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pielle Fragen zum Airstmge gcbracht wcrdrn müssen, L_o können Sie Sich einen Begriff davon machen, wie se_hr die .- räfte des Mzmifieriums bei der jeßigrn Zahl der Mitglieder, welche als M*efsl'enjkn angestellt find , angespannt werden.
Nun bestand bis zum Jahre 1848 die Einrichtung, daß das Ministerium des Innern in zwei Abtheilungcn getheilt war die jede emen besonderen Dirigenten hatte. Im Jahre 184 oder Anfangs_ 1849 wurde diese Einthcilung aufgehoben, das ganze Ministertinwunter einen Unter-StaatZ-Sccrrtair ge- stellt, und so ist m_it emiéen Schwankmigen die Angelegenheit geblieben bis zu meinem Irintrittc in das Amt. Neu, wie ich damals in den Geschäften war, nmßte es mir vor allen Dingen darum zu thrm sein, die Ueberzeugung zu gewinnen, daß das- jenige, w-onnt ich mich nicht Persönlich beschäftigen konnte, in einer den GcseYc-n und Verhältniffrn gemäßen Weise bearbeitet wiirde und durch meine Vcrantwortlickykeit gedeckt werden könnte. Ich Habe deShalb damals gleich die Einrichtung getroffen , daß das Ministerium" in zwci Abtheilun rn gcthcilt nnd die zweite Abtheilung Unter die Dircction eines iathcs des Ministeriums gestellt wurde, der diese Abtheilung sclbstständi diri irie, unbeschadet der Stellung des Unter-Staats-Sccretair als olchen, und unter Mitwirkung desselben in einer Reihe von Angelegenheiten, die ich speziell bezeichnete.
Die Einrichtung wurde von Sr. Majestät dcm Könige gc- nehmigt mit der Bemerkung, daß es eine Probccinrichtung stin solle, die, wenn sie sich bewähre, zu einem Definitivum umgr- wandelt werden solle. Dieser Zeitpunkt scheint mir gekommen. Ich habe zu der ).[mwandlung in ein Drfinitivum die Zu- stimmung des Finanzministers Und Sr. Majestät des Königs erhalten , und bin mit diesem Antrage jeyt vor den Landtag getreten , um nun auch durch Bewilligung der geforderten Summe die Zustimmung des Lairdtages dazu zu erhalten. Insofern handelt es sich also nicht_ um eine neue Organi- sation, sondern um Fixirung desjeni en, was seit fünf Jahren bereits bestanden hat und als Dr 'nitivum. Indem ich den Antrag formirt habe, eine Ministerial = Direktorftelle zu creiren , ist damit der doppelte Zweck verfolgt worden: crsilich, eme Stelle, die nothwendig ist, wie ich ihnen sagte , zu fixiren, zweitens cine ncueRathsstrlle fiir das Ministerium des Innern zu gewinneu, indem ich in jedem Falle eine Arbeitskraft mehr zu haben wünsche, als ich biéher hatte. Wenn Sie sich denken, meine Herren , wie die Sachen in einem Ministerium gehen, so werden Sie mit mir darin übereinstimmen, daß ohne eine Tbeilung der Verirbcitung drr Angelegenheiten die Uebcrzcu- gung von einer prompten imd fachkzcmäßen Behandlung im Ministerium nicht gewonnen werden ann. Mir selbst ist es unmöglich, alje cingchcnch Sachen zu schoii m_id mich mit jeder derselben speziell zu beschäftigen. Einer aber im Ministerium muß diese Verpflichtung Überiiehmcn, und das ist naturgemäß derUnter-Staats-Secretair, Der Unter-Staats-Sccrctair muß von allenNummc'rn, dic eingrhen,Kr11ntniß nehmen Und diejenigen aussondcrn, die fiir mich von Persönlichem Interesse sind. Dazu rechne ich namentlich alle Personalien und Kaffcnsachcn, alle prinzipiellen Angelcgerüxiien und Vieles, was 'sich im AUgc- meinen nicht fixiren läßt, aber im Besonderen leicht heraus zu kennen ist. Will der Untcr-Staars-Sccretair dieser Auf abe nach- kommen, so ist seine Zeit so außerordentlich in Anfipruch ge- nommen, daß es ihm absolut unmöglick) ist, jede einzelne Ver- fügnng, die von dem Referenten entworfen ist,_ einer Priifung zu unterziehen, ehe er seineUntcrschrist, unter der dreSachcn hinaus- gehen, erthcilen kann. Es ist dies eine absolute Unmöglichkeit, und gerade deshalb wünsche ich, daß diese Arbeit unter zwei Personen gethcilthrde. Wenn dcr Unter-Staats-Secretair alles gesehen hat und alles zeichnen kann, was er will , so erfüllt er dadurch _dieStelUmg, die der Untrr-Staais-Sccrctair erfüllen _soil, das heißt, rr ist am 001173111 von allem, was vorgeht, 'und ist im Stande, _]eden Augenblick mich im Vehinderrmgsfalle u vertreten. Allem_ alle Sachen zeichnen kann er nicht. s muß neben ihm em Beamter bestehen, der mit die Garantie dafür Übernimmt, daß die hinausgehenden VerfiYungen nicht h_loß sachgemäß sind, sondern daß sie auch mit crfiigungcn, die aus der Feder anderer Referenten fließen, im Einklange sind, Beide miiffen fiir Aufrechthaltung des prinzipiellen Standpunkts sorgen und dafiir bürgen, daß alles, was aus deni Ministerium kommt, sich in einem inneren Zusammenhange befinde. Die-Erfahrung hat bewiesen, daß selbst jetzt mit der ne_uen.Einrichtung dirKrafianftrengung eine ganz außer cw'o'hnliche sem muß, ich kann die Herren versichern, daß die“ ächte hin- zugerwmmen werden müssen, das zu bewältigen, was zu be- ;waltigen ist _ und dies gilt nicht blos für das vorige Jahr, soyderii vorarissichtlich noch für lange Zeit. Nun erscheint es wir nicht zweckmäßig, eine Position, von welchcr ich nachge- wiesen zu haben laubc, daß fie nothwendig ist, nur als In- „terrmzstikym _besteßey zu laffen. Sie könnten sa en, das jeßige Verhältniß könne 1a weiter fortdauern, i'ch knnteftja ferner
noch die Functionen des Abtheiluugsdircktors durch einen Rat v_er„ichenslc_z§sr71. Meme Herren, ein sohhes “Interimistikum ha? viele personliche u__nd sachliche Inkonvrnienzcn; es würde auch nicht den Gruiidsaßcn der _Organisation von Behörden ent- sprechen)“ was fur nothwendig erkannt worden ist, muß man auch fixtren. Wenn fruher das Ministerium Jahre und selbst Jahrzehnte _lang nut einer anderen Einrichtung bestanden hat, so geht dies" doch n_ach meiner Uedcrzeugung nicht fer- ner. Ich _konnte_ nnch durch einen Beschluß des Hau- ses, der xmr_ gewiß schr unerwünscht wäre, daß nämlich dies? Ministerialdirckwrstcile _nicht crcirt werden solle, niemals bestimmen lassen, die Einrichtung selbst aufzugeben, weil ich sonst baiikeroit machen m_iißte. Wenn das aber der Fall ist, so sehe _ ich kemrn Grund em ,_ warum das Haus eine Einrich- tu_ng, die unbedingt ndthwcndtg ist, nicht zur definitiven machen wrl_1_. Ich meme," _meme Herren, mit je mehr Recht Sie An- sprurhc an die Thatigfeit des Ministeriums mach-cn, mit um so wcmger Nechi _köniien Sie die so geringen Hiilfsmittel welche das Munstermm m diesem Augenblicke von Ihnen in Ausdruck) nimmt, __ verweigern. Ich hätte, wenn ich den Bed_urf_mssen_ ganz hatte Rechnung tragen sollen, außerdem noch zwei bis drei Nachstellen mehr auf den Etat bringen müssen. Ich glgube , dqß mir ausreichende Mittel hätten gewährt wer- den muffen, mmdcsieris aus ]edem der neuen Landesthcile einen vortragciidcw Rath m mein Ministerium zu berufen, um diirch nmndlrch_e Auskunft _jeden Augenblick diejenige Beschleu- nigung _herberfuhren__zu kdimen, die sonst auf gewöhnlichem Wege mehr hcrhetgefuhrt werden kann. Allein cin balancir- ier Etat is_t mchi der Ausdruck des Bediirfniffes, sondern der im Augenblicke diépomblen Mittel zur Erfüllung der Bedürf- mffe. Sonst, xncmc Herren, wiirde der Etat ganz anders larxten! Ich bitte also, meine Herren, daraus, daß ich keine großere Vermehrung der Rathssthc-n beantragt habe, nicht
schließen zu wollen, daß es solcher. nicht bedürfe. Ich habe _
dapon nur abgestanden auf arisdriickliche Befürwortung und dringendsten Wrinsch drs _Herm Finanz-Ministers, der mit semrn Mitteln m Schwierigkeiten sich befand. Wenn ich ohne _Zuzrchung __drs _Herrn J-manz-Mimsters gefragt wiirde: Was Ut das Bedurfrnß? -- so würde ich jedenfalls noch drei Raths- stcllen außer dieser auf den Etat gebracht haben.
Laudmirthschaftliche Nachrichten.
- Aus dem Lüneburgischen wird dem »Hannöv. Cours: geschrie- ben_: Das vcrflossrne nasse Jahr, das uns eine im Allgemeinen nur gernzgc Ernte_ brachte, Wird ohne Zweifel die Veranlassung zu eincm fleißigen Dramrren drr naßkaltcn , ja schon der feuchten Ländereien geben, wdrm__man eine Zcit lanthß allen Anregungen, Unbegrcif- ltchrr_Wrtse lassig_gcwcscn ist. ie drainirtcn Felder zeichneten fich namlich nn vcrwrchcnen Jahre durch den Stand ihrer Früchte und deren Körncr- _Ertrag anz besonders aus und zeugten von Neuem, daß cs__ kau_m TU_W wxrk amore und dröhalb wichtigere Grundmcliora- tion fur die meisten Bodc11=Artcn giebt, als ein gchörigcs Drainircn.
- Aus Baden, 10_. Januar. Die Versammlung süddeutscher F _:_)rftWirtbc , welche im vorigen Jahre ausfiel, wird in der ersten Halfte des _Mona_ts Jum_d. I. in Neuwied“ tagen.
__ - Die »Wienchcitung-c vom 11. Januar meldet Fol endes nder den Stand der Rindcrpcjt in Nicdcrößcrrcich, Mähren und cftcr- rclckUsch'Skhlcslch Einer amtlichen Mittheilung zufolge ist dicRinder- pcft Anfangs dicses Monats neuerdings in Niederösterreich und ?_war M „dc111_Oric Gnadcndorf im Laaer Bezirke außgcbrochcn und md daselbst in einem Hause zivci Stück Rinder erkrankt und sogleich dcr Keule untcrzogcn__wordcn._
_ Die Rinderpcstw in Mähren während der zweiten Hälfte des Monats _Dczcmbcr m _Vorschiz dcs Yng.Ostraucr, dann in Zulb und Waltrorvrz de_s Ioswwizcr Bezirkes,_1oniit in dreiOrtschaften crloschcn und dagegen in Lanka de_s Ung. Ostraucr Bezirkes ausgebrochen.
Dcrmalcn herrscht die Seuche blos in dem zucht gedachten Orte Lanka, wosclbst _seit dem Ausbruch derselben unter 368 Rindern in 2 Höfen 9 Stiick erkrankt, hierunter 4 gefallen und 5 gefoult worden smd, während 5 weit_cre Stücke aus Vorsicht beseitigt wurden.
Die Rindcrpcst ist in Schlesien während der zweiten „Hälfte des Monats Dezember in kenicm ncucn Orte mehr zum Ausbruchs Yk?n1111cz__, nur hat dieselbe m Kameral-Ellgoth noch einen dritten
o ergrr cn.
Derzeit herrscht in Schlesien die Rinderpest nur in der Gemeinde Kameral-Ellgoth dcs Tesck11er_Brz_t_rkcs, in welcher während der oben benannten Zeitperiode 3 Hornvtrhstuckc von der Seuche befallen wurdcn, Welche nebst noch 4 anderen scuchrnvrrdächtigen Rindern der Keule überliefert worden “sind, s? daß sich in diesern Orte Weder krankes, noch seuchcnverdächtigcs Hornviel) vorfindet,
Zn Schleficn wurch vom Ausbruche drr Rinderpcft bis 81.Dc- rmbcr 1867 in*'8 Gemeinden _xmtcr einem Hornvichstande von 3275
indcrn in 32 Gchöftcn 92 Stuck von der Seuche befallen, von denen 26 „Stück gefallen und 66 nebst noch anderen 81 seuchenverdächtigcn
Stiicken vertilgt Wordcn find, so daß der ganzeVirhVerlust 173 Stücke
beträgt.
211 Oeffentlicher *Anzeiger.
Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.
S t e ck b r i e s.
Der Korbmachcrgescllc _Will)e_lm Friedrich Johann No- wißky, am 30. Juin 1842 in Danzig geboren, evangelischer Religion und zucht im April 1867 zu_Danzrg_ in dcr Drehergasse Nr. 14 bei Peters wohiibaft, ist durch Erkenntnis; des unterzeichneten Gerichts vom 6. April 1867 wegen Unterschlagung zu einer Gefängnißftrafe von einem Monqt und Untersagizxig der Ausübung der bürgerlichen Ehrenrcchte auf em Jahr rechtskrastig verurthcilt worden.
Die Vollstreckuiig diescr gegen den 2c. Nowißfy erkannten (He- ängnißstrafe hat nicht ausgefiihrt werden können, Weil derselbe in Ceincxstbisherigen Wohnung zu Danzig und auch sonst nicht aufzufin- en 1 .
Ein cher! welcher von dem Aufenthaltx des Le. Nowißky Kcnntniß hat, wird aufgefordert, davon der nächsten Gerichts- odcr Polizei- .Behördc Anzeige zu machen. _ _ _ _ _
Gleichzeitig wcrden alle ClVll= und Militair-Beh'o'rden des In- und Auslandes dicnfter cbcnst crsucht, auf den2c.Now_ißfy zu achtrn, ihn im Bctretungsfallc ?eftzunchmen 1111731an allen bc! ihm fich vorfin- denden Gegenständen und Geldern mrttolsi Transports an das nächste preußische; Gericht abzuliefern, welches. ww hiermit crgcdenft um Vyll- Kreckung der Eingangs erwähnten Strafe und Benachrichtigung hier-
her an uns ersuchen.
Es wird die ungesäumteErßatiun der dadurch entstandenen baa- ren Austagen u_nd den verchrlichcn chördcn des AuSlandes eine gleiche Rechtswillsährigkeit vers“ crt.
Berlin, den 6. Januar 1 . _ _ _
Königlichcs Kreisgericht. 1. ((Minimal-) Abtheilung.
S t e ck b r i e f. _
Der unten näher bezeichnete Maschinenbauer Johann Moriß, aus Lettlin bei Pyriß gebürtig , in Berlin ortsangchörig, Welcher wc-
en einfachen Diebstahls im wiederholten Rückfallr von dem hiesigen reiSschwurgerichte zu vierjähriger Zuchthausstrase rechtskräftig vcr- urthrilt worden, ist am_11. d. Mrs., Mittags gegen 12 Uhr, an der Grenadierstraßenccke zu Berlin auf dem Transport entsprungen.
Es werden daher alle Civil- und Militair-Bchörden de_s Ixi- und Auslandes hierdurch ersucht, auf denselben Acht zu_ hqbcn, ix_)n 1111Bc- tretungsfalle festzunehmen und_ an das Stgdtvorgtrr-Gcfangniß zu Berlin abliefern zu laffen. Wir vcrfichern die sofortige Erstattung der entstehenden Auslagen mid YM. verchrlichen Behörden des Lluslandcs auch eine gleiche Rechthllfahrrgkert. _
Zugleich wird Jeder, welcher von dc1__n Aufenthqlt des :e. M o_ri_ß Kenntnis; hat, aufgefordert, davon der nachsten Gerichts- odcr Polizei- Bchördc unverzüglich Mittheilung zu machen.
Perleberg, den 14. Januar 1868. _
Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung. Signalcmcirt. _ _
Der Maschinenbauer Johann Myrtß _aus Berlin ist 35 Jahr alt, am 20. Dezember 1882 in Lcttlm bci Pyriß geboren, evan- gelischer Religion, 5 Fuß 5 Zoll groß, hat schwarzbraune Haare und dergleichen Augenbrauen, braune Augen, schwarzer) Bart, rundes Kinn, lange Nase, gewöl)nlichcn_21)cund, ovdlchfichtsbildung, _gesunde Gesichtsfarbe, defekte Zähne, ist von 1mttlcrer_Gestalt, spricht die deutsche Sprache und hat onek liicsdtxdcren Kennzeichen.
e et ung.
Brauner Ucbcrziehrr, scidcner Shlips, grauer Filslwt, schwarTer
Tuchrock, dergleichen Hose und Weste, Ledersticfcln, weißes Oberhcm e.
S t e ck b r i c . _ Betreffend dcn Schreincr Heinrich a__rdensch_lag __von Bar- rcutl), - 28 Jahre alt, mittelgroß, schlank, brunett, mit Bartchen -- Wegen Fälschung und Betrugs, Bockenheim, den 13. Januar.]868. _ Kögigliches Amtsgericht. S t e ck b r i e f. wider _ _ Tagelöhner Heinrich Keßler von .Istha behiifs Verbixßung em_er jvcgcn Diebstahls egen ihn erkannten_ dreimonatlichcn Gefangmßstrase. Verfolgende cyördc. Amtsgericht Wolfhagen.
Wol a cn am 13. Januar 1868. _ fh g , Königliches Amtsgericht.
Dic ledige Anna Elisabeth S ch__ne_ider von Falkenbcr?__ hat fich von ausc entfernt und einen 101ahrigcn Knaben, ohne ur dessen Vcrp egun ?_u sorgen, zurückgelassen. _ _ Man c t deshalb das crgcbcnste_Er_suchcn-_ die 2c. Schnyder im Vetrctungsfalle mit Zwangsroutc tn ihre Hetmath zu verwcucn.
ombcr am 13. anuar 1868. H J, Jer Königliche Landrath.
Handels-Negister.
Handels-Register des Königl. Stadtgerichiß xu Berlin. Die unter Nr. 2478 des Firmcn-chisters eingetragene hicfige
irma F Karl Wiegandt,
nhabcr: Buchändlcr Karl___Fcrdin_and Wiggandt,_ ist erloschc7cii und zufolge heutiger Verfugung 1111 chutcr gelöscht.
Die Gesellschafter der hiersclbst unter der Firma _ „ Gebrüder Oelsner (Kommrsfions- und Agentur-Gcschäft, jcßiges Geschäftslokal Neue Schönhauscrstr. Nr. 12) am 1. Januar 1868 errichteten offenen Handelsgescllschaft find: die ??Jlekite. O _s u ius r ner ' . _ _ L_) Stephan OelSner 3 zu Berlin. Dies ist i_n das GcscUschafts-Registcr des unterzeichneten Gerichts unter Nr, 2220 zufolge Verfügung vom 14. Januar 1868 am selben Tage eingetragen.
Unter Nr. 2861 des Jirmen-Registers, woselbst di: hiesige Hand
lung, Firma Israel Behrendt und als deren Inhaber der Kaufmann Israel Behrendt vermerkt steht: ist zufolge heutiger Verfiigung eichtragen: Der Kaizfmann Iamxs ehrendt zu Berlin ist in das Han- delsgcschaft drs Kaufmanns Israel Behrendt als Handels- Ysellschafter eingetreten und die unter der Firma Israel 5 chrcndt nunmehr bestehende Handelsgescüsckaft unter Nr.;2226 des Gesell'schafts-R§g.isicrs eingetragen. Unter Nr. 2226 des chellschafW-Regifterö find heute die Kaufleute 1) Israel Behrendt u Berlin 2) James Behrendt 3 “ als Gesellschafter der hiersclb unter der Firma _ _ Israel Behrendt, (]eßtgcs Geschäftslokal: Klosterstr. 93) am 1. Januar 1868 errichteten offenen Handelsgcseuéchaft eingetragen.
Unter Nr. 2174 des GeseUschafts7Negifters, woselbst die* hiesige
Handlung, Firma Börsen - Buchdruckerei Deuter & Nicolas, und als deren Inhaber die Kauffrau Wittwe Deyter, Auguste Albertine Henriette, geb. Karsch, und der Buchdruckereibenßer Emil Nicolas ver- merkt steht, ist ufolge heutiger Verfügung eingetragen: Der “aufmqnn Carl Emil Naundorf zu Berlin ist :.“am ]_. JTmTar 1868 als Gesellschafter in die Handelsgesellschaft einge rc cn. Dic Kauffrau Wittwe Deuter, Auguste Albertine _Henrictte, geb. Karsch, ist aus der Handelsgcsellschaft ausgeschieden.
Unter Nr. 1062 des GeseuchW-Negisiyrs, woselbst die hiesige
Handlung, Firma
Wirgandt 86 Hempei, und als deren Inhaber der Buchhändlrr Karl Ferdinand Wiegandt und der Kaufmann Kommisstonsrath Carl Gustav Hempel Vermerkt steht, ist zufolge heutiger Verfiigung eingetragen: _
Der Buchhändler Karl Ferdinand Wirgandt ist durch Tod aus der Handelsgeseusthaft ausgeschiedeii. _ _
Die Wittwe Wicgandt, Emilie Wilhelmmc Maric, eb. Meß zu Berlin, ist am 5. Ok_toder 1867 als'HandengcJell- schaftcrin in das „Handelsgeschäft eingetreten.
Die Befugniß, dic Handelsgescllschaft zu vertreten, steht nu_r dem Kaufmann, Kommisfions-Rath Carl Gustav Hem- pc zu,
Der Kaufmann Adolf Rudolf Max Haar zu Berlin hat für seine hicrselbst unter der Firma Max Haar _ bestehende, unter Nr. 4736 des Firmcn-Registers emgetraqcnr Handlung seinem Bruder Johann Jriß Georg Haar zu Berlin, geboren am 26. März 1849,
Prokura ertheilt, Dies ist zufolge Verfügung vom 14. Januar 1868 am selben
Tage unter Nr. 1171 in das Prokuren-Registcc eingetragen.
Die dem KaufmannCarl Fraenkel unddie der Ehefrau de_ssclben-
Caroline Fracnkel, geb. Rosenthal, fiir die hicngeHandlung, Firma Julius Rosenthal _ „
ertheilten Prokurcn find erloschen und zufolge heiztiger Verfugung
unter Nr. 583 und unter Nr. "586 im Prokuren-Register gelöscht.
Berlin, den 14. Januar 1868. _ _ _
Königliches Stadtgericht. Abtheilung fur erlsachrn. «------.-_--
Die unter Nr. 7 unseres Firmrn-chisters eingetragene Firma Gebrüder Guthcrz, Inhaber Kaufmann Abraham Gutherz zu Oder- berg, ist erloschen; eingetragen zufolge Verfugung vom 9. Januar 1868 am 9. Januar 1868.
An crmiinde den 9. Januar 1868. _ g Königliches Kreisgericht. ]. Abtheilung.
In die Handelsregister des unterzeichneten G_crichts find _zufolgc Verfiigung vom 4. Januar 1868 unterm 7ten s,). «1, et, m. folgende Eintragungen : _
14. Firmcn-Regtstcr:_ _ _ _
acl Nr. 29. Der Kaufmann Wilhelm Friedrich Carl Arthur Klein
zu Brandenburg ist in das Handelsgeschäft dcs Karis-
manns Carl Louis Klein als .Handclsgcscllschaficr cm-
getrctcn und die nunmehr unter der Firma C. F. Torch
bestehende Handelsgiicllschaft unter Nr. 97 des Gestü- schafts-chistcrs eingetragen.
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