MeineHerrcn, anders isteSaber, wenn davon e ro e “ Adel im Avancemcnt bevorzugt würke. Das, meinegrßixxrrxii, risivirrjxtdqu (Lachen links.) _ Sie können lachen, „sovielSie Wollen, dadurch wi dab!“ Suche'nicht Wahr. Sie können miieinem Manne eigentlich nicht x(t die * der seit langer Zeit an Stellen steht, wo er über disse Dinge KFW“ * entscheiden hat. Das kann ich anxn sagen: ich habe noch nie! in & gefragt _ und hier die anwrsenden Offiziere sind Zeugen, 14:12).kaLala “7 Z §chchtetwas sagte, was nicht wahr wäre, ich glaube, ich würde in Me;? „ '? ung fixrken _, ich habe noch niemais gefragt: isi der Mann aieiii ? 's “ "WWW? sondern: ist er tüchtigr (Zurufe links.) _ Méigtii
Herren, da käme eine Unruhe in das Offizierkorps hinein eine * Difziplinlostgkeit schließlich, die ganz übermäßig wäre. (Sehr richtig! rechts.) Ich kann nur aufs ernsteste warnen vor derartigen Dingen Vort denen ich hoffe, daf; fie niemals eintreten. (Sehr gut! rechts.), Die Folge derartiger Qualifikationsbkrichte würde einfach die sein daß neben den öffentlichen Qualifikationsberichten noch andere ber: " liefen. "(Sehr richtig! rechts. _ Lebhafte Rufe: Hört, hört! links.) Das wurde die Folge sein, meine .Hcrren. (Hört, hört! links.) Der betreffende höhere Vorgeseste würde fich ken Oberst heran- LFZ?" (1an eiinfakß sagen: ja, Sie haben ihn ja sehr schön quali- ," er we er denn eigentlich? (Große Heiterkeit rechts.) * Herren, unterbrechen Sie mi do ' * Zéxxxi?“ TTW LT::“22212?“i;";iésaixéxxxr ?Wir? - S“ “ck W W „ir eÜÄiIÜÉTMZ-I VTLLTTYÜTUL“SF " , .o exe ne, (: wen ' , ' *** YYY?"TerxxxéUngYIHLVÜxTiYiTig réckßlFS)WÜxcehn höchst unerduicklicklye ! StiiriiiiiéekI,s klierixxkkikxnninÉTwYFTÜÜ), aber auf em Gemurmri Von aus dem Wege zu geben, wird der Mann sagLdnn: ?Féaixisngiérixéi ,- J Nach dirsen Erandsäxzen babe? ich mein Ministerium gkbildet „ . dabei, ich werde den Vorgesetzten schon sagen, wie er iii Lassen wi VÖ maß ck aber aaf das aÜkrbestimmtesie [Tilgnem daß aucb M de' AUßUDWistSeinkr MajestatdWKaßistr durcbdagRejcbsmjümcgestyallg- das System, msjne HMM, wis e: ist, Es ist gegrünch auf die [ r : irxrseßung in den Ernerdlsiab drr Adel bedsrzugt würde. Das ist ; xxücklick) üiertragen,dieVorskhrtftrn uber die Handhabung der Disziplin zu [WS und gerechte MUMM wohlwoüender Männer die über eb" € einfach rmxvahr. Ick bm selbst im (Generalstab gkweim. Jch bin , LélQffCU, Völligirzi und undrickyränkt in der AuIükung dieserchbte und Kameraden urteilen, Etwas Besseres könm-n wir ,gkane ich [H; drr als Yeutnant kommandiert und bin in dM (Generalstirb vrxsth “Y Pilickiisn ist Seim: Maiksiat naiüilicb nicbt; icnn er hat eimncxl ge- haben. (Sehr richtig! MMS,) Ick MWM dam," meine Sexten €*. ZviordZi. Wir haben nicht danach grfragt: find riet Adelige ode-r find „“ wiffz Dingc durch die Kondentionrxn abgegebepc anderseits ist er ein- , - , „ er ,nadeliizk, sondern wir baden einfach unsere Pflicht getan un -- IMU" durch das BMWKM rev YMYTIYZZ'J ZUrtAuSSUFTUYJFjiZY geeignet sind i1 besonderen SÜLÜUUIM 3" verwenden sie würden doch „ e e 6 en en e - - * , " '
Wkiche Dinge Vor ei i - x » , n 9811 Jahren passiert sind 111 emem Nachbar- smd dankbar gewsfcn, daß man uns angesuchi hatie. Aber wis bab yeriirdrnln BerJniffe, Pficiyien und
en ' * sub verschiedener Organe, des Kriegöminisieriuwß, dss (Theis des ! nichts leisten- und es würde Übök ÜL berichtet MMU- daß fi? nicht
zu brauchen wäreri, und dann würden sie zurückgrzogen werden. Ein
lande, das ich nicht wxitcr brzrickynen will w I ' ; berichte nicht Von dem Vorxiesétzten geschrieden ?vrrkiiieenxUsTlxiiFeériiovtdsri ; JetTerciitiiFdFkldchiarWJ ?Zékitke nieht zugetraut, MF er karin Link" A d M'li kdi d d E st ganzanderenLeuten “ ' _ “ , , ura & es a cmpiindc ich es als i 5 ' ' L“: (G'ncraiiiabs drr rmsc, es ttära neits un ankrSr. si wo der Offizier bLUFLLFTLixxxddennécszlsaeTTTtrnYkFTC-itthNockTIsckylttximer!), a des Cdrfs drs Generalstabs drr Armer, vxerinn€ Zerireiith obiie weiteres klar, kai; einzelne dieser Befugnisse der Mitwirkung des solches System der Wilikür würde sich also gar nickrt halten laiien. Haltung, Dann kam kin WM Minister, und der L;;ideockteerdreentYéTsTn - Y:. Muller '(chjnjngyn) sagt, das; dir besirn Abteilungen iii K:icg§rninisi-rs s1chschr wobl entziehen könnrn, indem sie Dings bE- E'mr BLVOrngung im Adancsmént läßt slck), wir, die Herren der Weisen und sagts: ich weiß jest, wie ich es machen Werde- “ich“? deneralstab *mit adslisk'n- die schlcchtercn oder die schwjexjgchn mit um trcffrri, die mit der Verwaltung in weiterem oder engxrem Sinne oder wissen, heutzutage mit durch den Gkneralstab oder dnrch ras Kriegs- Werde die Offiziere ießt immer nach ihrer dienstlich , ' ; " EULA Oifisieren bescdt wlrden. Ick hoffe, daß Heir Ab mit dem Etat in kkiner Weise kollidieren und fich darstellen als Wine ministerium «[angx„_ In den Generalstab kommen die OWM - '
en Qualtfikatioa ' Dr. Muller(IFicir1ing€ri) das zurücknimmt. g, :* Akte der Kommanddiikwali, also Ding?, die'. lediglich “0!" Oberdeikbl dUrch die KriLJSQkük-"LMZL in die Kriegsakxdemie “MUMM fi: durch Militärkabineü me Md Nimm“ in Min Rlffort in Wend eimer
; „_. Lin besonder“; Examkti wobei lediglich nach der Güte W ; Weiss cindegriffcn bat. Ick) habe mit dsm Miiitäikabineit stets
Examens die Einh.,rniung erfolgt. Die besten Offiziere der Kriegs. ' von dem Gesicksispunki aus gearbeitet, auch mti meinem Freunde-
beurteilen und dana dere cn odo: ! , (Zurufe links , Weisen, meine HerrTi, hcinrr wir rseistnsFKIért ?an Siéin dcr , _ Virtus Hrrren, die wichtigste Ubisiiung im (Großen (Ziknsralstab betreffs", den Seine ngzjkät (111ng führt_ * (Ob? links.) )ren gefunden. . iii die so,;snannie zirrite Abteilung, in dsr der Aufmarsch urd d' Ä : Wie schon gesagt, ist es in Preußen allzeit üblich gewesen, daß " : ganze MOMMÜCÜUUI des erres kearkcitrt wird. Es ist füxÜ-ÖWÜ der König die Ainsirlinng der Oiiiziers, ihre Verseßimg, Vérwendung ; akadcmtr läßt sich der (Thef des Generalikads zurn Grneralsiad dem dcrsiordrnen GTÜ?" HUM"- daß Wik 'URS gesagt babM, 1“ en “* dort findet eine gründliche Durcharbcitung wir müffen bestrebt sein, gemeinsam zu arbeiten und das Heer Odiwärts zu bringrn. Zu dieiem Zwecke ist gerade er es gewsicn,
richtig !) Der Herr Abg. Häusler hat gemeint, Schuhzeug würde aus dem Waffenrepqraturfonds beschafft. Kenne ich nicht! Alle diese Fonds werden revidiert; es müßte aufgefallen sein, wenn solche miß- bräuchliche Verwendung mehrfach stattgefunden hätte. Es könnte sich nur um einen einzelnen Fall handeln; ich würde dankbar“ sein, wenn der Herr Abg. Häusler mir einen solchen Fall nennt _ mir ist ein solcher nicht bekannt. Er darf nicht Vorkommen, es würde ein schweres Vrrgeden sein! Er hat gesagt, ks gebe keine Garantie daß nicht schwarze Kassen aus Ersparniffen gebildet würden. Wiederum ein schweres Vergeben, das ein Offizier begebcn würde, der derartige Dinge machen würde. Weiter: Geschirre und Kutschen würden aus dem Düngersonds gekauft. Das ist Verboten! Ich glaube daß die Vorgesetzten durchaus darauf halten, daß aus solchen Fondsderartige Beschaffungen nicht siattßnden. Meine Herren, das find alles schwere Ankla en; i m man solche Anklagen ausspricht, dann sdilte mangdoch Ick esixngkéniverdii und da ist es Vorgekdmmen (lebhafte Zustimmung); aber ;nian soÜte“ nicht einfach solche Anklagen in die Weit seizen, rerehtsdiéch fur die Armee ichMr beleidigend sind. (Sehr richtig! Meine Herren, die Herren Abg. Häusler und ;“).iiüiier-Meiningen sind nun auch auf die Qualifikationsdsrickpte zu sprechen gekommen und haben es beanstandct, das; diese Qualifikationsberichte geheim seien. Es scheint mir, daß ge'gen alics, was geheim ist, eine heilige SÖeu Vorliegt. (stbaste Rufe: Sehr richtig! in der Mitte und links.) Meine Herrrn, obne irgsnd wclche vertrauliche Verhandlung von Dingen kommt man im praktischen chen übsrbaupt gar nicht aus. (Sehr richtig! rechts.) Die Budgetkommifsion verhandelt Dinge gebrim, die Fraktionen halten geheime Sißungen. Es gibt doch auch zweifellos gewiffe Sachen, die man gar nicht durch Geseße regeln
Zwrike Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen
Berlin, Donnersmg, den 18. März
Staatsanzeigerr
Ansichten auseinanderseßt, und Seine Majestät über den Fall ent- scheidet und sagt: ich neige mich mehr dieser Aaffaffu-g zu oder jener. Ich bin nie in der Lage gewesen, solange ich hier im Kriegsjninisterium stehe, in große Differenzen mit einem dieser_Herren zu gelangen. Sehr inicreffant ist es nun, daß ich in einrr ZLitUUJ Vor einiger Zeit gelrien hab?, daß alle Direktwen und jkk? Jnitiatide in drr Heeres- VkrWF-liiökig für die. Organiiation Und so writer und so wiiter dom Militärkadineit audzinge. Nun, meine Herren, wenn das Kriegs- minisierium eine so dertrdttelte Beböidr wäre (Heitrrkeir), so müßte man doch eigentlich sehr dankbar sein (Sehr rickytig! rechts. Heiter- keit) und müßte das Kabinett ldbrn, daf; doch an irgend einer SteÜe jemand wäre, der die Suche vorwärts bringt, aber nein, es wird aan alierbiiterste getadelt. Nun, meine Herren, die Logik kann ich eigentlich nicht begreifen, irg-ndwo muß es do:?) Vorwärts geben. Nun muß ich aber aufs bestimmieiie crklären, daß das
hältnisse der Offiziere muß er sich bei seinen Volickilägen einrrseits nach den Truppxneiats und nach den BesÜMMUUJLU, andersrits nach den Qnalifikationßb€richtcn richtrn. Hinsichtlitb der BWÖWUJ drr Etats kontroiiicrt sowohl das Krixgscninistcrium als auch der Rechnungshof, hinsichtlich der richtigen Verwendung der Offiziere ergibt fixh die Kontrolie ganz von seidst dnrch di“. Ausdrücbx, wcichra11die L-isiimgsn der Offiziere geiirÜT wxrdsn. DIS Militärkabinett würde überhaupt gar nicht in dcr ng: sein, auf die Dauer Offiziere, welche nicht
(Schluß aus der Ersten Beilage.)
und
kann, sondern bei denen _ und dazu gehören na me“ 5 pflichtmäßige Beurteilungen, Abgabe don innungtxrir Mejtiiictiii appeliiercn muß an moralische Faktoren, an das (Gewissen an die Pfiichttreue, an das Wohlwolien, und ich glaube, daß das liei Auf- stéliung unserer Qualißkationsberichte durchaus geschiebt. Das sind unsere Vorsckprifteu. (Abg. Ledebour: Cs iind doch Menschen die die Vorichriiten auszuführen haben !) _ Natürlich sind es Msnsciyen die es auSzuführen haben (Abg. Ledebour: Das ist nicht kontrollierbar was die schreiben !), und zwar, Herr Abgeordneter, der Sie so freund: lich waren, mich zu unterbrrchcn, find das ehrliche, anständige und nach „ihrem ganzen Charakter gefestigte Mensckpen. Andere stellen Qualifikationsberichte nicht aus; junge Leute werden mit derAufsteliung don Qualifikationsberichten nicht beauftragt, sondern nur Offiziere denen Seine Majestät die Führung eines Offizikrkdrps andertraui hat. Da hat man also doch wohl alle Garantie, daß diese Offiziere mit Aufbietung aller Kraft daran gehen, so gerecht wie irgend mög- lich zu Urteilen. (Sehr richtig! rechts.)
Nun sagt der Herr Abg. Häusler, das; es notwendi w"
der menschlickoen Schwächen, diese Qualifikationsberickyte gnixtregtxiFFiT zu halten. Ich möchte fraßen, ob denn diejenigen, die qualifiziert werden, nicht anch dieselben menschlichen Schwächen haben wie die- jenigen, die sie beurteilen! (Sehr richtig! bei den Sozialdemokraten.) Es wird Ihnen auch schon Vorgekommen sein, das; sehr eiiie Leute lebhaft widersprrcben, wenn man sie auf diese (EitelkLit binwcisi. Ich habe schon Leute gekannt, die haben fich für Löwen gehalten, _ und sie warkn doch nur _ (Zams: Hasen! _ Heiterkeit) sagen wir mal" Hammel! (Große Heiterkeit.) '
Und, meine Herren, was sieht eigenllicb in dem Laa i' - ' .
bericht drin? Der Inhalt der Qualifikationsberickoie ist ldfciLattchss Vorgcfeßter und Untergekcner miteinander durchgemacht babeni Ick möchter glauben, jeder Untergebene weiß ungefähr, was drr Vorgrskßte Von ihm denkt. (Srhr gut! rechts.) Er sieht ihn bei seiner Beschaftigung fast täglich, er beobachtet ihn, er prüft ihn er kennt ihn meistenteils durchaus, er sagt ihm genau, was er an ibui auIzusrtZen bat, er lobt ibn, er tadelt ibn. Es kann Eigentlich für keinen Untergebenkn ein Zweifel sein, was an ihm ist. (Sehr richtig' rechts.) Er wird ja nun auch niemals nur don einkm M*annr beurtcilt, sondern er wird Von einrc Reibe don Vorgeskizien brurteilt Die Vorgeseyten reisrn so dick, sagen die Hkrren. Sie rrisen nicbi xumwenigsicn, um die Offizikre keimen zu lkrnen und sich ein eigenes Urtsrl zu'bilden. Wenn ('in Untergebener falsch beurteilt wird nach Ansicht eines höheren Vorgesrizten, so wird ohne weiteres entweder das Urteil angeglichen, odrr es wird doch darauf aufmrrksam ge- macht: dieses Urteil scheint mir nicht ganz richtig zu sein. und (I wird eingeschränkt. Sd durchläuft kicsr Qualifikation bis zum kom- mgndisrenden (General vier Instanzen, von drnen der betreffknde Offizier beurteilt wird. Nun meine ich, da wird dock) wohl ein ziemlich richtiges Urteil zustande kommen.
(II ist bc'reits in unseren Vorschriften VN“ 8 e en, d ' * der Onalifikationsbcrichte dem einzelnen untrr bkiiirabderen aFiskrixräJikiiTlri mitgeteilt Wrrdkn kann, und es ist ferner Vorgeschrisben daß ein Offizier, welcher seine Stelle nicht mehr ansfülit, Mitieilimg daddn erhalt, damit er nicht dadon überrascht ist, wenn die Frage an ihn herantritt, etwa seinen Absckpicd zu nebrnkn ddeér in r'n: andrre Steile kaséßt zn wcran. Ich meine, die dorhandsnen Garantien sind doch recht bedeutend. Ich crinnere mich aus meiner frühesirn Jugend das; nicm Regimentskdmntandeur einen etwas idckrrcn Lrntrianr koiirmkn liekß, ibm seinkn Qualifikationsberickyt Wriaß und sagte: irak) sagcn Ste mm? Das) War rin *.)„i'iann don Selbsterkenntnis, und er sagts: Herr Oberst, ich hatte „“zrdachi, ('r wärs vrch schlechter. (Große Hritcrkrit.) Abcr, msinc Herrrn, solche Skidst- erkenntnis haben nur wenige. Und mm wird zxrfdrdrri, der ke- treffe'nde soi] sich übrr einen solchen Qualifikationsberickpt auch be- schweren können. Da weis; ich nun wirklich nicht, wie“ das gemacht werden soll. Ist drr höbere, übcr dim Regimrntskdmmandeur siebends Vorgeseyte mit dem Qualifikationsbkrichi eirIVcrstandrn dann isi die Sache erledigt, dann kann aus der Beschwerde nichts wirdrn' isi er nicht damit einverstanden _ das habe ich schon gesagt _ isi die Sache wahrsckoeinlicb außgeglicbcn. ,
Nun ist es doch ganz undrnsbar, daß über die Qualifikations- berichte im Offizirrkorps gesprochen werden könnte; das halte ich für gänzlich unmöglich. Wknn jedem Offizikr sein Qualifikationsberickrt offen gelegt würde, wenn überal] in den Okfizierkdrps gesprochen würde: ich habe eine famose Qualifikation - ** na, ich habe eine? ein bißchen sch1echterr _ ich habe
Meine Herren, der Herr Abg. Müller (Meiningen) ist nun auch ubergegangen auf die'. staatsrechtlich-x Stellung dss Kriegs- TZnistYCerimF'h (Hewi? meine Herren, man kann zugeben, es ist etwas 7
:? an er ares: Vertrete ier * " ' “' " Kriegsminister, sondrrrcth als Bedolllinääptriizée: TFL YTtndxelFraxireliYsYir *: tizchtiLM w'?“ 116 bur'gérli'ä; WW! DMM ist UW Rede, nicht Vcrtrrter des Herrn Reichskanzlers, ich bin nicht eirimal sei: ; ene mérkwurdige LOM- dte Sie WHM, (Heitcrkeit.) Untergebener; ich bin nur in bkjug auf den Etat an ihn grwiesen ; Das sieht aber im Zusammenhang mit unseren ganzen bundsssiaat; * lieben Verhältnissen, und ich glaubs, daß daran auch wcnig zu ändern ist, daß es auch nicht Vorteilhaft sein würde, daran zu ändern. Er hat nun aber gemeint, es wäre so sehr schlimm daß ich in dem Eiatsachen gegenüber den kommandirrenden Generalizn wenn sic sich mri dem Chef des Militärkadinetis gceinigt hätten “gar nichts mehr zu sagen hätte. Na, meine Hcrren, da bin ich nun doch anderer Piemung. (Heiterkeit reehts.) Das KriegSrninisterium ist die höchste * beraten' Yertxaltukngsstelie idnßder prsußischn Armee, und mir ist es auch noch ' me OMS ommen, (: wegen einer Verwaltun s : i * ' troffen habe, irgend ein kommandierender GeanctiiaéxtTiJFLstrdiekrtiirbäikix. ; Zlkcktilikh gad MM Mb“: MM YM kOMMMViQMÖLM ELUeUlkn, die Wenn ,L? „remonstxjext, kann er nicht “monstrieren an den („Zh'f' na tg sin. WarumR Weil eine Anzahl do:: id'cr: in diescn boden des Mtlctarkabinetts, err Abg. Yküiler, sondern er kann mit i ist dem H G * remonstrieren an Seine Majestät den Deutschen Kaiser und Köni * .it " Mn Mdké Vmgcwor'kn worden, daß cr WW Mm AN! von Preußen (Zams links), _ das ist ni t . g i „m zahlte. Cr dat gsfagt: ein Unsinn. Wir karin ic» die' k!?itääblé!
ch dasseéibe, 0 bitte um da könnte ich bi “ ' ' "
Vérzeibung! _ und dann wird Seine Majestät fragsn' Höre mal : M ' 1:1 9 Mf sl) Md ik) Wk]? EMUMWW lekUckßkka wie ist das eigentlich“.- wie liegt die Sache“.) Das ist das rinzigr waci „ 81-8 HAW", “ag ist k0ch Kanz WW! WC Ö-ßiikrc fwd in M| vorkommen kann. Wenn der Herr Abg. Mülier (Meininicn) “ [)?ng bFTthiklibch findet, dann muß er überhaupt den König VOI] Prcxsxn a regs errn ausscheiden. (Sehr ri ti ! rc . * : “ _ (Gswjß, anders ist 823 nicht möglich! (YuFufe Friis.) ZUka WWI)- ! iidkiiiiedxxsiiigkrii:kialxeciij ki? iiiM'ckiIigen, ZK iik' UM SHTÜUMLU Ils
“ ,“ - " , * . „*t- r rt *. „“;! re :I.) auf EFFKLLNZKYYW LTTOXLTMÖYUZQTTthTÜMUfUUi (Ykkjsxjngz-n) , „F MFH“ Herren, der Herr Abg. Miiiier (Liécimimucni u:.d drr
“ " „ ' ar: ene ern 6, das Nr 8. * arusirr a:!dere- laubc iÖ ai * » * *- Ljatdx)?bétrla§echd212iYZTEinkIZélYßxFAdrktTeZkldjeZI'm dl'k AMY," J" rg; LOÖPÖW SUUUUJ M's Yiilikälkébilié'its iKQÜlbéQ LÄZÖKIPSYY , _ . r*. rinerfganzen „„U 0er , :crier nur einixir Worte sags". Ick bin iiickrrjn ? *** **" - 1,31 “bis M “x"“ - Lsixxr “"
, . , _ , „ a gewt : arni 011671, : M a a en; 0er das, Was i Jdnen “. „ *i d ,“ “ ' Zxxissx ?;«isieigtmtrnter, die' angefangrn" dahin, seit längkker Zeit mit : keit, wie die S,;chc in dr!“ Tat ciii, mid niiigksiemslitciiikvéitk“Flik Wi-klkcki' daf? Wiki:!) YeraZoYKFTHTUULÖMLn. [(VG-"' ÖM! l["ck-) Ick denky mir, :).)éeine Hérrrp, “MS :).ic'iikiärkabinett hat sich rniwiikeii rnit der Wir anWM Mr*Ad€[i€U.kedwobdMWM [);th ?ycxdxn, zu sagen: Armrr, unte'r der T*ei'rlszi, unter d.'m Obrrkdmmamdd dsr in der Armee hewgt geÉicrnrrrNrF: Yz:FÜHRYTMFMJWTNTMMZc[Zr ; Fionige !110nchPk(1'fZ€.-". W611" m:n dic Stellunz des Kadinrtis
_ ' , gn ;uau, gr at [* cnc Kirke 1i.*,um; und Trins Znsiänd: kéii wd“? [“ ** * , babs", haben die Adilgen genommrn und babcn die Un- * man sick) Wk ? wa ik "ii ULM WU, maß adxeiigen abgewicsen. Ich bin mit dicser Art und Weise i die VLkiUsW-i? “&!!!“1 FILMck ?i'lléei TUT; ""T WLW?" kUkÖ Kickstariidén diciZöéackhc-ptrlkßli !*irsialtrt iiabk']; in kkinkr Weise (*in- ? K*;iser zucrkanwt smd. Der WWF?! 4T; FFWircxiizxischZiUtiLYi Abhilfe ;ieicbaffcn, wolfrd' drin?) ncchlé Ulikifiii'i“ FOLK HMM, WZ : LÜffUFtl'TUTM: D?" M"“ ckck“ M Öhkkbekk'bl QM WIKHM Md
,“ , ,. * ? erzkugmjg nm J Cr '1 i k 47; i'! Kökkig b:)ix'It alle »Sie" ' ' ck“*," , " * ZYÜT'igesdkixasffkki-swcirdenij (&er „gut! ii-iks) 'Ich WWU]? MUZ ' Gl'ilnd dicser VikkiaffUtißIbcst liliililli,ii'11 dai Fiiiikixiilciiäikiiichi Kdiiixi Schadcri,d8r ZArmeenistennczr ctsk zirlaifiz ist, daß "Lg zum Wilhelm [. unkcim 28. eriar 1861 Tie" dekanixtc Ailerirdchiir REMMERS", erst,“ und n:" UT] man ed anskdminrn laßt, Von Ii'abinciij-érxrdrr ('kgßi)?" insirn, wkiä-r dii- i::inikxiniciic(x?i(*„c'zeiii*1111ng Md M (MM M Rr i] e tcr tasse zn. iPkkchFU («(-51291th links) , don mtxriarxiihci (Frlaffrn, Ordrrd Und Brieizirn xc*,;cit. Nach dieser UWBLUMU alggzweüer YFZ Erb e-Ta ais «Mg,; Klaw- und die ; .*[llerböchiicn .K'crbirwtisdrérr s0U*i€ (?rnknrmngsn mid “Licxadjcdiedxingkn
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. " , , n e ( ra ionen ! zn ragen, t.). iitU'iQ "rid drniiäxrm Heeres alle- T r*» " * *** - TFK??? ?!?!]??le LIT «([LI] ÜÉ sdi? Htexrjcbgr, an die Schlachten, zäbiiz und iriegötüchrig Vorbaxdkn siiid, imd daß Ziiildiliikxliiixilir alles Skopfert babe" dk asus sxb eclLech lr dieser Familien an, die , kaxauisaiwri und Formation, i:! Jiewaffmma und Kommando, in dcr
"ck L d , e a u M en preußischen Königen und dem Z Ausbildung der Mannschaften sowie in drr Qualifikation der Offizi'rc FTF rn (kin eGroßes geleistet haben. (Brady! „ckck) Es wäre Z hergestellt und erhalten wird. Zu iikscm Wudufc isi dxr Misc! heute nxxprecjznxsZUeFesZ Tamilierii z'! Vetrnachlasfigkkn, weil sie «„ckck 7 ermächtigi, sici) jede'rxeii diirxi') Jnirkkiidn-n ['Uli drr Brrfassu-ig der “saß. Abox ich bin (? ck"“hfur e Tendigu en und 1uchtigen Offiziers- einzelnen Koniinxxnie zn üdx'r'zeuxirxr und die Abstellung der dabei ddr- gar nicht „daß dadurchu tu erzdeugg 1)" eseliFamilien selbst "onM es gefundrnen Manziel anzuordnmi. Aach rrmennt drr Kaisrr als König wird (Sb ' ewa a 2 nrger ckck Elgxm-„t zuruckgcdrängt ' Von Pr-xußen die Oifizierr seiner! Kdntinxzeniö, also des prcnßichk"
_ e r wakr,ktecht5. - -- Lachen links.) Meine Herren, wir *Heekcs und drr idm dmc!) KVRVSUtik-ilkii anirschi'ii K ti 1' sind heute auf das burgeriiche Element angewiescn, und wir wollen * (= “"e" M WM (" nicbt Vergessen, daß einige unserer größten Offiziere in der Armee
; der nachberigc Minister, won ; [rider zu früh dcrsDrbcn.
S * - '
.,ffizwri, und haben dcn Adel bLkOtik'Zkk.i (.us Gnade“ ais li1*c"11 “Nexrris .57-.,., --' **
dc. .4118.ké'.nung don Selm, „i/cajkiiat fUr tbrc ;;dtm 1'6is11111„*kn.
(Schluß in drr Zweiter? WMW?)
eine ganz schlechte (Bewegung rechts) usw. usw., ich glaube, meine
bürgerlicher Abstammung gewesen sind.
; Offizier eine Ewe ddrt hinz idmmrn Dicsc Ab “ ' - * ** - teilung iii (* td , . * „ mal hintereinander in dcn Häaden bürgerlichkr (Hxnrralsiaiisßißzjrxr: ÜL; Servesen. (Zuruf ilnkS.) Weil sie 1üchiiger MTM, aber nicht disbaib [Ü'Ü Duri ift
Yieinr Hrrrrn, der Fkldmarichdl] Mrltke ' 7 ' * “* * drei Abtriiungschefs mit. Sie bii'ßcn; BronsFrc-tltrxoxYckxiiiéndxisZi] FILM) aUchMinis1er, und dyn Brandensicixi, „,? ' crm wir rute ' c- , Z in diesen Str'iisn mindestens zwei unadhl'ge OYsziilremsZienquFiM é ski)! tüchtig, aber wiederum nicht tücdtig, weil "sie dürikriick) Knit
(Hriterkeiw Also ich bitte den Herrn Abg. Dr. VTÜUU (Liiirindr sui „ rithi) einmal, ssine Nrchrichten daraufhin rw:b einmal zu'rcmdiijien :::“) Wenn er sonst gut bcratcn ist _ iii diescr" Riéktltiixz ist er falsch.
; 7 “ „ - _ - „ LIZ“ Meins Pérrm, Wik babzi CML geringe Anzahl rteiikiaxi migra-
Sieliungen IMU“ ÜW- ebcnsd bei dcn DiöisiQUStOWMUUDL'.!kkn. Da
: hoben Stellungen gekommcn infolgx ihr:“: TLQLincit ais kürxrriicke
i
in krsonderrn StSÜUngcn mid idr Arßicbeidcn aus dem Dierst sist? ! kommankcic'ren,
Und 17:5 Gcneralsiabs znr Ycif-ßnvg in den Generalstab Srimsr MajSsiät
dem Kaiser Vor, und der (Chef des Kabirietts ist gar richt in dar Lage, Seiner Maissiät andere Oißzierc für den Generalstab Vorzuickpiazen, er muß diese nehmen, er hat gar keine anderen. Dir Versxßnng in das Kricgsmimiirriirm erioigt durch U berweisung dcn Qdaiifikations- brrichtcn jedrs Jahr ern den Kriegsminister. Dcr Kriegsminister iucdt sich aus dieirii QualifikaiidnÉ-beriMen diejenigen aW, die ihm am dsi'ien €richein€n, und mxchi sie dem Kabinett SeincrLiiajestäi namdaft und bekommt sie aarnabmsids zugewiesen. Also auch bierbri bat dsr (Chef drs K'abimtts nicht mehr zu tun, als die Br*:ickylärii' vvrzuberriirn
und Scinsr *MQjCiiäl ddrzulegen.
«:s Tixi! Sache d-sr unmiticidarrxi Krmmandogewalt angesehen hat. Diese 'Mit ist anch besirkrn geblieben nacb Rcarganiiatidn der Armee , im Fibre 1808. Bki Eirichtung ch Krirgsminii'ierinms im Jahre 18:31) wmdr zwar das Organ für dic Bcarkeitung der persön- 1ichsri “.'lnxxeie'geniritén'Uni?! dad Krikgiminiiierium gesirlii. Zar Be- urtsiinng deri [ck911iigcn Vcrdäliniffks ist das absr dine Briansz; denn in der ddrkdniiitntidzicilcn ZSiT war der Minisicr nur drm (ibis-lilikxl König Vcra:?1w01iiich. Seit drm J.Hrr 1818 ist diese Abteilung im Hof- und Staatsdanddricky (späteren Staaiskale'nder) als Miiitärkabinrit irzrickynkt wordsn. Aus drn Akirn drs Krichminisieriumö gebt nicht ! ixkiddr, wdbi'r diese Bézrickynung stammt; auck) ist kein: Aiierböchsie Kabinettsorder Vorhanden, wiicde fie fci1srtzt. Di? Eixefs dcr Abisilnng isrr dir deriöxiliiixn Angelcgeniyeitrn siiid (ruck) 1xicht xn (defs dé? Miiiiäriabinetis rrnarmii worden. Im Staäiékaiender für 1859 kixidkn sich z, B. fdigeiide AUJÜÖMT “„ (51:1??7111-35 Kabincit Seiner Mairiiät des Königs für die Militär- angeiczienlzi'itrn: Frr'iki'rr don Mariiexrffel, (Genrraimajdr usw., (Chef der Abteilung für di? ps:]“önlichn Angelegcpbeiten im Kriegs-
ministerium.
Dann weiter': Adtcilung für die periönliäyen Angelegenheiten
sicht Unmittelbar unisr drm Kriegsministerium », "_ ddriiaxrnde Räte: Freiherr don Mantkuffel, Generalmajor usw, L'idieilungßcbcf.
Usher die dirnstiickren Pflichten diescr Abiciiung ist in einem Mkuwire über dic Orßaniiatidn und dir 57Trsi0rtdcrbältniff€ dcs Köxiiglici) Pkkiißi'ihkii Krisxxstniiiiste'rimns dom Juli 186] fleendcs sc-sagt das wird für dkn HrrrnAbg.M1"1[1€r (*.Uicixxingcn) be- idridkrz interkffapi skin:
Iiir? Bestimmrmg ist, dir speziellen Personalangeiegenbeiten der Offizécre und M-liiäiprisrncn zx! bearbeité'n, irsdicrii die Ent- ichridung Seinrr Majestät drs Königs eridrderlich ist.
Der Chef drr Ü:)ikiimW, wciä'cr in der Regel G-neral nnd Gcneraiadiniant isi, i:;"rxt Srincr Mai stät riewöbmlici) wöchentlich dreimal Borwin]. (Er iii uxmitielbarkr Ratgeber des Königs, muß fici) abcr i11 Anikdm'g drr all.;emrinen Grundsäyk nnd der zu driwendendcn (Hridmittei dri" ;iiiirimmang dcs Kriegsministch drr- „';,wisiern.
Z.: dcn rrxielniäßißm Griebäften dcr Abteilung gehört die? Herbki- fi]kck:il!7g der Aii-rdöcbsien Brisble in kc-zug ani die Aniteilnng, Brfdxie'rung, Vklsiyill1g,Köxi uwndierimg, Beurlmibuna, Velodnung, Britraimm, Lirgriadigung nnd Lierabschicd1111g dcr Offiziere und Pdrikverfäbxirichr irrd di: Eitrilung drs Hrixaiskdxiienirs„
Fkrner brdrbeiiei dir Abteiinnz; di-ienigen Angrlegenbriirn und Prkiwiiaäystt 'Seinr'r Majrstät ch Königs, womit Si'iik Majssiät sie iprzicil betraut, z. B. die Fi isertigung beim König eingegangener
Berichte mid (Hciucbr an den Kriegésmixisikr zum Vortrag oder znr
(911 sch"idung, dir Zidiu-g ;xewiffcr Unirxstüsumxcn (rn Militär.
Versdnen und an Familien sdicber (11.18 der Königiickrrn Schatulle',
i'iufsirli-„tng der ?.iiciiepiänc Scincr Majksiäi, Anordnung von
militärisch911 Feierlichkc'iten u. drrgl. mehr. Die lcizirrrn Arbciicn smd di: eines Kabinetts und wird die Aiixiinng anch .*.Niiixiirkabinett Seiner Majestät des Königs"
genumni. Meine *HCUM, cms dirsrn Votichriitcn ist also e1fichtlich„ daß der
YbiciiilUgIÖ-f, obwohl er drm Kriegsminister Unicrsteüt War„ vcr- i53111chcn Vdrxrag bci Seincr Majlsiät dcm Könige halte und fich [Ckigiicb über allgemeine Armee.;rdndéäve und über Gldaus-„zabcn mit dtm Kricgßminimr ins Einder: cdmcn zu scizen hatte.
Ich kann 11icktx„larrlvr11 und nicht sagkn, daß ich dieses Vcrirältnig für Ein Janz würdisxs halte; derm der Kricgsminisier hatte iormrll dk" (***-dsf des Kabinclts unter sich, auf dem Papier, materiell hat er ihm Uichts zu sagen. (Hört, hört! in der Yiiilo) Ick mnß sagrn, das; die Trkrinu-g, die im Jahre" 1883 eingetreten ist, nach meiner Meinung viel beff-r ist. Nun wird das Yiilitärkabineit in der Oeffentlichkeit vielfab als etwas im siiilcn Wirkendcz, als etwas Mystisches, ais rtwaö Bösatiiges bingrsiclit. (Heitwkeit rechts.) Ick Möchte fragen, m-inc Herren: was ist das “.).iiiiitärkabinyit? An ÖL! Spiße steht ein General, der eine lange Ausbildung im General.
siad upd in der Trnppenfü Offizierk, die zum groß“" Teil s '"illisierium bewährt baden. 'Ich möchte meimn, Oiiizkkrk durch dicse Auswahl nach ihrer bieten dürften, daß alle Arbeitrn in völlig MWM, daß sik nach dem (Hosciz und nach dcn sÖLÜLn- Dcr Cbc'f des Militärkabinettö bat übribaup
eit längster Zeit sich im Kriegs-
ddch einc il-beitrriburg erscheint, wenn gesagt worden ist, das; das Wohl Und Wehr von L:“) 000 Oxfizierrn einfach in dcr Hand des Chefs des Miiitärkabineits lii'ge. Der Chef des Viilitärkaiinetts hat sich
hrung bekommen hat, an seiner Seite
das; (;kradc diese Qualität die'. volle (Gewähr sachg mäßer Werse Erledigt Licstimmungkn ge- t gar nicht die hier dirsks
AUFlcs: statt. Die besten Offiziere ickziägt der EM"
Ick xnöwie [isi dieiir Gelcgenbeit darauf hinweisen, daß es mir
überbandt mit diesen Oifiziercn gar nicht zu befaffen, ehe nickt irgrnd ein Qnalifikatir-nsbericht Vorliegt, oder ein Vorichlaz des betreffenden Gencraikommandoß oder einer oberen W-ffenbkdörde auf eine Ver- setzung oder eine Vorpaieniierung oder eine Kommandicrung eingeht; bis dahin bat er mit alien Offizierin nicht das geringste zu Um. Nur aileidings bei der Bks-ßung der höheren Stellen muß der Chef drs Militärkabinetis Seiner Majestät Vorschläge machen. Dicse „Vorschläge geiclxbcn richt andeis, als daß Skiner Majestät die Hiraiifiiatidnsberichte übcr die Offiziere VOkgkikgt wxrdsn, und Seime Majestät sucht die Offiziere uns und brfiZkrlt, wohin fie Versetzt werden sdlirxn. Irgendeiner muß doch einrn derartigen Dienst tun. Ob das mm der Ci)kf des Miliiärkabineits ist oder ein anderst, isi total glcichgültig. Es kommi nur dariuf an, daß Seine Majksiät die Macht hat, durch Seinen Oberbefehl diese Versriiungen ]u der- fügen. Der Dicnsidereick) des Miiiiärkabincits umfaßt nach drm Gesagtrn am!) die Brabettnng irr Ebrengrrickytssackikn. Aber (Uich hierbei sind die bearbeitenrcn Oifizikkk an die Briiimmungen gebundrn. S0 ist z. B. das Militärkabinett iiirrbaudt nicht in drr Lage, eine ?brengrrichtlicbe Untrrfucirnng aiiziwrdnen oler in den Gang des Verfahrens einzugikifen oder ibn zu beeinfluffen. Das ebreii» gerichtlich? Veifairrcn wird durch dcn Kriégsberrn befdiiirn und bei dem betrcffenren T*updenkörver durckrgrfüirrt, ohne daß eine M-lrrmg daxüber an Skins I.)?«jiiät din Kaiii'r und König erfolgt, abgesehen don kinzrinen bksdndercn Fällen dsZ kdrerigeriäptiichm Verfahrens g'grn Nxxiimenirkdmmandeurc, Görieral- und Fiügelrdjuiantcn, bei denen sich Seine Mojciiät dic Arwidnung des Verfadrcms dcrbsixaitcn bat. Somit bekommt das Miiixärkabinrit von einer ebrenqericbtliäoen Angelegenheit erst Kenntnis, wenn die Akten Scinér Majestät dor- Bci dsr Bkarbciinxg disier Akten kann von eincr
gclcgt werdcn.
Verscben mit den Berrrfcilungen i(imiiickrxr Vdrgeseßtcr, also, wenn das ebrcngcrickoiliche? Vcrkadrkn bei einst" ngiment stattgefunden hat, des Brigade- und Divisiorskdmmarde'urs und des kommandiercndrn Generals. Alle diese smd gebaltkn, sich eingehend in formeller und materielier Hi!.ficbt übxr din Fal] zu äußern. (Fs hat also in icdem Falie eine iti jeder Béziebmiz gründliche BearbeitnM schon siait- gsfimken, nnd die Sache kommi Z(“wi'iermafxen reif zur Vorlage an die Allerböäxsie Stilik. Wird bier “1:1 dicier oder jener Richtung eine ab-
Macht hat. Unter Umsiändcn wil? auch das Vrrfabren zur noch
durch eine besondere unparteiifckoe Bebörde 9€ichäbe.
Cbci d s Militätkabineiis (;ck-anch könnte, geicbebcn mit it,;end einem andrrcn General, dem Chef des General
siabes oder mit den Generali; srckteurt'n. Es ist scibsidcrständlich *-
andeinandcrgeben. Dann wird die Sache nicht anders gemacht, al
Möiil'lcbkeit, eine Wilikür zu üben in dem Sinne, wie Wort so gern gebraucht wird.
In bezug auf die pcrsönltéhen Ver-
daß vor Seiner Majestät der Vortrag stattfindet, daß ieder icin
wiliküriichn Bebaudlung drr 5.7111gc1cgc'1i7eii gar kcinc ?iikde sei". Die , ebrrngerichtlichcn Sprüche der O'fizierkdrps gelangen an da?- Kabinrti, *
weichendk Ste'llung zu dem Sprrick; eingenommen, so Wird sie sich fast immer decken mit drm Urteil der “r*drgcie'izten Jnsianzrn, wenn es fich nicht darum handelt, (Grind? walicn zu 111ffen, wozu ja Seine Majestät dis
maligcn Verhandlung an den Trni'i'kllkeil zurückgegeben, falis schwere formelle VLisiößc dorgckdmmcn ddkr tatsächliche Umstände nicht be- rückfiÖiigt sind. Es istdabcr röiiiß EUSJksckoioffi-n, und es kann niemals Vorkommen. daf; drs J.Militärkakincit auch nur andeuten könnte, wie eine solche Angklegknbeit zn bkixandeln sein winde brzw. wie der Spruch außzufalien bäiii'. Die Lirarbeitung der ebrengericbtlichen
Angelegenheiten könnte keine" grivifftxlwflkre, keine andrre sein, wenn sie etwa durch das Kriegsminiiicrium oder, wie auch vorgeickrlagen ist,
Nun, meins Herren, sol] ;i'wisx nicbt gelcugret werden, daß der
Kriegsminister in Yielnungßdcricbie'di"brill", in Differenzen mit dem Das kann abcr auch
das sehen Sie ja schon bier im Reichstag _, daß, wenn die Herren Sachserständigen ibrc *)„iiciciung sagen, sie oft in idren Ansichten
der mir grsagt bat, ich Wrrde stets Ofßzikre ans dem Kriegßministrrium nebmrn, weil diese den Geithäktsxzang, dic Besiimmungen, dir Gesetze
am bcstrn kennen, weil fi? wiffrn, wohin sie wolien. Wis grsagi, ich habe jr schon angedeutet, Es ist eine große Anzahl ehemaliger kriegs- minisierielirr Offiziere im Militärkabiririt. Ick; babe nicmals Vom Mililäiabinsit Line Anfforderung bskdmmen ctwa, Skine Mdiksiäf der Kaiser baden gerrixi, das und das zu befehlen, daI icli gemacht werden, daß isi nirmals Vorgekommrn. ES kann auch eigentlich gar nicht ddrkdmmrn, dmrn drr KricriSrniniiier ist in dsr glücklichen Lags, Seiner Miairiiät jede W011): Linen Pcrsönlicben Vortrag zu baltem. und im dirikm persönlichen Vortrag kommeri aiie Dinge, dir überhaupt die eraliumg Uynfaffen, zum Vortrag, sämtliche Orgariiiatidnsfragen, eraffmmgS-, Bekleidungß, erwaltungsiragcn, dic großen ManöVer, die Md'r-iimachung, die Landesdefesiigung, ail diries trägt allein der KriegSmiNister ddr, ist allein dafür Verantwortlich, und wenn aus besonderrn Gründen es notwendig ist, etwa einen General- inipektcur oder dLn Chef, des Generalstabes hianzuz'ehen, so erfolgt dds. Sie ersehen daraus, meine Herren, es geht. in jeder Beziehung doiiiiändig reffdrtmäßig, bestimmungsmäßig' und gesetzmäßig Vor fich, von irgend einer WiÜkür, einem Eingriff, ciner Steklung des Chefs des Miiiiärkabinetts, die über- ragend wäre, von der UNI anginge, ist nicht die Rede. Ich möchte den Wunsck) babkn, daß es mir gelungen ist, Einigermaßcn die Be- denken zu zerstreuen, welchc die Herren in bezug auf das Miiitärkabineti
babkn. (Brc1*d!rechts.)
Ich möchte nur noch eines bemerken, die Fordsrung, die immer
gestellt ist, das Miiiiärkabinett mus; unter das Kriegsministerium,
könnt: Seim? I)iaicstät ohne weiteres erfüiikn, er könnte sagen:
DU KriegSminiiter dafi "Wi die Bearbeitung dieser Sache zu über-
nehmen. Dann müßte ich das, aber ich wäre damit noch
nicht in die Lage gesexzt, über diese periönlichcn Angriegknbeiien bier
Vor dem Reichswge Rede und Antwort zu siebkn mid iim [ckFrantwort-
lich zu sein. (eriraiics Bradd! rechts.) Dazn müéirn Sie, meine Hrrtrn, dic chiaiiung ändern! (Sehr grit! NEUE) Thru? cixrc Vero faffungdänderung geht es nicht ab.
Ich möchir, um die Zeit nicht nilzuiebr in Aniyrnch zu nehmen, * zum Schiris; kommen", am andere Dinxre znrückznkontmkn, wird sich nab lecgsnircit bikicn. Dcr Hkrr Abg. Dr. Msiiicr (Meiningen) bat gciagt, der Iiiizicr möge sich darübkr klar skin, das; er iin Staats- bürgcr fei. Ick «lands, der Offizier dient wir im “O“Crc, weil ('! Staatsbürger ist. Er bat gesagt, dcr Offizier mdse fick) darüber klar icin, daß er ein Tcil ki"! Organisation ici. Skidswcrsiiindlicb: wir sind ein Teil der Organisation, wir sind Offiziere in der Armer, wir" sind im weitercxi Silit? Beamte. Wir babsn mindrrc RTÖtL, ais Viki? Beamte, urtd iiiüffcrx sie haben, weil der Alierböckpitr Kriegsbert illiiCk alien Umständen einen gewiffcn dixkreiidnären Gebrauch ; don s:“inen Offizieren zn machen jederzeit befähigt sein muß. Das hängt zusammen mit drm Beruf des Offiziers, mit dim BCTUf und mit der Vrrwrndnng dcs Heeres. Wir smd völiig überzeagi, das: wir urise're Dirnste tun müffen im Heere zum Wok)! ch Siaatcs, zum Wohls der Armee, am lcixtc'n Ende mir, um unserem Vaterland? 111 dienen. Daddn smd wir völlig durchdrungen, Halten Sic sicky VCkfiÖkrk, daß wir da in Unsrrir (Hrsitmung in keiner Weiss cine Sonderitcilimg einnehmen. Wrnn wir in b-xionderchrcnr zu unsrrkm König sieben, so müßte das, glaub!“ ick), jsdcr Partei niir angencbm sein! (Brady! rechts,)
GLI smd ickirr dicke Kritiken über die Armee g(faücn. Die Armee isi Lin staikcr, 111äcktigcr Baum, in desen Schaiirn das deutsche: Volk bisbcr rnbig geirN hat und Handel und Wandrl nachgegangen isi, Ick) ['Offl, daf; 11117“ ÖW SÖIUM diksrs starken Baumes das Volk Writer in Rnhc und Friede'n sciner Friedensbesckpäitigung nachgeben kann. Dafür werden wir sorgen. Nehmen Sie die Armee, alies in aliem, wie fie isi; denn, meine Herren, in ihrem innersten Kern ist sir tüchtig und hat kein anderes Streben, als dom Vaterlande jeden Feind fcrnzubalicn und uns im Falie der Not zu Verteidigen!
(L.bbaiter Beifall rcchts.)
Abg. Stücklen (Soz.): Die soeben gehörte Rede wird wohl niemand von uns überrastbt haben, weder bezüslick) dcs Militär- iabinetts noch wegen des Festhaltens an der dreijährigen Dienstzeit für dic Kavallerie, Die [M'era bäi der Michiminiiter off nba: als Aequivalent iür die rwetjadrige D ensizeit der Fußtruppen fest. Wunccrbar mxßie cs abkr berüiren, daß der Kriegöminisier den Luxus “ in dir! O'fioiklk-ÜUOI besir'tten hat; es liegen doch zu viele Bemeise - dcs Gcgeineild 311 Tage. Als im Rricbsia -. die Hobenau-Lvnar-Affäre yeriandkit WWU, erklärte der Kriegsmini ier auch, er wise von den F*«iiicn nichts. Die “Fälle warrn (ibkk doch Vorhanden; und so Wird es umb niit allen den Fällen liegen, auf welche der Abg.
und die drm Kricgßminister unbekannt
Häusler dingkdutet, „ auch keinem Zweifel, daß das Bestehen
I sind. Es unterliegt
?