2
die es 1 aus dem Ergänzun s-szirke jener heidcn_rckru- JT Ös (Léörcn also z. B. zum EL.(Le1b-)Jnfa11terte-Reg1_x11mte der Linie die beiden Landwehr-Regtmenter 8a und _81), namltch das 1. PotSdamer (1. Bat. Prenzlau, 2. Vat. Templ__mZ_ und das 1. Frankfurter (1.Bat.Frankf_urt a._d. O., 2. Bat.Fur entyalde) Landwehr-Regiment, welche nn Krtcge zu emem 4 Vatatllone starken Landwehr - Regiment _Nr. 8 zusammengezogen wcrdxn sollten. In jedem der 28 Regwrungs=Departcmxnts ward em besonderer Inspecteur für die Landwehr des Bezirks angestellt. Außerdem wurden durch Abgaben der Prov1nth1=LandZvehr 4 Garde-Landwchr-Bataillone (Köngberg, Stxttm, Breslau, Berlin) neu formirt, denen ba1d auch 4 Grmxadlcr-Landwchr- Bataillone (Magdeburg, Görltß, Hamm, _Duffeldorf) fick) _an- schloffen. Diese 8 Bataillone ka111cn_unter_eme etgene Inspektton und wurden so stark gemacht, daß 1111Kr1egsfalle 4 Regtmenter zu Z Vataillonen aus denselben fornnxt wxrden konnte!). Ashy- lich cntstandcn eiue Poscnsche, dann eme Lttthamsche, eme Thu- ringische und eine Clevesche qudc-Lanthr=Cscadr_on, 1819 endlich auch eine Ponnnerschc, eme Brandenbgrgtsche, eme Schle- sische und eine Rheinische, von denen ]e 2 ynd 2_ zu einer Stamm-Escadron verbunden _wurdc_n, um so _1m Fmeden schon ein Garde-Landwchr-Kava[lcr1e-Regm1ex1t zu btlden.- Es gab also im Frieden, abgesehen von Arttllgrw u. _s. w., 8 Va- taiklone Garde- und Grenadier-Lawachr, 68 Regtmxnter Pro- vinzial-Landwehr, 1 Garde-Landwchr-nga[[crte-Rxgtment u_nd 68 Provinzial-Landwehr-Kavallcrte-Regnnentcr. Fur den Kr1eg soUte das erste Aufgebot dicser Landwehren zur Feldarmcc stoßen, nachdem 26 sich im Mon1cnte_dcr M0b1lmach1mg umgestaltet hatte zu 4 Gardc- Und Grenadtcr-Lgndwehr- Regtmentern, 36 Provinzial-Landwehr-Rc-gimentexnÉ), 1 Garde: Und_ 36 Pro- vinzial-Landwehr- Kawa[lcrie-chu11cntern. Nach d1e1c1x) Or- ganisationsplane würde die sogleich nach erfolgter Kmegscrklarung auf das Schlachtfeld zu führende Armee (stehendes err und die Landwehr ersten AufgeboteS) zu emcm großen Thetle aus nicht hinreichend schlagferttgen Truppen bestanden haben.
In Folge der unlitc'irisch-xechmschen und finanztcllen Ve- denken, wclche sick) gegen die Übexgroße Zah_1 der Landwehren geltend machten, ordnete der Kömg schon fur das Iahy 1820 eine Umgestaltung der Landwehr an. Von 64 Provmzml- Landwehr-Regimentern wurden je 2 zu emcm Rxgtmeyt von Z Bataillonen verschmolzen; nur_ dre 8 den LLMLU-VxeserVL- Regimentem entsprechende11Bata1110ne dex Landwehx bltebxn unverändert, so daß nunmehr zu ]_cdem Ltmen-Regtment em Landwehr-chiment , zu jedem der mzwrZW 5:11? 8 (MZENZÜch- senen Reserve-Regimcntcr ein __Landnyehr-Vatmllon gehortx. In Uebereinstimmung damit wurde dte anchhr-Kavallerte auf 32 Regimenter und 8 Escadrons verzmndert. ch Garde- Landwehr-Jnfanterie wurde durch Hmzufugnng der_Vathone Konixz, Cottbus, Polnisch-Lissa und Coble11z_auch mr Frtcdcn schon, auf 4 Regimenter gebracht, aus _dem Ggrde-Latzdwxhr- ,Kavalleric-chimeUt deren zwct fornnrt. Dux selbststandtgen Laudwehr-Znspektioneu wurdM czufgehobcn,“ sjaxt dessen traten, ganz wie bei der Linie, je 2 Regmwuter unter e_men Landwehr- Brigade-Commandeur und diese L_andwehr-Brtgade neben der entsprechenden Linicn-Jnfanterie-BUgahe qnter d1e Befehle dcs DivisionZ-GencralZ der leßtcren. Berens tm Ic_ehre 1817 jyaxen die Provinzial-Farbcn an Kragc_n Und Aufschlägen de_r 8111th- und Landwehr-Jnfanterie beseitigt Und statt deffsn dle Unter- scheidung nur der Armee-Corps durch dle Farben _der Achsel- klappen und der Patten eingeführt worden,“ ]eßt behtelten zwar die Landwehr-Bataillone ihre Bezc1chnung n_ach dem Stabs- quartiere, die Landwehr-Regimenter aber legten 1hre11Proymz1al- Namen ab5k5§5)und führten nur die Nummer des korrespond1rend_eu Linien-Regiments. _ Durch Die 11111f_0rm_m1_g vom Jahre 1820 war die Landwehr etwas enger an dte Lm1e angeschloffen, ob- wohl noch immer die im Kriegsfaüc zur Feldaxmee stoßende Landwehr für die Stärke der zum Vengungskrtcge bcstumn- ten Linien-Trupven zu groß war, wahrend fast nur_ das zweite Aufgebot (über 100,000 Mann) zum Besaßungsdtenftc verwendbar blieb.
Die Ausführung des Bundcs-Gcwerbegescßes vom 8. Juli 1868 in den einzelnen Bundesstaaten.
11 dem 6. Hefte seiner »Annalen des Nordßeutschxn Bundes und des cutschcn Zollvereinse- giebt [)1'. Georg Htrtl) eme Darstellung dcr Entftchung , Qluslcgung und Ausführung des sogenannten »Ge- jverbogcseßcsa, der wir folgende Mittheilungen e_ntlehncn:
Anhalt. Das „Forzogliche Staats-Ministcrmm hat unterm 6tcn Yugu|1868 eine umfa ende Verordnung erlassen, deren 13 Paragraphen
? Davon 82 zu 4 Batailjoncn, 4 zu 2 Bataillonen, cntsprcchcnd Den Linien-Re1crve-Jnfantcrie-Regimentern, dercn damals erst 4 (Ny 33-36) _voxhauden waren.
W) Dxe L1mcn-Regimcntcr verloren ihn erst im Jahre 1823.
W namentli mit Nr polizeilichen_Anmeldung und Erlaubtxtß, mrt dcn gewerblicéen „Anlagcm und m1t_dem_„Jnstanzenzyg beschafttgen.
Bremen. Der Senat hat es mcht _fur crforderlrch erachtet, be- sondere Reglements zu erlassen, da berctts ;durch Verordnung vom 4. April 1861 die in dcr Gewerbe-Ordmmg vom 6.0ktobcr1851 ent- haltenen rivilcgien der Innungen und Gewerbetretvenßetx autgehoben worden Fd. Der Z. 2 der Verordnung, wonach derjcmge, der als Meister ein in der alten Getvcrbc-Ordnung enanntes__HandWerk bc- treiben Wollte, das Bürgerrecht dxr Stadt r_eme_n be1xßen unh ch Bürgereid geleistet habcnfmä1ßte, 1| sxlbstverftandltch sclt der EtnfUh- tun der (“rei 1"! i keit in ä ig gewor cn.
gHanFZng? gDasthjverbegcscß yon) 7. Novembex 1864, welches auf den Grundsäßcn dcr Gewerbefrethctt beruht, ftxmmt 1mt dem Bundesgesetze vom 8. Juli 1868 in allen wcsent11chen Punktcn voll- ßändig Überein. Der SeanZat ddcshalb von dem Erlaß besonderer Aus ülrun s-Vor christen » an genommen.
fÖZssetJ. DicsAufl)cbung des Zunft-Dtstrtktsbanncs _ynd der_Be- schränkung in der Zahl der Meistcx , Gesellen und Gehnlfen„ge1_chah durch Gcscß vom 2. Juni 1821, dre Aufhebung der ausschltßßltchett ?andels- und Gcrverbs -Privilegien durch (Heseß v_om _30. Julx 1848. Line Allerh. Verordnung vom 16. Fcbxuar 1866 fuhrte dre G?" Werbefreiheit für die Kleingeivxrbc ctt_1, m_1d m cmcxn _Ykmz- fterial = Ausschreiben vom 1. März 1866 wrrd a_uch_ dre (xr?i- zügichit für die KleingeWcrbe auchsprockZen. Endlich 1_st durch ewe Ministerial - Bekanntmachung in Nr. 30 des Großherzogbcbcu Regte- rungsblattcs vom Jahr 1866 auch dtc Verordnung vom 14. Septem-
samkeit gcseßt worden,“ sonach ist die Erlaubnis; der_ höhcrcr__1__Adn1t- niürativ-Bchördc zum Betriebe des _Handnwrks der Y_auxer, O1mmer- leute, Steinhauer, Dachdecker, Schret11c_r,S_chlosser, Wetßbtnder,_Glascr, Spengler, Ziegler und Pflästcrer, so1v:_c_ dre Yurch das Regulatw vom 27.21ugust 1845 vorgeschriebene Memcrprufung dtcser Handwcrxer nicht mehr erforderlich. Unter den stehcyden GeWerben, deren thrtcb im Jahre 1866 noch nicht unbedingt frctgcgcbcn bez. noch__fonzcs1wns- pflichtig war, befinden fick) die der Buchdrucker, Buchhandler, Huf- schmiede, Kaminfeger, Kunsthändler, Stexndrucker 2c. _ _
Lauenburg. Das Bundesgcscß L| ohne Erläuterungen tm »Offizwllcn Wochenblatt für das H::rzogthum Latzenburga unterm 29. Juli 1868 abgedruckt worden. Der Entwurf emer Yerordnuyg, betreffend die Aufhebung und Ablösung geworhltchex Bcrcchtr_gungcn tm Herzogthum Lauenburg, ist vom Landtage U11t_germganbanderun en in erster Lesung angenommen worden. Die 65 "Paragraphen es Entwurfs behandeln namentlich eingehend das Entschgdxgungsvcrfaßrcn. Unterm 19. Oktober 1). I. ist eine Verfügung dcr_ ._Koxngl. Herzogltchcn Regierung erschienen, worin. bestimmt ist, daß Dtejentgen,_1vclche ohne in die Zunft einzutreten ein oder mehrere ijvcrbe bctrc_1bcn wollen, behufs Feststellung der von dem chvcrbebctrtcbe zu cntrrtheyden Re- kognition wie bisher die po_l_izeilichc Genehmigung der zustandtgcn Bc- hörde zuvor auSwirkcn müncn. _ _ __
Lübeck. Die durch das Bundesgeseß zu bescxttgendcn Bcschran- kungen find bereits durch das (chvcrbegcscß vom 29. September 1866 aufgehoben. Besondere Vorschriften smd dcÖhalb vom Senat mcht für notthndig crachtct Morden. _ _ _
Mecklenburg-Schwerin. Das Gryßherzogl.Mm1ftcr1um des Innern hat unterm ]. August 1868 an drc Orchehörden in den 38 Laudstädtcn und in den Domanial-Flcckcn cm C1rkular-Reskript cr- gehen lassen, durch ivclchcs der Einfluß des Vundxsgcseßes auf die frühere Ordnung der zünftigen chvcrbe dargelegt erd.
Oldcxxburg. Schon vor dem Erlasse das_Bundcsgeschs bx- stand im Großherzogthum volle Gejverbcfreihett. Nur für dre nach dem Vertrage vom 27. September 1866 ,.von xder Krone Preußen an die Krone Oldenburg ccdirtcn vormals holstemschcn (He- bictstbcile, dercn Inkorporation in das Großherzogthun) Oldenburg baldigst zu chartcn steht, wird die chicrung eine besondere Verord- nung ergehen lassen, um einige 11) d_cn1 Flecken Ahrensweck bestehende gewerbliche Beschränkungen zu be1cittgcn.
Preußen. Für die neuen Landestheilc find imJahrc 1867 vier verschiedene Allerhöchste Verordnungen ergangen, welche i_m Wesent- lichen bereits die Prinzipien des Bundesgcscch vqm 8. Julr 18683311" Geltung bringen. -- Für die alten Land_estl)ctle hat der anter für Handel 2c. unterm 24. Juli d. I. eine Ctrkular=Vcrfügung crlaffczn, Welche ausführlich dcn Einfiuß dcs BundeSgcseßcs auf die bisycrtge (Heseßgebung, namentlich auf die Qlllg._ chvcrbczOrd_nu11g vout_17ten Jmmar 1845, feststellt; an dieselbe schltcßt fich dle C_1r_fular=Ve_rf11gung des Herrn Ministers des Innern an sämmtltchc KOM [. chtcrunch und Landdrosicicu vom 4. August d. J., betr. die lufhebung dcs BcfäbigungZ-Nachrvciscs dcr Buchhändler und Buchdrucker.
Rcuß-Gera. Vorschriften zur Qlusführung des Bundes-Gc- scßcs find in Ermangelung .cincs dcsfallfigcn Bedürfnisses vom Jitrftl. Ministerium nicht für erforderlich erachtet worden.
R e u ß- G r c i 3. »In Anerkennung der Nothwendigkcit, dcn Gewerbe-
“ betrieb nach dem Vorgange dcr Nachbar-Staaten umzugestaltcn,« ist mir
Zustimmung des LaUdtags unterm 27. April 1868 eine (98 Paragraphch umfassende) Gcrvcrbe-Ordnung erlassen worden, welche 1111 Allgenzer- nen die Prinzipien der Gewerbc-Freihcit zur Geltung bringt,“ gleich- wohl beabsichtigt die Fürstl. Regierung, zu dem Bundesgeseße vom 8. Juli 1868 noch eine besondere Ausfül)rungö-Vcrordnung _zu _gxbxn.
Sachsen. Das Bundesgcscß ändert nur wenig an der 1111 KÖmg- reich Sachsen bereits in Geltung befindlichen Gexvcrbcgcscßgcbnng, Insbesondere ist jeder Zunftzwang UNT“- das damit zusammenhémgende Erforderniß cines Befähigungsnack1veiscs für alle früher nur dctx In- nungs-Mitgliedcrn gestatteten Gewerbe, cbmso der Unterschied zwxschrn Stadt und Land, sowie das Verbot des Vertriebes anderer als sxlbst- verfertigtcr Waaren, sojveit solches früher bestand, und des „Betrtcbcs
mehrerer chvcrbe odcr dcffclbancjvcrbcs in mehreren Lokalen durch
eine und dieselbe. Person bereits 15. Oktober ]861 aufgehoben w
r Leßteren für den
_ _ Arbeitnehmer besteht seit der- dte wcmge
11 auf das Lehrlingswesen bc- anntcn Geseßcs hat die das Gescß vom 23. der Lehrvertrag Sache der den Gesehen ngen enthaltene sßlbftßändige Leitung 11 mt gewissen im §. 16 desGewerbcg besonderer Bcfähig J. _2 des Bundes __ Minzsterium des I: ammtltchen Provinzi eröffnet worden, d
selben Zeit nicht mehr , und züglich_en Vorschriften des gen neuerlich ergangene Novelle, beseitigt,“ danach »ift “
_ u demselben m_n1868, gleichfalls retcn Vereinbarung, und Verordnungen die Ausübung des nd Ausft'ihrung von Verordnungsrmge bestimmten cseßes vym 15. Oktober 1861 ung ablxangig. Diese Bestim- geseycs eme Aenderung und ist mern nzittelst Verordnung vom Yegtcxungsbehörden (Kreis- fur dre genannten Gewerbe gfall gelangt ist Die Frage, yelchx fich freiwillig eine hierzu funfttg noch Gelegenheit halten xmd unterliegt noch der _ ur Ausfiihrung des B mcht für erforderlich erachtet. . Durch das Bundchescß sind nur crhe-Ordnung vom 21. dtc selßstständige Nacchnc auSreicbe , fcrner die W. 87 und 38 868, insowcit fie Vors Nachtveis cnthaltcn, aufgcbob rtum hat dcmgemä Bauhand
uwid - laufenden Bestimmu 3 er ufbeschlags und die anten waren ([eßtere : Ausjtahmen) nach von dem Nachwäsc mung erleidet durch daher vom Köni [. 22. Juli 1868 Direktionen) das Erfordernis; ob und in Wclche fung zu unterwerfen wünsche werd_en könne, ward ausdrück Erwägung._ Eine weitere Ve seßcs hat dtc Königl. Regieru Sachsen-Coburg-Gotha die im J. 18 der Herzogl. Gew haltenen Vorschriften, wonach rung von Bauten von dem hängig gemacht wird ordnung vom 26. L) bringenden Befähigung??- Herzogl. Staats-Ministc mit der Maßgabe, Interesse fich einer Prüfung denno heit gegeben werden soll. Sachsen-M scß vom 16. Juni 1862 sind be und kaufmännischen Korp oratio Gewerbes auszuschließen, Unterschiede von Stadt 1 Weit fie etjva noch beßand auf den Verkauf von Waa Werbe oder auf die Benußuna mc Annahme
_ aß auch emchrüfung in We r Wetsc denjenigen, 1
[ich vorbe
rfügung z undesge-
März 1863 ent- Leitung und Ausfüh- nder Befähigung ab- der Aquührungs-Ver- n für den zu er- _ cn worden. Das ß eme Verordnung erlassen _Werkcrn, Welche in ihrem ztehen wollen, hierzu Gelegen-
D_urcb das nwiningischc Gewerbe-Gc- rcrts sowohl die Befugnisse d nen, Lljxdere vom Betriebe eines als der Prüfungszwang, :nd Land
der 1841, die Prüfung der Bauhandnwrkcr betreffend, außer Wirk--
Daß solchen
ciningcn. “er Zünfte stehenden ferner die aus dem __ schränkungen, so- rankung in Beziehung rieb vcrschied“ener (He- nd Verkaufslokalc, _ __ _ Lehrlingen, auf- sclbstséandtge Ausführung und den nun auch in Wegfall
hcraelciteten Bc en, sowie die Besch auf den Vet _ [)rerer Betriebs- 11 auf die Gewerbsgchülfen und keitung von Bauten hatte jenes G gekommenen Befähigun
Sachscn-Wcimar-Eiscna dcr GeWerbc
gs=NachWeis Verla ch. AUTO hier find die Prinzipien
freiheit vorlängst zur Ausführung gekommen. Die ein-
Vlet und Glatte) etwas über 32; Millionen, auf das Kupfer (Garkupfer_und grobeKuqurwaaren) etwas über 32 Millionen, arxf pas Stlbex etwa_13ch Millionen, auf alle Übrigen Produkte mtthm_ ettvg 2 Mtlllonen Thaler kommen, so daß das Zink fast dte Haxfte des gmzzen Produktionswerthes beansprucht. Bts auf eme dex) kaerzen der Bergwerks - Produkten- Sammlung gegenuber atxfgestellte Reihe der Materialien und_ Produkte des Roh-kabüéten-Betriebes der Gesellschaft V1e1_[le_ Monxagnc find die Zinkwaaren in dem Erdgeschoß veretmgt. Zinkblechcx ZUB Dachdeckung in verschiedenen Formen, Ylochte B__leche zu Stehen und Fenstervvrfäßen, starke gewalzte latten fu__r dcp kayruck, faxonnirte Stäbe und gepreßte Or- ZYLFFFULYÉUN'L A§ch1Z§'c_*t1c1__r, ?Tägel u. s. f. und zwei größere _ _ m_ m c er äutcrn d'e ' " ' ' dung Hreses wxchttgen Metalls. [ vtelfalttge Verwen _ Dre Prodrxkte dcs Blei- und des Kupferhütten-Be- _trtebes find tm Zusammenhang mit den zugehörigen Erzen m der oberen_ Etage m_:fgestellt,“ an dieselben schließen fich Proben der Ntchel-_Fabr1kat10n und eine Reihe von Mustern _der bekanntesten L_.egtrungen, Messing, Tomback' und Neusilber m Blechen, _Drahtey und Röhren aus der Fabrik von W. Borchert m Verlm. Im Allgemeinen läßt dicser Theil der Sammlungen an_1 mctsten zu wünschen , da die Erzeugnisse der weiteren Verarbetturzg dex Rohmctalle noch fast ganz fehlen. __ Um so 111haltre1cher lst dagegen die Sammlung der Eisen- hutte_n-Produkte,_ welche, wenn sie auch noch in mehreren _ gen _weseptltchcr, Vervollständigung bedarf, doch schon jeßt d1_e Vielsettgkett unh Hen hohen technischen Standpunkt dieser Mchttgften Industr1c_m ausgezeichneter Weise erkennen läßt. Möge es Zezstattet sem, zu erwähm'xx, daß der Gesammtwerth der Prodyktwn des ppcußtschen Eisexxhüéten-Gewerbes, abgesehen von der eigentlichen Exsey- und Stahlwaaren-Fabrikation, im Jahr? 1866 fast 84 Mtlhonen Thaler betragen hat, wov-on auf Roheisen [_:_nd Rohstahlctsen ca. 192, auf Gußwaaren 112, auf Schtmedeerxcn (Stabetsen, Vlech inkl. Weißblech, Draht) 332, auf Gußstahl 151; x_md auf _sonstigen Stahl ca. 32. MiUionen Thaler kommen. Dieser Thetl der Sammlungen ist so geord- net, dgß dem Emtrctenden zur Linken die Roheisen-Erzeugung, _Stabe1scn-, Blech- und quht-Fabrikation in dcr Sciten-Galcrie, m der rechts [tegenden Sctten-Galcrie Gußstahl, Vessemerstahl, Stahlschnnedewaaxen , Scnsxn- und Fkilen-Fabrikation zusammen- gestellt find. waschen Elfen und Stahl befinden sich im Mit- telraume vorjzc eme re1che Auswahl von Hartguß-Fabrikatcn aus der Fabrtk von Grüson in Buckau bei Magdeburg und
run , Welche die Gchrbc-Ordnun thum vom 30. [pril 1862 durch das Bundes zieht fich auf die Ausübung des Lettung und Ausführung von Ba kanntmachung des Großherzoglichen Staa ment des Innern, vom Z0.Ju[i1868sch gen von dem Befähigungs s Wegfalls bleiben die beide beschlag in Jena und Eisenach Stcslen angewiesen worden, Besuchcndcn auf besonderes V Schwarzburg = Rudo hat unterm 7. August 1868 ein Publika der Einfluß des Bundes namentlich die chvcrbc Schwarzburg - S
ztge Abande g für das Großherzog- geseß ersahren hat, bc- . Hufbcscklags und M sclbstständ (§. 18 a. a. O.) - Ministeriums, Departe- cffcnden Bestim- Ungeachtet alten für den Huf- und sm_d die betreffenden ftqlten m ibrcm Interesse gmffe_ auézustellen.
Das Fürstliche Ministerium ndum erlassen, in Welchem Sherige Landes-
C'ine Be-
t die bctr = Nachtvcise auß n Unterrichts-Anst bcstyhen, den diese An erlangen Zen
cr Kraft.
gesetzes auf die bi Ordnung vom 8. April 1864, _ ondershausen. Fürstenthums erleidet nur in Betre Indessen hat die
_ _ftehxnde Regulativ ü dre hterft'tr bestellten Prü werden dieselben bis f §Yrüfung Seitens e Wrrd das Ministcri
Gcscßgebung, dargelegt ist. Gerverbe = Geseh- __ff _der Bau- Ge- Jurstlxche Regierung ber dtePrüfung der gs - Kommissionen auf Weiteres für der Interessenten um eine Bekannt-
gebung des Werbe eine Abänderung. Anstand genommen, das be Bauhandnwrkcr und gä__nzlich aufzuheben,“ Falle freiwilliger Anträge an fortbestehen. In diesem Siun machung erlassen.
Wa ldeck. Auch die Gclverbc-Ord und Pyrmont vom 24. Juni 1862 w m Nuchficht auf die bisher von dcm abhängtge Erlaubniß zur selbstständig Dcr Königl. Fürstl. L lemcnts nicht erlassen.
vielmehr
nung der Fürstenthümer Waldeck ck das Bundcs-(Hcseß nur sonderer Befähigung ng und Leitung von andes = Direktor hat deshalb
11.3sciscl bc u u ru Buyten altcrirt. f ) Wettergchcnde Reg
Das Museum für Bergbau und Hüttcvwesen. (S. die Bes. Beilage zu Nr. 258 d. Bl.)
chtlich dcs Hüttenbctriebcs Und derMetallwaarcn- _ on wurde bereits bemerkt, d zeugmffe fast ausschließlich in der ob der Eiscn-Industrie in dem Erdgcs _ Unxer dcn Metall - Ztnk d1e_erste Stelle ein. der_ preußtschcn MctaU-Hüt tlltonen Thaler, wovon
Fabmkati aß dic Mctall-HÜttcn-Er- eren Etage, die Produkte _ choß aufgestellt sind.
Hüttcnproduktcn Der Gcsammtwerth der Produktion ten betrug im Ighre 1866 fast 21 ink (Rohzink, Zinkblcch,
nimmt das
auf das
eme Gruppe vox: Produkten des Borstgschen Eisenwerkes zu Moabzt, welt_er hmtcn Gyßwaaren und die lexzten Stahlwaaren. An die Schexdcr dcs Mtttxlraums gegen die Seiten-Galerien smd vorne links Hande_[setsc'n-, rechts Handchstahl-Sortcn in den gangbarsten Duncnstonen, weiter hinten links glatte, rechts gchlltgund gcrjpptc große Bleche angelehnt. Auf vier die Produktwns-Pyrgtznde un1gchbenden kleinen Tischen endlich sind Fest ez_r_1_sammcngehortgen Fabrikate einzelner größerer Werke auf- Die Roheisen-Erzeugung ist durch eine ro e An a 1 von Bruchproben aus den wichtigsten Revieren i(Fustßrirt, Jvc?- chen dte verwendeten Erze betgcfügt sind. Besonders bemerkens- werth sxnd unter dxnselbey die Proben von Rohstahleiseu und weißem strahl1gen Elsen, Welche Sorten bedeutende Aus- fyhr-Arttkel nach England und neuerdings auch nach Oesterreich bilden. Untxr den Propuktcn der Stabeisen-Fabrikation fin__d ausgezmchnxte Profil-Sammlungcn von Faxoneisen zu er- FMF?“ meewndcre von der Saarbrücker Eiscnhüttcn-M- _ Die Blech- und Weißblech =Fabrikation i dur einc x_etche Auswahl von Schwarzblechen in bedcutcnsxcn Démen- 11011111, von Knopfb1cchen, verzinnten, verzinkten und vcrblcitcn Wetßblcchen v_on Dtllmgen,_Buderus in Neuwied u. A., nebst daraus _gefertjgtcn_Kochgcschrrrcn, die Draht-Fabrikation durch reiche Kollektionen von Draht in allen Dimensioncn und Verwendungen von Hobreckcr, Witte und Herbcrs in Hamm, Cosack? u. Co._m Hanxm, Rothe Erde bei Aachen u. 21. ver- treten. An d_1e Stabetsen-Fabrikation schließt sich eine Samm- lung geschwetßter _und gezogener Eisenröhrcn zu Dampf-, Was19r= und GJZlcttung M11)“Lokomotiv-Feuerröhren aus der ngrzk von A. _PoySgen m Dü1yxldorf,welcher es gelungen ist, diese Wichtige Fabrtkgtton der cngltfchcn Konkurrenz gegenüber in Preußen emzuburgcrn. Von_ der hohen Voklkounnenhcit dcr Gußstahlcrzeu- gung gtebt eme große _AuZwahl von Gegenständen Zeng- mß. Unter denselben stx1d besonders die dem Museum von der Bochumer Gußstahlhütte Überlasscncn Fabrikate hervorzuheben. Em Scherbenrad von 8 Fuß Durchmcffer und 08._ 5000 Pfund Gewicht, Bandagen von 9 Fnß Durchmeßer, em Lokomotw = Dampfcvlindcr mit Dampf-
Zinchiß) fast 10 Millionen, auf das lei (Blockblci, gewalztcs
kanälen und BefestigungSplatte in einem Stück von 1400 Pfund