1909 / 39 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 15 Feb 1909 18:00:01 GMT) scan diff

er wei , daß dort genau nach den Vorschriften verfahren wird. Da ein Drogist zu Heilzwecken Essigsäure abgibt, wird zu den größten Seltenheiten gehören. Im übrigen wollte man nicht die Abgabe zu Umgebungen des Gefeßes ermöglichen. Praktisch wird die Sache sehr wenig Bedeutung aben. Auf die deutsche chemische Industrie blickt die anze Welt mit Bewunderung. Daß unsere chemische Industrie in ißren hygienischen Einrichtungen so minderwertig sein soll, wie es der Abg. Brühne behauptet hat, bedarf erst noch des Beweises. Die chemischen Fabriken unterstehen ebenso wie die anderen Fabriken den Bestimmungen des Unfall- geseßes, sie unterliegen den Unfallverbütungsvorschriften, und sollten

wird, weil

_ __ _ Schlachtvieh- und Fleischbeschau im Deutschen Reiche. Außerdem wurden * Zahl der im 4. Vierteljahr 1908 beschauten Schlachttiere. am M rkt ". Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistischen Amte.

(Spalte 1 überschläg 10er Zahl der Tiere, an denen die Schlachtvieb- und Fleischbeschau vorgenommen wurde Jung-

ävun verkauft rinder

oppe jentner S t a t e " (Preis unbekannt) und d T* *, Landesteile CTU“? über ; , "HUN _ tatsächlich Mißstände bestehen, so wird ihnen nachgegangen werden. 3 Monate Ulk Richtig ist, daß die chemischen Vergkftungen immer noch verhältnis- “* mäßig zahlreich find. Da kommen aber nicht nur die chemischen

ovinz Ost0reußen . . . . . 733 1557 2747 10664 9078 13 410 90 390 31780 abriken in Betracht, sondern alle Betriebe, in denen mit chemischen Pr Wäpreußen . _ . _ . 380 1004 2855 8042 5793 14413 86241 12472 Fräparaten bantiert wird. Am 18. Dezember haben im Reichs-

Stadt Berlin , 3 408 18 016 8760 2842 10894 35 884 276 034 104 290 gesundheitsamt Verhandlungen stattgefunden, und es sixzd auf Grund Provjnx Brandenburg . . . 3 174 6 175 10 496 25101 12 934 49 295 232 445 26 274 dxrselben neue Vorsicht6maßrege1mgetro en. Die angefuhrten Einzel- . .' ommern . , . . . . 773 442 3 492 8 826 3 394 21 371 92986 21200 alle kann man unmöqllckp auf ihre tchtigkeit bier prüfen: eines 17,60 . . . . „sen . . , _ , . , 261 620 2495 7 351 8 573 25058 113 509 11793 Mannes Rede ist keines Mannes Rede, man soll sie 113an alle beede. , _ - Ölesien , , , _ 5 597 3 525 13 290 33 987 23 423 93 475 379 765 17 452 Nur eins will ich bemerken: wenn eine Reihe von Mißstanden in den 17,25 . . . Sachsen . . . . 3 093 2 364 6 098 17 737 8 654 38 092 209 460 29 665 Berichten der Gewerbruuffichtsbeamten geschildert sind, so ist dies der beste 18 00 15,63 . . ___; Schleswig-Holstein , 1 817 6 100 1 551 13 052 9 708 27 637 107 205 11 499 Beweis, _daß man ernstlich bestrebt ist, allen Mißstanden nachzugeben, 15,00 . . annover , _ 2 60“; 6 336 5 533 14 528 8 166 28 787 182 332 46 727 Hinsichtlich des Erlass es eines Reixbshebammengeseßes hat der Staats- 18.00 . . . . . ._.; estfalen , _ 3 375 3 899 5 541 41043 11 134 39 667 244083 11867 sekretär bereits im Vorjahre dre Erklärung abgegeben, daß die

, . . . . . „_ Keffen-Naffau _ , _ 875 8 362 1 740 18 949 15 555 47 476 293 965 25 690 Regelung des Hebammenwesens Landessache wäre. Er hat eines-

18,00 heinland _ _ , 5 671 21207 7 407 57135 28 832 92 (;“0 0389 46 583 faüs ein Reichsgeseß in AUSficht gestellt. Dagegen. ollen Verband- 1800 Hohenzollern . . . . . . _ 94 23 452 575 1053 422167 160 lungen darüber eingeleitet werden, wie bestimmte ein6eitliche Grund-

17J30 ' ' ' Königreich Preußen . 81760 79 701 73028 269740 156 713 528 289 2730971 397 452 säß“ fich herbe'fubre" lassen“ Bei der Neu“ “""“ des Verkehrs mu

ZZZ den den Apotheken Vorbehaltenen Arzneimitte n sollen Drogisjen auT - Bayern rechts des Rheins . . . 3116 30 620 1,2 994 54862 38142 173 689 434121 72111 diestual wieder sugeöosen werden- Aber wie so disliaokz- 1- B- an links des Rheins . . . 278 1 557 609 3 985 10 623 13 515 53 338 ] 252

18,00 bei dem Verkehr mit Wein, wird immer nur 06 Jniereffe Königreich Bayern 3394 32177 13 603 58 847 48 765 187 204 487 459 73 363

, 19,50 der Produzenten und Fabrikanten beworßeboben, während der Königreich Sachsen . 4 263 8 838 9 562 35 876 6 166 107 969 355 398 64 883

22,00 Konsument, der diese Mischungen und Zu ereitungen mit seinen 17,50 _ _ Ve1dauu1igswerkzeugen verarbeiten soll, ganz außer acht bleibt. Württemberg . . . . . . . . 509 4 225 3 286 15 254 28 075 52 112 133 543 15 788 Baden . . . . . . . . . . 638 6 611 2 752 12 263 21 132 47 263 125 102 7 243

19.50 Man wird auch das Interesse des Arznei kaufenden Publikums 689 5 045 485 10 760 10 938 19 316 96 790 6 3133|

18.00 bei einer Revision der Verordnung im Auge behalten müffen. eß'en . . . . . . . . . . Hecklenburg-Scbwerin . . . . . 578 300 2 425 5 838 2 055 Z]. 802 46 514 8 524

19,40 Es wird auch zu berücksichtigen sein, daß die Apotheker in 19,60 früheren Zeiten fast ausschließlich Arzneimittel und Chemikalien Großherzogtum Sachseu- . . . 187 426 818 2612 1715 6554 25185 5017 Mecklenburg-Streliß . . . . . 142 22 68 579 213 2 338 7 934 832

18,80 verkauft haben und erst im Laufe der Zeit eine Reihe davon - dem ausschließlichen Verkauf durch sie entzogen sind. Dadurch ist die * Oldenburg . . . . . . . . . 165 950 368 2 934 2 046 4 134 32 492 Z 996 19 20 Braunschwei 169 356 2 126 1 602 2 311 6 252 100 078 5 983

1960 _ wirtschaftliche Existenz der Apotheker geschmälert, und namemlicb die 18-05 19-30 - - - Ö Sa Zen-Meén'ing'ens ) ) Z [ J 117 821 163 2144 1687 3532 15015 2390

Lage der Landapotheker ist schon seit langer Zeit keine rofige mehr. 19.20 Durch die Ein'jübrung einer Approbation für Drogisten würde_eine "" 18450 18-40 - - Sa en-Alienbur . . . . . . 111 69 318 2402 465 3542 16 383 1258 Art Apothekeriand zweiter Klasse geschaffen werden. Wir wurden 20,00 18,90 18,96 . . Sachsen-Coburg-(Zotha , _ 131 317 142 2512 1 409 3917 39887 5229 noch einen dritten Stand bekommen, der sich an dem Kanzpfe 20.50 . Anhalt . . . , . . . . . . 486 268 801 1295 624 3684 26 362 2570 zwischen Apothekern und Drogisten beteiligt, und der Gegensa wurde 17,50 17,50 17,14 . . . Schwarzburg-Sondersbausen _ , 11 44 78 1028 301 1 695 12850 1138 nur noch schärfer werden. Man darf sich auch nicht verbeb en, daß FZZ 17,20 16,50 Schwarzburg-Rudolstadt . . . . 31 48 53 714 482 1 555 5681 830 ' - Waldeck . . . . . . . . . 4 43 88 260 436 943 3044 438 Reuß äxterer Linje . . . . . . 45 104 115 467 210 974 H a | e r. , Neu jungerer Linie . . . . 91 123 242 1 604 602 2054 Schaumburg-Lippe . . . . . . 18 6 20 347 91 514 15,25 15,90 14 662 14,95 15,20 Lippe . . . . . . . . . . 64 19 284 903 328 1382 16.00 16,00 80 16,00 16,00 Lübeck . . . . . . . . . . 233 157 227 2397 457 3768 15,40 15,40 . Bremen . . . . . . . . . 790 2 556 1 007 732 779 4 238 16,40 16,80 66 16,60 16,00 a_mburg . . . . . . . 1 712 8 983 1 917 2 999 7 756 13 630 106 232 22 507 64 18,00 18,00 352 17,60 18,25 [1aß-Lothringen 1 223 5 889 1 482 20 188 6 773 38 103 90 184 1 168

17'50 17,50 Deutsches Reich 47 501 157 598 114 058 450 207 302 520 l 000 704 4 534 000 136 020 2 312 Dagegen') im 3. Vierteljahr 1908 2. 1908

1908 1007 1907 1907 1907 1000 1005 1004

» Qalituät gering mittel gut Gezablter Preis für 1 Doppelxentner S 1chnktt0- dem D

niedrigster böcbstep niedrigster höchster niedrigster Doppelzentner preis „4- .7- .“ „7- »“ _ .“ .“ .a-

Am vorigen Markttag:

Durcb- "UL

Durchs nitts- Verkaufs- pre

für 1 Doppel- jentner

„Verkaufte Menge

wert

Kälber bis Schweine

Pferde und

Ochsen Bullen Kühe Schafe Ziegen

Gerße.

15,95 15,00 15,10

18750

15,38

13,80 14,85 15,00

14,85 14,95

17,00 15,00 15,10

18,50 17,60 17,50 18,00 16,00

Til - ! ! ! * Jn ,terburg . . L ck

y _. . . . . Brandenburg 0. H. .

15,95 14,95

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14215 14:85 - _ 15,00 16 00 rakaurt a. O. 17,50 17,50 18,00 18,00 tettin . _. _ - 17,60

Greifenbagen . . . - -- - 17.00 PVÜL - a o o 1 t . ] “_ _ _ 17,00 86061111 - - . - e - c o 15,20 15,20 ""'" 16,00 Trebniß i- Schlu . o | ' e o "_ "_ 17,00 18,00 „Breslau . . . . . . . . . 14,00 14,30 14,70 14,80 . . . . . . . Braugerste - -- 17,40 17,50 Brieg. . . . . 17,10 17,30 17,60 16,30 16,30 1700 17,00

Neusal: a'. O.: ' J _ __ 17,60 16,80 16.80 16,50

18,00 Sagan . . . . . . . . 17,30 Jauer._ . . . . . . . . 18,00 19,00 Leobschuß . 16,90 17,10 Neiße. . . -- - 17,00 18,00 Eilenburg . 17,50 17,50 19,00 19,50 Erfurt . 18,80 19,25 19,75

15.50 15,50 16,50

17,50 18,00

16,00 16,00

1450 15,50

.... 278 Goslar . 18,50 * 17,00 18:50 18,90

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17,00 14,40 17,00 17,30

16,80 18,00 16,70 17,00 18,20 19,50 16, 50 18,00 17,00

19,00 17,50 19,00 18.20

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18,50 «566611 ' 19,68 irna. . . 19,20 19730 lauen i. V. 17,50 18,80 'uechlingen . 19,00 -- ra . . . 18, Keidenbeim . _60 avensburg . 18,05 Saulgau . 18,60 m . . . 18 80 Bruchsal . . , 0 Rostock . . LY)

Waren . . . . Braunschweig . .

19,00 18,33 19,52

[][]!!!

19,00 18,50

19, 00 20,50 17 ,50 17,20 18,50

16,00 16,_00

17760

POV

die Drogisten, wenn sie staatlich approbiert sind, noch höhere Ansprüche stellen werden. Im übrigen ist für die Ausbildun der Drogisten sehr gut gesorgt. Der Verband bat Fachs ulen eingecickotet, die ganz einwandfreie Prüfungen abhalten. Die Möglich- keit, sich einer freiwiüigen Prüfung durch eine Behörde zu unter- ziehen, besteht schon jrßi. Eine staatliche Zwangsvrüfung ein- zuführen und keinen Drogisten, der sie nicht bestanden hat, zuzulassen, dazu hat sich bis jeßt kein Bedürfnis herausgesteüt. DieLandeSregierunasn können auch, wenn sie wollen, die Genehmigun

zum Hande1 mit Gift erteilen. Man nimmt keineswegs an, daß die Drogisten zu Wenig Kenntnisse Von den Giften haben sondern daß ihnen die Möglichkeit einer Kontrolle für die beabstchéigte Ver- wendung der Gifte fehlt. Die Revision der Drogerien ist Landes- facbe; 0011 8161159 wegen darf man in dieie Befugnis der Einzel- regierungen nicht eingreifen. Tatsächlich ist inÖpreußen bestimmt, daß diese Revifionen vorzunehmen sind von den rispolize'tbebörden, und daß diese zuzuzieben haben den beamteten Arzt und aller- dings auch einen approbierten Apotheker. Dieser darf aber keine Apotheke an dem betreffenden Orte besitzen, und es muß auch sonst angefchloffen sein, daß er den zu revidierenden Drogisten als Konkurrenten ansieht. Es sind VorsiÖtSmaßnabmen ver- langt bei den Reparaturen der Oefen in Bäckereien. Darüber sind Verhandlungen eingeleitet. Das Reich ist nicht in der Lage, prak- tische Erprobungen anzustellen mit der neuen Erfindung, die grstetn Dr. Flei cher in bezug auf die Unschädlichmacbung schlagende: Wetter, ufsaugung des Koblenstaubs und Zuführung frischer Luft für die Bergwerke empfohlen bat. Das können nur Techniker und Bergsachverständige tun, und es muß der Industrie in den Einzel- staaten überlassen bleiben, die Erfindung auSzuproben. Die Bleiweiß- vergiftunqen sind unheimliche Erkrankungen. Die Gefahr ist aber längst erkannt, und es find fünf Bundeßratsverordnungen ergangen, durch die man diesen Mißständen entgegenzutreten bemubt isi. Einer dieser Bekanntmachungen ist außerdem ein Merkblatt beigefügt, das im Reichßgesundbeitsamt aus earbeitet ist. Was die vom Abg. Dr. Fleischer anger: ien Vors riften für die keramischen Betriebe be- trifft, so handelt es ck um Arbeiten an orzellangefäßen, und diese unterliegen schon der Verordnung von 105. Auch in Oesterreich, de en Beispiel zur Nachahmung empfohlen wurde, ist nur bei Innen- an trieben die Verwendung von Bleiweiß verboten, und auch da nur in beschränkter Weise. Die preußische EisenbahnverwaltunZ bat jahrelang versucht, einen giftfreien Ersaß zu finden, aber ohne rfol . Es wird abzuwarten sein, wie unsere Verordnung fich in der Zukun

weiter bewähren wird.

Abg. Kulerski (Pole): Es ist allerdings nicht zu begre1-=en,wes- halb der Dro ist zum Beiipiel Sennesblättec, aber nicht Rhabarber verkaufen dar. Bleibergiitungen treten im Druckereigew:rbe ver- bältnißmäßi sehr selten auf; in meiner sechzehnjährigen Praxis als Druckereibe ßer ist mir dieser Fall nur ein einziges Mal vorgekommen; nur bei außerordentliche: Unvorsichiigkeit können die Sever auf diesem Wege in Gefahr geraten.

Abg. Hoch (Soz.): Die Verhältnisse in Cöln sind doch nicht ganz richtig dargesteUt worden. Es handelt fich nicht nur um einen

]11Jad

17750 17Z0 6 346 2 752

16 118 2 327 1 757 118 8 327 443

12697 1696 156 :

Ok“

Tilsit . . . Insterburg . L ck .

y . ' Elbing . . . . Potsdam . . . . . Brandenburg a. H. . rankfurt a. O. . . 687.2? ' ' ' ' ' 688 868 Greifenbagen . . . . 4- 4- yk1v - e a o o o a - _ "_ takgakd io Pomm- | o ! o 1 _ _ Schivelbein . . 15,60 15,60 14,80 14,80

8161101 . . Ö . SYlawe . . . .

ong a . . ";ij 1560

' 15.50 15,50

Bromberg . . 15,40 15,40

Namslau . . . . rebniß 1 Schl. . . 1590 15 90 . 15:10 15j60

T Breslau . . . 16.00 16,10

Zhilau . . . k k . . , ,

Neusle ., O, , 15.40 15,60 Sagan . . 15.60 15,60 Jauer, . . . . 15-90 15.90 LeosJchüy , , 16,00 16,00 Nei e. . . , 15,20 15,40 Eilenburg 17_10 17_50 16:50 16:75 16,50 16,50 16.80 17,30 17,00 17,00 16,00 16,00 16.75 16,75 14.00 14,00 16,60 17,40 17,72 17,95 16,60 16 80 16.30 16,60 16,60 16,80 16.50 16,50

16,40 16,10 15.80 15,80 16.40 17,20

16,60 16,85 . . . . 16,10 16,10 .::--- 668 660 z . o . o s - 0 YZZYÜ _ 17,50 17,50 Waren . . . . . . . * . ' __ _ Braunschweig . . . . . J . Z Z ' * 1'5'50 1590

14,65 14,90 17,50

17,00 16,80

15,25 14,90 17,50 17,00 16,80

31 984 3 621 30

16 919 053 710

742 560 441 544 446 213 003 206 707 975 435 599 440 495 500 048

p- p- . 939 „©9-

17,00 16,00 16,40 16,50 15,20 15,60 16,00 15,00

17,00 . 16,00 235 16,50 345 16,80 15,50 353 15,80 455 16,00 109 15,60 15,40 486 15,19

- 74 14,80

-,.- 750 15,40 13 FZ?

38 405 1 021 179 330 971 126 986 2 061 100 600 L 209

39 346 952 178 940 943 131 775 2 267 140 020 2 025

312 465 233 786

1 136 386 3 815 399 1 393 259 3 712 833 212 736 1149 747 4 420 870 278 750 1042 774 4040 001 277 642 1 091285 3 750 984 205 279 1 190 758 3 718 066 184 202 1 053 925 4 079 656 238 770 602 400 4 010 404 52 591 150 340 00 703 420 707 202140 010112 0471 740 057 720 100 051 2400 44 810 152 807 111 703 410 700 210 773 000 080 4404100 000 000 100 030 1700

15,40 15730 . Die in der besonderen Beilage zu den .Veröffentlicbun en des Kaiserlichen Gesundheitsamt“ 1908 16,10 770 15,40 15,30 Nr. 45 mitgeteilten .Vorläufigen Ergebnis: der Schlachtvie - und Fleischbeschau für das Jahr 1907“ 1620 * . weichen von der Summe der hier gegebenen 4 Vierteljathzablen ab um: 4. 640 16 [+ 4981- 1860|" 1 326|- 4126]?- 21691- 7363|+ 2367|- 13511+ 48011- 42. 15,80 “00 15-80 *) .Die Vergleichszahlen 1904 bis 1908 sind infolge bisher eingegangener nachträglicher Berichtigungen mehrfach abgeändert.

16.00 4977 15,80 15,50 Berlin, den 13. Februar 1909.

412 002 388 461 421 330 430 002 403 383 373 887 393 557 407 101

136 802 122 315 107 921 103 102 121 076 108 576

97 006

06 558

155 388 139 145 138 952 153 274 147 173 135 726 141 136 155 094

26 630 26 382 36 002 45 144 27 319 25 904 37 408 47 030

15272 16,32

15,35 15,60 15,60 14,89 14,60

15,39

' 15,67 16,43

15,35 15,69

j-U-U-d

15720

15790 16,10 15,70

15,60 16,00 16 20 16,50 15,60 15,50 17,80 17,25 17,00 17.30 17,40 17,00 17,00 15,50 17.60 18,06 16,80 16,70 16,90 17,00 16,80 17,20 16,00

16,40 16,90 16.40 16,80

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16,20 16,50 16 80 ,00 1850 _ 2 000 15.75 15,30 17,80 , * 17,00 , ' ' - 18,00 18,20 17,00 17,00

Kaiserlicbes Statistisches Amt. van der Borghi.

Kiel . . . . Goslar . . . aderborn . . ulda . . , [eve . . . Neuß . . . München . . Straubin . . Mindelbekm . . Meißen . . . Pirna. . . . . * lauen i. V. . außen . . . Reutlingen . Rottweil. Urach . . . Keidenbeim . avensburg. Saulgau.

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yon selbst regeln. Dem, was der Ab . Brühne über die Arztfrage im aÜgemeinen gesagt hat, ann ich zustimmen. Ich habe immer die Errichtung von Schiedsgerichten empfohlen. Der Staatssekretär hat es abgelehnt, über den Cölner Aerztesireik zu sprechen; er sprach ganz aUgemein. Die Fälle, die der Kollege Brühne erwähnt hat, verurteile ich, wenn fie wirklich vorgekommen sind, ganz so wie er. Es ist mir aber zweifelhaft, ob sie wirklich Vorgekommen find. Solche Aerzte würden sich des Arztberufes un- würdig gezeit haben. Ein großer Teil der Schuld trifft die Ortékrankenk07sen, weil sie seinerzeit gesagt haben, sie hätten

Deutscher Reichstag. 206. Sißung vom 13. Februar 1909, Vormittags 11 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegrapbi1chem Bureau.)

Nach Annahme des Geseßenjwurfs, betreffend die Fest- steUung eines sechsten Nachtrags zum Reichshaushaxts- 17161 für das Rechnyngsxahr 1908, in dritter Lesung, woruber 61 der vorYstrigen Nummer 0. Bl. bertchtet wordenbist, wirZ te me" 1: n ei 8 e etre en . die zFLtsTsteleMg 666 kaéerfZauFaleetßxsiZ für ffdms so sebr, Vikle- W?“ („ZF VejrfuguYifie brauc1,11n chri rein"“ Nechnun Siabr 1909, und zwar Etat für das Reichsamt des offentlch w'rd " . " "" "JMS setze - e f"? „. ? . . . . eide Teil: nur erwunscbt ist. I m chte den Staats ,)nnern ortgcseßtbetm AUEgabckapitel„RerchSgesundhettSamt . sekretär fragen, „5 die Regierung beabsichtigt, uns das län st

_ Abg. Dr. Mugdan fr. Volksp.): Bei diesem Etat hat in in Aussicht gestellte Hebammengesetz vorzule-gen oder ni t. fruheren Jahren eine gro : Weindebatte stattgefunden. Ich win Ueber die Wichtigkeit des Hebammen'standes zu sprechen, ist woblüber- _ darauf nicht eingehen. Mit der Verordnung, betreffend den Verkehr flüssig. Von den Hebammen hangt unsere g_an1e Zukunft ab. Gegensaß zwischen Kasendorstanden und Aerzten und noch weniger mit Esßgsaure kann ich mich im anzen einverstanden erklären" nur Leider ist das ebammenwesen in Deutschland nicht einheitlich ge- um einen Gegensaß zwischen dem Kaffenvorstande und den Kassen- 11611611 I' 2 habe ich Bedenken, info ern er sich mit dem Verkauß Von regelt. In reußen ist dies angegliedert an die Provinzial- mitßliedern. Dcr Kaffenvorsiand_ hat in allen einen Maßnahmen die Esfigsäure zu Heil- und wiffenfchaftiichen Zwecken beschäftigt. Verivaltung. bligatorifcbe Fortbildungen bxsteben für beammen ' völl ge Zustimmung der Kaffenmttglieder. .Der 0,1.Dr. Mugdan aing Dieser Paragraph hebt die sehr rigorosen Bestimmungen des § 2 für nicht, obwohl dirs durchaus nothndig wäre. Die Hebamme ' auf die Frage ein, ob die Krankenkassen genügend Aerzte haben. Was die Apotheken auf, und das halte ich für bedenklich. Der Apotheker kann von ihrem Geske _die Kosten dafur nicbt'bestreiten. Wir müssen in dieser Beziebun von ihm und dem Abg. Dr. Struwe vorgebracht hat in Deutschland aÜerdings keine sehr beneidenswerte Stellung. dafür sorgen, daß di: Hebammen auch der Segnungen der Arbeiter- wurde, ist doch 110__ sehr zweifelhaft. Tatsächlich suchen die Aerzte in Anderseits ist es durch die Verfeblte Geseygebung des Vergangenen versicherung ieildaitig werden, was jsßt, rveil die Hebamme eine selb- sebr unschöner Wene den Tatbestand zu verdunkeln. Der Leipziger

5 630

6 15,50 ] ZZZ 19,00 11 676 ZZZ 159 ; 2 17.20 236 17,10 660 , 0 38 641 17.20 20 335 16.00 1? 161 _ 286 17.00 31 520 17.00 317 5 344 16,40 38 612 17,20 304 5 054

_ 4 18,00 68 16,30 2 170 35 045

17.59

16,75 14,00 17,56 17,67 16,44

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Die verkaufte Men (0 (**) in den Spa

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Berlin, den 15. Februar 1909.

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17,20 16,20

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17,80 17,40

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e wird auf voÜe Doppelzentner und der Verkaufswert 1111 voll M Sten für Preise hat die Bedeutung, daß der betre-Xende Prefis „18: v:;ZeTommcn ist, ein Punkt

Kaiserlitbes Statißislke] van der Borghi.

16,60

bgerundet mitgeteilt.

Amt.

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Jahrhunderts dahin gekommen, daß ein aroßer Teil von Apothekern nicht in der 8006 ist, selbständig eine Apotheke zu errichten. Von bxmdert Personen, die das Apothekerexamen gemackyt haben, werden 90 Drogisten; diese sind zum großen Teil geprüfte Apotheker. Die Drogisten dürfen nun zwar (Gifte Verkaufen, aber nicbt Rhabarber und Brusttee. Die Judikatur ist in dieser Bkziebung eine sehr verschiedene. Das Landgericht in Bunzlau Verbot den Verkauf von Brand-Binde, ein anderes Gericht den Verkauf der Bifcbof-Essenz. Verschieden ist auch die Judikatur über den Verkauf des Mentholin- Schnupfpulvers. Wozu sind eigentlich diese ganze Bestimmungen _etroffen? Doch nur, um die Menschen vor Schaden zu behüten. ein Ykensä) wird aber behaupten können, daß der Droaist nicht ebenso gut wie der Apotheker Aspirm verkaufen soll. Ich babe überhaupt die Ueberzeugung, daß die Geseßgebung des Staates aUein die Sicherheit der Bürger gewährleistet. Diese Ansicht wird namentlich Von den Sozialdemokraten vertr-ten. Durch Gesc? können wiffenschaftliche Ge ensäße nicht aus der Welt gtschafft wer en. Es ist ein Fehler un erer beuti en Gcseßgebung überhaupt, das Publikum zu bevormunden. Das gi t aucb egelung unserer Spezialarztfrage. Die Mißstände bei diesen Amten find außerordentlich gering, und doch soll ibretwegen wieder die Gefes- 11ebunaSmaschine in Bewegung gese 2 werden. Das Publikum ist gar Uicht so dumm, um nicht berauSzu nden, wer der richtige Arzt ist und wer nicht. Ein Geseß scbüßt das Publikum auch nicht. Der preußische Kaltusminister Verlangt“, daß diexe Spezialärzte drei oder vier Jahre eine Asfistenzarzttätig eit außgeübt haben. Das

von der

ständige Person ist, nicht der Fal! ist. Dabei ist gerade die Hebamme Ansteckungen ausgeseßt, besondkrs der_luetischen Ansteckung. Ein besondercs Cessy wäre nicht nötig; es könnte auf dem Wege dcr Verordnung geben. Dagegen wäre ein Gesey sebr nötig zur aUgemeinen Versicherun? des Krankenpfle eperjonals. Es spielt bei diesen Personen namentl ck die Pension eine olle, weil : nach 10 bis 15 Jahren erwerbßunfäbig werden. In bezug auf ie Eiftkrankbeiten möchte ich doch darauf hinweisen, daß alle Ver- fügungen und Geseße nichts nüßen, solange diejenigen, für die diese Geseye und Verfügungen emacbt stud, si nicht danach _ri ten. Die MalergeseUen richten si ja nach den estedenden Vorfchrften absolut nicht. Bei ?eböriger Vorsicht [Yen sich die Gefahren der Vergiftun sebr wob vermeiden. *Desba ist es an der eit, an die Arbeiter ene Mahnung zu richten; vielleicht wäre der intritt von Arbeitern in die Gewerbeinl ,ekiion in dieser Richtung von Vorkeil, dann wird die Bleikrankbe zurück eben. Maler und Anstreicher werden weit öfter von der Vleikran eit befallen, als die derselben Krankheit außgeseßten Bu drucker, die viel vorsichtiger sind. Präsident des Rei gesundheitoamts Dr. Bumm: Ein Monopol für die Abgabe von Esßgsäure besteht für die Apotheken nicht. Die Drogisten sind ebenso berechtigt, CHsigsäure abzugeben, wenn es fick) um die Abfabe (Zu (Yenußzwe en handelt. Den Drogisten ist auch nicht unter agt sfiZsaure an Aerzte abzugeben, fie müßen es nur unter bestimmten Vorst tSmaßteJeln tun, von denen der Apotber allerdings befreit ist. Der Grund ff der, daß der Arzt, wenn er für die Behandwng von Mens en konzentrierte

hat gar keinen Zweck. Die Spezialarztfrage wkrd fich ganz

Essigsäure braucht, ße _doch aus der Apot eke verschreiben

Ortskrankenkassenvorstand hat an den Cölner Vorsiand geschrieben, daß gegen die 23 mit der Leipziger Ortskrankenkaffe verbundenen Aerzte, die nach Cöln Jehan wollten, nichts einzuwenden sei; jedem der Herren sei ein Zeugnis außgestellt worden, das in keinem Falle ungünstig lautet. *

Damit schließt die Diskussion; das Kapitel wird bewiUigt, ebenso ohne Debatte die Ausgaben für die „biologtsche Auftait für Land: und Forstwirtschaft“ nach den Anträgen derKommisfion.

Bei den AusZaben für das atentami“ bemerkt der Ab . Dr. Jun (nl,): Das Re patentamt steht vor einer sehr wi tigen und schwierigen Aufgabe. Es kann nicht behauptet Werden, daß das bestehende Patentgesetz ck nicht bewährt babe; aber eine Reihe von Umständen erheiickot g eicbwobl eine ründlicbe Revifion. Wie weit find die Vorarbeiten dazu gediehen? uf über- mäßige Eile soll bei der Revi 011 nicht gedrängt werden, denn die bier zu lösenden Fra en 11 sehr verwickelt. Unser Reichsamt des Innern verfoigt 10 a e Bewe ungen auf dem Gebiete des werdenden Rechts mit größter Außmetksamkeit. Nwährt werden muß ein besserer Schutz des gutg äubigen atenierwerbers sowie ein auögedebnterer Schuß des Schadenersaß echtigten im Falle der atentverletzunk. Auf die Dauer ist mit der jeßi en Organisation des eicbspatentam es nicht auszukommen; aucb desbal ist die Revi des Geseves unumgän ich Der Stock der Arbeiten, die den or-

sogar an die imicbtung- einer dritten In tanz denken. Da die Beamten

prüfern oblieÉen, w lawinenartig; ur Erleichterung könnte man, des Patentamt! im wesentlieben 11chter11588unk110nm ausüben. fonte,