1909 / 146 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 24 Jun 1909 18:00:01 GMT) scan diff

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deSSpeziaktarkfs 111 den Staffeltarifen zurechne, weil diese Tarif-. klasse sestaffelt ist, n1cht weniger als 85 9/9 aller (0er auf den preyßifiben StakWelsÉnbc-bnen heute bereits zu Staffcltarifen gefahren. Ich denke mir die Entwicklung des Tarifs so, daß vorhandene Staffeltarife weiter ausgebaut wexden, wenn ste “den Bedürfnissen des"Fernverkebrs nicht genügen und daß man, soweit wirtschaftliche Rucksichten nicht dazu zwingen, vomStaffeltarifsvftem Abstand zu nehmen, dijMkJM Tarife, die noch nicht Staffeltarife find, in solche umwandelt. Es ist i_a aber durchaus bekannt, welche erheblichen Widerstände gerade den Wunséhen im Osten auf Einführung der Staffeltarife fur bedeutsame Artktkel, insbesondere Getreide, entgegengeseßt Werden, daß diese Widerstand: außerordentlich lebhafte find, daß fie insbesondere aus Mitteldeutsch- land und aus dem Westen der Monarchie an uns herantreten.

Was die wiederholt empfohlene Sparsamkeit betrifft, so kann ich nur ernxut beton'en, daß die Staatseisenbabnverwaltung in voller Erkenntnis der Bedeutung der Frage fick) von ich:"): die größte Mühe gibt, wirtschaftlich zu verwalten, ohne dada: erheblrckpe wirtsckastliclye Intereffsn zu wernachlä!fi.;e:'x. Fur uns ist jest bsi dem Wechsxl “de;; Uebxrganges von Hochkcnjunktur zu einem Stiüstanke, teilweise Rückgxnge des Verkehrs die-Hauptaufsabe gewcéea, mi: aNen [mieren Einrichtungen uns d:m jewetligen Veékehr anzyyaffzn. Um dées: Absichten dxrchjufübrcm Haben garxz umfaffknde Anärengxxngen ixn gamen StaatSeisenbabnbereche ;]ewacbt Wedden müFxn. Ick) D;:f :kér fcsxzsteU-„n, dxß dics:A.-;s1rxn,;unz;n Vox. zwetsel- losem EÄolze begleitet gewesen find. '

WERU Herr (Gr.:? Mi:bach au.; eite NUgUng de: VMwaltuxg béngewieésn 5:1, mi! SäcberbManaßrczch zu Weit 311 gebsn, und ins- kesondete „*.*-“,““ die Untxßübrunzcn, dis wir 1431 t.“.: ganzem Lande haus?“, kénsewissxn kor, so d.:rf ich Bemerken, ratz kt: Frag“, nnter w:!ÖeU Umséärdsxx 91.18 Plankxexzunz 1.4 eine _U-nter- Odér,UebLk- fübrmt-z zu Véxkxäxkxln 171, 21111 gxößéér Sdkgxait aucb m der ZSKTkJNUÜMJ d:».lérp? ,'??th wild. Wrr s::ckxen uns auch hier dem BZTÜKUss-s a::zuxaffskx, WIÜM in k€1119m Falle schemztisch vcheken, woßsn a;:s“ Unseren *1ßbenbadxexj, w:) ja meikt Zjn V::ÜÜNZ-Z Zéerza nicht v::banden fein w1rd, 12icht mik der AKLIJS v:: UnxerZÜÖTMZSU vorgehen. Das “im kinzklnen Falle auch a;?“ Neksndadncn cin Bekücfrxis Voréixgt, w:.rd -* w:, 83 HSL“? Graf Mirbxcb :'Äü'xt - anerkannt, und 111 solchm FaÜe muß nach,;ebclken :::rken.

HM “Era? Mixbxxb m:inte, die Staatszisendaknen wären doch nickt anders zu chrieüßx als eine grcße Transport,;efeüsckxaét. Dixscr Auffassung möchte ich widersprechen. Die Staatsctsex.bahxkaertung ift e'we öFentlicbr TransportaUstaLt ZUM Maßen allcr, fia wiris-chaftct cken 715.22 wi? dk: Eeseüschast, wie Ki." Aktionäre in “(Le eigxne Tasckxe, was fi? 1:11, tut fix zum aslgemcinen Bester.

kaer die Fräse 1:56 RauÉVerkojs in dsr: Spßisrwagsn hab? ich mich jÜKZst auch 5in aus,]elaffen. ES besteht die Mekndng bei UNI, daß wir ki! richtixe M.tte za z'seHen ganßt Haben. Diese Anschaunng wir“") nickt QÜLÉOTTIZK “,x-12111. W?! 527362“. akk): knrckchts keice aniyxxse Stimmung gsg-n die qucher; im GLJMTLU wi: teilen ger€cht, die Hälffe de: Abteile g-"k-ört “ken Rauchern, 512 andere ken NichtxauÖHrn. EZ MKW mtr im Vo:wege die Tamenadteilxz aus;,esÖZLBZxx. “FZ

Das; die Fxbrkaxtxnkxexxxc "m idrxr j-xHTZ-n Form 1526112975ka "171, daß fi? den SkaatSeisenbxbnen wle aßen kkutschcn I'abnen 1861: er- hebliche Verlust: zufüßt, darüch brstch beute kaum k17-L Méinxmgg- verschiedepbeit (ssl)! :ich!i-,;!2; s: 251“ manseléaft aufgkdmxt. Ich muß 11176) aber dock) da,;xgex: rerwahxyn, d.".ß dis eraNTMng für die Form, die die Stkucr bekomxxxru hzt, m-„Znem wrr-xhrten Voxgäx-gxr im Amte zur L.:st gelegt ?:«erde. Es waren 5965 ankére szwingcnde Umstände, die diese Steuer gegen den Wunsch und WWW der Vundssrk-„ziekungen in dieser Form haben entstehen laffem. EZ 111 die fsste Akficht, diese Steuer, faüs fi: 11.1471 fällt, wie es den ijs-bcin bat - fie s:!xeint bestehen bkekbén zU sollen _ in eine Form zu brkngen, das; F: den Verkxhr nicht mehr vinknliekt, kjkébklt, WK: 556 unte'c rm gegen. wärtigen Zuständen gefchehen ist, dcß insdysondeu Vermieden wird, daß dke StaatRisenknbnrerwaTtnng durch die AÜWUUÖUUUJ (1:8 den oberen in dke unterm Klaffezx eéne Mit-„re Schädi-zung erZährt-

(Bravo!)

«Herr Tramm-Hanuoder: Für die Pwvinz Haxn'de nt vxrbälthxmäßig wenig g€scheb€w obw_sbl die Pr'owinz let lbkkm Eintxm in km preußisa'pen “Staat em guns Ctssrbabnnexz 9:11- Z-btxht 5.12. Die Klasen 952: die'Ureuß1_!che'Ctjsnbabnvolitvxksmd t:". :x! P::“UU :klxewew. (Fin S::ez'alcOUnUh 111 die Durchfuhrung der TÜ.“- ::“ K:TZZ: 7.347 Tapxßdberx, nicht nur als Lokqldabn, 557.277. “““;: :-: “„ckck-“:.“. T*.crÖxarstfxbk. Tre Wort? dks thstexs wir: „...... „'.. '... “:e: P::JM xerT-xben,'abxr Es kommt aufdze TALK “..-. M:: "„ckck“. ::.-_ D23ch557Zxchwierxgksttem dke diese: Lxme MTZ-Zex7ér'545, .:Z-r :S??? WT????zféitén smd 711671 größér als :arérZwH M27: th im ::er-zn szre Wempstens zwe direkte Vcr- 815347; WWS: Hann.“):er Und (5211215. Au€ßcht gexteUt, marx mßrkt 25-2: :kXLZ msd: DLR Vwrarbei €.“. ra'Ür. FSME? znuß eins nochtlbe UstkxszU : ::m die Staxt Hzmer, namenjltch für den Guter- :eékekr, Zr: EMÖYUIJ ZSZOZSK Maden.

MiNistxr “5er HFMtLixhe-N Arbsitert von Breitenbach:

Mekce TSUZLÜ T,?x LT-iz CeWx-Hxncher wird vielfach ccn-zestrebt, das is: un? Zeert. ZH car? aber Zemetken, daß fie den Weg zwiscten CSU! un': HSITT'IST ;,exxüd-„r kxm We,; über Lehrte nécht wesentlich akfürzk, ße bat 527: a:“. fich feine Ztoée Verkehrs- kedeutung. Ich muß 26 auch abéebxea, dasz 125.9.er “kes MinisL-Us oder des Ministeriums der Bau dieser Linie i.“. Au9ficht gestxUt sei. (Fs baden Prüfungen staktgefunden, nixßt einma! aÜgemeine Vorarbeiten, aber apgefichts 1er außerordentlich großen und dringenden beeiten, die die StaatSeisenbabnverwaltuwg im gesamten Staatsgebiete zu erfüllen hat, haben wir diesen uns bkkannten Wünschen bisher noch

kein Gehör ocrieiben kör-„nen.

cImfvon Mirbach: Für die Sekundärbahn müffen„die Aylieger das Terrain hergeben. In Ostpxeußzn beneb-xn hauptsachlich sdlckxe Nebenbahnen, deshalb find unsere Kommunalverbände so sehr xber- laftet worden. Für die wirtschaftlich notwendigen Bahnen uber- nehmen die Kommunawexbände dke Terrainbergabe gern; ahex nun habe:) nicht mehr wie ftü'oer in den Gemeindevntretungcn dxexenigen die Mehrheit, welcbe seßbaft find, und die 1th maßgebenden Leute wollen ihren Grundbefiß gut Verkaufen und strebkn decbalb vor aUm Dingen nach einer E:?enbahn. Den Gegenden," welcbe drä- gkavk-ert sind durch die freie Hergabe des Terrains, mußte einc Do- txxicn gegeben Werden.

Ministel der öffentlichen Arbeiten von Breitenbach:

Die von Herrn Grafen Mirbach wie von dem Herrn Belicht- «Kalter erörlerte Frage ist im vkrganßenea Jahre Gegenstand ein- gebende: Erwägungen zwischen dem Finanzministerium und meinem

daß es skb nicht empfiehlt, an der bestehenden Praxis etwas zu ändern. Wir find der Meinung, daß die Wünsche des Herrn Grafen Mirbach "und des Herrn Berichterstattexs am zwcckmäßigsten und besten immer dadurch berückfichtigt würden, das; die Königliche Staatsregierung in jedem einzelnen Falle sehr sorgfältig prüft, ob besondere Veranlaffung vorliegt, leistungsscbwachen Kreisen beizuspringen. Es ist das bisher auch schon dxe Uebung gewesen, Ich kann nachwüsen, daß gerade für Ostpreußen, wo solche Verhältnisse vorlagen, die König- liche Staatsregierung in den lkßten Jahren im weitesten Umfange eingegriffen hat. Seit 1903 find ostpxeußische Kreise in nkcht weniger als 8 Fällen durch ZuschÜssk für den Grunderwerb er- heblich unterstüßt worden. Ich darf daran erinnern -- die Frage ist hier wiederholt eröktert worden *, daß, KW PLLUÜLU nach der Ver- staatlicbung der Hauptbahnen sich e:;tschloß, eine umfassende Neben- babnpolktik zu betreiben, Grundsatz wurde, da 66 M) UM örtliche Intercffen handelte, auch die örtlichen Interessenten zu Beiträgen heranzuziehen. Man versand]: vielfach, dUß außer dem GUM?) und Boden auch ein Varbeitrag gelöistet wurde. Im Laufe der Jahre hat man fich der Regel nach ax? die FNNMUI "VSI Grund und Bodens beschränkt. Als dann das YSTUUWM Qu? HW'bee des (!?-Zrund und Bodens untér Umständen m „Härtsn fübxt". bat man sich seit 1896 cntfchloss€n, den quxxrkffenten kakzuséellen, «nt- er den Grnnd und Boden 081131.*LZ['77“ [)B-337 P-xxlsÖalÖSiÖkäM zu leisten. DieZe Vciträge wcxkxn 12.1 (H.“.NZS ((,-.',]?steüé'. (Fs ist nicht ohm Jutsressx, wie 1107; “;.-[zn 673 Jcttemffcnten Verbalkkn haben. Sie haben in 91 Fälle); drn Grund und Bodkn gesteUt, in 56 Fällen haben Je Pnuscbalsamrncn gkzablt, ist 27 Fällen ist das eine oder das andere Z::fchehen. Hieraus ergibt fich, das; heute noch die überwiegende Meinung 581 dsn Interessenten und Komwunal- Verbändcn ist, daß die Hergade des (51!!an und Bodens in Uubura ! d1s 1icktige und Vortsilhaftere ist. Es ist auch nicht ohne Jntercffe feséxuséeüen, i:“: rrellßexu Umfan-xxe 1:1 dkese'x ZELL Von 1896 cm seitens der Verbände, seitens der KrXsc “cis P,:Nfckquantcx'. gxzahlt find. Nach einer vor einigsr Zeit ang crtkgtrn Uebcrfickßt wurden gcxaklt an Panscbsummen 184/10 MiÜionen. .Hiarin find (xder eiNbcgriffen die Zufézüffe des Staates, als Untxrskützxmgkn etjva leistungkunfäbkger Gexrxcénden zum (Hrmderwerk). Jr: dkrselben Zeit bt d.“;gegen der , Stactt, sNveit dic Abrechnung-m zu üderc-bsn WMW, an Grund- ; erwerbskosten myby aufwxndxn müssen 42 Miükdnen, er hat axso ; ta1s5ch1ich 23 0/0 de: ErundchrkskOTÉen geßagxn, plus d:“.jcnkgen .= Bstéäge, die “als Zuschüsse (;ck:st wyrdex. Nun i:“t, wie wir fest. Z

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stellen kSnnxn, ein allgemeiner meÉ-FÉ Im Lcmkk auf AMdcrung des bLHHZrig-n Systems 2154171 laut gkwordm. Im großen und ganzen ist mcm jUfrU-dcn. Wüx-«sclye kommen 9.195 nakurgkmäß übskwiegend aus dem Osten, wo wir Zn dsr Tat mit andsre». VexbältniszabTen zwischen Haupt- und NÖex'Öadnen zu r€ch7m 525-211, 516 in dEr Mktie und im Westen. Es ist dUrchaws réchtig, ma; ((Islas won Mérback) auIsüHrtc, “2 daß vox! dcn gesxmt-zn bencn 1:1 OstprSUsz 660/0311e5epbobne'n ; snd, wäd7end im ganzen Staat dks VcrxällniL-Zahlcn 40,4, für die ; 6 östliäxn Provinzen 47 0/0, für 'die 6 Westlich 34,8 0/0 bktrIJLN. ;

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Es isé nun erwogen woxden, wéc man Wünschxn, ww fi: Hkute ; und in der Kommisfiorx geäaßert smd, Rechnung trasen könmte. Da * i": (:“.ége!8,1„t wwrkxs, dus; man kilometrisckxe Zuschüsse an die Jnter- __ Effekten aäde, um Lern Aani: aukzzxzüben, daß fie selbex den (Grund- ! erwsrb bxsorgten. Mat“. dachte daran, daß sowohl das Intereffe das , Skagts dchi gefördert würde wLe dkk Voxkekl der Jdtxressenten. Cs 5 sm“: P::dxkeMÖ-uxzxs-j anaestellt Wocden, (6 rvnxde apgcnomwxn, - kzß Hieée 341511772 2 5'5 4000 „56 Pro Kilometer bekragen. Dabei ,- ergab fich, 1353 dis? e*n: 5eträchtlich= Mkkrkelasfunzxdes Staxlßergeben “'; wüxde. 65 WMF? aach Nwogcn, daß solche Zuschüffe JUNI außer- ' ordethich Uschéchmäßikz wirken würden, indem in Kceisen, in 0411811 , der Eruxderwsxb béükg isi, fie un1er Umständen alle Kosten des ;

mx: Linen gecinxxn Vrotheil der Eiwerbskosten darstcÜen. Ich durf

zwisxb-zn 4500 Un) 70100 „15 Pro Kilometer gcscbwankt haben.

alle diejeniJ-Zr', die in der V-Ir,xax1§e;xh€it ayf (Grund der |ckng ke; (H.Nr.!) u.".d Bodens oder durch P.'Usrlxrxleinäze, fich benashteéligt 51th Und, wie mit [Mini durchaus [e:ecbtigt, 1141) auf den Vorgang d-3rufen wärdeu. den beteiligten Rkßsoxts Lrwünsckpt, bei dcr blsßeriH-n Praxis stehen zu bleibexx, n»: nac!) zwei Richtunge'n adzubelfkn, eine größere SiÉErbeit von Anbeginn dafür zu geben, daß die Kostka des Grunderkrexbs möchI-st zntxrffcnd abgeschätzt werden. Zu deut ,ZwIcke schi5n es richth7, in (1an schwkecingn Fällenäuéfübrikch Vorarbeiten Vor gxseßlicber Anforderung der Mittel anzuordnen, während beute in dcr ngkl nur Vorarbßitcn all- gemeiner Art gkm;cht werden. Endlich soll eine gmxaue Prüfung “ch Leistungsfähiczkeif dsr l'ejreffenden Kreise siattfinken, um im B:-

Die Staatchierx-éng ist durcb ewe sorgfältige Statisiik, die für den ganzen Stoatöberekck) [:okgenommen ist, jetzt in der LM“- s1ch MUMM klar zu s-xkn, Wexchöx der Kreise leistungs7cbwächer imd lakstnnaMälker ist, ick; glauöe daher, daß nach dieZen Crkläxungen die WÜUsÖL 10713091 des Herrn Rekereutxn als auch des Herrn (Grafen v:)n Mixbacb ke- friedkgt sein wetdxp, ohne daß wir uns anf ein bestimmtes SMM“

festlegen. Herr Tramm [)(dauert, daß nach kkr (Erklärnng des Ministers

der Bau ker Bab" annovzx-Celle ml (311101109114 gsJUUMU vc;- schoben sei Diese Liniései aber der Stadt Hannomr seinerxekt UUÖ einen schréstlicben Bescheid des Ministkkkums 1" NULÜÖt gestellt worden; der Minister möge deshalb seine Steüungnahme dazu

"WW" it schl' ßt d" D'sk ss'on am te te 1 u 1 . Bexicbterstatt-r Herr von Graf; cmpfi-blt 918145141115 einen anderen Modus bei der Ecivxrbunq des Babtterrain9,(wetl «5 ixvt gerade diejenigen, die an einer Eisenbahn das meiste Jvtskeffk- batten, ver- ständc'n, den F-skus bochzunebmen. _,

Die Eisenbahnvorlage wird darauf unverandert an:

genommen" ksch ift "b di E t ick

l erM r uer e-nmx [nnchedYesLrFFYYKaHZÜHnlick)en_chinbahncn und dte Versvendung aus dem Fonds znr Forderung "('-53 Baues von Kleinbahnen, deren Erledigung durck) Kt'nntntsnobmc dkk

' tt “c on Gruß empfiehlt, beschwert fick) BerlFxérZsijZikferrrHan vder «018 über das "T*“orxxeben der Staats-

Reffott gewesen, und beide Resorts find zu der Auffassung gekommen,

.

bahnverwaltung grgsnübcr den pxiVatcn Kielnbabnen, namentlich in

(Gr:.mderwer'cs kech5n wsmn, in ankcskn Kkeisen, wo er teuer ist, „_

kx ., d die Grundeinkrk-skosten bei dem Bau don Nebcnbabnen - , bemer ,. ' auch 162 chimuég, daß man in ZEUS", Wi? Dkk ße jkßt durckpwsn, Dann kommt e"::1 a:“.drr-s Moment, das Herr Graf Mirbach bercits ; be'oyte, ex *.v'xx'xsn aucb leistunasstarks Kreise in dan Bxfiß von s01chcn ?

kilomensckxx: Ex:“.scbäkigungm geseßf Werden. Es kommt hinzu, dz-f; Ö yondknBabnstxigxmterführungen, Von denenick) obne Weikexes ausrüme,

' daß fie fÜr das Publikum, das die Bahn benußt, Unb qwmlicbkexken

bks ericn chr*xi“ BLZNÜT 081811161 9958". [ck (5 WKÖ (SS“; , - .* , b 8 P U" v * - große Sicherung bedeuten. Denn nur aus (Grunden dsr €rch:1;r?k

Aus allen diesen Gxündkn 1691?" es -

dürfnisfalle mit Zus-Éüffen in stärkerem Maße wie bisher einznaxkifen. ,

rovin ommern; die Staatsbabnverwaltung babe große Besgx . KFPS? daßjde Kscknbabn." ihr Konkmrmz machen köncxten, ungd mache dcn Anschlüssen a'n die St_aalsbadu und dem Uebergang der Transporte alle möglichen Schwiertgkeitem In manchen Beziehungm übe die (Eisenbahnwerwaltung keine richtige Sparsatxrkeit. Er sei gestern von Stettin na Berlm gefahren; in Stettm seien schon um 7 Uhr Nachmittags ei hellem Tage die Lampen in den Wagen angezündet worden, er habe dann aber in Berlin_um 3 Uhr noch bei Ta eslicht die Zeitung lesen können. Die Anspruchs an Grund und BoYen seien vielfach übertrieben, an manchen Stellen sei so" vxe[ Terrain verlangt worden, daß acht Gleise nebeneinander Pla hatten. Für die Bahn Labeo“chcnwaldc seien'große“ Summen ver chchdet worden, da fie wegen der unrichtigen Lmixnfubrung nur minimalen Verkehr habe und den wirxjchaxtlicben Bedurfnissen des Landes „ÄÖÜ Rechnung trage; die Linie batte nördlicher gelegt werden munen. Jm Krctse Randow 5.16 eiu Bahnbau 5 Jahre gedauert, und so lange habe das Baubnrcan unterhalten Werden mussen. Aües das

deute nicht auf Sparfamkyit bkn.

Minister der öffentlichcn Arbeiten von Breitenbach:

Meine Herren! Im I.;!)r81893 ist das Klei:.babngeseß ge1chaffen worden, und seit diesem Zeitpunkt ist die Staatßregierung lebhaft bemüht, den Bau kon K'le'knbabnen zu fördern und den Kleinbahnen die Wege zu ebnen. (és find Bestimmungen erlassen Wer den Anschluß ker Kick:.OleU an die Hauptbahnen; es ist dkn Bsbörken «111111957. worden, das größte Entgkgen- kommen zu bieten. EMM." Boxbebalte müffen gkmacht werden, Wir dürfen es UickÜ duxxcx', daß die Kleinbahncn, die den engeren und eu,;sten öxtlich: B."[*i'..s...ffen ger-ügen sollen, CTWa dmc!) ZU- sammenscbluß oder den B,.U langer Linien den Sxaatseisenbabnen den Fernwerkebr und Durckxgmxgsverkcbr vebtnén. T*aza werden Kiki?!- babnen nicht geba111. Freilich crwackzscn uns an:: désssr B.deränknng selbswersiändlécb bäufiw. L*esQWcrdcn, Mil “ric örtliäzen Interesse!.éen nicht einsehen wollkn, daß fi.- Wit ibrcn Kekixsadnkn anderm Zw.“,ckxn zu dienen babxn, als rie .medtdabnen. Ick.) kcmn mir angesiäxis der posttwen Bestimmungen, die über das Vexbpltcn ker *Ttaalßeisenbabn. behörden gegenüber dcn Klein-Zx-bnen bcst ben, anch kamn vcrsjellcn, daf; aUe dies: Fragen andch al.“) nach rein sach2ichcn Mstiysn behandelt und beurteUT mxrden Ich kam mir auch nicht “».-r-

" steUen, daß es fich in dem Eike-„[*„xbx1ditekt'xonsbezixke Steilin andsrs

verhalten bcxt, insdesondcrc möcbkc EF,: :“,“enlrxd-Ir Verstorbenen vortreff- lichen Präfidentxn in Schnß nebmén, dkr jahrelang in Skeitin amßcrt bat. I)as; wir durch unser“: Neukau en der Laxdwirischaft Axdsijk- kräfte entziehen, wiU fck) 151 in gcwiffxm Maße Zugaben. Diek N.:"- buutcn müssen jedoch gefördcrt w:.x'ccn; 11-3 dienen d-n J!“.tereffén ch Betriebes und der Allzkmeinbeit, umd wir 121.1“:ffsn fck;lief3licb dis Ar- beitskräfxe nehmen, wo wir sie berbckoxumen E? beskcben abcr .*én- schxäx-kende BusLimmungen, die auck) irn (,anzdn 2.1de k€ach.et Wexk-Hn, darüber, daß die Betriebßdcrwaltm:gcn an;" die TnKressen ker La:.d..ixx- séyaft Weitgehende Rücksicht nehmen, inSbssoxx'cx-x, 'was; sie 31: den Zthén der Bestellung und der Ernkx unscre Leuk: k-cu*.!(:*.:ken, und von d:.ser Auflage wird in Weitem Maße Gebrauch geknackxt. Daf; unsste An.- gesteÜtcn im großen und ganzkn mit Wer Arbcitßkraft nich? gexa'jg-md ausgenußk werden, einen derartigen VorWUrf babe ich bäöber kW::

'! gehöré, im Gegenteil, es wird rns, wie die VcrdaUT-[ungen im under::

Hause dartun, meist der Vorrvxtrf gemach1, daß wir 11: zu séatk MZ-

: nützten, daß wir die Arbeitskräfte ausdeutxtcn. Die *Krbeixszeiten 17.115

fürjedk Beamtenklaffe, für jede Beamkmgrupw für jesen Diexxz't

'“ ehe-so fär dkeArbeiler festgelegt und danach wird [);-xfcxbreu.

He's! Freibkr: Von der (GOR k-at Tann (;a'meixa, daß 1er doch die Grundsäße dsr Sparsamkeit auch [)(-.IN" noch 1,1;51

? genügend beachteten, und er hat auch sxincrseiis auf die Ncigung

hingewiesexi, Un*er'7'üdrungen über das Bedüxf..:5 hinaus zu bam". Meine Hexrcn, ich baba neulich dcr-ijs in Liefern Hause 019- gefübxt, daß die preußLschen und die gesamtrn deutscbkm Eiscnbalan in der Frage der Plankxeuzungen bintec anksren g?cs;*1*. Verwaltxxxxnxn znrückg-xblicdm find - i-F.) babe insbesondere a.;f dix Bktbäl*i;iff8 TCL englischen BÜÜUEU mir erlaubt binzutveisen _, uud dcs; wic 'jxxzt gerade im Zuge find, diese Mängel auIzugMchen. Ich bin 095267

in Zeiten, in denen die Bsiriebxübersckpüffe de: Staatdbaßncn zuréckgesk n, in solchcn Fraer langsamer Vorxngeben babe. Dassel'ce würde .“;xl:c*n * mit 05!) bringkn, daß sie aber doch für das Publikum wiedmm eine

bauen wir BxbnstkiJunterführungen. , ' Ucbsr die Belsuckztung dxr Züge und darüker, von wxlcbxm ZRT"

“im qanzen StaItsbabnberekch ÜUd für 120? Séat'ion so,",cx*a*.1::e

Boleuckytungk'tabeüen ausgearbeitet, und, WM der Fal], dessen chr .

von der (Holy Erwäbxng tat, fich zugetragen hat, so müssen in dxr Tat betriebliäpe Gründ: vorgelegen haben, die ich mic aUgek-UÜckÜcb nicht e1k€äxxn katm. Ich bin auch der Meinuxxg, dxß zwiscken Stettin und Berlin in jetziger Z-it nicht 101 ficben Uhr ab ein Zn,“, belruItet zu Werden braucht. Einer “Olk“ art?gen Ve1schw:ndnng muß Vorgebeugt werden. _ Was die Ftststellung der Neubaulinien betrifft, so rarx, rch ' bemerken, daß di.“ Festlegung eéncr NeukauLinie bezüglich FÖJ" Trace n2cht einseilkg yon seiten der StaaLSeisenbabnverwaltung eLTM'k- Wem)! an e“":n Eisenbahnpxojekt herangegangen wird, bereisentklé StaalSeisenbabnbebörden mit den Behörden der Allgc-mx'knen Landxs- Verwaltung - mxist mit dem Hsrrn Negkerungkpräfide'nten unk TM Landräten - die Links und stellen fest, welche Stationen anjükéz-M sind. Das ist der regxlmäßige Vorgang, Die Fraxxe, zu welIZeYn Zeitpunkt, ncxcbdem die Mistel für eine Neubaulimie 0111311161107“?- ein Bauburcau einzurichten ist, kann immer nur von YFZAÜ zu Fall entschieden werden. Wenn wir ein Baubureau M' richten, und es wird noch nicht gebaut, so 1919! WWW 115ch nicht, daß die Beamten odcr Angestellten des BMWUS néks ju Fun hätten, im Gegenteil, fie führen di: ausfÜk-TUT'J" Vorarbeiten aus. Das ist cine langwierige, oft meßr als ein I??) erfordernde Arbeit. Da kann es ja nur zweifelhaft sein, ob tn'mkkl'»?e Arbeit bei der Direktion, in den Bureaus der Direktion aus Ubkkn läßt - für soTche chcke muß sxlbsiv-xtständchh besonderes Perscnük Vorhanden sein », o“'-er ob man fie bereits in die Nähe der N61.1au- linie bringt und dort YUUZUTMUS einrichtet. Immerhin g-l'é lch 3"- daß auch dieser Frage: Kejonkem Aufmerksamkeit zugewendet Werden M -

(“E(hluß in der Dritten Beilage.)

pumkte an der ZW zu beleuchten ist, bestehen bestémm'e V-MWÜIW; .

zum Deutschen “KNeichsan

(Schluß aus der Zweiten Beilage.)

Dr. Freiherr von der Gols erwidert, die Zweckbestimmung einer Kleinbahn [affe sich Vorher gar nicht übersehen; denn die Bedürfnisse und damit der Verkehr würden immer wachsen. Wenn nun einmal ein Kleinbabnneß vorhanden sei, wie z. B. zwischen Kolbexg und Stargard mit einer Länge in der Lufjlinie von 15 Meilen, so dürfe doch der Verkehr auf diesen Linien nicht künstlich gehemmt werden. Ferner müffe er klagen über eine Verfügung, Wonach die Beftände der Kleinbahn in körsenmäßigen Wertpapieren angelegt werden soüten, während den Kreisen, die doch die auptaktionäre der Klein- bahn jeien, verboten sei, das Geld in ihren parkaffen anzulegen.

Minister der öffentlichen Arbeiten von Breitenbach:

Meine Herren! Ich muß nochmal auf die chriffsbestimmung der Kleinbahn zurückkommen. Nach dem § 1 des Kleinbabngesetzes- deffen ich vorhin Erwähnung tat, find Kleinbabnen die dem öffent- lichen Verkehr dienenden Eisenbahnen, welche wegen ihrer geringen Bedeutung für den allgemeinen Eisenbahnverkehr dem Geseß über die Eisenbabnunternebmungen vom Jahre 1838 nicht unterworfen find. In§besondere sind Kleinbabnen der Regel nach solche Bahnen, welche hauptsächlich den örtlichen Verkehr innerhalb eines Gemeinde- bezirks oder benachbarter Gemeindebezirk vermitteln, sowie Bahnen, welche nicht mit Lokomotiven betrieben werden. _- Also der örtliche Charakter der Kleinbabnen ist damit durchaus festgesteüt. Damit steht nicht im Widerspruch, daß unter Umständen ein Kreis Kleinbabnen befißt, die eine ganze Reihe von Orten verbinden. Daraus folgt aber nicht, daß fie als zusammen- bängendcs Unternehmen in Konkurenz gegen die StaatSeisen- bahnen im Fern- und Durchgangsverkebr treten dürfen. Darauf kommt es mir an, das festzustellen. Meine Herren, die Staats- regierung hätte ja angcßchts ihres umfassenden Staatseisenbabnbefißes die lebhaftesten Bedenken haben müssen, ein Kleinbabngeseß einzubringen, wenn es möglich gewesen wäre, durch den Zusammenschluß einer größeren Zahl von Kleinbabnen dcm durchgehenden Verkehr der Staatsbahnen eine empfindliche Konkurrenz zu bexeiten. Die Be“ sirebungen der Staatseisenbahnverwaltung find auch bei der Kon- zesfionkerung der Kseinbabncn stets darauf gerichtet, einem solchen Zu. sammenscbluß, der schließlichzu einer scharfen Konkurrenz der Staats- bahnen führt, zu begegnen.

Was die: Anlage der Erneuerungsfonds in Wertpapieren betrifft, so ist in der Tat in der Außfübrungöanweisung der beteilißten Minister außgesprocben, daß diese Erneuerungsfonds in Wertpapieren angelegt sein müssen, die bei der Reichsbank beleibbar find. (Es werden aber auxb Außnabmen zugelassen, und ich bin sebr gern bereit, diese Frage nachzuprüsem sofcm fich aus der Vestiu.mung erhebliche Anstönde ergeben haben soUten.

Die Denkschrift wird durch KenntniSnaHme für erledigt erklärt. Die zur Eiscnbahnvorlage eingegangenen Petitionen werden ebenfaÜs für Erledtgt erklärt.

Auf Grund des 60. Berichts der Staatsschulden- kommission über die Verwaltung des Staatsschuldenwescns wird der Hauptverwaltung der Staatssckkulden auf Anraten des Berichterstattcrs Herrn _von Graf; ür eine Reihe von Rcchnungen Entlastung ertetlt.

Ueber dieNachrichten von dem Betriehc dcr staat- lichen Bergwerke während des Eta161ahres 1907 referiert Berichterstatter Herr Dr. Wachler; er hebt besonders hervor, daß die staatliche Bergverwaltung in Oberschlesien Fürsorge getroffen habe, daß nicht durch den Bergbau die offentlichen Wasserverbältnisse irgendwie geschädigt werden.

kl Die Nachrichten werden durch KenntniSnahme für erledigt er ärt,

Eine Petition des Mühlenbefißers Hattemer in Kattecshcim, Bezirk Wiesbaden, um Erlaß einer auf der

ronbergcr Mühle lastenden Abgabe wird der Regierung zur Erwägung überwiesen.

Schluß gegen 61/2 Uhr. Nächste Sißung Donnerstag 12 Uhr. ZKleinere Vorlagen; Köhlbrandvertrag mit Hamburg; Petitionen.

Haus der Abgeordneten. 98. Sißung vom 23. Juni 1909, Vormittags 11 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegrapbiscbem Bureau.)

Ueber den ersten Teil der Verhandlqngen in dieser Sißung ist in der gestrigen Nummer d. Bl. ber1chtet worden.-

Es folgt die Beratung der Anträge der Abgg. Borg- mann (Soz.) und Gen. und Tsraeger (fr. Volksp.), betreffend die Abänderung des Arttkels 84 der Verfgssyngs- urkunde. Beide Anträge verlangen, daß kem M11 lied der Kammer ohne deren Genehmi xml? während der ißungs- periode zum wecke dcr StraLZvo streckung yerhaftct nzerden darf, sowie da auch jede Strafhaft eines Mttgliedes fur die Dauer der SißungSperiode aufgehoben werden muß, wenn die betrande Kammer es verlangt. _

ie Iustiékommisfion - Ber1chterstatier Abg. Dr. von LisÉt (fr. Vo ksp.)-k)at fich eingehend mit diesen aus Anlaß der trafhast des heute zum ersten Male im Saale anwxsenden Abg. Dr. L ebknecht (Soz.) beschäftigt und schlägt die Ab- lehnung der Anträge vor.

Ab „Rocken (Zentr.)spricht sich im Sinne des Antrages Traeger aus, da dieseAenderung der Verfaffun mit tunlichster Beßbleunigun erfolgen möge wählen!) der sozialistisrFe Antrag diese Aen erung no in dieser Sesßon wünsche.

Abg. Boisl (ni.) erkennt an, daß ja an sich den gewählten Volksvertretern v e Möglichkeit 5Zegeben werden müsse, im Parla- ment au anwesend zu sein. urcb eine Straftbaft werde diese Möglichket allerdings aufgehoben. .Der vorliegende Fal] Liebknecht sei der erxte derarti e seit dem 59 jährigen Bestehen der Verfassung. Die Ver assung knne nur aus den aUerwicbti sten und aller- jwingendsten Gründen geändert werden. Deshalb eien die Anträge abzulehnen, denn o zwingende Gründe lägen nicht vor.

Abg. Biere (Mons) empfiehlt die Annahme des Antrages der Justiakommission au Ab!ebnung der Ant

Dritte Beilage

Worte kommen können und solltkn dure!) Voüstreckung einer ver- hängten Strafbaft nicht daran verhindert werden dürfen.

Abg. Dr."Liebknecbt (Soz.): Troßdem der Antrag mit meinem Name; verknupft ist, stehe „ich der Sache selbst ganz unpersönlich xgenuber. In allen Kulturlandern besteht der von uns cht auch urPreußcn gewünschte Zustand bereits, daß tatkächlich den A5- geordneten in jedem Falle die Möglichkeit gegeben wird, ihr Mandat praktisck) auch auSzuüben. ES ist viel bedenklicher, dle Straf- verfolgung zu unterbrechen. weil hier die Gefahr der Ver- dunkelung besteht, als die Strafvoüstreckung. Die Herren, die hier als Vertreter der verschiedenen Karteien sitzen, haben nicht im geringsten das Gefühl, ein arlament zu bilden, sie sind ledkgltch Attrappe der preußischen Verwaltungsorgane. Zum Schluß betont der Redner, das; allein die wenigen sozialistischen er- treter im Hause die Rechte des Volkes Verträtem die anderen Parteken verträten nur die Polizei und die Bureaukratie.

Abg.„von Brandenstein (kons.) erklärt kurz, daß seine Fireunde dem Antrage auf Ablehnung der gestellten Forderung zu-

mm en.

Der [ozialdemokratischx Antrag auf Aenderung der Ver- fasßung rmrd ge?en die Stimmen der Freisinnigen, der Polen un der; Sozia demokraten abgelehnt, der Antrag der Justiz- komm1ss1on m'.t großer Mehrhett angenommen.

Die Gemeindekommifsion hat die von den Abgg. Hirsch- Berlm (Soz.) und Gen. und Schmedding-Müns1er (Zentr.) und Gen. gesteUten Anträge, betreffend die Einwirkung von Armcnunterstüßung auf öffentliche Rechte (Wahlrecht), beraten und beantragt folgende Fassung:

,die Königliche StaatSrcgierung zu ersuchen, möglichst bald einen Geseßentwurf einzubringen, inhalts dessen nicht jede auf Grund preußischer Geseye gewährte Unterftüßung eine Einwirkung auf öffentliche Rechte hat.“

Das Haus schließt sich diesem Antrags seiner Kommi sion an, nachdem die Abgg. Kubn-Ahrweiler (Zentr.) und E er- thsen (n1.) diesen Beschluß empfohlen Haben.

Zrzr emmgltgen Beratung steht sodann die Denkschrift über _dte'Ausfuhrung der btsberjgen Geseße, betreffend die Bermllt ung von StaatSmttteln ur Verbesserung der WoLnungSverhäLtuisse vorx L rbeitern, die in staatlichen Betrieben beschäfttgt sind, und von gering besoldeten Staatsbeamten.

Die Abgg. Dr-Heisia (Zentu) und Rosenow (fr. Volksp.) be- klagen die ungleichmäßige Art der Verteilung dieser Staatsmittel und bitten um einen gerechteren VerteilungSmodus.

kl Die Denkschrift wird durch KenntniSnahme für erledigt er ärt.

Die chchnung über die Verwendung des zum Zweck der Errtchtyng von Rentengütern gewährten Ywischenkre'dtts (Geseß vom 12. Juli 1900) wird eben- alls für erledigt erklärt.

Es folgen Petitionsberichte.

Eine Petition des Vereins Wittener Haus- und (Grundbefißer in Witten a. Ruhr um Deckung der durch die Roburtt- explos ion in Witten-Annen am 28. Noyember 1906 hervor- gerufenen Schäden aus Staatömitteln wird nack.) dem An- trage der Gemeindekommisfion der Regierung zur E r w ä g u n (; überwiesen, nachdem die Abgg. Dr. H a a r m a n n - Witten (nl.) und B a r t s ck e r (chtr.) die Petition der Regierung warm empfohlen und die Hoffnung ausgesprochen haben, daß die Erwägung zu einer Be- rücksichtigung füYen möge.

Ueber eine eiition des Kreiswablkomitees der Zentrumspmtei in Benesckzau in Oberschlesien um Gestattung des (Gebrauch der nicbtdeutschen Sprache bei öffentlikhen Ver- sammlungen im Landkreise Ratibor beantragt die Petitionskommisfion (Berichterstatter Abg. Dr. von Nieg olew ski Pole) Uebergang zur Tagcßotdnung.

Abg. S t a nke (Zentr.) weist darauf bin, daß im Reichstag die gleiche Petition dem Reichskanzler zur Berücksichtigung überwiesen worden sei. Im Landkreise Ratibor sei nur 1/10 der Bevölkerung deutsch, die anderen 9/10 seien polnisch und tschechisch. Durch das Verbot der nicbtdeutschen Sprache Werde es ihm unmöglich gemacht, sich mit seinen Wählern in Versammlungen zu verständigen. Der Redner b:antragt Ueberweisunn der Petition zur Berücksichtigung.

Abg. WeißsermeUkons.) bemerkt, daß die Bevölkerung im Land- kreise Ratibor selbst schuld an dem Zustande 'sei, denn sie habe selbst angegeben, 83 herrichten zwei Sprachen in die em Kreise.

Unterstaatssekretär Holy: Maßgebend kann nur sein der § 12 des Vereinßqesetzes, der nur untxr aewiffen Vorausseßungen eine andere als die deutsche Sprache fur Versammlungen zuläßt; diese Vorausseßunaen treffen im Landkreise Ratibor nieht zu. Aus lang- jähriger persönlicher Erfahrung weiß ich, daß die Leute dort die deutsche Sprache kennen. Ich bitte Sie daher, es bei dem Anfrage auf Uebergang mr Tageßordnung zu belassen.

Nachdem die Abgg. Letnert (Soz.) und StaykeÉZentr.) nochmals den Antrag auf'Ueberwetsung Éur Beruckst tigung befurwortct haben, wird dieser gegen die timmen der Polen, So ialdemokraten, des Zentrums und einiger Freifinnigen gb- gele nt, der Antrag auf Uebergang zur Tage-Zordnung erd angenommen. _

Gegen 4 Uhr vertagt, steh das Haus. Nachste Sißung Donnerstag 10 Uhr. (Dte vom Herrenhaus abgeänderten Noveüen zum Stempelsteuergeseß und zum Allgemeinen Berggeseß; kleinere Vorlagen.)

Handel und Geloerbe.

(Aus den imReichamt deSJnnern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“.)

Uruguay

Zeitweilige Zollbefreiun en. Nach einem uruguayischen Gesev vom 4. Mai d. I. können aschinen, Werkzeuge und Materialien, die zur Ausbeutung und zum Betriebe von Bergvnrken und zur Einrichtung der damit in Verbin- dung stehenden Metallbearbeitun Saastalten notwendi sind, für einen Zeitraum von 10 Jaßren zollfrei eingefübr werden. Personen, die von der Bergün igung der zollfreien Ein- fuhr von der leichen Materialien Ge rauch machen wollen, haben bei der xekutivoewalt einen Antrag zu stellen unter Angabe der Benennung und Menge der Materialien, die sie eianübren beab- cbti en, damit das National-Baudevartement darüber tichten kann. ura? die Ptüsung der eingeführten Matnialien eiwa eniskebende Unko im sind von den Einführen! zu tragen. ('1'116 Loan! 0f'1'rac19

e. Ab .Traeger (fr. Volksp.) spricht sch nochmals kun im Sinne seines ckntrages aus, die gewählten Abgeordneten müßten auch zu

Journal.)

zeiger und -«Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Donnersmg, den 24. Juni

19

Argentinische Republik.

Verbot der Einfuhr von Zuckersäften und Mela! : fur Branntweinbrennereien. ur Verordnung des ä - denten der Republik vom 23.2lpril d. I. ist die Einfuhr von acker- säften und Melaffe zur Aufnahme in die Branntweinbrennercien unter Strafe gesieÜt worden. - (1301012111 011218].

Wagengestellung für Kohle", Koks und Briketts am 23. Juni1909:

Rubrrevker Oberschlefiscbes Revier Anzahl der Wagen Gesieüt . . . 22 387 8 549 Nicht gestelLt . - - .

N a ck w e i s u n 9 über gestellte und nicht rechtzeitig gestellte Wagen für die

in den Eisenbabndirektionsbexirken Erfurt, Halle und Magdeburg belegenen Koblengruben.

Es wurden Wagen auf 10 b 1 9 0 9 berechnet

M o n a t Tag gestellt nicht k€chtxeitig

Ygeftellt Juni 4342 5219 5272 5227 5321

5396 5371 5223 4958 4950 5048

5313

5359

ju1ammen . . 66999 542

Dur schnitt für den l1909 5154 42 13 Arbeitstage rbeitstag 1908 4878 14 12

Sonntag

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Nach dem von der MetaUgeseUscbaft, der MetallurgisÖen Ge- sellschaft A.-©. und der Berg- und Metallbank, Aktiengesellscbaft, Veröffentlickpten statistischen Zusammenstellungen über Blei, Kupfer, Zink, Zinn, Aluminium, Nickel, Quecksilber und Silber zeigte Europa im Gegensaß zu der ungünstigen Lage, in der fich die Berg- und Hüttenknduftrke im Jahre 1908 befand und die fich auch in einer starken Verminderung des Verbrauchs in den Vereinigten Staaten in großer Schärfe offenbarte, soweit Blei und Kupfer in Betracht kommen. gerade das entgegengeseßte Bild, denn sein Ver- brauch übertrifft in erbeblichezn Maße die Ziffern früherer Jahre. Dies dürfte nach dem Bericht darau zurückzuführen sein, daß die elektrische Industrie besonders in Deutschland im großen ganzen noch sehr gut beschäftigt war; bei Kupfer bat nach dem Bericht auch noch der Umstand mitgesprochen, daß im ersten Semester 1908 die Industrie in Europa angesichts der niedrigen Preise wieder Vertrauen zu Kupfer faßte und mit der Versorgung ihres Bedarfs stärker voranging. Aller- dings zeigt der europäijcbe Verbrauch im zweiten Semester 1908 eine rückläufige Bewegung. Die Weltproduktion von Blei, Kupfer, Zink und Zinn betrug in den leßten 3 Jahren:

1899 1906 1907 1908 in metrischen Tonnen

Blei. . . . 809 700 973100 984 300 1052 500

Kupfer . 478 200 717 800 703 000 738 900

Zink . 489 200 702 000 738 400 722100

Zinn. . . . 73800 98800 97 700 106500. Der Wert der Weltproduktion in Blei betrug 1908 286 Mia. Mark (1907: 377,3 Mill. Mark, 1899: 243 Mill. Mark). Der Bleiverbrauch der Welt betrug 1057 0006 (1907: 989200 1; und 1889: 789 600 b). Dek'Bleiverbrauch Deutschlands stieg von 189500 b im Jahre 1907 auf 211300 1; im Jahre 1908. Deutschlands Bleiproduktion ist von 142 300 b auf 164100 1; oder um 21800 t. = 15,3 0/0 gestiegen, da aus dem Jahre 1907 erhebliche Vorräte an Blei- erjen in das neue Jahr bknübergenommen worden sind, welche 1908 zum größten Teil in den Hütten mitverscbmolzen wurden. Die deutsche Bleterzproduktkon betrug 156800 1; gegen 147 300 l: im Jahre 1907 und 140 900 t; im Jahre 1906. Der Wert der Weltproduktion in Kupfer betrug 1908: 890 Mill.Ma1k (1907 : 1230 Mill. Mark.) Der Weltverbrauch in Kupfer betrug 1908: 701700 6 (1907: 657 300). Unter den Kupferverbrauckern Europas weist Deutschland sowohl effektiv als auch prozentual den Krößten Anteil an der Steigerung auf. Der Verbrauch Deutschlands si von 150 000 b bn Jahre 1907 auf 180700 d im Jahre 1908, d. . um 30 70) l; = 20,5 0/0. Da die Kupferproduktion Deutschlands eine Abnahme von 31900 t, in 1907 auf 30 000 t. im Jahre 1908 erfahren bat, so ist das Mehr des Verbrauchs led! lich aus der Einfubr von Kupfer zu decken gewesen. Dabei pkelt, wie seit langen Jahren, die Einfuhr von den Vereinigten Staaten die hervor- ragendste Rolle. Der Wert der Weltproduktion in Zink betrug 297,2Mill.Mark (1907 : 353,6 Mill. Mark). An der europäischen Produktionsftei erung it Deuts land mit einer Produktion von 216500 1; im ab:: 1908 Legen 8200 b im Jahre 1907 erbebli beteiligt. Die Steigerung eträgt also 8300 r = 4 0/0. Der der Weltproduktion in Zinn betrug 285 Mill. Mark (339 Mill. Matk). Deutschland weist mit einer Zinnproduktion von 6400 t. eine Steigerung um 600 t. gegenüber 1907 auf. Der Verbrauch von Zinn in Deutsch- land gebt mit 16700 1: um 2300 6 über die Höhe des Vorjahres hinaus: 1906 batte er einen Verbrauchstückgang von 1400 1; zu verzeichnen. - Aluminium. Die Weltproduktion betrug 1908: 18100 t (1907: 19800), ihr Wert 31,7 Mill. Mark (1907: 69,3 Mill. Mark), der Weltverbrau 14,5 Miu. Tonnen (1907: 14,2 Mill.Tonnen). Ferner betrug 190 die Weltproduktion in Nickel 12800 1: (14 100 17), ihr “ert 41,6 Mill. Mark (49,3 Mill. Ma Die Silber roduktion der Welt betrug 1907: 6217,3 1; (1 : 5751,3 t.), i r Wert 554 Mill. Mark (1906: 524 Mill. MAY

Wien, 23. Juni. (W. T. B.) Die Zeit Montag 3er rien Verhandlungen zwischen dem Landesver ande der o öl- Zeroduzenten Galizien: und den im bekannten Block vereinigten

affinerken haben zu einer Verständigung KAY,_w-maé der Block den Betrieb der zum Zwecke der nung von Heizöl für die Staatsbahnen errichteten staatlichen Entbequieruu . anstalt übernimmt. Im Namen des Landesverbandes wurde : Erklärung abgegeben, wonach dieser auf den AbsKluß des mit der Standard Oil Company gänzlich ver

Stel. wenn's “' de: Uebernahme der Entbenzinierungkanftalt dmx [ck sylt?!-

den B der Regierung Reservoirankagen mit einem amin 100000 Zisternen sobald als möglich erbaut und “ent ,d'ewerband