1867 / 161 p. 1 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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[174Y Ediktal-Ladung." * ach erfolgter Jnsolvenzan eige ist zu dem ubexschuldeten Ver- mögen des ußwaarenhändxers arlAugust Futsch allhter der Konkurs- Prozeß erö net worden. _. .

Es werden daher alle bekannte und unbekannte Glaubtger dessel- ben, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an denselben zu haben glauben, hierdurch vorgeladen, x_n dem auf

den 18. Jult 1867

anberaumten Liquidationstcrmine bei Vermeidung des Ausschluxsses von der Masse und bei Verlust der Rechtswohlthat der Wieder-Qiq- schung in den vorigen Stand, in PecYn oder durch gehörig ,legitx- mirtc Bevollmächtigte an Königlicher erichtsamtsstelle allhier zu er- ihre Forderungen anzumelden und zu bescheinigen,

estcllten Konkursvertreter, sowie, etwaiger Verzugs- binnen 6 Wochen

scheinen, . darüber unt dem . , rechte wegen, unter cmandcr rechtltch zu verfahren,

zu beschließen und

den 9. September 1867 der Bekanntmachung eines für die Außenbleibenden Mittags ,12, Uhr fi'xr bekannt gemacht zu achtcnden Ausschließungsbescheides gewa'rtrg zu sem, sodann 111 dem auf

den 20. September 1867 . anberaumten Verhörstermine, Vormittags 10„Uhr, zur Pflcgung der Güte, bei Vermeidung von 5 Thlr. Strafe für jeden Einzelnen zmd unter der Verwarnung, daß diejenigen, welche an enbleiben oder Über die gemachten Vergleirsiésvorschläge fich . nicht euer ni t bestiMmt erklären, in die Beschlü e der Mehrzahl der Gläubiger ür einwilli- gend Werden erachtet werden, anderweit an Kömglicher Gerichts- amtsstellc allhier in Person oder gehörig vertreten zu erscheinen, end-

Zich aber den 5. Oktober 1867 drr Akten-anotulation und den 12. November1867 der Bekanntmachung ein'es Locationserkenntnisses, welches rückfichtlich dcr Außenbleibenden Mittags 12 Uhr für bekannt gemacht erachtet werden wird, fich zu versehen. . _ Auswärtige Gläubiger haben zur Annahme künftiger Ladungen Zul? Verfügungen bei 5 Thlr. Strafe Bevollmächtigte hier zu be- e en. Jöhstadt, am 23. April 1867. Königliches Gertchtsamt. 11. 8. G. Klinkhardt.

Nothrvendiger VcrkauZ.

Königliches Kretlecricht zu Cart aus, den 7. pril 1867.

Das den Mühlenbesißer Vincent und Rosalie , geb. Glisc ynska, yon Kojvalewskischen Eheleuten ehörige Grundstück Podja 5er. 41, bestehend aus 241 Morgen 92 l.".ls uthen, ab eschäxzt au 6 78 Thlr. 1 Sgr. 10 Pf. , zufolge der nebst Zypothcken rhein und edingungen m der chtstratur emzusehcnden „axe, oll am 23. November 18677), Vormtttags ]] Uhr, an ordentlicher Gerichtsftelle subhaftirt wer en.

[1889]

Gläubiger, welche Wegen einer aus dem Hypothekenbuchc nicht cr- '

fichtlichxn Rcalxorderung aus den Kaufg'eldern Befriedigung suchen, haben 1hrc An prüche bei dem Subhaftattons-Gerichte anzumelden.

k

Verkäufe, Verpachtuuxxen,fSubmifsionen :e. e r a U .

V .' Dic fiskalischen EiscnhammerWerke zu Rosenthal und Oberurf im

Regierungsbezirke Cassel sollen mit zugehörigen Gebäuden, Ländereien Und BetrtcbsvorriclÖtungen nebst Wasserkraft öffentlich meistbietend verkauft werden un ist hiekrzu cXsZerGVelrstcigerungstermin auf

en . „zu 1,

den 29. Juli,

und dritter auf.

_ den 14. August,

;edesmal vyn 10 Uhr Vorthtags bis 3 Uhr Nachmitta s, auf dtham=W_eser Bahn-Statton ZimmerSrodc in das Gasthaus Yes Herrn Koch he'stuxnnt worden, wovon Kauflicbhaber mit dem Be- merken benachrxchtrgt werden, daß der Werth des einen Werks zu ca. 4000, der des mzdercn zu ca. 3000 Thlr. taxirt wurde und daß nur Solchx zunx Bteten zugelassen werden können, Welche zuvor ihre Zahlungsfahtgkett öglqubhaft nachgewiesen haben.

Dte_ Verkaufs cdt:1ßungen„liegcu_ bci unterzeichnctcr Stelle -auf, auch xvtrd „von dersel cn mundlich und auf portofreie Anfragen schr1fkl1ch' nahere Auskunft ertheilt Werden.

Schönstein b. Jesbcr „den 1. Juli 1867.

Krmgliches Hüttcnamt.

[2783Zck . Bekanntmachung. '

* as un Wolmtrstedter Kretse dcs Regierungsbezirks Magdeburg, und zwar 1 Merle von Wolmtrftcdt, 1Mcile von Burg und 2'7 Meilen von Ma deburg belcgcne Köntgltchc Hausfideikommtßgut Heinrichs- berg, ent altend:

an de und Baustellen 8 Morgen 142 [IRuthcm

» Garten ............ 6 » 35

Aeckern ............ 1331 111 »

)) Wiesen. ........... 269 “26 ))

» Acngcrn ........... 537 , 33

: Deichwällen ....... 69 93 »

» Schilflgken ........ 21 140 »

„zusammen = 2244 Morgen WMW en

soll_ poxz 30than 1868, auf achtzehn Jahre bis Johannish1886 ander- 1ye1ttg öffenxltch metstbtetend verpachtet werden. Hierzu haben wir emen Tcrmm auf

zxveitcr auf

Montag den 30. September d. I., Normitta s 11 in unserm Éißun özimmxr, Brxiteßr. Nr. 35, anberaumgt, zu „MZ, wir qualifizirtr achtlusttge mrt em Bemerken einladen , daß dex? Pacht eldermimmum auf Zehntausxnd Thaler sestÉeseßt ist,

a tbeWerber haben nch mögltchst vor dem

aber 111 emselben bei unserm Kommxffarms, dem 0 amme von Lenycke, über den Besih *cmcs et enen, dtSpontb e von mindestens fünf und vterztg Tau epd Thalexn ihre landwirthsckxstßchc Ausbtldung auszuwezsen. Dre Verpachtungs. und Licitations- edmgqngen, voxt dener) war auf „Verlangen egen «„ ßattung dex Copjalten Abschrtft erthctlen, können 1,11 zmstrer egiftratUr während der Drenststundctz, so M auf dem Kömglichen Hausfidej. kommiß-Amtc Nie r Ip der Burg cmgeschen werden.

Berlin, den . um 1867.

K_ömgltchc „Hofkammer _

_ der Köni_g_li_ck_en FWliengütcr. [2763] Licferrrn von Kreuzleinen.

Jm Wege .der Subnns on sqll der Bedarf an Kreuzleincn fü, das Brandenbur tsche Trqm-Batatllon Nr. 13 beschafft Werden.

Die Zahl er zu ltefcrndxn Krcuzlcmcn von Gurtband, dj,- Lieferungs . Bcdmgungejn rmd dle Probe-Leine kömxen im unterzeich. neten Train-Depot, Köpmckerstraße Nr. 162, Vornnttags von 9 bis 11 Uhr, eingesehen werden. . .

Dcr Submissions =Tcrmm tft daselbst auf den 13. Vormittags 9 U r*,„an cscyt. .

Berlin, den 5. 1111 1 7. ' _

Königltches TrLixtzD_Zpot 3. Llrmec-Corps. [LWL „Befantrtmachuan as Auswctßcn uxchrercr Kasernen soll im » cgc dcr Submisfion verdungen werdcn. Dtc B d

Juli er.,

_ e ingungxn undKoftcn-Anschlä e find'in unserem Geschafts-Lokgle,“Klosterstraße 76, emzusehcnundO crtcn mit entsprechender Aufschrtft bis zum Sonnabend, den 13. “0. MW., Vormittags 10 Uhr, daselhft abzugeben. Berlin, den 6. Jul: 1867. Königliche Garnison-Verwaliung.

Verloofung, Amyrttsation, Finßzahlung u. s. w. von öffentlichen apteren. [2782Z. Bekanntmachung. 5 er der am 16. Januar 01'. um Behuf dcr Amortisation statt- g'ehabten Verloo ung der vom hie tgcn Kreise cmittirtcn Kreis-Obliga- ttonen findnach chende Nummern gezogen worden: [in. 13. über 100 Thlr. Nr. 27. 33. 44. 97, 102. 107. 123. 1465 . " 148. 170. 173. 181. 200. 1.16. 0. uber 40 Thlr. Nr. 287. 335. 342. 387. 427. 429. 430.435. ' 440. 460. 461. 463. 483, 499. 543. 549. 568. 593. 601. 620. 622. 643. 654. 665. 674, 679. 695. 708. 710. 712. 716. 718. 725. 726. 731. 740. „755. 759. _ 773. 790. 795. 799. 814. 817. 819. 821. 825. 873. 876. 901. 930. 937. 940. 947. 973. 974. 80. 982. 984. 993. 1004. 1013. 1021. 1028. 1031. 1054. 1056. 1074. 1097. 1132, 1166. 1174. 1186. 1197. 1199, 1201. 1202. 1228. 1249. 1251. 1282. 1289. 1302. 1317. 1356. 1361. 1377. 1392. 1419. 1421. 1431. 1441. 1442. 1451. 1455. 1459. 1462. 1466. 1477. 1488. 1489. 1493. 1496. 1501. 1509. 1517. 1545. 1556. 1559. 1585. 1615. 1654. 1657. 1664. 1573, 1710. 1712. 1718. 1735. 1736. 1741. 1748. 1757. 1759. 1771. 1778. 1782. . 1786. 1810. 1819. 1824. Dtrsclhcn wrrdcn dcn Brfißcrn mit der Aufforderung gekündigt- dcn darnz Versckzrrrbencn Kapitalsbctrag vom 1. Oktober 0. ab ent- weder bei dcr Krets-Komnumal-Kasse hierselbst, oder bei den Herren

CVhU U. TÜLHU' zu B,?Üin, Unter den Linden Nr. 64-

gegen Rückgabe der Obligationen nebst dazu ehörigcn nach dem 1. Oktober 0. fälli en ins-Cou ons haar m 5"m en. Schubin, 13. I.)?ärzZ1867. p (? pfang zu nehm Königlicher Landrath. (gez.) Rochliß. [2660] '

Warschau-Wiener (Eisenbahn- Gesellschaft.

„Dcr fäxlige Zinscoupon der Obligationen dcr Wtrner Etsenhahn-Gcscllschaft 1. Halbjahr 1867 wird vom ]. hrs ujt. Jult 01“. der folgenden Zahlstellen eingelöst:

zn Warschau het der Hauptkasse der Gesellschaft,

zn Breslauabetm Schlesischen Bankverein,

tn Ayafterdam bei Hrn. Lippmann Rosenthal

u. Co., . in Berlin bei Hrn. Feig u. Pinkuß jn Frankfurt a. Vi. beiHrn. J. Wei,llerSöhne, m rakau bei Hrn. Anton Hölzel, in Brüssel bei Hrn. Brugmann Söhne.

Warschau, den 25. Juni1867. Der Verwaltungsrats).

[ita 1). 55er 20 Thlr. Nr.

ermine, spät

Warschau-

w Wein veto“! * Wk- für m vierteuahr.

Königlich Preußischer

J&M,“ tba m k- «- es._ WM, “7- K

Keu- ?„ Ztäay-AYUY: '“

.. --Nm-Uraße Nr. 10.

(mischen d. Friedrichs- n. “W)

“... 161.

Berlin, Mittwoch, den 10. Juli, Abends

1867.

- . M stät der Köni haben Allrernädi ft gxruhj:

Dsm, ehejmen Iustiz-un Kammergertch s-Nat “Friedrtch .e_inrich Georg? Nicolovius zu„Berlm den Rothen dler - Orden zweiter Klasse nnt Eichenlaub,“ dem Pfar- zr und Schul -Jnspektor von Velsen_ zu Unna _den "othen Adler : Orden dritter _Klaffe- mzt der Schlxtfe ,' m pensionirten Strafanstalts-Dtrektor, Ma or a. D.Ulr1chs ' Aurich, dem Pastor Gerke zu Sudwal e, 21th Bruch- usen, und dem Domainen-Rentmeister a. D. Kop lm

Lauenbur' den Rothen Adler-Ordcn vierter K affe, em Königl'i schwedischen Kamnzerherrn v„o_n „Fahne = jelm, dem Le ations - Secretair bet der Katserlxch fran- "sischen Gesandtßchaft in Carlsruhze, Baron d'Acher e Mont aZcon, und dem Professor Dr. Hermann rockhau in Leipzig den Königlichen Kronen -Orden ritter Klasse,“ dem Kanzler bei der Karserlick) französixchen Gx- nthafL'kÜJCarlsruhe, Hepp, und demProfefL-dr der Mufti? m rößhesrxoglichen Seminar zu Weißmr, Jo sann Gott- ob TokaFr, den Königlichen Kroury-Orden vterter „Klasse, em eygßWischen Selzulle rer und -;Kantor SchMldt „zu .illen-Hükg, Regierung Be»? Wresbaden , das AUgemexyx hrenZeichen , so wie dem -* otsmannstyJTt zwei “.;-K a '

Fchä

er-von- dev Stamm-Divifiok kw der O ee,

nfanterie-Regiment Nr. 16 die Nefkrr'ngs-Medaille am Bande u verlei en“ ' * '

DenhWÜrklichen Geheimen Kriegs-Nath, l_deeneral-Pro- oiantmeifter, Abtheilun s-Chef im Krtegs-thsterunn, Mes f er- chmidt, in den Adelßaud zu erheben,“ . ,

Den Apotheker ])1'. 91-111. Theodor Poleck m Netffe zum rdentlichen Professor in dcr phxlosophtschen Fakultät der Um- oersität zu Breslau zu ernenyen; . .“

Dem Physikus 111“. Julrus _Schutke m Cassel,“ und

Dem praktischen Arzt und Dirtßenten der städtischen Artgen- linik 131“. Mooren zu Düsseldorf “en Charakter als Samtats-

d' ath zu verleihen.

Eerordnun bct're end die Erhebung der Stempelftcucr von Spiel- arten in den YM!) dT Geseßerom 20. September und 24. Dezember 1866 mit der Monarchie veremiZten Landestheilen.

Vom 4. Juli] 67,

Wir Wi- elm, von Gottes Gnadrn'K-Zni rerxßen 2c., erordnen aufukxen Antrag Unseres Staatsmnnfterézums f r dte durch ie Geseße vom 20. September und 24. Dezember 1866(Gescß-Satzm1l.

.555 , 875 und 876) mit der preußischrn. Monarchir vereimgten * andestheile, mit Ausnahme der vormals Köxngltch bayertschen Enxlavc aulsdorf und des vormals heffen-hon1burgtschcn Oberamtcs Mersen- eim, was folgt:

§. ]. Die von Spieskarten zu entrrchtende Stcmpclsteuch bet1a_ t om ]. August 1867 ab: a) 8 Sgr. (oder 28 Kreuzer. oder 10/3 Schr.- ÜUA) für das SpiclTarokkarten und französischeKarten yon mehr als 2 Blättern," 6) 3 Sgr. (oder 103 Kreuzer oder 4 Schillnzg) für das «piel französische Karten von 32 oder wemger. Blättern (Ptqu'ctkarten),

von

deutsche Karten und Trezlierkarten, und wn'd zur Staatskasse erhoben. _

. 2. e e Entri tun der im §. 1 bestimmten Steuer erfolgt ie Htempan-Jgnauf deK Cogeur-Aß. Dcr Kartenstynßel enthält unter em Adler die Angabe des Steuerbetragcs, “soxvtc „as Zetchen der Steuerbehörde, bei Welcher die Stempclung verrtchtet rst. .

Z. 3. Die Einfuhr von Spielkarten aus dern Auslande, _mtt Einschluß der Zollvereinsstaaten, ist verboten. _ Dxe Versendung von: Spielkarten aus einem Theile “des Inlandcs m den ,andcmr durch das Ausland darf unter Beobachtung der erfordexlrchrn Kontrol- Wßregeln stattfinden. We en der Durchfuhr auslandtscher Sptcl-

far die oll e e [1 en Veßimmun cn zur Amrendun . te? YMZY abzricagtixt? Kon Spielkarten LI)arf nur nut bcson erer

Erkauhniß des Fmanzministgrs und in den von demselben g x- Uehmigten Räumen békrr'eben Werden, "

ZZ Bremm [zes (GexxLzSamml. S 6551x-7noz'ä-lmm» .So-?*-

efreiten Giesen und demJ-üsilier EßsekimZ. Westxfälistheü “. “'„(e

Die Genehmigung zu cincrneuen Spielfartcnfabrik wird nur in dem Falle erthetlt, wenn 1) dieselbe in einem Orte, der me r aés zehntausend Emwohner hat, und woselbst sich ein Haupt-Zo oder HFupt-Steuergmt befixxdc, aygelcgt werden und die zu einem fabrik- maßtgen_ Betrxebe„sor_vte zu emer angemessenen Aufsicht und Kontrole erforderltchc Emrichtung erhalten soll,“ 2 eine auf 3000 bis 5000- . ,aler zu he'skmmcnde und „nach erthetltcr onzesston sofort zu beste ende Cauttozx an ehoten wird. _ .

Dre J'a rtkanla c „muß spätestens binncndrei Jahren, von dem Zertpuykte der Gene mrgun an gerechnet, vollendet werden, widrigen- falls dtc lcßtcxe thre Ghltig eit verliert.

„Z. 5. - Dre Vorschreftcn im §. 4 finden auf den Fortbetrieb der bercrts heftehendcn Kartenfabriken in den bisl _r benußtenRäux 11.1911 krtnc Anwendung. Die Fabrikinhabcr _md jedoch verpflichtet cxne Zrtchnung und Beschreibung der abrikräume der Steuerbehörde cn1zurctchen“und' nach deren Vorschrit die zur ufbewahrung der Karten erforderlichen Räume einzurichten. Auch „md érst die Beßes- nachfrlgrr “dcr gegxnwärtigen In er der Fabriken, bci Verluß _„s Jabxtcattstreth FHM emer Cauttoysstellung von 3000 bis 5000Thlr.

. zu er .e . ' - - - *

§.'6. SämmÖich'e Kartenfabrjkanten stehen Unter steuerlicher K rtryke“ und „rznterlicgen den ftzeucrlirhen Revisionen. Haussuchungm fiIZjUÜÖä denun J. 18 der Verordnung vom 11. Mai 1 wegen * e' euermxs

& _ _„y- 'Ü“'

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_“ie-"lYn „n ,' „' EW“ 511 * B. Ü uvtexÉinemDuM c derselbßn Géxtfuanu ve aufeé, if? ßen Sp.:eskartenfahrifqn, YFteTrth. thxitderhand ungen werden 1n1t einer Geldbuße von 1 b r. ca n e. ' §. 8.gWas“ bins tlich der Fabrikcinrickxfung, der Fabricatéym Sté111pclu11g,_ Aufbewa rung und Verschqu-kvon Spielkarten, sowie - t er

hinstchtlich der Buchführung und der be eucrbehördc zu machen-

-den Meldungen von den Inhabern der Spickkarten-Fabrifcn zu behö-

achten ist, jvtrd durch ein von dem Finanzminisier zu crlassendes Rc- gulativ- vorgeschrieben.

Z. 9. Für die Abführung der Steuer können angemessene Fristen gegen Sicherheitsstcllung bewilligt Werden. _

Steuercrlaß odcr Erfaß kann nur von dem Jmanzmnnstxr und nur in dem Falle gewährt werden, wenn geftempelte „Kartensptele her der Verpackung oder Aufbewahrung m den dazu bcfttmmten Fahrtk- räumen durch einen unverschyldxtenZufall zum Gebrauche untgu,lich geworden smd und das Eretgmß bmnen 24 Stunden upter Em ref - rung der verdorbenen uneröffnetcn Kartenspiele, sofern dtesrlben durch. den Zulel nicht ganz verloren gegangen, dcr Steuerbehörde ange- zeigt wir . *

§. 10. Der Detailhandel mit Spielkarten, wxlchc nach den Be- stimmungen in W. 1 und 2 gestempelt find, rrntcrltrgt nur_den allge- meinen chcrbepolizcilichxn und grjvcrbcstcttcrltxhen Vorschrtftcn; eme besondere Genehmigung rst dazu mcht crfordcrlrch, '

Der Verkauf von Spielkarten durch dte Steuerverwaltung, tvtrd,“ xvo derselbe zur “eit stattfindet, von dem durch den Fmanzmimster zu

bestimmenden Ze tpunkte ab cingefteUt. ,

§. 11. Kartcnfabrikanten und Kartxnhändlrr haben alZc am“ 1. August 1867 in ihrem Vorrath befindltchcn Sytelkartext ,um der Anzeige, ob diesekben ungestempelt oder nach den btsher gülttgrn Gc- scßen gestempelt find, dcr Steuerbehörde biynen d'rct Tagen schuft- li'cb anzumelden und entweder unter steuerltchen Mrtverschluß sehen zu lassen oder zur Stempelung_(§. 2,und §„. _13) vorztxle en. . _ Dieselbe Verpflichtun? l1egt hmfichtltch aller bez on Sptelbanken vorhandenen Kartenvorrä he den thabern-der Sptelbanken ob. - .. Wer der vorstehenden Vorschrift zuwider dte Anzeige xmterlaßt oder nicht gehörig bewirkt, odcr unxcr Steueryerschluß “befindltchc Kar- ten aus demselben ohne vorgän rge schriftltchc Abmeldung_ bei der Steuerbethörde entfernt, hat dieses e Strafe verwirkt, welche tm §. 18 erordné i . v . Was 11376 der Versendung von Karten m das Qluslqnd zuebeob- achten ist, wird in dem nach §. 8 zu crlasscnden Regulattve beftxmmx.

. 12. Der Gebrauch von Spielkarten, welche nach den hzshcrt- :en FHese en gestempelt find, ist innerhalb des Landesthetlcs, fyr den *ie betrexenden Gesche erlassen waren, noch bis zum 31. Jult 1868 erlaubt, nach dieser Zeit aber nur dann gestattet, wenn dte Karten

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