Jahr Einfuhr Ausfuhr Gesammtbandel Werth in Miüionen Pfund Sterling
1878 368,7 245,4 614
1879 362.9 248.7 611 _ 3
1880 411,2 286,4 697 + 86
1881 397,0 297,0 694 _ 3
1882 413,0 306,6 719 + 25
1883 426,8 305,4 732 + 13
1884 390,0 295,9 685 _ 47
1885 370,9 271,4 642 _ 43
1886 349,8 268,6 618 _ 24
1887 362,2 280,7 642 + 24 Diese TabeUe zeigt, daß der Handel Großbritanniens mit dem Aus- lande im vorigen Jahre hinter den Wertbziffrrn der Jahre 1880 bis 1884 erheblich zurückgeblieben isi, während er gegen 1878 um 28 Miüionen Pfd.-Sterl. zugenommen hat. Die Einfuhr ist seitdem um 6,5 MiUionen Pfd.-Sterl. gesunken, die Ausfuhr um 35,3 Millionen Pfd-Sterl, gestiegen. Der andel mit den britischen Befißungen hat seit 1878 un) 15,9 iÜionen Pfd.-Sterl. oder 10,2 /o, der mit den fremden Landern um 12,8 Millionen Pfd.-Sterl. oder 2,7 % zugenommen.
Dortmund, 28. Oktober. (Köln. Volkßztg.) Die Lage des Koblenmarktes ist gegen die der Vorwoche hinsichtlich Förderung und Aksatz im AÜgemeinen dieselbe gebliebexi; aber die reife haben eine weitere Steigerung erfahren. und zwar drrart, da dre Zeckyen durchweg nur bei einer durchschnittlicben PreiSerböbung von 10_15 % neue Verträge eingehen. Selbst unter diesen Zugeständnissen vermögen die Händler und Konsumenten bei den Zechen nur schwer anzukommen, da leistete ihre Produktionsquanten zum größten Theil bereits für längere Zeit vergeben haben. Diejenigen Händler, welcheibren Winterbedats in Hausbrandkoblen bis jeßt noch nicht volLsiändig gedeckt haben, sind dadurch in eine unangenehme Lage gerathcn und den Zechen vollständig in die Hände gegeben. Die Nachfrage nach Industriefoblrn, namentlich Koks, Kokskoblen und Flammkohlcn, ist in leistet Zeit wieder gcwachsen, so daß auch hierin eine bedeutende Preissteigerung eingetreten sein würde, wenn die Zechen nicht die keineSwrgs glänzende Lage der Heimischen Eisenindustrie berücksichtigten und ihre Forderungen mäßigien. Diese Rückfichtnahme ist um so mehr anzuerkennen, als fiebewrist. daß man sich in den maßgebenden Kreisen der Anficht nicbt Verschließt, daß das Gedeihen der einrn Industrie auch das drr andxrn mit sich iiibrt, wie die Zeit des Nicderaanges der Montanindustrie hinlänglick) bewiesen hat. Tie früheren Bestrebungen der Koblenindustriellen, das Absatz- gebiet zu erweitern, treten in [eßier Zeit wxniger hervor, Weil man zur Zeit kaum in der Lage ist, dkn Bedarf des engern Marktes zu decken. Eine Folge davon ist, daß der 21me nach den Nordsee- bäfcn sowie nach Belgien und Holkand einen Rückgang erlitten hat. Da der Waggonmangel in der le ten Woche weniger empfindlich her- vortrat, auck) die Schiffahrt an dem Rhein wieder eine geregeltere ist, entwickelt fick) drr Versandt in befriedigexider Weisx. Uebri- gcns find die Ciscnbahn-Vexwaliungen nach Kräften brjireht, die Schwierigkeiten, welche sich dem Transport der enormen Koblen- mcngrn entgegensteürn, zu Überwinden, indem die Sammelbalwböse erweitert und neue Verbindungen behufs Entlastung der VkaLb!“ reichsten Strcckcn bergcsti-Ut werden. Auch durch Einlegung von'Fa- kultativ-Koblenzügen webt mqn emen regelmäßigewund beschleumgten Vetsandt zu erzielen. SonsUge nennenswerthe Veranderungen find in der verflossenen Woche nicht zu Tage getreten; nur mag noch bemerkt werden, daß die Zcchen fortfahren, darch ErWeiterung fywodl, der unterirdischen als _oberirdifchen'Anlagen tbre__Produkxionsfabtgkeit zu steigern, wozU meistens die erzieltcn Ueberschune hmrerchen.
Lond on, 30. Oktober. (W. T. B.) An der Küste 6Weizen- ladungen angeboten.
Manchester, 30. Oktobrr. (W. T. _B.) 12r Water Taylor 6x, 301: Water Taylor 9§, 20r Water Leigh 7 F, 30r Water Ciavton 81, 32r Mock Brooke 8:1, 40r Mayoll 9, 40r Medw Wilkinson 96- 32r Warpcops Lees 839, 36r WarpcopJ Rowland 81, 40r Double Weston 9:1, 60r Double crurante Qualitat 121, 32“ 116 yrs 16 )( 16 grey Printers aus 32r/46 168. Steiig. “
New-York,29. Oktober. (W. T. B.) Wcizerx-Ver- schiffungen der letzten WoÖe von den arlantiichen Hafen der Vereinigten Staaten nach Großbritannien 1000, dd. nach Frankreich _ , do. nach anderen Hafen des Kontinents _, do. von Kalifornien und Oregon narf) Grpßhritanmen 71000, do. na!!) anderen Häfen des Kontinents 9000 Oris.
im Vergleich zum Vorjahr + 32
Verkehrs - Anfialien.
Ueber die Wasserstraßen Oberschlxiiexis bZricbtrt dic V0_n ])r. Bernbard K'oßmann berausgcgcbeye Femcbrift fur, die FWR. Hauptversammlung des Vereins deu11cher'Jngemeure m, Breslaii: „Oberschlesien, sein Land und seine Industrie!“ Mit der Verfrackytunq seiner umfangreichen Muffen an Bergwetls- und Hütten-Erzeugniffcn und ebenso mit der Heransckgaffung" von Bedarfs- materialien auf dcm billigen Wasserwege hat es bisher iur Oberschlßefien sehr mißlich außgesehen. An fahrbaren Straßen bieten fich uber-
Wetterberi t vom 31. Oktober1888 8 Uhr Morgens.
baus.
Statioren. Wind. Wetter.
Var. auf 0 Gr. u d Meeressp red. in Millim. Temperatur in “Celsius 50 C. = 40 R.
und F. Gaul. JoseVd Bayer.
p.- “EWMD
Mullaghmore Z 754 Aberdeen . . | 758 Cbristiansund * 754 Kopenhagen . 759 Stockholm . | 760 Haparanda . Z 758 St Petersburg» 752 Moskau. . . 749 Cork, Queens- |
town . . . 760 Zzbeiter Helder. . . . 760 ' Halb bed. Sylt ..... 758 bedeckt Yamburg . . 761 bedeckt Swinemünde 761 bedeckt Neufabrwaffer 759 bedeckt Memel . . . 759 halb bed.
Münster. . . 762 wolkig Wiesbaden . 765 wolkig München , . 767 Regen Chemniy .. 763 wolkig ' Berlin. . . . 761 O Regen
Wien . . . . 763 W “ balb bed. 759 WNW 4 bedeckt
768 ; still wolkenlos ]
Uebersicht der Witterung,
Cine Zone hoken Luftdrucks erstreckt fick) von den Alper! nordwärts nach Nord-Skandinavien; tiefe Mimma licgen nördlich von Schottland und über Deutschland warm und trübe. In Kassel liegt die Temperatur um 6, in Münckyen um. 7, in Breslau um 8 Grad über der normalen. In Hannover smd 25, in Münstcr 29 mm Regen aefal-lcn.
DentscbeSeewarte. Verne
_- Severini.
WSW 6*wolkig i S 4§wolkig Zibalb bed. 2|Nekel 235edecht 4:wolkenlos 4jbedeckt 1ZSchnee
Freitag :
von R. Wagner.
[ x_-
von Kirchfeld.
W
Freitag : Probepfeil.
&!OQWUW*_UWUH
Neumann.
Mufik
1) die Oder, an der westlichen Grenze Obre- scblesiens und in der Linie Kosel-Opvrln, zwischen 53_99 km vom Jndustriebezirk entfernt; 2) die KlodniY oder der Klodnißkanal. welcher als eine eigentliche von den ißen der In- dustrie zur Oder führende Verkehröader zu betrachten ist, am Mund- locbe des Hauptscblüffel-Erbstollens bei Zabrze beginnend und bei Glei- witz vorbeifübrend,- die Klodniß auf etwa 46 km Länge begleitet und gegenüber Ko el, nördlich des Bahnhofes m die Oder gebt; 3) dre Priemsa im sten, zugleicb die Landeögrenze bildend, welche nac]; Auf- nahme der Briniga von Slupna ab, südlich'von'Mvslowtß, sxbtffbar, bei Cxamuchowiß, nördlich von Oswiecim, m die Weichsel fallt und eine abrsttaße nach Krakau und Polen bietet. Außnutzung und Wert dieser Wasserstraßen für den oberschlefiscben Jndustriebezirk sind noch von höchst einge chränkter Beschaffenheit. Auf der Przcmsa ist verbältnißmäßig noch das günstigste Fahrwasser; mit bcginnendem Frühjahr entwickelt sich für die im östlichen Revier belegenkn Stein- ohlengruben eine lebhafte Verschiffung von Kohlen, welche jedoch in Fol e des ausgefallenen Absatzes nach Polen allmählich gefallen und im ahre 1887 auf 40000 t gesunken ist; außerdem geben einige Zuckerladungen auf diesem Wege fort. Für die Einfuhr kommen unter Umständen Galmeierze in Betracht. Für den Absaß von ande- ren, namentlich Eisenfabrikaten ist unter den dermaligen Einfuhrzoll- säßen nach Oesterreich keine Gelegenheit gegeben. Für das Schleppen der Kähne, besonders für die Fahrt zu Berg, wurde vor 2 Jahren ein Schleppdampfer eingestellt , „. deffen Dimensionen als zu groß seine Verwendung nicbt zuließen; nacb geschehener Abänderung bat sicb diese Verwendun von Dampf- kraft sebr vortbeilhaft erwiesen; Die Schiffahrt an dem Klodniy- kanal sowie auf der Oder war bisher für Oberschlesien ohne eigent- liche Bedeutung. Die Klodener Käbne gingen mit dem letzten Herbstwaffer von Gleiwiß nach Kosel und überwinterten daselbst, um mit dem ersten Ftühjahrßhocbwaffer Gelegenheit zur Tbalfabrt zu finden. Auch die Strecke von Oppeln bis zur Neiffemündung entbehrte der Regulirung i_md 'der hinreichenden Fabrtiefe und für die Benußung von Op eln abwartsfcblte es an einer Umladestelle in Oppeln sowie an einem iegekafen für die überwinternden Schiffe. Der Klodniykanal war sowohl hinsichtlich der Wafferrinne wie der Bau- und Schleusen- werke in einem ziemlich verfalienen Zustande. Die Notbwkndigkeit einer Regulirung der oberen Oder und der Wiederinstandseyuna des Klodnißkanals sowie einer Kanaiverbindung zwischen der mittleren Oder und der Spree ist jedoch erkannt worden und dem Uebelstand dürfte in den nächsten Jahren abgeholfen sein. Für die Wieder- bersteliung der Bauwerke des Klodnitzkanals [st in dem Staatshaus- bglts-Etat die Summe von ] 120000ckßeingeste11t worden und solLen die Bauauéfübrungerx auf einen Zeitraum von 5 Jahren sick) veribeilen. Zu diesen_ Bauten Wird auch die Anlage eines Umschlage- und Liege- bafens „bet Kosel gehören. Bebufs Regulirung drr oberen Odcr, von der Netffemündung bi? Kosel, ist dem Landtage eine Gesetzesvorlage zizgegangerz, welche die für das wichtige Werk erforderlichen Kosten einschließlich des'Hafens bei Kosel, den Bau großer Sch1eusen in Brieg und Oblau und kreHersteUung einer nxuen Wasiersiraße bei oder durch Breslau auf 21 01-0 000 “ck reranichlagt. Mit dem Bau ciner Schlwsen- und Hafenanlage im Mühlgraben bei Ovpekn in dcr Näkzc des Bahnhofs der Rechten Oderufer-Eisenbahn ist im Jahre 1884 begonnen worden und wird hier abermals eine Umschlagßstelle für die Bergwerks- und Hüttenprodukte in dikéktkk Verkindung mit den beiden 95erschlesischeri Bahnen hergerichtet. In Verbindung mit dem bercits rm Bau begriffenen Kanal von Fürstenberg a. Q. bis zum Seddin- Sce beZi Fürstenwalde a. d. Spree wird der oberschleüschen Montan- industrie erst der rechtx Weg erschloffen Werden, um mit den großen Oderkabnen bzs Siettm und Hamburg zu gelangen. An erhöhter Bedeutung „wird diese Wasserstraße im Weiteren durch die Aussicht gewinnen, die Verbindung der Oder mit der Donau herzustellen.
Ham'burg, 30. Oktober. (W. T. B.) Der Yosidampfcr .themra' der Hamburg - Amerikanischen acketfabrt- Aktiengeselljäoaft ist, von New-York kommend, Heute Morgen auf der Elbe eingetroffen, und der Postdampfer .Tburinaia' W111" derselben Gesellschaft hat, Von Westindien kommend, heute Lizard pa "lk.
_ 31.0ktober. (W. T. B.) Der Postdam_pfer „Suevia“ der Hamburg-Amerrkantstben Packetsabrt - Aktien- gesellschaft ist, von New-York kommend, gistcrn Nacht 12 Uhr auf der Elbe eingetroffen.
Theater und Musik.
Victoria -Tl)eater. Vielfachen Wünschen des Publikums Rechnung tragend, geben morgen, Donnxrstgg, dcn ]. Novembcr, „Die Kinder des Kapitän Graat' USU einstudtrt m Scene.
haupt nur dar
Mannigfaltiges.
Der Elektrotccbnische Verein hielt seine erste Sixung nach den Sommerferien rm 23. Oktcber ab. Der Vorßßende Dr. Werner von Sinners eröffnete diefelbe, indem er zunächst'dem An- denken Kaiser Friedrich's einige warm empfundene Worte widmete.
Theater - Anzeigen.
Komglnhe §chauspiele. Donnerstag: Opern- 201. Vorstellung. Lustspiel in 4 Akten von Hugo Lubliner (Bürgerd. Zn Scene gesetzt vom Direktor Anno. Zum Schluß: Wiener Walzer. Die Musik zusammengestellt von Anfang 7? Uhr.
Schauspielhaus. Opernhaus. „202. Vorsteüung. Götter- dämmerung in 3 Auizügen und einem Vorspiel
Schauspielhaus.
Deutsches Theater. Donnerstag: Der Pfarrer
Freitag: Die Jüdin von Toledo. Sonnabend: Der Pfarrer von Kirchfeld. Sonntag: Der Pfarrer von Kirrhfeld.
Berliner Theater.
Trauerspiel ix: 5 Akten von Grillparzer.
Ziegler.) Anfang 7 Uhr. .
7. Aboxmements - Vorstellung. Lustspiel in 4 Akten von OScar 71115
Blumenthal. (Friedrich Haase.) Anfang 7 Uhr. ,r.
WaUner-Theater. Donnerstag: Zum 24. Male: Madamx Bouivard. Alex Binon und Antonie Mars. Vorher: Kopf. Posse in 1 Akt. Mit theilweiser Bemaßung einer xngltschen Idee von Franz Wallner.
Freitag und die folgenden Tage: Bomvard. Der dritte Kopf.
Pictoria-Theater. Donnerstag: Zum 102. M.:
Die Kinder des Kapitän Grant. Ausstattungs- stück in 12 Bildern von A. d'Ennery und Jules
Kleine Preise. Anfang 7 Uhr.
Dem Rückblick über die Thätigkeit des Vereins und seiner Unter- ausscbüfse im verflosenen Geschäfisjakre, sowie über Errungenschaftxn und ortsebritte in der Elektrotechnik entnehmen wir folizende Daten:
ie ForschuMen des Unterausscbui'ses über die B isgefabr xm- in wirksamster eise im Riesengebirge fortgeseyt worden. E en- falls sind die Arbeiten, betreffend Beoba tung und Erforscbun der Erdftröme. so weit gediehen, daI mit der Veröffentlichungen im nächsten abre'vorgegan en werden kann. _ -
Folgende Zahlen geben Kunde über d e erfreuliche Wetter- TFtiwzickelung der Telegrapbie und des Fernsprechwefens im Deutschen
e e. An ober- und unterirdischen Telegrapbenlinien sind 80 000_1un im Betriebe, die eine Drabilänge von rund 280 500 km repräsennren.
174 Städte find mit allgemeinen Fernsprechanlagen versehen. Es giebt 31 325 Fernsvrecbstellen, 5329 km Fernsprecblinien. 47865 1:11» Fernsprechleitungen. Berlin einschließlich Vororte, denen auch Potsdqm zuzählt, bat eine Theilnebmeranzahl von 8981 Im Vorjahre _wtes derselbe Bezirk nur die Zahl von 6882 auf. Hamburg als nachst- größte Fernsprecbanlage hat 3699 Tbeilnebmer.
Die AnWendung des elektrischen Lichts hat im verflossenen Jahre“ so bedeutend zugenommen, wie noch in kcinem Jahre vorher. Als die wichtigsten isolirten Anlagen sind die des Centralbabnbofs in Frankfurt a. M. und die in den Freihafengebieten Hamburg und Bremen zu nennen.
' Das größte Interesse beanspruchen jcdoch die elektrischen Central- siaiiorien. Außer Berlin sind Elberfeld, Lübeck, Mülhausen (Elsaß), Stettin, Darmstadt mit gut arbeitendrn derartigen Anlagen versehen.
Hr. O._Ftölich hielt sodann einen Vortrag „Ueber die ele'ktriscben Vorgange tm Anker der DvnamomasÖine“. Der darauf folgenden Mttjbeilung dcs Okrr-Jngcnicurs Frischen über die zur Verwendung gekomzmnen Kabel bei der Beleuchtungsanlage der Straße „Unter den Linken“ entnehmen wir, daß die Lampen äbnlich wie in der Leip- ztgerftraße ,und in der “Passage in gewiffer Anzahl hintereinander gefchaljet smd. Dadurch smd verschiedene Stromkreise erfordcr1ich ge- worden, welche aus einer Anzahl cinzelnerLeitungen aus Patenjbleikabeln bestehen, tm Gegensatz zu den starken massiven Kabeln für ParaUel- scha1tung. _Der Vrrtragrnde zei te der Versammlung ein Kabel- muster, wie es _ bei dcr Durckofüßrung durch die Spree zur Verwen- dung grkornmrn ist. Daßselke ist stärker armirt (um Beschädigungen durch Schiffsankrr, Haken u. s. w. vorzubrugcn) als die anderen zur Verwendung gelangien Kabel Und enthält in seinem Jnncrn zwölf 14111 einander verseilte isolirte Bleileitungen, welche zusammen mit einer Eisenbandumwickelung und Asphaltirung versehen find.
(K. K.) _ Der Gesatnmt-Gustav-Adolf-Verein umfaßt 45 Hauptbereme. In Verbindung mit diesen wirken 1764 Zweig- wereine, 421 Frauenvereine und 9 Studentenvereine. Die Gesammt- iumxne a11er seit der Gründung des Verrins (1832) eingelaufenen Gaben betragt Über 21 MiUionen Mark. 3300 evangelische Gemrindei. im Jn- und Auslande haken Unterstützung empfangen und find dem Siecktbum cntriffen.
Jnx vergangenen Jahre Hat der Gustav-Adolf-Verein 9 neue Schulbauser, 4 neue Kirchenbautrn begonnen. Desgleichen wurden in) verfloffcnen Jahre 17 mitYülie des Vereins erbaute evangelische Kiächedntund Kapellen und 4 Schulhäuser eingeweiht, 4 Pfarrbäuier vo en e.
In dern 46. Heft der bei dem Gustav-Adolf-Vercin eingegange- nen Unterstußqnngesucbe melden uns 274 Diasporagemeinden des Deutschen . Reichs Zahlen Über ihre gemischten Ehen. Unter 10447 Mischxhen smd 3644=34,8 0/0 solche mit ev.Kindererziedung. Nack) tabeUartstbcr Zusammexistellung fanden fick) in: Posen" unter 364 Müchehen 200 = 55 0/0 mit ev. Kindrrerz. Schießen „ 1623 „ 691 _ 43 0/0 Rhempreußen „ 1829 691 37,7 0/0 Baden , 1554 575 37 0/0 Westfalen „ 532 189 35,5 0/0
Nassau 622 215 34,6 0/0 Badem 1006 345 34,3 0/0 Württemkerg 588 159 27 0/0 Hessen , . 1843 „ 449 : 24,39/0 . , Ist die absteigende Stufenrcihe konfessioneller Widerstandskraft der evangelischen Diasporagemeinden von hohem Interesse, so nicht minder dieselben Ziffern aus den österreichischen Diasporagemeinren.
|| || |] || |! "|
Aus Oesterreich melden 152 Gemeinden 4632 Mischehen, darunter .
2466 = 53,2 0/0 mit ev. Kindererziehung.
' Der Stolze'sche Stenographen-Verein zu Berlin hielt kürzlich seine 10. Jahresrersammlung ab. Die Mitgliederzahl bat fich im „le ten Jahre von 676 auf 844 erhöht. Der Verein ist somit der star ste aller bestehenden Stenograpben-Vereine. Innerhalb des Vereins besteht eine Damen-Abtheilung, Welche 57 Mitglieder zählt. Die Einnahmen im letzten Jahre ketrugen an 8000 «14 Zum Vorsitzenden wurde der Gründer des Vereins, Parlaments-Strno- graph M. Böckler wiedergewählx. _ Am 10. November d. J. feiert der Verein sein 10. Stiftungsfest durcb Abendessen und Ball im Hotel Zmrérial (früher Arnim), Unter den Linden 44.
Auf der Brautfahrt. Hopp, Freitag: von Trapezunt. von Offenbach.
Zum 15. Male: In 3 Bildern von L. Frappart
Keine Vorstellung.
Anfang 61; Uhr. Hohe Preise.
Keine Vorstellung. Vorher: ZUM 1. Male:
Anfang 7-1 Uhr.
12. Male:_ Die schöne Sara. in 4 Auszügen von Matthias Täncer. und Richard Thiele. Medea. Frei ag ' (Clara
Der
Donnerstag :
Schmetterlinge. W. Mannstädt.
Schwank in 3 Akien von Deutsch von Emil Zum 24. Male: Der dritte
Gesangspoüe m 4 Akten
Couplets von Görß.
71 Uhr.
Madame Freitag: Dieselbe Vorstellung.
Friedrich - Wilhelmßadtisches Dorinerstag: Zum 14. Male: Die Prinzessin von Trapezunt. Komiscixe Operette ip 3 Akten von Cb. Nuitter und L. Trefcu. Deutjcb von Julius Mufik von J. Offenbach. Anfang 7 Uhr. Die Prinzessin Komische Operette in 3 Akten
Residenz-Theater. Donnerstag: Zum 39. M.: Decorirt. Lustspiel in 3 Akten von HenriMeilbac. Yeifag: Die Wildente von Henrik Ibsen. onnabend: Zum 1. Male: Antoinette Rigant. Das Blaubach.
Belle-„AUiance-Theater. Donnerstag: Zum
Posse mit Gesang
Georg Zimmermann und
Mufik von Clemens Schreiber Anfang 73 Uhr.
Zum 13. Male: Die schöne Sara.
Crntral-Theater. Donnerstag: Zum 78. M.: GesangSpoffe in 4 Akten von Mufik von G. Steffens.
Adolph Ernsi-Thrater. Dresdenerstraße 72. Donnerstag: Zum 83. Male: Die drei Grazien. von Leon Treptow. „_ Mufik von Franz Roth. (Novitat!) Im 2. Akt: Landpartie-Duett.
Victorius mit Hrn. Kaufmann Adolf Sultan (Graudenz-Thorn). _ Frl. Mathilde v. Both mit Hrn. Hauptmann J. v. Hugo (Hannover).- Gräsm Elcovore v. Vernswrff mit Hrn. Ritter- ;iutsbcsißer Werner von dem Knesebcck-Corvm (Garww). Verehelicht: Hr. Premier-Lieutenant berbakd von Oberniy mit Frl. Käthe Blohm (Vtecheln bei Gnoien, Mcckl) _ r. Premier-Lieutenant Karl von Boddien mit rl. Else von Keüxr (Berlin). _ Hr. Rechtsanwalt Reinbacher m1t Frl. Klara Hormvler (Königsberg). _ Hr. Amts- richter Oskar Sckylcmm mit Frl. Marie SchulYe (Uelzen). _ Hr, ])r. m€x]. Ferdinand Marchand mit Frl. Neticden Moellaen (Köln). _ Hr. Ik?“ LJieki-r )Guido Saucr mit Frl. Elisabeth Thiel? er m . , Geboren: EinSobn: Hrn. Weinhändler Meisicr (Berlin). _ Hrn. Gymnafial-Direktvr F. Scbnxldcr (Friedeberg N.-M.). _ Hrn. Robert Mgaec (Juckeln). ' _ Hrn. Postsekretäw F. Cl."Mu[[?k (Hannover). _ Hrn. Paul Schntßler (Koln). _ Hrn. Major Frbrn. von Gays (Potsdam); _ Eine Tochter: Hrn. Major a. D. von During (Schenkendöbern). „ Gestorben: Hr. Staatöanwalt a. D.,Fnedr. von Orlich (Berlin). _ Stiftsdame Mane vdn S_ee- hausen (Berlin). _ Frl. Luise von Schirmentek (Berlin). _ Frau Karoline Schulz, ged. Herbst (Berlin). _ Hrn. Apotheker Hüttenbem Spbn Hermann (Weimar). _ Frau Professor Mathilde Richter, geb. Völsck) (Königsberg). _ Ök- Job. van den Kerkboff (Krefeld). _ Hrn. ])r. W- Haffenstein Sohn Theodor (Prostken).
Theater.
Anfang
__-
Anfang Redacteur: Ri e d e [.
Berlin:
Anfang 7T: Uhr.
von C. A. Raida. Baüet von _ rl.
Erni Lehmann (Berlin). _
.
Fcimilien-Nachrichten.
Verlobt: Frl._Gertrud Höpfner mit Hrn. Buch-
handler Oskar Krumteicb (Magdeburg-Bernburg). Margarethe von Laer mit Hrn, Apotheker Frl. Margarethe
Verlag der Expedition (Scholz)-
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags“ Anstalt- Berlin M., Wilhelmstraße Nr. 32.
Fünf Beilagen (einschließlich Börsen-Beikaae)-
rucklegung der bezüg ichen
IE"-
Statistisckje Nachrichten.
Gemäß den Veröffentlichungen des Kaiserlicben (Gesund. beitsamts find in der Zeit vom 14. bis 20. Oktober cr. ron je 1000 Bewohnern, auf den Jahresdurckysckmitt berechnet, als 9 est o rb en gemeldet: in Berlin 19,4, in Bxeßlau_23,6, in Königsber 24,6,in Kö1n 23,9, in Frankfurt a. M. 19,4, m Wiesbaden 23,3, in Hannover 22,1, in Kassel 18,6. m Ma deburg 22,1, m_Stettin 24,1, in Altona 27,4, in Stra burg19,7, m ck 26,7. in Munchen 28,8, in Nürnberg 22,4, in Augs urg 23,6,„m DreSden19,9, in Leipzig 17,5, in Stuttgart11,9, in KarlSrube 21,7, in Braunschweig 31,1, in Hamburg 27,3, in Wien 22,7, in_ Pest 22,7, _m Prag 22,8, in Triest 21,7, in Krakau 30,2, in Amsterdam 19,1, m Brüssel 28,4, in Paris 213, in Basel _, in London 20,0, in Glasxzow 21,3, iuLiverpoc-l19,7, in Dublin 24,2, in Cdinburg 15,9,“ in Kopenhagen 21,1, in Stockholm 18,6, in Cbri tiania 17,6, in St. Pctrrsburg 23,3, in Warschau: 30,3, in Ode (: 27,4, m Rom 22,1, m Turin _, in Venedig 16,6, in Alexandria 39,7. _ Ferner'm der Zeit vom 23. bis 29: September cr. in New-York 23,8, m Philadelphia 16,9, in Baltimore 19,0, in Kalkutta 20.9, in' Bombay 26,4, in Madras 42,1.
Die S_ierbltcbkeix blieb auch in dieser Berichtßwoche in den meisten größeren'Stadten Europas im All-gemeinen eine günstige, wenn auch aus einem großen Theile derselben etwas höhere Sterb- lichkeit§zablen US in der vorangegangenen Woche mitgejbeilt wurden.
Einer sehr geringen Sterblichkeit (noch nicht 15,0 pr. M. 11. Jahr),
erfreuten fich Stptiggrt, Bremen und Barmen. Günstig (bis 20,0 pr. M. war die Sterblichkeit in Berlin, Dresden, Leipzig, Frankfurt a. M., Straübyrg, Kastl, Darmstadt,_Mannk)eim, Amsterdam, Liverpool, Lon- don, Edmburg, Stockholm, Christiania, Venedig u. A. Auch in Elberfeld, Karlsruhe, Parts, Kopenhagen, Triest, Glasgow n. a. O. war die Sterb- lichkeit eine maZig 5052 (etwas über 20,0 pro MiUe). _ Unter den Todeßursachen aden Darmkaiacrbe und Brechdurchfä11e der Kinder eine weitere Abnahme erjabren, 10 daß die Zahl dcr durcb dieseKrankheitZ- formen bervorgerufenen Sterbefäkle nur in _weniaen Oiten, wie Berlin, Hamburg, München, Paris, London, Pe]t,_ Warschau, St. Peters- burg die normale nur noch wenig überstieg. Der Anthcil des Säuglingsaltcrs an der Sterblichkeit war im Ganzen der gleich hohe wie in der Vorwoche. Vorx je 10 000 Lebenden starben aufs Jahr berechnet in Berlin 70, in München 114 Säuglinge. _ Akute Entzündungen der AthungC-organe führten ein'as häufiger zum Tode. _ Von den Infektionskrankbeiten haken Masern, Scharlach, KeuÉHusten und Pocken wemger, Diphtherie und jypböseFieber eiwas mehr Sterbefälle als. in drr Vorwoche hervorgeruien. _ Todesfälle an Masern waren 111 Berlin und Paris seltener, dngegen in London und St. Petersburg zahlreicher. Naur Erkrankungen wurden aus den meisten Orten, aus denen Bettchie Vorliegen, in geringerer Zahl als in der Vorworbe gemeldet. nyc im Regierungsbrzirk Hildesheixn kamen Masern häußger' zum Vrr1chein. _ Sterbefälle an Scyarlach waren in Berlin, Köxngsberg, ' Danzig, Prag, St. Petersburg und Warschau vermindert, in London gesteigert. Neue Erkrankungen kamen aus Berlin, Breslau, Nürnberg in größerer, aus Hamburg. Wien, Kopenhagen und St. Petersburg in etwas vermin- derter Zahl zur Anzeige. _ 'Die Sterblichkeit an Diphtherie Berlin, Hamburg, Breslau, Leipzig, Köln, Düsseldorf, Chemnitz, Prag, Christiania, während sie_ in Stettin, Wien, Pest, WarJÖau eine kleinere wurde. dus den meisten Orten , aus denen Mittheilungen eingingen. m aeringercr, nur aus Ham- burg und Nürnberg in vermehrter Zahl gemeldet. _ Sterbe- fälle an Unterleibstyphus wqren in Königsberg, Paris, London, St. Petersburg gcsieigert, in Berlitz und Pest vermindert. Neue Er- krankungen kamen aber meisx in geringerer Fahl zur Berichterstattung. Aus Krakau kamen 1 Todesfall, aus Edin ura und St. Petersburg je 2 Erkrankungen an Fleckt'y P_k)us zur Anzeige, _ Ein Todes- faÜ an epidemischer Gen1ck1tarre wird aus St. Petersburg mitgotheilt._Rosenartige Entzündungen desZellgewebes de r-Hautwaren allgemein seltener Todrsursacben. DerKeu chbUsten nahm in London einen milderen Verlauf, in Paris stieg die Zahl der durch ihn bedingten Sterbefälle; m Hamhurg und Nürnberg nahm die Zahl der Erkrankungen an Keuchhusten zu. _ Todesfälle an Pocken kamen aus Bremen 1, (rns erberg und Paris je 3, an; Triest 5, aus Prag 8 zur Kenntniß; Erkrankungen aus Fiume, Pest und St. Pejeröburg je 1, aus Wien 5. _
Die sanitären Verhältnisse in Berlin blieben aucb in dieser Berichtswockse günstige und die Sterblichkeit die gleich niedrige wie in der Vorwoche. Darmkatarrbe und Brrchdurchfälle der Kinder zeigten auch in dieser Wocixc eine weitere Ybnabmc auf, so daß die Zahl der durch fie Hervorgerufenen StcrbefaÜe (40)_die normaie nur noch wenig übersticg. Dagegen kamrn akute Entzundungen der Yihmungs- oraane häufiger zum Vorschein und führten auch 11) etwas gesteigerter Zahl zum Tode. Der Antbxil des, Säuglingsalters an der Sterblichkeit blieb fast der gleiche wie 'in der Vor- woche. _ Auch das Vorkommrn der Infektionskrankbritcn zeigte nur wenig Veränderung. Erkrankungexi an _ tvpbösxn Fiebern blieben beschränkt. Erkrankunaeii an 'Ma'1ern, dj_e mir. in Mqabit häufig auftraten, sowie an Dipbtberre, m der jenseitigen Luijensiadt am zahlreicbsten, waren etwas seltener, an Scharlach dg- gegen (im Stralauer Viertel am verbreitetsten) etwas haufiger als in der Vorwoche. Auch Erkrankungen im Wochenbett kamen etwas mehr zur Anzeige, während rosenartige 'Entzunduvgen deI Zellgcwebrs der Haut in geringer Zahl zur ärztlichen Beobachtuxi g„elangtex1.„Das Vorkommen von Keuchbusien blirb gieirbfaüs, em (1 nlichxs wie m der Vorwoche, und die Zahl der Sterbesäue die glrich geringe (5), wie auch das Vorkommen von rheumatischen Beschwerden aller Art keine wesentliche Veränderung aufwies.
_ Die Nr. 421 (Oktober 1888) der .Mittbeil_ungen der Großherzoglich hessischen Centralsielle für die Landes- itatistik' hat folgenden Inhalt: Anzahl der Hunde und Ertrag der Hundesteuer 1887/88. _ Einnahme an ZöUen rind gxmetnscbaftltchen Verbrauchssteuern bci den einzelnen (Gr. Hauptiteueramtern 1887/88. _ Handel und Kleinverkauf don geistigen Getränkeq 1887. _ _Ver- gleicb. meteorolog. Beobacht. Sept. 1888. _ Preise ,der gewdbnl. Verbrauchsgegenft. Sept. 1888. _ Gemarkungen mit legalisirten Grundbüchern und Stand der Kataster-Vermeffungen am 1. Jan. 1888.
und Croup war in Nürnberg. Hannover, London eine gesteigerte. Yaris, St. Petersburg und rkrankungen wurden dagegen
Kunst, Wiffeufthaft und Literatur.
Von dem kunst ewerblicben PraxbtWerk „D er Okzia- menten-Scbatz“, wel es gegenwärtig tm Verlag? von1Julius Hoffmann in Stuttgart in 2. Airflage erschxmt, liegen uns beute bereits die Lieferungen 7 bis 14 vdr, m welchrri uns zunächst die Ornamentik des arabischen, maurischen, byzgnttntscben, romanischen und otbiscben Stils vorgeführt uxid durch eme Menge treffliÖer und far enteicber Muster veranschaulicht wird. Mit dem 12. Hefte beginnen sodann die Da elkungen aus der Renatffancx, deren Kunstmeuaniffe fich bekanntli das heutige Kuyftgewerbe mit Vorliebe zum Muster nimmt. Die 36 für diesen mannigfaltigen Stil fxskgesetzten Tafeln“ beginnen mit der italienis en Frub- und Hock)- renaiffance und bieten trefflicbe Muster yon ayaden- und Degen- malerei, Sara ten, Inta en, Marmornnlagen und Flachreliefs, Fayence- und asmalerri, tickerei, Teppicbwebereiund Sptßentechnik.
G r ft e V e i l a g e zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
ftVerlin, Mittwoch, den 31. Oktober
Wand- und Deckenmalereien Rafael's aus dem Vatikan, Majoliken mannigfalttgster Art, Stickerei- und Webereimuster. Mosaiken und Manuskriixtmalereren, sämmtlicb genau in der Farbe der Urbilder, dqzu plastische Ornamente aus Marmor und Bronze, in Tondruck wiedergegeben, zeigen den ganzen Reichtbum des damaligen kunst- gewerblrckyzn Strebens und Schaffens. Ein Prachi'r-latt mit Edel- metallarbeiten und Email vermittelt zum Schluß den Uebergang zur französrscßen Renaiffance, welche in den .fernercn Heften zur Dar- steÜung gelangen soll. _ Der äußerst mäßige Preis _ ein Heft mit 4 vorzüglichen Farbendrurktafrln kostet nur 1 aii _ rrmöglicht es auch dem weniger Bemilteltcn, sich das schöne Werk anzuschaffen; daI1elbe_ist daher dazu bcrufen, der Förderung des guten Geschmackes im deut1chen Kunstgewerbe sebr wesentltche_ Dienste zu leisten.
_ Zugleich mit der KunstaussteUung fand bekanntlich in München die große deutsch-nationale Kunstgewerbeausstellung statt, und iHr ist das zrveite Heft des 4. Jahrgangs der „Kunst für Alle“ (Verlagsanstalt für Kunst und Wissenschaft vorm. Friedrich Bruckmann, München) bauplsäckolicb gcwidmei. Der Text, der wirdér aus der Feder Friedrich Pecht's stammt und rühmliches Zeugmß ablegt von dem gewaltigen Fort- schreiten der Nation auch auf diesem Grbiete. wird durch eine große Anzahl Illustrationen nach den bervorragendsten Objekten der Kunst- gewerbeaussieüung angenehm belebt. Ganz besonders abrr wollen wir die Aufmerksamkeit der Kunix'freunde gui die prächtigen ganzseitigen Bilderbcilaqen lenken. Die1elbexi bringen Friß von Uhde's merk- würdigste Schöpfung, das dreithetlige Gcmälde „Die heilige Nacht“ in ganz auSgezeicbneter Wiedergabe. dann ein neues Bi6marckbild Franz von Lenbacb's, den großen'StaatSmann im Profil zeigend, und von Frithjof Smith „Jm _SpttalgarYen'“. „Auf den Ruinen von Meiapont“ von Woldemar Kader] textlich Abbildungen nacb Balmer, Vezin 2a. illustrativ rervoUitändigen den wichen Inhalt dieses Hefts, das mit Fr. Siuck's .Die Ausstellung ist geschlossen“, eine_m Kabinet- stück witzigen Humors, als der Aussteüungslxste leßteß ab1chließt
_ Von der im Verlage von Paxil Kittrl in Berlin 127. 57 unter dem Titel „Unser Friß, Deuticber Kaiser und König von Preußen“, von Hermann Müller-Bobn erscheinenden Biographie des Hochseligen Monarchen gelangten soeben Lieferung 5 und 6 zur Außgabe, welche den Krieg von 1866. die Reise drs Kronprinzen nsch dem Orterit und den deutsrb-franchIschcn Krieg (1870/71) in außsüHrlickyer Welse behgndeln. Der feiielnden Dar- stellung wird durch den Jaustration81chmuck dieser Lieferungen ein besonderer Reiz verliebén. Wir heben WU den VoÜbildern hervor: „Die Schlacht bei Königgrätz] von H. Gascard, .Die Schlacht bei Wörth“ von demselben, „Unser Fritz. Commandeur der 111. Armee“, von Campbausen. „Nach der Schlacht kei Sedan: König Wilhelm und Kronprinz Friedrich Wilhelm von den jiibelnden Truppen begrüßt“, Von W. Friedrich, „Wißmarck verliest dieKaiservroklamation“ Von A. von Werner, „Ein Kriegsratk) im Schloffe z_u Versaikles“ Von 21. von Werner. Das Werk wird mit d-sr 10. Lieferung Mitte November vollständig. Jede Lieferung koitet nur 50 .,Z. _ __
_ Pandekten von Heinrich Dernburg, ord. Proseiwr des Rechts an der Univrrsität Berlin. 1. Band, allgemeiner Theil und dingliche Rechte. Zweite verbefferte Auflage. (14 36) Verlag von H. W, Müüer in Berlin. _ Dieses Werk war kaum vollendet, als fich das Bedürfniß einer neuen AUflage ergab, deren erster Baird jeYt voÜständig vorliegt. Man wird finden, daß es gelungen itt, manche kleinereMängel der ersten Auflage zu beseitigen. Auch hiervon abgesehen, hat das Werk insbesondere im aligemeinen THeil vrelfack) Veränderungen und Erweiterungen erfahren, glücklicherweüe ohne daß sein Umfang anschwol]. Die kritischen Erxirterungen von Bähr, Gierke und Hölder über den EnWUrx eines bürgerlichen Gesetzbuches cntl'alten viele Untersuchungen, die dem Pandekten- werke hätten zu Gute kommen können ;, leider sind sie zu einer Zeit crscbienrn, als der Druck bereits zu weit vor- gescbritten war, als daß fie hätten nußbar gemgckxt Wrrdrn können. Den Entwurf selbst anzuziehen, wäre unzwerkwaßtg grwescn, weil (nac!) Dernburg's Meinung) es fast unmöglich Ut, ihn in seiner jeßt- gen Gestalt mit GesktZeE-kraft zu bekleiden, es „fehle ibm Volks- tbümlichkeit und der geiimde praktische Sinn". Was dem Dern- burg'schen Buch vorzugsweise Freunde zuführte, war, daß es nicht bloß Gewicht auf die formal? Seite _des Rechts legt, 1oz1dern „auch auf seine Zwecke und Ziele: daß es nicht bloße Formaljuristeri bildrn wil], sondern Jünger wahrer Gerechtigkeit. Möge es, indem 1th dre Gunst des juristischen Publikums erhalten bleibt, in diesem Sinne weiter fördernd wirken. Der zwciieBand (Obligatioyenrecht, 7,50 „jz, geb. 9,25 „M) ist im Druck, der dritte (Familien- und Erbrcchr, 7,50-16, geb. 9,25 ..“) wird im Sommer 1889 erscheincn. , '
_LehrbucbdeSgesammtenPridatrcchtesingeschrchtlxciyrr, dogmatischer und wirthschaftlicber 2:7czichung mit Rücksicht cms die einschlägigen Matcrien des öffentlichen Rechte§._ Von Dr. Georg 3 rager. Verlag von J. Guttentag (D. Collin) in Brrlm und
eipzig. _ Dies Werk ist vor AUem dem Lrhrzwcck gewidmet. Dre Einleitung soll cin Bild des gesammten Rechti-gebiets aufrollen, dem Leser die Anordnung des Stoffs im Staats-, Kirchen- U11?) Strafrechr zeigen, ihn mit den wesentlicbrn Einrichtungen des Prwatrrxhts iind dessen technischen Ausdrücken bekannt machen. Daran schließt iich eine geschicktlicbe Uebersicht über Art und Gebrauch der frerriden sowie einbeimifÖen QucUen, aus denen sick) m_iser Recht entwickeit hat. Nach dieser Vorbereitung, die kurz und für Jedermann faßltch gc- baltcn ist, folgt die ausführlicHe Darstellung de:"; Privatrechts. Dar erste Band enthält die aligkmeinen Lehren und das Sachenrecht, _der zweite Band das Obligationenrecbt mit einem Anhang übcr Wech1el-, Gewerbe:, Handels- und Urheberrechx, der dritte Band das Famrlien- und Erbrecht. Den Schluß des dritter Bandes bilden genaue Inhaltsregister, geschichtliche Tabellen, xine Zusammenstellung der Rechtsspricbwörter, eine Ordnung der Quellencitate ,u. s. w., Die Herkömmliche Scheidung von Pandekten, deutschem und preußtsrbem Yrivatrcrbt ist aufgeaeben und die Grenze drs sogenanrxten öffrntltchen
echts oft überschritten. Jedrs Institut wird von setnetzi römischen bezw. deutschen Ursprung bis in seine modernen _Auslaufer durcb- gefübrt. Der Nachdrtzck ruht überall auf dem römixchexi Recht, dessen Schaß das neue Bürgerlich Geseybucky zu heben v§r1ucht, und das immerdar eine Föxindgrube der Wiffenschaft bleiben wird. Die Worte der römiscben ' eister des Reckpts werden oftmals angeführt und ihre Streitfragen erörtert. Die“Darstellung lehnt sich an den Text der gesetzlichen Bestimmungen, ,um dem Leser ein selbständiges Urthetl zu ermöglichen. Zur le1chteren Uebersicht der Disiwfition cht jedem Paragraphen einc analtSangabo voran, deren Stichwörter n der Ausführung durch den Druck kenntlich gemacht find. Wer fick) zur ersten oder zweiten juristischen,Staatsprüfung vorbereitet,. wer fich einer Verwaltungslaufbabn zu wrdmcn gedenkt, findedbier den Kern des erforderlichen Wiffens vereinigt. Selbst den praktischrn Juriiten wird ein solches Nachschlagebuch erwünscht erscheinen. Auch weiteren Kreisen, denen daran gelegen ist, sich über Rechtsfragen ihres Gewerbes, über Geld-, BanWefen, über Urxfallverficberung, ZwangSenteignung u. a. m. zu unterrichten. soll in diesern Werk ein leicht verständlicher Veratbcr geboten sein. Der Preis des voUftändigen Werks beträgt 30 ckck, von denen 12 «“ auf den ersten, 10.46 auf den zweiten und 8 .“ auf den dritten Band entfallen,
_ Verdeutscbungs-Wörterbucb von O. Sarrazin. weite bedeutend vermehrte Auflage. Verla? von Ernst & Korn, erlin. 20 Druckbogen. (Pr. geheftet 5 .“, n Leinwand gebunden
6 .li) _ Daß bereits so bald nach dem ersten Erscheinen des Sarrazin'sÖen Verdeutschungs-Wörterbucbes eine quauflage nöthig
1ZZS.
geworden. ist ein Beweis ebenso für die Wachsende Ausbreitung der Bestrebungen zur Reinigung unserer Muttersprache, wie für die Brauchbarkeit und Zweckmäßigkeit des yortrefflickyen Buches. Wie der Verfasser in der Vorrede betont, in es _ nich_t zumindest auch Dank den von allen Seiten ihm zugegangenen Beitragen _ möglich gewesen, die neue Auflage nahezu um die Hälfte des früheren Umfanges zu vermehren und dem Buche einen erheblich [)öheren Grad von Vollständigkeit zu arben. Dirie Vsrmrbrung kommt, wie eine nähere Durchsicht zeigt, aUen Gebieten zu gute; von den, Fach- gebieten smd nament1ich das Vcrkebrßwesen, die RechtskundZ, die vec- schiedenen Zweige'der Technik, die Heilkunde, die Yaturwinensckoaffen u. a. ausgi'ebig berückfichxigt. AU:!) der Kochkunst nt ihr volles Recht geworden. Ueberall freilich nur, soweit gute deutsche Bezricbnungen vorhanden find; denn der erfaffer ist ieineux Grundsaß treu ge- blieben, „vor Aklrm ein fleißiger Sammler zu 1ein, und das, wgs er an annehiribaren altezi und nruen Wortbildungen fixidet. der Oeffent- lichkeit zr; Übermitteln“. Troß der bedeuterden Vrritärkungdes Buchs (Von 14 auf 20 Druckbogen), ist der Yrris nabrzu dsr frühere ge- bliebrn. Jm Uebrigen wird das Werk Sarrazin's.,drr sich auch dizrch sonstige Schriften auf dem Gebiet der SprackyreinthnJ _einen anetttg geachtrten Namen gemacht hat, einer besonderen Empirblung kaum mehr bedürfen. „_ .
_ In wenigen Tagen erscheint von 1). P. Kleinert, Koniriiortal- Raik) und Professor an der hiesigen Univerfitäi, ein" Werk, welckZes weite Kreise unserer gebildeten Stände interesfircn durfte. EH tragt den Titel:, .ZUr chrisrlicheiiKultus- und Kulturgeschrcdre“ und zerfällt in 7 Abhandlungen und Vorträge größeren und ermerm Umfangs. Der Verfasser behandelt darin in geistonrr _Werie 6.111? Reih: von THematen, die als ein Beitrag zur Kenntniß imiercs ckWi- 1ichen Kultus- und Kulturlebens in vergangenen Jahrbandcrfen von hervorragendcr Bedeutung sind und weiteste Beachtung rer- dienen. Die formdollendete Darstellung macht das Buck) zu Zitier gcnu reiÖcn Lektüre für jeden Gebildeten; alk? Fe1tgabe 17111118 es anchem, namentlich den vielen Verrbrern und ZuHörcrn des Autors, bock) willkommen sein. Der Preis ist ca. 4-5 -46_ '
Zu gleickpsr Zeit erscheint ein anderes Unterncbmen, atx deiiezi Spikze Ebrrdard Schrader stedk, und welches geeignet sein d_ü,r1te, 81110 vici- fach5 empfundrne Lücke außzuiiiUen. Es ist dczzu bestimmt, dt: [eit einer Reihe von Jahren im Bereich des alten Yiiyrien und Babylonien gemachten Jnschriftenfunde in einer chronologikch_und zuglrigh 1ach11ch geordneten Sammlnng in ikyren wichtigiten Reprasentanten zu vereinigen und in irgnsskribirtem Texr wit' gegeii- übersiebrnder deutscher Ucberießung vorzUlegen, _ Wird die Wiedergabe des trans1kribirten Originaltextes allen _Ansorderungewder Wiffenschast (Genüge zu leisten bestrebt sein, [0 ,w1rd die bet'gefrtgte wortgetreuc Uebersetzung die für die Geichicbie so bochw1chttgen JnscHriftenfunde auch dcn nicbt affyriologisch vorgebzideten Lesern, in erster Linie Historikern und Theologen, aber auch Jurtiiexi urid Altertbams- freunden im weitcsien Sinne des Wortes zuganglich zu _machen suchen. Sorgfältige literarische Nachweise und knappe ]acleche und sprachliche Erläuterungen orientieren“ den Lrser _m „ent- sprechender Weise. Der Titel des WPS, Ut: „Ketllnichr'ift- liche Bibliotbßk, Sammlung aiiynscber und dabyloniickycr Texte in Umschrift und Uebersetzung. Jn Verbindxng 'von 131“. L. Abel. Dr. C. Bezold, 131". P. Jen1en,__ 1)r. iZ- Perser, Dr. H. Winckler berauSgegeben von Eberhard Schrader.“ Das Ganze ist auf 4 Bände im Umfang von ca. 15-16 Bogsrn berechx1et. Der 1. Band wird die historischen Texte da;; altaffyrrichc-n'Rercbs enthalten und ist mit einer Karte von 131) Kievert yrriehen. Der Preis eines Bandes wird 9 .,“ nicht über1chreite,n._ Beide Werke er- scheinrn in H, Reuther's Verlagsbuchhandlxmg, bierieldst. „
_ Wilde KirsÖen. Von Heinrich Hanslakob. Herdel- berg, Georg Weiß' Verlag, 1888 (“kl. 8. S. 17 und 362, Pr. 4.76) _ Der Verfaffer, als geistreiche? SÖrifisteUcr ron eigener Art'und vortrefflicber Erzähxer bereits bekannt durch “cze bclrhrcnken „SCHUB?- rungen seiner nach Frankreich. Holland, Belgien und .JWÜLU, aus- geführten Reisen, sowie durch die lebenSwabre Selbitdtograpbw aus seiner Jugend- imd Studienzeit, iteÜt uns im_odigenBuche Original- menschen aus seiner Vaterstadt Hasiacb im Kmngibal dor. Von der Ucberzeugung außgebend, daß je bl;firter_und unnaturchßer'uxiscre moderne Durchschnittsbildung ist, um so ra1cher es mit _den Orrgmah menschen zu Ende geht, hat er solche Originale dort ge1ucht, wo die moderne Bildung nockx nicbt daheim ist. Daher hat ?k es vvrzugßwrise auf eine besondere Art von Originalen ahgsicben: auf die Kleinbürger und Handwerksleuie in den, K[Z1n1tadten. Der Verfaner läß: seine Kinzigtbaler auimarschirev, _wie „11; leibtxxi und lebten“. Das aÜcin hat nach seiner Anfickxt für die Kenntnis der Mensckxennatur, wie sie im Volk auftritt, einigen Werth. Man darf hinzufügen: am farbigen Abglanz nur babrn wir hier das_Lcren. Auf der Unterlage ciner anschaulichen Schilderung der ebrwurdigen Haslacher Oertlichkeiten sowie der lieblichen Naiarurngekurig werden uns in zehn Erzählungen ehemalige Naturmenkchen dargeiieüx, je nstc!) ibrcr Eigenthümlichkeii im Innern und Aenßern. Die natürliche, wabrbeitsgetreue DarsteUung ist erfüllt don echter Religiofität nnd gesunder Moral; es fehlt nicht an bcachteiiswertben Grundsäsen für Familie und Staat, freilich auch nicht an Seitenhieben gegen die moderne Verbildung, den -chUwaniiärsduscl', wie gegen den Egoisinus im Haben, Befiyen und Genießen. Als ein _wabres Kabinetsstück sei hervorgehobsn die Er- zahlxnig „Der närri1che Maler“: die Schilderung einer grenzenlos vereinsamten, abcr durchaus vornehmen Künstlernatur, ein erschreckendes Bild von der Tragik des Lebens _, es ist die alte Geschichte des menschlichex Herzens, welche ewig neu wird in ihrer Lust und ihrem Wehe. Sämmtliche Erzählungen sind fesselnd durcb undemeine Frixcbe und unterhaltend durch sorglosen Humor. Die „Wilden Kir]chen“ werden daher dem Verfasser zu den alten Verehrern voraussichtlich neue Freunde gewinnen. „
„ _.Das Buch von der Schwiegermutter.“ Eine kultur- bistqrischchumoristische Untersuchung. Von Dr. Adolph Kohut. Zurich, Verlagsmagazin (J. Schabeliy). (Preis 80 „H.) Der Verfasser hat es bier unternommen, in launiger Weise alles literarische Material zusammenzutragen, worin von der Schwiegermutter _die Rede ist. Indem er Alles, was über die in Anekdoten und Luitwiclen 10 oft zum Gdenstand des Spottes gkmachte Schwiegermutter verbreitet tft, anfahrt, bricht er zule?t eine Lanze für_dieselbe und nimmt fie in Schuß. Das kleine Büch ein wird den Leiern Spaß bereiten.
_ Von Engelborn's Allgemeiner Romanbibliotbek (Stuff (zrt, J. Engelhorn) liegt uns wieder eine Anzahl neu erschie- nener ande vor: 4. Jahrg. Band 26: .Stella' von M.E. Braddon. 2. Band; 5. Jahrg. Band 1 und 2: „Robert Leichtfuß' von cms Hopfen, 1. und 2. Band; Band 3: .Der Unsterbliche" von Alpwnse Daudct; Band'4: ,Lady Dorothea's Gäste" von Quidas. Bekanntlieb HrsÖYZt-ZM dieser Sammlung alle 14 Tage ein Band zum; Preise
on .
_ „Von der Bombe." Militärische Humoresken von Jesko von Puttkqm er. Verlag von Julius Brebie, Leipzig. (Preis 1,50 „M) __ Die “Leiden und renden des Soldatenlebens find uns schon oft geschildert worden, Ene Reibe namhafter Schriftsteller liaben
rmx gutem Gluck in der Militärbumoreske versucht und darin re tHubscbes geleistet. Auch das vorliegende Büchlein wird allen Freunden des Soldatenßqndes eine willkommene Lektüre bieten“, die
einen EesYchtm Un? fnsYTund anziehend geschrieben, und der Hmuor kommt m t en xu fernem echt. '