Minister des_Jnnern_, Devolder, mies iedenste die gegen _lbn und _den Chef des nschuldigungen zurück. -- _Die Deputirten chteten hefti _e Angriffe gegen den Ju 13 - Minister den Ver
Rechten.) _Der sodann aux das Entf Kabinets erhobenen
eau und Bara ri ier-Präsidenten und schuldigten
Präsident erklärte_: Oppositionsreden sei olle er nicht bis morgen warten,
erung in Ver- chtige Weg Fiir Bereich der mtlita- d3n Gefahren zu erationen auf- _ Die dritte ngenommßn. utigen Sitzung den Herabseßung des fd. Sterk, weil _der on, der Feier der Eroff- icht beigewohnt habe, Debatte erklärt? die englische Regierungiei Frankreich zu be;- ierung habe die Ukommen verstanden. reich seien durchaus nicht klärte der _Unter-Stzigts- daselbst nicbt sb 1ch_lechti_3 ieren, Es sei schwierig, die Sigiiatar- orte zu veranlassen. cht vorgehen, werde Pforte frsundliche ergusson erklärte ferner; ischen Geseßeniwuri die Weinprämien den und an deren Stelie die - Bezüglich
Canterbury werde er „mit der deutschen Reg! treten. Indes; sei es nate, ohne Verzug sich aus dem rischen Operationen zurückzuzieh entgehen, welch ören würden. Damit schloß die Erörterung. des AusgabexBudgets wurde a s Unterhaus lehnte in seiner he Antrag des Deputirten Robertson auf remiers um 100 P
leistung der mürttember ischen Werke kö bsaß fehle
Daran allein liege es, daß kein höherer
Seit 1850 bis 1th hätten die Hütten- 468000 «sé. im Jahre ertragen, so müsse eringen Ertrag, der apitel wird gene = “ sind als A - riedrichshal], Hail, Sulz und cchnung genommen. - Der
nne jede Ve auShalten, kreise seien gedrückt. rag erzielt werde, werke durchschnittlich _ _ man rechnen und mcht nach dem ]eßtgen iibrigens eine Bessermi _ In dem Kapi el „Ertrag der Salinen lie erung von den Salzwerken hall 250000 „ck in Leibbrand bemerkt, daß der Ertrag der we cher 1883/84 noch 875000 ckck betragen hgt, dauerndem, raschem Rückgang begriffen sei. der Salzpreise auf Rechnung des Konkurrenz Dieses Werk württembergischen , _ Neckar (dem Neckar:Salinenverein) emen
en, um" so
digung der OP Mitschuld
])royocatsms. zu einer eingehenden Beaniwortung der heute die Zeit schon zu weit vorgerückt
G e h a lt s d e s UM gegen die Heftig;
englische Bqt chafter, Lord Lytf nung der Pariser Weitaus mit 283 gegen 190 Stimmen ab. Im der Unter-StaatssekretärFe r g u s s o n : __ keiner „Verschwörung“ welche bezweckt hatte, leidi en, beigetreten. Ste ung der“ englischen Regierung Die Beziehungen En lands zu Frank rmeniens er
. Wilhelms
d die persönlichen_ Angriffe zu protestireii, welche bei der Linken traditionell seien_1ind dur_c_l)_welche _drese die Macht zu erlangen suche. Der Minister-Prasident mird morgen ant-
seither in an- stellung 11 Neben einem
der Rückgang _ 28 Mai.
* . Der Vize:Gene-ca[= Gouverneur des Congo-Staats, Ledeganck, und der nt des Bezirks von Leopoldviüe, Lieutenant _ Leßterer hat die Station Leopoldvillr vollstiindig umgestaltet; das bebaute Terrain erstreckt sich auf eine grdße_ Entfernung Um die Station. Das Ansehen des unabhangigen Staats ist voll- in dem Bezirk von Stanley Die örtliche_n Kriege haben beinahe aus- Der Dampferdienst geht auf dem Congo einer Der belgische Lisutenant po Tip bei den FaÜs getroffen. Das Aru- wimi:Gebiet ist unter den direkten Einfiuß des Congo: staats gestelit. Die Errichtung des Lagers am Aruwim'x ist nahezu vollendet.
Rumänien. Fortifikationskr
vornehmlich
werks Heilbronn auf dem Salz- ie französische
habe sich vornehmlich frühere Kommanda
Liebrecbts, eingetroffen.
im Kampf mit sind hier
hessischen Salinen am Absatz erobert, der für 1888 etwa 11/2 .; Millionen Centner Kochsalz [zwerk Heilbronn geführte Konkurrenzkampf ehen pflegs, zum un nicht zum vollen _ der Hauptnußen sei in die Zwischenhändler geflossen. DemVerrrkhmen track) sei wischendemNeckar-Salinen- nSalinen
iekretär, daß die Zustände wie fie Bryce dargesteüt habe. u Vorsteliungen bei der Pf , önne die englische Regiermig 111 aber keine Gelegenheit versäumen, Vorsteüungen zu machen. _ er glaube, in dem portugres soliten die Paragra hen, fallen geia en wer Aufhebung der Exportzö der Geseßentwürfe,
Miliionen Centner Steinsalz und 1/ betragen soll. Der mit dem Sa sei, wie dies bei solchen Kämpfen zu Nachtheil fiimmtlicber Produzenten der Konsumenten geführt worden;
kommen hergesteÜt P 0 Ok bis zum
11 Entwickelung
Taschen der V ecker hat Tip
iibrigens neuerdings eineKonvention z verein, dem Salzwerk Heilbronn und andern deutsche Behufs Regelung der Produktions; und Absaßverhäliniffe, issiellrmg zu Stande gekommen, so daß eine Salzpreise und dadurch auch eineErböhung der staatlichen Salzwerke Schließlich wünscht Referent, daß über die Produktions:, Betriebs: und Absaßverhälinisss er einzelnen Salinen gegeben werden, wie ja auch andere Staaten 2c. _ keinen Anstand nehmen, und die Durchschnittspreise
lle für Wein treten. _ betreffend die Zuckerkonveniron, daß die Vertreter die Publikation „ beanstandeten, bis sie den betreffenden geseßgebßndrn _Korper- es sei daher uanhrichembxh, daß rlament noch in dieser SLUWU zu- erichtete, daß seit dem _ nur xine Sklaven- KriegHschifsen gekapert daß im März iiber aber keine weggenommsn wurde. Er glaube, daß dieser Umstand drm Aufhören des Sklaven-
zuzuschreiben Anerkennung des Durchsuchungsrechts Territoriums _ Im weiteren Verlauf der Sitzung nahm das Haus die dritte Lesung der Vill an, durch welche dio Mancheiier- Sheffield- und Lincolnshire-Eiienbahn_gesellschaft zur Errichtun einer Dampferlinie zwischen Great Grimsby msterdam, Bremerhaven, Stettin, Danzig, Riga, Geste, Schweden, Norwegen und Dänemark ermächtigt wird.
Frankreich. Paris, 28. Mai. heutigen Sitzung der Deputirtenkammer kündigte der Präsident Méline an, daß ihm eine an den Justiz=Miiiister gerichtete Interpellation Laguerre's zugegangen sei iibsr das langsame Verfahren des Senats. reibeii der Tribüno zu achten, halte er csfiir unmöglich, diese _ en, dwdas Verfahren des Senats ein völlig unabhängigessqmmü ei (ZUFtimmung links rind im Centrum.) Laguerre erinnerte an die jüngste Jnterpeilation MiÜc- rand's über das langsame Verfahrsn _ der Justiz. Präsident des Senats-Gerichtshofs sei Untersuchungsrichter wre Andere auch. Der Justiz.:Minisier habe das Recht, dem: seiben zu _erklärcn, dgß die Untersuchung eine zu langsame sei; es hieße das erste Recht der Kammer verkennen, wenn man ihr das Recht,_Fragen an die Regisrnng zu stellen, (Widerspruch _von der Linken, Beifal! von der Rechten.) Caf 1agnac wars den Republikanern Mangel an Schamgejühl vor, weil sir das wenig edle Verfahren der usiiz in diesem Fail nicht gerügt wi1sen woÜen; wenn bis _ammer das nbthide Schamgefühl und den Muth bssiiße, den sie auf Grund ihres Mandats haben solite, sd wiirde fir die Interpellation in Brrathung ziehen müssen. Die Kammer verhängte die Ceniur iiber Cassagnac und beschloß mit 308 gegen 216 Stimmen in dsr Tagesordnung Im weiteren Verlaufe
Bukarest, 28. Mai. (W. T. B.) Der edit wird morgen_ _im Senat zur Be:- rathung kommen. _ Die K a m m er bewrlligte heute der U n t er- iuchungskommission, welche dazu beauftragt ist, das Mini- sterium Bratiano in den Anklagezustand zu verseßen, die von derselben nachgesuchte V erlängerung ihres Maud ats bis zur nächsten Session. Sodann wurde die Z nterpellation Carp in Verathung génommen, w.“,lche die Regierung aus- fordert, ihre Grundsäße betreffs der V er w altu n g s r e fo rm zu entwicksln. Die Debatte wird morgen fortgeseßt.
Schroeden und Nortvcgen. Der König und die Königin begeben sich Anfangs Juni nach Schloß Rosendal und werden dort bis Ende des Am 10. Juli tritt der König an Bord des Dampfers „Drott“ eine Reise nach der Westküste an, wiihrend die Königin bis Ende Juli am Randsfjord in Nor- Jin August werden die Majestäten auf Schloß Drottningholm Aufenthalt nehmen. Nach Beendigung des OrientalisienKongreffes begiebt sick) der König nach Schonen, rim den Felddienstiibungeri drr Truppen des ersten Militär- distrikts bsizuwohnen. Die Kronprinzlichen Herrschaften begeben sick) in der nächsten Woche nach Schloß TuÜgarn. _ Der bisherige Gesandte Amerikrr, Mr. Magse, überreichte heute dem König sein Niickberuiungsschreiben. - Der Statthalter des“ Stockholmer ist hier grstern im Alter ArtiÜerie : Kapitän des errrn
sowie der Pre Erhöhung der Einnahmen
verschiedenen
zu erwarten Diskussion
im Etat Erläuterun en schaften unterbreitet seien“ die Verhandlungen dem a ehen wiirden. _ Admiral Fr eemantl e b eginn der Vlokade in Zanzibar, Dhau von den britischen Ein neuerer Bericht besage,
_ Preußen, die Reichslande Mittheilungen iiber die P zu machen. _ Das Kapitel wurde genehmigt.
Darmstadt, 28. Mai. (Darmsi. Ztg.) Die Zweite Kammer nahm in ihrer heutigen Sitzung einen Antrag der legg. Ulrich und Iöst auf Vorlage Sitios Geießentwurfs, betreffend Gewährung von E schädigung fiir unschuldigerlitlene Untersuchungs- oder Strafbait, einstimmig an. Kammer auf unbestimmte Zeit.
Oldenburg.
worden sei.
13 s d t 00 Dbau urchsuch , Stockholm, 25. Mai.
B [0 k ad 8 _ Ausübung Monats verweilen.
Sodann vertagt? fick) die Gewässern
verweigert. Der vom 14. bis wegen zubringen wird. 16. Mai zur diesjährigen ordentlichen Maiversammiung be: rufene Provinzialratb des Fürstentbums Birken- feld stimmte dem von der Regierung_ vorgelrgten Entwurf einer Polizeiverordnung fiir Dachschieierbriicha, Steinbrüche und Gräbereien gutacht1ich zu, nahm die vorschriftsmäßigen Wahlen vor und verhandelte über verschiedene Petitionen. Eine der leßteren, die Aufhebung des Verbots des Zusammen- ieins erwachsener junger Leute beiderleiGeschlechts in Wirths: häusern betreffend, wurde vom Provinzialratl) der Großherzog- lichen Regierung zur Berücksichtigung empfohlen.
Sachsen-Cobur =Gotha. Cob urg , 26,Mai. (Cob. Zig?) thurn ?L- Coburg ist auf Montag, Dis hauptsächlicbste
Oldenburg.
uud Gent,
(W. T. B.) In der der Vereinigten Staaten
Schlosses, Graf Skidldebrand, A. Nordenfelt hat von
den Auftrag die dortige Aus
Trotz seinks Wunsches, die nterpellationzuzuia nacb Berlin _ _ teilung für Unfallverhütung zu nudireii. _ Nachdem der König auf den Antrag des C der Fdrtifikation die Anfertigung von Plänen zur Befe gung von Gothenburg von der Seeseite befohlen bat, Kommission Fortifikation bereitenden Untersuchungen zu diesem Zweck bstraut worden. _ Drr Bewilligunßsausschuß des Reichstages bai die Staatseinnabmen fiir das Jahr 1890, wie folgt, berechnet: Zölle 36000000 Kronen, Postwesen 6900000 Kronen_(gegeii 6 580000 Kronen fiir das Jahr 1889), Abgaben von beionderen Vergünstigungen und Gerechtsamen 350000 Kronen, Siempelsteuer 3700000 Kronen (3500000 Kronen iiir 1889), Branntweinsteuer 13000000 Kromen (15000000 Kronen 1in 1889), Niibenzuckerstcuer 550000Kronen (250000 iiir 1889), zusammen 60500000 Kronen 61680000 Kronen fiir das laufende Jahr.
Der Landtag des den 3. Juni d. J., einde Vorlage wird der neue Staatskaffen:Etat fiir 1889_1893
ru en worden.
H. Elliot
Oefterreich-Ungarn. Der zur Vorberathung des entwurfs
Wien, 27. ia'i. (Wien. Abdp.) neuen Strafgesetz- vom Abgeordnetenhause manente_ Ausschuß trat heute Vormiitag voilzäblig zu seiner erftexi Sißuyg zusammen. Von Seiten der Regierung waren drr Justrz=Mmi1ter 1)» Graf Schönborn und Ministerial-Nail) 1)» Ritter von Krall erschienen. mehrere Stunden in Anspruch. Den Vorsiß fiihrte dsr Tb- mann des Ausschusses Abg. Dr. Machalski.
Gro britannien und Irland. (W T. .) In _der heutigen Sitzung des Oberhauses rte der Brenner Marquis von Salisbury auf die vdn verschiedenen Rednern angeregten Fragen über die Vor- gange an der ostafrikanischenKiiste, daß über die- selbenersi verhandelt werden könne, wenn die bezüglicbe Cor- respondenz dem Parlament mitth rimg habe nicht im Jahre 1888, hätten Verhandlungen dariiberstattgefunden, als ord Granville und später Lord Rosebery Minister der auswärtigen Angelegen- heiten gewesen seien, bis die Linien festgestelit worden, welche Jntereffensphäre Der Sklavenhandel zur See sei durch die Blokade von Lord Halifax in welcher die Misfioriare
schmälern woÜe.
Die Verathungen nahmen (Großer Lärm.)
London, 28. Mai. fortzufahren
der Sißun wurde von Andrieux g
_ _ Lagusrre's analoge Znterprllatio n _eingebracht, in welcher dsr Regierung der Vorwurs gemacht Wird, eine Polizei-Agentur des Untersuchungs- ausichuffes _des Srnatererichtshofs geworden zu sein. Minister Tirard und Thevenet wiesen dirsen Vorwurf ent- schieden zurück und erkliirten, daß die Re ierung in keinerWeise an den _Arbeiten ddsiiiiier1uchungsausschu es Theil babe. L a g u e r r e erklarte, der Untersgckyungsausschuß habe nichts gegrn Boulanger unden. Das UliZigS Attentat, welches begangen worden _sei, Der Redner erinnerte sodann
Nachdem Laguerre zur
Zeitungsstimmen.
Dcr „Vos1r1chen Zeitung“ wird aus Paris berichtet:
_ Es bat eincr iebr starken Erregung bedurft, um die Aufmerksam- keit dcr Franzosen abzulenken von der Weltaussteüung, der Droschkcn- b und der Frage der Schließung des Marsfeldes an mebrercn Abendrn in dir Woche. Die gestrige Nachricht, das; König Humbert auf seincr_Ruckreise nach Italien den Weg über Straßburg neme und dort eine Truvpenschau abhalten werde, war aber eine solche Crre ung von aenügender Stärke.
eilt sei. Die deutsche Kolonisi- ondern 1884 br onnen und es
gegen Boulanger begangen. an die Wahlerfolge Boulanger's. Ordnung gerufen und demselben auch das zqgen war, nahm die Kammer die einfache Tagesordnung mri 331 gegen 209 Stimmen an.
_Das Zuchtpolizeigericht verurtheilte Perrin zu einer Gefangmßitrafe von 4 Monaten.
Ru land und Polen.
__ _ _ Sie wirkte bier wie ein Schlag _ eficbt, Die offeniliche Mxtnung bäum'te sicb förmlich auf. Die Borsr gab d_cm_ allgemeinen Gefühle zublenmäßigcn Ausdruck, indem fir _die italienische Rente ron 97 Preise, bis auf 96 Fr. 60 Cent. wa den Wcrtb des Wortes kennt und Verantwortlickikeitsaefübl UML bat, um fich zu beberrickyen, bielt dem Sobnc Victor Emanuci's in Wendungen, welche die iiefste Erregung verrietben, vor, wie un- Trnppen der Siegcr inmitten vorüberzieben
vollständig aufgehoben. Wort ent- regte Frage, betreffend die Gefahr, sich befänden, stehe in keiner Be iehung zu dem ursprüng- lichen _Landerwerb Seitens Deutsch ands und zu der Blokade. Als die deutsche Gesellschaft von dem Gebiet an der Küste eifel große Fehler be- olonisatorifchen Vorgehen
r. 85 Cent., den'. vorgestris?" Die Presse, selbst die, welcbe
Befiß ergriffen abe, habe sie 0 ne ggngen, doch ha e England mit em nichts zu_ thun i_md sei in keiner Weise für diese Fehler ver- aritwortlich. Die deu_tsche_Regierung habe erklärt, daß Hmbirck auf ihre militärische Ehre, ihre Kolonialintereffen und ihr erlatigtes Ansehen es wesentlich sei, die Oberhoheit an den Punkten, wo fie ver- _ wiederherzustellen. Operationen verursachten natiirlich überall an den angrenzen- _ _ _ _ starke Bewegung. seien aur!) die Missionsdisrrikte davon betroffen. als zweifelhrrft, ob die Misfionare den richtig-xn Weg ein- geschlagen hatten, als fie alis Warnungen ignorirten und glaubten, auf Grund ihrer höheren Psii ten auf ihren Posten ausbarren zu_ müssen. erten, Y_pgesichts der _großen Gefahr ihre Distrikte zu ver-
affen, hatten für sie ihre Freunde_ den Schuß der englischen _ Er glaub? nicht, daß es Christenpfli t
g in Gefahr zu bleibsn oder durch die Vernunt orfichtswaßregeln zu unterlassen. x_r Ansicht, daß die_ Missionare sehr weise und dadurch in herem Grade christlich gehandelt hätten. _egierung kbnne weder eine Armee, noch eine Flotte auf- bieten, um die Oyerthnen des Hauptmanns Wißmann auf- _Es sei lächerlich, zu behaupten, daß man die
lomatie in Bewegung seßen solle. Angesichts der Vor: ungen des Bischofs von London und des Erzbischofs von
_ St. Petersburg, 29. Mai. .) Der _Kaiser hat den_Fiirsten von Monte- negro zum Chef eines Schiißen-Regiments ernannt.
__ _ _ _ (W. T. B.) Der Minister: Prasident Crispi ist _heute Abend, 10 Uhr 40 Minuten, hier eingetroffen und auf dem Bahnhof von dem Präsidenten der Deyutirtenkammer, den Ministern, vielen Deputirten und den Spißen der Brhörden empfangen worden.
Belgien. Brüssel, 28. Mai. Repräsentantenkammer
gebeuerlicb Bevölkerung Rom, 28. Mai. Befreiung Italiens fochten baben.“
_ Pariier Straßxnmenge sich zum Obersten eines im Reichslande stehenden Reiterrrgimcnts ernennen lassen, aber er sei doch wenigstens nicht nacb Straßburg qe- ngen,_ er habe es doch abgelehnt, durch seine Gegenwart in der r_arikreicb entrtssenrn Stadt die Eroberung gutzubeißen. citungen brachen m wuste Scbimpfreden aus, deren Wiedergabe __ In der Kammer gab es große fiebeUMle' olitiker, welche in dem Abstecher des KÖnigs Humbert eme g Frankreichs durch den _Fférstcn T_Zismaer _ _ _ _ ü rten :e an- Furst Bikimarck set wuthend_über den großartigen Erfolg d Pariser Weltausstellung und uber die Steigerung, die Frankreichs Unseben dadurch_erfabre_. Er wolle es also demütbigen und wähle orm cines triumpbireiiden Einzugs des Königs von J ,
K _ Yarmt man nicht darüber in Zweifel sei, daß die undgebung lbre Spitze gegen Frankreich richte, babe Fürst Bis:11ar.ck went e Tage v_orb_er im Reichstage, natürlich nicht obne Absicht- die Elsa er ausdruckltcb als Franzosen bezeichnet. ' emen bcfreundekcn
ahnen gk“
französiscben lions L_]!-
Ein Blatt bat den tobten König Verzeihung außgepfiffen habe;
für Deutschland als Nation
gegangen, militärischen
den Gebieten Unglücklicherweise
W. . . Es sei mehr ( T B)
_ gab der Justiz-Minister Lejeune heut? Erklärungen ab über den in Mons ver- hgndelten Sozialistenprozeß und hob hrrvor: er nehme die Verantwortung für denselben vol! und ganz auf s'
geschichtlichen
ftattgehabten Unruhen __ Der General - Staatsanwalt klart, weiin _der Justiz-Minister nicht die gerichtliche Ver- folgung einleite, wiirde er seine Entlassung nehmen. _ Folge der ihm zugegaxi enen beunruhi- genden Berichte zur _Emleitung des gerichtli en Verfahrens _ _ Was die Behörde für Handhabun liche_n_ Sicherheit angebe, so hätte dieselbe in beseitigt werden müssen, da sie ohne Riicksicht auf die An- fichten des Ministeriums vor Unterbrechungen Seitens der
keinen Zweck hätte.
absicht iche Herausforderun seven woÜten.
Während die isfionare fich wei- iiber die W __ _ . eine ie er oun dr 18 Behörden angerufen. befürchtet habe. h g e
sei unnöt
Er sei nicht _ _ _ _ in Straß urg. _ Minister, habe sich in Die englische entschloffen- Man fübre also nicht deutschen Landestbell-
unterjocbtßn
der öffent-
eser Form Monarcben
erscbwcrendsten , .,be den Besiegten!“ fÜffUUJ- die man in dcn Wandelaängcn der Kammer aussvreckokn börte. Heute erfolgte nun ein plößlicher Szenenwechsel. Der König
Umständen _ Dies war die
egangen sei.
_ (Wiederholte mken, lebhafter Beifal] der
* ' e t nicht nach Straßburg, sondern kehrt über Baden W Iißilxerelrgngommen ist. Also kaffen zwei Shakespeare'scbe L_ust- b'Tul'jjtel den ganzen Zwischenfall erschopfend_zusammen: „Viel L_arm we ckck“ und „Ende gut, Alles gut." Die Einen bebaypten jetzt, um estem gemeldeten Absichten haben nie bestanden; die §L_lnderen diersßbem sie haben wobl bestanden, do_cb [ei man in der “an Siunde von ihnen abgekommen; wre _diese meinexi, weil 189 Le ürst Bi6marck gegen dcn aus dem eigenen Antriebe des
'ich ervorgegangenen Reiseplan Bedenken geltend ge_macbt bczbe,
KS" 'ene erklären: Weil die Wirkung der Nachricht aui die öffentliche ts;)„ikeiiiung in Iialien König Humbert und Herrn Crtsbi bezmrubißt
be Dem sei wie immer, eins geht aus dem Ereigniß mit beirn: €?de Deutlichkeit hervor:_ die Frayzosen sind un_aufr1_chtig, wenn sie
.namjlichen Aeußerunaen immer wieder darauf hinweisen, daß Frank-
ich den Frankfurter Frieden ebrlicb angenommen_ habe und b_alt_e.
Zi? sehen diesen Friedensvertrag _nicht nur selbst _nicht als __endgultig
fie möchten aucb, daß das iibrige Europa ibn als iiberhaupt WM zu Recht bestehend ansebe. Denn nur diesen S_mn kann "3 haben, wenn sie so cntrüstet dariiber _sind, daß em fremder Zcxxscber Straßburg amtlich besucht. Gaben fie zu, daß Europa die rechtßgültia von Frankreich an Deutschland angtretenen Lindesibeile als rechtmäßige Bestandtheile _des Deutscheti Reichs be- trackitk so könnten sie sich über ein Erscheinen des Königs Humbert
'n Siraßburg nicht mehr aufregen als über _einen Besuch dieses xKönigs in Berlin. Aber das geben _fie ebe_n nicht zu. Europa Lou im Gebietsbestande des Deutschen Reichs keinen Recht§ziiftand se en. «5 sol] nicbt zugestehen, daß der Frankfurter_ Friedeiisvertrag eine gültige Rechtsurkunde bilde. Es soll im Reichs_la_nde, wie es die Franzosen thun, ein gewxxltsam dem rechtmaßi rn Basty?! entriffenes und ohne Rechtstiiel fcstgehaliencs (Gr tet sehen. Europa soll die Empfindung haben, _daß cm ieder Herrscher, der als Gast des Deutschen Kaisers das_Retchsland besucht, in einem offenen Rechtsstreit um einen Y_Zesiß fur Deutschland und WM Frankreich Partei nebme, und gleichsam d_ie Vergewaltixzung eines Rechts billige. Solche Anschauungen gebeii uber die blqtoniicbe Sehnsucht nach Wiedergewinnung des Elsaß hinaus, die, wie Furst Bismarckselbst im Reickistagewiedrrbolierkläribcxt, ein Deutscher dem französisckycn Vaterlandsfreunde nicbt notbwendig ubxlzunebmen braucht. Sie verratbcn einen Seelenzustand, der alleii Friedensverficberungen zum Trotz eine ernste Gefahr für den Weltfrieden bedeutet.
.- Zu einem Artikel der Wie_n_er „Vre_sse“ iiber die
Annahme des Alters: und Jnvaliditats:Versicherrinchgeseßes i t es:
heßMag Jrglicbrr wie immer über die Vorzüge und über die Mängel des neuen Alters- und_Invaliditats-Verfickyerqusgrseßes denken, seine Einbringung war eine bedenkrnde That Seitens der Bundesregierungen,_ seine schließliche Gcnebmtgung eins siegbaite Er- proburig für die zwmgende Kraft einmalanerkanntersbzmler Probleme aegenüber der bedreiflicben Angst aller brfixcnden Kiosken vor dem Unbekannten, keffrn (Gebiet nunmehr die oziale Gesetzgebung des Deu1schen Reicbs betreten bat. Wenn man bedenkt, daß drese_Al_ters- und Invaliden-Versicherung eine Anzahl von mehr als elf MtlLtonen Versicherter umfaßt, bezüglich_ dercn Vermerkungen geführt und (i_n die schließlich Zablungcn geleistet werden müssen; wenn mein _die !ausendfacl): Casuistik erwägt, mit weicher in der Praxis die Wirklich- keit an die Vorausfeyungen des Geseßes beraiitreten wxrd, so können die Schwierigkeiten, die Beschwckrdcn und Klagen der Verficbzrten und der Steuerträger nicbt unterschä t werden, denen die Durchfüh- rung des eben bescbloffenen Gescyes egegnen wird. An die Arbeits- kraft, die Intelligenz, den Sparfinn der deutschen Verwaltungs: ieamtrn, an das Organisationstaleni dcr Reickisbebördcn und nament- lich des Ministers von Boetticher, treten cine Reibe newer, schwieriger Aufgaben, Wenn jenes Grieß nur einigermaßen den Abficbten ent- svrechen soll, dencn cs cntstammte: deri Absichtrn, der arbeitenden Bevölkerung von Reichswegen eine wirkliche, qui Dank berechtigte Woblibat zu erweisen und den Steuerträgern kcine unerträgliche Be- lastung anzumutben. _ _ _ _ _ _
Die Steliung der Parteien war eine ganz merkwürdige m dreier Frage. Wir sebcn von Sozialdemokraten, Polen und Elsäffern ab, die als VrijiziPiLUL odcr iaktiöse Opbofition stimmten. Die Frei- sinnigen aber haben abermals unter Engen Richter's Führung und vertreten durch Vambergrr eincn großen Fcblcr gemacht. Sie haben sich brutal auf den manchcstcrlichen Standpunkt gestellt, und die Möglichkeit einer staatlichen Ingerenz in dieser Sache bestritten. Was anders giebt der sozialen Partei die große Kraft, als der An- spruch, daß drr Staat den sozialen Uebelständen begegne, wie er die sozialen Vorzüge ancrkennc und gelten lasse? Womit anders sol] der _ redlicbe SiaatSmann diese immer stärker werdenden Mabnruie bon MiÜionen Wählern beantworten, als mit dem Versuche. dcm Schch des Besitzes auch einen Schutz der Besißloien als Corrclat ziir Seite zu stellen? Hier ist mit drm Verneinen nicbts gethan. Die Gesetze des Güter- marktes, wie fie Adam Smith aufgestel]! bai, smd Heute noch richtig - nur haben diese Gesetze damit nicht gerechnet, dab die Güter dazu da_ find, um verzebrt zu werden, und nicbt damit, daß die Menschen mit dem Ansprache auf die Welt kommen, zu leben. Das wertblose Gut mag verschwinden - höchstens bewcint von seinem Eigner; der dur-“b einc unglückliche Konjunktur cntwertbete Mensch will aber [eben, muß leben können und also durcbkrynzt das Menfcbenrecht die Gesetzewon Angebot und Nachfrage. Der Schu zoll sanirt die Industrie, der soziale Sckiuß soll und wird dicMens en, die Arbeiter gegen die Konjunktur zu ichüßcn baben. Darin liegt die ,Fraße, dar- aus kann nur ihre Lösung er olgcn. Und der bcgcisterkste Frei ändler, der_niir den Konsumenten berücksichtigt, wird immer nur konkurrenz- Uniabige Gewerbe, aber nicht außer Konkurrenz gekommene Menschen der Vernichtung preisgeben wollen. Der Mensck) aber, der nichts mehr zu verlieren bai, ist in seinem besten Selbst beinahe vernichtet. Das Wies nicht eingesehen zu haben, ist ein denkwürdiges Versagen ieder politischen Jnteüigenz der deutschen Freisinnigen.
_- Die „Schwarzburg-Rudolstädter Landes- Zeitung“ schreibt: _
Das Genossenschaftsgcse ist am 1. Mai vom Kaim verkündigt worden; am 1. Oktober so es nunmehr in Kraft treten. Hierin liegt die Aufforderung, allenthalben mit den Vorbereitungen zur Er- kxchtung von Genoffenschaiten zu beginnen. Wir unsererseits richten Fink solche Aufforderung vor Allem an die Anhänger der Kaiserlichen Yotschait vom 17. November 1881, damit die Hoffnungen in Er- iYUUkig geben, Welche in der Tbronrebe vom 22. November 1888 an dkÉ Zulassung von Genossenschaften mit beschränkter Haftpfiicbt ge- knurrt wurden. Das Genoffenschaitswesen bietet das Mittel, so manchen sozialen Uebelständen abzubelfen und so aucb an seinem
eile Etwas zu der Verwirklichung der Sozialreform beizutragen,
We[ch_e die Regierung mit den großen Arbeiterversicherungsgesesen in
ngriff geriommen und eingeleitet bat.
. Allr K_laffen der Bevölkerung haben das dringendsie Interesse an einer friedlichen Lösung der sozialen FrZZe, an einer Außgleichung der sozialeii Uebelsiände. Ein angbarer ex, hierzu ist der genoffen- schastllche. Daher sollten cb aucb aUe Klassen ier chölkerung bieran betbeiligen und die ittel benußen, welcbe ibnen hierzu ge- boten werden. Es handelt sich hierbei nicht um eine Parteifrage, sondern vielmehr um ein politisch neutrales Gebiet, auf welchem die „Verschiedenen Klassen Versöhnung, Verständigung und Ausgleichung ck"! Interessen suchen und finden können. Deshalb sollten W auch keine Parteigegensäye bietan knüpfen, vielme_br sollte das gxnoffenicbaftlicbe Arbeitsfeld von alien Parteien ;mter dem _Geiichtkpunkt der Gemeinnüyigkeit beackert werden. Jeder ,"Uk, Anbanger der Kaiserlichen Botschaft wird daher bestrebt sen), “in seiner genossenscbaftlichen Thätigkeit allen politischen Parteiiirett Y vcrmeidm und in Abwehr und Angriff stets eine streng iacblicbe
kbandlung beizubehalten.
G Wenn es nach den Loffnungcn der Tbronredc zu einem neuxn
Mossxnsckoafjswesen, zur rrichtung neuer Verbände kommt, so ist
“ Lkoßte Werth darauf zu legen, das; diese neuen Verbände zu den
bestehenden in ein freundichaftlicbes Verhältniß geiangexi, eingedenk der Wahrheit, daß auch in dieser HlnfiÖt „Frieden ernabrt m_rd Un- frieden zerstört.“ Bei einer nicht feindseiigen aitung de_r de_rschtedenen Systeme gegen einander kann der Werteifer zu einem machtigen Hebel- r_ve_rk_e desdgenoffenschaftlichen Fortschritts, also der allgemeinen Wohl- a r wer en.
Hat das seitherige Genossensckiaftswesxn aucb__ die soziale Krifis nicbt beschworen, die Sozialdemokratie nicbt zuruckgebalten, Niam- monismus und PauperiSmus - wie Schulze-L§)eltssch es vor 30 Jahren als sein Ziel hinsteüte - nicbt emgefchrankt Und dadurch ein Genoffenicbaftswesen nothwendig gemacht, welches darauf abzielen muß, diese Lücken schärfer ins Auge _zu fassen, d. b. ein Genoffen- schaftswesen, welches sozialreformatvriiche_Ziele verfolgr, so erfordert gerade diesrs Ziel die Eintracht der Partrien, die Vermxidung 1eglicher Gebässiakeiten und ein stilles ernstes Wirken Aller, _die sich ihm er- geben. Gerade das sozialreformatsriscbeZiel möge bei der zukünftigen Begründung von Genossenschaften scharf ins Auge gefaßt werdxn, _ das wird das beste Mittel sein, die_Parteileidenschaften zu maßigen und den Parteikämpfen ihre Bitterkeit zu nehmen.
Sanitäts-, Veterinär- und Quarantäneuxesen.
Portugal. _ Durch eine in Nr. 112 des „Diario bo Governo“ vom 18. Mai 1889 Veröffentlichte Verfügung _des Königlich portugtefische_n Ministeriums des Innern wird bestimmt, daß der unterm 29. Ypril d. J. ergangenen Anordnung, laut welcber die Hafen_dex p_eruaniixben Provinz Pinka für von Gelbfieber verseucht und die ubrigen Hafen der Republik Peru für derselben Krankheit verdacbttg erklart _worden find, rückwirkende Kraft bis_ zum _ 1, April d. J. betwobnt. („Reichs-Anzeiger“ Nr. 109 vom .. Mai 1889.)
GeWerbe und Handel.
Der Präsident von Paraguaybgt unter dem 4. April d. I. ein Dekret erlassen, rronacb Kapitane urid B_efrachter von Schiffen, welche nach einem_Hafen der Republik abgeben, verpflichtet sind, die LadungSmanifefte bei dem paraguaviscben Konsul des Abgangsbafens geaen Zablung der betreffenden Gebubr beqlaubigen zu lassen. Die Befi er oder Empfänger von Waaren, weiche bei den ZoÜämtern der Repub ik ein nicht so _beglaubigtes Manifest vorzeigen, haben die entsprechenden Konsulargebüorrn zu entrichten und außerdem eine Geldstrafe von 150 Pesos iuertes (gleich 60034) zu z_ablen.
Berlin, 28. Mai. Bericht über Kartoffrlfabrikate von C. H. Helmeke. (Zeitschr. i. Spiritusmd.) Die Stimmung für Kartoffelfabrikate war während dieser Woche em_e matte, woran die andauernde Hirse einen Theil der Schuld tragt. In Stärke und Mehl ließen die Umsätze zu wünschen übrig; bevorzugt waren die guten Qualitäten, für weleherntsprecbend böberd Forderungrn gemacht werden; vernachlässigt iind die zweifelhaften Prrma- u_nd die Sefunda-Qualitäten Der Preisstand ist im Ganzen Wenig verand_ert, es stellen sich die Preise für reelie und gute Prtma-Quairtaten Starke und Mehl aus 22,50-23 „M ab den entfrrnteren Stationen und 23-23,50 „ck ab den sächsischen und märkischen Stationen, abfalleiide Qualitäten 21-22,50 „16, Secunda-Qualitäten _20-21 „16, Tertia- Qualitäten 19-20 „54 Die bolländiscbrn Preiie für Starke und Mehl sind unberändert und etwas höher als die_ unserigen, - Von feuchter Kartoffelstärke wurde noch Einiges angeboteri, wclche indeß nur zu 11,50 „xb, schließlicb zu 11,25 „M 5Y_arifät Berlin verkäuflich war. - In Syruv und Zucker war gleicher Verkebr, die Preise scbwacb behauptet. _ Dextrin batte besseren Handel. Zu noiiren ist frei Berlin: Prima Kartoffelmrbl 23,50-24 _.“,
ekunda Kartoffclmebl 21,50-22,50 „M, Prima Kartoffelstgrke 22,50-23 „js, Sekunda Kartoffelstärke 21 _ 22 „74, Primcz weißer Karioffel-Syrup 420 prompt 26-26_50 «s, per Mai 26,50 «,s, do. gelber prompt 25-26 „,s, per Mai 25,40 „45, Prima weißer Kartoffel-Zucker prompt 26,75 „js, per Mai 26,75 «M, “co. gelber per Mai 25-26 «FQ, Prima Dextrin prompt 3350-34 „46, Krystallinischer Kartoffelzucker 99 0/0 44-45 „74 , Krystakimrscch Nachprodukf 80 0/0 24 „W _
- In dem Geschäftsbericht des Verwaltungsratbs der Ost)) r eu- ßiscben landschaftlichen Darlebnskasse zu Königsberg i. Pr. fiir das 20. Geschäftsjahr vom 1. April 1888 bis 31. Marz 1889 n'erden die bisherigen Ergrbniffe des Instituts_folgeridermaßen gekenn- zeichnet: Das erstc Gcichäitsjabr umfaßt nur die eriode Vom Oktober 1869, in Welchem die Eröffnung der Darlebnskasie stattfand, bis zum 1. April 1870, sodaß nur die Ergebnisse von 191) Jabrcn in Betracht kommen. Mit einem Grundvcrinögen_vion 900 000 „ji- aUsgestattet, bat die Darlebnskaffe bis zum 31. Marz 1879, also in 96 Jahren, zur Verstärkung des Grundvermögins 600 000 „is, an den Fonds der Ostpreußischen Landschaft als dessen Eigentbum 411 158 5-4 und an den Reservefond 45 684 „46 abgeführt. Das Gewmnergebniß dreier JZ Jahre betrug sonacb 1056 842 „46 In dem mit de_m 31. Marz 1889 verlaufenen zweiten Jahrzehnt bat sie ferner abgefubrt: an den Fonds der Ostpriusiiscben Landschaft zu dessen Eigentbuni 1121 568 „ji, zur weiteren Verstärkung ibres Grundbermogens bis 2 Miüibnen Mark und dann zu ihrem neuen Reservefonds 528 454 „M; 51an tritt noch der ZinSgenuß der Effekteii des Reserveionds p_ro 1886/89 mit 3422 „ck Das Geschäftsergebniß dieser 20 Jahre out also im Ganzen erbraibt 2710 288 „;ck, wovon 1653 445 5/4 das Ergebnrß des mit dem 31. März d. J. abgefchloffenen__zweiter_1 Jahrzehnts bilden. Eine Darstellung der ail emeinen GeschaitsVerbaltmffe des Instituts in den abgelaufenen 20 JaZrcn schließt mit dcrdankbaren Anerkem1u_ng, daß alle staatlichcn, kirchlichen und kommunalen Bebördcn, zablreicbe Vertrauenspersoncn, Vormünder, Verwalter großer Vermögensmaffen und aUe Stände der Provinz ihr Vertrauen und ihre Auftrage der Darlebnskaffe in reichem Maße gewährt haben._ -- Ueber das leßte Geschäftsjahr wird u. A. Folgendes bemerkt: Die Course der sicheren Wertbpapiere und insbesondere auch der Ostpreußischen Pfandbriefe hatten mit nur einzelnen Unterbrechungen eme steigende Tendenz, wodurch das Effektengescbäft belebt wurde. Der lebhafte Wechsel, welcher in Folge der auswärtigen Anleihen und der Konbertirimgen in den ausländischen Effxkten stattfand, cht ein gegen die fruheren Jahre gesteigertes Kommiifions-Cffektengxschgft bewirkt und _bei der Depositalabtbcilung regen Verkebr_berbeigefubrt. Die Vermittelung der Bepfandbriefungen war auch in diesem Jahre sebr begehrt; die daraus erzielten Provisionen stellen das_ Vorschß-Conw an dir erite Stelle. Wenn alle diese Umstände dabm wirkten,_ das Ergebnis; des Jahres zu steigern, so war es auf der anderen (_Seite n_ur mit großer Mühe und nicht immer ausreichend möglich, die der Kasse reichlich zufließenden baaren Geldmittel zin_sbar anzulegen, em Umstand, der auf das Gewinnergebniß ermaßigend gewirkt bat. An größeren Operationen ist in diesem Iahre_die Konvertrrung der 415% Kreis-Obli ationen des Kreises (Goldap_ in 33 0/o mr_t Erfolg durchgeführt, wäßrend die der Darlxbnskaffe ubertragene gleiche Um- Wandlung der Obligationen der Kreise Angerburg, Heilsberg und Niederun noch schwebt. Für das leßte Jahr verbliebetn Einnahme- Ueberschu von 202 792 „kö, d. i. uber 109/() _des 1eyigen Grund- vermögens von 2000000 „M und nach Ausscheidung des Gewinn- antbeils der Tilgungs-Kaffen-Jnteressenten und der ubrigen_da_von erfolgten Ueberweisungen ein Reingewinn von 170 318 „44, d. [. uber 8») 0/0 des Grundkapitals von 2000 000 „44 Juz Vorjahre betrug der Rein ewinn 162288 „jt- Von dem Rerugewmn von 170 318 „M gebü ren laut Statut 9/10 dem cigentbumlichen Fonds der Ost- preußiÖcben Landschaft mit 153 286 ck und 1/10 dem Reservefonds der Darle nskasse mit 17 031 „46 Das Nescrvefynds-Conto der Darlebns- kasse wies am 1.Apri11888 nock) einen K_reditsaldo auf von 58 748 ck, binzutreten vorbezeichneter Gewinnantberi mit 17 031 „ja und der Zinsenertraa der im Reservefonds befindlichen Effekten mit 1780 „Ja, sodaß das Reservefonds-Conw nunmebr_ einen Kreditsuldq nachweist von 77 561 «M Dieses Gewinneigebmß bat die Erlxdtgung von 34 935 GesckoäftSnummern erfordert egen 34 671 des Vorjahres. Von diesen,Geschäi1Snummern dienten a ein_25 066 Nummern der Erledi- ng der Hyrotbeken-Vorschuß-, -Verm11tclung_s-, -Lombard-, -_Conto-
orrent- und der Tilgungs-Kaffensachen. Die Gesammtumsayc be-
trugen je im Debet und Credit 151946922 „44, also im Ganzen en 303 520 390 „64 des Jahres 1887/88. _ _ “ schlesifcbenSteinkoblenmarkt berichtet die „Schlei. Ztg.“: Den günstigen Aussichten, mit Welchewder Koblen- im laufenden Monat begonnen hatte, und welche in Folge der Arbeiterausstände des westfälischen Reviers durch die unerwartete des Koblenbezuges erheblich zunahmen, ist durch ein jäber Abbruch wider- und Verlegenheiten
303 893 845 «is geg _ Vom ober
Steigerun ArbeitSein teilung eigenen Reviere Schwierigkeiten BetriebSunter- Eisenbahnfabrzeugen Arbeiter_ausstand darf zur Zeit als bei- gelegt angesehen werden; die Nachfrage für Kohlen und Koks tritt in einer dem stattgebabtxn Ausmll an Brennstoffen entsprechenden Intensität auf, ohne das; mdeffen die Gruben im Stande wären, die erlittenen Verluste durch eine Erhöhung der Preise auszugleichen. Jm Revier iit aUerdings eine PreiSerböhung von 2_4 „Z Kohlen aller Sorten beabficbjigt und zum Theil aucb durchgeführt. _ ist dieselbe zunächst aber nicht, da- der _größte Theil der Förderungen noch unter Schluß zu alten reisen steht, und derarxige Schlüsse tbeilwäse sogar noch bis Ende Fur Koks sind Erhöhungen um noch höhere
In größeren Men en sind Koks überhaupt and nicht liefern. sondern
Von Bedeutung und Erfolg
uni f. I. laufen. Beträge eingetreten. kaum erhältlich, da die Werke vor der für ähnliche Evkntualitäten, wie den [eyten Ausstand, größere Be- stände einlagern.
KöSlin, 28. Mai. _ d_er PommersÖen vaotbeken-Aktien-Bank die Bilgnz, wählte zu Mitgliedern des Kuratoriums: Kommerzien- Ratb Kolbe-Zanow,_ Banquier Schappacb, Geheimen Rath Linde, Chefredakteur Christians und Recht§anwalt Hans Hoffmann-Berlin, und beschloß___die Verlegung des Domizils der _ _ Sodann genehmigte die_Versammlung die Ausgabe von 2 Millionen 40/0 Hypotheken-Schuldicbeine, rückzahlbar mit 103, ziim _ Pfandbriefen, beschloß dic Schaffimg von 6% Vorzugsaktien durcb baare Zablung Von 50 %, Werm die Pfandbriefe in die Reduktion ibrer Verzinsung auf 4%, und m die Abfindung der Zuichläge wikligen, und zwar der 5prozent. Mit 20 9/9 Zuschlag bis 10 0/0, der 5- und 44 prozent, mit 10 0/0 Zuschlag bis 59/0 und der 4Prozent. mit 109/0 Zufcblag bis Die Abfindung _soU zur Hälfte baar, zur Hälfte in Genuß- scheincn in 5 Jahren erfolgen.
_ _ Die _„Rbein-Westf, Zig.“ berichtet über den Bergarbeiter- strtke in ihrer vom heutigen Tage datirten Nummer: Was den im Ober-Vergamts- find am 28. Mai
(W. T. B.) Die Generalbersammlung
genehmigte
Bank nacb
Einlösung ungedeckien
allgemeinen Stand der Dinge bezirk Dortmund anbeirifft, so f a b ren 57 477 Grubenarbeiter und 15 938 Tagesarbeiter, im Ganzrn 73 475 Bergleute, d. b. rund an 8000 Arbeiter mehr als am Montag. Unsere Vorausserzimg, daß _der Strike dem Ende zugebe, wird dem- nach auch durch diese erfreulichen Zahlen voÜinbaltlich bestätigt. Die Fördernng des größten Tbcils der Gelsenkixcbcner Zechen war gestern Gestrüt wurden am 28. Niai für Kohlen und Koks 6488 Doppelwagen, d. b. 600 Doppelwagen mehr als am Montag. _ _ (Rbein.-Westf. Ztg.) Tagesgrauen wurden bci drn bissigen bekannten Bergarbeiter- Delegirtcn Seerdcr und Bunte sowie Siegel in Dorst- feld mebrsründiße Haussucbungen vorgenommen. girre Bergmann Pottkämper zu Dorstfeld wurde gestern
_ _ _ _ (W, T. B.) Der Zeitung .Tremonia' zufolge rlcbren die Deie gtrten der noch ausstehenden Zechen des biesigen Rebiers an die Belegschaften beute eiiicn Aufruf, am Freirag die Arbeit wieder aufzuneb
Bergc-Borbeck, 29. Mai.
nur sebr gering.
Dortmund,
Der Dele-
Abend festgenommen. Dortmund, 29. Mai.
_ _ _ (W. T. B.) Die Arbeiter- Delegirtcn in Essen beichloffcn, gemäß dem Bochumer Beschluß M., an dem_ Waffenstiüstand yon zwei ?Nonaten frit- Heute find die Belegschaften fast überall an- Von den verhafteten Mitgliedern des Strike-Comité's wurden gestrrn Abend 4 Mitglieder entlassen. Leipzig, 28. Mai, “
vom 19. d.
gefahren.
_ W. T. B.) Beider Generalveriammlung des Vereins für Rübenzuckerindustrie Reiche waren 250 Fabriken vertreten; den Vorsiß fiihrte Stengel (Staßfurt), fünf Mitglieder des Ausschusses wurden wiedergewäblt. Korkbaus (Nordheim) wurden neu gewählt. Bezüglich der Lomdoner Konvention ging man, indem man fich der Von dem Ausschuß eingenommenen Stcllung anschloß, zur Tages-
__ (W. T. B.) Die Generalversammlunn der Oesterreichxicbcn Nordwestba'bn genehmigte die bereits be- kannten Anfrage des Verwaltungsratbs, betreffend die Verwendung _ _ _ Die außerordentliche Generalversammiung der österreichischen Landerbank grnebmigte die Anträge des Ver- betreffend die Umwandlung des Aktienkapitals von 40 Millionen Goldgulden in 40 Millionen Gulden österreichische Währung 11110 die Hierdurch nötbigen Statutenänderungen.
_ (W. T. B.) Zwei Batailwne dcr biesigen Garnison erbleltxn telcgrapbiichc Ordre, sicb marschbereit zu machen, um in das Piliencr Koblenrevier, wo ein Strike auszu-
(W. T. B.) 12r Water Taylor 62, 301 Water Taylor 9, 20r Water Leigb 8, 30r Water Clayton 82, 32r Mock Brooke ZF, 40r Mavoll 9, 40r Ykedio Wilkinson 1%, 32r Warvcops Lees 83, 36r Warpcops Rowland 94, 40r Double Weston JZ, 60r Double couraxite Qualität 13Z, 32“ 116 yds 16 )( 16 grey Printers aus 32r-46 174. Ruhig.
Rotterdam, der Niederländischen Zinnauktion wurden_ 24200 Blöcke Bankazinn zu 55F & 552, durchschnittlich 55§, und 1000 Blöcke Biliitonzinn
im D eutscb en Bauer (Wegeleben),
ordnung_über. _ _ Wien, 28. Mai.
des Reingewinns. _
waltungsratbs, Pilsen, 28. Mai.
brechen drobt, abzugeben. Manchester, 28. Niai.
28. Mai. (W. T. B.)
HandengesellscHaft
Bei der beute don abgehaltenen
zu 55 5. 55x
V W e iz en - V er - s (biffungen der leßtcn Woche von de kantischen Häfen der Vereinigten Staaten nacb Großbriiannien 35000, do. nach ankreich _, bo. nach anderen Häfen des Kontinents 22 000, bb. von alifornien und Oregon nach (Großbritannien 56 000, bb, nach anderen Häfen des Kontinents _ Q _ (W. T. B.) Der Werth der in der ver,:angcnrn Woche angefubrten Produkte betrug 6061646 Dollars, gegen 6 753 974 Dollars in der Vorwoche.
Submissionen im Auölaude.
Niederlande. _ Jm Raadbuis zu Maastricht:
]) 3. Juni, Mtigs. 12 Uhr. Abflußtrichtern und
Lieferung von 60 Stück gußeisernen 50 Stück gu eisernen Rahmen mit Deckeln für die Ventilations- bfubrröbren.
Auskunft an Ort und Stelle.
2) 4. Juni, Vm. 11 Uhr.
schachte der
Virsctis der Marine zu Amsterdam: Segeltuch (Everdoek Nr. 1 und 2) in 3 Abtheilungen, Ausku ft an Ort und Stelle. 3) 6. Juni, Vm. 11 Uhr. Marine-Dikcktionsgebäude in Amsterdam: Lieferung von eicbenen Balken, Masten und sonstigem Schiffs-
Auskunst im 4) 7. Juni,
Ujuth-sris 78-11 Marius im Haag im
enannten Ministerium. im. 2 Uhr. Rsäsrlanäsabs Zniä Ykrikaavsobs Zyoorwex-Uaatsobappx in Amiterdam, im Kontor der Gesellschaft (zäminisrrarisgsbonw 78-11 (18 Uannäsabs )'Zsrsn Spoorssg-biaatsobaypy) : Loos-Nr. 9. Eichenholz für Weichen. Bedingungen für 0,25 Fl. käuflich im Kontor der Geseliicbaft.
Let Jurgeiyk Irmbsstuur zu Nieuwolda (Prov.
(250 Last) geschlagenen Steinen.
Dirserjs clsr
5) 10. Juni.
ieferung von 500000 k Auskunft an Ort und Stel c.