ied s-Gymnasmms ein öffentlicher Altus abgehalten. Tannengrü-n hübsch bekränzt, in der nd darunter das 177. plö lich eingetretenen Schneefa es auf der Kavalierstraße ni t stattfinden können. Um 2. Uhr begann. im Saale des Bahnhof-Hotels zu Ehren des Kai ertages ein An- demselben nahmen etwa 100 Per onen Theil; oast auf den Kaiser brachte Oberst von Heidwolff aus. Am Abend wurden verschiedene Xeftlichkeiten veranstaltet, fo rmonie im Tivolifaal. des Evan elis en Männer- und Jünglingsvereins in seinem eier ab ehalten. Der Militär- eine Kaiser =
chaft zu fördert), er sie bezweifle die Gewiß sei der Vauernftand so des Staats; Niemand sei so thöricht, Es sei aber keine wahre Liebe zur während als schwach und gedrückt nge befindlich zu bezeichn'en.
luß des Blattes nahm der Minister für Land- , ])r. Freiherr“ Lucius von Ballhausen, das Wort.
e Gesandte am hiesigen Aller- . enfeld-Köferina, bat fi einer Regierung auf einige T W“ hrend der Abwesenheit desselben von .ons-Nath Freiherr von Tucher als
eben worden sei. aycb des Redners Partei bestrebt, ichn eit der gewählten Mittel. die so ide Grundla üttem zu wollen.
rthsckdaft, fie immer
e a erm., war mi Mitte die Kaiserkrone u wegen des
arade hatte
und im Rück
wirthschaft 2c.
_ Der Königlich ba e Graf von
vom Verein Dann wurde Seitens
höcthßen Hof
nchen begeben. Berlin fungirt der Legab Geschäftsträger.
_ Der Köni VundeSrath,
_ Der General-Lieu mandeur der 13. Division Lieutenant von Ver des Kaisers und Köni aus Erfurt hier eingel
Württemberg. Stuttgart, 27.Januar. (St.:A.f.W.) gen besuchten der Prinz und die Prinzessin "sin Pauline den Gottesdienst eier des Ihren Königlichen mahl statt, zu en Hauses, die Angehört en der Minister-Präsident,
Vereinslo al eine Kaiser- Kriegeryerein veran tel und der Verein ehemaliger rps in Diener's Restaurant einen ab ein vaterländi
ameraden c'57estkommers. ches Schau- Heute feiert der Verein Sängerkreis den Kaifer:Geburtstag im Hofjäger und der Milttär-Verein Dessau in Heine's Salon.
Bahn of -
Das Herzogliche Host eater spiel: „Lenore?“ von
glich württembergische Bevollmächti .,von oltei-
Ober:Finanz-Nath Fischer ist hier ange tenant von Kretschman. Com- , ist aus Münster, und der General- s en, GenerabAdjutant Sr. Majestät gs und Commandeur der 8. Dimfion,
Ungarn. Wien, 28. Januar. (W. T. B.) oirée bei dem deutschen Botschafter, wohnten, wie die „Wiener Abendpos “ meldet, zherzöge Carl Salvator“und Leopold die Erzherzogin Maria Theresia, und Gustav von Obert - Hofmeister ofämter, der Nuntius Sir Paget, der russische Botschafter ürt Lobanow, der spanische Botschafter Merry del Val, der türkische Botschafter Saadullal) Pascha, ferner die Minister von Bauer und von Kallay, sämmtliche 13 der Präsident des obersten Rechnungshofes, räfident des Reichs Beck und die Sekt
Der Kais er empfing heute Mittag den neuen s'é rbis cl) en Gesandten PetrsoHneplic behufsEntgegennahme seines gs rei ens. (W. T. B.“) Im Unterhause nahmen bei der heute fortgeseßten Berathung des We [) rg e s eZ es der Berichterstatter Münnich und Graf Apponyi das ihren Schlußreden. Graf Apponyi forderte am Schl ündigen Rede das Haus auf, in der leßten Stunde noch die orlage abzulehnen; zwifchen einer vorübergehenden Regie- und den stabilen , könne eine Wahl gar nicht fraglich sein. Beifal] der Opposition . sodaß die Debatte it unterbrochen werden mußte.) Hierauf erhob cinister: xäfident von Tisza und legte unter fort- w1schenrufen der Opposition dar, daß der Sinn des §. 11 des bestehenden Gefeßes dem Sinne des §. 14 der neuen Vorlage genau entspreche. bemerkte nebenbei, ,daß Geseßes nicht verpflichtet, sondern nur bereit erk und trat sodann für die libri“ namentlich betr der Anneesprq e “ ' als auf das Am Schluß seiner Rede ersuchte der Minister-Präsident das , die Vorlage anzunehmen, wel e von den Rechten der erfaffung nichts preisgebe und im Sprache einen Fortschritt bedeute. Rede mit begeisterten BeifaUSrufen auf, der Rede TisZa's hatte die Linke noch geführt, weil sich auf der Zuhörertribüne Geheimpolizisten befänden; erst als der Präsident erklärte, daß er die fraglichen Personen habe entfernen lassen, trat wieder Ruhe ein. _ Morgen gron und Volgar zum Wort, darauf erfolgt
(W. T. B.)
Oe errei Der ge rigen Prinzen Neuß, noch bei: die Er Zaivator,Vh_li C b
rinzen 1 pp von o ur Sachsen = Weimar, ohenlohe, die Chefs sämmtlicher alimberti, ran öfische
sowie die Prinze1 in der Schloßkirche. GebyrtStages des Kaisers bei Hoheitxn in) Wilhelmöpalast ein großes dem die Mttglieder des Kön der_ preußischen Gesandtscha Kmegö-thster, der kommandirende General, die General- hier anwesenden Hofstaaien der Königlichen noch einige hochgestelite Persönlichkeiten, im neu, Einladungen erhalten hatten. Während der Se.Königliche Hoheit der Prinz Wilhelm Trinkspruch auf Se. Majestät den Kais er aus. Das Trompetercorps des Ulanen-Regiments König Karl war mit der Tafelmufif beauftragt. meldet: Der Sonntag
ck) iitags fand Fur F
Botscha ter ' Botschafter Decrais, Lieutenants, die Majestäten und Ganzen 34 Perso Tafel erhob sich und brachte den
emeinsgmen erre1ch1schen
s von Unger,
Hohenwart, der s Pasetti und
der Generalstabsck) _ Weiter wird ge- Baron Falke. „ begann trüb und regnerisch, allein gegen Mittag brach dre Sonne durch, und es blieb schön die Sämmtliche StaatS- sowie die städtischen und
ebäude hatten geftaggt, und mehr als an
In der Königlichen Festgotteßdienst Prinz mahlin und Prinzesfin Hermann zu S
zum Abend. viele Privatg gewöhnlichen Kuchen zu den Festgottcsdiensten. Loge der Schloßkapelle erschienen zum Wilhelm von Württemberg mit hoher (He Tochter Pauline, ferner der Prinz Weimar niit hoher Gemahlin und Prinzessin Tochter. „Den zqstgottesdienft leitete das Doppelquartett des Königl1 en mg ors ein mit der Motette von Christian Fink: alle Welt“. Hofprediger, Prälat Or,
Sonntagen
uf; seiner
Bürgschaften Verfa ung (Stürmi cher „Jau zet Feßpredigt
von Gerok. _ Zu den Fest: sten in den Garnisonkirchen waren die Offizier- ollzählig und von den
Deputationen, ferner viele verabschiede
gottesdien währenden
Corps v hiesigen Truppentheilen te Offiziere im Parade- Jn der Hospitalkirche wohnte die Frau Wera mit ihren beiden Töchtern, den lga und Elsa, dem Festgottesdienst bei. _ des Goitesdienstes fand ge en 103/4 Uhr in der Staatsturn=
m der Lindenstra e große Parole-Außgabe statt, während die Musik des Grenadier - Regiment“ Als TageSparole wurde „Es lebe Se. Majeßät der Kaiser“ auSqegeben. _ Von 11 Uhr Vor: lich preußische Gesandte, Graf nen, welche ihre Glückwünsche errn persönlich darbringen zzu Sachsen-Weimar, sodann
Der Minister-Präsident zur Durchbrin ung des ärt habe, en Bestimmungen der Vorla e _d r_„ Einjä rig-Fretwilli en und betre s ntschiedenste ein.
Anzugs erschienen. rinzesfinnen ach S luß
Olga konzertirte.
ntereffe der ungarischen Die Majorität nahm die Kurz vor dem Schluß einen Tumult herbek-
mittaas an empfin der Köni von Wesdehlen, za [reiche Per Feste seines Königlichen H wollten; Es waren u. A. der Prin „Hofmarschälle Freiherr von Wöllwarth, Graf v. Leutrum, Freiherr von Baldinger, welche Namens der Höchsten Herrschaften Diner bei dem kommandirenden , am Sonnabend Abend 61/2 Uhr, nahtxt Se. Königliche Hoheit der Prinz Wilhelm in der Uniform als Oberst der Gardx Hermann zu Sachsen=Weimar, die General-Lieutenantß von Wölckern,
Baron von Kottwiß, von Gleich, , Feldpropst Prälat ])r. sowie die Offiziere und Beamten des Königlichen Die Speiseoxdnung war durchaus _ _ e glänzte aus goldenem Grunde das m, Silber exhaben gepreßte Bild Sr. Majestät des Kaisers mtt der Kaimkrone, das Gan e umrahmt von einem Lorbeer- end Abend von dem Königlich . n Festmahle wohnten die sämmt- ster (mrt Ausnahme_des Kriegs-Ministers), [) von Gnefinger, die Gemndten von Oesterreich, gland und Bayern, der Ober:Jägermeister Graf chall Freiherr von Wöllwaréh sowie Das Hoch auf
ratulirten.
gelangen noch U eneral von Alvensleben
die Abstimmung. _ 29. Januar. [) a u s n (1 hm na
Das Abgeordneten- ch der Generaldedatte das Wehrgeseß in namentlicher Abstimmung mit 267 gegen 141 Stimmen an. Die Spezialberathung beginnt morgen.
Frankreith. Paris, 28. Januar. dem heute Vormittag abgehaltenen Mini Maßregeln für den ("all eine]: versuchten Ruhestörung in er Präsident Carnot konferirte mit derselbe ist, wie verlautet, Entschiedenheit und Kalt- jede Vexantwortlichkeit,welche die Lage ihm _ s1ch zu nehmen und die Gewalt, welche ihm von der Verfassung übertragen sei, nicht vor der festgeseßten Zeit aus der Hand zu geben. zu demissioniren, wenn die Kammer seine Interesse der Repubik fiir noth- ' 1m anderen Falle soll derselbe ent- 1em, aÜe die Maßnahmen zu ergreifen, die er zum Wohle der,Republik1ür ge_eignet era te.
In parlamentanfchen Kreisen herr1cht eine gro e Er- ist das Kabinet für eine, nd 'für Ausschreibung April nach Abänderung die allen auf die Vor- rieben vorbeu en würde. für energische
Husaren Theil, ferner Prinz
der Kriegß-Minister von Steinheil. Gleich, Freiherr von Lupin, General-Majore Freiherr Schott von Schottenstein,
(W. T. V.) In
Freiherr von Falkenstein, sterrath wurden
von Müller, l-Kommandos. deutsch; an ihrer Spiß
Erwägung gezogen. vielen politischen Persönlichkeiten;
fest entschlossen, seine Pflicht mit blütigkeit zu thun,
Dem am Sonna auferlegen werde,
preußischen Gesandten gegebene lichen Staats-Mini der Staatörat Rußland, En _ von kaull, der Hofmari das gesammte Gesandtschaftßpersqnal bei. Se. Majestät den Deutschen Kai1er brachte Freiherr von Mittnachtaus. _ Die Offiziere der rmson fanden fich am Sonntag, um 1 Uhr, woselbst Festmahie waren. _ Die Bürgerschaft Stuttgarts feierte den Geburts- des Kaisers mit der Liederhaüe, wozu hatten ergehen lassen. Diese hlreich vertreten,
kranze. _
. Flo quet soll nnllt sein,
wendig erachte, schlossen
Präsident ])r. hiefigen Ga ' Kasinos ein,
_ Dem Vernehmen nach Auflö1ung der Kammer u allgemeiner Wahlen im des Wahlgeseßes in einer nahme eines PlebiSzits gerichteten Umt Mehrere Deputirte sprechen si gegen Bouianger aus und empfeh en, den General mu der Bildung eines neuen Kabinets zu beauftra _ Die „heutigen Siyungen des Senats und titten „kam mer verliefen ohne jeden Zwischenfa enehm1gte die Vorlage wegen Verbes äfeti xmd den in derselben gefor 42 Millidnen zur Ausführun boixrg. DteJnter Regierun zu ergrei
veranstaltet
_ , im Concertsaal dte bürgerlichen Kollegien die Einladung , selbst waren denn auch sehr daneben mele Beamte, Industrielle, Kauf- te 2c. Präsident von Hohl und mehrere hier wohnende bgmdnele waren unter den Gästen.
einem Festeff
Campenon
Ober:Bürgermeister der Depu-
orfiß. Den Toast auf den Kaiser . ? ohnmeyer aus.
Anhalt. Dessau, 28. Januar. (Anh. St.:A.) Des a wuxde m Deffau und im ganzen Anhalt- ß . BIZZ aFaVorabend beg lgymna um m au 6 der Aula. Abends durchzog F begleitung die Stadt, sptxlend. Zu Ehren des Kaiserlichen Gehn aktwe Turner chaft des T auch der
Dr. von Hack
hrte den B brachte Prof or 1):- Fr
serung der Kriegs- derten Kredit von von Hafenarbeiten in C her- ouvencel's über die vonder nden Maßregeln, um den öffentlichen Ge- chaffm, wurde auf Jouvencel's, von arte1en unterstützten Antrag an die Tagesordnung vom nä ßen Donnerstag geseßt. _ langer hat anzeigen la en, findenden Si ung der Kamm . anuar, Floq ue; ha rupxxen der Linken vor über dre zu ergreifenden Vorsißenden der Bure indeß damit
KaisersGeburtsta ellation
lxmde eftlich begangen. im; das Herzog- einen Actus in elle unter Fackel-
ap enftreich
wohl als stehend in ersterer in der
. die Militär , allen republikani emen mufikali - daß xr der am Donnerstag statt- er betwohnen werde.
Abends. (W. T. B.) Der Minister- Plenarversaxnmlung aller chlagen, um steh mit denselben a regeln zu ver aux der
urnvereins zu Deffau
„ Turnverein hier eine Feier ab, turnen chm Ausführungen und Kxänzchen _ anderx im Kaisergarten. In allen Schulen ketten, theils am Sonnabend, theils am Sonntag, Festtage war, die Refidenz mit Fahnen geschmückt, Vor- , den Kirchen der Stadt Gottesdienst. Um 12 Uhr m der Aula des Fridericianum Seitens des Herzoglichen
Centra e, der tändigen. Die
einverstanden, der Kammer
mittags marin
in Folge
Geseßentwürfe we en Wiedereinführung der ? Arrondissementswa [ zmd wegen Uyterdrückung von ";;-;;? Umtrieben ur Her etführung eines Pleblszits “ vorzulegen. ach dem leßtqn Geseßentwurf sonen gewisse
andlungen und Manöver, wxe fie gegxnwärtig Boulanger zur
astYele twerden, dem SenatzurAburthetlung übermiesen werden die tranefugniß des Senats würde ogar das Aussprechen deé Strafe der Deportath in fich s ließen. Ob beide Gefes- entwürfe bereits mor en oder xrst 113- sien Donnerstag ein e- bracht werden, ist no unentschieden. I)ie Bureaux der Lin en wünschen, daß die EinbringunYL-er Gesetzentwürfe, um der
von Jouvencel beantragten ntexpellation zuvorzukommen bereits morgen erfolgt. Der imsterrath wird sich in eine(- morgen früh stattfindenden'Sißun mit der Frage beschäftigen,
Der „Temps“ spricht ficF fehr entschieden gegexx etwaige Ausnahmemerexkeln aus. Man solle sj nicht auflehnen gegen das erdi t, das die unabhängi ste Be- völkerung, die es auf der Welt gebe, aUSgesprochen ha e. Der „Temps“ bezweifelt, daß Boulanger konspirire, denn er habe das nicht nöthig. Jede neue Agitation würde nur der Sache Boulanger's zu Gute kommen, die Wähler hätten vor Allem ihre Sttmmen,gegen die Kammer abge-Zeben, die unfähig und ohnmächtig sei. Das, Blatt empfieh..t, daß die Kammer- sofort die Wiedereinführung der ArrondissementßwaU beschließen, hierauf . das Budget pro 1889 votiren und fich dann bts zum Oktober vertagen solle- Bis zu der Vorwahme. der allgemeinen Wahlen müsse man sich ausschließlich Mit .der Ausstellung beschäftigen, in: zwischen aber die Verwaltung des Landes mit Klugheit führen, und auf die von Thiers befolgte Politik zurückkommen, um so das Vertrauen des Landes zu gewinnen, denn ohne eine- solche Politik gebe es_ weder eine demokratische, noch eine liberale Regierung, die lebensfä ig sei. Das Pro ramm-
loquet's, sofern derselbe an der piße des Kabinets leiben
ollte, würde, nach dem „Temps“, darin bestehen, den Kammern einen Geseßentwurf wegen Verhinderung und Bestrafung von
Umtrieben zur HerbeifüYrung eines Plebiszits vorzulegen.
Mehrere republi anische Organe fordern als eins der ersten von der Negieryng zu ergreifenden Maßregeln die Auflösung der Patriotenliga Dérouläde's, welche lediglich eine politi che Verbindung zum Zweck des Sturzes, der Republik geworden sei, sodann aber die Einseßung einer Untersychnngskomnnssion betreffs der gestrigen Wahl.
Die Gxuppe der Rechten und die Boulangisten beschlossen, slch in Bezug auf die qugenblickliche Lage jeder Initiative zu enthalten und das weitere Vorgehen der repu- blikanischen Majoritäten abzuwarten. _ |
„_ 20. Januar. (W. T. B.) In parlamentarischen Kreisen mird erklärt _ Floquet werde heute nur eine- Vorlage wegen Wiederherstellung der Arrondisse- mentswahl einbrmgen und am nächsten Donnerstag die- allgemeine Poliiik des Kabinets darlegen.
, Dre „Néxubltque fr_a11c;qife“ verlangt eine Re- gierung. die tark und fähig ser, die Freiheit zu retten, willkürltche und freche Uebergriffe zu a nden und die Diktatur zu bekämpfen. Solchs Regierung ürfe man aber mcht unter den Radikalen suchen. Dem „Matin“ zufolge hätte Boulqnger gestern erklärt, er werde am Donnerstag auf's Neue emen Antrag auf Auflösung der Kammer einbringen.
Bei einer gestern Abend stattgebabten Kundgebung von etwa 600 Stu denten wurde auf der Place Sorbonne ein Bild Boulanger's verbrannt; als von anderer Seite hiergegen protestirt wurde, entstand ein Handgemenge. Eine andere Ruhestörung fand auf der Place Maubert statt; die Studirenden versuchten vor dem Bureau der „Presse“ zu manifestiren, wurden aber von der Polizei daran verhindert. In den übrigen Theilen von Paris herrschte Ruhe.
Rußland, und _Psle_u. Nowgorod, 28. Januax. (W.T.B.) Die [Lebexretchung der FaLnenbänder an das Wybqrger Regiment durch den eutschen Militär- BevoUmiichngien, Qbersten vonVillaume, fand gestern in der festlich mit rusnschen und deutschen Flaggen geschmückten RegixnentsZPkaxt'oge statt. DLT Feier wohnten in den Logen zahlreiche Damen bet. Das Regiment stand in- Paxadc-AuSrüstu'ng.„ Oberst von Viilaume, welcher in Be- gleitung des Dwxstons-Commandeurs General-Lieutenants von Rauch erschien„schriti, nachdem die Begrüßung statt- gefundén hatte, dre Front des Regiments ab und übexretchte dam) da_s Verleihungs-Reskript des KaiserE Wilhelm. „Hieraus erfolgte die feierliche Befestigung der Fahtxeybander durch den Obersten von Viüaume, den Dw1sw1_1§-, Brigade: und Regiments- Commandeur» Nach der FULL: wurde ein Gottesdienst vor der Front des Regzments abgehalten. Alsdann wurde das Regiment ins Freie gefiihxt und eine yhoto raphische Aufnahme desselben gemacht. Die Photographie so dem erlauchten Chef des Re-
iments übexreicht werden. _ Bei dem hierauf folgenden xFrühstiiä m der Mandge brachte der Diviswns-Commandeur eipen Toa_st auf den Kaiser Wilhelm, Oberst von Villaume emen Toast auf die russische Armee und der Re- giments-Commandeur einen solchen auf die deutsche Armee“ aus. Der Regiments-Commandeur hielt eine weitere Ansprache, i1x welcher _er die BedeutunYlder dem Regiment von seinem hohen ChEs Fu, Theil ewordenezt uSzeichnung und die Gefühle egen- ettiger AiZtung zmschen der preußischen und der ruf ischen
Armee betonte, welche beide ihre 5Feuertaufe während der Be-
freiungskriege er alten ätten. ie Rede schloß mit einem Toast auf den aiser ilhelm. Oberst von ViÜaume ant- wdrtete hierauf in russischer Sprache, hob die reundschafi der“ beiden Monarchen hervor und toastete an den Kats er Alexander. Das Regimexrt richtete hierauf ein Tele- Hramm an den Kaiser Wilhelm, in welchem
Uerhöchsidemselben der Dank für die verliexne AuSzeichnung aUSgesprochen wird und die ehrerbietigsten lückwünsche zum Geburtstage dargebra t werden. Dem Oberst von Villamxte wurde von den' Offiz eren des Nowgoroder Regiments em Album mit Ansichten von Nowgorod und vom Regiments- Ka ellmeister ein von demselben komponirter Marsch „Nasch- _P viet“, überreicht.
Wgrschau, 28. Januar. (W. T. V.) Die deu'tsche Kolonie feierte gestern den Geburtstag des Kaisers Wil elm mit einem Diner im „ otel Europa“, an welchem steh . Gäste unter dem Vorsiß es deutkchen Konsuls be- theilt tex. Es wurden Toaste auf den Kai er Wilhelm und; den iser Alexander aUSgebracht. *
Italien. Rom, 27. Januar. (W. T. B.) Mittels Dekrets des Königs wurden zu Senatoren ernannt: der Admiral San Bon, die Generäle Dezza und Avogadro, der
selbst in völli aussichtslosen Fragen, wie n. A. bezüglich des Tabac!- nicht nur nicht in der Richtung der vopuiären Strö- bewegt, sondem sich derselben mit voller Energte entg bat, ieß_t vor der aur die Entwickelung der Kolonialp ericbteten _nanonalen Strömung kapitulirt, ma ober achlicher Allein es | weitaus nicht das er te Mal, da Fürst es sich darum handelt, neue und in ihren _ fieber zu übeisebende Bahnen einzuschlagen, erst dann sicb fur deren Wahl entschied, nachdem er sich davon überzeugt hatte, da die in der Mehrheit des Reichstages zum Ausdruck Ansicht des Volkes bintec ihm stehe. dieser Art bildet wohl der Uebergang _g zu der jest herrschenden Schußzoll olitik.
nicht eher mit dem be annten
ist vorüber, da unser tbeures Vaterland der leidende G enstand ans- wärtiger Politik und _die de_utscben Gaue der Tumme auf dem fremde Nationen tbre Kriege ausfocbten. uns aber nicht bloß die lebendige Verkörp der so lange unser Volk !) . Weise Wahrheit und Wirklichkeit geworden ist: seme Eigenschaften wie in ihrer “äußeren Erscheinung i ' wert!) geworden, es sind herzliche und gemuthiicbe Beziehungen, dte'ein festes Band'um Kaiser und Volk schlingen. Und diese gemütbltcbe Beziehung des deutschen Volks zu seinem Kaiser
deutscher Treue und Reich u Ei f [[
Orientalift Aacoli der Ar
ri ?, der A L'Itereanté,)der Ri ter C'Uero,
frühere Deputirte.
äo,loge Fabreiti," der Rechtögelehrte chiaparxlli, die Aerzte Fodoro und der Historiker Carutti und mehrere
Abends. (W. T. B.) Acht politische sich heute Nachmittag . Pomentano, um eine Er- ßltch der Kämpfe_bei Dijon im Unter den Zu1chauern, die a etwa 1000 Personen geschäoßßt worde? befand sich an ? rau UU Balkon einer Landfchänke bei der Brücke sprachen mehrere Der Vize = Präfident dds Veteranenvereins verlas ein Schreiben des, Maires von,D1jon. Redner der beaufsichtigende Polizeibeamte_ das Wort entzie en wollte, entspann sich zwischen der; Manifestanten und er Kampf, nx welchem vier Polizisten Mamfestanten zogen alSdann unter fortwährendem Toben nach der Stadt. Porta Pia erließ die Polizei emeAixfforderung zum Aus- mit Stemwürfen und einigen Ein bereits verwundeter
monopols , si
erung des Einbeiwgedankens, hat und endlich in glorreiche: erson mit ihren
uns lieb und
Z in der Th Betrachtun i t
iSmarck, wenn olgen nicht im Voraus
Vereine mit Bannern versammelten
außerhalb Roms bei dem P innerungsfeier anch Jahre 1871 zu begehe ist ja ein warmherzig und s ck v s'vonDKatrslch „_ b t K 's ge pr'o en un eme eu en erma n, zu ai er stehen gegen welscbe T"ck , s war ein edles Vertrauen, das ibn G Warten ließ für unser deutsches Volk yon einem Mann der ein Fremdling in demselben war und „blieb und seine Mißachtung desselben auch darin kund gab, daß er außerte: panisch rede er mtt seinen Beamten und Soldaten,. fran ösiscb *mit mit Frauen und deutsch mit seinen unser Kaiser, auch ein „edles junges Blut“, fick) zu seinem deutschen Volk, dessen Geschichte ihm ein kostbares Heiligthum, dessen Macht und Sicherheit seine Sorge, dessen Blüthe feine dessen Ehre d Das "weiß unser Volk von der Hütte bis zu sein Verhältniß zeichnet durch das Wort:. am (Geburtstag unseres Kaijers wird dadurch noch erhöht, da in dem Bild des Gefeierten so manche Züge erblicken, die gerade dem deutschen Gemüth lieb und wert!) sind. Hierher gehört in erster Linie das ernste Pflichtgefühl, das den jugendlichen Kaiser gleich die ersten Tagen angestxengtester Arbeit machen hieß, eit und „Aufrichtigkeit, mit der der Kaiser bei seiner Rückkehr aus Italien em Wort über wahre und falsche Ergebxnheit hören ließ, hierher gehört das bei aller männlicher Energte Maßvolle in den Anschauungen und Aeußerungen des Kaisers, 1ex1er gesunde Mannes- und Cbrisienmuth, der aufrichtige keit und festes Bekenntniß des Glaubens mit staatSmänni tung freznder Ueberzeugungen zu _vereinigen weiß. Und wenn von alten Zeiten her Sinn für Familienglück ein Charakterzug der Deut- sehen gewesen ist, und wir heute. noch darin einen Vorzug ynseres Volks vor anderen Nationen und em wichtiges, seine Gesundheit ver- wer hätte auch nach dieser Richtung mehr echten Deutschen als unser Kaiser, der in seiner Liebe zu seiner hohen (Gemahlin und seinen Kindern seinem ganzen Volk ein leuchtendes Vorbild ist, der als ein in seltenem Maße beglückter (Saite und Vater an der Spiße seines Volks steht und auch nach diejer Richtung unser Stolz und unsere Freude ist!
hung der Kolonial-Vorlage im Reichsrage Z e it u n g “ :
gelangende ü erwiegende Garibaldi Den bezeichnendften Vorgang bändleriscben Richtu _ Auck) damals ist Furst Btömarck Brief vom 15. Dezember 1878 entschlossen für den Uebergang in mehr fcbuyzöllnerücbe Bahnen eingetreten, als bis die Bildung der ölineriscben Vereinigung der 204 den verschiedensten Parteien örigen Mitglieder des Reichstages vorangegangen und dadurch der Beweis einer überwiegend vrotektionistischen Strömung in der Bevölkerung erbrackot wav. W als eine neue Seite der BiSmarck'schen Staatskunst darstellt, so bildet er doch einen neuen Beleg dafür, wie hoch gerade Fürst BiSmarck die Bedeutung einer kräftigen Bewegung der Volksseele würdigt und wie hoch er die Kraft schäßt, welche _aus dem Anschluß der Regierung an sie dem ganzen Staatöwesen erwaäyst;
Es ist ferner nicht unwahrscheinlich, daß dem Kanzler die .Ka- Strömung aus dem Grunde leichter in der Stärkung und Wiederbelebung und mithin ihrerseits wieder zur Der Hinweis in der Rede
gegen türkische Als einem späteren
reunden. italienisch
li eiwa 8 ein Po 3 ck Wie ganz anders stellt
urd n. verwundet w ? Vorgang sich aber auch nicht
rende und sein den Palästen,
seinem Kaiser Treue. _ Unsere
ehen, welche jedoch Revolver chüffen beantwortet wurde., Volizeiagent wurde durch einen Stemwurf abermals am Auge schwer verwundet, andere durch Stockhiebe und mit den ugerichtet. Zur Hülfe herbei- geeilte militärische Mann chaften verhinderten die Ma- nifestanten, die Stadt zu betreten. haftet- Werden, obwohl deren Geyossen hartnäckige Anstren- gungen machten, dieselben zu befreien. 28. Januar.
Treue um pitulation“ vor der kolonialen geworden ist, weil ihr Ursprun des Nationalgefübls zu suchen _ Hebung des leßtcren wesentlich beitxagt. des Kanzlers auf das Jahr 1882, m welchem er dem dkutscben Volk vdrher zurufen mußte, das Nationalgefübl wieder leuchten zu (affen, ist s1cher nicht ohne Bedeutwng nach dieser Richtung.
Umgekehrt liegt ja, wie dies wiederholt betont ist, gerade izt dem Zusammenhang der Kolonialpolitik mit der Hebung ,und Stquung des Nationalbewußtseins einer der Hauptgründe füx die entschiedene Gegnerschaft, mit welcher die Führer der Deutfcbfretfinnigen wre des Kolonialpolitik verfolgten. Bebel'scben
S äften der Banner übel
16 Personen konnten ver-
Tage seiner Regierung zu
(W, T. B) hierher die deutsche Offenb
Die bei dem heutigen Wiederzusammentritt der Kammern gehaltene Thron- rede sagt über die finanziellte Lage Italiens: Die finanziellen Verhältnisse legen uns die Pflicht guf, die AuSgaben in den engsten Grenzen zu halten yndbei stnkter ErfüUung der eingegangenen Ver flichtungen hinsichtlich der öffentlichen Arbeiten und der militärif en Maßnahmen Unternehmungen zu suspen- diren, welche neue Kosten auflegen. Die Regierung vertraut auf die Mitjvirkung des Parlaments, um das Budget im Gleichgewicht zu erhalten. In Bezug auf die äußere Politik sagt die Thronrede: Italien ist in Folge semer durch Allianzen ver- stärkten Kräfte nach wie vor ein Element de_s Friedens in der hoher und meinem Herzen 1ebr wohlthuender Besuch ist Italien in _ seiner Hauptstadt, gemacht worden. Dieser Besuch zeigt, wre eng die Bande smd, _welche Italien und mich mit Deutschland und seinem Kai1er verbinden. Diese Bande sind eixi Pfand des nicht nur Italien, 1ondern alls weil er nothwendig ist für die Wohlfahrt ,der Nationen und den Fortschritt der Civilisation, und der Friede wird, ick) ver- sichere es, von uns erhalten werden.“
_ 28. Januar. (W. T. B.) Der heutigen Eröffnung der Kammern wohnten auch die Königin, der Kron- prinz und die Herzöge von Aosta und Genua bei. Der König und die Königin wurden bei ihrem Er: scheinen mit lebhafien Zurufen begrüßt; auch beim Ver- lassen des Saales, yowie während der Rückfahrt wurden dem Königlichen Paare begeisterte_ Ovationen dargebracht. Thronrede wurde mit Beifall aufgenommen, insbesondere die Stellen, welche sich auf die Armee und die Marine sowie auf die Reise dcs Königs durch die Romagna, den Besuch des Deutschen Kaisers, die außwärtige Politik. und die Aufrecht- erhaltung des Friedens beziehen.
Rumänien. Bukarest, 28.3anuar. (W. T. B.) Die Deputirtenkammer hat heute Catargi als Präsi- denten wiedergewählt; zum Vize-Präsidenten wurde ProtopopeSco gewählt.
Belgrad, 28. Januar. xegentlich des gestern zu Ehren der Mitglieder des Ver- 7assyngsausfchusses gegebenen Galadiners s rach der König den Mitgliedern seinen Dank aus für ihre an Thätigkeit um das Zustandekommen der Verfassun nicht nur das serbische Volk befriedigt, sondern auch erkxnnung des gebildeten Europas errun Ministerkrise angehe, so habe er dieA einen Ministerwechsel eintreten zu lassen. Toast auf - den König, Kronprinzen aus.
„ Amerika. Washington, 28. Januar. (W.T. B.) Der Senat genehmigte heute die Errichtung eines General- Konsulats in Apia.
Afrika. (W, T._ V.) EinTelegramm des „Reuter'schen Bureaus“ aus Suakim, vom 27. Januar, meldet:
Ein Kaufmann, der aus Khartum am 4. Dezember v. I. ab- Derselbe erklärte: er habe am
wahre Motiv
von Kardorff das mit Recht
der ostafrikanischen Voriage Kolonialpolitik Starkung des Reichs und seiner Einrichtungen erblickte, so war Frage eine der wesentlichen Triebfedern der Bekämpfung der Kolontalpolitik Seitens jener Politiker die Befürchtung einer Ver- mehrung der AusfiÖt der nationalen Parteien durch die von denselben ewäriigende Stärkung des NationalbeWußtseins. Hr. 1):- Windt- t hat unter dem doppelten Drucke des Päpstlichen Eintretens in die AntisklavereiBewegung und der Stimmung in der eigenen Partei seine frühere Stellung ausgehen und, wenn auch süßer Miene, für die ojtasrikanische Vorla e eintreten müffen, ' während die deutscbfreifinnige Partei unter (: eini von Seiten der Sozialdemokraten nur zu um so sch zipieüerer Bekämpfung kde: Kolonialpolitik_ übergxzangen ist. Mit Hr. von Bennigsen auffordern, aus ihrer Jsolirung eine Mahnung zur Einkehr zu nehmen. Anscheinend_ohne Erfolg; wenigstens künden dre freisinnigen aus parlamentariscben Kreisen bedienten Blätter eine Erneuerung des Kampfs für die dem- näcbstige zweite Lesung an. Soll derselbe mit'bestem Erfolg efübrt Deutschfreisinmgen
am Sonnabend ' Sein schwerstes Geschoß, der Vergleich mit der abenteuerlichen mexikanischen Politik Napoleon's 111., welche als der Wendepunkt in der Machtstellung Frankreichs bezeichnet zu werden pflegt, glttt jeden- falls wirkungslos an den völlig ruhigen, vorückptig abwägenden, von nichts weniger als einer SÖüßenfeststimmung zeu enden Kanzlers ab. Ob daher nicht die gänzliche Bekampfung der Vorlage. deren Zustandekommen, Y_nd zwar mit'der wünschenswertben Beschleunigung, vßllig gesichert ist, „bai ruhiger Ueberlegung die freifinm'ge Kampfessnmmung dämpfen wird, erscheint nicht undenkbar.
_ Die sämmtlichen Londoner Blätter von gestern Morgen besprechen die Rede des Fürsten BiSmarck in der Sitzung des Reichstages am Sonnabend und heben hervor, dieselbe einen ungewöhnlich guten Eindruck hervoxgebracht
Der „Standard“ glaubt, die Rede werde mei dazu beitragen, die Lösung der ostafrikanischen Frage zu verein: fachen. Das Blatt betont besonders den Hinwets_des Fürsten BiSmarck, daß Deutschkand und England alte historische Bundes: genossen seien,“ und bemerkt dazu, ganz ficherlich hege Englatzd als mit Deutschland aus dem Fuße ympathie in Betten aller Dinge zu ren, welche seine koloniale Entwickelung berührten. ie „Times“ hebt den herzlichen Ton der Ausxaffungen des Fürsten BiSmarck über En land hervor und jagt, der- Reichskanzler und das deutsche
Bekäm fung Befür tung erwartenden bürgendes Kleinod erblicken,
Recht auf den Namen eines
_ Zu der Berat bemerkt die „
, mit etwas sauer- Magdeburgische .
Die allgemeine Besprechung der ostafrikanischen Vorlage rst im Reichstage an demselben Tage. an dem fie begonnen, auch zu Ende geführt wvrden. Die Kommission, an welche die Vorlage verwiesen ist, wird voraussichtlich auch keine lange Arbeit machen; die zweite und dritte Lesung werden
ß Bestimmtheit Angelegenheit
riedens, dessen Erhaltung
t . taaten lebhaft wünschen, ger Un erstußung
arferer und prin- Recht konnte sie daher vor Ablauf
Das Ergebniß nahme der Vorschläge der Re kerung sein, em erfreuliches Er- gebniß, dessen Bedeutung noch er öht werden wird, wenn, wie fich nach den Erklärungen des Abg. Windtborst wohl erhoffen läßt, die Mehrheit, mit Welcher die Vorlage zur Annahme gelangt, eine geradezu Selbst aus der Mitte der Partei, die sich so recht eigentlich zur Vorkämpferin der Kolonisationsgegner aufgeworfen bat, wich, wsexm auch nur vsreinzelt, auf Zustimmung zu der Vorlage zu re nen ein.
Unter diesen Umständen wird dem großen Streits, welchem, die Verhandlungen im Reichstage am Sonnabend gegolten, nur geringe Bedeutung beizumeffen sein, ' erachtet, die Frage für oder wider die Kolonien noch einmal zur 'De- batte zu stellen. Wir verübeln ihm das nicht; obschon eme akadexmscbe Erörterung dieser Art sich seltsam in einem Augenblicke außmmmt, wo wir mit beiden Füßen bereits inmitten koionialer Unternehmungen stehen. Die Vertbeidigung des Sapes, da Kolonien für uns nicht er- strebenswertb eien, berührt nicht dle Acht arkeit de rn. Bamberger aber mit Recht verü elt werden kann, ist, daß er die Gerecstigkeit, die er für-fichFelbft „forder't, Agdxren angedeihen zu lassen nur so wenig geneigt ux. Met gcrtygskhaßtger SelbstgefäUigkeit hat er geglaubt, den „lehrreichen, doktrinaren' Vor- trag des Hrn. Wißmann bei Seite schieben zu können; als ob das, was er selber an kritischen Bemerkungen den Ausfiihrungen desselben entgegenzustelien gehabt, auf jahrelangen persönlichen Erfahrungen nicht mühsam bei der Lampe zusaxnmen- Er hat so oft die
acht Tagen mit Erledigung rechnen ist.
wirksamere Bamberger
erdrückende wird.
Darlegungen des usficbtslofigkeit für eine
Hr. Bamberger hat es für angezeigt
en, der ihn auf-
Serbien. (W. T. B.) Ge: stellt. Was
. keinen anderen Wunsch steht, in kurzer Zeit der Freundschaft und Ristic brachte einen
Tauschanovic einen solchen auf den
geklaubte Bückyerweisbeit gewesen _wäre. _ , Schalen bitteren Spottes über die Haupter Deter gelxert, die, nzdem sie den Schein des Schönen zerstören, eine Sache _letdig ugrd wider- wärtig zu machen suchen. Und doch ist er selbst brxr bemubt, durch seine spöttische Kritik dem frischen Wagemutb dj_e Schwingen zu binden, der für die Bethätigung der Arbeitskraft ynjeres Volkes neue Ziele aufgestellt. Er hat so oft, sich über persöyltche,Angr_tffe beklagt und hat dock) seiner Kritik der bisherigen Kolomalpolrttk eme so ver- leßende persönliche Spiße zu geben kein Bedenken getragen. Freude werden im Lande die Reden gelesen wexden, in denen der Herr Reichskanzler sowohl wie Herr von Bennigsen Frage der kolonialenUnternebmungerx Audeuck Wie oft ist Bis in die lesten Tage bmein_ mcht über den ,Cinfiedler" in Friedrichörub geklagt worden, der m der Füblung mit den ' Man muß die Reben Herrn Bamberger
olk mögen verfichert bleiben, sche Politik auf nichts |et_tger gerichtet sei, als ufrechterhaltung der traditionellen Allianz Deutschland in demselben Sinne, in welchem der Reichskanzler
aily Telegraph“ bezeichnet die Rede als eine Die klare, feste und freundliche Sprachedes werde hoffentlich die Konxmentatoren zum Schweigen wischenxällen Ge cken und Monet Stoff zu einem Streit wi chen verwandten maten erblickten. o |“ glaubt, die Rede des Fürsten BiSmarck werde die lesten Zweifel darühxr vexscheuchen, ob Lord Salisbury weise handelte, in Oft-Amka unt dem natür: * lichen Bundes enossen Englands . zusammenzugchm Fürft Bismarck bekun e jede Neigung, die Ansprüche und Erfo e Englands mit Ehrlichkeit und delichkxit zu hehxmdxln. Kalt bei Seite zu siehen, während nch „die Sch . _ xn rten, würde kurzfichng und unpolunch
daß die en li
_das Wort
ihrer Stellung zu der befriedigende.
gereist war, traf in Agig ein. verlieben haben. 19. November einen weißen Gefangenen des Mahdi gesehen, hielt; es sei jedoch derselbe eincgyptiscber _ Eine Abschrift des Briefes an den Gefangenen vor der Gefangennahme durch Emin zu- um zum Kampfe gegen die Mabdisten zu ermutbigen. e von Halaib ist ein Negerschiffmit 40 Sklaven
seiner Wälder ringen, Wélche m den n der VolkSseele verloren habe.
gleichen, um zu verstehen, wv in Wahrheit der Zusammen ang mit den Empfindungen und Bestrebungen des_Volkes zu fixtden Augen hat, zu sehen, der sehe!“ irt guck) an Pte scheinbar mitten im Leben sieben. Vor emer Schuhen Hr. Bamberger gewarnt,
den man daselbst für Emin Einsamkeit Offizier und sicherlich nicht Kbedrve sei dem gestellt worden, * In der Näf) an Bord gekapert worden.
_ (W. T. V.) Telegramm aus Zan
ericbtet, die .estftimmung die uns wie ein Jxrltcbt in böfe“ Sümpfe verlocken könne, und er selbst hat sick) in etner Todxenfest- stimmung von Visionen betbören la en, _die ihm in Ost-Afnka ein anderes Maffovah oder ein anderes ' extco fur das Deutsche Reich
welche der Herr Reichskanzler über auf kolonialen: Gebiet ab
Nach einem in London eingegangenen zibar, vom 27. Januar, hat der Sultan dem deutschen General-Konful einen Gala- esuch abgestattet, um demselben anläßlich des Geburts- Kaifers Wilhelm seinen Glückwunsch ab-
für beide Länder meh
tages des vorspiegelten. gewesen sein.
Die nüchternen Erklärun die Ziele der deutschen Po , „ sehen nicht danach aus. als ob sie uns zu emer Politik der A binüberfübren, und als ob die tau worben werden sollen, nur die Vor _ in sollten, den Kaifer Wil elm demnächst uber das Meer in das des heidnischen A kas
i b Völkern noch
end Schwarzen, die Theater und Musik. ut für einen neuen . Jm Deutschen Theater fand vorgestern Abend dte erfieAuf- Heinrich der Vierte" statt. ajeslät des Kaisers; wxnde vor log FQ oed :
J pr kk- kn leitetslmrde. Qi:
, der mit dem bemekm- oeschmückt war. die in elektrisöe- Lädt ajenät nion. _ „Kön
Zeitnagöstimmen.
Sr. Majestät des e Merkur“: er herzlicher Theilnabme und mit aufrichtigen Glück- d S enswün eben feiert auch unser württembetger Land und unser es Vok den Geburtstag des jugendlichen Fürsten an dem Preußischen Thron, der als Deutscher Kaiser auch unser Kai er ist, das in ganz besonderem Sinn BMW in unserem Lande in feinsin zun; Schwabenland: betont bat. Kaisers ist ja von Jahr zu Jahr me wir werden uns an
beabsichtigt. Tbeilung der eu Erde vorüber- einen ebüb- In den dem deutschen Unternehmungen
führung von Shake peare's .Köni eier des Ge urtstages Sr. eginn der Vorstellung von F num voller und ubebcnder dem User“ bildete und von zu dieser schönen Feier in ting: em wel im Votdergnmde aus einem veebrämten Königsmanttl fimblmde Büüe Sr. M _ Vierte“, welcbmderDt m in [weiselbstmiam erschien hierzu einem Sedan pit! zusammenoqogm. W die M f bedeutend MM M' ck so breitem wann. des!
K a is er s zu unternehmen
„ um Geburtsta schrei t der „Schwäbi Mit freudi
renden Antbeil zu offen gehaltenen Ge ieten mögen nock) viele feblschlagen, und doch werden es unsere Nachkommen uns Dank wissxn, uns jest geboten sind ni t verschmabt (: ler darM
im ba :?:: denken müßte
seitdem er bei seinem ersten seine Zugehöri keit er Geburtstag des Deut (ben r cin Festtag an
daß wir die West ba en. Mit vo berufen, daß er nicht nur den u cbste ondern auch an die
ster Weise i ,bei-rid det IFW“! delt.
ukunft seiner Land“: »
die es i m um Vorwurf ma en würden, wmn er nicht einen Bens : mit der Zeit ein guter geworden sein wird.
_ Der „ amburgis e Korrespondent“ sagt über die Reichstags: ebatte am
Die Debatte über die ostafrikaniscbe Vorlage zeigt den Rein- kanzler in einem Li t, welches die neue Erscheinung au gefaßt wird.
dem elben immer von t, daß der Traum der Besten un eres Volks t en, daß wir endlich tro grämll er Reichs- Volk von Brüdern geworden rbeit des Wortes erleben dürfen: Einig kk. an dem Deutschen Kaiser sehen wir die ehrte Einheit unseres durch seine Zerrissenheit nun endlich verkörpert, und es ist uns F Neuem es uns zum Bewußtsein zu bringen: die schmachvolle Zeit
al Sceneo einen der "Fikst Weise ist ein MM ces imma zwar viel eit iwknpuub nimmxdxk aber“
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Jahrhunderte lang
schwachen Volks zukünftigen
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überrascht hat und als eine der Kanzler, welcher so oft