Iußiz-Minifterium.
nd: der Amt ts-Rath Scholl in Neu- mageWMdasfi Am ericht in b enz, der „Amtsgerichts-Rath Riefenstahl in nde an das Amthencht in Bonn, der Amuserichtx-Ratb Friedber in YUM" als Landgerichts- Rat an das LandeZerithz in lin, der Landgerichts- Rai? Ale ander n raimeerg als Amtsgerichts-Rath an das s t in Königsberg[ i. r. , der Amts- s-Rath aufe ter in Der in as Landgerz ts- Rak??? der AmtSrichter abe in Lenzen und der AmtSrt ter Henry in Berlin als Landri ier an das LaUd- gericht 1 in Berlin, der Amtsgen ts-Raib Hohenftegn m Battenberg an das Amt t m Bockenheim, derAmtherichts-Rai Friese inHa ber tadt als Langerickzts- Rath an das Lan ericht daselbst, der Amlogerrchß-Ratb Maus; in Köln a !! LandgeüchU-Rath, der Amtsi-ichter Schaashau en in Euskirchen als Landrichter und der Landrichter pfergelt in Elberfeld an das Ladd- geri t in Köln, der Amisgerichts-Rath Embd in Trier, der mtSrichter Kreußwald in Mayxn, der Amtsrichter Reiff in Braunfels, der AmLSrichter Diet ardt m Alden- hoven an das Amtdgericht in Köln,_ yr AmtSrtchter von LesecYe in Goch an das Amthexrcht in Krefeld der AmtSrichter oe!?m in JMhoe als Landnchter an das Land ericht in an uri a. ., der Amtsrichter Becker in Kempen & 1). an das Amthericbt in Diisseldorf, der_Amis- richter Bartelt in Jacobshagen an das_ Amtsgericht in Ndrenber , der AmtSrichter Rempe in Willrnberg an das AmKSgeri ! in Soldan, der Amtßrichter Po ble m Crxlcden und der Amlsückzter Sensi in Burg an das Amts ericbt in Magdeburg, der Amtsrickoter Halle in Labiau _und er Amts- richter Danielcik in Heiligenbeil _als Landrichter _ mr das Lcmdgrrichgtl in Allenfiein, der AmtöricYer BQUMJRM Zevxn an das mtsgeri t in Leer, dcr . mtdrrchtcr ohd_e m Angerburg an das mißgericht in Alleiisiein,_ dcr Amtsrichter Burdack) in Sensbur an das Amtdgericht rp Lyck. _ _ Dem Landgericht» alh Bis ck_io _" 111 Elbing ist die nach- gesuYe Entlassung aus dem Justtzdrenstrrthcrlt. _ _ ersth smd: der SiatJTSanwalt Richard in Köln an die Oder-StaatöanwaltWaft in Köln, der _Stqatßanmali Leggemann in Saarbrücken an das Landgericht m Diissel- dorf, der StaaTSanwali Dr. Sperling iu Memel an vgs Landgericht in Tanzi , der Staatßanwalt Dr. Benedix m Ratibor und der Yiaatcmnwalt von Zaraczewski in Köslin an das Lon ericht ] in Berlin. _ _
Der chthan t Timm in Köslin isi zurn Notar für den Bezirk des Ober-Landeögerichts zu Stettin, mit ?lnweisung seines Wohnsves in Köslin, und _ _
der Rechtömmmlt Hein in Schleswig zum Notzrr 7111" den Bezirk des Ober-LmideSgerickjts zu Kiel, mit Anweiiung seines Wohnfißes in Schleswig, ernannt woxden. _
In der Lisi? der Rechtsdnwälte mid gelö1cht:_ der Nkchts: amvalt, Justiz:?)iatb Seifsert in Groß-Strrdltß der dem Landgericht in Oppeln, der Rechtsimwalt Trirpcke in Inowrazlaw bei dem Landgericht in Vrymbgrg und der
«WWU 1)r. Kober bei der Kammer für Handelsiachen
die Liste der Rochlöanwälte find eingetragxn: der
' A essor Rosenberg bei dem MMK M der «WUW.Geor Me er der KIU" _eßorx raenkel und derSerichts-A or i(ly Keyser heisdem ] in Berlin, der ipal! Krauxhoier aus
Gnesen bei dem ' _ in_ Lahischzn, derGerzWA Yar Ztronzig bei dem Lan m_Liegxns, der GenchU-A e or . Auerbach bei dem Landgericht m Frankfuri a._M._ und der WAffeffor Palm bei dem AMWsrickzi m Harburg. Der Landgerichts=Rath Voigt ]. in RewNuppin, der WgWWRath Klein in Rheinsberg, ,der Rccht§anwa11 und Roiar, Znüiz-Rajh Potxbox'f in Vioxdo und drr Rschts:
anwal: Gromadzinski in Finürrwaldr nnd gküorben.
in
Bekannrmaérng.
W Ark? d:? m "31.2“ M.. Vrméuaxé 11“; USt, Katsmkenkrn frieriiÖ-M EUV **- Sr- Yiaiküä: kr? Körriz-F- wr: Jxaiin'. wird zur SÜW deS- Ba'kxkr? FOLFMÖÉ artgerrknrt:
Vo: L- UX“: BMF? di? 52: A;:t'chnxxz der wiixciiiäxn Ad- iremnßuaßrr-ZÜ: WQ! gekrerrx:
;. FH: aiif; derrerk, Reiter und Fkßgänger:
P Tie MWÄTÜL M TK H.:Ueirbatétraßi ":r? W A.?kaniféen
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WWZM Quersuaßerr der KKMMÉ von MMW: straße bis zum Brandenjmrzer TZR Mk ke: SUT)? Unter den Linden &. vom Brandenburßer T'm **:-„:s ww Köaézl'xrben «(ck mir Wnabme der KrevzuxJÖerTZ AZEMF'ÉK Flak. WHM:: XL:?läYlbelmüxaß-e uud Frierriöbökaze, wtirde “*.":r rer: Verkle
Tau loyalen und MWWM Sime_ des Puéi'cknué wire m- xraut, daß es bei der Festljrkke'rt denÜÖ-k xeirr werde, jede SEW semznbaiten Ulk cen AMW Mk MWM rer AMMO- beaumu übetaü wiüig Folge zu ' eu.
Berlin, den 18. Mar“ 1889._ _ _
Der Pollzn-Prafrdm; Frühere roa Ricbtbokea.
- zngÜomWYnSä Exceüenz WSW-MW "“ und Manuel Wü] , WjÖU _. . , , heiten, br. von Goßler, aus der PW “ML'ÉMWMMWEP
Deutsches Reih.
?Ma- Berlin, 18. Mai. Se. Ma'estät der ai er und König Wmhmen geßnn ' von bji71/ Uhtxineu “ ' und arbeiteten Abend; von
ähemrdem- desCivilkabineu.
ck
Heute friih, “::/Zim, begaben Sich Se. Majestät zu
de na * „den Be ichtigungen der Füsilier- Yifreirailkoixiein _ „ » Ellis. LWF. und des 3. Garde- rena r- minis" 7 “ a e .
Auf dem S "ritten Se. Majestät nach dem Schlosse Charlottenbur “und osten einen Kran zur Ermnerung an der Stelle nie er, an welcher Se. Makezsiät vor einem hre als Kronprinz die 2. Garde-Infanter e-Brigade dem ock;-
eli en Kai er ed vorbei brte. s g s [Ja? ke'lipßen Se.füMajestät nach Berlin zurück.
Um 13/4
Zvi]: und Steuerwe en und ür Handel und Verkehr sowie der Ausschuß desse den fiir Zoll: und Steuerwesen hielten heute Sißungen.
_ Der" S-ch'lußbericbt über die estrige Sitzung des Reichstages befindet sich in der Erßten Beilage.
_ In der heutigen (70.) Sivungdes Reichstanes, welcher der Staatssekretär, Staats-Mimster von Boetticber, sowie andere Bevollmäch te zum Bundeörath nebst Kom- miffarien desselben beiwohn en, theilte der Präsident mit, daß der Entwurf eines Geseses betreffend die Abänderung des §. 4 des Stra esesbuches, eingeJangen sei.
Auf der -a esordnun stan die Fortse ung der dritten Beraihung dcs twurfs snes Geseßes, retreffend die Juvaliditäts: und Altersversicherung, auf Grund F*rWFZxsfammenßeUung der in zweiter Berathung gefaßten
e 1 e.
In der _Zunäcbsi wieder auZzenommencn Generaldiskussion nahm der I L. Gebhard das “ort: Der Einwand des Abg. Barth gegen as (Hefe , daß dasselbe cine Juvakiditätsversor: gung und keine Invali itäwverficherung sei, sci ohne Belang, denn es komme nur darauf an, das Ziel 1: crreic?on, der Weg zu demselben sei gleichgültig. Dcr ?)ieiäßzuschu; habe keine andere Natur wie die Staatsbeiträ e zu Flußrogulirun- en 11. dergl., die auch nur einen:_ bos ränkten Kreise von
eiheiligten zu Gute kämen. Die Behandlung des Vlbg. Barth: dor Arbeiter werde schließlich den Beitragstheil der Arbeitgeber, der von diesen auf die Produktionskdsien angerechnet werden würde, ebenfaüs bozahlen müssen, treffe deshalb nicht zu, weil es doch außer den Arbeitern nock) viele Millionen anderer Konsumenten gebe. Die große Aufgabe d- Geseßes könne nur durch den Staat gelöst worden; die freiwilli ? & ätigkeit sei dazu nicht im Stande. Daß die Landwirt schat nicht zu schwer belastet werde, sei wiederholt nachgewiesen. Der Zug der Ilrbciier- bevölkerung nach dem Westen werd? durch das Gesetz nicht gosteigort werden' denn der Ausfi t auf höhere Renten sieh? die sofortige Yfkicht zu höheren .x eiträgrn gegenüber. Die Gloickzsteuung er freien Hülfskaffon mit_don Ortskrmikcn: kassen, wic fie von freiiinnigxr und _1ozialdqmokratiichrr Seite verlangt werde, rschtsrrtigc fich _ nicbt; _diose gewährten jest und namentlich für die Zukunft nicht die ge: nügende Sicherheit. Die Armenpflege. habe sich bisher in der Hauptsache mit der Unterstüßun der Wittwer: und Waisen beschäftigt, invaliden Arbeitern ha 2 fie ihre Fiirsor 6 nur in geringem Maße zugewexzdet; es sei also völlig un eiründct, daß dieses Gesetz_ nur “keine verbesserte Urmenp ege Zei; die freie Liebesthätig eit werde durch das Geses einesw be- einträchtigt, es bleibe für _dieselbe noch ein weiter aum. Daß das Grieß große Schwxerigkeiren biete, sei ja nicht zu leugnen, aber um der großen i_md_woh1thäti en Wirkungen desselben sei zu münichen, das ne gliickliZ überwunden würden.
Bci Schluß des Blattes nahm der Abg. Frriherr Langwerth von Simmern das Wort
_ An der Spißo 'der h_run'gen Zweiten _Bcil age bringen wir eine ausiührliche Darneüung des bisherigen Vcrlaurs der Srrike : Bewegung im Waldenburger Kohlen: r evier.
_ S. M. Fahrzeug „Lorelev“, unter Kommando des 1. Offiziers, Lieutenants zur See von Baffrwis, ist am 14. Mai cr. in Jaffa eingetroffen und beabsichtigt, am 18. dessslben Monats wieder in Se? zu gehen.
_ Der hiesige Magistrat hat folgendes Schreiben srlaffen:
„Am .?1. d. M. Vormittags will Se. Majestät der König von Jtalirn in Berlin eintreffen. Die Gemeindc: behörden haben besch1offen, die Straßenzüge, welche von der Einfuhr: berührt werden, nämlich die Königgräser Straße vom AnhaUrr Bahnhof bis zum Brandenburger Thor und die Straße Unter den Linden i_efrlich zu 1chmücken. Sie hoffen, daß die Anwodnsr vierer Straßenzüge durch Ausschmückung der Häuser ebenfalls dazu_ beitragen werden, daß dem Hohen Ver- bündeten unseres Kaiyers und Königs, dem Herrscher des be- freundeten iia'riem'schen VOLLE, sogleich bei seinem Eintritt das Gefühl der VMhrung entgegengetragen wird welches das deutsche Varerland und ie deutsche Hauptéadt für ihn Wänden.“
BW „München, 17. Mai. Die „Allg. Ztg.“ Fehreibt: „Die _Uefbetrübende, aber leider seit vielen“ Tagen drohende Nachricht von demHinscheiden JhrerMajeftät d'er KdnrgrmMutter wurde unserm Publikum Vor- mangS durch_ einen Anschlag am Gebäude der Königlichen Poiizei-T-irektwn, demnächft durch daS Trauergeläute vom Dom, bekannr und xrweckte allenxhaiben ersichtliche Antheilnahme. _ FY". Nachuzmag 4 Uhr werden sich die Königlichen Staats-
mirm nhxnxn von Lux, von Crailsheim und von Feil“ sch, der O „“Hofmelfter Graf Castell und andere offizielle er- WKM _um einer Ekorte der Königlichen Leibgarde der Hartixhiere mrUelsi ExtrazUZes nach _Hohenschwangau begeben, 21?“ WMW ““ J.MWÜKWZMXJWHMU ngen r ng r er en e Ihrer Majeßä: nach M treffen. Die Ueberführung mrd M5 naehgela eyem unsch der Königin-Mutter in aan erfolgen. ärztliche Sektion der ' wird morgen früh dureh Ober-Medizixml-Nath Prof. bt. [linger «.___-„“Zu der Kön ichen Rsfidxnz wird die sterly- liche Faülle gebahn und dem Publikum der utritt eadeben gestattet werden. DaS feierliche ' mird vocauksühtlFam nächsten Dienstag Nach- mzuag _ finden. Cini : «“Um is der Trauer- fnetlickjxuen wird das OWM derA Cntschlafenen querluher Wersßnaeh über (: twerden._Die (uhu; WWW ur Trauer f r die verwitwete - m smd denim en für das Ableben eines
_ Die vereiniften Aus cbüffe des Bundesvatbs für
Landesherrn konform. Hiernach wird der Königliche Hof dreimonatliche Trauer anlegen und all emeine Landestrauer in Kraft treten. Demzuxolge find is na vollzo enen Exequien dle sämmtlichen kusjbarkeiten, Schausp el und usik einzu ellen, und bleiben die Host eater 14 Tage lang 922 s lo en. 6 Wochen lang hat kir liches Trauergeläute von 1 _1 Uhr Mittags stattzufinden. _ Aus Anlaß des Ablebens Zbrer Majestät der Königin-Mutter sind die auf den 26. und- 7. d. festgesevt ewesenen Rennen des 1. Münchener Renn- vereins bis an Leiteres verschoben worden.“
_ 18. ai. (W. T. V.) Die feierliche Auf- bahrung der Lei e der Königin-Mutter findet in der Allerheiligen = Hof irche statt. Dem Publikum ist der
utritt am Sonntag von 8 Uhr früh bis 9 Uhr Abends und ontaY von“5 Uhr früh bis 8 Uhr Abends gestattet. Am Tage er Beisetzung setzt sich der Leichenzug vom Brunnenhofe unter dem Thronsaale in Bewegung und geht" durch die Residenzstraßv, Dienerstraße, iiber den Marien- plaß, durch die Wein: und T?Mtinertraße nach der Caje- tans-Hofkirche. Die Beiseßungß eierlichleit findet am Dienstag um 1 Uhr unter 101 Kanonenschiiffen und Glockengeläute statt. Die Ordmni des Trauerzuges welche heute Abend publizirt wird, ist ä niich derjenigen König Ludmig's [l. _ Siimmtlichr. re icronden ; iirsien, auch die Kaiserinnen-Wit!wen Augusta und xriedrich andten dcm Prinz-Regentcn herzliche Beileidstclegramme.
Baden. Karlöruhe 10. Mai. Die ,Karlsruher Ztg.“ meldet: „Während dcs geftrigen Ta cs onntc bei Ihrer Königlichen Hoheit der Kronprinzeysin von Schweden und Norwegen eine Abnahme des Fivbcrs festgestellt werden; die Nacht war ruhig. House ist die'. Temperatur der hohen Kranken normal und die EntTiindung ist ni t fort- geschritten. Die gleiche Vorsicht wie «sher ist auch iir dcn wcitcrcn Verlauf der Krankheit angeordnet worden.
Hessen. Darmstadt, 17. Mai. (Darmst. Zia.) So. Königliche Hoheit dcr Großherzog und Ihre Großherzog- liche Hoheit die Prinkzessin Alix sind heute Vormittan von Kiel hierher zuriickgc ehrt und von Ihren Großherzoglichen wheiicn den Prinzen Heinrich und Wilhelm am Ladnlwf empfangen worden. _
Dic Abgeordnctkn Osann und (Cien. haben bei der Zweiten Kammer der Stände folgenden Antrag (*in: gebracht :
Dic bosse Kammer dcr Ständc wolle die (HrvselicrzoglickM Renée- rung ersuchen. Wegen der (Erwerbung der betreffenden Linien dcr Hessischen Ludwigsbahn im Einvernehmen mit der Königlich preußischen Regierung die erforderlichen Verband- lumicn cinzulcitcn, auch Wenn dcmnächstigcr Hcrbciiiibrmm eines ge- dciblickxn Betriebes der liessiscch Bahnen überhaupt mit der Köniz;- 1ick) preußischen Regierung in Verhandlung zu trctcn und den Sjänden demnächst eine geeignete Vorlage zu machen.
Ihre
Sachscn-Altenbnrg. Altenburg, 16. Mai. Hoheiten der Herzog und die Frau Herzogin wurden am 13. dM. mBaden-Badcn von Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta empfangen. Am Tage der Ankunft erhielten Höchstdicsclben dcn Bosuck) IhrchönigliMn Hoheiten dcs C'rbgroßhcrzogs und der Erbgroßhcrzogin von Baden, welche von Freiburg i. B., der Garnisonstadt dcs ErbgroßheYogS, nach ** aden-Baden gekommen waren. _ Am 14. d. ?. at Se. Hoheit der Herzog die Kur begonnen. Frau räfin Fcstetic Tochter der verstorbenen Herzogin von Hamilton, hat den Höchsten Herrschaften für die Dauer ihres Aufenthalts amKurort ihren, dem Hötel d'Angleterre
'gcniiberliegendcu Park zur Verfiigung gestellt. _ Heute ist Ihre Hoheit die Prinzess in Therese zum ommer- aufcnthalt nach Schloß Fröhlichenwiederkunfi gereist.
Hamburg, 17. Mai. (W. T. B.) Den „Hamburger Nachrichten“ zufolge ist der Dampfer „Vesuv“ der Wiß- mann'schen Expedition am 9. Mai in Gibraltar“ angekommen und hat am 11. Mai die Weiterreise nach Malta fortaeseßt. Ungünstiger Witterun sverhältniffe wegen konnte der „Vesuv“ erst am 2. Mai vor Plymouth in See rehen, mußte aber bis zum 4. Mai unter er englischen Küste Bleiben. Am 4. Mai pasfirte er Lizard, unte des schlechten Wetters wegen bis zum 5. nur langsam f hren und erst vom 5. Mai vou Dampf gehen.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 17. Mai. (W. T. B.) Der Kaiser stattete gestern Abend dem König und der Königin vonDänemark in Penzing einen halbstündigen Besuch ab, und empfing heute Mittag den Fürsten sowie den Prinzen Danilo von Montenegro in besonderer Audienz. Zu Ehren der Leßteren findet heute Nachmittag :“) Uhr in Schönbrunn Ga adiner statt. Der Fürst von Montenegro empfin heute den Besuch des russischen Militär- Attachés, Obersten Zujeff. _
Jm Herrenhaus e erklärte heute im Auftrage des Kaisers der Minister-Präfident Graf Taaffe den Reichs- rath für vertagt.
_ 18. Mai. (W. T. B.) Der chis er hat den bisher mit der Leitung der Kaiserlichen Milrtärkanzlei beauf- tragten General-Major Bolfras von Ahnenburg zum General:Adjutanten und Vorstand der Militärkanzlei ernannt.
Pest, 17. Mai. (W. T. B.) In der heutigen Kon- ferenz des Klubs der liberalen Partei wurde das Vudbget des Landesvertheidigungs-Ministeriums durch eratben, Der Minister Fej ervary stellte die Streichung von 900000 Fl. in Aussicht, da die Vermehrung der Cadres voraussichtlich erst am 1. Juli ins Leben trete.
GrYZhrit-muieu und Irland. London, 18. Mai. (W. T. .) Das Unterhaus hat den Antrag La- bouchdre's auf Abschaffun des Oberhauses mit 201 gegen 160 Stimmen abgeleßnt.
Frankreich. Paris, 17. Mai. (W. T. B.) Im Senat gelangte Leute Art. 23 des Rekrutirunngesehes, betreffend die Be reiung vom Militärdienst, zur erathung. Der Minister-Präsident Tirard bezeichnete die Befreiung der Studirenden und der Theologen als ein Privilegium und forderte den Senat auf, das Geseß nach dem von der Kammer gebilligten Texte zu gene migen. Do gebe die Re ierung Exe Zustimmung WM aß im xa e einer Mobi isation
Studirenden der edi in und er Pharmacie sowie die Seminaristen in dem anitätsdienste verwendet würden. ** ulex Simon erhob ge en das Wort „Privilegium“
rotest. Der er te Paragrap des Artikels 28, mit dem In- alte, daß der max der Befreiung der Studirenden und der Theologen nach einem Dienstjahre zustimmt, wurde mit 184
egen 82 Stimmen angenommen und die Fortsetzung der eratbung auf Montag vertagt.
Der Kaséationshof verwarf die Appellation Numa Gilly's Lowe der anderen Verurtheilten ge en den Beschluß es Assisengerichtshofes der Gironde wel er die- sellxn hWägen Verleumdung des Deputirten Neynal verur- the t a e.
Rußland und Polen. St. etersburg 18. Mai. W. T. B.) Durch Kaiserliche rlasse ist der Groß- ?ürst-Thronfolaer zum Mitglied des Rei Sraths und des Minister-Comités, der Großfürt .Kon- ftantin Konstantinowitsch zum Präsidenten der Akademie der Wissenschaften, an Stelle des kiirzlich verstorbenen Ministers des Innern, Grafen Tolstoi, und der Wirkl. Geh. Rath Durnowo definitiv 5Zum Minister des nnern ernannt worden. _ Der ( roßfürk't-Thron- Folger hat seit kurzer Zeit in Zarskoje-Sse o Residenz genommen, wo derselbe gegenwärtig im Leibgarde-Öusaren- Regiment Dienst t ut.
Moskau, 1, . Mai. (W. T. V.) Der x_rühere serbis e Metropolit Michael ist heute Mittag nach iew abgereit, von wo sich derselbe nach Serbien zuriickbegiebt.
Aus Tiflis, vom 17. Mai, wird telegra irt: Der S ah von Persien reiste heute Vormittag zu““ agen nach W adikawkas, woselbst derselbe festlich empfangen wurde.
Italien. Rom, 17. Mai. (W. T. V.) Das „Amtliche Blatt“ verYsentlicht den Handelsvertraa mit Griechen- lan .«--- as nächste geheime Konsistorium soll am 24. d., das öffentliche am 27. d. stattfinden.
Rumänien. Bukarest, 17. Mai. (W. T. V..) Die ,AgenceRoumaine“meldet:Na dem die Bud etkommission die Arbeiten mit der Anna me sämmtli er Anträge des FijiUY-Pkinisters beendigt hat, erscheint das Gleichgewicht des oranschlags in Folge der Ersparungen und der Er- höhung der präliminirten Einnahmen unter gleichZeitigeréyerab- seßunx der Einfuhrzölle des autonomen Tarifs )ergeste t.
diner weiteren Meldung der „Agence Roumaine“ zufolge werden anläßlich des fiir den 22. d. M. bevorstehenden Nationalfestes große Vorbereitungen etroffen. Bei der Staiue dos HeldenMichael merdrn die Schi“: er der höheren Unterrichtßanstalten sowie die Garnison vor den Majestäten defiliren. Der König wird an dem Festtage eine Anzahl Anszcichnungcn verleihen.
Zeitungsstimmen.
In der „Magdeburgischen Zeitung“ lesen wir:
Dio Antworten, welche der Kaiser den Abordnungen der Koblen-
arbeiter und der Grubenbesißer hat zu Theil werden lassen, werden überall mit Freuden gelesen werden, wo man eine rafche Beendigung des uusc'ligen Lohnkampfcs wünscht, dc'r nicht nur materielle vaer fordert, sondern auch an dem sittlichen Kapital unseres Volks zehrt. Jeder Hader ruft (Erbitterung wach und die Erbitterung weckt die schlimmen Leidenschaften, die in des Menschen Brust gelegt sind. Darum hat der Kaiser feine Mahnung zur Versöbnlichkrit und Friedfertigkeit an beide Theile erich- tet, die Arbeitgeber wie die Arbeiter. Er hat den Ar eitern mit strengen Worten den Vorwurf Kemacht, daß sie durch ihr un- gexeßlichcs Vorgehen eine an sich via eicht gerechte Sache ins Unrecht geseßt, aber er hat troßdem eine Prüfung ihrer Forderun en zuge- siibett. (Es ist ungerecht, in diesen Worten eine arteina me gegen die Arbeiter finden zu wollen. Denn die Thatsache, daß die Arbeiter fich eincn Kontraktbrucb haben zu Schulden kommen lassen, steht fest, und wer dieselbe vertbeidi cn oder entschuldigen will, setzt sich selbst mit dem (Gesey in Widerfzpruck) _ Wie rxcit der Kaiser enifernt war, die Forderungen der Arbeiter rmjach zuruckzuweisen, geht aus der Thatsache hervor, daß er eine Prufung derselben zugesichert, vor Aliem aber aus den Worten, die er an die Arbeitgeber gerichtet hat. Auch hier fehlt es an ernsten, eindringlichep strengen Mahnungen nicht. „Ich möchte Sie bitten“, so außerte s1ch der hohe Herr, „daß den Arbeitern Gelegenheit gegeben werde, ihre Wünsche zu formuliren, und fiel) vor aUen Dingen immer vor Augen zu halten, das; diejeniaen Gesellschaften, welche eigen 9")ka Theil Meiner Unterihanen beschäftigen und bet_s_1ch ar eiten lassen, aucb die Pflicht dem Staat und den be- tbetltgten Gemxinden gegenüber haben, für das Wohl ihrer Arbeiter nach b_cs1en Kraften zu sorgen und vor allen Dingen vorzubeugen, daß d1e_ Bevölkerung einer ganzcn Provinz wiederum in solche S_chwrertgketten verwickelt werde ..... Ich betrachte es als Meine Königliche Pfticht, den Beiheiligten, den Arbeitgebern wie den Arbeitern, Meme Unterstußung bet vorkommenden Meinungsverscbiedenbeiten m deni Maße zuzrzwenden, in welchem fie ihrerseits bemüht snid, die Interessen ihrer gesammten Mitbürger durcb Pflege ihrer Einigkeit untereinander zu fördern und vor Erschiitterungen wie diese zu bewahren.“ Das find wahrhaft Königliche Worte, die des Ein- druck?; nicht verfehlen Werden, weder auf die Arbeiter noch auf die Arbeitgeber.
Die Arbeitervertreter find in ihre Heimatb abgereist mit dem festen Entschluß, zwar an den Forderungen, die sie in den Ver- handlungen mit dxm _Abg. Dr. Hammacher formulirt, festm- halten, aber zugleich in versöhnlichem Sinne auf die hinter ihnen stehenden Arbeiter einzuwirken, Da zu gleicher Zeit
Abg. pr. Hanimacher in das Strikegebiet begeben hat, um dort perjönltch auf die Grubenbefißer einzuwirken und ihre Zustim- mung zu den vzon ibm gebiUigten Forderungen der Arbeitervertreter 111 erlangen, so ist zu hoffen, daß mit der nächsten Woche der Strike sein Ende erreicht hat, der neben roßen Verlusten an Kapital leider auch Menschenleben zum Opfer geßordert bat,
„ Erne bemerxethwertbe _Rolie hat bei diesen Vorgängen wieder xtnmal die Sozialdemokratie gespielt. Sie hat nicht ohne Geschick ihre Nesse ausgeworfen, um die Führer des Ausstands für ihre Zwecke et"zufcxngcn. Abxr nun, da an dem geraden, gesunden Sinn der Berg- leute 1bre_ Veriubrungskünste gescheitert smd, wendet sie sich in ihrer Presse mii gebassigen An kiffen gegen die Antwort, welche der Kaiser den Arbeitervertretern at zu Theil werden lassen, und gegen das Urt_heil, das er bei dieser Gelegenheit über die Sozial- demokratie gefällt hat. Es ist ein kartes, aber ein ge- rxcbtes Urtbeil, das nicht die Verfübrten, sondern die Ver- fubrer trifft, die mit Cyniömus alle die Bande zu lösen bemüht smd,
_welébe das arbeitende Volk mit dem Vaterlande verbinden, und die
ck nicht scheuen, mit unseren ärgsten Widersachern im Bunde unsere Zlorrxicbsten Erinnerungen in den Staub zu ziehen. Noch haben diese Oemyhungen nicht den erwünschten Erfola gehabt, und darum die Entrustunik über ein Urtbeil. für das die Liebknecht und Bebel- doch nur ein 1' bles, spöttisches Lächeln haben werden. Darum darf man aber auch hoffen, daß auch die Arbeiter, die jest noch dem Banner der Sozialdemokratie fo gen, sick) fragen werden, ob es nicht besser sei, so Fiäckdie Bexgéeute 1th es gethan, den sozialistischen Verführern den
en zu e ren.
_ In dem „Hannoverschen Courier“ eißt es:
* Die Ansprache des Kaisers an die Vertreter der. rubenverwal- tu"ßen ist nicht minder nachdrucksvoll gewesen, wie die an die rbeitervertretung.. . . . Die Arbeit eber mögen die Kaiserliche Worte beberzixen und sich vor allen D ngen vor Augen halten, „daß) sie dem Staa und den betheiligten Gemeinden gegenüber die Pflicht
haben, für das Wohl der Arbeiter nach besten Kräften zu sorgen und vor allen Dingen dem vorzubeugen, daS die Bevölkerung einer ganLen Provinz wiederum in solche chwieri3keiten verwickelt wer e.“ Der Kaiser betraehtet es als seine öniglicdyek icht, Arbeitgebern wie Arbeitern feine Unterstüßung bei nun 5- verscbiedenheiten in dem Maße zuzuwenden, in welchem sie ibrerse ts bemüht sind, die Interessen der gesammten Mitbürger durch die Pflege der Cini keit unter einander zu fördern und vor Erxchütte- rungen zu bewa ten. Das sind goldene Worte, die noch ei den spätesten Geschlechtern Widerhall finden werden. So slpricht der König als erster Diener des Staatz, (Jo das Oberhaupt. we ches über den Parteien stehtz so repräsensirt si das soziale Königtbum gegen- über dem unbeschrankten Königtbum der Selbstherrlicbkeit, das fur die Armen und Elenden kein Ohr hatte.
Die Ansprachen des Kaisers an die Vertreter der streitenden éarteien werden allgemein als entscheidend für den bevor- tehenden Ausgleich betrackitet. Die Vereinbarung des Hrn. Vr. Hammachec mit den Wortführern der ausständigen Verg- leute gilt_ als Außgangspunkt für die endliche gütliche Beilegung der Streitpunkte, und wenn auch einzelne Grubenvorstände nur widerstrebend den Forderungen der Bergleute nachgeben, so müssen sie doch eingedenk sein des Wortes: 8111113 publica. supreme. 19: _ das öffentliche Wohl soll das höchste (Geseß sein. Und Nie- mand wird bestreiten, daß ein solcher Maffenausstand, wie der gegen- wärtige, die allgemeine Wohlfahrt auf das Schwerste gefährdet. Um einem solchen Zustand ein Ende zu machen, müssen Opfer ge- bracht werden.
_ Die „KölniYhe Zeitung“ schreibt: _ Wenn die eifrigen emüvungen der hervorragend an dem roßen sozialen Reformwerk, dessen Schicksal sich in den nächsten acht agen entscheiden wird, betheiligten Kommissionßmitglieder den Maßstab für das mehr oder minder glückliche Gelingen abzugeben hätten, dürften die “Freundedes Invalidc-n- und Altersversorgungsgeseves ohne Sorge fein. _uch_ dre jünciste Berathung im ReiYSamt des Innern, und die in Wirklichkeit nicht bloß einen a tsjündigen, sondern zehn- stündigen Arbeitstag, von Morgens 9 bis Abends 7 Uhr, darsieklte, ist ein neurr VeWeis dafür, wie sehr der weitaus größte Theil der- jeniaen KommiYonSmitglieder, welcbe das umfassendste und reifste Urtbeil in der ache habsn, von der Ueberzeugung durcbdrun en ist, daß der formal? gesetzgeberische Abkchluß des Reformwers jeßt vorgenommen werden muß. Es Wrd damit den verschiedenen Einzelbedenken, welche im Laufe der Verhandlung geltend gemacht nzurden, und namentlich den Vesorgniffen, die in betbeiligten Kreisen fur die spätere Zukunft laut geworden sind, ihre Bedeutung keines- wegs abge_sprochen, und die Fra e, welche man häufig in der Er- örternn uber den (Heseßentwur hört: „Sind Sie dafür begeistert?“ hat wv [ Niemand mit Ja beantwortet. Begeisterung wäre auch in der That eine schlechte (Heseßgeberin, und ganz besonders auf einem so schwierigxn (Gebiet wv nüchterne Erwägung und ein verstän- diges DurchzchnittSMaß die besten Pfadfinder sind. Nichtßdesioweniger kqnn man nicht eindringlich genug den Zweiflern und Unfcblüsfigen die von der großen Mehrheit der Reichstagskommisfion mit Ueber- zrugung getroffene (Entscheidung anembfehlen, jeßt die Vorl.“: e, wie die_ letzten Vereinbarungen fie gestaltet haben, zur Anna me on brmgexi und die Erfahrung, welche auch in diesen Dingen die beste Lehrmetsterm ist, zum Worte kommen zu lassen. Würde der Gesetz.- exztnzurf durch die vereinigten Anstrengungen parteiiscber und grund- saßl_tcher (Gegner des Geistesvermächtnisses des Kaisers Wilhelm 1, sowie _der in Einzelfragen befangenen Urtheiler Und engherzigsc ver- meintlicher Interessendertretung zu Fan gebracht, So wäre eine thderaufnahme dieses Reformwerks in eine unabse bar: Zukunft gcruckt und den Wechselfällen aller Art, die man nicht näher an- zizdeuten braucht, preißgegeben. Kommt dagegen die Vorlage in dtefxr Session _zum Abschluß _ und dieses Ziel wird fieber erreicht, wen_n nicht selbstsüchtiger Kleinmuth und persönliche Vorein- aenommenheit die Oberhand gewinnen _, so wird nach allem mensckv- lieben Ermesen ebrnso xvie es seinerzeit mit den deutséxen Justiz- geseßrn ge_s eben ist, die mehrjährige aufe und Vorbereitungszeit der_ergentlrchen Geseyeßausfübrung das erständniß der neuen Vor- schriften Vertiefen, dre übertriebenen Besorgniffe mindern und, ab- gesehen von den Unbequemlichkeiten, welche mit jeder neuen Gesetz- _grbu_ria unvermeidlich verbunden sind, mit jedem weiteren Tage die Uusxubrung _er[e|chtern. Mit Recht hat man wiederholt schon hervor- e_l)oben, UF bri__der Jnvaliden- und Altersversicberung Schwierig- etten der rganixation viel_ weniger ins Gewicht fallen, als dies bei den zwei anderen großed fozialreformatoriscbrn Werken, mit denen der Name des Kaisers Wilhelm 1. in Friedensgiocie auf i_mmerdar verberr'sicbt dasteden wird, der Kranken- und Unfallver- s1cherung, der Fall gewesen irt. Wir wünsÖrn und Hoffen, daß eine ansehnliche Mebrbeiddeß Reichsiage§, wenn die dritte entfckeidende Berathqu des für dre Gegenwart und Zukunit unseres Vaterlandes so bochw1chtigen Geseßes beginnt, sich von der Gesammtbedeutung der Enlscbeidun _und nicht_ron den mehr oder minder berechtigten Einxel- bedenken be ttmmen läßt und darin den Bundeöregierungen, Mickys zuleßt zu sprechen haben, soweit nicht schon vorher tbr Einverftänkui? erklart wurde, mit gutem patriotischen Veiiviel vorangeht,
Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 20, _ Jnk-alt: Amtliches: Personal-Nachrichten. __ Gutachten über den allaemeimn Baueptwurf zu _ einem neuen Poit- _und 'Telegravben-Gebäude in Ltegmß. _ Nichtamtliches: Das Evener Stadt-Tbeater. _ Zur Hausschwammfrage. _ Geleissderre zur Sicherung einzelner Weichen in Hauptgeleisen. __ Die Pariser Weltausstellung nach ihm Er- öffnung. _ Elektrijcbe Hochbahn in St. Paul, Minnesota. _ Ver- mischtes: Preisbewerbung für ein Kaiser Wribelm-Denkmal in Löffel- dorf. _ Studien zu den Tbüren des Kölner Domes. _ Eininm eines Ringofen-Schornfteins an der Oberbilker Allee in Tür"!"elkov'. _ Bücherschau.
Statiftts' che Nachrichte1o
Das soeben erschienene Doppelbefi 3 xznd 4 28. Jabtganzs Fuli_Dezember 1888) der ,Zeitickorist kes Königlich reußiscben Statistischen Bureaus', berang ebm dcn dkr'm: Direktor E. Blenck. hat folgenden Inhalt: Die Yrbms- nnd die Feuerversichewng in Preußen während der Jahre 1885 und 1856 owie die Ergebnisse der deutschen Verficberungs-Ansialtea im Jahre 1886, mit Rückblicken auf frühere Jahre. Von H. Bräuer. _ “Dic Geburten, Eheschließungen und Stctbekäüc bei der Civil- und Militärbevölkerung des preußixcben Staats im Jahn 1887, mbit einem Anhang, enthaltend Familienstand und Alter der während des Jahres 1886 neuvermäbiten Personen. _ Die Vertheilung der Be- völkerunZ nach dem Geschlecht, insbesondere im UMZÜGE! Staat. Mit 3 afeln graphischer Darstellungen. Von A. von Fink _ Die Viehhaltung im preußischen Staat nacb dtn Vitbxäblungen von 1867, 1873 und 1883. Fortsexizrng und Schluß. Wort br.W. Beuke- mann. _ Nekrologe. (Georg eber. _ Smon WiF ' . _ Cesare Correnti. _ Freiherr Leopold von Neumann. _ Friedti von In - SttUing.) Von E. Blenck. _ Bücdetmmigtu. _ Smjiüif Correspondenz. _
_ Nack) Mittheilun des Statistisiden Amt! der Stadt Berlin sind bei den biejgen Standeöämtern in dchocbe vom 5. a .19 inkl. 11. Mai er. zur Anmeldung gekommen: 364 Eheschließungen, 946 Lebendgeborene, 27 Todtaeborme. 580 Sterbefälle.
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
„Goldene Worte der Wettiner." um erfien Male Bsammelt und ystematiscb geordnet von Vr. dolpb Kodak. resden, 1889. erlag von Jud Hackarat . (Pr. 60 «i). _ Der durch seine Schriften: .Goldene orte der Bi 1". „Goldene Worte des Kaisers Wilhelm", „Goldene Worte des Kaisers Friedricb'
bietet in dem vorliegenden, elegant aus-
bekannte Verfa er Wettiner Jubi-
geftatteten Bü lein eine ähnliche Gabe um läum, nämlich eine chronologisch und kvstematif geordnete Zusammenstellung der schönsten Aus= und Sinnsprü e, Devisen und Motti, der wertbvollsten Reden und Ansprachen zahlreicher namhafter Fürsten und Fürstinnen dieses erlauchten Herrscheraeskklechts. Die dankenSwerthe und lehrreiche Sammlun? ist nach jenen gro en Gefichtöpunktxn usammengestellt worden, we che noch jeßt ein a - mein menschlicses Interesse haben und die für alle Zeit 1 re Gültigkeit bewahren werden: diese Gru pen sind: Gott und Reli ion _ Vorfebung und Glaube _ reli iöfe Du dsamkeit _ Staat und K _ Lebens- und Regierungs-Grundßäve,_ Fürst und Volk _Deutscbes Volk und Deutschland _ Sprüche und Reflexionen, _ Mensch und Leben _ Natur und Welt _ Liebe, Frauen und Ehe _ Wissenschaft, Kunst
und Bildun .
_ Die heute erschienene Nr. 2394 der „Jlluftrirten Zeitung“ (Leipzig, I. I, Weber) enthält u. (1. folgende Abbil- dungen: .Die Mitglieder der Samoa-Konferenz in Berlin. 9 Ab- bildun en: Geo. H. Bates. _ John A. Kasson. _ Walter helps. _ Fr r. v,?éolstem. _ Graf - erbert v.Vi5marck._1)1-.R. rauel. _ .“ osepb rcher Crowe. _ ie Edw. Baldwin Malet. _ Charles Stewart Scott. _ Von der Pariser Weltausstellun : Der Eiffel- Tburm. _ Die Katastrophe im Hafen von Axia (Samoa-JYeln). 2 Abbildungen: Wrack des deutschen Kreuzers . dler“. _ Der afen von Ayia nach der Katastrophe: .Eber“, „Adler“, .Trenton“. _ Wiener Bilder: Ein Frühlingßmokgen auf der Ringstraße. _ Aus dem deutschen Reichstage. 8 Abbildungen. Originalzeichnungen von E. Limmer. _ Die K. K. spanisébe Hofreitschule in Wien. _ Bilder aus Mainz. 24 Abbildungen, _ Ingenieur M. Eiffel, der Erbauer des Eiffel-Thurms in Paris. _ Ein merkwürdiger Siegelstcmpel.
Geiverbe und Handel.
Berlin, 17. Mai. Amtliche Preisfeststellung für Butter, Käse und Schmalz. Butter: Hof- und Genosien- schaftßbutter la, 105_110 „16, 11a. ]01_104 „16, 1118. 96_10§) «46, do. abfallende 93 „M, Land-, Preußisckye 92_95 „sé, Neßbrükber 92--95 „45, Pommeriche 92_95 «56, Polnische 92_95 :,“, Bayerische Sennbutter _„44, dt). Landbutter _ „FQ, *SckslefisÖe 90-93 „4, Galiziscbe 82-85 „“ _ Margarine 45-70 „16 _ Käie: Schwchn Emmenthaler 85--90 „M, Badetücher 60_70 „js, do, Ost- und Wek- preußischer 13. „55-435 „44, de), 118. 45_55 „“, «€*,on 75_85 „Fé, Limbur er 32_38 „ze, Quadratmagerkäse 15_23 «“ _ Schmalz: Prim: e*“tsrn 17% Ta, 44,00 «M, reines, in TWO- land raffinirt 47,50.“ Berlin:: BratensQmalx 4901-3300.“ _ Fett, in Amerika rartmirt 43,30 „E, in Deuxi-klmd caö'nrirt 4530-- 47,50 «Fü _ Tendenz: Butter: Bei mäßigen Einlisfekuagm rm!- guter Bedarfsfrage behaupteten NÖ Preise unverändert Zeit. Land- bntter besonders gefragt. _ Schmalz: Bei unverändmem (571155?! etwas abgeschwächt.
_ Jm Regieru_ngsbezirf Trier hat der Aufickxwuns ia Hande; und Industrie im ersten Quartal d. J. steten Facts:» genommen und zeigten namentlich der Kohlen- und Eisenmarkt ?! wie vor eine feste Haltung Das Koblenßeschäst batte während ?ck Frostwetters einen außerordentliebxn _Umsang angerommsn. Auch in der Eisenindustrie war das Gejchäst ein sehr flottes. In den Eisenpreifen war ebenfalis eine Aufwärtsbewezung zu verxeirbrxm Unter diesen Verhältnissen haben die _industriellen Ardeiter :Umikaxé-M gegen ausreichenden Lohn voile Bekehäfticzung Zäunren. TZ: I.:“ des Großk mdels war bsfricdigenc, weni-xer die de? MKUWMZ rm? Handwerks.
_ ÜYÜT die Arkeiréeixüeskuns Zu: rZ'k'LniiH-TFF- fäliscben Koblenredier [?.ZZM ;lesrrre Mv: MÜTUUZM :ck „W. T. B,“ vor:
Dortmund, 17. Mai. Tu „RÉM-Mxez.“ ;.:xicige haben bis jkyt 30296 Mann die Acöeit wieder ankzermutxx es it't dies ein Dritjel sämmrlichsr STr'ckmdeu.
Die „Dortm. Ztg." meldet: In der bcuti-gen Vcriammwng der Grubenarbeiter, in welcher Die Arbeiter SÉrÖr-er W BW über die Abmachungm_ in Berlin berichteten, stimmten 5000 Berg- leute den zehn aufgesteYten _Paragkavhen zu. Ferner wurde be- schloffen, dyn Arbeitéausjtand fortzusetzen, faUs einer derParasrapben, besonders §. 4, Seitens des Vereins für die bergbaulichen Jntereffcn gestrichen werde. Andererseits versicherten die Arbeiterfübrer, nach erfolgter Annahme fämmtlicber Paragraphen, die Wiederauknahme dec Arbrit auf allen Gruben svätestens am Dienstag.
Aachen,17.Mai. Der Strike auf den Gruben des ENS- weiler Bergwsrksvereins darf als beigelegt und Beendet anßeseben werden. Im Wurmrevier dagegen dauert der Strike noch fort. Aux'sbkeityngm find nirgcnds Vorgekommen. Für den Scnr-wg 71:1 wr-Ékxkr Verk-ammlungen in Aussicht genommen.
Aach::„ 13. MU T€: ,Aaéksener 313.“ meldet: Die Arbeiter “der Gru?! „Ar:a_' ?: ZYFTUZ "rriken. ' uf dem „Wilhelms- ; ck,- : U: b:: M ;_;(WW-x ZWECK :?: Ardeir wieder aufgenommen. _Tr: BMZU de: 3"er .??meer Sa:: "n'rren Acßeiteru eine Éxkk-kr ZÖZUZ :::: 'Nur-“537. :*k: T:;ZW ZMULIT, Nach Mel- rxuxm UH Örrdxcr. DMW d:": SKY !*:c: ':c: ZK M::ZZZS 7:7: Hex::- Vdnnurn; I." LH: (rm: TWK: IWW; “".-.:."- W TÜ ret ReximnxxaérKrcrr w.: 211“: ÖMWELT rim. SHL; DMW _ NUB kirrr Mcirun; :uk Tcrk'XQÖ ":*c'Y-ÖQJN 171! MM kus! „Wurw-Rcricrx' Hk.".xc wépdr': QWWU» WM ""I'm-:x ::re :x-chrrkékunz :::-.d lire QÖFÜKÜZ: STAMM DWLY: W
_ Ueket den A:?cUU-Axkßdxx ".'r. (FLUI-xx DHM „W. T, L*.“ Frlgmdex:
Breslau. 15. MIT N;:k dc: ,SÉTFFHM ZZZ." b:??- rk: Genetaldevollwäcbtixch 1: Dek Emer rex Fürsten Plei- dcn Bergarbeitem *.*-mr.: TN drci T» m Z:“?agc 'm-LÖT, eine Etböbung von 11"; kin die SMÉMEÉW 74:21“ Ne diuge- ardein'n ",n bcn-iüigm. ric Tam m SEIT? W Sonnabend aui 8 Stunkm. am den arran- WW?» W 10 Stunden fektzuikßm mix Emrerbnuxtg (“(LA-s- aw? MWM. “*.*-"::“rdesVetleims. W1chichtcn unk kaetüuchk **:-Tm ibkÜi-Öä WOränkt, Sonntags- arbeit nur kam) rexiarrgt werken, kam &: Betrieb es unbedingt cr: fordert.. Für Qelzsäiandcx Mk ax»: AtÖÜW soll dm Häuern kcin Abzug gxmaxbt wctxcu; &:an Mk Simsaatniai wird, wenn niÖt gelitfkks. qurrr._ BESEN»? dc!- Vercürkrecbtk foam lediglich die gcxcslickcn Pcr'Ön'frm «im. Die TW-xrimalböbc der zu ver- kängcndm Sm'r wird MZ 8.115 5 .! knalxnicxt. Diese Bewilli- gnrrgm Würde)! “ck cdu L_“mkr «(währt worden 1ein, wenn die Berg- 1m:c_ ikke Wunsche mßtxcitxg zur Marx.: gedraébt batten. taten aber aux m Kra't. wem: 'Mr'ka w Montag fkük die Arbeit wieder autsmcmmcu und "ckck winnicst wird. Der Bergwerks-Direktor ' Qich in Jienwcißcnücin koa kicscldcu ancüändniffe gemacht
den; die Wiko" bclxmrn jcdoeb bei ihren Fordcmngen. Außer dcr .Sorbixngtuke' in Cdarlcttcnkrunn feiern sämmtliche Vcrglmte, Mamma emo 16010
An _Fattcwiß mtldet die „Sedici. Zeitung“, der Arbeiter- aukßand m amd aux km bei Königsbuttc belevmen Gruben
Deutschland' und .Matkildc' erklän; ;_um SW: dcr ÖJmt-m und Maschinen in“ eine Comwanic Soldaten dorthin :; „*esanrt.
Breklau._ 18. Mai. Die ,Schles'tsÖe ZW.“ meldet aus Beuthen: Aus der Eckl“: .Deut?chland* und in eiduck smd in Folge des Strikrk Unrnken brochen; zur ufrechta erhaltung der Ordnung i'? KOH einc zwe te Compagnie nach den b&wbtm Omn aba“ * '
Zwickagt, 17. Mat. (W. T. B.) In einer gestern stattge- babten Vetrammlvng der Grubenarbeiter wurde beschissen. von dxn Bergwerererivalnxngm eine Lohnerhöhung von 309/ und Herabicsmm dcr Schuhtmt von 12 auf 8 Stunden, einfeblTeßlid der Ein; und Audios". zu verlangen. Auf die Antwort der Bero- wtekkbtiixer sou bm Mvan Abend 6 Uhr gewartet werden.
Wien, 18.211111. (W. T, B.) Ausweis der Oeßerteicb-
ungarischen Staatsbahn in der_Woche vom 7. 171113. Mai: 684 220 Fl., Mchreinnabme 55) 305 F1.