1909 / 175 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 27 Jul 1909 18:00:01 GMT) scan diff

seiner Wassergewinnungsanlagen in der Gemeinde ' ' attingen, nach Maßgabe des landeSpolizeilich FLZ, Kreis und in der zurückfolgenden

_rojekts erforderli Éjchnyng mtt roter arbe kenntlich einer dauernden Beschränkung zu belasten.

An Bord M. . den 23. Juni 1909.3 “Hohenzouern ,

Kais er Wilhelm-Kanal,

Wilhelm R.

" von Breitenbach. von Arnim. Zugleich fur den Minister der geiftlichen 2c. Angelegenheiten:

von Moltke.

An die Minister der öffentlichen Arbeiten, für Land-

wirtschaft, Domänen und orslen und der geistlichen 2c. AngeleFenheitL'n.

des Innern

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen

und Forsten.

Bekanntmachun . (Gemäß der Vorschrift im ;;

einkommcnsteusr von

grundstücken für das laufende

für das Rcchnuvgsjahr 1909

fiskalischen DomSänen und , tcuerjahr meinden ugrundc zu legende aus diesen (53mm " " , . dtuck ' Yathä ige Uebersckxuß der Einnahmesn TTLeTrzlJitee uSgaben - unter Bcruäfichtigung drr auf ihnen ruhenden Verbtndlichkeiten und Verwaltungskosten » nach den Etats

44 des K - Feseßes vom 14. Juli 1893 ((H.:§S. S. 1521711191111)? [??hgahlxexx urch bekannt, da der bsi der Veranlagung der Gemeinde-

1) in der Provinz Ostpsenße'n 339,7 vom Hundert,

2) in der Vrooin

3) in der Stadt ' erlin 0,0 vom Hundert,

Westpreyßcn 466,7 vom Hundert,

4) _in der Provinz Brandenburg 2905 vom ' 5) m der Provinz Pommern 220,6 Jom .J.-ZYLM/

7

6) in der Provinz Posen 3429 vom 1:nö--1t in der Provinz Schlesien 289,1 wo?? Hünöcrt,

8) in der Provinz Saébse'n 192,5 vom Hande'kt,

9) in der Provinz SchleSmig:Holstctn 126,4 vom Hundert,

10) in der Provinz Hannover 1388 vom Hundert,

12

11) in der Provinz Wcstfalen 2208 vom *und ' _ e t, m der Provmz .H-ssenMassau 100,5 UYU Hainde'rt,

13) in der Provinz Rheinprovinz 121,5 vom Hundert

des Grundsteuetrcincrtrach beträgt. Berlin, den 24. Juli 1909,

Der Minister für Landwirtschaft, Domäncn und Forsten.

J. A.: Mueller.

Ministerium fÜr Handel und Gewerbe.

Der Köniqiiche Lanchqcoloqc Profcs or D ' . - . . , r. . ist zum Dozenten der Bergakademie in kalin 111lele nine? aneilié

„Die (33 ' - lands mit besonderer Berücksichtigung der 1§111189119ché19u§8s§x

Ytniffe und kurzer Behandlung der nußbaren Lagexstätten“

der Abhaltung einer Vorlesu-rq über

uftragt worden.

;

Personalveränderungen.

Königlich Prenßislbe Arme.?

Nachtveijung der beim Sanitätskorps eingetretenen

erfügung des Gen . Mit Wahrnehmung offenkr AkfisterÄrlzßitanIn

Veränderun en. D * arztes der Agrmek. urch W beauftragt: am 25. Juni: Pion. BIZ Yk. 4, am ' uni: D . (6. Lo'brir-g) Nr. 145r Busch“ Vetstyt: am 17. Juni:

Dr. Meinhardt, Unterarzl beim Magdeburg. Unieratzt beim Königßinf. Rxgt.

Rinke, Unterarz', [wm Quintet Inf.

Regt. Nr. 141 zum Ja-f. Regi. von (Eroimxn (1. Posey.) Nr. 18

am 23. Juni. Franke, U--terarzt,

Vom Inf. 111-231. Groß-

herzog Friedrich Franz 11. von Meck.c*nv11rg-Sch.vcrin (4. Branden"

burg.) Nr. 24 zum Telengbsnbxt. Nr. 2. éicamte r-er Militärwerwwliunz.

Duro!) Verfügung des Krit , . gömimiiiex'ij . Niederer, Hilfstopograph bei dir Lankc'ßaninaiyxxr-é, zlur111sTvpogra1-ben *

ernannt.

14. J uli.

15. Juli. Lohmann, K)]1zk-isxkretär k-i dc: Laxxdcsauinabme

zum Expediereknden Seertär, aufnahme, zum chn-leitekretär, - crnannt.

Kruse, Kaleetdiäwc 571 der Landes- '

Yiehlamtliches. Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 27. Juli. Nach der

tunqkn beruht, vstrug die (151 d r 1891 bis einschließliZch 30.8J11ni

31 VUstÜerunanitalten und 1909

15 Abfaß 2 das vaalidcnverfickerp , .ag «'s? c . d Davonimd infolge Todés oder AKSWYnFrunq fZJquTtL-LYYQMÉ WFdersrlangunq de'r Erwerbs“: , , . von * Gründen wegngallcn . nfal1reritenlodjer'aus anderen

sodaß am 1. Juli 1909 liefen .

am 1. April 1909.

. _Die Zahl der rend des 911) - ' wrl11gt€n AlterSrentan (*§ 9 ÄJsZZUTaYLané Zlatldltats; und Altersverft erungSgcseßes und 15 bsaBZ des,Inpalidenverficherungsgesvßes) betrug des BMW" smd infolge Todes oder AUSrvandcrung gefalleiircchtlgten oder aus anderen Gründen msg-

sodaß am 1. Iu1i 1909 liefeon am 1. April 1909.

ALL?"

gegen"

im Reicthersicberunqsamt e r'

. * * t,

L?sYMz-nsxcüung, die auf den Mitwilung-n der M.,":YÖZY ersrchtrungsanstalten und der zugelassenen Kasscncinrich-

eit dym 1. Januar

_ _ , den 10 vmrimnd ' - Fixxézquen bewil11§zten Jmx:)alidc-nrentM(HZ?)1 TJsLssY «70 Inmzltdttats: und Altersversicherung's*geséßes und

. 1 688 491.

von den

811 "222, 877 269 871 M

475 950.

371019,

104 931 107 064

migten emacht ist ' W Harzb-

, tm e e er ntetgnung zu erwerben oder, oweit dies angreich?, mit der

F o r st - der (51e-

nvalidenrenten gemäß § 16 des Invaliden- , _- „Ich hielt es 1 t " §F§1YWZYYLFZch1W Tßxxälkizyrenten) wurden sext 96 265 KZ SHFSTZWFJQJMTU:JFtsYFFerFkZ-ér i?aektZZkTUUZQiteÖeiithZYlei? „901 . -w r ' “““ Davon [1.719 mfolge Todes, Wiedererlangung seiten der engliicKn IT!:UIRIYUZMZF“WiisZabren wurde OM Erwerbeahtgkeit oder aus anderen Gründen" druck “W'ben- dem WWW" Anwachs'" d“ 5133|de WMW Aus. weggefallen _ ., . . ' . . , . . 77446, Zain!) i;! den anderen L_ändern Einhalt zu tun.“ 11ng ij1stdieskm sodaß am 1.3ult190911efen _ 18819 ar, kek" Land fur sich allein die Rüstungden beschrä9c1x11 ie di

kann, es sei denn in den Köpfen von am 1.April1909, 18 763 nationalen Beziehungen sanguinischer betPrearcsstFn' als iche. MZF

englische Regierung sprach nicht nur den Wunsch aus, sondern

*geßen'

ränkung dll" Rüstungen die Führung zu üier „1199321121015?1“ M"““1 1“ Yelieb§§"“d3"3edxio?x§x en. u uvgkn zu 11 er eu en. 6 en ;Ftlrn kn: Jahre hat die englische Regierung, a'xbt PaYeärkWtjiZe Yer b. M versicherte Personen, Li,? durck; dice 173111041 €, 9917413an (?rßxxeFeanbrindFTsiF zweiten und zwei im dritteT Linky ' Unfall dauernd erwerbs- zwar eins im ersten Jahr, fünf im zwxiteer? YFth111foY'1-e110l7iffe“ "nd unfaYg im Sinne des Invaliden: den funf des dritten Jahres gehörten nur vier jumrköxgßranY

veri «run s dieses Jahres. Das 11 t 1 «»...... ... 5760 w...... Jahres «111.- „23?«1551921222393..:?"- na.

für die die einzig Mögliche Erklärun , a war, da s ?.“; 113113191121? Z"""Yxswext 11.“ 4113121119? . aen. wre möli indslh Ja r fur Jahr weiterzugeben und di E '; F- ere en Weise „ck am EW von zehn oder wölfeJ l;ttwi lun abzuwarten, die aber es ist ganz klar, daß, wenn “wir vonae?en erge M haben würde, 31. “5111503331211"- ?Mr .... „... WKZÉ'IZLMÉ“;.?.§119Z “" ? iu egen, in zehn oder 711 1.1; von diesem Zeitpunkt an unsere Vorbertsch ft " * n Jahren Wild Ick sage nicht daß im Jahre 1909 zlur See verschwunden ski“ acht Schiffe von un*s gegen elf von D a s Folge davon, daß nur snd, der leiseste Grund zur Besor nis v eutsch1and auf Stapel klkßt lrgenbeit ist eine derartige daß wi? es aZFthden wäre. Unsere eber- - en . RiskreersLkanHY'g TZnezeZZIretndFitx Z????br zu jßufe7ch"11§"ÉYskhx§1gF11 arp [liste an das Urteil ßes auusuanen e nzu ränken. Aber ich FMMFN dreijährigxk (Ersabténgsc Nichten" F?r faFén v?x?ürßse mTick? k*er el en 1 Weise iortzufabrm, und da die Zeit jeyt' " „(YIM st, Wo wir mangels einer Verständigung -- einer VIS" p..ch.2;'"1..*“ x.? 2.51.1919“ 85131 ““"" “*" ...-..., - „.;: ber1schaft „„MS 1 * „"' k ? du tun,- um unsere_Vor- ZukUFt Wer Yeestretnézxnur "“ di“ Segmwa't- sondern «ck fur die " 11- ?? (kons.) kxitifierte die Untätjk ZIT? «.F.? 1x."-ixch;..s.908-S*;.§vi““ 3991113722? März angedauert hätte t?nd a (ck Yes aebört babe, bis zum Zeit. Sie habe tat1äckltch dleln Z e i Unkätigkeit seit jener . ächte-Stand d gegeben und nur dafur Vorsor eWe m ar auf- jahr 1912 nur drei Dreadnou g gMoffen, im Früh-

, Abts mehr 3 ?FdHZZeFWIZi'breYeKYLIX) babe ??"ZJ aeboffx LFYYMJFUJLZF - Mc Kenna unterbrach denn UMFner luxeadnougbts haben würde"

, em er t, YFWUZTUY' ; Lee erwiizerte, die Regierung übernMnee YT: RTF dafür 1 ",d sie 1913 20 Schkffe haben werde, und trat dringenk; ? "- das zweite Vier-Dreadnougbthontjngent noch dies

Jahr auf Kiel gelegt werde.

Der Abg. J o hn E lli s (liberal bra t

ein aztbf .Hexa bminkxexqu der Schi)ffsb (Thu?) oeßtzexschAlxctitZTg um n er dtc Zweckmaßtgkett der beantragten Schiffsvermehruné

bewilligt :

Beitrag0erstattungen ßnd bis zum 30. Juni 1909 [le zeigte auch durch mehr als Worte ihren Entschloß, in der Be. a. an weibli e ' sind . „ck . Yerséchértel

die in die e ' t t . . 18869Y gereeti . 1 848 878,

. e cn .

. cxn die Hmterbliebenen LoL Ver- 5619“

stchcrten . . . . . . 420 393 gegen

zusammen

bis zum 31. März 1909. gegen

. 409 789, 2 313 113 . 2 264 286

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Pan tber“

am 15. Juli in Vom . Matadi mn Congo einthfoTn'Éongo und am 20. Juli in

S. M. SS. Braunschwei ' . _ g und , smd Hotht-xrp von Corun: nach Ferro! in S,9Zogtelc)xcrxtlixe?1en ck r 18 Schiffe der Hochseeflptte haben vorgkstern imd g LL Yu OL" ipanischen Häfen die „Heimreise anqetteten. t O'. 1. G. „Loreley“ ist vorgestern in Sebästopol ein- ge WLMMlegÖY heute von dort 1106) Nikolajew tn See. eiNgktk0fft1. u t. „Tsingtau 1st vorgestcrn in Wutschou

S. M. S. „Tiger“ ist vor ester ' ' (IM:;U) kingetroifen und ct mit g'“ n m Shurxonosekji hxutexvon 1321 mccder in Sgeel.) S' M' Tpdbt. „d' 90 S. M.». „Condor“ ist vorgesiern von

Brisbane (mcht nach Suva) in See gegangen, Nuckland nach

CÜssLl 27.311“ Ihre Ma“ " . * ;Estat di 511111111 3531111119171 sk11nd ' ZYeisKöning “" Hoebeziktaetnskßii? o*1a u e und der . ITL cgifFlYZKYHx [WZ Cachn hier einPurnli;1 zbeZ1ßxnchslZT omg 1 en oheit dem Prin en“ O der kurz vorher aus Bonn ie ei 3 Scar, "“ck Schloß Wilhelmshöhe?) r ngetroffen war, im Automobil zu beraten.

Kiel 27 Juli Das russis * ' - 8 Kai . bkskkbé'ni) “US dN" I t,.Standart“chmit derseZÉgeichwader, 3" der Begrundung seines Antrages erklärte er daß di N amtlte an Bord, "27:31me erkreuzer RurilesZFickzxx YTrFYub-HUZYFU Xtrete, deren Ende niemand voéhersebm 16a"? . , * “.,. ' **,-' , a ' "rpdovoms'ek'twem- 174 „W- É-B“ zufolge, in der Eckern- YUMYUM wegen dT: 13191:WM“iÉrseZ'ZkÜH-Yéneixbiz'xsßßi'“Jona“, er remierminifter Asquij wies auf di B , Le en. -- gierung während der le ten drei Jab bie emubuygen der Re- zuschränken uwd andere xkationen re n, die Rusiungen ein. M veranla : , 933. i.: t.."011272- 2:14“. ,'".ter"«11111115W - “Sex""?! e sogar eifri bft 5 den anderen Mahtgn zu einer V stä di '] ? U L, mit ngierung babe aber das Reicher n sun.; ju kommxn. Die die ein1reten könnten gegen © fab “121 sich"" geg-n Geiabren, treten würden, aber Zi- wie 518 GlsYi e, wie er blI-ffk, nicht ein. blick und W einer, Seite yon deer chte lebte, zuw-ilm im Augen- eintreten. Würde die RÜSMn man es am wenigsten erwaitete, g von dem leniche beseelt F id “„Web DL:; V..(1;t des „W. T. B.“ , . ' "nd WWMJ'I Verständnis unter den Me 1 " en ZLFFZWY; ianis's “„ “1111gelef?enbcit angenorZFxMt DYlberIg 112081 ?? IFFZUZUYZLÉNZSYFM tnicbt !dun, soEwüxde [sxiéßkklgeöxeTt-irdcflkakir? .*, :*“? 9,1»ng 131) daß zivei V," dem Ust, V - d mm wer en. r versichere dem Hause 1) ß 1101»i:*1k.*11'l!ix;e7-t ' dtsiem Eta'Sjabr auf K*l “[ en cer-Qrexd- as Flottevvrogramm in keiner Weise eine aaqressWe T , (: glasien n'exd-n 0-lxde11, Nucl) sozgsäm 1“ ? Exil und vo-xé-„tqvel oder provokatoti'cb gegen eine andere Nation icnkdenz babe banks in fremdM !).iOern sei die Re tchscr Prufung des Schiffs“ daß die R'gierung zwar mit Widerstreben kaen soU'e, lawgt, dax; ,s lVÜkl«;-*11Srvert sei «119186 Z-przxukder Ausfaffmg ge- Zu der Ü;berj-ugung gekommen sei, da es ,dasa Ui iein11:11t;1, „"J" Tie Gkn'köb'W zu habe;) daß [381x151 QHZ,k„hrungc'l zu tr.ffen, gramm sei, dessen Annahme sie im Hinbli auf ihre Hä“? PM“ ]abrixpn É'Ökffsxax-xogramß1 e-Fwäbz.ts Vie xD.. ., in dem dies. 1 das Lapd und mit Rücksicht auf die Si-Berbeit des Ri ck ßkgen “"'“ März 19-2 f,4kig.,este11t1:i Wik w [17 Zeawwugbtkontinkient ' “mpstb 6" “)""?- -Wkk müffen', fuhr Asq»-itb fort he-a-“er * ckck . ..in d„ B rdcrejm-z dcr Pläne.in'der*11uf1) cn fuhr Kenna iort, Was Deutschland, Oesterreich, Italien und Frankrexckz 1 6.11 11111101911- M ZFUW Md ].! rer Erleilkung von AJng zur Einreichung find befreundete Nationen, einigen find Wix durch die e""“st SLZ alle *“ - ;, de kW-l:1 111, damt W Sckotff: zur festgesexzte r gietn alles tun, was der Herzlichkeit und Zuneigung verbunden mit keinejghk?)1 an M"?" Wie ichen] im MM mitgeteilt " Z“ abgeliefext werden 1 glaube ich- einen Wirklichen oder wabrschciniichkn G r - (: e-n w“..“ f(x", «sk Schiffe Mch im Laufe des w::rde, „wird es nicht nötig ! In Beantwmtung dcr AUS'übrune L rand zm: „treit. '--' ,- - ' » 1961! Finan jahr s 1 die Re i: . g " ees erklärte Aaniib, 0111 K:... zu (M„ sondern es wird!; Y!??at z e i .I rung beginne den Bau der vier Schiffe i ck [des .'“äckpiten “111711 geschieht Die ; „_ genug [LM, wenn ; Jahre mtt der Erteilung von Aufträgen und di "T _esem ! [)*U-PkNZlUUUnk Ok] f1lmd „** thsUng der Schlffs| daß se nichs Vor April 1910 , C a11ache, 1 , _ , en Staaten muß [ab 1 b ; auf Kiel gelegt weiden würde Mix,.ltexrr diciest .;)aus-g zu dem S [& “. " ? ch- dkl- ; eeinfiuffe nacb Yns'tcht der Regierung nicht im eri" st - n, RggkzmM 1in a'ld'ixr WK] Off!" stcbi H- W fuhren, „daß 13er 1che1nlichkeit, daß die Schiffe im März 1912 gberFi? esmidie Wahr. gms wusfübxl-«h feé]„xe)'j,ut w-l-Hes dZmUsaIdHaW batte tm Marz , Das Programm für 1910/11 würde von diesen vier ÖKK WM"- Schiffibaupk gramms war, Seit der 3 -t W'Lage d-e fremden * abbä-»gtg sei“ "Nd müßte mit Bemo auf die Zeitu siä ffen un' Éch ffk'bauks m Oknxmxdern' Ländern sch Q?- ist _die Entrptcklung des 1 werden. -- In einer ein ebenden Kritik der Rm 111€ betraehtet Länder "italien „M, O'stkkkkicb ein 11: voxwartsgeichrltten Zwei ; und Akqxitbs erklärte Faison * di ; eden .Uic Knnav ' '“ ' * - «“M- haben sich [esteno "t“ " der f- s z k- ? ngierung hätte von €!" Pro.; amm VN“. mer ftaxk g-panzertcn Sch ff „ux !*; fur [ au ae P€cherten Kraft der Marine gez-brt die ib exilä t. J:. J!1[i.n ist eines 00er So!; 17: “e" d“ "W"" TW ? ""'" Vorsänger" hinterlassen sei, und ibr“11eb fck : von wo»... 7,35 smite 1011 in kurzem aui Ktl "Yon auiKtcl gelegt ; Kraft sei vor ihren Augen kabkngeskbwunden M et ius; an beide" üb;1gen 'm Laufe dieses Nah»? 50591 wcrxen und da: : daß zwei Mitielmeermäcbte die stätkejen Kri 91219 wffe ikvk- das Prog.an,;„ ÖC'161rc1ch-l1x*gatng 16- W- Im. Hinblick auf; und die Regierung rede, als ob sj: für eg j ff“ b“WU"- sic M Da'- _ „. - antch Skeptiker sagen, daß ; alles an die Nordsee konej gew ffe Gefahren ! & PWW 1" MM glauben, bis “ie Sch1ffs ani Stapel .“ [istbkn al;)delssttaßcn aujßxlryicktxtt1 WLexasköYi-ttelZYUl-lZFrsIkxßenÉ; er von der Reaierung vorgescbiaJenUWerde sei , eu geting

gelrgi sind. 1.1.1100)? ist aber, daß für die Festigkeit des Ent- ; S 111?"- pruch, daß die Eng'ä-eker

sch|1-ffks der östxreiÖis - 5 .. . - Zwet „...ß. H-u- g. ß,.ZFYYYsFM-R ““""“; ÜN"? vorliW-n. ; bemessen- und trotz SierwardFisbexs Aus

schi . o .. * „92731 "17 N" B***" von Sch1acht- rubig in ihren Betten 1 ...I...“ “39981113178919 552138812139111 WWF : 91911117“ *" 11.81.1122“.11121122912115.“::..-.Yxfabr ' " Taten. aU-s iübxt' unz-reafelvait' ' r) * ““M""; "" ““" we 0 Te Dillon seine Fra 8. betreffend di B _ ö'tk-k'k-ZÖsche Pssxramm der Vir Sick)! kri FOLÜUUWF daß das * der dUZtscbkn Zusagen, und WÜU1 1? zu w* e- eobaedtung eW-sc' wie d.s t4liet-iscbe Pl!) ra * achtchiffc 81.138011 Typs noch fur eine Rechjfexjigung für die vier - en,d was denn Als nkue J!;101n1.non bezügljä) Jesu? MWS Taisach1tches iit- - stände, wenn diese ZUsaaen lovdl inne ebalten rea nougbjs be- , den wären.

dem H-uie WMW"! daß seit W) » SMffc _babe ich Mit Bezug auf Deutschland set eine s aml se ")J" A-ndsmng in dem l'1)**ramm d IFM Monat Mau eine Spri-Öe geführt worden, und diese Sprache bak? verwrrfiicbe Dirie Aeij'kxung «,.-([R d?) in daßexr) .mirmttät eingetreten isi. „. REqitrung Veranlaßt und in den St 17 a e die deatscbe _ * , de“ beiden S 1 ' - 11! an geseßt, ihre riefigen A"“

die im No *ec-1be1. auf SW-Vll k?nt ““M'Ölffm“ engunaen Mit ihrer Marine ku WUÖ'U "* D Ab 5311120165117? kein 1091-11 eins ein veriéeßkgt UYU" und die beide (Arbeiterpartei) führte aus ck 11711?!" 111111111111“ er g. Barnes . * - *. gend zugegeben zu sein wii?"- Das; “6 216414) 1,11 Kreuzer "bmx cr i'MÖ" sein MW- Wtk daß die BÜUkÖkUW 521111111111 der Beschleuni un d ' 11 5 als m.sere J:]„i cikées und szo“ j'nkilr ( MUMM? UW schneller ., SÖkffSbaupro.ramms durch keine Tatsachen 11 g ck den? chen , .. - gestuvt sei und da die

wird darin MUMM] daß da di“ 5Séck5-*ab ?? Ick meine, das Haus ?kndiak Ettchuldiguna der ngieruna für den Bau v C abhängt, daß wir sÉÉknkr-fabren-«u. 5 j; e ,un-eres Handels davon , de? anstand sei, daß Italien und OkstrrreiÖ MD xtrasch1ffen bkk'igen, «s * wasikb perkönbck) her:“: ? Ln em ichsn Kreu er .]uf- dächtenx Er sei krfteut erfahren zu haben 1) an 'teadnouabts von po '- ,'" ., e»- U"'*' ? Pfliébt rst, Kreujer Arb-itern eine B w unter d,?" deutschm wir aeg?"WöriTL-“kkerZY-TLUTY'YYF:: “bauen, als dix Leviathans fink). die * NINJA“! besiexe. eNexxngweiztereriGuHLWtexerinHkBreTbYtewFYZLerudthrs

Auf die Frag“ dks Ab , - . “" *," emen Seite W" Konservativen, auf,der d

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151 der B4cht vor Anker 2 ' . ,. verblieben Vormixtags a 1:1 WWU“ Dae russtschen Ma1estaten

Großbritannien und Irland.

Jm Unterhaus? berichtkte gestern bei de-r BE“ - 7 l ' M01111é'1'1010 ds!“ Erstc Lord dcr Admitalität Mc KLTFLIÜZF dle angc dcs V[.*wDreadnonghtfontjUqents.

babe ode;- l'b fi? sick) an die dem 21 " m l " "

. -. swmt; :nAmt ** 191171110"? Ms- daß er fur W R 1-- '

Mitteilungrn ? (111 n ., U 9 „ge achten nicht, ngz e d M' , eg rung stimmen de 9 v 2“ ten- antwort"? Mc Kenua- = Nachlässtgreix schulotge'Wgsxßiöexxßwdeiiel BZgiTiuckxntg 1191»“T.§11“1W'1

wolle, was in England oder im AuSlande die Vermutung aufkommen la en könnte, daß die Opposijion einen Parteisieg auf Kosten der F otte wünsche.

Der Antrag Ellis, den Schiffbauetat herunterzuseßen, wurde darauf mit280 gegen 98 Stimmen abgelehnt. _ Die Minderheit ießte sick) aus den Nationalisten, den Mitgliedern der Arbeiterpartei und einigen Radikalen zusammen.

Spanien.

Der Minister des Aeußern Allendesa-lazar erklärt, einer Meldung des „W. T. B.“ zufolge, das; Spayien seme Maßnahmen bei Melilla zum Schu des spamschen (8e- biets in den durch den Vertrag von einem vorgesehenen Grenzen halten würde, ohne dem militärischen Vorgehen den Charakter eines Krieges gegen das Sultanat zu geben.

-- Der Dioisions eneral Arizän _ bisyer Militär-

ouverneur von Grana a, ist zum Militärgouverneur in elilla ernannt worden. '

- Die Kundgebungen gegen die' militärische Aktion in Marokko dauern an. Nack) amtlichen Dcpzeschen aus Sabadell (Provinz Barcelona) erklärten d1e Arbeiter

estern in einer Proteswersammlung dey Ausstand, rungen in den Bahnhof ein und verhinderten einen ug an der Abfahrt nach Barcelona. Die Eisenbahn- chwellen wurden aufgerissen und die _Telegraphcn- und elepbondrähte durchschnitten. Gendarmerie machte später den Weg frei, sodaß der Zug abgehen konnte. Bald ]edoch mußte er umke ren, da auch weiterhin die Schienen aufgerissen waren. u derselben Zeit wurde in Barcelona der all- emeine Ausstand begonnen. Infolge der Demonstrationen über die Provinz Barcelona wie über die Hauptstadt der Belagerungszustand verhängt worden.

Türkei.

Der Minister der öffentlichem Arbeiten beant- wortete gestern, „W. T. B.“ zufolge, m der Kammer eine Interpellation, die darauf berechnet war, seinen Sturz herbei- ufübren. Die Kammer fand jedoch mit großer Mehrheit Jie Erklärungen, die der Minister abgab, hinreichend.

- Die englischen, französischen und italienischen Truppen haben nach einer Meldung des genannten Telegxapbenbureaus gestlersrst vormittag, die russischen gestern nachmittag Kreta ver a en.

Amerika.

Das KonferenKkomitee des amerikanischen Kongresses für die Tarifbill at fick), „W. T. B.“ zufolge, dahin ge- einigt, die freie Zulassung von Häuten zu empfehlen unter der Vorausseßung, daß das Repräsentantenbaus in eine Herab- seßunq der von ihm bestimmten Zollsäße für Leder und Schuhwaren willigt.

Afieu.

Wie das „Neuterskhe Burequ“ erfährt, ist die Regierung bereit, dem enitbrontcn Schah em JahreSgeid von 5000 Pfund Sterling zu gewähren unter der Bedingung, daß ersofort außer Landes geht.

Afrika.

Nach einer vom „W. T. B.“ übermittelten amtlichen Meldung aus Melilla mußte ein _Proviantzuq der zweiten Station der Grubenbahn eine leichte Beschießung aushalten. Der Tag verlief indessen ruhig. Artillerie b kLebus; die Schluchten von Gurugu. Amtlich wird bestätigt, da die Spanier in dem Kampfe am 23. d. M. 300 Tote und Verwundete hatten. Aus Alhucemas wird berichtet, daß die Eingeborenen, ermutigt durch das (Hrrücht, das; die Spanier empfindliche Verluste erlittrn und drei Kanonen, Gewehre und Munition im Stich gelassen Hätten, mit 12000 Mann die Harra in Melilla verstärkt haben; andere Einqeborene Haben Ver- schanzungen auf den umliegenden „Höhen errichtet. Die Marabuts predigen den heiligen Krieg.

- Depeschen des Gouverneurs von Benadir vom 14. und 17. d. M. melden, „W.T. V.“ zufolge, das; der Stamm Mohallim Ismail versuchte, Uarsceik in Brand u stocken, weil der italirniscbe Residknt in UarSceik dcn aufsztändtscben Häuptling Sceik Uffein grfanqkn genommen hatte. ES kam 11 einem Gefecht des Stammes mit einer Komyngnie Ns- Laris, bei dem die Aufständischen 45 Tote, 20 Verwunöete und 3 Gefangene verioren, unter dcn leßtercn einen Sohn des Häuptlings der Aufständischen, während auf italienischer Seite 5 Askaris fielen.

Statistik und Volkswirtschaft.

Vom )()(7. deutschen landwirtschaftlichen Genossen- schaftstage.

In den Tagen Vom 30.314111 bis 2. Juli wurde in Swinemünde unter Teilnahme von nahezu 1000 Vettretern dec lawdwirtscbaftltcben (Genoffenscb :ftWerbände und einzelner Genofienschaften dt" )()(7. deutsche lankwirtsch.-ftl*che Genossensckoaftstag abgebaljen, Na dem vom Gxneralanwalt e-ftatteten Iabreßbexicht für 1908/09 11 wiederum ein merklich" thachs an ländlichen Genoff nscbaftrn zu Mr- zeichnen: es ergab sich eine Steigerung von 21 959 am 1. Juni 1908 auf 22 899 am 1. Juni 1909. Im a-“jen betrug der Bestand der ländlichen GenossenschaJten am 1 Juni 1909: 91 Zeniralgenoffenscbaften, 15091 Spar- und Darlebns- lasen, 2161 Bezugsgenoffcnscbaften, 3261 Molkereigenoffenickzaften und 2295 sonstige Genc) enschoxten Die gesamte Mitgliederzahl dieser 22 899 Genoffens aften erechnet sich auf rund 2 Millionen. Dem Reichsverband der deutschen landwirtschaftlicben Genossenschaften gehörten am 15. Juni 1909 in 41 Vetbänden inSgesamt 18336 Genossenschaften an. Der Gesamtumsatz aller zum Reichsverbande ßebörenden Zentralkreditkassen stieg von 4832 Millior-en Mark im Jahre 1907 auf 5811 Millionen Mark im Jabre1904, bat mithin eine Zunahme von 20,260/0,erfabren. -- Von den wäbaend des Genoffenschaijstages gefaßten Beschlüssen seien die folgenden, die allgemeines Interesse für die Landwirtschaft bean- spruchen, mitgeteilt:

* Ausdehnun des Devositenbankwesens auf dem Lande. Besch1u : „Der )()(7. deutsche landwittstbafilicbe Ge- uosxensxbaftstag stellt fest, daß die ländlichen Kreditaenoffmicbaften zur Er üllung ibter vornehmlich der Förderun des Personalkredits ge- widmeten Täiiqkeit der Spareinlagen und evc-sitengelder aus ihrem Gesckoäfjsb-jirke dringend bedütien. Es würde eine von privater Seite ausgehende Abgrabung dieser Mitiel besonders auch aus dem Grunde bedaterlich sein, weil die von Genoffensobaften auf-

etxommencn Gelder durch diese wieder eine anerkannt ute und produk- ive Anlage auf dem Lande finden. Der Genoffens aitktag eratbtet es deshalb für drinqend erforderlich. daß die Genoffensckpaften and in Hand mit den ösfentlitben Sparkassen die private Geldaufna me- tätigkeit auf dem Lande überwachen und Vorsorge treffen, mittel] welcher einer gefabrvollen weiteren Entwicklung des privaten Depositenbankweseno in ländlichen Bezirken, im Interesse und zur

Sicherung der sparenden ländlichen Bevölkerung, Abwebr geboten

wird. Um diesen Zweck zu erreichen, bedarf es jedoch keiner besonderen geseßlicben Bestimmungen.“

Betr-ffs der Mitwirkung landwirtschaftliÖer Ge- noss_enschaften bei der inneren Kolonisation wurde der folgende Beschluß gefaßt: .Die Mitwirkung der landwirtschaftlichen Genoffenscbaften bei der inneren Kolonisation, für die le tere an sich unentbehrlich, ist- 1) im Sinne einer selbiitätigen echtsträqer- schaft nur im Falle eines Aufbaues auf b-eitester finanreller Grundlage sowie bei auskeichender Vorsicht und Vorsorge zu empfehlen, 2) “unter der letzteren Vorausseßung in der Form des Beitritts zu ut fundierten Siedelungöges-llsäoaften, namenilicb ge- meinnüßigen enossenschaften,xu1äsfig. 3) daneben vor allem durch Beratung der le teren, durch weitgebendste PY-ge des Personal- kredites im Inter: e der Ansixdler wie auch dur genoffenschaftlichen Zusammenfthluß der leßteren zu betätigen.“

Einführung der elektrischen Kraft auf dem Lande mit Hilfe der ländlickoen Genossenscbaftwrganisation. Beschluß: .Bei der außerordentlicben Wichji„keit. welche die Nutzbar- machung der elektrischen Kraft für Lmdthtscbaft und Handwerk hat, ist es dringend noiwwdiq, kaß der ReichSoerband die Bildung „elektrischer Uebetlandzeniralen' in jeder Beziehung fördert. Jedoch sol] für die erwünschte Förderung maßgebend sein, daß 1) die Zentralen sich als Gmoffenscbaften oder Gesell- schaften m. b, . xuiammenschließen, 2) die Wirtscbaillichkeit und Rentabilität des einzelnen Unternehmens sichergestellt ist (die PrüfUng derseren muß durch Praktiker und unparteiische, elektrotechnisch vor- ebildete Ingenieure erfolgen), 3) Genossenschaften, welche die Kraft Selbst erzeugen, xu bevoqugen sind;" 4) bezüglich der Finanziernnq ist zu fordern, daß grundsäleich mindestens 25 0/0 des Anlage- kavitals als Gsichäitsanteile eingezahlt werden; für die Auf- bringung weiterer Mittel ist es dringend erwünscht, daf; Pro- vinz und Kreise sowie die Zentralaenoffenschaitxkaffen durcb Ge- währung umfangreicher Darlehen die Errichtung solcher der wirtschaft- lichen Woblßbrt dienenden Unternehmungen ermöglichen und fördkrn ;. 5) für die Finanzierung des Niederspannungsneßes in Orischafien ist die Kreditgxwäbrung dort, wo der Ausbau dmcb di- Kommunal- verbände eriolgt, durch die Kreißsparkaff n. ivo er durch Unteraenossxn- schaften erfolgt durch die GenoffenickoaftSiaisZn zu empfehlen, Im übrigen wolle der Reichsveiband bei den hoben Staus eaierungen dahin vor- stellig werden, daß die Verwaltupgs-, Rscbéivosi- und Eisenbahn- bebörden Unieinebmungen obiger Alt keine Scioxr-ierigkyiten bereiten, sondern dicielben nach Möglichkeit fördern. Fxrner wolle der Reich- verband unter Bereiffieümg von Mitteln dahin wirksn, daf; Wöslichst aUe natürlichen zur EczeuguU von (Elektrizität in Brtracbt kommenden Kräfte fesigysivt und außgebaut werden und daß, um einen all- mäblichen Zosammenscbluß all-r Gen-éfienscbaiten zum Zwecke gegen- s-itiger U-11ers1ü51mq za ermöglichen, ükerakl dWskkbe Spannung zur Vermeiduvg Von Veluiien b-i der Ueb rleitung des Stromes auf ein benachbarte?) Netz (kawäblk wird

Notwendig eit der Stärkung des eigenen Kapitals der 1a11dw1rts1caitlichen Genossenschaft durch Erhöhung der Geschäfwax teile und gesteigerte Ansammlung von Reserven. Beschluß: „Aus rechtlichen, wirtichastiichen und ge- noffenschaftlichen (Gründen isi es eine unabweisba" Pflicht der länd- lichen Genofienicbait-n, auf Um ana-mxffene Stärkung des eigenen Kapitals durcb Er_böbung der Geschäftßameile und gesteigerte An- sammlung von Reierven hinzuarbeiten.“

Zu dem l-iz'kn Gegenstand der Beratungen, den Berliner Butterax-ktionen des Verbandes von Molkereien und anderen landwirtschaftlicben Genossenschaften und (Ge- sellschaften zu Rostock 1. M., wurde folgenv-r Beschlußantrag dem Molkereiausscbmß kes Reichßverbandes ükerwiesen: „In rechter Würdigung der Tatsache, ka? die Auktionsyerkauisstelle des mecklen- burgischen Verbandes Von V olkerei- und anderen [andwirtscbaftlichkn Genoffen1ch.xften und Gesck111chaften in Berlin sijo als eine gute Ein- richtung bewährt hat, durch wicht b-wiesen ist, daß ein solÖ-s Unter- nehmen, wie in Hambmg, so am!) in Betiin zwecks Einwirkung auf die Preisbildung der “Kutter am richtigen Plaß ist wird der R-icbs- verband gebeten, in geeigneter_Weise bei den Verbänden anregend zu wirken, daß durcb rege Beteiliguna der Butterprodusenten beide Auktionseinricbungcn g-siärit und gefördert werde;; zum Nasen der

gesamten deutichen Milchwirtschxft,"

Zur Arbeiterbewegung.

Die Berliner Geldickprankschloiser (Vgl. Nr.135 d. B1.) baben, wie die „Voss. Ztg.“ mitteilt, gestern Mxnd in einer Ver- sammlung beicblossen, beute (Oiewstag) 1181119011001 mit den übrigen in der (Geld1cbrankinduittie beschäftigten A bkit-rn und Hilfs- arbkitern i.“. allen Berliner Fabriken die Albkit einzusieüen. Von dem Vkrtceter des Mkiaklarbkitervsrbandes wurde in der Vek- sammlu-g berichx-t, die TarifVIrbandlynqen bätsM zur Ablkbnung der Tarifvvxlage der Arbe*inebmer geiübrt, die Arbeitgeber hätten auch den Vyrscblag der Arbeitnehmer, den bestybénden Tarif auf ein Jahr zn yxrlängern, abgelehnt und dagegm vorgeschlagen, den Tarif auf drei Jahrs zu verlängern. Auf so lange Zeit könnten aber die Axbeitnebmer bei d'r in'olge Der neuen Steuern eivtreiendxn Teuerung sich nicht an die alis". Löhne binden. Nach lebhafter Exörterung wxrde in gebeimkr Abfiimmung mit 521 JKJLU 24 Siimmen bei 7 Enthaltungen folgende Er- klärung angenommen: „Da das Angebot der Atbeitgeber, den bis- herigen Tniftyertrag auf drei Jahre zu verlängsrn, mit Rückficbt auf die 1eurer w-rienden Lebantnxit-l für die Arbeiteri-Oaft unannebmbar ist, so sehen [141 die Arbeiter Vermlaßt, als Wewsiz, daß es ihnen mit dieser (Friärung ernst ist, Disnstag, 27. Juli, die Arbeit nicht wieder auizmxehmen. Diese Maßnahme isi notweadig geworden, da aüe Versuche, .*ie Tariiang-leaenbeit friedlich zu regeln, an dem Widerstand drr Arbeitgeber gescheitert sind.“

In BreSlau fordern die Brauerciarbeiter, wie die „Köln. Ztg.“ erfährt, eine sofortige Lobneriröbu-ng um 3.44 wöchentlich und begründen diese Forderung mit der Verteuerung des Lebens- unterhalts durch die neuen Sjkueigcse & Ferner fordern sie die Ein- fübrung einer höchstens neunstündigen rbeitßzeit w-aen der drohenden ArbeiYentiaffungen infolge der Abnahme des Bierkonsums durch eine neue ?euer.

Die TarifbeweTng im Mannheimer Hafengebiet bat, wie bxreits a-m-ldet, br nde ekreicht. Nachdem einige schon ge- nannte grundsäßltä): Fragen entschieden sind, tkeien, wie die „Köln. Ztg.“ mitteiit, auch einige Acndkrungen in den Lobnvrrbältniffen ein. Die Wochenlöbne für die Maschinist-n und Heizer auf den Rhein- sckiffen werden sofort um 1 „46 vnd vom 1. Januar ab um weitere 50 48 erhöht. Die im Hafengebiet täxigen Kranenfübrer, Elevatorfübrer und iHeijer erhalten vom 1. Januar 1910 ab eine Erhöhung des Wolken- obns um 1,50 .“, wobei die Lohnzahlung nach wie vor in Form der Wochenlöbne ertolgt. Endlich erhalten die S*ückguiarbeiter vom 1. Januar 1910 ab eine Lohnzulage von täglick) 20 43.

Aus Stockholm wird dem „W. T. B.“ telegrapbiert: Die Auswertungen, von denen biSber 13000 Arbeiter betryffen waren, haben gestern weitere Ausvebnung angenommen. Zwei “1,3911- ch1eifereien, die dem Papierfabriksverbande anaebör-n, und

abriken des Textilindustric- und Sägewerksverbandes aben ihre Arbeiter außgeiperrt. Am 2. August wird diese Maßregxl auf den Eisenwerksverband auSgedebnt werden. Falls auch dieser Schritt erfo1glos bleibt, werden weitere Aussparungen Nach den Bestimmun en des Schwedis en Arbeit ebervereins e'folgen. Die Zahl der heute außgepenten Arbeter beträgt 40000 bis 50000. _ Das Landessekreiariat der Farbvereine hat gestern abend dem Arbeitgebetverein mitgeieilt, daß beschlossen worden ist, an die Mit- lieder sämtlicher Landekotganisationen eine Proklamation zu senden, Ln der zur Arbeitoniederlegung im ganzen Lande am 4. August aufgefordert wird.

Der Ausstand der aukländisDen Arbeiter der Standard

Steel Car Company ist, wie dem „M. T. B.“ aus Butler

(Pennsylvanien) g-meldet_ wird, beendet. weitausend Arbeiter haben “„ zu den von der Company gesteüten Bed ngungen die A-beit wieder“

aufgenommen. Dem offizieüen VeriCbk zufolge wird amewkamschen

Arbeitern in den Werken der Company in ZukUnft der Vorzug ge- , geben werden. (Vgl. Nr. 171 5. B1.)

Kunst und Wiffenschaft.

Ausstellung von Handzeicbnungen Albretthürers im Kupferstichkabinett. Der jüngst verstorbene Wiener Kunst- historiker Franz Wickboff leitete sein leßtes Düre1koUeg mit einem , urwüchsigen Satz ein, der nichts weniger als gelehrt kiingt und in dem doch die letzte Weisheit über Dürers Kunst niedergelegt ist. „Meine Herren,“ jagte er, ,ein Maler war ja der Dürer eigentlich nicht -* aber sonst war er ein sebr braver Mgnnk Er war kein Maler, der“ Scbövfer des weltbetübmten .Allerbetliqenbildes', dieses figurenreicben . MikrokoSmos des Christentums, kein Maler, der Schöpfer des Holz- scvubcrporttäts, dieses K pfes von grandioser SuWesttons- krait, dieses Symbols der deutschen Reformation. r war nicht Maler wie Tizian und Tintoretto, Velazquez und Rubens, denn er verstand unter .malen“ etwas ganz anderes als diese. „Ein guter Maler“, schrieb er, ,ist inwendig voller Figur, und wenn es möglkch wäre, daß er ewig lebie, müßte er immer neues betvorbringen'. Wer * aber inwendig voller Figur it sodaß er immer neues beroorbringen muß, kann kein rechter“Ma1n“sein. Diese Behauptung widersteht. auch dem naheliegenden Einwand: Rembrandt! Denn auch dieser Maler katxxochen, auch dieser größte Maler aller Zeiten, war nicht voller Figur im Sinne Türer], sondern er war ,inwendig' voll von Licht und Farbe. Ein Künstler, der fünfzigmal uud öfter fab seldst und ebenso oft seine beiden Gattinnen poxträtiert, zu schweigen von den hunderten “yon Biloniffen anderer Leute, wird nicht yon guralen Injuitionen getrieben sondern von farbigen. Manteana und „tonardo waren Maler nach Öürerß Rezept und er selbst war es vor allen. Jene Exfindun Sreichen, deren rastlos tätige Pbmtasie immer neue Entwürfe zeitigt, d e in ihrem Geist Apokalypsen etschauen, für deren Blick kein Gra-bxlm zu unscheinbar ist. um nicht gezeichnet zu werden, müffen zum Stift und zur Feder greifen. Sie find nicht Malek, sie find Zeichner! Einer war vor allen Zeichner, denn seine ungemein fruchtbare Tätigkeit als Stecher und Holzschneider ist nur eine Abart seiner zeichnerifchen Schöpferkraft, im Gegenfaß ju Rembrmdts Radierungen, die wiederum nur malerische Werte geben. Wer die Größe Lionardos ahnen will, kann es nur durch das Studium ferner Zeichnungen, wobei allerdings nicht Verbeblt we-den darf, daß den wenigen echten Bildern onnardos, die wir heute besi en, auch ganz hervorragende malericbe Qualitäten eigen sind. Die .öße Dürexs liegt dagegen bauvt1ächlich in seinen Stichen und Hoizschnijtioigm beichloffen. Seine Zeichnungen kommen erst in zweiter Linie in Be- ttacht; deren Studium ist aker troydem für die Erkenntnis seiner Kunst und seiner s;persönliäokeit von allergrößter Bedeutung. Denn die Zeichnungen nd die unmittelbarsten Emanationen der Künstler vom Schlage Dürers. Von Malern wie Tizian, Velajquez * und Frans Hals besißen wir so ut wie keine Zeichnungen. Rem- brandt allein bildet auch bier die uSnabme.

Die Zahl der Handzeicbnungen Albrecthürers beträgt etwa 700. Den reichsten Schatz besist die Wiener Albertina, nächst dieser das Berliner Kupferstichkabinett, das Britische Museum und der Louvre. Die Vor kunem eröffnete Aussteüung der Berliner Zeichnungen Dürers und seiner Schüler ist deshalb von doppelter Be- deutuna, weil fie nicht nur dem großen Publikum (Gelegenheit gibt, sich mit der Dürerschen ormenwelt bekannt zu machen und seine Kenntnis des größten deut chen Künstlers ju vertiefen, sondern weil sie auch den Kennern neue PerspektiVen für die Entwicklung Dürers gibt. Direktor Friedländer hat im Verein mit dem Kustos Profeffor Springer zum ersten Male den Versuch emacbt, die im Vesiße des Berliner Kabinetts befindlichen Zeixnungeu Dürers - es sind mehr als sechzig - in möglichst genauer Ökonologisaber Ordnung aufzustellen. Wer die vielen offcnen Streitfragen auf dem Gebiet der Dürer-Forscbung kennt, wird diese L'istang wiZs en1chaftlich*r Genauigkeit und gediegener Kennerichaft zu würdigen wi en. Der Umstand, daß viele Zeichnungen Dürers von ihm selbst datiert sind, erleichtert diese Arbeit gewiß wesentlich, ja ermöglicht fie gewissermaßen erst. Diese (Gewohnheit Dürers begünstigte aber andererseits auch die fälschiicbe AnbringuriZ? von Jahreszahlen auf undatierten Blättern, um diesen höheren 5 arkt- wert zu verleihen, Fälschungen, die oft nicht leicht zu er- kennen sind und leicht zu Irrtümern führen. Die mit der Jahreszahl 1489 versehene Jugeydzeichnung der „Drei Lands- knecbte“ wurde denn auch mit einem Fragezeichen versehen, der 1496 datierte .Spazierritt' um drei Jabke zurückdaiiert. Die frühesie, bekannte Dürer-ZeiÖnung ist das 1484 datiette Selbfivotträt des d:"cijebnjäbriqen Knaben in der Wiener Albertina. Der Künstler selbst Vermerkte später auf dem Blatt: ,Das bab ich aus eim ivixili. nach mir selbs kontexfeit im 1484 Jahr, da ich noch ein Kind was." Mit dem Silbersttft, den er häufig. besonders auf seiner niederländischen Reise gebraUchte, bat er aui diefen: Blatt seine kindlicbxn Züge mit einer TreffsiHerbcit fesigebalten, in der schon seine ganze Eigenart steckt. Forschend blicken seineKindcraugen in den Sviegel, als wollten Hestia eigenes Selbfi durchdringen. Eine zweite Jugendzeicbnung, eine Madonna aus dem Jahre1483, eröffnet die Folge der hiesigen Außsteüung. Wohl ringen diese Versuche des Anfängers noch etwa! unbeholfen nacb Ausdruck, doch sind sie, wie Lippmann einmal sagte, von jenem undefinierbaren Schimmer umgeben, der auch das unauSgereifte Werk des echten Talents Von der Arbeit geringerer Geister unterstbeidet. Von den ersten Wanderjahren nach Nürnberg :utückgekebrt, begann Dürer bereits mit den Zeichnungen für die Folge yon 16 Holz- schnitien der Apokalypse. Diese mächtige Vision Von packender (Gewalt steUte ihn mit einem Sihlaq in die Reihe der größten Meister. Aus der Stimmung dieser Schaffensperiode heraus ist 1497 die merkwürdig ernste Zeickwung entstanden. die einen lauteivtelenden Engel mit männlicbem Gesichtsausdruck darsteüt. Die teilweise aquareUierien roßen Porträizeickynungen mit Kohle beginnen mit einem .Weibli en BildniS' um 1503. Dieser erie gehört aucb das Porträt Willibald tkbeimers, des Freundes und Gönnerf Albrecht Dürers, an. Viel später erst, im Jahre 1514, ist die be.- rübmte Koblezeicbnung fciner geliebten alien Mutter, der dreiund-- sechzia-jäbrigen Frau Barbara Dürerin, die bald darauf starb. entstanden. Aus seiner Familie zeigt die Ausstellung auch das Bildnis seiner Yan Agnes, aui dunkelviolett kandierten! Wie: mit 5 etallsiift im Jahre 1521 gezeichnei. ieser Reibe cbließen fick endlich auch die beiden spätesten Zeichnungen an, die das Kabinett besitzt: die beiden Cbarakterköpie des Markus und des Paulus. Stukien zu den Münchener Apostelbildern. Sie entstanden 1526, im sclbeu Jahre wie das Holzichuber-Porträt. Wie dieses Und sie von OQTÖMiW' Wucht erfüllt, sind ganz (Geisi, atmen nicht mehr die Lait der Erde. Zbke Echtheit wurde stark angezwe felt, wird jedoch neuesten! don "eixelaärtner, einem aukgejeicbneten Dürerkenner, beiiäti L. Im Jahre 1506 war Dürer - das einzi : Mal - in Venedizg. Von diesem Auientbalt besivt das Kab nett eine Porträtzeichuung des Baumeisters Hieronymus von Aungurg, eine Studie für das Prager .Rosenkranziest'. aui naturfarbigem Blau- papier, das in Venedig ereugt und vom Küstler nur hier be- nuszt wurde, gezeichnet. Zn Venedig wäre Dürer wabtfcdeinlicb "Maler geworden, hätte er sich dort dauernd niedergelaffen. tätielvolie Frauenbildnis der Beiliner Galerie mit seiner ungewohnten Koloriiiik wäre obne diesen venezianischen Aufenthalt kaum entstanden. Die fruchtbatffe Tätigkeit cntwickclte Dü'er als Porirän-ichnkt aus seiner niederlänsiseben Reise 1520-21. Sxin niederländisches Tage- buch enthält zahlreiche Vermerke über PersönliÜkeiten, die er dort :eicbnete. Nur wenißek ist uns davon erbleen. Die Aussteunxg ]kigt fünf solcher Blätter. Dit B11dniffe imd durchweg mit den! Silberstiit, deffen Gekraucb in den Niederlanden schon seit den Bart Cvckö sehr beliebt war, amian". Jvre meisterhafte techniicbe Ausführung ist über alLes Lob erbobkn, Zu den kofibarfin

Berliner Blättern gehört die weißzebökte Federseicbnuuq auf son-