1909 / 114 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 15 May 1909 18:00:01 GMT) scan diff

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des 14. Inf. Regis. Hartmann aus Anlaß seiner Verseßung in den Nuxestand in Anerkennung seiner Dienstleistung den Titel eines Re nungörats xu vexleiben.

Das Kcieglminiféerlum bat nachstehende Personalveränderungen bei den Beamten der Militärverwaltung verfügt: in etatmäß. Eigen- schaft wurden mit der Wirksamkeit vom 1. d. M. ernannt; am 6. d. M. der Unterzablmstr. Langenwalter des 1. Feldatt. Regts, Prinz-Regent Luitpold zum Zablmstr. im 11. Armeekorps, der Garn. Verwalt- Kontrolleur (Gender der Garn. Verwalt. Erlangen zum Garn. Verwalt. Znsp. bei der Garn. Verwalt. Speyxr; befördert: am 6, d. M. der Kaserneninsp. Reitbmeier der Garn. Verwalt. München zum Garn. Verwalt. Kontrolleur bei der Cam. Verwalt. Erlangen; ferner wurden am 10. d. M. mit der Wirksamkeit vom-1:-Sspkemhxx..d+„J,WAWU*M4t_--Pchüon »in den dauernden Ruhestand vevseßt: der Oberzablmstr. Lippackper des 14. Jnf. Regis.Hartmann und der RechnungSratRuppert, Lazarett- vxrwalt. Direktor des Garn. Lazarejts München,

Kaiserliche Schuhtruppem Ver1ügung des Reichskolonialamts (Kommando der Schußtruppen). Schußtruppe für Deutsch-Ostafrika. * 19. Avril. Scheffler, Intent). Sekretär, der Titel Ober- intcnd. Sekretär verlieben. Schußtruppk für Südwestafrika.

26. April. Hille, ProNantamtSasßsQ, anläßlich seiner Ver- setzung in den dauernden Ruhestand der Charakter als Proviantamts- kontroüeur Verlieben.

YichlamtlicheS.

Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 15, Mai.

Seine Majestät der Kaiser und König nahmen, ,W. T. B.“ zufolge, gestern nachmittag in der „Hofburg in Wien den Vortrag des Vertreters das Auswäriigen Amts, Gesandten Freiherrn von Janisch entgegen.

Der Direktor im Reichskolonialamt Dr. Conze tritt am 22. d. M. von Southampton aus xing Informations- reise nach Südafrika undDcxxtsMSüdwestafrika an. Die Dauer dieskr Reise ist auf etwa 4 Monaté bcmessen. Als technischkr Sachverständiger wird der ngierungs-' und Baurat Fischer an der Reise teilnchmcn.

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. J. „Hohen: zollern“ geste'rn von Pola nach Gibraltar in See gegangen.

S. M. S. „Sleipncr“ ist vorgcstsrn von Pola nach Catania (Sizilien) in See“ gegangen.

S. M. S. „Sperbcr“ ist vorgestern in Kapstadt ein: getroffen. _

S. M. S. „Leipzig“ ist gestern in Suva (FidjiÉZnseln) eingetroffen, geht am 17. Mai von dort nach Apia und am B.SMai von dort über MaurU, Ponapc, Truck nnck) Manila m ee.

Oesterreich-Ungarn.

Zu Ehren des dentscbon Kaiserpaarcs fand gcstkrn (Wend im Zeremonicnsaal der „Hofburg cin Festmahl statt, bci dcm der Kaiser Fraanosepk), „W. T. B.“zufolge,1mch:“tchendcn Trinksprnck) ansbrachte:

Der Besuch, den Cure Majestät in Bcglcktung Ihrer Majeßät der Kaiserin mir heute abzustatten die Güte haben, Erfüllt mich mit wahrer, herzlicher Freude und bietet mir den skb!" erwünschten Anlaß, meiner hoben (Genugtuung darüber Auschck zu vkrleiben, daf; es mir Vergönnt ist, Eure Majestät, dm beharrlichen Förderer_ allcr Friadens- bestrebungen, in einem Augewblfck bcgrüszen zu dürfsn, da der im Vexflossenen Winter manchen Gefahren ans.;esetztx Friede wieder ge- sichert erscheint. Mit Liefer und aufrichtiger Dankbarkeit gedenke: ich hierbei der neuerdings in glänzender Weise bewährten bundksfreundlickaen Halkunß des Deutickkn Ykeiäps, dkffen stets hilfs- bereite Umtersjüßuna die Erfüllung meinc's innigen Wunsch“) in so hohem Maße erleichtert bat, aÜe entstandenen Schwierigkeiten obne kriegerische Verwicklungen auözugleiäxn. Waren auch «Üe ?))käcbte einig in diesem redlichen Bemühen, so ist es doch vor aULm der unerschütterlichen Bundestrkue meiner hoben Freundexund Ver- bündeten, Carex Vkajestät und Scincr Majestät dss Königs Von Italien, zu danken, weun wir heute mit ungxtrübter Bc?- friedizvng auf die krzkelten Erfolge blicken können In der s1cheren und durch eine auf drei Dezennien zurückrcichcnde Er- fahrung bearündxtcn Zuwerficht, daß das kostbare: Gut des Friedens aucb künftigbin seine ficherste Bürgschaft in den dauernd?" und innigen Beziehungen finden wird, die uns und umscre Völkckr Verbinden, beißc ich Eure Majestäten auks b-rzlichstx wiUkommen Und erbebk mein Glas auf das Wohl Eurer Majesiät, Ihrer Majcs1ä1 der Kaiserin [md des gesamten Kaiserlichen uud Königlichen Hau1ks. ,

Der Kaiser Wilhslm erwidkrtc:

Eurer Kaiseklicben und Königlichen Apostolisckycn Majrstät hald- Wller Warmer W.Nomwemgras; hat uns, die Kaiserin, mc1ne Gc- mablin, und mia“), in tief-r Seele beWegt und gerührt. Empfangen Eure Maj-stj: kmézsten Dmk fÜr diese Worte wahrer und echx

reun*"ch2;r. Ex". Mensäoénalter ist Vergangen, ssitdkm Cure Majxstär m;: ms.?xxm _in_Gott !ubenden Herrn (Gr13ßw.7(e-r d(n GUMI'FL :em Fre--_*ch«*tébmd gelegt babsn, der bald darauf zu 371272“. “::Z-x: ;«kaxxe durcb Jmliens Beitritt ernnitert wurxx. WeLÉ-x Se,)..- 251 xéés-m Bartde gkrnbt [)at, “026 wérd dereim't 21“. «27.232 x ."*.-..'-..-. 2111- ch weiß aber scho.: hrutc, wie wirkunßser (.,-„7:22 5“, :ex 12:31?- Monaten dieses Bündnis dazu bei- qetraxer. 1:21, ;,;xz kF-rkxj (“N sériekem 51; erhalten. Was damnls begründet m:rxen 177, 172€: F..?xte sssizekrmzelt in den Herzen unserer BS_lker. Enke MKZZZTÄT w:"ew, ck16 irovtan hüben und drüben, in Oexterreiäp - Urs,;zarn wéx 1.7 Dsyt'Öland, die Zustimmung war, so ort urser Tr-U-„É 11110 geschlossenes Zusammen- sieben nach außen berwrxmk. 11716 (115 die Kaisexin Und ich beute früh duch) Ezrer Majestät im Frühlingsscbmuck UranJende ZK-zficenzßalt Wien Ursererx («3111304 in die altehrwürdiße Bur? hielten, w klznz 11113 31.11? Ken goldenen AltWicner Hexzen brau endet Jubel entgysen, ux: mä-Fxxég 7751: der Widerhal], dyn dieser Jabs! in uns-xen H-nxn ;axx“. Ick “„war? mich ja rühmen, bker kein Zcemdrr zu se'rn. Seit ich (113 13171," Prinz mit!) 311171 ersten Male

urer Maj-Kät vmxteU-„n 7:117.“*-, 111 €: mit!) immer wieder in die Nähe der aUverebrten Person “Dru sz-ßät qezogm, wo wir stets urw:r.delbare (Güte uw: FreUanÜT zxteil Wurde. Ukéauslöschlich lebt in Meinem Semen (ée (51017.qu an lie Aufnahmen, die ich in EUR MÜ? tät „“Mike-:?: RMH !*.“,kcöbl 07er «10 bei dem ritter- 11chen Volk der Akagxaren 011x191 *.*-?xxnde- kak: Mögxn Unter dkm glorreichen 3812187 Euxer YÖSJU'TZT :4- Ex'äkle unc EENnnungen

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lreuer Freundschaft bis in 111: fernfte Zukunft bestehen, mögen sie stets das unzerreißbare Band zwischen un! und unseren Reichen bilden zum eile unserer Völker, ur Wahrung 'des Friedxns. Mit diesem ansehe erbebe ich men Glas und trinke auf das Wohl Eurer Majestät. Gott segne und erhalte Eure Majestät und Ihr er- lauchtes Haus.

Nach dem Festmahl hielten die Majestäten Cercle. Später fand im großen Rxdoutensaqle der Hoxburg, der mit Blatt- pflqnzen und (Hobelms prächng geschmü t war, eine glänzende Sotree statt.

Im Laufe des Nachmittaäzhatten der Kaiser Franz Joseph und der Kaiser tlhelm an den König von ? talten folgxsdss-Tele ramm-gesandk-Z» -* - „_ -«-- =

Unsere Begegnung ietet uns den neuerlichen ArXaß, unseren erhabenen Verbündeten und Freund zu begrüßen und ihm den warmen Auödruck unserer unveränderlicben Freundschaft zu übermitteln.

Der König Victor Emanuel erwiderte mit folgender Depesche:

Ich bin Eurer Majestät. sehr dankbar dafür, daß Sie mit dem Kaiser, unserem gemeinsamen Verbündeten und Freund, willens gewesen kind, mir den Ausdruck Ihrer unwandelbaren Freundschaft zu über- enden. Diese Freundschaft ist mir sehr ieuer und 111) versikhere Eurer Majestät, daß fie in meinen Gefühlen cine aufrichlige und volle Erwiderung findet. Victor Emanuel.

» Dcr Deutschngtionale Verband der Abgeord- neten hielt gkstern mzttaY aus Anlaß der Ankunft des deutschen Kaiserpaares eme ißung ab, in. welcher der Vor- sisende Sylvester in einer Ansprache, dre stshend angehört wurde, „W. T. V.““Zufoige, ausführte:

Der Besuch des eujschan Kaisers, dem heute alLe deutschen Herzen mit ganz besonderer Begeisterung ent egenjubelten sei nicht nur eine feste Bürgschaft für die freundna barlichen 5Öczkslmngen zwischen den beiden mächtigen Reichen, er sei auch der weitbln leuchtende und wirkende Ausdruck der Jnnigkeit des deutsch-österreichisäxen Bünd- nisses. Während ringSum feind1elige Kräfte an der Arbeit getvefen, um die österre1chisch-ungarische Monarchie in sch1vere Kriegsgefabr zu stürzen, habe das Deutsche Reich durch den Willen Kakser Wühelms und seiner Ratgeber in voUer Uebereinstimmung mit den Gefühlen und Intereffen des gesamten deutschen Volkes von allem Anfange an fest und unerschütterlich an der Seite Oesterteich-Unßarns gestanden. Ein Staaten- und Freundslbaftsbund, der jedem der beiden Reiche zu Ruß und Ehre gekeilbe. Der Redner schloß mit Heilrufen auf die Träger dieses Bündnisses, Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Iossph, in die dis Versammelten mit Begeisterung einstimmten.

-- Das österreichische Abgeordnetenhaus nahm Zlestern, obiger Quelle zufolge, einstimmig die Dringlichkeit ch

ntrags, betreffend die Unt_ersuchung der Verhältnisse der Rübenbauern durch eme Kommijfion des Abgeordneten- Hauses, an. Im nxeiteret) Verlauf der Sißung bcgrsindete der Abg. M asaryk dre Dringlichkeit seines Antrags, betreffend dcn Agramer HochverratSprozeß.

Mäsaryk rechtfertiate die Kompetenz kes Rckch8rats, fich mit dieser Angelegenheit zu befassen, _damit, das; österreichische Slowenen, ja sogar Abgeordnete, beschuldigt worden seien, an einer angeblich boch- verräter1schen Organisation beteiligt zu sein; dann wies er nach, das; weder formel] noch sachlich im Prozeß der Beweis einer hoÖVerräteriscben Organisatjon im Süden des Re1ches erbracht sei. Masaryk wird seine Ausführungen in der nächsten Sißung am 18. Mai fortseßen.

_ 5-- Nach emer Meldung des „Pester Lloyds“ ist der Mnnstcrprästdent Dr. Weferle vom König Franz Joskpk) beauftragt worden, vorberettende Schritte zur Bildung eines neuen Kabinetxß zu unternehmen.

- Großbritannien :und Irland.

Jr.. Unterhaus? regte gestern W.Nedmond die' zweite Lesung dLrBilL an, die den für die römischsnKatholikcn gcgknmäktig bestehenden Ausschluß von den chmtcrn eincs Vizekömgs von Irland und Lordkanzlcrs von (Broßbritannicn aufbebt, eine Aenderung dcs ThronbesteigungSLidcs di's Königs vorsicht und Wr: schiccldeftx veraltete (Hefeße, dic sick) gegen die Katholikcn richte'n, ab a“t.

sZkach dc'm Bericht 1719 „W. T. B.“ krwiderte dc'r Premier- minister Aßquitk), er pkxsönlich ski für Die Aufhebung des Aus. schlnffes 'der Katholiken Von den bcikkn Aemtem. Bezüglich dss (Eides bkgünstige €! eine Abschaffm1g der Erklärung, die' keine Bürs! ast für die 1chox1 Dnrch die Gsskßgchng gewährleix'jete Protestantische Thron- folgt? sri. ASquitl) dentete (1:1, das; cine Lösung der Schwix'rigket't Jefundcn Werden k-“énntk, wenn man cim? Kommüsion eiuskvje, die e*lne! " ibm; Form sorvobl den Katbvlikcn wi? den Protestantkn gknügcnde Etklärung ax'sarbettsn soütu.

Die zweite Lcsung dcr Bill wurd? schließlich mit 138 gsgcn 128 Stimmm angcnommsn, doch ist kcinc Aussicht vor- handen, daß die Bill noch in Oicscr Scssion (Gcscß wird.

Frankreich.

Dic Lage im Postbeamtc'nansstandc Hat sick) nach

Mcldunge'n W „W, T. B.“ mc-itsr gcbcffe'rj. (Hystcrn frtjl) [)mzkn in Paris zahlreichc AUsständigk die Arbeit micdcr auf.: genomm2n, Jm .HQupttclc'qrapbenamt war der Dicnst fast ein normaler. ZU Lrwn und carscich? waren (1110 Bkamten zum Die'nst erscbican. , Im Hippodrom in Paris wnrde gcstern ein? von drei- taufc'nd ausständigcn Posjbeamfcm besuchte Versammlung abgcl)altc'11,in dcr cin Antrag angenommen wurde, dc'r dis Untersjüßung Oer Postbeamten durch dic Arbkiter: orgamsationcn willkommsn heißt. Der Sekretär des Eisen: bahnersyndikats befürwortc'ts dcn Strcik der Eisenbahn: bramicn. Dcr (Zchcralsckrctär dcs (Hanzündcrvcrbandcs kündigte an, das Vkrbandskomitce wsrdc sick) am Abknd 1":er cin wirksamoö Mittel, dic Postbeamten zu unterstütz?!» schlüssig machen. Der Elektrikcr Palau?) erklärto, dor Augenblick zn Handeln sei nahe. Er worde sich mit den Gasarlwitcrn ins Eittvcrnklmwn scßcn, dc'nn auf Worte müßten Taten folgen. Dcr Sckrctär dcs VLkbÜUdLS der Smdikate [)(-konte, daß (1110 Syndikatc dic Postbeamtkn untchtsjßcn müßth. Die Versammlung Nahm znm Schluß; eins Tagesordnung an, die'. den Kampf bis zum äußersten für Freiheit und Syndikmtsrc cht bxfsirwortet, die- Solidarität mit den gemaß: rcgcltsn Kameraden betont m'd dcm Ausstand Beifall ont.

» Dic Kammer sxßte in der gestrigen Sißung die Bis- kns'sion Über die Reform der Krichgericht-Z fort.

Spanien.

In der gestrigen Sitzung dcr Kammer erklärte der Justizminister, „W. T. B.“ zufolqc, daß die Verhandlungen mit Marokko nicht abgebrochexx, sondern nur ve'rtagt wordkn skikk]. Die Meldung, der Sultan Habe weaen dcs scharfen Tom's des Gesundikn Merry de Val den Abbruch der Verhandlungen herbeigeführt, sei unrichtig. Spanien habe 91161) nicht, wie mehrfach gcmcldet 1110de11 sei, gemiffc Vor: xichtcmaßregcln im Hinblick auf die Lage in Marokko ge- troffe'n. Diese sei unverändert und gebe zu Vesorgnissen

keinen Anlaß.

Eine neue Proklamation Mahmud Schewfet Pa'fchas verlänHZert, nach einer Meldung des „W. T. B.“, den Terrzün ur blieferung der Waffen um eineWoche. Falls keme affen abgeliefert werden sollten, suchungen stattfinden und strenge Maßregeln

Asten.

Nach einer Meldzmg der „St. Petersburger Telegraphen- agFtur“ istZJesYF 1an persischext Neidch6rate eine Kom- m1 1011 von 12 xxnßq " tm „. ,. .: _ inox; ;- Fahlgeßsß QUYJÄLL'ZSUM. JeJhM'imteFa'k Méin eneJ?

ufruf dre Bcvolkerung der Hauptstadt aufgefordert, sich zu beruhi en, und das Tragen von Waffen verboten. ur un- verzüg ichen Bestrafung von Ordnungsstörungen sind Mtlitär- gerichte eingeseßt worden.

m_ürden Haus- ergrtffen werden.

Koloniales.

Der Gouverneur des Schußgebiets Kamerun Dr. Seis ist, wie „W. T. B.“ berichtet, mit dem Major Engelhardt in Hamburg eingetroffen, um an einer dort staufindenden Konferenz westasti- kanischer Kaufleute teilzunehmen.

Parlamentarische Nachrichten.

Der Veri t über die gestrige Sißung des Rei Stags

und der Schlu bericht übxr die gestrige SFung des auses

FylAbgeordneten befmdcn fick) in der rsten und WLAN: 21 age.

- In der hxutigen (258) Sißung des Reich s ta gs, welchcr dcr Stqajsfekretar des Innern Dr. von Bethmann Hollweg, der thster für Landwirtschaft, Domänen und Forsten von Arntm, der Staatssekretär des Reichsschaßamts Sydow und der Staatssekretär des Reichskolonialamts Dernburq bei: wohnten, wurde die zweite Lesung Hes Entwnrfs eines Vieh- seuck cngeseßes forxgescßt und ,dte allgemeine Besprechung,. die sTch an :I ]. geknupft hatte, mteder aufgenommen.

Ab.]. Kobelt (k). k. F.): Die Unterminterer des Blocks, die

estern mit fast zärtlicher Verehrung Vom Block gesprochen haben, Hätten alle Veranlaffung, eine Exörterung über den Block nicht an den Haarkn herbeizuführen. Wenn Sie Zensuren erteilen wollen, wée Sie es gestern gegenüber den Abgg. Erzbetger und Struve getan haben„ dann sol1ten Sie doch recht vorfichlig sein. Profcssor De1brück, der doch ein konservativer Herr ist, sagt in einer Schrift: „Ick denke, kein Wort ist zu hart, dieses Ge- baren eines Vereins. der stets mit seiner Vaterländischen Gesinnung und feiner vacrwilligkeit prunkt, zu brandmarksn.“ Der Linken Wurd-n gestern Uebertreibungen Voxgeworfén. Wirkliche Ukber- treibungen wird man erleben können, Wenn die Hsrren bei den Wahlen mit diesem neuen Viebgeseß baufieren geben. Die Fleiscbvetteueter haben daxür gesorgt, daß die Regierung jkYk eine Handhabe hat, alle und jede Cinwbr Verbieten zu können, die den Agrariern unangenehm. ist. Weit über die ursprüngliche Vorlage hinaus ist diese Befugnis in den §§ 6 und 7 ausgedkbnt worden; auch ohne daß dem beimistbm Viebbestande eine Gefahr droht, kann das Vkrbot erfolgen. In Oesterreich und Rußland, diesen Riefengsbketen, wird immer_eine Seuche herrschen, wenn fie auch nur lokale Bedeutung hat; wil] die Regierung das Geseß scharf anwendkn, so geht sie eben auch dann schon mit dem Verbot Vor, und die Agrarier haben ihren Wiüen. Dkk Yéaul-undKlauenseUcbeist aUerdingSzmückgegangen, aberdieTuberkulose hat fich in den [eßtkn 15 Jahren ganz gk_1valtigVermebrt. Dic Magermück; soUte 1ü11111g nur nach (ärbißung Verfüttert und diE Y_crsütteruna deÉ Zentrifugekxsäylamms soüte wxrboten werden. Von zuständiger Seite ixt das (Glutz ein Reichsviebkeuchengeseß auf Kostkn dsr Allgemeinbeij genannt wordkn; das trifft zu. Ich bitte deshalb, unseren Anträgen mehr entgegenzukommen, als es in der Komm11fion ker FaÜ gendesen ist, damit auch wir der Vorlage zustimmen können.

Abg. Dr. 13011 Trzcinskt (Pole); Einen Mangel des Entwurfs erblicken wir darin, daß für die Rinder und Pferde, die an Tollwut gefaUen find, eine Entxchädigung nicht gewährt merken sol]. Dtkse Aanabme ist im Interkffe der ärmeren Bevölkcruna sehr zu be- dauern. Wir beantraJLn, beide Tiergattungen der Entschädigungs- pflicht zn nnterstkljen. Wir könnten das ganze Gesetz nicht annehmen,. wenn dem an silb schon sehr kautscbukartigen J" 7 nicht folgendcr Zusaß gegeben Wurde:

„Unser Wahrung geeigneter Schußerebrungen find Maßnahmen zu treffen, die ker Grsnzbevölkkrung die bisher geübte und zulässige Flk'ifcbvérsorgung aus dem Grenzlande auch1ernexbin aewäbrlcisten.'

Diese Bestimmnng entspxicbt dem Jntsreffe rer Grenzbkwobner. Mit Rückficbt auf diese beantragkn wir dann noch, daf; für die Grenzbistmkte dic Entschädkgungen in Anbetracht der besonders schwrren wirtschaftlickyan Nachte11e aus Staanitteln gewährt werden.

Abg. Wehl (ml.): Die Wünsch? der Lederindusttic haben in dvr KommUfiM nicht den erwarteten Erfolg gehabt, Es bertscht deshalb in diesen Kreisen eine begreiflickyc Exregung. Jm amerikanischen Senat besteht die Absicht, den hohen Häutezol] aufzuheben. Dann wird Argentinien, Von dem wir in der Hauptsache die Häute beziehen, seinen Hauptabsay in Nordamerika suchen. Nun kommt noch dieses Gcseß, das geeignet ist, der Lederindustrie bei .Seuchengefabr' im Axtslande den Import zu Erschweren. In Deutschland selbst können nur 35% unserer: Lederbedatsß gedeckt werden. Für den Kriegöfal] ist diese Fraßc auch für die: Heeresvejwaltung von der höchsten Bedeutung. Die gcstr'gsn (Erklärungen des Staatssekretärs waren ja Trostcs- worte für Handel und Industrie. Ick weltraue dabei dem gutkn Willen der Verbündkten Regierungen, Handxl und Industrie zu fck1t3en. Eén schr unbequemer Paragraph fur Handel Und anustrtc ast auch§17a, der die Regelung der Be- seitkgung oder Reinigung Von Abwässern und Abfällen in Getbkreien, Felle- und Häutebandlungsn Vorsicht. DieseBestimmung enthält eine unnötigs Belästigung der *Gerbereien. Troß dicker Mäbgel des Entwurfs stimms ich doch im Jntereffe der Landwirt- schaft und der AÜgemeinheit gern für das (Gesetz.

(Schluß des Blattes.)

--- Das Haus der Abgeordneten sc'ßte 111 der HOLZUJM (ZZ.) Sixzung, mslcher der Minister_ der _öffe-ntltchn Arbetten von Breitenbach beiwohntc, dre drxtte Beratung des StaatshaushaltSetats für daS Rechn_un?schbr 1909, und zwar die Besprechun des Etats des Mt_n1 tertums der

eistlichen, Unterri ts- und Mcd1ztnalangelegen: Zeiten, fort.

Abg. Hoffmann (Soz.): Meine levte Rede zum Kultusetat hat Ihnen nicht gefallen. Das 1st_ ein gutes Zeichen; denn wir sind biexher gxsch1ckt, um die Ansicht unserer Wähler zu sagen. Der Abg. He?1 hans oefragt, warum von den Sozialdemokraten ausgerechnet der Ko age Hoffrtann und nicht ein so fein gebildeter Mann wie der Abg. Heimann zum Kultußetat sprcäze. Nach der gestrigen Rede des Ministerialdirektors 1), Schwm kopff sollte der Abg. Hef; solche Asußerungen n1cht me r so unbedacht tun, das könnte für den Abg. Heß sebr gefährlick) werden, da er Kreisschulinspektor ist. Man hat mir auch vorgeworfen, daß ich Unterricht in der Geseßeskunde statt in der Religion Verlangt.

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Ick habe dabei nicht daran gedacht, daß die Gesc auswendig gelernt werden sollen. Da halte i die Bibel- sprüche denn doch noch für viel besser; denn diele werden wenigstens nicht geändert, aber bei der Schnelligket unserer Gesevgebung können die Kinder ja ar nicht folgen. ch bin auch kein fanatischer Bekämpfer des bristentums, ich be- kämp 6 nur das Christentum, das von gewissen Parteien zu politischen Zwe en mißbraucht wird. Die .Kreuzzeisun ' behauptete, ich bekämpfte das Christentum, weil ich von einem Juden abstammte; ich stelle fest, daß ich Von mütterlicher Seite von einer streng katholischen alten Berliner amilie abstamme- Jch bin ein unebe- ljches Kind, nach meinenx ater babe ich _nicht geforscht, aber Nx? an-kknicht-KxödxÄsäß MINORIPQMWWM WFL";- eine Tonsur tragen könnte. - Lehrer werden we en ,H1nneigung zur Sozialdemokratie“ gemaßregelt. Es ist ein lück für den Herrn Ministerpräfidenten, der eigentlich hierher gehört an SteUe des fehlenden Kultusmwisters, daß unsere Parteigenossen im Reichstage die Finanzreform nicht mitmachen, denn sonst könnte darin vielletcbt eine Hinneigung des Reichkkanzlcrs zur Sozialdemokratie gefunden werden, und man könnte seine Maßregelun als notwendig ansehen. Der Abg. Dr. Schepp bat die preu ische Lehrerschaft gegen den angeblichen Vorwurf der Heucbeiei in chuß genommen, weil ich gesagt habe, daß bei einer geheimen Abstimmung der Lehrer sich ergeben würde, wie diese öffentlich anders sagten als sie dächten. Ich habe hier den Brief eines Lehrers, der mir nach meiner ersten Rede schreibt, daß er ein Feind" der Religion und der Kirche 171 und daß die meisten Lehrer so dachten. Er schreibt, er möchte heulen darüber, daß er sein Kind taufen [affen muß; es wäre aber eine Vetrücktbeif, wenn er das öffentlich aussprechen würde; die Lehrer müssen ihre Meinung Verstecken, weil fie sonst verhungern müßten. Ein Lehrer, der keinen Religionsunterricht gkbcn will, Weil es seiner Ueberzeugung nicht entspricht, dürfte dazu auch nicht gezwungen Werden können. ck will nun noch kurz auf den KultuSminister Herrn Schkvarßkopff eingeben. Es widerstrebt ihm die Tonart, in,der ich gesprochen batte. at sich nicht neulich Herr Arendt sebr energisch über den Ton dom e- *ierungstische bescbWerl? Wenn ein „guter Ton eingejübrt wexden 1391], dann gebe man doch vom Regrerupgstisch mit gutem BciWkel Voran! Ich erinnere auch nur an den Kollegen Malkewiß, den „roten Gustav“, der früher ja als Sozialdemokrat sehr bekannt war. (Fs ist ein öffentlicher Skandal, das; es in reußen möleich ist, das Kul1u5m1nister1um ein halbes Jahr ohne O erbauvt zu laffen. (Vlis- präfident Dr. Porsch: Ich bitte Sie, sich in Ihren Ausdrücken zu mäßigen.) Das Abgeordnetenhaus bäkte längst einen Minister ver- langen müffen, und es kann ihn erzwingen, indem es “das Gehalt nicht bewilligt. Wenn kein Minister Vorhanden 111, braucht auch das (Gehalt nicht bewilligt xu Werden. Herr Schivarßkopff hat das Vor- gehen gegen die sozialdemokratiscben ArbeitcrturnVereine darth Zitieren einige: Lieder aus ihrem Liederbuckpe als gerechtfertigt be- weisen wollen. Das yon ibm zitierte Lied Von der deutschen Treue 631 aber gar kein Sozialdemokrat, sondern der bochverdiente Kunst- kritiker und warmherzige Poet Ludwig Pfau v::faßt, und die Ue'ber- schrift heißt gerade: Das alte Lied, das schöne Lied, das Lied der deutschen Treue. Herr Schwarßkopff hat aber zitiert: Das alte, das dumme Lied. Er scheint besser in der Traktätchenliteratur als in der deutschen Literatur bewandert zu sein. Uebrigens steht das Lied gar nicht in dem Liederbach .der ArbeiterturnVLreine, das ich hier auf den Tisch des Hauses lege. In dem ganzen Burke ist nicht eins von den Zitaten Vorhanden, mit densn man das Vorgehen gegen die'. Arbeiterturnhereine zu rechtfertigen suchte. Man will die ArbeiterturnVereine beseitigen, um den „Deutschen Turnerbund“, den patriotischen, zu stärken. Der Herr Mknistetialdirektor Schwakxzkopff, der soeben erscheint, zitierte auch aus dem Liederbuch eines GesangVereins die Parodie auf das Lied .StiÜe Nacht, heilige_ Nackot' und sagte, das 191 die (Ge- ßnnung, die wir unseren Kindern bcibräcbten. Bisher haben wir aber noch keinen (Gesangverein für Kinder gcgründet. Ick babe in verschiedenen Liederbüchcrn nacb dieser Parodie gksacbt und endlich eine gefunden, woxin der T1! aber anders lautet, als Herr Schwarßkopff zitiert bat. Fah übcrxasse das Urteil darüber der Oeffentlichkeit. Herr yon Zedlty msinte _am 28. Avril, daß Sozialdemokratkn nicht in die Schulworstande und Schuldeputationen gcbörten, Weil die große

Volkes eine 1811961: und Patrjotksckpe Erziehung dsr Kinder wünsckw Wir haben aber als Vertreter 000 Volkes Anspruch auf die Mitgliedschaft in dicsen Köcpersckoaften. Herr yon Zedlixz deutate auch an, daß wir nicht mehr lange in d1cssm Hause ßßen würden; wir werd-kn uns al]: Mühe gebs", daß w1r wiederkommen. Herr Von Zedlitz und seine Freunde sollten s1ch hüten, für Diäten einzutreten. Andkrs ist ('S mit 11115, die wir nicht als Aktionäre oder Aufßckplsräte bier sißcn Wunen, bis wir nicht für Artikelschreiben x'). 18 _ollerx chrl_icher Seemann Hunderte Von Mark bekommen. _(Lebb,3wischei1rusc: Kultußetat!) Herr Von Zedliß bat [eine Vorwürfe gegen uns geradk beim Kultus- etat erhoben, Het'r Von delixz und Neukirch isi jn seinen Angriffen gegen uns bis 111 dcr Tonart des Herrn Fischbeck ge- kkmmen, der Von uns als Slrolckztn nnd Wkgengercrn sprach. Hsrr won Zedliß soUte s1ch hüten, qeschicht11che Studien „zu machen, Die er gegen uns Verwerten könnte; 111 er 1701) em Vertreter der Kasse, deren Vorfabren das Volk fchon anssaugten und aqulünderten als Raubritter, Buschklkvpc'k und Strauchxänber. Hrnte haben Sie es leichter, kas Volk mit der 301.1“ und Stkuer- Politik, der Liebesgabenpolitik auSzuranben. Sie wol1en Einbrrcher und Sozialdemokraten auf eins Stnfe stellen, aber dagegkn fwd die (Einbrecher noch die rcinen Waisenknabcn.

(Schluß des Blattes.)

paragrapben

Dem Reichstage ist der Entwurf sims (5361013913, betreffend th Verwaltung 060 ?)"kcichsinvaltdenfonos Und dcs

* 7 Hinterbliebencnvcrsicherungsfondcz, 1161111 Begründung

zngcgangen.

kreise

Wahl“-

Zn der gestrigen Ncicbtagsersaßwabl im wnrden,

Lüdinghausen : Bockum Warendorf „., „W. T. B.“ zufolge, insgcsmnt abgcgcbkn 10874 wttmmen;

damm entfielen auf dcn Herzog UM AWUZWM (ZMB) ;_ 15 00.1, auf den Justizrat Westhoff (Zentr.) 51-158, auf den

waren 120 Stimmen.

Stadtverordneten EileWkSoz.) 1105 Stimmcn. Zerspliitcrt

Statistik und Volkswirtschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

Der Ausstand der Berliner Bauklempner ist, wie dsr

„BoffZtg.“ ufol e in einer Versammlung der Arbeitgeber ssskgksfkut wurde, mtßng-ckt.g§1:ie Plätze der Ausständkaen find sum I'ößtk" Teil du_tch Arbeitswiülge wieder besevt. Die Einstellung neuer Arbeits-

; krafte aus der Provinz nimmt ihren FNMML- und da, dark d“

ÜUÜUsküßuna der Verbände im Berliner Baugewerbe, die vom Streik betloffenen Klempnetmeister n1cht delänqt werden, so ist der Auéstand

.'“ "Uk VM diesen und nicht von den Ausständkgen mebrabbängkg- FUÜS die Einstellung Arbeitswiüigcr wie bisher forischkekfet, ist auf lange

Zeit ' L

gar keine Au1stcht vorhanden, die Ausständigen überhaupt in

“Berlin unterzubringen.

Neumünster berichtet die „Köln. Ztg.“, 108 der seit mehr

: us “75 Jabresfrist berrschende Ausstand im dortigen Tabakgewerbe

beigelegt ist, S erte und Boykott find aufgebobxn worden._ Beide arteien zeialeanntgeaenkommen. Der Herstenungslobn fur 1000 kgarren wurde von 9,50 .“ auf 10 „k- erhöht.

Mehrheit dss ,

Kunst mtb Wissenschaft.

Der Professor Dr. Michaelis ln Straßhurg i. C. hat ein Amt als auswärtiges Mitglied der Zentraxdirebwn des Kaiser" en Archäoloßischen Jnstlluts aus Gesundbeitkruckfichten niedergele t. An seiner SteUe ist Profeffor Dr. Woltcrs in München in die entral- direktion eingetreten.

11. D'. „Ueber die Er ebnisse seiner Reise in Syrien und Mesopotamien“ spra in der letzten Sisung der Vorder- qskatiscben tte der Vor-

es 111 ***-“ rof _or Dr. Satte. ?I7ä1kn?*cWö*l" : ÉÜÖLFoÜZZJe etkß "oWEej'eÜ'j aft ür Wiknse"

vom Verlauf dieser in Begleitung von Dr. E. erzfeld im ver- gangenen Jahre aus efübrten Reise berichtet, so galten dieSmal seine Mitteilungen in größerer Ausführlichkeit und unter Vorzeigung vieler Lichtbilder den ar äosy ischen Erfolgen seiner Siudien an ver- schiedenen Pläßen. on leppo aus bei Eski-Meskene, dem antiken Balis und byzantinischen Barbaliffos, an den Euphrat gelangt, fanden die Reisenden hier ein in setner Art seltenes Bauwerk, ein „achteckiges Minarett“ auf rechteckigem Würfel, datiert von 1218 n. Chr. Erbauer Saladin. Von der Wahrscheinlickp in Lebmzieqelu aufgebaut gewesenen Moschee, zu der das Minarett gehörte, ist keine Spur mehr Vorhanden. Von EOki-Meßkene War dke Absicht, den Euphrat auf seinem rechten Ufer stromabwärts bis nach Der, 1). 1. bis zur Ein- mündung des linken Nebenfiusses Cbabur zu begleiten, vorher jedoch sollte von Abu Strere aus (nahe Eski-Meskene) eine Wanderung land- einwärts durch die Wüste nach dem als sehenswert bezeichneten Rasafa-Sergiopolis unternommen werden. (Gegen diesen Auéflug erhoben die arabischen Begleiter lebhaften Einspruch, indem fie die OYlen des Durstens und Verdurstens auf dieser ganz waffer- lose„n Strecke mit schwarzen Farben malten. Jndeffen es Wurde genugend vorgesorgt und auf die Hin- und Herreise nur so viel Zeit gewandt, als der Waffervorrat teicht'e, was dann freilich für die hochinterkssante Ruine von Rusafa nur emen zweitägigen Aufenthalt ?estattete;_ D1e Trümmer dieser zur byzantinischen Zeit einst stark be- estigten Stadt, die ihren damaligen Namen dem heiligen Sergius werdankte, und wahrscheinlkch in der Mitte des 13. Jahrhunderts beim Einfall der Mongolkn zerstört wurde, sind recht bedeutend und über- raschend Wohl erhalten. Lcßtetes gilt besonders von der nahezu rechtecki en, mit Türmen bswebrten Umstxffungsmauer, die auf ihrer nnenseite Arkadenhaücn ' erselben Akt zeigt, Wie die aurelianischc Stadtmauer Rom . Der Plan der Anlage ent- svricht dem bekannten Grundriß eines römischen Kastrums. Wie bei diesem find auch zwei einander gegenüberliegendk Tore, ein Nord- und ein Südtor Vorhanden; das erstere, unten in 111 m Höhe Vetsckpüttet, ist im übrigen gut erhalten. Innerhalb dieser Umwallung gehören zwei Kirchenruinen zu den interessantesten Trümmern aus alt- christlicher Zeit. Die Basilika des Sergius stellt eine dreischiffige Säulknbafilika dar, an der Verschiedene Bauperioden deutlich unter- scheidbar 11:11). Die Ayfis ist zum Teil erbalt-n, auch ist eine Inschrift Vorhanden. Die andere Kirche an der Südseite ist mehr zerstört, es ist Linx antralkirch yon basilikalem Grundriß. Was von der AMS noch aufrecht stcbt, zekgt den Baustil dxs Nordtors und gleich der erstgesebenen viele schöne Details in den Steinmey- arbeiten. An einem Rnndbogen ist der,Schlußstein durchgerutfcht, klemmt aber noch zwischen den Nachbarstemen und Verhindert so wobl noch für lange Zeit den Zusammenbruch. An der Nordseite ist noch ein interessanter Profanbau: V1er mas ve Kuppeln in 1611 Ecken eines Quadrats, zu denen aber sogar in den nsäyen eine Mittklkarpelfeblt, sodas; zu Vermuten 111, diese Mittelkuppxl sei einst in Holz aufgeführt geWescn. Alle Steinhaufen Rusafaö find Von dem eigenartig glänzenden (Glimmerschiefcr kes mittleren Euphratfases hergestéUt und gewähren dcshalb 111 Sonnen- und Mondlicht einen pbantgstischen EindrUF. Von Rnsafa zum Euphrat in einem Tageémakchc zuxückkebrenk, fanden die Rciwndkn in Sura cine antikk, 540 von Jasjiniam bs-

festigte Stadt, eine: umer einer ganzen Anzahl ähnlicher BFest'igunzxn, .

die während der kxvzautanhen Herrschaft zum SchUt; dsr (MUM:- grenzen aufgxfübrt wordén smd. Stromabwätt; kamen Ü? wi Ak; Kube an Sine enge SteUe des Eavbmt, rvo 2:5! der Tklerarb den Strom krenzt und fich Reste eimtr 011611 Br*."jcks finden. (ZZ 171 sehr Wahrscheinlich, daß dies dke SteUé ist, M* Tbavsach 1:4 11:1? Alkxandxr dsr Große den Eupbwt übksfchritf. Für 8 Tage 1:*.1_kkk 11011 nach dem linken Ufer des Eupbra! binübergkga11gen,um Yarazla, eine Festung aas partbifckper Zeit mit kreisrunderUmwaUung, 1111? Bis angedebnten Ruinen in nächster Nähe der südöstlich &an gelegenen mokcrren Stadt Makka zy besichtigen. Hier bsstebt nsch gut «halten Ein Utalres Kastell mit WaU, (Graben nnd Türtzxen, das MW (1116 römischer, noch aus byzantinisch'r, sondem Wabr1ch€in11ch (1113 baktriscber Zeit stammt. Jedenfalls war Rakka, »; zar byzantinischen Zett Nicepborimn hieß, zu 1111en Zcit": ein bs- deutcndcr Ort; nur Wechselte es, walckrsche1nlich nacb wésder- holten Zerstörungen, seine SteUe. Das Stadtgebiet 162? Makka des 8 9. Jahrhunderts war ein andereß wie das des 12.--13., und das moderpe Makka 11th wieder an anderer SteÜk. DiesSr Umstankx bxingt den heutigen Bewohnsrn von Makka gutsn Musen. Skil! Rus als archäologisäyer andort hat vielr znr Niederlassung bier bextimtnt, dis Bevölketung ist in den letzten 5 Jahren um das Drsi- bis Vier- fack'c gestiem'n, und überall 11th man innerhalb des weiten Stadt- gebiets nach Altertümern, im bcjonderen nach keramischen foäszcn nnd Scherben, graben, dic in Konstantinopkl einen gut?" Markt smden. Rakka befißt anch sine ach Arkadcnmofcbec mit rundem Minarett, dkren Restaurierung nach *iner ln Ton Vorhandenen Jmschrikt 1165/6611. Chr. stattgefundsn hat. Die Turmanlaqe - untm ein Steinbau, darüber ein funds" Bakk|1ci11bau - geht wohl in das 10. Jahrhundert zurück. Auf was Zkchtk (Euphratufer zurückkehrend, kamen die Reisendcn zu der Stelic, Wo der Strom, einm Engpaß von nur 50 m Breite durchbrechknd, Plötzlich nach Süden nmbtkgt. Von hier bis zur (Cbaburmündnng xaigt dxr Euphrat rechts und links frühere Befestigungen, links chebtjs und rechts eimas oberhalb davon Zenobéa Halebijk, _das bCsUÖt Wurde. D.“: am hoben Ufer errichtete, noch in “**cr Verrvabrlosuna _der Iabrbxmdkrte sehr fest gebliebene Bau, Manch mit gewaltiszsn Turmen, dem nahen Strom beberrscbend, rührt 1V11bksche1n11ch Von Justinian her, wenn auch ein Teil des KasteUs, wie die Scherbenfunde bemejjen, 0115 islamischer Zeit stammt. anobia dürfte fich in der byzantinUchen Zett zu Sergiopolis wie eine wirkliche «rosze (Grenzfestung gegen die unruhigen östlichen Nachbarn zu cinem bksßsiigten großen Truppen- lagcr in Reskrve Verhaltsn hab?". Dre Stadt mtbält die Ruinen von 2 Bafilikcn, ähnlich denen von Rusafa, aber ohne die lkyterc axtszeickpnende Scbtnuckformen. An eine Ruine ist ein Turm angebaut, vielleicht 1mA111ch1uß an ein Palatium, deffkn Mauern aus GMauad-rn aus dem Enphxattal errichtet WM und yon dem noch ein Gcwdlbeteil mit klmnen, schießschartcnartigen Fenstern Vorhanden ist. Im Norden von Zenobia finden fich Graban- lagen von großer Achnlickykeit mk: swlchen bsi Palmyra, zum Teil Felsengräber wie dort und glekch diescr! mtc'reffanten SOmuck, anch. Büsten, bergend. Tln Euphrat zum zweiten Male bci Dkk überschreitend, vrrfolgjcn die Rkisenden nun das Tal des Cbabur aufwärts bis zur Einmündung des Dscharadscbak in der Cbabur. Dies Tal muß in altorientalischer Zeit ungemein gut angebaut und bewohnt „;,-wesen sein._ Eine Menge von Tens, d. b. künstlichen Hügeln, die Wind und Wustensand agf der Steue- alter Anfiedlungen gebildet haben, legcn ZCUWW hierfur ab, ebenso eine: noch vorhandene steinetne Brücke, dtc beute uber trockenes Land führt, Weil der Cbabur inzwijchen skinc'n Lauf geändert bat, die jedoch durch eine noch Vorhandene Inschrift, die es ab- zuklatscben gelang, bekundet, daß fi? V0" Badr-eddin-Lulu, Beherrscher von Mosul (12:13-125911. Chr.) erbaut worden ist. Das hier durchwanderte Land ist von Euroväern et cht11ch bisher wenig besucht worden, wie dic durchaus unzulängli en Karten be- wrise'n. Es gewährte den Reisenden dabsr Genugtuun , aucb außer- halb ibrer eigrntlitben Zwecke fi!) kartographiscb betät Len zu können durch genaue Aufnahmen des bisher auf dcn Karten an alscher Stelle verzeichneten Sees Von Cbatunije und der ihm benachbarten Berge.

_?Jm 30ß5r5rck9x§11ch reichsn

Das fuß gan] fable Sindschar-Felsengebirge in östlicher R1 tun

ükerschreitend, _gelangten fie nach der Stadt SinYebarg, S1 eines turkischen Kaimakams und Mittelpunkt der Wo nvläße einer mobammedanischen, von den Streng läubigen verkeßerten Sekte, der Sufi, deren Bekenntnis Elemente der uralten perfiscben Religion (Zoroafter, gutes und böses Plinzip aufgenommen hat. Mehrere Bauten mittelalterlichen Ursprungs fin

in Sindschar von Interesse, u. a. ein vom Jahre 598 der Hedschra stammender Tßrm, der aus Ziegeln erbaut, kunsjvolXe, allein mittels Ziegel_n aUSgesubtte Muster zeigt. Ein als Heiligtum verehrter Bau mit hubscben Stuckverzierungen enthielt Inschriften, die kopiertwucden.

PWM, die als Er auer Nuceddin-Macbmud 21146-1173) und als Jahr der Errichtung 543 der Hrdscbra (114811. C r.) verzeichnen. Charakte- ristisch für die Pracht dieser gut erhaltenen Bauten ist ihre Aus- führung in Backstein unter Anbringung reicher Musterung der vor- beschriebenen Art, namentlkcb an Türmen, sowie die vielfa eVer- wendung kostbaren Alabasteks bei Herstellung der stets die ichtung nach Mekka angehenden Mihrab oder GebetSniscben in den Moscheen. DieVoÜendung dkeserSchmuckformen, ibxe errliche Arbeit weisen auf eine hohe Blüte dieser islamis en KUW, etwa im 13. Jahrhundert, bin. Das sich am lnken TigriSUfer bin erstreckende Moful ist 01 seiner gegenwärtigen Gestalt verhältniSmäßig jung, seine Mauer stammt aus dem 17. Jahrhundert; doch gibt es ein altes, fich vkel weiter nach Norden ausvebnendes Mosul, das Trümmerfelder einschließt, die wie mkt Schekbm übersät sind. Hier gibt es auch noch teilweise in Ruinen liegende schloßaxtige Kioske, intereffant durch stuckartkgeVrrjierungen, die Vermutlickpfrüber farbig bemalt Waren. Wo hierbei Menschen darsestellt find, fehlen merkwürdiqerweise überau die Köpfe. Aus der Zeit des schon ge- nannten Badr-eddin-Lulu Hat fich der Oberwil eines großen Waffe:- aefäßes erbaxten mit fiytnden, Becher in der Hand trasendm F1 uren. Em anderer Bau, etwa (1115 der gleichen Zeit, st; t wahrscheinlich ein Mausoleum Vor; 25 verrät !eiue xungere Zérkunft darch reich geschnittene Ziegel und vorba-dkne (Glasur. uch christliche Kirchenbauten der chaldäischen Und jakokitik'cbex: Kirchen enthält Mosul, als solch: gxksnnzkiäpnet TUÖ Nelke?- darsteUunqen aus dsm 1.3. 619 16. Zabrbunkert. NSÖT bezeiÖ-en: für die Güte der Hklmeijtel, welche der wisxenkchzftlickper. Forschun5 heute durch die Technik an die Hand ge“eben werden, ist der Erfolg, den die Reisenden mit ihrem auSaezeiFneten Tyleobjektiv bei xbox:- graphischer Aufnahmx einer Inschrift hatten, die fie auf der Kaimauer am Tigris in den Siska eingebauen sakex. Es war unmöglich, Von dem reißemden Fluß auZ eéne Aufnahme za 8rr€ichen, uber wm entgegengesesten Wer KUZ, “1er :e- Fluß hinweg, ward? die Inschrift mit groß!: Schärü :':::3;7::L€erx, Die Fahrt Tkgréé abwäxts auf einem Flo? erlaULT: :?:-, N:€*'e::e:*, nacb einkm in?;rmUoriscben Aus?"!ag nacb kaékek. 4:1: A::k, :.- :x:- sch1edenen, fie WSJLN ihr?: Bauwexkx Znté:2"*"*.::2::?.- ZTZZST :::“- zusteigen. Zn 512151310351; an :e: Méxxux; k-T- „,:Z “.::::x: eine (111€ FSsiUk-Zxanlozk ÖMÖUU, kx? Cékrrékt res Tézxéx :.". die Ebene Tn Tekrét, ::: waär'cbeinléxb IZM“: MW.“;FZ :?:-CLK die Reste einer Tormlaze. 3713211153: B;:nx :*“-

9. und 10. JJÖTÖUKTLTT „7:5 :S 73:5 Lier, :X: “,.-. linken FlUßUfer, kr: L1k1 1713M€7ckSk L:ck"Teé:":;.“ w:: KTK? dajumloser Jmschri": ::;zencmM: w::rr-k. ZÜIÉ :::: T:: :* ginnt am 111-1271 TWIN: ::? k:!:'731: ZZ.“:xekEL: ::.- S::xrx das, Von Dr. erzksld u. :. ;rééer (*::er ::t?!":ch! "“'-'“" "" ". seinem nördlicbkn Teil be!“:kégk :*:xkr. * der Besuch der (1115 ZSÖTWTTQ: Z':

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Ungarn. Die Türkei umd B::[garéex b.“?xxßx'“ an einer Münchxner Außstsäupg

Theater und Musik.

Sch111§tjkea1mM 1Wa1177crxD*ch*.--

Gustav Davis' K*rmödjr „Jan-“x T175;:k.-*;= 23.111; gestern bei ihrer etsfen Aujéübrnng 11: 2091117: 5111er. s!kkknk11chr7 FPM,; Es ist eine frische Dmfkomödtr mit kix'e'r sekunde“ B91y*7chun,_:*vm: Rührung im letzten Akt, ab?! 12170“ dieser bmHIM Gekubxs ausbruck) ykrba'x? dem Werk zu nterlext 31: erquéckkwde: _;Wükuyzr- Ueberbaupt bcßßt dc? 'WkUcßkk et: glückltches EMU “71? dramatißcb 1101kaka Aktscbküffe. Nach dem lauen &»:wa und der 51em11ch wxitsckpwekßgen Kleinmalxrkx 17,- sex;

beiden ersten Aufzügkn regte Ledesma! eine belußiamde Wtußwmdnnsz

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