1909 / 142 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 19 Jun 1909 18:00:01 GMT) scan diff

Stuitgart, 22. Mai. Dr. Koeßlk, Unierarzt der Re!- (Reutlingen), kum Assis . Arzt befördert.

Beamte der Militärverwaltwng.

Stuttgart, 21. Mai. Hagen, Oberzablmstr. im eldart. Regt. König Karl Nr. 13, Raider, Obersablmstr. im 4. eldart. Regt. Nk- 65. "- ibrem Ansuchen enisprecbxnd mit der geseßlichen Pension und unter Verleihung des CbarakLers ais Rechnungskat in den Ruhestand verseßi. _

Stuttgart, 28. Mai. Wagner, Proyiautamtskontrolleur in Ludwigsburg, seinem Antrags entsprechend mit de:: geseßlichen Pension in deZRUÖbeFandwerscßt. d 91? i s i isteriums S“uttgart

ur ersügung e r eg_ m n . * 28..Mai. Läske, Probiantamtsassist. in Ulm, zum 1. Juli1909 nach Ludwigsburg verseßt.

Yithlamtliches. Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 19. Juni.

Der Ausschuß des BundeSrats für Zoll: und Steurr- wexcn, die vereinigten Ausschüssr für Zo11- und Sierierwcsßn un für Justizwesen sowie die vereinigten Ausschuss fur ZoU- und Steuerwesen und für Handel und Verkehr [nellen heute Sißungen.

Ueber die Beurlaubung dcr Justizbeamteri hat drr Justizminister unterm 14. d. M. eine aligememe Ver- WMZ-rriaffen, die, wie fo1gt, lautet:

§ 1. Jede Beurlaubung sekt woraus,- daß für eine ordnungsmäßige Wahrnehmung des Dirnstes gesorgt ist. ] Beurlaubke Beamte haben dafür zu sorgsn, das; ihnen Ber- fügungen der vorgesetzten Bebbrbe Zuxesankt weiden kbmecn.

Beamte“, wrlche durch Krankheit barbindcri sind, ihre Diénst- geschäfte wahrzunehmen, berüifen cinxs Urlaubs nur dann, Wenn sie beabsichtigen, ihren Wobnßß zu verlaffrn. an der Aufsichtsbelxörde ist darauf zu halten, daß die' Bsamien, sobald il): Gejikiidhxikszmtrmd es gestattet, den Dienst wizder antthcn.

Notare bedürfrn zu Reisenliiitiexbaib ibres Amtsbrzirks eines,

Urlaubs nur für die Zeit, um die ihre Abwesenheit bon deux: ibnen angewiesenen Amkssiße die Dauer von einrm Mona1 übr_r1chr_cttci. Sie haben jedoch bei solchen Reisen, wenn ihre Abwesenheit iaugcr als eine Woche dauert, dem Präsidenten des Land.;rriML Wr Ablauf der ersten Woche ihre Abwesenheit und demwächix idr: Nuckkcbr anzuzeigen,

§ 4.

Beamte, welcbe ivegrn Kraxxkbeit, wegen Einberufung zn wilirärischen Dienstleistungen oder aus einer anderen Vsranlaffung, bei 11*c'lchrk_ es der Beurlaubung nicht brdarf, an der Wahrung ihrer 97ixxiitge1chafte behindert sind, haben bierbon der unmitts1bar Dorgxxrklr", Auifichts- behörde sobald als möglich Anzeige zu erstatten. Dir P:a|identrn ker Oberlandesgerichte und der Landzxericbte, dcr Amtsgrmäyx-"mäfidcnk, die Obersiaatsanwälte und die Ersten Staatsanwälte bri dcn Landgerichten sowie der Erste Amtsanwalt bei dem Amisgerickitch_ Bcrlin-Mitte können bei Behinderungen von kurzer Dauer die Anzeige unterlassen.

Die AmiSticbter haben in den Fällen der Behinderung zugleich dem auf -- , du AmtSricbter und dem ihnen im voraus bestellten

..“ “- „.;-c! . „. WWU- „. _ _. . . -M31 in den Fällen der Vebinderung zugleiä , *' (Breit W ' ?NaÖricht zu geben. Ist der SteÜvertreter selbst

behindert "oder ein Stellvertreter nicht vorhanden, so is?, wenn Ge- schäfte vorliegen, die keinen Aufschub gestatten, außerdem dem auf- sichtfübrenden Amtsrichter behufs Bestellung eines Vertreters Mit- teilung zu. machen. Die Fälle der Steubertxetung si:id bon dem Amtsanwalt in einer Liste fortlaufend zu vermerken.

Die Vorschrift des § 1 Abs. 2 findet am!) auf die obue Urlaub

von ihrem Wobnsiß abwesrnden Be5amten Anwendung.

Sich selbst können beurianben:

1) die Präsidenten der Obsriandesgerichte und dsr Landgerichte, der Amtßgerichtspräiident, die Oberstaatsanwältk, die Ersten Staats- anwälte bei den Landgerichten und dcr Erste AmtsanWalt bei dem Amthericbte Verlin-Miite, die Amtsrichter, welche nicht am Orte des Landgerichts ihren amtiicbxn Wobnfiß haben, 016 Staatsanwälte und AmtSanwälte, an deren Amtssitz ein unmiiielkarer Vorgeseßter sie!; nicht befindet sowie die lekksbkM dsr besonderen Gefängnisse bis zur Dauer Von 72 Standen; -

2) die Notare bis zur Dauer yon einer Woche.

Die AmtSricbter, die Stagisanwälte und AmiIatiwält: sowie die Direktoren der besonderen Gefangniffe dürfen von dirskr Bxfugnis nur in dringenden Fällen Gebrauch machen; sie haben 1701211411111 des Urlaubs dem Präsidenten des Landgeriäots bder dem Ersten Staats- anwalt Von der Seibstbeurlaubuvg, untcr 531115556 ber Veranlassung Anzeige zu erstatten. Die Vorschriften im § 4 Abs 2 Und 3 finden entsprechende Anwendung. '

Die Kosten, welche durch xine etwa notwendig wsrdendc Ver- tretung der beurlaubten Amtsrichter, Staatsanwälte und Amtbanwälte entstehen, fallen in der Regel diesen zur Lasi; zur Uebernahm: folcher Kosten auf die Staaiskaffe bedarf es vorbehaltlich der Bestimmungrn in § 10 der Genehmigung des Jusitzmiuisters.

Die bei den Amtsgerichten, Staatsanwallscbaften und AMD- anwaltscbaften beschäftigten Gerichtsaffeffbren sieben hinsichtlich der Bestimmungen dieses Paragraphen den Amtsrichtern, Staatsanwälten und Amtsanwälten gleich.

§ 6.

Urlaubsgesuche sind ur-trr Angabe der Veranlassung und des Zwecks der unmittelbar vor sießien AyisiYL-tsbebör'ke einzureichen und auf dem regelmäßigen Dien teres an die iur dis Erteilung cas Urlaubs zuständige Stelle zu bzfördern.

§ 7,

Wird ein Urlaub zur Wiederberiixllung der Gesundbeit nach-

gesucbt, so isi dem Antrag eine arztlzcbe Bescheinigurg beizufügen.

Die Stelle, welch:r die Entstbeibung nber den Antrag zusteht, ist

berechtigt, die Beibringung eiiier 101chkn Bescheinigung ausnahms- weise zu erlaffen oder eine amtsarztclzicbe B:]cheinigung zu fordern.

Jeder Vorstand einer Jusjizbehörde ist nach Maßgxbe der nach- stebenden Bestimmungen ermächtigt, denjenigen Beamten, hinsichilich deren ihm das Recht der Auffixbt zusteht (§§ 78, 79 des Geseßes vom 24. April 1878, Z 25 der Geiangyiwrdnung vom 21. D.:zember1898, Art. 91 des prev ischen Gefeßes uber die freiwillige Gerichtsbmkeit), Urlaub zu erteilen. § 9

Den ibm Au ficht unterstellten Beamten können Urlaub bewilligen:

1 Die aoffi tfübrenden Amtsrichter, die ersten Beamten einer etatm igen Amtsanwaltschaft und die Direktoren der besonderen Gefängné e bis [nt Dauer von zwei Wochen“

2) 1 !. Landgnichtsxräfidenten und der xAlmtagerichtspräsident, die Testen SWSann-älte :i den Landgerichten und der Erste AmtSanwalt bei dem Amt! “bt Verlin-Mitte bis ur Dauer von einem Monat, den Handel!! m jedoch d1e Landgerixtépräsideaten bis zur Dauer WMYM iAbflbelebxficb “cbt fB lb

rm na m ., z m an eur au ungen böbem Zusi teu zwecks Westhäftkgunq bei einer anderen Behörde sowie auf F lle, in weU-n die Beurlaubung elne SteUVettretung

auf Staatskosten, wenn an nur im Zusammenhange mit der Be- binderung anderer Beamiemcberforderlicb macht. Jedoch kann einem Gerichtsvolloieher aus dringender Veranlaffung Urlaub bis zur Dauer von einer WoibéJdifrcb den aufsicbtfübrenden Amtsrichter bewilligt werden wenn die Stellvetjretung durch einen benachbarten Geri!“- vollzieber erfolgen soll; von jeder solchen Beurlaubung ist dem Ober- landesgerickptspräfidenten Anzeige zu erstatxen- Anf die Beurlaubungen des Kanzleipersoa'als finden die Vorschrisken des Abs- 1 ohne Aus- nahme Anwendung unbeschadet der Bestimmung des § 7 Abs. 5 der Kanzleiordnung.

§ 10. Die Provinzialbebörden [. Nr. 3 der Allgemeinen Verfügun Fomim9. Februar 1908 - Jést..Minist.-Bl. S. 38) können Urlau? ew gen:

1. den Handelsrichtern bis zur Dauer bon sechs Monaten;

11. den Notaren bis zur Dauer Von drei Monqten;

111. den übriaén Beamten des böberrn JustizdlMstLS, sofxrn drr Urlaub ein: mit Kosten verbundene Stcübertretnng weder fur sich aUein noch im Zusammenhange mit derBebindcrmtß az1dcrerBeamten erforderlich mawt, bis zur Daurr von drei Monaten, 1xdoch mit Aus- nahmc der Beurlaubung zwecks Bcscbäftigung bei andrren Behörden;

137. den unter 111 bezeichneten ?Zc-amtrn mit Ausnahme der bei kilLkm Oberiondesgericbt oder einer ObrrstuatsanaUscbaft beschäftigten, sOfern der Urlaub eine mit Kosten Verbitndc'ne Stellvertretung er- forderlich macht:

8. mm Verlassen des Wohnsiycs wrxxen Erkrankung bis zur Dauer von drei Monaten,

1). aus Anlaß ihrer Eheschließung bis zur „Dauer von drei Wochen,

0. zur Teilnahme an den Tammgen kommunaler oder kirchlicher Körpeischaftem welchen die Braunen angehören, .

11. im :":brigen bis zur Dauer von einst Wucht", wenn die Bramtrn die Stellvertretungskosten übernehmen, jrdocy mitder Maßßabe, daß von kicker Befugnis nicht im Zusammknbangs mrt cimr anderweiten Beurlaubung (Gebrauch gemacht 11157.“de d;:rf; , _ " , si ?. ken .Gerichtsasßfforen, bis nicht als Hilfsarbetieér beschaftigt

nd, ciner _

1) WWU der Urlaub die Biscbäfiigmm bei„a1_1detcnpreUHi1chen Staatsberwaliunnen oder im Reichsbicnst cinscbltequiä) des Dirnkirs in den Sckknßgebieten ,oder bri prei-sziscbeu kommunalen erbanden bezweckt, [3151 zur Dauer eines Jabrss,

2) sonst bis zur Dauer von sechs Monaien, es sci denn, bas; der Urlaub die Bricksästigung im Dienste «.;dsrrr Bundesstaaten oder aus- ländischer Skqalen bezwrckt; , . *

17.1 dcn sämtlichen übrigen Bxamien rinicblirßlicb dex Lbciercndare bis zur Dauer eines Jahres.

Die Gesamtdauer des auf Grund drr Bkstimmungen in Nr., 111 und 17 einrm GeriGiSaffe or Wäbr6110 se-iner Dienstzeit :rtrtlten Urlaubs darf 1 Jahr 6 konate nichi Überschreiten. Iedc'r Vom Justizminister erteilte Urlaub ist auf diese Frist anzurrÖnen.

H 11. Im übrigen enisckeldet der J1111713111i::is1rr über die U1lI1l'JsZesUÖC. -)

Für die Zeit der Gericbisferien ,;ritrn die bbrstebknden Bestim- mungen mi.“ folgender Maßgabe: _ _ _ "

1) Die durex § 10 Nr. 17 ericiiic Beingnts kommt sur diess Zeit in Wrgfaü.

2) Die Präsidenten der Landgericixir nnd der Amtsgerichts- ptäfident können ,über die Urlaubsgriuckyc der ibrer Aufsicht unterstslltcn Beatüten obne Unterscbied dcr Daurr des Urlaubs cntschride;7,_sofern de: beantragte Urlaub ledigliäo in die Gerichtsiexien iäüt. Die): Ermächtigung findet keine Anweudung auf solche Falle, in welchen die Präsidenten nach der Vorschrift in dem [?Yicn 21510159. des § 9 zur Erteilun des Urlaubs überhaupt „:*-1631 erwachtigt sind. Den Amtsrkcbtem be den nur mit einem Richter besetzten Amis- ericbten können die fidenteu jedoch bis zur Dauer eines

onats Urlaub ,“auch; ". dxm,„ aile bewiUigen, wenn die anretu ädurßzrk :Sricbter au.i Staatswsien er- folgen ck (§“ dt , ag ck zum Gerichtsverfaffungs- ese ); *ferner können *die * geticb präsidenten Urlaub, der eine

te vertretung auf Staatskosten erforderlixb machi, in 12111 Fällen brwiUigen, in Welchen die Stellweriretnngskojtsn nur dadurch entsZeben, daß 51: den Sißun exx der mit fü1.fR1chtcrn zu bexrßcnden Straf- kammern auswärigeRicbic-r zugezogen und diesen .)ieisckosicn imd Tagearidrr gezahlt WdeM müss".

Urlaub bis zur. Daurr eines Momats auch dann bewiüigcn, wenn ein

sowie der Rundberfiiaungon Vom 15. März 1699 (l. 1300) und vom

10. April1902 (l. 2542), betreffend die Bewilligimg bon Ferie'n- -

urliiub der Bramjcn dcr Siaatsanxraltichnif, biciben unberührt. § 3.

Bei der Bewiiiigimg eixrez; den Zritranm bon 2 111101101511 übern :

stekgenden Urlaubs an einen Gerichjsaffeffor 10 ch Kürzung ies : Kapital, das durch Crbsch.1f1601'kläk1111g zum Vorschein kommt.

Diensmitcrs ausdrücklich vor,?ubrbalten.

Wird eincm (Gerickpksaffeffor Uriabb 11:1" Beschäftigung bei einem "

R€chtsanwxlte bewilligt, so ist die BesugriI zur Vertrenmg im Sinne

des § 25 der Rechtkaiirraltsbrdmung und i:“m Auftreicn bor Gericht .

im Beistkznd eines Reebtkazwaws ausdrückiich auszuschließen.

Wegen des Vorbehalts dcr Anreäznung von Urlaubszeit auf das Dienstaltkr der Aktuare bleiben die Beitimmungrn drrRimdverfügung Vom 23. Juni 1908 (1. 7921) unb7üvrs.

, § 4. Bei Vorstehern der Ermeinbeverwaitun-Z, welche auf Grund drs

§ 64 Satz 1 des AuMübrurgSgeseßes zum Gstich1§bsrfaffunasaeseßc 7

zu An1t€anwälten besteUt sind, genüct zur Begründnng des Urlaubs- gesuchs der Nachweis, das: die dem AmtéanWait in seinem Hauptamte Vorgesetzte Behörde den Urlaub ZÜT'WS Harrtami bewilligt hat.

5.

ForstamtSanwälte, welcbe Königliche Forstbkamké find. werden durch die ihnen im Hauptamt: vvrgekevte Vzbörre beurlaubt; lcßtere wird Von jeder Beurlaubung rem Ersten Staatsanwalt Mitteilung machen. Der ForstamtsanWalt hat von der_Urlaubsbewiüigung als- bald seinen fiändigen ertreter 7." ?enacbrickottgcn.

F 1 . . _ _ Die Vorschriften dieser Verfügung kommen M den Fursientumern Waldeck und Pyrmont zur entspreÖ-lenden Anwendung. 1

Die Aklgemeire Vcrfüqun-Z §vom128 M31 1885 (JUst-Mknist-Bl. S. 175) über die Beurlaubupz drr Inflizbkawtkn in der assung der Allgemeinen Vetfücxungen born 4. August 1906 (JUsL--' kinist-Bl.

S. 264) und vom 22. Januar 1909 (JUÜ-MiniÜ-Bl. S. 17) und *

der § 4 der Allgemeinen Verfügung vom 21., Dezembcr 1899/19- Ja- nuar 1906 (Just.-Minlst.-Bl. 1899 S. 534-“1906 S- 28) über das Notariat werden aufgehoben.

*) Künftig Absaß 4x], vergl. Allgemeine__Vsrfügung Vom 15. Juni 1909 über die Abänderung der Etatswrscbnkien Vom 12. März 1908 und der Kaffenordnung Vom 28. März 1907.

Der Königlich spanische Botschafter L. Polo de Bernabé *

hat Berlin verlassen. Während sein?!.“ Abwesenheit führt der Botschaftsrat J. Gil-Delgado die Geschafte der Botschaft-

Laut Meldung des „W, T. B.“ ist S M- S- „Luchs“ vorgestern in Kiukiang ein;;etroffm und Mrd ubermorgen nach Nanking gehen.

. gramm dmcbzufübrcn. ' ' _ ' . , laß boa _Clemcncraus AufUtcg 111: 217-2521 mcbis ubrm bleiben werde, * als die- (Eirinrrrung an das bsi Lens, Na bormc und Villeneube v:r-

der Ersten und Zweiten Beilage zur heutigen Nummer des ?ZeW-s- und StaatSanzeigers“ wird die vom Reichs-

' t au estellte tabellarische Uebersicht der Be- ??YlbcbbxraznebniWe deutscher Eisenbahnen für den Mynat Mai 1909 veröffentlicht, auf die am Donnerstag an dieser

Steüe auszüglich hingewiesen worden ist.

Württemberg.

In der Zweiten KfammerEsLattid gestern die Frage der ' en a n emcin cha tzur r'rerung.

Els Wide dlbs g253.113. TB." brr1chtet„ erklärte derAbg.Dr.vonKiene im Namen des Zentrums, seine §J),artei sei, was eine weilergebende Eifenbabngemcinickzast betreffe, für die Betriebsmiitelkzemeinscbaft,“ aber aus kbnsiijutibmllcxx, politischin und volkswirtschatlickxn (Grunden aegen 2111k Finanz- und Betriebsgemeinschafx.*Namens der Deutschen Partei erklärte- der Abg. bon Ba134rs musse noch einmal klar aus- gesprochen Werden, daßcszahlreickpe Stinxmen gebe,dicgeneigiseien, mit Beziehung auf einc Eiscnbabngrmeinsäiaft uber eine VetriebSmitlelgemein- schaft binanszugkben. Ic größer die (Grineimckoast, desto größer sei auch ihr Borieél. Man könne“, auch eine andeze Form finder! als die preußiscks-besßscbe Gsriiei-ifckzait, nnd die"komiitntionrl1en Bedenken ausschließcn. Seine Pastci halte es fur richtig, aus politischen, wirlscbzftiicixrn mkd finanziellen Gründrn bichmeinsÖUst weiisr aus- zubauen. „Unsere" Srliständixzkeii,“ so sagte Redner, „bat nur das Er- gebnis, daszwir mischcfizitdccksr] dürfrn, jsdmiaUs wurden durch eine größere Vcrwa1tung md ©c111:1111ch511 vicle irictjchax111chc Vorixile erzislt, so das; 6116.) wir rrbcblichrn thtzkn daboxixbätten. Eine deutsche V-rkebrstik 'scyt uncl) sine einheitliche Bexwaliung vor- aus.“ Er balls es für 73111.- Pf]:cht, cffen und bestimmt auszu- „sprecsyen, daß er nach 161.“ rvr dci: Gcrankensemrr möglichst weik- gebendm Vcreinbcitlichm-g ber Ei1etibxbncn iur erspiießltch halten und e! bkgrüßen würde, :rrxm 011311131?! _krrcickot werde:: körmie. Der StaNtsmann, der das znsiandc biix'gx', batt-x ein? Tat Vollbracht, die ihm für ails Zeit in ber “.I.-1196919 cire'n ganz 1;exborrag*ndrn Play einräumen würde.

W- «&,-..ck «u ;.**§-*»-4...1q-u

Ocfterreickj-Ungarn.

Das österreichische Abgrordnctcnimus 16318 m der gestrigen Sißung dic SpezialbcrYung des Budgets fort.,

NQÖ dcm Bkiickpt dcs „W, „B“ wies dcr_J1:siizu:imsker Von Hockenburxérr im Lach 7er chxilr nach, dan rie_akgen 11T Justizbcrtraliung sn ratibnalrr Be"5111*11n.; (11ck:br1'ei1 Vorwarix niibf stichbalkig srien, und cr11.iric, 191.11ng 82.“ an der «13102 des Justiz- refforts sieben rrchr, würd?" für die Crnrnmmgen vo.: Richtern misstbli.s;iich die fcich1ichcn x::id sbrackpiichxn Eigenschaften dxr Weircrbcr maßgebcnd sein. Der !).)Zimskcr kündig1e dann enge nen? Adi'x'ka1c11vkkiluk-x( ioiric rin 1:ei*c'.'- Diszipitraxgeitc, fur drn 9111110101311?- 1111. -- Dcr [111's11ch1511'11111st€k ©ka S_tncrxxkkj WW 11181ch7.111s nuch, 6.1"; die (.:in ibn crb-chxsn Vorniurfe ciner 1165111*k1nd11chr1: Tenden- ?owis eiuer reabicnäxrn Gefinyng un- bliUÜUTkl 161811. Der Minister (TOURAN bicranf an das Haus, kcr Finaxizi'ciwailnpg dir rb'tixxrn Mills! fü.- bie U:]terrixktsvexwaitung zur Veriü,.u11g zu sic11en; er wcrde stets b::niibt (rin, den nationalen Ansprücbr; aUer Volksstämmc dies»? Rrickxcs nach Maßzabe der vor- bander-cn Mitri! Rxchnnrg Zil tragen.

Das Haus nahm in einfacher Abstimmung, die Vor- anscblägc des Ministeriums des „Innern, der Justiz u_nd_des Unterrichts an, worauf die Sihung nach dreizehnstundiger Dauer geschlossen wurde.

Frankreich.

In derDcputierteukammex brachte derFinanzmmtster

Caillaux gestern das Budget fur 1910 ein, das nunmehr

nack) verschiedenen Abstrichen nur noch ein Defizit von 105 Millionen aufweist. Wie das „W. T. B.“ meldet,.

, will der Minister davon 45 Millioncn auf das Budget für

3) Die Präsidenten der Oberlandrsgerichte kömien den Amis- ) WU

richtcrn bei 1enAn111getichicn miteinem einzigen richierlichm Bramtcn ?- blcibrn. Von dicscn folien 10 Milliom'n eingebracht werden durch außerordrntlickxex H111Satbeiter zur Vrrtretung abgeordnct werden muß. ;

4) Die Bestimmungen des § 70 Abs. 3 6 *) der Craxtsborschristcn !

übernehmen, swdaf; noch 60 Miüioncn zu dcckrn einc Vcrschärftmg vcrscbirdcncr kleinerer Stcyern, Hauptsäckßici) dcr Plakat; und Ouittungssteuer, 9 Mtütonen durch eine Struck von 5 Centimes auf das Liter Petroleum, das fiir Automobiizwcckc verwandt wird, 10 Millionen 011éch einc Abstufung der Hundesteuer, 7 Millionen dnrch gleiche Behandlung dcr Kolobialwcrtc mit drn französischen Werten.

Schließlich sicht der Enjwnrf eine Abgabe vor auf das

Es folgte sodann die Bcsprrchung dcr Interpellation iibcr die allgemein“." Politik.

Der Vlbg. Delabav-x 7ch1cukcrxr besiizc 2171115991: grgxn die Repnblik nnd Gantbicr dc Glasur (Natirm-Dst) klagte die Re- gierung an, das; fi: nicbt meibrdisÉ rorgebe uud u:“.iäbig isi, ibr Prö- watbécr schick"; stink Rede mit dem Hinweis,

gossen: framösijche Blut. Dic Sißung wurdc sodaim aufgehoben.

Rußland.

Der Kaiser Nikolaus/brfichtigte „W. T. V.“ zufolge gestern vormittag mit dem Kaiser Wilhelm den „Kreuzer „Gneiscnau“. Um 11 Uhr 30 Minuten begab s1ch der Deutsch? Kaiser an Bord dcs „Standart“ und kehrte ngck) halbstündigcm Aufenthalt an Bord der „Hohenzollern“ zuruck, wo„um1Ui)r eine Frühstückstafel stattfand, an we1cher de_r Katscr und die Kairrin von Rußland mit Erfolgs und die anwesenden russischen Siaaiswänncr teilnahmen. Um 3 Uhr 40 Minuten lichtcic die „Hohenzoüern“ mit ihren Begleit- schiffen die Anker und fuhr in der Richtung nach Narwa ab.

Türkei.

Nach einer Meldung des „W. T. B.“ ist Dschavid Pas cha am Mittwoch mit seinem Expedit'ionskotps von Malischin nach Dxakova zurückgekehrt.

Amerika.

Nach einer neueren Meldung des „W. T. B.“ aus Rio de Janeiro ist der General d7Andrade zum Kriegöministec ernannt worden. Das Ackerbauministerium ist dem Präfekten von Sao Paulo, Prado, angeboten worden.

Koloniales.

Die ostafrikanisibe Zentralbabn hat, wie .W, T. V.“ berichtet, nach einer jelegrapbtscben Meldung des Gouvernements am 17. d. M. mit der Gleisspiße Kilossa den Endpunkt der ersten Teilstrecke" jenseits von Morogoro erreickot. Damit ist ein Dtistel der gesamten, 900 km langen Zentralbabn Daressalam-Tabcra fertiggestellt. Die Bauzeit für die Strecke Morogoro-Kilofsa bmx“! ungefähr ein Jahr. Der Weiterbau nach Mpapua und Kilimatlnde tft sofort in Angriff genommen worden.

Parlbmeutarisihe Nachricht»

Der Bericht über" die gestrige Sißun des Reichstags befindet sich in der Zweiten und Dritten Äeilage.

- Der Reichsta feste in seiner Heutigen (265) Sißung, welcher der Neichskanz er Fürst von Bülow, der Staats- sekketär des Innern, Dr. von Bethmann Hollweq und der FinaYmrmsier Freiherr von Rheinbaben beiwobnten, die erste eratung uber die Geseßentwürfe wegen Aenderung des Erbschaftssteuer-, Reichsstempel- und Wechsel- stempelgeseßes fort.

Als xrster Redner ergriff der Finanzminister Freilßerr von Rhernbaben das Wort, dessen Ausführungen ü er- morgen im Wortlaut werden mitgeteilt werden.

Statistik und Volkswirtschaft.

Ueber den Verkehr im Kaiser-Wilbelm-Kanal während des Rechnungsjahres1908

sind im zweiten Heft Vom 4. Jahrgang 1909 kcr .Vscric'ljabrkbefte zur Statistik des Deutscäécn Reichs eingehende Nachweise Veröffentlicht. Nach diesen haben im gayiz-én d'en Kara! im angrscbxnen Zeitraume 32 576 abgabenpflichtige Schiffe mit 5 853 114 Registertbrs Nettoraum- gehalt befahren; hiervon Waren 22 034Schiffr mit 4790 836 Register- wns beladrn. Vbn den 14 479 “Dam pfern mii 4586572 Registertons (Hesimtraumxebaitaehörien 5868171112092 798 Register3on5rcge1mäßigen Linien an. Ei.;en Nskwm-„rmgcbalt Von über 1500R-gis1erwnshat1en 229 Dampfschiffe“, yon ükec 1000 bis 1500_Reg1stertons 422 und von über 600 bis 1000 Rxxzii'iettons 1826. Von den Segelschiffen hatten nur 14 einen Naumgshast Von über 400 Registerwns uud 382 einen solchen von über 100 bis 400 Rrgisiertons, während 491 Schleppscbiffc (Lcicbirr und Schnxcn) übkr 400 Registerwns groß warrn und 1431 einen Tikanri-«Öalxé von über 100 bis 400 chistertons

aufwiesen. 26431 Schiffe iübrécn die drutjrhc Flagar. 50 die sch

5811411399, 408 die britische, 1740 ki: dänisch.) 25 die französisäkc, 1367 die niedrrländkscbe, 459 vic norwegische, 442 dis rnssixchk, 16.9 die ]rhwediich und 35 01718 der sonstigen fremdsn Fl,.kgqen.

Von dLn Schisfsn, die den Kanal in der Ricktuug BrunsbüUkl-« ;

Holtena'i befibrcn haben _ im ganzem 15 624 mii 2 594 358 Register- tons Ne1toraumgebalt *,

odcr dsr Obrrridrr und 15 aus Häfen der Untereidcr. Von diesen

Schiffen gingeu 6731 77535 drutscjsrn Ostsrebäfen, 1078 nach russischen oder -

finwschxn, 105711€ch1'chkved11che-t, 23 vachnorwegischen, 2778 rachdänischen Häfrn, wäbrsrd 3796 11071) Häé'en dcs Kabuls oker drr Obereider,

161 rauch Häfen dkr Uiitcxreidcr lisfen. -- Zn umgekebitkr Rich11mq '“ Kanal 16 952 Schiffs mit J' Z im Letzten Vierteljabrbundcrt von 300 000 „46 auf 3 Millionen Mark ' gestiegen. 43 Zweigbereinc nrxterbalten eigene Handarbeitsschulen mit

(Holtenau-Brunsbüitel) haben ker: 3258756 chisterions Nettoraumgebalt befahren; daVon kamen 7178 aus deutichrn Osiseebäfen, 1561 aus russischkn oder finnischen Häfen, 1719 aus schwedischin, 54 aus norivrgischen, 2057 aus dänischen Häfkn, der Obereidtr, 57 aus Häfen der

Untrreider, und gingen

9371 nach Eibbäsen, 1489 nach anderen kcutschen Nordseckäfcn, 851 ' ! 9237.

nach britischen, 1642 nach niederländischen, belgischen oder Rbeinbäfcn, 235 nach franzöfijcbsn. 95 nach Qi1dekkk1 westlichen odcr südlichen Häfen, 3221 noch Hafen des Kanals der Untereidcr.

An reinen Kanalabgaben (abzüglich des auf die Kanalabgabe an- '

erechneten Elblotßgelxes von 182191 516) sind 2692 365 „36 und an :“ ; steUungra-

: von 31 Millionen weiblichen Einwohnern des Deutschen Reiches fast . 91 Miklibnen im Hauptberufe tätig sind, und hieraus die Folgerung * gezogen, daß es ais durchaus notwendig e1scheint, nunmehr auch , Organisationenzu bilden, die eipe fachliche Berufsausbildung der Frau

ebübten überhaupt (einfchiießlicb der 2847 458 „16 erhoben worden.

Entwicklung der Bevölkerung Bayerns im Jabrc1908.

Ueber die natürliche Entwicklung der Bevölkerung “Bayerns, wie 11: aus der Vewrzung der Zahlen _der Eheschließungen, G-burirn und Sterbefäüe crbrüt, hat das bayciiicke Statistische Landesamt für das Jahr 1908 foigcndrs crmittclt:

Die Zahl der Elx;eschlies;ungen belief sich auf 50 442, sie ist gkgenübcr der von 1917 (51080) eZivas zurückgegangen. Auf 1000 der Bcvölkeruyg en1fielen 7,5 Heiraten gegen 7,7 im Vorjahre.

Dagegen ist die Zahl der (Geborenen (einstbließlich der Tot-

Schlcppgebübren usw.)

geborencxx) gestiegen. Sie betrug 232 397 (1907: 231 168), und zwar ]

Waren es 120 070 Knaben und 112 327 Mädchen. Troß der absoluten Zunahme 13er Geburten ist ihre Häufigkeit im Verhältnis zur Ge- samtbevölkerung geringer als im Vorjahr: treffen 34,6 Geborene, (G"eburtenziffer, Ter sich grgenwärtiq bekanntkich in den meisten Landern bcmerkkar macht, erleidet also arch in diesem Jahre keine Unter- brechunp„ wenn er auch nur unerheblich ist. - Von der Gesamtheit der_im Jahre1908 Geborenen waren 28 534 (oder12,280/0) un- ehelich, 6447 (2,77 %) totgeboren. Beide Grubpxn haben im Ver- aleicb mit dem vorhergehenden Jahre cths zugenommen. -- An

MebrlingSgeburten wurden 2932 ZwiUirgs-, 28 Drillings- und2Vier- ?

lingscxeburten ermittelt

Gestorben sind im Jabrc1908 (einschließlich der Toigtborenen) 146179 Pkrfonsn, und zwar 76171 männliche und 70 008 weibliche. (Gegen 1907 ergibt cb eine geringe absolute Zunahme der Sterb- lichkeit, doch ist die ab! der Gestotbcnen auch 1908 geringer gewesen als in ien meisten irüheren Jahren, Rekativ, d. b. im Verbältnis dur Bevölkerung, ist die Sterbeziffeygünstiger als im Vorjahre, sie sank von 21,9 0/00 au 21,7 0/03. Dieser schon seit einer Reibe von Jahren beobachtete ückgang der Sterbeziffer isi teils auf die Fortfchritte der Eesundbeitépkiege und derVoiksbildung zurückzuführen, teils ist er eine Folge des Sinkens der Geburtcnziffer und der damit im Zusammenban stehenden Vermindctung ker KindersterblichkeitSrate an der Gesamtsier ejiffcr.

Die Zahl der im Jahre 1908 gestorbenen Kinder unter ] Jahr (Säuglinge) belief sich nämlich auf 49 027 gegen 49 357 im _Vorjabre und ist von 35,6 0/0 aller Gestorbenen auf 33,5 % iuruckgegangrn; freilich beträgt die Kindersterblichkeit immer noch über Ein Drittel der (Gesamtsierblicbkeit. Von den 225 950 Lebend eborenen

nd 21,70„/0(1907:2200/o)imSäuglingsaltergestorben. DieS uglings- terblichkeit zeigt al 0 in Bayern fortschreitend günstigere Verhält- nlffe, allerdings ist sie im Verhältnis zu derjenigen anderer deutschen taaten noch recht hoch. Was die Lebensdauer dieser Frühversforbenen anlangt, so erreichte über ein Drittel von ihnen (16 822) nicht einmal den ersten Lebensmonat; immerhin ist diese Zahl absolut und relativ eiwas geringer als im Jahre 1907. - Dir unehelichen Kinder zeigen eine verhältnismäßig Zrößere Sterbeziffer als die ehelichen. Von den 49027 gestorbenen S uglingen waren 40 840 ehelich, d. s. 20,6 9/0 aller ehelichen Lebendgeborenen, und 8187 unehelich, d. 1. 29,6 0/9 aller "Uebelkchen Lebendgeborenen.

Verfolgt man die Säuglingssterbli keit nach einzelnen Monaten, 19 findet man aufs neue bestätigt, da das Leben der Kinder MUL besonders im Somm er gef brdet ist. Die snabl det odesfälle traf 1908 auf den MonatAugust (4936), die M ndest- Uhl auf Dezember 3426). Diese Erfahrung verdient erade in den kt)!untenden Wochen eachtung bei allen, die sich mit S uglin spfle e U befassen baben; Stillen an der Mutterbrust und besondere «»Er

der Milcbbebandlunkx bei künstlicher Ernährung sind die beste ebr Ueüetxdie genannte (Ge abr.

Stellt man Geburten und Sterbefäüe des Jahres 1903 gegen- Übek- so erth si? ein Ueberscbuß von 86218 Geburten oder 12.8 vom aufen der Bevölkerung. Dieke Höhe des Geburtenüber- 11511116, die im Vorjahr die ulc1che war, esagt ]unleicb, in welcher 1Stärke das natürliche Wachstum der Bevölkerung während des Jahres 908 fich vomon- .

kamen 9551 aus Clkbäfen, 1421 aus " andkrrn deutschxn Nordseebäfen, 725 aus br111schen, 937 aus nieder- : lärdiscben, belgiécizz-i oder Rbeinbäiey, 48 aus französischen, 127 aus J andsrcn westlichen odkr schlichxn Häfen, 2780 aus Häfen des Kanals -

4326 aus Häfen dcs K.;nals oder:;

oder der Obereider und 48 nach Häfen *

. zu den LébtliüMq ' die Entstehung uno planmäßige Aysgesialntng des Verbandes ist zu- : nächst ein Komitee aus Parlamentariern, Vertrekern der geiverblicben

auf je 100) Personen : 1907 dagegen 34,7. Der Rückgang der .

Zur Arbeiterbewegung.

Nach einer Meldung des .Oberschlestscben Anzeigers“ sind gestern auf der Bradegrube bei Ratibor vierhundert Bergleute in den Ausstand getreten.

Wie „W. T. B.“ aus Marseille meldet, ließ die (30m- pagujo bransaUauquus zur Bemannung eines nach Tunis bestimmten Pos1dampfers Seeleute aus Le Havre kommen. Kaum hatten diese aber an Bord begeben, als fie infolge der Mitteilung, daß der JuSstand der eingeschriebenen Seeleule von Marseille noch nicht beendet fei, tas Schiff wieder verlassen wollten. Die Polizei suchte sie daran zu Verbindern. Der Streikausscbuß wandte sick) darauf an den Präfekten, der den Befehl erteilte, die Leute ziehen zu lassen.

Wohlfahrtspflege.

Der Badische Frauenverein (Siß: Karlsruhe) gehört un- zweifelhaft zu den am besien [) ganisierten und „segenSreicb wirkenden Un1ernebmmigen wriblichrrUr_.1Uscher Nächstenliebe. Der erein feiert jest sein fünfzigjäbrige? Bestehen. Wenn aus le terem Grunde die amtlichen .Statistischrn Mitteilurgen über das Gro herzogtum Baden“ einige Angaben über die Wirksamkeit diefes Verrins bringen, so dürfen diese auf aneitiges JntereffeAnspruä') machen. Nugenblicklich umfaßt der Vadische Frauenbxreizi 398 Zweigwereine mit 76 893 Mitgliedern. Ik? eiwa eincm Vieriel aller Gemeinken drs Großherzogtums bestehen Zweigvereine; mehr als ]5 0/9 aller wriblbben Personen im Alter von über 25 Jaören sind Mitglieder einrs Fraueimvereins. Dke Einnahmen drs H;:rspivcreins l;.aben im Jahre 1908 “rund 1,8 Million Mark, die Aué'gaben nahezu ebensoviel betragen. Das Nkinvermbgen ist seit 1890 von 700000 „16 auf 1,8 Million Mark gestiegen. Hexbor- rasende Leistungen weist der Badische Frauenverein auf dem Gebiete des Schulwesens auf. An den Kursen für “ankarbeitslebrerinnen baben scit 1870 übér 3100, an densn für Hausbaliunuslebrxrimikn seit 1895 über 660 Sckyülerinnen teilgenommen. Die Frauen- arbeitsscbule ist in den leßten 28 Jahren irsgesami 1)on 25 646, die ' Luisen-Schule von 260) Mädchen, die Koch- und Haushaltunqs- 511: im Jahre 1908 bon 173 Persowen weiblichen Geschlechts Die vom Frauerivkrrix'. crtichteten Krippen kamen , im Jahre: 1908 über 90 Kindern zugute rait rund 23 000 Verpflrgungstagen. Uebskaus segenéreitb war die Tätigkeit des FNUMVerinS auf dem CJebietc ter Krankenpflege. Die Zahl der Krankenschwestern (1ng in den 12131611 25 Jahren von 152 auf 606, die drr Landkcankenpfirgeiinnrn bon 11 auf 145; auf 77 Stationén sind heute Sckywestxrn dcs Frauenbereins tätig. Im Ludwig-Wilbelm- Krankenbeim sind im [eßien Jahre 1350 Personrn verpflegt worden, die Zrbl der Verpflegungstagc b:!rua 26 314. Im Kindersolbad in Türr- beim waren im [Cyten Jahre 633 Pfleglinge untergebracht mit nahezu 19 000 Verpfl-g'tvßstaqen. Ebenso erfreulicke Leistungen weist der Frauenberkin auch auf dim (Gebiete der Armenpfiege und der Tubrr-

,x..- ,...-...,- -..... . - .- «...-M... ««W «-,. .. «

bifu-k! wvrdkn.

? kukoiebckäwpfung auf. Dir Einnahmen der Zweigvereine kes Frauen- . vereins haben 178013101111 im Jahre 1908 rund 1,3 Million Mark, die _

Aukgaben trnd 1,2 Miiiion Mark betragen; bas Reinvermögen ist

' 2661 Schülerinnen und 56 Lehrerinnen; anderweiten Unjerricht im Nähen, Kochen, Flicken usw. erteilen 189 Vereine. In 104 Gsmeinden bestehen Kleinkinderfckyxlex',“ Kindergärten u. der;.l. die Vom Frauen- berein geichaffcn und geiciiwx wurden; die Zahl der Kinder beträgt

374 Pflrarrimi-n; die Zahl der von leßteren verpflegten Kranken belief sich im Iabke 1908 auf 45127.

- Ein. Verband für handwerksmäßige Ausbildung der Frau 1011 demnächst begründet werden. Man hat aus den Fest- der Berufs- und Betriebszäblung von 1907, ersehen, daß

und eine Förderunq des Fortkommens erwerbstätiger Frauen durch

:' prüfurxgswäßige Abichiüffe dcs fachlichen Bildunßsganges der Frau In [Xterem Sinne wird die Zulassung von Frauen ;

gewährleisten. _ eselZen- umd Meisterprüfungen gefordert. Jür

Korporationen und HandWerkskammern, Lehrerinnen, Nationalökonomen und (Großindustrieücn gebildet, das sein Bureau in Berlin ZW., Alte Jakobstraße 20-22, eingerichtet hat.

Kunst und Wissenschaft.

Ueber die neuesten Messungen der Entfernung der

. Sonne von der Erde wird der „Mai. Rundschau“ aus Paris ge-

schrieben: Die Bestimmung der Entfernung der Sonne bon der Erde- ist eines ker größten Probxeme der modernen Astronomie, denn g-rade diese Entfernung dient als Einbe1t bei der Erforschung der unendlickoen Sternenwxlt, und ein relaiiv kleiner Fehler kann einen sehr großen Jrrium im Ergebnis nach sich ziehen. . nani-ter kikei'ier Messung ist die, daß man bon möglichst weit boneinandcr entici'nten Punkten gleichzeilig den Mittelpunkt der Sonné dureh das Fernrohr bestimrnt; _Aus dem Winkel, den die beiden Ferxtobre miteinander einicbltegen, und aus der Ent- fernung kainander läßt sich nach drn Geseßen ker Trigonometrie die Entfernung berechnen. Schon im 17. Jahrhundert wurden der- artige Rechnuvge:. ausgeführt und führten natürlich nur zu annähernden Zahlen, über die man sich schr uneinig war. Als Kepler darauf auf- merksam machte, das; zur Bsrrchnurg bikser Strecke die Kenntnis der Entfernung unserer Erde von irgendeinem Planeten genüge, wurde diese mit 130 Miüioncn Meilrn ermittelt (11:84). Im Jahre 1898, als Herr M. Witt von der Berliner Sternwartx einen neuen Planeten, Eros, entdeckt?, der sich bis auf 14 Millionen Meilen d_er Erde nähert, nahm man diese schwierige Arbeit wieder auf, und zwar auf Anregung des bier vor kurzsnx verstoebenen Direktors der Pariser Siernwartr M. Loewy, der eme internationale Kampaßne zur Durchführung dieser Rechnung ins Leben rTef, an der ck 180 Sternwarten beteiligten. Man begann mit genauen Beobach- tungen und Messungen der Entfernum; des Eros, was drei Jahre be-

anspruchte. Nicht wenig,.er als 2000 FernrobrbeobachimJen und 11000 Photographien wurden gemacht, d'ie_ gesammelt in UW!!! allen Sternwarten übergeben wurden. Die!: gtuadlegenden At en füllten 410 Quartbogen. Die zu erwartenden Ergebnisse dieser ge- waltigen Arbeit, die die größten Aftronomeu der Erde vereinte, wurdezi öfiers bezweifelt, um so mehr ist es zu be tüßen, daß die amtlich bisher noch nicht veröffentlichten Ergebni e glänzend ßnd. Als wahrscheinliche Mitte sämtlicher Messungen ergibt si die Zahl von 149 471000 Kilometer. Die größte S wankung der Messungen ist nur 90 000 kw. das ergibt im Ver- hältnis ]ur wirklichen Entfernung nur einen Fehler von 1x.» - eine Genauigkeit, mit der wir nicht einmal imstande Rd die Länge unseres immers zu messen. Dies das Ergebnis der MM in den Iabren 900/1901. Doch sollen in diesem Jahre die, sun n wiederbolt Werden, und man hegt die Hoffnung, diesma! mit einer nauigkeit bis zu 1000 Meilen meffen zu können.

Die Universität in Münécn ernanxitx „W. T. B' “folge“- Dichter Martin Greif. der esiem keinen ßebsigsttn bartstag feierte. aus diesem Anlaß zum Ebrendokt or.

Um das Audcuken des verstorbenen

Gex.» !! K*. M Leinricb Lan] zu ehren. bat die Fautiiie u in Manu ein»

168 Bruin: haben eigene Stationen 1ür Krankenwattung mit -

Eine Art soge- ,

gründung einer Akademie der Wissenschaften beii'u1mt,- die der Universität Heidelberg angegliedert werden soll. Dcsxs Ver- bältyis ist in dem Sinne gedacht, wie die Gesellschaften der Wissen- schaften in Leipzig und (Göttingen zu den betreffenden Universitäten tebe. Während die Hochscbulen und ihre Institute als sol : in erster Linie sjaatliiben Lebrzwecken und, zum Teil wenigtems, enau umschriebenen praktischen Zielen dienen. sind die kademien lediglich der freien Forschung, der wiffenschastlichen Arbeit um ihrer selbst wiÜen gewidmet. Mit der Errichtung einer Akademie“ in Heidelberg geht, wie der .Ftk . Ztg.“ aus dortigen Uni- versitätskreisen geschrieben wird, ein Maus in Erfüllung, der an der eidelberger Hochschule schon lange besian , der in den Tagen des ubilaums von 1886 vielfach erörtert und von dem verstorbenen Großherzog mit lebhaftester Sympxthie aufgenommen wurde, deffen Verwirklichung aber wegen finanzieller und anderer Schwierigkeiten bisher nicht erreicht werden konnte. Jeyt ist dieser Gedanke von neuem aufgenommen worden und, dank der geschickten Vermittelung _des Geheimen Hofrats, Professor Dr. Endemann durch die Lanzscbe Stiftung feiner Verwirklichuna zugeführt worden. _ Es ist dies, soweit uns bekannt, das erste Mal, das; in Europa _ei_r.e Akademie der Wissenschaften aus privaten Mitteln bearünd“ct wird, wenn auch die bochberzige Stiftnng der Familée Lanz in der Munifizenz der Frau (Elise Wenzel-Heckmaxn in Berlin, die der Berliner Akademie der Wiffenfckyasten vor einizen Kabrexi eine gleich hohe Summe für rein wiffenschaftliche Zwrck: zur Verfügung stxilte, ein Seitenstück findet.

_ In dcr Numismatischen Gesellschaft in Berlin wurden, wie die .JnJernglionale ngmlerzeitung' mitteilt, jüngst interkssante Mittei- lungesx uber die„Pragung von N ickelmü nzen im Alte rtum gemacht. Eine solche Praßung geschah durch die indischen Könige Eutbydemos 1]., Pantaleon und Agatbokles, die in der ersten Hälite des zweiten Jahr- bundcrts v. Chr. in den Ländkrn südlich des Paropamisosgebirges ge- berrscht babrn. Die Anaiyse einer Münze des Eutbydemos ergab 77,5 I Kupfer, 20 ;; Nickel, fernér Sparen bon Eisen, Zinn, Silber usw. Die Mischmig steht also der heute beliebten von 75 % Kupfer und 25 % Nickel sehr nahe. Dem klassischen AltkktUm ist das Nickel sowohl drm Wésén wie dem Namen nach unbrkannt Jewesen; erst 1111 Jahre 1751 bat es Cronstadt bekanntlich als beibnderes Metall nach- gewiesen. Den Cbinesrn aber war es seét alter Zeit bekannt, und durch sie ist es alirr Wabrscheinlichkeit nach nach Judicn gekommen,

Literatur.

2. Sonderbest 1909 der „Architektin drs FIT. Jahr- hunderts." Verlag 0011 Ernst WaSmutb A.-G. Berlin. Preis brosch. 9 516. Vorzugkpreis 4,50 516. _ Das borlikgynde Sonderheft bringt einqebende Datsieüungkn der Wohnhäuser und Villen von Carl Motifs, Architekt in Cöln. Mehr und mrbr dringt die Erkenntnis dyrrb, „daß die einfachste Form des Hauses die beste sei, und die K1a11ckeit der Komposition und Einheit der Silhouette in Verbipdurg nut liebevoller Behandlung der Einzelheiten Verleiht den Häusern bon Moriß ihren Cbaraktrr. Gßixerüber ker gegenwärtigen Strömurg, dke oft allzusehr das Flachige in der Architektur bevorzugt, gibt Moriß seinen Fassaden gern etwas Relief. Die Verbindung des Hauses mit_ der Landschait ist bei ihm gut gelöst. Die bersäxiederen _Flacbsn der Haus- und Garkenarchitektur sind mit den Baumkulissen der engeren und weiteren Umgebung in Zusammen- hang gebracht. _Auch seine Jnrenräume treten in der Ornamentierung der Decken, Wande und Fußböden in Beziehung zu der landschaft- lichen Stimmung. Beim Hause Mori? in Cöln-Marienburg erfreut die (Ge chloffenbeit der Gruppe des Wo n- und Bureaugebäudes. An der Vi (: Junker, Olpe, ist die Unterbrechung drr Säulkn durch den eingebauten Balkon etwas unorganisch. T.;s Haus Schütte, Düffel- dorf, mit sriner kräflig-n Säulengiiedrrung zwischen Erkern stellt den Versuch eirxer neuartigen Faffadeniösung dar. Als künftisriseh recht bedeutende Arbeiten geben sich die Villen Vallaui, Cohen und das Stallgebäude Schütte m Düffeldorf.

Im gleichen Verlage erscheint: ,BerlinerArchitekturwelt'. Zeitschrift für Baukunst, Malerei, Plastik und Kunstgewerbe der (Gegenwart. Preis des Jahrgangs 20 «16. _ Der Inhalt der eisten - drei Heike drs zwölrtsn Jahrgangs ist im Wesertlichen folgender: Heft 1: Archiikkturstudien von W. H. König, Kaufhaus bon Bielenberg u. Moser, Hawergxxpxx Schöneberg bon Weber u. Heyer, Landhäuser Zehlendorf bon Schlank, Schreiber und R58, Innenräume von Lies- beim, Apotheke in Stegliß bon Möhring. Heft 2: erke vba Séadow, Hays „des Berliner 8ebre1bereins von Toebelmann u. Groß. Mi 3: Stadniche Bauten in Nixdorf, neues Rathaus, böbere

ädchenscbule, Oberrealschule bon Reinhold Kiehl. ] „__D'er GroßadmirJl von Koester feiert am 21. Juni sein : fünfzigiabriges Disrstjubilauax. Das Zunibeét der .Flotte' btin t

aus riesem Aniaß cine _kurzr Beschreibung der diensélicben Tätigket des Großadtmrals nebst einer Reibe von Abbildungen, die ten 1 Jubilar, die von ibm befebligten Schiffe usw. darstellen. Die Frage . der_ ,Dreadnbugth' wird in einem längeren Artikel behandelt- 1 Weitere A-xxfaxe des Junibeftes sind: .Was die Engländxr für die iNotwendiqkeit eiuer starken deutschen Flotte sagen“, und .Fcrt- bildungsscbule und Flotte“ (eine Ergänzung der früheren Artikel. „(Gymnasium und _Flbtte' und „Volksschule und Flotte“).

- Alpine Gipfélfübrer. F7111.-U. Bändchen. be. je 1,50 „16. (Stutjgart, Denksche Verlags-Anstait) _ Für bisl: Tausende row Freunden der Hoch,;ebirgSwelt, und zwar nicht bloß ?'ür die eigentlichen Hochtouriiten, sondern auch für die größt? Schar der minder geübtén und anfpqusbollen Bergwancerer, die x:: zelxzeuxl'r-Ö die Ersieigung eines esondeks lobnezdsn béderr: W521! ' unkernebmen, sind die „Alpinen Giriekäbm' er:: Sexwe- * zugtes, in seincm Wert rückhaljkbs a.":rrkaxxxss T* ““Na-rm geworden. Dies: kleinen Monograpbinz birim m der T:: 31.129, Das der Alpinist Vom kraftiscben wie vor:! K:!Ken SÜDTI- punkt aus über den einzelnen Bet.; ;.; 2:67:21 wäxxs-DQ kann, in der denkbar _gediegeniien, Mix.:eäkrkn 2:3.“ ;:rgixcö feffelndsten Bearbeitung, yoda? wobl ixker. :S: “ck WQ vm ihnen hat begleiten und dernen W727, „7D 5.7: 4113 &II? I?.": großen Alvenwelt so znrerläsüze und "? rékxkeéxé; Zäch Fibrr“: wünschen möchte. Juiolgrdeß'en wird_denn US de: axurüe ZW der Sammlung in den wertxkien Krriéru ker Area““rtuxke rar: FMF? und Jntezeffe kegtüßt werden. Die drei W WM:! bebaadkxx drei Gipixl bew. Ber.;gekietr de: ;Térrler an'.“ Murx: W !*.".- in i_eder Hinsicht zu den lobne-dßea dx? OTW 323651": Ma: dür-ieu. In Band TAU Wü»: Z:?» Saxkö Ü! TEO?- E:- bebung der_Le-ogauser Steinke!» Lais Binder! W - Berg, den der BMW;: xm: RW 9.1; eiwx AUBW: WRWok be- zeichnet ard in sei?!!! de_twnxxadn XOMMMKK: KWZ mit xbensoviel MWändnu TULLN ' dwätkßt. WOWW- iaßtvonEnffEntte ,bebuthtd-rk xärÜiUz-dseiaeNaö- barmalso kaskcdirt SiWWYMFUJR *rWLaeRr sua!!- 'euein bekannt find, alk daß ck 33145 vm. d.: deder etgwelt biet trnd besonders darauf &ka zx .. Zn Bard U endlich *ükn un! Leon Treptow in da! Jarno- derZilletkakn _ eu m-d söiikrtt uu knien kata!» Wirk! k&fel SÖwarnrx- sie !. Mö! ner und Mösele mij ibm :Mm Uv _ m: 111! Ruit vie *nüji-m ud [“es-W , dessen - dit Aweuktxvud duwkwsxiauugdaVerlk-a "ste, deskvmfoeW WWW; m Titoltrxxm, iy erwä- er Weise M,“ , worden 1,71. A9: drei Budde: W mit Abbilduugev, W „***

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