1909 / 81 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 05 Apr 1909 18:00:01 GMT) scan diff

.die Prüfung bestanden und 18 0/9 (im Vorjahre 17,5 0/9) Im abre 1906 beirugen diese Prozentzahlen 84,1 und 15,9 und im Jahre 1905: 81,9 und 18.1. Die 1bl derPrüfungs- termine belief sich im Jahre 1908 auf 218 (im orjabu auf 210). Zu disfem Ergebnis der großen juristischen Staatsprüfung

im Jahre 1908 bemerkt der Präsident der Justizprüfungskommisfion in jxmcm Bericht: .Dte verschiedenen Teile der SmatSprüfung, insbejondere auch die wissenschaftlicbe Arbeit und die mündliche Prüfung, sollen klarstellen, ob die Kandidaten ein ausreichendes Maß der Befähigung für den Richterberuf und die rechtSanwaltliche Tätigkeit erlangt haben. Leider mißversteht die Meinung vieler Ptüfungskandikaten die Aufgabe der mündlichen Prüfung dahin, daß es nur darauf ankomme, das Wissen bei Kandidaten über die weiten Gebiete der rechtswiffensckxaftliÖen Materien |U erproben. Nack) d_er Idee, die der juristischen Austldung zugrunde lie„t, jollte der junge Jurist, ,der im ersten Examen davtn erprobt ist, daß er "ohm“ dkn Anhalt an eine dauernde? Unter- weisung d_11rch einen eigentlicbsn Rechtslehrer fich in eigener Tätiakeit Kurittijch fortbilden kann, aus al1cm, was ihm in der praktis cn Aus- ildung entgegentritt, neben ei-er sicheren Kenntnis des Geschaftsqangs

den Awlaß entnehmen, fich selbsttätig in alle:; bineinzufindcn md ein- zuarbeiten, was das juristische Leben bei dkn Behörden, unter denen er sich schulen soll, an ihn [„War-bringt. Dazu gehört natürlich auch das tiefere wiffensckxafjlicbe Erfassen der ver- schiedcnxsn Rechtsmateriem die im Beruf angewendet werken sollen. Aber Dies? sexbsttätige Arbeit, bei dxr die vom praktischen Leben ßestellje Aufgabe die Erfassung des Rechts vertiefen soUte, er1ahmt ei vielen Referendaxen, die dann glauben, ihre theoretische, yon der

lebendigen Rechtsanwendung sieb lösknde Ausbildwng auf einen dkm Staawcxamen näher liegenden Zsitpunkt verschieben zu können. Der Umstand, daß die Ueberzabl dxr Prüflinge dahin geführt hat, daß sich zwischen Abgabe ibxer schr1ftlich€n Prüfunßkaxbeiten und das münd- liche Examxn cine Wartsxeit yon 3 bis 5 Monaten einschicbt, besfärk* fie in diejem Glauben. Disse Zit des „Repetierens nder Em- aukenS“ balken sie dann für notWendiF, und statt 105011187185 echt für ihre Lebenstätigkeit aus der wxrtikften Aufsassyng

der Bcruxsausgaben zu gewinnen, erledigen .sie die Berqugeschafte bandwekamäßig und erwarten (Erleuchtung Von dem künf'tégen Auswxndiglemen oder dem Einpaukerwesen dsr Repe1.1101en._, Ja) habe mich nicht daVon überzeugt, daß fie im Vorbmektucsgédkcnste durch J:.anspruchnabme zu weniger bildé'nden Arbeiten aknötkgt werden, fruchtbeingchndes wissxnsckaftlicbes Auffassen ihrer Aufgaben beiseite zu lassen. Die strebtamen Referendare wjffen 0uch j-ßt die 965016116 Gelegenheit, fich für die beenstäxigkeit zu 5110111, gut auszunutzen. Im übrigen mag es sein, daß in einzelnen Stadien Von Referendaren mehr als 1161191? Pcotokollarbeit gefoxdert wird. M-ine Erfahnmgen im Examen lebten mich aber vielmehr, daß die Anschauung, die eine große Mehrzabl der Referendcnc von dem Geschästsxxange bei den Gerxcbten, Von dem Jneimandergreifen der Tätigk:it des Richteks 11115 des Bureans, 8011 den Verschiedcnen Aufaaben der Bmeaubeamten wäbxend ihrer Beschäftigung gewinnt, 561119 uyzulänglich ist, sodaß man mit Zagen an die Zeit denken muß, in des der junge Richter einm Gxschafthang und 61:16 Tätigkeit zu bsauffichtigkn hat, Von der er als_Refetendar keine außreichknde Einsicht gewom-en hat. Es wäre äußerst wünscbcnSWert, dai? dia Ansbildung dcr Rekerendare im Bureaudienst sich nicht auf das ihm darüber Vom Bureavvorstelxcr ausgesteüte Zkugnis beschränkt. Ein erbkblickzer Prczkntsaß ker R'ezxe- renoare glauot also 004 1501616496 Arbeiten von der praktischen Aas- bildung irennen und für eine spätere Zsit verschieden zu können. Er gewinut oft aus der Beschäftigung in der Ausbi1dungSzeit nicbt das, was er hier für das Leben gewinnen sollée, gekade weil er glaubt, daß es fich bier bei der Recbkswissenöckxaft um ein du1ch Außwe1.diglernen zu gewinnendc-s Wissen handle. Ganz oder im wes:11tl1chen binau7geschoben auf die Zeit unmittelbar vor dkm münd- lichen Examen tritt dann ein gar nicht zu bewältigender Memorier- stoff in der Fülle aller Rechtßmatkrien an den Kandidaten heran. Demnächst entsteht aus dem Bewußtsein, daß fich_dns (1er nicht auf einmal dem Gedäebtvis einprägen läßt, sine nervöze Ueberbastung uud jene Unzahl von Fällen der Neurastbenié, mit deren Befcbeinkgung aw Entjcbuldigung für H“nausschixbung der Prüfung die Prüfung?- bebörde übxrjastet wird. Was aber 511 diesém Repetieren,das mkist kein Repexkeren ist, erbastct wird, haftet auch 111111 im Gedächtnis und it für das Leben unfruchtäar. Gewiß muß sich das mündliche xamen zum Teil auf Gegenstände des Wissens richten, und ohne

ein gewisses Maß festen, zugleich aber auch selbsttätig durchdachten, jurisns-ch Wisskns kann kekn Kandidat den (Ex1minat01' won sxiner jurististhen Denkfäbigkris überzeugen, obgleich dtese nichts anderes ist, 015 die Bejäligum kes gesundxn Menschenverstandes und «1111910161111: Lo„-,ik i11 rech11ichen Beziehungm. Aber es gibt keinsn ve1'sjändi1en' Examinator, der e1wa1tet, daß der Kandidat aUes, was in das Gebiet jur11'11schen Wissens fäÜt, wirklich wissen wxrde, wie er ja von Ücb se1bst weiß, das; er nicht alles juristisch Wiffknswette selbst wirklich weiß oder in jzrem Augenbiicke beherrscht. Und je-der Examinator wkro 1111ch eme Betätigupg jmistkschxr Gedamken bei 01.10.01 Kandidaten vkel Mängel res W1ffens, die im Examen bzrdor- traten, als ausseglichen axxsc-ben. Aber die jungen LeUte find chou in dcr praktischen A::LbildunJSzeit immer nichr auf ie Notwmotgkcit vertiefender juristischer Eigenarbeit 51an- weisen; 1100 111111; besonders wünsch61181ve1t etscheknt es, tas; dutch Ablürzang der Zwischenzeit xwischen der Abgabe er PrüxungSmbeiten und dem mündle'chen (Examen der Amciz für dte Refksendare abgeschwächt werde, a4f diese Zeit de'k Repktierens und der R:pe!itoricn mij gläubigem Vertrauen zu Warten und fruchtbare; theoretxsches Durcxarl'etten der Aufgaben aus den prak-ischen Aus- bi1dungsaxbeiten zu verxcbiebkn und dakuxcb ibr- Auxbildung für das Lckkn zu 1chärigen, ohne eine Ausbildung für das Examen jusö1dern.'

1,7111 8251373)

e nicht anden.

Zur Arbeiterbewegung.

In einer am Sonnabend abgehaltenen Versammlung dkr Bau- klempner Berlins (vgl. Nr. 78 0. Bl.) wurde, der „Boss. Ztg.“ zufolge, be1chlofscn, daß bei den Firmen, die der Innung oder der Verejniauna der Klempne1eie_n ange- schloffen find, Montag (heute) früh die Arbeit nicht wieder auf-

encmmen witd. An der Aussperxung sind bisher nach Angabe des

* erichte1statlers 43 Firmen mit 355 Arbeitern beteiligt._ Mit den einzejnen Meistern werden Von den Arbeimebmern zunachst keine Einzelvetttäge abgeschlosen. , _

In Cöln beschloffen, wie die .Ftkf.Ztg.' erfährt dte orggmfietten Damenschneider und -Schneiderinnen in gebe1mer Abstimmung in den Streik zu treten und die Arbeit nicht wieder aufzunehmen, bis die 9Zs1ündkge Albeilszeit bewiUi t worden ist. Die Arbeitgeber verlangen eine Arbeijezeit von zehn tunden.

In Hannöversch-Münden find, der „Köln. Ztg.“ zufolge, sämtlwbe Maurer in den Ausstand getreten. Sie Verlangen statt kes biéber üblichen Stundenlobns von 45 «& einen solchen von 47 „,x. Ter Ausstand der Mamer hat zur Aussperrung der Zimmer- le117e geführt. _

In der Schaffaotsébfchen Möbelfabrik in Warm- brunn find, nach demselben Blatts, die Arbeiter in den Ausstand getretkn.

Die Braunschweiger Koblenwerke woüen nach der „Landes- zeitung' am Diensmg sämtliche Arbeiter, die die Arbeit nicht wieder aufnahmen, enjlafsen und andere zur Verfügung stehende Arbeitskräfte hermzieben. Der Ausstand 11s1recktsich auf die (Gruben .Treue' und „Trendelbujch' ur-d die Brikettfabriken.

Verkehrsauftalten. ' 1 Laut Tejegramm aus Versen (Rügen) ist die P oft 0 u s S ck w kk e n

und Norwegen, die heute vormittag in Berlin fällig war, infolge von Zugverspatuua in Schweden auEgeblieb-n.

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Weite:bee1'chtvom4.21pr11 1909, Vormittas- Nübr.

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Mio 160118111. Zürich „„ bxxx-x- Genf " kayl. Lugano Wolkenl. Säntis __„____ wolkenl. Dunroßneß 765,8 Regen 5,0 Portland Bill 772,8 Mkkg 6,1 Das gestrige Hochdruckgebiet bat zugenommen und zieht ostwärts, sein Maximum von 780 mw erstreckt sich von Belgien bis Süd- schweden; ein Minimum von 750 mm naht über No-dwEsteuroVa heran, ein solches von 755 mw liegt über rem Murelmer. In Deutschland ist das Wetter beiter, kalt, ruhig und irocken; in Süd- deUtschland webt starker Nordostwind. Deutsche Seewarte,

"778,4 "769,4 '" ' 7666“ 765,9 558,8"

-0,9 __3,0 -17,8

Mitteilungen des Königlksben Aöronautischen Observatoriums Lindenberg bei Beeskow,

Vexöffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Bannaufstieg vom 3. April 1909, 7 bis 72 Uhr Vormittags:

Station ]500mll000ms1190ml k

Seeböbe- . . | 122111 -3,6 -4,5 -- 64 -- 10,8 68 58 59

Temperatur ((Is)

Rel- Mt k- (0/0) 92

Wind- iZtung. 1717 1717117 R bis 17170

. Gescbw-wps 4 4 ] 6 ]6bis7 Anfangs etwa ein Viertel, 3111th mehr als die Hälfte des

Himmels bewölkt.

3

2

2 _ _ ' NWZ"? 80113158.

3

8

1

_ .--. * NNW" Kuopio “775,2 “W Zürich „467-6_[Y___ -__. _- G nf 7669 NO 2150118111 __ * Lugano 769,0 N 1 Wk." Säntis -.5-64-7- &..-2 w4164__ __ Dunroßneß 773,4 S 1 beiter __ ,“ _ Portland Bill 769,0 O 5 balbded.1 5,2 Ein Hochdruck,:ebiet bedeckt fast ganz Eurppa, sekn Maximum über 780 mm befindet Ack, etwas südosjwäxts Verlagert, uber der südwestlichen Ostsee, eine Depr-sfion von 762 mm ist über die BZHcavasee vorgedrungen, eine solche von 755 mm licgt über Island, sive ebensolche über Süditalien. In Deutschland ist das WKM": trocken und beiter; in Preußen weben schrvache dewestwinde, sonst meist schwache Ostwinde; die Temperatur ist nvar ein_we11ig gestiegen, aber nahe dem Gefrierpunkt. Deutsche Seewartc.

,der-eckt" *balb 6:7."

010, 01:44:01»:

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? Helstngfors 774,7

1

2

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]

©

Nr. 14 des „Zentralblatts für das Deutsche Reich“, berauögegeben im NeichSamt des Innern, vom 2 Apxil hat folgenden Inhalt: ]) Konsulatmesen: Ertennungcn, 2) Jvstxzms-n: (Gesckäfiö- ordnung für das Reich8nrilitärger7cht; Aenderung dss Verzeichmffcs derjeniaen Bebö1drn (Kaff-n), an irelche§21suchn nm Einziehung von (Hericbtßkosten zu1ich16n find. 3) Milijarw-skn: Ermächtigung zur Ausstellung 6 zjlicber Z-mgr-iffe üser die Tauglickpkeit von militär- pfl'cwigen Deutschen in Peru. *- 4) Polfzeiwexen: Außweisung von Auakä dern aus dem Reichx'gek-iet. Beilage. Eisenbahnwesen: Bestemmungen über das Vetfabten bei Pxüfung der Sprengsjoffe.

zum - Deutschen Nei

„21.6 81.

ZiveiteVeilage

«anzeiger und Königlich Preußischen Staatsan

Berlin, Monfaxj, den 5. April

zeiger.

1909.

1909.

(Nach den neuesten im Kai

Vorbemerkungen: ]) Ein Punkt in einer Spaste der Uebersicht bedeutet nach den vorliegenden Angaben nicht vor 2) Die Bejeichnung .Gebö te“ fck

Norween,Btä be äetnrk. 3)§O 6) csn (na)

ie in der [Leber seucbe, Hämoglob-

nu

ließt ein :

Acht nicht aufgeführten wichtigeren Seuchen,

Tierseuchen im Anklaude.

serlkcben Gesundbéitsamt ein

- daß in der bei:: d N gekommen find, ffen “" achweisung eine

Ausbrüche (Großbritannien), Ställe, Weiden,

wie Rind st, , - _ rie usw., find i“ der Fußnote nachgewiesen. erpe Rauschbrand Wah

Angabe für diese

Gesundheitswesen, Tierkrankheiteu nud Absperrungsmaßregeln.

gegangenen amtlichen Nachweisungen.) , " Spalte nicht enthalten ist; ein Strick; bedeutet, daß Fälle dér betreffenden Act

Herden (Sobwejz und Frankreich), Besißer (Luxemburg und Niederlande), Ställe und Rinderseuche, Tollwut, Lungenseucbe, Schafpocken, Geflügelcholera, Hühnerpest, Büffel-

Nr. 14.

Staaten :e.

bundenen , Departe- nements, e :e. ).

Gouver vmaxbiet

[

abl der vor Provinz

VeFrke ( ments S

Zeüangabe.

Milzbrand

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Maul- mtd Klauenseuche

Sehafräude

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ngarn. . . . . Kroatien-Slavonien

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VoSnien und Herze- gowina .

Außerdem:

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2 Bei-- 3 Schafpockeu: Un Gefiügelcholera : Q e | e r r e Vesthälseuthe: Kroatien-Slavonien

31. 31.

3. 3.

24. 3. 14./3.-20./3. 1./3.--7./3. 22./3.-28 /3. 21./3.--27./3.

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7" . Rauschbraud: Oesterreich 4 Bez., 4 (Gem

3 Gem., 3 Geh. neu verseucht; Boonien u. Tollwut: Oesterreich 20 Bez.,

101

*) STÖWeiz: Stäbchenrotlauf und Schweineseucbe. ----

Na

ck) w e i s u über den Stand von Viebseuch Ungarn

am 31. März 1909. (Kroatien-Slavonien am 24, März 1909.) (Auszug aus den amtlichen Wochenaußweisen.)

Wöcheutliche, bezw. viermal im Monat“ erfcheineude Naehweisnugeu.

7 Gem., 68 1 Bez.,

U g en in Oesterreich-

135

Nr. des Sperrgebiets

Könk reiche

und

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Komitate

(K.)

Stublrichterbezirke (St.) Munixipalstädte (M.)

Roß

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Dalmatien .........

Niederösterreich ..... »

Oberöfterreickp . ." Steiermark ........

Vöraribérßs .' .' .' Z Z .'Z' Böhmen .........

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K. Unterweißenburg (Alsä- Febér ..........

St. Arad Borosjenö Eser,

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K. Arva, L'ip'ta'u' '(L'thZ), Turäcz ..........

St. Bücöalmäs,

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Halbmonatlickxe uud monatlickxe Nachweisungen.

«1.4.

., 4 Geb. überhaupt varseucht; Ungarn 24 Bez., Herzegowina 1 Geh. verseucht. 47 Gem., 54 Geb. uberhauyt Verseucht; Ungarn 55 Gem. neu verseucht; Italien 12 Bez., 1 , 25 Gem., 65 Geb. überhaupt Verseucht.

Geb. übcxbaupt verseucht; Un 2 Gexx», 12 [Geb. überhaupt verse

3 Gem.

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2) BoZnien u. Herzegowina: Scbweinepest; Großbritannien: Sch1veinefieber

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Geb. überhaupt verseucht; Kroatien -Sla egowina 8 Bez., 13 Gem. überhaupt verseucht.

6 Geb. überhaupt verseu t. nien u.Herzegowina:1Bej., ck

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; Italien: Schwekneseuchen (allgemein).

21 . Italien

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3 Bez.,

Geb. verseucht; Bulgarien

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K. Bereg, Ugocsa ..... K. Bistriv (Bekztercze)- NaSz6d .......... St. Vnettyäuifalu De- recske, Ermibülyfalva, Margitta, Sjékelybid, Särrét .......... S1. Cséffa, Elesd, Központ, Mexökeresztes, Szalärd, M. (Großwardein (Nagy- värad) .......... St. Bél, Belényes, Ma- ÉyarcsékTe; Na Walonta, enke, asköx .....

K. Borsod ......... K. Kronstadt (Braffä), * HäromNék ........ K. _Csanüd, C ongräd, M. Hödmezövüs rbelv, Sze- gedin (Szeged) ..... K. Cfik ........... . (Esztergom), Raab (Györ) Komorn Komärom), . Györ, K STUÉwnijß .b. . .F. „s.), ". u we en ur r , M. Stu [we?éen urg (Székes-Fej wür . . . . K. Fogaras, Hermannstadt S eben) 'S 117861 ) o om .....

K. La du, 5171. Debreczin

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K. eves .......... K. unyad ......... K. IÜSz-Nagvkun-Sxolnok K. Kleinkokel Kis-Küküllöö)

Großkokel( 1a y-Kücüll 5

K.Klausenburg( olojk),M. _ *

Klausenburg (Kolozwär) St. Béga, Bogsän, Facset, Karänfebes, Lagos, Maros, Temes, Städte Karänfebes, Lagos. . . . St. Bojovics, Jäm Mol- pova, Oravieza, Örsova, R m, Teregova . . . . !1) äramaros ....... bYkaM Démda,äädZa§ e y . arosv r e Wieéelbur (MMM,

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K. K.

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St. Bla, Gödöllö, Pomäx, WaKeu LVM), Städte St. ndr Fzmt Endre), Väcj, M. udapeft . . .

St. Alsädabao Mono:, Naxykät Käezkev St dte 9 agyköräs gléd, M. KeclkemÉt. . .

St.Abonyial 6, Dunavecse, Kalocsa, körös, Kis- kunfélegy 45a, „Kuntzent- mtklöo, tädte Kakun-

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där, Stad :up:-war.. .SWbolc. .at-toi- .K. Szatmär, M. Szatmär- Németi. . ........ K. ips (Szepes) ..... . zilägv ......... . Sjolnok-Doboka . . . . St. Buziäs, Központ, Lippa, Rékäs, Ujarad, Vinga, M. Temesvär ...... St. Cfäkova, Detta, Wei?- kircben (Fbértemplom, Kubin, ers ey (Ver- secz). Stadt ebörtem- plom, M. Ver ecz. . . . K. Tolna .......... K. Tborenburg (Torba- Aranyos) ......... St. Csene, Großkikinda (Nagykikinda),Nagysjent- miklé-s, Pärdäyy, Per- HämosWörökbecjeIörök- aniosa. Havfeld( som- bolya), Stadt agy- kikinda .......... St. Alibunär, Antalfacht, Bänlak, Mädos, Groß- becskerek (Nagybecskerek), Pancsova, Stadt Nagy- becskerek), M. Pancsooa K. 11119, St. Homonna, Szinna, Sjtropkö . . . St. BodroYöz, Gälszécs, ")kagymib v, Sätoral- jaujbely, Szerencs, Tokai), Varann6,StadtS8.tora - jaujbelv St. _Felsöör, Kisczell, Güns (KöSzeg), Németujvär, x-Zürvär, Steinamanger (_Szombatbely), KöSzeg, Sjombatbelv . . St. Körmend, Olonis(Mu- raszombat), Szentgott- bärd, Ei enburg(Va|v4r) K. WeSzpr m (VeSzprém) . St. Kesstbely, Pacja, Sü- mxg, Tapolcza, Zalae- erSzeg, Zalaözentgrät, taot Zalaegerßzeg , . . St. Alsätendva, Csüktor- nya, KanizNLetcny No- va, ' erl , Stadt roß-

kann 0 (Nanganijsa) . .

K. Belovär-Körös, Va-

raßdin (Varaöd), M. Va-

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Lika-Krbava

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Semlkn (Zimonv) . . . .

K. Vexöcxe, M.

K. K. K.

IT““) ' 757.11)" M * ram r , . Ist“ . ! . . , . . . . .

posvör Nakvatädeiget-

Städte

Kroatien-Slavonien.

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