6 20“ 11 na Westindien: 285“ i) nach Südamerika: 4280“ 2) pack) Ar,!str)alicckt)1 3897 und zwar n,) nach dem Auftral-Coniincöt: 3896; b) nach den „Hawaiischen Inseln:, 1; 3) nach Afrtka,397; 4; nach Asien 434 und zwar: :) nach Ostmdtcn 24; b) nach Chma 6,“ c nach Japan .
Ueber die Gerichtsverfassung der neuen Landesthcile.
Die durch die Gcseße vom 20. September und 24. Dezember 1866 mit der preußischen Monarchie vereinigten. Landesthezle besaßen sechs verschiedene von den bereits bestehenden betdcn pxeußrschcn aijetchende GcrichtSverfaffungen. Es war dahcynothwendtg, dtefedVerschwdxn- heiten zu einer gewissen Ueberetnfttmmzmg außzugletchcn ,' dtcs ist durch die Gcscßgcbung des Jahres 1867,geschchcn. Es hestehen jetzt neben den beiden alten preußxschen Gertchtsvcrfassungen mx Ge- biete des Landrechts und des franz'yßséhen Rechts 1_1ur zwci) dret vxr- schiedene Gerichtsorganisationerx fur Hannover, rc1p. fur Schleswtg- Holstein,Kurheffcn, Nassau und du vornxals bayerschen und Großhexzog- lich hesfischen Gebietstvcilc, und resp. fu-r_ daner des AppeZlattons- . gcrichts zu Frankfurt a. M., wclchx sämmtltch mrt germgcn Abwetchungen auf den modernen Prozeßgrundsgßen_ beruhen. --„Dte hannovexsche Gerichtsverfassung ist in ihren we1ent11chcn Grundsaßcn bestehengebltxbey. 104 Amtsgerichte, aus Einzelrichtern bestehend, Verwglten dte fretwtl- lige GerichtSbarkeit nebst deux Vormundschafts-_und vaqthxkenwcsen. Außerdem liegt denselben die Rechtsprechung m Hen Injurten-c,» den schleunigen und den cringeren (bis zu emxm Qb1xkt von 150 &.hlr.) Civilprozcffcn , ferner ie Voruytexsuchung m krtn11nel1en Strafsachen und die Aburtheilung dcr Poltzetftrassachcn ob. Zwélf Obergertchte entscheiden theils in 11. Instanz dtc den Axntsgxrtcytcn ustchen- dcn Prozcßsachcn , theils in 1. Jnstapz dte ubrigen yozeffe, und zwar je nach dem Gegenstande in flemcnSenatcn von dret'odcr in großen Scnatm von fünf Mitgliedern; Die großen Soxnate btlden zugleich die Berufungs-Jnftanz für dix klemen Senate. Mn den Ober- gerichten find ferner die Schwuxgertchte verbundcjz. Das_Appe11a- tionsgericht in Celle erkennt m 11. Iyftanz Uher Nichttgkettß- beschwerden und Berufungen gegen dle, Urthetlc und Verfu-
es bildet zugleich d1e Anklagekqmmxr Ober-Appellationsgericht, i1__1 Berlm tft zuständig in bürgerlichen Rechtssachen ,fur Ntchttgxettsbeschwcr- den egen die Entscheidungen des Appellattonsgertchts 111 Celle und für Hßichtigkcitsbeschwcrden zur Wahrung des Gesc es, in Strafsachezt für das Rechtsmittel der Nichtigkettsbcschxverde. & 1e,Gcr1chtsvarke1t in Ehe- und Verlöbnißsachen gehört nx den nzctsten hannover- schen Bezirken in 1. Instanz vor „dte _Konnstorten. Ferner at fich innerhalb des SKömgljch Preußtscben und Herzoglzch
rembergschen Gcsan1n1t-Obcrgertxhtse zy Meppcn_ noch eme ausgedehnte standesherrliche Gerichtsbarkett_ des Herzogs von Aremberg erhalten. Eigenthümlich rst auch dte Stellung der Kron- Anwaltschaft, Welche nicht blos die Functtonen der 91er regßtschey Staatsanwaltschaft, sondern auch innerhalb der erlgcrtchtßbarkctt und der Verwaltung ein UeberwachungH - und Auxstchtsrecht ubt. - Die Gcrichtsvcrfassung in SchleIth -„Holstc1n, Ktxrhcossen und Nassau unterscheidet fich von [der m dcp, alten szrovtnzey ebenfalls hauptsächlich dadurch, daß„d1e nichtstretttge Gextchtsbarkett mit wenigen Ausnahmen den ernzcln ftehqnden Rxchtxrn ch Amtsgerichten, überwiesen ist, so daß dre kollegtaltsch em- erichtctcn Kreisgerichte im jvcsentltxhcn xmr _als Recht sprechende
chördcn fungiren, und zwar ähnltchFme dw_hannoycrschen Ober- gerichte. theils als Gerichte 1. Instanz, thcxls, sowett tch dy Kompetenz der Amtsgerichte erstreckt, in 11. Instanz. Eme fernere bwctclyung vox der Gerichtsvcrfaffung der alten Provinzen besteht darin, daß dte Strafvoll- streckung und die Bcarbeitung derBrgnadigungSsachen nicht,zm'chss„ort der Gerichte sondern der Staatsanwaltschcxft gehört. Jm übrtgen nnd pie Frinzipien der alten preußischen Gertchtsverfassung, namentlixh tm
cgensaße zu den früheren Verhältnissen die Trennung der Iusttz von der Verwaltung, und im Gegensaße 331 Hannover die Aufhebung der Privatgcrichtsbarkeit und der geistlichen Jurisdiction in bür- gerlichen Rechtssachen streng durchgeführt, Es bestrhey in den Herzogthümern Holstein und Schleswig 1_ Appellationsgeriaxt, 5 Kreisgerichtc, 86 Amtsgerichte; im ehemalxgcn Kur essen und Bayerischen Gebiete 1 Appellationsgericht, 6 Krchgerichtc, 77 Athge- richte- für das vormalige Herzogtbum Nassau, Hessen- omburg und die Großherzoglich Hrsjischcn Gcbietstbetle 1 Appellatwnsgericht, 3 Kreisgerichtc, 34 Amtsgerichte. Die höchste Instanz bildet das Ober- Apchationsgericht in Berlin. -- In Frankfurt a. M. bestehen als Gerichte 1. Instanz cin Stadtamt, cin „Tand-Juftizamt, cin Rügcgericht und ein Stadtgericht, die drei ersten ausEinzclrichtcrn bestehend, das lcßtcre cin Kollegium. Stadx- und Land -Justizan1t entscheiden in Civilstrei- tigkeitcn über Gegenstände unter 300 Gulden im Zauptstock. Außer- dem verwaltet das Land-Iuftizamt die freiwillige crichtsbarkeit, das Hypotheken- und, in beschränktem Umfange, das Vormund- schaftswcstn für die Landgcmcmden, das Stadtamt mit be- schränkter Kompetenz „ die Nachlaßrcgulirungcn und die freiwil- lige Gerichtsbarkeit fur die Stadt. Für die Verwaltun des .sypothckcnwcscns in der Stadt ist eine besondere städtischc Wans- f?riptions- und .!“ypothckcnbchördc, Welche aus drei rcchtchlchrtcn cstcllt. Außerdem ist für die Stadt ein besonderes Subhaftationcn und
gungen der Obergerichte; in Strafsachen. Das
Beamten besteht, “iscalat für die Vornahme von Executioncn, bxcrficgclungcn, zum Vorschlage von Vormündcrn und über- ba'ypt ur Wahrung der Interessen des Fiskus errichtet. Das Rugcgckjäs hat die Jnnctioncn dcs Polizeirichtcrs. Das Stadt-
Land-Iuftizamt verwaltet, namentlich auch die Verrichtungend
Strafkammer und der Rachtammer wahrnimmt. . “ lung des Stadtgerichts ist die Obervormundschaft, dte Todesrrkläm
Verschollener, d1e Bearbeitung der Erbschaftsauseinanderscßungm,dW Beaufsichtigung derVerwalturzg deSHyvothekenwcseys und dcrfreiwiujgeu Gerichtsbarkeit überwicsenchdeAbtheilungen gemcmschastlich crlasseni n Expropriationsverfahrcn das Entäußerungserkcnntniß. Das APPT lationsgericyt zu Jrankfurtka. M. entschcihet auf Rechtsmittel und Beschwerden ge en Erkenntmffe und BeschlÜY des Stadtgerichts Es genügt zur Gül igkeit der Beschlußfassung dic heilnabme von drei Mit- gliedern. In der Strafgerichtsbarkcit verwaltet das Appellationsgexicht zugleich die Geschäfte der Vcrufungökammer und der Anklagckannner. Die beifißcnden Richter des Schwurgerichtshofes werden vom Präfidenten dcs Appellationsgerichts aus den Mitgliedern des lcßtercn oder des Stadt. gerichts ernannt. Die oberste Instanz bildet das Ober-Tribunalin Berlin. - Das Cwilprozcßvcrfal)rcn ist in Hannover unverändert geblieben , hat aber in Kurhessen, Nassau ,und Schleswig.Ho[„ stein nicht unwesentliche Modificationcn crlttten. - Die dureh. greifendfte Aenderung in _dem Rechtszustande „der neuen Pro- vinzen hat indcffen die Emführung des preußtschen Straf.G,sch„ buches und der Preußischen Strafprozcßordnung durch die Ver- ordnung vom 25. Juni 1867 „hervorgebracht. Dagegen ist das mate. rielle Ctvilrecht kaum Hurch dte Gcscßgebung auf den übrigen Gebieten berührt worden. - Ems systemattsche Zusammenstellung aller G„ seße, Verordnungen und Instruktionen, welche auf diesem Gebiete in den Jahren 1866 und 1867 erlaffen worden, haben Beamte des Königlichen Obcr-Appellationsgerichts unter dem Titel: ,Die Justizverwaltung in den neuen preußischen Landestheilen- (Berlin, 1867, bei F. Heinicke) herauSgegcbcn. Das Werk zerfällt in zwei Theile, deren erster das mgtertelle u_nd Prozeßrccht zum Gegenstande hat, während der zwcttx „dre persönlichen Verhältnisse der Justizbcam. ten behandelt. Auch dtcjenigen früheren (Heseßc, auf welche die neuen Verordnungen Bezug gcyonzmen haben, find dabei berücksichtigt Wor- den. Durch seine Vollständxgkeißunsd i'xberfiéhtlichc Anordnung macht das Werk es mSglich, fich mtt Letchttgfett über das umfangreicheMa. terial zu informrren.
Carl Moriß Ferdinand von Bardeleben
wurde am 7. Juli 1777 zu Prenzlau geboren. Sein Vater war 1806 Ober „und Commandeur des alten Infanterie-Re- giments Prinz ,emrich (Nr. 35) ,' nach der Campagne des lest- genannten Jahres nahm er seinen Abschied und ging auf sein Gut Wartckow in Hinterponnnern, wo er im November 1822 starb.
Seine Erziehung erhielt von Bardeleben zuerst auf dem Lande, und zuleßt bei einem Feldprediger in Treptow a.Ik. 14. Juni 1791 trat er in die Armee ein als Gefreite-Korporal bei dem alten Infanterie- Regiment Nr. 12, das damals den Namen v.Kleist und seit 1800 den PrinzWilhelm von Braun- WWF“; führte, und m Prenzlau und Templin in Garnison
an .
Mit dixsem Regimcnte ging er 1792 in die Rheincamvagne und war tm selben Jahr in dem Gefechte bci Crüne, bei der Kanonade von Valmy, in dem Gefechte bci Homburg 41.13. und bei dem Bombardement von Königstein. 1793 wohnteer den Gefechten bei Gleisweiler und Modebacher-Thal, dcm Vom- bardemcnt von Landau, den Gefechten von Lembach, auf der Scheeshöhlc, bei Weißenburg und Klembacb bei. 1794 machte er die Schlacht bei Kaiserslautern und die Gescchte bei Johannis- kreuz, Iägerhause und Heitersberg mit. „
Im Laufe der Campagne am 3. April 1794 zum wirl- lichenFähnrich xmd somit zum Offizier befördert, kehrte ex11ach dem Frieden nut seinem Regiment in die alten Garnisonen zurück. Nachdem er am 6. Februar 1797 Secondc-Lxcutenanl geworden und darauf bis zum ältesten in dicser Charge avaycirt war, brach die Campagne 1806 aus. S?!" Regunenx focht an den Tagen von Jena und Auerßadk nicht nut, well es zu dem detachirten Corps dcs „PMW von Weimar gehörte, schloß sich demnächst der rcttrtrcndcn Armee an und theilte nach den Gefechten von Altcnzaun und Lübeck das Schicksal des Vlücherschen Corps am 7. November- indem es auch in Kriegsgefangcnschaft kam. , ' t
Die Verringerung der Armee veranlaßte dcn Ltcutenau v. Bardeleben, seinen Abschied definitiv zu nehmen, der 1511111111? dem 17 .Augu| 1808 ausgefertigt wurde mit Beilegung dc; CW; ters als Capitain. Er bc ab sich in die abgetretenerx PMW jenseits der Elbe. Am 2. April 1809 erfolgte sc111c'Wicdkx ansteüung in der Armee, und zwar als Stabs=Cap1mun “1111; dem Lcib-Jnfanterie-chimcnk. Am 26. Mai dcffclbcerahkcs M erhrelt er auf seinen Antrag wiederum den Abschied, t e Vornehmen, in österreichische Dienste zu treten. , - Beendigung des österrcichisch-französischen Krieges „vcrctt t W- Aquührung dieses Vorhabens, weöhalb er auf scmcn WMO, in der preußischen Armee am 17. Februar 1810 wxedcr ang, steklt wurde.
Gericht besteht aus zwciAbthcilnngcn, deren eine die streitige Gerichts-
barkeit theils in [„ theils als Berufungs-Jnftanz für das Stadt- und .
- - ck Auf Veranlaffung Scharnhorft's vcxl ß er scxne a Waffe und ging zur Artillerie über. Hier wthrde er als 419911
Der ". Abkhej- -
jrter Stabs-Capitain bei der Vrandenburi ' '- erjgade angestellt, und; yachdexn er sein ÄrstYleetxjeArOnflsljxjrelF Examen hestanden, am 25. Jun 1811 als ur Schles1schen Artrllerte-Brtgade verseßt, und dort den 11 Mär 812 Compagme-Chef. Voq hixr kam er schon im Mai d leßtgcngnnten Jahres als Arttuerte-Offizier nach Coscl und am 7, Mar 1813 nach Spandau. Auf seine mehrfache Bitte um VcrsFlmg zur Feld-Armxe wuxde er am 30. September 1813 dem ,.Armec-Corps gls dtenfilexsteyder Stabsoffizier Überwiesen IU dteser Stellung zeichnet,? er fich m den Belagerungen bei Tor; an und nameytlxch bctthtenberg aus, wofür ihm das Eiserne Kreuz 11. Klaße und dle Ernennung zum Major mit Patent "9.7" 13._Ju:y 1814 wurde. Außerdem erhielt er für seine Dxcnste m dxeser Campagne den russischen Wladimir-Orden ,mt der Schlerfc und am 1. Januar 1815 das Eiserne Kreuz
1, Klasse.
Beim Aushruche der Campagne 1815 na m Gnei e ' zx, sxch um„serye Person, gewiffcrmaßen aks AdjutsaMUY mesem erhaltmffe wohnte er den Schlachten von Ligny und Belle-Aklmnce bet, und wuyde dann von Blücher dem Corps dxs Generals v. Hacke zugethetlt, um als 1ster Artillerie-Offizier djekVelagcrung VM Meztsxes zu leiten. Se.Majestät Friedrich lehelm 111. belohnten seme dort geleisteten Dienste mit der Beförderung zum Oberst-Lieutenant (1. c]. 2, November 1815 in Folge des Vorschlqgs des Generals v. Hacke. ,
Auch m _den Frzedensjahren fuhr der Major von Barde- lÉbxne TZI,liLJxewKr§fte dem Elgllcrhöchsten Dienste zu weihen
em e or ene neue a e i * war SF?" FTÜWZM- A ff 11 ehr zu vervollkommnen, „ te 0 gen en vanxements, Orden 2c. er eben die i dafur gewoxdene Allerhöchste Anerkennung: 3.gOktober 181151 wurde er 111 den Generalstab verseßt und kam zur Dienst- letstung zum Genexal v. Steimm-Z nach Trier; 16. März 1816zum Vrtgadter der Garde-Artillerie-Brigade ernannt; m dieser Stellung auch Mitglied der Prüf. Kommis. für Art. Px. Lts. und 'von 1818-1824 auch Mitgl. 1). Art. Prüf. Kßmm1ff.,§ 16., Aprtl 1823 zum Oberst befördert,“ 15. Januar 1827 als mterlm. Inspecteur" zur Zten (seit 1839 d. 4.) Artillerie- Znspecnon cryannt, 30. Marz 1834 "“zum wirklichen Inspekt. dteser Inspectton ermgnnt, 6. April “1834 zum General-Major, 12. September 1842 zum General = Lieutenant befördert, 14. Dezember 1843 um Gouverneur von Coblenz ernannt, 11. APR 1848 m1t cnfion m den Ruhestand verscßt, 18ten Juli 1850 _der Charakter" als General der Infanterie ihm ver- llehen, 1850-1851 wahrend _der Mobilmachung stellvertre-
tenchrl koÖMdn, Generlxtlldes 7111. Armee-Corps.
n r en 2c. er iet er: Am 20. Januar 1825: den Rot en AHler-Orden 3. Kl., 1826: das am 31. März 1826 gestiflt)ete DtenstanszetchnunYkr-cuz," am 21. Januar 1830: den Johan- mter-Orden, am „_ Marz 1832: die Schleife zum Rothen Adler-Orden 3, Kl., tm Oktober 1836: den Rothen Adler-Orden ZZ., am 18. (Januar 1840: „den Stern zu diesem Orden, am .„ktober 1842, dem Ta e semcs 50jährigen Jubiläums: den Wh,?“ Adler-Orden 1. 1. mit Eichenlaub, am 18. Oktober Tagje' ?er Czireoßkxlctuz thzu, am 1Z.2Z)Tär3215863: die an diesem „ en rte er an em e ' ' - stifteLeDÉJFJenYÜnze. g “ fretungskrtcge ge , „ teen uZzeichnungen, die dem Vercwi ten von einem Könzgx unh Herm zu Theil wurdcn, reihen gsich noch Lmdere Zn,) ld19 mcht nnndcy Bedeutung haben. Es sind Allerhöchste al? Höchste Handschrctben von Sr. 1th regierenden Majestät P Prinzen 1301) Preußen und dem Prinzen AuguJ von kaußen und Briefe von den Generalen von Scharnhorst, von WFK; 2c. an thn, welche von samer Achtung und Tüchtigkeit
Nach seiner Verabschiedung blieb der General in Coblen MWF, wo , „nach emxm 34jährigcn Aufenthalte, am 14. Fe€ „ ar „868 sem Tod tm 91sten Lebensjahre erfolgte, nachßcm
LY ÖaZage vorher seine Gemahlin, 78 Jahre alt, vorangegan-
wirklicher Capi-tain
, Die Kommandit Actien-Gesellschafthele
, , „ - - grapha YsLeYLrleU/ dle s€1t_etwa„ Jahresfrist begründet ist, verfolgt in brauch LY? LYFichZWLZZ Tre selektrische Tclcgraphie in den Ge- , cn ' ' -
dUngcni ?lnzuführen. e en 111 den manmchfachstcn Anwen e von der Fabrik neu 21 , d b t -
m , zur nwcn ung ge rach cn Ele «YFM Bildung der elektrischen Batterie sind den bisher ge- aus ZÜWM m mehreren Beziehungen überlegen. Sie bestehen - , KOl)le, Braunstein und Salmiak und arbeiten ohne
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fich. In Folge dessen werden auch die Sub an en lan - Exner verbraucht, Y_te neuen Elemente haben am? eiZe größeße „onstanz, gls dle fruheren, und find nichtsdestowenigcr, obgleich sÉe sogar xmen klemercn Raum einnehmen, kräftiger, als diese. reiotstht ?ZeiYeuLeÉxtrrkJeg Ech??? Anerkcömung gefunden, und be- ; , ,teeeau ei ' TelexMxThJämwx einzuführen. ck m Dienst der Komgltchen „ 1 nwen ung dieser ElcmenLe kon ruirt die abrik u- nachst Hagstelegrqphen verschiedener Fkt. Die deu nötJhi- gen Drahxlettungen können x_mter Tapeten, Thürrahmen u. s. w., 1a selbst mz qukpuß dex Wande verborgen werden, da eine be- Londxrs prgpaxtrteUmhuYung den Leitungsdmht vor jeder nach- dhetltgey Emwn'kng _schußt. Zur Vermittelung der Signale tent dte Glocke Mit cxmfacbem Schlag und die Fortschalleglocke welche chtere, durch emen lctsen Druck auf den Kontakt in' Be: ngung gxseßt, so [ayge fyrtläutet, bis der Empfänger des kö[gnales ne duxchf eme letchte Berührung abstellt. Hiermit nnen auch bcltebtg Tableaus mit Nummern oder anderen Angaben verbunden wxrden, auch lassen sich celle möglichon Kontroll-Apparate Hanny vorejnigen. Ueber diese Mittel “des ' éerkehrs hmays letftet_ em TylegraphewApparat "gute Dienste _ er quxschcn m Druch1chr1ft liefert und von jedem ohne Vor: kenntnzne und,).lxbxmg gehandhabt Werden kann. d' Eme Spezialttat der Fabrik sind die elektrischen Uhren, Exe emer besonderen Beachtung werth und für jeden bcllcblm'n ebraqch ponStuben- bis zu Thurmuhren geeignet sind. Nds „ Zlhr, dle m ÜL!) yollfonnnxy fertig und von Üichts außekahr ! k1egendem abhangtg 1st, tragt ihre elektrische Batterie und die urze Drathlettnng zwxschen dieser und dem Werke in fich, und geht ohne aufgezogen zu werden so lange, bis die Elemente durch Zersetzung 1hre Kraft eingebüßt haben. Die Stubenuhren sehen Yen sogenannten Regulatoren sehr ähnlich und haben auch ungefahr dteselben Preise. Die Constanz der Elemente wird ayj em Jahr ggranttxt, geht aber unter gewöhnlichen Verhält- msyen wetx dgruber hmaus. Später sind sie leicht zu ergänzen Eme gew1cht1ge Anerkennuyg ist diesen Uhren Seitens des- Herrn Obersten v. Chauvm, Generaldirektors der Bundes- Telegraphen-Verwal-xung, zuThexl geworden, der dieselben für dle YMFLJUPWSPYW' eltjtxzrttheren beabsichtigt. exe ,eztatä :xden die medi ini en A - rat?. A(le Vorrtchxungen fur die elektrischze Thsccrhapie 1114138) ciin bewghrten Constructtonen Vorhanden. Besonders hervorzuheben fiyd. der Commutator nach Profeffor Rcmak , zur beliebigen Emschaltung von 1-7100 Elementen, mit Stromwender und FZZYFÉZZY ndx§k§§§1nef 1JaschCZn-b und große Schlitten-Jnduc- , - roeor uoi- " '- ftrbaZy Zlkxtxßdslä nach 011: Hißig- s Reymond , d1e unpolarr „ 16 a rx 1. zur Anfertigung der vorerwä nten ' ubexhaupt a1ler m das Fach der Tele raphie eiZschlaYefFKF Arttkel emgertchtet. Auf der Pariser eltausstellung ist der »Telegrqpha durch Zuerkennung einer Bronze-Medatlle ZFTZntSchlFFygrsZuFf Hem [szcngsr fijIél Ostpreußen im König- . ecmeeerte r . ' " dem Kömge angekauft. ck b von Sr Majestat
Im Anschluß an die von uns wieder'holt erwä nte Ve '- bgng der Gypsabgüsse ,im Neuen Muset?m neshchß ww Anlaß, darauf hmzuwetsen, daß sich in der Gypsfigu-
rey- 11711?Marmorwaaren-Handlun von Gebrü
Michelt m Bcrlm Abgüsse nach den beriJhmtesten Skulptduerr- werkey des Alte„rthums, _der Renaissance und der Neuzeit in verschtedenen Großen vorfinden. Namentlich ist eine große An- zahl, von Kyptcen nach der Antike in kleinen Maßstäben vor- räthtg; so dte Gruppe des Laokoon, des Ajax mit dem Leichnam de_s §1§cttr,oklos, des Apollq von Bklvederc, die Diana von Ver- satkles, dre Vean von ,Mrlo, dic Musen aus dem Berliner Mu- sexzm, u. s. w. gerper finden sich antike Viistén, zum Theil selbst- sta,n_d1ge, zum _Thetl von vollständigen Statuen, in Original- größe,“ z. B. dle "Juyo Ludovxft', die Zeusmaske von Otricoli, dre sogenannte Clytta axrs dem britischcn Museum zu Lon- don; dre Ntobe und dle Büsten der oben genannten Sta- tusn. - Von Werken der Renaissance sind besonders zu nennen:, Dcr Moses 'von Michel Angelo, der Raub der Sabmermnen von Gwvanni da Bologna, einige Apostel pom St. Sebaldusgrabe Peter Vischer's. - Die Neuzeit ist m großer AuZwahl beseßt mit Werken Canova's , Thor- waldscns, Danyecker's, Pradter's, Rauch's 2c. Außerdem ist eme umfangreiche Sannnlung von Portraitbüsten und Statuetten vorhanden, sowohl in chensgröße als in kleinerem Format, zum ThUl Nachbildungen berühmter Monumente. -
S , . äure, dleZerseßung geht daher nur bei geschlossener Kette vor
Die Abgüsse sind theils in reinem Gyps dargesteUt, theils und