1889 / 117 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 17 May 1889 18:00:01 GMT) scan diff

die holländi en Pläße in Betracht, und in den 60er, 70 er Jahren tritstÖNew-York hinzu. In New- ork nun machte man die Geschäfte roßa - ' er und ma_n su e_und fand eme andere Art des wis ndels, bet der, die bedeutenden Kosien des bis ri en Zwischenhandel; vernneden werden und die m lichsie os ösung des Handelß von der Wgare statt- findenbßollte. Dieser Handel übte emen zFoßen Eiyfluß auf den Welthandel, namentlich das Havrxser eegeschaft wurde durch den Terminhandel außerordentlich_ star , wähxend de_r Hamburger Handel immer mehr zurückgmxé, namenthh soweit er das internationale Geschäft, den Berke r, mit Dänemark, Schweden, Norwe en, Rußland _u. s. w. bexraf. Es kam dazu, daß der Be ehr mit Brasilien ein gätzzltch verändsrter geworden. Während früher zwischen dem LieferuMSauftrage von Hambur und dem Eingang der Waare_mehr_ere _oziatx ver- ingen, bra ten mittelst des Telegraphen zeßt die brqstliamfchen Kaufleute tagtägli? ihre Offerte, und m kaum mer Wochen war die Waare an dem Markte. Die Abkürzung der TranH- ortzeit verminderte die Risiken der Importeure. __Durch die Dampfschiffe wurde auch das Nifiko der Sexbeschgdtgung _ge- ringer. Aus diesen Gründen wurde der eigentiiche Kaffee- importeur bei Seite geschoben und mit ihm der Zwrschenhandel, weil dieselbe Offerte zugleich in Stockholm, Kopenhagen, St. Petersburg 2c. emacht wurde._ Es mußte deshalb etwas geschehen, um den cbwindenden Einfluß» Hamburgs zu heben. Hamburg hatte fich lange ge en den wermmhzmdel gewehrt, aber, nachdem derselbe auch eitens Havres etngxfiihrt wgr, schien nichts übrig zu bleiben, als auch unsererseits; ihn em- uführen. Wir haben allerdings gesehen, daß Auswüchse atzz edenklicher Art daraus entstehen könnsn und entstanden smd. ir haben sie selbst auf das Allerlebhaftesie_ bedaizert; aber cinch andererseits die Erfahrung gemacht, daß ste nur in der erste_n Zeit bestanden. Zn avre sind die Auswüchse in der ersten Zeit iioch viel schlimmer a s in Hamburg gewissen, da haben selbst Koche und Hausknechte spekulin; das hat sick) _aber_ auch _da 1ehr bald gelegt. Ueberall ist bald das Verhältnis; em ruhigeres, gleich: mäßigeres geworden, die Ausschreitungen haben [ich__verrm ert und vor Allem nimmt nicht mehr das große Pub11kum, on: dem nur die eigentlichen Kaufleuw an dem Termmhandel da Theil, wo er seit längerer _Zeit eingejührt ist. Auch in Hamburg hat die Kaffeeichwänze emen nachhaltigen Einfluß nicht gehabt; sie bad dxn Spekulanten nur gezeigt, daß es nicht angängig ift , _mit Waaren zu handeln, die sie nicht hatten. Dieser Vorfal] hätte uns dahin bringen können, eine Einschränkung des Tcrminhandels vorzunehmen. Wir sind aber_ überzsugt, dz'eß der Terminhandel nicht nur für Hamburg eme Nothweydig: keit ist, sondern für die Weltmgrktftellung Deytschlands über- haupt, nicht nur im Kaffee, iondern auch m anderen Arz tikeln. Erft dadurch isi auch der Aufschwung der Rhedexei und anderer Schiffahrtsxzewerbe ermöglicht. Der Termni- handel ist nichi nur ein Handel mit Waaren, die nicht exiftiren, sondern er ermöglicht, daß _der Handler in jedem Augenblick in übsrseetijew Pläßen kaufen kann, wenn die hiesigen Verh_ältm1]e ihn dazu auffor- dern. So ist ]“th der Domingokassee, der lange von Hamburg ausxzeschloffen war, dorthin zurückgekehrt. Em? große Firma schreibt mir, daß, während sie im Jahre 1885 m Famburg 4000, in Havre 6000, in Antwerpen 17000 ?. KWZ? handelte, fie im Jahre 1886 an denselben drei Pläßen 11 , 4000 und 8000, 1887: 8000, 7000 und 6000, 'm Jahre 1888 aber in Hamburg 22000 Säcke Kaffee hqndelte. Diesq Zah1en zeigen deutlich wie der Terminhandel im Stande ist, e_me große Menge Waaren heranzuziehen, und dgß1ene Transaktibn auf gesunder und voUftändig legitimer Vans bsxy t. E13 ist diese Form vieUeicht 'die voÜendetste (Form des Z11111 _enhaydels überhaupt. Daß der Zwischenbandei nichx schädlich ist, _]eben wir an anderen Waaren. Liverpool ist dadux_ch gliem der Hauvt-Baumwoüenmarkt gewordexi. Hamburg ist 1th auch ein Hauptmarkt für den Sakpeter gewoxden, _nux durch die Rußbildung des Zwischenhandels, der i_icb sa1i_1_n_den1elben Formen vollzieht, wie das Termingescbäst. S0 111 m Bremexi da?: große Tabackgefchäst entstanden; Nur so werben die großen TranSportkosten und di? Konen fiir Feueramekuranz und anders Au§gaben wesentlich vexringert. “Dl? Bebauptuiig, daß da?- Durchgehen durch die ver1ch1€denen Hände _exhebltche Mehrkosten verursacht, ist nicht _richtig. DLL Petition dzxr Kölner Handelskammer weist gerade nach, daß der Preis _m wenigen Wochen von 74 auf 571,23 „44 beruntexgmg, wo sind denn da die großen Mehrkosten geblieben? Die Speku1ation trägt in jenem FaU die Kostsn. Die Aktien gehen an der Börse ja auch durch tamerxd Hände und es; werden dadurch erhebliche Mehrkosten 5. V. [iir den Reichsstempel _veruriacht, ohn? daß am End:: deH Jahres dadurch eine_erhebliche Preis- steigerung eingetreten ift. Wenn daS gross Publikum e_m- gesehen haben wird, daß es aus dem Termmgyxhäft 111ch1 immsr erhebliche Voribeile zieht, m_ird €€ bald [_eine Hande davon lassen. Die Spekulanten [elbst 1eßen 011 auch in einem Jahre zu, maß fie in einem anderen verdient haben. Außerdem haben Leute, welche nur Spekulantsn smd, Überall nicht den Kredit, wie andere Kaufleutx. Das kann uns aber nicht hindern, daS Termingeschäft für eine außerordentlich nüßliche Einrichtung zu halten. Die Spekulatwnßwuth ein- udämmen, WUÖM wir überhaupt nixht im Stande [ein. In London, einem Maß, der [onst außerordentlich onservativ in Handelssachen ist, ist jeßd [elbst der Thee m den Terminhandel gezogen. Der Termmhcmdei hat_ ebenso wenig die Tendenz, die Preis? zu erhöhe-i oder zu exmedrigext, wie er die Schwankungen bexördert. Die Kaffeepreise smd m früheren Jahren weit erheblicheren Schwankungen unterworfen worden, als jetzt, wie die Preisbewegun in _den Jahren von 1843 bis 1888 deutlich zeigt. Der * ermmhatidel bestand damals noch nicht und die Preissieigerung war durch große Konsortien verursacht. Bei einem ruh“ MTecmm ande! wexden die wankungen lange nicht so gro sem; es ist em Mittel, solche usschreitungen, wie sie der u ferring hervorgerufen hat, n vermeiden. Die Spekulation enußt die Schwanxun- Len, 16 macht sie aber nicht. Die S wankun en im Kaffee- andel smd aus naturgemäßen Ursa en, bekbnders aus den Erntevexbältni eri hervorgegangen, denn es it nicht möglich, die Prei e kün 111ch u machen. Es ist uns [th gelungen, in Hamburg den Ka eeZandel vom Auslande unabhängig zu machen, und es ist au erdem unser Bestreben, dies auch in den anderen Artikeln zul un. Wenn durch geseßgeberische Maßregeln dieser Termin eing chränkt würde, so würde die Weltmarkt- siellun Hamburgs leiden. Den Terminhandel ir endwie zu be- ehrän n, alle ich fxberhaupi für ganz unmö lich. bietet man ; Ges ft ges _[1ch, so mird ryan doch i213rxmatabmachungen yicht ver indem önnen, iind dieBö e wird immer wieder ihren Audweg finden, Beim Akneng ey hat man auch ver-

ersonen oder

erlaubniß nur an mik Namen bezeichnete bestimmte t eilt wird und

en berauözugebenden Kalender cr icht übertragen werden kann, so verstößt nicht selbst aegen das

1, das ub1ikum (; "ck Peseslicheilil ;

11 da es immer Leute geben wird, "faßt, nicht alle werden, Leute mit Götter selbst dagegen ve ebens

geblich durch allerlei die Aussaugimg ßimmungen find

wird niemals u s _ die, wie Mini er *

Steckbriefe und Unters angsvoll tteckun en, erpacb ngen,

Firmen für die von ibn von diesen auf Dritte 11 allein der Nachdruck „bezeichnete Rei aus solobm Ka endern bzw. D

u ungs-Sa en,

orladungen u. dergl. erdingungen xc.

Verloo ung, Zinözahlung :e. von öffentlichen Papieren.

“.“" "81.

aus den .Kalendermaterialien' sondern es ist auch der mittelbare Nachdruck ruckscbriften, deren Herauögeber oder

5. Kommandit-Gesesl cbaften auf Aktien u. Aftien-Geselisch. e ent ev e er 6. Berufs-Genoffens aften. * Z. Wochen-Auswäse der deutschen Zettelbanken.

Verschiedene Bekanntmachungm

Verleger ihrerseits die Nachdruck9etlaubni baben, als ein widerrechtlicber anzusehen, wie der Veranstalter des Nachdrucks straf- Es ist dabei in Bezug auf die rechtliche Nachdru s unWesentlick), ob die betreffenden Kalender ver unentgeltliä) abgegeben werden.

ß ordnungSmäßig erworben für welchen der Veranla er

n EigerÉkxhaftenMitéa und civikrecbtlicb solidari ck)

ämp

Liquidationskaffe find aber elben im Prämiengefchäft ie betragen noch _ _ _ iquidationskaffe. Die Agitation sei überhaupt von das Geschäft von

1) Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen.

Oeffentliche Znsteüung. e en Sie wegen rubestörenden nordnung des Großh

ist allerdings vorhan_ immerhin te Umsäße der- nd außerordentlich ring, denn oz. der gesammten

: egen die Li

In der Strafsache Lärms werden Sie an lichen Amtsgerichts hierselbst, unter der Anklage. zu wiederholten Malen Abends nach 10 Uhr zu Becken- dorf ruhcstörenden Lärm gemacht zu babcxi, was be- Mts. der Fall gewesen ist, Ueber- egen §. 360 " des Stcnfaeseßbuch, für s Beweiömittel dient, Zeugniß: Tagelöhners Dübring, 2) des Tagelöhners Joachim 3) des Tagelöbnkrs Aberg, sämmtlicb zu Beckendorf, zur Hauptverhandlung auf Sonnabend, den 0. Juli 1889, Vormittags 10 Uhr, vor das Großher oalickyc Schöffengericht zu Boizenburg §. 231 der Strafprozeßordnung kann auch bei Ihrem Ausbleiben zur H cbritten werden; das Gericht ist jedoch befugt, r persönliches Erscheinen an uordnen und durch einen Vorführungs- oder Haftbe ehl zu erzwingen.

Boizenburg, den 11. Mai 1889.

F e e g e , Akt.-(Heb., (Gerichtßscbreiber des Großherzoglich Mecklenburg -Schwerinschen AMWMÜÖW.

An den Arbeiier Wilhelm Bergmann

früher zu Beckendorf,

[9889| K. StaatsZäwaiifäZ-akk Stuttgart. Vermögensbes Durch Beschluß der Stra]

uidatwnskaffe vrefer Kau leuten aySge- Hamburg nach Havre ziehen der Handel sein; wird eme e andere hineingezogen. gen diesen wichtigen 1tteln vorzugehen und esordnung anzunehmen.

sion hätten selbst d1e_ Gegner ebliche Mißstände vorgekommeii seien, u_nd e deshalb erwogen haben, Wie den_ Miß- Mit diesem Beschluß habe [1 ten, das Termin e chäft cht angeeignet. Woermann nicht auch aufmannsstandes selbst Er- .llkommen in Hamburg war daß Hamburg seinen Play auf del verlieren könnte.. Aber mit so erhebliche Schädigungen des 2111- Hamburg das Kaffee _escbii kinchi e Interesse zurii [teilen darf. [ den Reichskanzler ersuchen, zu er- beseitigen sind. Er bitte, den

Gewerbe und Handel.

Im Regierungsbezirk Minden ist im ersten Quartal Iabres in fast allen Zweigen des Handels, der Industrie und andwerks eine Besserung der Lage bemerkbar gewesen. Die Leinenfabriken batten einen re elmäßi weiter gestiegen, Weil die Anza )l der anderen Industrien zutvende Weberei wurde den den Webern auskei enden Verdienst. während im Steigen. eingetreten.

in Hambur gangen, we _ wollten. International muß _ Branche benackxtheiligt, so mird quel) dl ch alledem könne er nur bitten, r nicht mit geseßltchen oldschmidt auf Ta n der Kommi

ondcrs am 12. v.

n Absa , die ne sind noch eber, .d e sicb me r und mehr r außreichend ist. Winter hindurch flott betrieben und gab Die Garnyreise sind fort- Jm cbegescbäft [ind Aenderungen nicbt reisvubältniffe lüschfabrikation gingen genügen er

andelöverke dHen Antra n. nicht mel) zugestanden, daß er die Kommisfion wo . ständen vorzubeugen fei. Kommission den Antrag der Peten überhaupt zu verbieten, durchaus nicht ein, weshalb dem Abg. Interesse des Hamburg wägungen rung des

Die Absaß- und geladen. Na fabrikation ivaren befriedigend.

kleinere inländische Aufträge in

arößere Exportaufträge blieben indeffen aus, sodaß die stark angewachsen sind. eine Vcrminderung der Produktion bald Herbei- Die Lage des

auptverhandlung

Lagerbestände Wenn nicht [abr von selbst“ führen würde, so müßten Arbeiter entlassen werden. ts und der Spinnereien war zufriedenstellend. Dcr Ge- der mechanischen Weberei war ein regelmäßiger. _ im Wesentlichen nicht geändert. Der- Allgemeinen als ein zufriedensteüender zu bezeichnen. Es sogar cin kleiner Aufschwung bemerkbar. Die ländlichen Arbeiter haben allerdings während des langen Winters nicht immer genügende Beschäftigung gefunden.

_ In der gestrigen Sitzung des Auffi töratbes der Ver- einigten Königs- und Laurabütte ber cbtete die Direktion über die Resultate des 111. Quartals des laufenden GeschäftSjahres, d. i. vom Januar bis Ende März des Kalenderjahres. Hiernach hat fich die Produktion und der Absatz in fast allen Ar korrespondirende Quartal des Vorjahres gesteigert. Die Produktion betrug in rundcn Zahlen an Stcinkoblen 337 000 1, an Roheisen 40 000 1, an Walzwerksnmare in Eisen und Stahl 32 000 b. wurdcn verkauft - abgesehen von unbedeutenden Posten in Roheisen, - an Steinkoblcn 165000 13, au Walzwerks- _ Die Brutto-"Einnahme für verkaufte Produkte betrug 6 200 000 .,“ (+ 860000 „;(-ck. Der Brutto-Gewinn blieb aber um 191000 9111 niedriger, Welcher Umstand vorzugsweise auf die Ent- wertbnng des Kupfers, in zweiter Linie auf den Man Beschäftigung in Stablscbiencn, sowie auf eine Bessemer Anlage zurückzuführen ist. . . in vollem sebr reickilick) versehen. Werken im Betrage Von 4500000 .“, bei dcr Katharinen 11112 im Betrage von mehr als 500000 Rbl. - Die_Baar-Einnabme und der Bruttogewinn der 3 ersten Quartale des laufenden Geschäftsjahres war gegen den entsprechenden Zeitraum des Vorjahres um 2500000 .“ bezw. 322 060 „16 böber; dcr Absaß an Steinkohlen im geWalztem Eisen und Sta [ um Produkte auf den um 12 „3 vr. To., Pro-

das Friis)-

Terminhandels allerdings durch die Gefahr veranlaßt, dem Weltmarkt im Ka e dem Terminhandel sm gemeinwohles verbunden, daß monopolistren und das all- DeShalb wolLe seine Parte" wägen, wie dieSchädigungen zu der Kommission anzunehmen. 2 bg. Goldschmidt: Den Ausfü mann habe er nichts hinzuzufügen, sie recht Viele überzeu t [) den Aeltesten der Kau- setzen molie_n. _ dsm Aeltestenkollegium verscht sein und die Beschlüsse würden Aber er könne H kolXegium von kammern über wie er selbst. Abg. (Ham; : einzelnen Mitg]

Garngescbä] schäftsgang Wohlstand im Bezirk hat sieh selbe ist in dem war im GeWerbebetrieb lagnahme.

ammer11. des K. Land- art vom 30. April 1889 ist das im brfindliche Vermögen folgender

ericbts Statt eutscben Re (be abwesender Webrp lieblich :

hrungcn des Abzi- 1 Karl Fricdri

er molke nur hoffen, daß Herr Gamp habe ihn mit schaft in Berlin in Widerspruch Selbst wenn dem so wäre, so könnten doch in edene Anschauungen nach devMebrhsit gefaßt. sichern, daß das Aeltesten- [in wie iiberhaupt die großen Handels: die Bedeutung des Terminhandels ebenso denken

Er habe Herrn Goldschmidt nicht mit den dem des Aeltestenkoüegiums in Widerspruch n mit der Majorität desselben. bg. ])r. Windthorst: Er für ur Sache selbst ein definitives imme fiir den Kommissionßantrag, führungen des Abg. Woermann Erwägungen für nothwendig, einem eizdgültigen Urtheil vorzu Kommisfionsantrag. _ _

Unter Ablehnung des Mitra es Goldschmdt Wird der Kommissionsantragcemt großer Me rheit angenommen. Schluß 5 Uhr. Nächste Sißung Freitag 12 Uhr.

Hägele, geboren 26. März 1867 orb, O.-A. Waiblingen, Weingärtner,

2) Cl'ristian Gotthilf Niiiller,

tober 1866 in Nellingen, O.-A E 3) Christian Friedrich

14. Februar 1866 in Mettingen, (Gemeinde Eßlingen,

4) Christian Friedrich Weber, geboren 2. Mai 1866 in Eßlingen, Meßger,

5) Wilhelm Wurster, geboren 22. März1866 in Plochingen, O.-A. Eßlingen, Schneider,

6) Wilhelm Friedrich Wurster, 1866 in Altbach, O.-A. Eßlinaen,

gegen welche das Hauptberfabren der Webrpfiicht eröffnet ist, gemä St.-(H.-B. und §§

tikeln gegen das eboren 11. Ok- lingen, Bäcker, Vaihinger,

(Gußwaare und Zink

errn Gamp ver waarcn 31750 t.

[ an auxreicbcnder _ etricbsstörunn der Die Bem- und Hüttenwerke

dcn [ lesiscben

eboren 30, Mai

en Verle ung . 140 A s. 3 . 326 und 480 St.-Pr.-O. je bis zum Betrage von 800.31: mit Beschlag belegt worden. Den 11. Mai 1889. Staatßanwalt: Cleß.

svollstrerkungen, x_vrladnngen u. dgl.

Solche lagen vor: ine Person möchte heute eil nicht abgeben ne [ich gegen die Er halte auch d in diesem Sinne, ohne beugen, stimme er für den

zu erklären.

Die reise der * "" PSteinkoblen .?) Zwa

Aufgebote,

Zum Zwecke der Zwangsversteigerun Fieliv, Hedwig, geb. Maaß, frü)er bieselbst gehörigen Ackerstiicks Nr. 233 jenseits der Eisenbahn auf den Heiden mit dem darauf erbauten Hause stehen zum Verkauf und zur_ endlickzenRegulirung der Verkaufsbedingungen Tcrmme auf den 27. Juli J., Vormittags 11) Uhr bezw. 11 Uhr, sowie zum Ucberbot auf den 21. August d. J., Vormittags 111 Uhr, und endlich zur Anmeldung aller dinglichen Ansprüche an das stück und an die zur Jmmobiliarmas e desselben ge- hörigen Gegenstände auf den 27. J Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten (He-

Neubraudenburg, den 11. Mai 1889. GroßherzogÉZchesSAmtSJericht. 1.

w-aren böber: dukte dcr Waleerkc um 15 43 pr. To, Kaibarinenhütte

ud niedriger. Dieser Rückgang findet seine Begründung in der tärkcren Konkurrenz des ausländischen Ei Markte in Folge der Aufbesserung des Ru 1chtsrath genehmigte die Anträge der Direktion, betreffend die Be- cbaffung von Eisenerzcn für die schlesischen Werke und den im Bau begriffenen Hochofen auf dsr Katbarmcnbütte und auf Ertbeilung der Koliektivprokura an Hrn. Adolf Kaemmercr, welcher seit Bestehen der Gcseüscbaft in deren Diensten steht, an Stelle des kürzlich verstor- benen Kasfirers und Prokuristen Michael Konicßny.

- Ueber die ArbeitSeinstellung im rbeiniscb - west- fälischen Koblenbezirk liegen folgende neuen Meldungen des W. T. B.“ vor:

Aachen, 16. Mai. Wir die „Aachener Zeitung“ meldet, ist in sämmtlichen Gruben des Wurmreviers, ausgenommen die Grube Die Ruhe it nirgends gestört. evicr der Vereinigungö-

ens auf dcm russischen elcourscö. - Der Auf-

Statiftisthe Nachrichten.

preußischen K (Stat. Corr.) _ _ nomiicben und chronologiicbcn Normalfalendch für _daß Jabr 1890“, _ das Königliche Statistische Bureau gerichteten Wümchsn c I, zur AusJabe gxlan-1 waren,

rmarktverzeicbniß' “für 1890 bezw._d_ie neueste, chloffcne „Genealogie dcr earopai1chen Re-

alendermatcrialien _ dicTchkändxrlickpY TFan dcs ßasixo- .eis es önigi prcui cn eda te ru d- dcn vielfaoben dicserbalb an ck G "

ntsprccHMÖ, bereits im Januar d. sind ibnen nunmehr auch das „Jab Ende Abril d. J.

gentenbäuser“ gefolg „Anna“, die Arbeit eingestellt.

Der Strike ist auf dem Koblscheidter_ Gesellsckwft mit Ausimbme der im Niederlandiscben belegenen Zechen ,Prick' und „Voccart' aUgemem, Der Regierungs-Präsident hat fick; heute in das Strikerevier begeben.

_ Ueber den Arbeiter-Ausstand in Schlesien meldet „W. T. B." weiter Folgendes:

Breslau, 16. Mai. _Die „Bresl. Ztg." meldet aus Walden- (Gestern fand eine Konferenz der Gruben-Repräsen- Beamten statt, an welcher fich auch der Regie- rungs-PräsidentIunckervonObcrconreutbetbeili Bergleute haben beuteßdicArbeit einge ben ist nur ein Theil der Arbeitereingefabren. D aben heute Vormittag mit der Verwaljung unterhandelt. Die Der Landrats)

abrc 1887 in neuer, durcb einen Nachtrag _ vxr- mebrter Aufiage erschien2nen „unveränderlicben Tafeln“ des Königlich rs biS Ende dieses Jahrhunderts Geltung br sämmtliche Materiakien vor, welch bci HersfeÜung ibrer Kalendkr für das Jahr 1890

preußiicben Normalkalende haben, liegen al die Kalender52rieger

In Sachen der Herzoglichen LeibbauS-Administra- tion in Gandersheim, Klagerin, wider den 3 mann Carl Rabl in Dannbausen. z. 31. in der Strafanstalt zu Wolfenbüttel, Beklagten, wegen Hypothekzinjen und Kapitalabtrages, wird, nachdem auf Antrag der Klägerin die Be1chlagnabme des dem Beklagten gehörigen, zu Dannbausen 110. 0.88. 43 bclegenen Anbauxrwesens nebst Zubehör zum Zwecke der Zwangsvxrstetgerung durcb Beschluß _ verfugt, auch die Eintragung u es im Grundbuche an demselben Zwangsversteigerung Juli 1889,

Dic veränderlichen Tafeln haben diksmal in so fern eine nicht unwesentlich? Erweiterung erfahren, Breite des Ortes abbängigen Angaben, der Auf- und Untergänge des Mondes Reich umfaßen und von der rU1Ü1chcn und dänischen Grenze von Tilsit Und Flensburg bis Mülbauseri !. Außerdem find den veränder11chen_Tafeln, welcbe an erster Stelle das Kalendarium und die Buß- und B tage :e. der preußischen Monarchie bezw. der übri Deutscbeu Reichs und_ Zollgebiets enthalten, mit schiedene Zwecke, insbewndcre auf das Bedürfni Universitäten, vom laufenden I das Kalendarium Monate Januar, Februar und März des n

esammte Uebersicht dcr Buß- und Beitage odaß also in die veränderlichen Tafeln für neten Angaben für 1891 mit aufgenommen smd.

Die „populären Mittheilungen" [011611 bekann Vom Jahre 1872 ab sämmtliche, tecialien berübrendcn ergebnisse der zahlenmaßig erfaßbaren Erscheinungen bezw. deutschen Staats-

als die von der geographischen also beispieLSweUe die Tafeln , jetzt das gesammte Deutsche

tanten und

Weißsteiner die Fürstli Bergleuteh Ruhe ist bis jetzt im Aligemeinen nicht gestört. Proklamation anschlagen, in Welcher auf die Para- fgeseßbucbs über den Landfriedensbruch hingewiesen cbketten gewarnt wird.

Nach Meldungen der „Bresl. Zt .' aus Walden- ffentlicbe Ruhe in Waldenburg und Nunmehr striken auch die Bergleute der F _ en Grube, etWa 4000 Mann. Dieselben haben dre Lohnerhöhung von 10% abgelehnt und weigerten [ die Erledigung ibrer Forderungen bis zum Sonnabend zu warten und inzwischen Weiter zu arbeiten.

“Zwickau, 16. M i . .

von den Förderleuten,

vom 11. Mai d. J. dieses Befehl Tage erfolgt i auf Sonnabend, den 6. mittags _3 Uhr, vor Herzoglichem Amtögericbte Gandersheim in der Knackstedt'1cben Gastwirtbs aft zu_Dannhausen angesevt, in welchem die Hy ot ek- glaubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen aben. Gandersheim, den 13. Mai 1889.

Herzogliches Amts

gez. O. Ort

Zur Beglaubigung: (11. 8.) Bremer, Sekretär, Gerichtsschreiber.

K-énstanz Geltung haben.

Liers läßt eine graphen des Stra und vor WiZFksÉßli

en Staaten des ückficht auf wer- der Schulen und kacbtrage auch noch Mond-Auf- und Untergänge für die ächsten Jabres, sowie die für dieses Jahr beigefügt, 1890 bereits die bezeich-

tlicb nach und nach den astronomischen Theil _der 1888 ab außerdem die Haupt- des preußischen

t Termin zur

5 , . ahre (: in einem burg wurde die 3 mgegend gestern nirgends gestört. [leb Pleß'sck)

ihnen ange

sich aucb, au

. Auf mehreren ecben weist jungen BurscbZZn, die

_ Bei der heute abgehaltenen Kämmlin Sanktion herrschte eine gute Stimmung. Die Käufer waren zahlre ck), aUe Sorten Wurden um letzten im März abgehaltenen Auktion bezahlt.

300000 kg wurden 250 000 kg verkauft. Meiningen, 16. Mai. We rra-Eis enbal) n bat bes [offen, die Dividende für das ab- gelau ene (Geschäfts abr auf 39/0 festzuse i 16. ai. (W. T

wurde heute Arbeit niedergelegt.

und Wirtbschaftslebens Leipzig, 16. Mai.

Darstellung

(W T. B.) In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung der

_ Johann Baeckker aus K gehörigen Ackerstucke Nrn. 661 und 662 zu Kriviß, steht zur Abnahme der Rechnung des Sequesters, Zur Erklärung über den Theilungsplan, sowie zur Vornahme der Vertheilung Termin auf Montag, Irmi, Vormittags 11 Uhr, an,

en hierdurch geladen werden.

weiteren Lesexkreis Sie handeln für 1890 in ihrem astronomischen die in diesem Jahre zu erwartenden

gerrxeinyerständlicher dem Fuhrmannssobn zu ang11ch machen. T eile - nach einer Uebersicht über und die beobachteten HimmelSerscheinungen - von dem in neuester spreck'ung gelangten Zusammenhange chen Erscheinungen der Jahre 1883

abren wiederholt beobachteten, zur

20 «3 höher als auf der Von den ausgestellten Zeit wiederum zur lebhaften Be W. T. V.) Der Aufsichtöratb der zwischen den ungewöhnlichen opti bis 1886 und den in den leisten

Nachtzeit leuchtenden Wolken einerseits und dem Krakaiöa- des Jahres 1883 andererseits, während [ich der statistiiche Beitrag ender Weise mit den Bränden im preußischen Staat ce 1881 bis 1886 beschäftigt.

können wir zwar bezüglich des Inhalts der preußi- schen Kalendermaterialien und betreffs der Bedingungen, unter welchen dieselben für die berauSzygebenden Kalender zu benußen smd, wiederum nur auf die verschiedenen dieserbalb, zuleßt unter dem 1. Januar 1889 ergangenen amtlichen Bekanntmachungen verweisen, glauben die Veibeiligten aber doch noch ausdrücklich darauf aufmerksam machen zu sollen da die Kalendermaterialien Seitens der Verlagsbandlung des tatiftiscben Bureaus an Kalenderverleger und sonstige Inter- artikel geliefert werden, Welchem der eseßes vom 11. Juni 1870 ist jeder obne Genehmigu Köni ichen Stat stischen Bureaus zu Berlin er

welchem die Berbeil Kelvin, den 14. Großherzoglich Mecklenb. Amtögericbt.

en.

. . ?In der Generalversammlung uckerindusirie in Oesterreich“ on angenommen, wonach die Regie- uckerkonvention zu ver- te, bei dem von dem en Kufstein, protokollarisch

B.) An der Küste 9 Weizen- (W. T. B.) Wolle, sowie Garne

tes Geschäft. en Abendblättern zufolge ist

des Centralvereins für Ungarn wurde eine Resolut rungen ersucht werden, ihren Beitritt zur weigern, oder, fans dies untbunlicb sein Bevollmächtigten Oesterreicb-Ungarns, Gra gemachten Vorbehalte zu beharren. London,16.Mai. (W. T. ladungen angeboten. Bradford,16.Mai. E portzWecke bel_e

ktienkapitai des Comptoir d'EScomvte im 40 Millionen dreimal überzeichnet worden, die Zahl der Hau t-Administratoren sind de gnirt:

dieSmal in einge während der Zu Aufgebot. Jm Uebrigen cbtönacbfolger des I. N. Ammer, Rentner in Gro blittersdorf, nämlich: ' . de en Wittwe, Barbara, geb. Mouth, zu Groß- bl tterödorf; anz Ammer, Bäcker daselbst; . eter Ammer, Bäcker daselbst; . ulie Ammer, minderjährig. Vertreten durch den ormund Peter Ammer daselbi; . Marie Ammer, Ehefrau des Becker in Stieringen; alle vertreten durch Rechts nwalt Vr. Petri in haben das Aufg otsverfabren bezüglich

bt in Stoffen Königli en 1 (W. T. B.) : enten (edi lich als ein Verla

undes- (Reichs- )

Beira e von Zäckcrö Stefan

steht. Demgemä beträgt gegen 20 000. Als

Nachdruck der

100 „M beantragt.

Die Inhaber dieser Wertbpapiere werden auf- gefordert, ihre Rechte hierwegen spätestens in dem auf 22. Sextember 1892, Vormittags 9Uhr, vor unterzetchnetem Gerichte bestimmten Aufgebots- termine anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrißenfalls die KraftloSerklärung der genannten

Wert papiere erfolgt. Konstanz, den 6. Mai 1889 Der Gerichtsscbreiber des (Gr. Amtßgericbts. Burger.

[9922] Au gebot.

Nachdem der Partikulrjer Daniel Meycr zu Roden- berg Ylaubbast gemacht, daß ihm die Schuldver- ung 1). Nr. 7493 der vormals Kurfürstlich hessischen Anleihe vom 1.Juli 1863 Über100 Thaler sp_rechend, vor längeren Iabren abbanden gekommen sei. so wird der Inhaber dicser Urkunde aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 27. November 1890, Vormittags 11 Uhr, bei dem unter- zetchn2ten Gerichte, Zimmer 19, seine Rechte anzu- unde vorzulegen, widrigenfalls

schrei

melden und die U! die Kraftloserklärunc; der Urkunde erfolgen wird. Kassel,?)cn 8. Mai 1889. Königliches Amtbgericht, Abtb. 1. (gez.) Theobald. Wird veröffentlick-t: Der Gericht§]'chreiber: Frideri ci.

[10158] Aufgebot.

der Urkunde erfolgen wird. Büdingen, den 11. Mai 1889. Das (Hroßberzoglick) Hess. Amtßgericbt. Rabenau.

dorf:

Urkunden erfolgen wird. Eckernförde, den 16. November 1888. Königliches Wiirögxkicht. [. gez Mommmn.

Veröffentlicht: Sch'röver, Erster Gerichtsscbreibcr.

[9925] Oeffentlithes Aufgebot.

Auf Antrag des Webers Heinrich (Hebrt aus Lutter, Vormundes der minderjährigen Margarethe Trümper zu Lutter wird das_angeblicb verloren ge- gangene, von der Kreissparkaste zu Heiligenstadt auf den Namen der Margarethe Trümper zu Lutter ausgestelltx und zur Zeit des angeblichen Verlustes auf eine Summe von 486 „111 24 .es lautende Spar- kaffenbucb Nr. 3030 hierdurch öffentlich aufgeboten.

Inhaber des benannten Sparkaffenbuchs wird auf- gefordert, unter Vorlegung desselben seine Ansprüche spätestens in dem auf den 27. November 1889, Mittags 12 Uhr, anberaumten Aufxzebotstermine zu melden, widrigenfalls das Sparkaffenbach für

kraftlos erklärt wird. Heiligenstadt, den 3. Mai 1889. Königliches Aintsgericht. 4. Abtbeilung.

[9929] Aufgebot.

Der Kaufmann Jobaxmes Beckering zu Ahaus und dessen Schwester Maria Beckerin daselbst haben das Aufgebot der Parzelle Flur 2 r. 94 der Ka- tasiralgememde Ahaus, Prieseloven, Garten, groß 75 & 88_qm, beantragt. Alle unbekannten Eigen- thumspratendenten werden aufgefordert, ihre Rechte und Ansprückoe (zuf das Grundstück spätestens in dem an btesiger Gectcbtssteüe auf den 23. De ember 1889, Morgens 9 Uhr, anberaumten ermine anzumelden, und zwar unter der Verwarnung, daß im Falle de_r unterbleibenden Anmeldun sie mit ihren Ansprachen und Rechten auf das rundftück

ausxxescbloffcn werden. Ahaus, den 4. Mai 1889. Königliches Amtsgericht.

Aufgebot.

Schmelka Grundstü Acker 42 a 90 qm gro

der von se nem ater, dem früheren Sebolzcn ose Barteczko zu Klodni in seinem am 28. Juli 185

sprucbolos über affen wurde.

Klodnitz 2) Pauline, geb. Bartec Bauer Anton Janik, zu ReinschdorS, ZZ Franziska, geb. Barteczko. verebelichte Bauer Phi ipp Gabor,

de Noxmandie, Berger, Vlasto S lumberger,

preu ischen „Kalendermaterialicn“ verboten. Da die Nachdrucks- erthpapiere:

Y Rogan. Sämmtlicbe Erben zu 2 und 3 unter eitritt ibrer Ehemänner sämmtlicb vertreten durch

31 %iger Konstanzer Stadtanleibe l-itora 1). Nr. 280 281 282 über je 300 „ii, [Zitate 15". Nr. 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 über

Die Margarytba Stübing aus „[Zum-Gründau, jeßt Ebsfrau des Otto Laubach von Ober-Mock- stadt, hat das Aufgebot Eines für fie: von 061: Spur- ". Leibkaffe dahier am 4. März 1874- ausgesteüten, mit der Nr. 1741 versebenen Sparkaffebuchs, welches Ende 18.87 ein (Hesammtfapital von 58 „16 56 43 nochgewiesen, beantxagt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, [pätestens in dem auf Mittivoch, den 25. September 1889, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- ebotstermine seine RCch1L anzumelden und die Ur- unde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung

Der Former Claus Scheer aus Rickert hat das Aufgebot folgender auf seinen Namen ausgestellten Sparkaffenschkine der Spar- und Leibkaffe zu 5Güns-

1) Nr. 4227 vom 2. Januar 1883 über 100 „16,

2) Nr. 4430 vom 2. Januar 1884 über 100 „M, beantragt. Die Inöaber der Urkunden werden auf- gefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 18. Juni 1889, Vormittags 10 Uhr vor dem unterzeichneten (Herichte anberaumten Äufgebots- termine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die KraftloSerklärung der

[9923 1. “JUZ Eigentbümerin des Grundstücks Nr. 207 Stadt Kosel ist tm Grundbuckxe noch die am 1. Mai 1829 Verstorbxne Johanna, verebelicbte Cibis, geb. eingetragen. Der Befis des ganzen aks. am Kukelsßraben belegen, bestebend aus _ und Holzung 16 a 30 qm Wo?), ist schließlich auf den am 4. Au ust 1886 zu lo niv yerstorbenen Auszügler Jose Barteczko aus Klodm über egangen, welchem das elbe in Tolga

errichteten Testamen e etroffenen Bestimmung von den damals einkeseßten iterben anscheinend wider-

Der am 4. August 1886 ber orbene Ausü ler Joseph Barteczko aus Klodnis at fol ende t en interlaffm: 1) den Bauer Josep? arteczko zu

o, verebelicbje

den RechtSanwult Bücbs zu Kosel haben das Auf- ebot des Grundstücks Nr. 207 Stadt Kosel zum Zwecke der Vefißtitelberichtiqung für die sämmtlichen

uSzugler oseph Barteczkoschen Erben beantragt.

11. ES aben ferner _1) die Florentine Wycisk, je 1 verebeiichte Hülfswetchensteller ensel zu Nessel- w y, und 2)_deren Schwester (.?-va ycisk, je 1 ver- eheltcbte _Hausler Johann Filusch daselbs , im Beitritt ihrer Ehemänner das Aufgebot des Grund- stucxs Nr. 96 Neffelwiy zum Zivecke der Befitztitel- berichtigung fur sie die beiden Antragstcllerinnen beantragt.

Als Eigentbümer dieses Giundstücks im DoJe belegen Acker 8 a. 20 qm groß ist im Grundbu e noch der am 2. April 1837 verstorbene Häusler und WaldheFr Frqnz Wycisk eingetra en.

Der exp ist 01 Folge münd ichen Abkommens auf den außler Mathes chisk übergegangen, Nach dessen Tode aben die Antragsteklerinnc-n, und zwar seit dem ionat Juni 1885 das fragliche [ _(Hrundstuck _ m BFH genommen und zwar mit Zu- ]ttmmung ihres ruders des Häuslers Bernhard Wycisk aus Neffelwiß, welcher zugleich mit seinen Schwestern Florentine u-«b (985. TejtamentSerbe des Matbeß Wpctsk geworden war, auch nachträglich das ausschließliche Ergentbum der Antra steliermnen an dem aufzubietxnden Grundstücke auf LHrund der von Mathes Wycisk in [einem am 30. Mai 1885 er- richtete__n Testamente in "cer bei den Grundakten zu Kosel uber das Grandstück 389 Neffelwiß befindlichen gerichtlichen Verhandlung vom 24, November 1886 anerkannt hat.

Es_werder_1 demgemäß Aae, welcbe Eigentbumö- anspruche aus das Grundstück Nr. 207 Stadt Kosel bezw. Nr. 96 Nesselwiß machcn woilen, hierdurch aufgefordert, spätestens m dcm auf den 14. März 1890, Vormittags 111' Uhr, vor dem unter- zei nexcn Gerichte, Zimmer Nr. 18, anberaumten Au gebotstermme ihre Ansprüche und Rechte auf die betreffenden Grundstücke anzumelden und ihr etrvaiges Widerspruchßrecht zu bescheiniakn, widrigenfalls der Ausschluß ihrer Rechte aqu-iprocben und die auf- gebotenen Grundstück? für die betreffenden Antrag- steller bezw. Antragsieüéiinnen im Grandbucbe wer- den umgeschrieben werden.

Kose_l,_bcn 30. April 1889.

Königliches Amtögericht. Abtheilung 111. [9933] _ _ _ Aufgebot.

Das_ Kontglrcbe Amtßgericht Beilngries hat unterm 2. Mai lfd. Jrs. folgßndes Aufgebot erlassen:

Stvpsl, Johann Michael, Gütler bon Pollanten, geboren_ am_ 31. Januar 1818, für welcb'n dies- gericbtltch em VermöxZen von 411 „is 59 curatei- amtlich verwaltet wrd, ist vor 27 Ja ren nach Y_mertka atz§gewandert und es ist über dkffsn Leben seitdem _ kame Nachricht mehr vorhanden. Auf An- trag seines Curators Franz Schmid, Bauer in P011__anten, den Johann Michael Sippel für tobt zu erklaren, wrrd htemit, gachdem die gesetzlichen Vor- aussetzungen gegeben nid, Aufaebokstermin auf Samstag, _den 15. arz 1890, Vormittags 10 Uhr, _tm dies ericbtlicben Sißungssaale an- beraumt, mit der AUZforderun :

a. an Job_ann Michael Sippel, spätestens im Aufgebotstermme per16nlich oder schriftlich bci Ge- rtxbt fick) anzumelden, widrigenfaüs er für 1th er- klart werde,

1). an die Erbbetbeiligtcn, ?er Intersffea beim Aufgebotstermine wahrzunehmen,

«._an alle Diejknigen, welcbe Über 535 Leben des Yerxcboiienen Kunde geben köxnen, Mittheilung bteruber bei Gericht zu maÖen.

Beilngries, 12. Mai 1889.

([.. 8.) Karl, K. Sekretär. [9930] _ Aufgebot.

Gegen die Anna Maria Gerkkner von Burgsnlacb, geboren am 18. März 1828, welcbe Anfangs dsr 1850ex Jahre nacb Amerika wanderte und seit mmdettens 1_(_) Jahren keine Nachricht von [ich ge- ?ebext bat, ttt das VerkckpoUenbeinerfabren bean- rag .

Es ergebt nun an die :e. Gerfiner die Auf- fbrderuna, innerhalb neun Monaten und sväieftens bis zum Aufgebotstexmin am Mittivorh, 19. Je- hrnxty 1890, fru]; _9 Uhr, bersönlicb Oder [cbrtstlicb _bet uyterxerxtgtezn Gerichte sicb anzu- leden, wrdrigrnsaüs [ie für wdr erklärt werdcn" wurde. _ ; _ An dre Crbbetbeiligten crgebt die AuffordccUn-g,“ ibre Jniexevxn tm Aufgebotsverfabren wabrzunebmm und Dr_exemgen, welcbe Über das Leben der 2c._Ger1tncr Kunde geben könnsn. onen Mit- theilung hierüber bei dem unterfertigten Gerichte machen.

Weißenburg, _13. Mai 1889.

Königlich bayer. Amtsgerickot.

(14. 8.) Meyer.

_ _ _ ur Beglaubigung:

Dre Gertcht§7chreiberci des Königlichen Amtögericbts. Angermann, Kgl. Sekretär.

[9957] Aufgebot. _

Auf_ Antrag der Ehefrau des Amtreicbcos Ludwig Schmidt, Eva Catharine. geb. Mexx, zu Aachen wird die am 23. Januar 1819 zu Sterbftiy als Tochter des Johann Melchior Merx geborene Anna Mar rxtba Merx oder deren ctwa vorhandene Lübcke n bterd_urch aufgefordert, fick) spätestens im Aniaeboxs- termm am 19. September 1889, Vomitngs 11 Uhr, enxnwder persönlich oder durch einen ge- börig legitimtrten Vertreter bei dem umerzeisbnetcn Gericht zu melden, widrigenfaüs Anna Margaretha Mer füt; todt erklärt und über die Uuöanmortung des acblaffes derselben an die präsumtiven Mw- nacbfolger das Wetttrc verfü-t Werden wird.. Schwarzen ls. den 10. ai 1889.

öniglickwö Amtsigericdt. Hofmann.

[9918] Au ent.

Dex Schiffer Simon pka aus Schwer. a. V hat im Früh ab: 1877 dichn Ort mit Zurück- lassm seiner _amilie verlosen und ist seit der Zeit

ver (bo en. uf Antrag der 3 Kinder dodseidcn:

a. der verehelichten Maurer Johanna Grajewska,

, dsr verebelickoten Maurer Julianna Müller,

geb. Depka, und

a. des Schxiftseßers Adolf Depfa,

_ 1ämm1lich in Schwey, wird der Verschollene, am 20. Oktober 1825 zu Ebrentbal, Kreis Schwetz, geborene Schiffer Simon Depka, aufgefordert, fich spätestens im A termine am 1. ii 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer _ ersöniicb zu melden. selbe Aufforderung erge t an die unbekannten Erben und Erdneb_mer _des Verschoüenen. Meldung, 10 wrrd der erscbollene für todr erklärt

Schivelz, den 10, Mai 1889. Königliches Amtßgericbt. Aquel-ot.

Antrag der Ebeirau des Arbeiters Baxmann, Dorette, geb. Bartenz, zu Banteln und der (Ehe- frau des Bahnarbeiters Brand, Christine, “geb. Vartens, zu Elze wird die nachbeieichnete uneheliche Tochter der Johanne Magdalene Engel Bartens zn Banteln, als: Hanne Caroline Henriette Bartens [:,-„'n. Wtffßrott, geboren am 13. November 1819 in Y_anteln, ubex deren Leben seit Mehr als 10 Jahren keim glaubwurdige Kuyke Eingegangexi ist, hiermit amgefordert, fich spatextens in dem aufDonnerstag, den 18. September 1890, Vormittags 10 Uhr, vor _dem unterzeikbneten AMTÖJTÜCHL anberaumten Txrmme zu melden, widrigenfalls fie für wdr er- klart, aucb tbr _Vérmögen den nächsten 'cskannten Erben oder Nachfolgern Übxrwiesen werden soll.

Akle Persbnen, welche über das V?x[cboilepen „Kunde geben können, werden zu deren Mttibeiiiing, und werden zugleich für den demngch1ttgen Todeéerklärung Nachwigeberekbtigte z::r Anmexdung ibr-xr Ansprückye unxer ber Verwarnung aurgefordert, Tat“; bei Ueber- weisung des VENUS LFZ“ auf sie keine Rücksicht ge- nommen werden so .

Elze, den _9. Mai 1889.

Königliches Amtögericbt. 1.

1890, Vor schriftlich oder Unterbleibt die

Fortleben der

etwaige E

Aufgebot.

_Von dem unterzeichneten Königl. Amtsgerichte 5.7? am Antrag der WeHerin Johanne Christiane, 22:12. alanf, in Niederkunnersdorf beixbloä'sn _ ufs Todeserllärung und ErmiU-eiang etwaiger unbekannter Erben des seit dem Fabce1864 ver1choslenen,_ angeblick; 11ach Brasilien TUWWÖW Ernst Heinrich Halank aus NiederfunrxeerUk' das Aufgebotsvsrfabrcn einzuleiten.; _

Es werden daher der genannte Verickollene bez. deffen Erben aufgefordert, in dem auf den 11. De- zember 1889, Vormittags 9 Uhr, bestimmten Auigebotstermme zu Erscheinen und ihre Rechte und Anibrucbe anzumelden, widrigenfaüs der genannte Ver1choliene wurd für wdr erklärt und deffen etwaige un- bekanyte Erben _wkrden für ausgeschlossen erachvet und_ tbrer Ansprache an den Nach1aß für verlustig erklart werden.

Löbau, am _11. Mai 1889.

Das Königl. Sächs. Amtßgericht.

Krobe, geb.

L?er5*7entlich:t: Aki. Mosse, ©.-Schr.

__ Aufgebot. _ Tas Kgl._baver. Amtkgerickot Wxiler bat bsute folZerxbxs__2_lutgebot erlaffen:

;591_ex Zink, Baucmibbn *.*-"M ?Kingknberg, gcboren am 11. szebruar 1832, "bat ücb im Fabre 1859 aus _ _ _ _ _ Innern: und *“einar keine Kunde Uber 72111611 *Iluxenxbalt zegeßen

Dcmzusolge ba: Jvkanu Buhmann, Priixm'e: zu _ Vermögenswerwaljcr mu kumul- amtlrckoex Génebmigung, tm Vereine mit W Erben, Antrag aur Tocherflärung gestellt, Mk ist Autßebotstermin beim Kgl. Amtsgericht Weile: auf" Freitag, de_n_ 21. Februar 1890, Vormittags 10 Uhr, bestimmt, mit der Aufforderung:

1) _an den_ Verscboiiknen, Josef Kink, ?“växeftens :Zn Yukgebotstermine persönlich oder i'ämt'i- lick) mi) anzumelden, widrigeufaiis er für Todt ?kklärt werke.

', ;n_d;e Erkbetbeilégten, ibre Interessen ixn

_ Äuxzeboxsverxabren wahrzuuebmm,

." an ZU: Diejxxixzcn, weich: Über das Leben das Verkcboiicncu Kunde geben können, Minbei- lung hierüber Labin zu machen.

Wxiler. 6. Mai 1889.

Der K. Geriabxsxcbreiber am K Amxégcriäste Weiler. Gretler, Sekr.

Altenburg , als

] Aufgebot. _ Naciydem dix Erbe der verstorbenw M &ck- x_uchtxrm _Pbiiwrme_ Schürmann „mH Rt. ' Peericrbnde die Erbnbast xu: um da ReWobl- tba! des _Jr-venxarH angeneten bat. werden Alle, welcbe Auxpnzcb am Beikiedigung .ws derselben „;u Haben vermemeu, zur Knmeidans ibm Anipcücbe bci dem unterzcickmeten Amxsxiericbu Häusms in _ _ m_ 12. * uli 1889, Vte- "*g-gs 9; Uhr, JTJUCHTTQ amine unter dux PUjUleZ zufgexordch, dax; Wbt angemeldete An: Mxch mu m w weit NW berückü-btiat werden Wiley, als der Er“ zur Hmmögabe dos aus der_Exbschgkt Empxaugencn nach aiigcmcinkr RQ"- vor1chnft 115€th noch vecrüiÖwx iii. “79110453 Mai 1599. u : Amtsger- Wktchcbkiil)

] Aufgebot. Aus den Mraz; des Nachlaß Paul mee don ' des am 5. März

1889 WWW " WWU).- WWW“

9.225... Tode

.Öcnnt