und da ein dra Betrag von 770000.“ über-
711 ung gestellt wer 1 NR nur aus kirchlichen Mitteln
gender Mebrbedar des gedeckt wird.
Die Komwission beantra t ferner, eine Petition des .PresbyZeriums der eoangechh - re ormierten Kirchen- 1eme1nde BMW UKW ', „. g kp? 5011chUZW age „des W in das *nkommen be Feststellung der MM WMZZM dcr Régierung mit dem Ersuchen zu., K " i'rr dan Vorstande der Altchzulagenkaffe Ru: Erwägxmq » übormiitein. - die Petition des
Liersbundes Wucher Pfarrer, den DiSpositionsfonds des MUMLZOM OMRerats derartig u verstärken, daß fortan jedem Emeritus alter Ordnun einc jxhrliche Teuerungs ulage von 300 .“ gewährt werden 1611116 der Regierung zur eiter- gabc an den evangelischen OberkirÖenrat zu überweisen.
Die Kommission beantragt schließlich folgende Rriolution:
die Regierung zu ersuchen, daß sie bei Verteilung der Etats- miitel für Witwen und Waisen von vor dem 1. April
1895 berstorbenen (Geistlichen möaiicbst den voiien Betrag,
der den Witwen und Waisen aus dem Reliktenfonds zu gewähren gewesen wäre, wenn das Geseß ;. „des Ablebens der Pfarrer
!chon bestanden hätte, den Witwen zu ommen kaffe.
Nach der Vorlage selbst (Holl das Diensteinkommcn der Geistlichen bestehen aus ' rundgehalt, Alters ulagen und Dienstwohnung oder angemessener MietSentschä igung. Nach den anliegenden Kirchengesetzen soll das Ein- kommen in Zukunft 2400 bis 6000 „46, erreichbar nach 24 Dienstxahren durch Alterszulagen von 400 oder 500 „16 von drei zu drei Jahren, betragen. (Bisher betrug das Diensteinkommen 1800 bis 4800 „M). Außerdem wird dieschV§rficherung6pf1icht für die AlterSzulagenkaffen vor-
? US en.
9 Berichterstatter der Kommission Abg. Winckler (kons.) referiert über die Kommisfionsverbandlungen und begründet insbesondere den auf seinen Antrag von der Kommisfion beschloffenen Zusaß wegen Ver- stärkung dss Pfarrwitwen- und -waisenfonds um eine Weitere Rente von 500000 .“. Die Bezüge der Witwen der evangelischen (Geist- lichen seien unverbältniSmäßia zurückgeblieben bir tir den Be.ügen der Win:)en der Staatsbeamten; fie erhielten jeßt höchstens 1300 .“ Witwenpension (von 700.46 an). Man müsse dabin streben, die Witwen der Geistlichen den Oberlehrcxwiiwm leicbzusiellen. Der Effekt des Artikels 3 & Werde der sein, daß jede itwe eines Geistlichen 200 bis 300 .“ Penfion mehr erhalten wird. In der Kommission habe der Finanzminister zwar sicb dahin angesvrocben, daß er an dem Grund- satz festhalten müffe, die Kirche müsse fich selbst erhalten, habe aber die Billi keithründe, die für den Antrag sprechen, nicht verkannt und seine Zu immung zu dem Antrage unter der Vorausseßung gegeben, daß der fartwilwen- und -waisenfonds 200 000916 jährlich fur diesen Zweck be steuern und daß für die Rente des Staates von 500 000 „16 eine entsprechende Deckung in den Einnahmen gewährleistet werde.
Finanzminister Freiherr von Rheinbaben:
Meine Herren! Es wird vielleicht zur Abkürzung Jbrer Ver- “bandlungen beitragen, wenn ich kurz meine Steliungnabme zu dem Antrag: Winckler, wie er in den Kommissionsbesckslüffen niedergelegt ist, hier kundgebe. Ich kann das um so mehr in Kürze tun. als der Herr Referent in seinem ausführliiden Referat ja a11e einzelnen Punkte bereits berückficbtigt hat. Ich muß allerdirgs auch bin nochmals aussprechen, daß es sehr unerwünscht ist, bei 1111 den enormen Aus- gaben für die Aufbcfferungen der Gehälter der Beamten, Geistliäpen und 221976: hier nun wiederum mit einem Mehrbetrag bon 500000.“ rechnen ju müffen; allein ich habe mich dem nicht verschließen können, daß bier doch besondere Umstände für die Berücksichtigung des An- trags Winckler vorliegen.
Zunächst hat der Herr Abg. Winckler schon selber hervorgehoben, daß in den Vorstadien über die Beratung der beiden Pfarrbesoldungs- geiehe auch die Frage erwogen worden war, ob es nicht gerade besonders notwendig sei, diese verhältniSMäßig geringen Bezüge der Wikipen der evangelischen Geistlichen aufzubeffern, und daß man da- mals -- die Verhandlungen fanden bereits im Oktober vorigen Jahres statt - der Ansicht war, daß die Kirchen selbst imstande sein würden, die nötigen Mittel auizubringen, daß man aber darüber noch ein ein- gehendes technisches, statistisches (Gutachten erfordert babe. Dieses Gutachten ist erst vor etwa vierzehn Tagen im Kultusministerium eingegangen und hat allerdings die ursprüngliche Annahme erschüttert, daß die Kirchen allein in der Lage sein würden, diese Bezüge der Witwen der evangelischen Geistlichen auf eine angemessene Höhe zu bringen.
Das jweite Moment, das binzutrat, ist auch, schon von dem Herrn Referenten bervorgeboben worden, daß wir uns nämlich im Laufe der Verhandlungen, die in den leßten Monaten hier in der Kommission wie im Plenum des Hauses geschwebt haben, iazu haben bereit finden laffem die Staatsleisiungen sowohl für die Lehrer wie für die Beamten noch erheblich über die Vorlage hinaus zu steigern, und daß es daher ein Gesichtspunkt der Biiiigkeit war, nun auch die Geistlichen beziehentlich ihre Angehörigen nicht leer ausgeben zu lassen.
Wendete man seinen Blick zu den ebangelischen Geistlichen, so konnje es, Klaube ich, keinem Zweifel unterliegen, daß gerade in der Fürsorge für die Hinterbliebenen ein besonderes, der weiteren Fürsorge, der weiteren Unterstüßurg bedürftiges (Gebiet lag; denn die Bezüge von 700 bis 1300 .“, die jest die Witwen der evangeliickpen Geist- lichen beziehen, müffen in der Tat als sehr gering bezeichnet werden. Und wenn man erwägt, welcher Segen aus den evangelischen Pfarr- bäusern in unser Land gefloffen ist, und wie in ebmgeliichen Piatr- bäusern die Wiege vieler berborcagenden Männer auf allen Gebie'ten unseres wisssnsibaitlicben, künstlerischen und geistigen Lebens gestanden hat, so, glaube ich, muß es in der Tat als eine Forderung der VilTig- keit bezeichnet werdxn, den Witwen der ebangelischen Geistlichen wenigstens Bezüge in dem Umfange zu gewähren, daß sie ihre Kinder wieder in den Bahnen des Baiers aufwachsen und erziehen lassen können. Ick babe mich also dazu bereit erklärt, bei dem Königlichen Staatöministerium ein Eingehen auf die Wünsche des Herrn Abg. Winckler unter den Voraussetzungen zu befürworten, die er be- zeichnet bat.
Ick muß in dieser Beziehung bier aussprechen, daß seitens der Staatkregierung entschiedener Wert darauf gelegt werden muß, den Grundsaß anerkannt zu sehen, daß für die Bedürfnisse der einzelnen Kirchen die Kirchen selber in erster Linie zu sorgen haben, und daß es
silb für den Staat nur darum handeln kann, helfend einzutreten, soweit die Aufbringung der ganzen Mittel über die Kräfte der Kirchen hinausgehen würde. Diesem Gekanken ist ja auch dankenstverter- WEM in dem Antrag Artikel 38- Rechnung getragen, in dem aus- gesprochen ist, daß der etwaige Mehrbedarf ausschließlich aus kirch- lichen Mitteln gedcckt wird. Insofern ist also die Vorausskßung, die ich als notwendig biugesteÜf babe, erfüllt.
Ebenso babe ich mich dahin aussprechen müssen, daß ich mitb auf
dieses weitere Opstrbon 500000.“ nur einlassen könne, wenn irgend welche weitergehenden Ansprüche auf dem Gebiete der Fürsorge für die evangelischen GeistliÖen nicbt gestent werden, und soweit ich seben kaun, liegen AntrWe “116-5561“. Ni lung auch nicht vor. * EridliG, meine Herrkn,“'k111m 1 bei der so schon schwierigen finanziellen Lage, in die der Staat durch die außerordentlich boben Aufbefferungen für die Beamten, Geistlichen und Lehrer geraten ist- micb mit diesen Mehraufwendungen von 500000.“ nur einverstanden erklären, wenn das hohe Haus seinerseits bereit ist, die Deckungömiltel dafür zu bewilligen. Ich glaube, die Möglichkeit wird 1111) in der Außgestaltuvg der Stempelsieuern bieten, auf die ja die Kommisfion und das hohe Haus schon ihrerseits hingewiesen haben.
Wenn also diese Vorausseßung als Zutreffend anzusehen ist, daß das hohe Haus bereit ist, die nötigen Deckungömiitel zu bewilligen, werde ich bei dem Königlichen Staawministeiium befürworten, auf den Antrag des Abg. Winckler einzugeben und damit, wie ich hoffe, einen Weg zu schaffen, der diesem Mißsiande auf dem Gebiete der Fürsorge für die Witwen der evangelischen Geist- lichen abbilft und damit unserer ganzen evangelischen Geißlicbkeit einen Wesentlichen Dienst erweist. (Brawl)! rech1|.)
Abg.GrafvonCarmer- ieserwiß(kons.):DieGebälterregelung für unsere evangelischen Geitlichen ist eine alte Forderung meiner Freunde; wir begrüßen daher dieses Geiss mit Freude, das wesentliche Verbesserungen bringt. AÜerr-ings kommen die Geistlichen bei der Gebaltöregulierung am 1 lechtesten Weg im Vergleich mit den Staatsbeamten und Volks ullebrern; während bei diesen die Kom- mission zum Teil wesentlich über die Sä e der Vorlage hinaus- gegangen ist, ist es bei den Geistlichen nirgen s geschehen, Weil wir ja nicht die Kirchengeseize, die hierzu gehören, abändern, sondem nur an- nehmen oder ablehnen können. Das Anfanasgebalt wird Von 1800 auf 2400 „46, das Endgebalt von 4800 auf 6000.76 erhöht. Das Anfangs- qebalt cbcint etwas gering, aber das Dienstaiter der Geistlichen richtet sich ua dem Zeitpunkt ihrer Ordination, die in der Regel früber als der Eintritt in das Pfarramt erfolat, sodaß in der Praxis wobl keinGciitlicher diesen Saß lan e beziehen wird. Die Alterözulagen, die früher in fünfjährigen Alters tufen von 600 «16 gewährt wurden, sind in acht Stufen von 400 oder 500 216 in dreijährigem Zeitraum um ?ändcrt, und zivar unter Berücksichtigung der mi tieren Alms- kla62n, eine Forderung, die wir oft gestellt haben und deren Er- füllung wir mit Dank begrüßen. Das Rubexiebaltswesen 111 17011- kommen ncu ausgestaltet worden, es ist vollkommen einheitlich Je- macbt worden, was auch materiell außerordentliche Vorteile bringt. Besondexs hebe ich noch einen weiteren Vorteil bewor; bisher waren die Geistlichen als einzige Kategorie bstpfiicbtet, für ibr6 Emcti- tierung und Pensionierung selbst beizutragen, und dieser Nachteil ist fortgefaiien. So ist also das ganze Besoldunqswesen durch die Vorlage wesentlich verbessert, und die Besoldung ist, wenn auch nicht übermaßig, so doch auskömmlich. Nur der eine Punkt bcdurfte drinaend dcr Abänderung und konnte im Staat?;gescß geandert werden, die Für- sorge für die Witwen nach dem Antrag Winckler. Die Witwen [».-zogen bisher 700 bis 1300.44 Pension, und während überal] die Pension prozentual steigt nach dem (Gehalt des Ehegatten, war das Gehalt der Geistlichen für die Pension der Witwen irrelevani. Daß diese Penfion durchaus unzureichend war, leuchtet ein. Während aber nun in den ersten 15 Dienstjahren die Witwen der Gristlichen im aUgemeinen nicht schlechter aestellt sind, als die Witwen anderer Beamtenkategorien, ja yielleicbt in der ersten Zeit insofern günstiger dastehen, als sie vom eriien Jahre ab schon di: Pension Von 700 .“ erhalten, besteht eine besondere Härte 1117 die Witwen, wenn der Geistliche schon 15 Dienstjahre hatte. Das ist gerade die Zeit, in der die AusJaben für Unterhaltung, Erziehung und Versorgung der Kinder außerordetxtlicbe Anforderungen stellen. Ein Jahresbeirag von 250 „“ für eine Halbwaise ist absolut unzureichend für die Erziehung entsprechend dem Stande des Vaters, und eine Witwe kann von ihrer Penston v_on höchstens 850 .“ dafür n1chts ab- geben. Die Witwe eines Volkssäpullebrers erhält da egen eine Pension Von 1140 bis 1440 .“, je nachdem der Le rer Orts- und Amtßzulagen bezogen hat, und wenn man die Oberlehrer zum Ver [eiche beranziebf, deren Entwicklungsgarg analog dem der (Hei ilicben ist, so erhalten die Witwen der Oberlehrer nach drr neuen Regelung 2400 „16, also beinahe das Doppelte als die Witwen der Geistlichen im höchsten Falle. Da kann es nicht wundernebmen, daß gerade die Elsmente, die wir dem geistlichen Stand gern eibalten möchten, fich von ibm abwenden und dem Stand der Oberlehrer zuwenden, in dem sie eine Garantie babkn, daß für die Witwe gesorgt ist. Dieses Abströmen aus dem geistlicken Stand enthält auch eine große (Gefahr für den Staat, denn gorade bsutmtage muß uns unendlich viel daran liegen, unseren geistlichen Stand auf seiner Höhe zu erhalten, damit er seiner sch63en, aber schwkren Aufgabe, die Religion im Volke zu erhalten, gerecht werden kann. (Gerade die christliche Religion ist und bleibt die feste Grundlage für die gedeihlicbe Entwicklung des Volics und Staates. Um dirsk Witwen besserstellen zu können, ist im Ariikrl 36 kie Summe bon 700000 «16 bercitgestellt, wobbn der Staat 500000 «15 übkrnimmt. Ick freue mich, d.sz der Staat 1103 der großen Aus.;aben für die Ykamten, Lehrer und Geistlichen sich docb bierzu bersit fixiden ließ, um dem in der Tat schreienden Mißstcnd einigermaßen abzuhelfkn. Meine Freunde stimmrn auch drn Bedinßung-n des Finanzministers zu. Die 200 000 „46 find auch Von der Kircbz zugesagt worden, und es sieht zu erwarien, das; dieser Betrag noch bis auf 300000.“ erhöht wird, um den Witwen 007115 Diensijabren ab wenigstens eine Erhöhung 007130024 zu gt'byn, wobei dem Verwaitungöausscbuß des Psarrwilkven- und Waisenfbnds noch ein Bétjag übrig bleibt, um in besoride-s dringenden Fällen einzugreifen. In der Resoiuiion der Kommission handelt es 1115 um die Wikivén und Waisen Von (Heisi- licben, die Vor dem 1. April 1895 deriioiden sind; 1117 diese waren rund 100000 «66 aus;]eieizi, tamit sie 11161111111an zum Tris die Pension erhalten konnten, die das (55-163 5071157061; dieser Betrag ist durchaus unzureichxnd. Im Laufe der Zeit ist duxch Tod dir Zahl dieser Witwen Verringert. Dic 9161011111611 geit nun dabin, daß diese 100000 916 1164) wir bor für 510711 Zweck anfgewendet werden, um im Laufe der 3211 Qicsen Wilwen wenigiirns einigkr- manen gerecbtrvcrden 311114311711, indem sie? 516 Beträge e-balten, dil im Ge eZ Vorgeschrieben sind. Wix hätten gern (1611) für dir Waisen etwas getan, aber wir erkennen an, das; 11ij131 nicht tuniichisi. Ich kann nur bitten, drr. V6716,.e zuzustimme", damit die (*I-5604111192:- alsbald die' Segnuugen des (Haikßes 8611171371]. Wir 71911711 durch
dieses Gesetz eine alte Schuld tilgen, bis wir ich;).- 1111„- grgen unssxe _
Geistlichen haben.
Abg. Fürbringer 1111): Auch meine Fraklidn 171-111 sich über die entgegknkoinmsnde (Erklärung des Finanzmiwiiiers. Wir 111111711 gern noch mkbr iiir dic Geij1lichen erreicht, 61) r die Finanzlage des Staats und seine Stellung, die» er den kirch1ichrn 6921111169611er
ge,]enübkr einnimmt, machtcu dikEriüUu-xg writ-rg-hm-dei Forderangen „
unmöglich. Wenn nun auch durch die Annahme- "Ms Brannen-
besoldungsgeseßes eine gewisse Verschiedenbcii zwischen der SteUung * der Geistlitben und der der Beamten bedingt iii, so möchte ich 500) '
bitten, daß sich die Geistlichen znnächi1 dabei beruhigen.
Wir haben ja in 01111 Gefey die Möglichkcii, gi'wissk Aufbrssernngen *
herbeizuführen durch die Amtözuichiiffr, 111“ aus kiachlichsn Fonds ge- leistet werden können, wenn die betrkffcnbc SikUl besondeis schwiecig ist und besondere Tüchtigkeit erfordert. viLlen Stifturgen, die den einzelnen Gemeinden zur W-ssotung dir Laar der Geistlichkn zur Verfügung stehen.
Die Leistung des Staates nach dsm 11711811 Gases bezifferi Mya 20 Millionen.
Zuschüsse nicht bedüifir, wenn sie in 0911er Selbständigkeit neben
Sod ' “i i di -, „ W" €* "Me ck a“ e [ nannte Mantelgeseß fur die Yesoldungsverbesserungkn folgen 6 " Dirie freie T'icb-ktäli keit 1 behalt ihre volle Berechtigung, und wir onen ihr nicht vdrÉanif, , au Es wäre besser für die' Kirche, wmn fil dicicr 1
dem Staat beleben könnte; leider auf die besonders freuen, ist, daß
aber durch ihre Bedrängnis isi sie ilfe des Staats angewiefen. Worüber wir uns ganz
durch dieses neue Gesev ein Einiqun s- band um die verschiedenen Landeskirchen eschlungen wird. Dieyes materielle Band wird ganz gewiß dazu eitragen, die Unterschiede zwischen den Kirchen der alten und neuen Provinzen zu verwiichen und die Einigung in unseren evangelisiben Kirchen zu fördern.
Abg. Viereck (frelkonsZ: Die [este Erhöhung der Kirchensteuer um 31% hat die Leistungof higkeit der Gemeinden erschöpft. Was nun die Staatshilfe anbetrifft, so isi hervorgehoben, daß der ideale Beruf des Geistlichen mit dem Beruf der Beamten nicbt veraliäoen werden dürfe. Jmmerbim ist aber die Höchstgrenze des Gehalts von 6000 „“ nur eine mäßige zu nennen. Die bobeVefriedigunq. die der Geistlich6 in seinem Berufe finden kann, mu ibn dafür entschädigen, das; er nicht in der gleichen Weise wie die samten besoldet wird. De Skala des Riibegebalis ist eine angemessene. Was die Hinter- bliebenenfütsorge anbetrifft, so kann eine Penßon von 700 und einigen Maik nach dxn heutigen Erfordernissen auch bei be- scheidenen Bedürfnissen nicht als auSreicbcnd bezeicbnrt werden. Nun ist in den Sayungen ja vorgrseben, daß der VcrwaliunWausichuß be- rechtigt sein soll, die Sätze zu erhöhen“, aber es fragt ck, woher die Mittel dafür aufzubringen sind. DieLeistnngsfiibigkcit e*r Gemeinden ist ja erschöpft, bier 11111511“ (1110 die Staatshilfe einieizen. Durch die Staatsbeibilfe von 500 0009“ für die Witwen Von Geisi- 1ichen, die länger als 15 Jahre im Amic gewesrn 1110), können jc'der WitWe etwa 2- bis 300 „46 zugelegt werden. Daß bedrnict mm nicht, daß jeder Witwe schematisch dieser Beiraa zugelegt 1thde 1611, sondern nur den Durchschnitt. Im ganzen stimm?" wir dem (Geseße mit ruhigem Gewi 611 zu, weil hier ein dringendes Bedürfnis yor- gelegen hat. Die ufbexserungcn sind nicht cricböbfc'nd, sie bleiben mäßig, sie bewahrcn 6 er die Geistlichen vor Not, und das ist notwendig. wenn sie mit boiier Hingabe: ihres schönen Amtes walten folien.
Aba. Eickhoff (fr.Voli'sp.): Die. Vorredner haben die' Vorlage so au5“übrlich behandelt, daß ich aui weitere Ausführungen VLkzilbsen kann. Wenn auch die KommiisionöVerbandlungeu nicht all? unsere Bedenken zersircut haben, so ist dock) mancher Zweifrl beseitigi, und wir werden deshalb für die Vorlage stimmen.
Darauf wird ein Sch1us3autma durcb dir 101de Parteien der Rechten und durch einen Teil des Zentrums und der Jiationallibrgxleit angetkßntimen. Zum Worte war nur noch der Aba. HoifmanUSoz.) geme e,
Abg. Hoffmann (Soz.) zur Gesckpäftsoidnunq: Dmcb Ihren Beschluß ist es meiner Partei zum wjederbolikn Male unmöglich (1e- machi, in dieser äußerst wichtigen Und Prinzipiell?" Sack" zum Worte zu komm-n. Durch diese brutale Anwendung Jbrkr Macht (Glocke des Präsidentin), durch diese (Gemeinbkit haben Sir (dic folgckndenWoxkc des dem'rs gebkn in_dxm fich erhebenden Lärm Nr- 161711; Vizepräsident Dr. P orscb: .Hcrr Abg. Hoffmann, ich rufe Sie zur Ordnung! _ Abg. von Pappe n b eim (101.1) 7101 nahezu gleichzeitig: Man sieht, wie richtig unicr Schlusiantrag wart)
Abg. bonArnim-Züskdom (1961) zur Gescbäijs-ndmmg: Wir woÜten dem Abg. Hoffmann nicht Gelegenheit geben, cine ähnliche Rade zu ballen wie bei drr Ersten Lcsurg. Das Haus bat damals dem Abg. Hoffmann das Wort entzogen, nachdem er 016111101 zur Ordnung gerufen war.
Abg. Hoffmann (Sox) (persönlich): Meinedamaligp Redr babe ick) draußen noch einmal gehalten, sie ist außsrdcm imbéanstandri 1,601'11171 worden. Das beweist, das; der Staatsanwalt viel loyaler ist als Sie als geießgebende Körperschaft.
Darauf wird Artikel 1 angenommen, cbc'nio der Rest des GcseÉö, nachdem zu Art. 33 nochmals dcm Abg. Hoffmann das ort durch Schlußantrag abgeschnitten worden war; sem
Vorredner hatte auf das Wort verzichtct.
Es folgt die zweite Beratung des Geseßentwurfs, be- treffend dasDiensteinkommen der katholischenPfarrer. Nach der Vorlage werden behufs Gewährung widerruflicher Bei- hilfen an leistungsunfäbige katholische Pfarr emeindrn kur Aufbesserunq des Dienstemkommens ihrer Parker ]äbrick] 5618400 «44 aus Staatsmitteln bereitgestellt. Das Dienß- einkommen soll, abgesehen von zuiäsfigcn OrtSzulagen, 1800 bis 4000 „46, erreichbar durch AlterSzulagen von drei zu drei Jahren, nach 24 Dienstjahren betragen.
(Für die Diözesen Posen-Gncscn und Kulm sochn jedoch die Éorscbriftcn des (Heseßes vom 2, Juli 1898 mit der Maß- gabe in Geltung bleiben, daß der Antcil dicser Diözc'ien an dem Staatsbeiirag durch den Kultuöministcr und den Finanz- minister festgeseßt wird. Diesyr Anteil soil für die Qlusgaben nach dem Geseßc von 1898 vcrwsndet werden; der dazu nicht ve-rmendetc Betrag soll zu widerruflichen Zulagen an Pfarrer dieser Diözrsm dienen.
Die Kommissionbat. hierzu den Zusatz gemacht:
,Die widerruilicben Z1lagen sollen nacb Maßgabe der im geg-nwärjigkn Gesetze normierten Gehaltssäße allen Pfarrern ixewäbrt werdcn, soiern 113 nicht dnrch die Betätigung einer dcm preußischen Sta.“.tk oder dem deutschsprechmdkn Teile der Bevölke- rung feindlichen (Gesinnung das friedliche Zusammenleben der Be- völkerung oder [0311 die staatliche Ordnung gefährden. Urbi'r das Vorbandcnssin dieser Vorausfeßung entscheidet der Minister der geistlich Angcksgenbcifen.“
Im übrigen hat die Kommission die Vorlage unverändert angenomm-m und beantragt, die Petitionen, bctrrffcnd Er- höhung dcr Staatsbeibilfcn zwecks Aufbesserung dcr Rube- gchälter der katholischen Gristlichen, dcr Regierung als Material 11 überweisen; über die Pctition, brtrcffeiid die (Gewährung ?taatlichcr Bcihiifcn für leistungSunfähigc ]üdiscl)1' Gemeinden zur Aufbringung des Diensteinkommens, Rubrgcbalts und der Hinierbliebcnonvcrsorgunq dcr Rabbiner und zur Ncucrrichtung von RabbincrsicUen, zur Ta csorin'tmg iibcrzugckwn, da das Ab- geordnetenhaus sich außer Zandc ficht, bei dcr Beschlwszfasxung über die vorlikgrndcn (Hcscizentmiirft' diescr Petition tatt- zugcben; die Petition, betreffend Nirhtant*_cchnuug deb ?)icin: einfommews aus Weinbergen fiir die' nächsten fiinf Jahre auf das Gehalt und chiliigun von Stamsmilli-in zu diesem Itvkcke, der Regierung als ialciial zu überweisen, über die ?ietition jedoch, sowoil [10 die Aufnahme einer cnisprcchcndcn
*icsiimntupg in das (81 ch beantragt, zur Tagcsordmm iibcr: ngebrn; dli' Petition, betreffend (leicbstellunx drr“ “me'rer eider Konfession?" in den (Behältern, fiir (*i'leb gi zu erklären.
Die Align. Tt“. Porsch („2111100 und Stnch71(Pole)
- beantraqen [ilii'rkinsiimmend, bie Ausual)mebc*stimmuug fiir
die Diözesen Poseii-Gnesen nnd Kulm zu sireickwn.
Die Abgg. Dr. Porsch („,-1111111) 11. (Hon. ferner folgende Resolution:
„bie 917490111119 zi] ersuchen, im Einvermlnneu mit den bischöflichen 357111515611 liaatliche Mittel lveteitzuiirlim, aus welchen zum Diensl-i-ikmmn-n der kiiil)1)l_i|chen Hilfsiikisiiiiben (Rapläne, Vikare, Rektoren) Beihilfen gewährt werden.“
Die )(]. Kommission bmintragt, alle diese Antoine ab-
beantragen
: Zulehnen; sii- beantragt fkliikl' ihrerseits, drr verstarkten Budget-
ommissibn eim-n 911111119 zu überweisen, wonach in das so e:
Bestimmung 811188711131 mkrden soll:
„Die Staatskg; einn“ 10111) ermächtigt, imm ]. April 1909 ab außer den im Siaaißhaugbaliéetat fiir Emeriien nusgrjrvten Fonds und dar in 11717111 Geskv bezeichneten Summe von 120 000 a“ zu Beihilfen fiir die Uiuhegehälter noch einen weiteren
Betrag von 230000 .“ jährlich für den gleieben Zweck unter der Jokxmsfesung zu verwenden, da der Mebrbedarf fur die Regelung des Nubegebaltßwesens dcr kat olisclxen farrgeistlicben nur aus ckchÜchen Mktxeln gedeckt wird. Dre erteilung der staatlichen Milieu anf dle Diözesen Fölgk nach Bemxömen mit den bischöf- l'uben Behörden Zurck die inister der geiiilichen Angelegenheiten und der Finanzen,
Berichtersiaktek Aha. Tourneau (Zenn) berichtet 1158: dke Ver-
ßandlungen der Kommisfion.
Finanzminister Freiherr von Rheinbaben:
Wenn wir der evangelischen Kirche 5170000 „Fs zur Verfügurg 7121511. um die Reliktenfürsorge für ihre GeisiTiÖen zu verbeff-w, so 113 es JelbiiversjändliÖ ein (Gebot 'der Biiligkeit, daß wir «7111213 Für die 123311736: Geixtlichen auf dem Gebiete noch mehr StaaniLfe zur Verfügung stellen, wo auch für fie die mit::- Fürsorge ein be- sondere! Vedärxnis ist, das “1,11 3117 dem Gebiete der Emeritierung. Ick habe bereits in meiner Rede bbm 20. Oktober, 315 irh die sau,]:- Vorkage 217151571517. “darauf bingewirfrn und folgendss SUS" geswrstken: .
Es freut mich beibnderß, daß die A5ficht ::Swaliet, die 5195er
54:1; *.m-„xenägende Regelung der Verbältniffe der emerixierien Geisi-
11chen zu bewirken. Bisbxr war das Rubeßebalfömesxn der fatbo-
115472?! ExistliÖen nicht einösitlicb gxregeTT; nur 211151171: Diözesen
Haber. 25 qexegelt, andere überhaupt gar 111.51, und wo es geregelt
3313, bestand die größtex innerliche VersÖied-enbeit. E: 111 12112115
derkirch11chen Organe die Abs'tchi, größere Einbeiilichkeit Htrbei-
zaéäbren. Um das zu erleichte*rn, ist auf Munich der Herren
JisÖöie staatsseitig ein Betrag von 120 050 .“ in 'das Mantel-
zessJ au-"genbmmen.
Méine Herrxn, wenn wir 31101212 Fürsorge für die meritie- «.;-;,; der 1316011147211 Geisflicben Heffer auSgesialken wollen, so H::23611 23 11.15 darum, dieixn Betrag bon 120000 „(6 zu erhöhen 117.7; eine sntwrechende Bestimmung in das Mantebxeskß aufzunehmen. Es éragie 1101; mm: wie weit gebt das Bedüifnis, in welchem Maße 1111111211 StaatSminxl jar Verfügung gesteUt 717275211? Auch bier, wie 561 :er ebarxgelischen Kirche, Habe ich selbsibersiändlich den Standpunkt zu 2611731211, "5313 in erster Linix die Kirche für ibre Geisilichen xu 131-zen hat und des; der HelfendeHinzutriit des Staates erst in zweiter 81613 in Frage kommt. Nun ist die katholische Kirche, wie sie aus meiner Erklärung in der T1. Kommission trieben, binficbxlicb dsr Steyerleistungen beffer gesixUt als die ebangeliscbe KirÖe, insbesondete auf dem in Rede siebenden Gebiete der Horse für ibre im Rubegebalte stehenden Geistlichen. Wäbrexd die evanzelisibe Kirche für das Nubegebaltßwesen und die iniktenoersorzumg 33/0 der staatlichen Eirkommensteuer aufbringen 111313, würde die 131561111176 Kirche für Emeritierungßzwscke, wenn se n.'r 10/0 an Steuern erbebt, „50000 .“ aufbringen können. Der Gesamtbedarf für die angemxffene insorgung der emeritierten katho- Tiscbkr: Geistlichen war von kirchliche Seit“: auf 700 000.36 angegkben worden; rechnen Sie die 350 000 „46 35, die einem Prozknt Kirchen- steuer gleichkommen, sb bliebe ein Fehlbetrag von ebenfalls 35000024 Da wir im Mantelgeseß bereits 120000 .“ in Aussicht gefteÜt haben, so würden aus den bon mic erwähnten ViUigkeithründen diese 120000 „46 um 230 01,0.“ auf 350 000 .“ zu erböbkn sein. Diesem entspricht der Antrag Viereck, Dkk die einstimmize Zustimmung der Kommission gefunden bat, und 14; werde g'rn, um den berechtigtm Wünschn der Katholiken nach dieser Richtung entgegenxukommen und an einer Verbesserung der Versorgung der emeritierten katholiscken GeißliÖen meinerseits miZzuwirken, dafür eintreten, daß dieser Antrag die Zustimmung des Königlichen Staatsministeriyms findet. (Bravo! im Zentrum.)
_ Abg. Dr. _Kaufcht1n 13:21:94 Wir stehen auf dxm Standbunkt,
133 dsr kaikxcxlticbe Geistliche l_em Staaisbeamker ist. Die in diesem (YIM vorqxjébenen Bezugs 11211211 !"“.cb somit nicht «16 ein “vom 31.1312 gswabctes (131-bali rar, Fondern als eine Beihilfe; dié Höhe deZ_ bealts in_britirxmien, UnteLiegt den kirchlilben Oberen, den Bt'chen. „3.212 "L)erfiichtunZ des Staates wird bergeleitrt Einmal aus cxrxakniarriaiwn, die die Kircbxnbxrmössn ieinerzeit auf das cmvfind- 17,602 027013221111 5:1, kann aber aUcb ansparitätischen Rückfichten. TLZ? Kirche 1011 den LSVA m_dér Turcbsübrmig seiner Anfsaben 'US-zr, d-ZrUm 01 dér Staat brrrxiiibxet, 111 den (Gehältern 73-1: (53:01- 17chxszetzutrasen.„ Bedauerlkcbzrw-iie find die Hxlfsaeistlichen nur Y:: Yrtszixlazen Zedacbi worden. Auch eine zweite Forderung meingr 15:11:26; 111 111631 er7u117 wordsm, nämlich di: Gleichstellung der :;xxxithben Gexixlichen mr_t den SVINZLÜ'ÖS". Véi dSn Beamten wil] 17:37. smcn UNtUichikk zwxicbZn'vereirateten und unverheirateten nicht WEM, warury bei den Ezixlexn? Fürstbischof Dr. 11655 zu B;?Ziau bar 1155 m einsr Hsxy'liÖM Erklärana gegkn diese ber- “ÜLIIZM Brbandiurxg dsr G-111115567. gxwandt. Ebenso fönnkn wir ;;ébxakéer me 1)?! d-Zn Beamxxn 111151 anerkennen, daß die Geistl!chen i:: Mien anders 5xbaxde1t 1227216 1211271 315 die ankeren (Heisilickoea. /_ _ Mixtisteréaldirek'tcjr yon Cbayruis: Ter Vorredner ist durch das ;M'ZZ nicht *.*-011 5577181“!th der .Oinwsis auf verheiratete und unver- 227711312 Bzaxnte 01 aber mehr („.IN-511156776110, da 551 den katholischen 1415711155671 die Eb? nach den Vcr'ckxristen der Kirche ausgeicbwffsn [; __stzr 1315210495 Warst _wérd ]usebsxx müss", das; ein katholischer *VLé'Üiuber *mit 4500 .“ be'1_er gqsieüt ist als ein Evangelischer (Heist- ZY-zr 12111 6000 „14. In _T:!terrclch sieben sicb die katholischen (Heist- .:.1:1-_3 nicht anxiabcrnd 20 gut, in Bavrrn erbaljen fie bbbstens 167,30 .“, .'" Wixttkexxiberg nach ".?-4 Jahren 3300 „46. Die Fraqe der C'7-'?»;».11111chchri_01 wiederbel! :rÖrT-xrt wordxn: 41113 aÜgetneiren staats- YÖTch-xn Grundrn konnten wir 1125611 nur in bestimmten Fällen :.:Z-Z,_x11.1;kn „FUZSÜIÜSK. Wir haben 31165 getan, um den geäußerten W::“zben ent zukommen. * _ Abg. Winckler (16100: Msine roiiiischen Freunde stimmxn diesam *ZY-xksßentwurk_grundia*ltcb zu.- Die 'UnUabmeSsktimm'mz für die '1;U*::n.5:_n Poycn und 1830137111676 is? in der Kymmiisibn wesentlich FM_LÖMÖt worden. Wir rrkläxex'. un; mit dieser Milderung ein- LÜT'TJKÖ-Zkl und werden dementipxekbend andere" Anträge iu dies'r FUF: ablehnen. W.:ijdas911iiezsdaxt aribetrifft, so ist es gerade 1.13. 3115 deren 1111111? dis ArichUUg hervorgegangen ist. für die :*:cxngkliichsn Getiiirxiycnxin Bei'qndeur») iu LUU- „skbk wikikbmmen, “““"-:. wic nu_r_1 .Und an' 7416011111)?! Seite vorsehen können an ZLTLMULn :?tciie, wo _rin beibrioeres BcdüMniS dafür voiliegt. Kk? sind uberzrugt, d.:y'ein bbbxs M31": von Befriedigung auch der den .kndbiiixben ÉCMÜÖLU Oawb die?":“J Geiss hervorgerufen werden wnd,
WF V1?" ck (MOM). Wir wotien dem vvrliegenden Geseßentwurf 16711 unsere Zustimmring ecteilxn, obne in cine Erwägung darüber 2371111112187], ob die Yigrrgebäiirr aquiibend sind. wei! wir nicht in der nge jmd, das _Uciev zu ändern, ohne weiteererband1u_n§en mit DerKcrche berkrizusiidren. Wir wollen es dabrr bei den Feitiieüungen ZFS Geieyss beivenden lasen. 211111) unF ist eSitnavg--*.ebu1, daß :Ur dix Provinzen 353101 und Westpreußen wiedxr einc Auönabme bat 48macht werdcn m sien, aber man kann der Regina" den Stand- Dunk't-nifbt verdrnken, wenn Ü? nisiui, daß Staaiébxi tlien so1chen Gezifltcbeu nicbt )UgeUumdr werden düifrn, welcbe sich 111 _kffénk" BMkPrUck) mit den Ci-iriÖTiitigtn des Staates sexy.". (Zwijcbsnruf Zet den Yo!:n.)_ Die ÖFUSU yon der polnischen Exil? 11104“ A"- “Ök- daß es 1010)? Geiitiiiben mbc gibt; das ware um io deffer,
dann brauchte diese Auknabmebesiimmun nicht in Anwendung gebracht 1:1 werden. Aus zahlreichen Gericthver andlungen kann man aber er- ieHen, daß eine Beruhigung in jenen Gebieten noch nicht eingetreten 111. Wir sind die ersten, die iufrieden wären, wenn in Posen und Wefipreuß-n wieder Ruhe und Ordnung eimögen. Es ist klargestellt, daß nicht die polnische Gesinnung, noch weni _er die polnische Ab- fiammung maß ebend sein sollen für den iderruf der Zula en, sondern nur de Betätigung einer dem Preußischen Staate feßnd- 11chen (Gesinnung und die dadurch bedingte Gefährdung der staat- 11chen Ordnung. Es wird den polnischen Geistlichen nicht schwer fa11en, so zu handeln, daß den Anforderungen des Geseßes genügt m_trd; 5; haben es also in du Hand, die ZUlage zu er alten oder nicht. Eine besondere Freude hat uns die Aufbesserung der Relikten- [)ezuge gemaÖt, nachdem auch für die ebangeliscben Relikten ein ubriges getan worden ist. Ich hoffe, daß dieses (Gesetz dazu beitragen wird, daß auch die katholischen Geistlichen mit Befriedigung ihres Loben Amtes walten können.
Aba. Fürbringer Zul.): _Auch meine Freunde freuen fick) über das Zustandekommen die er Geseße. Der Unterschied zwischen den evangelischsn und den katholiscbén Geistlichen ist sachlich begründet. Wxnn die katholische Kirche das 611th aufböbe, so würde das in ganz Deutsckyland und namentli von den Fraucn mit Freude begrüßt Werden. Aber das Zölibat nötigt uns leider zu der
AnfangsgebaLt bleibt allerdings bei uns binxer demjenigen zurück, das in Bixvarnbnd Sachsen gewährt wird. Eine wichtige Frage ist die der Hxlfsgetiilicben. Der Staat hat diesen Jesenüber nicht dieselben Abfsichxsrecbte wie bei der evangelischen Kirche. Die katholischen Hilfßgetsilicben befinden |ck allerdings in druckerider Lage; wenn aber der_StaZZ daran etwas ändern sollte, müßtxn 2711 die Vorbedingungen dafur ersulit werden. Es ist Sache der katholixchen Kirche, dieselben Vorabsiesungen wie in Bayern 1121) Sachsen dafür zu schaffen, damit anch in Preußen in dieser Beziehung ein Jorticbritt gemacht werden kann. Namens _der natiovallibsralen Fraktion begrüße ich also die Vorlage. Wir itimmsn 611271 Anträgen der Kommijsion zu.
Darauf wird ein Schlußantrag angenommen.*"ZYii"1 W011 smd noch gemeldet die Abgg. Eickhoff (fr. Volksa), „Hoffmann (Soz.), von Strombeck (Zentr) u. a.
Abg. Eickhoff (fr. Volksp.) erklärt zur GéscbäftSordnung, daß seine “reunde für die Vorw.]? stimmen, jedoch 111121 für die Aus- nahme eitimmung für die bsidsn ösilichen Diöjeien,
Abg. Hoffmann (Soz.): Durch dizi“? dritte Guillotinierung haben Sie den Bewzis erbracht, daß 1127155 121611 für unfäbi er- klären, auf Mike Ausführunsen zu antworxen. Diese dritte 26Mi- entziebung ;?576116118 ist fsig und (der Wizkbräfident Dr. Krause läutst stmk imd 325311275 wi: der Glocke, 621 Redner ipricht aber weiter) infant, Ungerecht.
_Vizepräsicent Dr, Krause; Herr 915,1. -Ö:ffmann, ich bitte Sie zunachst, 1.6 Wsitersprechn zu 6312111177621, 165-311) der Ptäfident die Glocke rührt; das 16 ?117 Gebo“; des „„S-311176 und der Achtung vor dem Präsidenten. DIRK 565271 Sie durch Ihre Worte * wie Weit Sie dumb "512121134571 JIT? Selbstaihxur-z sewabrt haben, haben Sie 121511 zu Entscheidkn - die Würde dss H.]Usks berleßt; ich rufe Sie deshalb zur ITDUUX'Z. (Abg. H 61721 Tl: 6: Das ist eine Ehre Für mich!)„ Diéss 12312 '“emexkung war 312111701113 ordnungswidrig; 11:11 riixe (Zis zum 31221121: Malz zu“: Ordnux; u:“.d mache Sie auf die gejckyqstsbrdnunzsmäß'geU Faisen 171-ZRH zx-Zéien Ordnungßrufes auf- merfiam.
_ 9,155. 6071 StromIz-F (“Z:njr.) 62111121, Tas; er i1ch seine Aus- sükiximgen "(:x die DTM: 22111179 2215261112.
Bei der Abüixnrnxmg '.:érd die 936161111557: des Abg. Dr. Porsch 1327117) 122577: xe: BeibiTZSn für 512 1,2133111611271 Hilfsxxeistlichen 359112531. Die 11711121 1 1:13 14 der Ysrlage werden unb-Zrändert angsnbwmen.
_ 36 “11:_*.1k21 15, 7:85:66: dé.:Ausna5mLS*-.7?'wmixrig für die Diözesen
PSien-GKAM und KMU 371251114 befärwoxx: „ “315.3. STUÖLT (POL) 56:1 *..ntrag :qu Streichung un: wendet 11ch mit enticbicdenen Warna geaen die ungerechte Beßandlurig der Geißliäben in den 561111732611 LandesTeUSn. TIL: Regierung 6551? 1766er 15157“? jzgezeöen, 7:61“; 1611116 AuZnaÖmsZssiimmunzkn 61:1: Fé- etsnet ixirn, KOMET: 5322673273423. Txxbalb entkalte die?"? Aus- naIm-„keiiimmum, 21:72 JKWrissaaenz ,;egeväörr der f::"xHerxn .:)„1111119 der Reßiewrg. E:“ wsrke 312: d;.- :Ilitri'cheGeünnun-Z be!"?rgk'r, 71721152 sicb 711.251 ;e;en dex: SUN. “.;-';"; das Dechcbtum, sondern nur Zegkn 91673117: 2733511331710“. "*:er 3.626127133 ricbtx. Die Hsrzake ::.-. 11.2.11- 1ichen M::tein "3': die xGeisTLZÖ-N iyi 11115: nur 21115 21:7;111153, 10672771 eim 72ch111che V2:1:"1:ch1*:.-5 des Staats, solarge xk Nicht die der KUH- 221195151123 17:32; zaréerbe. Ti? widerr11111chxx Zulagsn könnten Znit idrxm :ZZÉUZMZUN Céaraktcr nur demcraliüzréKd unter 17371 (332111162211 72721723.“ Txrcb 11:5: Mittel werde der Staat seinen Zirech_nxcht !*.-1:01:32. *;23312 d-ZZ Geßewteil. Es sei eine emrörende Untsr'teliang, *.*-32 71! ::!11175553 Eeistiicbkn ihr Amt mißbraucbten, um an den Exu-dlazen k“:- Ztaats zu rütteln. In ein: rolniiche 111561116112 ('H-„meinde ,:ekér2 d:ch :.“: allem ein polniicker Eéistlicber; von einem deutsÖ-„n 47521111 (ben köxnte man ja qar nicht verlangen, daß er di:“ Diurter":rache ö-rüÉÄÖtige. Es beiße die Tatsachen auf den Koki "2:11:27, 1227.11 de:! Reaierunasvertreter in der Kommiisicn *::11 21.151" "73.115- '.;nk d'atfchseindlicbxn Grfinnung der 001n11ch'0 1332111111522 ,;3117'6175711 babe. SbÜten kknn auch die Geisilickxn 111 Zawixxzsrx 121 Regierung werden?
Mi:*i*"xzré.12:1:xkk::::.". CHabbuis: Die Gründe, welche die Re- aierung zu ibrém Vs::xxrp. _.Z-zwungexi haben, für die Geistlichkeit im Osten AiixnxÖmxbs'Éimwxngen ;] trrffen, sind bereits früher eingebknd erörterdwrrkxn. ZH 157.31: 7111! Reihe von Fällkn mitteilen, die unsere .Wir-an.; r2chc7xrxigxw 12111 abxr darauf verzichten. Tatsächlich liegen die Vsrbéjxn"?! “"ck, :ck im Ostsn eine Reibe bon k1tbolischen (Heisilicbsrt ke: Ei. ""*“.."Z' iÖreE “31me 17.1311 benutzen, um ein feindseliges Verhalten d-r r.'inxk'Ö-x: 2463.41in1134 gegen die deiitscbe zu näbren. Mit der VeiäUÖTTTZK 17:71:73 der Kommiision kann sich die ?iirgierung voliständiq eiW-xri'txrks: 2:1.ärex. Wenn das Gesey zur Ansfübrung aelan„t, so kanxi das H::Z T*;J 1“4271-1110 sein, daß :ie Außnabme- besiimmwnz kik „195: 6711522371211, aber auch mit voller GersÖt-g- keit gebancbxbr wxrrs: würds. ZH schli€ße mit der Hoffnung, daß diese Ausdabmebekémwxxz 72:51 51:15 dauernde sein wird.
?'15ß.Tr.K.:uf:1:::k :Zxrxr» erklärt_kurz für seine Partei, (1112 Aniräxc abjixlsbnen, d'r «".-7 ';.„xx:xxbmebextimmungen für die E60]. lichen im Osten 5133221334271.
Damit sckiiisßi dT.“ Tekaxrx.
Die Anträgc 'VW-„H 11110 Stychel werdcn abgrlebnt, Artikel 15 in D!"! F613'4:6.1_ der Kommission angcnommm. Ueber die PCÜTWMU 'k'ék'Éiäéf-"l 5.76 Haus ebcnfaiis 11.255 den Kommiijibnoanträgrn_ .?.“r (“071 der Kommission 661171173311: Zusas zum 2151703131175 ::17) der Budgeikommisfion 11577- wiesen.
Ehe 566 „13.1116 „511: 9711671 Ysraiun?) des Lehrerbcioldixxizsa gcseßes übergeht. Mrd 611; Antrag 68 Abg. von T11257 (low.) bie Verf.:;xut'g 561-„471377671.
Schiixk: gegen 1 „5 117.77. Nächfie Sißung 211932311. 12 Uhr. (LTÖUTÖ.'Ü'ZÜLIUJ'ÉJU-TJZ Berggcseßnovelle; Eta: DCI." Bergverwaicung !
Land“ und Forsnvirtsrhaft. Gerrstdxerncciingarnk1908. Das UUZIÜZÖL Ack:xrdaum::::1ierium veröffentlicht .us-** 13:2er
dec 211762111921: Ausw-ike 526 S:.mstiYÖen Amtes fol.:rnde 307317. über die Emir Unsinn,; :::: "32.721- 1903. Es wurden 917711111:
verschiedepen Behandlung der Geistlichen der beiden Kirchen. Das-
BebavteFläcbe
( Aufnahme) Katastraljocb
D o l 5 965 389 p6180e 163 282
6 128 671 1 777 420
Winterweizen . Sommerweizen
Zusammen Winterroggen . Sommerroggen Halbfrucht .
33 422
108 177
ertrag
5:36
ministeriums ; e n t n e r 40 547 317
875 912
6,76 41423 229 6,36 11311353
4,97 6,59
166 251 712 817
Leie
39 870 300
Zusammen Wintergerste Sommergersje .
Zusammen
' ais. . . Kartoffeln .
1 919 019 108 551 1 753 285
. . 1 861 836 afer. . . . . . 1 837 225
. . . 4 100 628 1 014 928
37,40
6,30 12190 421
7,71
837171
6,52 11 425 860
6,58 1.2 263 031 5,54 10 184 926 9,05 37 117 269
Uebersicht
12 413 800
12 315 400
37 955161 36 811600.
(Pester Lloyd.)
über die allgemeine Getreide-Ein- und Ausfuhr der Niederlande und insbesondere Rotterdams.
(Nach einem Bericht des Kaiserlichen Konsuls in Rotterdam.) Eingeführt wurden: in 1000 kJ:
Getreidearten. Herkunftsländer.
Dezember
1908
in den ersten 12 Monaten
Dezember
erfien 12 Monaten
Weiien: Verein. St. 1). A. . Belgien . . . . Deutschland . Rumänien. Rußland . . Andere Länder .
zusammen . davon in Rotterdam .
Roggen: Belgien . . . Deutschland . Rumänien. Rußland . . Andere Länder
zuZTmmen . . davon in otterdam .
G e r te: Belgien
Deutschland . . Oesterreicb-Ungarn . Rumänien. . . Rußland . . Andere Länder .
zusammen. . dabon in Rotterdam .
Ma 16 : Verein. St. 1). A. . Ve1gien . . . Rio de la Plata Rumänien. Rußland . 2111:er Länxer 1013111217311. . davon in 012132126111 .
Haier: Belziw . , . De1111ch1anc . Ramänien R1ß1and . . Andere Länder . zusammen. . dabei" in Rotterdam .
10 528 41 902 7 874 7 757 35 562 2 067
250 953 809 995
57 738 110 539 216 362 343 036
63 934 61 871 1 612 3 838 23 720 108
226 683 760 179
11 348 202 258 548 954 375 503
105 690 1 788 623
62 233
1 124 21 814 5 799 7 303 1 157
949 814
24 389 123 568 73 155 159 502 10 127
155 083 91 669
4 449 2 006 6 514 27 728 505
2 125 025 1 340 958
30 112 27 441 99 771 279 658 2 328
37 197 27 196
6 067 8 436 558
6 082 25 839 9 814
3917741 310 643
69180 85 053 6 521 65 435 421 512 48 961
41 202 30 566
10 109 5 429 1 405
13 976
24 449 2 561
439 310 377 597
89 850 32 536 10 365 113 913 349 272 32 721
56 796 49 199
11087 ; 14977 9199 7 19481 . 609“) T1077
696 662 599 137
120 131 119 360 143 863 179 444 102 570
42 271
57 929 44 072
28 049 13 395 7 268
2 567 1 85.0
17 315 '
628 657 520 008
287 893 178 879 65 600 165 486 145 700 2“) 2.54
63916 40216
431 461
254 17 403 “
88 1
70." 6.39 .).-„1 696
1 ) L'II 64 2:32 25 366 157 622 54 841)
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7"! “356 S4 592 "34 516 12“. 239 26 62-8
22 799 ' 21 443
375 533 279 729
Auggefübrt Wurden: in 1000147:
26 359 22 020
35“) 961 266 144
Getreidearten. Bestimmungsiänder.
] 908
, . |
Dezember ;
Monaten
in den ersten zwölf
1907
Dezember
in den ersten
1 zwölf
. 2112713127“
Weizen: Belgien . . . Deutschland . Andere Länder .
zusammen . . davon über Rotterdam
Roggen: Belgien . . . Deutschiand . Andere Lakiker . zusammen . davon uker Rotterdam Gersie : ' Veigxkxi . , . Yeut'Ölaxk . Exslzx.) . AK:??? 8177-57 . ].A'TUUM . ?*IIFL “ZSC“: )*YPMIM
„... 21-7 ;:1
Binzrerc
? : 27 31:1: : .
ANW.“ *.*-"UOK .
9462 . 67071 1
124 572 384 671 3 293
141€2 109 795
*)
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76 533 1 37 829 '
449 16146 1
512 536 768111
12.3 339 66 155
23 ;
16 5375
14 94,3
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