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Das Mit“ lied der Königlichen Direction der Ostbahn Re- ierungs-Asse or Windmüxler. zu Bromberg, iß in g eicher igenschaft zur Kömgltchen Eisenbahn-Direction in' Wiesbaden,
und das Mit lied der Königlichen Eisenbahn -Directi.on, Ne- ierungs-Affejox Gemme1 zu Saarbrücken, in glcicher Eigen- jgchafz zur Königlichen Directwn der Ostbahn in Bromberg verseyt wor en.
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über Errichtung der Rentenbanken vom 20. März 1850, und ihren verschiedenen Abtheilungcn eingerückt und haben seit gestern zwar durch Acclamatton vorgenommen. die ExercAitieY dbegFZunl ck V d b lich d U b
' “ '"" - - - _ n er ni i en eror nung, czü . _ er „e er- ,"?YLHKZ Yätrrznf (ZFUWHtNuteSDFVZUYYÜKVYYTT nahme vnn NcbengeschYstén purch Beamtx undi) entl1che Diener, Prtlm fälligen Bahnzlkge aus Gießen hierselbst ein, tbetlen wir pas Folgende Mit: 5. 1. Sämmtüchx Beamte und nu S a chsen. Dresden, 19. März. In der heutigcnSißung öffentltchx Diener, welche neben 1hrcm Amte 1) be: cmcr Körper- * ' der Ersten Kammer gedachte dcr Präfident v. Friesen, wle es sxhaft, emem VMM“ emex „Gesellschaft oder anqffenschaft, Ntchtamtltches. ck in dcrchitcn Kammer geschehen, des gegen Se. Königl. emer Stiftung oder WohlthattgkeitSanstalt, odcr bet cinem In-
. . „ a , ,- . _ stitute zu Bildungs wecken in den Vorstand Verwaltungsaus- . n, “ „ „ ' xt denKronpUnzcn unternommenen Attentats'und for- . , (. . , , „ , . KöniPéxrefÜFrecn heQFee 171311? ,ch? ZYcelrzum ?(; UYaÉeosFxt'td“ NTX die Kammer auf, dusrch Erhebung von den Stßen dem LéYtßrYZF ZXY? ige Funklnonckemtretcn, oderd2) “?'KSchletd? nach Potsdam und wohnten nach dem Eintreffen drt“ emcinschaftlichen Wunsche Ausdruck zu geben, daß die Vor- Güterpfte“e oderes-“mßn V.“) Ye m'lI-VWZUUOschdaf“ "kae“ der Besichtigung der Leib-, L., 6 und 10 Compa nasclbst chung auch ferner jede Gefahr von unserm Königshause_fcrn der RcchtZan [ eme,tonstz?e erwatun Fer 7. "tuxg _fremz ], Garde-Regiments zu Fuß bei. ' ' g le des alten möge, worauf sich sämmtliche Anwesende von thren der ihnen näYsteZMhesl “Z UScxnämeU, LZ" „?TPLflllchx- hievon “ - Ihre Majestät die Königin besuchte gestern S' Ptäßcn erhoben. _ Gegenstand der Tagesordnung war der statten Z 2 Dkérgeveß L*; t e SDV. er seh'äk e UMF 331 der- Durchlaucht den Fürsten Wilhelm Radziwill an seinem eme Bericht der Finanzdevutation über Abtheilung S' des Yuks'gabe- haben *die “ein' clanct 05111“ ck en v “"Let fted en ktunjk)ck De'h r esn burtsmge und empfing Abc11dsSe.Königlichc Hoheit dcn KM" Budgets, das Deparxcment der Justiz betr., und uber das aufsicht u wsix'trdi chnf"j1zJZejZl [xm t al? pund e Bkr 'Wste ; PrinZen von Sachsen. Jm Königlichen Palais fand eine ITL Köni [. Dekret, die thation der. Amtsfröhne und Amtsvoten 3 g * Uk * * “ck ha ""S er esttmmun
_ „ „ gen des Z.,21,dcr neunten Verfaffun sveilagx Sorge zu tragen, W211?sYecthlllssexiZl-Élnttxxtl)a[tung untcr Mrthrkung der franzöfi. betreAYdi-mar, 19. März. Heute Mittag 12% Uhr hat der und es bletbt thnen namentltch vorbe alten, 11n““a[le eintreten-
. . der oder zu befürchtcndcr Kollisionen mit Amtsp ichten den be- - lu des18. ordentlichen Landtags stattgefunden. Nach- , , , __ Gestern Abend hielt der Außschuß desBundesrathez J)! ßfich die Abgeordneten. im . Ständesaal dcs . Für? ZFÉWMVZIMM dteFortseßung des fraglichen Nebengeschäftes des Norddeutschen Bundes eine Sißung ab, in welcher dcheseZ. -|enha11ses versammelt, erschun dic, nut dcr Scblteßuna 9 ', „ „ Entwurf, betreffend die Anéhchng der' polizeilichen Beschrän, des Landtags „ beauftragte Komnnsfion bestehend aus Oesterrctch. Wien, 18. „Marz. „„Das-Herxenhaus kungen der Ehesthließung, berathen wurde. dem Staathnmßer von Waßdorf, Geh. Rath „Thon„ Geb. nahm J?E„skckp „ seine parlamentansche „Thall kklt wxeder Fluf- -- Die Komnnsfion dcs Bundesraths zur Ausarbejnm Staatsrath Sttchlmg und dem Re_1eru11gs-Kon_1nus1ar„Finanz- Der Ju] 13mu11ster 01: Herbst brachte emen_ ?seßentkyurf UHU“ des Entwurfs einer Civilprozeßordnunngür das Gebiet ch Rath Heexwart. Nach Verlesung er Declarationsschrtft durch dl? Crrrchtung UUÖ Verschuldung WU JidelkVMMlffM em, Norddeutschen Bundes hat fich für die Aufhebung der Wenn richtete der Staatsmtmstex von Waßdprf an den Land- Personalschuldhaft im Pri11z1p entschieden und ist mit (M tvg im Nanjen des “Staatsrznmstcrmms ?"ng Wort; des werfung eines dahin gehenden Geseß-Vorschlages beschäftng Donkcs. Prnfident Fries erklarte darauf dre Stßung fur gc-
„ , -„---_ , xchlaffen- - Dcr »Hulfsverem fur Ostpreußen- spricht Denjenigen,
. , Coburg , 18. März. In der heutigen Sißung des Land- welche zu verschtedenen Zetten die Abstcht kundgcgeben haben, tages wurden die neuerlichen Eingänge der Staatsregierung demselben unnnttelbar vor der Saatzeit, zur freien Vert eilung
„ , wegen Erhöhung der direkten Steuern bcrathcn und beschlossen, an den armftcn Thetl der Bevölkerung Oftpreußcns, flanz-
nach den Anträgen der Regierung die Einkommen: und kartoffeln und_ anHeres Saatgut aus ihrer Gegend anzuver- Klaffen - Steuer pom 1. Juli dieses Jahres ab um trauen, 1eßt'd1erB1tte nus, ihre Liebesgaben fur die erste ein Dritlheil des zettherigen Betrages, und die, neue_Grund- Woche Ypmxs tn Bereitschaft zu halten, und den Verein so. steuer so zu erhöhen, daß daraus eine Gcsnmmt ahresemnahmc baldtw19ch1tnog11ch über die zu erwartenden Mengen genau 'von mindestens 75,000 Fl. bis höchstens 80, 00 Fl. erreicht zu un em en.
_______ werde. Damit stellte fich der xevidirte) Yomnschlag7 für den __ Eine unter den Offizieren und Mannschaften S. M. S. Staatshaushalt auf das Etatsjahr 1868/69 auf 41 ,000 Fl. »Hertba- veranstaltete Sammlung für die Hülfsbedürftigen
“Einnahme und 40/3000 Fl. Ausgabe, (“Zw auf 10,000 Fl. Ein- in Ostpreußen hat einen Ertrag von 120 Thlr. ergeben, welcher nahn1euberschuß Hierauf wurde der „andtag durch den Ge- dem unter dem Protektorate Sr. Königlichen Hoheit des
.heimen Rath von Schwendlcr für gxschloffkn erklärt. «? Kxonprinzenxstehenden Hülfsvercin für Ostpreußen über- Anhalt. Dessau, 18“ Marz. („Na d' Ztg.) „aut wrescn worden tft.
heutiger Bckanntmachung dcr Herzoglichen egterung, Ak.- » Nach den beim Ober-Kommando der Marine einge an-
thcilung füx die Finanzen, gelangen für das laufende Jahr genen Nachrichten sind S. M. Schiffe »Hertha- und , e- ]] Etnhcrten Erganzungssteuer zur Erhebung und dus aa gestern von Malta nach Cadiz in See gegangen.
„ Demnächst" hat der,Kandidat, wenn er vorstehendch dmguu en genugt hat, eme mündliche Prüfung vor der r' JMF- onf1im§sftiozx zz: bcstßheW EW?!) andEcrweitige schriftUcFe' ru ung 11 e ct em er e111ur1 [ cn amen ni Kiel, den 17. März 1868. x cht W Der erste Appellationsgerichts-Präfidcnt.
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Ministerimn dxr ?eistlichen, Unterrichts: und Medizma :Angelegenheiten.
Dem Seminar- und Musiklehrer Dr. Wilhelm Volckmar
zu Homberg tst das Prädikat „Musikdirektor: verliehen worden.
Berlin, 20. März. _Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Zur Anlegung der dem Rittmeister, Herzogs Elimar von Oldenburg Hoheit vom Regiment der Gardes du Corps und dem Seconde-Lieutenant Prinzen Heinrich 3117111. Neuß vom Westfälischen Ulanen-Regiment Nr. 5- verliehenen Decorationen resp. des Kaiserlich russischen St. Alxxandcr-Newsw :Ordens und des Großkreuzes vom Herzogltch sachsen-erneftinischen Haus-Ordcn AÜerhöchstihreGench- migung zu ertheilen.
Bekanntmachung.
Die Allerhöchste Verordnung über die Trennung der Rechts- pfle e von der Verwaltung 2c. fur die erzogthümer Schleswig- Hol ein vom 26. uni v. I. (Ges. amml. Seite 1073) be- stimmt in dem Z. 3 , daß, wer zur Laufbahn als Richter, StaatSanwalt oder Rechtsanwalt zugelaffen sein will , die Be- dingun en zu erfüllen hnt„ welche in den älteren rovinzen zur Ab egung der ersten ]urtstischen Prüfun vorgeschrteben find, und daß er nach den dort bestehenden Vor christen diese Prü- fung zu bestehen hat. . ,
Na dieser geseßltchen Vorschrtst können dte Rechtskandidatcn aus der ryvinz Schleßwxg-Holstem, welche das juristische Uni- verfttätsftudtum absolvtrt haben und m die Pra is einzutreten wünschen, die hierzu erforderliche exste juristischx * rüsung bei a? dem Königlichen Kammergenchte zu Berlm,
1) dem Königl. Appellationsgerichte zu Breslau,
0) dem Königl. Appellationsgerichte zu Casxel,
c1) dem Könjgl. Appellationsgerichtshof zu öln,
6) dem Kömgl. Appellatijonßgeriehte zu Greifswald,
1") dem „Königl. Appellationsgerichte zu Kiel,
8) erm Königl. Ostpreußischen Tribunal zu Königsberg in
reu en,
11) dem Könikzl. Appellationsgerichte zu Naumburg, bei welchen Ger chtshöfen besondere Prüfungs = Kommissionen nach Maßgabe der allgemeinen Verfügung des Herrn Justiz- Ministers vom 5. Dezember 1864 (Justiz : Ministerial = Blatt S. 378) eingeseßt find, zurücklegen.
worauf die Vorlage wegen eines Nothstandskredits von 350,000 Fl. an das Köanetch Galizien ohne Debatte angenommen xvurde. - szitglt einer Erklärun des Grafen Leo Thun m Betreff seiner Abwesenheit von en Sißungen des Herren- hauses, nahm das Haus folgenden Antrag:
, 'Das „Haus wolle beschließen, dem Grafen Leo Thun über sein: Etngabe zu eröffnen„es müsse, da Einsprachen gegen die Allerhöchst sanctionirte Verfassung in keiner Weise gestattet werden können, und es unzuläsfig erscheint, daß Jemand an den Verhandlungen des Herren- hauses theilnchmc, der fich nicht als Mit lied desselben ansieht, dicses
aus aber jedes von Allerhöchstseiner ajestät ernannte Mitglied so ange als solches zu betrachten hat, bis durch Allerhöchste Anordnung dessen Enthebung erfolgt, dem Herrn Grafen überlassen werden, im"
alle er auf den auSgcsprochencn Anschauungen beharren sotlte, bei llerhöchstsciner Majestät um seine Enthebung anzusuchen.« ohne Debatte an. ,
-- 19. März. In der heutigen Sißung des Herrenhauses stand die Bcrathung über das Eheges ey auf der Tagcß-Ordnung- Nqchdem der Berichterstatter das Votum der Majorität und der Mmorttät dcs AuZschusses verlesen hatte , wurde die General- Debattc eröffnet, in welcher zunächst der Unterrichtß-Minister von Hasner das Wort ergriff. Derselbe erklärte: Die Rc- gierung stehe auf dem Standpunkt des Votums, welches die Majorität des Ausschusses abgegeben habe,“ sie betrachte das vorliegende Gcseß als eine unabwcisbare Nothwcndig- keit, Die Regierung hege die Ucberzeugung , daß die
zwar: 4 Einheiten im Monat Mai, 4 im Juli und Jim
Oktober. " . Schw-vrxburg. Sondershausen, 17. Marz. Dte
Gcscß-Sammlung bringt ein Gesetz, durch welches das Fürst-
Merseburg, 17. März. In der gestern stattgefundenen
Die Meldung zu dieser Prüfung ist an keine Frist gebun- den und kann zu jeder Zeit bei einem der vorgedachten 8 (He- richt8höfe erfolgen. Sie ist an den Ersten Präsidenten zu rich- ten. Mit dem Gesuche müssen beigebracht werden:
1) das eugniß der Reife zur Universität (Maturitätsattest);
2) der 2) achweis, daß der Kandidat die Rechte wenigstens drei Jahke auf deutschen Universitäten und davon minde- stens einen Zeitraum von einem und einem halben Jahre auf pkeußischen Univerfitäten ftudirt hat , durch die Uni- versttäts-AbYan gs-Zeu gniff e ,'
3) der Nachwei , daß der Kandidat dic erforderlichen Mittel selbst besiye oder durch1lnterstüyung anderer vcrmögender Personen erhalten werde, um sich während der Dauer des Referendariats und bis zur demnächstigen Anstellung seinen Unterhalt selbst zu verschaffen. (Sustentationsattest, «ckck qu) einer Behörde zu beglaubigen und zu be-
tmgen 1 ;
4) Die Atteste über die Genügung der Militairpflickyt oder die Befreixmg von dxrselben, sofern die Militairverhältniffe des andtdaten beretts definitiv rcgulirt find, eventuell ist das Hxnderniß anzugeben, welches der Beibringung der Militair-Atteste entgegensteht,“
5) ein von dem Kandidaten selbst in lateinischer Sprache abgefaßtes curriculum Was, in welchem .insbesondere der Name, das Altxr, der Geburtsort, der Name und Stand der Eltern , d1e_ kurz; Geschtchte der Aquildung auf Schulen und Ymversitciten, dcr Abgang vom Gymnafium und das dabet erhaltxne Zeu niß anzugeben find. Endlich
6) Fat der Kandidat nut der eldung uber ein von ihm elbft gewähltxs rechts_wissens.chaf1liches T ema eine ihren Gegenstand tn eingehender Weise behan eindexAusarbci- tung unte; etdesstattlicher Verficherung, dieselbe ohne fremde Bethülfe selbst gefertigt zu haben und unter ge- nauer Angabe der bmuyten Quellen einzureichen.
2.Stßungdes'ProvinzinY-La11dtages der Provinz Sachsen bemerkte zunächst nach emrgen geschäftlichen Mittheilungen der Landtagß-Marschnll, daß er den Präklusiv-Tcrmin für die bei dem Landtage emgehenden Petitionen auf den 27. d. M. M-
gesexthqbe. Hierauf erfolgte die Bildungder AuSschüffedcs Provtnztal : Landtages. Vorsißende der zwölf Außschüffe smd: 1) Graf von der Schulenburg - Angern, 2) Major a. D, von Rauclzhaupt, 3) Graf von Zcch- Burkersrode, 4) Landrath v... Muuchaufen=Steinburg, 5) Oberbürgermeister Haselbach, 6) medechant v. Rabenau, 7) Landes-Oekonomie- Rath v. Nathusms, 8) Landrath v. Hagke, 9) Dompropst von Kroftgk, 10) [)x-. Zacharmc v. Lingenthal , 11) Landrath a. D- v. NatlZUsrus, 12) Landraxh v. Münchhausen-Steinburg. Dusscld orf,_18. Marz. In der heutigen dritten Ple- nnrsißung des yherntschen Provinzial-Landtagcswurden dtq mnnttelst emgegangenen Mittheilungen des Landtags-Kom“ mxffartus, so ww. mehrere, namentlich Aufnahme von Kom- munal- und Pxännenßraßcn in die Reihe der Bezirksftraßen betreffende Pettttonen . und andere Anträge zur Kenntniß des Landtages gebracht und dén bereits gebildeten AusschÜsM zur „Vorberathzmg nnd Vorbereitung für die nächßen le- narstßungen uberw1esen. Demnächst vollzog die „ er- sammlung die durch Nr. 4 des Allcrhöchsten Proposition?“ Dekretespom 11. dxescs Monats vorgesehenen-Neuwahlen m dte Beztrks - Komnnssionen für die flasfifizirte Einkommen-
steuer in Gemäßheit des" Z. 24 des Geseßes vom 1. Mai 185];
die Wahlen fanden mittelst verdeckter Stimmzettel Statt und wurde das Resultat in der Sißung verkündet. Hierauf wur-
den die _durch Nr. 6 des Allerhöch en Pröpofitions- Dekrets por eschr1ebenen Ergänungswahlen tn emäßheit des 8. letstungen nnd deren Vergütung vom 11.Mai 1851, sowix der Komnnssarlen und deren Stellvertreter zur Mitwirkung bet der
es ständischen AuSschYffLs Nr. 2 des Gefäßes wegen der KMU“
Kontrolc der chten-bank in Gemäßheit des-Z. 5 des Geskßes
UchcMinistcrium ermächtigt wird, zur Bestreitung verschiedener außcWrd-cn'tléchr St.".aTMUZ-ancn, «116 zur Dccknng der Kosten für die Garnison-Einrichtungen, zur Lerstun Her, haaren Ent- schädigungen für aufgehobene Grundsteuer retherten, zur. Ab- gcwährnng des an die norddeutsche Vundeßkaffc zu leisten- den vorjährigen Matrikular - Beitrages und zux B9- 'schaffung eines angemessenen Reserve - Fonds _fur dte laufende Finanzpcriode, so weit der hierzu erforderliche Geld- bedarf durch den Anthcil an dem zur Vertheilung gckomnzcnxn Bundesvermögcn, dem Erlös aus dem Verkaufe der Mtlttatr: Effekten und die Kriegskostcn-Entschädigung aus dem IaYre 1,866 „mcbt gedeckt wird, eine Anleihe nach Maßgabe des Bedurfmffes 1m Laufe der Finanzpcriode bis auf89,000Thlr. anfzunchmen.
Baden. KarlSruhc, 19. März. Die heuttge vKarls- :ruhcr Zcitung- theilt mit, daß General-Lieutcnant von Faber „an sxm Ansuchen in den Ruhestand verseßt sei, nut der Er- laubmß, die Uniform der aktiven Generale zuotragen. Außer- dem enthält die genannte Zeitung eine Reihe 'von Beför- derungen und Vcrseßungcn im Großherzoglich badischen Armee-
“Corps. “Akiirttemberg. Stuttgart, 17. März. Das heutige Regierungsblatt enthält: das Geseß über die Todes-
erklärung der seit dem Feldzug des Jahres 1866 vermißten
“Militairvcrsoncn; das Gescß, betreffend die Kraftloscrklärung
von Jnhabcrpapicrcu und durch Blankoindoffamcnt üher- „tchncn Action, und das GUY, betreffend die Kraftloser- "“)-kung der Wechsel und der in rtikel 301 und 302 des Han- delsgksk'ßbllchs bexeicbneten Papiere. „ . ,
' Bayern. M ünchcn, 18. März. Kömg Ludnng hax die RL'Iunrnts-Jnhnlwrstelle des 1. Infanteric-chimcntTuber- UWUW. -- Das pVerordnungsblatt dcs Kriegsministcrmmse bxmm, Königliche Verordnungen, betreffend die V0xbedingungen Ur .die Erncnnun zu Landwehrofficiercn und dre Umformsz “bsekkhcn der eianhrig-xn Freiwilligen. Leytcre sind bereits bet
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gegenwärtig in Rom behufs Umgestaltung des Konkordats eingeleiteten Verhandlungen bald abgeschloffen sein könnten, wenn guter Wille dazu auf der betreffenden Seite vorhanden sei, doch scheinc dies leider nicht der Fall zu sein. Der Minister schloß, indem er hervorhob, daß das Konkordat in allen Zwei- gen der Staatsverwaltung cin Hinderniß sei. Im Laufe der Debatte befürworteten Kardinal Rauscher und die Grafen Rechberg und Blome das Votum der Minorität. In Folge eines vom Grafen Mensdorff gestellten Antrages wurde die Fortsetzung der Debatte auf morgen vertagt.
Pesth, 18. März. Das gcgen Böszörmenyi gefäUte Urtheil wurde heute in einem Zimmer der Schwurgerichts- Lokalitäten in Abwesenheit des durch Krankheit verhinderten Angeklagten publizirt.
Großbritannien und Irland. London, 18. März. Ihre Majestät die Königin hat eine Einladung angenommen, den Grundstein des neuen St. Thomas-Hospitals zu legen, und die Feierlichkeit auf einen näher zu bezeichnenden Tag nach dem 12. Mai angescßt. . . _ ,
«- Aus der gestrigen Oberhaus-Stßung tft die Ueber- reichung,einer Petition aus Irland um Aufrechterhaltuug der Universität Dublin in ihrem gegenwärtigen Zustande und eine Anfrage Lord Stanlcy's in Betreff des Fortschritts der UntersUcbungen der in Irland thätigcn Kommisfion über die Verhältnisse der irischen Staatsk'trche zu erwähnen. Earl Stanhope erwiderte auf lcßtere Frage, die Kommission sci in Follett l?lrbeit und habe bereits viel wcrthvoch Materialge- ammc .
Im Unterhausc bildete die Behandlung von Privatbills (Gencémigung zur Ania e von Eisenbahnen und derartigen öffent ichen Arbeiten), dcn (“genstand einer längeren Erörterung. Schließlich wurde cm Antrag Lord Hotham's, nach dem
dergleichen Bills, wcnn beanstandet, einem aus 4 Mitglixdcrn . und 1 Schiedsrichter bcstchcndcn AuSschusse überwiesen werden