1ächter und ?;urufe.) Was wissen Sie denn von der Sozial- dymokkatie, diee kennen Sie ja nur aus den Flugblättern des Reichs- lüaenverbandesx Alles in allem halte ich die Stellungnahme der Eisenbahnverwaliung zu ihren Arbeitern für eine ganz und gar der-
kebrie.
Aba; Freiberr don ZedlisL und NLllkikÖ (freikons.): B:sscr hatte niemand als der Abg. einert gegen die Einführung des Reichstagswablrechts in Preußen sprechen können. Seine Worte xeigen, was die Sozialdemokratie will: den TerroriSmus des Proletariats. D_er Abg. Leinert hat der Eiienbabpverwaltung Schönfärberei be- zuglich der Lohnberbältniffe vorgeworfen; mit viel größerem Recht_ ka_nn man von seiner Schwarzfärberei sprechen. (Es kann kein Zweifel darüber sein, daß seine Awsfübyungen Unzufrieden-
hcit in der Eisenbabnarbeiterschaft draußen im Lande errkgen 1011th Unzufriedenheit ist der Boden, in dem die Keime der Sozialdemokratie aufgeben, auf dem sie ackert und ibre
Fxsicbts ernten wil], Unzufrikdenbeit wird Von ihrer Presse planmäßig acfötdert. Charakteristisch ist es, wenn der Abg. Leinert die Be- handlung eines hannoverschen Arbeitsrs eins Verhöhnung nennt, weil dis Eis€0babndirektiom dieibnin seinem Handwerk nicht mebr beschäftigen konnte, ibm eine andere Skillung offsriexte, die eimige, die übrrbauiét 110ch x_nx Verfügung w::r. (Ruf bei den Sozialdemokraten: Eine Unebre!) Yatten sie ihn etwa gar nicht beschäfkigen sollen? Was für Geschrei batten SiS dann krboben! Warum soll nicht jemand, der in seinem eigenen Gkivcrbé kkine Arbsit hat, ein.“ Zsitlang Handarbeitkr sein? Das Ganze war 1er Lili Hisiörcben. um den Leuten Sand in ,die AUA?" zu streuen- Di? Eisenbahnberwaitung macht in der Tat das Wort des Kaisers zur Wahrheit, das; die Staatsbetriebe Musterbetriebe 18111 folien. Das erkennen die Arbeiter 181511 an, da 110 in Massen zu de': Werkstätten drängen, so daß kanm dsn Ansprückysn auf Ein- sieüuna genügt wkrden kann. Wir haben Volles Vertrauen zur Eiser1babnv-rw0111100, das; sik den materielisn Interessen dxr A1'b3itxr und den Wünschen in bezug Woblfabrtseinrickotungen m111chg€11k0xnmd Die Kia,;en dEr Industrie, daf; di- StaatsbaanLrwaltung darin zu weit gebe, werden mit dem Rückgang dsr Koujunktur immer al]- USMT'in-Lk. Die Risskpmtsrnc'bmnngen können damit 1101!) ko;:kurrieren, abrr die kleinen und mittleren Bstricbe_ können nicht mxbr mitkommen und laufen Gefahr, durch die iozialkn und sonstigen Lasién erdrückt zu wcrden. Vas 111.111 den interkffen der Sozial- dkmokrati- entsprschcn, die 0111-71 sele-«Tiaen Betrikben feindixch chenübkrstebt, aber de'm Staxxisiniereffk Wabrbafiig nicht; deshalb muß di? Staatxßbabnbcrrvaltnng, um nicht die Sozi01d€m01ratie zu fördern, nach die'ser Ricbtnnq Mas: halten Wenn die Akbeiter in den Staatsbetrieben fich durchaus wobl fühlk", so lieat das daran, daf: die Verwaltung dc'n soziaidemokratisckoen Organisationen das Ein- dringsn in ihre Arbe'iterscbaft unmöglich macht. Das ist natürlich dkn Sozialdemokraten das Unangenkbmsie, es ist 13111 schnu-rcs Hindernis für bis Erreichung ib"? PolitiXb-én Ziklk._ D r Generalstreik kann niemals zur Wirklichkeit kommen, [olawge dic großkn TransPortuntervebmungen, insbeyondetez die Eisen- bahnen, nicht in 7.261“! Sirsik bibeinzkzbgen merdxn können;“ der (Genkraisirkik ist des [este Mittel zur Durchführupg der ?Mai- demokratischen Pläne, das heißt auch zur Eiitfübruna des Rcichsiags- wablrecbis in Preußen. Für den sicheren Fall, daß sie hierfür Wißer- stand finden, haben die: Soxialdcmokraten den (Generalstreik in lcßts A11sficht_0knommen; das ist der Gewaltstréicb, womit sie di: bürger- lich€ Gsielisckoast und drn Staat niedcrwerfen WOÜLU Dazu bsdarf dic Sozialde'mokratie auch der Herrsckait über die Arbeiterschaft bei der Eisenbahn. Sodann wkrden die sozialdemokratiscben Bestrebungen niemals ibr Ziel rrre'icben können, solange wir (1be 8111 wobl diszipliniertxs Heer berfügcn. Von langer Hand bereiiezt die' Sozial- dsmokraiix daher den Angriff auf die' Disziviin des Heerc-s VOL", und da man nicht unmitiélbar an die Soldatkn berankann, wird z11nächsi dic: beerespfiicbtige Jugend mit soxialdemokratischen AntidiSzivlin- icndenzen erfüllt und die Autorität nach auen Richtungen erichüttcrt. Aber das genügt nicht, man wii] aucb 11er011 außerbaib des Heeres die» Autorität Vernichten, niederwerien. Während man '10 Privat- betrikben lsider erheblich Fortschritte gemacht hat, ist die Staatsbahn- Vermaltun; bisber solchen Bestrebungen der Störung und Uner- grabung iscer Autorität erfolgreich entgegengetreten; sie bat ibre Auto- rität, mit Woblwoiicn bkrbundkn, ihren Axbkitern gegenübcr 1111113110111 Umfange aufrechterhalicn. Désbalb ist die SiaatSbabnberwaitUng in 15131 jkßigen Leitung das dknkbar schwerste Hindernis für die Crrsitbung dex soziaidemokratischen Ziele, die daraufbinauslaufen, den Stqat au.i den Kopf zu stkllen, unsere Wirxscbastsordnung zu vernichten, Bü! Er und Bauern aus ihrem Bcfiß 311 treiben mit der Parole dcr Vers?00111ch11ng dsr Betriebs- und ErwerbSmiitel. Wir, die wir unsc'rc Staats- und Geselisckpaftsordnung für Link glückliche anseben, meinen, daß ein solcher Umschwung die Vernichtnng aller „1151111111? und alier Ordnung und ein 1141111161 schwetster Art für unier Volk wärs, und wir können deshalb nicbt de'n sozial- dknibkratisckysn Bksikeburg-n Tü? Und Tor öffnen. Wir müss?" atrerkknnxn, daß die StaatsbaanLrwaltnna, wenn sie ihnen ei-en festen Rikgel Vorschikbt, im Jntereffe des Staates und des Wolfi's handelt und ihrer Pflicht gegen König 1:11) Volk EkfÜÜf. Ju dcm Simm" haben wir 011: unserem Minister ertrauezn auszuwrccbcn und zu wünschen, daß er wie bisher die Verwaltung frc'i bon dcn sozialdemokratiscbc'n Umtrikbkn erhält, die Arbxiierscbaft frei 5011 Von der soziaidcmokratiscben Verseuchung. Wenn er das tut, macht er sich uw. den Staa! und das Volk Verdient.
Minister deer öffentlichen Arbxitei: 501! Breitenbach:
Den Viitielpunkt der Betrachtungen des Herrn Abg. Leinert bildete das Verbaltcsn des rreußisckpsn Eissnbabnministers gegenüber den Koalitionen. Herr Abg. Lsinert erklärt:, €*! bättc mit Interesse bon msinen tbebretiscben Ausführungen Übxr mein Verhalten gegen- über den Koalitionen der Arbeiter der Staa1seiienbabn Kenntnis ge- nommen. Ich mbcbts bon Anbeginn dsr Auffaffung entgegentrkten, als ob es sich um tbkoretiscbe Ausführungen msinerseits handelt. Dieser Geist, den ier Abg. Leinett angreift, waltet seit länger als einem Jahrzehnt im preußischen Eisenbahnministerium und wird Von mir bewahrt und behütet werden. Ich wsxde jenen Koalitionen der Arbeiter, die ich Vorber näher bezeicbnkt babe, mch wie bor mit aller Ensrgie in Kenntnis der großen Geiabrsn, die daraus für dsn Staat und das ganze wirtschaftliche Leben der Maxim: erwachsen können, enigcgentreten. (Brady! rccbts.) D*:r Abg. Leinert bat im Anschluß an diess seine Ansfübrunge? über das Verhalten der Eisenbabnmrwaiiung gegenüber den Koalitionen, einige B:- bbrden draußen einer Kritik unterworfkn, Vik ja nicht anders als bart ausfallen konnte. Er hat das Vorzeben der Königlichen Eisen- babndirektion in Erfurt als unwürdig bszeicbnet. Warum? Weil die Königlich? Eiscnbabndirektion in ihren «Hauptwerksiätten durch Anschlag eine Bekanntmachung erlaffen bat, in der fie hinwies auf das Verderbliche Verhalten des sogenannten Hamburger Eisenbahn- verbandes, der ein eigenes Organ, ken Weckruf dcr Eisenbahner Deutschlands, unterhält. Meine Herrex, die Bedeutung des Hamburger Verbandes ist als solche nicht zu bock) zu veranschlagen, obwohl er einer der gebässigsten Vereinigungen ist, die ich kenne. Wenn er bisher keine besondere Bedeutung gewonnen bat, so ist dies überwiegend darauf zurückzuführen, daß die Staatseisenbabnverwaliung und alle ihre Organe eine sebr energische Uxberwacbung dicses Vereins durcb- gcfübct haben. In Erkenntnis seiner großen Schwäche bat er sich jüngst Verbrüdert mit dem Zentraiverband der Handels-. Transport- und VerkebrSarbeiter Deutschlands. Sein Organ erscheint neuerdings iu verjüngter, etwas einscbmeicheinder Form; nur der Inhalt ist der- selbe geblieben. Ich will Sie nicht länger durcb Mitteilung von Aus-
lügen aus diesem Blatt in Anspruch nebmen; einiges darf ick Ibnen ( Er bat nur nicht erwähnt, daß die Höhe
aber nicht vorenthalten. So schreibt dieses Blatt am 13. Februar 1909:
Prüft man aber den Bericht (Betriebsbericbt für 1907) genauer, dann sieht man die ganze Illusion schwind€n und nichts bleibt, als der Nachtveis skrupcllosesier Ausbeutung und elendester Arbeiter- verbältnisse. ,Das Sparsystem _ _ _ das übermäßigeAntreiben, die zunehmende, schon jeßt fast unerträgliche Ueberbürdung der aus- übenden Organe
_ gan“; im Sinne der Ausführungen des Abg. Leinert _ hat schon so manches Unheil (gkmeint find' die Betriebsunfäkle) beraufbeschworen, und wenn diesem System nicht bald Einhalt ge- tan wird, dann bleibt den Eisenbahnern nur der Weg zur Selbst- hilfe. Und webe, wenn die Eisenbahnsr diesen Weg beschreiten, WEnn sie ihr Heil suchen in der passiven Resistenz, obne genügende Organisation, obne Führung? disziplinlos!
Sodann am 14. November 1908 über die Besoldungswrlage:
Für die Eisenbabnarbeiter bringt also die Vorlage ausschließlich die trübe Aussicht, das; ihnen der Hungertiemen fester geschnallt werden wird. (Heiterkeit rechts.) Was bringt sie nun den Eism- babnbeamien? Den hoben Beamten viel, den mittlcren wcniger und den unteren ganz wenig.
Sie wiffen, meine Herren, das; für die preußisckycn Staatseisenbahn- beamten durch die leagk kiwa 56 Miüioncn Mark aufgewendét Werden (hört, böri! rechts), und daß bon dissen 56 MiÜionen einige 30 auf die Unterbeamten Mifallen. (Hört! bbrt! W(hts.)
Dann zum Schluß:
In diese trostlose Zukunft der Eisex-babxt-arbeitcc leuchtet nur ein beiler Schein hinein. Sic hoffen, daß durch den Einzug der fieben Sozialdenwkraten in das preußisckys Parlament für sie Für- spresber enisicben, die das gat zu machen Versuchen werden, was die Regierung in ihrer Vorlage drr Aufbefferung dsr Gehälter unterlicfx.
Wenn Sie _ wie ich _ dem .Wsckritf' seit Jabren Ibrc Anf- merksamkeit bätten zuwenden können, würdsn Sie erkennen, daß der „Weckxuf' zielbewußt, freilich bisher ohne Erfolg, 0111 ci"? Orgxni- sation .der Eisenbnbncr hinausläuft, die: das Rad 511111 Stillstand bringen will. (Schr tichtigi rechts.)
Meine Hkrran, 1301101 übcr dicscm Taisachn ist es nnr auf das lkbbaficiie zu begrüßen, wie es der Herr Abg. Fr-ziberr 5011 Z-dliß auch in so bcrcdten Wortcn getan bat, daß der Minister und die Bkbörden die skärksie (Gegenwirkung aUsüben (skbr richtig! rechts; Zakufe bei den Soziaiketnokraicn) - *- innerhalb der Erlaubten chnzcnx (Erneutér Zurwf bei dxn Sozialdkmbkrcxieb. _ Heiterkeit.) Wenn ein Angkbörigcr der Staatsbabnberwaltnng sich zu der Sozialdemokratie bkksnnt, sich fÜk diesx'lbe bkiäiizi, für sine Partxi, dis. sich (11- eim Féind der bestsbendkn Staatsordnung ausdrückliäx bck-Znni, dann müssen wir ihm sagsn (ZurUfe Wohls): in diessm Falis ist DLM Platz außexbaib dc'r Eissnbabnverwaltnng (ssbr richtig! rech1s), und Wenn dis Arbriter sich zusammcninxi wollsn, um den 9511an chkebr zum Stillstand zu bringkn, ein Unheil über dasLand 311 btingem, wi? wir es in 1111191711 Nachbar- ]ändern erleben. wie wir es beu1c in Fraxckrcicb sehen (sebr richtig! rechts), dann dürfen Sie sich nicht wundern, 111an di? Staatsbkrwaltung, so- lang? sie sich stark fühlt _ und fi? ist stark _, dem Widerstand entgeMnseßt. (Bravo! rechis.)
Nun hat der Herr Abg. Leinxrt scin ganz besondcres Mißfaüen darübkr ausgesprochen, das; wir auch den KonsUmbereinen zu Leibe geben, sofern sic unter sozialdcmokratischer Fübrung stcben. (Zuruf bei den Sozialdemokraten.) _ Sozialdsmskratisäxe Konsnmvsre-inc gibt es nichi! sagen Six. H-xrr Léiiikkk 1091611015111: baden SZ.: denn die? Siatuien eingsscben? Nun, meine? Hkrren, die Statuten branchen wir gar nicht, (Fsbr richtig! rechts.) Es gibt auch kincn Jndizilnbewcis im Loben, und dieser Jndizienbeweis kann unter Umständen sebr Über- zeugend sein. Meine Hkrren, cs Wurde im Zi€ichstags bingcwiescn auf einen Fail, dsr fick) in 21131115 zu,1stra.;en bat. Dort be- steht Ein Konsnmberein. Dieser Verein ist 11011 sozial- demokratischen Abgeordneten bsgrsmdci worden und bat am 1. Mai des bergangencn Jahres seine Vsrkaufsbalicn gcschiofssn (Heiterkeéit), weii dec sozialdemokcatiscb? Jcierrag gcieicrt wurde. Gegenüber solchen Tatsachsn brauchen wir gar keine Statuten mkbr Viszikbeni (Sebr richtig! rechts.)
Vieine Herren, dsr Herr Abg. Leincrt begann seine Ansiübrungen mit likikk Kritik der Verwaltung auf dem Gsbiete der Wohlfahrts- Pfiégk. Er sagte: der Eisenbahnberwaltung ist dil Wohlfahrtspflege nichts anderes als ein großes Reklamcscbiid (sebr 1115110! bei den Sozialdemvkraten), binter dem nichts fiyt, und dann nahm er unseren Etat und sagte: was auf Seite 80 hier 0006 niedkrgesckyricben steht, beweist, das; die Eisenbahnwerwaltung nichts weiterks tut, als den ge- seleicben Bestimmungen zu gcnügen. Er hat es 0er Unterlassen, darauf bianWLisLn, daß in Titel 6 unter Nr. 5 fich Link Pofition befindet, dic im Etat für 1909 mit 5560 000 „18 beziffert isi. (ch- bafte Rnfe rechts: hört! bört!) DiLsL Position bedeutet die Zu- schüsse, die die Staatseisenbabnbcrwaltung für die Abteilung 13 der Arbeiterpmsionskaffe leistet. (Zuruf bei den Sozialdemokraten.) Diese Abteilung 1; hat keinen andern Zweck, ais dasjenige zu erfüllen, und zwar in viel Weitergehendem Maße, was man im Reiche anstrebt durch die neue Arbeiterv:rsicherungSordnung, also in erster Linie die Versorgung der Witwsn und Waisen. Sie hat ferner den Zweck, zu den geseßlichen analiden- und AlterSrenten ZUstbÜffk zu gewähren. Dcr err Abg. Leinect hat ferner der Tatsache nicht Er- wähnung getan, daß der preußische Staat Vor 4 Jahren, zu Lebzeiten des Ministers bon Budde, 3 Miliionen Mark geleistet hat, um die Begründung der Verbandskrankenkaffe der SkaatSeisenbaanereine zu ermöglichen, daß ac ferner Vor 3 Jahren freiwillig seine Beiträge zu der vorhin schon erwähnten Abteilung 13 der Pensionskaffc um ein Sechstel erhöht und hierfür jährlich einen Betrag Von weit über einer Yiiliion aufgewendet hat. Dann hat der Abg. Leinert darauf hingewiesen, daß steh im Etat bei Titel 6 unter Nummer 1 eine Minderunögabe von 93 598 „66 gegenüber der Wirklichkeit 1907 unter der Position „Kosten für den babnärzfliehen Dienst“ befindet. Er hat sich leider nicht um die Erläuterungen des Etats bekümmmert; sonst würde er gesehen haben, daß dieses Weniger lediglich darauf zurückzuführen ist, daß im Iab1e1907 dk? Wiederholungs- prüfung des Höh, Seb- und Fatbxnunierscbcidungsvermbgens der Be- diensteten stattgefunden hat, und das; dieselbe nur UU?- 5 Jahre vor- genommen wird, sodaß im Jahre 1909 Ausgaben dafür nicht entstehen werden. (Heiterkeit) Er hat ferner darauf bingeWiesen- das; die Position .statutenmäßige Pensionen an Eisenbahnbedienstete und
Bennie" ein Weniger von 744000 „46 gegen den Etat 1908 aufimifi.
dieser statutenmäßigen Pen. sionen an frühere Privatbeamte besteht und von der Veranschlagung unabhängig ist und daß die Zabl der Empfänger naturgemäß zurück- geben muß, weil die älteren Leute sterben. (Sebr richtig! und große Heiterkeit.) Er hat darauf hingewiesen, daß die Beihilfen zur Her. stellung und Unterstüßung von Genesungsheime", die Von Beamten und Arbeitern im Staatseisenbabnwesen errichtet werden, ein Weniger von 50000 ck16 aufweisen. Hier handelt es sich um ein ganz frei. williges Beginnen des Staats; di: Veranschlagung dieser Beihilfen erfolgt auf (Grund von Anregungen, die im Laufe des Jahres an uns herantreten, und wir wissen eben, daß wir im nächsten Jahre größere Aufwendungen nicht zu gewärtigen haben.
So, meine Herren, erklären sich diese Bemängeiungkn obne weiteres.
Der Herr 5!ibg-xordnete Hat nicht, was er auch aus dem Beiriebs- bericht bätt€ entnehmen können, hervorgehoben, daß wir für die bahn. ärztliche Pfiégs unseres Personals im Etat 1909 einen Betrag von 2618000 «16 aitiwenden (bört! hört!), während die Aufwendung für denfeibsn Zwsck im Jahre 1900 nur 976 000 «is betrug.
Meine Herren, ich wii! diese Fragen hier nicht weiter verisigen, Cs ließe 1111) noch eine ganze Reibe bon Tatsachen ergéinz-nd hinzu. fügen, ams dxnen obne weiteres crkennbar ist, daß die Stax-tsbabm derivaltung auf das äußerste bemüht ist. auf dem Gebiete dEr Wohl- fabrispfirgc danernd fortzuscbreiten. Ich will nur erwähnen, daß wir in der Ausgestaltnng der AufsntbaitSräume für das Personal, in dsr Cimickytung bon Ledigenbekmen auf den großen Rangierbabnböien, in der Ausgestaltung unserer Eisenbahnvercine _ die hier so bämisch kritisiert wurden -, die sick) allmählich zu großen Wohlfahrts- cinricixtungen mnbilden (sebr richtig !), daß wir in aiim diesen Rickyinngen fortqefrßt eine 0,0an Reibe bon skbr ivertVOÜcn Er- gänziancn der Woblfabrispfiwge vornehmen.
Dann [mt sich der Herr Abgeordnete mit der Lobnfrage befaßt; er bat ans den Dmchsckynittsiöbnen den Schluß gezogen, d0ß wir in der Bkzaing des Gefamtpccsonals sebr im Hintkrtreffcn smd. NULL ja, meine Herrxn, Es handelt sich eben um ein Staatswesen, das sich auf 1600 ich111 bon Aachen bis Cydikubnen Lrsircckt (sebr richtig!), in dem dis 111irtschafiiichen .erbältniffe nnd die Lebensbcdinßnngen ganz auße ordentliä) Verschieden find. (Erneute Zustimmung.) Wenn wir im Osicn dmr Bab1111nierbaltungsarbcitern ci11:*11 2511 5011
2,10.“ zabien, so passen wir Uns damit den östlicixsn Vér- bäiiniffsn an, imd nir baben durchaus nicht die “31511151, dii'skK Vcrbäitnissxn Vorauszueilx'n. (Sebr gui? kkchts. _ Schr richiiß. ! und Lachen bei den Sozialdknwkmten.)
Abc: ich 720.519, es kann 1,1115 5055 w.:brbaitig nicht zum Vorwurf gkmacht warden, daß wir den 5721111781 Arbcitx'rn aus (551in60 der Osimatkenpbiiiik line anßxmeffene Wobmmxg ifm 42 (16 im “Fabre geben (lebhafte Zustimmung _ Zuruf: bei dcn Soziaiemokratkn), wie es der Hkrr Abgwrdnet: getan bat; ich :mine, 5224“ kann ms doch nur zum Rubms gcrsichen. (Lebhaftes Bravo!)
Meine Hkkké'ii, die *Yrbkiiszeiien sind schon bbrbkr gswürdigl worden, D?!" Herr Abgeordnete "dat aucb dikfe bechWMk Seits. unseres Verwaltungsdiensies doch sehr eixisritig gawürdixxt. (.Er bat nicht darauf hingewicser, daß die Zahl 511 LZiCniisskicMe'n bon kürzerer Dmter, Von Jabr zu Jahr Erheblich gestiegen ist, dax“: 500833111 die längeren Dikriktschicbten ständig erheblich gesunken iind. Er bat darauf bingewiescn, das; wir bei der drsubisckpen StaakSeisenbnbnbsrwaitux:,; noch immer einen 15 stündigen Dienst haben. Ja, tncink .chren, wo haben wir denn den'.“ Den haben wir (mf den Nebenbahnen (scbr richtig!), wv der Angesieütk unter Umständkn eine Pause von 4, 5 Stunden bat, die er in ssinem Babnwärterimus odcr anf seinem Acker neben seinem Babnwärterbaus Verbringt. (Sehr richtig!) Uebrrall da, wo der Dienst des Beamten, des Arbeits" eine geringere Anspanmmg Crdekkt, wird dem Rechnung gklragen. Wir raffen uns ganz den Verhältnissen an. Wenn beats in der Zcit schw.]chen Berichts di? Anspannung unserer Beamtcn und Arbeiter auf dkn großen Bctriebs- babnböfen geringer isi, so kann die DQUi'k dcs Diknsies aucb ctwas länger sein. Sobald der Verkehr steigt und die Bean'brucbunß stärker wird, wird auch die Dansk des Dienstes abgekürzt. (Sebr 0111! rechts.) Wir sind in der Bkzicbung durchaus beweglicky. (Abg. Stndeni: Schr richtig!)
Meine .Herren, bei der Interbeilation über bis Arbeitsloiemwi bat _ ick) glaubs, Herr Abg. Borgmann auf die Verbältniffc in dkr Hauptwuksiait Grunewald hingewiesen und behauptet, das; im Zabrc 1907 oder 1908 die Akkordlbbne sich um einige Pfennige den Tag gemindert haben. Es konnte ja auffäUig erscheinen, daß in einer Zeit großen Verkehrs sich die Lbbne mindkrten, die Frage ist untersucht und es hat sich ergeben, das; es genau so :liegt, wie ich angenommen habe, es find eben m?ue technische (Einrichtungen in der Welkstatt eingeführt worden, das bat zu einer Nachprüfung der Akkordpreise geführt, und in diesem Falle find einige Pfennige Wenigxr berausgekommen. Dcr .Hcrr Abgcordnetc hätte aber, wenn er hätte Vollständig sein wollen, fich vielleicht in der .Hauptwerksiait Tempelhof umscben und feststellen können, daß in dem- sklben Jahre die Akkordlbbne dort um einige Pfennige gestiegen sind. Wir regeln die Akkordlöbnc eben für jede Werkstatt besonders. Ick meine, aus so einseitigen Darsteliungen sind keine Scblüffe zu dick)?"-
Der Herr Abgeordnete hat dann auf einen Fall hingewiesen, der swb im Siegmar Lande zugetragen baben sol]. Dort soll von der StaatSeiscnbabnbcbbrde ein Kompromiß, eine_Vereinbarung mit den
JndustriÉVn getroffen s ein, daß die Ha uptWetksiätten keine Arbeiter aus den Kreisen der Industriellen „annehmen. Ick glaube, im Hinblick bierauf sprach der Herr Abgeordnete
Von einer Verbrüderung, von einer Verbindung mit dem brutalen Unternehmertmn. Nun, mxine Herrm, ker hat sich nicht die Mühe gegeben, festzustellen, daß die Königliche Eisenbabndirektion in Elberfeld diese Behauptung in einer offiziellen Erklärung in der Presse berichtisl hat, daß kein derartiges Abkommen getroffen ist. Sie hat freilich hinzugefügt, es ist auch kein Bedarf dagewesen. Ganz naturgemäß: weil der Verkehr zurückgeht.
(Schluß in der Dritten Beilage.)
zum Deutschen Neichsanzeiger nnd Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
«“___“-__1_..__ _ _...._,...._ ..... _ . _," «„......
„9, 69.
(Schluß aus der Zweiten Beilage.)
Ick wäre in der Lage, noch auf eine ganze Reihe von Einzel- ile" einzugeben; nur einen cbarakteristiscben Fall, den auch Herr 111 von Zedliß aufgenommen hat, möchte ich noch hervorheben, das - dec Fal] mit dem Klempner Lauschke in Hannober. Erstens ist es .;utxeffend, daß die Petitionskommission diesen Fall de_r Regiezung „, Berücksichtigung überwiesen bat, er ist zur Erwagung uber- („sen worden. Dann bat sich folgendes abgespielt: Man at dem Klempner Lauschke, als er verlangte, nicht „ck: mit seinen früheren Vorgeseßten _und Mitarbeitern in „exührung zu kommen, gesagt: das können wir leider nicht, wenn du as wiUst, mußt du als Handarbeiter eintreten. Derselbe Klempner zuschke ist noch einmal an dieses hohe Haus beraugetreten, vor enigen Wochen ist über die Petition in der Kommission" verhandelt „d die Kommission empfiehlt, über sie zur Tagesordnung uberzugeben. Höri! hört! rechts.)
Der Fall, der aus der Schwellentränkanstalt in Zernsdorf mit- eteiit ist, ist mir nicht unbekannt, er wird zurzeit untersucht; ich bin icht imstande, eine Erklärung darüber abzugeben.
Meine Herren, es ist, ich möchte sagen, leicht, eine so riesige terrvaltung, deren Gesamttätigkeit so ins einzelne geht, die .it einem Personal von fast einer halben Million Köpfen „ rechnen hat, ,_ es ist 1eicht, sie zu kritisieren (sebr richtig!), chmaße mir durchaus nicht an, behaupten zu woÜen, daß wir 114 in jeder Beziehung auf der Höhe der Situation befinden. Pas ber mbchke ich immer wieder aussprechen, daß wir streben, vorwarts . kommen, und insbesondere dabin streben, die Verhältnisse unserer rbeiterscbaft so zu gestalten, daß sie uns anhänglich ist. (Bravo !) ck meine, die Herren Abgeordneten von der sozialdemokratisckpen artei beibinden sich unserer Arbeiterschaft nicht, wenn sie die Staats- isenbabnvcrwaltung einem großen, ausbeuterischen Pridaiunternchmer [eickysieiiem (Zurufe bei den Sozialdemokraten.) _ Ste Verbinden ck) die Arbeiter durchaus nicht! _ Mir ist es ja ganz gleich, wenn ie mich, wie es bier von dieser Tribüne oder auch im Reichstage . ci:s ,micheben ist, einem brutalen, einem grfäitigien Unternehmer io b"t neulich einer Ihrer Herren gesagt _ gleichstkllen. (Große eiterkeit.) Darüber kann ich binwxgieben. Was ich aber beda_uere, „sist, das; Sie die Urteilskraft unierés Personals unierschaßen. atüber lächelt das Personal iveil es Ihnen nicht glczubt, weil es inen nicht traut. (Lebhafte Zustimmung) Das nust uns und cbadei anen. (Lebhafier Beifali.) _) A b _
- ird die 011 emcine Besprechung über ie r _Lier- erhäétiiiiilclfgéschlosscn, Jie betreffenden Titel wsrden bemtlltgt.
Schwiiz nach 5 Uhr. Nächste Sißung Montag, 11 Uhr. oriseiznng der Beratung des Elsenba nstats.)
Verkehrsanstaltcn.
?. Tel? 10111111 01111 Birgkn (91110211) ist die Post aus cbwiildten 11112 Norweacn, drk bcuie 11111) in Berlin fang War.
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten nnd Absperrungs-
P
a
]
uSßebii-be::, weil der SÖiffIMlkcbl wegen Eisgangs ringesieUt ordenisi,
1909.
. ('i 11 kt i , Vorbemerkungen. 1) “R P " liegenden Angaben „(cht vorgekommen
nach den Vor __ 2) Die Bezeichnung .Gedöft; , (Norwmrn), Bestände (DMMK)
3) Die in der Uebersicht
schitch ein: Ausbrüche (Großbritannien), Siäilk, nicbt aufgeführten wichtigeren Seuchen, wie YTindkth'iK, N'aujchbm». Wix)“:- und Rinderseucbe, *Toliwui, Lungenseuckn, *Schafpockkn, Geffugelcholera, Hubnerpesi, Buffs!- ik usw., sind in der Fußnote 1xachgrwiesen.
24 Pesterkrankungen und 22 Todesfälle todesiälie ist auf dem Wege zwischen D _ die Beerdigung des Verstorbenen erfolgte daher in Mekka, _
Nägvpten. Vom 27, Februar bis 5. März ist aus Derrut der Prov. s
und 49 auf die Stadt und den
auf das unjabgebiet, 889 auf3 arma ProvinYen, 584 auf Rajputana mbit Ajmer Merwara, 491
anf Bengalen, 445 auf die Zentralprovinjen, 156 0111 den Staat Mysore, 85 auf die Präsidentschaft Madras, 68 auf Hyderabad und 37 auf Zentralindien.
dage en in Manila keine solche.
legenen Ottsckxakt Herlö Tage 22 Personen an dkn
Dritte Beilage
Berlin, Montag, den 22. März
maßregeln.
Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten.
Aus den .Verö entli un en des Kaiserlichen Gesundheitsamts“ ( fZir- 1? va 17. Yiär] 1909.)
Pest. T" ki. D dda w rden vom 22. bis 28. Februar ur e In je 11 emeldet. Einer dieser Pcs!- iedda und Mekka eingeéreten
at 1 Pestiall emeldet worden. Bristiisch-Ostindixen. Während der beiden, am 23. Januar
und 6. Februar abgelaufenen Wochen wurden in ganz Indien 3563 + 3663 Erkrankungen und 2897 + 3076 Todesfalle 011 der
Pest angezei
Von den 5973 Pesitodesfälien kamen 1195 auf die
t. räsidenticbaft Bombay (darunter 52 auf die Stadt Bombay afen von Karach1), „ferner 1239 784 auf die Vereinigten
Cholera. Rußland. In den beiden Wochen vom 21. bis 27. Februar
und vom 28. Februar bis 6. März sind insgesamt 116 + 97 Er- krankungen (39 + 46 Todesfaue) an der Cbolera gé1nkldet worden, davon 88 + 68 (25 + 27) in der Stadt St. Petersburg nebst Vorstädten, 16 + 16 (8+ 12) sonst im Gouv. St. Petersburg, 8+12 (4+7) im Sony. Jaroslaw, 3+0 (2+0) im (Hout). Tala und 1 + 1 im Dongebiet. _
bis 20. Februar erhöht sich nach amtlichen Erganzungem die Zabi der ' Erkrankungen (und TodesfäÜe) auf 127 (45), modon 16 (6) auf das
Gouvernement Jaroslaw und
Witebsk entfallen.
In Finnland (in_d im ALaufe desf Fanskéktw. St.) 2 Cholera- , 1 't 1651 e us an , : ge e wor en,
fälle dabon lm chm g ?ind in den Provinxxn 709 Ec-
d 459 Todesfäiie an der Cholera gemeldet worden, krankungen un Auf mehreren der Inseln werden
Philippinen. Im Januar
rte sche Brunnen gebohrt. Gelbfieber.
Es elan ten zur Anzeige in Bahia vom 3. _bis 16. Januar 32 Erkrangkunan (und 8Todesfälle) in Para Vom 17. bis 30. 7Za1111ar_4_(4), in Paramaribo vom 3. bis 11. Januar 8 (1), in der mexikautichcn Stadt Merida vom 31. Januar bis 6. Februgr _ (1), in Ticul (Mexiko) vom 1. bis 6. Februar 1 (1); ferner in Guayaquil Vom
7. bis 30. Januar 2 Todesfälle.
In Surinam sind vom 15. bis 22. Januar 2 Personßn an Gelbfieber erkrankt und 1 gestorben.
Pockem
Deutsches Reick;- In der Woche Vom 7. 511113. Mär] wyrden 4 Erkrankungen gemeldet, und zwar je 1 in YiT1e1011fRugen (Kreis Rügen, Reg-Bej. Stralsund) und in Eickoeriau (Landkxeis Kattowiy, Reg.-Bez. Oppeln), 2 (raff. Auswandxxer) in Hamburg. In der etwa 3011111 nördlich bon Bergen ge- md bis zum 4. M71» inmsrbalb Weniger
9 Pocken-
Norwegen.
Ocken erkxxnk], _ Philippinen. J:: Manila 11115 1111 Jummr
erkrankungen mit 7 Todesfällen festgestellt worden.
Fleckiie-ber.
Ocsikrkcick). Vom 28.3?kbrl1ak bis 6. ZNäkz In i-Fiaiixien 126 Exkrankimgen.
Tierseuckjeu im Anstande.
sind.
Für die Woche Vom 14.
1 (0) auf das Sonderncment
1909.
Rußland. Jm städtischen Krankenbausebon Odessa befanden sich am 3. März 75 Fleckfirberkranke und 193 an Rückfaüfieber er- krankte Personen. Im ganzen Gouvernement Cberson sind wiihrend des Januar 777 Erkrankungen an Fleckfisbex und 222 an_Ruckfall- fieber festgestellt worden, außerdem 1198 Falle Von Unterleibstypbus.
Genickstarre. _ _
Preußen. Jn dsr Woche Vom 28. Februar bis 6. Marz sind 23 Erkrankungen (u0d 11 Todesfäile) angezeigt worden in 1010-0581: Regierungsbkzirken [und Kreiieni: Landesywltxkibezirk 238111111 [Bsriin], Reg.-Vez. Aachen 1 [AUM Stadt!, Cassel 2 !(Caffel Koblenz 1 [St. (*Hbar], Cöin 2
Land, (Gelnhausen je 1], _ _ _ _ [Bergheim, ZNÜlbeim (1. R1). Stadt 1: 11, Dyiieidd_rf 9 (5) [Eff-n Stadt 2, (Essen Land 5 (3), Grevenbroich, Mors
je _ (1), Solingen Land 2], Erfurt 1(1) (Laxnxensaizaj, Königs- berg 2 (3) [Pr. Eylau _ (1), stlau 2 (FL)]- Ovpeln _2(1) [Obpelu Land 1 (1), Ratibor Stadt 1], „POÜFU 2 ineUtom1sche1, Posen Stadt je 1], Schleswia _ (1) 113111 Stadt. _
Schweiz. Vom 21. bis 27. Februar 182 Erkrankungsn m den Kantomxn Bern, Aargaa und Waadt, 1 im Kanton Freiburg.
Verschiedene Krankheiten. Pocken: KonstantinoVel (22. bis 28. Febxnar) 5, Nioskgu 8, St. PktcrstJ 1, Warschau 10 Todesfällx: Odessa 2, Parts 5, St. Petersburg 13, Warschau (Krankenhauser) 3 Erkrankungen; Varizelien: Budapest 32, New (110171 234, thn 85 Erkran- kungen; Fleckfieber: 211951011 6, Odcffcx 3 Todesfalls; Odessa 12, St. Petersburg 5, Warschau (Krankknvaufer) 16 Eykrankuxigen; Nückfailfieber: Moskau, Odeffaie 1, St.P-xiersburg2 Todesxalie; Odessa 27, St. Petersburg 105. Warschau (Krankenbaufex) _1 Er- krankungen; Genickstarre: Bristol (28. Fkbruar bis 6. Marz) 1, Glaögow 3, N-w York 4, Wien 1 Todesfäliez Edmburg 1. New York 4 Erkrankangen; Tollwux: Moskau1T_odes7ch1[l; Milz- brand: Reég-sz (8111311, Moskau 2 Todesiaüe, Reg-Bszirke Breslau, Wisstn j? 1 Erkrankung; Roß: Reg-Bez. Potßdam 1 Todesfall, 1 Eclrankunq; Jnfluenzg: Berlin 11, Braunschweig, Haile, Hildesheim Brüff:[ je ], Budapest 2, Edtnburg 1, Kopenhagen 2, London 66, Nioskau 15, New York 6, Paris 21, St. Peters- burg 7, Rom, Warschau js 1 Todesfälie; Number;; 52, Kopen- hagen 382, Odessa 92, Stockholm 37 Erkrankungen; Kornerkrank- beit: ch-Wez. Alienstsin 67 Erkrankungxn. _ Mebr als ein Zebmte-i aller Gestorbenen starb an Hchariach (Durchschnitt aller deutschen Bc*1ichtsorte 1895/1904: 1,04 *),/0); 111 Zabrze _ Er- kraz1kungcn wurdcn gemeldet im Landesvolizetbezirk Berlin 162 (Stadt erlin 98), in dsn Reg.-Bezirken Arnsberg 246, C0ffe1 104. (Köln 108, Düffeldorf 134, Oppeln _ 127, Wiesbaden 109, in Nürnberg _36, Hamburg 95,_B11dabeit 52, Edinbm'g 27, Fk1*1*enba,1en 45, LondoL (Krankxnbaaiex) 285, N_ew YUk 367, Odeff1 28, Paris 211, St._Petkrst_r.11:„, ang 35, Sidckbolm 22, Wien 132; desgi. an Dtvbtbkrts und Krupp (1895/1904: 1,62 0,1/9): in LindSn, Wiesbaden _ Erkrankuncxewkamen zur Anzeige im Landespolizeibezirk Berlin 112 (Stadt Berlin 82),
in den Re0,-Bczirken Düffeldorf 158, Mersebuxg 116, in Hamburg 36, Budapest_ 29, Kopenhagen 37, London (Krankenbäaser) 114, New York 496, Paris 84, St. Peters-
burg 73, Stockholm 32, Wien 77; desgl. an Typhus (1895/1904: 0.46 0/9): in Lreaniß Erkrankungen wurden angezigt in New YNk 25, Paris 51, St. Petersburg 43, Warschau (Kranken- bäuser) 24; ferner gelangten Erkrankungen zur Anzeige an Masern und Röteln in Nürnberg 70, Hamburg 21, Budapest 80, Kopen- bagen174, New York 499, Ooeffa 29, Paris 137, St. Petersburg 78, Wien 243; desgl. an Keuchhusten in Kopenhagen 37, New York 48, Odcffa 25, Wien 34.
D s Kaiserliche Gesundheitsamt meldet den Ausbruch der Mania- und Klauenseuche azs Wattenheim, Kreis Bensheim,
Grkßbcrzdgwm .Oeiien, am 21. März 1909. Nr. 12.
' ' * isungeu.) Nach den neaesten im Kaiserlichen Getmnvbeitwmt eingegangenen amtlichen )kachwe __ _ _ „ _ „ _; 11 einer Sbäite der Ueberficiot bedeutet, das; in dcr beirefienden ?iach1veiiux:,; «71.- Nngabe für diet: ..“:baite nicht enthalten 111; ein Strich bkde1tet, daß xxälie der betreffenden „irt
Weiden, H:!den (Sbweix nnd Frankrkikb), Besißer (Luxemburg und Niederlande), Ställe
ieucbe, Hämxégldbixmr “"T-- _“ * “****“** ""“""'“'“"“" “"“" , Schweincsenche') ** . Maul- " * Rotlau der Schweine) » : Zw“ MUQde R"“ ...» Klauenseuche WWW f „ (“"'ÜNÉÉÜÄKÉÉéÉ ?:“ “ZF; __ _ ___„_„__._„_..,__„ ** - * ** * ***-* ** “ ** “' | ' * """ .» ;; «; , . . | | Ge- Ge- “ *“- " 5.011.111“. * . . - Gk- » * G?- 1 * :: ©: 50: Wexikke . (Gehöfte HTLF ' Bezirke MLIT" (Seszie Bezirke meren (;Bcbbiie Bezirks msindkn Geb 176 Bezirke“ meinden Gsbbit- Bez kk meinden k) meinden Siaaten xc. ZZZ ZZ * __ „,-..„„_ __ __ _ __ __ __ _ «_ „_ „„..--.. _, “_;_* --.:_„„ ** Z ' *? "' “ ..."“ "“IT-__".ÜJ7“ .“: *“ «[ «* *:- ?“ .*.“ „37.1 .*.“ HZ; QZ? =* 5751 "ck " K Z, Z“" 3 ZIV; *:31- ::- „_ 52-115 §§i5 :?:; 17515 „32,-3 :? 5 ZZ? :::. ZIi? ;? Z „3:41? ZZ ? 331? 931; €:; = _.§§ .. €.?- ZZW 1009 ZH 8 x.?! ?- :ZZi ** 912-- “ZZ 7221“ “ZZ,- ckL- *: «L. ** «:x * :» **:-! «» 7:71- ; *» “'! - = " » . . | _______ _ .___ ___ __ _ _ ____.___ _ __ _ __ “77;-35 “' "* "““" [* e r i e 11 ck t * Y Wöchentliche, bezw. viermux. im Monat erscixeiueuda: Naclchisnngeu. ; _ _ 18! _8_. * « * * .' » ' „.. * 15.-? 19; 29.» 1 ? ; ' ' : : - -1 ; .; 4 . ti . ** 1" . ; .- . . .1 -
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Rau brand: Oesterreich 1 Be], sch neu verieucbt; Belgien 2 Bez.,
e terreick) 17 Be», . Tollwuit4 ?Mi- 4 Gem. übkkbkmPt "“icucbt;
. . beleucht; Rußland /1. 2 B““, ? ©lkcinndnesix. llinz, 96 Wem, (ck. 8 Bez, 96 Gem, neu vxrchbt.
70 Geb. überhaupt Verseucht;
Luu eu eu : Naß _ _ SOprosckuéte Ungarn 9 Bez., 26 (Gem.,
3 (Gem. neu Verseucbtt. cbt ,- „ " . 11 eu ; . _ _ _ _ 40 EM., 40Biöé?_e_l)g_:tb;rel;_a025 Breiti 2 Gem. "611 Veric1:ch:; “ZUM“ 4 Bez., 5 “Gem. Übsroanvt veric11cht; Schweiz 1 Bez., 2 (Sem. neu berseucbt,
52 BW., 281 Gem., 11. 7 Be;., 17 GSM" ('" 8 Be]., 10 ©0111. 1161: b;“.rse'ucht. Bez., .i i-Hem. nxu verseucht; Italien 1 (Sem. Verscucht; Rußland 4. 10 Bez., 31 Gem., 13. 2 23“,-
Ungarn
Bulgarien 3
- ..z, „uberkwi. 4 (Gem., ("““ 3 B", 4 (Gem ne ' „ck30 ich. überhaupt verseucht; 11 "garn 1 ka- kaikUÖk-
G ii ! oiera: Oesterreich 3 Bez., 41Gem Bxiläjiilesche: Kroatien-Slabonien 1 B01., “x-
“2 Gem., 12 Geb. überhaupt beriéucbt.
56 21.-;., 7454 Dem., 368 (Bei). Übkrbauvt vrrseucbt; Kroatien-Slavonien 1Geb. verseuchi; Serbien
Belgien
') Schweiz" Stäbchemotlauf und Schweineseuche. _ 2) (Gxoßbrilannien: SÖweinefieber; JÉIÜ'MT SÖWneseucch (allgeNetn).