die Stoffe sehr gut auf Haltbarkeit und Güte prüfen können. Dabei geben wir die Stoffe obne Bezeichnung des Anbieters, sodaß diejenigen Stellen, die sie untersuchen, überhaupt nicht wiffen, von wem sie stammen; 8 wird hierbei also ganz parteilos vorgegangen. Bei der dieSmaligen Submission ist es gelungen, die Zahl derjenigen Unternehmer, die für mehrere Bezirke liefern, zu verringern, sodaß, glaube ich, künftig nicht mehr als sechs oder neun Bezirke auf einen Unternehmer fallen- Jn den meisten Fällen ist es gelungen, in dem Bezirk selbst einen Lieferer zu gewinnen, und wo noch ein Unternehmer für meHrcre Bezirke liefert, bat er gewöhnlich am Sitz der Oberposidirektion auch ein Zweiggescbäft eingerirbiet, sodaß also das Arbeiterpersonal am Orte aucb Verdienst hat.
Von den Herren ist dann auch wieder der Wunsch auSgesprocben worden, die Telegrapbengebilfinnen nach einer gewissen Zeit unkündbar anxusieilen. Dieser Frage siehe ick sympathisch gegenüber, und ich bcffe, daß rs möglich sein wird, diesen Wunsch zu verwirklichen. Natürlich muß an die Unkündbarkeit die Bedingung geknüpft Werden, daß sie im Falle der Verheiratung aufhört.
Bei den Telegrapbengehilfinnen ist dann im weiteren zur Spraibe gekommen _ ich weiß nicbt, von welchem der Herren Redner --, daß in Hamburg rigoros Vorgegangen werde und alle Anwärtcrinnen aus- geschlossen würden, die sich in dienender Stellung befinden. Wir haben deshalb Nachforschungrn angestellt, und die Oberposidirektion bat berichtet, daß diese Behauptungen obne tatsächlichen Hintergrund seien. Die Oberpostdirekiion schließt Anwärterinren nicht aus, weil sie sich in dienender SieUung befunden haben, sondem sie prüft bsi aiien Anwärterinnen, ob sie nach ihrem Bildungkgrad, nach ihrer sittlichen Besokaffenbkit für den Telephondienst geeignet sind, ob sie auch den Anirrdrrangcn genügen, die ärztlicherseiis gksielit werdxn, und lediglich danach entscheidet fie.
Es ist dann auch über die Telegradbenarbeiterausschüffé gesproäpen worden, und es sind Wünsche geltend gemaÖt worden dahin, däß man doch die Zahl derjerigsn Ardeiier, die für einen Ausschuß rotwendig ist, herabsetzen möge. Meine Herren, die Einrichtung ist erst von der- hältniSmäßig kurzer Dauer, sie ist im Laufe des dorigen Jahres ein- geführt worden, und es iii möglich, daß nicht gleich in allen Fällen das Richtige getroffen wurde. So etwas muß |ck erst einleben, und man muß sehen, welch€ Bedürfniffe aus der Praxis berarxSwacbsen. Ich Habe auf Wunsch der Trlr ra brnarbeiier im "lnscrng diefrs Jahres eine Abordnung der beiden Versinr LMPfCMJLU und hab: mich mit den 5Urbeitern über alis ihre Wünsche unixrbalicrn. Dabei ist auch dem Ausdruck gegeben worden, daß bei einer gringeren Zahl von Arbeitern Ausschüffe eingerichtet wkrden möch:€n. Ich habe ihnen in Aussicht gesielit, daß nach Prüfung dieser Angelkgcndei! Enticheidung gxtroffen wsrdcn sollte und, soweit irgrrd möglich, 'die Wünsche berücksichtigt Werden würden.
Ich möchte dann auf einzrlm; Wünsck'e zurückkommen, die in betreff des Betriebes Mm A;:sdrrick gekracht sind. Dabei ist gestern von dem Herrn Abg. Dr. Straße eine srbr komisch klingende Sache in betreff einer Paketadreffe vorgetragen worden, und zwar ist gesagt worden - das Amt hat der Abgeordnete nicht genannt _, daß wegen Feblsendung einer Paketadreffe acht oder xebn Schrifistücke ab- gelaffen worden seien. Da der Fall nicht genannt ist, kann ich natür- lich nicht nacbforstben, ob die Sache sich so vsrhalten bai. Ick kann aber zum Ausdruck bringen, daß, wenn sie sich so Verhalten hätte, das unseren Wünschen nicht entsprechen würde. Bei solchen Sachen dürfen Sie aber nicht vergeffen, daß beim Postdienst viel- fach Versehen vorkommen, und daß, wenn der Beamte, dem das Verieben ygsfint ist, ruhig sagt: ja, das babe ich Versehen -, solche Dinge, wie der Herr Abßedrdnste sie geschildert bat, übrrbrupt unmöglich sind. Wenn aber der Beamte sagt: das kann ich nicht zugeben, bevor ich sehe, daß ich den Verstoß begangen babe -, läßt es sich natürlich nicht umgehen, daß Nachforschungen angestellt werden.
Es ist dann im weiteren Von der Versendung der Briefe gegen biUiges Porto n:ch Amerika gesprochen und der Meinung AuSDruck gegeben worden - ich glaube, das ist auch sonst schon Von vielen Seiikn gescheden -, daß die billigen Briefe nicht mit den Schnelldamvfcrn befördert würden. Das ist falsch, meine Herren, (ruck) mit Schnell- damviern werden die Briefe gsgen woblfeiles Porto befördert, aber natürlick) immer nur dom deutschen Hafen bis zum amerikanischen Hafen. Sie werden nicht etwa per Eisenbahn nach England nachqesandt.
Es sind dann Wünsche aussesproäyen worden über die Einführung don poR-a] 0rc18r8. Nun weiß ich nickt, ob den Herren die Verhält- niffe bekannt sind. Ich weiß nicht, welcher der Herren Abgeordneten es war, der sagte, warum man nicht poZial 076er einführc', die sich in England gut bewährt hätten; das wäre so einfach, man kaufe sicb eine solche posdu] oräsr und schicke sie dem Adressaten zu. Meine Herren, das, was die pogdal orcixzr für England ist, erscvt unsere Posianweisung in viel größerem Umfang. Wir haben schon eine Un- zahl von Posiwertzeichen. Ich glaube, es sind 27 Sorten. Wir haben 15 Sorten Versicherungßmarken, 21 Sorten Wechselstempelmarken und 6 Sorten staiifiische Marken. Alle diese Wertzeichen müssen bei den Schaltern bereit gehalten und beim Wechsel der Beamten über- geben werden. Deshalb sind wir nicht sehr geneigt, die Zahl dieser Wertzeicben noch zu Vermehren. Solche 11050531 «cker sind nun, i(b möchte sagen, posialiicbes Papiergeld. Ich werde auf den Tisch des Hauses solche niederlegen [offen. Es sind Anweisungen von einem Schilling; es gibt 21 Sorten. Jede derartige p08i81 0k'116r kokiet einen halben Penny, also ungefähr 5 4 mehr, als der eingedruckte Wertbetraq anzeigt. Derjenige, der sie sich kauft, ift vnpfiichtei, sie im Brief dem Adressaten zuzuscbicken. Infolge- deffen ist die Außgake dafür schon 15 „Z. Dabei werden dann sehr viele Briefe keiörderi, die wertvolie Gegenstände enthalten, während wir gerade den Wunsch haken, daß sich in den Briefen undeklarierte WertsaQeu nicbt befinden. Wir haben deSwegen die billige Post- anweisung für Beträge bis zu 5 „ii eingeführt; diese kostet nur 10 43, während Sie hier für einen Schilling 15 „5 aufwenden müssen. Das sind die Gründe, weshalb wir ivirhe Sachen nichi einführen möchten.
Der Wunsch nach Schaffung von Heften mit Briefmarken wird, Zis; i.deffTi inAEfrs-iüliung geben, und es wird sich auch ermöglichen
en,a nulo ürdie-eri r* -
"mm;?" wird. ck I i T itil" g solcher Hefte nicht ge eim Scheckwesen find Wünickie geltend gemacht worden, und 1:3;ande HekkLanwäfideni Kaempi bracbte zum Ausdruck, daß er und „dort Aenderungen eintreten müßten. Ich freue
"U- kMiMkerm zu können, daß auch [eiters des Herrn Abgeordneten! KWP? ""ck Vorträge und Anregungen sebr dazu
beigetragen worden ist, diesen ganzen WMftsYrieszu fördern. Wir
sind mit dem bisherigen Erfoig*zusti'e“den?*'Dte bel Kc“K"o"n'ten',"“vi'e
eingerichtet find, beträgt Ende Februar bereits 20 030, während wir bei unserem Voranschlag nur darauf gerechnet hatten, im ersten Vierieljabr böchsiens 10 000 bis 12 030 Kontisirn zu bekommen. Es ist daher zu hoffen, daß sich die Sache gut weiter entwickelt. Aende- rungen werden hier und dort wohl immer noch vorgenommen werden müffen. Bei einer solchen ganz fremden Sache muß man selbst erst lern-n und aus der Praxis heraus reformieren.
Nun ist die Portofreibeit der Fürsten wieder zur Sprache gebracht worden, und es sind aus!) Resolutionen dahin gehend eingebracbtworden. Ich möchte doch noch einmaldie Bitte an das hohe Haus richten, diese Sache recht ruhig anzusehen und Resolutionen, die ein falsches Bild von der ganzen Sache gehen könnten, nicht zu fassen. Wie lirgt die Sache, meine Herren? Bei der Gründung des Reichs besaßen die regierenden Fürstenhäuser die Poriofreiheit in außgedebnterem Maße als jest, und zwar nicht nur die regierenden Fürsten, sondcrn auch sämtliche Mitglieder der Fürstenhäuser. Man machte 1869 nun das Portofreibeiisgesrß, und bei der Beratung desfelben sind in diciem hoben Haufe alic Gründe sebr eingehend besprochen wordrn, Und man kam zur Ueberzeugunß, daß der im Geiss Vorgesehene Umfang dcr Portofrcibeit in ssiner Beschränkung auf die regierenden Fürsten, deren Gemahlinnen nnd Witwen der historischen Entwicklung entsprach und nichts Abnormes entbi-xlt. Nun ist seit jener Zeit eigenilicb nichts vorgekommen, was irgendwie Anlaß geben könnte, eine Aenderung eintreien zu lassen. Die finanzielie Srixe dei“ Sache iii wirklich keine bedeutende, es ist der idche Wrrt diricz ganzen Rechtes; es sind (&brenreÉte, die uns abhalten idliirn, bier eiiie Aenderung 011311rkg671_ Ich bin in der angenehmen Lage JTWksCn, dlm hoben Hause mehrfach schorr darzulkzen, daß die 0.119 Amlaß Hon Ztitimgßnviizen oder Arkadi? Von einz-xinen «erren angesteiiien Ermixteiungxn, ob etwa durch Ve- diensicie der Porioireibeit eine weitrre Ausdxbnung gegeden worden ski, ais Vorgesehen war, erfolglos geblieben sind. Ich habe auch schon ion- staiiersn können, daß die boden Fürstlicbkeitcn selbst dazu gekommen si id, von ihrem Recdte keinen (Gebrauch zu machen, sowsit rs sich nm Sendunßen brndclt, die aus ihren etwaigkn großen Gärtnereiixetrieb-"n, Moikereibrttieden usw. herrühren, und deren Varsendnng zu Ver- kauféz'vecken Erfolgt; ekrnio wird aiif Poriofreibeit krin Anspruch ge- macht, wenn Wild an Händler zu Verkaufsiwrckcn versandt wird. Wenn die Verhältnisse so lirgen, so sebr ich kein: Veranlassung, gegen diese gesetzlichen Bestimmungen vorzugrbén Und mit Wünfcbrn a:: die Fürstlicbkeiten beranzutretcn, auf ctwas xu :crziebten, was mit gutem RLM seinerzeit, als ihnen zustehend, gescyliib fesißclegt ist und wo- gegkn keine Verstöße stattgefunden barer. Mit Rücksicht auf diese Sachlage kann ick) nur den Wunsch wikderbolen, daß das hohe- Haus die Resolutionen nicht annehmen mögx (Bravo! reckts.)
Aig.Herrog (wirtsch- Vgg.): Ich möchte do bitte.", mör- lichit darauf Bkdackzt zu nehmen, daf; den Beamtenchrechtzeitiq ibis Vrrseyung brkxnnt graebrn wird. In bezug auf die Portdireibrit wdlien_wir a_n dem Cbrenreckote der Fürsten nicbt rütteln. Ander- seits iubrt die bisherige Handhabung dieser Ehrenrrcbie zu Um- grbimgcn und Audiinßungen, selbstderiiändlich ohne Wiffcn der Fürsie'n, die do:!) zu, einer weiteren Prüfung dieser Sache Anlaß geben soliien. Die neue Fernspreckogebübrenordming entspricht einem Wunsche des Reichstags; die Vorlage wird von dcm Grsicbikpunkte beberrscht, eine gerechtere Verteilung der Lasten der Einrichtung innerhalb 'drs Jnteressxnkreises herbeizuführen. Wir glaub'en auch, daß der siziqrscblagene Weg der richtiae ist. Das Poitwrikn ,so-[] ja kern (Geschaftsunternebmen mit dem Hauptadrck des Griddkrdirnens sein, sondkrn dem Verkxbr und dcm Wirtschaftsleben dicnen. Darms folgt aber nicht, daß die einen, die die Einrichtungen der Post be- nutzen, ctnen ubrrmaßigkn Gebrauch dodon machen, während die übrigen 110,41) in de_ionderem, Maße zugunstezi der ersteren zu den L.;sten bLlikägkli mriffc'n. Dksr Yiangel basket unzweifelbait dcin Pausch- systsm an. 1890,“ zur Zeit der leßten Vorlazr, hatten wir katrin 200000 Anfchlune, _man hatte also noch nicht so Viele Er- fahrungen ge_mc;cht wie b'vic, wo die Erfahrung sich aus 430000 Anschluss: iiuyi. “:Die unbeschränkte Gkspräcbsfreibeit schließt ihrer Ngiur nacb Unzutiazli'ckykeitkn in sicb. Das hat silb namrntllcb in großeren „Bezirken wie Berlin und Hamburg gezeigt. DeSwrgyn halten wir ,auch, ,abgriebcn Von dem Prinzip der Leistung und Ergenleistuug, ein Korrektidmittel für notwendig. Die Vorlage ?cblägt nacb mischt Meinung dcn richtigen Weg ein; ibrc Grundzügr baden Unseren Bciial]. Hkute kollidieren inncrbalb der Netz? die Jntereffen der (Großziischiußnebmer und der übrigen. Die Hand- wcrkskammex Casei bestatigt das außdrücklicb, indrm sie in der Vor- lage einen 'zzortscbritt dahin erblickt, weil sie den kleinen Anschluß- nxbmxrn die Benußung des Televbons erleichtert. Das wird hier also fiir (Mk, wknn aucb nicbtRiesei-iz, so doch Großstadt zugrstanden. Von dem bebanptetch Gegensäi; zwiicven Start und Land zuungunsten der ersteren kann alio keirieiiiedeirin. Eine Bedorzugung des flachen Landes woÜen wir nicht, nur eine (Gleichstellung in dsr Brnußungömöglickp- keit. Soll das Panicbgedübreniditem fallen, dann wird man auch mii dem (Gedanken der Kreis- und BezirkSntß-x für Kleinstadt und Land sicb befreundm' können. Die Schwierigkeiten finanzieller und _tccbniscber Natur, dt: der Außiübcung entgegrnsiebcn, wrrden s1ch_11berwinden lassen;, wenn nichi, fo müßte zwischen der Gesprächs- gedubr von 4 und derjerzigen Von 20 „3 eine Zwischenstufe geschaffcn werden. Zweckmaßig ware, die Vorlage nicht der Budgetkommission, sondern einer bsfonderrn Kommission zu übkrwcisen.
Abg. Grgf von Oriola (nl,): Den vom Vorredner konstruierten Grgcnias zwrscben kleinen und großen Abnehmrrn kann ich nicht als Veranlassung des Geseßes anerkennen. Dirie Vorlage be- absichtigt, eine angleicbendc Gerechtigkit zwischen den Be- wvbnxrn des plattsn Landes und der Großstädte zu bieten. Damit soll nicht geia„t werden, daß es sub um eine Be- gunsiigung der Landwirtschaft handelt; denn auch an die kleinen Orwncye sind in der großen Mehrzahl gerade *Nicht-Landwirte angeschloswa Dthrabseßung der Gesprächßgebübr yon 5 auf 4 „5 ist ur alis Tr'ile ein erfreulicher Forticbritt. Welche Vorteile aber haben .die Tetlnkbmer eines Ortsneßes von 50 Mitgliedern? Sie folien Uzi 50 „66 (Grund ebübr und jedes Gespräch mit 4 „& bezahlen, d. b. fie haben ?ür den Betrag, den sie früher als _Pauichquantum Y" zahlen hatten, nur 750 Gesprääpc zur Verfugung, sonst muffen sie mehr außgeben als bisher. Ein Teil der Angkseblossenen wird ja vielleickn weniger sprechen, ein anderer Tril aber kommt damit nicht aus und wird Ldmit bei der neuen Gebührenordnung weniger gut fahren als rsber. Will man wirklich dem platten Lande und den kleinen Gewerbetreibrndew zu Hilfe kommen, so muß man zu dem System der Bezirksnese übergeben. In der Konferenz wurde der Vorschlag gemacht, eine Gebühr von 5 45 für Entfernungen bis zu 15 km und 10 ,!) für Entfernungen bis zu 25 km zu er- heben. Das wird aus finanziellen Gründen schwer erreichbar sein; aber irgendwie muß hier eine Ermäßigung eintreten. Man läßt sich ja an _dic kleinen Ortkn-ße mriitens doch nur anschließen, um mit den Stadien in Verbindung treten zu können, und dann tun man für jedes Ferngesvrach 20 „5 bezahlen; es ist doch für die St dier enau ebenso wirtig, mit den Produzenten und Konsumenten des patten Landes in stetiger Verbinruna zu sein, wie umgekehrt. Von einem Interesse an einer wderbäitniömäßigen Verteuerung des Ver- kehr! de_r Stadte kann ja keine Rede sein. Für Limbach in Sachicn hat das Rcichkpostamt einen sehr !chönen und
anmutenden Posineubau vorgeschlagen, den die Bud etkommi 1 bei der herrschenden Sparsamkeitstendenz nur bew Uigte, Cevi? er ibr_ so außnebmend gefallen hat. Die Sparsamkeit, die wir ukcn folien, wird sich nicht nur auf die Gebäude, sondern auf die aanze erwaltung zu erstrecken haben. An unseren Post. verbältniffen ist 1a wobl'nocb manches zu bessern; aber Welchen hoben Grad der Entwicklung dre Reichspost gewonnen hat, das können wir am besten aus einer Vergleichung mit den Einriibtungen des Aus- landes lernen.
Staatssekretär des Reichdposiamts Kraeike:
?"“TÄ'Meine Herren! Der Herr Vorredner hat ganz recht, daß auf der Konferenz der Wunsch außgedrückt worden ist, mehr Bezirkönrye zu schaffen. Aber wir haben uns dagegen ablehnend Verhalten müffen, weil mit Bezirkdnevcn keine günstigen Erfahrungen gemacht worden W;,„WUWSÜKW der Denkschrift ersehen, gebt Bayern dazu über, die Bezirksneße aligemein aufzuheben. (Höri! hört!) Wir können dLY-iidunz neuer Bezirköneße nicht in Aussicht stellen, weil die Fest. setzung der Grenzen zu schwierig ist. Jedcr will das Nes ein biscbkn weiter ausgedehnt babxn, sodaß schließlich das halbe Land ein Netz iki. Dieselbe Erfahrung machen wir auä; hier im Umkreise Von Berlin. Die Sach: wird in der Kommission noch weiier erörtert werden, und ia) giaube, dem Wurxsäpe des hohen Hauses iu entspreeke'n, wmn ich mich heute bikr übsr die Telephongebübrenangelegenheit nicht weiter auslaffeis ;Den Standpunkt drr Regierung babe ich schon kiargelegi, und in der Kommission wird sich Gelegenheit bieten, dic Sache eingehend zu brbandeln. JH möchte bier nur noch meiner Frkude Au.“:druck gebrn, dafi, abweicbénd dcn vielen Zriiungssiinimrn, bier aUzcmcin mierkaimt isi, daß eine Revision dicser (Gebühren- ordnung notweridig ist (sehr iich§i,*;! rechts), und dofi auch die Grund- saize, die in dieser Voxirge zum Auödruck gekommen sind, im großrn Und g.:nzer: drn Wünschen drr meistrn Abgeordneien cnisvrechen.
_ Ick möckzte dann 110ch darauf zurückkommen, daß ich bei der Er- waionunz dcr Wüziscbc einj-xlner Abgkorinrter dergcffen habe, auf die Wu11schrdis Herrn Abz. Dr. Stresemann zu antworten. Er führte- untcr anderem an?, das; dir. Anordnungen der Postbebörde insofern mangel- haft seien, als bri Unfälien, Wassersgrfabren usw. die Teicgrapben- Timier den Dienst richt obrc weiixres iibcr dié gewöhnlicFen Dirnfi“ stunden binauZ aiiskrdiéxn. Wynn in einem Fakir did nicbt Jescbebm iii.!“kann ich drm Herrn Nbgeordnrtxn dersicbxrn, daß das ge,)„en die beiiebenden Anweiiunrxen gkscheben ist; denn nack) dissen folien die Trlkgraddrnämtrr i)."i Wasiersxikfadr usw. cine Ausdehnung drs Tirnsics ii.:tliindcn iaffcn. Dkk Herr Abg. Stressmaxn bot sich insckoeix Aki das Reichépdsiamt gewrndet. Ick habe einen Bericht ngefordrri und wrrdr schen, welcher Aniaß vor,“;eleren bat, daß das ir: diesein Friis nicbt .;efckpebrii isi.
Ick wcnkc mir!; nun zii den Ausführungen des .Hcrrn Ad-
g-ordrreten Zubeil. Der Herr Abgeordnete Zubeii bst in iängeien Ausiudrungrii zwci der hiesigen Pdiidirrkioren in der scÖärfsien Weiss angegriffen. Er but davon gesprochen, daß insbesondcr: der Direktor des Postamis 68, «Herr Wegenrr, cine Frerde daran finde, Unierdcamtk zu schuriege'ln, Mid hat auch im writcren Vertrauensärzte angrzriffcn, daf; fie nicbt zudrriässig ssirn. Ich muß gegen seine Ausführurgcn chiiieken. Herr Postdirekior Wegener ist kein Beamter, der seine Y_wien irgend wi: schuriegelt; er ist ein crfabrcner, zuverlässiger und wohlwollender Vorg-srßter Der Herr Abgkordnkir Zubeil würd! beser getan haben, wenn er sei : Vksckywcrden Vorder ein-„erkicbt bättx, damit sie gcprüft nrcdcn kdnntén, béVl)“; er in dirsem hoben Haus? öffentlich eincn tüchtigep, zudxrläifigen rnd woblwoiirndrn Beamten in dieser Weise angreift. Gegen ein derartiges Verfahren vrotrftisre ich. (Bravo! recht9*) ,_ Abg. Pauli-Potédxm (dkoni.): Tcr klririe're Teilmeiner Freunde tit, drin dcr Burlage der ncurn F?rnsprechiiebübrrnordnung nichi be- friedigt. In Potsdam und SPQUDZU müßten untcr dcr neuen Ord- nur,] sine 9:qu Apzabl dpxi Anichliiffrn aufgegeben werden. Der “.Nittrlstand wird mit der Gicbüdrénordrung nichr enilasiet, sondern belastrt, dcnii __eine ganze_ Arizabl don Gcsckpäftslcuten kann drs Teicrlion . iur ibrrw thrieb gar nicht mehr entbehren. Eins „ganze ?iTribe don kleinen (Gewerbetreibenden werden die Lasten mr_bt tragen können iind auf die Bemaßung des Telephons Verziédikn mr_rffen._ Auch die Fahrkartensteuer dat Fiasko cemachi, und ich mochte iragrn, ob nicht auch dasselbe Fiasko, ein Rückgang der Teiepbdngebubren, bst dcr U:!lkii Voriagr zu rrwarten ist, Miß- braucbeßauf diesem Gebiete imd gm-iß vorhanden, abrr auf diesem Wege konnen sie nicht baieitixit w-rden. In der Kommission müssen diejenigrn Punite, dicögeeign'ct sind, den Mittelstand zu schädi cn, airsgen'icrinwerden. Sw, wre fie vorliegt, können wir iür die T?M- lgge nicbt iirmmcn; Wir emi*f_eblen Ihnen, eine besondere Kommiifion emsiiseizkn. Drr Staatssekrstar bat einé Abordnung der Telephon- arbeiter empfangen. Diess Abordnung bat den Siaatssekietär aber nicht befriedigt verlaffsn. Ich möchte den Staatssekretär bitten, die neun Punkts, welcYe die Arbrrter in ihrer Petition erwähnt babesi, wohlwollend zu prufcn und wrnn möglich zu berücksichtigen.
. Abg. „Kopier; (fr.,Volksp.): Am Tage der Stichwahl in Alzey- Bingen imd in Stetn-_Bocke_nbeim eine große Zahl von gleich- lautendrn amtlichen Dcpxicben folgenden Inbxlts auigegeben worden: Wab'luge, daß Nationaldurkqu Berlin aufgefordert, für Korea ein- zutreten. Unbedingt Leske Stimme “heraus für Uebel. Nationalbureau Abzug. ". Ich dersage mir, diese ArtMikrupelloser, unwahrer Agitation hier zu kritisieren; Ich möchte den Staatssekretär nur fragen, ob riach_ den Dienstvorschtiiten es gestattet ist, amtliche Deve chen zu vervielfait'g-n. Hoffentlich trifft die Postbeamten hierbei ken Ver- „schulden.
Staatssekretär des Reichßpofiamts Kraetke:
Meine Herren! Auf die erste Frage des Herrn Abg. Kopiib kann ich erwidern, daß nach den Vorschriften Abschriften don Telegrammen in unbegrenzter Zahl aUSgeferiigt werdcn weinen, daß aber solche Ak- schrifien selbstverständlicb nur auf Wunsch des Adreffaien oder Ai:- senderk gemacbt werden. Ich kann aucb verstehen, daß solche Ab- schriften, da sie offen verabfolgt werden, nicht mit einer Verschluß- marke versehen sind.
Was im übrigen seinen Wunsch betrifft, so kann ich ihm keine Auskunft sehen, weil nach dem Gesev lediglich der Absender oder Empfänger eines Telegramme Auskunft über Depeschen erbitten kann. Für einen Fremden aber, der nicht Absender und Empfänger der De- pesche ist, kommt das Telegrapbengebeimnis in betracht. Ich kann ihm also lediglieh bestätigen, daß nach den Vorkcbriften Abschriften außgesiellt und daß diese auch dann echt sein können, wenn sie nicht eine Verschlußmarke tragen.
(Schluß in der Zweiten Beilage.)
isi dix
* drr Verwendung der dieniifreien Zeit eines Beamten eingreifen,
zum Deutsehen Reichsanzeiger
(Schluß aus der Ersten Beilage,)
Abg. Hamecher (Jenin): Wir wünschsn die Vorlage wegen der
* ; Neuordnung der Televbongekübren der Budgetkommisfion überwiesen
zu sehen. In die_ fiir ders ganze Reich_ in Aussicht ge- stellte Krankenkaffe fur die 5P01iurite1deamten waren auch, wenn „JMD möglich, die Beamten miteinbezogen werden. Sehr häufig Yeisckuidung,_ unter der dir Beamten leiden, die! Krankheitsiäaen. „Unter den Beschwerden des Abg. ubeil spielte auch__ der 7311 eines Aisistxnien eine Rolle, der in seiner dieniiireirn ;_eit Andacbiexr uiw. abhält. Wir erheben Widerspruch gegen aiie Vorschriften, die in die Art
olge von
gleichviel ob sie von. Vorgxse ten oder drin der Smialderrwquiie aus. gkbM- Ich kann rn, der ariegung des Aba. Zubetl iiicht den geringiikn Anlaß suxirem Vorwurf geg-n, de_n Beamten finden, Ick halte iür auszescblonen, daß beidndere Dieniierleicbterungen dem Be- " Eine andere Beschwsrre des Abg.
Zubeil derdievt einige Würdigung. Die Ausbildixng der Anwärtrr ist noch immer eic) wunder Punkt. Zu de_grußen ift das _Ent- geßxnkommen der Poitderwgltung in der Bereitstxilung ddn_Dixnit- räumrn éür Unierrichtzkurikz ici) möcht€ nur wunschxn, daß dieixs Cntzszenfdmmen noch weiter aussedebnt wird. In bezug auf die Babinvdst bcsteden cine Reihe don Voricbriften, die zu_€iner Beläirigurg der Beamten rühren und, ohne den Dienst _zu iÖädißéii, gemildert werden könnten. Ich möchte_anen dank] im »)iam-n msinsr Frsunde icizeiikr Resolution empfehlen: dkn Herrn Rrirhskar 31er zu ersuchen, anzuordnen, daf; jedsm Beamten _won den Eintragnnßen in seine P-xrionalakicn, die |ck aui 1eine periönlickpxn Verhältnisie beziehen, Kenntnis zu geben ist. _Die bißbrrige (Hebrirnbaitang der Perscnalaktrn stört das Verhaltnis zwiichen Braunen und Vorgeseßisn. Nach Liner Entscheidung ds_s Disziplinar- gcrichisdois hat der angescbuidigiß L*Samte „ielhii bei einer Diszivlinaruntersuchung kein R:“ch aui Einsicht in icine ersdnal- akien. Tamil wird ihm ein Rkäot aberkannt, wgs _jrder Angeklazic sonst dat. Ter Abg. Nadbyl bra'cbtx im „drsaßrxckokn szedrdrirtrnbaaic Fäiic Mk Spracbr, wo unrichtige Eintrarxungen VOIKLkOmn'LU ware". DL! Juiiizminisier gab die Möslicbksit wichst iaiickien Eintragungen zii; in ioichen Fäiien brauchte sich 1111! der chrtx an den Vorgsießisii zu WENDL", drr würde idm beertwillig Airskimii Erteilen. Ani eiiien sdlchxn Hinwris kann der Blamte nur mii einxm Lächeln antwdrtev. Ed bisl)! nichts ardrres_üdrig, ais T€.". i-Zigcn Zustand zu beseiiizrri. In anderen Buridesitaatrn Wie? im Badrn iii man iciorri weitergkkommrn. Die baTiicbe Regierrirg kai dafür Zéikksit, daf; dcn betrrffendsn Bramten vori dxm rarelnden Bericht Kenntnis ge,;rbkii_ wird, iodaii die?: Uri) bx-ichw-'re1'- können. Auch das id Viélißck) dsricbriene Badrrland bqt Prsixsn dsn Rang abgéiawien: dcn Beayirsoi wird 17911 der Luair- fiiatirnxiiiie Kcrntnis *ZL','.€kL!1. Disse Beiipitle rcrdirnen Nachadmixiig nicht 1er in Rücksicht ani die' Bramiensckoaii, sriidkrn aiich der ganzen N»1!id.i, drrin es i;:m dcr (Fiitwirkiung xircö Mannrsckoaraktsrs nicbt iirndm, w:“im Tas jeyizxr Biriadrcn anircckit crbalirn wird. Wir biiiin Sir um möglicbit einstimmigc Annahme unssrcr Yiewluticn. “Ick crinne:e nur an dir Prozeffc, die sich an die Kdriiixkte iebr dci)?! Marinrrffizirrr angeiclyloss-én babsn und meine; Er_aäotkns Ver- miercn words" wärrii, wrrn dis Qualifikatidnébsricbte iiicht mit der üdiicbkii (Hebeimriskrämerri ksbundxlt würden. Turck) eiiie (G?!"eH-S- bkiiimmimg idliie derbindrrt werden, 1973 92112 Angabe r*“n Grmidsn Gekalidzdlagen xissrsrrt Werdcn. Div: Worsntbaltung der Erhalt?- iuiagcn zu diricm Zwecke, wie wir iir vielfach bechackt-thaixn, wie ride'rdzuyt risie Art von “Strafen bekrutew sine schwere Schadréuiig “r-r maicririikn und damit drr Gesamthiiieni dxs Bsamteii. Sir cinden auch im Reich§beamtengeieß gar keine Begrundung. Abr; Gordein (ir. Brig): Aach wir hai_lrn €5_für un- isd'ngi nötia, dafi drr Beamtr VM drm, was ii) srme Pkriwnaiqkirn Eingetragen iii, sofrrt Kenninis (':i3äli. In Triti'rreichieitrdt diciks Skitour sbcniaüs. Ich möchtc mit einiarn Worten cmi die Antwort eli'ka'", die gestern der Staat?]ckrciär mcinrm ._FraktZOiiI- iciieg-ii Dr. Sirny: ziegxben dai, da disser leider hat abrsiieii miiffen. Tsr Siaaidsrkicrär dat geiagi: Si? könrrn von drr Richtigk611_kaSk Bxscbwerre'n wirbt übksZLUKT sein, und im! binterber erkidrt, er ier sicb r*iéct dcwußk dad griaxzi zii babs". Jm Jügemeinsii iii es sCÖk cr- wüniciJ-i, kai; dic Staaidirkiciäre sicb defiexr bewnßt 1ink,_ wadfie 73,631. Tyr Staatsssiretär fügte dann 113ch iiinza - 1ch'31UC-le iiach drr „Norddeuiicb-Jii Allgemriiirn Zeitung", die gcwifi mixt in dini VSUÜÖT iich. idm rtwas Krmvromittikrendes m_ drn "Mund sil lese:". - , LS könne sxin, da?; er fich im (?ifcr drs _(Heicchts [Jade [**-?kéißé'n laff-xn zu einer wie!)?" Aeußerunx. Es ware crwüniciz'r, wm: dsr Staatssekretär sicb nicht im Ciier des _(Geixchts biiireißsn [Mk ind wrnn er s1ch solcher Acnßerung (!kirii; iit, fie zarirck- iiiii'mi. Abgesehen dodo", ist die Art und Wrixe drr Aniwori drs Siazidseirxiärs so wenig iachlich und so verletzend gewcien, dafi dic Ad„€drdncicn aiier erteien Ursack)? liaben, Wegen diesrr Behandlung VM !citen dss Staatsirkretärs e711schiedenitc Vsrw-drung einzniegcn. Wxiterbin meinte der Staatssekrciär, er wüßte nicbt, ob der Adg. Dr. Strike wirklich inder Lage wäre, neben icinem Berufaile disse Dinge 'zu skUkikrrn. Drrartige Briebrurgxn haben wir uns zu de_rbitten. Nie- mand kdnn bis ins letzte Erdcben die Odile _Glaubwwrdwkeit emer Sari)? rmicrsuchen, aber wir sind Verpflichtet, Kritik zu ubkn und Be- ichwerden and der Beamtensckozit und Wählerschaft vorzudringen. Wir könnrn nns nicbt axfailkn lassen, das; uns geiagt wird, wrr drr- siändsn davon nichts imd tätsn brffer. den Muvd zu halten. Das "? dir Si-Uung des Rcffortadfdlmixmirs aegrnübcr dem Reichstag, der dadin fiihrt, daß der Reicbétaq die ganzen Etais_einfach Akilikbmen und den Mund 1731th soll. Zahlt undKschwrigt, _isi ""Mäbr das Prinz'r, das aas dicser: Worten drs Staatssekrctars beranSzubören war. Ich weiß nicbt, ob er sich dieser Aeußerung bewußt gewxsen isi, und ob fis ihm nicht auch im Eifer des Gefechtes unicrgriauien ist; jedrrialiö kakrn wir (1112 Ursache, dagegen Pkkiesi einzulegen. Der Staatssckretär hat auch meinrzn Partei- irxunde unter.;elezxt, er babe cine Menge böbrrcr Beamteniteüen drr; Wmf, damit die Beamten besser adancieren können. Er hat in Wirklichkeit ledigliib verlangt, "daß die Beamten, weiin sie einmal angenommen sind, so adarcierendürfen, wie es ihnen bei ihrer Annahme in Auxficht gesielit worden iii, und nichts weiter. Das ist an und für sich eine gerechte? und biliige Forderung, aui_die wir Li"?- iacbiicb: Aniwort krwarten konnten. Der Staatssekretar hat zu- iikgeben, daß im Falle Schwarz der Oberpoiirirektor unrecht ge- handelt bat, indem er annahm, daß die Wahl zum Stadtverordneten einer Gmebmigung bedurfte. Darauf kommth nicht an, sqndern daß wir aus die1er cherkung des Staatssekretars e_ntnebmen können, 777? Postbebörke wird die Genehmigung, wo'sie erforderlich ist; ver- sagen, Im Falle des Obirvosidirekwrs in Kiel härte ich genmnscht, ?ck der Staatssekretär envas Von der Energie, die er bier gegen- ubsr den Abgeordneten entwickelt, auch seinen nacJeordneten Be- gmien gegenüber entwickelt bälle. Er i_oUte drm bervosidirektor "1 Kiel sag-n: Was Deines Amis nicbt iii, da laß Deinen Furpi . S0 harmlos sind derariige Fragen nicht, wie es der Staats et r daksteUt, um so weniger nach dem, was mit dem Oberpo rektor v0!au99egangen ist, und nach dem Fal] _Scbeiknbergx DeSbalb müssen wir uns ae en ein solches nicht nur uberfimsiges, sondern auch bédenklichs Verfa ren wehren. Ferrer haben wir das dringende ankkeffe, daß uns gegenüber auch vom Bundeskat und Regierungs-
trkffénken gewahrt worden imd.
Zweite Beilage
Berlin, Montag,
den 8. März _
tisch eine Tonart angeschla en wird, die fachlich ist und nicht derartig persönlich derleizende Angr sie enthält.
Staatssekretär des Reichöpoftamts Kraetke:
Meine Herren! Ich habe bereits gesiern ausgeführt- und unter- scheide mich dadurch von dem Herrn Vorredner -, daß ich es für menschlich erkläre, wenn man bei der Rede einmal ein Wort gebraucht, das man nachher bedauert. Ick steh? auf dem Standpunkt, daß der
AuSdruck - ich bin mir deffen nicht bewußt *- nicht den Vorwurf '?
verdient, den mir der Herr Vorredner soeben gemacht bat. Wenn es sich um eine ausgearbeitete Rede handelt, kann man sich wobl der ein-
zelnsn Worte bewußt sein; nicht so bei freier Rede in der Hiße des .
Gefechts.
Daß dom Bundeöratstisäo der Angriff erfolgt ist, ist nicht richtig. Der Angriff ist von der andern Seite außgegangen, indem der Herr Abg. Dr. Struve gesagt hat. die Reichspostverwaltung hätte will- kürlich zuiammengeiragenes Material in ihrer Denkschrift niedergelegt. dieses Material wäre falsch; ferner: der Chef der Verwaltung hätte kein Jntereff: und kein Wohlwollen für eine Kategorie der Beamten seines Refforis. Dagegen protestierte ich: das Versixdt der Herr Abg. Struwe nicht, darüber kann er nicht urteilen. Das ist doUsiändig berechtigt von meiner Seite aus gewesen. (Sehr richtig! rechts.)
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Wenn solche schweren Vorwürfe gegen den Chef der Verwaltung -
erhoben werden, bedürfen fie einer nachdrücklichen*216weisung. Dem Herrn Abg. Dr. Strude babe ich später erklärt: ich bin mir nicht brwaßt,
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Jcb bedauere es nicht, daß ich damit, obne den Trxi singeseben zu ',
haben, Von Vornbcrein erklärt babe: wenn es geschehen ist, bedauere ich es. Aber die HerausZorderung ist Vom Herrn Abg. Dr. Struwe erfolgt, indem er drm Chef der Verwaltung seinen Beamten gegen- iiber etwas untergeiegt hat, was nicht zutreifxnd iii. (Brady! rechts.)
Abg. Eickhoff (fr. VOM»): Eine RemiÖeiixr Firma bat eine rcn der Reicksvditdkrwaltung erbetene Verlust don Poitia_ck)€n durcb den ]]nieraang_€in.-S New York- Tampiers Viel 3a irät erhalten._ Eine icbleuniße Miiteilung über solche Verldsie kann unter Umstanden don unberecko'nbczrem Werte sein: eine sofortige telegravbiicbe Anfrage in New Mik batte genüst.
Tie Vrrwaiiung saure aligemein Füriorge treffen, daß im Folie: des _ _ _ ! tragen die' voile BcrmUigung nach dem EtatÉZeiiiwurfc.
Uitcrgwngs von Tamviem sofort über den Verluii deutscher Post-
sackyen Erkirndigung eingezogrn und den Jntereüeritrn Übcrmittelt wird. '
Tirekrdr mr Rcicbrvoitamt Kobelt: Wir erkennen die B6- rechtigung dieses Wun'cbes an. Auf große Entirrnur-grn läßt sich zwar nich iurmrr gemu srmitteln, ob die betreiisnden Schiffe deutsche Pdii gehabt haben: es wird aber aÜes, was geseheben kann, geschehen.
Awg. Gotbein (ir. VW.): Die Aeußerung des Abg.Tr.Strudeiii nicht so iErrff ausgeiaüen, wie der Staatssekretär darsteüt; es hieß
darin, man habe den Eindruck, als ob der Sraatsiekreiär nicbt Janz das €
nötige Wohlwollen für die mirr1eren und unteren Beamten beüße. DLS ist doch ein erheblicher Untkrscbied. Auch die weiteren Aus- führungen drs Redners rkcbtf-xrtiaen nicht entfernt eine
Antwort, wis sie der Staatssekretär gab. Heute bat er "die!"? brüske Antwort noch unieriiricben rind glaubt, damit seine Pxürirn zu ver- beffcrn. Er wird das um '0 mxbr bedauern, weiin sr den iienograpdiicbsn Worxlaut dSr Rede de? Abg. Stray? ksrxen „Zki-le-T haben wird. _"
Damit schließt die Diékuiiron.
Dic Fernipreckigebükirsnordnung geht an die Budgcp kommission. Eine Resdwiion Abiaß aui_ Vdrl-kaung _eirkr “Denkschrift Über die Wirkwngcn des Tiemraitcrsirufcnirritems auf die Brsoldung-ZVerhälimffe dcr minleren urid untersn Bc- amien wird angenommcn. Das (Hehait des ZiaMSiCkkLLäks wird bcwiüigt. * _
Bei drn Ausgaben für die Geheimen Erpedterrndrn Sekretäre 'm der Zentraivrrwaitung bemängelt dcr
Adg. Erzi) e r ge r(ZentrYk reren geringeArbeitszrir. EinerderStaats- sekretäre babe irlbit anerkannt, dai": dies?" Beamtrn Milek keinrn Um- ständen Arbe'it tnls nach Hause ,;TZSÖSU werden dürfe. TirBramtrn müßten auskömmlich besoiket, aber QUÖ aWrcichxnd keicbä'ikgt fein. Tiefs
BsnacbrickRisung über den ';
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- Z orkentii beickäiiixt sind. 10 brüske “* ck “
mid Königlich Preußischen Staatsanzeiger.“
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Ich führe noch an, daß bei allen preußischen Ministerien seit
= jeher die ArbeitOzeit für die Beamten von 9 bis 3 Uhr besteht. Von
daher ist die Zeit auch auf die Reichsdosiverwaltung übertragen. Es ist zweifellos doch ein Untericbied zwischen geistiger und körper- licher Arbeit. Das wird auch der Herr» Abg. Erzbcrger zugeben müffen, daß es fchwerer ist, 8 Stunden hintereinander geistig tätig 11! sein, als 8 Stunden Dienst am Schalter oder bei einer Beschäftigung ohne große geistige Anstrengung zu verrichien.
Was die weiteren Ausführungen des H:rrn Abg. Erxberger in betreff der Titel und der Verrvendung der Beamten betrifft, so muß sich die Verwaltung in jedem einzelnen Fall die Entscheidung darüber vorbehalten, für welche Stelle der Beamte am meisten geeignet ist. Nach der Richtung kann ich ihm also gar keine Zu- sicherung geben. (Fr hat selbst ausgeführt, daß auch Beamte, die in Stellen für geheime expedierende Sekretäre angestellt waren, Posi- direkioren geworden sind. Außgeschlvffen ist es daher nicht, es kommt jeder einzelne Fall in Betracht und wird erwogen.
Durch die vorgeschlagene Erweiterung des Disvofitivs ist nur fest- gelegt, was tatsäch1ich jetzt bei uns Uebung ist, daß die Anwärter der höheren Karriere aueh in Stellen für expedicrende Beamte bei der Zentralstelle Zefübrt werden, wie es auch früher geschehen ist.
Abg. Crzberger (Zentr.): Ich muß dernßegsnüber bei meinen
Wünschen stehen bleiben, ichon aus etaLSrecbtlieben Gründen heraus. Wie soll der Abgeordnete vrüién könnxn, ob Mehrfordcrmigen an Beamten
' berichtigt find, wknn ihm nicht irßknd ein Anhalt geboten wird“.) Und
ihm den Vorwurf, gegen seine Ueberzriizung M sprechen, da muß kr sich an die Dienststunden, an die Ari'eiismt halten.
;;emacbi zu haben; wenn er aber geialien ist, redme ich ihn zurück. :
Mit drmselbcn Recht könnte man dir Deduklion des Siaaidsekretärs auch auf eine weniger als sLÖLitÜnkiße tägliche Arbeineit anwenden. Und find drnn die länger beschäftigikn Beamten der Oberpostdirektion etwa nicht auch mit geist*ger Arbeit beschäitigi? Vom Staats- sekretär gilt hier das Wort: Bald so, bald so --- wie's trefft.
Die Au6gabcn fiir die Zentralverwaltung werden nach dem Anfrage der Budgrtkommission bewilligt.
Bei den AuSgabrn fiir die Bcirichverwaltung, und zwar zunächst für die Oberpostdirekiionen, hat die Kommission von den acht ncuverlangten Oberpostinspektorcn vier gestrichen.
Außerdcm hat die Kommission die 12 ncugeforderien Vizedirektoren gestrichen.
Dir Abgg. Beck, Dröscber und Genossen (nl,) bean-
Von der Kommission wird zu diesem Titel die Resolution
beantragt:
,?cn Reickpßkanzler zu crsuchen, Anordnung dahin zu treffen, daß dsr Zugang zu drr höheren und mittleren Beamtenlaufbabn in dsr Pdiivrrwaitung nacb Taniicbkeit deicbränki werde."
Abg. Beck-Heidelberg (ni.): Durch die Streichung der dirt Ober- rciiiriUkwren würdsn dem ddrdandenen Perirnai die Auksränen ver- sperrt, die idm bei dem Eintritt 'in ihre Kanirrx erör'imt waren. Es kan'reit sub bikr aucb Um Orte. in kemi: die Inkrrktxxr- U?U- Eine weseUUi-Öe 5232475115 BMK; "rr": don der StreiÖung ami) gar richt za MCU!!-
Abg. Erzberser (Iran.): Jeb dekaxm, dar:." Zet_Ak;„ Berk :I
? Bcricbrersi-atter den Antrag der KMU RE: ZBW ":*-mum kraj,
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Be,1,üiisiigang sei Eine Ungerxcbiizk-cit gegenüber ciien gleicbste'bcnden ;
Beamten, die kraußxn in den Briricben täiig seien, 'kik-bässkli_eitie acht- und medriründiße Täiixicrr. Bedauerlrcherwrtie iki in der Kom-
mission jeder Antrag auf Kircznng des Personals abgrlrdrt wcrden, *:
entgrgen dem Von alien Srirxn betonten Verlangkn ,:rxßcrcr Skar- samkeit. Die den mittlerer: Bßaintrn Vorbehalterikw Ziriicn ioiicn don jetzt an auch mit Obkrwinnivekwren, alio mit bodsrcn Vcamtcii,
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beseyt wsrden können: dciientiicb besage dich Neuerung, nich?, dai: rie -
Obeersiinsvektdren von drr Beförderung zu Priiidircktdrrm an;?- geickplonen sein ionen.
Staatssekretär des Rrickisposxamts Kracikr:
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* dealten.
wäbrxnd er als Abg-drdrrrer ken Anna,; kk: KraMi'fr-r'! ..
bat. Ick) möcb'e Sie birixn, an dem Br*"ekiyé ?xr KrWTm: iki:- Wir sind nach langer Txbam ZK der Uekkrzxugung gc- kdmmen, wi; mit dem Lisbertgrn *Tme i:: dsr Schaffrng must böberkr Stellen; nicht f()lißkfäktkki werdcn kam:. Tie kirr kewiUrZ-trn Steiirn zicdsigen voncmm-xn. Jeb bxite, 'r-Fi d:: ichwacheri Beießung des quirs iedenfaiis die Abitiwmiirix; Über kx: Amro; Beck avs- zusrxcn. Ari dkii Rricbékxnzlcr richt? irh drri AT:“?Z, d'r! Nxsr'rrs anzuweisrr, in frincm Sich Srarkamkcii
Tir Abstimmung Üdsr dcn 21111ng Bcck x:“.rd auégrießi,
' LbMiO dir Abstimmund 5:56: Dic Rrirßrrridr.
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Bei drn Ilusgabsn iéxr die" V."? '.:r. „*.-:“.Ixrxdrxäwrer dal die KOMMiiiZON VI:“. 17- :x-z.:.'.„„_:-:.. 57574“: X;: Voriiriirr UM YMTSNT i. K.:“? „ . Tx: Xxx“: Beck imd Tröiodrr d-x:7é7:_:x“: ::? “:.x: .'“: * ' drm Erwissiirwwrir.
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Meine Herren! Auf die Wisiiibruxigen des Herrn Ads. Erz'krrgsr T „:.:. -' ist bereits in der Kommiisidn dargeiegi worden, das: es xim'r'rixs :*iärr z „ *
so sehr auf die Diensiitundenzabl bei der Zentrale „::-rkomarx. ais darauf, daß die Arbeit auch wirklich gemacht wxrd, und d;“; w:?!
andererseits durch Festsesung ciner xirößeren Diensismxircnzxdi :.?!31-4: *
keine Sieberbeii dafür hat, das: dann auoh mehr Ardcir zei;*“*'irr :???? Nack) dem Arbeitsqaantnm, das den Bramten zu;:rxiéc :*i, könuxu wir mit weniger Personal nicht fertig, werden.
nicbt bloß in der Dienstzeit, sondern auch ;;: Hax“: geistiger Arbeit auch gar nicht andrr-I denkwr. dcin: dy: müssen sich auch außerhalb der Dienstsirrxidcn in idm: Zeit auf ihre Arbeit vorbereiten, müßen Akim "ixxdicrm ch weiß nicbt.
arbeit der Beamten
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inwieWeit eincr meinrr Krilsgsn de;»:cr-ge Hans. 5 Fail iu,
so wird ein bestimmter Anlaß für den Ciuzein Oc'tilcxxlii. Ader “;ck ; weiß mich voasiändig in Uebereinstimmung mii dcn mciiim :ininci ?
Kollegen, daß kö kein Bedenken hat, der Zentralbehörden Arbeiten mit n.» „Haake nkdmea; auch dabei in Betcadt, meine Hrmu, daß der Wem“!
ungestört fist, behörde nicht, jedem der expedierriidru Bountrn „iii dcio-idcreo Zimmrr zu geben. Er ardeitct mit medrrren ju'ammeu, und » kmmnl dé. daß er vielfach [u Hause viel kci'ic“. *.md niigcikdrxrc ardciic-i karin.
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während es nichimö41ich m, WD dcr xk Zeuirai- ; x ; UYUQLLYJ WKM Rx; ;;“ " “:)-***“ N ;. KOMM*i'»**-*udr-ch;-riie “FMI R&R w-«KNMR WMW Z MÜLÖZNÉÜLML ck * .
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