1867 / 229 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Vertretung der 11achftehe11d bezeichneten Vorlagen 1111111V1111des- rathe 311 Kdnnniffarien ernannt seien, 1) fiir den C'tat der Militairvernuütung der Königlich Preußisckxe Oberst 11011 „„Dr- eiewski, 2) fiir den Ctat der Marine-Berwa[tung der Kömglich Preußische Capitain-Lieuteimnt Freiherr von Schleim? und der Königlich Preußische Gel). Admiralitätsrath Jacobs, T:) für die Berechnung der aufzubringenden Matrikularveiträge, 721111111» 10 des HauShirlts-Ctats der Königlich Preußische Obers'r-Lieiiteinint 111111 Hart111111111, 4) fiir den Entwurf eines Geseizes uber das Pdstweien, der Königlich preußische Geheime Post-Rath |)1'. Dambach, 5) fiir den Entwurf eines Geseize's 1111er das Paßweien, der Königlick; Preußische Geheime RegierunÉÉ- Rail), Graf 311 Eulenburg, 6) fiir den Entwurfruu's (5e- ieizes, betreffend die Verpflichtung zum Kriegsdienst, der 4151111111111 preußiiche Oberst 11011 Karczewski.

Das Haus trat darauf in die Tagesordnung e111, «Vor- beratbung im Plenum des Reichstages iiber den Cini des Norddeittiihen Bandes fiir das Jahr 1868, allgemeine. Dis- ki1isidti.« Die Abgeordneten v. Forekenbeck, v. Hemm], 111'. Stephani, Twrsten haben folgende Anträge eingebracht: »Der Reiir-Ztag wolle beschließe11, zu erklären: 1) Der Haus- baits-C'tat des Norddeutschen Bundes ist regelmäßig de111 Reichstage spätestens ski'bs Monate dor Beginn des Etats- Jahres ziir 11e1'fassi111gsmäßigen Beschlußfaffung 1wrznlege11, da- mit die Feststellung des „Bundeshaushalts-Geießes rech1ze1t1g er-

folgen kann und den einzelnen Staaten die erforderliche Zeit *

ziir“ rechtzeitigen Ordnung ihres Budgets verbleibt, 2) Cinis- Uebersevreitmigei1 und 11 11ßere mrs 111 äßige Qiusgab en smd 1111 Laufe des Jahres, 111111) dem Etats-Iahre, in welchem sie erfolgt sind, mit einer Uebersicht der wirklichen Einnahmen und AUS- gaben dem Reiäismg zur Beschlußfassung vorzulegen. 3) Mit

Riicksiibr auf Aitikel 70 der Bundesverfaffung sind die Einnahme- *

1111d Aitsgabe-Resie eines jeden Cmt-Z-Jahres in den] ersten auf den Kaffenabichluß fiir daffeibe folgenden Ctais-Cntwnrf als

Einnahnw 1111d Arisgalw vorzutragen. 4) Die Errichtung neuer ; , ' , 1111 strengsten Jukdgmw hier eingetroffen und vom Großherzog

Behörden oder Veamkenstellen, so wie die Crh'o'hnng 11011 Beam- ten-Gebalten darf nicht ohnevorgängigeBewilligung des Reichs- tags durch den „131111sl111ltH5-Ctat oder durch ein besonderes Kred1t- gesetz erfolgene - hierzu war heuie ein Unter-Atnendeniente111- gebracht, herriihrend von den Abgeordneten Wiggers (Berlin) 1111d NUnge, 1111d dahin lautend:

»Der Reieiiétag wolle beschließen: den Antrag 5111) 2, even- tuell die Worte dieses Antrags »1111d ausseretais111äßige Aus- gabena 311 sireicke11.«

Der Abg. 11. Hennig zog seinen Antrag vom 25. Septem- ber, bei der Speziäldebatte den Militair- und den Marine-C'tat 1111 den Schluß der Berathung zu stellen , in Bezug auf den WWrine-Ctat znriick, hielt aber seinen Antrag 111 Bezug auf den Militair-Ctai aufrecht , der aiich 110111 Hause angenommen wurde, mir 111 der Geiieraidiskuision debatiirt werden, oder Ob am Schlusse derselben eine Debatte iiber die einzelnen Anträge

111111de111 solle, beantwortete der_Präsident 111 dem [eßteren , 2111 der Ge11eraldebatie betheil1gie11 11ch die Herrenx geben, wo Höchstdieseibe am Abend eingetroffen ist.

Sinne. ». Kirch11m1111, Twesten, Duncker.

Die Frage W:. M11 Lirsker, 01» Über die vier Anträge !

Dem Abgewrdneten Twesten replicirten der Bundeskanzler 3 Graf von B1§111arck und der B1111desk01111111ffa111is Wirklicher ; Gehei111er Ober-Jinanzratl) Günther, namentlich in Bezug auf ck die von demselben 311 G1111s1e11 der Anträge von v. Jorkenbeck

und Genossen gemachten B1111erk1111ge11. iiber den Ctat dee“; Norddeiitschen Bimdes gcicbloiien Und die Tiékuision iiber die Anträge eröffnet. Gegen die Motivirimg

wurde ge11a11111e11 derselben

vier

Die (Hrneral-Debatie :

1

darauf F

sowohl die Amendements des Antrags 2, als auch dieser abgelehnt. Antrag 3 wrirde zurückgezogen , Antra nommen. Schluß der Sißung 2 Uhr 10 Minuten.

selber J 4 ange-

Fulda, 25. September. (Fr. J.) Die zu Rom verabxc. dete und von dem Crzbisäwf von Salzburg eingeleitete Ver: sammlung der deutschen Bischöfe wird am 15. Oktober 11 Z" dahier stattfinden. * '

Frankfurt a. M., “_“6. September. (W. T. B,) Der König 11011 Griechenland, der Prinz von Walesmjt sei11erGen1ahli11, die Großfiirftiimeii Konstantin 1111d Olga dcr Großherzog 011 Mecklenburg-Streliiz, so wie Prinz, und Prinzessin OZkar 11011 Schweden waren heute 311111231. sucl) der Stadt hier eingetroffen. Sännnfliche iirsiliche Herr- schaften di11irte11 11111 6 Uhr ge111ei111chaftlich im ,0111 de Riisfie

Der russische Thronfolger wird von Darmstadt heute Abend*

hier erwartet.

Sachsen. Weim ar , 25. September. (L. Ztg.) Das ULUefte Regierungsdlatt enthält Maßnahmen und Vestun- mitngen zur tr111isitorische11Regelung des dießjährigen Mili- tmr-Ersaix-Geichäfts 11edst einem Aiwzuge aus der preußischen Militair-Crsaiz-Jnstruction, namentlich auch die Vestinnnungen iiber den einjähri en Freiwilligen-Militairdienst. Die nach der Preußischen VerfaJsung in Veziehnng auf Militair-Ersaiz-A11ge. legenheiten dem Miiiisteririm des Innern, dem Ober-Préistdium 1111d den Regierungen obliegenden Functionen liegen im Groß. [)erzogthnm in der Hand des StaatSnUnister1111116, Departement des Innern, mit welchem daher das preußische Generalkom- 1111111tdlotdes 11.2[r111eecdrps zn Kassel den Cr)“1115-A11gelege11heiie11 Wr) e) „.

Jena, 25. September. Auf den Wunsch der Universität und Biirgersc1ck11ft wird die hiesige Stadt im nächsten Monat eine ständige Garnison erhalten.

_ Hessen. Darmstadt, 26. September. (W. T. B.) Der 1111111che Großfiirst-Thrdnfolger ist 11011 Mainz kommend

am Bahnhofe e111pfa11ge11worden.

-B««.den. _Karlsruhe, 25. September. (KarlSr. Zig.) Se. Kö111gl1che Hoheit der Großherzog beabsichtigte, wie bereits 11111ge1heilt wnrde, gestern den Festungsiibungen in Rastatt 1111- zuwdhnen; Höchstderselbe wurde jedoch sowohl durch die 1111- giinstige Witterung, als auch durch die Erledigung zahlreicher Geschäfte dahier zuriiekgehalten. Se.. Königliche Hoheit haben heute Morgen die Residenz verlassen, 11111 sich nach Schloß Mainqu zu begeben, wo (1111 26. September Ihre Majestät die 311311111er Ugusta von Preußen, _1111d am 27. September Se. Majestät der König von Preußen erwartet werden.

Se. Königliche Hoheit 1er Erbgroßherzog ist gestern N11ch11iittag auf Schloß Mainau 111 bestem Wohlsein einge- troffen,“ der Prinz hat 11111 22. September TrouviUe verlaffen, kam am 23. September iiber Mühlhausen nach Basel und kehrte 111111 dort 11116 111 die „( eimafl) zuriick.

Auch Ihre Königliche ,oheit die Frau Großherzogin hat Sieh gestern von Nigi-Kalfbad 11ach Schloß Mainau be-

VJéirttembeer. Ul111,24.Septe111ber. (1[.T.) Heilt? Vormittag traf Se. Majestät der König hier ein, um die 1111 Preußischen Reglement ei11exerzierte11Unteroffiziere der württem- bergischen Garnison 311 inspiziren. Die Uebungen waren 111111 dem [»adisehenMajdr Miiller geleitet und begannen mit einigen Exercitien der Iäger-Lehr-Abtheilungen im Bataillon. Naeh

diesen k11111e11 die 311 einem 231111116011 kombinirten Lehr-Abthei-

durch

den Abg. T_westeu wies der B1111de§=Kanzler Gruß 11011 2316- ; 11111111 die 117111 511ge1chriebe11e11 Aenßeruugen als Mißverstand- ; 3 die Leistim en der Truppen sehr anerkennend ausgeiPWÉW

1111"1e 11111166. _Der Abg. Be111111111111-Hdliweg brachte 311 Nr. 1 der Anträge e111 A111e11de111e11t e111, dahin laufend:

= hatte, verlie

_Cs erscheint erforderlich, daß der HaUSHals-Ctßt des Nord- de1111ch111 BUNNY 111 der Negri dem Reichstage i_yirtestens sechs : Monate vor Beginn des Ctats-Jahres ziir verfa111111g§11111ßige11 é

Bcichllißiaiiu11g vorgelegt werde.«

Fiir dieie ere11111el1e Jasung des Antrages ergab sich die Majorität, während der gamze Antrag 11111 dieser Fassung mit !"9 Stimmen gegen 219 abgelehnt wnrde. 111111011 iiber 2111111111 2. Der Abg. Wiggers motivirte das von ihm und NUnge eingebrachte A111e11de1111'111, worauf der Abg. Stavenhagen das Amendement stellte und nwtivirte:

Ctats-Ueberichreitnngen

haus beschäftigte sich gestern,

Es erfolgte die Dis- =

[1111ge11 _der hiesigen Infanterie-Regimenter an die Reih?- S111111111l1che Jager- imd Infanterie-Adiheilungen waren „1111 Ziindnadelgewehren bewaffnet. Nachdem der König s1ch 111111

er den Exerzierplaß. .

,Bayern. Miinchen, 26. September. Der Graf 1111dd16 Gréifißr Trani beabsichtigen , ihren bleibenden Aiifenthali h1er 311 ue men.

Oesterreich. Wien, 24. September. Das Abgeordneten- wie bereits telegraphisch geixxkldcx worden, 11111 kri111i1mlrechtliche11 Verhandlungen. Der 2111511111113 deaniragte unter Anderem, daß dem GerichtShofe jeder JUÜÜUZ 111 Fällen, fiir welche in dem Geseße die Todesstrafe angedrohx

; ist, die Befugniß eingeräumt werde, anstatt der Todesstrafe (U" ? lebenSlange oder eine zeitliche schwere Kerkersirafe in der Dauer

1111d außeremtsmäßige Aiisgaben .“

sind nach Abschluß der Rechn1111ge11 des Etatsjahrs, in welchem sie ?

erfolgt sind, dem dann reria111111elt_e11 Oder doch zunächst fol- genden Reichstage mit e111er Ueberiieht der wirklichen Einnah-

men und AUSJaben zur Beschlußfaffnng, vorbehaltlich der ,

Rech111111g61egr111g, vorzulegen. _, . _ Nach einer Debatte) 1111 der "ck. die Abgeordneten 11011 „Hennig, Grmnbrecht, Wiggers und Lasker bethe1ligten, wurden

11011 mehr als 1()Iahre11 zu erkennen. Dieser Antrag wurde 1103 des Widerspruches des Justizministers v.H1)e a11ge1w1111111n.

«- 26, Septeiiwer, Die »Debatiea schreibt: Die Verhand- lu11ge11 der 21ngleichS-Deputationen haben gestern Abend lhxe" Abschlltß gefunden. Das bezügliche Protokoll ist 11911 1111 Ministern unterzeichnet worden. Leßtere haben gleichzeitig-dkxé Deputationen die Grundriffe eines österreichisch=11ngarische11 1301“ und Handelsvertrages vorgelegt.

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„T. B.) 21116 Coxrmdns wird vom heutigen Tage amtlick) berichtet, daß in UdM.e 97.915? thsanimenrottungen von Bewaffnetey unier revoiutwnairen Rufen stattgefunden haben. Aus Udine flUchten Viele Bewohner auf österreichisches

Gebiet.

Niederlande. Haag, 25.Septe111ber. In der gestrigen SOWI nahm die ch1te Kammer den Vdrschlag der sehon m der vorigen Sessww erzmnnten Ko111111111i011 zur Reform der Geschäft-Zdrdnung mit Z.Z„gcgeu Z1St1m111e11a11. Diese Re- form ist deShalb wesentlich 11011)» um den Gang der Verhand-

"

lungen wo moglich zu vereinfachen und zu kürzen.

Belgien. Brüssel, 25. September. Der Bruder des Taifun von Japan ist 11111 fernem Gefolge gestern hier (111- ekonnnen. Er wird zehn Tage hier bleiben und Aiisflüge nach

den bedeutendsten Städten des Landes maehen.

Italien. Florenz, 25. September. (W. T. B.) Durch eine Bekanntmachung des Burgermeisters wird die H ational- garde zur A11frechthaltu11geder Ordnung Zinfgerufen. Einige Wachtposten smd der Vorsicht halber verstarkt. Die Stadt ist gegenwärtig ruhig., Die Zahl derlm leizter Nacht verhafteten Personen belaiift sich anf 10. Aus versch1ede11en Punkten des Königreichs e111gela11_fe11e_Depeschen melden, daß die Nachricht von der Festnahme Garibaldi's kerne Anordnungen hervorge- rufen hat, 11111) auf der ganzen Halbmiel Ruhe herrscht. - »Opinione-c schrerbt: Sollte G11r1baldi sieh weigern, auf die Expedition gegen Rom zn verzichten, 10 wird das Ministe- 1111111, wie 1111111 glaiibt, das Parlament zu einer außerordent- liche11 Sißring einder11fe11._ “_ - Die »Gazzetta Ufsicialea schreibt , _wie im telegraph11che11 A11sz11ge bereits Nr. 227 d. Bl. 111itgetheilt wurde: »Die Aufregung, durch Welche man das Land dahin drängen wollte, die internationalen Verträge zu brechen, war, statt sich zu legen, 11011) lebhafter und kühner geworden nach der freimüthigen und eytschiede- 11111 Erklärung des Ministeriums, daß dasselbe entschlossen wäre,'se111e Pfticht 311 erfiillen und sein gegebenes Wort zu halten. Das Ministe- rium [1111 11111 Überzeugen 1111'iffe11, das; in den leßten Tagen eine große Zahi von Freiwilligen sich 111111) der Grenze auf den Weg machte, daß Waffcn-Dcpots eingerichtet waren, daß andere Depots die Freiwilligen begleiteten oder ihnen folgten, und daß der Generai Garibaidi sich von Florenz und Arezzo iiber Asinairiiiga nach der Grenze begab. Das Ziel dieser Bewegung war somit ersicht- lich, die Action hatte in Wirklichkeit begonnen. Von, dem Augen- blicke an stellte sich der Regierung die schlimme A(ternatwe, entweder zuzuiaffen, daß die Verträge gebrochen wiirden im Widerspruche 11111 der öffentlichen „Treuc- der Autorität des Gcseßes u11d,de11_I1itereffe_n dchaiidn, oder ihrWort zu halten und um jeden Preis die Ma1eftat dcs Gescßes zu sichern. Das Ministerium hat seme Pflicht gethan. Die Freiwilligen, welche schon 1111 der Grenze aiigekominen odcr guf dem Wege dahin waren, erhieiicn die Weisung, an ckck Wohnorte zuryck- 3111161111. Die sich dessenweigcrte11,sind von der bewaff11cte11Machtzuruckz -1icfii[)rtworde11. DerGenerai Garibaldi ist zu Afinaiunga 1111 Namen des Geseßes aufgefordert worden, diesem Befehle Folge zu leisien; da er fich1veigerte, ist er nach Alessaiidria gebracht worden. ,ch Waffen- Depots sind in Beschlag genommen. Das Ministerium hat ewe 1ck1nerzliche Pflicht erfiillt; aber wenn cs*110ch [11,111 er teniporiiirt [hätte, hätte es die traurigsten Folgen voraussehen 11111 en. _Wenn die Misc Haitung der Jtaiiener den Schmerz, Welche diese Maiiregel dem Ministerimn bereitete, 1111111 vermindert, so [111111915111 d1eseibe wewg- itcns weniger schwierig ,qcnmcbt. Das Miiiistermm „l)egt dgs Ou- WUM- dasz dieselbe Weisheit bald die Kleßtten Spuren e111erAusreguiig kaschwinden lassen wird, welche dasselbe Überwarht 11111 dem Bewußt- WJ, „sein?; Anfgabkc) fÜZertic Wiirdesdeils von Italien gegebenen Wortes 1111 1111 ntercse er aion zu Wii 111.« , „„ In der polsitiiche11 Wdchenschau des »Abe11d-M01111e11r6-1 “heißt W: »Die yon der italienischen Regierung „1111er die romisMn Angelegenheiten veröffentlichte offizielle CrklarungÖwar„geeignet, 11111 jeder Zweideutigkeit ein Ende zu 111c1che11. Sic er1111iert§x 111 LM gemeffensten Aquriicken an die Verpflichtungew welche Ms [Florentiner Kabinet iiberiwnnnen hat, und 1111 die ([I1tlr1111t10: nalen Pflichten, die Niemand 1111ß11chten darf. D1e_x_xest11al)111e Garibaldi's in Asinalunga, gerade, als er sich 1111_s_cklkkkk'1_ M das 701111161)? Gebiet einzudringen, hat diese e1111chl011e11ejHaltJU ßei'räftigt, »Gcnöthjgtee, wie sic sich selber «111sd1'11cktc„»1111 MUMM Vertrauen wieder herzustellen und die SmweraJiiie'tat dcs Gcseßes zu wahren, mußte die Regiewxng Ns 339311115 V1etor Emanuel jeden Versuch gegen die papstiiciw 1116111111117] unterdrücken und durfte Niemandem gestatteiv |ck UW Yk Ik MUMU Gewalten zu erheben und nach e1ge11e111_6511111111611 .)kalien von de111Werke seiner inneren RcQWNUWUVU 11111011- Zikhcn. Alle verständigen Geniiither werden d1e1er «111111111. ZMD .dleiem Auftreten, welche der Sepiember-CUWM111111 w 111,1)1 Mtd MWM, ihren Beifall zollen, und es werden ermklcub UU Italien mit gleich großer Sorgfalt iiber die'“4111110111101111111111 leser Convention im Interesse der guten szlleMU'" ""W“"- Welche JWischen beiden Ländern beitehe11.«

* 26. September. (W. T V.) EM? DMWUstl'ÜÜVU zu

Gu11ste11Garibaldi's, welche heute hier stattfand, wurde von der Natwnalgarde ohne Miihe unterdrückt. -- Nach hier einge- troffenen Berichten aus Genua, hatte sich daselbst gestern Abend eine Deputation zu dem Präfekten be eben, welche ein die Befreiung "Garibaldi's betreffendes "esuch Vorbrachte. Diirch dre Erklarungdes Präfekten, er werde das Gesuch dem ZNUJtisiermm unterbreiten, wurden alle weiteren Denwnstrationen 1e1e1 tg .

_ „Aus Mailand wird 19011 wiederholt 1101 ekommenen Volks- auslaufen ber1chte1,* dei e111er derselben wur e der bewaffneten Macht, welche einschreiteirniußte, Widerstand geleistet. _ Zn Siena, Ve1011a,„P1sto]a,NeapelisteszukleinenAnfläufen gekommen, welche ]eddch ohne Einschreiten der bewaffneten Macht zerstreut wurden. » Unglücksfälle sind bei eiiien diesenDemon- strationen nicht zu beklagen gewesen.

Rom, 21. September. Wie schon telegraphiick) gemeldet wurde, erklärte in dem gestern abgehaltenen gehei111e11K011- sistorium der heilige Vater die Beschlüsse des italie11iiche11 Par- laments iiber die künftige Gehörigkeit des mobilen und im- mobilen Eigenthums des Klerus fiir sich und in ihrer Anwen- dung für 111111 und nichtig. Nach dieser Cdtideriation mit den Kardinälen erhielten folgende Bischöfe die apostolische Bestäti- g1111g: 1) In Kardinal Altieri's Stelle rückte Kardinal di Pietro als Bischof von Albano ein, 2) Msgr. R. YUstV, Erz- bischof von Burgos, Z) MY? B. Pimwl 1) Ayciiiena, Erz- bischof von Guatimala, 4) sgr. M. Eberhard, Bischof von Trier, 5) Msgr. F. V. Guilhert, Bischof von Gap, 6) Msgr. M. Cuartero 1) Mediua, Bischof von Jaro auf den philippi- 11ischen Inseln, 7) Ms r. J. Baisch, Biichof von Satidwich in Canada. Zrim Nach20lger Kardinal Altieri's als Kännnerer der. römischen Kirche ernannte Se. Heiligkeit den Kardinal Philippd de Angelis, Altieri's Nachfolger als Crzpriester der Ytetrqirensischen Basilika wurde der Generai-Viear Kardinal

a 1131.

Schmedeu und Norwegen. Stdekhdlm, 21. Sep- tember. Die neue Zollge1eH-K011111111110n ist 111 d1esen Tagen zusannnengetreten.

Amrrika. New-Ydrk, 14.Sepie111ber. Der Marine- minister und der Attorneiygeneral haben ihren Beamten die Anmestie-Proclamation Johnsdn's zugestellt, 11111 der Ordre, fich danach zu richte11.-Ge11eralC1111 br) fordert alle in seinen Distrikt zurückgekehrten Rebellen, die sich freiwiilig nach dem Krieg ilbst verbannt hatten, auf, ihreBegnadig11ngsschei11eihm einznliefern. _ General Sickles ist in New-York 1111gek0111111e11 und General Sheridan in Leavenwortl). - Ein großes konservatives Meeting erklärte sich am Dienstag in Baltimore mit der Politik des Präsidenten einverstandeu.

- Wie es heißt, hat Präsident Johnson sich entschlossen, den Schluß der Wahlregister im Süden nicht vor dem 1. Ok- tdber anzueinpfehlen, worauf dann die *Wahlen am _ersten Montag im November stattfinden sollen. General Schomeid, der auf eine Ordre von Washington «1116 die Wirhleii “von L_Zir- gi11ia aufgeschoben hat, „scheint im Einklang 11111 dreier Be111111- mung gehandelt 311 haben.

Köerigiieixe S „3.2111'yicle.

Sonnabend, 28.Septe111ber. Jm Opernhmiie. (156. Idr- steUung.) Margarethe. Oper in 5Akte11 ron Inles Barrier und Michel Carre. „Tusik 11011 Gounod. L_Zallet 1191111111111 Taglioni. Margarethe: Fr. Lucca. Faust: Hr, dedrski).

Mittel-Preise.

Jm Schauspielhauie. (

Minna von Barnhelm, oder: Das Soldatengliick. 111 5 Abtheiiungen 11011 G.C'.Leisi11g. Mittel-Preise.

Sonntag, 29.Septe111ber. Jin Opernhauie. 157. Vor- stellung. Die weiße Dame. Oper 111 3211111)e111111ge11, naeh dem Französischendes Scribe. M111ikvo11Bdieldieu. Georg Brown: Hr. Wachtel.

Mittel-Preise.

Jm Schauspielhause (166ste Abonnements = Vorstellung.) Nathan der Weise. Dramatisches Gediibt 1115 Abtixenungen von G. E. Lessing.

Mittel-Preise.

165. Abdnnenients : Vorsielliing.) L11111P1e1