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' e enden Ge u e um Le iimation außerehelich erzeu ter JMFH sowie M aus dem ebiete der vormals freien Sßadt
Frankfurt eingehend
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Ich- da
An den Justizminister., kopf & Comp. unter em 13. Juli 1866 ertheilte Patent
ist aufgehoben.
e eben wird enthält unter: 9 I Nr 6796.
Ber *ot eken - Kommission zu Siegen iind die „dortJZYtYBleKrWßpothekenbuchs an die ordentlichen Gerichte. Vom
9. August 1 Geseßes über "die Eisenbahn-Unternehmungen vom 3. ovember
unter
7 Dubin durch den Kreis Kröben. 816117 egierungsbezirk Posen.
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ö er Erla vom 28. August 1867 betreffend die AskJeeicfkliäYf-tVe ndlußig der aus den Gebieten dLs vormaligen
«Rgthums assau, der vormaligen freien Stadt Frank urt a. .
und der vormals Großherzoglich hessischen Landes eile
en Gesuche um Großjährigkeitserklärung und um Arrogation.
Au Ihren Bericht “vom 24. August d. I. bestimme
1 die aus den Gebieten des vormaligen Herzogthums Nassau, ) der voriiialigen freien Stadt Frankfurt a. M. und der vormals Großherzoglich hessischen Landestheile eingeInden Gesuche um Le itimation außerehelich erzeugter inder Meiner Entscheißung nicht ferner unterbreitet, sozidern von Ihnen auf Grund dieser generellen Ermächtigung
elb ändi erledi t werden-sollen,“ 2) sdaßftftdic agus den? Gebiete der vormals“, , . , Frankfurt eingehenden Gesuche uzn Großjä rigkeitsirklä- rung “ so wie um Arrogat-ion Yunfttg der Entscheidung des Étadtgerichtß daselb untexliegen egen welche der Rekurs an das Appella onsgerith dafel st stattfindet. Schloß Babelsberg, den 28. Augu 1867.
W i l h e lm. - Graf zur Lippe.
Ministerium für Handel, Geiperbe und öffentliche Arbeiten.
Das dem abrikanten F. Hartkopf (in Firma F. Hart-
an ein durch Zeichnung 14an Beschreibung nachgewie- senfes Zündnadelgewehx mu" Contreschloß, soweit das- selbe als neu und eigenthumlich erkannt ,ist, ohne Jemand in der Benußung bekannter Theile zu be-
schränken,
Das 85. Stiick der Geseh-Sammlung, welches *heute aus-
Die Verordnung, betreffend die A _ YSTEM FF
,* unter , „ Nr. 6797. Die Verordnung, betreffend die Einfu rung des
1838 und der Verordnun vom '21. Dezember 1846, betreffend
die bei dem Bau von Ei enba nen bes äftigten Handarbeiter, in den neuerworbenen Landestßeilen. Yom 19. August 1867,“
Nr. 6798. Die Verordnung, betre end das Münzwe en in „den neu erworbenen Landesthetlen. om 24. August 1 7 ,'
unter „ „ .
Nr. 6799. Den Vertrag zwiéchen der Königlich preußischey und der Großherzoglich oldenburgi chen Regzerun ,„betrefkend die Anlanc einer Eisenbahn von Neumünster ber lön un Eutin
na eu adt. Vom 29. Mai 1867 * und unter chNr. 6800. Den Allerhöchsien Eilaß vom 5. August 1867,
betre end die Verleihung der stalischen Vorrechte Kr ch Bau. und ie Unterhaltung einer rexS-C auffee von- anncz nach
Berlin, den 7. September Debits-Comtoir de_r Geseß-Sammlung.
Justiz : Ministerium.
Der Rechtsanwalt und“ Noiar Schuß in Gostyn „ist in gleicher Eigenxchaft an das Kreisgericht Yu Kosten, m1t An- weisung seine Wohnfißes daselbst, verseß worden.
Der Kreisrichter Vo gt in Schwe ist zum Rechtsgnwalt bei dem dortigen Kreis ericht imd zug eich „zum Notar U11 De- partement des Appella onsgerichts zu Marienwerder, mit An- weisung seines Wohnsißes in Schweß, ernannt worden.
...Der Kreisrichter Ap el zu RosenbcrÉ i. Westpr. ist um Rechtsanwalt bei dem Kreis ericht zu chweß ,und zug eich zum Notar im Departement es AppellationsYrichts zu Ma-
Mini erima der ei liehen Unterrichts., | Medizin:?l-Jngeleäeuheiten. “"
Dem Lehrer an der Königlichen ThierarzmjsWle .. Spidnola in Berlin ist der Charakter als-Professor verlieh„“ wor en.
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“Angekommen: Se. _Exkcxllen der (S_eneraL-Lieutenanx und räses der Ober - Milv e_ur -- xaminations - Kommjsßo. von olleben, von Neisse. *
Abgereist: Der Gxneral-Major und Commandeurdex 2. Garde- nfayterie-Brigade, von Pape, nach Saßnjv a der Insel ügen.
**
Berlin, 6. September. Se. Majestät der Köni AllerÄnädigst geruht: dem Geheimen Regierungs-Rath _erzo zur nlegung der von des Kaisers der Franzosen und Kaisers von Oesterreich Majestäten ihm verlie enen Orden u war des Offizierkreuzes der Ehrenle ion un des Komthu euzes des Franz-Ioseph-Ordens, sow e dem pensionirten Steuer-Controleur Boeker zu Kloppenbur im Großherz thum OldenburL Fur Anlegun des v„on de Großherzogs Oldenburg Kön g iche Hoheit i m verliehenen, mit dem Ha und Verdienft-Orden des erzo s xthc'c Friedrich Ludwig v . ,bundenen Elyrenzeichens "er er la e Allerhöchstihre Genehm' gung zu ertyeilen. *
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Nichfamtlicbes. *
Preußen. Schloß Babelsberg, 5. September. 6 Ma'estät der König empfingxn heute den FlüÉel-Adjuia Ober en Graf Kaniß und arbeitetezi mit .den eneralen,v-_ Podbielsw und von Txesckow so wie später mit dem Minim Präsidenten Grafen Bismar . _ „ Potödam 6. September. Se. Königliche Hoheit *- Kronprinz i „gestern Mittags „52 Ußr per Extrazug a Cöln nach dem Neuen Palais zuruckgeke rt.
„ Berlin , 6. September. Der Ausschuß des Norddeu schen Bundesrathes für Handel und Verkehr versam ck heute zur Berathun _iiber den Gegenstand, betr. Entw-
eines Gesehes über das ostwesen. . „ ' ,
' Ebenso versammeln sich heute die vereinigten Ausschü iir Zoll- und Steuerwesen und für Handel und Verkehrz ,erathung iiber die Verordnun we en der Ab abe von '-
" Endlich halten heute die uss iiffe fiir echnungswes und für das Seewesen sowie für Handel und Verkehr ur rathun der Etais der Post- und Telegraphew, der „ar
Verwa tung soww der Bundes- Konsulate eine gememsa
Sihung.
-- Am 4.,d. fand in Köln, wie txlegraphisch schon gem 1 wurdx die Feier des fünfundzwanzi ]ähri ,en,Domba ubiiäums statt. Auf die Anspra e des räsidenten' entral-Dombau-Vereins Geh. Rath Esser erwiederte Se. Kö' liche Hoheit der Kronprinz: - -
»Im Namen Sr. Majestät des Köni s spreche iF Ib. Allen die freudi e Theilnahme aus, wel e mein K ni?“ Vater für das eutige Fest empfindet. .Es ist I nen be". wie Se. Ma'estät von dem Augenblicke an wo . ein in . ruhender Bru er König Friedrich Wilhelm 17. mrt hochsin “* Worten den Grundstein zum Weiterbau des Domes &th.- dessen WciterförderuM und Vollendung den lebhaftes“!1 ') nimmt. Au Ihre ajestät die Köni ,in, meine erhabene M". drückt Ihnen ur miY Zäjhre lebhafte Freude aus, das schön? gemeinsamer deut cher [) ti keit bis hierher gefördert zu fck“)! und Ihr Bedauern, an d esem Tage nicht unter Ihnen sem
ntere e an „diesem wunderbarda' arti en Bau und vereint re W nsche mit den meinigen- .. wen Yen abren dieses gr te und schönste deu che GotteshYkd . » vollft nd e Vollendun errei t haben möge. it Freude U der verlebe i diesen heui en eftlichen Ta in Ihrer Mitte-Aus eugniß lebt, was deut? er Fleiß, deuts e Kraft. deutsche . | 11 kn er ZabreFrist zu er ngen vermochten und n cht allem ddts .. ti en auern find seit25 ahren gewalti ef rdertworden,auch “.“... r das _egern als ymhol betra e werden, ist IMMER. einen "0 en Schritt dem lang.,erftre ten Ziele; entgegen gef „, den. en Sie uns Alle daraus die Mahnung entnehnéSe't'ek... , u bauen mit eiserner Konsequen, bis auch der lebte
mahlin , das lebendig|e
können. Nicht minder Hegi die Kronprinzessin, meine
riemverder, mit Anweisung seines Wohnstkes in chwek, ernannt worden.
an en efü t -'-11,icht e er u ru en bis weithin die Nuhr:" bßuts e,n Näfnms hvukündm “Dä! walte Gott.-
Großherzog begrüßt. Nach
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Nach Beendigung dieser mit Iube! aufßenom en Rede des Kronprian verlas der Dombaumeister ie Ursu e, welche alsdann dur Unterschriften vollzogden wurde, wä rend der
ner Männergesangverem einen u em Feste gedieh eten - Keiszclmg vortrug. Am 'SchluZe de elben fand auf einen Fk Jes Dombaunxeisters das ufseken der Kreuzblume, welche den schönen Wimperg des Westportng krönt, statt.
An die Festltchßltm' des. Morgens schloß fich „Nachmittags ein Banquet mi Gurzemch-Saale, gegen dessen Mitte fich Seine Königliche Hoheit der Kronprinz erhob und etwa folgende
e ra :
WAFS)? wir un.§ern ersten Trinkspruch, welcher dem Köni e und der den elben zuwenden, Ze iemt es sich wohl, des migen er- en Monarchen zu öged'enken, e en Name, wie wir schon diesen Morgen erwähnen „Zeh rt" haben,. mit dem Wiederau bane unseres Domes unzertrenyli verbunden ist. Lasst:- uns inern er und iller Weise seiner Verdienste gedenken! Mem Vater hat das Werk eines Bruders in die Hand genommen Ußd wird dabei unterftüßt durch die Könj in ; er i gewillt, auch für die Zukunft dem Werke seine unge- schw chteThei nahme zuzuwenden. Das SchWerfte liegt eilich inter uns, aber es gilt, nunmehr auch rüstig weiter ku arbe im an das Werk so zu fördern, daß es einst als ein Denkma deutscher AuZdauer und als ein utes Prognoftikon für unsere ukunft bis in die fernsten Zeiten vouen et dastehen möge. Alle die ünsche, welche sich hierauf heiehen, mö en in Erfüllung gehen! Hoch lebe Se. Majestät der KZnia und d eiKönigim-r . In diesen Toast stimmten alle Anweseiiden, welche sich, als der Kronpmn. . aufgestandqn war , „gleichfalls von ihren Sißen er yben hat en, mit Begeistexung em, während die Musik die Melo te der National!) mne spielte. Die Worte des Kron-
prinzen erwiderte der Erzbi chof. _,
Hieran erhob sich der Kronprinz nochmals und sprach etwa folgen e Worte: ..
„Vor *fünfunlewanzig Jahren stand an dieser Stelle ein Monarch, welcher ausrief: _laaf Köln! Lassen Sie an mich der Stadt ge- denken,“ welche so„vtel_ bei.;etragen hat, das Wer zu fördern; was sie ethan hat, beweist emV erteljahrhundert. Bedeutungsvolle Ereignisse Iaben erst jüngdsi statt ehabt, aber sie sind nicht nachtheilig, sondem förderlich ür ie Zn unft des Dombaues gewesen. Ich erhebe das Glas auf „as Wohl der Stadt Köln,und derxn DombauVereinxc - An,diesen Toast des „Kron rm en reihte sich ein von dem Ober-Bitrgermeifter aus ebrach es och auf die Frau Kron- prin effin, welchxs» begei ert erwiedert wurye- Eben fiel die Mußt nut nationaleix Klängen ein, als ihr Stille geboten wur e, da inzwxschen die folgende, von dem Ober-Biirgermeißer verlesene Depesche Ihrer Majestät der Königin“ Augusta aus Vaden-Baden eingetroffen war:
,» ck beauftrage Sie , dem Dombau-Vorstande , dem Er bischofe und J ren „am Feste zunächst betheiligten Mitbürgern aUSJu „p_rechen, daß bet Meinem innigen Bedauern, nur aus der - erne Meine Theil- na?me beWeisen zu können Ich Mich über die nwesenheit Unseres klebten SoLnes freue“ un mit dem Könige die treue en Wünsche
r das „Wei ergedeihen des erhabenen vaterländischen erkes in der ehrWürdtgen Stadt Köln darbringe. . „ Augusta.-
Um halb 11 Uhr begab ck der Kronprinz, “nachdem er zupor, von einem der Dampf oote aus den Anblxchder Illu- mmation des Rhein -Ufers genossen hatte , in Begleitunc? der Spißen der Behörden nach dem Central-Vahnhofe zur Rü fahrt
.nach Berlin.
' Baden. Karlsruhe, 4. September. [.Karlsr. Ztg.) ZFUW?- Vorinittag traf Ihre Majestät die- K“ nigin vyn urttemberg , auf der Rückreise von Paris begriffen, hier Ein, und wurde am Bahnhols von Sr. Köni lichen Lohnt dein , , „ ur em Aufenthat seßte hre Ma1e- stät die Reise nach riedrichsZaLen fort. . „ , „Heute Nachmit ag 2 U r ist Se. Königliche ?OHUY der PM von Wales, von Wiesbaden kommend„Zer- emgx- troffen und wurde am Ba nhof von Sr. Königli en Ho eit dm) Großherzog begrüßt. ofort begleitete der Großherzog en mezen auf der Weiterreise nach Rastatt, und voti da in be- rUtstelxnden Howaen zur Rennbahn bei Iffezheim. Nach
,Veendigun der Rennen begleitete der Großherzo den Prinzen
VM Wale na Baden. Der Gro er o ke r e am Abend wieder hierher ckckck, W J g h . , * 5. Sep ember. n der bei Eröffnung des Land-
*tages durch den Gro herzoß verlesenen Thronrede heißt
es: »Mein Entschlu et e er durch den rager riedcn vorbehaltenen natixnßlehn fYÜigung der südderchen taaten mit dem norddeutschen Bunde unausgeseht nachzUstreben- UUd
Jm“ werde ich und mit mir wird mein etreues Volk die
Pfer brin en, die mit dem Eintritt in diese e unzertrennlich
.Verbunden ind.
Die Opfer werden rei li au ewogen durch die volle Yeilnahme an dem natioYaLn Leßßn und durch diger öhte .. cherheit füx die freudi fortschreitende innere Entwicke uns. es Staates, deren Selb ständigkeit zu wahren, stets Pflich .?“.ner Regierung sein wird. F| auch ,die Form der ationalen Einigung Süddeutsch ands mit -dem Nord-
Verdienste um die Geschicht
deutschen Bunde noch ni t efunden so nd !* bedeutungsvolle Schritte zu iesegm ele , ethanß Esofchöl sM sbßinweis au das mit Prxußen aZLe chloLÄene Schuß- und tu'- ündmß un heiJ es weiter: , „eme egierung betrachtet es als ihre erste flieht, durch Cmführun einer , .der nord- deutschen anglogen, Wehwerfaffun un [skeereseinrichtun dem Bündmffe mit Preußen jßine vo e Kraft auß Bedeutupg zu eben.- -- Ueber den neua eschloffenen Zollvernns - V ag sagt die T onrede: , ck begrüße im ollpquamente, weiin quch de en Wirksam eit eine be- schränkte 1 , doch freudi eme reguläre Vertretung des ge- sammten eutschen „Volke .: - Die Thronrede kündigt ver- schiedene„Gese eptwuxfe an , von welchen hervorzuheben sind Gesche uber ie Mmifterverantworilichkeit, über dié Preffe, über das Vevemßwesen, über den Volksunterricht , über den Schuh der parlamentanschen Redefreiheit und über die Beseiti- gung de§_ passiven Wahlcensus. . '
Wurtiemberg. Stuttgart, 3. September. Die Fi- yanz-Kommtsfion Yer Kammer der Abgeordneten hat gestern ißre Berathungen uber den Etat begonnen. - Das neue Ver- e elichungsgeseh ist Zum Schlusse der vorigen Woche im Köni - lichen Geheimrath yrchberathen und zur Sanctionirung a Entwur; nach tedrichsha'fen abgegan en,“ es wird vermuthlich im Lau e der _ oche an die Stände ü ermacht werden.
Oesterreich. Pesth, 5. September. :P i Naploc meidet: Nach dem neuesten Entwurfe der un“ ari en Depu- tation soll Ungarn zu den “gemeinsamen An e egen eiten pro 1868 28 Millionen, zur Verzinsung der Staa Zschuld 25 Mill. Gulden beitragen.
Großbritanuietz und Irland. London, 4. September. Als Vertreter des Ministeriums bei Ihrer Majestät der Köni- gin in Balmoral ist Lord Stanley dort in abgegangen und kat den Herzog von Maxlborough, der bi her in dieser Eigen- chaft dem Zofe attachn't nyar, abgelöst. Baron van de Weyer neb Gemahlin weilen als Gäste der Königin in Balmoral. , *
„John Hill Burton, der sich um die schottische Geschichte sekt verdient gemacht urid vor Kurzem mit einer Geschichte Scho t- lands vor das Publikum Zetreten ift, ist in Auer ennun seiner
, _ „ _ . forjchun in seinem Vaterlan e zum Köm lichen istoriographen für S ottland ernannt worden.
ach Te egrammen aus Dublin fand gestern Abend in
dem großen Saale des Mechaniés Institute em äußerst zahl-
,"reich besuchtes Reformmeeting, statt, bei dem der Lordmayor den
Borsig führte. Er sowohl wie O'Donoghue, Beales, Jones und andere hielten mehrfache Reden.
Frankreich. Paris, 4. September. Unter den spani- schen Insurgenten, _welche auf „französisches Gebiet übergetreten smd, befinden sich viele Douamers zu Pferde. Dieselben geben als Grund ihres Uebertritts an, daß sie seit wei Monaten keinen Sold exhalten hatten. Die Bande des enerals Con- treras war im Ganzen" 800. Mann stark ewesen , ge en welche man ungefähr 1800 Mann gesandt atte. Die n- surgexiten waren in der Nä?e des Hafens von Venas ue in einer uten Position an gestellt und vertheidi ten ck muthig, Zest Chef, General Contreras , wurde a er von ihnen abge nitten, was die ?nsurgenten entmuthigte, die von den spanischen Trupxoen außer em auseinanderßespren t worden und sich dann in drei Gruppen formirt [) ten. er einen Gruppe gelang es, auf französisches Gebiet zu _kommen, während die beiden anderen von den Truppen theilweise maffakrirt oder gefangen Wommen wurdxn. Von den 800 Mann entkamen unge cihr nach Frankreich. Den Insurgenten fehlte es nicht an eld,“ der General bezahlte nach dem Uebertritt nach Frank- reich jedem Manne 20 Frs. Sold.- '
- 5. September. Die “»Patriea enthält den Wortlaut der Cirkularnote , welche Mar?ms de Mouftier anläßlich der Salzburger Zusammenkunt erlassen hat. Dieselbe ist vom
25. Au u datirt und lautet:
„A s ck der Kaiser, und die Kaiserin nach Sal burg begaben, waren sie von einem Gefühl geleitet, über Welches die ffentliche Mei- nung sich „nicht täuschen konnte, und ich würde davon Abstand nehmen, Sie über die Zusammenkunft der beiden Souverän “ ""_- terhalten, wenn die elbe nicht der Gegenstand von * o
Deutungen geworden wäre, wel e die Tendenz haben, den
_ , r derselben zu entstellen. Die Rei e Ihrer Majestäten ist ein ig und allem eingeren worden von dem Gedanken, der KaiserlicZen a- milie von esterreich, welche neuerdings von einem so er en n- glücksfall betro en war, ein Jeu niß tief empfundener ympathie zu geben. 21 erdings konnten ie Häupter dex beiden, großm Kaiserreiche nicht mehrere Tage hindurch- mit emander_ im ver- trauten Verkehr leben, ohne sich gegenseitig ihre Eindrücke m1tzutbeilen, und ohne ihre dem über Fragen von allgemeinerem Intere e aus- ?utauschen; do es war weder der Gegenstand noch., das esultat bret“ Unterredungen, Combinationen aufzustellen, welche bei der
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