klrlue Mäusen erfaßten. Die Lend
und von großem Umfang. e begebrt und keinen gro en Kaffeemarkt batte ck für [tun kundgegeben . der fescb en waren. Milde S esten reisen. Am Metallmarkt berrs te
Denmebl war mä
Bra orten
apatbis e Stimmunß. Spekulationslust war fa am: nicht vorhanden
okowaare bliebenstthdderZ UYYegxndsenl _??er ur e e
Geschäftes, doch während Schmalz, Schweinéafleiscb in "Fäffxmauätt;
sicb Rindfleischäsziemlicb fest gehalten.
: en;
Jeans nachgiebiger. Tendenz 864 C. am Schlu
s
und die Umsäve in beschrän'kt. Provis i onen erfreuten
Speck niedriger gin en, batte Raff. Petroleum till bei unveränderten P
xdürfniffen ist Terpentinöl bei tx“ rz dagegen, bei
a. Ha „. _bm. Wolle war in nur ck L_ . Am Zuckermarkt war die
waaren bat eine kleine Besserung gezeigt. Der
araUelwoche des Vorjahres. Verkehrs : Anstalten.
Graphische Darstellung der Beförderung einiger
Frachtartikel in den Verkehrsbe'zirken
der Güterbewegung auf deutsehen Eisenbahnen für das _ _ 111. Jahrgang. Bearbeitet im Auftrage des König- ltcb preußischen Ministers der öffentlichen Arbeiten von Eisenbahn - Direktion Brockhaus
Jab r 1887.
der Königlichen 1Leipzig , Kommisfions - Verlag von F. A.
0 „74 für das ganze Werk, 2 464 für die
In dem vorliegenden 111. Jahrgange (1887) wird die kartographische Darstellung der „Güterbewegungsstatistik' fortgesetzt, ohne da in der Form der Darstellung, der Zahl der Frachtartikel oder den
rungen gegenüber dem 11. vorgenommen waren.
kohlen-Bri uets, 5) Mehl,
der einzelnen „Verkehrsbezirke“, umgebende Ausland für die
nehmen.
die Ziffer des Vorjahres aufgeführt, bei den nach
zelnen Bezirken beförderten Mengen dagegen (wegen Raummangels)
nur durch ein +, _ oder :!: angedeutet, ob gegen
Zuwachs bezw. eine Abnahme stattgefunden hat oder ob die gleickxe In den Erläuterungen find die
Menge befördert worden ist. iffern der Zu- und Abnahme für die nach
es ferner ermöglicht worden, das durch Angaben über den Schiffsverkehr zu In den Karten selbst find bei den
Tagen eine wei de de! leichen ist M is Mthden lebten ' , ? a ck , doib sind die «“w“-fcb? 11 en dieses levterer? Cereals “MY M eränderun en un rworfen. Am
szolae stoße S orten waren mä
ruhigem Ge chäft etwas ge- iemltcber Nachfrage, ßiÉem Begebr,_ aber sehr fest im _ _ timmung eme klaue. und find
eise vor emerxr Ruckßang _nur durch die kleinen Ankünfte bewahrt Fewesen; raffimrte Paare rst bei mäßiger Nachfrage unverändert ge- stehen. Das Gescbaft in einheimischen und fremden Manufaktur- _ Import fremder Webstoffe betrug für dre am 11. cr.beendete Woche 3665 027 Doll. Jgen 3373 654 Doll. in der Vorwoche und 3473716 Dol]. in der
Jahrgangs nennenswerthe Aenderungen Es sind wi_eder 7 Blätter, welche die Be- Wegung nachstehender Güter graphtsck) darsteuen: 1) Braunkohlen, Braunkohlen-Bri uets, Braunkohlen-Koks; 2) Steinkohlen, Stein- fall teinkoblen-Koks; 3) Weizen imd Spelz; 4) Roggen; ühlenfabrikate, Kleie; 6) Roh- 2c. Eisen; 7) aller Art. ,Aus den Karten ist die geographische Lage und bgrenzung
m welche Deutschland und das _ _ _ Zwecke der Güterbewegungsstatistik emgethetlt tft, xrfichtlicb gemacht. Dte Bezirke find mit ihren Ordnungs- nummern bezetchnet und die zu denselben gehörigen Gebiete aus dem bergedrxrckten Verzejchniß der Verkehrsbezirke genauer zu ent- Dte von den etnzelnen Bezirken abgesandten bezw. dort an- gekommenen Mengen sind an der betreffenden SteÜe oder am Rande der Karte eingetragen; die GewichtSmengen find in Tonnen angegeben. Zur Vergleichung ist in den Karten bei den Gesammt-VerkehrSmengen
und von den einzelnen Bezirken beförderten Mengen nachgewiesen. _ Durch die Unterstüßun
des Unternehmens von Seiten des Kaiserlichen Statistischen Amts iigt Wld der Güterbcwegung
_ wichtigeren ftatwnen der ardßen Stromgebiete sowie bei den Seehäfen die Mengen der Em- und Ausfuhr mit blauen Ziffern angegeben. ur_ den F_lußverkebr find die Richtungen zu Berg und zu Thal durcb fetle bezerchnet, bei den Seehäfen einzeln die Gewichtsmengen auf-
rngeu des „dar esteUten für den Export g gefügt worden,
eine abwartende ?wankungen aus-
än en , m Ganzen eine worden, als di “missen g
ig begehrt, bei den früheren Zabr
Pipe line Certi-
ergänzt worden. D e eni en ?. Von Schiffs- i g
eograpbischen Gesammtbildes aummanßels nicbt gestatteten,
zur Darste L o n d o n , ' 23.
unverändert
der AuSreis e .M a d eir a pasfirt.
nung erwartete Concert der
Philharmonie statt.
der Statistik
zu Erfurt. (Preis
Einzelkarte). _ Jahre, seit ihrem levten
an ihr vorübergegängen ist, und
rläute- die ihr liebgewordene Heimat!)
aqoneisen Leistung begrüßt. _ Den
steigert, wenn w1r auch
auch an diesem Abend wiederum
und von den ein:
das Vorjahr ein (Ohne Bei der gestern 179. Königlich preußis der Nachmittags-Ziehung:
noch vervollstandigen.
Schiffs-
3 Gewinne von 10000 174 368.
26 Gewinne von 3000
nur.:mter den Erläuterungen mitgetheilt werben. Endlich find den Erläuterungen für diejenigän Orte des Reithosebiets, wel e größere rtikels (1000 bezw. 500 t) ve andt und ,empfangen habenj Angaben über den Aus- und Eingang insoweit bei- a 5 be üglicbe An oben von, den Verwaltungen, welchen diese Stationen ange dren, einge aufen find. ist dieser Verkehr in der v?x?jege tden Außsabe, abweichend von n owe Orte, welcbe besonders gro e betreffenden Fra tartikel versandt oder empfangen ba en, rot schwarz unterstrichen wurden. Wie im vori en Jahre, so find auch im neuen Iabrgange in den Erläuterun_gen duktions- dem. Ein- und Ausfubrverbä gestellten Fracbtattikel Leliefert und durch Vergleichung mit dem Vorjahre
uns gebracht worden.
Januar. (W. T. B.) Der Castle-Dampfer „Garth Castle“ ist heute auf der Heimreise inLondon an- gekommen, der Dampfer .Drummond Castle“ hat heute auf
Theater und Musik.
Das in unseren mufikfreundlicben Kreisen mit großer Span- rau unter Mitwirkung des Proäf v'rs Joachi, und des vom ro e or Bargiel geleiteten philharmoyischen ck P f ff
_ Nach etner Ouverture von Bargiel, „Pro- metheuö' betitelt, dte bet geschickter Behandlung der orchestralen Mittel flie end und klan voll erschien. ohne viel neu Erfundenes darzu- bieten, spie te Professor oacbim die selten gehörte Phantasie für Violine x_md Orche_ster von Schumann und elektrifirte die Zuhörer durch die un- ubxrtreffljcbe Art, m welcher er dies es geniale Werk vortrug. Alsdann er- sxbten unter lautem Jubel des sämmtliche Pläße des Saales und der Logen fuÜendendYublikums erschien die efeierte Ve1keranin der Kunst. Troß der
e
ihr Auftreten wie ihr Spiel, daß diese Spanne der Z
Kraft des Ynscblqgs, mit vollkommener Beherrschung des Technischen und nut femfinntgster Ausdrucksweise spielte F schöne Concert (D-wou) von Chopin. Durch nicbt endenwoüenden Bei- und_ Hervorruf, Tusch des eines Rtesenkranzes wurde die Künstlerin nach dieser vollendeten
ein Concert (in ungarischer Weise) für von Joachim, ein Werk, das, dc'm angegebenen Titel entsvrecbend, besonders im Adagio und im Finale „alla Zingara' fich effektvol] _ _ nicht verschweigen wollen, daß Kurzungen dem Totalemdruck der Kom ofition günstig sein würden. SturmtsÖer Beifall _und wiederholte “_ Das Philharmomsche Orchester bewährte unter Leitung Bargiel's
Mannigfaltiges. Preußische Klassenlotterie.
fort efeßten Ziehung der 4. Klasse er Klassenlotterie fielen in
1 Gewinn von 300000 316. auf Nr. 18974. 2 Gewinne von 15000 „zz. auf Nr. 14 599. 120830.
6 Gewinne von 5000 M auf Nr. 104962. 106473. 157 623. 163219.
15 065. 18 592. 25 168. 37 883. 55 086. 70 145. 95 355. 97 417. 99 285. 106 159. 109 261. 111 883.
Auf den Karten selbst zur DarstellmM gebracht en en der
bezw.
tniffe der in den Karten dar-
Bezirke, welche im Rahmen des dre Eintragung der Zahlen wegen find am Rande der Karten besonders
Clara Schumann fand gestern
chesters im Saale der
rscheinen dabingegangen find, zeigte eit spurlos daß der Concertsaal auch noch jetzt geblieben ist. Mit ungeschwächter r. Schumann das Orchesters und Ueberreicbung
des Abends bildete
Schluß Violine und Orchester
einige ervorrufe ehrjen den Meister.
seine anerkannte Vortrefflichkeit.
Gewähr.)
e/W auf Nr. 30 436. 145 353. 47 552. 66312. „M auf Nr. 10 422. 10 595.
70 398. 116 249.
eberficbten uber die Pro- '
)
35 Gewinne von 1500 .“ auf Nr. 964. 3762. 6328„ 9304. 9647. 17 880. 18 311. 19 732. 27 862. .41 878. 43971 "45210. 53 578. 71 _284. 83 711. 84 141. 93 142. 94 301“ 97978. 100 623. 115 687. 115 693. . 117 632, 121 138' 123 012. 123 441. 140 451. 150 026. 151 213. 161 662' 162 282. 166 676. 177 061. 186 488. 187 659. "*
40 Gewinne von 500 „74 auf Nr. 3846. 10 504„ 17 786. 22 617. 27 648. 29 404. 37 417. 40 629. 41 436, 41 808. 45 909. 46 166. 49 242. 66 493. 66 732. 69 913. 77 857. 80 155. 81 172. 83 951. 89 262. 92 754. 92994 95 777. 99 387. 100 925. 104 228. 115 387. 117 936, 119 595. 119 972. 132 866. 137 163. 138 444. 155 539. 161 040. 163 553. 170 085. 177 142. 187 030.
Bei der heute fortge eßten Ziehung der 4. Kla 179. Köyiglich preußischer lassenlotterie fielen in der Vosxe mtttagsÖtehung : '
1 ewjnn von 150000 „76 auf Nr. 77 964.
1 Gewmn von 75000 „M an Nr. 94 548.
1 Gewinn von 15000 „M an Nr. 87 434.
2 Gewxnne von 10000 «74 auf Nr. 131 854. 169 201.
4 Gewmne von 5000 «74 auf Nr. 104187. 122519.
152 878. 185819.
33 Gewmne von 3000 „M auf Nr. 7435. 9168, 17 502. 29 323. 45 257. 45 748. 54 472. 54 665. 55619. 69 222. 71 285. 71 981. 73 434. 74 390. 83 850. 84 267. 87 212, 106 286. 106 888. 108 951. 111 932. 112 113. 115 050. 122 842. 130 657. 136 957. 140 865. 142 950. 154 597. 164 690. 179 729. 184 7 77. 188 328.
29 Gewinne von 1500 374 auf Nr. 1871. 2809. 7415. 8664. 14 957. 17138. 28 525. 46 248. 54607. 59 374. 73 810. 80 482. 92 153. 94 921. 95 279. 97 433. 111210. 114 572. 115 138. 125 530. 128 828. 130 975. 138 366. 140 627. 143 795. 144 568. 156 819. 157 979. 183 389.
36 Gewmne von 500 .“ auf Nr. 5313. 10 439. 11070. 11 161. 11 595. 26 026. 28 741. 29 898. 33 383. 38 573. 40 356. 42 020. 42 710, 47 371. 50 583. 61390. 62 350. 63 002. 70 215. 76 748. 82 108. 99 136. 105 735. 112 168. 119 275. 119 886. 120 134. 123 425. 134 392. 155 130. 163 999. 164 401. 172 308. 182 104. 183 653. 186 080.
Die K_artenarquabe für den Ball des Vereins „Berliner Pre] s e “ tft ßsßztexl grschloffen, und die einzelnen Billet-Außgabestellen babey ihre Tbattgkert etztgestellt. Nur noch an der HauptauSgabesteÜe, bei O_rn. Georg SÖweWer, Taubenstraße 53 111, sind in einer sebr bexchrankten Anzahl Karten für einzuführende Gäste zu haben. _ Den Kunstlern und kunstßewxrbliÖen Firmen, die fich beeifern, das am Sonyabend. dezt 26. ., tn der „Philharmonie' stattfindende Fest des Vereins „Berlmer Presse“ zy verschönen, haben sich neuerdings noch mehrere andere hiesige Geschafte mit reizvollen Ueberraschungen hin- zugesellt.
Die Verwallung des Nordland-Panoramas der riedri - stadt_ bat fich im Hinbl_ick auf den großen Erfolg, der mit dJn erstén .htlltgen Sonntag“ crz1e1twurde, veranlaßt gesehen, auch für den nachsterdenntag, den GeburtstagSr.Majestät des Kaisers, der_t Emtrtttézpreis auf _60 „_5 Herabzuseßen. Gleichzeitig hat die Dtrektton, nne schon fruher, zur Vor- und Nachfeier des Kaiser- Geburtstages, zum Sonnabend und -Montag, der biefigen (Y_Zarmson eme arößere Anzahl Biüets kostenfrei zur Ver- fugung gestellx. _Freunden der _Nordlandsnatur kann nur empfohlen Werden, dje gunstige Gelegenb_et_t des billigen Eintrittspreises wahrzu- nehme_n, um mrt ihren Famtlten die großartigen und interessanten malerischen DarsteÜungen zu beficbtigen.
London, 23. anuar. (A. C) Der auf der Rbondda- und Swansea-Bay-Etsenbahn, unweit Cardiff, in der Her-
- aus Gründen der Sittlichkeit auszuschließen,
en Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger
Erste Beilage
Berlin, Donnerstag, den 24. Januar
1ZZ9.
„___-_ck.
Das Angebot der Kinderarbeit ist [_er Weitem Aus den Berichten der Fabnkmspekwren
Yichtamtlieh'es.
reu eu. Berlin, 24. Januar. Im weiteren Perlaux
der ngirisxzen (25.) Sitzung des Re1_chst_ages erklgrte bet der Berathung des von der deutschfretstnmgen Pattex _unter- stüßten Antrages Baumbach: „Der Retchstag wdlle beschl1eßen: die verbündeten Regierungen zu ersuchen,_ noch xm Laufe dtefer Session dem Reichstage den Entwurf emes NachtrggSgeseßes ur Gewerbeordnung vorzulegen, betreffend dre wettere Aus- ?)ilduns der ArbeiterschußGeseßgebung_ m Ansehung der_ Frauen- und Kmderarbeit“, in Verbmdung mit dem vor zum Jahren vom ReichStage angenommenen, von den Abgg. _ Htße und Lieber eingebrachten Gesetzentwurf,“ der dreselbe Materie durch Abänderung der Gewerbeordnung geseß- lich zu regeln bezweckt, m fortgefithrter _Rede der Abg. "Baumbach: Auf dem Gebiet der Fraueyarbett lqgen dße Ver- hältnisse nicht so einfach, wie bei der Kmderarbert. __ _DteFrex- sinnigen wolLten keinen Eingriff m d1_e Erwerbsthangkett der Frau, sie wollten nur ihre Verhältmffe regeln_ und _beffern. Den Grundsaß hielten sie fest, daß ma_n dre LLLMUÉM Be- stimmun der Frau in der Ehe und m der samrlte 1_11cht_ illusoriscl? machen solle. Der Hr. Staatsfexretär yon Bdexttcher erwiderte neulich, daß die Bestimmungen für dre osterre1ch1schen abrikinspektoren, die er (Redner) lobend hervorgehoben, a_u§ Jer bayerischen Instruktion genommen seten. Troßdem bletbe Redners, Vehaupkung bsstehen, daß in Oesterreich die Fabrikinfpek_toren eme_ Vertraue»- stellung gewonnen l)ätten,_ uns es ber .uns tm Großen und Ganzen noch_mck)t _der Fall se1._ _Er wolle gerade das entwicklungsfähtge Jnftttut dex Fahrtkmspekxoren heben, und wenn er da auf das Ausland huzwstse, so set dds nicht tadelnswerth. In dem Fall, den der Dusseldorfxr Fabrxk- “inspektor berichte, daß in Schlerferexen nocl)“__ Madchxn m männlicher Tracht und anstöß1ger Klerdunxr besxhafttgt wurde!), habe der Bundesrats; von ssiner Befugmß, du: Frauenarbett keme1lxchGeb€auch
ema t. Der Herr Staatssekretär meinte nä1n1__, as er FRedrYr) die Thatsache vorbrachte,_ er (Redner) konne do_ch nicht wissen, ob der Bundesratk) mcht von serxwr Befugmß Gebrauch gemacht habe. Er (Redner) konstatwr, daß das nicht geschehen sei, obwohl d;.eselbe Klqge schon 1885 erhohen worden sei. Seine Partei wünsche zunachst 81116 großere Bdruck- sichtigung der Wöämerinnen und der Frauen 111 gÄezzneten “Umständen, die Ausschließung der Sonn- und Festtag?- arbeit und der Arbeit am Abend vor solchen_Tagen, ferner dxe Ausschließung der Frauenarbeit zur Nachtzext, aÜcrdmg-Z mtt gewiffkn AuBnabmen durchzufül)_ren; de_xn verhctmthetcn Frausn müsse eine größere Mittagspau1e_ gewährt wßrdep, und m den Fabriken müßten besondere Ankleideräume fur die Frauen vdr- Yanden sein. Ueber Alles dies herrsxhe zwrfcheq den Parteten eine Differen . Schwieriger wäre dw Frage emes Maxzmal- arbeitstages sFr verheirathßte e“"Frauen. Wolke man _zwrschen verheiratheten und unverherrat etext Frauen untersxherden, so würde man die verheiratheten schlzeßhck) ganz verdrangen. In der Presse werfe man den Frersmm en _nun _vor, daß fre, gedrängt durch d1e dffentlrche Memung,
aber seine, des
denen nach seiner Ueberzeugung auf dem Gebiet der Gesetz chung Abbülfe aeschafft werden kann. Also egen diesen Vdrwurf de_rt etdige ich den Bundeßratb weiter nicht. ck glgube, dte Gesch1§bte der legten 10 Jahre giebt wirkliche Bewet e dafur, daß er unbegrundetijt. Ebenso unbegründet ist auch der orwurf, der_ von anderer Serke erhoben worden is , daß der Bundesrqth ck 111 den Dtenst der Großindustrie gestellt habe und daß er die arbeitenden Klassen, soweit Ze überhaupt der Großindustrie dienstbar smd, zur sebranenlosen
usbeutung ker Großindustrie zu überlassen geneigt set. Nem, x_neme Votum und auf dre Wunsche
erren. wenn wir allein auf das _ H wollten, dann wur-
der Großindustrie Rücksicht _ nehmen den wir zweifelSobne in gewtffem _Umfange_ schon heute den Beschlüssen, die Sie gefaßt haben. _bettrxten konnen. _ Denn auch die Großindustrie hat einen Thetl dteser_ BejchlusLe zu den ibrigen gemacht, ich erinnere insbesondere an dte Emschrankungen der Frauenarbeit. __ _ _ _
Es smd auch weiter fur die Ahlebnung_mcht dre fdrmellen Mängel entscheidend gewesen, welcbe dre Beschlgffe des_ Rexchstages an fich tragen. Ick) gehe auf diese formellen Mangel nrcht em; ich gehe nicht darauf ein. daß zwischen emzelnen_ Paragraphen dffenfickU- liche Widersprüche fich vorfinden. Axle diese Dznge waren Mit Leich1igkeit zu korrigiren gewesen; und tc!) bm fe_st uberzeugt, dgß der Reichstag keinen Anstand genomme_n haben Wurde, _den korrtgtrten Enj'wurf des BundeSraths zu accepttren, sofern fick) em solcher Ent- WUrf nur in der Richtung seiner Anschauungen bewegte.
Meine .Herren! Die Gründe, weshalb der Bundesrat!) dexx Be: schlüssen des Hauxes nicht zugesttmmt hat, find dretfacher Nat'ur: einmal at der Bundeöratb aus den_ bestehenden Zuständen nicht die Ueberzeugung gewtnne_n kömJen, daß em drtngendcs Bedürfniß zu einem gesedeberiscben _Em_schretten m dem Umfcxnge, wie es der Reichstag na seinen Beichluffen beabsichtigt, vorlregx. Sodann ist der Bundeßratb zx: der Ueberze_u ung gekommen, das; dre wohlgemeinten Ziele der Rercbstagsbeschlu 2 auf dem Wege, _auf welckxem fie nach dem angenommenen_ Gesexentwurf erreicht werden sollen, auch nicht annähernd zu _erretcben _md, und drttt_ens können fick) die verbündeten Regieruxrgen n1cht_ entsleteßen, _dem Ar__be1ter die Gelegenheit zur Verwerthung ferner Y_rbettskrafte in eznem hoheren Maße zu beschränken, als dies durch uberwiegcnde Ruckfichten des öffentlichen Wohles erfordert wird.
Meine Herren, ich habe (116 den ersten Grund, von Welchet_n fich der Bundesrat!) bei seiner Auffassung h_at [exten lqffen, dcn be_ze1chnet, daß er aus den bestehenden Zu1tänden_em aUgemetnes und drmgrndes Bedürfnis; zu einem gesexgeberischetz Einschreiten in dem beabsichtigten Umfange nicht erkennen önne._ Dtese _Auffaffung rst wesenxltch ge- tragen nicht allein durch diejentgen Bertchtc, welche den Regrerungen von ihren Landeßorganen zugefommen sind, sondern sie wtrd aucb Wesentlich (xcstüßt durch die Berichte, welche dffenfiÖFltch Yor qUer Welt Augen lisgen, und welche vo_n den Fabrtkmspektoren aber ihre Wahrnehmungen erstattet worden smd. _ _ _
Zahlreich find die Aeußerungen _ tch habe bret eme_ Zusammen- stellung aus den verflossenen Jahr_en _, in denen dteJabrtkrnspektoren, was beijvielsweise die Kinderarbext anlangt, sowobl_m Abrede steven, daf; dieKinderarbeit in den gefeßltchen Grenxen zu einer scbrankerxlosen Ausbeutung oeführt, als auch, daß_ die_selbe, wie fi_e gesetzlich de_t uns geordnet ist,__b“_e_sondere Gefahren sur dre Gesundbett oder Stttltcbkeit im Gefol e a e, _ _
Ich Zvill nur Einzelnes hervorheben, _dannt S_te dock) sehen, daß das. was wir für unsere Anschauungen anfubren,_mcht aus_ den Fingern gesogen ist, sondern daß es eben it) der thgtsachltchen Berrckyterstaxtung seinen Grund hat. Der Fabrikimpekwr tn Charlottenburg bertchtet im abre 1884/85: _ _ _
I Eine Verwrndung der jugendlichen Arbectsqufte uberhaupt
Über das Maß gewöhnlicher Ansprüche hinaus, wre auch solche,
Meine Herren !
größer als die Nachfrage.
ergiebt swb, daß eine anze
Reihe von Arbeitgebern, um den
Unzu-
träglicbkeiten zu entge en, welche für fie aus der Annahme und Ueber-
wachung der Kinder _ _ aus dem Wege zu geben, lleber auf dre Es wird aber andererseits hervorgehoben, _daß gerad? die Kinder in die Fabrtken zu bungen und daß
lebhaft bemüht s'md, die
zu diesem Zwecke sogar Alters der Kinder mcht
zu
Zwecken der
Fabrikarbeit entstehen, Kinderarbeit ganz verzékcbten. Eltern
Täuschungen und Fälschungen bezüglich des selten vorgenommen werden.
Je mehr nun die Industrie selbst, und auch dafür sprechen die
Zeugnisse der Fab
treffen, daß trgen fern gehalten werden,
allgemeinen
rikinspektoren, _ _ dwelche gesundhetkltcbe und um so weniger _ck das geseßgeberischen Einschreiten
bemüht ist, ihre EinrichtunZZF-fo zu 1ttliche Schadtguxgen
edürfniß nacb eme_m amuerkennen. Es ist
aber dieses Bedürfnis; um so geringer, als ja schon die jetzige Gesetz»
gebung in giebt, um da,
§. 1393 der Gewerbeordnung d_ie MitFel an die _Hgnd wo wirklich in einem Betmbßzwetge gesundbertltche
und tttliche Gefahren entstehen, wirksam diesen entgegenzutreten.
uch ein Bedürfniß bezüglich wird von dem BundeSrat inspektoren in Abrede gestellt._ _ arbeit anlangt, so ergeben dre neuesten Berichte, da
[) auf Grund der Berichte der
der Einschränkung der Frauenarbeit Fabrik- rauen-Nacbt-
Was insbesondere die dieselbe an
vielen Orten bereits in erheblicher Abnahme begriffen ist. Zahlreiche
Fabriken treffen Einrichtungen, entbehrlich "machen.
Die
für eine Reihe yon F _ _ würde eine Retbe von Industriezwetgen _ rage stellen, Wenn man allgemem m dem
welche die Nachtarbeit der Frauen
Es ist also ein Rückgqng in der Nachtarbeit der Frauen zu bezeichnen. Um so weniger [regt auch hter eme Ver- anlassung vor, geseßgebertsck) vorzugehen.
viel1eicht ihre Existenz in _ _ Sinne geseßgeberiscb dorge en wollte, wie Sie daS durch Ihre vorigen Beschlüsse beabsichtigt haben.
Meine
auf den zweiten Gru_nd, we Beschlüssen die Zustrmmang zu Sie anstreben, auf dem Weg_e, erreichen ist. Daß das Bedurfniß, auch machen,
schäftigen , und
nußbar zu
Herren, ich bebaup
_ ihre 111
den Bevölkerung besteht, _ _ _ _ _ sein. Weisen Sie die Kinder mit 1brer Thattgkett aus den Fabriken
aus, so ist die Gefahr vorhanden, dW Die Eltern, welche das
übergehen.
kraft zu verwerthxn, _ _ Kinder der Hauömdustrte zuzufuhren,
darüber
Arbeit der Frauen und die Arbeit der Kinder ist dagegen abrikbetrieben unentbehrliä) und ihre Aufhebung
empfindlich schädigen, und
te aber auch _ und damit komme ich [cher _den Bundeskatb bestimmt hat, Ihren
versagen _ daß das Ziel, welches den Sie eingeschlagewhaben, mcht zu die Kinder möglichst bald zu _be- Arbeitskraft für 'die Jatznlie weiten Kreisen unserer_ arbert_en- kann wvbl kem Zweifel
die Kinder zur Hausindusxrie edürfniß haben, ihre Arbetts-
werden um so eher Veranlassung nehmen, die
als vielfach die Hausindustrie
gerade in der Nähe einer entwickelten Fabrikindustrie heimisch ist;
ich erinnere in dieser Beziehung an_ _ _ Herren, 'die Kmderarbett kann aber tn der HaUSmdustrie Verwendung finden, als mit der Fortbildung der
Mein? um so leichter
Sachsen und an Schlesien.
Technik und mit der erweiter2en Ausbildung der Landmaschinen und
der- kleinen Kraftmascbinen auch außerhalb der Fa _ ' aufe des Arbeiters eine ganze Reihe von ,Arbnten hergestellt
in dem
rik-Etabliffements
werden önnen, Welche früher nur in den Fabriken hergestellt Wurden.
Dadurch wird die Gefahr, daß die Kinder, wenn Sie
fie aus den
Fabrjken ausweisen, in die für Sittlichkeit und Gesundheit weitaus
gefährlichere Haußindustrie übergehen,
erheblich vermehrt.
Nun hat zwar der Herr Vorredner den Vorschlag gemacht, man
solle die Hausindustrie doch stellen; dann würde_fi _ lassen, daß die beschrankenden Vorschrxften,
auch den Fabrikinsvektoren unter-
ch vielLeicht eine Kontrole darüber ermöglichen
die zu Gunsten der Aus-
nußung der Kinderarbeit erlassen werden, auch in den hausindustriellen
Iefübrt, welche von und nach den wichtigeren überseeischen Gebieten e
fördert sind. Diejeni en Mengen, Welche an bestimmten Durch- Manchestermänner,
Betrieben Beobachtet werden. Ich halte es indessen für ganz un- möglich, in dieser Beziehung eine wirksame Koqtrolx h_erzustellen. Denken “Sie daran, daß die Hausindustr1e_vielfach m landlrcben Ort- schaften mit so gut wie gar keinen Polueiorganen brtneben wrrd;
_ _ stellung befindliche Tunnel stürzte gestern theilweise ein und begrub gangsstellen der binnen andtscben Wasserstraßen (Schleusen u s. w.) 130 977- 135111- 136174- 138 055- t i " ' ' amtlich zur Aufschreibung gelangten, konnten wegen Raummangels 151 301. 179 950. 182147. 184315. YxicheHeukkx? ZZR????trrnsäoerYTerleeYTmAZesltYde ZTZOTZLZFRFFZTYF
W
Wekcéxe drr Gesundheit und der Sitjlichkeix Gefahren bxreYtet, ist mir nicht entgegengetreten. Besonders 9111: das bezuglzch _der jugendlichen Weiblichen Arbeiter. Die Dienstleistungen des bet wettem größten Theils dkrselben find solche, daß man behaupten kann, fie
144 457. 145 022.
1th die Hülfe des Staats_ anriefen. _ 2111? diese FMM- wörter schreckten sie nicht, ste hatten stel) nberlebt. ..;n der gegenwärtigen deutschen Frechandel§schule werde Nxe-
dss Staats
Welterbe i vom 24. Januar 1889, r Morgens.
Stationen. Wind.
in “ Celsius
[59 C. = 4“ ?,]i
Temperatur
WSW SW
WSW WNW
W WNW SSW
Mullagbmore Aberdeen . . Cbristiansund Kopenhagen . Jockbolzn .
paran a . StPetersburg Moskau. . .
UWWHWOUP | ! Oooo-axx-HQ
]] e“»
. in 3 Aufzügen von Meyerbeer.
Cork, Queens- téwn . . . Cherbourg . elder . . . . vlt ..... mburg . . winemünde Nenfabrwaffer M el . . .
773 771 765 766 763 763 762
3 2 _2 _4 _1
0
1 _5 _3 _8 _5 _3 _7 _5
773 769 772 771 770 770 766 77 2 768
0
beit 1 wolkenlos _3
774 763 768
l_ed'Aix.. a.... Test....
HWV WWWUWd-“Wd-“d-i MWWUWUW»
1) Nebel. ') Glatteis, Nachts etwas Regen. ') Reif. 4) Nebel.
Uebersicht der Witterung.
Das Minimum im hohen Norden hat seinen Ein- fluß südwärts bis nach Norddeutschland ausgedehnt, wä rend die Zone höchsten Luftdrucks fich von Irland ostsüdostwärts nach dem Schwarzen Meere erstreckt. Ueber Central-Eurozpa ist bei meist schwacher Luft- bewegung, das Wetter ttktbe, im Nordwesten erheb- lich wärmer. Die roßgren e verläuft von Mi'm ster nach Visby. In 6 den Gland und Oe-“xn-e - Ungarn (bt ziemlich stren e Kälte. _ Bericht;- gung.) m Schlu der [; trigen Ueb cbt der Witterung bitte zu esen: Unter statt über dem Ge-
Deutsch Seewartje.
Theater - Anzeigen.
Romgluhe Fchausptele. Freitag: Opern- haus. _24. Vorsxellung. Cop elia. Pbantastiscbes Ballet m 3Aufzugen von Ch. uitter und A. Saint- Leon. Mufik von Leo Delibcs. Vorher: Eine alte Stha tel. Lustspiel in 1 Akt von G. zu PUKY. An ang 7 Uhr.
S au_sptel_baus. 25. Vorstellung. Letzte Liebe. _Scbauspzel m 5 Akten aus dem Ungarischen des L.. Däczt. Anfang 7 Uhr.
Sonyabend: Overnbaus, 25. Vorstellung. Neu einstudtrt: Ein Feldlager in Schlesien. Oper Dichtung von L. ReÜstab. Ballet von Paul Taglioni.
Beseßuna: Saldorf, Kauptmann a. D., Herr Krolop. Therese, seme ichte, Frl. v. Ehrenstein. Viexka, Frl. Letfinger. Conrqd. Hr. Alma. Tronk, Anfubrer eines_ Trupps ungari!cher Reiter, Hr. Krasa. Ungarische Retter, Herren Lieban, Joseph 2c. Ein Grengdier-Unterrxffizier, Hr. Elmblad. Ein Ar- ttÜerte-Untewffizzer, Hr. Schmidt. Ein Zieten'scber Zusar Hr, Hemr_ich Ernst. Ein brauner Husar,
r. Michaels. Em Grenadier, Hr. Braunschweig. Steffen, ein alter Invalide, Hr. Henneberg.
Anfang 7 Uhr.
Schauspielhaus. 26. Vorsteüung. Die Weis- Zeit Salomo's. Schauspiel in 5 Akten von Paul
eyse. Anfang 7 Uhr.
Deutsches Theater. Freitaß: Galeotto. SSonn_abend: DJ_beiKenUFFoFZ-Zx. Gb _ onn ag: ur eer es er en eur s- tages Sr. Kajestat des Kaisers und Königs: Prolog, gesprochen von Marie Pospiscbill. um 1. Male: König Heinrich der Vierte. Hsto- tisches Schauspiel in 5 Aufzügen von Shakespeare.
Berliner Theater. Freitag: 19. Abonnements-
Vorstellung. Minna von Bamhelm. Sonnabend: Cornelius Voß.
Sonntag: Minna von Bamhelm.
Tening-Tyeater. Freitag: Zum 1. Male: rinzesfin Sascha. Lustspiel in4 Akten von Paul
2 sc.
Yonnabend und Sonntag: Prinzessin Sas a.
Monta : Zum ele ten Male: Ein ali :- rneut. ( orletztes Au treten von Ernst Po art.)
Anfang 7 Uhr.
Wallner-Theater. Freitag: Zum 107. M.:
Madame omnes. Schwank in 3 Akten von Alex Bison und Antonie Mars. Deutsch von Emil
Neumann. Vorher: Zum 107. Male: Der dritte Kopf. Posse in 1 Akt. Mit theilweise: Benutzung _e_i__r1e_r_ englischen Idee von Franz*Waaner. Anfang
r. Sonnabend und die folgenden Tage: Madame Vonivard. Der dritte Kopf.
Victoria-Theater. Freitag: Zum 32. M.: Ali Baba. Ausstattungsstück mit großem Ballet in 3 Akten und 7 Bildern von Cb. _Lecocq. Text von Vanloo und Bußnack). Für das Victoria-Tbeater ?eFZeitet von Dr. Max Bauer (Rusticus) Anfang
k. Sonnabend und folgende Tage: Ali Baba.
Trudrtrh - thhelmßadttsrhes Theater.
Freitag: Mit _neuer länzender Ausstattung, zum 50. Male (m deut?cher Sprache): Der Mikado, oder: Ein Tangu Titipu. Burleske Operette in _2 Akten von . S. Gilbert. Musik von A. Suntvan. Anfang 7 Uhr.
Sonnabend: Zur Vorfeier des Allerböcbsten Ge-
burtstages Sr. Majestät des Kaiser und Königs:
Festvorstellung. Der Mikado.
Keßdenz-Theater. Freitag u. folgende Tage: Nervöse Frauen. Lustspiel in 3 Akten von Ernest Blum und Raoul Toché, bearbeitet von Franz Wallner. Vorher: Jm Boudoir. Dramanscber
„Scherz in 1 Aufzuae von Franz Wallner und Tl).
Brandt. Anfang ?ck Uhr.
BeUe-ZUiance-Theater. Freitag: Zweites Gastspiel der Münchener Mitglieder des Königl- lichen Theaters am Gärtnerplaß, unter Leitung des Königlichen Hofscbauspielers Hrn. Max Hofvaur. Der Prozeßhausl. Oberbayeriscbes Volksstück mit Gesang und Tanz in 4 Akten von Ludwig Ganghofer ??d ___-Jans Neuert. Musik von F. Voith. Anfang
:.
Sonnabend: Drittes Gastspiel der Münchener.
Der Prozeßhansl. .
Central-Theater. Freitag: Zum 33. Male:
Lencbtkngeln. Gesangspo : in 4 Akten von W. Yannftädt. Musik von . Steffens. Anfang
Uhr. Sonnabend: Dieselbe Vorstellung.
Adolph Ernß-Theater. Dresdenerstraße 72.
reitag: Zum 2. Male: Die junge Garbe. Ge angspoffe in 4 Akten von Ed. Jacobson und
Levy. Ely. Die Gesangstexte theilweise von Gust. Görß. Musik von Fr. Roth. Anfang 73 Uhr. Sonnabend: Dieselbe Vorstellung.
Familien-Nachrichten.
Ver_l ob t: Frau Emma Rudolvl), geb. SÖWemmler, mtt Hrn. C. D. Mühlbach( annoVer_Hamburg). Frl. Beta Horstmann mit rn. Gerhard Lamcken (L_euchtenburg__-_Holtborst). _ Frl. Therese Fischer unt Hrn. Hernach Ferres (Köln_Düffeldorf). _ Frl. Martha Ritter mit Hrn. PaulJunge (Frev- walde b. SÖönrvalde). _ Frl. Gertrud von Rhembaberx mit Hrn. Rittergutsbefitzer Werner von Czettrtß-Neuhaus (Frankfurt a. O._Seiten- dorf b. Waldenburg i. Schl.). '
Vereb_elicht: Hr. Dr. phil. I H. Vogel mit rl. Emilie Heinecke (Göttingen). _ Hr. Rittme ster Hermann Brecht mit Frl. Ilse Lans (Meß).
Geborep: Ein Sohn: Hrn. Notar J. Schorn (OttWetler). _ Hrn. Ernst Zimmermann (Burg). _ Hrn. Postsekretär Briehm (Mainz). _ HM- Ernst Maywald (Berlin). _ Eine Tochter: Hrn. Max Limprecht (Berlin). _ Hrn. Prof- 1)r. Rudolf Dahms (Groß-Lichterfelde). _ rn-
rem.-Lteut. Hermann Rieß von Scheums loß Kassel). _ Hrn. Maurermeister Oskar Haase
“.HBreslau). _ Hrn. Amtßqerichtöratb Börner
SMYéFn). _ Hrn. Friß Müüer (Reichenbach in e ..
Gestorben: r. Prediger Klara Eyffenbardt, Leb. von Benda ( e_rltn). _ Hr. Inspektor Al ert Stabns (Berlm . _ Hr. Kaufmann AULUft Schwemer (Neu- uvpin). _ Hr.Otto von Bü ow
éSamter). _ Hr. Referendar Kurt von Flemming
Stolp). _ Hr. Fabrikbefiver Friedrich Haber
(Oblau). _ Fr. Gutsbefi er Wagner, geb. Ger-
lach (Hannover). _ Hr. teuer-Inspektvr Franz
Klig e (Wevlar). _ Fr. Landforstmeister Lina
Mü er, „geb. von Lübbers (Berlin . _ Hr. Guts-
befißer R. A. Halffter (Bielkenfe d)..
Redacteur:-J. V.: Siemenroth.
Berlin: Verlag der Expedition (Sckpolz).
Druck der Norddeutscben Bu druckerei und Verlag!- Anftalt, Berlin IN., Wi elmftraße Nr. 32.
Fünf Beilagen .. (einsÜließlkÖ Börsen-Beilaae).
mand jcde Einmischung _ auf wrrthschast: lichem Gebiete voUständig psrhorresztrsn. Was vsrstehc man unter Manchesterthum? Vcrstshe man darunter, d_aß man _den Staat in wirthschaftliche Verhältmffe nur sowert emgre1fen lasse, als andere wirthschaftlrche Genossenschaften__ x_md Per- einigungen nicht aUSreichen, so nehm; er das Pradxkatdmxs entschiedenen Manchestermannes gls em ehrenvolles fur steh m Anspruch. Zunächst würde es _stck) darum handeln,_ daß der Reichstag selbst noch einmal sern früheres Voxum _Wtederholte. Der Abg. Hiße 1110112 im Grunde dassßlbe wre ,dte Innung, er könnte sich also dem Anfrage anschlwßen._ Jedeyfalls gber möchte cr (Redner) bixten, 1einen Antrag mcht wreder emer Kommission zu überwersen.
Staatssekretär von Boett1cher:_ _ _ _
Meine Herren! Ich bin mir der Sclowrengketten metner_'c'lufgabe, Heute vor Ihnen die Steüung des Bundesraths_ gegenuber den Arbeitersäzuyanträaen zu erläutern und zu verthetdtgen, vonommen bcwußt. Diese Aufgabe ist für mich kxinx __sehr_ angenehme und dgnk- bare, *weil ick) mich einer großen Majorttat dtcses Hauses gegenuber befinde, Welche Von einer anderen Auffassung getragch wrrd, u_nd welche sich bei dicser anderen Auffassung _aucb vtel_letcht auf e_me ziemlich starke Strömung in den wirtbscbastlrcben Kretserx der_Natton so _schwrertg_d1e A_uf-
gabe auch sein mag, meine Pflicht entbmdct mtr!) mcht davon, Ze zu erfüllen, und ich denke, das rubtge u_nd objektive hr, das ich schon oft in dj_esen) Haqse gxfunden herbe, wtrd mir auch heute nicht fehlen, wrnngletch :ck bet memen Ausfuhrungen auf den BeifaÜ der Ma'orität kaum zu rechnen haben werde. _ Meine Herren, die Zhatsache. die der Herr Vorredyer angefubrt hat, wenn Sie dieselbe aucb nicht Jus der Urberficht uber _dte Ent- schließungen des Bundeskatbs auf dre Resolutwnerr des Retchstages entne men können, daß der Bundeßratb_ die Beschlusse _diesxs H in Bezug auf die Frauen- und Kinderarbeit abgelehntbat,1st rtchttg. Ick bemerke, was das Motiv und die Triebfedcr zu dieser _Ablebnung an- langt, die der Herr Vorredner in dem starken Einzelwtuen des Herrn Reichskanzlers gefunden haben wilL, daß es nicbt dieser Er_nzelwtue ist, Welcher zu der ablehnenden Haltung des BundeSratbs g_e_suhrt bar. sondern daß den Anträgen bezüglich_ der Frauen-_ _und Ktnderarbut don keiner einzigen der deutschen Regterungen zugesttmmt wrrd. _ In dieéer Beziehung find die verbündeten Reßxerungen sämmtlick) uber- ein timmend der Meinun , daß den Besch uffen des Retchstages m dem vorgebrachten MaZe und Umfang keine Fo_lge zu _Zeben - sei. Die Behauptung, daß - es, wie man uns m der rxsse vorgeworfen hat, ein höchst bedenkliches Zeichen der Arbeixerfreundltcb- keit der verbündeten Regierungen sei, wenn f_o woblgememte Anträge, wie diejenigen, welche die Annahme des ReachstaYes gefunden haben, dom Bundeßratl) abgelehnt würden, _ diefe Be auptung und den darin liegenden Vorwurf brauche ich wohl kaum hier weiter zu beleuchien und zu widerlegen. Der Bundeöratb im Mandat der verbündeten Regierun en hat nicht allein die Förde- rung der soxialpolitlschen uxgaben der Botschaft vom 17. No- vember 1881 zum Gegen tand seiner eifrigen T_bätigkeit emacht, sondem er ist auch auf anderen Gebieten der Arbetterwobl- kahn dauernd und fort e e t bemüht, den Bedürfnissen Rechnung zu c nung als dringlich anzuerkennen find, und
,zu stüßen Vermag. Allein, meine Herren,
tragen, die nach seiner *
auses _
seien leichtere: als fie den zu häuslichen Verrichtungen Verwendeten jugendlichen Arbeitskräften zugemutbet Werden.
Der Fabrikinspektor aus Regensburg_ b_ertchtet_: _ _
Eine irgendwie unpassende Beschafttgung jugendlrcher Arbeiter konnte ick) nirgends wahryehmen. -
Aus Dreßden wird berichtet: _ _ '
Bezüglich der Besckäftxguwgswetse der xu dcs Zusammenarbeitens mtt Erwachsenen nicht bekannt gewordkn. _ _ _ _ _
Aus Reuß älterer Lime bertchtct der Fabrtktyjpektor: _
Die in Fabriken tbätigen Kinder und xugendlrcben Arbeiter werden nicht über ihre Kräfte angestrengt, und_ dte Arbett_kann schwerlich hemmrnd auf die körperliche Entwtckelung derjexbrn wirken, wobei Vorausgeseßt ist, daß die ArbettSraume gut venttltrt werden. was ich fortwährrnd im Auge behalte;
(Es ist, wie gesagt, auf mehreren Bogen eme Zusammensteuung äbnlichcr Aeußerungen gemacht worden; l_ch _steUe fie Jedermann zur Disvofition und will nur noch eine außgtebtgere 5L_leußxrung de_s Yus- ficbtdbeamten für Chemnitz vom Jahr_e 1887 mtttbetlen, tvexl tbre Begründung eine besonderözutreffende ist. Dieser Aufsächtßb-camte sagt:
Von den im Bezirk in gröYercm Umfang vertretenen deustrten
„ kann im ngcmeinen wohl be auptet_ werden, daß fie ernext be- sonders wahrnehmbaren ungünstigen Emfluß _ auf dte_ gesundbxttliche und fittliche Entwickelung der jungen Leute m(bt au_Suben,wemgstens keinen größeren als auf dem Gebiet der _Haußmdußrie. Wenn man unter die Außnahmen hiervon wirkltch_ dre __Z ndholz- und Cigarrenfabrikation rechnen wollte, so e_rscbemt fur_ erstere durch das ReicthefeH vom 13. Mai 1884 mtt seinen emscbrgnkenden Bestimmungen über die Verwendung der jungen Leute, bcztebunßs- weise die AusführungSverordnun vom 11. Zum 1884 eme [) : reichende Gewähr für deren Wo [befinden ge_boten während man in den Cigarrcnfabriken unaqueseßt b_emubt kst, auf V_er- kefferungen hinzuwirken, _wobet allerdrngs zu bekla en tft, daß die Unternehmer nicbt nmner das _ _ zeigen. Die Thatsache ist aber _mme_r wteder tn den Vordergrund zu stellen, daß dre Kinder und jungen Leute beider geregelten Arbeitßzeit un_d unter der Aufsicht in der Fabrik sicb tm Allgemetnen wohler befinden als in der O_ausindustrie mit ih be- schränkten, oft gleichzettisx zu Wobn- und Schlaf- räumen dienendenArbeitsst tten, die selten geluftet, meist aber überbeizt und mit_ allen möglichen Ge- rüchen erfüllt, Körper und Geist e_rscblaffen, nament- lich, wenn zu alledem yoch eme bei ungenü- nd er Beleuchtung zu bewalt: ende Arbeitßzeit vo_n glich 12, 14 und noch mehr tunden kommt, wre s in Strumpfwirkerdörfern und Orten, welche r._die SYielwaarenindustrie beschäftigt sind, nichts
e tenes .
Die Fabrik nspektoren beben ferner hervor, daß die Kinderarbeit in den geregelten und geschlossenen Fabriken auch von eiyer guten er- zieblicben Wirksamkeit für die Jugend sei, daß fie_ dieselbe an Ord- nung und ünktlicbkeit gewöhne. _daß namentlich in den beser :- stalteten Ybriken auch an Remltcbkeit ßeseben werde, _ a es Dinge. welcbe. wenn die nder der Fa rikbescb igung entzogen
endlichen Arbeiter und md Unzutcäglichkeiten
e ä a ü
g t d f S
werden, nicbt für fie in gleichem Maße zu erreichen nd.
ewünschte Entgegen ommen .
denken Sie daran, daß sie dort in geschlossenen Häysern und Einzel- wobnungen betrieben wird: wie wollen Sie da _koyjroltren, ob der Knabe, der in einem [*ausindustriellen Betriebe beschaftigt wird, wirklich nur
so lange beschäftigt wird,. wie Sie durch das
Gesetz vorschreiben
wollen, und ob die Kinder auch wirklich schon das Alter von 13 Jahren
befiyen. von dem a _ das für absolut unmöglich. androbungen nicht Weiterkommen; _ und wenn Vater oder Mutter vermoge
schwer,
eranziebung der Kinder einen Verdienst H s1ch schWerlich durch die Strafe,
Werden fie
[) Sie erst ihre Arbeit zulassen wollen.
Ick Halte Und Sie Werden auch mit St_raf- denn des Lebens Noll) “_drangt der Unzulasfigen können, so
machen _ _ :bnen un
die
Falle der Denunziation droht, dodon abhalten lassen. _ _ Meine Herren, wir stüßen uns aber auch _ und das rst ja
interessant _ in dieser.
Beziehung auf die Erfahrungen, welche man
in Oesterreich gemacht hat. Ich darf ja wohl auf Oesterreich exempli-
fiziren, der
In Oesterreich stxbt die _ _ _ _ _ _ _ Jahre ab zu regelmäßigen gewerbltcben Beschafngungen tn saynkma rg betriebenen Gewerbeunternebmungen verwendet werden können_. n Handwerksbetrieben ist_nack) der österretcbtscben Geseßgebung die Ver-
rvendung von Kindern und auf die Dauer HülfSarbeiter von 1 _ _ jedoch auch in Fabriken. bes_chafttg_t werden, _ Fabriken beschäftigten Arbeiter dtcser Art dte itSzeit von 11 Stunden. _ _ ArbeitSzeit von 10 Stunden zulaßt. Dre Nacht- Arbeiter ist verboten; es smd dagegen Aus-
gesetzte Maximalgrbe bekanntlich nur errxe arbeit für jugendltcbe _ _ nahmen durcb dte Centralbehorde zulasfig. sehen. wie
von
Nun wollen wir einmak _ _ _ Gewerbeinfpektor über die Durchführung dtesexwobltbangen Anordnung berichtet, Derselbe sagt in seinem Bericht fur 1886 Folgendes: _
Große Schwierigkeiten ergeben sub nacb wte vor bezuglrcb der Nicht-
aufnahme von Kindern, welcbe wohl der Schulpfltcht BMU, aber
das 14. Jahr noch nicht vollendet haben, in Fabriken. befißer unterstützen die Forderungen des Gesetzes,
err Vorredner hat es ja auch gethan. H Sache so, daß die Kinder erst vom_14.
von 12 bis 14 Jahren zu leichteren Arbeiten 8 Stunden täglich gestattet_. _ 4 bis 16 Jahren dürfen nur zu letcbten Arberten,
Jugendliche
und zwar gilt für die in für Erwachsene fest- wäbrend unser Gefeß
der österreichische General-
ie Fabrik-
_ die smd also ganz damit einverstanden _
um den Beanstandungen zu entgehen. durch die Eltern recht oft ökonomische GrénZde,
em
ibrer nur zu o Eltern in der
erwiesene Wobltbat erseb Das ist das Urtbeil, we aus den einzelnen Berichten der ihm unt ck) habe mir nun aber an auf Grund der dort beri Durchführbarxeit der _geseßlicben Vorscbri Oesterreicb-mtr noch ' sicb das aus dem der e
son
chwer gemacht. Es find eben nicbt !) dsern berechtigte Sorge u_m die kunft Straßenleben überwiesenen Kmder, w ebe die ufnabme derselben in die Fabrik eine beiden Theilen
Allein es wird ihnen dietfeß 0
en läß.
chteten
tärkeri ra e e .esenen EKW gdesgBer-icbts des Gewerbeins :! -
t . [(des der österreichistbe Gewerbeinspektor
erstellten Aufficthbeamtm zieht.
die_s__e _FinzelbeZiclÉ angesehen, "kid: mu agen.
:! (: ereln über die derarbe in
ellt zu sein Weink- als wie
TZFiebt. Es berichtet nämlich der Inspektor des 13. AWH [ck
müv für das I Daß denjen
der- und rauenarbrkt mu WU “vereits voll und am mtsproZev wäre, lä fick M
(bränkung der
bauptm. So
ange
abr 1886: i en Bestimmungen des Gesetzes
es
wélcbedieBx'
wol- en nicht (: ingen wird. !)