Turchlaucbtigften Prinz-Regenten aus und betonte insbesondere, wie das Bayernland, seinem Regenten treu ergeben, zugleich treu und fest zu Kaiser und Reich stehe. Se. Majestät der Kaiser erwiderten:
Ich sage anen Meinen berzlichften Dank für Ihre Worte und spreche zugleich Meine Freude darüber aus, daß es Mir vergönnt ist, in disse Mir wohlbekannten Mauern einzuziehen und dem bayerischen Volke näber tretcn zu dürfen, welches in der Geschichte des Deutschen Reicks eine so kerrotragende Rolle gespielt “Yat. Es haben im Bayernland so manche edle Geschlechter regiert, aber das edelste und rukmreicbste Geschlecht ist es, welcbes in Bayern jetzt regiert, ein Geschlecht zugleich, dessen Jntereffkn auf das Engste mit denen des Hohenzollernbauses Verbunden sind. Möchte es Mir noch lange befchieden sein, die Geschicke des Deutschen Reichs im Sinne Meines Großvaters létikktid, in der engen Freundschaft, rvelcbe Bayetns und Preußers Hetrfckerkäufer verknüpft, mit dem Prinz- EMEW verbunden zu bleiken, den schon mit Meinem Großvater innige Freundschaft einte. LI
_ erichtigung. Zn dém von uns mittel-Z Exfra- blatts vom 29. v. M. gebrachten imd in unserer Nummer 249 wiedeiholten Trinkspruch, welchen Se. Majestät der Kaiser und König am 28. September bei dem Gala- diner in Stuttgart ausgebracht hat, isi im zweiten Saß in Folge eines Vexsehens bei der telegraphiscben Uebermitte- lung statt des Wortes „Reiches“ das Wort „Landes“ geseßx “word-Zn. Der Wortlaut des A(lerhöcbsten Trinkspruchs ist hiernach der folgende:
„Aus tiefbitregtcm Herzkn sprkche Ick) Ew. Majcsiät Msinen innigsten Dank aus für die grtädigé Einladung und dkn bekzlickkcn Empfang, den Aüerböckxstdieielben und Ihr ganzes Volk Mir bereitet baden. Ich bitte Ew. Majestät Mir zu glauben, daß Ick) mit b:- scnkkrs rrarmen Cmrfikdurgsn bikrbcr gekrmm7n bin, dknn dieicÖ reich gesegnete Land Und diciks berrlicbc Volk, über Welckes Ew. Majestät rcgiert, hat im Mittklalter viele der kdclsten deutschen Fükslkn, Welche die Gescbicke des Reiches leiteten, bcrvcrgcbracbt. Ganz besonders zickt Mich biétbcr, das; kxs sckrräbische Land auch die Wiege Mcines Hauses gemicn ist, aucb in Meinem Adern rollt schwäbiicke§ Blut ebensogut wie in den Adérn dsr HMM, die bier versammelt find. Von iester und unverbrückiicber Ankängiichksik an dieses Land und scincn HELM bkséclt, eibsbe Ick Méin Glas und rufe: Se. Majestät dsr König und Jbre Majestät die Königin ron
Württkmberg, Sie leben bock, brock), bock)!“
_ Aus dem „W. T. B.“ likgsn iibér die Reise Sr. Majestät des Kaisers und Kdngs folgende? Depeschen vor:
Mainau, ]. Oktober. Se. Maisstäx der Kaiser unternahm gestern Nachmittag eine Spazierxahrt mit dem Dampfboot und heute Vormittag eine solche mit einem Ssgel: boot. Heute Nachmittag kurz nach 2 Uhr ist S..». Majestät mittels Tanipfboots von der Mainau nacb Lindau abgereist.
Lindau, 1. Oktober. Se. 'Majeuät der Kaiser traf, von Er. Königlichen Hoheit dem Erbgroßherzog von Baden begleitet,- heute Nachmittag 41/4 Uhr hier ein, wurde bei der Landung von dem GeneralDirektor der Eisenbahnen, SYnorr von Carolsfeld, soxvie von den Spitzen der Behörden un dem Offiziercorps exnpsangen und begab Sich sodann in einem von der Prinzeifig Ludwig gesendeteix Wagen nach dem Bahnhofs. Alle Schiffe im Haf-sn hattén séstlich geflaggt; die Stadt war auf das Prächtigste geschmückt; vom Hafen bis zum Bahnhofs bildetsn die Schulen Und die Vereine Spalier. Tie dichtgedrängten Volkamaffsn, welche den Lan- dungsplaß und den ganzen Weg bis zum Bahnhof anfiiklten, begrüßten den Kaiser mit iiicht endendenZubelrufsn. Nach: dem sich auf dem Vahnhoß der Erbgroßherzog von Baden von Sr. Majsßät verabschiedxt hatte, Erfolgte, gégén 43/4 Uhr unter immsr exneutkn enthmiastiichen Kundgebungsn der Be: völkerung die Weiterfahrt nach Kkmptkn.
Kempten, 1. Oktober, Abends. Die Ankunft Sr. Majestät des Kaisers auf dem hiesigen Bahnhofs Erfolgte heut? Abend 61/2 Uhr. Zum Empfange A(lerböchstdesselbsn hatten sich bérsits vorhsr der Minister “?reiherr von Craiis: beim, die zum Ebrendienst bsi Sr. Diajssiät befohlenen Offiziere, der preußische Gesandte Graf Rantzau, der Prä- sident von Kopp, der BézirkZamtmann von Röder und der Bürgermsistér Horcbler eingefunden. Nack) OLM Ein- treffsn dés Zuges ließ Se. Majsstät jedén einzelnen dék zur Begrüßung erichiensnen Herrsn zu Sich in dsn Wagen berufsn. Auf d€m Perron_des Bahnhofss hatte sich das Offiziércorps der Garnison amgesteUt. Nach einem Aufsntbait von etwa 5 Minuten _wurde die Reise nach München fortgeskßt. Die am Bahnhof zahlreich versammelte Volksmenge begrüßte den Kaiser bei der Ankunft und bei der Abfahrt mit stürmischen Hochrufen.
Miinchén, 1. thc-ber,_Abends. So. Majestät der Kaiser ist unter den Sa1u11chüffsn der aufgestelltcn Geschiiße heute Abend 9 Uhr hißr singeiroffen und auf dem Bahnhof von Er. Königlichen Hoheit dom PrinzWegenten, Köchftwelcher pon sämmtlichen hier anwesenden Prinzen des
öniglichen und ch Herzoglichen Hauses umgeben war, empfangen worden. (Die Prinzen Ludwig und Rupprecht batten sich auf die Nachricht von einér heftigen Erkrankung der Prinzsisin Ludwig nach Villa Amsee bei Lindau begeben, wo die Prinzessin verweilt, und konnten dssbalb dem Empfange nicbt beiwohnen.) Die Begrüßung war eine äußerst herzliche. Zum Empfange waren außerdsm anwesend: sämmtliche Minister, die Genera- lität, die_ zum Ehrendienst bei Sr. Majestät dém Kaiser befoh- lenen Lifiziere, die Mitglieder der preußischen Gesandtschaft und die beidensiädtischen KoUegien mildem Ober=Biirgermeister von Wiedcnmayr an der Spitze. Auf dem Bahnhof war eine Chren:Compagnie mit der Fahne und Musik aufgesteUt,welche leßtere die preußische Volkshymne spielte. Der Oder:.Biirgermeister hieß in einer kurzen Ansprache Se. Majestät den Kaiser im Namen der St_adt wiUkommen, worauf der Kaiser dankend Erwiderte. Hierauf begaben Sich der Kaiser und der Prinz-Regent,
eide in einem Wagen Plaß nehmend, welchen eine EScadron des ersten Schweren Reiter:?)iegimems begleitete, unter unaus- geseßten enthusiastischen Kundgebungen der VolkSniaffen, von denen aße Pläße und Straßen dicht beseßt waren, nach der Königlichen Residenz.
M ü n ck en , 1. Oktober, Nachts. (Ausführlichere Meldung.) Als der Kaiserliche Extrazug auf dem Bahnhof eintraf, eilte Se. _Königliche Hoheit der Prinz:Negent, welcher preußische AitiUerie:Uniform sowie das Band und die Kette des Schwarzen Adler=Ordens trug, sofort dem Wagen entgegen, welchem Se. Majestät der Kaisér entsiieg. Der Kaiser'und
der Prinz-Regent begrüßten Sich mit mehimals wiederhqlter Umarmung und Kuß. Der Kaiser, welcher die Uniform Seines bayerischen Ulanen-Regiments trug, begrüßte sodann die Prinzen Leopold und Arnulf, Königliche Hoheiten, welche in preußischer Uniform erschienen waren, und die Prinzen Louis Ferdinand und Alfons, sowie den Herzog von Genua und die Herzöge Ludwig und Max Emanuel in Bayern, ingleichen die Minister, die obersten Hofchargen und die anderen zum Empfange An: wesxnden. Hierauf schritten der Kaiser und der Prianegent die Front der aufgesteuten Ehren=Compagnie ab und begaben Sich dann in den Fürstensalon, wo ein kurzer Cercle stattfand.
Alsdann erfolgte in einem sechsspännigen offenen Gala: wagen, in welchem der Prinz-Negent zur Seite des Kaisers Plgß genomme_n hatte und welchen die Ehreneskorte bx gle_1tete, die_ Abfuhr] vom Fürstensalon. Am Portal des Bahn-
01§_empnngen' jämxntliche Sängervereine Münchens Se.
kazenät den Kaiser mit dem Sängergruß und mit Lachner's „Uacts Tmysrawr.“ Der Ober-Biirgermeister von Wiedenmayr überbxachte den _Willkommengruß der Stadt. Nachdem Se. Majestät der Kaiier _Seinen Dank für den schönen Empfang ausgesprochen hatte, Jungen die Sängervereine „Heil Dir im Siegerkratiz“_“, und die großen VolkSMaffen, welche den weiten, durcb elekxniches u_nd bengalischés Licht tagesbéu erleuchteten Play anfiiliten, stimmten ein. Auf dem ganzen weiteren que vor] dxr prachtvollen Ehrenpforte am Bahnhof an, die Triumphitxaße entlang bis zur Residenz bildeten die Vereine Spaxier, die aufgesteuwn zahlreichen Musikcorps spielten, alle Hägier waren glänzend juumjnirt, und axis den dichtenVolks: niaUen, welche die ganze lange Triumphnraße anjiiUten, er- tontsn ununterbrochen stürmjsthe jubelnde Zurufe.
' Am MaximilianszaZ war ein Triumphbogen errichtet Mit der Inschrift: „83179. [mysrat0r“; das Thor des Hof: gartens war mit Herbstfrüchten und Eichenpuirlanden kUUÜ- voll geschmückt und von einer_ pxachtxoüen Kron? überragt. _ Jm Vestibiil des Restdénzichloms empfingén dis _Obérjtén Loschargen, Hartschiér-Z und Pagén Se. Mcxjsdtéit den aiser. Jm Thronsaal wurde Allerhöchst- dérieibe von JhrerMajestät der KönigiryMuttsr und yon iämmtlichen Prinzessinnen begrüßk- Jilei1chM sammelten [ich „alle Militär-Musikcorps der Hayptstadt, in Zügen mit 1axb_1gen Lampions heranziehend, aux dem HoxgartemRondsl. TlUleLU trugen zunächst Webér's „Iubeanverture“ vor, die m der Nationalhymne ausklang, in wslche das nach dielen Tausendsn zählende Publikum begeistért Liiisl1111nli_e; dan_1110[gte ein Fack€_[tanz von Meyerbeer und Wagner? Kaiisrmawch. Tie knerauf iolgende „Wacht am Rhein“ wurde wiederum von der begeistsrten Menge mitgesungen; den Schluß bildéte ein großer Zapsénstréich. Se. Majestät der Kaiser erichicn wistrholt nebexi Sr. Königlichen Hoheit dem Piin3:Reg811ten am_0nenen Fenster _und dankte, steis mit begeisiertémZubel begrüßt. Auf dem Rexidenzschloß weht die Kaiserstatidarte. _ Sämmtliche Zeitungén bringen heute Abend Fesiartikel. _ „ _
_ 2. Oktober. Nach dem Zapfenstreicb Fand genern Abend im „Trierer Saal“ des ResidenzsckiloffLs ein Gaia: Soupsr statt, an welchem Se. Majestät der Kaiier, die Mitglieder des Königlichén und des Hdrzoglichen Hauses, wwie der Prinz Ernst von Sachsen-Meiningen tbeilnahmen. S9. Majsnät xiibrte Ihre Majestät die Königin-Mutter.
Heute Vormittag wird der Kaiser die drei gegenwärtig hier stattfindenden Aussiellungen besuchen, darauf eine Rund- xahrt durch die festlich geschmückte Stadt untermhnien und fich wdann nach Schloß Nymphenburg“ zu einem Besuch der Kö- nigin Zsabekla, der Prinzessin Adalbert sowie der Prinzen Ludwkg Ferdinand und Alfons begeben. *
_ Hinsichtlich der Béstimmung ÖGS §. (3 Z. 3 dss Nsichs: gesetzes vom 9. Januar 1888, bstrsffsnd da?- Ukhébékkéch! cin Wérkkn der bildenden Künste, wonach die Nachbildung von Werken dsr bildenden Künste, welche auf ODL"; an Straßen oder öffentlichen Pläßsn bléibend sick) béfinden, als verbotene Nachbildung nicht anzusshen ist, wenn si? nicht in derselben Kunstform erfolgtist, bat das;“: Rsicbßgericht, ]. Strafsenat, durch Uklhéil vom 20. “Juni d. J. (mSge- sproch€n, daß den Worten „in dkrselben Kunstform“ ein weiterer Sinn insofern beizulegen ist, als iiberaU da eine besondsre Kunstform angsnommen werden muß, wo der im Lriginaikunstwerk enthaltsns kiinstlérische Gsdanke in woient- lick) verschiedener Weise ssiner äußsren Erscheinung nach, bei- spielsweiss die Nachbildung eines Qriginalgsmäldes in Einst Zeichnung, einkr Status“ im Rsliéf, _ gleichviel ob durch das: selbs Kunstverfahren oder durch ein andsrks _ zum Ausdruck gebracht wird.
_ In einer RékurSMtscheidung vom 25. Juni 1888 (Nr. 569) hat das ReichH-Versicherungsamt gegeniiber dem entgegengsseßtcn Vorbringen des BerungenoffensWfis: vorstandes ausgesprockien, daß dsr durch einen Betriebsanfail herbeigeführte Verlust eines Auges sich als eine Mindérung der Erwerbsfähigkeit darstellt. Es ist davon auszugehen, daß €€: eins große Zahl von lohnenden Arbeiten giebt, bei deren Ausführung (insbesondere in Folge Abspringens von Splittern y. s. m.) das unverleßt gebliebene Auge in hohem Maße ge- sc'ihxdet sein würde, und daß demzufolge Einäizgige, um die Gesahx des vöUigen Verlustes ihrer Erwerbsxähigkeit durch Verlust auch des anderen Auges thunlicbst zu verringern, sich vernünftiger Weise gezwungen sehen, Arbeiten dieser Art nichx zu verrichten. Glsichzcitig wurde ausgesprochen, daß das Maß der verbliebsnen Erwerbsfähigkeit der Beurtheilung des Einz'xelsails unterliege, daß aber dabei der nach dem Unfasl thanächlich gezahlte Lohn nicht en_tschcidend sei, weil dieser nach oben wie nach unten von Zufälligkeiten abhängen könne und_ auch keine Gewähr dsr Fortdauer biete. (Vergleiche die Enticheidung 568 und die daselbst angeführten feriieren Ent- 1cheidungen.) .
_ Eine minderjährige Arbeiterin hatte durch einen BetriebL-unfall ein Stück des ersten Gliedes des vierten Finger?- der linken Hand verloren. Nach einem in der Rekurs- instanz erstattcten Kreisphysikatsgutachten ist von dem Nagel- gliede jenes Fingers nur das Gelenkköpfchen noch vorhanden, dasselbe ist aktiv und passiv völlig unbeweglich, fest mit dem zweiten Gliede verwachsen, und daher der Zustand dem änz- lichen Verlust des Nagelgliedes gleich zu achten. eim Schließen der Hand bleibt das Ends des weiten Fingergliedes etwa 11/2 cm von der innerc'n Hand äche entfernt. Im Uebrigen find die Bewegungen des betreffenden Finger?: im ersten und zweiten Gelenk in jeder Richtung unbehindert, an den iibrigen Fingern der linken Hand ist nichts
Krankhaftes zu, bemerken. Die Genosenichaftsinstanz und das Schiengericht hatten nach Abschluß des Heilvsrfahrens der Verleyten eine Entschädigung nicht mLhr gewährt, da der Unfall eine wesentliche Vermind-krung der Erwerbsfähigkeit nicht zur Folge gehabt hab?. Ai.f erhobenen Rekurs hin hat das_Reichs:VersicherungSamt Jedoch der Klägerin durch Enncheidung vom 2. Juli 1888 (ir. 570) eine Rente von zehn Prozent derjenigen xiir völlige Erwerbßunfähigkeii ge: währt, und dazu ausgeführt: Die vorliegende, in die Augen faliende Verstiimmelung eines Fingers führt bei Personen méiblichen Ge1chlechts, welche, wie die Klägerin, auf die Gewandtheit und ungehinderte Brauchbarkeit und Beweglichkeit aller Finger zu ihrem Erwerbe angewiesen find, eine Ver- xiiinderung der Erwerbsfähigkeit herbei. Auch ist zu beriick- nchtigen, daß die, wenn auch geringfügige Entsteilung der Hand, welche durch einen derartigen Unfall cintritt, dém spiitexen Fortkommsn von Personen weiblichen Geschlechts als Dietittboteit bei Kindern, als Köchinneii 2c., leicht hinderlich iii den Weg tritt. Diesen Umständen mußte auch im vor: liegenden FaÜe durch die Gewährung eiiier Rente Rechnung getragen werden. (Vergleiche die Rekursenticheidungen 211 und 249, „Amtliche Nachrichtsn des R.:V.-A.“ 1886 Seite 251 und 1887 Seite 9.)
__ _Tem Landkreise Bromberg, welcher den Bau von Cbaumeen: 1) von dsr Haltestslie Strehlau der Eifsnbakn- linie Schneidemiihl_Bromberg iiber Grünberg, Neuheim is Woynowo, 2) vgn Fordon_durch die Weichselniederumg bis Trensalz_be1chlonen bat, ist durch Allerböcbsie Ordre vom 24. August d_. J. daes Enteignungsrecht fiir die zu diesen Chauffeen €r70rder1ichen _Grundstiicks sowie gc-gen Uebernabme der künftigen cha1171eemäßigen Unterhaltung dsr Straßsn, das Recht zur Erhkbung des Chauffeegeldés auf denselben nach den Bestimmungen des ChauffesgeldTarifs vom 29. Februar
1840 (Ges.:S. S. 94 ff.) einschließlich dsr in dsmsél en ent: “
haltenen Bestimmungen über die Befreiungen sowie der ionstigen, die Erhebung betreffenden zusäßlichsn Vorschriften __ vorbebaxtlich der Abänderung der séimmtlicbsn vorausge- siihrtext Beninmxungen _ VLkliSHSU. Auch solisn die dkm Chauxxekgsldtarise vom 29. Februar 1840 angsbémgtkn Be- stimmungen _wegen der Chauffés-PolizéiVSrgi-hsn auf die gk: dachten Straßen zur Anwsndung kommen.
Zugleich ist den Kreisragsbeschliiisen 13011122. August 1885, 20. Februar und 20. August 1887 sowie 4. April d. J., soweit diEsSlhkil die Aufbringung der Mittel :um Bau und zur kiiiistigen Untsrbaltimg dsr vorb€i9ich119t9n Chaufféen, einychließlxch dsr Umwandlung dex Eiséiibahiihalte- stelle Strxhlau in eine Giiterladestslls bstreffen, die Allerhöchste: Gsnsbmigung srthsilt WOLden.
_ Ter Wirklich? Geheime QbéßRégierungsRatb a. D. Pr. Ludwig_Hahn ist am 30. i), M. bisrselbst VSL": norden. T-xielbe hat sich sowohl durch seine lang: jährige Wirkyamkoit ach vortragsnder Rath im Ministe- rium dcs Znnsrn, an?: wslcbem er im Jahre 1882 wsgen Krankhsit schied, wie durch ski??? literarischs Thätigkeit, als von echtem PatriotiSnius erfiiUter kachicht§schreiber der nsixesten Zeit, blsibsnde Verdienste erworben, dém-n auch die äußeren Zeichxn Allerhöchster Anerkennung nicht géfehlt haben.
_ Ter Könialickée Gesandte béim Pöpstlicben Stuhl, Wirkliche_Geheime Rath von Schloezer, ist von dem ihm LlÜerböchit bewilligten Urlaub nach Rom zuriickgkkehrt und hat die Ge1chäste der dortigen Gesandtschaft wieder über- nommen.
_ Tsr Kaiserlich? Gésandte am Königlich schwedisch: norwegischen Hine, Buick), ist von dem ihm Allerhöchst bewiUigten Urlaube nach Stockbolm zuriickgekshre und hat die Geschäfte der dortigen Gsiandtschast wisder iibernommen.
Kiel, 1. Oktober. (W. T. B.) Zhré Majestät die Kaiserin Friodrick) ist bents Abend 93/4 Uhr hier ein- NSUOffSU, von Ihren Königlichen Hoheiten dem Prinzen und der Prinzessin Heinrich am Bahnhof: empfangen und nach dem Königlichsn Schlosse geléitet worden.
Sachsen. Dresden, 1. Oktober. (Dr. J.) TerKönig und die Königin sind Zeitsxn Abend“ vom „Jagdhaus? ROHS- feld in der Königlichen Van zu Strehlen wieder ein- getroffen.
Lippe. Detmqid, 30.Ssptemb8r. (Hgnn.Cour.) Tas „ A mthblatt“ verbnsntl1chtrolgeiid€n Fiirnlichen Erlaß:
„N;!Ökkiil SE. Majcstät dér Kaiier mich vsrlaffen hät, kznn icio nicbt unterlaskn, dsr Refik-“nz und dem ganzen Larire, sowie chn, dic Zekommcn waken, demKaiicr zu bixlkigcn meinenrrärmiicn Tank aUIzuirreÖcn fiir die patriviiickée Haltung und die taktroiik, würdige Art und Wsiie kks Vcibaltins. Bcwndors dcm biéfigén (Comiié, dcn kaördkn und Kcrvoraxioxen danke ich für ihre grdße Tkäxigkcit und Aiiödauer.
Se Majci'iäk rrar auicZ Höcbite Überraiébt und frcudig bcwegt iind sprach Sicb inebriacb darüber aus, wie sebr Ibm das- Auftreten des- livpescben Volks gefalle. Es macht mir eine Lcsondsrc Frsure, dias öffentlich aiisiprcchsn zu können.“
Qesterreich=Ungarn. Wien, 1._Oktober. (W. T. B.) Zur Ankunft Sr. Majestät desKai1ers Wilhelm rücken die Truppsn der Garnison unter dem Kommando des FML. Zambaur und Gensral-Majors Thyr MZF. Tie Ehren-Comz pagnie stellt das Jnfanterie-Regiment Kurier Wilhelm 1. Auf Befehl deL Kaisers _haben während derA11we1eiiheit des Deut- schen Kaisers die Offiziere, Militärbeamten :c. in und außer Dienst mit der VaradxFZopfbedc-ckung und die Mannschaften in Parade:Uniform zu errcheinen.
Ter Kronprinz von Dänemark is_t gestern Abend hier eingetroffen und im Hotel Imperial abgestiegen.
Nach einer Meldung aus MiSkolcz _hat der Prinz von Wales heute den Uebungen seines da1elbst garnisonirenden Regiments beigewohnt.
_ 2. Oktober. (W. T. B.) „Der Prinz von Wales hat anläßlich der Besichtigung des ieinen Namen tragenden Husaren-Regiments in Miskolcz ein Tele- gramm an den Kaijer gerichtßt, in welchem er dem- selben nochmals für die Ernennung zum Oberjt-Jnhaber dss Regiments dankt. Ter Kais er antwortete" ex1ei_erfreut, daß der Prinz mit dem Regiment zufrieden geweien 1ei, und daß das Regiment sich des Namens, den es zu tragen die Ehre hat, würdig gezeigt habe.
Pest, 29. Septembex. (Presse.) Der Reichstag xvird sich in seiner nächsten Se1sion mit mehreren wichtigen Gejes: entwiirfen zu beichäftigen haben. Die Regierung wird, nach der „Bud. Cork,“, sofort nach Zusammentritl des Reichstagcs
die bereixs endgültig sengestellten Gesetzentwürfe dem Abgeord- netxnhauje'unterbreiten. „ Uriter diesen werden fich in erster inhe zwei vom Honved:M111iüer, Baron Fejervary, einzu- reichende Gefeßerztwürse befinden, deren erster sich a'uf das_ Webrgeiey, der _zweite auf die Honvedfchaft be- ziehen „U.)lrd. Jedenfalls Wird im österreichischen Parlament gieichzeitig neben dem_ neuen Wehrgeieß auch der Entwurf eines _neuen Landxvehrgeseßeß unterbreitet werden. Die Rekrunrung wxrd m Zukimn nicht im 20., sondern im 21. LYbl-Z'YSthe der Wehrpflichtigen beginnen. Die Institution der EUUÜhUJ=Ftij1Ü1g€n wird eine Beschränkung erfahren.
"Ligram, ]. O_kxdber. (W._ T. B.) Die feierliche Erofsizung der hiengen deutichen protestantischen Volkézicbule bat_ heute unter Theilnahme von Vertretern der Militar: und Civilbehörden stattgefunden.
Frankreich.__Paris, 1. L_ktober. (W. T. B.) Wie aus Dépunrtenkremen verlautet, .in zwischen dem Kriegs:
Minister Fre'ycinet und dem Berichterstatter sur das Krte sbudget ein voilständiges Ein-
vernehmen e_rziet worden. Der Minister hat sich mit einem Abstrich von weiteren 6 Millionen, welche die _Yudgeipoiteii fiir Moniirung, Rsmonte und Pulver betrsneii, emverstanden Erklärt. Tageg€11 hat der Marine- MinißxxsKranß in einem Schreiben an die Budget- kommiiiion die von ihm gsfvrderten Kredite aufrecht er: halten und dabei_bemerkt, daß es ihm schon fxagiich sei, ob die bereits zugknandenen Nachlässe an dem urspriinglichen Marinebudget nch mit seiner Pflicht 99an das Land und die Marine vertriigsn.
_ SYatiieii. San Sebastian, 2. TkTQÖLr. (W. T._B.) Tie K-onigin:Regent_in hat heute mit dsm König Alion?- die RÜckkLUL nach Madrid angetreten.
Türkei. Konstantinopel, 30. September. (Prag. Abdbl.) Dis russischen Großfürsten Sergius und Paul find gßstsrn abgsreiit. Die Adjutanten dch Sultans, Achmed Pascha,_VaL-i Niza Pascha, Kenan Bei) und Sadiq-Bey gaben ihnen das Geleit. _ In Folge eins?, eben Erschienenen Zrades bsgiebt sich Fuad Pascha nach Livadia, Um daselbst den Czaren im Auftrage des Sultans za begrüßen.
Dänemark. Kopenhagen, 1. Oktober. (W. T. B.) Der NeichStag ist heute ohne Thronrede eröffnet worden. Bei der Vräfidentenwahl wurdM in bsidSii Kammern die bis: herigen Mitglieder dEr Präfidien WiSdegLWählf.
_ 2. Oktober. (28. T. B.) Dsm Folkething wird heute vom Finanz=Minister ein Antrag zu dem Finanz: geiéß fiir das Etatsjahr vom 1. April 1889 bis 31. Piärz 1890 vorgslsgi. Tie Gesamnitéiimabme wird auf 54542 043 Kr. und die ?lusgabe auf 57 884 287 Kr. gsschiißt. Es ergisbt sich also ein Tsfiiit von 33-12 24-1 Kr., das aber, in Anbstracht des groß?" Kasienbsstaiidss dss Staat?, von ca. 60000000 Kr. und des Réservefonds vonca.18000000Kr., nichtalS bedeutend angesshén werdén kann.
Zeitungsstimmeu.
Zur Reise Sr. Majestät dss Kaiiers schreibt das „Fra nk- furter Journal“:
Als der erste Kaiser. dem die Herricherwürde durch G:burt_zuge- faÜen ist, übcrscbreitkt Wilhelm 11. die '.).siainlixik, die, Dank xei xs der Festigkeit und kreisen Mäßigung séincÖ Unrergleicßlickpen Groß- VatkkÖ, für alle Zeiisn aufgsbört bat,)exitiée Stämme urid Länder zu trennen. Uchit unierer alten Kaiier'iakt, die_eben70 rxaritx süddeutsck; al:;- Tké'U vreußiick; emdfindst, ießt er 3u2r1t den Fux; aus iüddkuxscben Boden, und wenn sr wciierziébt nach den Hügkln und Tbälcrn OÖLKDLUÜÖLQUKZ, dann mag der Bcgrüßuxigs- jubel der Heffcn, Sckywabén, Alemannen und Bayexn c ibm sagen, daß der kunstvoll géferiigik Bau de:? .".cucn dkzitxcben Hume? auf einkm ÜberaU gleich festsn Fdndament r*.ibt, am ddr Trsue 5x: Kaiser und Neicb, an der imaiisrdtrbar festgewiirzciten (Fmsicbx da!; beim Kaiser und nur béim Kaissr dec Hort o_ller nationalen Zcbaye zu finden ist. Verwsiire der Kaiser in Frankfurt, er würds crksnnsn. wie die wunderbarsn Wandlungen dcr letztén zwei Jabrzebxnie aucb am einsimaligen Sit; dss BUUTLÖTQZLZ da-Z Tsnkenmund Fitbicxx be- ricbtigt [*abcn. T's: VericbwindenZ ibrsr rkpxibiikan'i'cben Vkrsaniing ßedenkt die fönigÖtrsne Stadt nie iincs g€1ck1ichtl1ch noibxrendtgsn Verlaufs, und trie glücklich vrsiit sie sicb, mcht _msbr Link_VLk' sammlung bébérbergen zu UiÜffM, dix von d811_fcem7:xn MÜÖKU eingkieyt war, um dis rielbandérxjgbrige dsizticbe «ckckde zu vsrewigen. Frankfurt ist sicb bswußr, als sm edelttes Kleinod in dsr Krone des- Ka1skk§ zu glänzeb, in ibm lebt, _abex auch die dankbare Erkenntniß, kat"; rie Strablcn, die ron drei:? Kxcne_ aus- gehen, es mit eincm bkilsrsn Glanz umgeben,_ ;ckst 1_1_ch ielbit und als der Bundeétag ibm verleiben konntkn. Psrrlrcb Ut uxiier Ge- meinwesen, seit es dcm großen St.:aie angehört, emroxgsblubt, und wmn Kaiser Wilbelm die bobcn Hallcri kes Babnboxcs, Wenn er unisre großarxigen Anlagen für die Schissabrderblickt , danxi UWS. er fick) mit stolxér Genugtbuung sagen, daß die Hobenszan dre Kaiixr- stadt am Main treit mächtiger gsfördsrt bakxn ais dix_alt€n Kai)“ mit allem ibrem Krönungkprunk. Uiid_w18 ?_skänksUkt Ut (;an _Sud- keutichlank frob des nie geabnten Schaffensmutb; und dxrdchanens- kraft, welcbe aUe deutschen Stämme d:“m Preyxtixben Enitgungskxkrke zu danken kaben. Mag Kaiser Wilbeim aUs_ semer_ Suclandésabrt aiikére Flaßgen als die seines Haines flattern )eben, uber aÜen webt als jedem Deutschen beiligés Symbol das Barmer deI néuen Reichs, und in asien Herzkn nährt die kquÖe Treue rie Txeae _zuni engeren Vaterlande. Gerade in SüddeUTscblap-d _bat dsr tm: maritiltcber Erit- scbierenbcit varkündete Entschluß des KainÖ, kaH Werk 1erne§ Groß- vaters gegen aUe offenen und_beixxilichen Heinke bis _zum letzten BWS- trdpfen zu vertbeidigen, den 1tärk1ten WWYrbäU gesdnden, und Um? Reise wird ibm die frobc Ueberzcugung bringxn, daß__1ich das ganze deutsche Volk in diesem Entschluß eins mit ibm_ w_eik;, und W; e? Wabrbeit ist und Wahrheit bleiben wird, was ume: stolzer Einbettsrus vérkündet: Vom Fels zum Meer.
_ Der „Staats-Anzeiger fiir Wurttemberg“ schreibt: _ _ _
Die Festtage des Kaiserbeiucbs [tegen'bmt'er uns, aber_der mächtige Eindruck dieser scksönen Stunden. die xrir eriebxn _dizcsten. wird :*.O-Ö [MJK in den Hsrzcn riacbklingexi. Wiedchwie m _iruberen Jahren Haben wir einen Deuticben Kaiier an der Z:?ite u_n1_eres ge- liebten Königs im Herzen dcs Schwabenlandes_ bkgrußen durfxn und das sichtbare Zeuxniß der Treue und Fremid1chaxt dcr verbundcten Fürsten Deutschlands und damit der Einbett_ und Stark; _des Reichs vor Augen gcbabt. Der ebrwüxdigc „Heid, dem _sruber an solchen festlichen Tagen ,das 1chwabnche_ Volk, zugexubelt, ist ins Grab gestiegen. Wir bgben eme jugendliche Gestalt an der Seite unseres Königs ge'eben, den Enkél, der nach schweren Schicksalsschlä en den Thron seines Vaters und Großvaxers bestiegen hat. Wir ba e_n mit eigenen Augen_gxschaut, welch derzltcbe Freundschaft unsern König und jetn ganzes .Koiii liebes Haus auchktxut dem jungen Kaiser verbündet, und alle patrtott] en Herzen bat _dteixr Anblick mit freudiger Vegeiiteruna und vollem Vertrauen aus_ dre Zukunft des deutschen Vaterlandes und das! Wohlergehen unixrer schwäbischen Heimatb erfullt. Aus den Trmksprucben der beiden
Monarcben kliügt es beraus,_ daß der Kaisérlicbe Besuch dem Herzen unseres tbeueren Kö_mgs woblgetban und daß i_viedcrum die Herzlichkeit des Empfanges, welcher dem Kaijer von unserem Königshause wie Y_cn , kkk Stadt _und vom qanzen Lande zu Theil wurde, den Kaiserlicher] Gait gerubrt und tief bewegt hat. Der Kaiser bekennt sich zu _ethr_ h_obcn Msinung von dem scbwäbiscben Volke und ehrt uns (:qu P_och_1t2, i_vénn er mit einem gewissen Stolz daran erinnert. daß 1cbwak11cbés Blut auch in seinen Adern rollt. Wir können Ibm dägkßer) nur VérsijYM, daß in diesen Tagen überal], in allen Schichten gntereH patridtixcben Volkes, bei Hoch und Niéder, Alt und Jung, eine e'tnmütbige bochgebcnre Be- geisterung für den deutscbaesinriten rttxeritcben Monarchen zum Aus. druck gekommen ist und daß, Wie er nch i_n_Anbänglichk-*it zu uns wendet, aucb unier gesaxnmtes Volk trie icin HerriÉer, Ibm ron treuem Hérxen zugetban itt. _ .
Dank aber, innigén Dari_k,!agen kptr beute Sr, Majestät uniékem Iklikktén König. der tros 121_nes_lexdendenZustardés init frexiriger (Hasifreunkscbaft dcn Mühen, die cm 70 bobcr Besuch autcrlkgt, selbst ch unterzogen bat. Sein treues Volk dankt Ibm daiüx, die warmen Ovationen, die Ibm in diesen Tagep_cnt§sg§naeé'rackt wurden, Haben aufs Neuc dcm geliebten König bemieicn, dar; Ibm, ivo cr siéb zxigt, tkéUé Herzen entgegenscblagexi. _Mög? dsr gütig? GOTT dis xbéure Gésilmdöeit des allgeliebten Königs !tarken und Ibn unZ noc!) lange ek a tén!
_ In einem Brief ,der „_St. Petersburger Zei- tung“ aus Deutychland heißt es:_
Kaiier Wilhelm 11. hat seine Reda nacb dem Süden angktréter'. Sie verspricht in jeder Beziehung ein Seiisn'tück ZU werden zu isiriér nordischen Fabrt. Aber wäbxend bisbsr wchscntiich dar Bciukb in Wien und Rom mit dem Dvppclztel: Tdirinal und Vatxkan die Aufmerksamkeit in Anspruch nahxn, géwinnl gkrade in Folge rér Vcr- Öfféntlichiig aus dcm Tagebuch wines Vaich die Rki'“? an die fiir- deuticben Héie gcstsigerte Bedxutung. Wenn die kxutscben Füriicn nacb dcn icbweren SÖicksalS1chläg2n,_ die das HaUs dsr Övdsn- zollsrn, Preußen, das Reich im__Frübjabr und Srmmcr d. J. IL- trcffen babén, sich so eifrig Um den junzen K.:iiér ickaartén, und dadurch bekundéten, wic fi? fest entÉckoüxu seien, an dsr Einigung, die_ ihr Symbol in der Kaiserkrone findet, fsitzuléaltsn, so ist dieicr Bchb in Karlérdbe, Stxxtgart, Miincbén msbr als ein bloßer Höflixbkci1_§akt, c-r ist eine volitiicbe That, dia bekundet, das; wie die “Fürsten _w_ aiicb der Kaiser eixticbicFen ist, an den ?Undamcntalen Prinzipien fsitzubalten, auf dsnun jene Einigung berubr. Diese ist so seit gewcrxkxi, daß der PariikiilariZ- mus, dcr Deutschland Jahrhunderte !.iiig 113 icbwer gcsÖädi-gt bak, als überwunkkn gelten Darf, nicbt blch Mil VkrtrZZL rie Fiirt'ten und Stämme vkrbündcn, sondern Weil gerade in jenkn Zsikn, vori denén die Tazcbucbblätter bcricbten, die Lsitsr dsr rcutichcn Politik das Vertrauen ker Finsten und Stämme geironnen [*abon. obne das staatliche Organi"at§onen nicht bestehen kÖtnsn. Und nichts ist "Sitbsr geschehen, rras kiax Vertrauen erstbiittcrn könnte.
_ TS).“ „Hamburgi1che Corrsgporidsnt“ erhält folgsndsnBries Wines St. Petersburgsr derswoiidenten iiber „dis russiiche Presse und das „Tagebuch Kaiier Frisdrich's“:
Die in der „Deutscksen Rundicbau' ?kiöißlé Bürdiiemiichng ['on VruÖstückcn aus dem angeblichen Tagébuch kÉk-bsmaiigsn Kronrrinzen Frisdricb Wilbclm bat ibre offenbar beabxicbtigts Wirkung, wax? Riiißland anbetrifft, ganz und gar verfeblt. In den bswnxiexicn und Pblitiicb- reifen Kreissn, namentlich aber in den Reiben unicrcr d:“UtiÖfxcmik- liaben Poliiiker hat diese VeröffentliÖung, die erst dukck) ric Bsrlixer liberalen Zeitungen gleichzeitig mit den Komm2_niaren dcr lsxzkkrsn vorgestern in St. “„Peter-Iburg bekannt gsxrordsn iii, gerade:u peinlich bcriik'rt. Die dcmsche _.St. PetkrÖburger Zeitung“ _giebt tmr dsr Stimmung weitcster Kreiie Außdruck, wem; iie die Veröffeiitlickxung als ,verfrübt' bezeiÖnet und hervorhebt, daß sie wie cine ,icbwere Indiskretion“ wirken niüffe, zumal, die Parteileidanickoaft nxue Nahrung erhalten, das Ansehen Deutxkbiand-Z durcb manÖ-e Stellen geschädigt werkén und namentlich der“ Badem und die HälTUNJ König Ludwig's gegenübér der Kai1er7rage betreffsnde Paffus verlesend wirken würde. Disser Ansicht find index"; nicbt nur die rubigcn und dem DLUUÖLU Rüick) freundliÖ ge- sinntcn Politiker: ibr Huldigcn aucb diZ Slavopbilenx! Tas srüte man eigentlich nicht erwarten, aber TZ ilt dcnnoch_ dsr Fal], und ein Blick in die fübrendkn Blätter Unister Nationaliiten bcivsist, ioweit dicicibsn zur Salbe berxité Stellung genommen baden, daß die "Öéiié Gestalt Kaisxr Friedricb's in BW Augen gérade ssiner bizbsrigcn kiirigsten rusüsäyen Lobredmr diirch die Bikanntgabe dcr qucbstixcks aus.“- seinem TazebuÖ nixbt géirbxxnsn bat. CbaraktcriitiiOb fiir die StkllUngié-LÖMS dsr „Nyrrkje ermia" und damit auxb 5111er bintcr ibr stebsnxensireiie istz B., daß FZH Hadvtdrzan dsr Slarvdbilén beiirsfrl- gkndsi“ Beriik-ér Prévaikéréscbc urxverkükzte Aurnabme gcwäbrt : .Die mit dcm ..... [ick'äugclndéii Pixizoxgank in Deuxicbland sind in bsllsn Zudsl ÜUÖJZÖTTÖNL bsim (Friiiwinen des aqurvpbc-n TagebUÖ-I- ch *ccrstorbencn deutschen Kaißr-F, ivlecbsr nacb dieikm TagebuM iiäbrcii: rss ganzcn TausiÖ-irarxzd1i5chcn_ Krikch nichts nxiter sedach babcn foil, :.[s wie man dem Dsubcken Reisbe „eine ircibsitliciée Organi- ixticn' gsbcn könnc, ux“.d wchlcher mb ang_sb[ich (11-7 fliéxkeUkén Bläftsrn "??nes Tagebuch [*erichxrcrkn bat, diexe .Frcibcit rer Orga- niiation“ in der Folge zu vsrwirklickéxn, Wobei er fich selbst dsn krimi Kaiser nexiut, ker dcm Volke mit quiricbtiger Ergrbcnbsit an kié Vcr- faffung Entgegentreten Werde. Uebcr icincn Baier, ren Kaiier Wilbclm1., läßt man den Vériaßcc 7:35" Tagebuchs 1chr_eibkn, dcrselbe könne sicb gar nicht voritclien, daß sich in Tsuricbland eine daitsrnde Einigkeit crbaltsn könnte. Diese und_ vikle andere Pbraisn, die besagen soUt-n, daß die Einiaung Déutkcblanrs und die Erricbnmg des Deutschen Rsiches sicb nack) dcn Ideen dcs danaligcn Krorprinzsn v::[lzogen hätlen und eigentlich das erk seiner
.ind: wärcn, rräbrend Fürst Bi§m_arck ficb durcb A(lotria die
eit vcrtriebcn babe _ diese Pbra1€n _find von der gesammten liberalcn Preffe auigégriffen u_nd breitgejrxterz weiden. Ja, die leistete Kist mit kaum glaubltcbeb Frechbeii 10 11“th ._gegangxn, daß sie zu verbrkiten begoxnen . bat, dt? wichtigiten biitdriicben Cr- eigniffe seien bis jest in gänzlich _sal'ckxm Lichte. dargeitsklt worden, und dar“; fie hieraus dcn (?ckqu zieht, die VekalkkliÖUk'lJ der _.frei- heitlichen Organisation" min]? 171111113er e_r_so_lgckn._ . Tic Erkiarung, daß das Tagebucb wenigstens tbiilxvct1e gcfalicbt 1er, _bat ein:" .rar- blüffende und niederscbmetternde Wirkung auSgeübt. Die gaiizejiidisÖ- libkrale Presa war auf DM Leim gegangen uiid hat dadurch eigen- bändig_ nicbt nur ihre grenzenloke'Frecbbeit, iondern auch ihre Unwinenbeit und ihre ganze T_ummbeit bezeugt.“ _ _
So rec Berliner Korrekpondent de_r axiiijemitiicben .Noxvoje Wremja', dessen Bemerkungen an Yytlichkeit nightßzu wünicben übrig (affen. Das Blatt des Herrn Sniworin selbit giebt unter be- sonderem Titel einen ungerneixi kurzxn_ AuÖzug aus dem sogenannten ,Tagebucbe“ und leitet diese icine _?sze des Inhalts ke§iklbk11.U.A. mit folgenden Sägen ein: „In _ktxien„Tagebuch-Bruckstucken zeicbnet der ehemalige Kronprinz sich selbst mxmcm so wenig anmiitbenden Lichte, daß man annehmen muß, die xviükürliäyen Außzixgc aus dem Manuskript des Tagebucbs, ,selen „durcb Zusaße _ vex- dorben worden, welche das Oxigmal bis zur Unkenntlichkeit verändert haben.“ AlSkaUn rügt die .Nowo'e Wremja', dax; die .Nowosti“ dieses „gefälschte oder apoirypbe agebuch' ju €!tLU50 abgedruckt und dasselbe fiir echt erkiart baden. Und in der T_bat, die ,Nowosti“, ein dem .Herold' geixteSveriygndtes Blatt. das itexs in das'elbe Horn bläst wie die deutijc freninnigx Yreffe, _1ixid die einzige Zeitung, welcbe bisher eine „ahnliche Auffaniing bznjicbtlicb des Tagebuchs verlautbart hat. wie_ fie zum_Tbe_tl Seitens der Opposition in Preußen laut geworden ist. Selbst die ._St. Peters- burger Wjedomosti' vermögen „aus der Veröne'ntltckpung __des Tagebucbs Kaiser Friedrich's nichts der Opvosmon Gunnich zu entnebmen; für dieses Blatt bat xiur Werth, was _Deyt)ch- land scharcn könnte, und deshalb. begnugt „es sicbxauch tn )etxier kurzen Besprechung des .Ereign1ffeß',_m1t denfcar dex:_tlich1tcr Schadenfreude darauf hinzuweiien, welche tiefgekyenden Gegenjaye und
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Widersprübe zwischen dem damaliqen Kronprinzen von Preußen und dem Grafen Bismarck geherrscht bätten. _ Alies in Allem also hat die Veröffentliibung der .Deutsäyen Rundickzzu" in den Augen der Russen weder dem Gedächtnii; des Kaisers Friedrich noch dem An- sehen der deutschen Politik genüßt; im Gegentbeil, die Bemerxquen der „St. Petersburgsr stkomoiti' aÜxin bew:i'"€n iÖIn, w1e_ !ebr einige indi-F-krete Stellkn im TJZZb-UÖ geeignet sind, von den Feinden Deutschlands zur Herabisyung desseiben aa-debeutet zu werdsn.
Kauft, Wissenschaft und Literatur.
Siyungsberiche derKöniglicb rreubisÖenNkademie der Wissenschaften zu Berlin. erlin, Verlag d. Ak. d. Wk; in Kommiisicxi bsi Georg Reimsr. _ Heft 27, 23, 29 de? Jabrgxngs 1878 enthält di: Protokolls der (GöiatnxiitfixZUng Vom 7. Juni sowie der Sißungcii der pbvfikaliscb-matbcmatisébén und der vbilbscpbisch- bistcriicben Klasse vom 14. Juni d. I. In dsr Gssammtfi'sang am 7. Juni [cis Hr. Lebmann übst das von dem Freiherrn bon Stsin auf dem Wiener KM,;rcß geiübrté Tagebucb FIN]?! wur*e in der Sixung U. mitg-xtbcilt, dat"; diz rbvfifaliséb - marbe- matiiche Klass dsr Akademie zur Auérübrung wiffénickoait- licher Arbeiten bcwiUiFt bat: 1500 «FE Hrn. Rammkis'rcrg Zur Béicbaffung dcs Matcrials bsbuis Fr!tiéyung '"sxner U:“.TSr- iucbungkn iibcr kak- Paiiadium; 1501) .“: für dkn DOZLUTSU an der bissigen Unirerfixät, Hrn. Dr. B.. Wéixkirein, zur Fcrtiüerng seiner Bearbeitimg rkn Erdstrdm-Bsdbaäxmngén; 400) ckck: *in den D:- Zeiiken an dsr bissigen Universität, Hrn. Or. T*“Öircb. ?Ür c'nx N:?ie nacb Java zam Skuxium ks: Zscrst-Bsiälxxr idwis der EMM: '.ULV Vcdeutmig dcr Secrsts bsi deri ',"kcrktreikben trdrisÉsn Piiaxizsn; 1600 „FH für Hrn. Dr R. von Lsxidsnicld ani Nsaddri in Steiermikk Zu Untersucbimxkn iibcr dic LLÖCkÖOOkZZZLZS der Zrcnßisn a::i dsr Zoologischen Station im Triest; 900.4é fÜr Hrn ])1'.B.Näikiß bidisslbst ZU Untsrsucbmigen Über DM M.]:xtclrarid rsx IlcsvbÜsn (111ka deiogiicbcn Station ix: Ncapslx 800 „!(, iii: HNL. Dr. L. Zacharias iii Hirickybch i. Scbl. ZU! Fdrticßuxig "eéris: Ei"vrichi1:ig “dcr wirbkl- loss" Fauna DEL" nyrddeuxicbsn Gewäsiex. _ In der ZiHUl'ig :.:-r rbvükaliicb-maibcmatisckicn Klaffe, am 17“. Jimi d. J., Trug der VOB“ fikendé, Hr. Dr. Anwors, einen kritrun Tbsii ssiiicr nciicri Untsr- sUcbung-en Über ks."- Sdnnkndmobmeiisx ?Ok. Dissslbc'n [*ctraken Maskelvne'ß Bebkaäétungsn am Paßageninirrumsxt. Lie crit für dcn Zeitraum von 1785 bié 1785“ dUrÖgkiÜbrTS 1111187721ng wird, nach AUT-dsbnung aui dcn Reit dcr I)iastivne'icbm BcobaÖtuxÉreibe in dcn SiyungFIcriÖrcn mitgetsésiit wsrden. _ Zn dcr Ziyang dcr Pbildidpbiicb-bistdriiÖM Kiaffs, an dcini-clbkn Taxé. la:“- Hr. SQÖQU: Jurc-arabiichs Studicn zur AUSWQÖZ und Géickéi-Éte ch Indiscben iti dsr c:“itkn Häléte des 4. Jabrbmidsrts. DIS *Iibbaxiklung wird in rsn DSiikicbriiicri dcr Akakcxriic ericbsineii. Hr. Lébmaxixi las Übkr drei *.mgcdcuckts Sabciitsn Xricdriäo's dss Großen. _ In Heft 30 wird mitgstbe'it, dax"; in dsr Gcsammtfixung vom 21. Juni „Hr. Vircbow Über die egvdxéicbxii Könizzmumiexi im Museum zu Bulaq Zelescn bat.
_ Jm Verlzge dcr Möser'scch HcibUcbkanTlUng bißrislbit kriÖién sdcbéii," .Das dreußiicbc Königtbum und .Kaissr Wil- bélm [.“, kine bistcxiich=vdlitiichc Skiidie von Dr. Hermann Kiss. Der Verfasser, von wsickém irübér „Grundzügk eixör ALÜbLTik nach Sckécdénbaiikr' und „?iirst Bi-F-marck uxd unisrc Zsit“ d;r§*7€;itlich7t wurden, unternimmt SI in scinxm jLHi,7€ii Welke, zunäcbit Wkisxi Und Védeniung chKÖnigibUkbssorrie russen Wägabéri gegenübkr [“El Gsisli- ickaft fxstzustklicn und sodaxin in einem gs'scbiibtiicben, durch die [kakn Jabxbunderte bindurÖgciÜbrtsn Uebsrblick zu Unteriurbsn, wie “es sicb disier Auixzab-s entlsrigt bar: WLlÖTr Fsblor auf der einen Seite sich das französische Königrdum scbuidig gemacbt und dadurdb zu Grunde gericbtot, und Welche stoßen Vsrrienité andererseits sich das vreußiscbe Königtbum, svezieil Kaiisr Wilhelm 1, um die
Gesellschaft erworben bat. Der Verfaffer sagt in der Vorrede u. A.:
„Die Gegenwart bat ein Recht darauf, nicht nur die Früchte seines Schaffens in Vescbaulicbksit zu genießen, sondem uucb 771) darüber klar zu wsrden, in welcbém Geiitc der große Kaiser untsr uns gelsbt imd gewirkt bat: aucb die ixcgenwart kann und soil für di? Anfgabkn, die ihr gewordén, aUs dem Griffe, kx: (1215 des Kaiikrs Hand- lungen bcrror[cuchtsr. Gewinn ziébcn; (5 ist das nicht nUr ibr Recht, sondern auch ihre Pflicht. Usbkrkic-F ist die Géfibr, welcbe sin Parteistanxvunkt unt fixb brinzt, gsrade bisr kbar- iächlich cine gcringe: denn w.)? Kaiser Wilbelm «skacbr, gxonr. gs- icbaffcn, (ZLZT so klar u:;d unzwsidsukig kor AUSk AUJM, ist m€x großsn Lettern so kkUkliÖ in den Taicln dsr Geschicbte bcr;-'ichner, da!"; dkm "Ubjektiver'. Ermeffcn bicrbsi nur wenig Zvislraum vsrblcibx ' AuZ dsm analtIverzkicbniÖ fübrsn wir ria-Ibiiebkiid die ÖMWT- abtbeiiungsw. an: Eiirlsitung; DaF Wcicn TLZ Königsbacns; Zur Gksäsicbia TLZ KSnigtbumz und dar GeWii'kbaü; Kaiisr Wilbeim und die patidnale Idée; 51.1i*erWilbelm nnd der Parlarnsntarismué; Kaiser Wilbcim und dcr Soziali-F-mux“; Kaiikr Wclbclm, der Große; Tie AUfZQkILU dcr ZUkunft _ Wir bemerken likck), "dar"; dsr Ladknvreis des WerkL-Z 3 „ck beträgt.
_ ,Das Kasernenblümcbkn" Wii Eur[Hcckkr, illustrirt von H. Sckplitkgkn u. A. StUttZart, Verlag von Car[ Krabbe. (Pr. 2 „ckck) _ Tas B4ch iir kkm Gemütb eines H::moristsn ent- iproffen, desselben. deiien im Vorjabre erichi2:iens NO:*ck[cttsii*'armn- iumg: „AUF dcn Memoircn kinos ZthcnantÖ“ siék) cim": fkciiridiicbni Aufi'abme bei Publikum uqd Kritik zu krfreucii batie. Mit einem elegakten Stii verbindet der V-xrfaiser rie icbarie Babbacbtung und Kenntniß alier im militäriichi Lebsn sicb abidielcxdén Vorgänge, die er nicht nur mit realistiickxr TkéUk, sondern auch mit vdstiicbsr Empfindung )'Öildsrt. Tic Namcn Sablittgkn, Speyer und Bergzn bürgsn für die Trcffiicbkcir der leuitratidnsn, mitxeist deren die Vcr- langanxlung das „KasernctiblÜMÖen' zu einem flaimen Pra-Hrwcrk gestaltet bat.
Getverbe und Handel.
Der Kongreß dcr Brenncreibesißcr von Ebstlan'd, Livlaxid und Kurland, welcher am 22. b. M. in Revai vsriammclt war, bat rem rassischen ,RegierungI-Anzeigcr' zuioizs den eiiiitirnmigen Beschluß gsfaßt, die Spiritusvroduktion um 4'“) % zii vcr- mindern.
Submissionen im Außlande.
]. Rumänien. 1) 29. Januar 1889. Kustendjé. Stadtverwaltung. Bau einer Wafferléitung. 11. Schweden und Norwegen. 2) 10. Oktober. Christiania. Tircktion der Staatsbahnen. 162 Wagenachsen. „ . 111. Spanxcn.
3) 24. Oktober. Vireaoidn ZLUSkal cis Jämiuiziraciou militat in Madrid. 1000 Mäntel fiir Scbildwacbkn. Voran'cblag 22,20 Pe- setas für je einen Mantel. Näheres an Ort und SteÜe.
17. Ungarn.
4) 16. Oktober, Mittags. Pest. Direktion der Königlich unga- rischen Staatsbahnen. Lieferung der zum Bau der Neugrabiéka- Broder Eisenbahnlinien erforderlichen und noch nicht sicöergeitellten 21000Eichen-Mittelschwe[ien ersten Ramses, von welchen 16700 Stück in der Station Brod und 4300 SkLck in Néugradiska benötbigt Werden. Kaution 590. Näbercs in der Expedition des „Reichs- Anzeigerß'.
Verkehrs - Anstalten.
Die neue Winter-Außgab: von Fischer's Berliner ABC-Kursbucl), gültixz vom 1. Oktober 1888 ab _(Pr._50 „_3) ging uns weben von S. Fiicher's Verlag, Berlin, zu. Die wiederum
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