1868 / 244 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

4074

' alters. “ür sämmtliche Länder säqhfischen Rechts, v_or:icl)m- chi? §)c'iTlctFlfiir dic Zcrbreitung dicses Rechts nn Osten und Hiordosicn Deutschlands,kommtihm die hervorragxndste _Bedcrztuna zu. qunden- bur , Breslau, Krakau und Thorn, 19mmtl_ich nut Magdcbizrgischcxn Sta trechte bewidmct, wurdcn ihrerseits Wiederum P_anzstatten fur dasselbe; durch ihre Vermittlung gedieh es an die Stadte der Mark, Schlesiens, Preußens und tief bis ins Innere von Posen. _

Dieser Bedeutung des Magdeburger Stadtrechts exitsprach die Stellung des dortigen Schöffen crichts. Semxn _Rechtspruchen mirßte schon der Umstand, daß fie an er Quelle des1cnigen Rexhts ?eschöpft wurden, Welches die Mutter so vieler Stadtrechte war, em be ondercs Ansehen verleihen. Aber dies Ansehen wurde noch dadurch gesteigert, daß in der Verfassung vieler mit dem Magdeburger Stadtrechte bc- widmeten Städte der Rechtng an das Schoffenßcricht der Myttcr- sadt ausdrücklich vorbehalten worden _war. Mggdc urg war somit_ der Oberhof oder die obere Instanz für emen Bezirk v_on ungewöhnlicher Ausdehnung und für die örtlichen Schöffengerichte dieses Geb1c__t_s h_aiten die Urtheile dchagdcburgchchöffen gradxzu den Werth von Pramdtztz'n. War die Praxis des Maadeburqcr Schöffcnstuhls schon hiernach _cnic schr ansehnliche, so ward sie noch vermehrt dadurch, daß aug) diejeni- gen Städte, die nicht in einem förmlichcn__Instanzenverhaltntß zu Ma dcburg standen, fich in Streitfragen dcs sachfischcn Rcch_ts vorzugs- weic dorthin um Belehrung wandten, und daß auch die Paricirn bei derartigen Rechtsfällcn die Magdeburger Schöffen gern zu Schieds- ri tern erWä lten, _ _

ck Die Mahgdeburgcr Schöffenspriiche hat_ m der _leßtcn Zeit der Docent an der Fricdrich-Wilhelms-Umverfitat _m Berlrn, 1)r. I. Fr. Behrend, herausgegeben. Er veröffentlichte bereits vor mehreren Jahren eine unter dem Titel »Mggdcburger Fragma handschriftlich verbreitete gegen Ende des vierzehnten Jahrhun- derts entstandene systematische Bearbeitung von Magdeburger Schöffcnurthcilen (Die Magdeburger Fragen, hcrarisg, von 1)1-.J.Jr. Behrend, Berlin bei J. Guttentag. ] 55). Ich_t liegt uns unter dem Titel: Ein Stendaler Urtheilsbuch aus dem vierzehnten Jahrhundert, als Beitrag zur Kcnntniß des Magdeburger Rechts, herausg. von ])r. “i. Fr. Behrend, Berlin bei ?. Guttentag. 1868, eme neue demselben Gebiete angehörige Arbeit de elben Vgrfassers _vor. _ _

Das Stendaler Urtbeilsbuch cnthalt_ e_me in den dreißiger Jahren des genannten Jahrhunderts angelegte ?ffizielle Sammlung von großen- ibeils auf Stendal bezüglichen Rcchtspruchen der Magdxbuxgex Schöffen. Die einzelnen Urthcile find von dem Hcrqusgeber mix Criauterungen versehen worden. Sie find Y_Y_die KYnÉde-cr vaterlandischen Rechts-

c i te in mebrfa cr ini von nere c._ (; schÉhs darf hier czhunäébst, auf Grund der eingehender) Forschungen vonProfcffor Jr.J. Kühns in seiner »Geschichtc dcr G_er1chtsbcrfaffung und des Prozesses in der Mark Vrandcnburg-Z (Berlm,_1867), daran crinncrt werden, daß die alte Stadt Stctxdal,_m der Wiege des bran- denburgiscbcn Kurstaats elcgen, al_l_ch fur die Wctterpflanzung dcs sächfischen Rechts in den I)iarken thatig gewcscn ist. So hatte Witt- stoch fein Stadtrecht von Stendal empfangen, und der Rechtszug des Wittstockcr Gerichts ging abwechselnd nach Stendal oder an die Quelle c na Ma debur . slbftÖasckéicnleer UJtheilsbuck) verdient_ fernrrc bcso:1dcreBeach_tung, Weil seine Rechtspriiche aus der Blüthczcit dcs Magdxburger__Schriffcn- stuhls hcrftammen, und weil diese Sammlung zugleich die altcstc_der aus dem Gebiete des Magdeburger Rechts vorhandenen ist. »Es 1116“, saqt der „Herausgeber, »eine bereits Öfter gc1n_9chte Wahrnehmung, daß die Magdeburger Schöffenurtheile aus der fruheren Zeit den gegen Ende des 14. Jahrhunderts und noch sparer crg__ai_1_,_1cnen in Bezug auf die Bchcrrsckyung des Stoffes wie auf _dic Pracinon dcr Aussprtichc selbst bei Weitem vorzuziehen smd. D:c__n§1chsolgc1_1den Urtbctic smd ganz geeignet, diese Wahrnehmung zu bcstgtrgcn. Mit unbefangenem und unabhängigem Sinn Werden die Exitscbcidungen getroffen, das That- sächliclw des ein elncn Falls wird unt Gewandhcit und nicht ohiie Schärfe gcwür igt. Es läßt sich _an der _Mchrzabi der in unserer Sammlung enthaltenen Uribcile, bei einer haufig ziemlich verwickelten Sachlage darthun, daß die Urtbcileziden es sehr wohlbek- standen haben müssen, die thatsächlichcn Vorgange diesen Regeln cm- 11 a en.- _ z p “iel, 13. Oktober. Am 16__Oktobcr wird das neue Gymni-rfial- cbäudc ier clbft cin eweiht wer cn, _ _ __ __ g -- ).lhcbers den ForJgang des Baues dcr rl) c1__nisch-w cftfa [11 chen polytechnischcn Schule zu Aachen cnihalt das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Aachen einen Bericht, __dcin ivir olgendcs entnehmen: In den letzten drei Monaten sind taglich 161 & crsoncn, einc Dampfmaschine von 6 Pferdckraft und 12-14 Pferde nebst iihrcrn bci dem Bau beschäftigi gewesen Im Hauptgebgude find ie Erd-, Maurer-, Stcinmcß=, Zimmer-_, Dachdccher-, Schmiede- und chmpncr-Arbeiten ganz, die Plicster-,_ Tischler-, Glaser- und Schlosser- Arbeiten rbßtenthcils vollendet. Dic Brunncnchher-_und Wgffcr- leitungs- rbeiten wcrden am 1. November beendet sem, dic Anstreicherz Arbeiten und die Herstellung einer Dgn1pfxnaschmcschr§iten vor. Bei dem chemischen Laboratorium hat die Entdeckung _mrt Sch1_cfer be- onncn, die noch rückständigen Mauer- und sonstigen Arbertxn a_n Jicscm Gebäude Werden noch so lange fortgeseßt werden, ww die Witterung es gestattet. Die Anferti ung des Mobiliars, Welches bis Mitte des nächsten Jahres vollendet jHein soil, ist emgeieiiet.

- James Wattson zu Ann Arbor im Staate Mxchtxzan hat am 17. September einen Planeten entdeckt, der_schr ltchtchwack und nur mit den größten Fernröbrcn wahrzunehmen ist. Außer den acht großen Planeten kennen wir ]cßt_ 105 kleine Planeten zwischen Mars uiid Jupiter, von denen chocs) einige, z. B. Maja, seit vielen Jahren mcht mehr beobachtet sin .

Landwirt schaft. _ Jerichowschcn reise, 13. Oktober, schreibtman DU' Kartoffelernte ist hier eine sehr gute, nur ganz

Aus dem 2. dem vM. Ca:

andi c und WÖlik ende Ackerstiickc machen cineAusnahme und geben Lineng eringeili Ekthg. Die Kartoffeln find alle kernge_sund, haben übera noch grünes Kraut und find dazu sebr mehlig und wohl- schmeckend. Im Ganzen möchte der Ertrag cines Mdrgens durch- schnittlich 3 Wispel sein, hier und da mehr, ftellen_iveis a_ber.auch Weniger. Für die olnischcn giebt man m den Starkefabriken un_d Brennereien 10 Th r., für die rothen xc. 12 Thlr. pro _Wispcl. Mit Ausnahme der größeren Güter sind die Kartoffeln fast uberabl aufge- macht, bei dem schöt;_en Wetter wrrd man in 14 Tagen gewiß voll- "ndi damit fertig cin.

sta Ggumbinnen, Anfang kaober. (B- u; .S.-Z.) _Die Kartoffel hat im Großen und Ganzen ein? Ernte gcltefxrt, Wie sie sxit sehr vielen Jahren nicht vorgekommen ist. Zwar liefern_fi_e m kiefigxm odcr lcktigcm, nicht hochkultivirtcm Bbden iiur sehr wemg_und klrtne Kincn , so daß die Erbauer, meist klxmc Leute, wxeder bitter klagen; dagegen ist der Ertrag _auf nuldem Lehmboden, gutem Sande, überhaupt auf dungkräftigen uiid an s1ch utem Kultur- bodcn über al1e Erwartun hoch -_-- bis 140 _Sche el pro Mor- gen. - Der Roggenerdru ck ist im Verhaltniß zur Garbcnzahl vortrefflich, auch die Qualität dcsKorns; cs find aber der (Har- bcn gar zu wenig geerntet und die Halme sind so _kurz, daß_ der Ausfall in Stroh am bedeutendsten hervortritt rind bei ailgcmeinem Mangel dic Prei e boch treibt. Der neu aiigxsacte Klee i_ft meisten- theils bedeutend csscr geworden, nachdem e_imge Regen dic vorhan- denen Pflänzchen gestärkt und Lucken ausgefulit haben. Zu mancßen Geqcnden, besonders leichten Bodens, bleibt ]edoch sehr v1c_l zu wun- schen iibrig. Von altem che i_ft sehr viel zur Saatgewtnnung g_e- worbcn. Die Bestellung der Wmtersaaien hat sich troß__der_ Trockmß doch gut ausführen lassen und riincn dieselben schon prachtig._

Aus Schlesien, 12. Okto er. (Vank- u. Hdls.-Ztg) Dic Kar- toffelernte ist voklcndet und überali im ganzcn_Lande besser ausgefallen, als man erwartet hatte. Die Fälle find nicht gar selten, wo man 70-80 Schffl, pr. Morgen gewonnczi hat. Dabei_ haben die Knollen zivci gute Eigenschaften, wclche fie die Jahre her nicht hatten: sie sind völlig gesund und enthalten ungemein v1_el Starkemehl, 24-25 pCY. In den früheren Jahren, wo die Krankheit herrschte, haiten fie zuwei- len nicht über 10-12 pCt., also kaum _die Halfte so viel. _Dadrirch find sie äußerst nahrhaft und gewähren m den Brennereien eine reiche Ausbeute. - Die Zuckerrüben find zwar sehr__rcich an Zucker, aber so klein geblieben, daß man nur in seltenen Fallen auf 100 Ctr. vom Morgen kommt und im Allgemeinen niir 80 Ctr. anzunehmxn find.

Von der „. osel, 10. Oktober, wird _der NC_lb. Ztg.a uber die Traubcnlcse berichtet: Obwohl örtlich m_cht allem, sondern s_clb| nach dcn besten Lagen große Unterschiede im Ertragc gege1_i_cme_n vollen Herbst hervortreten, so dürfte im Ganzen die ngntttat_ die eines guten halben Herbstes hier herum nur unbedeutend tt_berstcigcn. Und wenn auch fiir die Qualität des 1868r Weines, als einer ganz vorzüglichen, ausgezeichnete Süße und feines Aroma der Tra_ubcii, so wie die Resultate der Mostwägung sprechen, _so liegt cbchm _d1_esen Faktoren auch der Beweis, wie empfindlich dic Ycrluftx des fl__cißigen Winzcrs durch den unglückscligcn Ausfall der Halfte seines inuhevolk verdienten crbstscgens fich fühlbar machen. ;Vom O_iheinxR und von der hr werden Ergebnisse der Mostwagung mi Jucker- gehalte publizirt, wclchcn die Wägungen an der Mosel mcht allem nicht nachsehen, sondern sie vielfach und bedcut_end ubcrtrcffcn. Pro- ben von Most aus gewöhnlichen Lagen von Lieser, Cues, Wehlen, Bernkastel , Graef) und Zeltingcn zogen nach dcr Mqftwqagc vqn Oechsle bei einer Mofttcmpcratur von + 11F R. weit m die 90 bis 95 Grade, aus den geringsten Lagen 85 Grade, aus giitcn und besseren Lagen iiber 100 bis 105 Grade. _ Bcr cincr“ Mosttcmpcratur + 200 R, zeigte die Probe, Welche bei _+ 110 R. 85 Grade wog, immer noch 81 Grade Zuckergehalt. Die Traybcn aus den geringsten Lagen find in diesem ahrc ai__n schönsten entwtcxclt und am frcicsten von Sauerwurm und rockcnfaulc; auch an Suße und Aroma geben ste Trauben aus besseren Lagen wenig nach.

Osnabrück, 11. Oktober. (Osnabr. _Ztg.) Dcr landwrrt_l)-_ schaftliche Hauptverein für das Furstczithum Osnabrurk hielt gestern seine Herbstvcrsammlung. Dcr Prasdmzi the_ilte nut, die Kommission zur Entwerfung eines Geseyesubcrdic baucrltchcn Rechts- verhältniffc habe ihre Aufgabe vollzogcxi, i_m ngchstcn Monate werde mit“ Zuzichung von Regierungs-Konnmssarten uber den (__Énthirf die“ Schlußberathung vorgenommen, um denselben dcm nachstjahrigcn hannoverschen Provinzial-Landtage vorzulegen. Der Vorstand wurdc ermächtigt, das Budget für das nächste Jahr zu ciittvcrfeii._ Die Zweigvereinc Dissen und Wellinghdlzhauscn wurdcn M _dcn Yercnr aufgenommen. Oberlehrer Winkelmann referzric dann iibcr „Jofcs- Regulirungen, wobei er als Ziel und wohlthattgcn Erfolg hn) eilte: dic Benußung sämmtlichcr Grundstücke_emes 0sz zu dem geeigneten Zwecke. Es wurde als auffallend erklart, da bei der_großcii Menge- von Bauernhöfen im Fiirftcnthume nur erst 80 regulirt seien. Um mit der chulirun weiter zu kommen , hielt m_an _Belchrunarnd Ucbcrzeugung dur eigene Anschziuun am crsyricßltchsicn. Diesem Referate folgte eine Besprechung iiber ähmaschmcn. _

Aus Nordfriesland, 11. Oktober. (Pos. Z._) Dem Weide- lande wird durch den nach erwünschten"ZWischcnraumen fallenden Regen dic bcnöthigtc Befruchtung ugcfuhrt , Zhnc _demselben eme- störende Weichheit zu geben, Der _xaswucbs ubertrifft darum auch die Erwartungen, die man der porgcruckten Zcit wegen _zu_ stellqn ste_b berechtigt halten konnte. Für die L_ZMKUUUJ dcr Wmicr ritchie ist die“ Witterun der lcßten eit recht gunstig ewcsqn. Die Kgrtofjclcrnte ist im vochn (Han e. enn au_ch an Za [ geringer, so ist die Kar- toffel dies Jahr wieder um so viel größer, _und_ kann man nnt_zic1_n- licher Sicherhcit annehmen, daß das gewöhnliche Quantum reichlich

v r d ' . o han en lst (Hohenz- Htg.) Allenthalbcn übertrifft"

Stuttgart 10.0ktobcr. _ die Weinlese in ezug auf Mengc sehr ark dic gehegten Erwartun-

gen.

diesen Um ändcn crab.

' 4075

Es smd in manchen Orten nicht Geschirre genug zum Unter- bringen des Erzen nisses vorhanden. Die

iürkheim ür Mittel ewächs 60-65 Fl., für Ausstich

während Käsbcrger ( u

ausgebrochen, und breitung der Seuche und

Nürnber ,10. Oftdber. _ _ Vorjahre, selbt 1867 m1t_der reichsten nommen, find in dieser Saison Ma__rkt- Lager Nürnbergs mit Hopfen überfullt Gegenden um den AbsaHdcr noch vorhandenen Vorräthe besxZZZ

1 a

Die Wochenzufuhr zun Ballen betragen, ist und wozu die

fuhr von 50-60 allen

u 26-33 Fl., in geringen und gering reisen statt. Trotzdem Prima-Ouali [ertaucr zu 40-45 Fl. abgegeben w

die Preise zu drücken.

- Die Ernte in Großbritannien.

von denen etwa der vierte

allcrtau am meisten geliefert ha fanden die meisten Abschlüsse in Mittelwaare __ften Qualitäten zu niedrigeren taten Württemberger und Hal- urden, suchen Käufcr fortwährend

zu aben ist. A .?

zu ihrer Unterdrückung getro cn.

rktc und auf La e__r_kvird 4000 bis el

(Krl. Bl.) Von James

Caird ist ein Schäßungsbericht über die Ernte des Jahres 1868 in

Großbritannien veröffentlicht worden, dem von 1864 beinahe gleichkommt, wie der von 1863 ausZefallcn ist.

Bushcls (21 Schff.) per" zahl. Herr Caird setzt in

dem zufolge der Weizencrtrag aber nicht so gut in Qualität Der Ertrag beläuft fich auf 32 cre, oder 5_ Über die ]ährliche Durchschnitts- scmcm Berichte voraus, daß Großbritannien

in diesem Jahre 15 Millionen Pfund Sterling weniger als im vori-

gen für ausländischen Weizen verausgaben wird,

dagegen ßeüe fich,

was Gerste und Hafer anbetrcffc, ein Defizit von 10 Millionen Pfund

Sterling heraus. lang anhaltenden Dürre

Kartoffelwucbs weise eine Vergrößerung von 80,0

Die Heu-

und Griinzeug-Erntc sei in Folge der fast auf ein Nichts herab eschwunden. Der Acres nach und

die Erndtc sei von durchschnittlichcr Qualität. Gewerbe und Handel.

Hildesheim, 12. Oktober. (N. nete

ewerbc-Ausßellung beim ist zahlreich von htc Der Katalog zählt 177 2 rend die letzte Ausstellung

_ _ Hann. Z,) Die gestern eröff- fur die Stadt und das Fürstenthum Hildes- sigcn und auswärtigen Ausstellern besucht. liisstcllcr mit 2340 Gegenständen auf, wäh- von 1862 deren nur1900 zählte. Von den

177 Ausstellern gehören 142 unserer Stadt an, während 35 von aus-

wärts die Ausstellung beschickt

- Nach dem Jahres war das Iahr1867 für di

Spinnereien ein ungünstiges. 7764 Spindeln (inkl. 612 Spindeln

12,000 Spindeln und in

haben.

bericht der Handelskammer zu Gladbach e dortige Baumwollcn-, Wos - und Flachs- Jn Dülken smd fiir die Jlachsspinnerei fiir Trockengarn), in Viersen Dürcn 15,400 Spindeln aufgestellt. Die

Trockcnspindcln konnten indessen wegen des unzureichenden Flachs-

baucs nicht in vollem Betrieb erhalten werden.

wurde durch billi

c Garnprcisc unterstützt und gefördert.

Die Leinenzwirnerei

Die Biber-

Und Kalmuck-WeZcreicn sowie die Fabrication baumwollencr Kleider-

stoffe haben im Jahre 1867 ebenfalls darniedcr lmuptsächlich wegen dcrdBcschränkung wur c Die Seidcnwaarenfabrication litt durch die hohen Preise Stücksammeten war

Die Leinenwcbcrci stiißt. dcs Rohstoffes, von

elegen, dic lcßterc dcs amerikanischen Marktes. durch die bi[ligen Garnprcise unter-

mit Rückscht auf den

schlechten Markt in Amerika zuviel produzirt worden, dagegen fanden

Sammctbändcr Kitten Absatz,“

schäftigung, ebcno wurdc Scidcnprcisc nur in gering Bleichcrcicn und Druckcrc

Ende des Jahres hinreichende Bcscbäftigung.

glatte Scidcnftoffe boten wenig Bc- n halbscidcnc Kleiderstoffc wegen der hohen im Umfange fabri irt. Die Stiickfärbcreicn, ien hatten von iitte des Sommers bis Die Kraßenfabriken hatten

in_ dcr erßcn Hiilfte des Jahres genügenden Absaß. _ Dic Eisengieße- rcien und Maschmenfabrtken vermehrten sich,“ in Dülkcn ist eine neue

Fabrik für eiserne Sammc

iband-Miihlcn entstanden. Bei dem König-

lichen Handels crichte waren v__0m 1. Oktober 1866 bis zum 30. Sep- tember 1867 1 52 Sachen anhangig, von welchen nur zwei uncrlcdigt

blieben.

Vergleich erledigt wurden. _ London, 10, Oktobc cine Acticn-Gesellschaft zur

lich von der transvaalschen Republik. Stekl. in Actien 55 Sh. veranschlagt, und

_ Bei dem Königlichen Gewerbegericbt'c wurden in demselben Zeitraum 624 Sachen angemeldet,

von welchen 477 (78 pCt.) durch

r. (Hamb. C. Es bildet“ fich hier schon Ausbeutung Zcr Victoria-Goldfelder nörd- Zihr Kapital ist auf 25-000 Pfd.

cr erftcZWeck ist die Erforschung

der Ergiebigkeit jener Felder und jenachdem dcr Ankauf und die Aus-

beutung eines Theilcs des

Gebietes.

La Rochelle im Juni, (5 r.H.-A.) Dcr hiesge „Hafen wurde im

vorigen

gingen.

ahre von 5 Norddcut chen Schiffen besucht, Welche sämmtlich le_ere er hierher brachten,

und mit Wein von hier nach „Hamburg

Carlsfrona im Juni. (Pr. HxAÉchZm verflossxncn Jahre be-

suchten unseren Hafen 55 Preußische

! e von zu1ammen 1368

Preußischen Lasten. Der größere Theil derselben lief mit Ballast ein u_nd mit Granit wieder aus. Neben dem leßtgcdachten Artikel bestand dtcAusfuhr hauptsächlich aus Holz, Pech, Thcer und Hafer, Wälrend

unter den Einfuhrartikcln vornehmlich Kaffee, Tabak, Spirituosen, Getreide und Mehl,

Südfrüchte, Gewürze,

eis-

Zucker, _ rohe Häute

und Kochsalz hervorzuheben find. Verkehrs = Anstalten.

Stolp, 14. Oktober. Bahnstrecke wird jeßt mit gen, auch geht die noch im

(Wcsipr. Zt .) Auf der Cöslin - Stolper Lc ung der isenbahn-Schicnen vorgegan- ahnkörpcr unvollendete Bahnstrecke am

Weinprcise gehen unter Bis 1th Werden noch verlan t in Unter- 60-100 Fl

ndelsheim§nur auf 60- 70 Fbsteht und dor1 chöZtLliches GeWächs zu 36-45 [. N __ öünchen, ___13. Okck_ober.___c2__l.r MZttb _ ic er crrei i na am 1 e : ei ung | ck “smd dic energischften Maßrege'in

u Kloster Neuburg in die Rinderpeft ge en Weiterver-

( A. H. Z.) Wie noch in keinem der Hopsenernte nicht ausge- und sammtliche Kommisfions- und man ist daher in vielen

um eseßt worden t. Bei einer Zu-

Jeu

nnch

Voranschläge 1": er die Ostbahn bet S

Gouvernement

der

_Gollrzibergx ihrer Vollendung entgegen, so daß auch hier werden in Kurze die Schießen gelegt werden können,“ auch der den einzelnen S_tationen und Haltepunkten wird mit und eh_t auch seiner Vollendun entgegen.

en, 12. Oktober. LZ Handels“, hat der pfälzischen_ Ludwigsbahn-Gesellschaft auf ihr An- sychen dle Konzesfiotx zur Projekxirung einer Eisenbahn von Lauter- kirchen durch das Bliesthal an die französische Grenze in der Richtung

auf Saargemünd nach Ma ab d __ 20, Juni 1855 auf die Dauße? eieneser AuerhöWm Verordnung vom

theilt, im Bene men mit

äuserbau auf ifer betrieben

as Königliche Staatsministerium des

ahres mit der Ermächtigung er- franzö ischen Ostbahn-VerWaltung auch

Herstellung des Anschlusses an die französische

aar emünd, und yon Letzterer der . an auf ranzöfischem Gebiete für eigene Rechnung ubernoxnmen werde, aufzu ellen, um d den spater abzuschlixßenden Staatsvertrag zu gewinnen. Ku rs k. DieTLJenghtJFecFZ _v_i_3n KWZ?) bis zur Station Woroshba emo ir wie ie» . . Oktober eröffnet wcrkJen, , M Z

zwar wo möglich in dem Sinne, daß

ie nöthigcn Anhaltspunkte für

meldet, zum

1). l..

0611] ...... '1'1'181' ...... 332,0

öküßsej . . . “Üaparanria. ' Petersburx ' ' Riza ...... ' ' Stockholm . . : Jkuässu'a's. ' ' Ständigen . . Ue]äer.... “9

Uaroösaucl. ( ' Lbriatian8„ *

räumen Kagen. Ilia. + 6.2.

Ulama] ..... ZZZ7,6Z+0,7 [(öanIberg. 337,6 +0,6 0:11:13 ..... 337,6 +0,6 0681111 ..... 337,7 +2 2 Stettin ..... 337 6 "10,8 kutbus. . . . 3.357 +1,2 Zerljn ..... 336,8;+1,4 onEU ..... 335,9|+1,5 Ratibor . . . 330.7|+0,8 Zkeslau . . . 332,75+0,5 Torgau . . . 334,9,+1,2 Winslet . . . 336,2k+1,6 36.7]+2,2'

+0,4 17181181)an . 338,6? »-

1

1) sorber etwas Kexen, Zestßrn 332,9 statt 332,4. 3) (Leskabenä WLW 4) (Lew. 868, U

Reloxka-phjßobo 11'1tternugabor1ebto ?. 14. 0ciober.

8a. “Zar. “.mi ,ab- Us] _0"' „111. 12.1) 8|kan8 ...... [339,1] _ | 10,4

- Wemeiuo . 11. M"“- [Zimmsiz-azjebe. - |WUW.,scbyaeb.|beäeckt.

5. 0etobet.

6,si+1,4_0., 8. schwach.

trüber, Zest. Kox. 6,8 +1,7,“Winästi]le.

beäeckt, Rebe].

7,7 +1,8_ÜUM., schwach. beäeckt, liegen. 3,6 "2,0171116511'118.

6,2 +0,1-'UU7., sehwach. 5,2;-1,7 KW., sehwaeh. 6,0_'-0,2 Z0., schwach. 5“8j+0*7 177 5,0z+0,4 0, schwach. 6,3 +0,6 W., sehwaeh. 5.1 “0,7 I., 8. schwach.

triibe.

triibs. bewöWi. gau: bsäeckt. triibe. iWUiiZ. trübe. 1) Rebe].

triibe, Rebe]. bewgen. uebliZ. beäeckt. dsätzcktk) beiter.

. , mässig.

Z , sehwach. 850, sehwach. F0., schwach. _Z , kaum merk]. 178110, ZeanZ. ZKM, schwach. ZUR, schwach. bewölkt.

0., schwach. bewiükt. MZWM Ickm'xcb. beäeckt, Kebabs) 080., ]ebbaf't. öeäecktJ) ZFUW, 8. 8011177. beäeckt.

880.. 8. schwach. Zewöboücbe Zee. Winästiüs. beiter.

bezw., gew. Zee.

2) ]u Zwéscben-

. schwach, am 14. Max. + 11.0. U17. schw,

[[[|]]]!!!

080., mässiZ.

Freitag , 16. Ok

von C. M. von

Mittel-P

Pugni. Thea: Mittel-Pretse.

Die Neujahrsnacht.

Gubiß. Mittcl-Pr

70

Mixer; cb Rox eu xt. erste 77

2.11 . Uafetk 211 l__ ])1'. Ltr. Itkob Zebck. Urban: Uetxe

l-Weo

tober.

Frl. David. Hussein:

Im Schauspielhause, Schauspiel in 1 Akt von ierauf: Ein anonymer Kuß. Lustspiel in 1Akt von Albéric econd und Vlerzy, deutsch von A. Kaiser und Miillerin. H

eise.

8_.. 8 ....

Mittel-P

Musik von „. van Beethoven.

Königliche Sci;auspiele.

Im Opernhause. (191. Vorst.)

Der Fre__is Üß. Oper in_ 3 Abtheil. (zum Theil nach einem Volksmarchen: »Der Freischiixza), Weber. Max: Hr. Woworsky.

_ Im Schauspielhause. Original-Schauspi? in 4 A rei e. Sonnabxnd, 17. Oktober. lung.) Fidelio , Oper in 2 Abtheilun schen von F. Trcitschke. nore: Fr. von Voggenhuber.

Blumenfee. Ballet in 3 Bildrrn

von Friedrich Kind. Musik Agathe: Frau Harriers - Wippern.

reise. _ Wer ist sie?

(197. Ab. - Vorst.) ten von Charlotte Birch-Pfeiffcr. (192. Vorstel-

en , nach dem Fran ösi- eo- Hierauf: T_hea, oder: Die von P. Taglioni. Musik von Hr. C. Müller.

198fte Abonnements - Vorsteilung. R. Venedix.

Jm Operhause.

_ _ Winier. Zum Schluß: tstorisches Lustspiel in 2 Akten von

kroclukwu- uml Waaren-kärße. kekllu, 15. ()ktober. (bsuktyr, nacb eritt. (108 L. koöxsi-kriia.)

_.[kt.|_ . 228 2' 0 so Act“

2 11411 ](artoü'eln 5 _ Kioäüeiseb kkci.

' 6 Schweine-

Zeich

_ ammeöjsiseb

_- »“-zka1büeiacb -F 7, Z:]Zutte: kfz. -; 8_-,'l')ier 3141166]k