Reichs: und Staatsanzeiger Nr. 247 vom 22. Oktober 1931.
an den bcrnispädagoqisckWn Jnstitytezr vorliegen. Die Re- gicriing wird 01110111, vis znr. nachsten Eiiitdcratung eme Tcnksäzriét 111101“ 01.- [**-zbcr crzte'ltcn Ergebnisse Vorzulcgcn. EIn «110.111 50.11 "141.1111111 001111110162 Antrag 035 530113015: nusjclzufsxz 1151411011, 0.17“; 0,15 €1111115111_i1tistcri11111 bci dyn 511- stäiidégxxi Zxxiixa 015111 101111“, dasz die ““.)1 r 1) 011011 11115" öff1'11111ck1011 ::S-Jittclii in den (**Zrcnzgcdmtcn 1:100111“1)1*t 1111 d 11 ; 03-910 1“ r 11 0 1113117111071 WdekU, kapitalsrl)11*-0'ch1):1'011 Unternehmer an 911711011011 1111011101 Werds" können.
Zar chnltc stcbt hisraus die mit Gyseßcékrast erlassene Ygrgrdxlung iibcr Sicherheitslgtstung „511- gnnstcn der 9011005110111 dcr 91111'111117011111-3, 1110110ch das Reick) 11110 Brcnßxn ]c 120 Millionen Sicherhsits- 1011111117] für dicses Institut ubernehmen.
“.'-1110, Fr. 1) 0 n (8 € 1" 5 d 0 r ff (D. Nat.) hebt die hohe Beklastung dcx Z11'110110171c1' diirch diese Vorlage hervor. Die Begründung fiir OWD Viertc1mil1iardcn-Borxagx sei geradezu klaqltch, Sie be- ziclxc 1111 91111011) anf die Zeixverhalimsse 111111 die Bankxttfrije der 11'1311'11 Mimmic nnd pnssc damit auf [cdes_andcrc_deu11che Yank- 1111111111. Die Vehaydlnnq der Frage gehöre in einen Aiisschuß, in dem 1iäbcrc Auf1ckliiffe "nbedcnkiickx gegeben mexdrn kongtxn. E, 1110132 1111701111211, daß die Bank auf der einen Sxite kurzfristige 1111011" [3711100111010111011 11110 anf dcr anderen Sorte langfristiqe 511011120 l)i*i.711§01*01*11011 00110. _Ein Banknnxcrnchmezi, daa?» ctjvas Ternrxigcs 1110, 11111510 11.101211111111111'11101“ Freund? mtndcstcns sehr fahrläm'ia. AufjclUnß müsse man auch uber die Frage haben, 1003 11310 leciiiproviii; 1111011 110119, 11111 eiiier 101111011 Kaiastwpbe der Bank 111.11'311111'11311'11. Tic „010711011 Bedenken sahen 191110 Fre11nde 170011) in 011 3011177110, das; in der Verordnung selbst 11011 211101? „inci1orl1ciwlcxst11110“ im Bclrage 0011 120 Milltonen, in der Be- 071111011111] abcr 11011 011171? „Unterstüßuna“„gesprochen 102101". Auch hier niiissc 1110111111 1107121111011 111210011. Seine Frcnndc beantragten dic 11012011171111110 011 den HauptanNchuß.
91115]. S (1) We tik (1111111111) erklärt, seine Frximde müßt-yn sick) 50000011 1161100111011, das; die Regelung der K1k0110 auf dem ch? dcr Notvcrordnnnq vorgenommen Wurden_ sei. Im AnsW-uß [1:1 8011 00111 Rog?071111115110111011'1“ offen ansgcwrochcn Wordcn, daß es Yk!) in erster Linie um eine Hilfe für das Pripatknpital 11011010.
61: Redner protesticrt dagegen, daß solckxe öfientlichen Kkédl1- lnstimtc dic__05c111cjttdc11 bei der Kreditberqnbe 1iberwucherten; sie verli'nglcn1111111111113 Prozent iibxr dcn Reichsbanklombardsaa Wie 111011 „cs 111111 den (Mmeiuden txcibe, cxaebe sich u_. 0, paraus, daß “11“1*111;i*:1"11'1111* Zusage nicht 11121121“ crfullc, dic Erzparnisée aus _hen (-„11101151111511110011 Don (»)cmcindon zngntckommcn zn 101711. (HOT:, hort! bci d'cn .110n1n11111iste11.) Aber 100 Es sich, wie bei dieser Vor- ln§16,11111 010 Sichcr11na xxriwitkaxditalisnscher Ansprüche handle, habe der S1001 (Held. Tiii'clz die Zahltingsvchergerung gcgcnüber den (510111c1n-01'n 0111111“ die1en sogar die so viel e_rörterte angebliche R“(_*1chShl1fk 1101101111 zum **Zckmdcn dcr Wohl'mhrtschcrbskoscn, Tic.11'011111111111s1c11 lehnten 00th die Vorlage ab. (Beifall bei den .1101111111111111111.)
_?lba, _Stcnuch (DM).) proécsticrt dagcaczi, das; eine solche 1111111111171'1'11119 “111110111101151101'1000 dar;!) den ständigen Aussckénß 111311101101601'1 Wurde. Fiir solche V0rlaken sei der Urweytliche (301013- 1111211 3,11_W(1[11011, zumal der Finanzmiitistqx selbst erklart habe, daß ex'_l1crcits _!c_it 111c111crc11 Monate:) sech uberleat hätte, wie man 01010 2411111 "1180111011110 Dix) Begründung des Ministers zu dicsxm 131111111117 ['i 10 durxtingvcwu, daß ,der Ausschuß kein klares Bild 111111“ dcn_ “;102115' 001“ Lnitchbank ham“ gewinncn können. Gerade das Rlyciuinnd 11101“? friiher eine. reiche Provinz ,qctvescn und sei rs. 111111) 1001111101119 11011). Soweit cs sich um Eriyerbsloseulastxn [)(111011', sri scizic „Partei znr Uebernahme ieder Vurgscbaft bereit. Nach den Mitteiliinqcn des Finanzministers sei dix Finan- acbarnnq der Landesbank alles andere als rikhtia 0711181011. Die-e Lqiiycsbant habe danach 700 bis 800 Millionen Reichsmark lang- sr111102 T-«zrchcn gegebmt 0115 k_u1'zfr1sti„q gegebenen Mitteln, so daß man slchy1ch011 "1028 gegen die'e Art dcr Geschäftspolitik aewimdt Zgbc. (Hort, bort! rechts.) Anders Provinzen und große Städte
(111111 01111) das 2161107111811, „sckxönk Bauten und Straßen auf- z11111111'cn. 91112“; (111 0191011 (9111110011 121 bedauerlich, das; der Land- 100 [ewt 11111“ 11011) 111001011111) 105110 Vcdcnkcn 0011111110101 1011112. Der 211110100" 111912110 eben „immer soweix wie niöglick) (111É11Lsf11111101. 01110 (1111110117112 Ucbcrprnfiina im “2111511111111 Werde sicli 01111) 0770017611 1110110011 1111111011, 0011 111111 [wi dcr Ruck,;alzlnna dicses (Beides «1110 'die 11111111111010211 “1111: den Sch1_xldigc11 d11rc1) Erhölmnp. der Bürger.. steiler 11*1dcn_111111111*11. (Voitall bei der Tsntscben Volkspaktci.) 910111 der 110111171011 LÜNE- 11110 0011 [1151101111011 Mitieilnngcn 11567 die Bcrox'driimg konnten seine Freunde ihrs Zustimmnng nicht „0511011,
Minister für 13011001 1013 (1591031112 Tr. Dr, Schreiber: Meine sehr 0101171711 Tmnrn 1111) .Herren, 11101111 'dkr Landtag dcn bcgrci-slich-cn 711111117111 hat, mit der chi-cmin-g zu priifcii„ wie man vorsorgen 101111, 0013 in Zukunft dcrariigc Schwierigkeiten wie dicjciiigrn 11ci dcr Rheinischcn Landesbank vermieden w-cr-dcn, so „wird sich ja dazu Gelegenheit bieten. Sie wissen ja, „daß die 10010 Nowcwr-dnung, die .der Herr Reichspräsident erlassen hat, bereits dio. Sparkassenrcform, die in gewisser Verbin'dung mit 10211 chigen steht, mit denen wir uns jetzt beschäftigen, in Angriff gcnonrmcn hat. Aiich dcr Preußische Staat hat Ausführungs- aivMisungcn zu dieser Sparkassenreform in Zukunft zu geben. Dabei hat der Landtag die Möglichkeit, in der Kritik dieser Aus- F1chrnngsanwck1ung seinerseits dazu beizutragen, daß eine sorg- Ealtige Kontroüe ian Sparkass-cn- und Giwwesen Platz greift amd die Staatsaufsicht über die ösfentlich-rechtLichen Banken so gestaltet wird, daß wir derartige Entwicklungen, wie wir sie j-eßt erlebt haben, nach Menschen-möglichkeit verme'dden. 'Der Wunsch des Landtags, an dieser Kontroll-maßnahme beteiligt zu sein, kann aber in keiner Weise idahin führen, daß nun jetzt die Ge- nehmigung zn dEr Vorlage iiber die Landesbank heute oder morgen bei der Abstimmung versagt wird und eine Weitere Be- ratung im Ausschuß stattfindet.
Der Herr Abgeordnete Stench hat gemeint, es sei für eine derartige nochmalige Prüfung im Auchhuß Zeit genügewd vor- handen, Geld sei ja bcrcitgcstellL, und es Fei gar keine Eile ge- boten. Ich glaube, daß diexc Auffassung des Herrn Abgeord- neten Steudel die psychologijche Seite der Ange-le-genheit verkennt. Sie wissen doch oder können es jedenFaUs beobachten, daß die außerordentlich großen Schwierigkeiten unserer deutschen Volks- wirtschaft dadurch vermehrt Werden, daß sich in unserer Bevölke- rung nicht nur eine große Unruhe auf politischem Ge'biet ein- gesteüt hat, sondern daß auch ein sehr viel Weitergehendes Miß- trauen gegen die Verhältnisse im BankenWesen und vor al1em gerade auch gegenüber den Sparkassen und den öffentlichen Banken in der Bevölkerung besteht. Aus der Tatsache dieses Mißtrauen; entstehen fehr ernste Gefahren amd Schwierigkeiten, und ich glaube, die gesamte preußische Volksvertretung hat das gleiche Interesse daran _ die Opposition [owvhl wie 'die Re- gierungsparteien _, dak dießs Mißtrauen weicht. Wenn nun hier in emer so großen und volkreichen Provinz wie dem Rhein- land)“ Eindruck entstehen könnte, als Wenn die notwendigen Sanmungsmaßnahmn von Preußen nicht durchgeführt wewen,
und zrvar so, daß auch die der Ausfiihrung der
einheimische ortsansässich „_ „ _ _ __ dcr Bevobkeriing, wie ich sie kurz ge:]ch1ldcrt habe, wirkiicl; zweck-
so könuen Sie [ich nicht d&rüber wundern, das; diese schon vor- handkne Unruh; in dem bi'1r0ffencn Landxschl sick) nock) steigst: und d.:durch Weitere Schwierigkckxn ciitstchcn, Das kann nie- 1110110 001'411111110rtcxi, 112.211 die 9101110121110, 11011) die Opposition.
“111111 hixt Herr von (“Hrzdorff gemeint, Oer Rogier:111ch500.10ge sci céiic 11111“ schr 0-1»crfliich1ich-: chriindiing gcqobcn 10013811. Ja, mcéne Herren, ich 111110 000), zu piiifen, ob es bei dicser Stimmung
mäßig ist, daß man auf die Einzelheiten bei dcr Regierungsvorlage eingeht, 'die doch der Oeffc-nxlichkcit zugänglich ist, die draußen von denen, die mit den Dingen nicht sehr chtraut 117113, mit zu leicht 1111ß001s1011-dcn 111010011 könnten. (Ziiriifc bei 0011 Icommiw nisten.) _ Nein, meine Hcrren, die Wahrheit 1170111311 Wir nicht untccdrückcit, son-dcxn dic [)*-.Wen Wir im Ausschnß 115111 Laiidxage mitgeteilt. Es handklt sich be“. der Rheinischen 9011005150111 nicht darum, das; diese Bank übckz'chulrdct ist, sondern damm, daß die Bank illiquidc ist, daß man bei sorgfältiger 11110 vernünftiger Weiterfiihriing der Abwicklung der Dinge damit 700111211 101111, daß die Mittcl lzcxcinkommen, die der Bank jeßt 111ch1 zur Ver- fügung stehen, so daß die VeW-in-dlichkeiten 0119032111 12610011 können und kein Men-sch dabei zu “51111051 kommt, Es liegt doch nicht so, 1012 HLW ?ngcovdneLer von Gersdorff a-qucfsihrt hat, Wenn ich ihn recht Verstaiidcn habe _ leide): ist ja, Wann der Lautsprecher cingesteüt ist, M*.“ auf der Mini'ster-bamk nicht alles zu verstehen, Was die Herren“ Abgeordneten ausführen _, es 1ieg: nicht so, daß wir cht hier einen Krcdik hcxchcn, 0011 wir gar nicht gelben; 1011111211, mit Dessen VLilUst man rechn-en m-iißtc, sondern es haxrdelt sich darum, daß diejenigen, die Geld *bci Der BMW [When haben 0021“ ihr 111211210 Kredite geben 111011611, ver- mehrte Sicherheiten wünschen _ 11101101 selbst?.wrstän-d-lick) Da-Wn auszugshcn ist, daß der Sch*uWner selbst die Verbin-dlichkcitén, für die wir jetzt gswissermaßen Bürgschaft übernehmen, im wLiteren Verlauf der Geschäfte 011101 0000611. Disse Sicherhsiten sol1en nicht. in der Form don baren Staatsmitteln gegeben Wexden, [:)-1100111 in Form von Schaßanävcisungen, die auf liainge Frist gestellt sind, 50 Million-en auf ein Jahr, “75 Million?" auf 2% Jahre, Der Rest W.! 115 1111111100211 auf 5 Jahre. (Sehr richtig! iim Zentwrm.) Und nur, Wenn sich crch-cn solch, was ich für ganz unwahrscheinlich 170-112, daß die Lan-dkslbank auch auf so Tange Fristen von- ihren Schuldnern das Geld nicht herein- bekom-mt, könnte der Fall eintreten, daß der Preußische Staat zu Schaden 101111111. (le1'llf.) Diese Möglickscit i1st 111111111111) theoretisch gegeben; das kann niemund derikcmwn; aber praktisch wird, glau'bc ich, dieser Fall nicht eintreten.
Dann hat Herr Abgeordneter von Gersdorff gcsagi, cs Hätte doch mindestens im Ausschuß oder hier näher dargelegt Werden 1011211, daß eine wirkliche Hilfsbedürfiigkeit in ldiese-m Fall vor- g-clogen hätte. Ich verstehe nicht, wie man das Vorliegen einsr Hilfsbediirftigkeit in diesem Fall bestreiten kann. Im Ausz'chuß sind doch, Wie ich mich aus den Niederschrif1e1t überzeugt habe, einmal Zahlen 11110: die kurzfristige Vcr-sch-uldun-g :der Landssbaitk gegeben jvorden, auf der anderen Seite über diejenigen Krcdi- toren, die die Landesbank selbst hat. Es ist darauf hingewiesen Wurden, daß zu den Debitoren der Landesbank in großem Um:- fange die Kommunen rechnen, daß die Kommunon allein Ungefähr mit 111110 500 Millionen bei Der Landesbank 11011111111st sind. Muß man da e11't dem Landtag noch auseinandersecht, daß die Kom- munen im ganzen gesehen in dieser Notzeit, Wo die Zahl der Wohlfahrtscrjverbsloscn dauernd steigt, nicht in der Lage sind, diese Verpflichtung mit der Regelmäßigkeit nnd Pünktlichkeit zu erfüllen, wie das in normaler Lage unserer Vkrhältnisse einc Selbstverständlichkcit wäre? Ich glaube, es kann wohl vom Land- tag unterstellt Werds", daß in der Tat der aUergrößie Teil der 0011101101211 nicht in dcr Lage ist, diese Verbindliäykcitcn fiist- gemäß abziidcckcn. (Schr richtig! im ZentrUm und bei dei“ Teni- schen Skiiatspartei.) Wenn sich also die Eingänge bei dcr Landes- bank nichl normal voUzichcn, so ist die Lanchbank allein nicht in der Lage, ihren kurzfristigen V-erbindlichkeiten nack)z1110111mcn. Bei diesen kiirzfristigen Vcrbindlichkeilen handelt es sich zimt großen Teil nm Forderungen von Bankiers, die dabei nicht ihrerseits irgendwie bcgiinstéqt w-crdcn, sondsrn die dadurch, daß die Landes- bank Wenigstens einen Teil ihrer Schuldsn jetzt mit Hilfe Von Reick) und Staat abdecken kann, in den Stand versclzt Werden sollen, ihre Kreditoren 511 befrikdigcn. Es handelt sick) nicht irgend- Wic um ein Entgegenkommen gGg-eniibcr kapitclistischen Kreisen, sondern darum, daß nicht Wcit-ere Bankzusamm-enbrüche in Ver- bindung mit 11211 Schwierigkeiten der Rheinischen Landesbank cin- treten. Wenn die Rheiyische Landesbank ihren Verpflichtungen nicht nachkommen kann, muß man damit rechnen, daß Tausende und Abertausende von Geschäftsleuten, die mit Privatbanken ari- Beiten, mit Kreditmittcln nicht versorgt werden und ihren Betrieb nicht fortsetzen können. Insofern ist die gesamte Bevölkerung an der Liquidiät der LandeSbank aufs engste beteiligt.
Was die Sparkassen anlangt, so liegen die Dinge so, daß den Sparkassen auf anderem Wege geholfen Werden kann. Es ist dem Landtag bekannt, daß die preußische Regierung auch hier einge- griffen hat, um die Liquidität der Sparkassen unter allen Um- ständen im ganzen preußischen Gebiet und damit scl'bstberständlich auch im Rheinland sicherzustellen.
Wenn Herr Abgeordneter Steudel darauf hingewiesen hat, das Rheinland sei die reichste preußische Provinz, _ gewiß ist das Rheinland die reichste preußische Provinz, aber das Rheinland ist auch derjenige Gebietsleil, der unter den Nachwirkungen der Welt- Wirtschaftskrise und der deutschen Krise mit am schärfsten gelitten hat. Gerade Weil dort *die deustrialisierung so fortgeschritten ist, ist dort der Rückschlag besonders groß gemorden. Ich glaube, ich brauche dem Landtag nicht auöeinanderzuscßen, daß aus dieser Entwicklung heraus die Verhältnisse in der Rheinprovinz ganz anders zu beurteilen smd als früher, Wo sie die reichste Provinz War.
Ich bitte aus diesen Gründen, der Notverordnung die Geneh- migung zu erteilen und keine Weitere Hinausschiebung zuzulassen. (Bravo!)
A. . Leinert (Soz.) bezeichnet die nochmali A-usschuß- üheerung als zWecklos. Es sei nicht richt" daß digeeGemeind-en Anleihen u LuxuszWecken aufgenommen ätten, Mit Recht hg'be der'Finanzmimster im Ansichu darauf hingewiesen, daß dix Anlxche_n zu sehr nottven-digen Wecken gebrauchv worden Feten, namtltch zum Wyhnungs- an;) traßenbau. Dar Redner Wendet sich gegen die Behauptung, daß man ein Unternehmen
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janiexe,_ das nichtasa115erungsféibig sei. W-énn dic Tciit'sch Volks- partei in dkn Staan-gcn Außxhuß Akgko'dncte 025; 05211 Rhem-
1-and geschickt 170112, 012 1011151711, 5171“; 021112 -ÖZ17'c-1c":stiiii.;. Für die '
1701130510111 .die Stcncrn ins Exorkiwixx," sicigcn 1111110911, 'd-xmn 110112 Akgxor-Oncxcr Stsndcl seins :)Tide vorhin nick): 111111211 101111011. CI 11101" allerdings nicht 15111210, ,so betont dsr :)chner, dci" dic 2111312170111 Von kurzfristigen Zircditcn langfristch 911".- 10121-311 11131121le hat. Akcr 1115 511111 14. Scptsmbxr 11, “& 170110 die1e Atigclcgenycit keine Sorgk. Erst durch die RciOHTM-Z- nJahlcn, als das au§1ändis Geld zuriickgezogc-n 11111101", ist 011.1) dre Landyßb-ank in eine gro Gefahr geraten. Wenn cm*az“ Vcr- axjtiuortlich gemacht Werden kam:, dann die 7116171151005100131, dann die Hcße, dxe im Volk getrickxcn worden ist nnd die seit dcm 14. Sepie-mber das ganze dentiche Volk in 'das Unixliick hincin- gebrocht hat. (S_chr Wahr! bei 0:11 Zoziachwkratcn.) Wenn? di? E11111“1ck1:1110 11) 0011110112; 7101101101311 wäre, wie sic 011111012; 921001011 ist, als man 01.111029, diirch “111017011 117711), 1011110115111 cinen 1111r17ch0ftlichcn A11fsch12111rg zn crrcichcn, dann hätte 1111111 ÖLL'TU Llocnauxr01s dcn gloßcn 10101111 gcprisHen .der 11101)! in die 311- knnx't Nch11Mhincingsblickt h(ibc. Tie T*.“csßner Bank, .die Damit- ban_k sind 101071 J-amicrt Wordcn. Ta handelte es fick) 11111 Vrivat- 101111;11,_ WW müffcn es im höchstsn Maße bedauern, da]"; nicht 111 1007117011121: Aixgcnblirk auch Die Rbein-i?che Landeskank saniert wi0rdxn ist, 1131111 131101) .dée 1071-12 HinFchlc-ppung “der 9111011971011- 11911 ist der Sßaxtrkcb im Rhein10nd sclxnwr 1107111110011th 111070011. 05 War allrrhochsie Zen, durch cine Notwerordnnnq Dem 111011118111- drn Vcrtr-aucu cin EnDc zn nmckwn. (ch-enüsßer dem Gcrrde Von 0011: 111111011 310211110110 1111115 11010111 10015011, „daß 'das 2111111110211) 010 chcßixng hat erdulden miisssn, .die 'das anze Wirtschafts- lcli-en vernichtet hat. Die Opfer,1die 13011 .der r vinischcn Bevölke- r-iiztg gebracht sind, vergessen Sw (11 Den Deut-sckynationalcn, _ Widcrxpr'uch und Lärm rechts.). “e 750 Minioncn für das 910011110110 sind »der-Großindustrie zugeflossén Und nicht der; chiniiikdustrie und dem Mittel tanxd. Es ist der .de-utschnationalen Fraktiongmd Der Deutschen lkspartei Unangenehm, daß 10:12 1101011 011111110111 müssen, .daß sie keinen Schimnwr von Dankbar- kcit_ gcgkniibcr den Opfern der rheinischen Bevölkerun-q habM. kWtd-er-„Vriich rechts. _ Abg. Stsucr [D, Nat.]: Das [1115 alles V-cx'drchxnngcn!) Für uns ist niemals “die Politik ein Geschäft ge- Mik". 101810ch127 r-cchts); wir Wollen die rheinische Bevölkerung 11111“ icizt 111cht siyen lasskn in- ihrcc gwßen Not. Wir stimmen dcr „Vorlmge zn, 113011 die Sanierung not1ven1dig ist, 11111 .de-m' 9111011110111! zu zeigen, daß wir Lgenüber adcr Priwatind-ustrie die 0111111105011 Interessen 111170111? men und Damit das Vcrtranen dcr 1112111101101: Mvö-lkerunx. zum Preußischcn Staat nicht ver- 111111100111. (Beifall bci den Soziachmokraten.)
"01110. Kluft (Zentr): Nach der Bkvanmg der Vorlage im Standiacn ?(:nsschuß hätte man hier“ eine schnellere und leiden- schaftsloscrc Erledig-nng emv-arten *kön-nen. Die Oppo-sitio-n bat 11421110 90113 andere MotiOe ge_ .cn die Vo-rla-ae vocgsbr0cht als im «111111010211 ?lnsschnß. Das lä 1 nur den Schluß zu, daß ie dem 9111011110110 nicht 11711211 Will. Wir Werden daraus 1111.7ere ch1uß- 1010121111000 0110) fur sipäter ziehen. (Sekszr 100-hr! im Zentrum,) Wir rhem10nD-11chm A'bgeord-neten haben immer zugestimmt, Wenn es sich 11111 1501100110108 Stiißunigsm-a1111017111211 handelte, 11110 Mvar aiich 001111, 1001111 Ihr (zu dcn Teut-schnaiionalcn) Vart-eiches' Hn-gcnbcrg 0011011 nicbt -11ninteressiert tour. Ick) bc-daure, daß Herr Stkndc1 ,so-gar den Vorwurf a-ndeutete, das 9111811110100 hätte “bei- dcr 240101311110 ein Geschäft gc1110cht. Es steht doch fest, daß das 5111105110110 1111181“ 001" Besatzung se11)r staxk 001111211 1107. Und Wenn Preußen 11110 Deutschland jcßt noch so eini-q beisammen stehen, [0 111 das aiisxsck11icß1ich dym, Kampf der r'hcinisch-kn Bevölkerun 000011- scp-aratistische Vcstrcbnn-gen zu danken. Sehr Wahr! nn Beifall im Z-cnirxint.) Der Redner betont, “0012 die Ausführungew der Oppositionsparteicn heute auch dem Spargedanken cinen 171111121211 Stoß vorscht hätten, Weil Spark-asfengelder “bei der Landcslmnk 021" Rheinlande (1111121010111 sei-en. Tatsächilich hätte *die ng-c“11'111äl'11']0 Vcroxxdnung noch friiher kommen müssen. Redner tritt dafiir ein die Vorlagc einstimmig atißnn-ebmen, auch im Jnt-ercsse ch wparg-e-dankens.
9111-11. Schmitt-Limkburg (D, L-an-dvolk) Weist die letzteren 91115111111'11110211 Dos Zentrumsredners als nicht zur" Sache gehöri zitrjick. (Fehr Wahr! r-ecbts.) Er habe im Stän-digon ?lnsxckwF fiir die 2101010101101 9431111111111, Vor allem anch im JUtLI'LffL der Stciicrzahkkr, die “beim Zits-an111i-2n-brnc1) DLX Landesbank 1101111101: 10111011, und 10011 man, ja Mick) Der Danat-Battx nnd Dresdner Bank. gcholfon hätte. Seine Fraktion möchte aber dock; noch einmal eine gründliche Erörterung der Angelegenéheit im Aus- sch11ß 11011611. Dcr Redner 15,01 [7127511 mach einen -beionderen An- 11'01] dcr T01111'111011 Fraktion 1101“, Worin dic 5112010111110 c1'111c11t 10110, ciriC cingochdc 2101201111111 0610112011101 1101511110111111'11, 011 die; 10131170 900,0 dcr NÜLZUZskHCU L.i11“0-0Zb.11ik dnrch 1111111131111716Z VET- 11-31-11011 11011 VcanUen dcr Bank 0091“ 11011 ?liifsichtsinstanzcn ent- ;10110c11 so?, 11110 Wenn ja, Welche Persönlichkeiten hier in Frage 11111011.
“21110, Falk (T“, *.Zkiiatsy): Tic lci-dcnsckxastlich-e Erörteriinq Diescr Vorlage zicht falsci'10 Bahnsn. Es Handelt sich gar nicht 00711111, fcstzméicsctt, 11101“ 011 dcr Notlage der Bank sch*ul-diq 111, und 011) 1119.11 dic Sch1i1digc11 5111- V-cranUnWrtnng 31211611 könne, oder 0-6 Die Konmtiincn die Hilfe 'der Bandcsbkin-k in Anspruch ge- nommen 500611, sondern es handelt sich 10digli darnm, daß ein Notstand alle:“crnstcster Art so schnkll wie mögli ) beseitigt Werden. muß. (Sehr “richtig! “bei 'dc'n Regierungsparteien.) Dte Ursache des Notstanch kann dann immer noch geklärt Werden. Wik protestieren aber dUJ-egen, daß die Opposition Devsncht, ihr Partei- Yiippcker an 012101" Vovlage zu kochen. Herr Sten-de1, der hier ie A'ns'xchußkberatung fordert, hat im Stänid-igen Ausschuß davon nichts gesagt. (Unterbrechungen rechts,) Es steht fest, daß das Rheinland außerordentlic? unter der Besaßun eit gelitten hat. Hier liegen hauPtjäckaich ie Ursachen füx" *die (Zwierigkeiten dev Rheinpro-oinz. Der edner schildert aquührlich, wie die Industrie und de'.“ qur'bliche Mittelstand im R-bein'land Wegen der Be- sehun-g schon- viel fvüher in Not geraten sind als awdersjvo. Wenn- ain Mann wie Dr. Silverberg der Vekttvaltunq der LandeSbank das größte Lo'b ((US-gesprochen habe, dann läge es mit der Ge- schäftsführung dieses Unternehmens nicht [0 einfach, daß ein Landtagsansschnß Feststellungen darüber trefen könne. Fa1sch sei es, [zu bLhc-tipten, daß nur die Kommunen i der Landesbank yer“schit*det seien. Einer der Hauptschubdner sei vielmehr db: R1)cinpr0vinz selbst. Die rheinischen Sparkassen gehörten mit 300 Millionen zu “den Gläu'bigern der Landesvank. Jeßt kämen die Leute auf de'.“ Rechten, die 10 taten, als ob sie bis zum lcßten Mann für das Rheinland _eintreten, und agten, das Volk am Rhein Holle seiner Schwierigkeiten al1ein rr Wevden. (Sehr Wahr! -ci den Regierungsparteien.)
Abg. Stendel (D. Vp.) meist die Angriffe des Abg. Falk zurück. Der Hande1smin'kster habe heute einen anderen Stawd- Zunkt eingenommen als der Fin-an min'it'er, der im Ständigen
usxchuß das Finanzgebaren der “heimchen Landesbamk scharf . iert habe. Er, der Redner, wünsche leichfalls baldige Ver- abichiedu der Vorla e, erk1äre auch no mals, daß, wenn die ErWerbslo ewlasten so ck seien, dex Staat die Bürgschaft über- ne men müsse, wünsche aber daruber Klarheit im Aussthu . S on vor 14 Tagen habe er gesagt, daß seine Fraktion so schne jvie möglich die Verabschieduxtg der Vorlage wünsche. Vür - Zchaften dürfe man aber nur uberne men menu ganz klargete t «, ob man sie tragen könne. Aus 11 Äusführu en des ell- vertrexenden in-a-nsministers habe sich ergeben, _ die Be- hauptw fals sei, daß die Sparkassen getroffen tour 17. Wenn die Vor age nicht sofort Verabschiedet Werde.
Damit schließt die Aussprache. Die von den Deutsch- nationalen beantragte AuSschußüberwei ung der Verordnun wird mit den Stimmen der e reruan- parteien gegen die Opposrtionsparteten abg el e h n t. Ue er
kriti
1;
Reichs- und Staatöanzeiger Nr. 247 vom 22. Oktober 1931. S. 3
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die Verordnung selbst soll am Donncrstag, den 22. OktokZer, , abgestimmt 1112kd.“1i. Dcr gsmoinsame Antrag der _Dcut1cf)? nationalen, W1rtsch0ft500rtci und Nationa1s03iaxiuc't aur EZnseßung cines UntersUchnngsaussch11ßes yver den u- , sammcnbruck) bei der Van für deut'che; B c a m t € wird dadurch erledigt, das die Untersuchung dreses ' Themas dem bestehenden Preußenkaffen-Untersuchu1th- 011§schuß überwiesen wird.
Der staatsparteiliche Antrag über den „Zahlungs- verkehr nach den Bankfeiertagen geeht an den Hauptausschuß.
Es folgt die Beratung eines kommunistischen Antrages, cinen Untersuchung50usfchuß ein,;ns-cßen, dcr prüfen 1011, ob und inwiewLix Besinflufsungen dcr Justizbehörden und des Justizministexiums in dem Strafverfahren Wegen Kriegsanleihebetrugs gegen Stinnes statt- gkfunden habe.
Aßg. Obuch (Komm.) begründex 510 nach Ansicht seiner c"raktion unbedingt notwendige Ein-ießqmg dieses Ansichuffos. Ss seien ganz unerhörte Veemflnssungen Vorgekommcii. Tie kommunistixche'Vkrlincr Presse 110110 die Dinge meist ans Tages.?- 1ich1gebrachx Ter Redner acht auf die Einzelhciten 01101“ An- 1ch11151Fimgcn ein umd erklärt, Die Prüfung 501“ 9111011 „dnrch 012 maßgc lichen Sxellen sei unterblieöen, 111110 auch die große Ber- *kiner Presse“ habe sick) bemüht, die Dinge zu r-ertu-x 211, Die Beeinfluss-ungsveriuche des Herrn Stinnes dem Geri 1 ge 011- über ständen einzig .da. Die Verteidiger 2115130713 11115 Go nick hätten die Zusammenkunft mit dem vorfißewdcn Land 27111115- ?direkL-or Arnidt Vermittelt der durch seine harten Urteie gcigcn Kommunisten ' n hinkänglick) bekanntgeworden sei, Arndt müsse geroußt ben, Worum es sich qehankdelt haöe. 211111) die Schöffen Féien in W'läisiger Weise Heein-flufzt 1001113011, (Hört, hört! bei den Kommun'ten.) Seine moralische Verurteilung Wend? der Kapitalist Stinnes kalxlächelwd hingcn-ommen haben. Ebem-o unglaublich seien die Versuche, mit Hilfe des st-a-atspartei- Lichen Abgeordneten Dr. Grimek als neuen Verteidiger die St-g-atsanwaltsckmft zur Zurü nahme ihrer Vevuiiing egen dasz“ Yevs-prcclxnd-e Urteil zu che-gen. Die ganze Angela, en 11 spiele
'mit stark i-ns Politische hinein, denn es 110730 .der Fall wor, daß Yin Mikglic-d dieses Hauses unter Mißbrauch seiner Stellung 11: priVate-m Auftrage zugunsten LMLZ Angekl-agtcn a-uftrete. Es „falle an-f, daß die Oeffentlichkeit über “01212 ganze Affäre und uhren Aithan über *aupt nicht mehr unterrichtet morden 121. Herr A'lsber be lrafa-ntrag g-egen die kommunistischen Ze:- tun-gen gest-e t, gleichzeiti, absr einan Kollegen beauftragt, bei den Redaktionen Dieser Vätter auf Unterrsdungen hinzuwirken, damit *die Sache ohn? öffentliche Verhawdlun-g bcig-elc-gt Welde. (Hört, hört! bei den Kommunisten.) Es sei beze'iclmend genug, daß die mit der Unt-er-suchung beauftragten amtlichen Psrfonen wie der Géncralstaatsaanlt Wilde und 'der Kammer.:erichtZ- präsident Tigges pe-vfön11che Beziehungßn zu Hörrn Dr, “.)llsxbcrg hätten. SeWtspräsiidknt S önfel-d Faik offensichtliche Partei- lichken umd asbeite mit Blu fs, die 'isZ-er Vorrecht der 513011501 eroesen seien, Neuerdings Werde aucb 000011 gesprochen, daf; Linie]: den Kulissen der Staatssekretär Wkismann eine w-cnig riihmliche None in dem schWébMden UnteksucbungsMrfahren imd EhrewgerickitH-Verfahren spiele. Die Soziakdem-okraten, *die in ihrer Presse g-leickxf'alls Entriist-ung Vorgetäitsckit hätten, hätten ja auch *die Möglickxk-eit, den Skanßal parlaqusnt-ariscb einer Klä- rung entgegenzufü-Hren. Tie Rechw Wer'dß nun zeigen können, ob fesxmit ihrem Kampigcgen M1ßstände in Der Justiz wirklich ernt .ei.
Abg. Kubtner (So .) erklärt, daß seine Partei 0131011?- boei Beratung :des Just'izhaus [ts 'das *frei1spreck7-enidc Urtcil in al1er Schärfe wer'urteilt habe, Zum min-dcstén sei :die Eins-eßnng “oss Ausschusses v-erfri'kht. (anuf 1101 den Kommunisten: [1100 710.1)- Yer ist es wieder zu spät!) Jm 1110110211 sch*Web„ten noch 1121:- chiedkne UnierincH-imgßverf-a1)an, Deren Y-läne :d-nrcl) solchen “2111?- öchnß Ourckxkreuzt würden. Die “0111111911 Ande'ntiiwg-en des Herrn Obnck) seien noch 011011 ß-ié-heriqon Erfahrimgen nicht erxtst zn nebmcn. WEnn aber nach “211177111111; der 11111f211den Vkrsahreri 11011) Zw-eifcl bestshcn blßi-Hrcxi 101114911, 10 5200111“ sich seins "1301101 1107, fiir die Einicßung 005 2111§kch1isscs einzutreten,
Unter großcm Lärm der Komnmnistcn wird der An- trag gcgen dic Skimmcn 0-31: Antragstsllcr abgelehn 1.
Das Haus 10251001 sick) einem auf cinon Antrag der De111sch2n Volkspartei 31121111021127111011 Antrag des Unterrichts- aussehuffés 311, der dis Sxaatsministerinm erntcht, den Erlas der Kn11n§ministek 130111 Z.Zuni1930 über ie Behandlung 1105 KolonialproblEMZ nochm01s zu überprüfen. Tcr Antrag dsr Volkspartei Ver- langtc Zurückzichimg dieses Exéasscs zugunstsu einer 2111- Weisung aus dkm Jahre 1910, 010 es den Schulen zur Pflicht macht, „den kolonialen GedankM in der heranWachsendext Jugend zu pflcgcn und das Verständnis fiir die Wichtigkett übersycischcn Besitzes bei dcr .J'11g011d zn w-eckcn und zu Ver- ticfc'n“.
Abg. Dr. Boeliy (D. Vp.) beantragt a1s Berichterstatter die Annahme des Antrags des Unterrächtsaussckyusses.
Aba. 'Dr. Elis-Qrbeth S p 0111 (D. Nat.) 021011? “die Wichügkeit, den,.«kolouialgedanken in den Schulen zu pflegen, damit er nicht überhaupt in 1111101901 Volke Verloreng-ehe, Die Juq-enko solle Felbst mit b-Lte'iligt sein 011 der Durchsetzung der b-ere tigten dent- chen Ansprüche auf Kolon-ialbesiiz. Die koloniale S uldlüge sei
längjst 1010811091, vor allem Durch die Eingeborenen der früheren deut chen Kolonialländer, die vielfach die dentsche Herrschaft wiede:
crbeisehnten. Die Rednerin befürwortet dringen-“d die Annahme s Antrags, damit es bei der ibisiherig-en- Regelung dieser Ani- gelegenheit in den Schulen verbleibe.
Abg. Dr. Ausländer (Komm.) nennt es bezeichnend, daß die nation-aly Front eine Regelung des Sozi-a-kdemokrat-en Hacnisch Wieder herbeifehne. Die ganze ka oitaliftische Aus- beutungs litik in den Kolonien sei aufs schärf'ä'e u verWerfen. Von sol en Kriegsheher-eien habe die Arbeit'er'cha71 genug, die Sozialdempkxgtie aher offenbar noch nicht' „te bilde eine kolonial- propagan-drstUche Einheitsfront mit den Deutschnationalen.
Abg. Schnyarzvhaupt (D. Vp.) erklärt, da keine Mög- lichkeit besteht, sich unt dem _Vorredwer über nationa Dinge aus- einanderzufeßen. Das Urteil eZnes wirklich nicht ge en die Deut- [ihen voxeiug-enommenen _Auslgnders _i , daß die utschen in 10 Jahren größere kolonrsatonsckxe ungen aufzuweisen hwben als die England:: in 100 Jahren. Pkt beanstanden in dem a er-
wöhnlich f Hex; Erlaß dix “Gleich??ellung der kokonisatoris en
agen mit ol parteipolitische: aprt. Die Stellungnahme zu dem R t der Deutschen auf Kolomen kann xmr von narko- nalem Gesi tspunkt aus erfokgen. So hat aux!) dn Nati'onalver-
Wang einen Antrag anqenommen, Jex dxe Medwewseßung unßeres Volkes in kolonixatori che T keit mW C: der angt. An der Spike er ntragfte er Fand Weimar det Wise Nei Lobgeorduete Lobe (Soz.). Im Januar 1919 hat da deutsche ' skegiermtg cb „121117st auf den Boden des deutsxhen RechtSanspruchs K "omen „ ellk Wir fragen die preußt che Regierung, ob sie tt_och- auf dem den dieser Erklärungen und ob in diesem Sinne in preußischen Schulen unterrichtet werden darf. Mit der Auffaffuug des pr - [zischen KultuSmiuisters über das rxm Problemaxtsche der koo- nisawrischen Fraqen ist größie Unsicherheit in du Schulen, Fee. kommen. Eine Antwort auf unsere klaren FWU!" uns kus r
* Wenn man die Aufgaben der Wslt groß auffasse.
gentum , damals in -
21113. Dr. Bahner (T. Staatsp.) Wendet sich gegen die reaktionär spießbürgerliche Art, mit der die Kommunisten diese cJ-rage behandeln, Jeder Togmatiker werde zuleyt Reaktionär, wenn man Afrika aufschlie M Wolle, fo trerde man auch seine Aufgaben hier im Lande ni t vernachlässigkn. Deutschland habe in den Kolonien die Kiirderkrankheiten der kolonialsn Tätigkeit verhält- nismäßig schnell übemvunden. Zn Rußland seien auch blutige Opfer gefallen, 5011071 sprächen dée Kommu-nisten aber nicht gern. Der 21 u ssc!) u [3 a n t r a g wird gcgen die Stimmen
Sozialdemokraten und der Kommunisten a n -
2 no 111 men. Ein Weiterer Antrag des Unterrichtsaus- chuffss, der das Staatsministerium ersucht, das B uch „I m W 1: st e n n i ck t s N e u e 5“ aus den Schülerbüchereien entfernen zu lassen, wird gegen die Rechte a bg e [ eh n 1.
Es fol t die Beratun einer vom Staatsministerium mit Geseßesk'cat erlassenen crordnung, Wonach im Geltungs- bereich der Städteordnung für die Provinz Schleswig-Holstcin die besoldetcn M agist r ats mitg ( i ed e r künftig nur von der Gemeindevertretung, und nicht, wie bisher, von der Ein- Wohnerschaft gewählt werden. Die Verordnung soll am 1. Oktober 1932 wieder außer Kraft treten.
Abg. Jendros (Komm.) Wendet sich gegen die Vorla e, durch die man die Wa [ oppositioneller, besonders kommunistés er Gemeindevertreter verhindern nnd die Mitbestimmung der Be- völkeruna ausschalten Wolle.
Bei der Abstimmung, die durch Außzählung crfol 1, ergibt sich bei Anwesenheit von nur 196 Abgeordneten die * eschluß- unfähigkeit des Hauses.
Zu einer auf sofort einberufenen neuen Sißung wird die PolizeiVerordnun auf Aenderung der Bcnnen- schif ahrts-Po izeiordnung vom 1. Januar 1913 ohne ebatte' in die Ausschußberatung verwiesen.
Ohne Aussprache wird Weiter in 2. und 3. Lesun der Geseßenthr über die Aenderun des_ Geri ts- gemeins aftsvertrages mrt Lt_ppe ange- nommen un di-cfe Vorlage in der Schlußabstimmung end- gültig genehmigt.
Ein Antrag des Handelsausschusscs zum Z U I a 1) c - Wesen wird ebenfalls ohnc Ausf rache an genommen. Der Antra Verlangt eine Einw1r ung auf dre Reichsregie- rung, daß ie Frage eines _esetxlichen ZugabeVerbot'es durch ein entsprechen es Reichsgeéey baldigst geregelt .wird, und da hierbei folgende Gesichtspunkte Berücksichttgung in en daß f ]„im eschä'ftlichen Verkehr das Anbieten einer Zugabe neben eiwer re oder Leist-u vevbot-en 1121de _
2. als *ugaben alle von r Gattung der Hau-ptF-qch-Z 132.1"- 1chikdenen ren anzunehmen fired, sofern ste emen Wirr1ch0xt- -ichen Berke rZWert GFZ n; _ '
3. eine ug-a-be au nu dorltegt, Wenn die 1013011511117; nur gegen ein germgf'" iges, ofenbar nur zum S ein verlangtes Entgelt oder, Wenn sie mitte 7 durch Gutscheine, Lose oder dergl. gkcwahrt wivd; _
4. hierv-on war Rc-klamegegenstän-de von gertngém Wert an;;- gen-onnan sind, die als „solche durch eine dauerhaft? urid deutlich sichtbare Bezeichn-nn 'der reklametreiberyden Firma aékcnn- zeichnet 1115, oder sDTcSc Kleinigkeiten, die einen_ eigenen erkßhrs- w-ert 11171 besißsn, und 113-2111: Die Zugabe nur im hawdeksublrxhen Zubehör zur Ware 11211051", „ _
5. bei den unter 4 herang-enommenen Zugaben «das An- gckwt, ?dic Ankün-digung unid die Gewährizng als „11117211192th “ zn bczcickmcn Wer m anderer Wsise ;der Elndk1lch Nr „Uncntgc 1- 010100“ zum Aiiécdruck zu bringen, Verboten Wird; _
6. Dix? ZUNSÖL 11.071 dem Ergebnis einor Vcrlpiimg odcr eincm 011501611 Zufmll aöhängig zu machen, verhoten ist:
7. 1.01 Zuwiderhawdkungen der Perxoncnkxcis dcr'znr A1!- -ci-gc Vorcchtigtcn „dahin umrissen wird, "daß src 0011 „1002111 cr.- 11111101 10000011 kann, de'» Waren VDSL Leist1in*gci1 gletchcr o-öcr Verw-anidtcr Art der Hauptwi'tre (Laistn'ng) oxdcr 01-12 Zu:ga:1*:-e 1101“- stcllt oder in :den geickiäftl-ich-en Vkrkebr_'11r1501, 1111115011 solchen Verßändcn, dis znr För-dcrUn-g chcrblngr Jndsvcswn'heriixcn siwd, [010211 sie 015 1011110 in biir-gcrsiclxcn RLÖTZUL'MNJLLÜLU 11071011 101111211;
8. 0111 111112110111111.15-01is-p111c11 aach 1100911 5611 Inhaber 90119110 0011107111 10010311 101111, 1021111 Z-11wi:derl1-.1110111110211 1111 (5121111111115- b-ctricb 11011 céiiom 0001“ mehreren IancstoncU odcr “14001111010190 001112110-111111211 10200017: _. _ _
0. VQrsköße „012001100?- (810128 _ 110110131171) 0022 1007191110 _ nnter Strafe gestellt Werdcn und 311111 Scha-d-xnserwß VLrP-LÜÖWJ;
10, Ansprüche aus Zu-g-a-bixgeschäften, *die Vor'dem 711112011- trct-cn "dcs nenen 9121015901213022 cingclcitct 100170611 smd, 1111130111011 1111771111311.
Es folgt die Aussprache über Anträge des Handels-aus- schusses zum GrubensicherhettZWesen, zu Sttll- legungen im Bergbau usw. Verbunden werden da- mit die Anträge zur jüngsten ergkatastrophe auf Zeche Mont Cenis (Ruhrgebiet).
AuLschußberichterstatfer Abg. Harscl) (Zentr.)_empfiehkt den Ausschußbeschluß zur Annahme, wonach die Regierung e_rsucht Wird, unter Bérücksicbtiguna der furchtbaren Erfahru'ngen, die an- läßlich der Gru-benkatnstrophen gefamxnelt Wurden, emxn „weiteren Außbau .der Mubensickerheit durcbzufuhr-en, unter Beruckstchxrqung einer Reibe einzelner technischer Forderuzigxn. S0 sollen fur Yen _qe amten Bergbau Preußens die BUYPVÜZLWVÜCÜNÜLP nacb M00- 1' keit vereinheitlickxt Werden. Weiter verlangen die AuSschu - anträge u. a. Aquau des GrubenkontrolleurWesens, Werbese- runqen im Ab-bauivesen in der Bewetterung, Außbau des Gestxm- ftaubverfahrens, altmäßliche Beseit' ua von Ben ollokomottven aus den unterirdischen Betrieben, exbot des Ue erxadenz vßn Förderrvagen, Einfülwmg von Jahrbüchern dex Betriebsrate m allen Revieren, die regelmäßig Yon der Bergbehordß und vom Be- triebsführer einzusehen smd, qroßere Aufmerksamkett aws *dem Ge- biet der Fluchtwege aus den Graben usw,
Ministerialrat B öhm vom Hanßelsmitzifterium bxanttoorxet die kommunistische Große Anfrage uber die beabstrhtrgtx Str!!- 1equng der Concordia-Grube in indenburg (QbersLhY) mt: Aus- führungen, in denen es 11, a. bei t, eine ganzltch0 Stillxqunq der Concordia-Grube sei nicht beabsichtigt gewesen. Eine ,Snllequnns- anzeige sei nicht erxolqt. Die “Betriebsleitung babe vielmxhr 'aus- drücklicl) erklärt, da sie die Grube in der Hoffnung auf gunstraere
der
J Entwirklu-ng. der Absav-bedingungen Weiter betreiben wolle. Aller- 'dings' gelte die Concordia-Grube als
schl tschen N 13132? dedr ?FZÜZÉ chwächsten aber es eviere und e in er el 5auerwd Zuschüffe erfordert. Am 4. Oktobex habe dix Etude auch auf einer ihrer Abteilungen eineuB'etri-ebsstorung erlttmt, dZe zur Einstellung dieser Abteilung 11fo kt babe. De_r gesanxte u-ö-ct Vetrieb solle aber solange aut torhalteu bletbm, Wie es * Wirtschaftsverhältnisfa irgend gestatteten. d Abg. Otte-v-Bvchum(Soz.)eröffnet die Wukspvarhe an du- Weiß auf die in das AuSsÖußpwgrammübernymmenen Fordern en seiner Patek, die auf starke" 're Sicherheit fur die- Grubenar ter Fréchter seien. So habe die SPD. Yerlangt, daß Fahrbkzcher der etrteös-réitr in allen Gruben eingeführt murder!. und weiter, daß die Gku-benficknheitskommisfionen das Reck! haben sollten. dx? augen vou Bergwerksunglücken unter„E1d- zu „verxnhumt. Dre tterkontwollaure bodürflen eines erbohteu Kundxaungss Yes. Es sei“ oft vorgeWmmen, daß Wettnkontroüeure, die ihre wi ngen
111 ! nik orden. Zum Zjvecke 3:11!!qu Ra üfung des Er assez: 111111917171: Wir dem Antrag des UnternchtSaus-schusses zu.
Eintragungen über SchlagWetter usw. korrekt gemacht hätten, ge-
maßrex'elt Wordcn schn. Unxer Hinwcis auf die (51-02: Anfrage ]“ciner Fr01.1011 ;um 111101111! auf 021" Jeck)» “111011: (12215, 311 Ocrcn Bexnxusrmxaa 0:8 F;.iaxsxczxisrung 110111 Ukcijt bcrcT: 111, 112012ka der Rcdncr, daß 012-122: 17 Toa-xsopfer 111 disx'em Fall? ;".1 bet1agen scicn. Man müsse ixftstclicn, daß dor: 111711: 01105 geZchehkn sei, um derarrige Kamstrophen zu Verhindern. Tie Taxsache der Sckklag- wctxerexplofion beweise, daf; nicht 0811110 Zorwfalt auf die Be1ve'2e- rung ichs ein:,cxncn Vetricbsminkws Verwendkt Morden sei. Die Kohlengase bäixcu nicbt genug Ab;ug§niög1ic1:1.'eit gebabi. Wenn auch Kohieustanb als ZündungsursoÉ-e in Frage komme, 10 ergebe sich daraus, daß das Msteinstaubverfahren, die 2121111111119 von Ge- stcfnftaub mit Kohlenstaub, nicht gut penixg durchgeführt Worden sei. Ter Redner zähl: BeispieTe dafür auf, wTe pilickttreue Verg- revierinskaorcn, die auf größte Sorgfalt in den Sckxußbestim- mungen achtexen, als xechenfeindlicb Hinxxestell: würdeii. In den Schachtanlagen zciae sicb ein so unerhörtes ?lntreibersvktem, daß es xiach glaubhaiter Vsrsicberunq der Berxxarb-eiter einfach unmöglich 121. die bergpolixilicben Vorschriften für die Grubensickxkrheit d11rch- zuführen. Dée Bcrgarbciter sackten, daf; ingefondere (11117) auf Zerbe Mont Cenié: in den letzten Monaten nie dagewesene Zustände eingetreten seien. Hier Werde die Untersuchung einsehen müssen. Der Redner spr 051 für sich und seine Partei den durch das Unglück auf Mont Cenxs betroffenen Familien tiefstes Beileid aus und gelobt, mit fcinen politiickien Frennden dafiir einxutreten, daß solche Katastrophen sich nicht wiederholen könnten. (Veifaü bei den Sozia1dcmokr013n.)
Abg. Dr. 11. W a 101170 use n (D. Nat.) 51th 132117 Mitgefühl Ausdruck, das 1eine Freunde für die Hinterbliebenen der auf dem “Felde der Arbeit Und der Ehre gefallenen Knappen empfänden.
r sprach den Wunx'cl) aus, das; von den Verleßten möglichst alle dem Leben und der Arbeit wieder zuqefübrt würden. Ueber die Ursache des Unglücks auf der Zeche Mont Cenés könne man nicht eher iprecben, 211€ néck): die cndaültigen Festswllnnaen der Berg- behörden vorlägcn. Dem ?lntrage, Grabenkontrolleure in allen Bergbauarten einzafiihren, könnten seine Freunde ihre Zustim- muna nicht geben. Auch ÖLL' Ausschußantrag, Wonach die augen- blicklickw anassuna Von Dicseslokonioiivcn nicht Weiter ausgedehnt Werden dürfe, Werde von seinen Freunden als zu Wei1gehend ab- gelehnt, Mit der alkgcmeéncn Durchführuna des GsstemstaubNr- fahrens könne man Einverstanden sein, ein Vsrbor dec? Ueberladens der WMW sei aber iinkragbar. (anufe links: Das ist doch sehr bedenklich!) Tor Rwdner Wendet sick) 110000211, daß immer wieder 13011 einem Antreibersvstem aeiprockrcn wsrde. Wie man in einer Zeit, in der über 1121111 Millionen Tonnen Kohle 011f„_dx'r Sakde lägen nnd iiberall mit Fcierschichéen gearbeitet Werden musse, davon sprochen könne, daß das '.)[ntreibersnstem bcsonders sebakf „(121101117- 5061 Werde, sei völ1i0 unerfindiicb, An der Befolgunq der Polizei- Vorschriften Hätten die Zeckxcnbesißcr „0217011 dns 01811112 Interesse wie die Knappen, denn icdes große Unglück sei für Den Zechen- bcsitzer unendlich viel sckFWerer 7,11 ertraqsn als die Durchfuhrnng eincr Volixeiverordnuna, Im Namen des deutschen Vergßaus habe er die Erkläruna abzugeben, ch'n vom Antreibersvstem*„aekprockIen Werde, müßten konkrete Betveise verlangt Werden. (Beifall rechts.)
Gegen 17% Uhr wird die Weiterbevatung auf Donne??- tag 12 Uhr vertagt; außerdem Abstimmungen über die M11;- trauensanfräge und kleine Vorlagen.
Handel und Gewerbe. Berlin, den 2“). Oktoer 1931.
Der G21chä11§be11ch1 11-1“ Braunschweiaiscben Aktien- Gesel lscbaft für Jute- und Flacbs-Jndustrie für 1930/31 weist einleitend aufdie sckwcrk Wirtschaftskrije' 005 10131211 (*He- [cbäftsiabres jowie auf die schwierige Lage von Inteincusßie u-ac Gieß- bandel 11110 auf die “.Uéafznaßmen der detsijigten Kreise, ren Sckowieng- keiten zu begegnen. [)in, Die Verkanksvieiw waren ungenügend. Die Er- nénerung des YiaWinevparks des Wexkss in Braunschweig wurde pjan- mäß'a sortaeseßr. Die 7111101115111 0111 di? Liqu1di1ät hat das “Tempo 1111: Nkuanicbaffnngen zwangsläufig l11111211Y1111. Der Vorstand beantragt, 7611 sich nach Abmg dk? (('-“xéixiixpvmrtragis 0112 1920/30 emebenkev Vexlust in Höhe Von 111190211101 auf 11611.- 5111021111115; 0011111100211. Der Auftragsbssiand reicht bei dsm 1111 Zsit stark eingefäyränftsn thrisbe 61120 bis zum Bsginn kes Herbsteé.
Waasn0€1161111110 fiirTFLOkél-„k Ki'fs 111171 Briketts- „Km 21.T*kt1*1*cr 1931.- NnbrrWier: (“3110111 1111213 “113051011.
Die E18 ktr010 tknv se rn 1“ tis 111114 Der VCWÜÜJUUJ iür dLUTsÖ? (»?181170111111111f2r110111 1161112 ";-„*!* 10111 3346011161 211101011110 des „W. T. *G*." 011122. Titobsr 0111 70,25 .“ 111111 21. 200571 auf 70,25 „711 111: 100 1.9;
Telegr001111ch€ 2105301310110
21. Lftober Geld Brief
0978 0,982 3,746 3,754
2,070 2,080 17,05 17,09 16 65 16 69
4,209 4,217
0,252 0,254
1,299 1,30].
170,88 171,22 5,195 5,205
59,04 59,16 2,552 2,558 73,28 73,42 753,17 83.33 8.49 8,51 21 „83 21,87 7,473 * 7,487 42,26 42,34 93,71 93,89
15,08 15,12 93,31 ITL 16,63 111,67 12,47 12.49
22. Oktober Geld Brief
0,983 0,987 3,776 5,781
2,075 2,079 17,00 17,04 16,60 16,64
4,209 4,217
0,255 0,257
1,399 1,401
170,88 171,22 5,195 5.205
59.04 59,16 2,552 2,558 73,28 73,42 83,17 83,33 8,59 8.151 21,83 21,87 7,473 7,487 42,31 42,39 93,41 93,59
15,18 15,22
Buenos-Aites . Canada . . . . Istanbul. . . (Wan . . . . aiko . . . . London . . . . New York . . . 18 Rio de Janeiro 1 Milreis Üruauav . . . . 1050100210
Amsterdam- Rotterdam . 100 Gulden 100 Drachm.
Athen . . . . . Brüssel ckAut-
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