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_ Der Ober-Quartiermeister, General-Lieutenant _ v o n H o [[ e b e n , hat einen mehrwöchentlichen Urlaub nach Thünngen und Süddeutschland angetreten.
_ Als Aerzte haben fich ni-ederaelaffen die Herren: ])r, Magnussen in Neuzelle, Sonntag in Owinsk,_1)r. Wertier in Posen, Dr. Hartwich in Zirke, Ur, Lowinski m Koschmm Dr. Weinert in Staßfurt, Or. Haas in Halberstadt, Graumaxö in Hötensleben, ])r. Hü elmann in Kißen, ])_r. Laasex m Eilenburg, ])r. 5(“Hocke in oppard, ])r. Gruhn m Obexbieber, ])r. Seelig in önigsberg i. Pr., _])r._Sachs _in Chrtstbur , ])r, Grunenberg in Rössel, Nabinormcz in Berlin, 131“. Rot 8 in Dalldorf, 1)_r. Lazar in Erkner, ])r. Bruch in Liebenwalbe, Werther, Gaupp, ])r. Gruenberg, K_oÜmann und ])r. Epstein, sämmtlich in Breslau, Iarausch m Mangschüß, Dr. _Ernst Me er in Schweidniß, Brandewiede in Warendorf, 1)r. Siebert in arlshafen, 1)r. Loewentbal in Neuhof, Dr. Fritz RtchtYk in Volkmarsen, ])r. Neubahn in Wolfhagen, Wie (ind in Hanau, br. Adolf Laus und ])r. Thewalt, eide _m Montabaur, 1)r. Pelzer in Wiesbaden, Asfisienz:Arzt])r.Schr1ck in Aachen, ])r. Alexius in Braubach.
_ S. M. Kadetten-Schulschiff „ Niobe“, Kommandant Kapitän zur See Aschenbbrn, ist am 30. Juni 1). J. in Leitl) eingetroffen und beabstchtigt, am 8. Juli 5. J. Wieder in See zu gehen. _ S M „Olga“, Kommandant Korvetten-Kapitän Freiherr von Erhardt, ist am 30. Juni d. J. in Thursday Jslanbeingetroffen und beab- sichtigt, am 2. Juli 5. J. wieder in See zu geh9n.
Württemberg. Stuttgart, 29. Juni. Anläßlich bes Regierungs:Jubiläums hat, wie der „St.:A. f._W.“_ p_iittheilt, Se. Majestät der König auf Antra des JusUz-Mmtjteriums zu Gunsten von 180 Personen StraHnachlässe und Straf- milderung en und zu Gunsten von 65_Perf_onen die Nieder- schlagung bes anhängigen Strasverxabrens verfügt. In einer Anzahl weiterer FäÜx, in welchen_wcgen 1361.“ später) Ein- reichung der betreffenden Gerughe die ge1eßlich vorgeschriebene Behandlung Seitens der bktressenden Behörden nicht zu Ende geführt werden konnte, ist die Erledigung noch zu erwarten. Auch zu Gunsten verschiedener militärgerichtlick) verurtbeilter Personen, deren Strafe in den bürgerlichen Strafanstalten zu voUziehen war, sind Allerhöchsten Ort?: auf Antrag des KriegH-Ministeriums Strafnachlässe verfügt worden.
Se. Majestät der König hat seine Anerkennung iiber den gesammten Verlauf der Parade am 25. d. M. und die gute Haltung der Truppen bei derselben dßm Armee: Corps ausgesprochen und gleichzeitig der “'reudx Ausdruck ge: geben, daß aach Se. Majestät der Kai27er sich in gleichem Sinne geäußert habe.
Baden. KarlSrube, 2.Juli. (W.T.B.) SeHoheit der Erbprinz von Anhalt und 'Ihre Großherzogliche Hoheit die Prinzossin Marie von Baden, Wwie die Eltern der Letzteren, wurden heute Mittag YM 12 Uhr in Galawagen vom Palais des Prinzen Wilhelm ab- eholt und nach dem Nesidenzsckxloß geleitet, wo der Étaats-Mitiister ])r. Turban die Civiltrauung voÜzog. Hieran schloß sich die kirchliche Trauung in der Schloß: kirche. Bei dem uge dorthin wurde die Prinzessin Braut. von dem rinzen Wilhelm und dem Herzog von Anhalt, der Erbprinz vpn Anhalt von der Großherzogin und der Prinzessin Wilhelm geführt; hierauf folgten der Regent des Herzogthums Braunschweig, Prinz Albrecht von Preußen, mit der Herzogin von Württemberg, der Herzog von Altenburg mit der Prinzessin Albrecht von Preußen, der Kronprinz von Schweden mit der Erbgroßherzogin von Mecklenburg- Streliß, der Großherzog mit der Erbprinzesfin Leopold von Anhalt und die übrigen Fürstlichkeiten. Dis Trauung vollzog
_ der PrälatDbll. Bei dem Wechsel 581; Ringe wurden drei
Mal zwölf Kanonenschüffe abgefeuert. Nach der Trauuxig fSoYTeffeine Gratulationscour und hierauf ein Galadiner im 0 e.
Mecklenbur - Schwerin. Schwerin , 1. Juli. (Meckl. Nachr.) ?)bre Kaiserliche Hoheit die Großherzogin Anastasia ist heute von hier zu einem mehrwöchigen Aufent- halt nach Homburg abgereist.
Sachsen : Weimar - Eisenach. W eimar, 1. Juli. (Weim. Ztg.) Se. Königliche Hoheit_ ber Erbgroßberzog ist estern früh mit Höchstseiner Familie zu vierwöchentlichem Au enthalt nach Norder ney abgerexst.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 1. Juli. (W. T, V.) In derSiHung des Budgdet-Aussckzusses der österreichischen Delegation kam as Marine:Budget zur Berathung. Auf eine Anfrage betreffs der Aufhebung d€s Levante: Geschwaders motivirte Admiral Sterneck diese Maßnahme mit Hinweis auf den Kostenpunkt. Uebrigens hätten auch andere Staaten ihre Levante:Geschwader aufgegeben. Er werde jedoch die Entsendung eines Kriegsschiffes nach dem Orient: gewäffer im Laufe des nächsten Winters in Erwägun ziehen. Bezüglich ber Nothmendigkeit_einer Donauflottille gaben ich unter den Deputirten MeinungSver1chiedenheiten km1d.2ldmiralSternech betonte eingehend die Wichtigkeit der Sicherung der Donau und der Vorsorge für die nöthigen Vertbeidigungsmittel. Jm FaUe eines Krieges würde dem schwimmenden Kriegsmaterial auch auf den Flüssen eine wichtige Rolle zufallen. Das Ordi- narium und Extraordinarium für die Kriegsmarine wurden darauf unverändert angenommen.
Der eeres-Ausichuß der ungarischen Delegation hat das rdinarium und die eigenen Einnahmen des Heeres-Budgets angenommen.
Großbritannien und Irland. London, 1. Juli. (Allg. Corr.) In der St. Georgskapeüe des Schlosses Windsor and am Sonnabend Nachmittag in “Gegenwart Yrer Majestät der Königin, Sr. Königlichen Hoheit des
rinzen von Wales und_ der meisten übrigen Mitglieder der Köni lichen Familie sonne Ihrer Königlichen Hoheit der Prinze sin Victoria von_Preußen die Taufe des neu-
eborenen Sohnes des Prinzen und der Prinzessin Heinrich von Battenberg statt. Der Täufling erhielt die Namen Leopold Arthur Ludwig.
_ _ (W. T. B.) Der Schah von Persien ist eule Mittag auf der Königlichen Yacht “„Victoria and M ert“ in _Gravesend eingetroffen und wurde daselbst vom Yrtnzen _von Wales nebst dYen Sö nen und dem
roßfsirUeu Geoxg von ußlan empfangen. Sodann begaben sich die Fürstlichkeiten auf das_ speziell gecharterte , prächtig ausgestattets Dampfschiff
„Duke of Edinburg“, welches die Themse hinauffuhr
und bei Westminster landete. Nachdem_der Schah ans Lgnd
gestiegen war, begab er fich, vom Publikum lebhaft_begrußt,
anWagen mit einer Ehreneskorte nach Buckingham a ace.
_ Jm Oberhause erklärte der Preniier-Miyistex Lord Salisbury, die Regierung habe, um ]eder Zufälltgkert vorzubeugen,3Kriegsschiffe nach derD e_lagoq =Bay gesandt, welche stark genug seien, um jeder Schw1er1gke1t zu begegxien. Die Handlungsweise Portugals sei (_mmaßend und_ sem_es Erachtens ungerecht. Die englische_Reg1erung _werde sicherlich auf Verantwortlichkeit der portugiesischen Regierung für_ die Verluste der britischen Kapitalisten bestehen. Er könne weitere Erklärungen erst dann abgeben, wenn alle Beweise vorlägen.
Jm Unterhause erklärte der _Unter - S_taats: sekretär Fergusson, die porlugiesische Regierung sei benachrichtigt worden, daß dieselbe für axle Verluste, die den britischen Unterthemen aus “der Annullirung der Kon- zession der Delagoa-Eisenbahn erwüchsen, werde ver: antwortlich gemacht werden. Die aus der neuesten Aktion der portugiesischen Regierung entstandenen recht: lichen Fragen wiirden jeßt in Erwägung gezogexi. Die für die Sicherheit der britischen Bewohner für alle Eventualitäten erforderlichen Maßregeln seien getroffen, jedoch gäbkn die neuesten Nachrichten zu d_er_ Hoffnung Anlaß, daß eine Intervention zum Schutze der britischen Unterthemen nicht nonendig sein werde. _ __
_ ach einem inzwischen ausCapetown emgetronexnen Telegramm vom heutigen Tage hätten zwei englmche Kanonenboote Ordre erhalten, nach Delaaoa-Bay zu gehen. _ Nach einer Meldung des „Reuter'ychen Bureaus“ aus Wady Halfa von heute wäreWad el Njumi, der Chef de_r Derwiscbe, mit 1000 Mann Infanterie, 200Mann KavaÜerte und 6 Geschüßen gestern Abend von Mataka nach dem Nordezi aufgebrochen. Das egyptische Fort Fudlt bescboß die Derwiscjze, als sie am gegenüberliegenden Nilufer entlang zogezi. Die unter Colonel Wodehouse stehende Militärmachi Lst nach Aube aufgebrochen, um den Bewegungen diE Fembsß zuvorzukommen. _
_ (Allg. Corr.) Großbritanniens Staatsetn- künfte 'in dem am 30. Juni beenbigten ersten Quaxtal des laufbuden Finanzjabres beliefen sich auf 20161507 Vid. Stékl. gegen 20075 323 Pfd. Sierl. im entsprechenden Quartal d_es vorhergehenden Jahres, 5. i. eine Zunahme von 86184 Psd. Sterk. Die Getränkesteuer, die Stempelgefälbs, die Grundsteuxr, das Postamt, der Telegraphendienst und verschiedene (1110818 Em- nahmequeklen figuriren mit einem Zuwachs in den Einnahmen, während die Erträge der Zöüe, der Gebäudesteuer und der Vermögens- und Einkommensteuer hinter denen im ent- sprechenden Quartal von 1888 zurückblieben, leßtere in Folge der im _vorigen Jahre stattgshabten Ermäßigung mit 320000 Vid. Sterk.
_ 2. Juli. (W. T. B.) Nach einer neusren Meldung des „Reuter'fchen Bureaus“ aus Wadi) Halfa wäre Wad el Njumi ohne Gefecht nach Mataka zurückgekehrt.
Frankreich. Paris, 1. Juli. (W. T. B.) In der Deputirtenkammer kam es heute zu einer sehr erregtqn AuNinanderseßung anläßlich der in mereren boulangisti- schen Journalen gegen Tirard und ouvier gerich- teten Angriffe. Ersterer steUte die ihm zur Last gelegten Thatsachen entschieden in Abrede. Die Kammer nahm schließ: lich mit 349 gegen 16 Stimmen eine Tagesordnung an, in welcher das System verleumderischer Angriffe gegen die Re: gierung der Republik entschieden verurtheilt wird.
_ 2. Juli. (W. T. B.) Von unlerrichtster Seite xvird die Nachricht des „Reuter'schen Bureaus“, daß die französiche Regierung in Kairo bereits ihre definitive Weigerung, der Konversion dcr privilegirten "egyptischen StaatsschUld zuzustimmen, notifizirt habexfür unrschtig erklärt, mit dem Bemerken, daß die bezüglichen Verhand- lungen mit Aussicht auf Erfolg noch fortdauerten.
Ru land und Polen. St. Petersburg, 2. Juli. (W. T. .) Aus Anlaß der Salbung des Königs vo_n Serbien findet heute in der Kasanscben Kathedrale em Tedeum statt, welchem die serbische Gesandtschaft und die Mitglieder der serbischen Kolonie beiwohnen.
Italien. Rom, 1. Juli. (W. T. B.) In der gestern in einem außerordentlichen Konsistorium gehaltenen Allocation erinnerte der Papst an seinen bereits Ostern erhobenen Protest gegen das Giordano Bruno-Denkmal. Er habe die Kardinäle zu eiiiem außerordentlicben Konsistorium berufen, um stine Indignalion au-Zzudrücken. Nach der Einnahme Roms durch die Zlaliener habe die Religiorz und der päpstliche Stuhl eine lange Reibe von Verunglimpsungen erlitten. Die Sekten festen ihre gc- walisamenAngriffe fort, um die Kirche zu stürzen. Als Gipfel- punkt ihrer Angriffe hätten sie einen hohen Festtag gewählt, um einen Denkstein als Zeichen des Krieges gegen die katho- lischen Institutionen aufzurichten. Sie wollten einen Rebellen gegen die Kirche, cinen Pant eisten und Materialisten ehren und beriefen deshalb die Sädte taliens, um neuen Haß gegen das Pontifikat zu entachen. Nom habe die Menge gesxhen, welche Fahnen und Abzeichen trug, die revolutionäre Tendenzen, nicht bloß ge en die Religion, sondern auch gegen die aÜgemeinen Grund?äße der Ordnung bekundeten. Ihre Reden hätten ohne Scheu heilige Dinge angegriffen und eine Falsche, der bürgerlichen Ordnung und den christlichen Grund äßcn zuwiderlaufende Freiheit ver- herrlicht. Es schmerze ihn, sagen zu müssen, daß in der Stadt, in welch? Gott den Wohnsiß seines Statthalters verlegt habe, Keßerei und Jrrthümer durch ein Denkmal verherrlicht worden seien. Der Papst verkünde diese unwürdige Thatsache der ganzen katholi1chen Welt. Troß seines hohen Alters werde er den Kampf fortseßen und ermahne er vor Allem den italienischen Episkopat, in der Vertbeidigung des Glaubens forizufahren und das Volk über die angeführten Thatsachen au1zuklären. Die Römer möchten der Größe Roms während der kirchlichen Aera Je- lizenken und in Anhänglichkeit an den päpstlichen Stuhl e- arten.
Serbien. Belgrad, 2. Juli. (W. T; B.) Der König Alexander empfing gestern in Krajewo eme Deputation der sämmtlichen _22 Bezirke des LandeS. Der Deputirte der Stadt Cacak, Taijie (radikal), hielt eine be eisterte Rede auf d_en König. Nachmittags ira der russische Ge anbte Versiani em und begab sich sofort nach seiner Ankunft zum Könige.
Schweden und Nortvegen. Christiania, 2. Juli. (W. T. B.) Das Ministerium Sverdrup hat heute
demiss ionirt. Das Stoxlhing hat beswegen den Vorschlag des Advokaten Stange, seinen Antrag nicht zu behandeln, einstimmig angenommen.
Zeitungsftimmen.
Ueber die glückliche Entwickelung der innerxn Verhältniffe des Deutschen Reichs, we1che 11.8) gerade 111 den letzten Wochen aller Welt 10 beutlich offenbart hat, schreibt der „Hannoversche Courier“:
„In diesen leyten Wochen haben zwei deutsche Königsböfe Jubel- feste begax'gen. Der sächfische_das achtbundertjäbrige seiner Dynastie, der württembergische das fünfundzwanziqjäbrige der Regierung König Kaxl's._ An beidkn Festm erschien der Kaiser, beiden gab seine An- weienbert erst die rechte Weihe, den präcsotigeren Rahmen auf dem Hinterxruyde der Ereignisse einer großen Zeit. Der Inhalt der Re- gierungszeit König Karl's ist in der Person des deutschen Kaisers ver- körpert Und das Wettinkr Jubelfest wäre wohl schwerlich mitso gesichertem Ausblick in Gegenwart und Zukunft begangen worden, hätte es sich nicbt auf dem unersxbütterltcben Boden des durch sächsische Tapferkeit und Treue mit ausgerichteten Reichs voUzieben können. Dem Ge- danken, welchen de'." Kaiser seiner Anwesenheit bei jenen Festen zu Grunke legte, bat er in seinem Trinkspruch auf der Villa Rosensteiu Ausrruck gkgeben: rs ist_die Solidarität der deutschen Fürstcnl Im Munde des Deutschen Kaisers ein bezeichnenkes Wort, ein ganzes Programm! Am 25. _Juni 1888 baétcn die deutschen Fürsten ihrerseits diese Solidaritat erwiesen, als fie s1ch im Weißen Saale des Bcrlinex Sch1offes bei der ersten Reichstags-Eröffnung um den Kaiser- thron_schaarten, die stolze Haas umschloß zu jmer Stunde in Wahrheit Kai1er und Reich. Am 25 Juni dieses Jahres hat der Kaim Seinerse-its_die (Hsiüble diescr Solidarität erwidert, durcb Welche die incbs-Veriaffung eine bei ihrem Abschluß _gleickyfaUs nicbt vorher- aeicbcne Ergäanng erfahren bat. Zwixcben _der Reichstags- Cröffrxung im Weißen Saale und dem Trinkxprucb auf Van Rosemtein liegt das erste Regierungsjahr Wilbelm's 11. , in Welchcm dgs Reich in seiner inneren Festigung einen großen und bedeutiamen Schritt vorrrärts gethan hat. Die Solidariiät der deuifcbxn Fürsten bedeutet und ergänzt die Solidarität der dsujscben «jämmc', sie biekst bie festeste Sicherhkit für die Ge- sammtheit wie für den Einzelnén, gewährt aber auch die Gewißbeit, daß dem Reick)? zit allen Zéiten Werden wird, was es von den Ein- zelnen fordern muß. Denn wie einst Friedriä) Wilhelm 111. sagte und Wilhelm 1. wicbsrbolte: „Nur Deutschland hat gcwonnen, was Prsußcn erworbxn,“ sc) gewinnt jeder einzslne voa dcn deutfÉcn Fürséen mid dxn deutschen Stämmen, was das Rcicb erwirbt, ssi „es an inneier Festigkkit, M ck an äußcrer Sicherßcit, und dee letztere nicht obne die erstere.“
Die „H allische Zeitung“ richtet einen kräftigen Appell (m_ alle Wohlgesinnten zu [?bendigerer Beiheiligung an den politischetz Arbeiten, _namentlich mit Rückyicht auf die erneute Agitation der Sozialdemokratie:
.ErfabrungSmäßig schwächt der tägliche Umgang mit dxr Gefahr das Bewußtsein für die Gefahr ab, und wir glauben nicht irre zu aebxn, wemi wir saßen, _daß auch bei uns das jäglicbe Leben mit dkn Tragern foztalbemokxati1cher Tendenzen und ihren praktischen Folge- rungen vas Bewußnein eingeschläfert hat, daß das verderbliche Feuer, beute nur noch niedergchalsen durch die Furcht vor der Regierung,
Umar der Aschc glimmt, daß aber ein einziger Luftzug es zu beUer _
Flamme cntfachen kann .....
816 im Jahre 1789 zu Paris die ersten revolutionärén Be- Xveguxxgen sick) zeigten, tanzte man im Trianon zu Versailles und feikrte fröhlichc Sckäferspiele; man Wollte an die ReVolution nicht eher glauben, als _bis sie durch blutige Thaten ihr Dasein bewies, und da war es zu ipät. Niemand kann unserer Regierung den Vor- wurf machen, daßsie nicht mit klarem Blick die drohende Gefaör eikarmt h_at, und daß fie nicbt gewiUt ist, was in der Macht des Stauch stcbt, zu tbun, um diexe Gefabx zu beseitigen Das Ver- dienst, durch eine soziale Geiejzgebung die Härten
unserer sozialen Lage und dieNötbe der Arbeiter zu,
lindern, steht einzig in der Weltgeschicbtc da.
Soiche großartige Initiatibc unserer Regierung aber sol] nicht ein ÖLÜULUWZ Rubckiffen für die Staatsbürgcr sein, sondern vielmehr ein Sporn für jeden Einzelnen, seine ganze Kraft den hohen Zislen, WSlck)?" unsere Regierung verfolgt, zur Verfügung zu steÜen. Wir wvÜen nicht mißvcrstanden sein. Nichts liegt mis weniger im Sinn, als zu Meinen, daß die treue Pflicht- ersüüung jedcs Einzelnkn nicbt auch ein “Faktor sei, unser Staats- und Volkslebcn zu stärken. Wir fordern vielmehr Von jedem Bürger des Staates, sei er Beamter oder Kaufherr, Handwerker oder Arbeiter, freudige Himiabe an seinen Beruf und sein Amt. Die Halben und Lauen, die Träqen und Bequemen haben kein Recht in einer Zeit, die nur _ganze Männer gebrauchen kann. Aber wir meinen, Daß die nächste Enttcheidung, wie die Geschicke unseres Volkes fich ge-
stalten werden, auf dem politischen (Gebiete sich vollziehen wird, _
und _daß schon die nächsten Reichétagöwablen ein wichtiges Moment in dtese_r Entscheiduwg bilden Werden.
Die Sozialdemokratie arbeitet schon beate mit Hochdruck im ganzen Lande für diese Wahl. Von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf ziehen ibre Agkntcn, mit F ugblättkrn jeder Art wird jede Hütte bedacbt, dieFachveri-ine arbeiten Mit nie gesehenem Eifer. Mindestens 50 Abgeordnete stark wiU die Sozialdemokratie, wie fie schon heute sagt, in den nächsteck1 Reickstag einziehen.
Dem gkgenüber geschieht von Seiten der nationalen Parteien so gut wic gar nichts, und wo einzelne Männer, in richtiger „Erkenntnis; ber_Sachlagk,_slch um die gute Sache bemühen, münen sie die wemg ermutbigsnde Erfahrung machen , daß ihre Bestrebungen wenig UnterstützunZ namentlich bei denen finden, welche durch die Bildung, die 1ie_ genossen, berufén find, in Wort und Schrift bffent1ich den Uuntürzlekn entgegen zu treten. Unsere Ausführungen soUcn em Appell namentlich an die Gebildcicn unseres Volkes sein, fick) mehr, als sie bisher getban haben, an dem öffentlichen politischen Leben unserks Volkes zu bcibeiligen. Wir wollen mit aller Ent- 7chiedenbeit der falschen Ansicht entgegentreten, die eine gewisse Be- quemlichkeit, _Jndifferentißmus und falsche Vornehmbeit geboren, als ob die Bc1chastigung mit politischen Dingen sich für einen Gebildetcn oder gar einen (Gelehrten iicht schicke. Wir baben in unserem Staat die allgemeine Wehrpfiicht, welcbe keinen Unterschied zwischen den
Söhnen des Volkes ksnpt, UUd-Gott seiDank-gilt es für eine be- sondere Ehre bei uns, des Königs Rock getragen zu haben. Mit
uxiauslöschlichcr “Schmach würde ker ficb bebccki-u, der feig zurück- bleiben wollte, wenn der König sein Volk zu den Waffen ruft, um es gegen äußere Feinbe zu Mützen. Und nun haben wir in unserem Volke selbst einm Feind, der gefährlicher als jedcr äußere Feind iir __sollte es da eme Schmack) sein oder_ nicht vielmehr eine heilige Pfilcbt, als deutyclyxr Mann einzutreten für die beiligsten Güter, die wir unser nennen, tür Thron und Altar, Schule und Haus, deuischk
Sitte und deutschen Glauben? Niemand ist zu gut und zu vornehm, um '
für diese_Güter seine Person, sein Leben einzuseyen, ja wir meinen, das; ge_rade die, Welche dem deutschen Vaterlande und 1einenOrdnungen die gei- stigen Güter verdanken, auf die fie stolz find, eine besondere Pflicht haben, dieiclbcn auch im Dienst des Vaterlandes zu gebrauchen, wo immer das Vaterland ibrer bedarf. Nicht durcb Wellflucht und vornehme
Blafirtbeit, nicbt dadurch. daß die oberen Klassen sich von den unteren Z trennen und ihr eigen Lebrn leben, auch nicht durch die stille Arbeit ,;
in den vier Wänden unserer Stube und unseies Berufs, so noki)“
wendig fie ist, retten wie unser Volk, sondern durch das Zusammen- - *
fassen aller_ naiionalgcfinnten Kräfte_ in unsersm Volke zu gemein- samer Arbeit fur das Volk. zu gemeinsamem Kampfe gegen unseres
Volkes Veciühccr. Das ist praktisches Cbristenibum im öffentlichen
Leben.“
Statistische Nachrichten.
Sterblichkeits- und Gesundheitsverbälinisse. Gemäß den Veröffentlichzmgen des Kaiserlichen _Gesund- HeiLSamts find in der Zett vom 16. bis _22. Juni cr. yon je 1000 Einwohnern, auf den Jahresburcbsckomtt berecbnkt, _als gestorben gemeldet: in Berlin 42,6, in Breölau 46,3, in Königs- berg 45,6, in Köln 339, in Frankfurt a. M 21,5, m Wiesbadxn 19,2, in Hannover 21,2, 'm Kaffel15,9, m Magdebprg 56,3, in Stettin 39,1, in Altona 15,4, in Straßburg 23,9, m Me 20 9, in München 32,7, in Nürnberg 25,2. in Augsburg 25,6, in reßden 22,6, in Leipzig 21,2, in Stuttgart 15,2, in KarlSrube 21,1, in Brauy- schweig 27,6, in Hamburg 19,7, in Wien 23,0, in Pest 28,8, in rag 30,8, in Triest 18,1, in Krakau 38,7, in Amsterdam 19,8, in Brüssel 20,8, in Paris 20,6, in Basel _, _in Lonbo_n 14,9, in Glasgow 22,4, in Liverpool 16,9, in Dublin 18,6, in Cdmburg 18,0, in Kopenhagen 22,4, in Stockholm 20,7, in Cbristiama 25,2, in St. Petersburg 27,4, in Warschau 32,3, in Odeffa 28,5, in Rom 23,4, in Turin 22,2, in Venedig 26,4, in Alexandria 36,5. _ Ferner in der Zeit vom 26. Mai bis 1. Juni cr. in New-Ybrk 21,2, in Philadelphia 19,7, in Baltimore 14,2, in Kalkutta 27,9, in Bombay 25,7, in Madras 49,0; _ * , _ Die Sterblickpkeitsyerbäljnine waren auch m_ dieser ertchtskxoche in den meisten (Gro städten Europas, namentlich in den_deut1chen, nicbt so günstige, do wurden aus Liner größeren Zahl der1elben. be-
sondeis aus* den größeren englischen Städten sowie aus Paris, kleinere “
Sterblichkeitßziffern als aus der Vorwoche gemeldet. Einer sehr ge- 1'ingen Sterblichkeii (bis 15,0 pr.M_.u._J,) e_rfreutcn swb Darmstadt, Erfurt, Lübeck und London. Sehr gunstig (bis 20,0 pr.M.u.I.) war die Sterblickykeit in Hamburg. Altona, Wiesbaden, Stzxtigart, Bremen, Triest, Amsterdam, Liverpool, Dublin, Edtnburg, maßi 5095 (etwas über 20,0 pr. M ) in Frankfurta. M„ annover, Dresden, stpztg, Karls- ruhe, Mey, Wien, Brüffel, Paris, 1a§gow,Kopenbagkn, Sxockkwlm, Turin u. a. O. Dagegen blieben von den detsÖM Stadten in Berlin, Charlottenburg, Breslau, Königsberg, Maudeburg, Fraqkfurt a, O., Posen, Stettin, Zwickau, Mannheim die St_erbltcbkeitsztffern bobs (über 35,0 pro Mille und Jahr). AW) 111 dte_ser Woche war die große Sterblichkeit kurä) die zahlrxicbcn Sterbefakle an Darm- katarrben und Brecbdurcbfäüen der Kinder hervorgerufen, die _be- sonders in Berlin (679), Berlau (99), Magdeburg (95), Königs- bexg (78), München, Stettin, Hambuxg, Köln, Dayzm, Barmxn, Düffeldsrf, Mannheim, Wien, Pest, Paris (86), War1chau (83), Odema, St. Petersburg, London u. a. O. zablreicix Todesfalle veranlaßtsy. Die Tbeilxxabme des Säuglingßasters an der Gesammistcrblicbksit blieb eir'e hohe. Von je 10 000 LebsnbeZ_ staxben (aufs Jahr be- rechnet) in Berlin 285, in München 152 Saugltnge. Dqgkgen babe_n akxxte EntziindungM dcr Atbmungsoxgane wexiiger Todesfaac bcrbei- gefiihrt. _ Von den Jnfektionßfrankceiien zeigten Diphtherie, Keuch- busten und Pockcn eine Steigerunu, Masern,_ Sckxarlach und ivbbbie Fieber eine Abnahme der gemeldcten StcrbefaÜe, __So habenTc-des- fäl]? an Masern in Berlin, Brsslau, Barmcn, Frankfurt a M., Elber- feld, München, Nürnberg. London, Wien, St. Petersburg abgenommen, nur in Paris war die Zahl dkrselbcn ein wenig größer; als index Vorwocbc. Neue (Erkrankungen kamen jedoch 1". Breslau, 5kiirnbeYJ, m_ den Re- gierungsbezirken Düsseldorf und C:)cbleswig, ferner m Wien. Pest bäufizu'r zur Anzeige. _ Das Scharlachficber forderte in London mehr Obfer; neue Erkrankungen _kamen aus Hamburg, St. Petirbburg und Christiaxia bäußgcr zur Viittbeilung. _ Die Sterblichkeit zm Diphtherie und Croup war in Berlin, Stettin, Danzig, Hamburg, München. Nürnberg, Wien, Pest, Prgg, Paris eine geringkre, dagegen in Breslau, Dresden, Köningeig, Haynober,F_rank- furt a. M., Magdrburg, Braunschweig, London, Kopenhagen, Warjchau, St. Petersburg, Rom eine größere. Neue Erkrankungen kamen jedoch aus den maistkn Orjen, aus denen Berichte vorliegen, in geringerer, nur aas Hamburg in gestkigerter Zahl zur Meldung. _ Auch der Unterleibstypbus bkdingte in London weniger, in St, Peters- burg die gleiche, in Paris eine nur wenig gesteigerte Zahl von Todes- fällen; neue Erkrankungen kamen in Hamburg, Pest und St. Péters- burg bäufiqxr zur Bericbtcrstattung. An Flecktyphus gelangten aus St. Petersburg, Warschau, Obeffa je 1_ Todesfall, aus St. Petersburg auch 2 Erkrankungen, an epidemi1cher Genickstarrc aus Bkrlin, Elberfeld, Kiel und aus dem Regierungsbezirk Düffeldorf je 1 Todessau, aus Nürnberg und den Regierungkbczirken Düffcldorf_und SchleSwig je 1 Erkrankung zur Mitibeilung. _ Dem Keuchhusten erlagen in Berlin und Kopmbagen weniger, in Hamburg, Prag, London, Liverpool, Paris, St Petersburg mehr Kinder; auch neue Etkcaxufungen wurden aus Hamburg. Wien. Kopenhagen häufiger als in der Vorwoxbe bekannt. _ Vereinzeln? Todesfälle an Pockcn wurden aus Berlin, den Vororten Wien?, aus Graz, Lembcrg und St. Petcrkburg gemeldet; mehrfache aus Paris und Vsnedig (je 2), aus Rom (4), aus Warschau (5), aus Prag (7). Vicuc Erkrankungen wurden nur aus St. Petersburg (4) belichtet.
Der GesundbciTSzustand in Berlin war auch in dieser Woche ein der vorhergegangenen Woche ähnlicher, und die Sterblichkeit eine außergewöhnlich hohe. Besonders groß war auch in dixser Woche die Zahl der an Darmkatarrbcn und Brechdurchfällcn gestorbenen Per- sonen (679), meist Kinder, von denen 468 im Alter von noc!) nicht einem Jahr standen. Jm Uebrigen waren die Gesundheitsverbältniffe sebr gute. Akute Entzündungen der Atbmungsorgane waren weniger haufig und nah_men in überwiegknd großir Zah1 einen günstigen Verlauf. Die Jnfektionßkrankbeitén riefin meist wxnigec Erkrankungen hervor, wie Masern, Scharlach, tyvböse Fieber, xvelche leytere nicht in einem einzigen FaÜ tödtlicb enbercn.
_ucb Dtpbtberie und Croup bedingte weniger Erkrankungsn und zeigten s1ch diesclben nur in dcr Schöneberger Vorstadt und in Moabit ix_i größerer Zahl. Erkrankungen an Keuchhustkn baben abgenommen, dre Zahl der durch ihn gestorbenen Kinder sank auf 2. Ein Todes- fall an Pocken kam zur Anzeige. Rosenattige Entzündunzen des Zellgewebes kor Haut und Erkrankungi'n am Kindbettstcber blieben vereinzelt. Rbeumajiscbe Beschwerden aller Art zeigten gegen die Vorwoche keine wesentliche Veränkerung in ibrem Vorkommen.
Kunst und Wiffeuschast.
Unter den neuesten archäologischen Funden in Rom ber- dient einer bcsonkeks erwähnt zu Werden. In Prati di Castello (binter dcr Engelßburg) fand man in einer Tiefe von acht Metern unter der Obeifläche zwci woblcrhquene Sarkophage aus Stein mit Inschriften. Als man fie öffnete, fand man in dcm eincn das Skelett eines Mädchens und zugleich eine große Zahl wvhlerbaltener Gegen- stände, irie fie die Liebe der Eltern und Verwandten der Verstorbenen mitgegeben batte, darunter eine bölzerne Puppe mit beiveglichen Armen und Bkinen. Von den Schmucksachen, Welche darin gefunden find, werdcn Ringe, ein goldenes Halsband, eine Art Brock): mit Amethyst, der mit einem Hirsch verziert ist, welcher von einem Greifen angegriffen wird, und Anderes mehr erwähnt.
_ _ Das 17. Stück der von Ferdinand Avenarius_beraußgegebenen vertodiscben Zeitschrift: .Der Kunstwart' be1chäfiigt fich in seinem leitenden, von Hans Schaffner geschtiebenen Aufiay mit dem Holzschnitt in unéeren Zeitschriften. Der Verfaffcr tritt lcbbaft für die künstlerische Angestaltung desselben ein und fordert, daß in unseren illustrirten Zeitschriften größere Sorgfalt auf die Herstellung desselben verwendet wird. Er beklagt._-daß es uns in Deuticbland noch nieht zur Gewohnheit geworden ist, künstlerische Ansprüche an Zeitungébildct überhaupt zu stellen; und doch wäre bie_Crf_üUung des
erlangens nach guten Illustrationen nicht nur mbgkici) 1elbst dort, wb gute Schnitte tbeurer find als die schlechten, sondern auch die Bildung des Kunstsmnes im Volke würde gefördert werden. Bekanntlich gab vor einigen Jahren der bekannte Berliner Verleger Franz Lipperbcide unter Mitwirkung des Mal_ers Skaibina_eine .Samrylung von Muster-Holzschnilten“ aus engli1chen,amerikani1cken, fxanzöfijchen und deutschen Blättern berauSgegeben und eröffnete zugleich em v_on Erfolg gekröntes PreiSausschreiben um Zeichnuxigcn für den Holz- scht_-ttt. Als Hauptfennzeichen der frcmden Leistungen zeigte __ficb die breite offene Behandlung des Schnitts, wie das Bedürfnis nach
schneller_ Herstellung ibn fich crzog; die charakteristiscbe Ge- sammtmrkung _ gilt als Hauptsache. _ Nicht nur den prakti- schen Bedürfnissen entspricht dies, Lipperbeide zufolge, sondem es sei auch m hohem Maße geeignet, den großen Wurf des bildlichen Originals vol! zum Außdruck zu bringen. Diese Art der Zeichnung erfordert aber tüchtigeZeicbner und an die1en sei in Deutschland Mangel, deshalb seixn die deutschen Zeitungen darauf angewiesen, in einer selbstänbigeren Holzschnitt-Technik einen gewissen Ersatz zu suchen für den nickt zu leugnenden Mangel an eigentlichen Zeich- nungen. _Also im Allgemeinen Malereien, nicbt Zeichnungen für den quzfchnetder, so lange es sich um das Material für illustrirte
ettungen handelt. _ Der vorliegende „Aufsay wird sicherlich in intcresmrten Kreisen gern gelesen werden. _
London. Am 13. Juli kommen bei Christie, Manson and Woods die folgenßen wkrtbvollen Gemälde zur Versteigerung: Zwei berrlicbe Landichaften von Hobbema (früher zur Hamilton Palast- Sammlung gehörig), zwei Wouwerman's, ein Isaac Ostade's, vier J. B. Porter's, Millet's „1.8 saunsar“, Trozon's „1.55 ÜauteurJ (18 8111'081168“ und ...[-6 (331-418 058.536“ und Werke von Delacroix und Decampö. Aüe diese Bilker xvurben bsim Zusammenbruch des Kuvfersyndikats von ihren franzöfiicben Besitzern den englischen Gläu- bigern verpfändet.
_ Der griechische Erzbischof Sopbronius von Cvpern wurde von der Universität Oxford zum Doctor der Theologie ernannt.
Literatur.
Die uns vcrliegenden Nrn. 26 und 27 der .Jllustrirten Frauen-Zeitung * (Verlag von FranzLipvcrbeide, Berlin) zeichnen fich wieder byrcb den Reichtbum und die Mannigfaltigkeit dsr Bei- träge aus, wie wi_r fie in diesem trefflicben Blatt gewobnt find. So bietet Nr. 26 in ieinem Feuilleton folgende unterhaltende Bkiträße: CineLustgas-Operation. Noveüette bon José Baronin Von Schneider- Arno. _ Die Frau im serbischen Volk-Öjiede. Eine Studie von Ernst von Dombrowsky.__ Dem Dichter Heinrich Seidel ist ein liebevoll geschriebener Aufiaß gewidmet, welckxer eine Cbgrakteristtk von ihm bringt. _ Cine Plauderei aus der Wiener Geieklschaft wird vielen Lesern Vergnügen bereiten. Jbrem eigentlichen Zweck, ein Mobejournal für die Damen zu sein, kommt die Numtxter vanuf nach; wir finden in ihr eine kolorirte Beilage, Gesellschafts- Toiletten, ferner DarsteUungcn von Mokcgegenstänken, bäquicbem (He- rätb u. s. w. An Illustrgtionen bringt die Nummer eine Holzschnitt- reproduktion des A1varez'1_chen Bildes: „Offiziere Napoleon's 1. bb_n Damen der italienischen Aristokratie bewirtbet'; ferner ein Portrat Heinrich Seidel's u. 21. m._Nr. 27 ist lediglich der Mode gewidmet und bringt eine zahlreiche_2[uswabl von Vorlagen für Toixetten, Mustern für Stickercion u. 1. w.; auch eine_ kolorirte Beilage ijt bei- gefügt; cs find im Ganzen 16 Schnittmuster und Muster-Vorzeicb- nungen. _ Die ,JÜustrirte FrauemZeitung' erscheint jeden Sonntag; dk! vierteljährliche Abonnementspreis_ stellt sicb auf 2,50 «je. Die Heftausgabe mit demselben Inhalt ericheint alle 14 Tage; das Heft (24 jährlicb) kostet 50 „z.
Deutscbe Beamten-Zeitung. (BerlinM.,Belle-Aüiancc- Platz 8.) Nr. 13. _ Inhalt: Die Rückwirkuna der Civilversorgnng der Ofßziere auf die Qualität dkk Unteroffiziere. _ Das Züchtigungsrccbt der Lehrer in Würjtembcrn. _ Berechnung der Berliner Mietbsstcuer bei den Beamten. _ Gehälter der RiÖter in ben vcrjckyiexenen euro- päischen Staaten. _ Kuroria uud Scmmcrfri1chen. _ Kleine Mit- tbcilungen. _ Bekanntmachungen Yes Vorstxmdes. _ Anzeigen der Zweigvereine. _ Literatur und Kumi. _ Femlleton. '
Deutsche Mcdizinal - eitung. (Verlgg von Eugxn Groffer in Berlin.) Nr. 51. _ nhalt: Curse, Die Aktinomykbie. (Fortsetzung.) _ Semmola, Bcbamdlung der Herzkrankheiten. _ Oertel, Behandlung der chronischen HerzmuSkelcrkranku;gen. _ Livierato-Maragliano. Oertel'scbeKur bei Herzkrankheiten. _ Hoeger- stcdt, Milcbdiät bei Herzleiden. _ Graßmann, Reiorpxion dex Nab- rung bei Herzkrankheiten. _ Volpe, Warme Mmeralbaber ber Herz- krankheiten. _ Löbker, Operationslehre. _ Kxause, Operation des Leberechinokokkus. _ Liebman, Milzexstirpatton. _ Langenbach, Tamponade beiTracbcotomie. _ Loreta, Pseudoartbrose.__ Aßmann, Meteoiologie in Kurorten. _ Dermatologenkongreß in Prag. _ Deutsckpchsellscbaft für öffentliche Gesundheitspflege: _Luftbetzum in Schulen. _ (3011801581168 msäjexa. _ Praktische Notizen. _ ka' misckch. _ Personalien. __ _
Preußi1ches Verwaltungs-Blatt, WochknsÖrnt fur Verwaltuna und VerwaltungsrcOtspfleae in Preußeu, berauSgegeben von Dr. 5111“. Binseel. Carl Heymann's Verlag " in Berlin 17., Mauer- straße Nr. 63, 64, 65. Jahrgang K. Nr. _38. _ Inhalt: Peribnalnachrichtcn. _ Wählbarkeit zum Mitglied des St_adiaus- schumes in Stadtkreisen, in denen der Bürgermeister aUein den Gemeindevorstand bildet. _ Klage des (Gemeindevorstandxs (im Bereich der l)ann05erschen Städteordxiung) gegen B;schlt"_1178_ de_r Eemeindevertretung, betreffend die Ei-„wrücbe gegen die Riebtigxett der (nur für eine (inzelne béstimmie Wahl) aufgesteUten Wableritste. _ Zum Begriff der Elementar-Scbullebrer im Sinne des §. 4 der Städteordnungen für die östlichen Provinzen und für Westfalen. _ Straßenberstellungskosten-Bciiragépflicht ker Anlieger. _ _Gcmeinde- lasten-Einsprucb und Beschuß in den Landgemeinden Westfalens. _ Alimentationbpfiickyt. _ Zum Margarmegeieß. _ _
biermediziniscbe Rundschau mit beiondcrer Berucxfixb- tigung; der vergleichenden Pathologie und des gesamxnten Veterinar- 91écbizinalwesens. (Wilh. Knapp's Verlqg, Ha_lle a. S.) Nr. 19. _ Inhalt: Die Königl. TbierärztlicheHbch1chule m_DreÖden. _Bnchner und Segal]: Ueber gasförmige antisevtiscbe Wirkungsn de_s (Chloro- (orm, ormaldebyd und Creolin. _ Löffler: Ueber Bakterien in_ker Kubmich. _ Hink: Zur Aetiologie und Therapie dcs_bösarttgen Katarrhalfiebers. _ Kallmann: Das Vorkommen vbn Rixxderfinnen. _ Heer: Hefe als Heilmittel. _ Samuel: Creolmvergistuxig bei Pferden. _ Peter: Mittheilungen über Verbreitung der Bru1t1eixche im 147. Armce-Corps während dsr Jahre 1886 bis 1888. _ Bertcbt über rie zwanzigste Siyung des tbicrärztlichen Vereins _111 West- preußen. _ Kleine Mittheilungen. _ Tageégeschichte._ Bucherfchau. _ Personalien. _ Offene amtliche und nicbtamtliche Siellen. _
.Der Bär ', illustrirte Wochenschrift für_ die Geschichte Bkrlins und der Mark (Verlag von H. Schon, Berlin). Nr. 39. _ Inhalt: Graf de la Roche-Avmon. Ein Bild aus _der Zeit des Pxinzen Heinrich, von F. Katt (Forjseyung). _ Die Dorotheen- stadtiscbe Kirche (mit Jüustr.) _ Em altes Skizzenbucb, von Cox- nelius (Gurlitt. _ Noch einmal Templin (mit Illustr.). _ Dre
„UpstäUe' in der Mark. _ Cin brandenburgischer Leibarzt._ Kleine_
Mittheilungen: Die Beseitigung der künstlichen Sperre der Syree am Mühlendamm. _ Die Betplocke. _ Aus einem BÜefe_Sgty's an Gneisenau. _ Wie man rot 110 Jahren die Preußen in S_ud- italien verehrte. _ Unser Bückertiscb. _ Briefkasten der Redaktion.
_ Anzeigen. Land- und Forsttvirthschaft.
Kassel, 27. Juni. Die Generalversammlung d-s über 8000 Mitglieder zählenden Allgemeinen deutschen Jagd- 1chußvereins wurde gestern in Wilhelmshöhe und zwar m den 1chönen Räumen des zu dem Königlichen Schloß gehörenden ehe- maligen Tbeajeisaales durch den Präsidenten, Fürsten zu Hobenlobx- La_ngcnburg, eröffnet. Aus rem RechmsÖastSbericht uber die beiden _ lesten Jahre _ die Versaznmlung tagt_ nur alle 2, Jayre _ ebt das stete Anwach1en des Vereins bervor, em erfreulicbes eicbm für die Anerkennung, welcbe seinen Bestrebxn- gen überall in deujscben Landen gezollt wird. Auch um das Zustande- kommen der jeßigen Kasseler Iagd-, Fischerei- und Sport-AussteUgng hat sich der Verein große Verdienste erworben. Aus de_r sebr_retch- haltigen TageSordnung sei ein intereffantcr Bericht des Vtze-Praßden- ten von Homever-Murchin über die recht bemerkevsxvertheq (Ersnge, Wclche in Pommern mit dem_Au§sever_1 von Tiutwud erzielt imd, berborgeboben. Der Verein beichloß, dicse Bestr-ixungen aucb ferner
durch eine Prämie von 10 „45 für jedes ausgesetzte Stück zu unterslüßen. (Graf von Mirbacb-Sorquiitm sprach über die Einwirkung verschiedener Forstwirtbschqst9maßtege1n (Schlagbetrieb, Kuljureu. Entwäfferungen, Wegebau) aus die Jagd und die Erhaltung des Wildes und leg'e den Staatsforstverwaltungen, deren Maß- nahmen bei dem vielfach dominirenden Staatßwaldbefitz bierbei von großem Einfluß seien, einige speziellx Wünsche vor, die von den anwesenden Ober-Forstmeiftern Gu1e und Schwarz als im Wesentlichen den Anschauungen der preußischen Staatsforst- ve_rwa[tung entsprechend und daher bier bereits durchgefübrt be- zetcknet Wurden, namentlich in Bezug auf Veröinderung zu weitgehen- d_er Entwäfferungen. Ein vom Major a. D. Tbiel gehaltener eingehender Vortrag über die Notkaendigkeit der Errichtung einer deutschen Versucbsanstalt für Handfeuerwaffcn fand lebbaitcn An- klang; die Versammlung ermächtigte das Direktorium, Diese Be- strebungen aus VcreinSmitfekn tHatkräftig zu unterstützrn. Ankh der Vortrag des Majors von Sametzki-Ratbsdorf Über die Bestrebungen des Vereins zur Züchtuna deutscber Vorstebbunbc wurde bcifäljia entgegenßenommcn. Die Wahl des Versammlungsbrts für 1891 fiel dem Vorschlage des Grafen von Bothmer entwrccbend auf 153 mccklenburgi1che Seebad Dobéran.
_Kovenbagsn, 29. Juni. Nach dem kürzlich veröffcntlicbtcn Bericht des Statistischen Bureaus Über die Exntc Dänemarks im Jahre 1888 kann diese nur als eine klcine Mittelerntk bczeicbnct n_*crdcn. Im Ganzen wurde gkkrntet: Wsizcn 963 897 [ (js 1,64 b]), (im Handeléivcrtbe von 12417078 Kronen), Roggen 3973191 r (38139 369 Kronen), Gerste 5949 477 r (56 008 444 Krousn), Hafer 8526519 t (_55 790471 KkOkiéU), BUchWS13LU 181069 t (1605146 Kronén), Erb1en und andere Hülscnfrüchte 284713 c (3 333 268 Kronen), Menggetrside 2008 361 t (15154 262 Kronen), Kartoffeln 2904713 i (10114010 Kronen), andere WUrzelfrüchic 6287 863 r (6010280 Kronén), Robs 16 353 r (245295 Krbnsn), Fkldbeu 908 778 Fuder von je 1000 Pfund (26 584 344 KiOULN), Wiesenbxu 1 165 493 Fudar (28 518 816 Kronen). Der Quantität nacb War die _(ante geriYger als im Jahre zuvor, da abcr rie PWR“? böbers warkn, 10 stellt _11-5 ber _Bruttowerth dsr Ernte im Ja-Zre 1888 auf 253,9 Miüibnsn KTOÜLU gkgen niir 243,5 Mxilioncn KMU". im Jahre 1887.
Sanitäts-, Veterinär- und Quarantänewesen.
_ Malta.
Zuwlgc Verfügung der Lbkalregisrung vom 12. Jani 1889 Werben Proyenienzen aus Syra iortan im:: Nock) ciner 8tägiaen Quaranxäne (Vom Tage der Abreise aus €ka an gkrccbnct), sowie einer 1ich aiiscblikßenben ärztlicbén UntsrsucDUm unterw0rfen. SchmatzigZ Wäsche und andere giftiangknke Gcgcnständc kriterliegen dcr Désiniektibn. (Verg1. ,R.-A.“ Nr. 144 vom 20. Juni 1889.)
Gewerbe und Handel.
Bei den Abrechnungssiellen der Reichsbank sind im uni 1889 1316 332 400 „44 abgcrécbnet wordkn gkgen 63192Z900 «(6 im Mai 5. J. und 1 365 954 200 „if; im "UM 8 8
Bexlin, 30. Juxi. WbUbericbt de? .Ctrbk.i.strii1-Jnd.' Dic günitige Lage kes WoUgesÖästs dokumcmirt ficb durch die recht bedeaiende1 Umsätzs, welcbe gleich nach dxm [",-icfigc-n WoUmarkt statt- fandin „Fiir din Kamm krUrdsn ca. 1500 Stk. Hinkcrybmmcrn und Von Laumzcr Fabrikantcn ca. 7-800 Ctr. chußen auI dem Markt genommen, wobei Preise fick) isst behaupteten. Dcr Vérlauf der mecklenburgér ZNärkte bat ebknfallö den Beweis (xelixfcrt, daß die er- böbten Preise Wlank bewiÜigt werden, und daß 11? Wertbsteigerung dcs dcuticbcn Produkts in den Verbältniffen dss WoÜtxiarkts ibre Begründung findst Die Nachfrage am hiesigen Platz iit eine rege und Reben weitore Abichlüffe in arbßersm Umfange in AusficHT.
_ _ Jm Reaieritugsbezirk Schleswig befanden sich im eriisn Viertel d. J, Handel und Gewerbe, abgcskl)en_von den der Schiffabrt durch die WitterUng bereiteten Hinderniffen, fortgesetzt in günitigxm Stande. _ Der Betrieb der Schiffsbaugesell- schaft zu Flensburg ist, nachbem der Formerstrike durcb Zu- billtgung höherer Löhne und zebnstündiger Arbeitszeit (statt irübcrer 104 Stunden) Seitens der Werft Mitte Fcbruac ssine CnUÖaft erreicht battc', in roÜem Umfange aufgenommen. Es wurden dort über 1000 Arbeiker besckäitigt. Der GefeÜschaft Waren auf Monate binaas_BesteUungct1 geficbert, Die Germania-Werft zu Gaarden iit genötbigt, ibrc Werkstätten zu erwcitern. In den Howaldt'schen Etablissements zu Dietrichsdorf und in der Baltischen Müble zu Neumüblen im La_ndkreise Kiel berrscbte regeThätigkeit. Von dkn utansscbästendcr größeren Fabriken zeugten die für das Vbrjabr vert „eilten, zum Theil i'ccbt amiebnlicben Dividenden der Aktienunicrncbmarigen, Unter welchen in erster Linie wieder die Alsen'!"chcn Cemcntfabriksn namhaft zu mache:". smd. _ In Neumünster Werden nebén dém Wiederaufbau der Turck) Feuer xer- störikn 2 Tuckofabrifcn mehrere größere Fabrikenbauten ausgeführt. _ Bei vermehrter Baulust Hat fick) die Lage der Ziegeleikn bez.? Regierunngezirks gehoben; dieselben haben ihre Vortätbe verkauft und Liefsrungsverträge bis in den Hoch'bmmer abgeschlossen. Im Lankkreixe Kiel wexdn mehrere neue Ziegeleién angeleat.
_ Bei _ der Vereinigten BreÖlauer Oelfabriken- (Gesxllscbaft n'ar dcr Betriebsgcwinn in_i abgelaufencn Jahr: zwar etwas geringer als im Vorjahr, die Ab1chrcibunaen konntet] abkr gleixbfallö niedriger bemeffen werdcn, weil der Zugang aus Im- mobilien, Inventar und Maschinenwnto ebenfaüs niedrißer war; demgemäß béschloß dcr Aufsichtsrath, Linen Betrag von 70 000 „46 abzuschreiben und die Vertheilung einer Dividende von 52 % (gegexi 5? % im Vorjahr) ber Gencialversammlmig, welcbe auf den 5.Augu1t bcrufcn werden soll, vorzuschlagsn. _ _ _
_ 21115 Lübeck wird der „B,. Bör1.-Zig.' gsicbxrcbxxt: Es kaxm ais ein Zeichen anhaltender Veiserung dcr Gcickgasxslage tt_n Ostseebandel bitracbtc't Werdkn, daß bier bereits die drttteDauipi- schiffabrts-GeseUschaft zur Vergrößerung ihrer T-auipscrflqtte ichrcttkt, Nacbdem die Rbederei bon Wim. Minlos für die Linie Lübech_ Reval zwei neue große Ostseebooie in Bau gegeberi bat,_ dann die Lübeck - Königsberger Dampf1chiffabrts - Aktixngeixllsckoait sq- eben ihren neuesten Dampfer in Fqbrx geWt hat, Wird [eyt auch die Riga-Lübecker Dampfschiffabrts-Gepel]!chasi den Neubau eines großkn Dampfers von 800-900 c bei ihren Aktionären beanxragen. Eine bierzx) erforderlich gewordene Anleihe von 250 000 „(€ ist bereits voll gczei net. _
_ Nach dem Geschäftsbericht der War1chau=Terespoler E i s e n b a b n pro 1888 betrugen die Gesammteinnabmcn 2 2718439151, die Gesammtausgaben 1807 908 Rbl., sodaß ein Ueberscbuß von 463 934 Rb1.verbleibt. Jm Berichtsjahre wurden 456 387 Civil- Verionen und 99 107 Militärpersoncn befördert, an" Vicb 106 856 Stück, Waaren 31068 913 Pub. Die_Länge der Bahn einschließlich 5er Tercsvol-Brester Nebenlinie betragt 200 Werft mit doppeltem Ge1eiie.
Kassel, 1. Juli. (W. T. B.) Gewinnziebung kkr Kur- hessischen 40-Thaler-Loose. 32000Tblr. fielen aqur, 34740, 8000 Thlr. auf Nr. 14644, 4000 Tblr. auf Nr. 145543, 2000 Thlr. auf Nr. 122059, je 1500 Tblr. auf Nr. 17247 85782, je 1000 Thlr. auf Nr. 25594 76978 83679, je 400 Thlr. auf Nr. 45845 61230 89437 112474 140390, je 200 Thlr. auf Nr. 25433 30445 31748 34733 56512 86274100391 100736 138897 157283, je 140 Thlr. auf Nr. 12071 39759 66785 88395 93044 100521 101419 104474 105627 109864 113179 116584 122065 122845 134949 142311 149204 155797 162409 165425.
Braunschiveia, 1. Juli. (W. T. B.) Serienziebung der Braunschweiger 20-Thaler-Lbose: 164 249 334 481 959 1232 1337 1338 1424 1459 2025 2516 2568 2577 2788 2992 3123 3156 3189 3517 3668 3815 4058 4060 4099 4215 4348 4367 4500 4527 5145 5500 5506 5701 6082 6119 6196 6331 6637 6871 7360 7634 7912 8167 8183 9043 9206 9208 9372 9484 9491 9502 9642.
Meiningen, 1. Juli. (W. T. B.) Sericnziebung rer Meiningcr 7-Fl.-Loosc: 131 137 676 825 869 885 1046
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