1909 / 80 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 03 Apr 1909 18:00:01 GMT) scan diff

iausenden von Mark. (Zuruf recbis.) Ein Jägerbataillon ist genau dasselbe. Das ist bier anverlangtworden. (Abg. Erzberger: Abgelehnt sogar!) Infolgedessen haben wir uns einzurichten," und wenn Sie eine Politik, die mit den Ekngeborenen paktiert, ablehnen, dann müffen Sie “eine Politik einschlagen, die um ein Vielfaches dasjenige an Kosten übersteigt, was Sie heute bewiilgen. (Sehr richtig! links.) Ich stehe auf dem Standpunkt, daß, was geschehen könne, um die Morbi-

mittel des Deutschen Reichs, und zwar große Schiffe, den Kreuzer *

„Leipzig" dabei, zu zeigen, unmittelbar an demselben Tage, wo die Depestbe eingetroffen ist, diese dorthin geschickt worden find und nichts diesseits versäumt Worden ist. Ob den Weißen ein Sammlungs- punkt angegeben ist oder nicht, kann ich nicht wiffen, ich nehme an, daß es gesckoiebt, denn es ist in allen Kolonien ge- 41cheben. Diese Nachrichten find, wenn ich recht unter- tichtet bin, vom Februar 5. I. (Zustimmung aus der Mitte)“ ob inzwischen Waffen ausgeteilt worden sind oder nicht an die Weißen weiß ich nicht; wenn es notwendig war, hat es der Gouverneé zweifellos getan. Ob er es in dem Momente für notwendig ge- balten hat, wie der betreffende Korrespondent des Herrn Erzberger das verlangt hat, kann 111; auch nicht wissen. Sie wissen, die Post- _verbindung ist eine außerordentlich langsame. Ich möchte aber auch bemerken, daß nach meiner Kenntnis der Tatsachen, hier doch ein ganz unparteiiscber Beurteiler der Maßnabmen des GOUVemements wvbl nicht zu Worte gekommen ist. Das ergibt sich schon aus den kleinen Mitteilungen des Herrn Erzberger, wonach man ihn ja erseßen soll durch einen anderen (Widerspruch des Abg. Erzberger) bezw. ihm ein O-berbaupt in der Person eines Geheimen Rais, der an Rang und Alter junger ist, binseßen sol], um ihm zu zeigen, wie er die Samoaner be- handeln soll. Ich glaube, daß das alles nicht richtig ist, ich glaube auch nicht, daß es gut und richtig isi, immer die Frage der" Aufstände und Unruhen in den Kolonien aufzubringen, dafur ist gar keine Veranlaffung. (Sebr richtig! links.) Es ist in gar keiner Kolonie zurzeit erfreulicherireise eine Ver- anlassung. Aber was soll denn alles dies ewige Graulen, was soll damit erreicht Werden? Es soll erreicht werden, daß um so schärfer und gewaltjätiger, vielleieht auch um den Privatiniereffen besser zu ent

sprechen, die Cingeborerenpolitik durchgeführt werden kann. Aber _.- von dem Herrn Abg. Emberger babe ich das nicht angenommen - was 11111 denn das“.) Ich frage Sie noch einmal, was werden Sie mir im nachsten Jahre sagen, wenn ich mit Berufung auf die Herren Dr. Arendt und Dr. Arning eine Verdopplung der Streitkräfte in alXen unseren dKoslonlxen axbexlange? (Zuruf links: Wird abgelehnt!) Sie würden 0 a e m : nander ablehnen und von Re ts we : . ' - Bravo! links.) ck I " (Schr WW

Abg. Dr. Semler ni. : Den le " .

sekretärs pflichte ich bei? (13er (Gouvßetrenneu?!"FutbrFFeMTrYtsetFtJFe ofort bekommen, und ich kann nur wünschen, daß die Schiffe so

ange dort bleiben als irgend eine Gefahr besteht. Im übrigen bin

ich mZt dem Stqatssekretar der Meinung, daß es nicht angt-brarbt ist,

11178 ÉFFeIUZLLanÖLU-ÖUXQMFF; sslcbe Reden dringen doch bis Samoa

sichtigt ist. g n em erte (hen, was mit ihnen brab-

Der Etat de_s Reichskolonialamts wird unverän

na? den Befchlussen éZweiter Lesung bewiUi t, ebenso 071115

De alte die Etats des eichSelsenbahnam s, der Reichs-

;chuld, des Rechnungshofs, des allgemeinenPensions-

onds und des Reichsiüvalidenfonds.

' Beim Etat der Reichßpost- vertZérltLULg beschYirtbsick) der g. e wann- es aden(Soz.) über ver ätete B 11] JeYÉngißidtT-TffemdtreFnsxen Briiefposxtsendungen. ssLKJie gegerTsAebxlnndg 1170er? _eneoWereer amnätT s bloß um ein paar Pfennige für Briefträger zuchspe17remage an gegeben,

Der Postetat wird genehmigt, ebenso 0 ne Debatte der Etui ur die Reichsdruxkerei, für die Vehrwaltung der Net Seisxnbahnen, fur die Expedition nach Ostasien, dte bayertschen Qu_oten, die Einnahmcn aus Zöllen, Steue_rn und (Hebuhren, aus dem Bankwesen, aus den Matrtkrrlarbeztragep und aus der Anleihe.

Dam1t ist die Spezraiberatyng des Etats erledigt. Das Etathefeß wird ohne Diskusston mit dem Etat des Reichs- bgnkdirektoriums angenommen. Der Etat balanciert in Einnahme und AUSJabe mit 2850013863 „15; seine An- nahme im ganzen erfolgt gegen die Stimmen der Sozial: demokraten.

GenossFYe EbXbZLÉeten Regierungen zu ersuchen, nochp in dieser 8311138"11.3“?313331335td 533533231 1.7. 3131735? 12931; ZthbZYnüM) &II/37T??? eine Versicherung irgend welcher

stimmen Zentrum, Polen und So ialdemokraten* ' : stimmu_ng bleibt zweifelhaft. z ' dre Ab

_ Die AuSzahiung ergibt die Anwesenheit von nur 185 Mit- gliedern, von denen 112 fur, "73 gegen die Resolution stimmen.

Das Haus rst mcht beschlußfähig und muß seine Arbeiten abbrechen.

Der'Präsident seßt zur Abstimmun und Petitionen zum Etat eine neue Mittags 121/4 Uhr pünktlich, an.

Schluß gegen 12 Uhr.

und Telegraphen-

_übcr Resolutionen Wung auf heute,

242. Sißung vom 2. April 1909. 121/4 Uhr. (Bkricbt von Wolffs Telegrapbisckyem Bureau.)

Y_uf der Tagesordnung steht die Erledigung von Re: solutronen und Petttionen zum Etat. _ 2316Resolution_(Hraf_Hompesch wird unter stürmischer Heiterkeit dcs auses xeßt_m1t großer Mehrheit angenommen, dg auch zghireiche Mitglieder, die sic? bei der ersten Ab- [Ummyng m der Mmderbert befanden, afür stimmen. Damit si dte Resoiution Bassermann, die vorschlug, die ver- bundetxn Regierungen, um die Vorlegung einer Denkschrift über dt.? Frage der Zettungsversicherung zu ersuchen, erledi t. _ Dre esqlutton drr Bud etkommisfion, „den Reichskanz er zu ersuchen, m Erwagung arüber einzutreten, die dritten Leuinants dyrch „Feldwebelleutnants zu erseßen,“ wird ab- 127371"; dafur stimmen nur das Zentrum und die Frei- n gen.

. dungen der Kreise Halberstadt, Oschsrsleben, Quedlinburg; besonders

xte ena7f1“ seine persönlichen Verhältniss beziehen, Kenntnis zu Hieräuf erstattet der Abg. Sinq er (Soz.) Bericht über einige um Etat ür das Nei Samt bes nnern ein Pthikoszent-i f ck I gegangene e eti on 1) der Bureaudiätare des Rei sv r in Berlin umVerbefferung ihrer Anstel]ungsverbä17nisese72u5és9551nk8? wirtschaftlichen Vereins für Obst- und Gemüseverwertung 1n Deutsch- land um Bereitstellung weiterer Mitte! für die ördcrung der Obst. und Geuxuseverwertung werden den verbündeten egierungen zur Er- MMM uFYtiiesen'd B ä _ e e an er ureaudi tare des Kai erli A L?HtYZZJtZUYUÜMJi ind BecrEltint Zim 1r§13cöcxizyträgslicbech 751917 117111?an 11 eennen aür wirdd di ' gefaßten escbiüffe für erledigt erklärt. urch : z.;m Etat Ueber die Petitionen &. der Insierburger Hausbe ßer Dies und (Genossen um Einhaltung der fur die Verwendung 11aatlicher Dar- leben an BeamtenwobnungSgenoffenscbaflen erlassenen geseßlichen Be- stimmung_en, b. des Wenalawski in Wlenstein um Abstandnabme von 55:1 JMFH? weitereziSZatsnttittelbzum Bau und zur Beleihung uern an e eam enwo nu sb ““ das Haus zur TageSordnung über. ng augenossenscbaftcn gebt Ueber einige Petitionen zum Militäretat berichtet der AbgDiiEr betiirtigerdVenMnk.) e 8 on es ilitäranwärters Go1t ali i Wil um Umwandlung von Diätarsiellen für den InsInbantÜr-ReFsTTYZZ dienst in .etatsmäßige Regtstratursiellen wird den verbündeten Regierungen als Matetiqi, die Petition der Pulberarbeiter Friedrich Kleinke und Genossen m Hanau "und Spandau um Verbesserung ihrer Untersiüßungs-(Penfions-)Verhaltnisse zur Erwägung überwiesen.

Damißft die TageSordnung erledigt.

Präsident Graf zu Stolberg-Wernig .roke: M i “* wir stehen am Schluß eines skb!) arbeitsreichen eTagungsabsecbnneithrFTZZ hoffe und wünschx, daß Sie alle in den Osterferien neue frische Kraft und G-sundbeit sammeln möaen für die Zeit, für die wir nach Ostern ZnskerefTIlrbeiisxsen wiedekr aufcsekkypmén ZerdÉn. Man sol] nicht für die _uun weaen,aeri.ae e m du,d ' nachsten Abscbn tt an Arbeit nicht fehlen 111175119 es auch im

Schlaf; nach 121/ Ur. , S. : .... 20. April, 2 Uhr. (P22titiork1en,) chse txzung Drenstag,

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 67. Sitzung vom 2. April 1909, Vormittagé: 11 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegrapbisrhem Bureau.)

Ueber den Beqinn der Sißung ist in der e tri en

Nummer d. Bl. berichtet worden. g s g Das. Haus seht dre erste Beratung des Entwurfs eines E1senbabnan1eibegeseßcsfort.

Aba. Dr. Schepp (fr. Volksp): Die Regierung bat bei Berlin die sog. Umgebungsbabnen gebaut, Treuenbrießen-Nauen und Nauen- Oranienbyrg, und die jetzige Vorlage enthält im Süden Berlins die Bahn Mtcbendorf-Rkbieide. Ich möchte bei dem weiteren Projekt von Oranienburg nacb Eberswalde die Tra : südlich des Finowkanais und da n die Einfuhrung m den Bahnbo Eberswalde von Süden ber em fehlen. Gegen diese Trasse hat sich ein Widerstand bei einigen Interessenten ergeben, welche die Linie nördlich des Finow- kanals empfehlen. Dagegen babe ich große Bedenken, dadurch wurden auch die; Kosten sich wesentlich steigern, da der Finow- kanal zweimal uberscbtitten werden müßte. Im Kreise Ober- barnim„ feblt es fe_r_nér an einer Bahnberbindung von Norden nach Suden. Es mußte eine Bahn bon Eberswalde nach Straus- berg gebaut werden, und zwgr über die Papierfabrik Specht- hausen, aus: der das Papier fur _unsere Reichskassrnscbeine bezogen wird. DieZZabn mußte dann Wexter übcr Heckeibrrg und das (Gut Trarnve gefuhrt Werden. - Der Redner Empfiehlt ferner im Intereffe dé! Bergarbeiter die Hkrstkllung einer Linie vom Oberw-strrwald na_ch dem Kreise Siegen, und zwar von Barbacb nach Rennerod; spater könn: dann die Verbindung Burbarh-qukirchen aebaut werden. Endlich bittet der Rxdner um den Bau einer Bahn bon Lüden- fch615nach H6r1cheid._ Zum Kreise Oberbarnim xurückkcbrend, vrt- Ztrtetlzt er aufs fcbariste die Verschlechterung der Zugbe1bindungen ub_er Ziszorf; im Sommerfabrplan seien 12 Züge lediglich vom Lrunen Tisch “.us gestrichen worden; dadurch seien bes0nders diejenigen enachieiii„1, dre ihre kranken Anixebörigen in der Heilanstalt Wuhl- garten bezuchen wollten. Es müßten einige Züge wieder eingeführt werden, oder es könn_ten auch einige Züge bon Strausberg nicht über Knrlsborst, sondern uber Kaulsdorf-“Biesdorf geführt werden.

Abg. Fischbeck (fr. Voikxp.) erkennt an, da durch den in der Vorlage vorgeschlagenen Ausbau der Linien StrieYan-Merzdorf und Iauer-Rohnswck zu Hauptbahnen dic Vkrbindung bon Liegnixz nacb Hirschberg xine Verbesserung erfahre, iritt aber doch noch für die Schaffung einer direkten Verbindung Liegniß«Goldberg-Hirschberg ein und empfikbit scdann versckziedkne Verbesserungen in den Zug- verbindungen auf der Strecke Reisicbt--Goldbcrg und auf der Strecke Haynau-Goldberg.

Abg. Boisly (ul.) klagt über die unzkilängiichen Zugberbin-

die Stadt Halberstadt, die nur 200 ](111 von Berlin enternt ei babe eine so mangelhafte Vkrbinbung mit der Landeshauptstßdt, dsaf1 man nicht einmal an einem Tage mit Schnei13ügen bin und zurück JUWEL?" kömeek.R g. r. öcbllng (nl,) unterstü t die M10 um Au ru

ebracbten Wünsche für den Bau einer UBahn vimf 81571115 nacleST

endcl bezw. mch Turkismßbie, ebenso einer Bahn Wiebelskirchen- ;Kusel. Die SchnellzugsVerbtndungen zwischen Frankfurt und Meß, ZKM und Meß 11110 Saarbrücken und Meß bedürften noch sehr der

: erung.

Abg. von Böblendorff-Kölvin(kons.)gibt einer reudeAus- druck, daß in der diesjährigen Vorlage dieBabn Fährerg-FKstenwerder vorgesehen sei; die!; bleibe aber ein Torso, fie 10116 bis Stras- bura i. U. weitxrgxfubrt werden; die Erschließunn jener landschaftlich schönen Geaend trat: auch fur die Beiliner Ausflügler von Wert. Abg. (Graf v 0 n Carmer-Zieserwiyckons.) befürwortet aiSdringend notWendig den Bau einer Bahn bon Neumarkt txacb Kants); die Kreisstadt Neumarkt sei die einzige in Preußsn, die an keiner Bahn- strc-cke liege, und gebe infolgedessen dauernd zurück. bg. Graf von Wartenslrben - Rogäsen (kons.): Als einer der leßien Redner spreche ich den bescheidenen Wunsch aus, daß in der Kreisstadt Genthin mebr SchneUzüge der großen Berliner LinieAbßrlteY3 möchten.

g. artling (ul.) wüns t eine Babubcrbindun ür den üd- lieben Teil Naffaus, die diesen ck11Teil von Osten nach gV.1esien dusrcb- schneidet, und die damit auch gleichzeitig die drei Bahnen Frank- furt-Gicßcn,' Wiesbaden-Limburg und Wiesbaden-Dieß unter- einander verbindet. Ferner bittet er, nochmals zu erwägen, ob die Haltesteüc.Nieder-Iosbaeh, um die diese Gemeinde seit Jahren bittet, nicht bet dem Bau des zweiten Gleises eingerichtet werden könne. Endlich erbebt er Widerspruch gegen den Vorschlag des Abg. Dahlem, eine bessere Babnbxrbindung zwischen Cöln und Frankfurt dadurch zu 32317711, Faß EFZ Fuge Jon Köln über Niedßriabnstein-Limburg nacb _ n ur geu r wer en, enn as wür: den R in Städte Wiesbaden und Mainz schädigen. be gau und die Abg. Dr. Lohmann (ul.) dankt dem Minister dafür, daß er die

Angenommen wird die Resolution des Abg. Freiherrn pon Hertlmg: „dcn Reichskqnzlcr zu ersuchen, anzuordnen, daß - xedetn Beamten von den Einträgen in den Personalakten, die '

57130rarbcittkn für die Fertigsteliung der projektierten Linie v 1 uber Breitscheid nacb Driedorf in Anariff genommen 5058011119181?

Als 94. Redner nimmt sodann das Wort Abg. Schwabacbl _

YTÖFTFZ-sfmt ??rnxbriunxxjeder Personenzüge auf der Sirecke Mew n er an s e re r m inisterium derb t i Im Namxn meines Herrn Chefs babe ich det11f eKolbIrUkHArbeinn Fl Dank dafur auszusprechen, daß és die erste Lesung dieser Nabe vorlage noch vor der Osterpause erledigt hat. Dadurch ist die gewonnen, das Gesch selbst so zeitig zu verabschiéden, daß die gute in diesem Jahre noch verwendet werden kann, um die von da gierungxerbetenen reichen Mittel so bald wie möglich und so au? wie möglich zum Vasen des Landes zu verwenden. Ick („,?! sichern, daß die Wunsche, die in den leyten vier Tagen bier ' ?FthoeFend FZTv 5771151131118 Zemh iétjn)k ieix1s21elnen nxcht beantwortet we? , rr * JLPTÜZ werden. . n n er auf as eingebendfte „„ * leorlage w1rd der Budgetkommisfidn überwiesen S _uß 31/4 Uhr. Nächste Sißun Mittwoch, denL * 2 U r. (_Gtat der Ansiedlungskommiswn und Denkschr111tA Z die usfuhrung des Ansiedlungsgeseßes.) ',

Statistik und Volkswirtschaft.

und 1903/04.

Von wesentlickser Bedeutung für die Finanzwirtschaft der PkLUÜis», * '

Landkreise sind die ihnen vom Staat sowie von den r

verbünden gewährten uscbüffe, die teils auf geseßlicben VeerliM' beruhen, teils freiwi ig gewährt werden. Die Grundlage fü: pflich1mäßigen L'eistungcn yon Staat und Provinzialvkrbänden 11 in der Hauptsawe die sog. „Dotationsgeseße' vom 30.211731] bezw. 8. Inli 1875 nebst den dazu erlasxxnen Verordnungen 1... das die beiden früheren ergänzende Gery vom 2. Jun11'x,

im_einxelncn zu ersehen. Für die auf das Re 8 - bezugliche Kreisfinanzsxaiistik [affen |ck da egench817"317b551117* Dotationsgeseße gewahrten von den sonßigen aus Staats. . Yrovinzialfonds stammenden Zuschüffen ni t trennen. Für staeartgjlißipéxnxxmdeigxenvksic? Lab? 111“ die Anga en über die gesam1

ro nze en : " ' " RTÖJUJSZHWZ- i ungen fur die Landkreise 1513

em we : ener sol en Ver [ei 1

?ißses Zlirtikels alÉetdruckté TabellY, chung dent die am SM 0 _re e aus f-*aals- und 5robinzialfbnds lit . schusse, nach _ordentliehen und auxerordentiicben getTeenen'1,eteYrovi weise sowie fur das Staatsszebiet im ganzen zusammengestellt Danach betrugen im Rechnungsjabre 1877/78 die aus Sta..

Einvabmen 7760295 bezw. 532450 „75, und ihr (G in Höhe von 8292 745 «44 machte 18,83 v. H. 1551111877131

die Landkreise auf 12 673 867 919, während sich die au erordent - Fusciousse aui 6945854 „46 steÜten und die (öZesamtex1nnabme-1| andkreise aus Staats- und Provinzialfonds 11,92 v. H. sämiii Einnahmen der Landkreise auImachten. um Zwecke der VergleiÖ mit den Einnahmen der Lankkreisc im * echnuungabre 18771781 die bei der Erbebung fur das Jahr 1903 mitberücksicbtigten orie lichen und außerordentlichen Einnahmen aus Vorjahren sowie szitalsentnabme und Rückzahlungen abgeseßt worden.

Umkdie Bedeutung der Einnahmen aus Staats- und Provins 113MB fur die Deckung des Bedarfs der Landkreise in den --

ecbnungsjabren richtig einzuschäßen, ist die Gegenükersteüung angegebenen Anteile ,der Einnahmen aus diesen Qneilen 0.1 (Gesamteinnabmrn in jedem der zur Beobachtung stehendem Recbnu ]abre ungeeignxt weil die außerordentlicben Staats- :provinzialzusckpußfe/ 1903 eine ganz andere Rolle spkeiten ais Rechnungsjabrx1877/78; denn während sie im le ieren nur 6,421. sämtlicher KretSeinnabmen aus Staats- und rovinzialfonds machten, betrugen sie 1903 nicht weniger als 35,40 v. H.

Strat man daher nur die Anteile dsr ordentlichen Zusch aus Staats- und Provinzialfonds an den esamten ordentiiib Einnahmen der Landkreise für die beiden ZT gleichung, so ergibt fich, daß für die Gesamtheit der L kreise dieser Anteil Von 18,45 v. H. im RecbnungS/abw 1877/78 YZ? kn LZ)). on? Rechxrwngsßcxbrß t19(f)f3 zurückgegangen ist In -

1; *r onzen zeg en e e re enden a len in id n ai große Ver1chiedenbeitem Abgesebtn von Zb be e J 1104) gar keine Einnahmen solcher Art an wies, wäbrend 1903 Staats- und Provinzialzuscbüffe 5,69 1). H. sämtlicher ordentli- Einnabmrn ausmachten, ergaben sich die grö ten Untetschiede bei Provinzen Hannober, Brandenburg und Sa sen, deren Anteile 32,77 bezw. 22,48 und 15,99 1). H. im Rechnungsjabre 1877/78 *- 5,93 bkzw. 9,11 und 7,21 5.4). im Rechnungsjabte 1903 zurückgrgan. ßnd, während umgekehrt bei Hxssen-Nassau der entsprechende Sas dem Beobachtungszeitraume yon 0,85 v. H. auf 18,84 1). H. gesiik isi.x Die böcbsien Anteile zeigten 1903 Ostpreußen und Pommern»- ZZZ Fxlzxv.v23Ö54, die nicdrigsien Rheinland und Westfalen miti

Abgesehen Von Hannober, in dam 1877/78 die Un'erbnliung? Landstraßen noch irn wesentlichen den Wegevetbänden 05100, die 11 für sehr beträchtliche Zuschüffe aus Staats- bezw. Provinzi0111 erhielten, während diese Aufgabe seit Einführung der Kreisordn durch"den Provinzialverband erfüUt wird, zeigten die ordentii Zuschxiffe aus Staats- und Provinjiaifonds an die Landkreise11 gegenuber 1877/78 bei sämtlichen Provinzen eine Zunabme, di! Hohenzollern und Hessen-Na auberbältniSmäßig am bedeutendsten in Brandenburg am geringten war.

Bei Zugrundeleguna dec V01141äbiunasergebniffe vom 1. ' zember 1875 stellten fick) die auf 1 Einwohner ennailenden 011 [119611 Einna men aus Staats- und Provinzialfonds 1877/78 * 1.18 „44 bei annover am höchsten; ibm folgten Westpreußen mik- Brandenbnrg, Pommern und Ostpreußen mit 51 bezw. 51 und Pfennigen. Im Rechnungsiabre 1903 waren bei Zugrundelegung“ durch die PersonenstandSaufuabme für dieses Jahr eimittelten'» völkerung die auf Ostpreußen und Pommern entfallenden entspreche1 Kopfbeträge von 1,42 bezw.* 1,30 «14 am börbsten; erst in ethebl1' Abständen kamen Westpreußen, Schle'sien und SchleSwig-Holstein 84ü 62 und 51 PienniZen; bei We tfalen, Rheinland und H91 1114117711177" fich die opibetcäge mit 14, 13 und 13 Pfennigen

: . *

äbrend, vielleicht mit Ausnahme von Posen, die M11? ordentlichen Zuschüsse aus Staats- und Provinzialfonds

Rechnun sjabre 1877/78 die Gesamterirä e der Landkreise ' diesen E nnabmrquellen in den einzelnen robinzen nicbt nenn wert erböbten, war im Rechnungsjabre 1903 in einigen Fällen 1 Steigerung sebr bedeutend, und zwar an; besonders in der Pk?" Fosen. Abgesehen von einem geringen etrage, verteilte sich bi" etreffende außerordentliche Einnahme von rund 4 Mill onen M auf sechs Kreise, denen der Staat diese Summe ais Ablös111

Land- und Heerstraßen überwies. Für denselben weck erhieltea ostpreußtsche Landkreise außerordentliche StaatsbeFräge in ': Gesamthöhe von rund 631 (200 „45. Hierdurch erklärt es sicb, da 1 außerordentiicben Einnahmen der Landkreise aus Staats- und "11 vinjialzusckpuffcn in dieser Provinz nicht Weniger als 46 -_5 auf ] *.* wohner au9machten. In den Provinzen Westpreußen, Brandenb

*) Nans'205 der „Preußisiben Statistik“: Finanzstatifiik

für eine Fortscßung dieser Linie nach Gusternbeim zur Lahn ein.

preußisiben Landkreise für das Rechnungsjahr 1903-

noih auf 10 Ö-

UUse 061911,"

» Provinzen. .

Die Einnahmen der preußischen Landkrei und Provinzialfonds in den Rerbnungsjsckbxleuns JH,“);

Welche Roli: die auf Grund dieser Ge e e de L v * währten Zuschüsse in dcr Finanzverwaltungsdkr Kre1lse 1113815117711. den Ergebnissen der Kreisfinanzstatistik für das Recbnungajabr 1903

in der für bride Reibnu _

WW Pkovwzialfonds stammenden ordentlichen und außerordentii- _,

einnahmen aus. Im Rechnungsjabre 1903 beliefen di Staats- und Provinzialmitteln gewährten ordentlichen Zéscbüée '

“ÖUUUAOiIbre zur - -

obenzollern, das 1871

kapital für die Uebernahme der Unterhaltung der ehemals fiska111'1--

ommetn beliefen fich die entsprechenden Kopibeträge auch noch, 71111, 2,7, 24 und 19, in Schlesien und Schieswig-Holst'ein immerhin um„in der Rheinprovinz sowie in Hannobec auf 7

Die Einnabmen der preußischen Landkreis Es betrugen im RechnungSjabre 1877/78

_- „__-_-

bejw. 5, in Sachskn und Heffe-Nassau “" den OberamiSbezitken von Hobenjollern schüsse aus Staats- und

Provinzialfonds nicht vor. e aus StaaCs- und Provinzialfonds.

i 2 ck; berabjuxeben. kamen außerordentliche Ja-

Es betrugen im Rechnungsjabre 1903

InT w

zur Anzei

vpbus (1895/1904: 0,46 0/0): in Erfurt - Erkrankungen é?::langten e in New York 27, Paris 61, St. Petersburg /. ; ferner Kopenhagen 33.

urden rkrankungen gemeldet an Keuchhusten in

New York 47, Wkn 45.

1 die ordentlichen

Einnahmen der Land- Einnahmen derLand- kreise aus Staats- und kreise aus Staats- Provinziaifonds und Provinzialsonds

Staats- und

»

iiber- baupt

Staat.

Einwohner

dtnthinnabmen

v. H. der gesamten . der gesamten auf 1 Einwohner

ordentlichen Einnahmen 34 auf 1 Einwohner

ck

aks „46

die außerordentlichenÜdie Gesamteinnahmen der Landkreise aus

Provinzialfonds

v. H. der gesamten

die Ges

die au erordenilichen der L

Einna men berLand. kreise aus Staats- und Provinziaifonds

bie orbentliäpen Einnahmen der Land- kreise aus Staats- und ProvinFialionds

Staats- und

amteinnabmen andkreise aus

[Einnahmen

überhaupt

. der gesamten

Einnahmen v H außexgrdeni

v. H. der gesamten

ordentlichen Einnabmen I.: auf 1 Einwohner

„44 .“ 1 «46

überhaupt

1

v. H. der gesamten Einnahmen

& auf 1 Einwohner

, 867 558:0,50 9,571 900135074 387511 161662 0,57 14,55: 714050053 5245“ 340699023 35,041 203 675034 35,73 5899791030

?--- - 1224721013 -- 22591091118 10,53 86 3661005 - 135010001 22,92 45 6901001

27,12 8 292745037

61 450 22 801 118 911 30 000 01 181005 18,69; 47 565 15,99' 27 387

9,42

32,77 -- -“ 1 3,25 10 110 0,006 0,85 ---- -

0,4 33 221 0,01

18,45 532450 0,02

806 108 877 334 1 042 7 51 684 050 159 694 1 156110 562 592

122 472 2 259 109 76 256

1 350 12 469

7 760295

„0

OOSDSOO “SWORDS

Ostpreußen . Wesipreußen Brandenburg ommern . . Zona . . . . chlefien . . Sachsen . . . Schleswig- Hoistein . Innova . . estfalen . . effen-Naffau beinland . Hobenwllern Staat . . .

* *

OSONOFI 0 O ©_©_©©O

»

01-1- »w-wap ck (1qu

(3901-53 v; © H1Z©HWU DUSSSWQ

'“":

-

©

,

17,38 22,23 23,49 25,12 11,16 19,04 16,41

7.92 32, 47 3,53 0.79 1,47

18,-83

W

» „':- 00531» („71572

794 709 348 550 581 288 254 291 4 030 777 376 263

46 496

98 055 96 717 12 500 31 208 , 275 000

„6 945 854

2 449 483 , 1098 307 1 161753 _ 1 726 6101

382 316 2 416 188

699 253

517 428 668 782 371 987 646 958 . 525 874

8 928

12 673 8675

(„717-

*OKWOKTYOO

OOO!- Ok-“Wb-IWWÖ * ?p-ww-U-d» QOPQDUH-z

SOKO ":O-ödp-

]“ 65533711-

678 800 - 8 12,88 19 619

*

1QWOWO WSOOSUQ

FO WQWWN (J

_OO » Q

„.___-_-

Zur Arbeiterbewegung.

Die Berliner Bauanscbläqer bescbloffen, der „Boss. Ztg.“ zufolge, vorgestern in einer Versammlung, in den Abwebrstreik gegen die von den Arbeitgebern beschlossene Kurzung der Akkordiöbne um 10 v. H. einzutreten. Diejenigen Bauanscbläger, denen die Lohnver- schlech1erung angeboten wird, soUen nach dem Versammlungsbeschluß die A1beit zu dem ekürzten Preise ablehnen und sich sofort bei der Lobnkommiision me den. Da die angefangenen Arbciien noch zu den alten Preisen fertiggesteüt werden,. wird sich der Abwebrstreik erst nach einigen Tagen in vollem Umfange bemerkbar machen.

Die Schneidergebilfen in Elberfeld und Barmen be- schlossen, wie die „Köln. Zig ' erfährt, iroß des Abratens des Haupt- vorstandSmitgiieds Heidmann-Verlin, in den Ausstand zu treten, da der neue, bei den Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband in Frankfurt a. Main festgeseßte Tarif durchweg Etats Verbesserungen Ver- schlechterungen gebracht babe. - Im übrigen ste t, nacb demselben Blatie, da die Damenschneider in Wiesbaden (Vgl. Nr. 77 d'. Bl.) die Arbeit wieder aufgenommen haben, dem Abschluß der neubearbeiteten Ver- träge im Schneidergewerbe kein Hindernis mehr im Wege ;_ es werden daher in den nächsten Tagen die Tarifverträge Von 37 Stadten durch die Hauptvorfiände der beteiligten Organiialionen abgeichloffen werden.

In Mannheim find laut, Telegramm der „Köln. 31 . , die Schubmachergebilsen nacb abgelauf-ner Kündigungsfris in den Ausstand eingetreten, da eine Einigung zwischen ihnen und den Arbeit- gebern nicht zu erzielen War.

Tierkraukheiteu uud Absperrungs- maßregeln.

Geiunbbeitsstand und Gang der Volkskrankheiten.

(Aus den „Veröffentlichungen ves Kaiserlichen GesundbeitSamts“ Nr. 13 vom 31. März 1909.)

Pest.

Türkei. In Djedda wnrden Vom Erkrankungen (und 16 Todesfälle) an der Pest gemeldet, feit dem 12. Dezember v. I. 128 (112).

Aegypten. Vom 13. bis 19. Marz sind an der Pest 6 ersonen erkrankt (und 5 gestorben), 505011 4 (4) in Aga der Prov. akalieb, 1 (1) in Tabta der Mob. (Hirgeb und 1 (-) in Beirut derProv. A ut.

ssiBritisch-Ostindien. Vom 14. bis 20. Februar wurden in ganz Indien 4080 Erkrankungen und 3087 Todesfalle an der Pest angezeigt. Von den Todesfällen kamen 630 auf die Präsident- schaft Bombay (darunter 70 auf die Stadt Bombay und 35 auf Karachi), ferner 611 auf das Punjabgebiet, 475 auf die Vereinigten Provinzen, 474 auf die Zentralprovinzen, 420 auf Burma, 238 auf Bengalen, 114 auf Rajputana, 57 auf den Staat Mysore, 35 auf die Prasidentschaft Madras, 21 auf Hyderabad Und 12 auf Zentralindien.

Bis zum 20. Februar sind zufolge amtlicher Mitteiluna ins- besondere auch in der Hafenstadt Calicut des Malabar-Bezirks (Präsidentschaft Madras) Pestwdesiälie bei Eingeborenen festgestellt

wordeIl'apan. In Os aka ist am 31. Januar ein neuer Pestfall fest-

aesteüt worden; dagegen gelangte im Verwaltungsbezirke Hiogo bis EndeYFebruar kein solcher mehr zur amtlichen Kenn1nis. auritius. Vom 8. Januar bis 4. Februar wurden auf der Insel 9 neue Erkrankungen und 6 Todesfälle an der Pest festgestellt. Zanzibar. Die im Nobember v.I. in Zanzibar gemeldeten 2 peitVerdächtigen Todesfälle haben sich als Pest erwiesen; im De- zember wurde ein neuer vestverdächtiger Krankheitsfall beobachtet. Mit Haffkineschem Impfstoff wurden vvm Juli bis Ende Dezember dort 1731 Personen geimpxt; 33 702 an das Gouvernement abgelieferte Ratten wurden pestfrei be unden. Brasilien. In Rio de Janeiro wurden vom 21. De- ember bis 14. Februar 35 Erkrankungen und 18 Todesfälle an der si emeldet. (Lbile. Zufolge einer Mitteilung vom 22. Februar soll die Pest in Jquiq ue und Antofagasta ziemlieh heftig auftreten.

Pest und Cholera.

Briti -O iindien. In Kalkutta starben vom 14. bis

20. ebruarsYs Pfersonen an der Pest und 28 an der Cholera. n Moulmein sind nach mehrwöchiger Pause in der Zeit vom

3- Januar bis 20. Februar 28 Personen an der Pest estor en; der Tholera erlagen in den beiden ersten Ianuarwochen 4 ersonen.

Cbolera.

Rußland. Vom 14. bis 20. März

kr k “0 8 Todesfälle) an der C olera, blau Krzenéxxdt St. Petersburg nebst Vorstädten und

3 (2) im Gouvernement Jaroslaw gemeldet worden. Fur

Vorwoche erböbt si nacb Ergänzungen die Zahl der Erkrankungen (und Todesfalle) auf 55 (21), wovon 46 (11) auf die Stadt St. Petersburg nebst Vorstädten, 2 (2) auf das Sony. Iaroölaw und 4 (1) auf die Stadt Charkow ent-

fallen sind. Gelbfieber. Cs gelangten zur Anzeige vom 12, bis 16. Februar in Bridge-

Gesundheitsnwseu-

8. bis 14. März 20 neue inSgesamt

nd insgesamt 45 Cr- davon 42 (6)

Pocken.

DeutschesReicb. In der Wocbe vom 21. wurden 4 Extrankungen, und zivar 3 in Ylöwken Reg.-Bez. (Gumbinnen) und 1 in Geestemunde (R

emeldet.

g Für die Vorwoche wurden nachträglich 3 Erkrank dabon 2 in Leibitich (Landkreis Thorn, Reg-Bez. und 1 in Hobenjesar (Kreis Lebus, Reg-Yes. Fra Oesterreich. Vom 14. bis 20. Marz 1 schlesischen Bezirk Freudenthal.

Japan. In

der Zeit Vom 1. bis 23. Januar betrug die krankungen in Söul und einigen benachbarten sind 42 tödlich Verkaufen. Die japanische Regierung

Poiizeiorgane nunmehr mit der Durchfübrung yon J beauftragt. usammenwobnen vieler Menschen auf engstem _ üiten iowie die übleGepflogenbeit Vorschub, Waicb stück: in den von alLe-n gemeinsam benutzten und babe keimen durchseß1€n Wasserläufen zu reinigen.

Brasilien. lichungen des doitigen Gesundheitsamts vom 21.

14. Februar 408 Personen an Chile. Aus Concepcion wurden in der

Februar einige PockeniäUe gemeldet. Fleckfieber.

krankungen.

P r e u ß e n. krankungen (und 20 Todesfälle) angezeigt

Genkckstarre.

[Berlin, Charlottenburg je 1, berg 7 (2) [Bochum Land 1, Dortmund Stadt, je 1 (1), Gelsenkirchen Land, Hamm Aurich - (1) |Weenrri, K0bl_enz 1 (2)_ [Cölu Stadt], Düsseldorf 25 (7) [Du Elberfeld je 1 (1), Stadt 4 (1), Gladbach Land, Rbeydt je 1, 2 (1), Solingen Land 1], Königsberg 3 Liegniß 1 [Goldberg-Havnnu], Münster 1 [Reckiingbausen andi, Oppeln 5 (3) Stadt, Oppeln Land je 1 (1), Pics; 2 (1)], Pose PotSdam _ (1) [Templin].

Koblenz 1 [St. Goar).

Schweiz. Vom 7. bis 13. Marx in der Sta ernkungen, ferner je 1 in den Kantonen Bern und 14. bis 20. März je 3 in den Kantonen Bern,

Waadt, 1 im Kanton Aargau.

Verschiedene Krankheiten.

ocken: Konstantinopel (8. bis 14.

Mos au 4, New York, Warschau bruar) 146 Todesfälle; Londcn Odeffn je 1, Paris 2, St. éetersburg (Krankenhäuser) 2 Erkrankungen; Var zellen: York 189, Wien 87 Erkrankunßen; deffa 3, St. Petersburg, Warschau je St. thersburg 9, Warschau fallfiebcr: Moskau 7, Odessa , St. Odessa 52, St. eiersburg 45, Warschau kungen; Genick iarre: New Yoxk 4,

Erkrankungen ; Bez. ildeshe

Milzbrand: Reg.-

50 Erkrankungen (in Berlin 6, Braunschweig 1, Charlottenburg 4,

e 2, Brü el, Budapest je ], Kopenhagen 5, j17, New s§sYork 10, Paris, _St. Petersburg bolm, Warschau je 1 Todesfalle; O::ffa 70, Stockholm Bezirke Allenstein 45,

als ein ebntel (1.1)urchscbnitétz aller deutschen Berichtsorte

Oppeln 47, Posen 43 Erkran

polizeibezirk Berlin 181 (Stadt Berlin 119),

Arnsberg 197. C 104, in Hamburg 106, Budapest 70, YMYURYMMYZULU) 29529 NcSn10 t. ers ur , ra , Véasern undJKöte n 71895/1904: 1,10%): in bar!» - Erkrankungen kamen zur Anzeige in den Re Yosetsitk93i JZÜTT 110b(im Kreise Regenwalde , ri an a , open agen thersburg 137, Prag 30, Wien 339; desgl. rupp (1895/1934: 1,62 0/0): in Hildesheim

an

Re .- ezirken Cases 104 Mersebur 119.111 Cbßistiania 23, London (Krankenbäuißr) 126, ew

town au Barbad's 8 Erkrankungen, in Bahia 1 Erkrankung und in Guavfaquil vobm 31. Januar bis 13. Februar 11 Todesfälle.

Paris 62, St. Petersburg 98, Stockholm 26,

3 244 192 1 446 857 1 743 041 1 980 901 4 413 0931 2 792 451'

745 749

615 483 765 499 384 487

Korea sind im vergangenen Jahre Von den

220 000 Einivobnern bon Söul 392 an den Pocxen erkrankt. Zub! solcher Cr- rten 173, davon

Mitteilung vom 27. Februar die ProvinzialgoUVerneure und städtischen

„Der Verbreitung der Seuche leistet angeblich das enge qum in niedrigen

In Rio de Janeiro sind nach den Veröffent-

den Pocken erkrankt und 221 „zweiten Haifte des

Oesterreich. Vom 14. bis 20. März in Galizien 145 Cr-

In der Woche vom 14 bis 20. Vkärz find 54 Er- woxden in gierungsbezirken [und Kreisen]: Landespolizeibezirk Berlin 4 Lichtknberg 2), R

Lakd je 1,_ St. Goar], Cöln 5 (3) eidorf Stadt, Duisburg,

Essen Stadt 10, Essen Land 3 (2), Gladbach

Marienwerder 1 [Flatow],

Für die Vorwoche ist nachträglich angezeigt worden im Regs-Bez.

März) 3, je 1, Kalkutta (14. bis 20. Je- (Krankenhäuser),

Budapest38, New Fleckfieber: 1 Todesfälle; Odessa _31, (Krankenhäuser) 11 Erkrankungm; R 11ck- P.'tersburg 2 Todesfalle; (Krankenhäuser) 4 Erkran- Belfast (14. bis 20. März), Wien 3 Todesfälle; Edinbur ], New York 8, Wien1

irh ldrüsenentsündung: Neg.-Bez. Posen epidemisckpe ObrspeBüieowstbal, Kreis Obornik); ' Halle, Amsterdam

London 125, Moskau je 18, Prag, Stock- Hamburg 21, Kopenhagen 275, 23 Erkrankungen; Körnerkrankbeit:V?1eß.-

e r

aller Gestorbenen starb k 11895/19041:r 1,04 US)):d isn i ei - Erkran ungen wur en arme e m an e - (Gleiw ß, Hilde“) m in den Reg-Bezirkm , Düsseldorf 121, Oppeln 120, Schleswig Edinbura 25, ork 373, Odessa 34, Paris 161, bolm 21, Wien 160; des 1. an

127, New York 635,

„O.»F“.O !“?“ 4:- Q -- 00

WQ WMO"

*

N)“ PWWOWSM

Q-pr-d

SOKO _0 QUORO

166 874 928 721

5,46 11,92.

0539

*

bis 27. März (Kreis Oleßko, eg.-Be1. Stade) ungen angezeigt, Marienwerder)

nkfurt). Erkrankung im

In

bat zufolge einer

wannsimviungen

: und Kleidungs- r mit Krankheits-

Dezember bis gestorben.

folgenden R e- eß-Bez. A rn s -

Dortmund Land Herne 2],

Solingen Stadt (1) [Weblau].

[Koscl 1, Oppeln n 1 [Birnbaum],

dt Basel 3 Er- Tburgau,1'om Freiburg und

London 1,

New York,

10, Waricbau

Moskau 5,

Glasgow je 1, im 1 Erkrankung; Influenza:

kungen. -

an Scharlach

Kopenhagen 49,

Barmen, ffen-

.-Bezirken Danzig 81,

in mburg 44, (Js 176, St. D pbtberie und

- Erkrankungen Wurden

x i ib ik Berlin 130 SLadt Berlin 91, in den angezei t im Land 6001 ze 711 Hamburg 39“ Budapest 28,

otk 326, Odeffa 21,

Metallbeftand

Bestand an Reichs- Bestand

Bestand an Wechseln Bestand an Lombard-

Haudel und Gewerbe. Bei den Abrechnunqsftellen der Reichsbank wurden

im Monat März abgerechr'iet: 4332530900 „15.

Nach der Wochenübersicht der Reichsbank vom 31. März 909 betrugen (+ und - im Vergleich zur Vorwoche): 1909 1907

Aktiva: 1908 Be- «“ .“

„“ and an urs- » äbigem deut chen Geld: und an old in Barren oder aus- ländis en Münzen, das Ki ogr. fein zu 2784 .“ berechnet)

Gold

870 947000 775 972 000

1013 384 000 (- 93 510000) (-142 397 000)

(-111 323 000

darunter 750 356 000

75 823 000 6 931000) (- 3 000)

10 715 000 6 633 000 (+ 20 510 000 (- 21243 000) (- 23 363 000) 1130 805 000 1 238 632000 1 289 676000 (+ 370 255 000) (+303 759 000) (+277 862 000)

. 136 159 000 255 687 000 198 974 000 (+ 70 544 000) (+173 511 000) (+129 399 000) Bestand an Effekten 325 007 000 135 001 000 161 201 000 (+ 71 873 000) (+ 83 772 000) (+ 89 350 000) Bestand an sonstigen

Aktiven. . . . 130514000 107105000 95111000 125000)(+ 8154000)(- 13164000) Passiva:

Grundkapital Reservefonds .

Betrag der um- laufenden Noten .

sonstige täglich fällige Verbindlichkeiten .

sonstige Passiva .

66 553 000 65 633 000

5 846 000) (- 9 763 000

kaffenscbeinen . „( an Noten anderer Banken .

forderungen

(„

180 000 000 (unverändert) 64 814 000

180 000 000 (unverändert) 64 814 000

180 000 000 (unverändert)

64 814 000

(unverändert) (unverändert) (unverändert)

1852 775 000 1781 782 000 1 731486000 (+468 521 000) (+428 263000) (+379 654 000)

686 226 000 620 876 000 595 958 000

(- 95 646 000) (+ 16 078 000) (- 64 389 000)

. 28 370 000 36 248 000 31132 000 (+ 1993 000) (+ 3 171000)-(+ 2419 000)

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“.)

Die iandwirtschaftlichen Sachverständigen bei den Kaiserlichen Konfularbebörden.

Als landwirtschaftlicbe Sackoverständige bei den Kaiserlichen

Konsularbebörden sind zurzeit tätig:

in Kopenhagen: Dr. Hollmann,

in London: Dr. Skalweik,

in Yaris: Dr. Hailer, '

in om: Dr. Mueller, Geheimer Oberregiemngsrak,

in Chicago: Kaumanns,

in Montreal: Dr. Hucho.

Die HandelssacbVerständigen bei den Kaiserlichen Konsularbebörden. Als Handelssachverständige bei den Kaiserlichen Konsularbebörden zurzeit tätig: in Rio de Janeiro: Dr. Voß, in Calcutta: Gösling, in Iobannesburg: Renner,

in Sydney: W. d. Haas, in Yokohama: Ionas, Königlich preußischer Regierungsban- meisier a. D., _ in St. Petersburg: Ingknicur Goebel und Dr. Karl Muller, Zn FalZaratiiso: lDr.JGeriacb,*) n on an nope : ung, in New York: Waeßoldt, Königlich Preußischer Gewerberat, und Leonhardt, in Chicago: Dr. Quandt, in Mexiko: Bruchhausen. I f 's * Dr. Gerlach befindet s1ch zurzeit auf einer :: ormationSret :, AnfraTZen find bis auf weiteres an den Generalkonsul in Va15araiiv

zu richten.

sind

OesterreiÖ-Ungarn. Aenderung einigerBestimmungen derDurcbtübrungs- vorschrift zum Zolltarifgeseße, der Erläuterungen zum olltarif und des Verzeicbn sies der Handelswerte für Lemisäpe Stoffe und Erzeugnisse. wei Verordnungen der österrcichiscken Ministerien der Jinamen, des Wandels und des Acker- baues vrm 10. und 18. ebruar d. J. ändern einige Bestimmungen der Durchsübrungébotscbtit zum olltatif eseye, det Erläuterunßeu es der Handelswert et

m olltarif' und des Verzeiebni e r die BerlJrrwllung) nacb Tarif-Nr. 622 unterliegenden chemichen Hilfs-

1 „to stoff? und EMW" fie 11etreffen: die Koabebandlung von inneren

Die Aenderungen Umschließungen, Strychninweizen und Subibninbafer, Meerzwiebel-

araten. im räqniericn Schwammabfällen, Löffletichem Mäuse- zipllus, Pappex, Bantpapiek, Goidparicr, Silberpavier und sonstigem aviere, Drucksorten, Luxusvapeterien, Papier- und appwaren, sstgsäureanb drit, Manganbister, Manganoxvdbydrat. aunstein, Markt- und &arten (birmen, Aiizarinfatben und Karboisäure sowie

di Balitntara für eidcnwaren. e Die Verordnungen sind im 17111. und Kl. Stücke des Rei“-

e e 510116 für die im Re1chsrat vertretenen Königreicb: und Länder 80117711. und 20. Februar 5. J, Veröffentlicht.

*) Deutsches Handeis-Arcbiv 1906 1 S. 1350, “) Ebenda 1938 S. 601,

„.___-„_-

Argentiniscbe Republik.

Löschen von Mustern undPoftpaketen in BuenosAins. Laut Verfügung des Finanzministers vom 31. Januar 5. Zollamt in Buenos Aires ge alten, daß Muster und Post auf überseeischen Dampftrn ordert werden, innerhalb der

stunden gleichxitig mit dem eisegepäck gelöszt WANN:?

Agenten den ollaufsitbtsbeamten dasz ebb _ i enfol inne . , «- 13:8-

vrl en; ierbei id nämlichcn TIRO!) es“,- 1) (Loxsüv (:

„._.-.__-

ien 68; desal. an