1909 / 13 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 16 Jan 1909 18:00:01 GMT) scan diff

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Serbien. “; Na dem die Skupschtina nach den Wejhnachtsferien heut , wieder zétsammengetreten ist, Hat das Kabinett Weljmjroéi witsch nach einer Meldu1xg_ des „'K, K, Télkgraiißem Korrespondenzburcaus“, dem Konig neuerdings seine Demjssion

angeboten. Schroeden.

panzer keklekdet, den Feldherrnsiab in der chbten. Schmale Streifen von hellrotem Stoff, mit denen" der mxtallisch schimmernde Panzer eingefaßt ist, und das Degengebange von gleichkr Farbe geben dem Bilde Leben und ein diSkretes Maß von Pracht. _ Ferner sind zu nennen das Bildnis der Gräfin Katharina von Arkel yon Paulus Moreelfe, eine interessante weibliche Halbfigur Von (G ovaert Flink und ein Schenkéninterieur im Stile Ostades von C. Bega.

Die englische Schule wird durch Romney und Hoppnrr vertreten. Von Romney stammt ein einfach-vornebmes Brustbild eines jungen Herrn mit Weißer Perücke und die graziöse Halbfigur der Marquise de TrouviÜe, von John Hoppner das _ gans auSnabmsweise mit der Künstlersignatur Versehene _ Porträt einer Dame in Hellblau mit aroßem Federhut auf den leichtgepuderten Locken. _ Schließlich sei noah ein iympaihisäßes Werk Drouais, ein zeichnender Knabe, erwähnt.

Vorla : erhoben wird. Wir sind bereit, an der Vorlage mitzuarbeiten, wenn ck das Ziel der Förderung des sozialen Friedens erreichen läßt. Das Verhalten der Sozialdemokraten in dieser Frage ist nicht richtig, die Hzrren find nicht objektiv 96mm. Sie erkennen nicht an, was seit Jahren Staat und Ko;nmunen für die Arbeiter getan haben, und verdrießen dadurch die bürgerlichen Parteien; sie haben stets bei al1€n sozialpolitischen Fragen die politische Seite berdorgekehrt. Als der Staatssekretär uns gestern mitteilte, daß er bei einer persönlichen Ausspraihx mit Arbeitervértretern gefunden habe, daß sich dabei die Gegensäße leichter angleichen lassen, rief einer der Herren Sozialdemo- kraten: „Ja, auch obne Geseß!“ Gewiß, das Geseß allein macht es nicht; auch das Arbeitskammergeseß wird nicht viel helfen, wenn nicht auf beiden Seiten guter Wille vorhanden ist. Ich bitte deshalb die Sozialdemokraten, das ihrige dazu zu tun. Der Vorwnrf des Abg.

Saatensiand und Getreidehandel in Bulgarien.

Der Kaiserlickze Konsul in Varna berichtet unterm 6. d. M,: In dxr zweiten Halfte des Monats Dezember v. I. trat im Varnaer Kreise reichlicher Schneefal] ein; “der ihn begleitende starke Nordwind soll allerdings an vielen Stellkn der Dobrudscha den Schnee wieder verweht haizen. sodaß _ troßdmz die jungen Saaten infolge voran- geganger gunstiger Witterung kraftige Wurzel fassen konnten _ in diesen höher gelegenen Gegenden eine Schädigung der Saaten nicht fur aUSJeschlossen gilt. Irr- übrigen, größeren Teil Nordostbulgariens bdffen die Bauern, daß dre Schneedecke hinreichenden Schuß egen starkere ;Zröste bietet. Im südlichen Teile des Amtsbezirkes gi t _ bei wech elndem Wetter _ nnr Wintergerste zu Befürchtungen Anlaß.

Die Zufubren waren in Varna der Saison entsprechend, be- sonders in Mais, recht lebhaft; in Valtschik und Kadarna, wie ge-

" 1 ten Aus ü e "r 9111-1mdStcu-2rwefeit und für Handel Ltr!1199Vk151'4'k1kséonsxsiefUdiL*,qu'rcinigtcn Ausschusse- fur Zoll- und

Königreich Preußen. , Stcucrwcscn und für §)icck)11m1gswcsrn Htclten heute? Sißungsn.

Seine Majestät der K ("mig Hadsn Aüergnädigst gcruht:

dM Regierungsaffrffor Dr. Trappenberg in Beuthen OxS. zum Landrat zu rrncnm'n.

* Dcr Botschaftcr dcr Vorleinigtezi StaixttßZs vi??? k ' . 'n mer en, 11) . _ _ * , YYY]LTrölffoZliZTesxs,“ZofJskajxca Zeérlvorgeht, nunthetlU1 YFZ??? W. Yk ZSK??? [th1], JtatgekßeermKzßrstanZTMÜYJsjdeYT Y? Allerlwchsten Höfe gehörich'ddé ZYYYLIWFÜL (121 “Sonn: Éxstcn „Kammer den früheren Staatssminister Lunx'hkrg, zum mid Damen empfangrn. asc . Vrchrastdenten dcn Bischof Billing, zum Prastdsnien der

Seine Majestät der König habrn Verrgnädigst gcrukjt:

* . “» ' “* * (“***- 1-

drn Maurermeistrrn Ndoxsxtcbcrt 11110 KÜL]Och01-

nim, anadsrn dsr Firma 0. Vartrk, zu Pdtsvam das Prädi &: ads 5167111411672 .ÖOfUUUikaTUklthk zu vrrlctbcy

Seine Majcßäi dcr König [7111ka ?läcrgnädrgit gkruhi:

drr?! Kdmmrrxienra: Z-ardd Dannc'nbaum m Brrlm, dmr KOMWDXZWRkÜ Otto „Hoffe: 'in Hang? Und drm Kom- mrrximra: Fricdrick) Sch1n.1ldcm 111 (10111 dcn Charakter 516 "(Krbcimcr Kommcrzirnrat, _ _

drm T21chfddrika211§n Und (Krdßkmxsmqnn Hcrmann “Kork: in IMMO UNd drm Fadrikbestßrr Alsrcd K“e'11_e'r zu SÖDQÖUTZF im Zirgkrrisr dcn Cbaraktcr ais Kommerzienrat iNWLO - x . DCI“. Hisbrrigm Fadrikkriißcr Ycrmann Jxltkikqun m Z“.“«kxs Krcks SIDNRW, don Siiaraerr als Komnnssionsrat ZU ver1cchm

ZUZOTZC dcr YUcrd-H-cbit gcnchmigtrti Vorsckirißen, welche dm L*."Wr akkrcdirxrrrm Boriéidiirrn aUswarNgor Machte ZLFLW Üdrräu drobaÖwn sind, Hadrn sämtiichc zum IlUrrH5ch1en Hör? *akdöx'ich odcr dascidst vorgestrlltcn Herr_cn den Bot: ZÖQZWÉU UND dcch Grmaßknricri, nachdem dikskle von Ihrrri KäÜkkik-ÖWU und KöniZiickxn Majostäirn, vpn Ihren . aéérriiMn ".::“.d Königliéxrn wiiciren dym Kronprmzen und drr Krrxrerriän und von ;ern Königlicbcn Hohetton den Br*.xrcn UNT“; drm Vrixxzssimncn drs Königlichrn _.Hausrs cmréßxsrx Mrdrm imd, (Mic (511111111)? zum A(le'rhocbsten .J.-Zr erxérigrx rdsr d.“.icWst ddrgstchtrn Damen den Bot: ?Öairrrmnm 113125 aUgcmcéncm Hrrksmmcn dcn_2rstrn Besuch, UNT WM in V-Zridn, zu mcnix» Dirie“ Beitimnmtig tritt «; 7.71 .rrrcß dss BOTsTHQfWrs drr Vereinigten ST:»:TM DOK] Ilincrika 11111) desssti Gemahlin in Kraft.

Yrriin, dM 14, Jamxar 1909.

Trr Tbkrzerkmrvnicnmci'stsr. GraiA.Eu18nbUrg.

Finanzmixiisterium.

.tstx'rftcllk [Wi drr KÖxÜglicb-Zn Kreiskasse

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ZKM“. m '" ngcrungsdezirk Magdrburg, ist zu bcseßen.

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Kriegsministerium.

WH ktaismäßige Militärimendanturasscssoren sind an: aestcür wordxn: dis Lsntnants der Reserve Hillmann, Bisher LLUMÜRT im 2. Ndfsauischen Feldartiüerieregimcnt Nr. 63 Frankfurt, bri der Jiitcndantur des Gardckorxxs, Schneider, higher Leutnant im 7. BadiYckzen Infanterie- regrment Nr. 142, bei der Jntendantur des )(. Armeekorps, und Junqbeim, bisher Leutnant im Jnfanterieregiment Graf Dönhoff (7. Lstpreußischen) M41, bei der Jntendantur des 7111. Armrekorps.

De'r Oberinilitärintrndantursekrktär Linton) von der Intendantur der militärischen Instituts ist zmn Gchrimen expédicrenden Sckretär und Kalkulator im Kricgsminisicrium ernannt wordsn.

Justizministerium.

Der Mchtanali und Notar Smollq in Wilster ist zum Notar auf Lrbcneözcit mit dem leisstß in BrcIlau Ernannt.

In der List? dcr R(cbtsanwältr sind gclöscht: die Rechts: anmälic Hcrmann Szidlasko bci dem Landgericht ][ in Berlin, Dr. Ernst Goldschmidt mrck) bei dem Landgeri tin Frankfuri a. M. und Venn 1191 "dym Amtögrricht in Kirch erg.

In die Liste dcr Rechtsanwälte sind eingetragen: der Amtsrichter Dr. von Velscn ans Sulzbach bei dem Ober- landeSgcricht in Düsseldorf, dc'r RcchtSanwalt Kirscht aus Stolp bci dem Amtsgrricht in Köslin, der Notar Dr. Bick) croux

abend, de" 23' d' M* MMM VW 9 Uhr ab, stattfinden. Der Zweiten Kammer Swartling, zum Vizepräsidenten den

An n it iir di 51) nen in attsgrschniiiencn Kleidern, für diezFZerxenf vom eMiclxitk-ir in kleiner Umform_((Hese11schafts: anzug), für die Herren vom Zivil m Frack m1t Ordensband über der Weste.

Laut Meldung des „W. T. B;“ _1st S. M. Flußkbt. „Vorwärts“ vorgestern in Schanghai emgetroffen und gcht übermorgen von dort nach Hankau (Yangtse) ah. '

S. M. Tpdbte. „Z 90“ und „Taku“ smd gestern 111 Kiukiang (Yangtse) eingetroffen und gehen am 20. Januar von dort nach Hankau ab,

Frankreich.

In der Deputiertenkammcr brachte gestern der Sozialist Zevaes unter Hinweis auf den Yntraxö, wonarh es Deputierten und Senatoren nicht gestattet sem (so", Mitgltrder von VcrwaltungSräten finanzwllcr oder 1_ndu trtel1er Gesell-_ schaften zu sein, einen neuen 21111609" cm, 111 deux dte parla- mentarisch-xn Inkompatibilttaten „aufgefuhrt werder). “Zevacs verlangte, ,W. T. B.“ znfolchfur seinen Antrag die

ringlichkcit; naÖdem das „Haus diese Mit 445 gegen 75 Stimmen beschlossen batte, wurde der Antrag der Kom: mission überwiesen. _

Das Haus begann dann 516 Beratung 5le Interpella- tionen, betreffend Marokko und die Nachtrags- kredite für die dortigen Opcrationen.

Der Abg. Jules Delafosse erklarte, ker Trizrmpb Malay Haßds bedeute eine Niederlage für die französische Politik, die einen der Sultane hätte unterstüßen müssen. Frankreich habe zu laZme zwischen Abdul Asis und Mulm) Hafid geicbwankt. Frankreich musse die Integrität Marokkos achten, aber es durfe nicht zulassen, daß eine auswärtige Mackyt den Keim zn einer künftigen Kolonie unmittelbar neben Algerien lege. Eine döUige Räumung Marokkos wäre ein schwerer Fehler. Die französischru Kolonien in Afrika seien unsntbebr- lich für die Zukunft Frankreichs. Zum Schluß empfahl Delafosse eine klarere, festere und entschloffenerr, Politik. _ Der Abg. Lucien Hubert erklärte, er wolle für die Verlangten Kredite stimmen, muffe abcr auf die Fehler der französischrn _Politik in Marokko hinweisen. Der Fehler Frankteichs sei chescn, daß es Abdul Afis in eine schiefe SteÜung gebracht und Malay .?qu ignoriert habe. Die Folge dieser Politik sei gewe en, daß der französische Handel im Jahre 1907 in Marokko um eine MiUion zurückgegangen sei, während der englische Handel sich um ]? Millionen, der deutsche fich um drei Millionen ge- hoben babe. Hubert jadelte die Regierung, daß fie eine Zeitlang alle Hoffnung auf Abdul AKS geseßt „habe, der Frankreich feindlich gesinnt gewesen sei, und Malay Hafid mit den knleinen Pratendenten ver- wechselt habe, und dcrß sie endlich Depeschen uber angebliche Erfolge Abdul AfiS' zu einer Zeit habe Veröffentlichen laffen, in der sie bereits gkwußt habe, daß (8111 Fall unabwendbar sei. _ Der Abg. Jaurézs beglückwünschte die Regierung, daß sie troß drr Fehler Rußlands mit Erfolg an der (Erhaltung des Friedens im Balkangebiet und an d'ÉUl Zustandekommen drs ösierreichisch-tiirfischen Abkommens mitgearbeitet habe. Für die französische Marokkopolitik empfahl Jauxéxs Klar- heit und Entschiedenbrit. Nachdem Frankreich dcn neuen Sultan anerkannt babe, müße es ihm seine Aufgabe erleichtern und ihn nicht bloßstellen. Pian dürfr. nicht cine sofortige Zrblung dcr Kriegökosten erwarjen, Marokko müsse 1)01[siät1di;1 «träumt Werdkn. IUUWZ sagte sodann, die Beseytrng des östlichrn Marokkos dauerr, wie der Brxiäpt des Generals Lyautsd zsige, fort. _ Der Viinistsr Pickpon erklarte, dies Verhalte sich micht ic). _ Faurßs bestand auf Mitteilung des Berichtks Lyanteys. Der '111inisterpräfident (Clemenceau erwiderte, die Regierung könne nicht alle_ Berich1§ ihrer Vcrtretcr zur Kenntnis bringen. (Lärm aui drr außersikn Linken.) _ Der Minister Pichon fügte hinzu, es gebe diplomatische Schriftstücke, die nicbt veröffentlicht werden könnten. _ Troß dsr

Egentciligrn BeballWUm] P1ch0n8 erklärte JQUTÖI, der B6richt Zvautevs enthalte den Plan zur Veskßung Osimarokkos dnrch Auskadx eines Babnnexzrs xur Erschließung des (Gebiets 1315 zum Mulu'safiusse und sogar noch darüber hinaus. Aucb_der (Geiandtc Regnault habe in seinem Bericht übsr diesen Plan gkaußkrt, das Projekt Ldauteys werde Mulm) Hafid Frankreich gegenüber argwöhnisch machen, _

rüheren StaatSminister Staaff ernannt. Die feierliche

Parlamentßeröffnung erfolgt heute. Amerika.

Der amerikanische Staatssekretär Root hat, nach Einer Meldung des „W. T. B.“, gestern den Schiedsxzerichtg, vertrag mit Oesterreich-Ungarn unterzeichnet.

Nack) Meldung des „Reuterschcn Bureaus“ haben der

en [is 8 und der amerikanische Gesandte in Peking [)le Wrinzen chbing Vorstellungen wegen der Entla sung Yuanshikais erhoben. Dieses Vorgehen erfolgte unabhänßzig

stimmung mit den Weisungen der britischen

amerikanischcn Regierung.

Kolonialcs. Sisalhanf aus Deutscb-Ostafrika.

Werftbetrieb Versuche mit Tauwerk

führung an Strlle der levteren Verfügt wvrden. Spekulationßobjskt der Amerikaner gewordenen

belie Farbe anSzeichnet.

Parlamentarische Nachrichten,

tags befindet stch in 'der Ersten und Zweiten Beilage. _ In der heutigen (186) Sitzung des Reichstags,

cines Arbeitskammergeseßes fortgesetzt.

Abg. Dr. Hoeffel (Rp.): Es ist nicht ohne Interesse, festzu- stellen, daß gerade die soxialdemokraiiscke artei den Entwurfabgc- lebnt und am meisten kritifiert hat. Der bg. Legien bat die Hoff- nung, die yon verschiedenen Rednern ausszesprockoen wurde, daß das (Grieß einen Nussleich zwischen dezi beiden Jntereffentengruppen herbeiführen werde, als eine Utopie bezeichnet. Er bat die Schlangrte von den brutalen Piaßregeln der Arbeitgeber ins Feld geführt und erklärt, daß man den erst dann crzielrn Werde, wenn die Arbeiter sicb Produktiondmittxl befänden. Solche brutalen Maßregeln brtieben in dieser Nllgemcinbeit bei dem Arbeitgebern nicht, wenn LI „1111;

die unteren Klassen nirgends so geübt wie bei

Arbeiter erklärt _ _ wurf sebr pessimistisch gcgenuberstcben.

nicht rrfüüt baden, die man an sie geknüpft hatte. Troßdem 411011ko

wir, daß der Entwurf im großen und ganzen das

Litern .“

von den anderen Mitgliedern des diplomatischen Korps 0 ne vorherige Rücksprache mit dem Waiwupu und in U;)berrin: ; un der

Das Re1ch5marineamt hat an Bord S. M. Schiffe und im „k!;- aus Osiairikanischem Sisalba nf ausführen lassen, deren Ergebnis recht erfreulichisi. Bci "";.) den Versuchen für Sableppzwrcke hat sich dieiks Tauwerk als den Manilabanftroffen gleicwartia erwiesen, und deshalb ist seine Em- “;.;

Es ist nur zu wünschen, daß auch sonstige Gryßbetriebe, in 0711111 Hanfseile zur Verwendung gelangen, soweit als moglich den zu einem „';-5 und deshalb ish: teueren Manilahanf durch Sisalbanf aus Deutscb-Ostafrika erseßken, der sich ebcnso durck) die Stärke seiner Faser wie durch eine schonx

Der Schlußbericht übkr die gestrige Sißunß des Reichs:

we1chcr der Staatssekretär des Innern Dr. von Bethmann ' Hollweg bciwohnte, wurde die erste Beratung des Entwurfs

Frieden . im Bess 'der ;

in einzelnen Fäücn bei ihnen an Entgegenkommen gefxbit hat. Der Grundsaß des 51111111 cmiquéz wird auf“ wirtschaftlichem Gesbie'kc ; e :|! um in ; Bßutschland. Die Ablkbnunq des Cntrvurfs seitens eines Teils der ks vielleicht, daß Arbeitneherderbände dem _Cnl-

Auch meine Freunde Wurden .; dem Entwurf im großui und ganzen ein nngeteilteres Lob spsndrn, .' wem: nicht manche Erfahrungen der Vergangenheit den Beweiser- bracht bäjtrn, daß diele der sozialpolitischen Maßregeln,;deren Ziel .; die Pflege wirtschaftlickokr Jntereffen ker Arbeiter war, die Hoffnwngél .,

RichÜxik ;. getroffen hat, indem er sich für Arbeitskammern ausgesprockyen bUk- Der Entwurf ist auf Paritätischer Grundlage aufgebaut, wie 65 Wx? Verschiedenen Seiten „seit Jahren gewünscht Wurde. Er bestimmt, kai? in Zukunft Arbeitgkbrr und Arbeitnehmer eines Gewerbezweiges 1.1??1 dcrwandter Gcwvrbezwäge zusammenkommen, und zwar auf fach11ch51 ;;é (Grundlagk, und daß Arbeitskammern gebildet werden da, wo UN

Legien, daß die Regierungen nur Interessen der Arbeitgeber wahr- uäbmen, isi auch hier wieder Vollkommen unberechtigt. rm Wunsche des Staatsrekretärs gkmäß Werden wir mithelfen an der Ueberbrückung der Gegensäße zum Wohle der Allgemeinheit.

(Schluß des Blattes.)

Nach dem vom „W. T. B.“ verbreiteten amtlichen Wahl- ergebnis smd bei der Reichstagsersaßwahl im Wahl- kreise Wittgenstein:Siegen-Biedenkopf im ganzen 31171 Stimmen abgegeben worden; davon entfielen auf Mumm (christl.:oz.) 13436 Stimmen, auf Vogel (nl,) 7824, auf Nus )ke (freis. Vgg.) 4182, auf Scharmißel (Zentr) 3049, _an Zogowskt) (Soz.) 1707 und auf Schneider (chr1s11.:natl.) 957 Stimmen. Die engere Wahl zwischen Mumm und Vogel ist auf den 22. d. M. festgefeßt.

Der Ncich§tagßabgeordncte, Geheime SanitätSrat Dr. Gottfrie d Ruc'qcnberq (Zentr), Vertreter des Wahlkreises Koblenz 6, ist, „W. T. B.“ zufolge, heute morgen in Bonn gestorben.

Statistik und Volkswirtschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

Sämtlicbe 600 Arbeiter und Arbeiterinnen der staat- lichen Tabakfabrik in Le Mans droben, wie die .Rb.-Westf. Ztg.“ aus Paris erfährt, mit dem Ausstande, weil mehreren Arbeite- rinnen Loönabzüge gkmacht und 150 Arbeiterinnen, die sick) mit ihnen (Olidarifch erklärt hatten, bestraft Worden sind.

Da die schottischen Eisenbahnen Vom 1. Februar 1). J. an ein Lieqegeld ju erbeßen beabfichtiaen, so sind, wie „M.TB.“ meldet, die schottischen Gtablfabrikbesißer, um ihre Betriebe von die:“em Tage an gegebenenfalls zu schließen, übereingekommen, ihren Arbeitern mitzuteilen, daß ihre Arbeitswerträge mit diesem Tage endigcn würden.

Kunst und Wissenschaft.!

. DaSKöniglicbe Institut für Meereskunde(Georgenstraße 34_36) Veranstaltet in der kommenden Woche, Abends 8 Uhr, folgende öffxnclickye, Herren und Damen zugängliche Vorträge: Am Dienstag Wllckßs, der Professor Laas- Berlin über: „Die Segelsckpiffabrt der Neumi: (mit Lichtbildern); am Donnerstag der Dr. don Zahn- Berlin uber: ,Die euroväischen Nebenmeere des Atlantischen jeans (Nordsee, Ostsee, EnglischerKanal, Irische See, Altwelt-Mittelmeer)' (mit Ltchibildern). _ Einlaßkarten sind Von 12 bis 2 Uhr Mittags imd an! den Vortraaßabendrn selbst yon 6 Uhr ab zum Preise don 25 «5 m der (Geschäftsstetle des Instituts zu haben. _ Der für den 2T) d. M. angese te Vortrdq des Professors Krainer-Berlin n.ec .Die Cntwick ung der Sch1ffsmaschine' findet erst am Sonnabend, den 30. d. M., statt.

, Am Freitaa, den 15. Januar 1909, sprach in der Dcuts - Asiatischen Gesellschaft der Professor Dr. (Groth über Kas Thema: „Erziehung und Unterricht in Japan '. Der Redner, fruher Professor der deutichen Sprache an der Universität Tokio, „in,; davon (2116, daß Diplomaten und Kaufleute, auf deren Beobachtungen ;mier Urteil uber exotische Völker fich meistens gründe, den Japanern wenig gerechtwerdkn könnten. Dazu müsse man das Denken mid €Fublen der dortigen Jugend verstehen; das Kind ist der Vater drs Mannes." Der Redner führte dann Weiter etWa folgendes MZA: Das sudlicbcre Klima und den Vulkanischen Boden Japans 13711117qu wir dor aUem in chhnung stellkn, um die Beweglichkeit urd 5inrrander1ichkeit auch des Volkes richtig einzuschäßen. Anf folchem Zoden wachst nichts (Großartiges, Gewaltiges, abrr icht viel Schönes, anutiges, Reizdolles, und dieses Schöne lcrnt Japans ..,-gend don klrin auf sehr hoch zu bewerten. So wird ge- faütges m_id anmutigks Auitrstcn dem japanischen Knaben, noch Feb: naturlich dem_ Mädchen, zur zweiten Natur, und beide x-ksÖTechter lernen stub, |ck als dienende Glieder einem (Hansen anzu- chiief3en. Historisrh erfolgte erst vor 40 Jahren ein plößlicber Ueber-

Dr. U. U.

k;;:chutrt worden. Die Ausstellung ist morgen von 11 bis 2 Uhr ge- ne .

Literatur.

Gestern spät Abends verbreitete sich die Trauerkunde von dem Hinirbeiden Ernst yon Wildenbrucbs; ein Herzschlag hat dem arbntßreichen, schaffensfreudigen Leben des allseitig verehrten Mannes in seiner hiesigen Wohnung in der Hobenzoklernstraße ein teS Ende dereitet. Deutschland verliert in ihm einen Dichter, der das aterland uber alles stellte, der mit der ganzen Kraft seiner lautern Persönlich- keit, mit der ganzen Glut seiner Begeisterung und seines bezwingenden Wortes für dessen (Größe eintrat. Zuerst vielfach verkannt und angefeindet, gelang es ihm allmählich, die Herzen des Volkes zu erobern, als dessen getreuer Eckart er in leßter Zeit vielfa bezeichnet wurde; erhob er doch jedesmal, wenn er das erhabene Wer der deutsckoen Ein- bxtt irgendwie bedroht wähnte, seine mahnende und warnende Stimme, die niemals angehört und unbeachtet verbaute. Ernst von Wildenbruch Wurde am 3. Februar 1845 in Beirut in Syrien als Sohn des dortigen preußischen Generalkonsuls geboren, kam als zweijähriger Knabe mit den Eltern nach Berlin, im sechsten nach Athen und im siebenten nach Konstantinopxl, in welchen beiden Städten sein Vater den Ge- sandtschaitsposten bekleidete. Im Jahre 1857 ging er nach Deutsch- land, besuchte das Pädagogium in Halle, dann das Französische (Gymnasium in Berlin'und die Kadettenanstalt. Die militärische Laufbahn sagte ihm jedoch so wenig zu, daß er schon 1865 als Offizier seinen Abfchted nahm, um sich Studien zu widmen. Wildenbruch holte, nachdem er den Feldzug yon 1866 mitgemacht hatte, in Burg das Abiturientenexamen nach und studierte in Berlin die Rechte; Er nahm am Kriege Von 1870/71 teil und war dann in Frankfurx a. O., Eberswalde und Berlin in richterlichen StellungeNtatig, schied aber 1876 aus dem Justizdienst und trat in das Auswartig? Amt ein, wo er bis zu seinem 1900 erfolgten Austritt als Geheimer Legationßrat wirkte. Seitdem lebte er ab- wechselnd in Berlin und in Weimar, wo er sich einen Ruhesiß “MFS"ÉÜZY' ( d E si

s i er an rn von Wildenbruch zuerst mit seinen Heldenliedern: .VionviUe'qund .Scdan' Beachtung und Veröffent- lichte dann Gedichte und Erzahlungen. Am bedeutendsten trat er aber als Dramatiker hervor mit einer Reihe don Dichtungen, die drr Mehr- zahl nach mit großem Erfolg aufgeführt wurden und ihm 1884 und 1896 den qroßxn Schillerpreis, 1896 so ar den doppelten, ein- tragen. Es sind die Tragödien: .* ie Karolinger" (1882), „Harald' (1882), .Der Mennonit' (1882), „Christoph Marlow“ 1884) und die Schauspiele: „Opfer um Opfer“ (1883), „Väter und öbne' (1882), „Die *),)srrin ihrer Hand" (1895), .Das neue Gebot“ (1886), .Der Furft von Verona“ ([ZZZ, .Die Ouißowß" (1888), .Der Generalfeldoberst' (1889), ,Die aubenlcrcbe' (1891), .Der neuetHerk (1891), „Das heilige Lachen' (1892), .Meister Balzer“ (1893), die Volkssiucke „Jungfer Immer rün" (1896) und .Der Jungk don Henmerödorf' (1896), Die oppeltragödie „Heinrich und Heinrichs (Geschlecht* (1895) , .Gewittrrnacht“, Tragödie (1899), ,Die Tdchter dcs EraSmuS' (1900), „König Laurin" (1902), ,Die _Lteder des ,Euripides“, Schauspiel üiit Musik (1905), „Die Rabenfteincrm' (1907), welcb' letzteres Stück ihm den GriUvarzerpreis e'intcng. Von seinen Erzählun en sind besonders .Kindertränen' (37. Aufl. 1906), die Künstlergescbi te „Dar Meister yon Tanagra' (10. Aufl. 1907), .Das edle Blut“ (1893, 74. Tausend 1905) und aus neuerer Zeit .Das schwarze Holz“ (1905. 13. Aus! 1906) und „Lucrezia' (1907) zu nonnen. _ AllßSk, wie bereits erwahnt, durch den Schiller- und Grillparzerprin wurde ders DiJcrt1892 auch durch die Verleihung der Ebrendoklorwürde au geze ne.

Land- und Forstwirtschaft.

Ucbersicht über die Zahl dcr,Studikrcnden an drm böbrrcn land- wirtschaftltcben Lrbranstalten Preußens

im Winterhalbjahr1908/1909.

Stndic- Nrn (*in-

Die Lenbach-AuSsiellung bei Keller u. Reiner, Pots- damer Straße 122, ist noch durch eine Reihe interessanter Bilder, darunter ein Porträt des Grafen Schack und ein Moltkebildnis, be-

wöbnlich zur Winterzeit, "wegen unbefabrbarer Wege schwach.

Das Weizengeschafxbesckpränkxe sich noch immer auf Konstan- tinopel. Jn Mais haben sieb aber im Dezember größere Geschäfte abgewickelt. Am Anfang des Monats waren Rolterdam und Ant- werpen Hauptabnehmer, während im weiteren Verlauf des Dezember! da_s Mittelmeer _ besonders Tunis und MarseiUe _ für Mais als Kaufer auftraten. In den übrigen Artikeln, wie Gerste, Roggen und Bohnen, war nur das Plaßgeschäff anregend; die verfügbaren Ankünfte Wurden im Wege der Spekulation aufgekauft.

Die Zu f u b r en betrugen nacb Varna im Monat Dezember 1908-

per Waggons per Wagen Zusammen ' Tonnen

an Weizen 4 350 844 9 194 . Mais . . . . 12 780 1300 14 080 , Gerste . . . . . 900 110 Zafer . . . . . 280 24 oggen . . . . 190 4 irse . . . . . 20 4 ohnen . . . . 260 4

Die Getreidepreise sind im Durchschnitt wieder estie en u d notierten (01) Varna für den Doppelzentner: g g

bci Weizen 191 _20é Fr. je nach Qualität, . Mais. 131 _14,00 , (Gerste 14,00 , . Roggen . 153 _16Z , , Bohnen . 17,00-21,00 je nach Qualität.

"" Die Bestände werden auf etw.: 50000 Tonnen beziffert; sie

befinden fich teils in Händen der Exporteure, teils der Plaß- spekulanten.

Bauwesen.

Der Architektenberein zu Berlin veranstaltet am 18. d. M., Abends 71 Uhr, im großen Saale seines Vereinshauses, Wilhelm- straße 92/93, eine Gedenkfeier für sein Verstorbenes Ehrenmitglied Adolf Wiebe, bei der der Geheime Oberbaurat Germelmann die Gedächkmßrede 5111511 wird; Zu der Gedenkfeier, zu der auch Damen Zutritt haben, Werden Eintrittskarten im Sekretariat des Vereins kostenlos abgegeben.

Theater und Mufik.

Tbaliatbeater.

Alexander Girardi setzte gestern sein Gastspirl im Thalia- tlckxater in ds_r HauptrdÜe einer von den Direktoren des Hauses Kren und Schön_s_eld für ihn zurecbtgestuyisn Poffe „Meister Tutti“ idrt. Der StoF zu diesem Stück entstammt derselben Quelle wie die bekannte Operette ,Mamsel] Nitouche“ und behandelt die Ent- fubrung cines jurigcn Mädchens aus dem Pensionat durcb ibrkn Ee- sanglehrer und ihr erfolgreichs Auftreten in der HauptroUe einer 00-1 ibm komponierten Operette. Girardi derkörpert: die neuerfundene Gestalt eines Theatkrkapeümeisters, des Pflegedaters des Entführers. Den wgrxnbkrzigxn, irobsinnigen Alten, der bei den Liebenden Vor- sxbung (welt und fi_ch zuleßt auéb als der rxnbekannte Vater der Ent- fubrten entpupyt, ipielte er init jxnem; jonnigen, gemütdollen, un- widerstehlichen Huxnor, der die anchauer gefangen nimmt, sobald Girardi ads, der Bühne ericheint. Da zudem Viktor Holländer für ihn gra faütge, Wenn auch nicht eben neuerfundené Liedeinlagen in jedem der drei Akte geschaffen hatte, so kdnnir (ick) der beliebte Gast in eineribm jusagenden Aufgabe zeigen. Im ubrigen trug die Posse die Merkmale einer (Gelesenbeits- und Verlegenhxiiöarbsit recht deutlich an sich. räulein Ballox fand in ihrer derwäffcrien Nitouchevartie wenig elegen- beit, tbr muntrrrs Talent zu entfalten; nur Herr Rieck Vermoebte seiner Rolle einrs Wanderniimcn und Regisseurs einige komische „Seiten abzngkryinnen. Um die andern RoUen machten sich Frau Junker- Schqy, die Nerren Jormes, Iliers und anders verdient. Das Publiknm |ei_ nete be onde») Girardi durcb stürmiscbsn Beifal! unk mehrmaligr „Ocrdorrufe aus. '

_ Jm Könixxlichen Opkrnbause beginnt morgen, Sonntag„ eine Gesamtaufiubryng von R. Wa„ners Bübnenfestspiel .Der Ring des Nibelungen" mtt dem Vorabend ,Das Rheingold“. In den

HauptroÜen sind die Damen Goese, Eksblad, Parbs, die Hktten Bischoff,

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siang dom bebaglichen Mittelalter zur haftenden Neuzeit. Daher nd Bczckicbnnng Wch beute mittelalterliche Ideale in Erziehung und Unterricht ebr er

l;bendi,;„:_Unterordnung unter den höheren Willen, Aufopferung des chranstalt. e 11611811 «Selbst bis zunx tolikstbxxsten Todekmut, ritterliches Eintreten für (1195 Edle nnd Ebrwurdige, d. 1). besonders Familie, Stamm, Volk, rtttxrliche viZÜeicbt auch raubritterlicbe Verachtung für alles Uncdle', z. B. DYfkffkrs (ke und was dazu gehört, also das ganze Handelswesen. ; »r Unterri tnahm einst ausschließlich und nimmt jetzt noch zum

in Langrnberg bei dem Amtsgericht dasrlbst, dic Errichts- assessoren Herzfeld und Lesser bei dem Oberlandesgcricht in Naumburg (1. S., Döhring bci drm Landgericht [ in Brrlin, Kaminski bei dcm AmtSJ-ericßt und dem Landgericht in Essen, Schumacher bei dcm Amtsgericht in Groitkau, Liebich bci drm Amtsgcrickit 111 Ncusalz, von Dcmbiüski bei dem Amtsgrricht in (551119, der frühere. GLkichtÉÜffkffOk, Ma_ istratsaffcsior (1.9). Dr. (Jitsmv .Horzfcld bei dem Land- geriZU in Potsdam.

Der Landgerichtsrat von Yotrykowski in Breslau und der Rechtsanwalt und Notar, Zustizrat Ernst Hoffmann in Pankow sind gestorben.

PNP!- 311- Sommer, „Kies: a]s Gast, Lieban u.a beschäftigt. Am Montag folg: sammen .Dielefure' (Herren KrauLZ, Bisiboff, Kn üpfer, die Damen Plaicbinger, Denera, (Horse). DieVdriteliung beginnt um 7 Uhr. _ Fräulein (Edit_b Walker,;"Kznserltcbe und Königliche Kammersängerin, wird demnaxisst an'der Kornglicbkn'Lper 6111 mehrmaliges Gastspiel geben. Die Kunstlrrm Mrd 11. a. die Isolde und die Brünnbilde (.Göttrro dammerung') singen. * _ Im KöniZlicbxn Ochausdirlbause wird morgen das Lust- 11»iel von W. Somerset Maugham .Mrs. Dot“ zum ersten Male wiederholt. _ Am Montag wird das datetländische Drama .Die Quiyows' von Ernst Von Wildenbruck) aufgeführt. In den Haupt- roÜen find die Herren VoUmer, Molenar, Geisendörfer, 'immerer, Werrack, _Boettcber, Zeisler, Arndt, Oberländer, Eichbo z, Pohl, Nesper, Staegemann, Kraußnrä', Platen, Vallentm und die Damen Lindner, Mad, Eiibbdrm AMD und Sieinsicck beschäftigt. ,Im Nrum _ Köninicben Operntheater gebt morgen „Mignonx, mit Jraulein Salvattni in der Titelrolle, in Sze'ne; die *btlinc' sinqt Fraulein Dietrich, den Meister: Herr Kirchhoff, den otbario: Herr Bacbnmnn.

Jm Deutschkn Theater wird, mit Anonabme von Dienstag, an welchem Ta e Shakespeares Lustspiel .Was ihr wont" gegeben wird, Nestrovs Boffe .Nedolution in Kräbwinkel“ anabendlich wieder- holt; am Dienstag, Nachmittags 4 Uhr, findet eine Aufführung der Opern .Der Apotheker“ und .Der betro ene Kadi" unter der Leitung von Sofie Hepmann-Engel statt. Jn en Kammerspielen des Deutschen Theaters findet am Mittwoch, Freita und Sonnabend cin Gastspiel don Eleonora Duse statt. Aufgeführt werden: . obn Gabriel Borkman“, „La Gioconda' und Sonnabend (zum crten Male) ,La Donna del Mare", welcbe Vorstellung Mont den 25. d. M. wiederholt wird. Morgen wird .Der Graf von Blei n' gegeben. Wiederholungen diesel Schauspiels sind für Dimna und

ran ans srnkigrcn ©1'1111'111'k11

xiZtrctqnc Stndis rcndc

PWM erklärie- die!“? Not€ Regnault? nicht zu kennen; so- ! Bedürfnis dafür besteht. Nach § 2 des Entwurfs sollen die Arhetis- lange er die erantwortlickokeit als Minisikr babe, „werde der kammern den wixtschaftljchen Frieden pflegen, die gemkinsamsxz Bericht Lyauteys nicht vcxöffentliäyl UNd nicht EMMA der gewerbliäoen nnd wirtschaftlichen Interessen der Arbertgrber um Kommission 111110611210 Werden, der er je“, 19111119? JLWUUsÖÜL Arbeitnehmer sowie dir auf dem qleichen (Gebieic lisgcndkn 118-xe Auskunft (MM Wkkkk- (*bebaftcr NNW] Ms dk? LWK" ""V im 1 sonderen Intercffcn der beteiligten Arbeitnehmer wabrnehmcn. Des Zynirum.) _ Jauri-s wandte Üch biLkan zur BesPUÖLZUJ der (TU" weiteren haben 016 Arbeitskammern den Zweck, für Staats; Mk gemeinen politiscbrn LWL Europas "kid _"kkältk- man habe ihm einmal Kommunalbebörden Gutachten zu Lrsjajten, Wünsche und Anitas!" U ?. Vorgeworien, das; er im Namen Deujjchlando spreche, als „rr einige sieUcn; sie können |ck auch mit Anträgen an die axseßgebcnden T Einwendungen herdorbob, die von dort kommen konnten. Nack) wie Körperschaften wenden. Daraus ergibt sich, daß sie em skb! 11!" seine Stoffs aus China. Dort ist die Vorliebe für das Beharr- Vor WKM kk im NSM?" Frankreichs auf di.? OPUS" bin, don denen weites Arkeitßaebiet haben. Als Einigungsämter Werden sie besondkk9 d.che- das„K9n1kaäka€- geographisch békkchkkßk- und in Japan war SchMskigkriten kämen. Der Redner begluckDYnsCbte dann den Mi“ da nützliob wirken, ivo Gewerbegerichte 71th bestehen. Ob es zweck,“ ck79? EWMSUUJ der beiMisch€n Beweglichkeit sehr willkommen; so das nister Pichon zu der maßdoÜen HMM? die er in der Oriznt- mäßig ist, das Handwerk in das (Gesetz einzubeziehen, scheint m" ?,;- fkkklkfistbk Schriftsvstem, das jahrelange, angestrengteste Uebun er- fraze singendmmcn habe, und sprackd eine (Genugtuung daruher fraglich zu sein, Wir haben bereits die Organisation der Handwerkß .„ Ékdkkt, so das Verstandesklare Moralsysiem des Konfuzius, so an als aus, daß außer Frankreich auch DTUUÖUMÖ 7“, LilkkÖU- Wkk'k kammx'rn, die to:!) ganz neuen Datums ist. Es wäre vorßcbiiskk NMMJWWX der romantische, aber dennoch großjü i e BuddhiSmus. im Interesse des Fri-dens tätig Jewefen sei. Was ,le a-Idckcn Mächte ewcsen, wsnn man die Handwerker, die doch ganz andere Us s01chcn Elementen empfängt Jung-Japan von ?eßncn Eltern und anbelange, _so habe Rußland anlaßlkcké der Balkakxkliikkkkk? (LUV NUM", Zniereffcn zu 1)9rtretrn haben, als die Jntereffen der_ Arbeikkk- *; h(jik-bem eine Wunderlicbe Vkischuna, ebensoWenig selbständig aus sein aeschwachtes Prestige bai den slaVlschxn Völkerschafttxn wieder b,:r- beiseite gxlasien hätte, ganz abgeiehen yon der Kostenfragk, b“ ““ck .); "'*sthkk Erde ?MPngesPWffen, aber auch tbensOWenig eine sklaviscbe zustellen. England habe die Orientereigntsse mit getmickpten Empfin- aÜerdings auch neben den Wemägen für die Handwerkskammek" 9chabmung, wie die_entzückende japanische Kunst. Und nun kam dungen angesehen, besonders sei die HUUUNJ- M *kka TSU der eng- ins (Gewicht faüen; hier muß Remedur eintreten. Dic (L'xrkkébkli';g ;? Ist ““ Zcit des 301ähkx§en Krie es von Westen ber, dann zwei lischen Presse beobachtet habe, 111 bedauern. JUNGS betonte am der Axbejtgkammern ist je nach dem Bedürfnis vorzuncbxneid dk Kahlbunderte später zuglei von est und Ost mit unwiderstehlicher Schlusse_seiner Rede, daß Fraxzkkeich fick) VM der Marokkofrage_bx- Landesbehörden werden aber prüfen können ob ein Bedurfnis *" ; WFL eine ganz. 1151"; anderßartige Kultur ins Land. Sie ward nacb . . freien musse, Um wirksam für dlSAUfkkcbkekbaUUW des Friedens tatig ihrem Bezirk vorhanden ist. Daran muß (estgebalien werden, da Infanglichem Strauben mit Entschloffenbeit aufgenommen und mit sein zu können- die Arbeitervertreter in den Kammern auch eine ewkssk ts 7' TFYÖUUWLÜM Erfolge assimiliert troß mancher Mißgriffe, die Hierauf wurde die Sißung geschlossén. schon in dem (Gewerbe sein müssen, wenn sie 1 re Arbei ; . Zb äUerzeiblich sind. Daß diese Aneignung des Fremden nicht blo gcnoÉsen richtig vertreten wollen. Wenn der Abg. Legicn gester" “" » u Ff! “blieb" Wirkt hat, sondern dem jungen Geschlecbte in Fleis Portugal. die andwirtschaftskammern, Handelskammern und Handwerkskammkkl'; rx"; Blut u ergegang'n ist, das beweisen die Leistungen der Nation im . - - M ld d W T V hingewiesen hat so sind doch deren Obliegenheiten ganzanderek1 , (G WM Kriege. Daß aber Japan als selbständiges und geachtetes In,.)kego ck es, nach etner de TFL es “- ' ' ' die der Arbeits ammern; bei diesen sollen gerade Arbritgeb-r und M" d lied der Völkerfamilie unseres Planeten nicbt "ur sein schönes. in Zcstern mfolge dcr Unzufriedenheit er mzer mkt der Lage ,- beitnebmer in ti,)ersönlicher Verhandlung gegenseitig ihre Rechte W;" der S""? gebildetes Talent bewahren möge, sondern das; in dem Strom .

LH 'Wcinbaues zy Unruhen" ekomme'n. Das einschreitenbe treten Wag kj jenen Kammern durchaus-nicbt der Fall 1!" est Welt auch sein Charakter_mebr und mehr an ebenbürtiger Höhe ")e- cn-Naffau . . . 92 M11ttar wurde Mit Gcwchrschll sen e_mpfangkn.„ Die Soldaten Durcß die Aufbringung der Kosten können die (Gemeinden vixÜSkÖtten aß'fßoxwaibsen mögx, das ist fur jeden Freund der Menschheit ein Ziel Yibciuprov nz. . . . . . 190 erwrdertkn das Feuer und steUten die Ruhe wreder her. eine schwiecige Lage geraten, wenn es nicht 11ch1e1F19UtL-1?§1K3svar ""igfte *" wunschen. „; ;de" éotholiMscbs" LMM“ ' ' ] Sonnabend angese 1 Am Montag und Donnerstag wird wo

Türkei. auf die Arbeitnehmer umzulegen. Die rbeitge er ba am Prcuzcn somit, einschließlich . . . 2 Schauspiel .Der . m am S eideweg' gegeben.

t eoreti den Grund edanken des e e es ür li , wenden aber , «_ . ; , " Wie das K_ K Telegrapbenkorrespondenzbureau“ meldet elin, dafszcbvom praktisäßen Gesichtspuéktse tTxie fGe ensZßIo die durch ch , Bilder alter Meister bei Tb os Agnew and Sons- ZZYEJZZUT":[YilFxxßequXHLLbYthZTUYßM “186 SWUMUU' J [ meK ?“"er Yami" "? elbaizxeu be innt morgenä Sonntag, werden nach f" "11 Mitteilun en der türkischen Re; Kammern UUSJLJÜÖM werden sollen, Viellecbk gerade "“ck ves * In der vor cini er Zeit eröffneten Berliner Filiale der brkannten . *b . , ' “ck “"' fk " (“"w“ " d“ o e Mach' "toni", *" . di 9.713“ 9" g ; ;; d -- , schärft Werden können; sie befürchten auch, daß ein korrsktk Londoner Firma T os Agnew and Sons Unter den Linden sind “"'“ v"" G“ “* de'“ D“"tsW RW“ , -I"""'Caksaß);kndek an am Don-xerstaa und nächsten Sonntag JZ?§?1Y:unqceU-isrcjkxemISLE)ijeaFIULJJMtüYkTsJ-snetxä (3111 mein: DZT]? kabansn dkk Akbekkekaktkelk-k bei den Verhandlungzen idifejsucffukTß MZFUMW eini : hervorragende Bilder “alter Meister aus;],esiellt. ferm'xon deiii Äniilmidc' ' ' * ' 1162 Studierende, (*;Titfraixrtg ??bexannTYht “:inchoTerngIkZitFTleJtriW ZxF-aWd auslaufen *und ihre Ladung lösFen können. ihren Kameraden in den Verdacht der Beste?;ng oder Been D hat dort eleaenheit, ein selten vorzugliches Bildnis Van zusammen, wie oben, . am Sonnabend d'en Orestes in „Iphigen'ie auf Tau'rw'. auf diese Maßnahmen besteht die oanung, daß der Boykott 1 der *

it Rücksicht ; blk" sn kMN- Wir können nicht leugnen. da Manche Einwendung“ cksisu sehen, ein orträt des Grafen Johann von Na au-Siegen, und “WL; finden Wiederholungen don Roba ao" statt in der nächslkn Zeit beendet sein Wir ] dauern, daß von beiden interessierten Parteien Widerspruch 998?" d“ rÜsUALFürst ist barbäuptig dargestellt, mitgelbemLederkoUer undStahl-

takttcn

Landwirisckyaftlichc Hochscbulc Bkrlin . 419 292 ' 928 LandwirtsckpaftlickZc Akadcmic? L om:- Poppelsdorf . . . 411 75 25 511 zusmnmcn 830 367 242 1439. Außerdcm nebmcn an dcn bei dcr Landwirtschaftli en w nle und der Unidcrsität Bcrlin gemeinsam gcbaltcncn VYUÜZURZYZL Studtcrcndc' dcr;11nivcrs1tät tcil; ferner zählen als ')örcr der Land- wirtschqftlickpe'n Hochschule Brrlin noch 102 Studieren -«' der" Tirrärzt- licbe'n Hochschule. , Von de'n Vorerwäbnte'n 1439 Studirrcndrn stammen aus: drr Provinz Ostprrusicn . . . . 48 Studic'rende', . . Wcsiprcnsicn . . . 53 , Vrandcnbnrg ein? schlie'silick) Bi'rlin . 190 ommcrn . . . . 44 , orn. . . . . . 58 © le'fic'n. . . . . 124 Sa se'n . . . . . 91 Sch cswig-Dolsiein . 23 „,

Ministerium des Innern.

Dem Landrat Dr.,Trappenbcrg ist das LandratSamt im Landkreise Beuthen Übertragen worden.

Yichfamtliches.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 16. Januar.

Seine Majestät der Kaiser und_Köni_q nahmen heute im biesi;en Königlichen Schlosse die Vorträge_ dxs Staatssekretärs es ReichSmarineamts,_ Admirals von Tirpiß und des Chefs des Marinekabinetts, Vizeadmirals von Muller entgegen.

)anndxur . . . , 80 irtialcn . . . . 95

. _ .,;.--;;..'„;4„“;1*2„2.«..2.6*«- 'é*;:-*'-::x-'.-.* ““ “_ K-.?“ ,.

Die vereinigten Ausschüsse des Bundxsrats . für Kandel und Verkrhr und für Rechnungsjvescn, dre vercm1gte_n usscbüsse für“ Handel und Verkehr und für das Seewescn, d_1c vereinigten Austchüfse für Zoll- und Steuerwesen und fur Zustizwesen, der Ausschuß für Zul]: und Steuerwesen, dre ver:

. . 1439É7udicrrnde. UKW-

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y rbeitgeberverbände beachtenswert sind. ber es ist doch 1" “' fruher MBefiße des ord Asbburlon in London. Dergrei e, abrr noch essingtbeater bringt morgen a end sowie an allen folgenden Tagen nächster Woche, mit Ausnahme des Inkas].