1867 / 181 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Sämereien. Berichterstatter 1)1'. Blomeyer in Proskau und [)x. Julius Sachs in Poppelsdorf. _ Amerikanische Pfiü e auf der Partscr Aus- stellung. (Mit Abbild.) _ Berichte und Korrerondcnzxn: Aus quts, Mitte Juli. Aus Schalscha, Kreis Gleiwiß, 20. Zum. _ Verxxys- Versammlungen. Vom 1. bis inkl. 15. AuZusx. _ Notzzen. Etntge Mittheilungen über Erwerbtmgen für das lan_ nur_thschaftlxchc Museum. Das Versuchsftld dcs Akklimatisations-Verems m_ Berlin. Zur Be- rufung cines landwirthschaftlichcn Kongresses. Stßun der von der Versammlung der Wollproduzcntcn, Wollhändlcr mzd ollenwagren- fabrikantcn ernannten Kommission. Preis-Ausschretben. Yus cmem Berichte des Prof. Dr. Eichhorn über die Breqnjverthsbxfttmmtxngen der Torfkohle des Kommerzienraths Jüngst m ngxn. Dte Trtchmen- cpidcmie in Halberstadt. Smnd der Rindcrpcft m Hylland. Aus- beute von Guano und Erzen auf der Halbmsel Mejtllones. Das Programm zur siebenten großen Blumen- und Pflanzen-AusftcUung

der Gartenbaugcscllschaft »Flora« in Frankfurt a. M.

Statistische Nachrichten.

_ Die Anzahl der am Ende v. J. in den 4 _Anftalten von Bü- ren, Soest, Langenhorst und Petersha cn bxfindhchcn Tqubstummen der Provinz Westfalen belief fich auf 1 6_, cm Km? we1-11gcr_als am Schlusse des Vorjahres. Davon Waren m B. 46, 111 S. 39, m L.__24 und in P. 27, im Ganzen 63 katholischer, 64 evan eltscher und 9 Km-

der jüdischer Religion. Unter der Gcsammtzahl be anden fich 81 Kna-'

ben und 55 Mädchen. Aus dem RegierungsbezirkMünfter waren 30- aus dem von Minden 50, aus dem von Arnsberg 56.

_ Ueber die Aus wand erung aus dem Großherzygthum Mecklen- burg-Strcliß in den Jahmx 1865 und 1866 berichtet dtc »Nstr. Ztgxz: Die Gcsammtzahl der Auswanderer aus dem HYogthume Streltß betrug in den Jahren1865 und 1866 resx. 754 und 1Personcn. Im Vergleich zu den früheren Jahren hat, «1 gesehen von dem Jahre 1863- eine beständige Zunahme der Auswanderung stattgefundxn; m jenem Ja re trat sogar» eine Abnahme MZH" das Vorjahr ein, nämlich 546 _Auswan e- rer gegen 654 im Jahre 1 2, das nächste Jahr überholte 1eYoch_ schon wieder sämmtliche vorhergehende. Das annähernd; Verbalimß der Auswanderung in den cianlncn Jahren von 1859 NZ 1866 stellt sich ungefähr wie 6: 8: 10: 1 : 11: 13: 15: 18, so daß dte Stetgerung als eine ziemlich gleichmäßige angesehen werden kann. Von der gesammten Bevölkerung betrug die Auswanderung im Jahre 1865 etwas mehr als den 108. Theil und im Jahre 1866 etwas mehr als den 90 en Theil odcr resp. 0,925 und 1,105 pCt. Dabei ix: zu bemerken, diescr Bercchnun das Resultat der im vorigen Jahre attgehabten Volxs- zählung _ 81, 2 Seelen im ?crzogthum _ Ju Grunde gelegt „ist, was in Bezug auf das Jahr 186 insofern erlau t sein mag, als dtese Zählung der Wirklichkeit näher kommen wird, als die vom Jahr 1860. _ Was nun zunächst die überseeische Auswanderung nach außer- euroÉäischen Ländern betrifft", so beträgt nach Vergletchung der von der roßherzoglichen Landes -chierun ertheiltenAuswanderungs- Konsensc mit den von den Obrigkeit ich konzesfionirten Auswan- derungs-Agcnten geführten Liften die Gcsammtzahl derselbcn_11nJahre 1865 und 1866 resp. 565 und 733 crsoncn. Das Hauptziel maren, wir stets, die Vcrcinigtcn Staaten ord-Amerika's. Dorthin mgen - 1865 563 und 1866 sämmtliche 733 Auswanderer, nur 2 wan crten im ersteren Jahre nach Canada aus; fie nahmen sämmtlich ihren Weg über Hamburg. Von den Auswanderern gehörten 1866 an dem Do- manium 240, der Ritterschaft 440, den Städten 53. Von der Bevöl- kerungszahl der einzelnen Landestheile beträgt die Auswanderung: vom Domanium 9,707 Prozent, von der Ritterschaft 2,937 Prozent, Von den Städten 0,16 Prozent.

_ Die Rindcrpcst hat in England im Jahre 1866 bedeutenden Schaden für Landeigcnthxjmcr und Viehzüchter herbeigeführt. Die Zahl des gefallenen Vichs beträgt 25,379 Stück und des gctödtctcn 52,496 Stück, dessen Werth auf 3“; Millionen fd. St. gcschäßt wird.

_ Nach der »Nordischen Post« ist die ruf ische Rübenzucker- Production im Verfall. 1861 bestanden 450 Rübcnzucker- abriken, 1864 nur 399, 1865 sank die Ziffer auf 335 und von 186 _ 1866 blieben in 18 Gouvernements und einer Provinz nur 323 Fabriken, von denen 249 in Thätigkeit und 74 unthätig waren. Mangel an Kapital und Kredit find die Hauptursachen dieses Hinfiechens, wie nicht minder die von Jahr zu Jahr fich stei erndcn Holzpreise, Mangel an geeigneten Leuten, Tcchnikcrn, mcchani chen Fabriken und die Un- ficherheit der" Verhältnisse zwischen Arbeitern und Arbeitgebern.

__ 1)Californie11s Ackerbau. Dcr Ackerbau Californiens hat bexetts eme hohe Stufe der Entwickelung erreicht und verspricht eine größere Bedeutung für das Land wie für den Welthandel zu erlangen, als sxlbft dcr Netchthum an edlen Metallen. Die Vcrschiffungen an Getretde vpn San Francisco betru cn vom 1. Juli 1866 bis 1. Mai 1867: Wetzen 22588944 Sack & 1 Pfd., Gerste 128,965 Sack & 100 Pfd. , Hajek ,575 Sack a 100 Pfd., Mehl 362,004 Faß. 2) der Flächen ehalt urzd die Bevölkerung von Wisconsin. _ Dex S_taat _1sconstn, welchcr zwischen dem 420 36“ und dem 470 nördltchex Bxctte und dem 870 und dem 920 30“ westlicher Länge vonGrcenwtch [19 t, erstreckt fich etwa 300 Meilen engl. von R. nach S. MW 200 MU M von D nach W. Er begreift cin Areal von 53,924 engl. oder 2536 deutschen O.-M_c1[en, auf Welchem nach der letzten, im Jahre 186,5 stattgefuydcncn Zahlung 868,847 Eimvohner leben. 3)Verhältn1ß 23er Wet-ßen und farbrgen Wähler in Loui- siana. In Lomfiana sind ngch der) neuesten Nachrichten 37,000 Weiße und 74,000 Neger als Wahler emgeschrtebcn. 4) Die Finan- zen des Staates Massachusetts „standen am 31. Dezember 1866 wie Folgt: fundirte Schuld 24,399,224 Dollars, nichtfun- dirte Schul 2,947,963 Dollars, zusammen 27,347,187 Dollars.

“führte Boston 1866 aus: 232,800 Fäffer Mehl, 124,75] Tons

und Verbesserungen verausgabt Worden. 500,000 Doll.

Y Handel, Schulden und Bevölkerung der Stadt Bost cr Werth sämmtlicher ?mporten in Boston von ausländischen Hä“- im Jahre 1866: 47,295,9 6Doll. Gold. An Produkten und FabrikaxY 4746Colli Baumwollenwaaren,147,622K1sten Schuhennd SEtxs, fel. Dic Gcsammtfchuld Bostons betrug Mitte 1866: 12180250 D'ä' Die „Population Bostons beläuft sich auf circa 180,000 Seel?! die Zahl der in und um Boston wohnenden Deutsche„ bn, trägt circa 5-6000, c- Arbcitcrftande angehörqn. 6) D a s S i l b e r l a n d N e v ad Nevada behauptete bis jcßt sem Uebergewicht als die Silberregion da. Vereinigten Staaten, Es find mehr als 100 Quarz-Mills, zumThec'x mit 5 bis 40 Stampfen, von wclch lcßtercn die Einrichtungskosten al;,

10,000-100,000 Dollars 1ch belaufen, in dem Territorium von Ne- .

vada in Thätigkeit; dic ould- und Courry-Mill mit den fie Um gebenden Einrichtungen faßt eine Ausgabcn-Summe von ],200006 Dollars in fich. Ungefähr 1; der Mills find durch Dan1pf,djechbri„ en durch Wasser getrtebcn; '; derselben befinden fich in der Nachbar„ Jchaft „dcr Virginia - City , die entlegeyften find nicht über 15 Metl0n entfernt. Es ist berechnet, daß jede Stampfe eine Tonne Gestein, m 24 Stundeta zermalmt. Vorausgcscßt, 100 Mills smd in bxftändtger Operation, jede ctWa mit 10 Stampfen, so belaufen |ck dtc zerstampften Er c auf 1000 Tonnen jährlich, Welche zu der Na„ von 50 Doll. per onne em tägliches Produkt von 50,000 Dollars oder bet 300 Arbeitstagen im Jahr 15,000,000 Dollars per Jahr fü,“ das Territorium ergeben. Nevada =Territory zählte nach dem Census von 1860 6857 Einwohner, am Schlusse von 1863 akzer 60,000 EinWohner, wovon beinahe 20,000 in Virginia- Ctty, dem Haupt dcs produktivsten Silbcr-Diftrikts , konzentrirt find. Innerhalb vier Jahren smd 5,000,000 Dollars für Errichtng

von Quarz-Mills und Reductionswerken, andere 5,000,000 für Cr- ,

öffnung der Minen, und dreimal so viel für verschiedene Einrichtung„ wurdcn

Chausscen_ vcrwmdet, cin Kapital, das 40_80 pCt. per Jahr ergjeabltj,f dtx auf dtesxn Straßen erhobenen Zölle im Jahr 1863 erreichten um mmdestey dtc Summe von 200,000 Doll. DenFrachtverkehr zwiszchcn dcr Pacific-Küftc und dem Territorium vermitteln 3000 Gespann, versck1edencr Art neben ahlrcichen Eiscnbahnzügcn, und die für Fracht bezahlte Summe stellte Zick) auf 3,0007000 Doll, im Jahr 1863.

K

Landwirthstbaftliche _Nacbricbteu.

_ Pleschen, 28. Juli. (Pos. _tg.) Seix einigen Tagen beginnt dte Roggenernte auf, den hoch be egenen Ländereien und obglcichdié Schockzahl etwas germgcr gegen das Vorjahr zu veranschlagen ist, so ist doch der Körncrgehalt reichlich. Weizen ist in der Körncrbildung kräftig, steht aber unGanzen auchschütcr. Dtc großxzjveizeiligc Gerste mgutem „Halme hathmg durch die kalte 11. na eFrüh ahrswitterung gelitten, ww gcgen d1e_kleme-vier- u. sechszeilige erste, flogen. Sand erste, imStroh zurückgebltcben ist und auch die Körner künunerliche lusdehnung c- wonnen ?aben. Hafer steht durchweg gut, besonders aber zeichnct1ch der Aßha er (1570113 531173) aus. Erbsen und Buchjveizen lassen nichts Zu wunschen ußrtg. Kartoßfcln und Rüben, sowie der hier unentbehr- tche Kohl gelyahren die be en Erntcausfichten. Die Frü kartoffeliß recht mehlhalttg und wird seit 8 Tagen in den meisten aushaltun- ch genossen, dg Scheffel im Preise von 20 bis 24 Sgr. gehalten.

kgps und Rtxbsen find eingeerntct und ergeben eine Mittelernte. Dte Hegernte 1|_ 'guter Qualität Lund in recht reichlicher Quatitäk

Der zwcttc Schmtt xiegt egcnwärtig auf den dreischürigen Wiesen und tft ebenfalls zufrteden ellend. Der Kleeschnitt, überaus reichlxch,

hat durch Nässe gelitten. _ Aus dem Amte Calenberg, 28. Juli. ( annov. Cour.)

Seit einigen Tagen find die Mäher beim Roggenmähen beschäftigt. __

Alle Mäher find darin eini , daß der Roggen zwar dünn steht, _dqß abcr dte Aehre schwer und ie Körner lang ausgdcwachscn smd. Die Sommerfrüchtc haben nirkxcnd durch Re en 0 er wohl gar durch Hagel, welchcr einige Ma zum Glüch ei Windstille erfolgte, gc- littcn. Der schöne Flachs ist durch die starken Regenschauer zur

Erde gedrückt und liegt theils verworren durch einander; doch der

Wind hat auch schon Manches wieder gut cmacht. Htldcsheim, 30. Juli. (H. A. Z.) eit einigen Tagen finden fich die ersten Rog enstiegen in der Feldmark hiesiger Gegend. chx dcr Ro gen im llgemcinen auch nicht sehr dicht steht, so find die Achten och vollgewachsen und scijcr, und der Ertrag düxftc desk)ald dem einer Mittelcrnte leichkommen. Weizen geht der Rcrfe cntgkgkn Der Stand desselben iSt so daß der Ertrag cine Mittelernte übersteigeg wird. Gerste, Hafer und Bohnen smd üppig grün, dic Aehren- und Schotenbjldung 11 gut_ und berechtigt zur Hoffnung auf einen uten Ertra. „DJ mctstcns gut cingckommcne Kümmel gab einen (.rtrag von, b1s1 Ccntner pro Morgen. Die Oclfrüchtc lieferten feine volle Mtttelexnke

JUW- Mittcl= und Spätflachs lohnten den Anbau , resp. bcrccht11'-

zu den besten Hoffnungen. Kartoffeln, besonders die spät gepflanzte“ entwickelten fich seit dem anhaltenden Re en sehr üppig. Der Erika. der frühen Sorten ist sehr ergiebi. n nassen Stellen komm vereinzelt kranke vor. Die übrigen „zackfrüchte versprechen etch, WQ, Ertrag. Die Futterkräutcr und die Wiesen, besonders das ttqltems Raigras , gaben beim ersten Schnitt eine sehr gute Ernte,“ dre Na- ernte wird ihr nicht nachstehen. _ n

_ Aus dem Lüneburgschen,_30. Juli. Hann. (T.)„IUUi serer Provinz ist der Hopfenba'u nur bei Dannen er und Luchowc. größerer Ausdehnun§ vorhanden, wo durch den Jopfenbau-Vcr „bereixs vieie Taufen e von böhmis en und baierschen Ho fcnpfiY'z, 111 Kultur gebracht sind, deren rodukt durch einen «suchst

“1 1,

Welche meistens dem HandWerker. und -

dicht und die Achten find gut ausgebildet-

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als den Holxedgch baicrschen Hopfen übertreffend konstatirt worden ist. Die dtes1ahrtge Exnte von Dgnnenberger Hop cn ift vorläufi auf 6000 Centner zu schaßen, wcxm dre bereits vorhan enen Blattläu e nicht zu roße Verheerungetx anrtchtcn.

_“ cm „Staats-Anzetger für Württemberger schreibt man unterm 28. Jul: vom Oberlandez Dae, Roggcncrnte, Welche nahezu been- digt ist, fiel dtescs Jahr hmfixhtltch der Quantität und Qualität sehr

ut aus. Bxkanntltch hat 'dtesclbe voriges Jahr sehvftark gefehlt,

aher auch diese bohcn_ Pretse dcs_ Roggens von 6 Fl. und darüber

per Ccntner. _ Der 111 den vorigen Ta en gefallene Regen hat, besopik)tcrs für das Oehmdgras und die nguttcrfräuter, wohlthätig ewrr . g Münchep , 31. Juli. Nachdem die Rinderpeft, schreibt die „Bayer. Z.«, 1111 Herzogthum Saxhscn-Coburg neuerdings in mehreren Ortschaften ausgebrochen, und bet der geographischen Lage dieses Lan- des cine Verschleppung per Seuche von dort nach Bayern “auch durch das Gebiet von ,Mcmzngewund Sachscn-Weimar zu besorgen ist, wurde Seitens des Kömgltchen Staatsnunistcriums des nncrn mit Entschließung vom_ 30. d. M. verfügt, daß die Legen das ro erzog- thum Sachsen-Wctmar und gygen dre Herzogtb mer Sachsen- einin- Jen und Sachscn-Cobur beretts angeordnete Absperrung der Grenze is auf Weiteres aufre t zu erhalten sei.

_ Aus Donaue (hingen im Badischen schreibt man der „Karlsr. Ztg.a unterm . Juli: Die Jrucht-Ernte beginnt in dieser Woche in dcr Baar und rvrrd im Allgemeinen reich ausfallen, auch hoffentliZ die hohen Mchlpreise herabdrücken.

- _ er cAugsb. Allg. Ztg.“ geht aus Nürnberg, den 25. Juli, hinßchtlich der Ausfichten für die neue .5' opfenernte nachstehender Bencht zu: Die Aussichten für die neue „S)opfenernte find in Deutsch- land, Oesterreich und Frankreich fast ausnahmslos sehr befriedigend; die Pflanze war von Anfang an ge und und kräftig, dte weni-

en kalten Nächte im Anfang uli rachten keinerlei Schaden, und . er Yößte „Theil 13er opfeng'rten steht in üppigem Wachstbum. Der _lüthenansaß tst reichlich vorhanden, und der egcnwärtigc Stand versprtcht xin an Quantität sowohl als an Qualität sgehr Yates Erträgniß. Von Be_l ten kommen xninder ünftigc Berichte. Dic ' achrichtcn aus England quten sehr WldersprecZend. Doch glaubt man, daß immer- „htn noch eme Mittelerntc auch in England erzielt Werden könne.

_ Pesth_, 27; Iu_li. (Osts. Z.) Unsere diesjährige Ernte ist eine der rxtchsten, dte wn: fett einer Reihe von Ja ren hatten, und ist nament- ltch bemerkenswerth, daß der Ertrag a er Feldfrüchte ein sehr guter ?u werden 'versxzrrcht. Was die Qualität der neuen Waare betri t, 9 erden dre fruheren sch_r günstigen Nachrichten jcßt etwas modi - ztrt, msofcrn _als von Wetzen denn doch auch rccht viel leichte Waarc vquomznt, bus 3u82 Pfd. herab und noch weniger so daß das Ge- thcthuf? Usance-Waare wohl schWerlich über 83 ;]fod. normirt wer- en ur e. .

Kopenhagen, 29; Julj. Die »Aarhuus Stiftstid» berichtet, daß Hte Ernteausstchten m Mtttcl-Iütl'and in Bette der meisten und wichtrgsten Getretdearjcn-vor üglich günstig sind, da * jedoch der Aus- fall Her Ernte tvesentltch von cm Wetter in der Erntezeit selbst, Welche“ ux dtesem Jahxe „Wegen des kalten Jrühjahres sehr spät eintreffen durfte, abhangig rst.

Eisenbahn: und Telegrapheu-Mohrichten.

Witeb ?. Die Eröffnung der Arbeiten an der Witebsk-Orlower „Landschaxks- tsenbahn hat, wie „die »Lofalzeitung- meldet, am 16. Juli m Wite sk stattgefundetz. Gletchzeitig ist der Grund ein der Brücke FYÉÖYÉNM wclche dtese Bahn mrt der Witebsf- ünaburger ver-

“l'elexknplutwlw !!“jtteruuxoberlebte-

Zeobaebtuogsx.

Zt. YZ! ()rt. _ - ck 7, 2. August.

10,9“ -1,7 KW., schwach. 9,8 -3.6 FM., zebvneb. 9,4 "3,5 UK., 111513313.

Karamel

7111111110. „4111701011. ** bsjttel

ansicht.

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Stockholm) ,8ku110511ä5 . ;91'0'111113011 . "Uebler. . . .

, 1101110083111! , 011111502115. .

beäeckt, Regen. beäeekt.

beck, Ucbtz. Rex. 10,6 "1,8 KW., 111" ' . beiter.

11,5 “0,9 M., mx-YZ. - 170 ' , beiter. 10,9“ -1,7 U., 001111771011. 71111 eiter.

10 4 -2.2 W., mässig. cit., t. [lezen. 8.0 -4,1 S., sehwaeh. beckecT

10 “1 -2,6 W., 801117. ttüb., Zyt. Kazoo. 8,4 "3,9 U., mässig. [10er.

9,5 -2,7 80., schwaeh. 11101111 .

12,0 -1,0 W., schwach. 210111 . beiter. 8,8 "3,0 U0., stark. beiter.

9,8 -_ FM., schwach. trübe.

12,5,k ZW., IZNQCÜ. * 80111“ b0;ölkt. 9,8“ U., mässig. beiter.

W., "132-313.

10,9 1101100111? Regen.

U., mössig. beiter.

U., 8011171011. beiter.

U., 8. schwach. beäeckt. ULM„ 11133013. sebr beyölkt. RQ, mässig. beiter.

UKW„ lebhaft. beiter.

10,4 12,9 10,7 10 4 12,0 12 5

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___-“___ Oeffentlicher Anzeiger.

Handéls :Negister. Haätdels-chister des Königl. Stadtgeriéhts zu Berlin nter Nr. 1897 des Ge clls a ts =Rc i ers wo clb die iet e Kommandit-Gesellschaft, FirTnack f g | , s | h sg Hausfreund=Ex edition

_ Lemcke & o., und al? dxrcn persönltch haftender Gesellschafter der Kaufmann Theo- dor .Hemrtch Lemke Vermerkt steht, ist zufolge heutiger Verfügung cin-

getragcn: _ Dre Kommandit- Gesellschaft ist durch gegenseitige Ueber- cmkunft aufgelöst. Das Handelsgeschäft ist auf den Verlagsbuchhändler Emil Graeß zu Berlm ühexgegangcn, der daxselbe unter der Firma Zausfreund - Expedttton E. (Hracß ortführt, Vergleiche r. 5001 des Ftrmen-Registers. Unter Nr. 5001 des'Fir111ewRegistcrs ist heut der Verla s-Buch- handler Ennl Graeß zu Berlin als Inhaber der Handlung, irma Hausfreund-Expcdition _ E. Graeß , (jestges Geschäftslokal: Kronenstr. Nr. 21), emgctragen. -

Die dem jetzigen Firmen-Jnhaber Verlags-Vuchhändler Emil GMB für die yvrgedachte Handlung ert,heilte Prokura ist als erledigt unter Nr. 962 tm Prokuren-Registcr heut gelöscht.

Die Gesellschafter der hierselbft unter der Finna Emil Koch & Co. (Handlungwit technisch-chemischcn Sachen und Agentur-Geschäft, „jetziges Geschäftslokal: Dresdnerftr. Nr. 38) am 28. Zum 1867 errichteten offenen Handelsgescllschaft find: 13 dxr Kaufmann Albert Etml- Friedrich Koch, 2 bde Kau mk'WittWe Beil, Mathilde, geb. Josephsohn, _et_ezu erm. - . Dtes Zi m das Gesellschafts-Regtster des unter eichneten Gerießkts unter Nr. 127 zufolge Verfügung vom 1. Augu 1867 am selben age eingetragen.

Unter Nr. 1577 des GcsellschaftZ-Registers, 1voselb| die hiefige

Handlung, Firma d ls d I h b KIRIK??? stx LCLesÜpZalW ck

un a eren n a er :e au eu e ar rie ri Kalbersber

FrißtEduard Westphal vermerkt stehen, ist zufolge heutiger Verf gZZZ

etngc ragen: Der Kaufmann Carl Friedrich Kalbcrsberg ift dur Tod aus dex Handelsgesellschaft ausgeschieden. Der Kaufmatén Albrecht Ste zu_Bcrlm tft am 22. FWruar 1867 als Handelsgesell- scha ter cmgetreten. *

Die dem Christian Friedrich Zimmermann für die hiefige Hand-

lung , Firma rtl) “lt P f “| ( fck EÖUUZÖ KW“ t 0 er e roura1cro en un uo e euierVr Nr. 893 nn Prokuren-Re ifter gclösczht. g h g c fügung unter Berlin,_de_n 1. AUJUJL 1867. Kömgltches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen.

Konkurse, Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl. [870] Subhaftations-Patent. Not jvendtJer Verkauf SYulden halber.

„Das der „hefrau e_ZSprgchlehrers achse, Johanne Albertine Etmln', geb. Bausch, gehörige, m T_cmpelhof im Teltower Kreise be- [e?enc, tm Hypothekenbuche yon dtescm Dorfe Band 111. Nr. 222 B att 57, v_erze1chncte Grtzndftuck an der Berlin- empelhofer C auffee Nr. 1a, gertchtltch abZeschaßt au 15,216 Thlr. 21 Sgr. 8 LJF„ Zoll .. „3.2 3.337.051? 1 .., VFMZM " .br-M

. 1 c e tmmcr ra e ' en i an en ei - btetenden verkath Werde11. | J , ff ck | qux u_nd (prthxkenschein find in unserem Bureau 17. einzusehen.

ch entge_x1 _lauther, Welche Wegen einer aus dem Hypot cken- buch m t crnchtltchen kealforderun aus den Kau geldern Be jedi- gung suchen, haben fichn1ixihrcm§21npruch bei dem

Berlm, den 12. Februar 1867.

Königliches Kreisgericht. 1. (Civil-) Abtheilung.

cricht zu melden.