A'endervng aufzmveisen, Hamburg Antwerpen and Rotterdam diktirm bier die Preise. - ebl bat si noch nicht ', er olen können. das Geschäft war während des ?tößeren - der Woche unbedeutend und gaben reise angsam naeh. beute scheint der Be ebr der hieß en änd er sich allerdings etwas gebessert zu haken. sodaß die rei e fi ungefähr wieder auf das AusHanßsniveau des vergangenen ontag stellten. Roggenmehl ' 0 ab er in von 21x-22k .“, 0 allein ab Berlin-U .“ darüber, , ettiner 0 auf bier s wimmend 25 .“ käuflich; die feinen Weizen- m'ekle, bauptsäch1ich fiir bayerische Mühlen gehandelt, 32 „;ck bezahlt und übrig. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 314-33 ck, Nr. 1
21k- .“, Nr. 5 18-19 .“, Milcbbrot- und Brotmehl im ,. Verbande 54-58 .“ Norddeutsche und westfälische Weizenmeblé
Nr. 00 26j-27 .“, Hiefiges Roggenmehl Nr. 0 25k-26 „44, Nr. 0/1 23z-24 „ki, Nr.] 21k-22 ck, Nr. 2 18-19 „ji - Ro gen- kleie 10 .“ Weizenxleie 94-2 .“ Malzkeime "9,60 .“ pelz- F?r- 4-4„20 .“, - Ruböl im Detail 66 .“ - Obige Preise “vet- : en sich per 100 kg ab hier. häufig jedoch auch loco auswärtiger Stationen. . Hamburg, 14, ebruar, Abends. (W. T. B.) Unter der Firma .Tank-D.ampf cbiff-Aktiengesell chaft"bat sich eine esellschaft gebildet. welche die bisher im B v vonZC. Rink! in arburg und von August _Sanders u. Co. in amburg be ndlichen etroleum-Tank-Dampfscbtffe erworben haf. ie Aktien md von einem Konsortium übernommen, an dessen Spike L. Behrens Söhne
sieben. Wien, 15.Februar. (W.T.B. Ausweis der Südbahn vom 5. bis 11. Februar 684 456 Fl., Me reinnabme 35 681 Fl. London, 14. Februar. (W. T. B.) An der Küste 1 Weizen- ladung angeboten. - Wollauktion. Wollmeise anziehend. Bradford, 14. Februar. “(W. T. B.) Wolle stetig, ruhiger, Garne träge. . Mailand, 14., Februar. W. T. B.) Die Einnahmen des Italienischen Mittelmeer- isenbabnnetzes während der ersten Dekade k.?“ Monats Februar 1889 betrugen nacb proviso- rischer Ermittelun : tm Personenverkehr 1 086 7 52 Lire. im Güterverkehr 1 850 523 Lire, zu ammen 2937 275 Lire ge en 3027 995 Lire in der gleichen Periode des Vorjahres, mithin wen ger 90 720 Lire. Athen, 14. Februar. (W. T. B.) Die Londoner Firma Hambro u. Sohn hat von der griechischen Regierung 30 Mill. 4% Rente zum Course von WF netto übernommen.
Submissionen im Auölande.
Spanien.
1) ObneDatum. Junta äs Umiuiatraajdn )' “krabajoa äs] 41mm] äs 19 (Famex. Materialien und Geräthscbaften fiir das Arsenalmagazm. Voransxbla 2990,28 Pesetas. Kaution 149- Pes.
.“ 2) Ohne Datum. Diese e Behörde in Ferrol. Die Einrricbtung und Zusammenstellung einer Dampfmaschine und eines Kessels auf der Fregatxe „Asturias'. Voranschlag 9637.59 Pes. Kaution vorläufig 320 Pes. endgültig 960 es.
3) bne Datum. ieselbe Behörde in Cartagena. Fichten- dielen. Voranschlag 6750 Pes. Kaution vorläufig 337“ Yes., end- gültig 674 Pes.
Belgien.
1. 26. Februar, Gemeindehaus zu Obey ( rovinx. Namur: Kirchenbau._ Voranstblag: 65000 Fr. P ) 11._Nachstens. Börse zu Brüssel: “_ Lieferung nachbezeichneter Gegenstande: . 1) vier Triebradsäße für Lokomotiven nach dem Staats-Modell, und vier der [. fur Dampfwagen. 2) dre voll tändige Rarsätze für Güterzug-Lokomotiven. 3)".32 voilst dig fertig bearbeitete, stählerne Oelbehälter für _ Lokomotiven. - 4) 1029 Verbindungsketten wischen Lokomotive und Tender. 5 770 Eisenblechplatten, odell 1. 13. und 0. “ Eine- artie Eisenblecbschilder für Eisenbahnwagen mit ver- schiedenen Ins riften. 7 10 Leitungskolben für Lokomotiven und 22 Verkröpfungen für S ieberverbindtansstan en an Lokomotiven. 8 26 tarke etcbene öcke. ; 62 Dextrin zum Kleben. 10 4000 laScylinder für Petroleumbrenner. 11) 100 kupferne Stationslatermn zum Aufstellen. 12) 1010 aßeiserne Röhren, , 39 “ZZZ eme “!*-Träger, je mit 3 Oeffnungen für gußeiserne ren,
15. Februar 1889" orgens.
" Wetterbe i
f 0 Gr teressp.
u.d. M
Stationen. Wind. Wetter.
in “ Celfius
red."in Millim. Temperatur |50C. = 49 R.
Bar. au
Mullagbmore NW 'Llwolki von C. Blum. Aberdeen . . NW halb ed. Kopenhagen . „ WSW Nebel
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2 Stockholm . WSW 2 bedeckt Xpomul“; . S 4 Schnee _ oskau . . . SSO 1 bedeckt ÉWQueens- town . . .
bearbeitet von
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Montag :
“WWW“ P»QU©WWQ“ VOQOYDS
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. . . _743 Voß. . .- 752 bedeckt Uebersicht der Witterung. Das gestern erwähnte Minimum, ist nails dem
.: 1.4.3.
"*"-“deutschen Küste die Winde ck “und A. H
wäcber geworden nd. Winhe, unter deren Ein uß die Temperatur. daselbst wieder gesunken ist. Ue er Central-Europa ist das Wetter trübe, vielfach mit Riede cblä “en. deutschland bat Tbauwetter, im D im ßerrscbt nur“ , yocb leichter Fxos .
. . . ' Deutsche Seewarte.
Sonntag :
.,.-._..
Theater - Anzeigen.
Königliche Schaufpiele. Sonnabend: Opern- haus. 44. Vorstellung. Die Omihows. Vater- ländiscbes Drama in 4 Akten von Ernst v. Wilden- brucb. "Anfang 7 Uh
Schauspielhaus. oder: Dascsafthaus Zl.! Terrarium 3 Akten von Außer. Dieb 11 Anfang 7 U r.
Sonntag Opernhaus. 45. Vorstelluna. Der 7 Uh Brohl)“. Oper in 5
ichtung nach dem Fratklzöfiéckyen des Scribe, deutsch T lioi Anf L'7Uriiebsta'
a n . ang r
Écbauspielbaus.
Tür Re deutsche eitet von Franz von Dingelstedt.
Sonntag: Doctor Klaus.
spiel in 4 Aufzügen von Eduard Bauernfeld. Die nätbsle Aufführun Toledo findet am Diens ag. den _19. Februar, statt. 7 Ü
Berliner Theater. Sonnabend: Cornelius Sonntag: Der Kaufmann von Venedig.
JIM“! - Theater." Sonnabend: *Bottnisehkn Busen fortgeschritten, während an der Domino'kxnnLujs'tiÜoiel in 3 Akten von A. Délacour eq . Ueber Großbritannien we en starke nordwest iche “YYY? uYstsvikl *" 1 Akt von EWM- LKW)“- n . Die Nosu - Domiuo's. West- Voltaire Wird verbrannt.
Waliner-Thealer. Sonnabend: Zum 129. M.: Mannfjäd „ Musik von Name vuinrb. Schmut in 3 Akten von . Alex' B on und Antonie Mars. Deutsch Emil emuann. _, Borbet: M.M„m'. “55 A?. 5" , e v, er Wallner. Anfog 77 m;?" m “ "" “"'
3 gußeiserne Achsenringe mit Verjüngung für gußeisetne Röhren, dazu 1 an eiserne Kurve und . 100 bleierne Gußzapfen zur Verkündung von Gelenken. 13 690 Kants _kverbindungen'für gu eiserne Röhren, 14 2000 Schm erzapfen v. w. für von 12 )( 61. “155 175 eiserne Laternensäulen,
agenacbsen mit Spindeln
16 1000 kg krystallisirtes, chemisch reines Napbtalin in cylind schen Stäben von 10-15 mm Durchmesser, . 17) 4 Loose; je zu 2350 Stück, Bretter aus rotbem Fichtenholz. 18 2 vollstandig fertige Lckomotivkeffel u. s. w. 19 9225 m :c. elektrricbe Kohle. Naberes an Ort„und Stelle.
Verkehrs - Anstalten.
(Telegramm von Aachen.) Die englis e P oft vom 14. Februar, 9 Uhr 45 Minuten Vormittags, i ausgeblieben. Grund: Éugyerspätqna 111 Belgien in Folge Sperrung der Bahn dur emen bet Tirlemont entgleisten Güterzu?
-;- Die Telegraphenanßalten der Re ub ikSan Dommgo und die neue Ka ellinie San omingo- Curayao-Venezuela find für den internationalen Ver- kehr eröffnet. Die Wortgebühren betragen für den Weg
über Florida über Texas (Kat) West) (Galveston) . 1090.74 15.25.18 8,15 „ 10,25 „
nach Curqqao . .' . . . . „ ,a'iti: Mqle St. Nicolas „ an Domingo . „ Venezuela:
La Guayra. . . . . 11,30 „ ,den übrigxn Anstalten . . 11,65 „ , „
. Die chixiestsche Telegraphen-Verwaltung hat in Singchot eme Telegraphenanstalt eröffnet. Die Wortgebühr für Tßlegramzne aus Deutschland nach Singchoi beträgt 8 M
Die Weiterbeförderung der Telegramme durch englische Kuriere erlfolgt vqn Tanger in Marokko über Largche, Rabat, Casab anca b1s Mazagan. Die englischen Kuriere verlassen Tanger: jeden Montag_ und Donnerstag 2 Uhr Nachmittags, Larache: jeden Dienstag und Freitag 4 Uhr Nachmittags, Rabat: jeden Donnerstag und Sonntag Mitta s , Casablanca: jeden Freitag und Montag ' U r Vormittags, und treffen ein in Mazagan: eden Sonnabend und Dienstag 10 Uhr ' Vorm-xttags.
uf der Rückkehr verlassen dieselben Mazagan: jeden
Sonntag und Donnerstag 2 Uhr Nachmittags, Casablanca:
]eyen Montag und Freitag 3 Uhr Nachmittags, Rabat: jeden
Dienstag und Sonnabend Mittags, Larache: jeden Donnerstag
imd Moniag 10 Uhr, Vormittags, und treffen ein in Tanger:
xeden Freitag und Dienstag 8 Uhr Vormittags.
Allenst-Zin, 14. Februar. (W. T. B,) Das biefige Eisen- bahn-BetrtebSamt macht bekannt: Der Betrieb auf der Strecke Meblsack bis Perwilten ist in Folge Schnee- v erwebungen bis auf Weiteres unterbrochen.
- 15. Februar. (W. TV.) Das hiesige Eisenbabn-Betriebscimt macht bekannt: Der Betrieb auf der Strecke Neidenburg bis Soldan ist in Folge Schneeverwehungcn auf unbestimmte Zeit unterbrochen.
Hannover, 14. Februar. (W. T. B.) Die Strecke Vechelde-Braunscbweig ist laut Bekanntgabe des Eisenbahn- BetriebSamts voraussichtlich bis zum 15. d. M., Mittags, gänzlich
gesperrk
Koblenz, 14. ebruar. (W.T. B.) Das EisenbaHn- Betrieböamt" Ko lenz giebt bekannt, daß der gesammte Txajektverkeßr Bingberbrück-Rüdesbeim wegen Engangs seit gestern Abend unter kochen ist.
Hamöurg, 15. Februar. (W. T. B.) Der Postda_mpfer „Australia“ der ?amburg-Amerikanischen Packetfabrt- LAiktiexgeséltlscba 1 hat, von New-York kommcnd, gestern Nacht
zar va tr.
Brü_s el, 14. Februar. (W. T. B.) Dem Journal ,PeupleZ' zufol e löste sich von einem heute früh von Arlon nacb Namur aso-
betl der Wagen los und lief nach Aye zurück, wo ein wenige Augenblicke spater von Namur ankommender Zug in die Wagen
Bonivard.
r. 46. Vorstellung. Fra Diavolo, "Germania. von Scribe. bearbeitet DiÖtung von Ernst Scherenberg.
Akten von Meyerbeer. Ballet von Paul
47. V'orsteUung. Ein Winter-
Sonntag : Der Mikado.
Wallner. Vorher: ns
ofschauspieiers lumwaus
ü en von Dr. Vorher: Voltaire tvird üller. Anfa
rau ck und Edelweiß. Vorher: , ' '
Leuch
._.-__
Z "129 Meklm u . , _ . . Poß _m Mit ex
bineinfubt. “Det Bahnhofs-Voriiebef wurde “ver; k.k-die
Wagen und der von Namur" ekommen owi " Ünd Latz besbcbädiok. 14 Fl? , (LIZ? LL) e die Zr: tguter o en agen . eruar, . . . Schneestürmxn ßaben nahezu alle Bahnen den Feteioe _e ex.?! estellt. Ziviscben Helsingborg und Helsin' ö-r hat alle erbindung auf ebört; diejenige zwischen Kopen agen und Malmö tft ers wert.
*" Theater und Musik.
Deutsches „Theater. Frl. Poöpiscbil ist an einer Hals- enizündun plötzlich erkrankt und bedarf voraußsicbtlitb einer sechs- bis„ achttagi en Ruhe. In Folge dessen mußte die u morgen an- gekundtßte uffübrung von „Ania und Messalina“ a ese t werden und w rd statt „dessen mor en .Der Pfarrer von ir feld“ ge- geben. Die nachste Auffü rung von „Ania und Messalina“ kann “"erst egen Ende der nächsten Woche stattfinden. - Am nachsten ontag, d.]8., firxdet eine Wiederaufnahme des Bauern- feld'scben Lustspiels .Krisen' m vollständig neuer Bese ung statt. In den Hauptrollen sind die Damen Carlsen, Sorma, ever und die Herxen Tewele, Kadelburg, Riffen und Nollet beschäftigt.
Vtetoria-Tbeaier. Das Königliche General-Kommando des Garde-Corps bat die Erlaubnis; da u ertbeilt, daß bei dem patriotischen Schlußbildx (der Katscr-Apotheoke) in der morgen. Sonnabend, zur ersten Ausfuhrung elangenden ,Germania“ von Ernst Scherenberg. Mannschaften aller iesigen Regimenter in voller Uniform mitwirken.
Maunigfaltiges.
Deutsche Allgemeine Ausstellung für Unfall- verbutyng, Berlin 1889, unter dem Allerhöchsten Protektorat Sr. Majestät des Kaisers und Königs. - Durch Rund- schreiben. des Vorstandes, vom 4. Februar, sind die Aussteller davon tn Kenntnis: gesetzt worden. daß die Eröffnung ' der Ausstellung fur hie Woche vom 21. bis 27. April er, in Aussicht ge- nommen isi. Dre Festsetzung des Tages wird den Bestimmungen des- ?lllerböchften Protxktors vorbehalten. Als unerläßliche Vedin un ]edochewird es bezeichnet, daß die Ausstelluna spätestens am 21. pri als em vollendetes Werk dastebe. Die Feststeliung des Schluß- -termins ist noch Gegenstand weiterer Erwägung. Die Aussteller wer- den inzwischen gebexen, sich damit einverstanden zu erklären, daß ihre AussteUungSgegerxstande mmvestens bis zum 15. Juli d. I., eventuell aber auch über diesen Texmin hinaus, län stens bis 1. Oktober 1). J. it! der Ausstellung vxrbletben. cO_er Schlu termin wird spätestens am 15. Mai d, I." zu ihrer „Kenntm gebracht werden. Die Verthei- lung dex Plaße an die Aus teller hat bereits stattgefunden; aucb daruber wird den Le terxn in kürzester Frist Näheres zugeben. - Welches große Intere, e die Ausstellung auch im Auslande “bereits erweci't Hat, gebt beifyielYWeisc daraus hervor, dex)? mehrere gro e Vereine m den Vereinigten Staaten von ord-Ameri a den Besuch in Aussicht gestellt und zu diesem Zweck um Ueber- sxndung von Programmen und Plakaten gebeten haben. - In dtefen Tagen wax ein Vertreter des belgischen Comités bier anweseyd, um mit dem Vorstand, der AussteliUng die' weiteren Modalttaten zu besprechen, welche für die Unterbringun der sehr interessanten „AusstellungSobjekte seines Landes erforderli werden. Es_sind [Zeretts 90 belgische Aussteller angemeldet; auch die Stadt Bruffel wtrx als AussteUerin auftreten. - Ueber Ausschreibung von Pxetsen furlYnfall- undWoblfabris-Einricbtungen wird- berichtet:, 1) Dre Sächsißcnbe Textil-Berusteno(Jensekaft beabsichtigt, einen Preis von 1000 .“ gr Yie beste und illi te Vorrichtung gegen das Herausspringen der Schuhen an mechani chen Webstühlen aus- zusetzen. 2) Der Verband Deutscher Feuerver cherungS-Gesekscbaftm hat dem Vorstand der Ausstellung die Summe von 10000 ck zur Vertheilung von Prämien für die besten Feuerlösch-Einrichtungen. zur Verfugung gestsllt und den Vorbehalt daran geknüpft. daß die u „diesem erbande gehörigen Gesellschaften bet der Vertheilung d'er "ramien mit „Rückstcht darauf nicht in Betracht ezvgen werden durfen, daß einige davon vielleicht selbst als AuSsLeller auftreten werden. 3) Der Ausscbyß „des Deutschen Brauerbundes Präfident Brauereibefißer F. enn m Frankflzrt a. M.) hat einen reis von 1000 „54 aus ese t [Zr, d e zweckmäßtgsle.Badeeinricbtung ür die in hen Brauere en escbafttgten Arbeiter. .- Das Ehrenpräsidium für das zu diesem Zweck zu bildende Schiedögericbt bak. der
' ' _ . He rzog von Ratibor übernommen. ela enen Guterzug bet der Steigung m der Nabe von Aye ein '
Sonntag (LeJTrSKWsäVorsteUung): Madame Leop. Ely. Die Gesangstexte theilweise von Gust.
Victoria-Theater. Sonnabetid: Zum1.Male:
_ Gro s nationales Ausstattun sstück Verlobt: Oper in in 4 Akten und 12 ildern mit Ballet und C2
A. Raida. Inscenirt von G. Scherenberg, Anfang :. Sonntag und folgende Tage: Germania.
Triedrich - Wilhelmnädtisthes Theater. Sonnabend: Mit neuer glänzender Ausstattung,
SW iel in 4 Akten von Shakespeare, ““zum 72. Atale (in deutscher SpkKÖe): Der,
- „ Mikado oder: Ein Tag in Titipu. übne neu ubersMtu andonhemé. Operettéin 2 Akten von W. S. Gilbert. Musik Verehel i'cbt'
von Flotow. Tanz von E. Graeb. An aus 7 U e. von A' Sullivan. Anfang 7 Uhr.
Buam,“ Theater“ Sonnabend: Der Pfarrer Keftdtnz-Thtater. Sonnabend: Zum, 50. M.“: Geboren: Ein ohn: Hrn.
Nervöse Frauen. Lustspiel in 3 Akten von Ernest
: , . Blum und Raoul Tochs, bearbeitet von ran Neu einstudirt Krisen Ein Lust Zum 1. Male: Balla end?
T von Die Jüdin „„ L tspiel in 1 Akt von Josef Grünsiein. * Anfang Hrn. Oberförster am r. Sonntag u. folgende Tage: Dieselbe Vorstellung.
BeUe-Illiance-Theater. Sonnabend:24.Gast- spiel der Münchener Mitglieder des Königl. Theaters
: „ am GärtneUplc-y, unter Leijun des Köni [. bayer. Montag Die wude Jagd Hrn- Max Ho am:. I
, ,und Edelweiß. „ Die Rosa“ Cbaraktergem [de mit Gesang und Tanz in 5 Auf- Hermann von Schmid. Musik von
F ?ck Uhr. . . _ Sonntag: as viel der Münchener. Almen-
Cmtral-Theater. Sonnabend: Zum 55. Male:
eln. Gesan o ein 4 Akten vo .. g . teffens. Anf. Unlust. Berlin:
- Sonntag: Dieselbe Vorstellung.
*.Adolph Crnx-Thealer. Dresdenersira'ße 72. Sonnabend: Zum 24. Male: Die junge Garbe.
Gesangspoffe in 4 Akten von Ed. Jacobson und
Görß. Musik von r. Roth.. Anfang 73 Uhr.
op . In Vorbereitung: Das 6 ii eu ekt. Schwank Sonnta : Die el Vo lk . in 3 Akten von R. Miéch und W? Ixcoby. 9 * s e tsie uno
- Familien-Nachrichten.
Frl. Klara Schleich mit Hrn. Lieut. ören. Karl Graßboff (Stettin). - Frl. Leonie SÖoen- Mufik von C. felder mit Hrn. Hauptmann Otto *von Rohr (Straßburg i.E.). - Frl. Ida Ernst mit Hrn. Lebrer Oskar Wallenbauer (Veplingen-Wars- lebxn). - Frl. Lina Haußmann mit Hrn. Bürger- meister Al ed Müller (Trarbacb-Enkircb). - rl. Margarete Hübner mit rn. Gymnasial- ehrer Albrecht Schwidtal (Gr, trebliß-Königs- büite). - Frl. Dorotte Havemanü mit Hrn. Vermeffungs - Ingenieur Georg Stüdemann (Güstrow-Scbwerin).
Hr. 131". 111611. Paul Wirk mit Frl. Luise Steinber (Mülheim a. Rb,). - Hr. votbeker Ernst ummnicb mit Fr. Johanne Lehmann (KvUburJWittcn). *
Burleske
erm. Jonas (Eberswalde). - Hrn. Eugen HW (Düren . - Hrn. Louis Charot (M.-Gladb ). - ine ochter: Hrn. astor Tillich (Starzeddel). - Danzig). - Hrn. Okto Kraemer (Kirchen a. ieg). - rn. Real“, Gymnasiallehrer Dr. Karl Brinker ( chwerin). Gestorben: Hr. Färbereibefiver J Himmel ( riedricbsbagen). - Hr. Bankier Iulius Fraed- r (Berlin). - Frau Luise Schuster, geb. Mertins (Berlin). -- Frau Sophie Klose. b. éaßenkauer (Berlin). - rau Elisabeth He m-_ um 5. M.: torff' Berlin). - Frau ber-Regierungs-Natb O erbayeriscbes Charlotte Häckel, geb; Sethe (Potsdam). - Hr. Geh. Justizrat!) “131“. Gujjabr (Greifswald . -- r. Advokat Friedrich Maßmann (RKW. -- r. Vr. bi]. Theodor Stromberg ( beinbreit- acb), - 1ZFrau Gutsbesisier AnnaLejeuneDiricblet, aeb. Sachs Königsberg „. Pr.). - Frl. Marie Dahlmann( agdeburg).x
Redacteur: I. V.: Sieménroth.
Verlag der Expedition (Scholz).
Deick der Norddeutsckpm Buchkruckerei unqulé-gö- Anstalt, Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr. 32.
Sechs Beilagen (einschließlich Börsen-Beilaae).
zum Deutschen Reichs-Anz
M 42.
Yiehtamtliches.
Preußen. Berlin, 15. Februar. In der gestrigen (15.), Sißun des Hauses der Abgeordneten entge nete bei er Forteßung der Verathung des Etats des Zu iz- Ministeriums, und zwar bei Tit. 4 dex YUSgaben, dem LSWZ. [ _reiherrn von Erffa der Justiz-Mmtster ])1'. von
e tn -:
Ich wilgl den Wünschen, welche der Herr Vorredner geäußert hat, die Berechtigung durchaus nicht absprechen; ich möchte nur seinen Wünschen auch meine Wünsche enigegenstellen, die er mir aber Eigent- lich schon vorweg genommen hat. Mein Wunsch muß natürlich dahin geben, daß das Schreibwerk, über dessen Funahme bereits je t bei den StaatSanwaiischaften, namentlich aber ei den Amt5anwa t- schaften, sebr geklagt wird, nicht eine Weitere VermcHrung erfahre, Es wird nun vieileicbt schwer fallen, zwischen den Wünschen des Herrn Vorredners und meinen Wünichen eine Vereinigung herbeizuführen; iycdétffefnblan meiner Bemühung, einen Auskzleicl) zu finden, wird es 111 e en.
Die Tit. _4 und „5 wurden gemäß den Anträgen der Bud etkommisston bewrlligt. ,
eim Tit. 10 (Gerichtsdtener 2c.) empfahl „Abg. Dr. S melzer der Regierung eine größere Berückfichttgung der Ge angenauffeher hinsichtlich ihres Avancements, der Ent- Tchädigung für Dienstkleidung und der Freigabe von Sonn- agen.
Der Regierungs-Kommiffar, G2 eime, Ober-Justiz-Rath Starkéerwiderte, die Verwaltung wer e diese Wünsche wohl- wollend prüfen.
Abg. Dr., Sattler: Auch er sermit seinem Fraktions-
genoffen Francke für Sparsamkeit, aber er glaube, daß der . 27 der Geschäftsordnung hier keine Anwendung finden önne. Weit köüne man in' der „Selb*ftbefchränkung nicht geZen, zumal bei diesem Titel nicht, 111 welchem Mindest- ge älter von 800 „M sicb befänden. Es werde nicht [Finger zu umgehen sein, bei der Besoldung der Untcrbeamten em neues bewegliches Element in ihre GehaltsYerhältniffe einzuführegr, welches nach den Theuerungsverhältmffen der Wohnorte s1ch richte. In kleinen Städten möge der Beamte mit 800 „(ck wohl auskommen, in großen könne er es nicht. _
Abg. Francke: Diese Beamten hätten den Nachmxttag frei und durch nschluß an musikalische Kapellen einen bedeutenden Nebenverdienst. Es cHei dock) auffallend, daß die Unterbcamten in “großen Städten'si gar nicht um eine Verseßung bemühten. Es sei ihm nicht- eingefallen, den §. 27 der GeschäfiSordnung aux) diese Anregungen hier anzuwenden. Er habe nur gesagt, da man durch die Aufnahme des §. 27 in die Geschäfts- ordnung es als mißliY habe bezeichnen wollen, wenn aus dsr Mitte des Laufes Me raus;;aben beantragt würden.
Abg. r. Sattler: Er habe nur darauf hingewiesen. daß es nothwendi sein könne, die Gehaltsverhältniffe dieser Beamten zu ver e ern. Wenn er gewußt hätte, daß die ReFierung im näch ten Jahre aus eigenem Antriebe vorgehen wo e, Würde er seine Anregung ganz unterlaffen haben. „Es liege nicht im Interesse der Staatsverwaltung, daß ihre Unterbeamten ' genöthigt seien, diirch musikalische Neben- beschäftigung sick) ihr Brot zu vérdienen. Außerdem gehöre dazu ein gewisses Tal-zxit, und man müsse eigentlich als Unterbeamte nur musikalisch g-xbildetx Leute anstellen.
Abg. Dr. Enneccerus fügte hmzu, daß auch die Ver- seßungen der Beamten aus größeren in kleine Städte mit so großen Unzuträglichkeiien verbunden seien, daß nur selten davon Gebrauch gema_cht werden könne. Der Staat gewähre den Unterbeamten kemen Lohn,_ sondern ein Gehalt. Die Beamten wählten das Amt gls ihren Lebensberuf und dürften
ereciszterFeife eine auskömmltche Besoldung durch den Staat ean pru en.
Abg. Dr. Windthorst: .Er hgbe auch eine größere Berück- sichtigung der Unterbeamten, insbesondere der Eisenbahn- b-Zamlen, in diesem Etat erwartet. Erst solle man diese, dgnn di.? oberen Beamten in ihrem Gehalt aufbessern. DW Steuer- zahler seien schon belastet genug und man müsse bemüht sein, diefen Druck etwas zu erleichtern. '
Abg. Graf zu Limburg:St_irum erwiderw„daß die Regierung
die Lagedies er kleinen Beamten sicherlichsor = fältig prüfen werde,. , er mache aber darauf aufmerksam„ daß 5 e Unterbeamten ver- mö e ihres zwar kleinen aber gesicherten Einkommens immer ,
no bessek daran seien als piele kleine Bauern.
Der Titel wurde bewilligt.
Bei Titel 17 (Kanzlei-HülfSarbeiter) befürwortete Abg. Dürre ein schnelleres Tempo in der etatsmäßig'en Anstellun der Kanzleidiätare res .- Lohnscbreibeu, Es komme vor, da ein Schreiber nach 30 ähriger Dienstzeit beim Militär und bei der Behörde noch em Einkommen habe, welches geringer sei, als das dsr Tagelöhner. -
Der Regierungskommiffar, Geheime _Ober-Jusiiz - Rath Sci'nni-dt wies darauf hin, daß durch) Minisierialerlaß vom 4. Februar d. I. das Einkommen er 'Lohns reiber ganz exheblich gegen früher verbessert worden set. Au sei eH nicbt außgeséhloffen, daß ihnen nach einer gewissen Dienstzeit, eine Pension bewiÜigt werde. Eine Vermehrung der Kanziisten- steuen werde die Regierung m wohlwollende Erwägung ziehen.
Der Titel wurde bewilligt. -
Bei Titel 20, nichtständige HülfSarbeiter, wünschie Abg. Olzem eine Erhöhung der Stellvertretungs ebühren fiir die Gerichiß-A efforen. Er könne sich an dur die Bemerkun en des“ Abg. rancke nicht abhalten la en, eine Besserung „er Beamtenverhältnisse zu befürworten, wo er fieFür nothwendig halte. Der Abg. Francke habe einen einsetiig fiskalischen Stkmdpunkt vertreten, der hier früher nicht 111 Geltung ge- we en ei. '
, „A g. elle: Nach einer nauerlichen Berechnung ver inse slch der préußif e Gerichts-Affeffor heut utage zu 13/4 Fro . Bei diesem Tire sei nun für ihn m ezu? auf die te = vertretungskosten ein-Nebentisch gedeckt. E omnze aber .nicht selten vor, daß an diesen kleinen Ybfäüxn' für ' die Asseooren Web gefpart werde. Beispielsweise et 111 einer schie ischen Landgerichtsstadt ein Richter schwer rankt so daß er mehr- monatigen Urlaub habe neZmen müssen. Ér sollte nun durch
einen alten unbesoldeten A essor vertreten werden. Der Ober- Landcsgerichts-Präsident ha 8 aber die Zustimmung verweigert;
Erste Beilage
Berlin, Freitag, den 15. Februar
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ein anderer Richter müsse den Kranken vertreten und das Pensum dieses anderen Richters müsse von mehreren unbesol- deten Assefforen erledigt werden, damit diese „in die wo [- thätige Lage kämen, ein nennenswert es ArbeitSPensum e- wältigen zu können. Der Richter ha e die Stellvertretung nicht übernehmen können und in' der Mnisterial-Instanz sei die Vertretung des erkrankten R1 ters durch einen Affe or e?en Stellvertretungskosten an evr, net worden. DasUn ,üeX Ye aber gewollt, daß die er alte A essor nach Lechs ocben angestellt worden sei. Der O er-LandeSgerichts- Präsident habe“ nun wiederum seine Zustrmmun dazu verweigert, daß ein anderer AffJsor den e ankten Richter vertrete. Er (Redner ho e, daß auch ihm die minisierielle Instanz zu lit e kommen werde. Er taube, es müsse auch an dieser te e aUSgesprochen werden: ir wollen an öffentlichen Gexdern sparen, so weit, wir sparen können; aber an dem Letbe der,preußiscken Gerichts- Affefforen etwas absparen, das wolien wn: nicht! - Beim Kapitel 78 (Transyortkosten) bemerkte der Abg. Nadbyl: Der TranSport der Gefan enen_ vom Untersuchungs- gefängniß nach den Räumen dex nter;uchungSrichters, wo diese nicht unter demselben Dachs slch be-[änden geschehe 9 in Aufsehen erregender Weise; selbst durch beleöte Stadtther e wiirden oft die G'sfangenen in Ketten geführt und erregten durch diesen Anblick die Aufmerksamkeit der VYanten. Wenn es nun geschehe, daß diese Personen frei esyro en,würden,„so bleibe noch stets ein gewisser Makel an ihnen sißen. Eine Aenderung des TxanSports sei also äußerst wünschenswerth. Das Kapitel wurde bewilligt. _ “ , Es folgen bis einmaligen Ayögaben. Bet der zweiten Rate zum Neub-xu_ eines Amther1chtngfängniffes in Marieq- burg bexonte der Abg. Hobrecht die dringende Nothwendigkett eines nsuen Amtsxzericbtsxzebäudes in Preußisch-Stargard. Regierungskommiffar, Geheimer Ober-Justiz-Rath Starke: Das Bedürfniß werde von der Regierung nicht nur anerkannt, sondern es habe der Finanz-Minister auch schon zugestimmt;
'das Projekt sei bereits aUSgearbeitet. Wolle man aber alle
als dringlich bezeichneten Mehrbedür nisse befriedigen, dann würde man mindestens das Dreifache er verfügbaren Summe in den diesjährigen Etat haben einstellen müssen.
Der Titel wurde bewilligt. . _
Zur Erbauung eines Centralgefängmsses tür den Ober- Landesgerichtsbezirk Posen in Wronke werden 400000 514 als erste Rate verlangt. .. “
Abg. Graf Kunitz bat, bei den Gefängmßanstalten in Zukxmst nicht so bedeutende Aufwendungen zu machen. Nach der bisherigen Frequenz des Centralgefängmffes betrügen die Kosten für den eirJelnen Gefangemxn weit mehr, als eine Arbeiterfamilie in stpreußen fiir sich gebrauche. Auch in
Bezug auf die Verpflegung wiirde eine größere Sparsamkeit“
am [aße sem. „
egierungskommissar, Gsheimey “Ober: uüiz-Rax „ Starke: Bei einer Wohnung für eine ländliche _Ar _eiterfamt te kämen doch keineswe s auch di? Räume für Auffiéhtsbeamte, Werk- stätten, Schu en und Kirche in Betracht, wie ,das bei einem roßen Gefängnis; der Fal] sein müsse. E'“? set stets das Be- treben der Regierung, hier so sparsam mie möglich zu sein; dieselbe würde auch für jeden deutlichen Wink zu weiterer Sparsamkeit sehr dankbar sein. Der Gefangene solle aber heute im Gefängniß auch arbeiten lernen und dazu brauche er eine“ einige-rmaßen wohnliche Einrichtung; vor Allem auch Licht und Sonne. Die Räume für die Gefangenen müßten auch so eingerichtet werdsn, daß nicht ein Gefangxner den anderem dur seinen UmÉxang korrumpirte. Auch m Bezug auf Sparsam ei: in der erpfsegung geschehe das Mögluhste, da die Verpreguxtgskosten des Einzelnen 30, steUenwetse nur 25 „23 pro Tag betrügen. , _
hng, Graf Kanis fand gleichwohl die aufgewendete Summe zu. 0 .
' Bewilligt wurden ohne Debatte weitere Raten für die Amts erichte in Neurode, Ratibor und Kattowiß, unix für das efängniß in Grottkau und erste Raten für die „Geruhts- gefängniffe in Beuthen und Liebau. _
Bei der Forderung zum Grundsiücksankauf für das Amts- gericht in Schleswi re te dex Abg. Reimers “den Neubau eines Gebäudes für as ber-Lgndes ericht in Kiel an.
Re ierungskommiffar, Geheimer ber-Justiz-Rath Starke: Die Ab icht zu einem sqlchen Neubau liegt; bereits vyr, die ZuHxührung aber sei 5193th an inneren Schwierigkeiten ge-
et ert.
Der Titel wurde bewilligt. ,
Bei der Forderung von 51 000'.,jß ur Erweiterung der amtherichtlichen Geschäftslokalien m ildes eim berichtete Referent Bödiker, daß in Petitionen des agistraxs, der Landelskammer und Gewerbekammer von ildeshetm an
telle der Erweiterung des ganz am Ende der tadt elegenen Amtsgerichthebäudes ein Neubau in der Stadt und esonders in der Nähe dss Lanp erichts empfohlen werde. *
Regierungskomm1 ar, Geheimer Obex-Justiz-Rath Starke: Das jeßige AmtsZericht liege aUerdings nicht 1m Centrumder Stadt, aber ein so großex Uebelstand sei die Entfernung des- selben vom Landgericht mcht, da diese nur etwa 7 Minuten betrage. Ein Neubau würde nicht 51 000, sondern vielleicht
' 150000 „46 kosten.
Abg. Lubrecht empfahl die Petitiqnen aus Hildesheim _der Berücksichtigung des Hauses. Das "jeßtge Amts erichtögebäude liege ganz am Ende, der Stadt, vom- ,Bahn of-1/2 Stunde entxernt, außerhalb xedes Verkehrs. Die Entfernung .vom Landgericht betrage weyigstens 12 Minuten. Ein Terrain ür ein neues Gebäude bestße der Fiskus elbst in der Nähe es Post: und „des Regierungßgebäudes. „enn der Abg. Francke zur Sparsamkeit ermahnt 'habe,ffso sei hier Gelegenheit, fie zu üben, ein neues Gebäude mii 8 doch bald errichtet werden, also könnten diese 51000 „41; erspart werden, und er bitte deshalb um Streichung dex Forderung.
Der Titel wurde bemill gt. , .
Ohne Debatte wurden die» Forderun en zm," Emmhtun anderweiti er amtherichtlicher Gefchäftslo alien_1n Hoya un für ein „D en-[twohmm s„gebäude für den Athchter in Polls sowie der Re't des Zu iz-Etats bewilligt.
eiger und Königlich Preußischen Staats-Llnzeiger.
1889.
Eis'folgte der Etat des Ministeriums des nnern.
Bei dem „Gehalt des Ministers“ bemerkte her bg. von Stxombeck: Dre ix!- HÜÜWÜW erscheinend: eitung „Eichs- Txldta“ werde von den hörden ni t als rgan ür amt-. iche Bekanntmachungen „benutzt, und rucxe deShalb ieselben aus dem „Worbtser Krethlatt“ pack). Dieser Umstand _abe die Redaktion des „Wovbtsex Kreisblaxts“ veraxilaßt, das elbe in FWU Exemplaren herzustellen, und m „dein emen, das nach Hei igenstadt gesandt worden sei, die . amtlichen Be- kanntmachungen zu entstellen. So, set m der Nummer vom 6. Mär 1888 in emer Bekanntmachung, welche Holzverste gerungen betroffen habe, aus Donnerstag und Freitag “Sonnabend und Montag gemacht worden. In einer Bekanntmachung betreffs der Frühjahrs-Kontrol- versammlung !eien in der Nummer vom 13. März die Termine gefäl cht bezw. wei TaéZe zugeseßt worden. Die „Nummer vom 11. Mar ha 6 eme ekanntmachung des Kreis- ausschuffes über den Zinsfuß von Dariehen „aus der, Kreis- sparkasse enthalten, welche in dem für Herlmxnstadt besttmmten Exemplar einen um 1 Proz. niedrigeren st uß angegeben habe. Aus Anlaß dieser entstellt abgedru ten Bekannt- machungen habe der Landrat!) m Worbis den Redakteur der ,Eichsfeldia“ bei der StaatSanwaltschaft denunztrt, und es iei eine strafrechtliche, Untersuchung wegen großen Unfugs, verübt durch wissentlich falsch abgedruckxe amtliche Bekannt- machungen, eingeleitet worden. Das Verfahren abe - aber eingestellt werden müssen, als die entstesten Exemplare des „Worbi1er Kreisblatts“ vorgelegt worden seien. Nun "sei ein Verfahren gegen den Nedact'eur des :„Worbiser Kreisblatts“ wegen groben Unfugs emgeieitet worden. Der Angeklagte habe in der Verhandlzmg dte Entstxllungen zu- gegeben, aber behauptet, nur die beiden für Heiligenstgdt be- stimmten Exemplare efälscht zu haben, um , konstatxren zu können, ob die „Eichsßldia“ aus dem „Worbiser Kreisblatt“ die Bekanntmachungen abdrucke. Das Schöffengericht habe ihn hierauf freigesprochen; in der Berufungßinstanz aber. sei der grobe Unfug angenommen und d-er Angekla te .zu einer Geldstrafe verurtheilt worden. Es sei klar, da mcht blyß die Redaktion der, „EicHSfeldia“, sondern sehr wette Kreise des ublikums recht s wer_ durch das „Verfahren des „Wor iéer Kreisblatts“ ge chädtgt worden [(NEU-' Man habe sich 9 eichwohl nicht vergnlaszt gesehen, em anderes Publikationsorgan in Worbis zu wählen. Dex: betreffeztde Redacteur zeichne zwar nicht mehr, das besorge em S reiber aus dem Landrathsamt, er sei aber nach wxevor Dru er und Verleger. Was damals vorgekommen set, könne „deshglb wieder vorkommen und per Wechsel des_ Nedactxurs biete keme Gewähr dafür, daß m Zukunft die amtlichen Bekannt- machungen in allen Exemplaren korrekt abgedruckt werden würden.
Minister des Innern, Herrfurth:
Ich habe zunächst- dem Hrn. Abg. von Strombeck dafür zu danken, daß er die Güte gehabt hat, mir seine Absicht, hier diese Angelegen- heit zur Sprache zu bringen, so rechtzeitig mitzuibeilen, daß ich in der Lage geWesen bin, die darüber geführten Akten einzusehen. Ich kann nun aus diesen Akten zwar nicht die gesammten" Anfübrungen des Herrn Abgeordnete aber das Wesentliche derselben leider nur als vollständig richtig Diätigen. Es hat namentlich diese - ich will nicht gerade sagen Fälschung - aber diese ab1chtliche Mittheilung unrichtiger Exemplare an die „Eichsfeidia“ bezügli der Bekanntmachung vom 11. Mai über die Ausleihung von Kapitalien aus der Sparkasse Yilattgefunden. Meine Herren, ich trete auch im Wesentlichen den
usführungen des Hrn. Abg. von Strombeck bezüglich der Beurthei- lung und Verurtheilung dieses Vorfahrens meinerseits voliständi bet." Es ist ein bekanntes und nicht immer verwerflicbes ittel, um Preßpiraten, die sick.) vom Nachdruck nähren, dadurch für einige Zett das Handwerk zu legen, daß man ihnen ein geflissentlich mit Druck ehlern entsieütes Exemplar in die Hand spielt, um sie von ihrem Na druck zu überführen, Aber, meine Herren, wenn es in der Wkise geschieht, wie in dem vorliegenden Fal], daß dadurch Inter- essen von Privafen, Jniereffext öffentlicher Institute verleßt Werden, so ist das meines Erachtens em tober Unfug, und ich muß sagen, das Gericht in Worbis erster In tan ist meines Erachtens zu milde gewesen, als es den Redqcteur des aid freigesprochen hat. Für be- gründet eracbie ich das Urtbeil zweiter Instanz, welches den groben Unfug für nachgewiesen. hält und den Redacteur deswegen zu einer Geldstrafe von 30 „FC _verurtbeilt hat.
Diese anze Ange].egenbeit kam zufäÜiJ zu meiner Kenntniß durch einen der Zeitungßausschnitte, die mir taglich von dem literarisckxen Bureau vor elegt werden. Ich habe dann Veranlassung genommen, sofort darü er Beriebt einzufordern, und als mir diese Thatsache als richtig berichtet wiirde, habe ich angeordnet, daß jede amtliche Verbindung mit diesem: Blatt vollständig aufgehoben werden solle, sofern nicht ein Wechsel in der Redaktion herbei efübrt würde, denn Jr veraniwortlich erachte ich nicht den Mann. u de en Offizin das _ [att gedruckt wird, sondern den verantwortlichen edacteur. ' In Folge dessen bat die Regierung dem betreffenden Besitzer und Verleger erklari', es werde dem Blatte der amtliche Charakter genomtxren werden. sofern nicht eine Aenderung in der Redaktion einträte. Diese Aenderung ist eingetreten; es ist zuerst ein gewi er Lorenz und dem- nächst, glaube ich. ein Sekretär Tucke als Reda eur bestellt und„ in Folge dieser Aeuderun ist demnäckpt dem Blatt das Recht belassen worden, als Organ r die amtli en Bekanntmachungen ferner zu dienen, und zWar, meme Herren, hauptsächlich deswegen, weii, soviel ich weiß, es das einzi e Blatt- it, was uberhaupt bei den idyllischen und rimitiven' reßverbältni en von Woxbis, dort erscheint. Wenn nicht diekesBlatt hätte bxibebalten werden souen. so würde man nach außwärts haben geben muffen und das ist immer mit großen Unannebmlichkeiten und thwierigkeiten für den „Landratb verbunden.
Es ist“ auch nicht 9an leicht. * auswärts em anderes geeigltlietes Blatt zu finden. Man batte ja daran denken können -- das wi ich zugeben - die..Eich5feldia' zu nehmen. „
Ja, meine Herren, wenn ck) das .Worbiser Kreisblatt“ all::r- din 8 einen Fehltritt ?at zu , __ulden kommen laffen, so muß ub do sagen: mit der Un cbuld der .Eicbsfeldia" i, es_auch ni 1 ed: weit her; dis ist auch !! (bt so „rein uyd zwei elßokne'. A s o- viffimum ist mir heute o_rYn unter den Aussthtte-n des beuti en
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Tages aus dem literarischen ureau ein Ausstbn aus der „Kö ni- schen Volkszeitung“ vorgele worden. der mittbeilt, der Re ein;: der „(Fi sfeldia" - er w 5 kurz und bündig bezei riet 5 em „vorbejtra ter früherer Redacteur der .Gemanka“ " - er beut, vor 8. Tagen wiederum veruxtbeilt worden, und war - es ist w ederum sehr kurz und geschmackvoll" ,ausgedcückL - mt 200 uj- wegen Bioware?- Beleidigung und mi: _100 .“ wegen Goßler-Bxleidigung. „
Ja, mei e Herren, wenn man a die Wahl hat zwischen beiden - - der .EiZsfeLdia“ und dem . oxbixeer Kreisblatt", -- dessen Redacteur MMU allerdings wegen gro n Unfugs zu30 .“ vero.-