polytech- nikums in Dreßden im Studienjahre1887/88. _ Etmturz der Ama- Darja-Brücke der Trankkaépischcn Eisenbahn. _ Bücherschau.

Nr. 32. _ analt: Amtliches: Personalnackzrickoten. _ Nicht- amtliches: Auxbau de_r _Tbürme der St. Martinskirche in Kassel. _ Eine neue Fluchtpunk11chime._ _ Vom Panama-Kanal. _ Vermischtes: Preisgericht der 111. internationalen Kunß-Aussteüung inMünchen für die Archi1ektur. _ Verwendung von papierartigen Stoffen zu Bau- werken. _ WandernsdeYSZbienen. _ Königliche Technische Hoch- ?chule in Berlin. _ Selbmhatige Feuerlösch-Vorriäotungen.

Statistische Nachrichten.

Die_ Ausfuhr vo_n Zucker_betrug nach dem Junibeft sur Statistik des Deut1chen Reichs in der Zeit vom 1. Januar bis Ende Juni 5. I. 1 917 568 (100 kJ), im Vergleich zu dem- selben Zeitraum des Vorjakrs 1392 553 (100 F) weniger. Ins- besondere betrug die _Ahnabme der Ausmbr bei obzucker von min- destens 90 9/0 Polariyanon und raffinirtem Zucker von unter 98, aber

Mindestens 90 % Polarisation 1 327 198, bei Kandis und Vrodzucker 2c.

46 778 und bei anderem harten Zucker 18 697 _(100 kg), wogegen obne Steuervergütung 150 (100 kg) mehr außgefuhrt wurden.

Knust, Wissenschaft und Literatur.

Die .Gesäxickotßblätier für Stadt und Land Magde- burg“ (Mittheilungen des VereinsFszr Geschichte und Alterthums- kunde kes Herzogtyums und Erzstifts Magdeburg“ Magdeburg, Verlag der Schafer'1chm Buchhandlung, A. Rüdiger) Üringm in dem soeben ausgegebenen 2. Heft 23. Jahrgangs 1888 folgende Beiträge: ?_ur Katastrophe de§ 10. 20. Mai 1631, von Prof. Hr. K. Wittich in 5 udolstadt (Schluß); Branderzburaiicb-Magdeburgijcbe Beziebun en 1266-1283, von G. Sello in Magdeburg (Schluß); Erzbis of Giselher von Magdeburg, ein Beitrag zur Ge chichte der säcbfisiben Kaiserzeit, von Artrur Boehmer in Stettin( luß ' MiScelle: Die Besserung des Wappeps des Erzstifts Magdeburg durcß König Wenzel im Jahre 1400; Vereins-Cbronik.

_ Jm Vexlage von Max Babenzien (A. Haafe's Buchhandlung) in Rathenow erjcbien: .Cbampagnergeifter", Walzer von Hein- rich vyn Stephan, (für Klavier, zweibäxidig, Pr. 1,60 .,“). Diese dem Ofßzier-Corps des Zietm-Husaren-Regtments gewidmxte Walzer- Komrofition weist_ zwar in der Faktur und Schreibweist auf einm Dilettanten. aber einen ungewöhnlich begabten, denn einzelne Nummern smd überraschen? charakter- und geistvoll erfundkn und von einem so feurigen, fortreißegdcn Rythmus, daß sie fast an spanische Tänzx er- inn*rn oder eine Kavallerie-Attacke auf dem Parquet des_Bal11aals in Tönen zu_ malen scheinen. Kurz, dx! von Cbampagnergeiit prickelnde Walzer entxvricht ,aqnz_ dem lebenßsroben, schneidigen Charakter der Trypve, für deren Offizier-Corrs er bestimmt ist, dürfte aber auch außerhalb desselben viel Anklaag finden und gern gespielt und getanzt werken.

Laud- uud Forstwixthsckzaft.

Dem Bericht Yes Ministers für Landwirtbsckzaft, Domänen und Forsten über Preußens landwirtbschaft- liche Verwaltung in den Jahren 1884, 1885, 1886, 1887 (Berlin, Verlag von Paul Parey) entnehmen wir das Nach: stekende: Die vier Jahre, auf welche sick) der Bericht bezieht, gehören rückfichtlich rer ErntLVerhältniffe, sofern man lediglich die Men e und die Güte der geernteten FrüÖte und nicht etwa au die Möglichkeit der Höhe ihrer Verwertbung ins Auge faßt, troß manch_e_r Ausfälle doch zu den bevorzugten Somit hätten die Ernteergebnine der leyxcn vier Jahre voll befriedigen können, wenn fich die Preinerhältmne in den gewohnten Schranken gehalten hätten. Allein !chon mit dem Jahre 1882 zeigte sich für alle Hauptgetreidefrücbtx die Neigung zur reiSmind-erung. Ueberreickxe Ernten in fast allen Hauptproduktionßgebieten festen, be- günstigt durch VerkehrßerleiÖterungen aller Art, enoxme Mengen Getreide zu_r Ausfuhr in Bewegung, welche die Preise aus dem Welt- markt warfen. Trotz des damals in Deutubland beftebenken Eingangs- zolls von 1 .“ pro 100 kg für_ Weizen, Roggen und Hafer und von 50 „xz für Gerste erreichten die Getreidcpreise einen so niedrigen Stankpuykt, daß der deu_tsche Eelreidebau und damit die Grundlage der keuncben Landwirtinchaft gefäbrket war. Mit Beginn des Jahres 1885 iyuxde daher darauf Bedacht genommen, durch Er- höhung rer Eiytubxzölle auf landwirtbfxbaftlickpe Produkte der deutschen Landwmbichaft in dem Wettstreit ge en die aus- ländische, unter günstigeren Bedingungen arbeitende onkurrmz dqs zum _AUSgleicb erfqrderliche_ Ma_ß_ von Schuß zu gewähren. D_1e definitive Regcluna der Einsabrzo erhöhung wurde durch die Zolltarif- Novelie vom 22. Mai1885 getroffen. Danach wurde der Eingang§* zoll pro 100 kx festgestellt: für Weizen und No gen aiif 3 .“, fiir Hafer und Gerite auf 1,50 .“, für Buchweizen,y§ülsensrüchte, Mais uni) syrischen Dari auf 1 .“, für Raps, übsaat, Mohn :c. auf 2 .“ Diese Zonerböbung hat den deutschen Landwirihen unzwnfelbaft_ m uzebtfacber Beziehnn direkt und indirekt genüßt, tmofern ihre Lage sich o ne diesen Schuß noeb weit ungünstiger gestaltet haben _ würde; fie konnte aber nicht verbmdexn, daß die Eetreidxprein in Deutschland den Belt- xtiarxtpreisen folgend, noch weiter 1anken. Für die deutsÖe Landiytxlb' 1cha7t hat der Getreidxbau auéschla gebende Bedeutung: in dreien: ProduktionszWeige wird stets der chwerpunkt des landwirtbscbafk- liaben Betriebs ig Deutschland liegen müssen. _ Eine Preißgestaltung, wie fie die unteniixbenden Ziffern ergeben, schließt aber unter regel- mäßigen Verbältmffen die_ Möglichkeit eines lobnenden Gerzen“- baues aus, sie würde bei langerer Dauer zu _einer Unterbüanz fuhren. welche die bedenklicbsten Fol en für die Gemmmtla e der de_utsÖen Landwirtbscbaft nacb fich zie en müßte. Die Durch (bnittspreise pro 1000 1: betrugen: für Weizen in 1882 208 .“, in 1883 185 .“, in 1884 1 3 .“, in 1885 162 .“, in 1886 157 .“ und in1887 165 “; für Roggen in 1882 161 .“, in 1883 147 .“, in 1884 147 .“, m 1885 143 .,“, in 1886 134 .“ und in 1887 125 .“; für Gerste in

1882 154 .“, in 1883 146 .“, in 1884 149 .“, in 1885 143 .“. in 1886 135 .“ und in 1887 128 .“; für Hafer in 1882 146 .“, m

1883 137 .“, in 1884144 .“, in 1885 143 .“ in 1886 133 und 1887 112 .“ Es war daher im , böchftm Grade.“ erfreulich, daß noch vor Schln des verflossenen Jahres dje_3olltatif-Novelle_ vom 21. Demo 1887 dem deutschen Ge- treidzban emen vetftaxkten Schuh gegen weiteren Rück ng der Preise _ rte. Durch dieses Rncbßaeseß wurde der gangözoll für _uad Roggen auf 5 .“ _fur Hafer auf 4 .“. für Buchweizen" und _Hulsenftucbte auf 2 .“, ur Gerste auf 2,25 .“, für Mais und Dan _an 2_.“ pro 100 ix_erböbt. _ So schwer die Krifis der Garndeprnse auf der deutjcbm Landwixtbscbaft während des leßten ngtvierts _grlafiet hat, so groß find annahernd die Fortschritte, welcbe wahrend dieser Zeit in allen Ziveigen derselben durcb inten- sivere_ Kultur, Verxdlung der Produkte, Ausbildung der Technik und _Vermmderuug 8er Produktionskoften erzielt |_nd. _ In Beziehung auf dix Einfuhr von Getreide gehören die vier Jahre der Ymchtsreriode nicht _zu den normalen; denn abgesehen _von _dm unqewvbnltch guten heimischen Ernten waren fie gerade in _dtefer Beziehung _von der auf Zollerböbnna kalkulirenden Sveku- lation wesentlich beeinflußt. Der Zuschuß (Einfuhr nacb Abzu der Ausfuhr),_ welchen Deutschland an Weizen, Roggen, Gerste, fer und Mats von Außen _ heranzoo- b insgesammt in 1883 19 598 629 Doppel-th., m 1884 261587 3 Doppel-Ctr., m 1885 21387051 Doppel-Ctr., in 1886 13 566 551 Dppvel-Ctr. und in _1887 19 834 069 DoppeZ-Ctr. Die HauptbezugSquellen waren wie naher Rußland, Oesterreub-Ungarn und Nordamerika. Namentlich hat daß große xusfiscbe, vonJabr zu Jahr durch Verbesserung der Verkehrs- mittel weUer aufgxscbloffene Produktionßgebiet mehr und mehr die Vexsoxgung Deuticblgnds _mit Getreidesrücbten übernommen. Nur bezuglich d_er Gerste ubexrvtegt die Einfuhr aus Oesterreich, obwohl auch bei dieser Frucht dte rujfifcbe Konkurrenz bereits beträchtlich ist. _ Troß d_er gutnx Er_nten bat die Kartoffelaasfubr während der Berichtsperiode betrachtlich nathgelaffen; die Nachfrage für England war gertyg und neue Absaßkanale fanden fick) nicbt. _ Hülsenfrüchte wer_den m Deuisckplany zur Zeit noch mehr ein- als aus- ejubrt, ?ocb zit die _Mebreinfubr nicbt beträchtlich. Die infubr erro_lgt bis auf gennae Quantitäten etwa zu gleichen Theilen aus_Oesierteich_-Ungarn und Rußland. _ Zu den wichtigeren Handels- gexvacbsen gebort_auch heute noch der _Raps, auf dessen Gedeihen xruber der Wohlstand ganzer Landestbeile beruhte. Bei den Er- behungen des Jahres 1878 wurde die Anbaufläche für Raps und Rubsaat noch aut 127 053 hz ermijtclt, während die Aufnahme vom Jahre 1883 nuch_noch 89 563 da ergab. Am meisten ist die Provinz Schlefixn_ und tnnxrbglb derselben Dcr Regierungsbezirk Breslau gegxnwactig nocb_het diesem Anbau bethciligt. Während derBerichts- periode nyaren die Raps- und Rübsenxrnten durchweg befriedigend, zum_ Theil sogar techt gyt_; aber dte__ Preise gestalteten sich so urzgunftiZ, daß der Anbau dteixr Frucht 11ch geradezu verlusfbringend zeigte. n der Produktenhörie zu Breslau wurden für 100 kg nvnrt: September 1883 31,0 .“, 1884 23,7 .“, 1885 20,3 .“, 1886 18,6 .“ und 1887 19,6 _.“ _ Der Hopfenbau hat für Preußen eine nur lokale Bedeutizng; 1111 Jahre 1883 wurde dafür eine Fläche von mzr 44258 ba fciigeitellt. Auch Von dieser Frucht läßt sich nur wiederhoxen, was d_te ganze Berichtépkriode _cbatakterisirt; die Ernten waren 1m_ Gtoßsn und ngzen zuxriedenstellend, aber die erake Yei__ dieser _Frucht ta1ch wech1elnden Preiskonjunkturen _o _ ungumitg,_ daß _exne _ Rentabilität ausgeschloffen war. Wahrend aber die Anbauslacbe_sür Hopfen in den [Freu Jahren eher zu: als _abgenomuien hat, e_rgiebt sich beim Taba das Gegentheil. Die gxrtngen Preise fur mlandiscbm Taback werden ebenso sehr, wie dix unt der _Steuererbebung verbundenen Einschränkungen des Be- tnehs dazu_ beigetragen haben, daß slch der Anbau dieser Frucht stetig vermindext bat. __ Dagegen l:.“zt der Obstbau in Preußen im Laufe der _Bertckotsvenyde erhöhte Aufmerksamkeit auf fich gezogen u_nd fichtltche Foxtschrrße getziacbi, obwohl die letzten vier Jahre diesem Kylturzivetge nicbt gunstig _waren. Keines dieser Jahre brachte eme m allen Sorten befriedigende Ernte; die Erträge kes Jabres 1884 waren durchwegsebr gering, das Jahr 1885 dagegen

brachte viel Kernobst, abcrkemg Steinobst, umgekehrt waren im während

Jabre18862§f1aumex1 und Kirscten reichlich gewachsen,

Aepfel und _ trnen i_parsam waren, und die Obsternte des Jahres 1887 war rytxdernm m allen Sorten recht mangelhaft. Die Mehr- cmfuhr an frischem und xetrocknetem Obst im Jabre1887 revräsentirte, wenn man __den Werth eines Doppelcentners für frisches Obst auf 20 .“, _ fur gxtrocktietes auf 30 .“ annimmt, eine Summe p_on ub_er 27_ Miüißnen Mark. _ Gute Weinjahre bat die _Berichtspertode leider nicht aufzuweisen. War das Er- gebntß _der Jahre 1884, 1885 und 1886 bereits ein mqngelbaste_s,_so_wgr das des vergange_nen Jahres noch mangelbafte'r. Yie anntitat !chaste m_an kaum (zus einen halben Herbst, und die “galant, n_*elche durch die kaobersröfte stark gelitten hatte, war gering. BL! d_en knappen Vqrratben war es natürlich, daß für gute Naturweme wahrend der Berichtsperiode verhältnißmäßig hohe Preise bezahlt txurdxn, fie kaxnen zwar dem Winzer zu gute, konnten aber kxn betrachtltchen AuHsal] an der Quantität des geernteten Weines nicht Lisexen.

_ W_etinar, 10.21ugust. (Tb. Corr.) Seit einigen Tagen herrscht m_Tburingen schonstes Sommerwetter, das dem Reifen und Ein- krtngen der _Ernte gut zu Statten kommt.

__ Wqsbiyato_n,_10.21ugust. (W._T. B.) Der Bericht des .and_wr r151chaglichen Bureaus für August meldet eine kleine Verminderung des Standes der B a um w o ll e in Nord-Carolina, Süd- Carolma. Alabama und Louisiana, eine Erhöhung desselben in Florida, Texas, Arkansas i_md Tenneffee, während der Stand in Georgia und Mtsfisfipvt unverandert geblieben ist. In den verschiedenen Staaten ist der Stand d_er Y_aumwolle folgender: in Virginia 84, in Nord- Carolma 82, txt Sup-Carolina 84, in Georgia 90, in Florida 92, in Alabama 90, m Missiifippt 92, in Loyisiana 90, in Texas 79, in Nr- kcxnsas _93, in Tenneffex 93. Der Durch1chnittsstand beträgt 873/10 gegen 845 10 un Monat _Juli un_d gegen 93'/1o im August vori en Jahres. In der__le_ ten_ ett__bat em günstiger Regenfall, namentßicb westlich kes Mn]?! ipvi- lunes stattgefunden. Der Durchschnittsftand von Mais tft 955/10, von HerbjiWeizen 873/10, von Hafer 917Iio. reiz Gerste_ 894/10 m_id [Jon Herbstroggen 91. Die Winter- :?etzenernte durfte eine ztcmltcb erhebliche werden.

Sanitätöy Veterinär- und Quarantäueweseu.

_ _ _ _ Oe_sterreich-Ungarn.

Die Kontgltch un ansehe Seebebörde zu iume hat aus Anlaß des Außbrycbs d_er Po enkrankbeit unter den (hafen und Ziegen in kexn Distrikt Ntcofia auf Covern und der Maulseucbe unter dem Rmdvtxb m_Egypten Folgendes angeordnet:

_Dje Tim _und Durtbfubr von Rindern, Schafen und Ziegen, scwxe von Abfallen und Produkten dieser Thiere ist nur aus nicht- tnfiznten Gegenden der vorgenannten Länder und unter den im §. 4 kk? Geseßes FZ vom Jahre 1874 angegebenen Bedingungen (Dispo- sitionen gegeii Einschleppung der Rinderpeft) gestattet.

_ Ueber die Herkunft der_ gedachten thierischen Abfälle und rodukte mUssen Urfprungöattefie bet ebracbt werden; für die Thiere elbst ist ayßerdem 13er Nachweis u übten, daß dieselben nicht durch infizirte Lander befordert worden Find.

Andernfqllö unterliegen die Thiere und Gegenstände den sanitären Vorschriften im Sxelazqmb zu Martinscbixza.

_ §. 4._ Falls die Rmdexvefl in dem Nachbarstaate größere Ver- brxttung nimmt, _oder fich_m bedenklicher Weise der Grenze nähert, w_trd_dte leßtere m ker Richtung des infizirten Landes oder Bezirks oanzltch_abgesperrt.

Wahrend_ der Dauxr der Grenzwerte sind die im §. 3 unter *. b, a ve_r eicbneten Thiere :c., mit Außnabme der in den §§. 5 und 6 etwa nten, zurü uweisen.

Dagegen könne:) enschen, welche mit den erwähnten Tbieren Und Gegenständep m_ Bexubrun gekommen sind, erst nach vor- sknorxmzner Y_ZsYikaan Flug?! mWwerdreZi. _ __

. „a.. m vu un an ere iede äuer m leben en oder e- schlachtctm Zustande; g

b. jeder Artikel, _weleher zu den Rohprodukten dieser Thiere ge- rechnet werden kann, in frischem oder ctwcknetem Zustande;

o. Heu, Stroh und anderes Halm?utter.

ITZ- 5. Scblacbtviebliefetungm aus einem seucbenfreien Gebiete der (bbarlander können unter folgenden Bedingungen auch während der Grenxsvexre eingxliefert werden:_ _

_ _x. fur jeden _emzelnen Fall ist die besondere Erlaubniß des

i.“? YÉmdle'ÖZ darf ittelft B b d S

.u ör rung nurm anoer chi„8one '1nterbrech_ung der abrt bis zum _Beftimmungwrt gescbe en;ff b _ o, bet_Durchf1_i r-Smdungeq ifi ziacbzuweisen, daß die Re ierung, i_u dere_n Lander die Sendung eingefuhrt werden so , den intritt uber die Grenze gestattet.

§. 6. Wäbreqd dex _Grenzsperre können eingeführt werden:

_ &. Wolle, fabnkömaßm getyascbxn und in Säcken verpack1. Ge- da_rme, Yetrocknet 95er gesalzen m Kisten oder Fäffern, Talg, Quark, Kase.__o Lnge _?JesZWkungd 3“ b _ __ k ck

_. tze, ' - un tegen aar, a rißmä "g nit ewa en, 95er in Sacken verpackt. Knochen, Horn. Klauen, getrtécknxxte Hsäéate, insofern nacbgewiesm wird, daß die genannten Artikel aus seucbenfreien Gegenden flammen.

a. Ungereinigte Wolle, Rind- und Ziegenbaar, in Säcken verpackt, _könne_n nur Yann zugelaffxn werden, wenn die genannten Artikel direkt in die Fabriken zur Wascbe gesund! werden, und wenn dies ohne Gefahr ugd ohne Verstyß gegen Verortxnun en auSgefübrt werden kann.

(1, Faffer oder Kisten , welcbe m eu oder Stroh verpackte _Waaren enthalten, können eingeführt werden. Heu und Stroh müffen xbox) nach dem Auspacken unter Aufsicht der Behörden verbrannt

er en.

Gelderbe und Handel.

Berlin, 10. August. Amtliche Preisfestsiellun für Butter, Käse und Schmalz. Butter. Hof- und Gegnoffen- schaftsbutter 13. 97-102 .“, 118. 92-96 .“, a.. _ „“, do. o_hfallende 75-85 “. Land“, Preußifckpe 75-78 .“ Neßbrücher 75-78 .“, Pommersche 71-76 .“, Polnische 72-78 “, Bayerisebe Senzihzitter _ .“, do. Landbutter _ .“, Schlesische 72_80 .“, Galizijcbe _ .“ _ Mar arine 40-65.“ _ Käse: Schweizer, Emryxzitbaler 85-90 .“, averiscber 60_70 .“, do. Ost- und West- preumicher 13. 60_70 .“, do. 11». 45-55 .“, Holländer. neue Waare 80_90 “, L_imburger_32_38 .“, Quadratmagerkäse 15-20 .“ _ Schmalz, Prma Weitem 17 0/0 Ta. 52,00 .“, Berliner Braten- schma_lz 5600-5700 .“ _ Fett, in Amerika rafönirtes 47 “. in Degticbland rqsnmrtes: &. Hamburger 53-55 .“, 5. Berliner 54,50 .“ rer 50 kx _ Tendenz: Butter. Preise befestigten fich m Yex Voraußfickxt gestei erten BeYarfs. Schmalz. Bei guter Be- dansrrage erhielten sich reise in fester Tendenz.

_ _ VomsoberschlesisckxeF Eisxn- und Metallmarkt bxncbtet die .Schles.Ztg.“: Die tn von er Wockpe in Oberschlesien ntxdergegangenen Gewittßrregen haben an auf Koksanftalten wie an Huttenaplagen mancher!“ Verwüstung und Zerstörung herbeigeführt, xiatzientlicb _d_urch Fortfubrung frtxck) gezogener Koks, Anfüüen unter- tr_d1!cber_Ro1chen, fo Haß das Waver b__is über dieWerkssoble stieg und die Arbeiter ren ?_ltbeitssiand zu rerlaven zwang. Die Zerstörung von Wegen unterbrgck; ferner die Achzufubr von Erzen und brachte infolge des Hochwasserß, wie infolge der Unterbxecbun en auf den Eisenkabnen die Ver- lqdung fert1gex_Waaren zur vorubergeßenden Sistirung. Angesichts dieser Hemmnine war dxr Markt mehr auf die Entraßme der näher [legenden Bezirke bescbxankt. __ Auf der F (: lvahütte bat die itatxgebabie Gaßexplojwn in den Katxälen des Hobofens eine Storzmg txt dem welt_erxn AnWarmen des Ofens nicht zur Folge gehabt, auch ist eine Befchadtgung der bintec den_Kanä[en liegenden Wasch- apparate m(b_t e_rfolgt. In mehrerex Etablinements der Laurabütte sind beh_ufs Bewaltigung der Arbeiten in der letzten Zeit Nachtschichten ein- qubrt worden. Im Ganzen bqt der Abzug von Robpxorukten zu den

uddelnxerken u_ndKo1_1yert_e_rn keinen Rückgang von Bedeutung erlitten, und behielten die Pregje sur_ Robeisxn ihre Festigkeit; Qualitäts- marken behaupteth ein e_rwettertes Abiaßgebiet und gin en nacb ent- fernteren_ Bezugsktellen sort. Sor fältiger sortirtes Öußbruckoeisen beyZ-ng u_ber 5,30 .“, weribvoUere ießereimatken über 6 .“ _ Die E11_e n_g_1eßeret_en hatten mit 5Al_k'lieferun en flott zu thun. zum Theil bereits mr Robeletturzaerz u_nd fernae_Ersay?tücke an Brücken und Eisen- bahnen. Es tft wabnchetnltcb, daß die Notbwendigkeit einer großen An- zahl von praratuxen an Verxebrsbauten den Git ereien und Ma- [ckxtnenthkitatten e_inen ansehnlichen Bedarf an Gu - und Schmiede- 1t_ucker_i eintragen wird. _ Auf dxm_Walzeisenmarkt zeigte fick) fur tie v_erschtekene_n Erzeugmffx em !eerschwankenker Bedarf, welcher zym_THe_il_durch die Erntxarbeixen bedingt ist. Eiserne Bestandtheile syx tndu1tnelle_ Anlqgen up Huttenreviec kamen wiekerkolt zur 215- lieferung; die K_enelfabxiken nahmen umfangreiche Bezüge in Blecbeq vor. _ Die Stiyxmung tt_n Walzeiscngescbäft blieb eine gute bet unvxrankerten Preney. Schienen und Stablfabrikate kamen m_ Postqn pnederbolt zur Verxrczchtung. __ Ter Robzinkmarkt blieb bei l_oesxiedigenchr Nachfrage fett und die Preise zeigten sogar eine al1mabliche Steigerung. Am 8._d_. wurde Schlesische Vereins-Marke wit 31,80 .“, am 9; d. von Gte1chés 17.11-Marke mit 34,20 .“, Yobznlobe-Marke mit 32 .“ bezaklt. Auch Blki 5ebält seine feste

en enz.

_Dem Geicbästshericht Yes Consolidirten Braunkohlen- Bergwerks ._Ma_rte' be121_ßendoxf pro 1887 88 entnehmen wir folgende Mttxbeilungen: Die Uptermcbungen des im Abbau be- griffenen Koblenflo es kynnten inzwi1chen nur langsam weitergeführt werden. Das sy tema_ttsche Abbokren der noch unverrißten scchs Grubenfxlder wurde aufgeschoben, ra derE-rubenbetrieb noch auf viele Jahre hinaus gestcbert schien._ Nach _den im Laufe der Jahre ge- wonnenen Resyltaten konnten r_ie techmschen Beamten der Grube im Jahre 1885 die Lagerungsyerbaltniffe als günstig bezeichnen. Bis zum Herbst 1887 find die Untersuchungen des Flöyes fortgesetzt tyorden, nachdem_ vom _Oktober 1886 bis Mai 1887 die Ver- tiefung von zwei Schachten glücklich durchgeführt war. Man hatte aus de_n Bausoblzn, aus den Hauptförderstrecken, m_:ch _ allen R1chtyngen btn_ Versuchssiter aufgefahren und biermtt_ca. 25 2111than Hektoliter gewinnbarer Kohlen aufgeschloffen. Nack? fruheren optimistischen Auffaffungen betreffs des Koblenreichxbums der im Abbqu begriffenen Grubenfelder war mit Außnabme einiger ExtraabsÖretbungen nur eine Abschreibung von 1% pro anno auf Gruben-Cynto vorgesehen. Unter Berückfiibtigung vorliegender Re- syltate_ weitxrer Untersuchungen hält die Verwaltung es für erfor- lich, in diesem Jahre 8% yom Gruben-Conto abzuschreiben. Zum Betriebe ist zu berichten, daß es tro befrie- dzgenderx _Koblenabsayes _aucb im verflossenen Ge cbäftsjahre nicht moglich ge_wesen ist, eme Erböbuyg der sebr gedrückten Koblen- preise berbmufubren. _Die Gesammtsörderung betrug 2414 539 111 L_ 119115 111). Du: geförßerten _Koblen wurden bis auf den

aldenbestand von 77 752 111 sammtlicb debitirt. Verkauft wurden 1887/8812195289 111 (_ 212 721 111) im Betrage von 480502 (_ 41 312) „“ Für das Aus- und Vorrichtungskoften-Coato mußten 29878 .“ verwendet thden. Von dem erzielten Reingewinn (19. 55 715 .“ gelan en zunachst 5% zum Reservefonds = 2785 .“, 6__“/o Tanttéme f?)!r den An sicthrath = 3342 .“, 69/9 Tantiéme fur den Vorstand und Beamte = 3342 .“, sodaß noch ein Ueber- schuß von 46 243 .“ verbleibt. __ Es ipird vorgesch agen: 2 9/0 Divi- dende an __die Aktionare zu vertbxilen mit 45000 .“ und zur Reserve- stellng fur das Aus- und Vornchtungskosien-Conto 1243 .“ zu ver- wen en.

_ In das andelSregisier zu Bunzlau ist unter der Firma ._Concortxia pinnerei und Weberei“ eine Aktimgeseüscbaft mit dem S1 e in Burglebn (bei Bunzlau) und einer Zweignieder- laffunJoF arklissa eingetragen worden. Das Grundkapital beträgt 3000 .“ Gegenstand de? Unterziebmens ist der Betrieb der mechaxiis enKamm arnspinneret einschließlich der hiermit verbundenen Geschafts rauchen, owie die Herstellung und der Vertrieb von Web-,

Strick- und Stickgarnen und von halb- und glanzwollenen Geweben.

_ Der Aufsichtératb_ der Aktienzuckerfabrik Sanger- baufxn bat_be_schloffen, fur das Geschäftsjahr 1887/88 die Verthei- lung einer Dividende von 16 o,„ vorzuschlagen.

Lyndon, 10. August. (W. T. B.) An der Küste angeboten 3 WeizenlaYiingen.

Manchester, 10. Auguü. (W. T.B.) 12r Water Taylor 6 , 30: Water Taylor ZF, 20r Water Leigh 75, 30: Water Clayton 8 , 32r Mock Brooke 8x, 40: Mayou 8F, 40r Medio Wilkinson 9?- 32r Warpcops Lees 8, 36r Warvcovs Rowland 8x, 40: Double Weston _94, 80r Double courante Qualität UZ, 32“ 116 yds 16 )( 16 grey rmters aus 32r/46 166; Fest.

ew-Yyrk,10. August._ (W. T. B.) Baumwollen- Wochenbericht. _Fufubren rn allen Unionsbäfen 10000 Ballen, Ausfybr nacb Gro ritannim 8000 Ballen, Ausfuhr nach dem Kontmen! 3000 Va en, Vorrath 165 000 Ballen.

Verkehrs - Anstalten.

_ Gökllß, 10. August. (W. T. B.) Das Eisenbabn-Be- trieb§amt macht bekannt: Von Freitag, den 10. August, ab wird der Guierverkebr auf der Strecke Görli?-Lauban-Hirich- berg wieder aufgenommen. Lauban-Kol) furt ist für Güter noch gesperrt.

Norddeutscher Lloyd in Bremen. (Lest: Nachrichten über die Bewegungen der Dampfer.) New-York- und Baltimore-Linien:

Bestimmung Bremen Bremen Bremen

NewYork Ncw-York Ncw-York New-York Brem en Baltimore

. August von Southampton.

August Von 'New-York.

. Auguxt von 'New-York.

. Auguxt in New-York.

. Auguit ron Southampton.

Auguxt von Soutbamvton.

. Auguxi Dover raffin.

. Auguxt von Baltimore.

__ . August in Baltimore. Baltimore August Dorer vasfirt. Baltimore . August von Vremnkaren.

Brafil- und La Plata-Linien:

. - Vlg", Antwerpen,ck 7. August 235 Palmaspaifirt.

_ Bremen Antwerp, Bremen 8. August von Lissabon. La Plata 1 . Juli in Montevideo. La chzta 26. Juli in Montevideo. Bramlien 21. Juli in Bakia. La Plata 23. Juli Las Palmas passikt. La quta . AuguitLas Palmaspaffirt. BkäUltén Auguit Madéira paifirt. L'nien nach Oft-Afien und Australikn: Bremen . August Sagreß pasfirt. Brcmxn . August von Hongkong. OZi-Aycn August in Hongkong. Oit-Anen . August Von Genua. Bremen . Auguxt von Genua. Y_rcmxn . August in Colombo. Auxtralxen . August in Adelaire. Auxtralien . Auguft in Aden. Australien . August von Brsmcrbaren'

[.Trave' . _ „Werra' . ],Labn'

.Eider' . 5 .Aller' „Eins“ . .Saale' . .Donau'. .Hermann' . „America“ „Main* .

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„Köln“

„Gr. BiSmarck' .Obio' . . . „Leipzig“ . . .Balti_more' .Straßburg' „Hannover“ . „Berlin'

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.Sacbxen' .Breuyen'

. avern' . . .Braanschweig' „Nürnberg“ . „Habsburg“ . ,Calier". . . .Hobenzollern' . .Hobenytaufen' .

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Theater und Musik.

Friedricb-Wilxelmstädtiickzcs Töeater. Jm Concert- park _fmdet morgen,_ Sonznag, ein Früb-Concert, “ausgeführt vom Musi -C_orps Yes Letk-HYiarep-Regiments aus Potsdam, statt. Der Beginn 1st aux 64 Uhr 181192121451. _ In der Wiederaufführung des .Gak-parone“ wrrd kas_ Publikum eine neue Operetten-Sängkrin. Zr]. _v. CzerixarZ; vym _GarrnexvlaZ-Tßkater in München, kennen lernen.

te junge Kunnlerin 11ngt die Rolle der „Carloüa“.

_ _ Kroll's Theater. Der nächste Dienstag bringt eine Wiederholung der rxelbxgeksrth,Hugenotten'oVorsteUung mit Hrn. Bokel als .RaZul' und Fr. Groiß als „Königin“, denen fick: au diessm Abend chb is_k- BrankZZ-Eßrß vom Hamburger Start-Tkeatkr als .Valentxne' gxieüt. E83]: dies Hrn. BÖTel'Z rorlexztcr Gassrielabend. Zy den 1nte_re1_1anten GÜLTM, welche rie Saison ncÖ ::riéibien wirr, tritt _demnach!t_nx_)ch rer fchwedische Baritcnist Hr. Filirv Foritén, dem em FFM kunitlcrisckper Nui vorausgebt.

__ »alle-Allianxe-Tbeater. Am mrrgigcn Sonntage findex im Garten die Aunüßrung dcs kcxeit-Z :cr 8 Txen angeseyt geivejenen aber_ kgmal-Z autgcscbokcnem ZÖlaÖtmuük- 1rogrccmms mrt großezn Zavsenitreicb. in dem ein LiJCn-Z Hierzu ensxgirtes Trommler- Corps mitwirkt, statt. (Eintrittérreis 50 „Z).

__Ceptral =__Tbeater. In der Eröänungs : Novität, dc.“ Mannstgkt'jchen _Poi“: .Scbmetterlinze'. M14): nun am nächsten Donnerstag definitiv tn Scene gebt, treten nekan dem altbewährten und beliebten Per'onal noch drei neu engazirte Mitglieder auf: “die Soubrette Frl. Irma Götze, rer Liebkakcr imd Bonvivant Hr.Franz Costa l_ind Hr._ Carl__*))isttbia§, kckannt als früherer Regiffeur _d_es _FrtsrriÖ-Wiibelmttarti?cben Theaters, Den drei Debutanten l1t_1n der Noxztäi GeleZenkdcit geboten, sicb in origine! en Aus?.xhen _zu praxennxen. Für Hrn. Direktor THomaZ bat dcr VL! aner m dem_.Fr17eur Kannapel' eine prächtigc neue Rolle ge- schaffen, welcbe tyre rolle__komische Wirkung nicbt verfeilen dük-“xe. Die reizende Austtajtung ut vollständig neu und ebenso reich wie geschmackvoll.

Manuigfaltiges.

Preußische Klassenlotterie. (Ohne Gewähr.)

__ Bei" _der_ gestern so_xt eseßten Ziehung der 4. Klaffe 148. Konzgltch _preuß11 er Kla jenlotterie fielen in der Nachmittags-Ziehung:

1 Gewinn von 150000 .“ auf Nr. 103481.

1 Gewinn von 15000 .“ auf Nr. 82 027.

7 Gewinne von 10000 .“. auf Nr. 53401. 53476. 68735. 90042. 97 551. 117103. 184 789.

2 Gewinne von 5000 .“ auf Nr. 125767. 163 029.

33 Gewinne von 3000 .“ auf Nr. 14128. 14 810. 18 947. 20194. 22906. 27 548. 35352. 35653. 38104. 42409. 44671. 45 893. 47 333. 52480. 57 728. 58841. 72 564. 72 825. 73 485. 80024. 82 225. 84889, 86 048. 106 872. 113 995. 125549. 126 319. 139 250. 143758. 149019. 153167. 170 200. 182 857.

34 Gezvmne von 1500 .“ auf Nr. 3390. 5919. 5951. 6394. 9047. 14390. 14531. 18117. 29618. 32258. 38753. 41680. 44143. 47 823. 51843. 55600. 70 959. 72019. 74 475. 107531. 107 703. 127967. 130 253. 132 39-4. 133146. 140 856. 147 327. 152 935. 164 020. 170148. 170959. 172443. 177167. 177920.

43 Gewmne von 500 .“ auf Nr. 1387. 4461. 15651. 16041. 16 704. 20863. 36953. 44925. 52 709. 54501. 65895. 68986. 72 711, 79617. 79 886. 80105. 84593. 85585. 89071. 99731. 101665. 103 353. 104117. 114 613. 119999. 120 601. 121318. 122823. 124 794. 125088. 131578. 141 827. 143838. 145 589. 146 802. 152249. 18,9 522)" 166 563. 170183. 172 982. 175069. 181593.